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Newsletter

Newsletter 'social' - Nr. 14|2008 vom 16.07.2008

Die Herausgabe des Newsletter "Social" seitens des Dachverbandes wurde Ende 2010 aus KostengrŁnden eingestellt.
Als Dachverband fŁr Soziales und Gesundheit mit derzeit 46 angeschlossenen Organisationen erlauben wir uns, auf unser Rundschreiben hinzuweisen, welches Łber Aktuelles in den Organisationen, Diensten, Arbeitsgruppen und Gremien des Dachverbandes Auskunft gibt und ca. monatlich erscheint.

Inhalt

Header

Editorial

Panorama

Kommentar

ChancenGleichheit

Frauen

Menschen mit Behinderung

Migration

Kinder und Jugend

Familie

Senior/innen

Gesundheit und Wohlbefinden

Seminare/Kurse/Ausbildung

Vortrag/Tagung

Kultur und Freizeit

Verschiedenes

Header

Rispetto... per una ragazza rom il razzismo si combatte così

"Io non ho mai subito razzismo nei miei confronti, perchè: conosco bene la lingua italiana, sono nata in Italia, sono anche molto amichevole con tutti, rispetto le culture degli altri e poi in cambio ricevo rispetto. Ci sono tanti Rom che, per essere rispettati e non giudicati, non ammettono di essere zingari, e questo mi provoca tanto dolore, perchè anche noi siamo persone e dobbiamo essere fieri di noi" - (tratto da una tesina di una ragazza rom di Bolzano che frequenta la scuola media) - bs

Editorial

Haben Sie Ihren Fingerabdruck schon deponiert?

Wie man Probleme angeht, ist offensichtlich nicht nur eine Frage des Könnens sondern auch des Geschmacks. Nun ja, einen Fingerabdruck habe ich auch schon abgeben müssen, damals bei der Musterung. Und als ich mich für den Zivildienst entschieden hatte, musste ich mich auch einer Befragung stellen, die mir deutlich machte, dass es einen Akt von mir gibt: Aus der Norm und also auffällig geworden. Immerhin war ich bemüht, mir nichts zuschulden kommen zu lassen und reines Gewissen bewahren zu können. Sofern man überhaupt immer alles richtig machen kann. Wegen Fingerabdrücke, die ich hinterlassen habe, sollte ich mich ja nicht schämen oder sorgen müssen. Aber trotzdem: Wer als Vorsichts-Maßnahme eine Menschengruppe abstempelt, die ohnehin kaum eine Lobby hat, sondern vor allem Argwohn und Ablehnung begegnet, hat wohl zum falschen Werkzeug gegriffen. Der Nutzen ist fraglich, aber die Würde dieser Menschen noch mehr angekratzt und der gast- und menschenfreundliche Staat fragwürdiger geworden. - gl

Panorama

Baustelle Pflegesicherung: Umstellung von Begleitgeld auf Pflegegeld ab 25. Juli

Das Südtiroler Sozialsystem wird derzeit grundlegend umgebaut. Die Pflegesicherung sei "eine riesige Baustelle", sagt Landesrat Richard Theiner, täglich gebe es neue Situationen zu lösen. Am 25. Juli wird nun erstmals 4500 Pflegebedürftigen das Pflegegeld auf ihr Bank- oder Postkonto überwiesen. Es ersetzt das bisherige Begleit- und Hauspflegegeld. Bisher sind 5539 Pflegebedürftige eingestuft worden. Diese Einstufung hat finanzielle Auswirkungen. Und manchmal sind die Betroffenen mit der Einstufung nicht zufrieden. 122 Rekurse wurden bisher eingereicht. Sie werden von einer Kommission bewertet. "Die Erwartungen der Menschen werden manchmal nicht erfüllt. Bisher stand die Diagnose, der Zustand des Pflegebedürftigen im Vordergrund. Nun wird der Zeitaufwand für die Pflege erhoben und das ist ausschlaggebend", erklärt Theiner. Das verunsichere Betroffene. So schnell wie möglich sollen jetzt alle Bewohner/innen von Alten- und Pflegeheimen eingestuft werden. - al

Wartezeiten beim Pflegetelefon: Hartnäckig läuten lassen

Manchmal scheitern gute Dinge auch an kleinen Missverständnissen. Etwa beim Pflegetelefon. Iris Cagalli, die den Dienst koordiniert, bittet um Verständnis, wenn es bei Anrufen an die Pflegetelefonnummer 848 800277 zu Wartezeiten kommt. Über 3700 Anrufe hatten die Mitarbeiter/innen in den 100 Tagen zu bewältigen, seit der Dienst aktiv ist - durchschnittlich 36 Anrufe täglich. Weil es sich dabei teilweise um sehr ausführliche Beratungen handelt, komme es zu Wartezeiten. Das leuchtet ein. Problematisch dabei ist, dass die Leitung dann besetzt ist. Und so kann es durchaus passieren, dass die Anrufer außer dem Tutut des Telefons nichts zu hören bekommen. Manche glauben dann, die gewählte Nummer sei falsch oder der Anruf gehe ins Leere. Eine einfache, aufklärende Telefonansage würde hier helfen, könnte verunsicherte Anrufer beruhigen. Zumindest wüssten sie dann, dass die Nummer stimmt und dass der Dienst arbeitet. - al

