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Newsletter

Newsletter 'social' - Nr. 8|2008 vom 23.04.2008

Die Herausgabe des Newsletter "Social" seitens des Dachverbandes wurde Ende 2010 aus KostengrŁnden eingestellt.
Als Dachverband fŁr Soziales und Gesundheit mit derzeit 46 angeschlossenen Organisationen erlauben wir uns, auf unser Rundschreiben hinzuweisen, welches Łber Aktuelles in den Organisationen, Diensten, Arbeitsgruppen und Gremien des Dachverbandes Auskunft gibt und ca. monatlich erscheint.

Inhalt

Header

Editorial

Panorama

ChancenGleichheit

Frauen

Menschen mit Behinderung

Migration

Kinder und Jugend

Familie

Senior/innen

Gesundheit und Wohlbefinden

Seminare/Kurse/Ausbildung

Vortrag/Tagung

Verschiedenes

Header

Wissen f√ľr alle - Hurraki, das W√∂rterbuch in leichter Sprache

Viele Menschen reden und schreiben umständlich. Nicht jeder versteht das. Im Internet entsteht jetzt mit Hurraki ein frei zugängliches Wörterbuch in leichter Sprache, nach dem technischen Vorbild und der Idee von Wikipedia. Die Wörter und Erklärungen bei Hurraki soll jeder verstehen können. Niemand soll ausgegrenzt werden, denn alle haben ein Recht auf Information. Mitmachen kann übrigens auch jede und jeder. Info: www.hurraki.de - al

Editorial

Bananensplit oder soziales Engagement statt Versorgungsposten

Sauer macht lustig, Bananen machen glücklich und Schokolade auch. Der Volksmund hält zwar viele Ratschläge parat, um Trübsal zu vertreiben, doch wissenschaftlich ist für keines dieser Lebensmittel belegt, dass sie dauerhaft die Stimmung aufhellen. Zwar finden sich sowohl in Schokolade als auch in Bananen Stoffe, die die Glückshormone auf Trab bringen. Doch ist es unmöglich, so viel davon zu essen, dass dauerhaft ein positiver Effekt auf das Gemüt erzielt wird. Dagegen mehren sich nun Studien, wonach gute Taten glücklich machen. Soziales Engagement beruht auf dem Prinzip der Hilfeleistung ohne Erwartung einer Gegenleistung und unterscheidet sich dadurch vom politischen, kulturellen, ja, sonstigen Engagement. Es geschieht freiwillig und eben "ehrenamtlich", sprich, unbezahlt. Die vielen ehrenamtlich Engagierten in Vereinen und Organisationen bekommen allenfalls ihre Spesen vergütet. So genannte "Versorgungsposten" finden sich im Sozialbereich jedenfalls keine. Vielleicht werden sie auch in anderen Bereichen künftig rarer gesät sein. Denen die auf der Strecke bleiben, bleibt ja der Griff zur Schokolade. - al

Panorama

Nonprofit im S√ľdtiroler Sozialwesen

Eine für das lokale Sozialwesen originelle Diplomarbeit ist kürzlich an der Fakultät für Bildungswissenschaften diskutiert worden. Es handelt sich um die Arbeit von Barbara Kritzinger mit dem Titel: "Nonprofit im Südtiroler Sozialwesen. Eine Untersuchung zu seinen Leaderfiguren". Die Diplomandin analysiert in ihrer Forschungsarbeit die Motivation für soziales Engagement einiger Pionierfiguren des Südtiroler Sozialwesens, die (noch) in der Arbeit mit Häftlingen, Odachlosen, jungen, alternden, psychisch kranken, behinderten Menschen tätig sind. Welches waren anfänglich ihre Beweggründe und wie sieht es damit heute aus? Warum spielt "das Helfen" bei verschiedenen Menschen eine so unterschiedliche Rolle? Welche Aspekte waren/sind vordergründig: das Geltungsbedürfnis?, die persönliche oder gesellschaftliche Bestätigung?, die Lust am sozialpolitischen Mitgestalten?, der Altruismus?, die Selbstdarstellung bzw. Selbstverwirklichung durch solidarisches Handeln? Die Arbeit liegt an der Bibliothek der Fakultät für Bildungswissenschaften in Brixen zur Lektüre auf. - Reinhard Gunsch

Diplomarbeiten zu sozialen Fragestellungen

Ende März haben insgesamt 25 Sozialpädagog/innen und Diplom-Sozialarbeiter/innen ihr Studium an der Universität Bozen abgeschlossen. In ihren Diplomarbeiten haben sie sich mit Fragestellungen auseinandergesetzt, die für das Südtiroler Sozialwesen durchaus von hohem Interesse sind. Die wissenschaftlichen Arbeiten behandeln vielfältige Themenbereiche, zahlreiche Abschlussarbeiten behandeln die Themen Behinderung, auch Frauenthemen stehen hoch im Kurs. Eine Untersuchung beschäftigt sich mit den Leaderfiguren im Südtiroler Sozialwesen und eine Arbeit beleuchtet die "Geschlechterperspektiven in der Sozialen Arbeit - Warum Männer keine Sozialarbeiter sein dürfen und Frauen es gut können", eine Arbeit beschäftigt sich mit dem "Umgang mit Sterben und Trauer - in der Praxis der Altenpflege". Wer die Arbeiten näher unter die Lupe nehmen möchte, kann sich an die Fakultät für Bildungswissenschaften wenden. Info: Tel. 0472 014000, www.unibz.it/education - al

Zugluftfest: In Brixen wird¬ís wieder z√ľgig und solidarisch

Zum zweitägigen interkulturellen Fest am 31. Mai und 1. Juni 2008 im Haus der Solidarität in Brixen/Milland werden wieder rund 3000 Besucher/innen erwartet. "Die Veranstaltung will ein Forum der Begegnung zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft sein, eine multikulturelle Alternative zu den üblichen Festen des Landes bieten, sozial Engagierten in einer etwas anderen Form für ihren Einsatz danken und vor allem Jugendliche für den Solidaritätsgedanken gewinnen", so Petra Erlacher, die Vorsitzende des Hauses. Info: www.zugluft.it - al

