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Newsletter

Newsletter 'social' - Nr. 16|2008 vom 27.08.2008

Die Herausgabe des Newsletter "Social" seitens des Dachverbandes wurde Ende 2010 aus KostengrŘnden eingestellt.
Als Dachverband fŘr Soziales und Gesundheit mit derzeit 46 angeschlossenen Organisationen erlauben wir uns, auf unser Rundschreiben hinzuweisen, welches Řber Aktuelles in den Organisationen, Diensten, Arbeitsgruppen und Gremien des Dachverbandes Auskunft gibt und ca. monatlich erscheint.

Inhalt

Header

Editorial

Panorama

Kommentar

ChancenGleichheit

Frauen

Menschen mit Behinderung

Migration

Kinder und Jugend

Familie

Senior/innen

Agenda

Vortrag/Tagung

Kultur und Freizeit

Header

Verdienstkreuz des Landes Tirol f├╝r Ida Lardschneider

Am 21. September erhalten 12 Südtirolerinnen und Südtiroler auf Schloss Tirol das Verdienstkreuz des Landes Tirol. Ausgezeichnet wird heuer auch Ida Lardschneider für ihre "herausragenden Verdienste im sozialen Bereich". Lardschneider war jahrelang Präsidentin der Lebenshilfe in Gröden und Präsidentin des Dachverbandes der Sozialverbände. Wir gratulieren herzlich! - al

Editorial

Europ├Ąischer Sozialfonds: Zehn Millionen f├╝r neue Arbeitspl├Ątze

Zehn Millionen Euro für Arbeitsplätze für Langzeitarbeitslose - solche Botschaften hört man in Betroffenen-Organisationen gerne, vor allem auch in Familien, wo Angehörige über lange Zeit keine Arbeit finden. Immerhin möchte die Landesregierung damit 2000 von 6000 Langzeitarbeitslosen einen Arbeit verschaffen. Pro Kopf oder pro Arbeitslosen wären das 5.000 Euro in zwei Jahren. Was kann man mit diesem Betrag machen? Ein Arbeitsplatz lässt sich damit nicht bezahlen, die Sozialabgaben wären auch nicht sicher drin. Kurse und Ausbildungen gab es schon in breitester Vielfalt und danach blieben viele der Absolventen letztlich trotzdem ohne Erwerb. Vor allem Menschen mit geistiger Behinderung oder auch mit psychischer Erkrankung haben derzeit keine guten Aussichten. Die zehn Millionen Euro sollten also eingesetzt werden, um bei Betrieben Zeit, Raum und den Rahmen zu ermöglichen, um tatsächlich auch jenen Arbeitsplätze zu bieten, für die eine eigene Kosten-Nutzen-Rechnung gemacht werden muss. - gl

Panorama

Durnwalder: "2000 zus├Ątzliche Arbeitspl├Ątze" - Hofer: "ESF-Mittel richtig einsetzen"

Über den Europäischen Sozialfonds fördert die Landesregierung Projekte zur Wiedereingliederung in die Arbeit für Menschen mit Behinderung, Senioren und Frauen, mit zehn Millionen Euro. "Von den derzeit rund 6000 Arbeitslosen sollen 2000 wieder eine Arbeit bekommen", erklärte Landeshauptmann Durnwalder. Ein Weniger an Produktivität könnte durch Zuschüsse an die Arbeitgeber ausgeglichen werden. "Mit der Bereitstellung der Mittel ist es aber nicht getan", sagt Stefan Hofer, Präsident des Dachverbandes der Sozialverbände, "es gilt diese so einzusetzen, dass wirklich Arbeitsplätze auf dem 'dritten Arbeitsmarkt' entstehen, also Arbeitsplätze für auf dem freien Arbeitsmarkt nicht vermittelbare Menschen". Hofer bemängelt, dass die Sozialverbände als Experten in eigener Sache nicht eingebunden sind, wenn es um Entscheidungen zur Verteilung der ESF-Gelder für die Wiedereingliederung geht. Projekte können bis 30.10. eingereicht werden. Info: Tel. 0471 413130, esfbz@provinz.bz.it - mm