Neue Sachwalter/innen braucht das Land

Künftig wird das Pflegegeld primär direkt an den Pflegebedürftigen ausbezahlt. Auch das Ansuchen muss von ihm selbst unterschrieben werden. Ein beachtlicher Teil der Pflegebedürftigen ist dazu aber nicht in der Lage und nur bedingt handlungsfähig. Für sie könnte ein Sachwalter einspringen. Dieser wird vom Gericht bestellt, er unterstützt die Betroffenen in bestimmten Angelegenheiten und wahrt ihre Interessen. Menschen werden damit nicht entmündigt, sondern nur in bestimmten Bereichen unterstützt. Es ist abzusehen, dass es einen erhöhten Bedarf an Sachwaltern geben wird. Auch mehr Information wird nötig sein, immerhin handelt es sich um einen sensiblen Vorgang, außerdem ist die Figur des Sachwalters relativ neu und eher unbekannt. Probleme ergeben sich auch für die Gerichte, deren Ressourcen ohnehin knapp bemessen sind. Der Dachverband sucht nun mit der Abteilung Sozialwesen und der Gerichtsbarkeit nach Lösungen. Info: Tel. 0471 324667, roberta.rigamonti@social-bz.net - al

Pflegesicherung: Sammlung der Leistungsangebote des gemeinn√ľtzigen Privatsektors

Durch die Pflegesicherung werden viele Familien und Pflegebedürftige nun zu Auftraggebern, die sich Pflegeleistungen einkaufen. Die Hauspflegedienste in den Sprengeln stehen nach wie vor zur Verfügung und sichern das Angebot. Doch auch Dienste anderer Einrichtungen und private Hilfe können in Anspruch genommen werden. Der Sozialring sammelt derzeit alle verfügbaren Informationen, um künftig auf der Website www.sozialring.it über die Angebote des gemeinnützigen Privatsektors Auskunft zu geben. Alle sozialen Organisationen ohne Gewinnabsicht, die qualifizierte Pflegeleistungen im weiteren Sinn anbieten, können dort ihre Angebote veröffentlichen. Die entstehende Übersicht soll vor allem Familien und Betroffenen dienen, die auf der Suche nach Hilfsangeboten sind. Info: Magdalena Pöder, Tel. 0471 324667 (Mo.-Mi. vormittags), Magdalena.Poeder@social-bz.net - al

Immigrazione e problema casa: ecco cosa temono gli abitanti dell'Alto Adige

Per oltre la met√† di un campione di intervistati in Alto Adige √® l'immigrazione il fenomeno che pi√Ļ suscita timore in Italia. Seguono criminalit√†, evasione fiscale, problemi ambientali, indebitamento pubblico, disoccupazione, povert√†. I dati sono contenuti nell'Indagine multiscopo sulle famiglie del 2007, effettuata dall'Astat. A livello comunale il problema pi√Ļ rilevante risulta essere quello di trovare casa o cambiarla, in particolare per le persone tra i 30 e 39 anni. Anche il numero di persone provenienti da paesi fuori dell'UE rappresenta un problema. Sia in citt√† che in campagna la problematica meno sentita tra quelle prese in considerazione risulta essere il rischio di criminalit√†. Seguono problemi legati alla mobilit√†, inquinamento, parcheggi. Info: www.provincia.bz.it/astat - mm

Adottare un figlio se uno dei partner è disabile? Nessun divieto, ma è davvero difficile

Si può adottare un figlio se uno dei partner della coppia è disabile? Per l'Associazione italiana sclerosi multipla, che ha pubblicato un'inchiesta sull'ultimo numero (3/2008) di "Sm Italia", la disabilità non può essere ostacolo o motivo di discriminazione, né riguardo alle adozioni nazionali, né riguardo a quelle internazionali. Il cammino però è arduo e il sentiero molto stretto. Nell'inchiesta si fa il punto anche sulle adozioni internazionali e sugli ostacoli di fatto incontrati dalle persone con disabilità che aspirano ad essere genitori. Rari i casi andati a buon fine. Info: www.aism.it/includes/homepage/home_core_10402.asp?cat=10402&id=2874 - al

Zeitgenössische Kunst und soziale Kultur bei der Manifesta 7

Am 19. Juli beginnt die Manifesta 7 in unserer Region. Die Wanderbiennale zeigt nicht nur Kunst, sondern im Rahmen der Manifesta werden auch Themen der Sozialarbeit behandelt. Verschiedene Akteure des lokalen Sozialwesens werden sich bis 2. November an der Veranstaltung beteiligen. Es geht dabei einerseits um das Thema der Interkulturalität (Emigration und Immigration) andererseits um Fragestellungen des Sozialraumes und der Bürgerpartizipation. Diese Themen werden methodisch sehr unterschiedlich behandelt, wobei es immer um eine Begegnung zwischen künstlerischer Aktion, Sozialem, Weiterbildung und Kultur des Sozialen geht. Am 21. Juli etwa findet in der Galerie Lungomare, Bozen ein Workshop für Sozialarbeiter/innen und interkulturellen Mediatoren statt. Info: www.manifesta7.it - al

Wieder Musik und Kultur im "Klanggarten Martinsbrunn"

Heuer organisiert der "Förderverein Palliative Care Martinsbrunn" wieder den "Giardino dei suoni - Klanggarten Martinsbrunn". Im Park der Palliativstation Martinsbrunn in Meran erklingt täglich von 15.30 bis 16.30 Uhr Musik. Diese Stunde mit Musik unter freiem Himmel im Palmenhain werde von den Patient/innen der einzelnen Abteilungen mittlerweile sehr geschätzt, so die Organisatoren. Auf dem Programm für den Sommer bis Herbst stehen auch zahlreiche abendliche Konzerte ab 20.00 Uhr bei freiem Eintritt. Am kommenden Samstag, 26. Juli findet eine Nacht der Kunst mit Vernisage statt. Info/Programm: Tel. 0473 205606, projektbuero@martinsbrunn.it - al

