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Newsletter

Newsletter 'social' - Nr. 6|2008 vom 26.03.2008

Die Herausgabe des Newsletter "Social" seitens des Dachverbandes wurde Ende 2010 aus KostengrŁnden eingestellt.
Als Dachverband fŁr Soziales und Gesundheit mit derzeit 46 angeschlossenen Organisationen erlauben wir uns, auf unser Rundschreiben hinzuweisen, welches Łber Aktuelles in den Organisationen, Diensten, Arbeitsgruppen und Gremien des Dachverbandes Auskunft gibt und ca. monatlich erscheint.

Inhalt

Header

Editorial

Panorama

Frauen

Menschen mit Behinderung

Migration

Kinder und Jugend

Familie

Senior/innen

Gesundheit und Wohlbefinden

Seminare/Kurse/Ausbildung

Vortrag/Tagung

Verschiedenes

Header

Ein Abend mit Elfriede Ott

Mit 70 Jahren anfangen Theater zu spielen, und dann in einem der kultigsten Kinos in Wien auftreten, eingeladen von der berühmten Elfriede Ott. Von der Schauspielerin, über die man ein ganzes Leben lang an Samstag Abenden vor dem Fernseher gelacht hat, bei ihren Auftritten mit der Löwinger Bühne! Die Schaupielerinnen und Schauspieler der Südtiroler Seniorentheater-Gruppe "Bartholomäis" zeigen, was für Abenteuer das Alter noch bereit halten kann. Sie spielen am kommenden Wochenende im Schikaneder Kino in Wien ihr Stück "Das Leben und Punkt". Toi, toi, toi! Info: www.schikaneder.at - bs

Editorial

Wohlstand und Armut: auch in S√ľdtirol ein eigenartiges Nebeneinander

Wer die Nachrichten verfolgt, muss den Eindruck bekommen, dass Südtirol ein Land ist, wo Milch und Honig fließen: Universitätsprofessoren werden fürstlich entlohnt, für Forschung, Bahnhofsrestaurierungen und Präsenzen auf internationalen Messeveranstaltungen werden beeindruckende Summen in kürzester Zeit ausgeschüttet und auch die Politiker selbst sind gut bedient. Und daneben gibt es Menschen, die von der Mindestrente leben müssen, von einem Betrag, den andere für zwei Arbeitsstunden erhalten. Es gibt auch solche, die mit einem Mindesteinkommen zurechtkommen müssen, das angesichts der hohen Lebenshaltungskosten kaum zu erklären ist. Armut trifft immer die selben: Sie sind meistens alt und hilfsbedürftig, leiden an einer chronischen Krankheit - oft auch psychischer Art, sind wenig belastbar. Sie profitieren kaum von Steuererleichterungen, weil sie nichts zu besteuern haben. Sie spüren aber jeden Anstieg der Gas- und Stromkosten und alles übrige, was in den Läden teurer wird. Auch guter Rat ist hier teuer - was in Südtirol doch nicht so recht ins Bild passt. Vielleicht könnte es doch noch ein "Mehr" an Ausgleich vertragen. - Georg Leimstädtner - gl

Panorama

Cultura Socialis Newsticker

Die Preisträger der zweite Auflage von "Cultura Socialis: Beispiel geben - Zeichen setzen" durften wir vorab noch nicht veröffentlichen, da die Verleihung erst am Donnerstag, 27. März stattfindet. Aktuelles und mehr zu den besonderen Sozialprojekte aus dem ganzen Land und über die Veranstaltung finden Sie im Sozialportal unter den Tagesnews und auf www.cultura-socialis.it. Erstmals wird beim Cultura-Socialis-Tag in Brixen auch eine Broschüre verteilt, die durch Interviews unmittelbar und authentisch Einblick gibt, in einige dieser besonderen Sozialprojekte. - al

Dachverband mit neuem Ausschuss und neuem Präsidenten

Pünktlich zum Frühlingsbeginn hat der Dachverband der Sozialverbände mit dem 32-jährigen Stefan Hofer einen neuen Vorsitzenden bekommen. Er folgt auf Ida Lardschneider, die sich nach neun Jahren an der Spitze nicht mehr zur Verfügung gestellt hatte. Der Ausschuss möchte aber weiterhin mit ihr zusammenarbeiten und hat sie gebeten, bei den Sitzungen dabei zu sein, damit sie ihre Erfahrung einbringen kann. Hofer hat nach seiner Wahl erklärt, er wolle eine stärkere Kooperation zwischen den Mitgliedsorganisationen erreichen, die gute Zusammenarbeit mit der Politik ausbauen und sich für das Haus des Sozialen einsetzen. "Menschen mit Behinderung, Invalidität, oder Menschen mit Krankheiten wie Parkinson, Multiple Sklerose, Cystische Fibrose, Muskeldystrophie, Krebs, aber auch psychisch Kranke sind unmittelbar Betroffene, die die Gesundheitsdienste ständig in Anspruch nehmen. Ihre Anregungen und Anmerkungen sollten ernst genommen und umgesetzt werden", sagt Hofer. Deshalb brauche es auch im Gesundheitsbereich mehr Mitspracherecht der Vereine. Info: Tel. 0471 324667, www.social-bz.net - al

