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Newsletter

Newsletter 'social' - Nr. 11|2008 vom 04.06.2008

Die Herausgabe des Newsletter "Social" seitens des Dachverbandes wurde Ende 2010 aus KostengrŘnden eingestellt.
Als Dachverband fŘr Soziales und Gesundheit mit derzeit 46 angeschlossenen Organisationen erlauben wir uns, auf unser Rundschreiben hinzuweisen, welches Řber Aktuelles in den Organisationen, Diensten, Arbeitsgruppen und Gremien des Dachverbandes Auskunft gibt und ca. monatlich erscheint.

Inhalt

Header

Editorial

Panorama

Frauen

Menschen mit Behinderung

Migration

Kinder und Jugend

Familie

Senior/innen

Gesundheit und Wohlbefinden

Seminare/Kurse/Ausbildung

Vortrag/Tagung

Kultur und Freizeit

Verschiedenes

Header

Anpfiff - auch f├╝r Menschen mit eingeschr├Ąnkter Mobilit├Ąt oder anderen Behinderungen

Die Fußball-Europameisterschaft wird in dieser Woche angepfiffen. Die Internetseite http://www.football4all.eu deckt so ziemlich alle Fragen ab, die sich behinderten Fußballfans an den Austragungsorten stellen könnten. Football 4 all ist eine Plattform mehrerer Behindertenorganisationen und liefert detaillierte Linksammlungen und Informationstexte, gegliedert nach Austragungsorten, von behinderungsspezifischen Informationen bis zu öffentlichen Verkehrsmitteln, Lokalen, Unterkünften und Behindertentoiletten. Mit "EINWURF EURO 2008" ist erstmalig zu einer Fußball-EM ein kostenloses Hörmagazin für blinde und sehbehinderte Fußballfans erschienen (anfordern unter info@blista.de). Die EURO 08, ein Fußballfest für Alle. - al

Editorial

Superg├╝nstig und supergefragt

Im neuen Kampill Center in Bozen ist ein Zahnarzt eingezogen, der anscheinend supergünstig Zähne repariert. Wieso ich das weiß? Seit Tagen bekommen wir Anfragen, wie man dieses "Mir├▓ Dental Center" telefonisch erreichen könne und wo genau es sich befinde. Oder - ein anderer Fall - in Bozen ist eine Familie in eine besonders prekäre Situation geraten. Der Vater hat seinen Arbeitsplatz bei der Firma Speedline verloren und ohne auf weitere Detaills einzugehen: die Familie scheint wirklich in einer schlimmen Notlage zu sein. Wieso ich das weiß? Auch hier sind in unserer Redaktion Nachfragen darüber gelandet, wo und wie man die Familie erreichen könne, man wolle helfen. Solche und ähnliche Anfragen erreichen uns über das Sozialportal, weil in unserem Pressearchiv Artikel darüber zu finden sind. Oder: Franziska aus Baden Würtemberg, die sich verzweifelt an uns wendet, ob es nicht ein Sozialportal für Deutschland gebe, mit Infos, Adressen... Ihr konnten wir nicht helfen. Vielen anderen schon. - al

Panorama

Infotreffen Pflegesicherung: Begleitgeld bleibt neben Pflegegeld

Einiges hat sich geklärt beim Infotreffen zur Pflegesicherung am 23. Mai: Dass das Pflegegeld nicht das Begleitgeld der Zivilinvaliden ablösen wird, zum Beispiel. Pflegegeld erhält, wer wenigstens zwei Stunden am Tag Betreuung braucht, und das Begleitgeld hilft Zivilinvaliden hingegen ihre Selbständigkeit zu wahren. Ein Patronat-Mitarbeiter schlug vor, die beiden Beiträge im System der Pflegesicherung unterzubringen, der Einfachheit für die Bürger wegen. Das Begleitgeld müsse bleiben, forderten hingegen Vertreter von Behindertenverbänden: Es habe nichts mit Pflege zu tun, sei aber wichtig für die Selbständigkeit. Das Begleitgeld entspringe außerdem einem Staatsgesetz, erklärte Karl Tragust. Die beiden Systeme bleiben nebeneinander. Im Juni wird die Landesregierung unter anderem die Tarife der Dienste für Pflegedürftige beschließen. Info: www.provinz.bz.it/Sozialwesen/downloads/Die_Pflegesicherung.pdf - bs

Pflege zu Hause: Neue Infostelle im Sozialsprengel Bruneck-Umgebung

Die Bezirksgemeinschaft Pustertal hat jetzt im Sozialsprengel Bruneck eine zentrale Anlaufstelle rund um die Pflege und Betreuung geschaffen. Pflegebedürftige, Pflegende und Interessierte erhalten dort Informationen, Beratung und konkrete Hilfe in allen Belangen des Bereichs Pflege und Betreuung - ganz gleich ob es um finanzielle oder persönliche Belange der Pflegenden geht, oder wenn Betroffene über ihre Sorgen und Probleme sprechen möchten. In dieser Informationsdrehscheibe sollen alle wichtigen Fachdienste vernetzt werden. Angeboten wird insbesondere auch Hilfe und Beratung bei der Erstellung eines Betreuungsplanes mit direkter Einbeziehung der Familie, bei Bedarf auch Mediation, sowie Hilfe bei der Vermittlung von psychologischer Betreuung durch den Psychologischen Dienst, durch Selbsthilfegruppen oder die Kontaktstelle der Lebenshilfe. Auch praktische Angebote für pflegende Angehörige ┬ľ etwa Kurse oder Vortragsreihen zum Thema ┬ľ sollen organisiert werden. Info: Tel. 0474 537870 - al

Socialfidi hat erste Bank-Konvention abgeschlossen - Werner Atz neuer Vorsitzender