B├╝rgschafts-Genossenschaft Socialfidi: R├╝ckendeckung f├╝r Vereine bei Kreditaufnahme

Die Bürgschaftsgenossenschaft Socialfidi kann gemeinnützigen Organisationen des Sozialwesens Rückhalt bieten, auch Vereinen: Wer einen Kredit aufnehmen muss um seine Aktivitäten vorzufinanzieren, kann einen Teil der Bürgschaft über Socialfidi abwickeln. Bei einem Treffen mit dem Vorsitzenden des Vorstands von Socialfidi Oscar Kieswetter lernten Sozialorganisationen Socialfidi genauer kennen: Wo etwa ein Darlehen aufgenommen werde, empfehle es sich in jedem Fall, auch über einer Bürgschaftshilfe nachzudenken. Info: Tel. 0471 272232, www.socialfidi.coop - mm

Sozialring - Konferenz: "Pflegebedarf: was nun?" - Infos ├╝ber Pflege in S├╝dtirol im Web

Pflegedienste von gemeinnützigen Organisationen und die Hilfe zur Anstellung privater Haushilfen für die Pflege stehen im Mittelpunkt einer Tagung, die der Sozialring und das Landtagspräsidium am 18. September gemeinsam veranstalten. Auf der Tagung wird auch die bis dahin erweiterte Webseite des Sozialrings vorgestellt: Sie weist auf die Angebote von Organisationen für Menschen mit Pflegebedarf hin und informiert, wie Haushaltshilfen - "badanti" - gefunden und regulär angestellt werden können. Die Tagung findet am Vormittag ab 9 Uhr im Heinrich Oberrauch Saal vom Bund der Genossenschaften in der Freiheitsstraße 35 in Bozen statt. Info: Heiner Schweigkofler, Präsident des Sozialrings, Tel. 0471 304300, www.sozialring.it - mm

Stimmen ├╝ber Mauern - Woche des Dialogs in Srebrenica

Tanz, Theater, Musik beleben gerade die bosnische Stadt Srebrenica, und Friedensarbeiter, Journalisten, Menschenrechtler, Politiker treffen sich dort bis 29. August, in der Woche des Dialogs "Life and voices in Srebrenica", organisiert von der Alexander Langer Stiftung und dem bosnischen Verein Tuzlanska Amica. Srebrenica ist noch gezeichnet vom Massaker an Moslems während des Kriegs, und die Verhaftung von Radovan Karadzic hat dies wieder in die Öffentlichkeit gerückt. Was die Stadt brauche, seien auch Menschen, die für Dialog stehen, jenseits der von den Friedensverträgen von Dayton gefestigten Trennmauern, schreibt die Alexander Langer Stiftung. Ein Dokumentationszentrum für den interethnischen Dialog möchte die Stiftung mit Tuzlanska Amica in der Stadt aufbauen. 50 Leute aus Südtirol und anderen Teilen Italiens saßen am letzten Samstag in einem Bus nach Srebrenica, ein weiterer Bus startete von Pescara aus. Tel. 0471 977691, adoptsrebrenica@alexanderlanger.it - bs

Sozialring: "Das Soziale in S├╝dtirol braucht einen besseren Stellenwert"

Welche sozialpolitischen Entwicklungen braucht Südtirol? Auf diese Frage geht der Sozialring in einem Positionspapier ein, das Anfang August vorgestellt wurde: Legacoopbund, Caritas, der Dachverband der Sozialverbände Südtirols, Confcooperative, der KVW zeigen darin die wichtigsten Themen auf, denen Südtirol in den nächsten Jahren Aufmerksamkeit geben müsse. Zum Positionspapier: www.sozialring.it/download/448dext1k8ett.pdf - mm

