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Newsletter

Newsletter 'social' - Nr. 18|2008 vom 24.09.2008

Die Herausgabe des Newsletter "Social" seitens des Dachverbandes wurde Ende 2010 aus KostengrŁnden eingestellt.
Als Dachverband fŁr Soziales und Gesundheit mit derzeit 46 angeschlossenen Organisationen erlauben wir uns, auf unser Rundschreiben hinzuweisen, welches Łber Aktuelles in den Organisationen, Diensten, Arbeitsgruppen und Gremien des Dachverbandes Auskunft gibt und ca. monatlich erscheint.

Inhalt

Header

Editorial

Panorama

ChancenGleichheit

Frauen

Menschen mit Behinderung

Migration

Kinder und Jugend

Familie

Senior/innen

Gesundheit und Wohlbefinden

Seminare/Kurse/Ausbildung

Vortrag/Tagung

Verschiedenes

Stellenanzeigen

Header

Schnellwahl mit Aha-Effekt

Übers Internet mal schnell 26 Fragen ganz einfach mit Ja, Nein, Weiss nicht beantworten und herausfinden, welchem Parteiprogramm man am nächsten steht. So einfach und mit manchmal auch verblüffenden Ergebnissen funktioniert die wahlkabine.it die der Südtiroler Jugendring in Zusammenarbeit mit der Universität Innsbruck ins Netz gestellt hat. Unbedingt ausprobieren! - al

Editorial

Reddito di cittadinanza: dalla piena occupazione alla piena inclusione sociale

Il reddito di cittadinanza pu√≤ cambiare davvero il mondo? A questo tema √® stata dedicata una settimana di riflessione nei paesi di lingua tedesca ed un libro, presentato a Bolzano e Bressanone. Si discute da secoli di una base di sostegno per tutti. Oggi si parla di una nuova prospettiva delle politiche sociali, per affrontare povert√† e perdita del potere d'acquisto. Di pi√Ļ, di parit√† di diritti. Il lavoro non verrebbe pi√Ļ visto come un onere, ma come occasione per realizzarsi e per avere un reddito aggiuntivo. Occorre anche una riforma fiscale. Obiezioni: non √® sostenibile e suona come un premio a chi non ha voglia di lavorare. Ma permetterebbe di scegliere: √® il lavoro retribuito che d√† senso alla vita o √® meglio avere una base di reddito e, a libera scelta, lavorare, fare volontariato, investire in relazioni sociali? Sul reddito di cittadinanza, pagato dallo stato o dalla collettivit√† - c'√® chi ipotizza 800 euro al mese - ci sono modelli e proposte legislative. Non √® pi√Ļ un'utopia. - mm

Panorama

Approvato dalla Giunta il nuovo piano sociale provinciale

Il nuovo piano sociale provinciale 2007-2009 non prevede stime sul fabbisogno di personale. Verranno effettuate quando saranno precisati gli effetti della legge provinciale di assistenza ai non autosufficienti. Posti letto, strutture di assistenza all'infanzia, contributi sociali, pensioni di invalidit√† civile, assegno familiare e servizi territoriali richiederanno 295 milioni di euro annui. Tra le misure figurano il contributo di assistenza ai non autosufficienti, il numero di posti letto in case di riposo e strutture per lungodegenti - 4.210 entro il 2015, cio√® 315 in pi√Ļ -, nelle strutture per l'infanzia i posti passano da 1523 a 2430 nel 2015, con un aumento di 907 posti per i bambini, in particolare suddivisi tra Tagesmutter e strutture diurne. Il reddito minimo sociale di inserimento √® di 100 euro al mese, l'aumento delle pensioni di invalidit√† di 100 euro, l'assegno familiare passa da 80 a 100 euro al mese. Info: tel. 0471 418200, politiche.sociali@provincia.bz.it - mm

