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Newsletter

Newsletter 'social' - Nr. 10|2008 vom 21.05.2008

Die Herausgabe des Newsletter "Social" seitens des Dachverbandes wurde Ende 2010 aus KostengrŁnden eingestellt.
Als Dachverband fŁr Soziales und Gesundheit mit derzeit 46 angeschlossenen Organisationen erlauben wir uns, auf unser Rundschreiben hinzuweisen, welches Łber Aktuelles in den Organisationen, Diensten, Arbeitsgruppen und Gremien des Dachverbandes Auskunft gibt und ca. monatlich erscheint.

Inhalt

Header

Editorial

Panorama

Frauen

Menschen mit Behinderung

Migration

Kinder und Jugend

Familie

Senior/innen

Gesundheit und Wohlbefinden

Seminare/Kurse/Ausbildung

Vortrag/Tagung

Verschiedenes

Header

"Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte..."

"Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Kommunist. Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Sozialdemokrat. Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschafter. Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte." - Martin Niemöller, ehemaliger KZ-Häftling - al

Editorial

Chatten gegen Vorurteile - Strategien eines Roma-Mädchens

"Was sollen wir Roma Kinder rauben? Wir haben doch selber mehr als genug Kinder", sagt eine 14jährige Schülerin verständnislos, eine Roma aus der Siedlung bei Sigmundskron in Bozen. Es ist Geschichtsunterricht im Mehrzwecksaal der Siedlung, und was Vorurteile anrichten können, ist das Thema. Dass in Neapel letzte Woche Roma-Baracken brannten, angeblich weil eine Roma ein Kind entführt hat, kann das Mädchen kaum glauben. Sie fragt, ob so etwas auch in Bozen passieren könnte, und sagt, dass sie sich hier relativ sicher fühle. Was man gegen Vorurteile tun kann, darauf antwortet das Mädchen: "Man kann sich gegenseitig kennenlernen. Man könnte chatten, ja, sich im Chatroom mit allen Leuten austauschen." Vielleicht wäre das jetzt die sinnvolle soziale Arbeit mit Roma: Möglichkeiten des Kennenlernens herstellen. Und die Suche nach den Fakten fortsetzen: Kein einziger Fall angeblicher Kindesentführung durch Roma in Italien hat sich laut Universität Verona in den letzten 30 Jahren bestätigt. - bs

Panorama

Pflegeeinstufungsteams haben bereits 3.700 Personen eingestuft

Im Rahmen der Umsetzung der Pflegesicherung werden seit Jänner die bisherigen Empfänger von Hauspflegegeld bzw. Begleitgeld neu eingestuft. Bisher konnten trotz schwieriger Startbedingungen bereits gut 3.700 Personen eingestuft werden, erklärt die Koordinatorin des Dienstes für Pflegeeinstufungen Heidi Wachtler. Bedenke man die aufwendige Abklärungsarbeit, die für jeden Einzelnen vorsieht, dass eine genaue Analyse des Pflege- und Betreuungsbedarfs in allen Bereichen des täglichen Lebens vorgenommen wird und dass diese Befragung bis zu zwei Stunden in Anspruch nimmt, werde deutlich, welch große Leistung die 21 Einstufungsteams bisher bereits erbracht haben. Die Einstufungen der bisherigen Leistungsempfänger werden in den nächsten Monaten fortgesetzt. Ab 1. Juni werden auch Personen eingestuft, die einen Erstantrag auf Pflegegeld stellen, während in den Monaten Juli und August auch alle Bewohner von Alters- und Pflegeheimen neu eingestuft werden sollen. Info: Pflegetelefon 848 800277. - al

Sozialring: Pflegegeld bringt hohe Selbstverantwortung mit sich - Grauzone Schwarzarbeit

Ab 1. Juli 2008 wird das Pflegegeld direkt an Pflegebedürftige oder an ihre Bevollmächtigten ausbezahlt. Sie verfügen damit selbst über das Geld, werden selbst zu Auftraggebern bzw. Einkäufern von Pflegeleistungen. Daher sollten auch die arbeits- und versicherungsrechtlichen Beratungsangebote erweitert werden, fordert der Sozialring und hofft, dass aus dem Geld legale Pflege wird, bzw., dass die mit der Pflege Betrauten nicht zögern, sich zusätzliche professionelle Entlastungsangebote zu holen. Einheimische oder ausländische Pflegekräfte (Badanti) seien Privatangestellte und müssten in geeigneter Form angemeldet und versichert werden. Die Grauzone der Schwarzarbeit im Pflegebereich könne durch die höheren Beiträge eingedämmt werden. Dazu brauche es aber eine hohe Selbstverantwortung der Betroffenen. Info: Tel. 335 228411, info@sozialring.it - al

Barrieren: Museion-Neubau ist laut altem Gesetz zugänglich

Am 24. Mai wird das neue Museion ¬Ė Museum für moderne Kunst in Bozen eröffnet. Der neue Sitz in der Dantestraße 6 wurde von Berliner Architekten im Auftrag der Provinz entworfen. Einige Menschen im Rollstuhl haben sich noch vor der Eröffnung über die relativ steile Fußgängerbrücke zum Museion und die Rampe zum Haupteingang gewundert; die Grüne Landtagsfraktion hat eine Landtagsanfrage eingereicht, ob Bau und Zugänge behindertengerecht seien. Zu Baubeginn erlaubte das damals geltende Staatsgesetz 13/89 DM 236 bei Rampen eine Steigung von 8 Prozent. Das neue Landesgesetz 7/02 zum Abbau architektonischer Hindernisse sieht hingegen eine Höchststeigung von 5 Prozent vor. Es war damals allerdings nicht in Kraft, weil die Durchführungsbestimmungen fehlten. Somit ist der Bau rechtlich in Ordnung. - al