"Wir bauen auf!" ¬Ė Die Hermann Rubner Privatstiftung Onlus

"Wir bauen auf!" lautet das Motto der 2005 gegründeten Hermann Rubner Privatstiftung Onlus. Zweck der von der Familie Rubner im Andenken an den Unternehmer Hermann Rubner gegründeten Stiftung ist es, benachteiligten Menschen eine neue Perspektive und soziale Sicherheit zu geben und den Erhalt ihres familiären Umfeldes zu gewähren bzw. ihre Lebensumstände und Lebensräume zu verbessern. Die Stiftung konzentriert sich auf die Bereiche Soziales, Umwelt und Kultur und kümmert sich um soziale Härtefälle. Das "Wir bauen auf"-Motto ist dabei wörtlich zu verstehen: Familien, die ihren Ernährer verloren haben, oder Bauern, denen beispielsweise der Hof abgebrannt ist, werden Unterkünfte, z.B. Holzblockhäuser zur Verfügung gestellt. Unterstützt werden auch Bildung, Weiterbildung und soziale Einrichtungen für Behinderte, Waisen oder andere Benachteiligte, deren Existenz und soziale Integration gefährdet ist. Info: Tel. 0474 563777, www.hermannrubner.org - al

Kommentar bearbeitet von alexander.larch@social.bz.it

"Sozialschmarotzer" e tabacco: il fumo piace, ma quanto ci costa?

Solitamente vengono messe alla gogna le persone svantaggiate che utilizzano "ingiustamente" tributi pubblici. Raramente ci√≤ succede nei confronti dei fumatori. Secondo lo studio MIT - Istituto di Tecnologia del Massachussetts - in Italia il costo annuale per i fumatori ammonta a 30 miliardi di Euro. Un pacchetto di sigarette dovrebbe essere venduto a 30 euro, se il fumatore si accollasse tutte le spese per i danni arrecati alla collettivit√†. Si potrebbe controbattere l'argomentazione di molti fumatori: "ciascuno deve essere libero di fare quello che gli pare, anche a farsi male". Giusto, ma in tempi non lontani lo Stato sar√† costretto ad adeguare il prezzo delle sigarette al costo reale sostenuto per ripianare i costi dei danni da fumo. La spesa sociale di un ipotetico fumatore americano, che inizia a fumare a 24 anni e vive fino a 75 anni, √® di 183mila dollari. Tra poco, il non fumatore non sar√† pi√Ļ disposto a pagare il "piacere del fumo" del vicino di casa. - Reinhard Gunsch

ChancenGleichheit

Sicherheit "all'italiana": Bericht von Roma-NGOs

Den Bericht "Sicherheit auf italienisch. Fingerabdrücke, extreme Gewalt und Bedrohung von Roma in Italien" haben europäische Roma-Organisationen am 10. und 11. Juli in Wien vorgestellt, auf einer OSZE-Konferenz zur Integration der Roma in Europa. Der Bericht kritisiert die Regierung Italiens: Misshandlungen durch die Polizei werden genannt, gewaltsame Vertreibungen und die Abnahme von Fingerabdrücken. Die Roma-feindliche Sprache von Politikern wird dokumentiert: etwa die Aussage Maronis in der "Repubblica" (11. Mai), dass alle Roma-Lager aufgelöst würden und die Bewohner abgeschoben oder inhaftiert - zwei Tage später wurde in Neapel ein Roma-Lager attackiert. Rassismus gegen Roma und Sinti in Italien hätte in den letzten Monaten enorm zugenommen. Dies sei vor allem rechtsradikalen Gruppen anzulasten, die von den Behörden geduldet würden. Das Europäische Zentrum für Roma-Rechte hat den Bericht veröffentlicht: Security a la italiana - bs

Fingerabdr√ľcke von allen - Roma Siedlung Bozen: Alle Kinder gehen zur Schule

Fingerabdrücke sollen ab 2010 von allen Bürgern in Italien genommen werden, nicht mehr nur von Einwanderern und italienischen Roma und Sinti - darüber stimmt das Parlament am 16. Juli ab. Dem Vorwurf des Europaparlaments, dass Italien Menschen aufgrund ihrer Ethnie diskriminiere, würde die römische Regierung dadurch entgehen. Und Silvio Berlusconi hat dem EU-Kommissionspräsidenten Jose Manuel Barroso verichert, Italien wolle nur garantieren, dass Roma-Kinder zur Schule gehen. Auf der Roma-Siedlung in Bozen müssten dafür jedenfalls keine Fingerabdrücke genommen werden: Von den 29 Kindern und Jugendlichen gehen alle in den Kindergarten und die Schule, die älter als drei Jahre sind. Sieben Jugendliche besuchen im Herbst die Berufsschule für Sekretärinnen, Informatik, Gastgewerbe und soziale Berufe. Vier Jugendliche gehen in die Mittelschule, acht Kinder in Grundschulen, fünf in den Kindergarten. Info: Roma-Siedlung, Tel. 0471 402338, verein@volontarius.it - bs

Frauen

Indagine di Eurispes su donne e lavoro: la conciliazione che non c'è

La conciliazione tra famiglia e lavoro ancora non c'√®: √® chiaro il risultato dell'indagine realizzata da Eurispes in collaborazione con le Donne Europee Federcasalinghe. Pi√Ļ della met√† delle donne intervistate non pensa che fare la casalinga riduca il ruolo della donna nella societ√†, tuttavia una parte significativa ritiene che sia cos√¨. Molte donne pensano ancora che il buon funzionamento dell'economia familiare e la riuscita della famiglia dipenda dalle casalinghe. Oltre un terzo delle donne vuole occuparsi di famiglia e dei figli e per un terzo di loro dovrebbe essere un diritto delle casalinghe ricevere uno stipendio mensile. Ostacoli alla maternit√† sono le difficolt√† economiche e la precariet√† del lavoro. Asili nido pubblici e aziendali, e flessibilit√† dell'orario di lavoro permetterebbero di conciliare famiglia e lavoro. S√¨ ai ruoli intercambiabili nella coppia, ma la "tenuta" della famiglia dipende dalla casalinga. Info: www.eurispes.it - mm