Al via il corso sulla responsabilità sociale per le associazioni di volontariato

Durerà da marzo a dicembre il corso sulla responsabilità sociale proposto dall'Upad di Bolzano alle associazioni di volontariato. In un incontro, lo scorso 28 febbraio, è stato presentato il programma alle associazioni interessate. Nel corso, di 200 ore, verranno affrontati diversi argomenti: il bilancio di missione come strumento di comunicazione e rendicontazione, analisi dei processi, sistemi e flussi informativi, pianificazione strategica e controllo di gestione, aspettative e bisogni informativi degli stakeholders, cioè i portatori di interesse. "Proprio per il ruolo sociale che svolgono, le associazioni di volontariato hanno la necessità di comunicare i risultati della propria azione a favore della comunità", spiega Nicoletta Rizzoli dell'Upad. Il bilancio di missione è quindi utile sia alle associazioni per una verifica interna, sia all'ente pubblico per verificare l'attività dell'associazione. Il corso è interamente finanziato dal Fondo Sociale Europeo. I destinatari sono in primo luogo i presidenti delle associazioni e i responsabili dei progetti all'interno delle associazioni. Info: tel. 0471 505320, nicoletta.rizzoli@upad.it - mm

Blinde f√ľr Blinde: S√ľdtiroler unterst√ľtzen Blindenzentrum in Fl√ľchtlings-Camp Thailands

Seit einem Minenunfall können sie nicht mehr sehen ¬Ė das ist das Schicksal der meisten blinden Menschen im Flüchtlingslager Mae La Oo in Thailand an der Grenze zu Burma. Die blinden Flüchtlinge wünschen sich eine Art Blindenzentrum, und das Blindenzentrum St. Raphael in Bozen hat dafür nun die Patenschaft übernommen und steuert eine Finanzspritze bei. Im Lager leben 17.000 Karen, eine in Burma brutal verfolgte Minderheit. "Beinahe jeder hier hat Mord, Vergewaltigung, Folter, Plünderung erlebt", berichtet Benno Röggla von Helfen ohne Grenzen. Einige der elf Blinden sind Väter von vier oder fünf Kindern. Sie würden gerne Schweine züchten und verkaufen und ein kleines Geschäft führen. "Im Moment haben die blinden Flüchtlinge keine Beschäftigung, keine Aufgabe. Das Blindenzentrum soll eine Hütte aus Bambus und Holz sein, mit Platz, um Kurse abzuhalten", sagt Röggla. Info: Tel. 335 6255255, www.helfenohnegrenzen.org; info@blindenzentrum.bz.it - bs

Bozner Filmtage zeigen "Rosso come il cielo"

Im Rahmen der 22. Bozner Filmtage wird im Filmclub in Bozen der preisgekrönte Film "Rosso come il cielo" von Cristiano Bortone (in italienischer Sprache) aufgeführt. Es handelt sich um die wahre Geschichte des blinden Mirco Mencacci, der zu einem der bekanntesten Tontechniker des italienischen Kinos geworden ist. Die Termine für die Aufführungen: 17.04. und 19.04., jeweils um 15.00 Uhr im Club 3. Das vollständige Programm der Filmtage ist ab Ende März unter www.filmtage.it abrufbar. - al

Patchworkausstellung des BTZ Bozen im Nadamas

Seit einiger Zeit widmet sich der Textilbereich des Berufstrainigszentrums (BTZ) Bozen intensiv der kreativen Arbeit mit Stoffen. Die Patchworktechniken bieten hierbei unbegrenzte Möglichkeiten, mit Farben und Mustern zu experimentieren. Ausgewählte Stücke dieser Arbeiten, Wandbehänge und Tagesdecken, werden nun bis Ende März einen Monat lang im Restaurant Bar "Nadamas", Obstmarkt 43/44 in Bozen ausgestellt. Im Berufstrainingszentrum arbeiten Menschen mit psychischen Problemen, die in das Berufsleben einsteigen oder wieder einsteigen wollen. Sie bekommen im BTZ fachliche soziale Unterstützung und ein individuelles, zeitlich begrenztes Arbeitstraining. Info: Berufstrainingszentrum Bozen, Tel. 0471 271669, berufstrainingszentrum.bz@bzgsaltenschlern.it - al

ChancenGleichheit

Frauen

Gender Medizin: Weiterbildungen im April

Forschungsergebnisse zeigen, dass die geschlechtsspezifischen Unterschiede zwischen Frauen und Männern auch in der Medizin eine Rolle spielen. Das Gesundheitsressort und die Südtiroler Gesellschaft für Allgemeinmedizin (SÜGAM) veranstalten im April erstmals eine Weiterbildungsreihe für Hausärzte und Hausärztinnen in den Bereichen Gender-Medizin und Frauengesundheit. Die Themen sind Herz-Kreislauferkrankungen, Brustkrebs und häusliche Gewalt. Erkenntnisse aus der Gender-Medizin hatten schon bei einem Symposium im Herbst 2007 große Aufmerksamkeit erregt, schreibt das Ressort für Gesundheitswesen. Info: Tel. 0471 982788, www.provinz.bz.it/weiterbildung-gesundheit - bs

Sprengel Naturns: F√ľr die Frauen da

Eine Visite beim Frauenarzt, in einem gut ausgestatteten Ambulatorium, möglichst ohne allzu weite Anfahrtswege - das wünschen sich wohl die meisten Patientinnen für ihre Untersuchungen. Im Sprengel Naturns hat man auf diese Wünsche reagiert: Seit März kümmern sich zwei Gynäkologinnen in einem technisch hochwertig eingerichteten Ambulatorium um die Patientinnen des Einzugsgebiets. Die beiden Frauenärztinnen Christine Covi und Anita Domanegg verfügen über mehrjährige Erfahrung und sie werden alle zwei Wochen für einen Nachmittag nach Naturns kommen. Möglich sind alle klassischen Vor- und Nachsorgeuntersuchungen, aber auch Schwangerschaftskontrollen, Ultraschall-Untersuchungen oder die Durchführung des Pap-Tests. Vormerkungen: Sprengel Naturns, Tel. 0473 671700 (Montag bis Samstag von 9 bis 12.30 Uhr). Info: Herbert Heidegger, Primar der Gynäkologie und Geburtshilfe im KH Meran, Tel. 0473 264150, herbert.heidegger@asbmeran-o.it - al