Krankenpfleger/innen wollen mehr Wertschätzung und Anerkennung

"Pflege muss sichtbarer, hörbarer und einflussreicher werden!", unter diesem Motto stand ein vom Landesberufsverband der Krankenpfleger/innen, Sanitätsassistent/innen und Kinderkrankenpfleger/innen (IPASVI) organisierter Kongress am 19. und 20. September in Meran. Das Motto signalisiert gewachsenes Selbstbewusstsein und benennt gleichzeitig das Unbehagen einer der größten Berufsgruppen im Gesundheits- und Sozialbereich. Veraltete Klischees, Unwissenheit, ein verstaubtes Image, ungenaue Vorstellungen was Krankenpflege ist und leistet und was im Gegensatz dazu Sozialbetreuer/innen, Altenpfleger/innen, Haushaltshilfen und ähnliche tun, das brennt den Krankenpfleger/innen unter den Nägeln. Der Kongress und ein Fotowettbewerb "Der Pflege ein Bild geben" waren erste Schritte für verstärkte Öffentlichkeitsarbeit in die gewünschte Richtung. Info: Tel. 0471 400984, www.ipasvibz.it - al

Herausforderung Demenz: Wie sich der Sanit√§tsbetrieb daf√ľr r√ľstet

Aus demographischen Gründen wird die Anzahl an demenzkranken Menschen stark ansteigen, was sowohl die Familien als auch das Gesundheits- und Sozialsystem vor große Herausforderungen stellt. Der Südtiroler Sanitätsbetrieb bereitet seine Mitarbeiter/innen darauf vor: Bis Jahresende soll ein bereichsübergreifender Fortbildungsplan für die Versorgung, Pflege und Betreuung Demenzkranker erstellt werden, der in den kommenden Jahren umgesetzt wird. Die Pflegedirektion hat eine Arbeitsgruppe mit der Erstellung dieses Fort- und Weiterbildungsplanes beauftragt. Die 18 Mitglieder der AG stammen aus den unterschiedlichsten Sparten des Sozial- und Gesundheitswesens, denn die bestehenden Einrichtungen des Sozial- und Gesundheitswesens müssen vernetzt und die Zusammenarbeit zwischen den Einrichtungen intensiviert werden. Das Ziel ist, demenzkranken Menschen über einen langen Zeitraum ein Leben in ihrer gewohnten Umgebung zu ermöglichen. Info: Tel. 0471 223609, marianne.siller@sabes.it - al

Ski-Asse f√ľr die Mukoviszidose-Hilfe

Die Mukoviszidose-Hilfe Südtirol (Cystische Fibrose) ist seit 20 Jahren Anlaufstelle für Betroffene und am Samstag, 27 September wird im Schloss Maretsch, Bozen das 20jährige Bestehen des Vereins gefeiert. Dabei wird auch ein neues Projekt vorgestellt: Die erfolgreichen Ski-Sportler Manfred und Manuela Mölgg stellen sich künftig als sog. Testimonials zur Verfügung. Als prominente Fürsprecher werden sie sich für die Anliegen der Mukoviszidose-Hilfe (MHS) einsetzen und dafür sorgen, dass die Öffentlichkeit mehr über die eher unbekannte Stoffwechselstörung erfährt. In Südtirol gibt es derzeit 67 Patient/innen, durchschnittlich zwei Neugeborene im Jahr haben die Krankheit, erklärt Wilma Andergassen von der MHS. "Die Krankheit ist für die Patienten und Angehörigen mit großen Belastungen verbunden. Wir hoffen, dass wir über die neue Pflegesicherung eine finanzielle Entlastung erreichen können." Info: Tel. 0472 855180, geo.p@dnet.it - al

Sozialgenossenschaft "clab": Tag der offenen T√ľr im neuen Sitz

Die Sozialgenossenschaft geschützte Werkstätten "clab" Bozen gibt es seit 1981 und sie ist damit eine der ersten sozialen Genossenschaften, die in Südtirol entstanden sind. Im Laufe der Jahre war sie auf verschiedenen Gebieten tätig und hat neue Genossenschaften ins Leben gerufen, wobei aber immer das Ziel eines großen Projekts sozialer Solidarität und Chancengleichheit für alle verfolgt wurde. Geschützte Werkstätten, Sozialmensa, Essen auf Rädern, Informationszentrum für den Bereich Behinderung, Seniorentätigkeiten, Verlag, Reittherapiezentrum: Dies sind nur einige der Projekte, die von clab realisiert wurden. Neugierig geworden? Am 3. Oktober wird am neuen Sitz in der Drususallee 64 in Bozen von 9 bis 17 Uhr ein Tag der offenen Tür veranstaltet. Info: Tel. 0471 930996, www.clab.bz.it - al