Monitoraggio diagnostico delle donne a rischio genetico-familiare di tumore al seno

Il Centro senologico Merano-Bressanone è uno dei 26 istituti universitari italiani che partecipano al monitoraggio delle donne ad alto rischio genetico-familiare di tumore al seno. Nel 50 per cento dei casi, se c'è predisposizione genetica c'è anche trasmissione della malattia. Le donne che in famiglia hanno avuto frequenti casi di carcinoma al seno avranno una corsia preferenziale. Potranno essere seguite a partire dal compimento dei trent'anni di età. Le donne che si rivolgeranno al Centro senologico parteciperanno ad una prima selezione e poi verranno monitorate costantemente. Una volta all'anno e per quattro anni è prevista una visita senologica, mammografia dopo i 35 anni, ecografia e risonanza magnetica, senza pagare il ticket. Sono 350 i nuovi casi di tumore al seno segnalati ogni anno in Alto Adige, il 25 per cento ha già avuto casi di tumore al seno in famiglia. Info: tel. 0472 812595; 0473 264080, www.as-merano.it - mm

Menschen mit Behinderung

Alles begann mit einem Leserbrief: 30 Jahre AfB

Die Arbeitsgemeinschaft für Behinderte (AfB) feiert heuer ihr 30jähriges Bestehen. Hubert Torggler, ein junger Mann mit schwerer Behinderung erfuhr in einem Dolomiten-Leserbrief vom Schicksal eines anderen Schwerstbehinderten und entschloss sich zu handeln. Über Zeitungsinserat suchte er Freiwillige, um einen sozialen Verein zu gründen. Eine kleine Gruppe von zwölf Personen gründete dann im Herbst 1978 die AfB, um erwachsene Körperbehinderte bei der Integration in das normale Leben zu unterstützen. Bedingt durch die eingeschränkte Mobilität der behinderten Mitglieder wurde sehr bald mit dem Aufbau eines Behindertenfahrdienstes begonnen. Heute zählt der Verein über 1000 Mitglieder und noch immer ist der Fahrdienst der wichtigste Arbeitsbereich der AfB. Daneben werden vor allem Freizeitveranstaltungen organisiert, oder Beratung angeboten. Am 2. November wird das runde Jubiläum in Algund gefeiert. Info: Tel. 0473 211423, www.afb.bz.it - al

Mit "Pfiff" in die Arbeitswelt eintreten

Die Koordinationsstelle für schulische und betriebliche Integration der Abteilung Deutsche und ladinische Berufsbildung organisiert im Herbst wieder ein Projekt zur Förderung individueller Fähigkeiten und Fertigkeiten. Das Projekt "Pfiff" richtet sich an Erwachsene mit individuellen Bedürfnissen, die vom Arbeitsamt oder von Sozialdiensten begleitet werden und den Einstieg in die Arbeitswelt anstreben. Das Angebot fördert persönliche Fähigkeiten, stärkt das Selbstvertrauen und eröffnet berufliche Perspektiven. Das Projekt dauert von Oktober 2008 bis September 2009. Es wird vom Europäischen Sozialfonds finanziert und ist für die Teilnehmer/innen kostenlos. Kursort ist das Kassianeum in Brixen. Interessierte melden sich bis 26. September 2008 an. Unterrichtbeginn ist am Montag, 20. Oktober 2008. Info: Evelyn Rufinatscha, Tel. 0471 416931, evelyn.rufinatscha@provinz.bz.it - al

Integration: Kochen, nähen, Computer - Laufend Angebote beruflicher Weiterbildung

Die Koordinationsstelle für schulische und betriebliche Integration der Abteilung Deutsche und ladinische Berufsbildung organisiert laufend Kurse und individuelle Angebote beruflicher Weiterbildung, die immer unter folgendem Link veröffentlicht werden: www.provinz.bz.it/berufsbildung/weiterbildung-meisterausbildung/kursangebote.asp. Aktuell laufen neben mehreren Computerkursen und einem Selbstsicherheitstraining auch Kochkurse, sowie ein Näh-Kurs an. Info: Tel. 0471 416935, Werner.Schwienbacher@provinz.bz.it - al

Migration

Familienzusammenf√ľhrungen: F√ľr jedes Familienmitglied das Lebensminimum

Für jedes nachgeholte Familienmitglied und auch für sich selber müssen Einwanderer künftig monatlich mindestens 422 Euro pro Person zur Verfügung haben, nur dann will die römische Regierung Familienzusammenführungen zustimmen. Diesen Vorschlag hat der Abgeordnete Karl Zeller in Rom vorgebracht. "Für einen guten Start ist es wichtig, dass Einwanderer finanziell vorbereitet sind, wenn sie ihre Familien nachholen", sagt Caritas-Direktor Heiner Schweigkofler. "Eine Staffelung pro Kind wäre allerdings sinnvoll. Für seine Frau und zwei Kinder müsste ein Vater künftig jeweils das Lebensminimum aufbringen: Für eine vierköpfige Familie hieße dies, dass er 1.688 Euro verdienen müsste. Die Caritas plädiert dafür, dass ab dem dritten Kind eine progressive Staffelung vorgenommen wird." Ab dem dritten Kind solle die geplante Regelung nicht mehr so gelten müssen - weil weitere Kinder finanziell nicht mehr so ins Gewicht fallen. Info: www.immigrazioneoggi.it - bs