Sussidiarietà: una sfida di responsabilità per il non-profit altoatesino

Capire meglio come la sussidiarietà possa essere tradotta in pratica, nella realtà quotidiana, quando si incontrano difficoltà a raggiungere gli obbiettivi prefissati: è stato questo lo scopo della giornata di studio promossa di recente da FIO.psd, la Federazione Italiana degli Organismi per le persone senza dimora, i cui componenti in Alto Adige sono Caritas, Fondazione Odar, San Vincenzo de' Paoli Onlus, Volontarius e River Equipe. "Occorre un'amministrazione condivisa", ha detto il professor Gregorio Arena di Cittadinanzattiva, "in cui politica, amministrazione e cittadini lavorano per un interesse generale. Le istituzioni si sono rese conto che senza la partecipazione dei cittadini non sono in grado di realizzare da sole l'interesse generale". Mauro Randi, direttore della Caritas, ha richiamato l'attenzione sulla co-responsabilità sociale che punta non solo ad offrire servizi ma a promuovere una cultura solidale. Info: tel. 0471 972692, segreteria@caritasodar.it - mm

Livelli essenziali di assistenza: un decreto vara un nuovo elenco

I Livelli Essenziali di Assistenza sanitaria o LEA - le prestazioni e i servizi che il Servizio Sanitario Nazionale garantisce ai cittadini gratuitamente o in compartecipazione - sono stati rivisti. Le novità sono contenute in un Decreto del Presidente del Consiglio dei Ministri, che prevede un nuovo elenco dei presidi, protesi, ausili, malattie croniche e malattie rare esentate dal pagamento del ticket ed il nuovo "Nomenclatore tariffario dei presidi, protesi e ausili". Nell'area delle "Malattie croniche" sono state inserite sei nuove patologie gravi, nell'area delle "Malattie rare" ulteriori 109 malattie o gruppi sono esenti da ticket, gli interventi ospedalieri in day hospital passano da 43 a 108. Per i disabili gravi vengono introdotti nuovi ausili informatici di comunicazione e di controllo ambientale, ausili per la mobilità personale e apparecchi acustici per le persone con sordità preverbale e periverbale. Info: www.ministerosalute.it - mm

30 Jahre "La strada ¬Ė der Weg"

Der Verein "La strada ¬Ė der Weg" feiert heuer sein 30jähriges Bestehen. "Als Religionslehrer in Bozen bin ich mit den vom Heroin gezeichneten Gesichtern und dem entsprechenden Lebensstil mancher Schüler konfrontiert worden: Ich war zutiefst betroffen. Ich habe mich persönlich herausgefordert gefühlt, diese neuen Armen zu begleiten, deren Zahl im ganzen Land ständig zunahm", erzählt Don Giancarlo Bertagnolli. Er hat den Verein zusammen mit einer Gruppe Ehrenamtlicher am 14. Juni 1978 gegründet. "La strada ¬Ė der Weg" setzt sich seither für die Belange der Jugend und das Wohl von sozialen Randgruppen ein. Nach einer Tagung am 27. Mai im Pastoralzentrum Bozen "Der Mut fehlt nicht, die Ressourcen der Jugendlichen", mit Don Luigi Ciotti wird der runde Geburtstag schließlich am 14. Juni gefeiert, mit einer Messe mit Bischof Wilhelm Egger und anschließender Spaghettata in der Kirche Maria-Heim in Bozen. Info: Tel. 0471 203111, info@lastrada-derweg.org - al

Sprengelleiter bilden sich weiter - Sanität- und Sozialwesen in gemeinsamer Schulung

39 Mitarbeiter/innen (Sozialassitent/innen, Ärzte, Krankenpfleger, Pschologen, Pädagogen, Betriebswirte, Erzieher, Juristen,...), die Leitungsfunktionen in den soziosanitären Sprengeln innehaben, besuchen nun von Mai bis Dezember 2008 einen Lehrgang an der EURAC. Aus fünf Modulen besteht die Qualifizierung. Nicht nur die Teilnehmerschaft auch die Bildunsgschwerpunkte dieser berufsbegleitenden Weiterbildung sind vielseitig: Optimierung der soziosanitären Integration, multiprofessionelle Kooperation, die Leaderfunktion, die Bürger-/Klientenorientung, die Ressourcenfokussierung im Sozialraum Sprengel, die Steuerung und Qualitätssicherung der Organisationseinheit Sprengel. Am 19. Dezember 2009 findet der Lehrgang mit einer Projektpräsentation und -diskussion seinen Abschluss. Dazu eingeladen sind alle interessierten Akteure des Sozial- und Gesundheitswesens Südtirols. Info: Tel. 0471 418220, reinhard.gunsch@provinz.bz.it - Reinhard Gunsch

Neuerungen zum Harmonisierungsdekret: Landesrat Theiner informiert Sprengelleiter

Über die wichtigsten Änderungen in Sachen Harmonisierungsdekret hat Sozial- und Gesundheitslandesrat Richard Theiner am 9. Mai die Leiter der Sozial- und Gesundheitssprengel informiert.Das so genannte Harmonisierungsdekret regelt die Leistungen der finanziellen Sozialhilfe wie das Mindesteinkommen und die Kostenbeteiligung an den Sozialdiensten. Es geht auf der einen Seite darum, die wirtschaftliche Situation der Haushalte festzustellen, und auf der anderen Seite um die Regeln, nach denen Sozialhilfe gegeben und die Beteiligung an Kosten einzufordern ist. "Es war notwendig das Dekret anzupassen. So mussten beispielsweise die Schenkungen in den Vermögensverhältnissen berücksichtigt werden", so Landesrat Richard Theiner. Für Menschen mit Behinderungen wurden zusätzliche Erleichterungen eingeführt. Die wichtigsten Änderungen im Harmonisierungsdekret ergeben sich durch das Gesetz zur Pflegesicherung. Info: Tel. 0471 418000, richard.theiner@provinz.bz.it - bs