Kommentar bearbeitet von alexander.larch@social.bz.it

Kaufkraftverlust: Sozialma├čnahmen unzureichend - Es geht um die L├Âhne

Die Daten über den Kaukraftverlust zeichnen ein erschreckendes Bild. Die Politik versucht durch ein "Paket von Sozialmaßnahmen" die Belastungen aufzufangen. Aber die Maßnahmen sind fast alle auf bestimmte Gruppen ausgerichtet. Es sind in erster Linie Familien mit Kindern, Alleinerziehende, Familien mit Schülern, mit Behinderten und Pflegebedürftigen, Sozialhilfeempfänger, Häuslbauer und Mieter. Aber den Kaufkraftverlust erleben ja auch Familien ohne Kinder, Singles, Rentner, Menschen, die irgendwann früher schon ihr Häusl gebaut oder gekauft haben. Ich glaube, die Politik muss schnell mit grundlegenderen Strategien eingreifen: Es geht um die Anhebung der Löhne, Gehälter, Renten und Einkommen. Es muss wieder sicher gestellt werden, dass sich Familien, Singles, Alte durch das Verdiente ihr Auskommen sichern. Die großen Gewinnabschöpfungen der Wirtschaft müssen im Sinne der christlichen Soziallehre gerechter verteilt werden. - Josef Gasteiger

ChancenGleichheit

Sinti und Roma in Bozen - Neue Publikation vom Sozialbetrieb

Es müsse ein seltsames Volk sein, das für "haben" kein eigenes Wort kenne, sondern die Bedeutung mit "mir ist" umschreibe, steht in der neuen Publikation des Bozner Sozialbetriebs über Roma und Sinti in Bozen. Die Verfasser gehen auf Kultur und Geschichte ein, beschreiben die Situation von Sinti und Roma in Bozen und liefern Daten: Rund 70 Sinti leben in der "Spaghettata" am Autobahnkreuz Bozen Süd. In der Roma-Siedlung bei Sigmundskron wohnen zur Zeit 95 Personen. Fast 30 weitere Roma-Familien leben in Wohnungen und einige Roma in zwei Niederlassungen bei der Spaghettata und am Bozner Boden. Der Großteil der erwachsenen Roma bei Sigmundskron arbeitet in Putzfirmen oder Kleinfabriken. Auf dem Arbeitsmarkt würden aber viel mehr befristete als unbefristete Stellen angeboten: Dadurch entstehe das Risiko von Leerphasen und finanziellen Engpässen bei den Roma. Zur Publikation: www.sozialbetrieb.bz.it/download/sinti_ted.pdf - bs

Frauen

Due associazioni altoatesine nell'Associazione Nazionale dei Centri Antiviolenza

Anche l'Alto Adige prender├á parte alla neonata Associazione nazionale dei centri antiviolenza e case delle donne. Vi saranno rappresentate le associazioni "GEA per la solidariet├á femminile contro la violenza" di Bolzano e "Donne contro la violenza" di Merano. Entrambe gestiscono il Centro Antiviolenza e la Casa delle Donne nelle rispettive citt├á. La nuova associazione nazionale si propone come interlocutore nei confronti dei ministri competenti sul tema della violenza alle donne. Nei primi mesi dell'anno si sono tenuti alcuni incontri per la costituzione dell'Associazione Nazionale, alla cui nascita hanno dato il contributo anche le due Associazioni altoatesine che saranno tra le socie fondatrici. Come referente provinciale per il consiglio direttivo dell'Associazione ├Ę stata nominata l'avvocatessa Marcella Pirrone, socia dell'Associazione Donne contro la violenza di Merano. Info: tel. 0471 513399, frau.gea@virgilio.it - mm