Ende Mai hat die Garantiegenossenschaft "Socialfidi" die erste Konvention mit einem einheimischen Bankinstitut abgeschlossen. Damit bestehen jetzt alle Voraussetzungen, damit Mitglieder die Garantieleistungen beanspruchen können. Die im Juli 2007 gegründete Garantiegenossenchaft erleichtert Vereinen, Stiftungen und Sozialgenossenschaften im Sozial- und Gesundheitsbereich den Zugang zu Krediten, indem sie einen Teil der Bürgschaft übernimmt. Die Raiffeisenkasse Meran gewährt nun Mitgliedern von "Socialfidi" Kredite in angemessenem Ausmaß zu Vorzugskonditionen. Auch personell gibt es eine Neuerung: Werner Atz wurde zum neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrates von "Socialfidi" ernannt. Der Geschäftsführer des KVW, folgt auf Paolo Tanesini. Info: Tel. 0471 272232, www.socialfidi.coop - al

Personennahverkehr: Neue Beg├╝nstigungen f├╝r Familien und Senior/innen

Familien und Alleinerzieher/innen können künftig bereits ab dem ersten Kind die begünstigte Familienkarte im Südtiroler Personennahverkehr beantragen. Für Senior/innen gibt es neben dem Sonderabo für Fixstrecken künftig das Abo 60+, das ab 60 Jahren zu einem Preis von 100 Euro die unbegrenzte Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel für ein Jahr ermöglicht. Und "wer älter als 70 Jahre ist, fährt gratis und erhält dieses Abonnement zugeschickt", so Landeshauptmann Durnwalder. Blinde, Taubstumme oder Invaliden können schon seit längerem Züge, Busse und Seilbahnen, die zum Südtiroler Verkehrsverbund gehören mit einem entsprechenden Ausweis kostenlos benutzen. Weiterhin können auch Drillinge, Vierlinge usw. die öffentlichen Verkehrsmittel bis zur Erreichung des 18. Lebensjahres unentgeltlich benutzen. Auch ihnen wird nach einem Gesuch ein Ausweis für die freie Beförderung ausgestellt. Info: Amt für Personenverkehr, Tel. 0471 415480, personenverkehr@provinz.bz.it - al

Progetto Mai Mob(bing)

Alcuni professionisti (avvocati, sindacalisti, consulenti sociali e casemanager) hanno ideato il progetto "MaiMob", il cui obiettivo ├Ę quello di fornire sostegno e consulenza alle vittime di violenze psicologiche sul posto di lavoro come il mobbing, o anche l┬ĺesaurimento causato da stress emozionale cronico come la sindrome del burn-out. Informazioni su workshops, seminari, consulenze ecc. relative a stress, mobbing e burn-out si trovano sulle pagine del sito www.kairos-bz.org e per chi volesse partecipare attivamente pu├▓ visitare il blog di Maimob: http://maimob.wordpress.com. Info: Tel. 0473 051157. - al

F├Ârdern mit Gewinn ┬ľ Die Stiftung S├╝dtiroler Sparkasse

In den letzten Jahren ist die 1992 gegründete Stiftung Südtiroler Sparkasse zum größten privaten Förderer in den Bereichen Kultur und Soziales in Südtirol geworden. Für die Fördertätigkeit wird nicht das Stiftungsvermögen, sondern einzig die daraus erwachsenen Erträge herangezogen. Deshalb sind die Vermögensverwaltung und die daraus resultierenden Erträge maßgeblich dafür, in welchem Ausmaß gestiftet werden kann. Mit Stiftungsgeldern werden zahlreiche Projekte und Initiativen von landesweiter Bedeutung gefördert. Insgesamt wurden in den vergangenen zehn Jahren mehr als 80 Millionen Euro an Förderbeiträgen vergeben, wobei allein im Jahre 2007 von der Stiftung mehr als 1.200 Ansuchen geprüft und den Antragstellern Fördermittel in Höhe von ca. 11 Millionen Euro zugesprochen wurden. Als an die Öffentlichkeit gerichteter Jahresbericht gibt der gerade erschienene Almanach einen guten inhaltlichen Überblick über die Aktivitäten. Info: Tel. 0471 324202, info@stiftungsparkasse.it - al

Sprengel-Jahresberichte 2007: Tauferer-Ahrntal und Bruneck-Umgebung

Mit dem nun vorliegenden Jahresbericht geben die Sozialsprengel Tauferer-Ahrntal und Bruneck-Umgebung einen Einblick in die Tätigkeiten die im Jahr 2007 durchgeführt worden sind. Es werden Arbeitsschwerpunkte beschrieben und über Projekte und Netzwerkarbeit mit den unterschiedlichsten Einrichtungen und Diensten wird berichtet. Es fällt auf, dass die Anzahl der Leistungen, die Anzahl der Personen, die die Unterstützung des Sozialsprengels brauchen und damit auch die Ausgaben kontinuierlich steigen. Download PDF. - al

ChancenGleichheit

Frauen

Netzwerk f├╝r Frauen in Gewaltsituationen

Die Bezirksgemeinschaft Salten-Schlern hat sich am landesweiten Projekt zur Sensibilisierung und Information der Ordnungskräfte zum Thema Häusliche Gewalt beteiligt. Im Mai fanden in den drei Sozialsprengeln Treffen zwischen den zuständigen Carabinieri, den Fachkräften der Frauenhäuser Bozen und Brixen und des Sozialsprengels statt. Dabei wurde zum einen die zentrale Rolle der Ordnungskräfte betont. "Sie sind oft die erste Anlaufstelle und müssen die komplexe Situationen häuslicher Gewalt richtig einschätzen und den Opfern Informationen über Hilfsangebote geben", so die Leiterin des Frauenhauses Brixen, Barbara Wielander. Zum andern wurde aufgezeigt, wie wichtig eine gute Netzwerkarbeit zwischen den einzelnen Diensten - also Ordnungskräften, Staatsanwaltschaft, Frauenhäuser und Sozialdiensten ist. Den anwesenden Ordnungskräften wurde im Rahmen der Treffen ein Leitfaden ausgeteilt. Info: Tel. 0471 319465, www.bzgsaltenschlern.it - al

La Giornata delle porte aperte dell'associazione "Donne aiutano donne"