Stiftungen: Noble soziale Zielsetzungen und Steuervorteile

In Südtirol gibt es rund 40 aktive Stiftungen, die meist edle und soziale Ziele verfolgen. Es gibt operative, fördernde oder gemischte Stiftungen. Sie bieten Dienste an, etwa als Altenheim, Schule, Theater, oder sie zahlen finanzielle Beihilfen aus. Etwa die Hälfte der Stiftungen wurde im letzten Jahrzehnt gegründet. Im Allgemeinen verfügen Stiftungen nicht über einen Onlus Status, mit der Herman-Rubner-Stiftung und der Lene-Thun-Stiftung haben aber zwei der letzthin neu gegründeten Stiftungen diese Form gewählt. Dies ermöglicht ihnen zusätzliche Steuererleichterungen. Mit der Onlus-Bezeichnung können Spender Beträge die sie der Stiftung spenden, von der Steuer abschreiben. Stiftungen bringen aber nicht nur Vorteile mit sich, denn sie sind rigiden Einschränkungen unterworfen. Das Stiftungskapital muss in Südtirol mindestens 55000 Euro betragen, es ist für den Stifter für immer verloren, und darf auch nicht zweckentfremdet werden. In einer Serie werden wir mehrere Stiftungen vorstellen. - al

Ilse Waldthaler Stiftung: F√ľr Zivilcourage und soziale Verantwortung

Die Bozner Stiftung Ilse Waldthaler hat zum zweiten Mal Preise für Zivilcourage vergeben. Am 16. Mai wurden vier Schulklassen aus Bozen, Meran und Bruneck für ihren Mut ausgezeichnet, gegen den Strom zu schwimmen, wenn es um Schwächere in unserer Gesellschaft geht. Ilse Waldthaler hat die Stiftung durch eine testamentarische Verfügung kurz vor ihrem Tod selbst ins Leben gerufen. Gleichberechtigung, Chancengleichheit, Mitbestimmung, Transparenz im öffentlichen Leben, Dialogkultur, Gesellschaftskritik und Verantwortung gegenüber den Mitmenschen waren ihr ein besonderes Anliegen. Zu den Hauptzielen der 2005 formell gegründeten Stiftung gehört die Unterstützung von Menschen, welche die Wünsche und Absichten Waldthalers wach halten und ihren zivilen und politischen Einsatz fortsetzen. Besonderen Wert hatte die Stifterin auf die Förderung von Zivilcourage von Frauen gelegt. Stiftungsvorsitzender ist Otto von Aufschneiter. Info: Tel. 0471 324987, waldthalerstiftung@hotmail.com - al

La Fiera del sociale a Laives cambia formula

Sarà un percorso gastronomico tra i vari stand allestiti dalle associazioni locali l'evento clou della Fiera del sociale, in programma il 23 maggio, dalle ore 19, a Laives e promossa dal Comune, Comunità Comprensoriale Oltradige Bassa Atesina, Distretto Sociale Laives-Bronzolo-Vadena, in collaborazione con l'associazione Ddt e la Bottega del Mondo. Sono 25 i gruppi e le organizzazioni di volontariato operanti sul territorio di Laives che presenteranno ai cittadini la loro attività proponendo animazione per tutte le età. Tra gli eventi artistici, sportivi e culturali, una proiezione di videoarte, ballo per anziani, musica per i giovani, giochi per bambini e ragazzi. Gli organizzatori sperano in una serata dal clima primaverile e nella voglia dei cittadini di uscire di casa per incontrare il mondo del sociale. Info: tel. 0471 594460, alessia.fellin@bzgue.org - mm

ChancenGleichheit

Frauen

Non solo 1¬į maggio... donne e lavoro: un incontro a Bolzano

Donne lavoratrici di ieri e di oggi prenderanno la parola nel corso di un convegno per illustrare quali sono le difficolt√† e le aspettative relativamente al lavoro e ai diritti. Il convegno, promosso dal Comitato Pari Opportunit√† del Comune di Bolzano, si svolger√† il 23 maggio, dalle ore 9 alle 12, in Sala di Rappresentanza del Comune di Bolzano. Tema dell'incontro √® "Non solo 1¬į maggio... donne e lavoro" per affrontare l'aspetto del doppio impegno che le donne devono affrontare ogni giorno, a livello professionale e familiare. Saranno affrontati problemi come la previdenza, per evidenziare come la soluzione del part-time, ottima sul piano organizzativo, abbia delle ricadute negative sulla pensione, spesso sottovalutate dalle donne. Info: tel. 0471 997406, cpo@comune.bolzano.it - mm

La Rete donne-lavoro ha cambiato sede e recapiti

La Rete donne-lavoro ha cambiato sede e recapiti: Viale Duca d'Aosta 101/C, Bolzano, tel. 0471 400494, www.donne-lavoro.bz.it - al

Primo Congresso Internazionale dei Musei della Donna a Merano

Dall'11 al 13 giugno Merano ospiterà una manifestazione multiculturale con esperte di musei della donna. Custodi del sapere femminile di varie culture si incontreranno per un convegno con l'intento di percorrere in futuro strade comuni. Ospiti di riguardo saranno l'iraniana Shirin Ebadi, Premio Nobel per la Pace nel 2003, conosciuta per il suo impegno coraggioso contro la discriminazione e a favore dei diritti delle donne in Iran, e Fatima Fall del Senegal, direttrice di un centro di ricerca e documentazione e impegnata nella mediazione culturale in Africa occidentale. Sono circa 40 i musei della donna nel mondo. Obiettivo dell'incontro è quello di creare una rete per lo scambio di idee, esperienze e know-how. La manifestazione è sotto la tutela speciale del Ministero per i Diritti e le Pari Opportunità Italiano e il Ministero della Cultura Senegalese. Info: www.womeninmuseum.org - mm