Menschen mit Behinderung

Schule/Pilotprojekt: Tagesst├Ątte f├╝r Jugendliche

Ein Pilotprojekt für Jugendliche mit schwerer Behinderung startet im Oktober der Sozialbetrieb Bozen. Vier Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren werden einige Tage in der Woche die Tagesstätte für Menschen mit Behinderung im Schwefelbad besuchen können, und zwar während des Unterrichts. Ein Experiment ist das Projekt deshalb, weil die Jugendlichen im Normalfall in der Schule bleiben müssen, laut Gesetz. Und die Tagesstätte ist daher sonst nur für Volljährige offen. "Wir arbeiten mit Jugendlichen, die in der Schule wenig profitieren", sagt der Koordinator des Projekts Luca Stancher. Das Schulamt, der Dienst für Kinder- und Jugendneuropsychiatrie und die Familien der Jugendlichen werden eng in das Projekt einbezogen. Bald kommt der Fachplan Behinderung in Bozen heraus - während der Arbeiten daran hätten Familien den Wunsch einer besseren Zusammenarbeit zwischen Schule und dem Sozialbetrieb geäußert. Info: Tel. 0471 909432, luca.stancher@aziendasociale.bz.it - bs

Ferienhotel Masatsch feiert Er├Âffnung

Am 28. September feiert der Ferienhof Masatsch in Oberplanizing bei Kaltern seine erste Saison - das erste Ferien- und Bildungshotel für Menschen mit Beeinträchtigung in Südtirol. Seit rund drei Wochen ist das Haus offiziell offen, "wir waren im August bereits gut besucht", sagt der Hotelleiter Günther Falser. Wichtig ist Integration im Masatsch: Nicht nur Menschen mit Behinderung urlauben dort, sondern auch ältere Leute oder Kranke, Mitglieder von Sozialvereinen. Und heuer kamen die Gäste aus Südtirol, aber bereits auch aus dem restlichen Italien, der Schweiz, Österreich. Und Menschen mit Behinderung arbeiten im Hotel mit - etwa im Caf├ę-Bistro. 60 Betten hat der Ferienhof, und auch Seminarräume und Räume, die für Kunst und Musik genützt werden können, ein Amphitheater. Therapien werden voraussichtlich ab nächsten Juni beginnen können, wenn Schwimmbad und Sauna fertig sind. Ab 11 Uhr wird gefeiert. Tel. 0471 669522, info@masatsch.it - bs

Genossenschaft Werkt├Ątiger Behinderter mit neuer Internetseite

Die Genossenschaft Werktätiger Behinderter (GWB) ist eine private, geschützte Werkstätte mit Niederlassungen in Meran und Bozen. Sie gilt als Sprungbrett, Begleitung und Vorbereitung auf die Arbeitswelt. Der Aufenthalt in der Genossenschaft soll die Mitarbeiter/innen befähigen, trainieren, ermutigen, selbständig machen. Reintegration in den Arbeitsmarkt ist eine Zielsetzung der Genossenschaft. Jetzt hat die GWB unter www.gwb.bz.it eine eigene Internetseite eingerichtet. Info: GWB Bozen, Tel. 0471 976541, info@gwb.191.it - al

Migration

Un torneo di calcio tutto particolare...interculturale

Un appuntamento sportivo per gettare ponti tra culture diverse: ├Ę questo lo scopo del torneo di calcio interculturale che l'organizzazione OEW organizza il 20 settembre, a partire dalle 14, al campo sportivo dei missionari comboniani di Millan a Bressanone. Le squadre con giocatori di varie nazionalit├á, donne e uomini, si sfideranno sul campo. Tutti sono invitati a partecipare in modo attivo e sportivo, a divertirsi, a conoscere altre culture. Infine, una festa interculturale con cibi e musica. Iscrizioni entro il 15.09. Info: tel. 0472 833950, rainer.girardi@oew.org - mm

Migration im Fokus von "Horizonte Bruneck"