Il servizio di consulenza dell'Associazione "Donne aiutano donne" di Brunico ├Ę attivo da 21 anni. Solo nel 2007 sono state 310 le donne che si sono rivolte al servizio per una consulenza e per un sostegno a lungo termine. Le circostanze che spingono le donne a rivolgersi a questo servizio sono diverse: problemi relazionali di coppia, solitudine, conflitti generazionali o difficolt├á educative. La presidente dell'associazione, Alexandra Wenter, spiega che molte donne "si sentono sollevate nel momento in cui hanno la possibilit├á di parlare delle loro preoccupazioni, ci├▓ che apre loro la strada per trovare da s├Ę la soluzione alle difficolt├á". Utile in molti casi risulta anche una consulenza con un'avvocatessa, che offre gratuitamente il primo colloquio. Lo scorso 28 maggio l'associazione ha promosso una Giornata delle porte aperte per far conoscere l'associazione e la Casa delle donne. Info: tel. 0474 410303, www.frauenhelfenfrauen.it - mm

"Zur├╝ck in den Beruf": Lehrgang f├╝r Frauen

Die Landesberufsschule für Handel und Grafik "J. Gutenberg" Bozen plant im Herbst 2008 einen Lehrgang für Frauen, die in die Berufswelt zurückkehren möchten. Der Lehrgang soll in Bruneck/St. Lorenzen stattfinden. Zielgruppe sind erwerbslose Frauen, oder Frauen mit einem niedrigen Einkommen, die bereits über Erfahrungen im Bürobereich verfügen, oder eine kaufmännische Ausbildung absolviert haben, die nicht mehr den heutigen Anforderungen entspricht, bzw. Frauen, die sich umschulen möchten. Kinderbetreuung für Kinder bis drei Jahren wird angeboten. Info: Tel. 0471 562562, ntrrnis58@schule.suedtirol.it - mm

Menschen mit Behinderung

Integratives Kunstprojekt: Der neue "Rad-Kunst-Weg" Bozen-Kardaun-Blumau

Unter dem Motto "Kunst kennt keine Behinderung" stattet die Geschützte Werkstatt Kardaun der Bezirksgemeinschaft Salten-Schlern derzeit die Fahrradtrasse Bozen-Kardaun-Blumau mit phantasievollen Kunstobjekten aus. Der Wegabschnitt der neuen Radwegverbindung ins Eisacktal wird mit Skulpturen, Zeichen und Farben geschmückt. Dabei arbeitet die Werkstatt "Kimm" eng mit dem Kindergarten und der Grundschule in Kardaun und der Mittelschule in Blumau zusammen: Die Schüler/innen bemalen Zementsäulen, die Litfaßsäulen gleichen und die Werkstätte, die kurz vor Weihnachten 2007 nach Kardaun umgezogen ist, liefert die Kunstobjekte für die Radstrecke, die in unmittelbarer Nähe des neuen Sitzes verläuft. Seit über einem Jahr wird, unter Anleitung der Künstlerin Daniela Chinellato, gemeinsam am Projekt gearbeitet, erzählt Projektleiterin Ruth Jamnik Cantelmo. Feierlich eröffnet wird der "Radkunstweg" heuer im Herbst. Info: Tel. 0471 360815, werkstatt.kardaun@bzgsaltenschlern.it - al

Reservierte Behindertenparkpl├Ątze: Gemeindenverband unterst├╝tzt Vorschl├Ąge von HandiCar

Die Sozialgenossenschaft HandiCar hat dem Gemeindenverband Vorschläge für die bessere Nutzung von reservierten Behindertenparkplätzen vorgelegt, die vom Verband unterstützt und nun an die Gemeinden weitergeleitet worden sind. Gleichzeitig regt der Gemeindenverband aber an, bei der Ausstellung der Parkausweise strengere Kriterien anzuwenden. An den Tafeln zur Kennzeichnung der reservierten Parkplätze soll die Telefonnummer der Gemeindepolizei angebracht werden. Außerdem sollen die Bodenmarkierungen regelmäßig erneuert werden. Bei der Ausweisung der Parkplätze soll auf die Bedürfnisse der Rollstuhlfahrer/innen geachtet werden: hohe Gehsteige und straßenseitige Ausstiegssituationen sind von vielen nicht meisterbar. Bei der Ausweisung soll es eine Kombination von zeitlich begrenzten und zeitlich unbegrenzten Parkplätzen geben. Dies soll die Wahrscheinlichkeit erhöhen, einen freien Parkplatz zu finden und würde das Dauerparken limitieren. Info: Tel. 0471 304655, info@gvcc.net - al

"Preis f├╝r die Arbeitsintegration": Bewerbungen bis 30. Juni

Unternehmen, die besondere Initiativen ergriffen haben, um Menschen mit Behinderung die Eingliederung ins Arbeitsleben zu erleichtern, können sich bis zum 30. Juni um den "Preis für die Arbeitsintegration" bewerben. Der Preis wird heuer zum zweiten Mal vergeben. Der Gewinner erhält 5.000 Euro. Info: Tel. 0471 418500, www.provinz.bz.it/arbeit - al

Agenzia delle Entrate: nuova guida alle agevolazioni fiscali

L'Agenzia delle Entrate ha appena pubblicato la nuova "Guida alle agevolazioni fiscali per i disabili" aggiornata con la normativa in vigore a maggio 2008. ├ł possibile scaricarla gratuitamente dal sito: www.agenziaentrate.it/ilwwcm/resources/file/ebb9700152f6de0/guida_disabili.pdf - al

ANMIC fordert Angleichung der Zivilinvalidenrente an die Mindestpension

Die Nationale Vereinigung der Zivilinvaliden und Versehrten ANMIC fordert eine angemessene Rente für alle Zivilinvaliden und sammelt deshalb Unterstützer-Unterschriften. Die monatliche Zivilinvalidenrente beträgt in Italien 246 Euro, in Südtirol 298 Euro. Die Mindestpension liegt aber bei 580 Euro. Die Zivilinvalidenpension solle mit der Mindestpension gleichgestellt werden fordert die ANMIC. Bis 30. Juni kann in jeder Gemeinde unterschrieben werden. Info: Tel. 0471 270700, info@anmicbz.it - al