Gro√ües Interesse f√ľr die Studieng√§nge in Brixen

Der Beruf Sozialassitent/in und Sozialpädagog/in motiviert viele Menschen zum Universitätsstudium. Anfangs September wurden an der Freien Universität Bozen die Student/innen für das neue Studienjahr ausgewählt. Das Interesse für die Studiengänge Soziale Arbeit und Sozialpädagogik war in diesem Jahr besonders hoch. Insgesamt 142 Bewerber/innen haben sich für die 60 Studienplätze vorinskribiert. Es handelt sich dabei keineswegs nur um junge Maturant/innen aus Südtirol: Menschen mit verschiedenen Berufs- und Lebenserfahrungen, sozialpolitisch engagierte Menschen, Menschen verschiedener Nationalitäten und unterschiedlichen Alters bemühen sich um einen Studienplatz. Bei all dem Interesse für die Professionen im Sozialwesen sei mir eine Frage erlaubt: wie erklären wir uns den Personalmangel in den Diensten? - Reinhard Gunsch

Sozialbetrieb Bozen mit neuem Corporate Design - Sozialbericht 2007 vorgestellt

Der Betrieb für Sozialdienste Bozen (BSB) hat am Mittwoch, 24. September seinen Sozialbericht 2007 vorgestellt. Ebenso präsentiert wurde das neue Corporate Design und das neue BSB-Logo, mit zwei neuen symbolträchtigen grafischen Elementen: Hände und ein Kreis. Bericht und Zahlen dokumentieren die sozialen Veränderungen unserer Gesellschaft und lassen Trends und neue Ziele erahnen, sagte BSB-Direktor Bruno Marcato. Dadurch werde der Sozialbericht zu einem wichtigen Instrument der Sozialpolitik. Info: 0471 457700, www.sozialbetrieb.bz.it - al

Premiato lo standard di qualità dei servizi sociali del Comune di Bolzano

La storia dell'Azienda Servizi Sociali di Bolzano √® tra le cento storie di buona pubblica amministrazione raccolte nel sito web del ministero per la Pubblica amministrazione e l'Innovazione "nonsolofannulloni". Il ministero ha giudicato positivamente l'organizzazione aziendale che opera secondo 5 principi di qualit√† riconducibili all'EFQM: affidabilit√†, attenzione al cittadino, efficacia, flessibilit√† e trasparenza. Anche i cittadini lo confermano. I dati rilevati da "Monitor citt√†", a cura dell'EKMA, nel primo semestre del 2008, hanno espresso il loro gradimento nel 76,3 per cento dei casi. Nel 2007, il bilancio consuntivo dell'ASSB √® stato di 65 milioni di euro: il 41% delle risorse √® per l'area anziani, il 15% all'area disabilit√†, il 10% all'area prima infanzia e l'8% all'assistenza economica. Il costo medio giornaliero per utente pi√Ļ elevato √® nelle strutture residenziali per anziani, pari a 117,7 euro. Info: tel. 0471 997440, matteo.faifer@comune.bolzano.it - mm

Sachwalter werden immer wichtiger, Informationen dar√ľber auch

Sachwalterschaft wird auch in sozialen Diensten, Gesundheits-Einrichtungen oder in Altersheimen immer mehr zum Thema: Dort müssen Verantwortliche es melden, wenn Erwachsene bestimmte Angelegenheiten nicht für sich selbst erledigen können, ohne dabei Gefahr zu laufen, benachteiligt zu werden. Oder die Verantwortlichen müssen einen Sachwalter für diese Personen beantragen, etwa für Menschen mit Demenz ohne Angehörige. Vor allem mit dem neuen Pflegegeld treten Situationen zu Tage, in denen ein Sachwalter gefragt ist. Zusammen mit dem Dachverband der Sozialverbände hat die Landesabteilung Sozialwesen letzte Woche Sozialassistenten das Thema näher gebracht, in einem Seminar mit Experten aus Recht, Geriatrie, Psychiatrie, Sozialwesen. Vor vier Jahren hat Italien die Möglichkeit der Sachwalterschaft eingeführt: Im Unterschied zur Entmündigung schützt die Sachwalterschaft noch vorhandene Handlungsfähigkeiten von Betroffenen. Tel. 0471 324667, roberta.rigamonti@social-bz.net - bs