Wohnen: Ausländerbeirat weist auf Probleme der Einwanderer hin - Auch Wohnungen kaufen

Dass Einwanderer fünf Jahre in Südtirol ansässig sein müssen und ebenso lange gearbeitet haben müssen, um künftig Wohngeld zu bekommen, besorgt Artan Mullaymeri, den Vorsitzende des Bozner Gemeindebeirats der Ausländer: Der Arbeitsmarkt sei schwieriger geworden, viele Einwanderer arbeiten über Leiharbeit-Agenturen, auf Zeit, gerade in sogenannten niederen Jobs. Ohne Unterbrechungen arbeiten zu können sei daher für viele schwierig. Bei der Wohnbaureform möchte der Beirat als Gesprächspartner einbezogen werden. "Wir haben um ein Treffen mit der Gesetzgebungskomission angefragt, bei der Vorsitzenden Martina Ladurner", sagt Mullaymeri. Der Gemeindebeirat will Einwanderern noch stärker Wege zeigen, zu Wohnungen zu kommen - auch über einen Kauf: "Erste positive Ergebnisse gibt es schon: In den Stadtvierteln Firmian und Casanova haben einige Einwanderer Wohnungen gekauft, über Genossenschaften." Info: Tel. 0471 997595, consulta.immigrati@gemeinde.bozen.it - bs

Eisacktal: Projekt Hippy fördert Vorschulkinder - Im Herbst erweitert

Es heißt Hippy, steht aber nicht für Flower-Power, sondern für ein Projekt der Bezirksgemeinschaft Eisacktal, das sein erstes Jahr beendet hat: Am Hausbesuchs-Programm für Eltern mit Kindern im Vorschulalter haben 13 Familien aus Südtirol, Pakistan, Marokko, Albanien, Afghanistan und Irak teilgenommen. Hausbesucherinnen helfen Eltern ihre Kinder auf die Schule vorzubereiten - Eltern mit wenig Zugang zu Bildung oder Einwanderern. Sie kommen dabei aus dem ähnlichen Kulturkreis wie die besuchten Eltern: Eine pakistanische Gynäkologin arbeitet etwa im Eisacktal mit pakistanischen Familien. Und alle zwei Wochen treffen die Mütter sich, dabei werden Fachleute wie Kinderärzte oder Psychologinnen eingeladen. Ursprünglich wurde das Hippy-Projekt in Israel entwickelt, im Zuge einer Einwanderungswelle, mittlerweile wird es in vielen Ländern angewandt. Im Herbst soll das Projekt erweitert werden. Info: Tel. 0472 270415, veronica.fratelli@bzgeis.org - bs

Italien/Rum√§nien: Abkommen gegen Menschenhandel - S√ľdtirol dabei

Um Maßnahmen gegen den Menschenhandel zu ergreifen, haben Italien und Rumänien am 9. Juli ein Abkommen unterzeichnet. Mit dabei sind auch zehn Regionen, die sich vor allem um die Opfer des Menschenhandels und um deren soziale Eingliederung bemühen, darunter Südtirol mit dem Projekt "Alba". Die regionalen Projekte sollen fortgesetzt und intensiviert werden. Gleichzeitig soll auf transnationaler Ebene der Kampf gegen den Menschenhandel verstärkt werden. Info: Tel. 0471 418230, familie.frau-jugend@provinz.bz.it - bs

Generationen

Kinder und Jugend

Betten f√ľr Jugendliche in den Psychiatrien - Einigung

Kinder und Jugendliche dürfen bei psychiatrischen Krisen in den vier Abteilungen für Erwachsenen-Psychiatrie in Südtirol übernachten, bis die Kinder- und Jugendpsychiatrie in Bozen erbaut ist. Darauf einigten sich Mitte Juni Primare der Krankenhäuser, Vertreter aus Sanität und Sozialem, Ärzte, die Staatsanwaltschaft, das Jugendgericht. Für die Diagnosen wird ein Kinder- und Jugendpsychiater hinzugezogen. "Es gibt viele Aufnahmen", sagt Barbara Pizzinini von der Villa Winter, "in einer Abteilung haben vor kurzem fünf Jugendliche übernachtet." Längerfristig wohnen Jugendliche mit psychiatrischen Diagnosen in Wohngemeinschaften, zum Teil in integrierten WGs mit anderen Jugendlichen zusammen. 26 Plätze gibt es dafür in Südtirol: 14 in der Villa Winter, Bruneck, und je vier im Kinderdorf, bei La Strada-Der Weg und in S. Nicol√≤, Meran. Die Villa Winter beherbergt seit kurzem nur noch Jugendliche mit psychiatrischen Problemen. Info: Tel. 0474 553299, villawinter@eos-jugend.it - bs

Ich krieg die Krise - Symposium f√ľr Jugendpsychotherapie - 1. Spezialisierung endet

Eine ganz normale Pubertäts-Krise oder mehr? Über Psychotherapie bei Borderline-Kindern, bei Jugendlichen mit Psychosen, Traumen und anderen Störungen haben Experten am Wochenende in Brixen referiert, auf einem Symposium der Ärztlichen Akademie für Psychotherapie von Kindern und Jugendlichen, München. Es ging vor allem um die Früherkennung von Störungen. "Die Prognose ist umso günstiger, je eher eine Behandlung beginnt, wenn Jugendliche pathologische Störungen haben. In wenigen Sitzungen lassen sich Behandlungs-Strategien finden, wenn diese Jugendlichen eine psychotherapeutische Abklärung erhalten", sagt Manfred Enders, der Vorsitzende der Akademie. Eine erste Spezialisierung in Kinder- und Jugendpsychotherapie geht gerade an der Cusanus Akademie zu Ende, begonnen hat sie 2006: Bald wird Südtirol um 21 Fachleute auf diesem Gebiet reicher sein. Info: www.aerztliche-akademie.de/downloads/index.php - bs