Die "Horizonte Bruneck" widmen sich heuer den Themen Migration und Identität: An drei Tagen im September wird in der Stadt darüber diskutiert und referiert ┬ľ hauptsächlich auf Schloss Bruneck. Den Auftakt macht die österreichische Autorin und Journalistin Corinna Milborn am 26. September um 19.30 Uhr im Ragenhaus: Sie spricht über die europäische Einwanderungspolitik und ihre Folgen. Für ihr Buch "Gestürmte Festung Europa" hat Milborn viel Zeit an den EU-Außengrenzen verbracht, auch in Flüchtlingslagern und in den Vorstädten von Paris und London. In "Ware Frau" beschreibt sie die Zwangsprostitution als Folge einer verfehlten Einwanderungspolitik. Am 26. September beginnen die "Horizonte Bruneck". Der Club Alpach, die Studentenvereinigung "kikero", die Südtiroler Universitätsbewegung und die Südtiroler Hochschülerschaft organisieren sie zum zweiten Mal, als Plattform für eine interdisziplinäre Diskussionskultur. Info: www.horizontebruneck.eu - bs

Sozialrente: Ab J├Ąnner erst nach zehn Jahren Aufenthalt - Kontrollen in den Gemeinden

Ab nächstem Jahr werden nur noch jene Einwanderer Sozialrente erhalten, die kontinuierlich und regulär zehn Jahre lang in Italien gelebt haben, dies ist seit 6. August Gesetz. "Wir sehen es positiv, dass ältere Menschen, die durch Familienzusammenführungen nach Italien kommen, nicht sofort die Sozialrente erhalten", sagt Fiorina Gabrielli von Einwandererbüro des AGB/CGIL, "sonst entsteht ein Ungleichgewicht zu den einheimischen Senioren." Und seit rund zwei Monaten laufen auch in Südtirol Kontrollen: "Gemeindepolizisten überprüfen, ob die Sozialrentenempfänger tatsächlich in der Gemeinde wohnen", sagt Helmuth Renzler vom nationalen Fürsorgeinstitut INPS. Sonst könne es passieren, dass jemand die 388 Euro kassiert, aber gar nicht dauerhaft in Südtirol lebt. 3000 Sozialrenten bezahlt das INPS in Südtirol aus, in 40 bereits überprüften Fällen wurden sieben Sozialrenten vorläufig eingestellt und eine annulliert. Info: Tel. 0471 996611, helmuth.renzler@inps.it - bs

Generationen

Kinder und Jugend

Per uno sport positivo: la "Scuola calcio" dell'Associazione La strada-Der Weg

Circa 200 bambini e ragazzi hanno partecipato alla terza edizione della "Scuola calcio", un'iniziativa dell'Associazione La Strada-Der Weg. Obiettivo: divertirsi, sostenere le famiglie, favorire un approccio positivo allo sport. "Sul campo da calcio c'era spazio per divertirsi, nei laboratori creativi e musicali c'era da sbizzarrirsi, sono stati proposti tornei sportivi" spiega Dario Volani, collaboratore dell'associazione. Prezioso il lavoro educativo all'interno del campo da calcio, nel quale gli educatori hanno sensibilizzato i ragazzi sul valore dello sport, al senso delle regole, del rispetto dei compagni e degli avversari. Un percorso educativo che da continuità al progetto "Excelsior": che vede la partecipazione di una squadra di calcio al campionato di terza categoria. Qui prevale lo spirito di gruppo a discapito dei risultati, il poter giocare per la stessa durata di tempo a discapito del far giocare i più forti, la coppa disciplina a discapito del piazzamento in classifica. - mm

Lese-Rechtschreibst├Ârung: In Leifers neues Zentrum - EDV-Hilfsmittel

Im Herbst öffnet in Leifers ein Zentrum für Schüler mit einer Lese-Rechtschreibstörung. Die Schüler können dort Computer-Hilfsmittel kennen lernen, die ihnen das Lesen und Schreiben erleichtern, und die helfen, selbständig zu arbeiten. Die Bozner Sozialgenossenschaft Canalescuola führt das Zentrum, deren Mitglieder sind Pädagogen, Lehrer, Psychologen, die sich auf neue Medien spezialisiert haben. Die EDV-Hilfsmittel gibt es in deutscher Sprache bislang nicht. Canalescuola möchte die italienische Version nun aber auch für deutschsprachige Kinder übersetzen. Zustimmung gab`s dafür bereits von der Landtagsabeordneten Veronika Stirner Brantsch und den Schulamtsleitern. "Rund fünf Prozent aller Schüler leiden an einer Lese-Rechtschreibstörung", sagt Emil Girardi von Canalescuola. Manchmal würde die Störung gar nicht erkannt, sondern die Kinder einfach nur als faul oder dumm eingestuft. Info: www.canalescuola.it - bs