Geschlechterbewusste Bildungsarbeit - Vortragsreihe

Der Landesbeirat für Chancengleichheit organisiert in Zusammenarbeit mit verschiedenen Frauenorganisationen und Gemeinderätinnen im Frühjahr 2008 mehrere Veranstaltungen und Vorträge. Einen vollständigen Überblick gibt eine im Frauenbüro erhältliche Broschüre. Info: Frauenbüro, Tel. 0471 411180, frauenbuero@provinz.bz.it - al

Menschen mit Behinderung

Die Sexualität enthindern - Kongress im Ursulinenhof Linz (A) am 9. und 10. April 2008

Im Zusammenhang mit Behinderung und Sexualität gibt es nach wie vor viele Unsicherheiten, offene Fragen und Tabus. Im Linzer Ursulinenhof findet ein hochkarätig besetzter Kongress zu dieser Thematik unter dem Titel "Enthinderte Sexualität" statt. Spannende Themen der Vorträge und Workshops sind unter anderem Sexualassistenz, Frausein mit Behinderung, Elternschaft mit Behinderung, Sexualberatung, Homosexualität und Behinderung, Auswirkungen von Psychopharmaka auf das Sexualleben und Sinnlichkeit mit Sinnesbehinderung. Info/Programm: Tel. +43 07717 7840 ¬Ė 12, www.senia.at - al

Special Olympics - Fotogalerie

Die Winterspiele "Special Olympics Italien" auf Meran 2000 sind schon Geschichte. Auf der Internetseite der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt findet sich eine umfangreiche Fotogalerie der XIX. Special Olympics und der verschiedenen Rahmenveranstaltungen in Meran, die vom 10. bis 14. März stattgefunden haben. Zu den Fotos: http://www.bzgbga.it/de/1039.htm - al

Migration

Keine Chance f√ľr Diskriminierung - Neuer Bericht der Antidiskriminierungsstelle

In 21 Situationen, in denen es um Diskriminierung von Einwanderern ging, hat die Antidiskriminierungsstelle (ADS) im letzten Jahr als Mediatorin gewirkt. Hauptsächlich spielten sich die Diskriminierungen im Bereich Arbeit ab. "Einwanderer sind mutiger dabei geworden, Diskriminierungen zu melden", interpretiert Rainer Girardi von der ADS die steigenenden Zahl der Meldungen von Einwanderern selbst im Vergleich zum Vorjahr. Rund ein Drittel aller Meldungen von Diskriminierungen kamen 2007 von Einwanderern. Mitarbeiter der Antidiskriminierungsstelle waren letztes Jahr auch viel in Schulen unterwegs um mit Fakten und Zahlen gegen Vorurteile anzugehen. Und seit 2007 beobachtet die Stelle auch, welches Image Einwanderer in der Berichterstattung der Südtiroler Medien erhalten. Mehr zum Jahresbericht der Antidiskriminierungsstelle am Freitag, 28. März, um 17 Uhr im Palais Widmann. Dabei läuft zum ersten Mal der Film "Wie zwei Schwestern" der Reihe "So nah und doch so fern" von Mauro Podini. Info: Tel. 0471 414435, www.einwanderung-suedtirol.net/category.php?cat=2 - bs

Landesbeobachtungsstelle zur Einwanderung zieht um

Die Landesbeobachtungsstelle zur Einwanderung zieht in die Duca d`Aosta Straße 101/C um, in ehemaligen Räume der Landesabteilung Sozialwesen, und ist ab 1. April dort erreichbar. Noch ungewiss ist die Zukunft der Beobachtungsstelle: Ende Juni läuft die Finanzierung über den Europäischen Sozialfonds aus. Verhandlungen sind im Gange, aber es ist noch nicht klar, wie die Stelle weitergeführt wird. Info: Tel. 0471 414435, www.einwanderung-suedtirol.net - bs

Steuer-Handbuch f√ľr Einwanderer

Ein neues Steuer-Handbuch von der Agentur für Einnahmen informiert Einwanderer/innen über wichtige Aspekte im Bereich Steuern und gibt ihnen Auskünfte über Steuernummer, Mehrwertsteuernummer, Miete, Wohnungskauf, Rückerstattungen, Mitteilungen über Unrechtmäßigkeiten bei der Steuererklärung, Steuerbescheide. Das Handbuch ist auf italienisch, albanisch, arabisch, rumänisch und serbisch-kroatisch-bosnisch verfügbar: www.agenziaentrate.it/ilwwcm/connect/Nsi/Documentazione/Guide+Fiscali/Guida+fiscale+stranieri+2007 - bs

Christen spenden f√ľr Moschee in Trient

Die christliche Glaubensgemeinde San Francesco Saverio in Trient spendete heuer das gesammelte Geld des Fastenopfers der islamischen Kultusgemeinschaft für den Bau einer Moschee. Zuvor hatte der Geistliche Vittorio Cristelli in der Tageszeitung "Il Trentino" an die Pfarreien appelliert, mit Spenden für den Bau einer islamischen Kultusstätte ein Signal der Integration zu geben. Der Kapuzinerbruder Giorgio Antonino Butterini, der die Gemeinschaft San Francesco Saverio leitet, schlug den Gläubigen vor, diese Idee aufzugreifen. Beim Bau werde es sich nicht um eine Moschee mit Minaretten handeln, sondern um ein Kulturzentrum für Treffen und Gebet, erklärte der Imam Aboulkheir Breigheche. Die Spende ist auch Antwort auf die Unterschriften-Aktion der Lega Nord gegen den Bau der Moschee. Der Erzbischof von Trient Luigi Bressan kommentierte die Aktion mit dem Satz: "Jede Religion sollte an sich selbst denken." Info: San Francesco Saverio, Tel. 0461 980132 - bs