Menschen mit Behinderung

Untertitel im Fernsehen: Vorsto√ü der EU ¬Ė Demo in K√∂ln

Durch die Gazetten geisterte gerade die Zeitungsente, die EU wolle das Synchronisieren von Filmen und Beiträgen untersagen. Was die EU wirklich will ist, die Untertitelung in öffentlichen-rechtlichen Fernsehsendern sicherzustellen, damit auch gehörlose und schwerhörige Zuschauer/innen sich umfassend informieren können. Die englische BBC wird das völlig kalt lassen, sie zeigt, dass eine vollständige Untertitelung des Programms rund um die Uhr möglich ist. Dort wird teilweise sogar die Werbung untertitelt. In Deutschland rufen Fachverbände jetzt zu einer Großdemonstration am 23. August in Köln auf. Info: Zum EU-Papier; www.bbc.co.uk; www.untertitel-aktion.de - al

17.08.2008 - Familienseminar im Ferienhof Masatsch

Der Landesverband Lebenshilfe organisiert im August wieder das traditionelle Familienseminar für Familien mit behinderten Kindern. Es findet erstmals im Ferienhof Masatsch in Oberplanitzing statt, beginnt am 17. August und dauert bis 24. August. Während eine Gruppe von Assistent/innen sich um die Kinder kümmert, mit ihnen spielt und bastelt, spazieren geht und die Natur erkundet, sollen auch und besonders die Eltern eine schöne Zeit erfahren. Sie sollen Zeit für sich haben, sich ausruhen, sich verwöhnen lassen. Die Eltern werden aber auch in Gesprächen einander aus ihrem Leben erzählen können, vielleicht auch Momente erleben, die sie miteinander verbinden und sie das Gefühl von Solidarität und Gehaltensein spüren lassen. Begleitet werden sie dabei von einer erfahrenen Pädagogin. Den Eltern soll ein Aufenthalt angeboten werden, der sie stärkt und zuversichtlich in ihre Zukunft blicken lässt. Info: Tel. 0471 062528, pedrotti@lebenshilfe.it - al

Pustertaler Integrationsgespräche: Grundrechte statt Almosen

Die Pustertaler Integrationsgespräche stehen heuer unter dem Motto "Grundrechte statt Almosen für Menschen mit Behinderung". Noch bis 17. Juni finden Vorträge und Gesprächsrunden statt, die auf eine Verbesserung der gesellschaftlichen Situation von Menschen mit Behinderung abzielen. Nach den bereits erfolgten Gesprächen mit Landeshauptmann Luis Durnwalder und Landesrat Richard Theiner geht es am Freitag, 30. Mai um "Lebens- und Wohnqualitäten sowie Lebensprojekte für Menschen mit Behinderung", sowie zum Abschluss, am 17. Juni um das Thema "Sachwalterschaft und Entmündigung". Alle Treffen finden im Weiterbildungszentrum Grain in Bruneck statt. Info: AEB Pustertal, Tel. 339 3910243, info@grain-bz.org - al

Migration

Hintergr√ľnde der Roma-Hetze in Neapel - Roma-Rechtler waren auch in S√ľdtirol aktiv

"Einen Krieg zwischen Armen, angezettelt von den Reichen" nennt das Bürgerkomitee Spazio Pubblico aus Neapel die schweren Auschreitungen gegen Roma letzte Woche - als Molotow Cocktails in die Roma-Siedlung von Ponticelli flogen und dort Baracken brannten. Anstelle der Siedlung hat die Gemeinde öffentliche Bauten geplant, die mit 67 Millionen Euro von der Regierung unterstützt werden, allerdings müssen die Bauarbeiten vor August 2008 beginnen. "In Neapel ist die Camorra vor allem im Bausektor tätig", schreibt das Komitee, in diesem Fall gäbe es große Interessen. Zwei Mitglieder dieses Komitees gehören zugleich zum italienweiten Netz für Roma-Rechte OsservAzione, und sie waren bis vor kurzem in der Sozialarbeit mit Roma in Südtirol tätig. In Südtirol bewirkten sie, dass eine Studie wegen Gesundheitsrisiken auf dem Roma-Campo in Sigmundskron durchgeführt wurde. Aufgrund dieser Studie wird der Campo nun aufgelöst. Infos: www.osservazione.org - bs

Gnecchi: Getrennte Ranglisten, gleiche Zahl an Wohnungen - Lange Gesetzes-Prozedur

In dieser Woche will die SVP-Fraktion den Gesetzesvorschlag zum neuen Wohnbaugesetz besprechen, der auch die Rangliste bei den Sozialwohnungen für Nicht-EU-Bürger vorschlägt und die Ausbezahlung des Wohngelds erst ab fünf Jahren Ansässigkeit. Bevor sich hier etwas ändert, muss also zunächst das gesamte neue Wohnbaugesetz verabschiedet werden. Ob es noch in dieser Legislatur bis Oktober dazu kommt, mit allen Prozeduren, ist fraglich: Die Landesregierung hat bis zur Sommerpause noch keinen Termin festgesetzt. "Das Trientner Modell ist Vorbild der Landesregierung: Dort gibt es zwei Ranglisten, aber das Kriterium bleibt die Bedürftigkeit", sagt Landesrätin Luisa Gnecchi. "Wer eine bestimmte Punktezahl erlangt, bekommt eine Sozialwohnung, ob es sich um eine Trentiner Familie oder eine tunesische handelt." Laut Gesetzesvorschlag soll die Landesregierung jedes Jahr festlegen, wie viele Wohnungen für Nicht-EU-Bürger reserviert werden. Tel. 0471 418700, wohnbau@provinz.bz.it - bs

Krankenversicherung: Neuer Schutz f√ľr Einwanderer aus neuen EU-L√§ndern

Auch in Südtirol sind immer mehr Einwanderer/innen aus neuen EU-Ländern ohne Krankenversicherung, etwa Rumänen oder Bulgaren. Sie können ab jetzt aber eine Bescheinigung in den Gesundheitsbezirken erhalten, und sich damit an Dienste der Basis-Medizin in Krankenhäusern wenden. Der Sturz aus dem medizinischen Netz kann etwa so aussehen: Eine Rumänin zieht mit ihrem italienischen Partner nach Südtirol, kündigt daher ihre Arbeit in ihrer Heimat, verliert damit ihre Krankenversicherung, und wird schwanger. Das Paar ist unverheiratet, und die Frau daher nicht versichert. "In den letzten zwei Monaten musste ich an die zehn Patienten aus neuen EU-Ländern abweisen, darunter auch schwangere Frauen, weil es keine Regelung gab", sagt Maximilian Benedikter, Arzt im Ambulatorium STP (Stranieri Temporaneamente Presenti) im Krankenhaus Bozen, eine Art hausärztlicher Dienst für Einwanderer aus Nicht-EU-Ländern ohne gültige Papiere. Info: Tel. 0472 802703, evelin.reinstaller@sb-brixen - bs