Standortattraktivit√§t: Bestnoten f√ľr soziale und medizinische Versorgung

Wie attraktiv ist der Wirtschaftsstandort Südtirol? Diese Frage sorgt immer wieder für Diskussionen. Letzthin hat die Europäische Akademie (EURAC) eine empirische Studie dazu vorgestellt (Verlag Spectrum 2008). Südtiroler Unternehmen wurden befragt zu "weichen" Standortfaktoren, z. B. soziale und medizinische Versorgung, Freizeitangebot etc. und zu "harten" Standortfaktoren wie Verkehrsanbindung, Infrastruktur, qualifizierte Arbeitskräfte. Besonders auffallend dabei sind die Bestnoten, die die Unternehmer in Punkto Zufriedenheit verteilen. Es sind dies die Zufriedenheit mit der sozialen Versorgung (91%) und die Zufriedenheit mit der medizinischen Versorgung (94%). Harte Standortfaktoren gelten für Unternehmen allerdings als wichtiger. Es sei vielleicht an der Zeit, Soziales und Gesundheit nicht länger zu den weichen, sondern zu den harten Standortfaktoren zu rechnen, kommentierte Karl Tragust, Direktor der Abteilung Sozialwesen, die Ergebnisse. Info: Tel. 0471 055416, public.management@eurac.edu - al

5 Jahre Wohngemeinschaft Scurcià

Die Wohngemeinschaft für psychisch kranke Menschen in der Scurci√†straße in St. Ulrich feiert diesen Monat ihr fünfjähriges Bestehen. Für einige ist die Einrichtung der Bezirksgemeinschaft Salten-Schlern Dauerwohnplatz, für andere hingegen eine vorübergehende Wohnmöglichkeit auf dem Weg zu einem unabhängigen Wohnen, alleine oder in der Familie. Eine der derzeitigen vier Bewohner/innen scheint gerade ihren Sprung ins selbständige Leben zurück zu schaffen. Sie bezieht bald alleine eine Wohnung des Wohnbauinstitutes. Weitere fünf Personen wurden im Laufe dieser Jahre für kürzere oder längere Zeit betreut. Die Betreuung erfolgt in der Regel wochentags zwischen 13 und 20.30 Uhr. Am Wochenende ist ein telefonischer Bereitschaftsdienst aktiv, ansonsten organisieren sich die Bewohner/innen selbst. Unterstützt wird die WG auch durch die unermüdlichen Freiwilligen der Gruppe "Deberieda", die Freizeitaktivitäten organisieren. Die fachärztliche Betreuung erfolgt über das Team des Zentrums für psychische Gesundheit. Der guten Zusammenarbeit zwischen den beiden Diensten sei es zu verdanken, dass die Arbeit in diesen fünf Jahren ohne größere Zwischenfälle und mit Erfolg verrichtet werden konnte, betonen die Verantwortlichen der WG Anja Lageder, Reinhard Mair und Ivonne Ponza. Info: Tel. 0471 786501, wohngemeinschaft.scurcia@bzgsaltenschlern.it - al

Motivazioni al volontariato: un percorso del Servizio volontariato sociale

Al fine di suscitare l'interesse per il volontariato e di mantenerlo vivo in coloro che lo svolgono già da tempo, il Servizio per il volontariato sociale della Federazione delle Associazioni Sociali propone un percorso di tre incontri sul tema "Motivazioni al volontariato". "Si tratta di un tema attuale", spiega Simonetta Terzariol del Servizio volontariato sociale, "sono molti i cittadini che si attivano e che si sentono corresponsabili del miglioramento della situazione sociale. E' diretto anche a queste persone il percorso che proponiamo". Il percorso si propone come occasione di riflessione sulle motivazioni individuali per avvicinarsi al volontariato, di incontro con altre persone interessate, come opportunità per scoprire in quali modi ci si può attivare nella comunità. I tre incontri si svolgeranno il 14, 21 e 28 maggio, dalle 17 alle 19.30 a Bolzano, nella sede dell'Associazione AfB, in via Weggenstein 12a. Iscrizione entro il 10 maggio. Info: Simonetta Terzariol, tel. 0471 324667, simonetta.terzariol@social-bz.net, http://volontariat.social-bz.net - mm

Wer kann sich erinnern? - Zeitzeugen f√ľr virtuelles Haus der Geschichte gesucht

Anlässlich des Erinnerungsjahres 2009 entsteht derzeit das "Virtuelle Haus der Geschichte Tirols", ein Projekt das audiovisuell Gespräche mit Nord-, Ost- und Südtiroler/innen aufzeichnet. Ihre Erinnerungen an das alltägliche Leben sollen Tirols Geschichtsschreibung des 20. Jahrhunderts Leben einhauchen. Gesucht werden auch Menschen, die ein besonderes Schicksal meistern oder gemeistert haben, besondere Taten für Südtirol vollbracht haben und als Helden des Alltags bezeichnet werden können. Der soziale Bereich sollte dabei nicht fehlen. Wer als Zeitzeuge aufgenommen werden will oder jemanden kennt, dessen (deren) Lebensgeschichte(n) im "Virtuellen Haus der Geschichte Tirols" nicht fehlen sollten, kann sich an die Projektleiterin Ruth Deutschmann bzw. an den Verein "Die Chronisten" (A-6094 Axams, Gruben 11) wenden. Info: Tel. +43 664 3503097 oder +39 339 2745509, oe.zeitzeugen.archiv@aon.at - al

ChancenGleichheit

Plötzlich, letzten Winter - Gute Reise, Film!