Interkultureller Kalender 08: Vom muslimischen Opferfest bis zum Neujahr der Buddhisten

Schon gewusst, dass am Tag Maria Himmelfahrt der Christen, am 15. August, die japanischen Buddhisten ihrer Ahnen gedenken? Und dass die Juden das Fest der Versöhnung Jom Kippur am 9. Oktober feiern, am Tag, an dem die Hindus den Sieg des Guten über das Böse hochhalten? Oder dass das Opferfest der Moslems heuer vom 8. bis 11. Dezember dauern wird? Die wichtigsten Feste der großen Religionen finden sich im Interkulturellen Kalender, den der Berliner Integrationsbeauftragte jährlich herausgibt. Man kann sich den Kalender via E-Mail bestellen: integrationsbeauftragter@intmig.verwalt-berlin.de, http://www.berlin.de/imperia/md/content/lb-integration-migration/publikationen/religion/interkult_2008.pdf - bs

Generationen

Kinder und Jugend

Design ohne Grenzen: Eine Schultasche f√ľr den Dschungel

Max Stürzer studiert Design an der Universität Bozen und entwickelt in Thailand gerade eine wasserdichte Schultasche für Flüchtlingskinder an der Grenze zu Burma. Dort führt der Schulweg bergauf und bergab in versteckte Dschungel-Schulen und ist vor allem in der Regenzeit eine Herausforderung. Die Schultasche soll auch als Sitzschemel dienen und auf ihrer weichen Seite als Kopfpolster. Stürzer ist gerade in Thailand und spricht mit Frauenorganisationen über die Produktion des Rucksacks. Verfolgen kann man seine Arbeit im Web-Tagebuch http://maxstuerzer.blogspot.com - bs

Jugend bestimmt mit - Alle drei Sprachgruppen f√ľr mehr Partizipation

Wie Jugendliche das öffentliche Leben mitgestalten können, welche Methoden es gibt, dieses Mitreden zu erleichtern, darüber tauschten sich 20 Jugendarbeiter/innen der drei Südtiroler Sprachgruppen in einem Seminar in Kohlern aus. Dabei wurden viele Initiativen vorgestellt: etwa die Planung eines Kinderspielplatzes in Völs zusammen mit Kindern, eine soziale Studie gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen in Vahrn, die Zukunftswerkstätten Girl¬ís Power in Bozen. "Der Austausch zwischen den Sprachgruppen wurde von allen Teilnehmer/innen als besonders wertvoll angesehen", schreibt der Jugendring. Die Fortbildung organisierten die Stadt Bozen und der Südtiroler Jugendring. Die Idee dazu entstand bei den Arbeiten für den neuen Bauleitplan in Bozen in Zusammenarbeit mit Jugendzentren und -vereinen. Info: Tel. 0471 060430, www.jugendring.it - bs

Versicherungsschutz f√ľr Jugendarbeiter

Jugendarbeit ist manchmal ganz schön risikoreich. Vor allem in der Arbeit mit Jugendlichen unter 18 Jahren gibt es strenge Auflagen und Vorschriften, etwa Aufsichtspflicht und die Haftungspflicht, wenn etwas passiert. Das n.e.t.z., Netzwerk der Jugendtreffs und -zentren Südtirols, hat nun eine Haftpflicht- und eine Rechtsschutzversicherung für ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter in Südtirols Jugendarbeit abgeschlossen, mit Unterstützung des Amts für Jugendarbeit und der Stiftung Sparkasse. Info: Tel. 340 1607288, info@netz.bz.it - bs

EveryBODY is perfect - Die etwas andere Modeschau

Neunzig - sechzig - neunzig? Oder gar neunzig ¬Ė sechzig ¬Ė sechzig? Welches Maß oder welches Alter muss eine Frau haben um sich auf dem Laufsteg zu bewegen? Neun Mädchen organisieren in Bozen eine etwas andere Modeschau, denn sie finden "everyBODY is perfect": Mitmachen können alle Frauen, egal ob dick oder dünn, ob groß oder klein, alt oder jung, kurz, Frauen des täglichen Lebens, die selbstbewusst Mode vorführen wollen. Die Modeschau wird am Samstag, 29. März, um 13.15 Uhr im Foyer des Capitol Caf√©s stattfinden. Die Kleider und Accessoires werden von Brasil Fashion und dem Weltladen zur Verfügung gestellt. Das Jugendzentrum papperlapapp und der Jugenddienst Bozen organisieren die Schau gemeinsam, die Gemeinde Bozen fördert sie. Infos: Tel. 0471 978589, www.papperla.net - bs

Auf und Ab - Krise als Unterrichtsstoff

Übergänge im Leben können Krisen verursachen. Solche Krisen durchleben häufig auch Jugendliche beim Hineinwachsen in die Erwachsenenwelt. Lehrpersonen der Oberstufe haben das Buch "Auf und ab: Krise als Unterrichtsstoff" erhalten, um das Thema Krise und Depression im Unterricht aufgreifen zu können, zu enttabuisieren. Herausgeber sind die Europäische Allianz gegen Depression, der Verein Lichtung, das Zentrum für psychische Gesundheit des Gesundheitsbezirks Bruneck gemeinsam mit der Dienststelle für Beratung am Deutschen Schulamt. Info: Tel. 0474 582352, theodor.seeber@schule.suedtirol.it - bs