Pflegebedarf - was nun? - Vieles √ľber Pflege in S√ľdtirol auf einer Webseite

Adressen und Informationen zur privaten Pflege im Non Profit-Bereich in Südtirol sammelt eine neue Webseite des Sozialrings, dem Zusammenschluss von fünf Südtiroler Dachorganisationen, auf www.sozialring.it. "Das soll ein Start hin zu einer übergreifenden Info-Plattform in Sachen Pflege sein", sagt Georg Leimstädtner, Geschäftsführer des Dachverbandes der Sozialverbände. Und vieles komme durch die Pflegesicherung neu in Gang, sei daher noch Baustelle, darauf wies Karl Tragust, der Direktor der Abteilung Sozialwesen hin: Die Richtlinien zur Akkreditierung neuer Anbieter von Pflege seien noch nicht endgültig festgeschrieben. Die Sozialsprengel zeichneten sich als Drehscheiben im künftigen Netz von Pflege-Anbietern ab. Und Diskussionen stünden zu Ausbildung, Berufsbild von privaten Pflegekräften, den sogenannten Badanti, an. Von rund 11.700 Pflegebedürftigen in Südtirol seien bis Mitte September bereits rund 9.160 in Pflegestufen eingestuft worden. - bs

Jetzt auf AFI-Webseite: Preise, Entlohnung, Kaufkraft in S√ľdtirol

Auf der Webseite des Arbeitsförderungsinstituts AFI-IPL kann man nun in einen neuen Bereich über Inflation, Preisniveaus, Konsum, Einkommen und Kaufkraft klicken. "Die zusammenfassenden Daten sind sehr interessant für Gewerkschaften, Sozialverbände und öffentliche Behörden, die mit wirtschaftlichen und sozialen Problemen konfrontiert sind und prägnante und aktuelle Informationen benötigen", sagt AFI-Direktor Karl Gudauner. Info: Tel. 0471 061950, www.afi-ipl.org/144d818.html - bs

BZG Pustertal: Neue Telefonnummern seit 8. September 2008

Aufgrund einer technischen Umstellung in der Telefonzentrale haben sich die Telefonnummern am Sitz der Bezirksgemeinschaft Pustertal in Bruneck, Dante¬≠strasse 2 geändert. Die Hauptverwaltung bzw. die nachstehenden Abteilungen sind nun unter folgenden neuen Haupt¬≠nummern zu erreichen: Generalsekretariat, Tel. 0474 412900, Direktion Sozialdienste, Tel. 0474 412920. - al

ChancenGleichheit

Dachverband "Roma und Sinti insieme" √ľberreicht Vorschl√§ge f√ľr Roma-Politik

Der Bozner Sinto Radames Gabrielli sitzt im Ausschuss des Dachverbandes "Roma und Sinti insieme". Der Verband hat dem Unterstaatssekretär des Innenministers am 16. September mehrere Vorschläge unterbreitet: Er fordert die Regierung auf, Roma und Sinti als Minderheit anzuerkennen, in Dialog mit Roma und Sinti zu treten, wenn es um Programme und um die Verwendung von finanziellen Mitteln für Roma und Sinti - auch EU-Gelder - geht. Der Verband schlägt auch die Schaffung eines nationalen Büros für Roma-Angelegenheiten vor, und weitere Büros in den Regionen. Diese sollten unter anderem erheben, wieviele Roma und Sinti in Italien leben. Eine gemeinsame Strategie sei notwendig, gerade wegen zunehmender Gewalt gegen Roma. Der jüngste schwere Fall passierte im September in Bussolengo, Verona, wo sechs Roma einige Carabinieri wegen schwerer Körperverletzung und Folter anzeigten. http://comitatoromsinti.blogspot.com - bs