Er tourt nun durch die halbe Welt, der Film "Improvvisamente l¬íinverno scorso" von Gustav Hofer und Luca Ragazzi, der bei den Bozner Filmtagen als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet wurde. Er erzählt vom Scheitern des Gesetzesentwurfes DICO, der in Italien mehr Rechte für gleichgeschlechtliche Partnerschaften sichern sollte, "ohne je belehrend zu sein, in unkonventioneller und erfrischender Machart", so die Bozner Jury. Am 24. und 26. April läuft der Film in Toronto, dann stehen Washington, Vancouver, Sydney, Jakarta, Tel Aviv, auf dem Programm. Info: www.suddenlylastwinter.com/improvvisamente/ - bs

Frauen

Lavoro atipico: strumento di conciliazione? Abbassa la natalità e marginalizza la donna

L'occupazione femminile cresce, ma il baricentro si sposta sul lavoro part-time e instabile, cio√® a termine o occasionale. Le conseguenze? L'atipicit√†-flessibilit√† del contratto non garantisce la conciliazione, rende marginale il lavoro femminile e deprime il tasso di occupazione e di natalit√† nazionale, producendo nuove forme di segregazione e disuguaglianza. E' uno dei dati contenuti nel Terzo Rapporto dell'Osservatorio permanente sul lavoro atipico in Italia 2008, svolto dall'Istituto di Ricerche Economico-Sociali della Cgil. Dal Nuovo Annuario Statistico dell'Astat emerge che il fenomeno dei contratti "rari" - a domicilio, a termine, job sharing, a chiamata, occasionale - √® un fenomeno femminile anche in Alto Adige. Ne deriva un circolo vizioso: il lavoro flessibile-precario offre pi√Ļ possibilit√† di conciliare famiglia e lavoro, ma avere un contratto a termine rende pi√Ļ difficile progettare la maternit√†. Di pi√Ļ, il livello di istruzione delle donne con lavoro atipico che hanno figli diminuisce all'aumentare del numero dei figli. Per le madri adulte il lavoro atipico rappresenta un'occasione per rientrare nel mercato del lavoro e contribuire al reddito familiare, anche se in posizioni spesso marginali. Info: www.ires.it/node/745 - mm

Piano di settore "Donne in situazione di violenza" del Comune di Bolzano

Prima approvato dalle Commissioni consiliari alle Politiche sociali e alle Pari Opportunità del Comune di Bolzano, ed ora anche dal Consiglio comunale, il Piano triennale "Donne in situazioni di violenza" passa ora alla fase operativa. Per la sua realizzazione, sotto la regia dell'Assessorato alle Politiche sociali e Pari opportunità del Comune di Bolzano, l'Azienda Servizi Sociali Bolzano ha attivato un gruppo di lavoro composto dagli uffici degli enti locali e dalle associazioni attive nella prevenzione e nel contrasto alla violenza di genere. A Bolzano negli ultimi tre anni sono state seguite e accolte dalle strutture 789 donne e sono stati fatti 5620 contatti. Nel Piano vengono delineate strategie ed interventi utili a contrastare il fenomeno della violenza privata, sul posto di lavoro, tra conoscenti - detta "violenza da fiducia" - e quello della violenza pubblica, di cui la prostituzione è un esempio. Nell'analisi vengono considerate tutte le forme di violenza - psicologica, sessuale, economica, fisica e stalking - le normative, i fattori di rischio e le conseguenze psichiche della violenza stessa. Vengono infine illustrate le offerte già esistenti e gli obiettivi da raggiungere. Info: tel. 0471 997406, www.comune.bolzano.it - mm

"Frauenstorming-Idee delle donne" al Café Plural

La tecnica è semplice: ci si trova in un luogo, i partecipanti esprimono i temi che desidererebbero approfondire, dopodichè si sceglie democraticamente quali temi privilegiare. E' un'idea che il Café Plural ha riproposto martedì 22 aprile per offrire alle donne la possibilità di aprirsi e confrontarsi. "L'obiettivo era quello di verificare se le donne hanno delle ragioni sulle quali desiderano confrontarsi con altre donne", spiega Anne Savio, responsabile del Café. "Oggi la rete sociale delle donne rischia di restringersi al nucleo privato e familiare, da qui lo scarso senso di condivisione", aggiunge Savio. Questi incontri si propongono di indagare se vi è nelle donne un bisogno di confrontarsi su alcuni temi nell'ambito di gruppi di interesse o di essere sostenute da altre donne rispetto a certe problematiche. Il "Frauenstorming-Idee delle donne" verrà proposto due volte all'anno. Info: tel. 0471 366946, plural@tele2.it - mm

Freiwillige Schwangerschaftsabbr√ľche: "Aufkl√§rung zu den psychologischen Folgen"

Im Jahr 2007 wurden in den Gesundheitseinrichtungen Südtirols 582 freiwillige Schwangerschaftsabbrüche durchgeführt. Das entspricht einer Zunahme von 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch die Zahl der an ausländischen Frauen vorgenommenen Schwangerschaftsabbrüche hat zugenommen. Insgesamt wurden nur drei Prozent der ärztlichen Bewilligungen von einer Beratungsstelle ausgestellt. "Viele Frauen wollen sich nicht beraten lassen, weil sie schon entschieden haben", sagt Anni Winkler von der Beratungsstelle "Kontakt und Hilfe". "Sie wenden sich direkt an den Psychologischen Dienst des Krankenhauses, wo die Formalitäten schnell erledigt werden". Viele Frauen seien sich nicht bewusst, dass früher oder später Nebenerscheinungen auftreten, sie erlebten die Abtreibung als Ausweglosigkeit. Die Beratungsstelle "Kontakt und Hilfe", berät Schwangere in Konfliktsituationen und bietet Hilfe und Information, etwa durch die Broschüre "Ich nannte sie Nadine-Informationen für Betroffene vor und nach einem Schwangerschaftsabbruch", die von einer österreichischen Organisation übernommen wurde. Die Broschüre steht für Interessierte, Frauen- und Hausärzt/innen zur Verfügung. Info: Tel. 800 576722, info@kontaktundhilfe.it - mm

Menschen mit Behinderung

UN-Behindertenkonvention tritt am 3. Mai in Kraft

Am 3. Mai 2008 wird die UN-Konvention zum Schutz der Rechte behinderter Menschen in Kraft treten. Niemals zuvor hat es ein Völkerrechtsdokument gegeben, in dem die Rechte behinderter Menschen so zukunftsorientiert zusammengefasst worden sind. Leitlinie ist die Anerkennung von Menschen mit Behinderungen als vollwertige Bürger/innen ihrer jeweiligen Gesellschaft. Italien hat die UN-Konvention bereits unterzeichnet. Das italienische Parlament muss die Vereinbarung jetzt noch ratifizieren. Info: www.un.org - al