Familie

Giovani coppie: a settembre, le nuove misure per la casa

Tra le misure sulla casa presentate dalla Giunta provinciale il 10 luglio scorso ve ne sono alcune riguardanti le giovani coppie. Come base ai fini dell'accesso all'agevolazione edilizia verrà considerata soltanto la metà del reddito complessivo. Una giovane coppia, per esempio, con reddito di circa 50mila euro disporrà di un reddito netto di circa 19mila euro e potrà ottenere un contributo a fondo perduto di 38mila euro, mentre oggi il contributo è di 26mila euro. Il disegno di legge, all'esame del Consiglio provinciale, dovrebbe essere approvato a settembre. Info: tel. 0471 418700, www.provincia.bz.it/edilizia-abitativa - mm

Genitori e figli al centro del programma "Cactus" riproposto da Radio2 regionale

E' già partita il 7 luglio la replica del programma "Cactus" sulle frequenze di Radio2 a diffusione regionale. La trasmissione, in onda alle 15 a diffusione regionale e alle 14.15 a diffusione provinciale, a cura di Rosilde Gasser della Rai di Bolzano e condotta da Giuseppe Maiolo della cooperativa sociale "Il Germoglio", è dedicata ai rapporti genitori-figli. Per 13 puntate, ogni lunedì, verranno trattati temi sull'educazione e sulla relazione con i bambini e gli adolescenti. Il programma, già andato in onda due anni fa, richiama l'attenzione sullo sviluppo psicologico dei figli e sui problemi che ogni genitore si trova ad affrontare giorno per giorno nel corso della crescita dei figli. I temi: le relazioni in famiglia, i problemi della crescita, la violenza ai minori, l'adolescenza e i cambiamenti, gli affetti e i comportamenti dell'adolescente, il gruppo e la scuola, le funzioni paterne. Info: tel. 0471 300882, www.germogliobz.com - mm

Projekt Summary: Erhebung der Betreuung von Kleinkindern im Tauferer-Ahrntal

Die Ergebnisse einer von der Eurac durchgeführten Studie zur Betreuungssituation in Familien mit Kleinkindern in den Gemeinden Sand in Taufers, Ahrntal, Prettau liegen vor. Wesentliche Probleme bei der Betreuung ergeben sich aus der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und aus dem fehlenden Kleinkinderbetreuungsangebot sowie aufgrund der Betreuungskosten. Die am häufigsten gewünschten Betreuungsformen sind flexible Betreuung durch ausgebildetes Fachpersonal, flexible und stundenweise Betreuung in Kinderhorten in kleinen Gruppen, Tagesmütter sowie zeitlich flexible Kindertagesstätten. Die Bereitschaft sich an den Kosten der Kleinkinderbetreuung zu beteiligen variiert zwischen 25 und 500 Euro pro Monat. Im Durchschnitt werden 142 Euro als Kostenbeteiligung bejaht. Für 98 von 240 Kleinkinder besteht Interesse an einer sofortigen Betreuung, für 107 später. Die Mehrheit beansprucht eine flexible ganzjährige Betreuung. Info: Tel. 0474 678008, sozialsprengel.ahrntal@bzgpust.it - mm

Senior/innen

Hoffnung auf neuen DBA: Abteilung Sozialwesen schlägt Veranstaltung vor

"Der Dachverband der Berufsgemeinschaften in der Altenarbeit ist für die Abteilung ein absolut wichtiger Ansprechpartner gewesen", heißt es aus der Abteilung Sozialwesen. Daher sollte alles Mögliche unternommen werden, um seinen Wiederaufbau zu unterstützen. Ein erster Schritt dahin könnte in einer Veranstaltung liegen, ähnlich dem Tag der Pflegekräfte im ehemaligen DBA: Die Abteilung würde Pflegekräfte dabei unterstützen, diese Tagung zu organisieren. Auch Elisabeth Ratschiller, Altenpflegerin und ehemals im Vorstand des DBA hofft auf einen Neubeginn: "Wie können wir mitbestimmen, etwa über Arbeitsbedingungen, wenn wir nicht als Gruppe präsent sind?" Die Vertretungsarbeit sei allerdings aufwendig, und da liege der Haken: "Pflegekräfte sind meist Frauen, die Familie haben - daneben politisch ehrenamtlich tätig zu sein, ist den meisten zu viel. Es müsste mindestens jemand in Teilzeit für die Arbeit im DBA angestellt sein." Info: Tel. 0471 418200, sozialwesen@provinz.bz.it - bs

Private Altenpflege - Neuer Vertrag bereit f√ľr die Unterschrift

Nur noch auf die Unterschriften wartet der Kollektivvertrag für private Altenheime und private Pflege- und Fürsorgeeinrichtungen: In all diesen Einrichtungen werden Arbeitnehmer künftig zu gleichen Bedingungen arbeiten - von der Probezeit über Gehalt, Mutterschaft bis hin zur Kündigung. Das Gehalt wird an den öffentlichen Dienst angepasst, die 38-Stunden-Woche eingeführt, das Recht auf Weiterbildung ist festgeschrieben, so einige Änderungen. "Der Lohn steigt", sagt Günther Patscheider von der Gewerkschaft SGB/CISL, "und die Arbeitszeit wird sich für manche reduzieren - etwa für jene, die mit dem Gastgewerbe-Vertrag angestellt sind, wo die 40-Stunden-Woche gilt." Bisher wurden in den privaten Heimen verschiedene Verträge benutzt: etwa vom Handel, Gastgewerbe, von der Sanität. Auch für die künftige Akkreditierung der Einrichtungen ist der Vertrag wichtig. Gelten wird er auch für die Hauspflege. Info: Tel. 0473 230242, guenther.patscheider@sgbcisl.it - bs