Frauen

Legge finanziaria regionale: "pensione delle casalinghe compatibile con altre pensioni"

Con il bilancio di previsione 2009 della Regione Trentino Alto Adige/Südtirol √® stata approvata una legge finanziaria di quattro articoli che prevede l'eliminazione dell'incompatibilit√† della pensione regionale alle casalinghe con altre pensioni. Finora, quando si aveva diritto ad una pensione nazionale derivante da contributi obbligatori, si perdeva il diritto alla pensione delle casalinghe. "Ora, invece, si possono percepire due pensioni. Se una casalinga percepisce 400 euro dalla pensione delle casalinghe e 100 euro dall'Inps, la Regione paga 300 euro", spiega Elisabeth Teissl dell'Ufficio provinciale Previdenza. Le opzioni sono due: optare per una riduzione della pensione delle casalinghe di un importo pari all'ammontare dell'altra pensione oppure rinunciare alla pensione delle casalinghe ottenendo di ritorno l'80 per cento dell'ammontare. La legge finanziaria regionale 8/2008 entrer√† in vigore il 1 ottobre. Info: tel. 0471 418318, elisabeth.teissl@provincia.bz.it - mm

Die Bozner Selbsthilfegruppe f√ľr Frauen in Gewaltsituationen sucht Interessierte

Auch in Südtirol erfahren viele Frauen in einer Partnerschaft oder in der Familie Gewalt oder sind davon bedroht. Es handelt sich um physische, sexuelle, psychische oder wirtschaftliche Gewalt. Oft fühlen sich Frauen isoliert und allein gelassen. 2006 hat Der Verein "Haus der geschützten Wohnungen" des Familienverbandes in Bozen die Gründung einer Selbsthilfegruppe für Frauen initiiert, die Gewalt erlebt haben oder davon betroffen sind. "Die Gewissheit, dass andere Frauen dieselben oder ähnliche Erfahrungen gemacht und schon Schritte zur Veränderung unternommen haben, kann zur Bewältigung der eigenen Probleme eine enorme Stütze sein", sagt die Haus-Leiterin Silvia Natzler. "Wir suchen wieder Interessierte, die an der Selbsthilfegruppe teilnehmen wollen". Die Gruppe trifft sich einmal im Monat. Es werden auch Ehrenamtliche gesucht: fürs Babysitting während der Treffen. Info: Tel. 0471 970350, hdgw@brennercom.net - mm

"30 Jahre straffreie Abtreibung": Podiumsdiskussion am 9. Oktober

Befürworter und Gegner werden sich am 9. Oktober, um 20 Uhr im Bozner Pastoralzentrum, über die Abtreibung auseinandersetzen. 2007 wurden laut Astat in Südtirol 582 freiwillige Schwangerschaftsabbrüche durchgeführt. Schwangerschaftsabbruch ist in Italien seit 1978 durch das Gesetz 194 legalisiert. Die Frau kann die Abtreibung durchführen lassen, wenn schwerwiegende Gründe vorliegen: Finanzielle, psychische oder gesundheitliche Probleme, Probleme der Frau wie auch des Kindes. Vorhandene Beratungsangebote außerhalb des Krankenhauses werden wenig genutzt. Der Großteil der Frauen wendet sich direkt an den Arzt. In Südtirol sind auch Vereine aktiv, die Frauen beraten, Babyausstattung verteilen, Überbrückungshilfe anbieten. "Nicht selten sind Frauen nach der Abtreibung körperlich und seelisch betroffen: Infektionen, Unfruchtbarkeit, psychische Störungen", so die Bewegung für das Leben, der Veranstalter. Info: www.bewegung-fuer-das-leben.com - mm

Menschen mit Behinderung

01.-04.10.08 | Mi. - Sa. > Brixner Sensibilisierungswoche "Menschen aus anderer Sicht"