Abbau architektonischer Barrieren: Aktionswoche in Brixen

Die Stadt Brixen plant heuer rund um den alljährlich stattfindenden Tag zum Abbau architektonischer Barrieren Anfang Oktober eine Aktionswoche zum Thema. Bei den Sensibilisierungstagen vom 1. bis 4. Oktober sollen natürlich möglichst viele Menschen für die Thematik "Abbau von Barrieren" sensibilisiert werden. Es sollen an allen vier Tagen, jeweils über den ganzen Tag verteilt und sogar abends, Veranstaltungen und Initiativen stattfinden, um möglichst viele verschiedene Personengruppen zu erreichen. Eine Arbeitsgruppe von Selbstbetroffenen und Selbsthilfevereinigungen unter der Koordination von Stadträtin Magdalena Amhof plant und bereitet bereits verschiedene Initiativen vor. Auch der Dachverband der Sozialverbände wird besonders am 2. Oktober an verschiedenen Veranstaltungen mitwirken. Info: Tel. 0472 262004, magdalena.amhof@brixen.it - al

Masatsch: erstes Ferien- und Bildungshotel f√ľr Menschen mit Beeintr√§chtigung in S√ľdtirol

Der Landesverband Lebenshilfe hat auf der Landesversammlung am 18. April in Bozen seine neueste Einrichtung vorgestellt: den Ferienhof Masatsch. Der Ferienhof in Oberplanitzing ist das erste barrierefreie Ferien- und Bildungshaus Südtirols, das sein Angebot hauptsächlich an Menschen mit Beeinträchtigung und deren Angehörige, an Senior/innen und chronisch Kranken ausrichtet. Als Bildungshotel steht es allen privaten und öffentlichen Einrichtungen aus dem Sozialbereich offen. Geboten werden neben komfortablen Zimmern auch Räumlichkeiten für Tagungen, Seminare und Konferenzen, eine Bibliothek sowie einen Computerraum mit zwölf PC-Arbeitsplätzen. Für Verpflegung sorgt das Bistro mit angeschlossenem Innenhof und Amphitheater. Info: Ferienhof Masatsch, Tel. 334 2801313, falser@lebenshilfe.it - al

Luise Huebser Markart ist die neue Präsidentin der Lebenshilfe

Luise Huebser Markart ist die neue Präsidentin der Lebenshilfe. Damit steht erstmals eine betroffene Mutter an der Spitze des Landesverbandes. - al

Migration

Anime migranti - Cinque film al Teatro Cristallo

Prosegue "Anime Migranti", la rassegna cinematografica al Teatro Cristallo a Bolzano, che in cinque film mette al centro un protagonista unico: l'uomo costretto ad emigrare per rifarsi una vita pi√Ļ dignitosa. Gioved√¨ 24 aprile verr√† proiettato "Storie - Codice sconosciuto" di Michael Haneke, all'interno del quale s'incrociano le vicende di un'attrice parigina, una fotografa di guerra, un ragazzo del Mali ed una clandestina rumena. Seguiranno i film "Tutta colpa di Voltaire" di Abdellatif Kechiche, in programma l'8 maggio, "Lamerica" di Gianni Amelio il 15, e "Nuovomondo" per la regia di Emanuele Crialese il 22 maggio. L'inizio √® alle ore 20.30. Info: Caritas, tel. 0471 972692, segreteria@caritasodar.it; www.teatrocristallo.it - bs

Allein Reisende: Viele Jugendliche in Italien ohne Schutz - Nationales Programm

Die Zahl der minderjährigen Jugendlichen aus Nicht-EU-Ländern, die allein in Italien einreisen, steigt, laut italienischem Gemeindenverband ANCI. Rund 6100 unbegleitete Jugendliche sind 2006 in Erstaufnahmestellen Italiens aufgenommen worden, 20 Prozent mehr als zwei Jahre zuvor. Von über der Hälfte von ihnen verlor sich nach der ersten Aufnahme aber jede Spur: Die Jugendlichen tauchen oft unter, weil sie bereits 17 Jahre alt sind und keine Aufenthaltsgenehmigung aus Gründen der Minderjährigkeit erhalten. "In Bozen bleiben die Jugendlichen hingegen zu 90 Prozent die volle Zeit bei uns in der Erstaufnahme und machen bei den Sprach-Programmen mit, bis sie 18 sind", sagt dort der Koordinator Simone Braccalente. Der 18. Geburtstag macht die Situation der Jugendlichen aber erst recht schwierig: Laut Bossi-Fini-Gesetz erhalten sie mit 18 nur dann eine Aufenthaltsgenehmigung, wenn eine Familie sie aufnimmt oder wenn sie bereits drei Jahre in Italien waren, und davon zwei in einem sozialen Projekt eingegliedert. Viele fallen hier durch den Rost, auch wenn sie eine Wohnung und einen Arbeitsplatz haben. Nur sieben Prozent der unbegleiteten Jugendlichen wurden laut ANCI in Italien von Familien aufgenommen. Ein nationales Programm für bessere Strategien zum Schutz der unbegleiteten Jugendlichen sollte bald starten, aber nun ist erst zu sehen, was die neue Regierung dazu sagt. Mehr dazu: www.anci.it/index.cfm?layout=dettaglio&IdSez=10024&IdDett=14746, http://www.vita.it/attach/92205.pdf, - bs

Aktionstage Politische Bildung: In 60 Tagen durch die Welt

Am 23. April ging's zum ersten Mal los mit den Aktionstagen Politische Bildung in Südtirol, die darauf aufmerksam machen wollen, wie wichtig politische Bildung in demokratischen Gesellschaften ist ¬Ė heuer rund ums Thema interkultureller Dialog, bis 9. Mai. Gleich zehn Veranstaltungen liefen in Südtirol an diesem Tag: von einem Vortrag über Migration, über einen Stammtisch zu interkulturellem Lernen, einem Film über Tibet, Theater, der Vorstellung des Sprachenzentrums Neumarkt, bis hin zum Thema Partizipation von Jugendlichen im Landtag. 60 Veranstaltungen sind im Programmheft der Aktionstage beschrieben, sie gehen über die Aktionstage hinaus bis Ende Mai, und zeigen was in Südtirol zu Interkulturalität und Demokratie geboten wird. In Österreich, Deutschland und Belgien finden die Aktionstage seit Jahren statt. Info: Tel. 0471 413396, www.provinz.bz.it/kulturabteilung/download/Initiativen_Aktionstage.pdf - bs