Migration

"Wir wollen die Landesbeobachtungsstelle" - M├Âglich: Konvention mit Eurac

"Die Landesbeobachtungsstelle zur Einwanderung wird weiterarbeiten", sagt Landesrätin Luisa Gnecchi, "und zwar an einem Ort, wo sie besser angesiedelt ist als in der Berufsbildung: an der Eurac, im Minderheiten-Institut." Mit einer Konvention soll die Eurac dazu beauftragt werden, seien sich Bildungslandesrat Otto Saurer und Gnecchi einig. Ende Juni läuft die ESF-Finanzierung der Stelle aus. Zwar hat die Beobachtungsstelle mit der Eurac um die Finanzierung eines Interreg-Projekts angesucht, dort hätten aber wichtige Bereiche der Beobachtungsstelle keinen Platz, würde es genehmigt: Das Anti-Diskriminierungs-Telefon, vielfältige Forschung, die Beratung der Landesregierung, das Bereitstellen von Statistiken würden flach fallen. "Gerade jetzt ist auch die Info-Arbeit an Schulen über Einwanderung so gefragt: Wir haben Termine bis Ende des Jahres", sagt Rainer Girardi von der Beobachtungsstelle. Info: Tel. 0471 414435, osservatorio.immigrazioni@provinz.bz.it - bs

Schule: Konzept des P├Ądagogischen Instituts zur Integration liegt nun vor

Das Konzept des Pädagogischen Instituts zur Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund ist nun fertig geschrieben. Das Erlernen der Landessprachen bildet den Schwerpunkt davon: In je 100 Stunden werden die Kinder gemeinsam mit anderen die Landessprachen lernen, meist über drei Monate hinweg und großteils während des Unterrichts. Die Kinder sind dabei in den Schulklassen integriert. Auch Sommerkurse und Elternkursen werden angeboten. Interkulturelle Mediator/innen kommen in der ersten Zeit der Integration der Schüler/innen zum Einsatz, und auch bei interkulturellen Projekten und fallweise bei der Förderung der Erstsprache. Die Sprachzentren werden die Sprachförderung organisieren. Mehr dazu: Tel. 0471 417221,
http://www.schule.suedtirol.it/pi/aktuell/aktuell.asp?art=218418 - bs

"S├╝dtirol wird bunter" - Sachliche Hintergr├╝nde und Infos ├╝ber die Einwanderung

Die Zahl der Menschen mit Migrationshintergrund ist auch in Südtirol in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Die Caritas, der Katholische Verband der Werktätigen (KVW), die Landesbeobachtungsstelle zur Einwanderung und die Organisation für Eine solidarische Welt (OEW) beraten und begleiten seit Jahren Einwandere/innen und fördern in individuellen Projekten deren Integration. Hintergründe und Informationen zu Einwanderung und Integration in Südtirol hat nun eine Arbeitsgruppe dieser Vereinigungen in einer Broschüre zusammengefasst. Sie soll die sachliche Diskussion zu den Themen Einwanderung und Integration unterstützen. Info: Tel. 0471 304315, www.caritas.bz.it - al

Berlusconi: "Aufenthalt ohne g├╝ltige Papiere soll kein Strafdelikt sein"

Man könne nicht jemanden strafrechtlich verfolgen, weil sein Aufenthalt in Italien irregulär ist, sagte Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi gestern, 3. Juni, in Rom bei einem Treffen mit seinem französischen Amtskollegen - obwohl die Straftat illegale Aufenthalt letzte Woche von seiner Regierung mit dem Gesetzespaket zur Sicherheit gut geheißen worden ist. Nächste Woche wird das Parlament darüber entscheiden, und Berlusconis Meinung könnte Einfluss darauf haben. Die UNO hat am 2. Juni das geplante Gesetz zum illegalen Aufenthalt in Italien kritisiert und vor Fremdenfeinlicheit gewarnt. Schärfere Maßnahmen sind bereits seit 27. Mai in Kraft: Ohne Aufenthaltgenehmigung zu sein wird etwa zu einem erschwerenden Umstand vor Gericht, der die Strafe um ein Drittel ansteigen lässt. Und wer an illegale Einwanderer Wohnungen vermietet, dem drohen bis zu drei Jahre Haft. Auch die Abschiebebestimmungen sind verschärft. www.stranieriinitalia.it - bs

Generationen

Kinder und Jugend

Sommerbetreuung f├╝r Kinder und Jugendliche mit Autismus in Bozen

Bozner Kindern und Jugendlichen mit Autismus bietet der Sozialbetrieb Bozen heuer zum ersten Mal Sommerbetreuung an, und zwar im Schwefelbad Bozen, ab Schulende täglich von 8.30 Uhr bis 15.30 Uhr. Mitarbeiter des Schwefelbads bilden sich dafür in der Tagesstätte für Menschen mit Autismus in Kurtatsch weiter, und arbeiten mit Neuropsychiatern und Therapeuten zusammen. Nach dem Sommer wird sich zeigen, ob in Bozen eine Tagesstätte für die betroffenen Kinder öffnen kann. Info: Schwefelbad, Wohnheim für Menschen mit Behinderung, Tel. 0471 909432, luca.stancher@aziendasociale.bz.it - al