Familie

Familien-Projekte des Landes in Rom prämiert

Vier Initiativen der Landesregierung zur Stärkung der Familien wurden beim gesamtstaatlichen Wettbewerb "Amico della famiglia" mit 30.000 Euro prämiert und von der Regierung in Rom als beispielhaft anerkannt: Im Projekt "Starke Eltern - starke Kinder" werden Referenten für Elternkurse ausgebildet. Bei der Initiative "Bookstart - Babies lieben Bücher" erhalten sechs bis 18 Monate alte Kinder und deren Eltern Bücherpakete, dadurch sollen Sprachkompetenz und Kommunikationsfähigkeit gefördert werden. Im Projekt Familienfreundliches Unternehmen beraten Familienbüro und Handelskammer kostenlos, wie Betriebe familienfreundlicher werden können. Und einen Preis erhielt auch die Broschüre "Familieninfo", vom Familienbüro zusammen mit der Universität ausgearbeitet. Info: Familienbüro, Tel. 0471 413381, gudrun.schmid@provinz.bz.it - bs

Riprende il "servizio nonne" del Centro famiglie Premstallerhof

Non tutte le famiglie hanno vicino una nonna pronta ad accudire i figli e disponibile ad essere presente quando i genitori lavorano o devono sbrigare altre faccende. Al Centro Premstallerhof ai Piani di Bolzano, dove √® ripreso il "servizio nonne" dopo qualche anno di pausa, famiglie e nonne possono conoscersi ed incontrarsi per un primo colloquio di presentazione. Il servizio vuole offrire a giovani coppie un'opportunit√† di sostegno e allo stesso tempo dare la possibilit√† alle nonne di rendersi utili svolgendo una funzione educativa nei confronti dei bambini. Genitori e nonne possono incontrarsi al Centro durante gli ultimi due mercoled√¨ del mese, dalle 15 alle 18. Le famiglie interessate e nonne disponibili potranno incontrarsi per individuare la persona pi√Ļ adatta a loro e contrattare le condizioni di lavoro. Anche se occorre precisare che non si tratta di un vero e proprio lavoro, ci sono nonne che prestano servizio volontariamente e quelle che richiedono 5-6 euro netti all'ora. La richiesta da parte delle famiglie √® grande, le nonne per√≤, al momento, sono solo tre. Info: tel. 0471 300471, www.comune.bolzano.it - mm

Progetto "Koala" per promuovere l'affidamento familiare

"Accogli un bambino nella tua casa perch√® torni pi√Ļ felice nella sua": √® questo il motto della campagna di sensibilizzazione sull'affidamento familiare avviata dalla Comunit√† Comprensoriale Oltradige-Bassa Atesina. L'obiettivo del progetto Koala √® quello di "far riflettere sulle tematiche con le quali ogni comunit√† deve misurarsi: il diritto all'infanzia e ad una crescita serena, il ruolo della famiglia come soggetto sociale, luogo di affetti e di solidariet√†", afferma l'assistente sociale Silvia Wasserer. Il progetto si orienta sulle novit√† introdotte dalla legge 149/2001 "Diritto del minore ad una famiglia", che guidano i servizi sociali a valorizzare la famiglia come luogo privilegiato per la crescita dei bambini. Ad accompagnare le famiglie ci sar√† un tutor. Le famiglie interessate all'esperienza dell'affidamento sono invitate a partecipare alle serate informative in programma il 31 marzo, alle ore 20, a Casa Lanz di Appiano, il 3 aprile, Sala parrocchiale di Laives, l'11 aprile a Casa Unterland a Egna. Info: tel. 0471 594459, silvia.wasserer@bzgue.org - mm

Prosegue "Coppie in cammino", iniziativa del Comune di Bolzano

Il Comune di Bolzano organizza nei mesi di marzo e aprile cinque incontri informativi su tematiche inerenti il matrimonio e la vita di coppia, a partire dagli aspetti legali, patrimoniali e finanziari, per proseguire con la genitorialit√†, la sessualit√† e la comunicazione interpersonale nella coppia dal punto di vista psicologico. L'iniziativa, gi√† sperimentata lo scorso anno, si svolger√† presso l'Archivio storico del Comune, in via Portici 30. Gli appuntamenti in programma: 26 marzo e 2, 9, 16, 23 aprile dalle ore 18 alle ore 20. La partecipazione, in coppia o singolarmente, √® gratuita. Le relatrici, un'avvocatessa e una psicologa, entrambe bilingui, presenteranno le tematiche favorendo il dialogo e il confronto tra i partecipanti. Info: Ufficio Famiglia, Donna e Giovent√Ļ, tel. 0471 997335, famiglia.donna.gioventu@comune.bolzano.it - mm

Corso per auditori e valutatori dell'Audit Famiglia&Lavoro

Per realizzare il processo Audit Famiglia&Lavoro in un'azienda occorrono figure come gli auditori ed i valutatori. La prima ha la funzione di accompagnare le organizzazioni nelle fasi di attuazione, la seconda di valutare il processo e di rapportarsi con il Consiglio dell'Audit che sovrintende le tappe della certificazione. Le persone interessate a diventare valutatore o auditore devono però possedere alcuni requisiti, tra cui alcuni anni di attività lavorativa, possibilmente nel campo delle risorse umane. A loro è rivolto un corso di qualifica che lo Studio Equalitas organizza per i giorni 2 e 4 aprile, in collaborazione con il CTM di Bolzano. Al percorso teorico in aula, seguirà l'affiancamento presso una delle aziende che realizzeranno nel corso della primavera-estate 2008 l'Audit Famiglia&Lavoro. Info: tel. 0471 220427, e.bartocci@assoimprenditori.bz.it; tel. 337 447373, info@equalitas.net - mm