Generationen

Kinder und Jugend

Burggrafenamt/Rechtsradikalismus: Meran m√∂chte Netzwerk gr√ľnden

Viele Köpfe denken im Burggrafenamt neu über die Arbeit mit Jugendlichen nach, seit den Verhaftungen der 16 Jugendlichen mit rechtsextremem Gedankengut. Der Bürgermeister von Meran möchte Mitte Mai ein Netzwerk knüpfen, wie es in Lana bereits seit rund fünf Jahren existiert: Dort treffen sich regelmäßig Jugendassessoren, Jugendliche, Vertreter der Jugendarbeit, der Sozialdienste, Carabinieri, Lehrer, Familienvertreter und Streetworker. Sie informieren sich gegenseitig über Situationen von Jugendlichen in der Gemeinde und suchen nach Strategien bei Problemen: wenn Jugendliche häufig die Schule schwänzen, wenn sie randalieren oder gewaltbereit sind. "Diese Zusammenarbeit bringt viel, wir wünschen uns solche Netzwerke in allen Gemeinden des Bruggrafenamts", begrüßt Roman Grünfelder, der Koordinator von Streetwork Meran, das Vorhaben. Lehrern zum Beispiel ist der Dialog zu Schulschwänzern oft versperrt, dann können ihn Streetworker suchen ¬Ė vielleicht rechtzeitig, vor dem Schulabbruch. Auch auf mehr Geschichts-Aufklärung möchte Grünfelder im Rahmen der Netzwerke setzen. Info: Tel. 340 2115923, info@streetwork.it - bs

Keine Sozial-Polizisten gegen Neonazis - Streetwork ist Vertrauenssache

"Wir sind keine Sozial-Polizei, und schon gar keine Waffe gegen Neonazis", distanziert sich der Koordinator von Streetwork Meran Roman Grünfelder von Aussagen in Medien und von Erwartungen, die an Streetwork herangetragen werden, wenn sich ein Problem zuspitzt. "Was wir aber tun können ist, Zugang zu Jugendlichen finden, die außen vor sind, am Rand, unabhängig von ihrer politischen Ideologie. Wir können analysieren, warum Jugendliche so oder so handeln, was sie antreibt, und dieses Wissen weitergeben. Wir haben eine Brücken-Funktion. Aber unsere Arbeit mit den Jugendlichen kann nur auf Vertrauen basieren, das Jugendliche zu uns entwickeln, auf Akzeptanz - was nicht heißt, dass jedes Verhalten unkritisch akzeptiert wird. Die Vorstellung, dass Streetwork auffälliges Verhalten kurzerhand verhindern kann, ist unrealistisch, nur längerfristig sind Veränderungen möglich", sagt Grünfelder. Bald werde ein vierter Streetworker ins Team dazukommen. "Wir möchten gemeinsam mit den Jugendlichen für bessere Lebenssituationen arbeiten - mit allen Jugendlichen, die es wollen, nicht nur mit denen aus der rechten Szene. Eine weitere Aufgabe von Streetwork ist auch die Ausstiegshilfe aus extremen Szenen, wenn Jugendliche den Ausstieg ausdrücklich wünschen." Info: Tel. 340 2115923, info@streetwork.it - bs

Freiluft-Arbeiter - Neues von Streetwork aus Bozen, Brixen, Meran

Vom Calcetto-Raum hinaus auf den Disco-Parkplatz: Jugendarbeiter vom Jugendzentrum Jukas ziehen seit drei Wochen ein paarmal in der Woche in Brixen los um die Jugendlichen kennen zu lernen, die sich vor allem draußen, auf Straßen und Plätzen treffen - erste Schritte hin zum Streetwork in Brixen, das im September starten soll. Und in Bozen haben Streetworker von River Equipe/Volontarius ein Buch geschrieben: "Ragionare con i piedi". Sie stellen es am 5. Mai um 14 Uhr in der Berufsschule Hannah Arendt in Bozen vor. In Meran knüpfen Streetworker hingegen engere Bande mit den Sozialdiensten: Sie trafen sich anfangs der Woche mit Sozialassistentinnen und Pädagoginnen um gemeinsame Strategien für Jugendliche in Schwierigkeiten zu suchen. Solche Treffen sollen heuer regelmäßig stattfinden. Info: Tel. 0472 279999, www.juze.it/juze_start.htm - bs

Gewalt und Erziehung - Aktionen vom Arbeitskreis Eppan

Mehr Partizipation, weniger verbogene Verkehrsschilder, weniger beschädigte Gebäude: "Je mehr Jugendliche in einer Gemeinde mitgestalten dürfen, umso weniger randalieren sie", unterstrich Lukas Schwienbacher vom Forum Prävention auf einem Vortrag über Gewalt und Jugend in Eppan. Immer wieder musste die Eppaner Polizei in letzter Zeit wegen Vandalismus eingreifen. Der Arbeitskreis Eppaner Jugend hat anfangs März daraufhin eine vierteilige Aktions-Reihe zum Thema Gewalt und Jugendliche gestartet, die über Vorträge hinausgeht und Erziehungshilfen bietet, begleitet vom Forum Prävention: Filme für Eltern über jugendliche Lebenswelten liefen, Jugendliche diskutierten in Workshops über Vorurteile der Erwachsenen und Alkohol und Drogen. Und am 24. April erfahren Jugendarbeiter zum Abschluss, wie sie mit schwierigen Kindern umgehen können. "Gewalt ist nicht nur eine Sache der Jugendlichen sondern vor allem auch der Erwachsenen", sagt Christian Anegg, Sozialpädagoge des Sozialsprengels Überetsch. Und er wünscht sich, dass Eppaner Politiker die Jugendlichen mitgestalten lassen, wo dies möglich ist: Konkret geht es dabei um einen Spielplatz. Info: Tel. 0471 671626, christian.anegg@bzgue.org - bs

Jugendgemeinderat Bruneck mit eigener Homepage

Der Jugendgemeinderat von Bruneck hat jetzt eine eigene Homepage. Über die Internetseite www.jgr-bruneck.it sollen die Jugendlichen besser über die Tätigkeiten und Projekte informiert werden. Über ein Forum haben sie auch die Möglichkeit, ihre Meinung zu sagen. - al