Neue Elternarbeit im Kinderdorf

Ein noch junges Angebot im Südtiroler Kinderdorf richtet den Blick vor allem auf die Eltern von Kindern, die im Kinderdorf leben, und auf die Beziehung zwischen Eltern und Kindern. Es heißt Ambulante Dienste. Damit hat vor rund eineinhalb Jahren eine strukturierte Elternarbeit im Kinderdorf begonnen, mit eigenen Konzept. "Die Beziehung zu den Eltern verschlechtert sich eher, wenn Kinder fremduntergebracht sind. Wir arbeiten für diese Beziehung, und auch dafür dass Kinder wieder heimkehren können", sagt die Koordinatorin des Dienstes Sabina Frei. Mitarbeiter gehen zu den Eltern hin, in die Familien, und sie begleiten Kinder, die bei ihren Besuchen zuhause Schutz brauchen. Auch aufsuchende Familienarbeit ist Teil des Projektes, der Sozialsprengel beauftragt den Dienst jeweils dazu. Bis 2007 hat das Kinderdorf rein stationär gearbeitet. Info: Tel. 0472 270500, www.kinderdorf.it - bs

Hyperaktivit├Ąt: Im Juni Ergebnisse der Langzeit-Studie der Uni Bozen

Im Juni endet eine dreijährige Etappe einer Studie über Aufmerksamkeitsstörungen (ADS) der Uni Bozen. Sie untersucht, wie Erzieher das Risiko von ADS oder Hyperaktivität bei Kindern früh erkennen können, noch im Kindergarten, bevor die Kinder in der Schule große Probleme haben. Und wie Pädagogen auf die Bedürfnisse von betroffenen Kinder eingehen können. "Es geht nicht um Diagnosen", betont die Forscherin Vanessa Macchia, "sondern um erzieherische Hilfen. Diese können verhindern, dass hyperaktive Kinder Medikamente wie Ritalin bekommen." Erzieher beobachteten 890 Kinder in italienischen Kindergärten und arbeiteten mit drei verschiedenen Fragebögen. Diese Kinder wurden in zwei Jahren darauf von neuen Lehrern auch in der Schule beobachtet, um zu sehen, ob sich Vermutungen auf ein ADS-Risiko bestätigten. Die Ergebnisse wird es im Juni geben. Im Herbst startet eine Kontrollrunde mit neuen Kindern, diesmal vielleicht deutschen. Info: Tel. 335 1050332, vanessa.macchia@unibz.it - bs

Trient/Schule: Keine Tests zu Hyperaktivit├Ąt - Komitee gegen Psychopharmaka in S├╝dtirol

Kindern würden zu schnell Psychopharmaka verabreicht, kritisiert das Bürgerkomitee für Menschenrechte, und nennt als Beispiel, dass einem sechsjährigen Südtiroler Bub im Krankenhaus Valium gegeben worden sei. Auch auf die Gefährlichkeit von Ritalin weist das Komitee hin. Das zu den Rauschgiften zählende Medikament ist in Italien seit 2007 zulässig, und kann bei Hyperaktivität eingesetzt werden. Das Komitee ist auch gegen Tests an Südtiroler Schulen, die das Risiko für Hyperaktivität feststellen wollen: Diese Tests würden Kinder pathologisieren und letztlich den Missbrauch von Ritalin fördern. Im Trentino ist im April auf Initiative des Komitees ein Gesetz verabschiedet worden, das die Tests an Schulen verbietet. In Südtirol sei ein ähnliches Gesetz letztes Jahr abgelehnt worden, das Komitee will nun einen neuen Anlauf starten. Info: www.ccdu.org/comunicati/trento-no-test-nelle-scuole-legge-approvata - bs

Schritte aus der rechten Szene - Konzept zur Ausstiegshilfe f├╝r Jugendliche

Die Meraner Streetworkerin Sarah Ladurner schreibt ein Konzept zur Ausstiegshilfe für Jugendliche aus der rechten Szene im Burggrafenamt. Bis 6. Juni soll es fertig sein. Sie orientiert sich dabei am skandinavischen Aussteigerprojekt EXIT, das auch in Deutschland läuft. "Die rechtsextreme Szene gibt niemanden widerstandslos frei", heißt es auf der Homepage von EXIT. Der Schritt aus der Szene sei schwierig: Wenn Jugendliche ihren rechtsradikalen Kameraden den Rücken kehren, den völligen Neuanfang wagen, drohen ihnen die ehemaligen Freunde meist mit Gewalt. Manchmal steht daher ein Wohnort-Wechsel an. Und es gilt völlig neue Perspektiven zu finden, oft neue Arbeit. EXIT-Mitarbeiter helfen hier, arbeiten mit der Polizei zusammen, um Sicherheit für die Aussteiger zu bieten. "Im Burggrafenamt haben einige Jugendliche nach der Verhaftungswelle gesagt, sie möchten aus der Szene aussteigen", sagt Ladurner. Info: www.exit-deutschland.de - bs

88 wie Heil Du-wei├čt-schon-wer! - Vortr├Ąge ├╝ber die rechte Szene

Neonazi-Einflüsse zeigen sich in der Musik, der Kleidung, in Codes und Symbolen: Was die rechte Szene kennzeichnet, wie Jugendliche in die Szene abdriften können, und wie die Rechtslage rund um Rechtsextremismus ist, darüber sprechen in Vorträgen Streetwork Meran und das Forum Prävention, das nächste Mal in Schenna, am 5. Juni um 20 Uhr beim Unterwirt. "Wir erzählen wie die Szene entstanden ist. Welche Musik die Jugendlichen hören, die es übrigens in Italien, anders als in Deutschland, ganz einfach zu kaufen gibt. Und welche Szene-Zeichen es gibt: Die Nummer 88 auf einem T-Shirt bedeutet etwa Heil Hitler. Die acht steht für den achten Buchstaben H im Alphabet", sagt Roman Grünfelder, der Koordinator von Streetwork Meran. Informationen sollen helfen das Thema möglichst differenziert zu betrachten. Streetwork führt auch Gespräche mit Eltern von verhafteten Jugendlichen. "Viele Eltern ziehen sich aus Scham zurück", so Grünfelder. Info: Tel. 0473 490715, info@streetwork.it - bs