Familie

"Familieninfo": Die neue Brosch├╝re des Familienb├╝ros ist erschienen

Wissenswertes für Familien findet sich im "Familieninfo", das das Landesfamilienbüro regelmäßig auf den neuesten Stand bringt. In der neuen Ausgabe finden sich Informationen zu den Neuerungen in Sachen Familienpolitik: Fakten zur Pflegesicherung, zum regionalen Familiengeld, zu den Kriterien für die Einrichtung von Betriebskindergärten und zu verbilligten oder kostenlosen Schüler- und Seniorenabos für öffentliche Verkehrsmittel. Dazu kommen die wichtigsten Telefonnummern und Adressen von für Familien zuständigen Einrichtungen im ganzen Land. Ab Ende August ist die neue Broschüre in den Familien-Anlaufstellen Südtirols zu finden oder im Internet abrufbar: www.provinz.bz.it/kulturabteilung/familie - mm

Banco alimentare per famiglie affidatarie: "richieste in aumento"

Da due anni il Banco alimentare raggiunge anche 50 famiglie che contano tra i 7 e 10 componenti, di cui anche bambini in affido. Sono famiglie legate all'Associazione Famiglie Affidatarie, socie e non. Scopo del Banco Alimentare ├Ę di raccogliere eccedenze di produzioni agricole e dell'industria alimentare, e redistribuirle a persone in difficolt├á o ad organizzazioni attive per persone in situazioni critiche. "Ultimamente le richieste sono aumentate, ci giungono segnalazioni dai servizi sociali" spiega Italo Bucchieri, presidente dell'Associazione. Una volta al mese un volontario dell'associazione va a Trento per caricare pasta, riso ed altri generi su un furgone. La merce viene depositata in sede a Bolzano, le famiglie residenti nei dintorni la prelevano. Ci sono anche prodotti freschi. Nelle valli le famiglie si recano in un punto di smistamento, dove il volontario deposita i generi alimentari. Tutto ├Ę gratuito. Info: tel. 0471 271873, associazione@affidobolzano.191.it - mm

Car sharing: "un vantaggio per le famiglie che hanno bisogno di due auto"

Un automobilista con un'auto di propriet├á spende ogni anno 2922 euro, considerando benzina, bollo, assicurazione e manutenzione. Con il car sharing ne spende 2220. I dati sono riportati sul sito della cooperativa "Car sharing" di Bolzano, che descrive quali sono i vantaggi per le famiglie. E' previsto uno sconto sul costo annuale di abbonamento per altri familiari oltre al primo iscritto. Il capofamiglia paga 150 euro annui, gli altri familiari 50. "Molti si appoggiano al car sharing per avere a disposizione una seconda auto in caso di necessit├á. Qualunque membro della famiglia pu├▓ guidare, se patentato, purch├Ę il familiare abbonato sia in auto", spiega Marco Armani, responsabile della cooperativa. Ora gli abbonati al servizio sono 184. Per richiedere un'auto basta chiamare il call center, sempre attivo, e prenotarla per il tempo necessario. "Car sharing significa rinunciare ad un veicolo e ci├▓ significa meno costi". Info: www.carsharing.bz.it - mm