L'Audit Famiglia & Lavoro decolla in Trentino

Che le misure di conciliazione lavoro-famiglia funzionino e rappresentino un vantaggio anche economico per enti e imprese √® dimostrato ormai dalle buone prassi. Spesso si tratta di cambiamenti apparentemente non rilevanti, come il servizio di stireria messo a disposizione dei dipendenti da una banca del Vorarlberg. In Trentino - dove la Provincia √® ente licenziatario del marchio Audit Famiglia&Lavoro rilasciato dalla Fondazione tedesca Hertie - sono 17 gli enti che hanno scelto di avviare il processo dell'Audit Famiglia&Lavoro con il supporto dello Studio Equalitas di Bolzano e Provincia di Trento. I primi risultati sono stati presentati nel corso di un evento che si √® svolto il 18 febbraio a Trento. Dai relatori √® stato posto l'accento su un punto: se le donne potessero continuare a lavorare, anzich√® rinunciare spesso al lavoro quando hanno un figlio, ci√≤ porterebbe ad un aumento del Pil e dei fondi per l'assistenza all'infanzia, oltre che ad un vantaggio per l'ente, pi√Ļ motivazione dei dipendenti, tempo per la famiglia, promozione delle pari opportunit√†, riduzione dei costi sociali. Info: www.familyintrentino.it - mm

Senior/innen

Theater: Die Bartholomäis gewinnen am Bodensee - Einladung von Elfriede Ott

Ein Durchbruch fürs Seniorentheater: Auf einem der größten Festvals für Amateurtheater am Bodensee erspielte sich die Südtiroler Theater-Gruppe "Bartholomäis" einen von zwei ersten Preisen. Die Schauspieler/innen sind zwischen 65 und 78 Jahre alt, mit "das Leben und Punkt" gewannen sie die Jury einstimmig für sich: "Das Stück ist rund, spannend bis zum Schluss, witzig, ehrlich, kritisch." Die Darsteller zeigen darin Geschichten, Gefühle, Gedanken von alten Menschen, die zusammen leben müssen, im Altersheim, entwickelt mit ihrer Regisseurin Maria Thaler Neuwirth. Die Erfogswelle führt die Gruppe als nächstes nach Wien, auf die Bühne des Schikaneder Kinos, zum Festival für Erinnerungs-Theater Herbst-Zeitlose unter der Schirmherrschaft der Schauspielerin Elfriede Ott. Info: Maria Thaler Neuwirth, Tel. 0471 974272, info@stv.bz.it - bs

Personalmangel / Altenpflege: Was Sozialbetreuer nach der Schule machen

Die Altenbetreuung sei ihr bevorzugtes Arbeitsfeld, gaben über 50 Prozent der frisch gebackenen Sozialbetreuer/innen letzten Sommer bei einer Umfrage an der Berufsschule für Sozialberufe in Bozen an. Dass der Mangel an Sozialbetreuern in der Altenpflege mit deren Ausbildung zusammenhänge, bezweifelt daher Luigi Loddi, der Direktor der deutschen Berufsschule für Sozialberufe, und auch, dass diese Ausbildung zu überdenken sei. In welche Arbeitsbereiche die Sozialbetreuer/innen nach ihrer Ausbildung tatsächlich einsteigen, wird eine Evaluation im nächsten Sommer aber genauer zeigen. Dabei wird auch erhoben, wie oft die Schulabgänger/innen der letzten vier Jahre ihre Arbeit wechselten, und was die Kündigungsgründe sind. Ein offizielles Treffen zum Thema Personalmangel im Sozialbereich wird es anfangs April geben, an dem neben Führungskräften in der Altenarbeit auch Vertreter der Landesabteilung Sozialwesen und von Verbänden teilnehmen werden. Info: Tel. 0471 973494, lfs.bz-sozialberufe@schule.suedtirol.it - bs

Qualifizierte Kräfte in der privaten Pflege zuhause - Pflegehelferinnen

Der Bedarf an Arbeitskräften mit Ausbildung ist in der privaten Pflege zuhause groß, berichtete die Beobachtungsstelle des Südtiroler Arbeitsmarktes "monitor" im Herbst. "Würden sich Genossenschaften unter ähnlichen Bedingungen wie bei den Tagesmüttern bilden, dann würden mehr qualifizierte Kräfte in der privaten Pflege zuhause arbeiten, etwa Pflegehelferinnen", sagt Giorgio Bissolo, der Direktor der italienischen Landesberufsschule für Sozialberufe. Pflegehelfer ist das unterste der drei Berufsbilder im Bereich Pflege in Südtirol, nach Krankenpfleger und Sozialbetreuer, die Ausbildung dazu ist niederschwellig, dauert ein Jahr. Vorwiegend seien es Migrantinnen, die sie an der italienischen Schule für Sozialberufe absolvierten, zu 80 Prozent, so Bissolo. An der deutschen Schule für Sozialberufe in Bozen sind es im Vergleich rund 10 Prozent. Auch der Bund der Genossenschaften Legacoopbund sieht das Tagesmütter-Modell als mögliches Vorbild, die private Pflege zu regeln, sagt dort der Vorsitzende Alberto Stenico. Initiativen in diese Richtung würden vom Land gefördert, versichert Heinrich Oberschmied, stellvertretender Leiter der Landesabteilung Sozialwesen. Das Pflegegeld der Pflegesicherung sei gerade dafür da. Info: Tel. 0471 414450, www.sociale-einaudi.fpbz.it - bs