Ohne Jugend ist kein Staat zu machen

Kinder und Jugendliche aus ganz Südtirol haben am 23. April im Landtag sieben Projekte vorgestellt, bei denen sie aktiv mitentschieden oder die sie mitgestaltet haben: die Bozner Kinderstadt Mini BZ, die Erlebniswiese Völs, Girls Power in Bozen, das Marlinger Projekt Schulkinder gestalten ihr Schulhaus selbst, die Jugendgemeinderäte Brixen und Bruneck und der Jugendbeirat von St. Ulrich. Eingeladen dazu hat der Landtag, unter dem Motto "Ohne Jugend ist kein Staat zu machen". Infos: Tel. 0471 946207, www.landtag-bz.org; www.jugend.landtag-bz.org - bs

Familie

Tutte le agevolazioni fiscali e i rimborsi per l'adozione internazionale

Dal punto di vista economico ci sono ancora troppe disparità tra un figlio naturale ed uno adottato. Lo sostiene l'associazione "Amici dei Bambini-AiBi" che da anni si batte per la gratuità dell'adozione internazionale. "In media i costi si aggirano tra i 10 e i 15mila euro", dice Paola Cozza di AiBi Bolzano, "ma apparentemente questo non è un freno, dato che la maggior parte delle coppie adottive appartiene al ceto medio-basso". Forse non tutte le coppie sanno che sono previsti deduzioni e rimborsi. Come previsto da due risoluzioni del 2000 e del 2004 - una del Ministero delle Finanze e una dell'Agenzie delle Entrate - è prevista una deduzione del 50 per cento delle spese sostenute per le pratiche di adozione internazionale. Oltre alla deduzione, con la Legge finanziaria 2005 è stato istituito un "Fondo di sostegno delle adozioni internazionali" che prevede un rimborso spese del 50 per cento delle spese sostenute, non portate in deduzione. Le domande vanno presentate alla Commissione Adozioni Internazionali dal 1 luglio al 31 dicembre. Grazie alle risorse dell'ultima Legge finanziaria, circa 14 mila coppie riceveranno un rimborso di 1200 euro. Info: tel. 0471 301036, aibibolzano@amicideibambini.it; www.commissioneadozioni.it - mm

Audit Famiglia&Lavoro al Comune di Bolzano

A breve il Comune di Bolzano riceverà la certificazione finale Audit Famiglia&Lavoro - ne abbiamo parlato nel numero 04/2008 del 27.02.2008. La cerimonia di consegna avverrà il prossimo 29 aprile. Info: tel. 0471 997240, maria.christina.obkircher@comune.bolzano.it - mm

Novità per le strutture di assistenza all'infanzia

Sono entrate in vigore alcune modifiche alla legge provinciale 8/1996 sui "Provvedimenti in materia di assistenza all'infanzia". L'accesso al servizio sarà consentito anche ai bambini che hanno compiuto i tre anni e che non frequentano ancora la scuola d'infanzia. Inoltre, la Giunta provinciale ha approvato le "Modifiche di regolamenti di esecuzione in materia di assistenza all'infanzia"; il Regolamento verrà pubblicato a breve sul Bollettino ufficiale della Regione. Tra le principali novità: le caratteristiche strutturali e del personale delle microstrutture, compreso il sistema di accreditamento, vengono estesi anche ai nidi aziendali; la capacità ricettiva della microstruttura passa da 18 a 20 bambini; i cittadini residenti in un comune diverso da quello dove si trova la microstruttura hanno diritto alla tariffa agevolata, nel caso in cui il comune di residenza del cittadino si assuma i relativi costi; la tariffa agevolata è prevista al massimo per 160 ore di servizio mensile. La tariffa minima oraria - che viene introdotta anche per asilo nido e Tagesmutter - non potrà essere per tutti e tre i servizi inferiore a 0,50 euro. Info: tel. 0471 418238, cristina.ghedina@provincia.bz.it - mm

2¬į edizione di "Bookstart", il progetto di invito alla lettura per genitori e figli

"Bookstart", il progetto del Servizio Famiglia della Provincia che mira ad avvicinare i pi√Ļ piccoli alla lettura, torner√† a giugno. Interessati dall'iniziativa sono i genitori di beb√® di tutti i gruppi linguistici di et√† compresa tra i 6 e i 18 mesi. I bambini riceveranno due pacchetti contenenti libri: il primo quando avranno compiuto i sei mesi, il secondo ai diciotto mesi di et√†. Nel 2007 sono stati 3500 i cofanetti consegnati ai genitori. Hanno quindi mostrato interesse all'iniziativa i due terzi dei genitori con bambini di almeno sei mesi. Scopo del progetto √® di stimolare il piacere della lettura condivisa all'interno della famiglia e di favorire la frequenza delle biblioteche che dispongono di una vasta offerta di proposte bibliografiche Info: tel. 0471 413381, www.provinz.bz.it/kulturabteilung/familie - mm

Senior/innen

Vollversammlung des Verbandes der Altersheime - Wirtschaftlichkeit und Professionalität

Auf der Vollversammlung des Verbandes der Altersheime in Meran wird am 24. April ein neuer Ausschuss gewählt. "Zukunftsorientierte Professionalität und Wirtschaftlichkeit" ist das Motto der Versammlung. Landerat Richard Theiner spricht über die Auswirkungen der Pflegesicherung auf die Alten- und Pflegeheime, der Präsident der Stiftung Vital Florian Zerzer über Gesundheit am Arbeitsplatz anhand von Erfahrungen im Pflegeheim Kurtatsch, und der Präsident des Südtiroler Gemeindenverbandes Arnold Schuler über die Wichtigkeit der stationären Dienste in der Altenarbeit. Die Vollversammlung beginnt um 14.30 Uhr im Bürgersaal Meran. Info: Tel. 0471 323635, info@altenheime.it - bs