Berufsbildung: Neue Perspektiven f├╝r Sch├╝ler/innen mit Funktionsdiagnose

Ab dem kommenden Schuljahr 2008/2009 können Schüler/innen und Lehrlinge mit Funktionsdiagnose an den Südtiroler Berufs- und Fachschulen eine Teilqualifikation erlangen. Dazu werden sie die Diplom- oder die Lehrabschlussprüfung nach individuell festgelegten Maßstäben absolvieren. Die Voraussetzungen dafür schuf die Landesregierung nun auf Vorschlag von Landesrat Saurer. Info: Abteilung Deutsche und ladinische Berufsbildung, Tel. 0471 416900, www.provinz.bz.it/berufsbildung - al

50 Jugendliche f├╝r Jawa in Leifers - Gute Bilanz nach einem halben Jahr

Das Projekt Jawa in Leifers läuft gut an: Rund 50 Jugendliche haben im letzten halben Jahr in ihrer Freizeit im Pflegeheim und im Seniorenheim Leifers mitgearbeitet, oder in anderen Einrichtungen wie in Bibliotheken und im Weltladen geholfen. Als Anerkennung für ihren Einsatz erhielten sie Punkte, die sie in Gutscheine umwandeln können - für Pizzaessen, Kinokarten, Telefonkarten fürs Handy. Die meisten der rund 650 Stunden widmeten die Jugendlichen alten Menschen in den zwei Heimen. Das soziale Engagement helfe Jugendlichen sich zu entfalten - diese Idee steckt hinter dem Projekt, das es auch in Sterzing und in Bregenz gibt. Info: Tel. 0471 950653, distretto.sprengel@bzgue.org - bs

Aktion Rote Karte

Pfadfinder für faires Spiel beim Verkauf von Alkohol und Zigaretten: Die rote Karte, gezückt von den Pfadfindern, sehen in Naturns Geschäftsleute und Barbesitzer, die Jugendlichen unter 16 Jahren Zigaretten oder alkoholische Getränke verkaufen. Und grüne Karten erhalten zur Belohnung jene Händler, die sich an das Verkaufs-Verbot von Alkohol und Zigaretten an Jugendliche unter 16 halten. Möglichst viele alkoholische Getränke und Zigaretten erstehen, und dabei um keine Ausrede verlegen sein ┬ľ das ist der Auftrag, mit dem die Naturnser Pfadfinder, alle höchstens 13 Jahre alt, einmal im Jahr losziehen, in Geschäfte und Bars von Rabland bis Kastelbell. Gelingt ihnen der Kauf, bekommen die Verkäufer auf rotem Papier zu lesen: "Wir finden es nicht in Ordnung, wenn Kindern Alkohol und Zigaretten verkauft werden." Bei den ersten beiden Aktionen mussten die Pfadfinder rund 12 roten Karten verteilen, bei der letzten im November nur zwei. Info: Tel. 333 4869293, michlpost@dnet.it - bs

Leitfaden f├╝r neue Jugendgemeinder├Ąte und Beir├Ąte

Die Jugendgemeinderäte von Brixen und Bruneck haben einen Leitfaden für Jugendgemeinderäte und Jugendbeiräte ausgearbeitet, die in Südtirol entstehen bzw. vor kurzem ihre Tätigkeit aufgenommen haben. Im Leitfaden sind gelungene Arbeitsformen, Methoden und nützliche Tipps enthalten. Info: Leitfaden Jugendgemeinderat PDF - al

Familie

Wegweiser f├╝r Eltern im Burggrafenamt: Alle Angebote der Kinderbetreuung

Im neuen "Wegweiser für Eltern" finden Mütter und Väter alle Informationen über das Angebot an Kinder-Betreuung im Burggrafenamt im Schuljahr 2008 ┬ľ 2009. Am 5. Juni stellen die Sozialdienste der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt den Wegweiser vor, um 9.45 Uhr im Saal der Raiffeisenkasse Meran, Freiheitsstraße 40. Info: Tel. 0473 205130, cinzia.roman@bzgbga.it - bs

"Rosaparkschein": Schwangere und M├╝tter mit Kleinkindern parken in Neumarkt gratis

Neumarkt ist nun nach Bruneck die zweite Südtiroler Gemeinde, wo Frauen, die ab dem sechsten Monat schwanger sind, bis zum Erreichen des ersten Lebensjahres des Kindes, ihr Auto kostenlos und zeitlich unbegrenzt auf allen gebührenpflichtigen blauen Zonen der Gemeinde parken können. Die Regelung gilt für alle Frauen, die in Neumarkt wohnhaft sind. Entsprechende Parkscheine stellt die Gemeindepolizei aus. Info: Polizeiamt der Gemeinde Neumarkt, Rathausring Nr. 6, Tel. 0471 820587, www.gemeinde.neumarkt.bz.it - al

Familien heute: Fachbrief der Ehe- und Erziehungsberatungsstellen S├╝dtirols

Die Ehe- und Erziehungsberatung Südtirol hat die Nullausgabe des Fachbriefs "Familien heute" veröffentlicht. "Als Familienberatungsstelle arbeiten wir seit über 30 Jahren für die Familien, wir haben einen Erfahrungsschatz, sehen, wie sich Familie in den letzen Jahrzehnten entwickelt hat, wo Positives gewachsen ist und wo neue Probleme auf die Familie zukommen" schreibt der Direktor Stefan Eikemann. Dieses Wissen, gestützt auf wissenschaftliche Theorien und Fachbeiträge, möchte die Familienberatung mit den Leser/innen teilen. Der Fachbrief wird drei Mal jährlich erscheinen und an Interessierte verschickt. Info: Tel. 0471 300093, www.familienberatung.it - mm

Sonntagsausfl├╝ge f├╝r Alleinstehende mit, bzw. ohne Kinder

Über den Sommer bieten die Südtiroler Plattform für Alleinerziehende und die Männerinitiative Südtirol (MIT) gemeinsam Freizeitaktivitäten an. Neben spontan organisierten Sonntagstreffs in Lana, stehen Wanderungen und Ausflüge auf dem Programm. Die nächsten Ausflugsziele: Ausflug zu den Hirschplätzen über den Montiggler Seen, Wanderung zur Tuff-Alm über dem Völser Weiher im Schlerngebiet, Tagesausflug zum Erlebnispark "Gardaland", Planetenweg in Gummer, Grillfest am Levico-See in der Provinz Trentino. Termine und Details zu den einzelnen Veranstaltungen werden noch bekannt gegeben. Info: MIT, Tel. 393 9305392, info@maennerinitiative.it; Plattform, Tel. 0471 300038, info@alleinerziehende.it - al