Senior/innen

Pflegesicherung: Tarife in den Altersheimen - Land informiert Heime

"Was wir Altersheime jetzt vom Land brauchen, ist eine möglichst schnelle Information darüber, wie wir die Tagessätze künftig berechnen müssen - im Zuge der neuen Pflegesicherung", sagt Albert Strobl, der Direktor der Pitsch-Stiftung in Meran, "Bewohner und Angehörige fragen vor allem, wie viel sie für den Heimplatz künftig zahlen müssen". Unklar sei etwa, wie die sogenannte Variable berechnet werde, die Heimbewohner zusätzlich zum Pflegegeld erhalten, um ihren Heimaufenthalt finanzieren zu können. Voraussichtlich noch innerhalb nächster Woche werde an die Heime ein erstes Informationsschreiben zu den Tagessatzgebühren 2009 versandt, versichert Luca Critelli, der neue Direktor des Landesamts für Senioren und Sozialsprengel. Info: Tel. 0471 418200, sozialwesen@provinz.bz.it - bs

Neuer Direktor im Amt f├╝r Senioren und Sozialsprengel

Seit 1. August sitzt Luca Critelli als neuer Direktor im Amt für Senioren und Sozialsprengel der Landesabteilung Sozialwesen. Critelli war drei Jahre Direktor des Amtes für Genossenschaftswesen der Landesverwaltung, und er hat davor bereits fünf Jahre in der Abteilungsdirektion Sozialwesen gearbeitet. Er löst Paul Zingerle ab, der Ende Februar nach fast vier Jahren als Direktor in Pension gegangen ist. Dem Sozialen bleibt Zingerle treu: Er arbeitet ehrenamtlich im Jesuheim in Girlan mit, im Personalbereich, und engagiert sich weiter beim Arbeitskreis Altenarbeit im KVW. Info: Tel. 0471 418250, amt.senioren@provinz.bz.it - bs

Agenda

10.09.08 | Mi. > "Von null bis 99 - Familie, Bildung, Menschen" im Rai Sender Bozen

Themen: Interkultureller Treffpunkt im Haus der Solidarität; Gemeinsam groß geworden: das 2. Südtiroler Eltern-Kind-Zentrum feiert den 20. Geburtstag; Ein Schatten lebenslang: Die Leiterin der Selbsthilfegruppe Silberband schildert, wie man das Trauma des sexuellen Missbrauchs lindern kann. Zeit: 20.20 Uhr. Info: Rai Sender Bozen, Tel. 0471 902204, http://www.senderbozen.rai.it - mm

03.09.08 | Mi. > Regenbogen: eine Sendung f├╝r Senioren im Rai Sender Bozen

Schlafstörungen: Der Schlaf galt als heilig, zu recht. Doch Schlafprobleme sind eine häufige Beschwerde. Weiteres Thema: Ob beim Sennerehepaar auf Tschupwald oder beim Tanz auf der Rodenecker Alm, die Senioren aus Ehrenburg sind dabei. Zeit: 20.20 Uhr. Wiederholung am 5. September um 18 Uhr. Info: Tel. 0471 902204, http://www.senderbozen.rai.it - mm

Vortrag/Tagung

11. - 13.09.08 | Do. - Sa. > Kongress f├╝r Komplement├Ąrmedizin und Krebserkrankungen

Experten aus verschiedenen Ländern informieren über erprobte und neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zur Wirkung komplementärer Therapieverfahren und Präparate. Ort: Meran. Info: Zentrum zur Dokumentation von Naturheilverfahren, www.zdn.info - mm

12.09.08 | Fr. > Tagung: "Wie Selbsthilfe hilft - was Selbsthilfe braucht"

Die Dienststelle für Selbsthilfegruppen veranstaltet eine Tagung mit dem Ziel für Selbsthilfearbeit zu sensibilisieren. Eingeladen sind Interessierte, Mitglieder der Selbsthilfegruppen, Fachkräfte, Vertreter der Gesundheits- und Sozialdienste. Anmeldung bis 10.09. Ort: Bozen, Pastoralzentrum, Domplatz 2. Zeit: 9-14 Uhr. Info: Dienststelle für Selbsthilfegruppen, Tel. 0471 312424, http://www.selbsthilfe.bz.it - mm