Betreuung zuhause: Kurs und Ausbildungskonzept der italienischen Berufsschule

Einen Kurs für ausländische Haushaltshilfen wird die italienische Landesberufsschule für Sozialberufe starten, zusammen mit der Brixner Genossenschaft Xenia, und voraussichtlich noch im Frühjahr, spätestens aber im Herbst. Ursprünglich sollte der Kurs in Deutsch stattfinden, als erster Kurs für ausländische Haushaltshilfen der deutschen Berufsschule, aber die meisten der interessierten Teilnehmerinnen sprechen nur italienisch. Seit zwei Jahren wartet in Bozen auch eine längere, 600stündige Ausbildung für Haushaltshilfen an der italienischen Berufsschule darauf zu beginnen - und auf genügend Einschreibungen. Sie heißt "Operatore/trice di cura famigliare". "Es ist keine anerkannte Qualifikation, aber die Absolventinnen werden sogenannte Kredite erhalten, die ihnen nützen, wenn sie später Pflegehelferinnen werden möchten", sagt Giorgio Bissolo, der Direktor der Schule. Solche Vorteile müssten die Ausbildungen mindestens haben, "niemand entschließt sich für einen einjährigen Kurs, wenn er danach nichts in der Hand hat." Die Tendenz gehe in der Ausbildung für "Badanti" in Italien dahin: Keine anerkannte Qualifikation, sondern Kompetenzen-Bescheinigungen, und Kredite, die für weitere Ausbildungen nützlich sind. Info: Tel. 0471 414450, www.sociale-einaudi.fpbz.it/img/formazione/operatore_cura.pdf - bs

Gesundheit und Wohlbefinden

Bin psychisch krank. Und suche eine Gastfamilie - Verr√ľckt nach Geborgenheit

Bei Menschen mit psychischen Erkrankungen bewähren sich manchmal Betreuungsformen, die außerhalb eines institutionellen Rahmens liegen. Das betreute Wohnen in einer Familie etwa kann eine Alternative zur Unterbringung in einer stationären Einrichtung sein: Betroffene leben eine Zeit lang in Voll- oder Teilzeit in einer Gastfamilie und können in diesem Umfeld alltagspraktische Fähigkeiten und soziale Kompetenzen wiedererlangen und zum "normalen" Leben zurück finden. Gastfamilie und Gast werden dabei von einem Fachteam begleitet. Die Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt hat jetzt in Zusammenarbeit mit dem psychiatrischen Dienst des Gesundheitsbezirkes Meran ein solches Betreuungs-Projekt ausgearbeitet. Es sind eine Plakataktion sowie eine Reihe von Informationsveranstaltungen geplant, um die Bevölkerung zu sensibilisieren und informieren. Folgende Infoabende finden statt: am 27.03. um 20 Uhr in Lana im Raiffeisenhaus; am 03.04. um 20 Uhr im Vereinshaus St. Leonhard; am 18.04. um 19 Uhr im Saal Synage des Yosyag in der Goethestraße 40c, Meran und am 05.06. um 20 Uhr in Naturns im Sozialsprengel, Paul Florastraße 8. Info: Sozialassistentin Edith Ganterer, Tel. 0473496800, pflege-team-affido@bzgbga.it; Psychiatrischer Dienst, Tel. 0473 247700, edith.sinn@asbmeran-o.it - al

St√ľtzPunkt in schwierigen Lebenslagen

Der Verband Angehöriger und Freunde psychisch Kranker hat ein Beratungsangebot ins Leben gerufen, das Menschen, die sich mit einem psychischen Problem konfrontiert sehen und sich unsicher, überfordert, belastet und allein gelassen fühlen, individuell, vertraulich und unbürokratisch unterstützt. Die Initiative nennt sich "StützPunkt" und ist aus der langjährigen Erfahrung des Verbandes entstanden, dass sich Angehörige von Menschen mit psychischen Problemen im Wirrwarr von Emotionen und der breiten Palette an bestehenden Diensten nur schwer zu Recht finden und eine kurz- oder längerfristige, professionelle Unterstützung und unbürokratische Beratung brauchen. Info: Mo.¬ĖFr. von 10 ¬Ė 11 Uhr, Tel. 0471 262262, consult@selbsthilfe.it - al

Aktion "Gesund Wandern" nun auch in Meran

In einem ungezwungenen Rahmen, ohne Leistungsdruck wandert es sich leichter. Dies haben die Teilnehmer/innen von "Gesund Wandern" in Bozen bestätigt. Nun haben weitere Gemeinden Interesse am Projekt der Stiftung Vital gezeigt. Am 27. März wird die Initiative "Gesund Wandern" auch in Meran starten, organisiert von der Stiftung Vital zusammen mit der Bezirksgemeinschaft Meran-Burggrafenamt, dem Sanitätsbetrieb Meran, der Gemeinde sowie dem KVW. Egal wie das Wetter ist, wöchentlich wird jeden Donnerstag um 18.00 Uhr eine Stunde lang gewandert. Start- und Zielpunkt ist das Tenniszentrum der Meranarena in der Piavestraße 46. Info: Stiftung Vital, Tel. 0471 409333, www.stiftungvital.it - al

Agenda

Seminare/Kurse/Ausbildung

01.04. - 01.12.08 | > Progetto lingue per audiolesi

Insegnanti, che hanno esperienza con persone audiolese, svolgono insegnamento in piccoli gruppi o individualmente. Preparazione anche all'esame di bilinguismo con accompagnamento dei partecipanti all'esame. Destinatari: Persone audiolese dai 16 anni in su. Obiettivo: Offrire alle persone audiolese interessate la possibilità di migliorare le loro conoscenze del tedesco e italiano. Minimo 10 incontri. Luogo: Bolzano. Info: EhK - Associazione Genitori Bambini Audiolesi, Tel. 0471 974431, info@ehk.it - al

05.04.08 | Sa. > Wie viel Vater braucht ein Kind?