Salsa und Merengue im Altersheim

"Wer denkt, dass Altersheime Wohnstätten sind, die Pflege in einer langweilig-sterilen Atmosphäre anbieten, täuscht sich", schreibt der Sozialbetrieb Bozen, und liefert prompt den Beweis. Anfang April hat sich die Einganghalle des Altersheims Don Bosco in ein buntes Tanzlokal verwandelt, in dem das Tanzpaar Marina und Mirko ihre Künste vorführten und die Senior/innen begeisterten: südamerikanische Folklore-Tänze in glänzenden Kostümen und mit mitreißenden Rhythmen. Info: Tel. 0471 248600, donbosco@sozialbetrieb.bz.it - bs

"EntFalten" - Internationales Seniorentheater-Festival in Klausen

Seniorentheater wächst mittlerweile auch in Südtirol aus den Kinderschuhen heraus und bereichert die Kulturszene, bzw. den heimischen Veranstaltungskalender. Der Südtiroler Theaterverband, die Abteilung Gesundheits- und Sozialwesen und der KVW veranstalten heuer zum dritten Mal das Internationale Seniorentheaterfestival. Elf Seniorentheatergruppen aus Deutschland, Österreich, Schweiz und aus Südtirol nehmen vom 8. bis 11. Mai am Festival in Klausen teil. Ernste, heitere, bewährte, gewagte und sehr lebensnahe Stücke sind an diesen vier Tagen zu sehen. Das Festival bietet die Gelegenheit, das Können und die Fähigkeiten zu "entFalten" und gibt die Möglichkeit zur Kommunikation. Als festlicher Höhepunkt der Veranstaltung findet am Samstag, 10. Mai 2008 im Dürersaal Klausen der Seniorentheaterball statt. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist kostenlos. Programm/Info: Südtiroler Theaterverband, Tel. 0471 974272, www.stv.bz.it - al

Gesundheit und Wohlbefinden

Ausdruckstanzen f√ľr Menschen mit √úbergewicht

Erstmals beginnt in Bozen ein Kurs in Ausdruckstanzen für Menschen mit Übergewicht oder mit Ess-Sucht, organisiert von der Fachstelle für Ess-Störungen infes. "Es ist eine Ergänzung zu unserem Angebot der angeleiteten Selbsthilfegruppen. Tanz und Bewegung sind nonverbale Kommunikation - Kontaktfähigkeit und Kreativität werden durch spielerische Aufgaben gefördert", sagt die Koordinatorin von infes Angelika Fauster Pircher. Eine Tanz- und Bewegungstherapeutin wird die Gruppe an sechs Abenden anleiten, Start ist am 24. April um 19.00 Uhr. Info: Tel. 0471 970039, info@infes.it - bs

Parkinson: "Neue finanzielle Mittel f√ľr chronische Erkrankungen"

Die Pflegesicherung wird besonders den chronisch kranken Menschen zugute kommen. Davon ist Herbert Mayr, Präsident der Südtiroler Gesellschaft für Parkinson, überzeugt. Mit der Überalterung der Gesellschaft nehmen aber die chronischen Erkrankungen zu, so Mayr, und die Notwendigkeit von operativen Eingriffen zur Verbesserung des Bewegungsapparates steigt. "Es braucht neue finanzielle Mittel", so Mayr. Auch die zugesagte Umsetzung der Vorschläge zur "Optimalen Betreuung von Parkinson-Patienten in Südtirol", die der Verein im Juni 2005 dem Land vorgelegt hatte, sei ins Stocken geraten. Zu den wichtigsten Säulen des Dokuments gehören der Aufbau einer interdisziplinär geführten Ambulanz für Bewegungsstörungen, der Aufbau eines Parkinson-Kompetenzzentrums mit physiatrisch-rehabilitatorischem Schwerpunkt, die Optimierung der südtirolweiten ambulanten Betreuung von Patient/innen im Sinne der Etablierung von wöchentlichen Parkinson-Sprechstunden. Info: Tel. 0471 931888, www.parkinson.bz.it - mm

Un questionario per rilevare le esigenze dei malati di sclerosi multipla

L'Associazione Sclerosi Multipla ha formulato, in collaborazione con l'Eurac, un questionario per rilevare le esigenze delle persone affette dalla malattia e dei loro familiari. I risultati saranno sintetizzati e trasmessi poi agli uffici e politici competenti. L'Associazione invita i familiari e i malati che non avessero ancora ricevuto il questionario a richiederlo presso la sede o per e-mail. Info: tel. 0471 201116, info@ms-sm-bz.org - mm

Agenda

Seminare/Kurse/Ausbildung

28.04.08 | Mo. > Mini-Med-Vortrag zur Komplementärmedizin

Werner Knoflach (Innsbruck) und Bernhard Thomaser (Brixen) halten einen Vortrag über Homöopathie, Akupunktur und Neuraltherapie. Unter Komplementärmedizin versteht man all jene Methoden, die die Schulmedizin unterstützen und ergänzen wollen. Ort: Meran, Stadttheater. Zeit: 20 Uhr. Info: Mini Med Studium, Tel. +43 (0)512-28 15 04-29, http://www.minimed.at - mm

28.04.08 | Mo. > Interkultureller Kochkurs - Indischer Abend

Mit Audrey Lobo. Neue Südtirolerinnen kochen gemeinsam mit den Teilnehmer/innen Gerichte aus ihrem Herkunftsland. Ort: Schlanders, Lehrküche des Realgymnasiums. Beginn: 19.00 Uhr. Info: Tel. 346 7759652, Sprachenzentrum Schlanders, waltraud.plagg@schule.suedtirol.it - bs

28. - 29.04.08 | Lu. - Ma. > Le competenze comunicative nella relazione d'aiuto

Il corso, rivolto agli operatori sanitari, si propone di indagare il significato della relazione in ambito professionale, l'importanza delle competenze comunicative ed il valore della relazione di aiuto nel rapporto di cura. Ore: 9-17.30. Luogo: Nalles. Info: Lichtenburg, tel. 0471 678679, www.lichtenburg.it - mm

08.05.08 | Do. > ADHS: (Fr√ľh-)Diagnose, Verlauf, Behandlungsm√∂glichkeiten in S√ľdtirol

Wann ist ADHS klinisch und wie entwickelt sich ADHS? Wie ist die Situation in Südtirol und was kann getan werden? An wen kann man sich wenden, welche Formen der Selbsthilfe gibt es? Referent Ingo Stermann. Ort: Brixen. Zeit: 19-22 Uhr. Info: Cusanus Akademie, Tel. 0472 832204, http://www.cusanus.bz.it/ - mm