Senior/innen

Heime: Direktoren auf Zeit - BFA: Neue Regelung nicht f├╝r jetzige Direktoren

Der Arbeitsplatz von Direktoren in Altersheimen wird wackeliger sein als bisher, nach der Umwandlung der Heime in öffentliche Betriebe dieses Jahr: Direktoren werden nicht mehr unbefristete Arbeitsverträge erhalten, nach gewonnenem Wettbewerb, sondern ihr Auftrag darf künftig nicht länger dauern als die Amtszeit des Verwaltungsrats vom Heim. Der neue Verwaltungsrat kann dann jeweils den Direktor neu bestätigen - oder einen neuen einstellen. Von dieser neuen Regelung sollen die bisher unbefristet arbeitenden Direktoren ausgenommen werden, forderte die Berufsgemeinschaft der Führungskräfte in der Altenbetreuung (BFA) auf ihrer Vollversammlung Ende Mai. Die Direktoren erhalten außerdem mehr Kompetenzen in der Verwaltung, etwa bei den Arbeitsverträgen fürs Personal, und tragen mehr Verantwortung ┬ľ dies müsse sich auch in den Löhnen niederschlagen. Gerade laufen die Verhandlungen zu den neuen Kollektivverträgen. Info: Tel. 0471 860537, info@tramin.ah-a.bz.it - bs

An die Uni, ├Ąltere Semester!

"Von außen sieht die Uni abweisend aus, aber wenn man einmal drinnen ist, ist┬ĺs angenehm und freundlich", sagt eine fast achzig-jährige Besucherin der Tagung "Lernend ins Alter" über die Uni Brixen. Ab jetzt könnten öfters Senior/innen zusammen mit den jüngeren Student/innen in den Brixner Hörsälen neue Forschung in Psychologie, Pädagogik, Soziologie verfolgen, oder Themen der sozialen Arbeit: Der Dekan Gerwald Wallnöfer lud die Senioren ausdrücklich dazu ein, künftig mehr die Uni zu besuchen, keine Scheu davor zu haben und einfach ihren Wissensdurst zu stillen. Dass Menschen ihrer Neugier bis ins hohe Alter freien Lauf lassen sollen, dazu lud der Wiener Soziologieprofessor Franz Kolland ein. Der KVW hat die Tagung am 23. Mai organisiert. Zu den Uni-Angeboten: www.unibz.it/education - bs

TeleSenior ┬ľuna tv fatta e ideata per il pubblico degli over 60enni

Gioved├Č 12 giugno sar├á inaugurato il sito www.telesenior.tv una televisione su Internet rivolta e realizzata da un pubblico anziano. Il progetto ├Ę stato realizzato dall'UPAD di Bolzano. Fra i servizi offerti da TeleSenior: un telegiornale quotidiano, prodotto da una redazione composta da Senior, seguiti da giornalisti e operatori del settore, con notizie sul mondo dei anziani. Info: tel. 0471 921023, www.upad.it - al

Gesundheit und Wohlbefinden

Silent moves ┬ľ Netzwerk Wachkoma - neu unter www.Wachkoma.it

Jeden ersten Mittwoch im Monat um 19 Uhr trifft sich die Kerngruppe des Netzwerkes "Ergo Sum ┬ľ Mensch sein im Wachkoma" im KVW Meran. Die Gruppe will über das Thema Wachkoma sensibilisieren, insbesondere was die Bedürfnisse von Menschen im Wachkoma betrifft bzw. ihrer Angehörigen. Bestehende Dienste sollen vernetzt und Wissen ausgetauscht werden. Jetzt sind alle Infos rund ums Wachkoma in Südtirol auch auf einer neuen Webseite verfügbar. Zum Download bereit stehen dort auch die interessanten Ergebnisse der Beobachtungsstudie des spezialisierten Langzeitpflegeheims St. Anna in Lana. Info: Tel. 0473 220381, www.wachkoma.it - al

Assistenza psichiatrica agli adulti: nuovo obiettivo dell'Associazione La Strada-Der Weg

"Le persone con disagio psichiatrico aumentano e i posti nelle strutture residenziali sono pochi per rispondere a questo fenomeno": lo sostiene Paolo Marcato, direttore dell'Associazione La Strada-Der Weg, che annuncia una novit├á, quella di occuparsi, oltre all'assistenza psichiatrica dei minori, anche di quella degli adulti attraverso la gestione della struttura residenziale Villa Delueg ad Auna di Sopra sul Renon. La casa, in via di ristrutturazione, dovrebbe essere ultimata a fine 2009. "Stiamo ancora valutando quale sar├á il target di persone al quale ci rivolgeremo, per questo ├Ę stato elaborato un questionario con il supporto di un medico specializzato", spiega Marcato. La struttura, che ospita anche tossicodipendenti in doppia diagnosi, verr├á gestita in collaborazione con i servizi sanitari e sociali. Info: tel. 0471 203111, direzione@lastrada-derweg.org - mm

Agenda

Seminare/Kurse/Ausbildung

06.06.08 | Fr. > Systemische Beratung in sozialen Arbeitsfeldern

Einführungsseminar und Beginn der neuen Ausbildungsreihe. Zielgruppe: Personen aus allen helfenden Berufen oder Personen aus sozialen, medizinischen, pädagogischen und beratenden Einrichtungen, sowie Ehrenamtliche. Zeit: 9.00 ┬ľ 18.30 Uhr. Ort: Bildungshaus Lichtenburg, Nals. Info: Tel. 0471 678679, bildungshaus@lichtenburg.it, www.lichtenburg.it - al