Generationen

Kinder und Jugend

Netzwerk Gewaltprävention: NächstesTreffen im Juni

Anfangs Juni trifft sich das landesweite Netzwerk Gewalt und Gewaltprävention, und tauscht sich mit dem Soziologen Lothar Böhnisch über Rechtsradikalismus bei jungen Männern aus - ein weiterer Schritt hin zu einer gemeinsamen Linie in der Prävention von Gewalt, die seit einem Jahr rund 30 Institutionen Südtirols suchen, darunter Psychologische Dienste, Sozialsprengel, Justiz, Schulämter, Jugendarbeit. "Das Netz führt zur Zusammenarbeit, zum Beispiel zwischen Männerberatung und Frauenhaus. Und die Kontakte bringen leichter konkrete Lösungen: wenn es etwa darum geht einen psychisch labilen Jugendlichen in die Jugendarbeit zu integrieren", sagt Armin Bernhard, einer der Begründer des Netzes, das aus dem Arbeitskreis Bubenarbeit des Jugendhauses Kassianeum entstanden ist. Eine Arbeitsgruppe will im Herbst Medien sensibilisieren - gegen Sensationsjournalismus, "der manchmal wie Publicity für Gewalttäter ist", sagt Bernhard. Info: Tel. 348 7026699, arminbernhard@brennercom.net - bs

"Es wär nicht schlecht weniger zu rauchen" - Free your mind in Schweizer Fachzeitschrift

In der aktuellen Ausgabe der Schweizer Fachzeitschrift SuchtMagazin ist ein Artikel über das Rauch-Reduktionsprogramm "Free your mind" zu lesen, das das Bozner Forum Prävention Jugendlichen anbietet. Es existierten noch wenige wissenschaftlich begleitete und erprobte Angebote dieser Art, schreibt die Fachzeitschrift, "das von der Abteilung für Gesundheitswesen der Autonomen Provinz Bozen unterstützte und finanzierte Gruppenprogramm "free your mind" gehört zu diesen wenigen". In begleiteten Guppen können sich bis zu zehn Jugendliche mit dem eigenen Rauchverhalten auseinandersetzen, in sechs Treffen, so das Programm. Im Herbst 2007 hatten bereits rund 100 Jugendliche in Heimen und Oberschulen daran teilgenommen. 2009 wird der endgültige Bericht vorliegen. Begleitet wird das Ganze vom Ludwig-Boltzmann-Institut für Suchtforschung Wien. Infos: www.forum-p.it/de/news/47.html - bs

Sommer-Camp f√ľr Jugendliche mit Dyslexie

Für Jugendliche mit Dyslexie organisiert die Bozner Genossenschaft Canalescuola das erste "Digital Summer Adventure" Sommercamp in Südtirol. Das Camp fördert Jugendliche, damit sie mit Hilfe ausgewählter Techniken und Hilfsmitteln in der Lage sind, selbständig zu lernen. Die Symptome der Dyslexie sind die Unfähigkeit richtig und flüssig zu lesen und zu schreiben bzw. diese Abläufe automatisch auszuüben. Menschen mit Dyslexie ermüden sehr schnell, machen Fehler und haben Lernschwierigkeiten und verlieren daher ihr Selbstwertgefühl und die Motivation weiterzumachen. Diese Schwierigkeiten wirken sich auch auf das Lernen in der Schule aus. Das Sommercamp dauert sechs Tage und findet vom 14. bis 19. Juli 2008 im Grand Hotel Toblach im Pustertal statt. Der Kurs richtet sich an insgesamt 15 Kinder und Jugendliche mit Dyslexie im Alter von 9 bis 13 Jahren. Einschreibungen bis 9. Juni. Info: Tel. 0471 979580, www.canalescuola.it - al

Familie

Pacchetto famiglia: maggiore riconoscimento al periodo educativo

Le famiglie con un bambino riceveranno un assegno regionale tra 50 e 80 euro fino al settimo anno di età del bambino: lo prevedono le modifiche al Pacchetto Famiglia, approvate dal Consiglio regionale. La norma è retroattiva, vale cioè dal 1 gennaio 2008. Hanno diritto all'assegno le famiglie e i nuclei monogenitoriali, a seconda delle diverse fasce di reddito. La copertura previdenziale per il periodo educativo è passata dai 3500 ai 6mila euro per coloro che, nei primi tre anni del bambino, proseguono volontariamente l'assicurazione obbligatoria. Novità anche per quanto riguarda il periodo di cura a familiari non autosufficienti e per i genitori di bambini disabili. In questo ultimo caso, per i primi cinque anni di vita del bambino, la copertura previdenziale per la madre o il padre sarà di 6mila euro. L'assegno di natalità e di cura così come il fondo pensione per le casalinghe non sono stati reintrodotti. Info: www.regione.taa.it - mm

L'importanza politica e sociale del lavoro familiare: un convegno internazionale

"Le persone che svolgono un lavoro familiare devono poter ottenere un riconoscimento sociale, giuridico ed economico": lo sostiene la AFB (Arbeiter-, Freizeit- und Bildungsverein) che sul tema del lavoro familiare organizzerà, insieme al Servizio Famiglia della Provincia, un congresso internazionale dal 23 al 25 maggio all'Accademia Cusanus di Bressanone. "Ci sono ancora molti vuoti da colmare quanto a pensione, sostegni per l'educazione dei figli, calcolo della previdenza sociale in base ai tempi investiti nell'educazione", spiega Heidi Rabensteiner della AFB. Il convegno, con esperti da diversi paesi europei, si propone di avviare un confronto sul riconoscimento del lavoro familiare, sulla conciliazione famiglia-lavoro, sulle politiche familiari. Saranno presenti anche esperti di paesi scandinavi, dove si è cercato di coniugare diritto del lavoro, contratti collettivi e vita tra lavoro e famiglia. Info: tel. 0471 254199, www.afb-efs.it - mm