Private Pflege: Genossenschaft Agape und Sozialbetrieb schließen Konvention ab

Die Haushaltshilfen der Bozner Genossenschaft Agape werden ab August in Konvention für den Sozialbetrieb Bozen arbeiten. "Einer Familie können wir dabei 60 Betreuungsstunden im Monat anbieten - das wären rund zwei Stunden täglich, wie beim Hauspflegedienst", sagt die Vize-Präsidentin von Agape Stepina Oxana. Die Konvention wird das Überleben der Genossenschaft erleichtern: "Für Familien sind die Kosten für Betreuung zuhause hoch. Eher lassen sie die privaten Haushaltshilfen oft lieber schwarz arbeiten, als zur Genossenschaft zu gehen. Wir hoffen, dass sich dies durch das Pflegegeld ändert", sagt Oxana. Agape ist die einzige Genossenschaft von Haushaltshilfen in Südtirol. Im Herbst bietet sie Ausbildungen für "badanti" an, zusammen mit der Hauswirtschaftsschule Tisens und der italienischen Berufsschule für Sozialberufe. Info: Tel. 0471 407057, www.confcooperativebolzano.it/set_sociale_associati.asp?L=2 - bs

Wieder Xong im Altenheim

Wenn Menschen nicht zu Xong kommen können, kommt Xong zu ihnen. So einfach ist das. Wie schon im Vorjahr bringt das Festival Xong 08 auch heuer wieder Kultur und Musik ins Altenheim. In der Festivalwoche vom 20. bis 26. Juli besuchen Musikant/innen und Künstler/innen die Altenheime im Dreiländereck Südtirol, Österreich, Schweiz, um mit den Heimbewohnern und deren Familien ein Fest zu feiern. Es darf getanzt, gespielt, gesungen und gefeiert werden. Die Auftritte werden von der Stiftung Südtiroler Sparkasse unterstützt. Hier die Termine: Montag, 21. Juli, 16.00 Uhr: Sommerfeierabend im Altenheim in Laas; Dienstag, 22. Juli, 18.00 Uhr: Sommerfeierabend im Altenheim in Schluderns; Mittwoch, 23. Juli,14.30 Uhr im Ospidal in Sta. Maria; Donnerstag, 24. Juli, 16.00 Uhr: im Altenheim in Scuol; Freitag, 25. Juli von 10.30 bis 12.30 Uhr im Altenheim in Mals und um 15.30 Uhr im Altenheim in Ried. Info: Tel. 335 220789, www.xong.net - al

Musiktherapie in den Altenheimen

Über die Wirtshausmusik in den Altenheimen während des Festivals Xong ist eine neue Idee entstanden: Vier völlig unterschiedliche Musikprojekte werden in der Xong-Woche vom 20. bis 26. Juli in den Altenheimen im Dreiländereck musiktherapeutisch arbeiten. Sie arbeiten in Gruppen, sie arbeiten am Bett, und sie begleiten Personen mit Demenz auf eine musikalische Reise in die Gegenwart. Für das Projekt verantwortlich ist Roland Reinalter von der Stiftung Martinsheim, Mals. Info: Tel. 0473 843200, roland@martinsheim.it - al

Gesundheit und Wohlbefinden

Quale casa per i malati psichici: la proposta dell'Associazione parenti e amici

In una risoluzione l'Associazione parenti e amici dei malati psichici rileva una carenza di adeguate soluzioni abitative per l'accoglienza a tempo indeterminato di malati psichici, la cui gravità o cronicizzazione non consente di prevedere realisticamente un percorso di autonomia e che non possono vivere in famiglia. "Non esistono modelli abitativi che rispondano adeguatamente alle esigenze di quei malati, la cui condizione richiede un progetto di aiuto a tempo indeterminato", dice la presidente Siglinde Jaitner. Secondo l'associazione, le strutture esistenti prevedono solo accoglienze temporanee e finalizzate al passaggio a situazioni di maggiore autonomia. Sembrano venire privilegiati appartamenti collettivi per piccoli gruppi di utenti, con presenza solo per alcune ore e nemmeno tutti i giorni di badanti o colf per l'aiuto nelle pulizie e lavori domestici. Occorrono alloggi protetti e comunità alloggio a tempo indeterminato. Info: tel. 0471 260303, info@selbsthilfe.it - mm

Soluzioni abitative per i malati psichici: i dati

Le comunit√† alloggio sono rivolte a malati psichici autonomi e che non necessitano un¬íassistenza permanente, si legge nella Relazione sociale 2007. Salvo casi eccezionali, vengono accolte solo persone che svolgono un lavoro protetto. La durata della permanenza si orienta sulle esigenze del singolo caso, per cui le comunit√† alloggio sono per alcuni una residenza permanente, per altri una sistemazione provvisoria cui segue una vita autonoma. Pi√Ļ di un terzo delle persone alloggia oltre 3 anni, un altro terzo ritorna a casa. Nel 2006 in Alto Adige erano 11 comunit√† alloggio per malati psichici con una disponibilit√† complessiva di 89 posti. La ricettivit√† √® leggermente diminuita negli ultimi due anni, il numero di utenti √® aumentato. Ventisei persone presenti nelle comunit√† alloggio a fine anno risultavano essere in attesa di abitazione; di queste, venti avevano fatto richiesta di un alloggio di edilizia sociale. Info: tel. 0471 418276, daniela.dalla-costa@provincia.bz.it - mm