Die Vater-Kind Beziehung: Überblick über die Rolle des Vaters in der Entwicklung des Kindes zum Erwachsenen; Tochter oder Sohn und die Vaterrolle; Wenn der Vater fehlt? Welche Lösungen Kinder/Jugendliche dafür haben. Ort: Haus der Familie, Lichtenstern. Zeit: 10-17 Uhr. Info: Tel. 0471 345172, hausderfamilie@hdf.it - al

08. - 09.05.08 | Do. > Umgang mit Menschen in Krisen

Wie können Menschen in Krisen wirkungsvoll unterstützt werden? Wie schütze ich mich selbst? Hilfestellungen für schwierige Situationen mit Patienten/innen, Angehörigen. Referent/in Manuela Sax, Innsbruck; Jean Claude Marclay, Innsbruck. Ort: Cusanus Akademie, Brixen. Info: Cusanus Akademie, Tel. 0472 832204, info@cusanus.bz.it - al

25. - 30.05.08 | So. > Basis-Lehrgang NPO-Management

Der Lehrgang vermittelt innerhalb einer Woche einen strukturierten Überblick über die wichtigsten Theorien, Techniken und Instrumente des Nonprofit-Managements. Dozenten aus Südtirol, Österreich und der Schweiz behandeln zentrale Fragen zu Organisation, Qualitätsmanagement, Führung, Marketig sowie Rechnugswesen und Controlling. Ort: Bozen. Info: NonProfit-Institut (NPI), Tel. 333 7881412, info@npi.bz.it - al

Vortrag/Tagung

02.04.08 | Mi. > Podiumsdiskussion "Depression in der Menopause"

Depression hat viele Gesichter. Podiumsdiskussion organisiert vom KVW in Zusammenarbeit mit dem Verband Angehöriger und Freunde psychisch Kranker. Etwa ein Drittel aller Frauen in den Wechseljahren berichten von schwankenden Launen bis hin zu depressioven Verstimmungen. Ort: Meran, Bürgersaal. Zeit: 20 Uhr. Info: KVW - Meran, Tel. 0473 220381, bezirk.meran@kvw.org - al

02.04.08 | Mi. > Es funktioniert! Zusammenleben ist möglich - Funziona! La convivenza

Podiumsdiskussion zum Thema Integration mit Dr. Herta Goller, Mitarbeiterin des Pädagogischen Institutes des deutschen Schulamtes, Dr. Fernanda Mattedi, ehemalige Direktorin der Bezirksgemeinschaft Überetsch/Untlerand, Dr. Edoardo Treccani, Direktor von Agronaut, Mullaymeri Artan, Präsident des Gemeindebeirates der AusländerInnen in Bozen. Ort: Pädagogische Fakultät, Bahnhofstraße 16, Brixen. Beginn: 20 Uhr. Info: Tel. 0472 833950, info@oew.org - bs

05.04.08 | Sa. >Tagung √ľber neuropsychologische Rehabilitation

Tagung zum Thema neuropsychologische Rehabilitation organisiert vom Psychologischen Dienst Brixen, von Selbsthilfegruppen und der Cusanus Akademie. Unter den Themen: neuropsychologische Rehabilitation im Zeitalter der Technologie, narrative Medizin als ganzheitliche Patientenbetreuung, gesund werden trotz Krankheit?, der Mensch, dessen Welt in Scherben ging - neue Wege in der Rehabilitation hirnverletzter Patienten. Ort: Brixen, Cusanus Akademie. Info: Tel. 0472 832204, info@cusanus.bz.it - bs

17. - 18.04.08 | Do. > Tagung: Freiwillige erfolgreich einbinden

Tagung der Freiwilligenzentren Österreich. Ort: Haus der Begegnung, Rennweg 12, 6020 Innsbruck. Anmeldung/Info: Freiwilligen Zentrum Tirol, Heiliggeistsr. 16, Innsbruck. Tel. +43 0512 727035, freiwillenzentrum@dibk.at - al

06.05.08 | Di. > Einfach f√ľr Alle - Fachtagung Barrierefreiheit

Unter dem Titel "Einfach für Alle ¬Ė Konzepte und Zukunfts¬≠bilder für ein Barriere¬≠freies Internet" kommen rund 300 Expert/innen aus Behörden, Unter¬≠nehmen, Politik, Wissen¬≠schaft und Medien in Gelsen¬≠kirchen (D) zusammen, um über aktuelle und zukünftige Ent¬≠wicklungen im und durch das Web zu diskutieren. Es können alle am Thema interessierten Menschen via Internet an der Tagung teilnehmen und sich interaktiv an den Diskussionen beteiligen. Zum Auftakt der Tagung präsentiert die Aktion Mensch die Ergebnisse der ersten Studie zur Nutzung des Web 2.0 durch Menschen mit Behinderungen. Info: www.einfach-fuer-alle.de/tagung/ - al

Verschiedenes

02. + 04.04.08 | Mi. > TV ¬Ė Regenbogen - Eine Sendung f√ľr Senioren

SelbA ist ein einjähriges Trainingsprogramm für Geist, Körper und Seele, interessant für alle ab 60. Bei SelbA wird aufbauendes Gedächtnistraining kombiniert mit dem Training der geistig-körperlichen Beweglichkeit, mit Hilfestellungen für den Alltag und mit Gesprächen zu Lebensfragen. Studien beweisen, dass ein Jahr lang Training für das Gedächtnis und die Psychomotorik acht Jahre bessere Lebensqualität bringt, mit anderen Worten: Alte Menschen bleiben länger selbstständig. Zeit: 20.20 Uhr, Wh. am 04.04.2008 um 18 Uhr. Rai Sender Bozen, http://www.senderbozen.rai.it - al