Formazione delle coppie adottive e sviluppo delle politiche in tema di adozione

Oltre ad un corso di formazione, che si tiene ogni anno, rivolto agli operatori sociali che si occupano di adozione, il Servizio provinciale per l'adozione propone ogni anno quattro corsi - due in italiano e due in tedesco - con relatori provenienti dalle equipe, enti autorizzati, Tribunale per i Minori o Associazione Genitori adottivi. Sono presenti anche "testimoni privilegiati" e cio√® adulti adottati, famiglie adottive, una madre che ha vissuto l'abbandono di un figlio. Per quanto riguarda le prospettive di sviluppo delle politiche in tema di adozione "occorre ottimizzare le risorse e creare operatori specializzati sull'adozione" specifica Gerhard Mair dell'Ufficio Famiglia, donna e giovent√Ļ della Provincia, "oltre a migliorare i tempi d'attesa ed il rapporto con la scuola". Per le coppie che desiderano adottare √® disponibile una brochure bilingue e il programma dei corsi per l'autunno, a breve anche online. Info: tel. 0471 418240, gerhard.mair@provinz.bz.it - mm

Senior/innen

Schulung in doppelter Buchaltung f√ľr Altersheime

Viele Altersheime steigen in Südtirol gerade auf die doppelte Buchhaltung um und werden damit zu modernen Betrieben mit mehr Kosten-Transparenz. Doch dieser Schritt macht ordentlich schwitzen. Daher beginnen nun Schulungen für Buchalter/innen der Altersheime, vom 22. Mai bis Anfang November, an je 12 halben Tagen. Die Trentiner Unternehmensberaterin Patrizia Pizzini leitet die Schulung, sie hat auch die Heime in Trient in der Buchhaltung bei der Umwandlung in öffentliche Betriebe begleitet. Die Abteilung Sozialwesen hat Pizzini auch mit einer telefonischen Beraterlinie beauftragt. Info: Tel. 0471 418262, monika.rottensteiner@provinz.bz.it - bs

Betreutes Wohnen: Pilotprojekt startet in Neumarkt

Für neun allein lebende Senioren beginnt ein neuer Lebensabschnitt in Neumarkt. Sie ziehen im Juni ins "Haus der Senioren" - in eine der 14 Einzelwohnungen des Hauses, das mitten im Zentrum von Neumarkt liegt, mit Arzt, Geschäften, Gesundheitssprengel gleich in der Nähe. Eine Pflegekraft wird Ansprechpartner im neuen Haus sein, und es gibt auch einen Gemeinschaftsraum, einen Wintergarten und Garten. Auch die Seniorenclubs von Neumarkt treffen sich im selben Gebäude, und eine Tagesstätte ist dort untergebracht - viel Gelegenheit Gemeinschaft zu erleben. Das Altersheim von Neumarkt führt das Pilotprojekt Haus der Senioren, und das Landesamt für Senioren erprobt erstmals die neuen Richtlinien für betreutes Wohnen. "Wieviel an Betreuung die noch selbständigen Senioren erhalten, besprechen wir mit ihnen gemeinsam", sagt Markus Pfeifer, Pflegekraft. Nach den Richtlinien würden es etwa zwei Stunden Betreuung in der Woche sein. Info: Tel. 0471 826100, info@neumarkt.ah-cr.bz.it - bs

Gesundheit und Wohlbefinden

Neue F√ľhrung im Verband Angeh√∂riger und Freunde psychisch Kranker

Arbeitseingliederung von Menschen mit psychischen Problemen, Kinder- und Jugendpsychiatrie, das Bild des psychisch kranken Menschen in der Gesellschaft, die Anliegen der Angehörigen: das sind die Themen, für die sich die neue Präsidentin des Verbandes Angehöriger und Freunde psychisch Kranker, einsetzen wird. Mit diesen Worten nahm Siglinde Jaitner aus St. Leonhard in Passeier ihre Wahl zur Präsidentin des Verbandes für die nächsten drei Jahre am vergangenen 15. Mai an. Jaitner, die bereits im Vorstand des Verbandes tätig war, sieht Öffentlichkeits- und Sensibilisierungsarbeit als einer der Schwerpunkte ihrer Amtszeit. Für die nächste Amtsperiode zählen der Kampf gegen das Stigma, die Ermöglichung alternativer Therapieformen, der Kontakt zu den Mitgliedern und betroffenen Menschen und die Weiterführung der bestehenden Angebote, wie die Ferienaktionen, die Selbsthilfegruppen zu den wichtigsten Aufgaben des Verbandes. Info: Tel. 0471 260303, info@selbsthilfe.it - mm

La legge Basaglia 30 anni dopo: risultati e prospettive

Tempo di bilanci per la legge Basaglia, la norma che promuove un metodo terapeutico che non considera pi√Ļ il malato mentale come un individuo pericoloso ma come un essere del quale si devono sottolineare le qualit√† umane. "L'assistenza psichiatrica in Alto Adige ha raggiunto un livello elevato" sostiene l'assessore alla Sanit√† e Politiche sociali Richard Theiner. Per Roger Pycha del Servizio Psichiatrico di Brunico a questa legge va integrata la psichiatria moderna, che prevede, per esempio, la terapia elettroconvulsiva. La legge "ha posto le basi per creare servizi", dice Lorenzo Toresini del Servizio psichiatrico a Merano. "Nei casi acuti vale la non violenza, cos√¨ il paziente recupera, prende coscienza, c'√® l'alleanza terapeutica". Rimangono punti ancora irrealizzati, come la delibera provinciale 711/96, che prevede l'apertura dei Centri di salute mentale 12 ore al giorno, 6 giorni su 7. Info: tel. 0474 586340, www.sb-bruneck.it - mm