17.05.08 | Do. > Ess-Störungen: Eltern zwischen Macht und Ohnmacht

Ein Tag für Eltern, deren Kind eine Ess-Störung zeigt: Gemeinsam werden neue Lösungswege gesucht und Eltern können lernen, der Tochter/dem Sohn die Verantwortung zurückzugeben. Ort: infes, Sernesistraße 10, Bozen, Beginn: 9.30 Uhr. Info: infes, Tel. 0471 970039, http://www.infes.it - bs

22.05.08 | Do. > Ja zum Nein - Konstruktive Kommunikation f√ľr Frauen

Frauen in ihrer Rolle als Harmonie suchende und ausgleichende Persönlichkeiten sagen oft ja, obwohl sie eigentlich nicht wollen. Der Schwerpunkt des Seminares liegt beim Erlernen von Konfliktfähigkeit, Nein sagen und das Erlernen von Streitfähigkeit durch das Ausprobieren von Auseinandersetzung. Es geht um den Abbau von handlungsblockierenden Ängsten und die Änderung der Selbstwahrnehmung sowie um die Entwicklung eigener Ressourcen und das bewusste und entschiedene Handeln. Ort: Nals. Zeit: 9-17 Uhr. Info: Bildungshaus Lichtenburg, Tel. 0471 678679, http://www.lichtenburg.it - mm

Vortrag/Tagung

05.05.08 | Lu. > Incontro con gli autori del libro "Ragionare con i piedi"

Il lavoro sociale svolto sulla strada è uno strumento fondamentale per contrastare il disagio e la devianza sociale rispetto a persone spesso fortemente emarginate. E' anche attraverso questo lavoro che avviene l'integrazione sociale. Presentano il libro alcuni operatori di strada dell'associazione Volontarius e della Cooperativa Sociale River Equipe. Luogo: Bolzano, Scuola professionale provinciale per le professioni sociali "Hannah Arendt", Vicolo Wolkenstein 1. Ore: 14. Info: Ripartizione Politiche Sociali, Servizio Sviluppo Personale, tel. 0471 418221, veruska.stampfer@provinz.bz.it - mm

06.05.08 | Di. > Vom Herzen spielen: Spielforscher Fred Donaldson kommt nach S√ľdtirol

Fred Donaldson gilt als Spezialist des Spielens und genießt weltweit Anerkennung für seine Spielforschung, die aus jahrelanger Spielerfahrung mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen, aber auch mit wilden Tieren wie Wölfen, Kojoten, Grizzlybären, Delphinen entspringt. Er spricht am 6. Mai um 20 Uhr im Kolpinghaus Bozen zum Thema "Vom Herzen spielen ¬Ė zum ursprünglichem Spiel", und hält ein Seminar am 7. und 8. Mai von 14.00 bis 20.00 Uhr im Umweltzentrum in Kohlern. Info: Freie Montessorischule Bozen, Tel. 0471 965119, www.diepfuetze.org/ - bs

15.05.08 | Do. > Familien zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Vortragsreihe in Brixen zum Thema Familie: Familien zwischen Wunsch und Wirklichkeit - Warum Generationsgerechtigkeit nicht ohne Geschlechtergerechtigkeit zu haben ist. Mit Prof. Dr. Uta Meier-Gräwe aus Deutschland. Ort: Brixen, Aula Magna der Universität. Zeit: 20 Uhr. Info: Universität Bozen, Fakultät der Bildungswissenschaften, Tel. 0472 014000, http://www.unibz.it/education - mm

16. - 18.05.08 | Ve. - Do. > Auto aiuto e le politiche di welfare: 6¬į convegno nazionale

IL convegno cercherà di mettere in luce l'importanza dell'auto aiuto nelle politiche di welfare, in quanto risorsa che risponde al bisogno di relazione delle persone e al bisogno di una comunità di essere protagonista del proprio benessere. Luogo: Torino, Teatro Valdocco, via Sassari 28 bis. Iscrizione: 9 maggio. Info: Coordinamento Nazionale delle Realità di Auto Aiuto, tel. 366 4177026, www.camap.org - mm

23.05.08 | Fr. > Tagung: Lernend ins Alter - Neugierig bleiben - die Zukunft gestalten

An der Fakultät für Bildungswissenschaften, Brixen. Zeit: 9-12.30 Uhr. Info: KVW - Dienststelle für Altenarbeit, Tel. 0471 300213, daa@kvw.org - al

30.- 31.05.08 | Fr. - Sa. > Die Kultur der Vernetzung als Zukunftsthema der Psychiatrie

Im Mittelpunkt steht die Vernetzung in und zwischen den verschiedenen Bereichen: Kinder- und Jugendpsychiatrie, Gerontopsychiatrie, Selbsthilfegruppen für Angehörige. Thema der Diskussion ist auch die Zusammenarbeit zwischen Betroffenen, Angehörigen und professionellen Helfern. Anmeldung: 10. Mai. Ort: Brixen; Bildungshaus Kloster Neustift: Info: Amt für Gesundheitssprengel, Tel. 0471 411680, http://www.provinz.bz.it/gesundheitswesen - mm

Verschiedenes

Bis 30.04.08 in Bozen > Immagini dal Mustang: Eine bedrohte tibetische Kultur

Foto-Wanderausstellung über das verbotene Königreich Mustang in Nepal. Mustang gilt als eine der letzten Enklaven tibetischer Kultur. Die Ausstellung wandert durch 10 Raiffeisenkassen Südtirols. Info: Tel. 0471 978666 , www.ethicalbanking.it - bs

08.- 10.05.08 | Do. - Sa. > SenVital - Begegnungstage f√ľr aktive SeniorInnen

Eine Gesundheitsstraße, ein Seniorentheater, eine Ballnacht und viele Informationen darüber, wie man in Südtirol den "dritten Frühling" aktiv genießen kann ¬Ė dies sind nur einige Höhepunkte, welche "SenVital" bietet. Ort: Bozen, Hotel Sheraton. Info:
Stiftung Vital, Tel. 0471 409333, http://www.stiftungvital.it - mm