Vortrag/Tagung

17.06.08 | Di. > Pustertaler Integrationsgespr├Ąche - Sachwalterschaft und Entm├╝ndigung

Infoabend zum Thema "Sachwalterschaft und Entmündigung". Ort: Grain, Nordring 25, Bruneck. Zeit: 20 Uhr. Info: GRAIN, Tel. 0474 555819, info@grain-bz.org - al

Kultur und Freizeit

06.-08.06.08 | 1a Festa dei Popoli a Bolzano

Il Comitato delle Associazioni di Immigrati di Bolzano, del quale fanno parte: Ala Incas, Arberia, Baobab, Ibn Khaldhoun Tunisini a Bolzano, Integration, Latinoam├ęrica Y Su Gente, Marocco AALOI, Romano Ilo e Salve Bolivia, con il sostegno del Comune di Bolzano invitano alla 1a Festa dei Popoli, che vuol essere uno strumento per contribuire ad una vera integrazione. Info: Associazioni di Immigrati a Bolzano, tel. 340 3786451, comitass@email.it, http://www.bolzano.net/associazioni/integration.html - al

Verschiedenes

05.06.08 | Do. > AD(H)S, Teilleistungsst├Ârungen und Migr├Ąne

Vorstellung des Forderungskatalogs den die Arbeitsgruppe AD(H)S, Teilleistungsstörungen und Migräne Im Rahmen ihrer Informationskampagne erstellt hat. Ort: Repräsentationssaal, Südtiroler Landtag, Bozen. Zeit: 10 Uhr. Info: veronika.stirner@landtag-bz.org - al

06.06.08 | Fr. >Einweihung des neuen Sitzes der Caritas - Haus St. Michael

Feierliche Einweihung des neuen gemeinsamen Sitzes der deutschen und italienischen Caritas Diözese Bozen-Brixen. Ort: Sparkassenstraße 1, Bozen. Zeit: 15.30 - 17 Uhr. Info: Tel. 0471 304300, info@caritas.bz.it - al

06.06.08 | Fr. > TV: Neue Sendung "Herzklopfen" im Sender Bozen

"Herzklopfen" zeigt vier Porträts von Menschen aus Südtirol, die auf Partnersuche sind. Moderatorin Lucia von Mörl besuchte Florian auf seinem Bauernhof in Stuls, war bei der kreativen Astrid in St. Pauls, beim vielseitigen Reinhold in Lana und bei der häuslichen 34 Jahre jungen Karolin. Natürlich hoffen alle vier, eine/n Partner/in zu finden. Rai Sender, Zeit: 21.30 Uhr. Info: www.senderbozen.rai.it - al

07.06.08 | Sa. > Tag der offenen T├╝r im Therapiezentrum Bad Bachgart in Rodeneck

Das Therapiezentrum Bad Bachgart in Rodeneck öffnet seine Tore von 9 bis 17.30 und gewährt Einblicke in die therapeutische Arbeit, um das Verständnis für Suchterkrankungen und psychosomatische Störungen zu verbessern. Info: Tel. 0472 887600, badbachgart@sb-brixen.it - al

08.06.08 | Do. > Manifestazione Antirazzista di Rom e Sinti a Roma

Il coordinamento nazionale di Th├Ęm Roman├▓, associazione di Rom e Sinti, organizza una grande manifestazione antirazzista a Roma. L'iniziativa ├Ę promossa da intellettuali italiani e Rom, associazioni, artisti. Tra i temi: la costituzione del Coordinamento Nazionale Antirazzista, la creazione di una rete informatica contro l'inquinamento delle informazioni, di una consulta roman├Č. Musica con gruppi roman├Č dall'Italia e di paesi balcanici. Info: tel. 340 6278489, www.associazionethemromano.it - bs

10.06.08 | Di. > Thema Sozial im Rai H├Ârfunk

Das Magazin vertieft diesmal folgende Themen: Die Telefonseelsorge und die Flüchtlingsberatung der Caritas, sowie das Thema HIV. Zeit: 9 bis 10 Uhr im Radio Rai Sender Bozen. Info: Tel. 0471 902204, www.senderbozen.rai.it - al

12.06.08 | Gi. > Persone. Le cooperative nel sociale

Trasmissione televisiva su TCA. Ogni gioved├Č ore 13.15, e repliche alle ore 19.30 e venerd├Č ore 14.30 su TCA. Info: Confcooperative Federsolidariet├á Alto Adige Südtirol, tel. 0471 441800, www.confcooperativebolzano.it - al

13.06.08 | Fr. > Kostenlose Beratungsgespr├Ąche f├╝r ehrenamtliche Organisationen

Für Fragen zum Steuerrecht steht Wirtschaftsprüfer Dr. Peter Gliera zur Verfügung - eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Anfragen können auch telefonisch erfolgen unter 0417 412131. Ort: Amt für Kabinettsangelegenheiten, Landhaus I, Crispistraße 3, Bozen. Zeit: 15-17 Uhr. Info: Amt für Kabinettsangelegenheiten, Tel. 0471 412137, kabinett@provinz.bz.it - al

14.06.08 | Sa. >30 anni di "la strada - der weg" - S.Messa e spaghettata

Grande festa per i 30 anni dell'Associazione "La Strada - Der Weg". Ore 17.00: Santa Messa celebrata da S.E. Mons. Wilhelm Egger presso la Chiesa della Visitazione, Bolzano. Dalle ore 18.15 alle ore 23.00 festa con animazione e piccolo rinfresco per tutti i presenti nel piazzale in Viale Europa 3, Bolzano. Info: La Strada - Der Weg, tel. 0471 203111, www.lastrada-derweg.org - al

22.06.08 | Dom. > Camminiamo insieme - Wir wandern zusammen

Marcia non competitiva di 2 -3 km con grande festa al Parco Europa, Bolzano. Ritrovo: Tendone presso Parco Europa, ore 10. Info: Associazione Amici degli Handicappati, tel. 335 1209945, amici@handynet.bz.it - al