Casa Basaglia: una struttura dalle porte aperte

Una struttura dalle porte aperte, niente contenzione fisica o elettroshock: sono queste le caratteristiche con le quali Maria Novella Giacomello, una responsabile della cooperativa Itaca, descrive Casa Basaglia a Sinigo. In occasione dei 30 anni della legge Basaglia, il Centro per la riabilitazione psichiatrica ha promosso una Giornata delle porte aperte per far conoscere la struttura ed i suoi ospiti. Sono 24 le persone con problemi psichiatrici che risiedono stabilmente, altri dieci - il numero è variabile - vivono in appartamenti protetti o a casa loro e sono attivi nei laboratori occupazionali della Casa. "Con la persona malata viene concordato un progetto riabilitativo individuale, con l'obiettivo del reinserimento nella società e della riabilitazione al lavoro, nel rispetto del diritto di cittadinanza", spiega Giacomello. "Per controbattere lo stigma puntiamo su sensibilizzazione dei cittadini e apertura al territorio" Info: tel. 0473 247700, zpg_csm@asbmeran-o.it - mm

Contenzione dei malati psichici: "regolamentare significa legittimare"

Si √® tornato a parlare di contenzione, l'immobilizzazione forzata dei malati psichici. Il Comitato regionale dei cittadini per i diritti umani ha dimostrato in piazza per dire no ad una pratica che "lede la libert√† delle persone, seppur malate" e per lanciare una petizione da presentare alla Giunta provinciale. Il tema era anche all'ordine del giorno della riunione del Comitato di psichiatria, una commissione che rappresenta medici, servizi sociali e associazioni di malati psichici. Per Lorenzo Toresini, primario del Servizio psichiatrico di Merano, "la legge Basaglia non prevede la contenzione, √® una forma di maltrattamento ed una misura manicomiale da superare, regolamentarla significherebbe dunque legittimarla". Per Roger Pycha, del Servizio psichiatrico di Brunico, "√® una forma di violenza, ma utile ed essenziale in certi casi". "Un malato non dimentica pi√Ļ la violenza cui √® sottoposto", dice Margit Morini, ex presidente dell'Associazione Parenti e Amici dei malati psichici. - mm

Psychische Gesundheit: "den Kranken Vertrauen geben, nicht öffentlich verunsichern"

Themen wie Elektroschock oder Ruhigstellung bei psychisch Kranken sollten nicht als ideologisch aufbereitete Themen öffentlich in den Medien kontrovers diskutiert werden: davon ist Margit Morini, ehemalige Präsidentin des Verbandes Angehöriger und Freunde psychisch Kranker, überzeugt. "Anstatt Informationen zu geben, werden ideologische Ansätze vorgestellt, die psychisch Kranke und Familienangehörige verunsichern und verwirren. Umgekehrt sollte man ihnen Sicherheiten geben, zu den Themen, die sie betreffen", erläutert Morini. Die richtige Stelle, wo über die Probleme der psychisch Kranken diskutiert werden kann, sei das Landeskomite für Psychiatrie, in dem Ärzte, Sozialdienste und Vereine vertreten sind, das sich aber nur zweimal im Jahr trifft. Info: Tel. 0471 260303, www.selbsthilfe.it - mm

Agenda

Seminare/Kurse/Ausbildung

23-24.05.08 | > Argumentationstraining gegen Stammtischparolen

Wer hat das nicht schon erlebt? Die Nachbarin erregt sich über "schmarotzende und kriminelle Ausländer", der Onkel schimpft beim Familienfest über die lasche Strafjustiz und plädiert für die Einführung der Todesstrafe. Und wer hat nicht auch schon erfahren, wie schwierig es ist, solchen "Stammtischparolen" etwas entgegenzusetzen? Thema des Seminars sind alltägliche aggressive, zugespitzte, ausgrenzende und diskriminierende sowie schlagwortartig vorgebrachte Äußerungen. Es werden wirkungsvolle Reaktionsweisen sowie argumentative Gegenpositionen gesucht bzw. ausprobiert. Ort/Info: Cusanus Akademie, Brixen, Tel. 0472 832204, www.cusanus.bz.it - al

23. - 25.05.08 | > Gesellschaftspolitische und soziale Bedeutung der Familienarbeit

Internationales Symposium organisiert vom Arbeiter, Freizeit- und Bildungsverein in Zusammenarbeit mit dem Familienbüro. Ort: Brixen, Cusanus Akademie, Seminarplatz 2. Zeit: 9 Uhr. Info: Tel. 0471 254199, http://www.afb-efs.it - mm

31.05.08 | Sa. > Un corso di Counselling sistemico-relazionale

L'associazione Amaranta ripropone, insieme al Centro Bolognese di Terapia della Famiglia, il corso di Counselling sistemico-relazionale, con inizio a luglio. Il corso sarà preceduto da una giornata di formazione gratuita intitolata "Il Counselling sistemico-relazionale e la sua applicazione nella relazione professionale di sostegno alla persona", che si terrà il 31 maggio. Luogo: Trento, via Oss Mazzurana 54. Ore: 9-16.30. Info: Associazione Amaranta, tel. 320 4456915, 347 9025202, www.associazioneamaranta.it - mm

31.05.08 | Sa. > Seminario internazionale "I bambini e il lutto"

L'associazione Rivivere, il Servizio di aiuto psicologico per le situazioni di crisi presso il Dipartimento di Psicologia dell'Università di Bologna, l'Accademia delle scienze di medicina palliativa e IATS- International Association of Thanatology and Suicidology organizzano un seminario internazionale sul tema. Luogo: Bologna, Aula Absidale di Santa Lucia, via De’ Chiari 25/a. Ore: 9. Info: Tel. 051 552314 progettorivivere@libero.it - mm