Supported housing per malati psichici: abitazione autonoma e supporto individualizzato

Basato sui principi del "recovery", cioè recupero, e autodeterminazione, il supported housing (SH) si radica negli USA, Canada e Gran Bretagna dagli anni '90. Il termine sta per abitazione indipendente con supporto flessibile e individualizzato al malato psichico, in cui l'aspetto abitativo è disgiunto da quello assistenziale. Come spiega "Psichiatria di comunità", la rivista dei dipartimenti di salute mentale, il SH non è un trattamento bensì una strategia che crea le condizioni ambientali e assistenziali idonee. La casa, scelta dall'utente, è permanente, integrata nella comunità, l'assistenza è sempre reperibile così come il supporto degli operatori nella gestione del denaro. Spesso però il paziente rimane nelle strutture dove c'è posto, anche se ambirebbe a vivere in modo autonomo. L'ambiente, è dimostrato, ha un influsso sulla salute mentale. L'utente riconosce meglio i suoi bisogni di assistenza. Info: www.psichiatriadicomunita.it - mm

Agenda

Seminare/Kurse/Ausbildung

Sozialwesen: Weiterbildungsbrosch√ľre Herbst 2008 erschienen

Auf 115 Seiten angewachsen ist die Weiterbildungsbroschüre der Landesabteilung Sozialwesen, in der haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende des Sozialbereichs die Angebote für die Herbstmonate 2008 finden. Info: Dienststelle für Personalentwicklung der Landesabteilung Sozialwesen, Tel. 0471 418220, www.provinz.bz.it/sozialwesen/01/list_d.asp - al

"Der Computer interessiert mich!" - "Mich auch!"

Textverarbeitung, Internet und E-Mail: Die Koordinationsstelle für schulische und betriebliche Integration der Abteilung Deutsche und ladinische Berufsbildung organisiert mehrere Computer-Aufbaukurse für Personen mit individuellen Bedürfnissen. Die Kurse finden in Bozen, Brixen, Brunneck, Meran, Sterzing statt und dauern jeweils 60 Stunden. Die ersten Kurse beginnen Ende Juli. Genaue Infos zu den Terminen und Anmeldung: Abteilung deutsche und ladinische Berufsbildung - Schulische und berufliche Integration, Tel. 0471 416900, www.provinz.bz.it/berufsbildung/weiterbildung-meisterausbildung/kursangebote.asp - al

25. - 30.08.08 | Lu. - Sa. > Corsi di sensibilizzazione sui problemi alcolcorrelati

Mettere in discussione convinzioni e comportamenti nei confronti del bere e dei problemi alcolcorrelati in base al metodo Hudolin: è l'obiettivo del corso, che affronta anche aspetti sociali, familiari, sanitari. Il Corso inizierà il lunedì alle ore 8.30 e avrà termine il sabato alle ore 13.00. Sono previste due visite ai Club degli Alcolisti in Trattamento da effettuarsi in serata. La partecipazione al Corso è gratuita. Luogo: Pieve di Ledro, Trento. Info: Apcat, via Sighele, 7, Trento, tel. 0461 391482, csdpa@iol.it; Apcat Alto Adige, tel. 0474 524518, alcohol@raiunsozial.org - mm

Vortrag/Tagung

21.07.08 | Lu. > Workshop per operatori sociali e mediatori culturali

"Summer Drafts" è il nome di una serie di laboratori ed eventi guidati da artisti e teorici internazionali che sviluppano modelli organizzativi e di partecipazione, in collaborazione con associazioni interculturali di Bolzano. Gli spazi informali di aggregazione rappresentano il filo conduttore degli incontri. Utilizzando approcci creativi elaborati nell'ambito di esperienze artistiche contemporanee, "Summer Drafts" sperimenta forme di socialità trasversali alle diverse identità culturali del territorio. Luogo: Galleria Lungomare, Bolzano. Ore: 19.30. Iscrizione: Paolo Plotegher, tel. 333 4932583, summerdrafts@lungomare.org. Info: www.summerdrafts.wordpress.com - al

Kultur und Freizeit

17./24./31.07.08 | Gi. > Passeggiate estive con "Il Nostro Spazio"

Il Nostro Spazio organizza tre passeggiate: il 17 luglio sull'altipiano del Renon, il 24 luglio sull'altipiano del Salto a San Genesio, e il 31 luglio al lago di Carezza. Il 17 luglio si parte alle ore 12 dalla stazione delle autocorriere di Bolzano. Info: Il nostro spazio, Tel. 0471 301416, ilnostrospazio@virgilio.it - mm

Verschiedenes

16./23./30.07.08 | Informationsstand zu psychologischer Beratung in Meran und Bozen

Im Zuge seines Projektes "Stützpunkt - psychologische Beratung und Information" organisiert der Verband Angehöriger und Freunde psychisch Kranker einen Informationsstand im Lido Meran und im Lido Bozen. In Meran wird die Psychologin Dr. Diana Pfister jeweils von 9.30 bis 12.30 den Stand betreuen, in Bozen jeweils von 14 bis 17 Uhr. Ort: Lido Bozen und Lido Meran. Bbei schlechtem Wetter werden die Termine um einen Tag verschoben und finden am 17., 24. und 31. Juli statt. Info: Verband Angehöriger und Freunde psychisch Kranker, Tel. 0471 260303 oder 0471 262262, www.selbsthilfe.it - mm