13.09.08 | Sa. > Die Selbsthilfegruppen des Alkoholkrankenverbandes stellen sich vor

"Schritte wagen, statt Leid tragen": Die Selbsthilfegruppen des Alkoholkrankenverbandes Südtirols stellen sich vor. Die Veranstaltung wird zweisprachig abgehalten. Ort: Sand in Taufers, Bürgersaal. Zeit: 14 - 17 Uhr. Info: Alkoholkrankenverband Südtirols, Tel. 0474 524518, www.sucht.it - mm

12. - 14.09.08 | Fr. - So. > Gesund Sani & Vital: Herbstmesse im Zeichen der Gesundheit

Mitarbeiter des Südtiroler Sanitätsbetriebes informieren über Themen der Gesundheit, die jeden betreffen: Messung des Blutdrucks, des Körperfetts, des Lungenvolumens, des Hörvermögens. In einem Parcours mit Bildern und Inszenierungen werden die Besucher zum Nachdenken angeregt über Alltägliches: Mahlzeiten in der Familie, am Schreibtisch sitzen, soziale Kontakte am Arbeitsplatz, Gestaltung der Freizeit, Schlaf. Ort: Bozen, Messe. Die Messe findet auch von Freitag 19. bis Sonntag 21. September statt. Info: Stiftung Vital, Tel. 0471 409333, http://www.stiftungvital.it - mm

19.09.08 | Fr. > Aufbrechen und Bewahren - Ein Jahr Qualit├Ątsinitiative in Altersheimen

Auf der Tagung wird über die bisherigen Ergebnisse und Erkenntnisse des Projekts Qualitätsinitiative des Verbandes der Altersheime berichtet. Es ist europaweit einzigartig, und findet großen Zuspruch von den Altersheimen: Mittlerweile beteiligen sich 31 Mitgliedsheime, 13 weitere planen ab Jänner 2009 einzusteigen. Beim Projekte werden einheitliche Kennzahlen erhoben, die einen zukünftig landesweiten Vergleich ermöglichen und auf Stärken und Schwächen der jeweiligen Strukturen, und auch auf ein Gesamtbild hinweisen. Ort: Bozen, Stiftung Südtiroler Sparkasse, Talfergasse 2/c. Zeit: 08.30-10 Uhr. Info: Verband der Altersheime Südtirols, Tel. 0471 323635, www.altenheime.it - mm

29. - 30.09.08 > Convegno internazionale: Autismo: aspetti clinici e psicoeducativi

Il Convegno ├Ę dedicato alla memoria di Enrico Micheli, lo "psicologo dei bambini" recentemente scomparso, per il suo importante contributo scientifico, professionale e umano nel campo dell'autismo. Organizzano Centro Studi Erickson e la rivista "Autismo e disturbi dello sviluppo". In programma, due sessioni plenarie, 19 workshop di approfondimento, esposizione di strumenti di valutazione, materiale didattico e software. Luogo: Riva del Garda, Palazzo dei Congressi. Info: Tel. 0461 950747, formazione@erickson.it - mm

Kultur und Freizeit

28. - 30.08.00 | Mo. - Mi. > Behinderung: Fu├čballturnier in St. Leonhard

Die Sektion Sport für Menschen mit Behinderung im Sportclub Meran veranstaltet ein Fußballturnier im Rahmen der ARGE-ALP Länder Organisation. Ort: St. Leonhard in Passeier. Info: Fax 0473 232126, info@sportclub-meran.it - mm

29. - 31.08.08 | Ve. - Do. > Don Bosco Final Summer: torneo di calcio

In programma un torneo di calcio promosso dai giovani del quartiere Don Bosco, Centro Civico Don Bosco e Associazione Volontarius. Luogo: Bolzano, Quartiere don Bosco, Via Cagliari e Via Udine. Info: Associazione Volontarius, Tel. 0471 402338, kasia@volontarius.it - mm