03.07.08 | Do. > Outdoor Education - Naturpädagogik

Ein einjähriger Lehrgang für Naturpädagogik in der Kinder- und Jugendarbeit findet ab 3. Juli im Bildungshaus Neustift statt. Er ist für alle offen, die mit Menschen in der Natur arbeiten wollen, auch mit Menschen mit Behinderung, Senioren, auffälligen Jugendlichen. Den Lehrgang organisieren das Institut für Angewandte Umweltbildung und das Bildungshaus Kloster Neustift. Zu den Modulen: www.ifau.at/index.php?id=304. Info: Tel. 0472 835588, bildungshaus@kloster-neustift.it - bs

Vortrag/Tagung

29.05. - 02.06.08 | Gi. - Lu. > Mercato e democrazia: Festival dell'Economia a Trento

L'intreccio tra mercato e democrazia si declina nel rapporto tra partecipazione e decisione politica, nel legame tra informazione e potere economico, nel filo doppio che lega sistema produttivo e consumi. Luogo: Trento. Info: www.festivaleconomia.it - mm

23.05.08 | Fr. >Tagung: Lernend ins Alter - Neugierig bleiben - die Zukunft gestalten

Bildung im Alter lohnt sich gesellschaftlich, davon ist der Wiener Soziologe Franz Kolland überzeugt. Er ist einer der Gäste der KVW-Tagung "Lernend ins Alter". Der Dekan der Fakultät für Bildungswissenschaften der Freien Universität Bozen wird dabei aufzeigen, wie auch Senioren die Uni nützen können. Ort: Brixen, Universität. Zeit: 9.00 - 12.30 Uhr. Info: KVW, Tel. 0471 300213, daa@kvw.org - bs

29.05.08 | Do. > Logotherapeutische Selbsterfahrung - Autobiografie

Infoabend zur Logotherapeutischen Selbsterfahrung und zum Schreiben der Autobiografie nach Viktor E. Frankl. Logotherapie und Existenzanalyse sind Begriffe für die um 1930 begründete sogenannte "dritte Wiener Schule" der Psychotherapie, neben der Psychoanalyse Freuds und der Individualpsychologie Adlers. Ort: Lauben Nr. 9/2, Bozen, 19.00 Uhr. Info: Tel. 0471 324409, silea@rolmail.net - bs

30.05.08 | Fr. > Cannabinoid-Medikamente und Multiple Sklerose: Tagung

Dr. Francesco Teatini, der Vorreiter in Südtirol in der Verwendung von Cannabinoid-Medikamenten, organisiert eine Tagung zum Thema. Geplant sind Referate zu den Mechanismen der neuropathischen Schmerzen, Endocannabinoid-System und Cannabinoid-Medikamenten und Erfahrungen von Patienten. Ort: Kongress Saal, Krankenhaus Bozen. Zeit: 14 Uhr. Info: Multiple Sklerose Vereinigung, Tel. 0471 201116, www.ms-sm-bz.org - mm

Verschiedenes

22.05.08 | Do. > Interkulturelles Fest: Film - Diskussion - Buffet

Ein Abend um sich zu treffen, sich auszutauschen und über das Thema der Migration minderjähriger Einwanderer zu diskutieren. Das Programm des Abends: 18 Uhr: Dokumentarfilm "Ausgang", Regie von Vincenzo Mancuso. Ab 18.40 Uhr: Diskussion über die Zuwanderung minderjähriger Einwanderer. Ab 19.30 Uhr: Interkulturelles Buffet zubereitet von der Genossenschaft "Le Formiche". Die Initiative ist Teil des Projektes "Sentieri intrecciati" der Vereinigung Frauen Niss√† und wird vom Amt für Kabinettsangelegenheiten und vom Amt für Jugend der Autonomen Provinz Bozen finanziert. Ort: Filmclub Bozen. Info: Ana Agolli, Tel. 0471 935444, www.nissa.bz.it - al

23.05.08 | Fr. > Preisverleihung Ideenwettbewerb "Alkohol in unserer Gesellschaft"

116 Texte, Gedichte, Slogans, Anregungen, Bilder, Poster, Lieder, Filme, Theaterstücke, Fotos und Collagen wurden beim Ideenwettbewerb des Ressorts Gesundheit und Sozialwesen, dem Landesethikkomitee und dem Forum Prävention eingereicht. Preisverleihung im Innenhof des Landhauses, Palais Widmann, Crispistr. 3, Bozen. Zeit: 11 Uhr. Info: Tel. 0471 418000, www.provinz.bz.it/ressorts/gesundheit/ - al

29.05.08 | Gi. > Presentazione del libro "Titelà e Titequà" di Pino Carollo

Presentazione del libro "Titel√† e Titequ√†" di Pino Carollo. Una bellissima favola sul tema integrazione adatta per tutte le et√†. Ore: 10.30, Park-Hotel Luna, via Piave 15, Bolzano. Luogo: Park-Hotel Luna, via Piave 15, Bolzano, ore 10.30. Info: Il Sorriso - Das Lächeln, tel. 339 5232616, info@ilsorriso.bz.it - al

29.05.08 | Gi. > Campagna contro il fumo: conclusione e premiazione

La Lega per la lotta contro i tumori premierà i lavori svolti dagli alunni delle scuole elementari e medie inferiori di Bolzano a conclusione della campagna. Luogo: Bolzano, Auditorium Haydn, via Dante 1. Ore: 10. Info: Tel. 0471 402000, info@legatumoribolzano.com - mm

31.05.08 | Jubiläumskonzert: 10 Jahre "MitEinAnders"

Jubiläumskonzert der Rockgruppe "MitEinAnders", einer Gruppe junger Musiker/innen mit Behinderung. Die Südtiroler Liedermacher Sepp Messner Windschnur und Markus Dorfmann alias "Dor Doggi Sing" werden ebenfalls auftreten. Ort: Kulturhaus Seis. Zeit: 20 Uhr. Info: Tel. 0471 062501, info@lebenshilfe.it - al