In Zusammenarbeit mit mehreren sozialen Organisationen veranstaltet die Gemeinde Brixen Anfang Oktober die Sensibilisierungswoche "Menschen aus anderer Sicht". Geplant sind u.a. ein Hindernis-Parcours, ein Info-Caf√®, Pantomime, Konzerte, Theater, Selbsterfahrungen zum Thema Wahrnehmungsstörungen, sowie ein Seminar der Dokumentations- und Beratungsstelle SIMO für Planer/innen von Gemeinden. Ort: Brixen, Maria-Hueber-Platz, Forum Brixen. Info: Gemeinde Brixen - Soziale, kulturelle und schulische Dienste, Tel. 0472 062031, mirjam.verginer@brixen.it - mm

20 Jahre Reha-Werkstatt St. Georgen

Seit 20 Jahren werden Frauen und Männer mit einer Behinderung, sowie Personen die durch Krankheit oder Unfall eine Hirnschädigung haben, in der Reha-Werkstatt St. Georgen durch rehabilitative Maßnahmen auf eine Eingliederung, bzw. Wiedereingliederung in die Arbeitswelt vorbereitet. Grund genug für die Bezirksgemeinschaft Pustertal, im Rahmen eines kleinen Festaktes am Freitag, 3. Oktober, ab 13 Uhr Rückschau zu halten auf die Entwicklungen der letzten 20 Jahre und in einem zweiten Moment zu reflektieren, welcher struktureller und organisatorischer Veränderung es in nächster Zukunft bedarf, um sich an die aktuellen Bedürfnisse und Erfordernisse durch neue Zielgruppen und durch die rasanten Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt anpassen zu können und um neuesten klinischen und sozialpädagogischen Erkenntnissen gerecht zu werden. Info: Tel. 0474 550313, rehawerkstatt@bzgpust.it - al

30 Jahre Wohneinrichtungen f√ľr Menschen mit Behinderung in Bruneck

30 Jahre sind es her, als im Mai 1987 der Verein AIAS (Associazione Italiana Assistenza Spastici) in der Oberstadt in Bruneck das erste Wohnheim für Menschen mit Behinderung eröffnet hat. Seitdem hat sich viel verändert. Bei der 30-Jahr-Feier am 23. Oktober wird nun Rückschau gehalten. Heute führen die Sozialdienste der Bezirksgemeinschaft Pustertal die Wohneinrichtungen. Die Strukturleiterin Rosalba Dalceggio-Hofer wird auf der Feier im Seminarraum der Raiffeisenkasse Bruneck einen kurzen Rückblick über die Entwicklung in den vergangenen 30 Jahren geben und schließlich der Rektor der Freien Universität Bozen, Walter Lorenz wird über die mögliche Entwicklung der Wohneinrichtungen in den nächsten 10 Jahren sprechen. Umrahmt wird der Festakt durch kreative Beiträge einiger Betreuter der Wohneinrichtungen für Menschen mit Behinderung. Info: Tel. 0474 556004, rosalba.hofer@bzgpust.it - al

Mit blindem Vertrauen ins Dunkelrestaurant: ab Oktober wieder geöffnet

"Nicht sehen heißt anders sehen" - unter diesem Motto öffnet das Dunkelrestaurant im Blindenzentrum St. Raphael in Bozen Anfang Oktober wieder seine Tore. Begonnen hat das "Essen im Dunkeln" im Jahr 2005 als Teil der vielseitigen Sensibilisierungsarbeit des Blindenzentrums St. Raphael. Seither erfreut sich das Erlebnisrestaurant mit angeschlossenem Dunkelparcours großer Beliebtheit. Beim Essen in vollständiger Dunkelheit stellt man plötzlich fest, dass das Olivenöl besonders delikat duftet, ein Möhrchen noch so richtig nach Möhrchen schmeckt. Sogar das Anstoßen auf den besonderen Abend gelingt nach einiger Übung wunderbar. Die Gäste werden einfühlsam von Blinden und Sehbehinderten begleitet und betreut. Denn ohne "blinde Führung" bzw. "blindes Vertrauen" wäre der ungeübte Gast im Dunkelparcour geradezu verloren. Das Dunkelrestaurant ist jeden Dienstagabend geöffnet, Reservierung ist unbedingt erforderlich: Tel. 0471 442324, info@blindenzentrum.bz.it - al

Die "Kontakte" gehen mit der Zeit: Neben dem Tonband jetzt auch als Download

Vor über 20 Jahren, im November 1984, war eine Reisegruppe Blinder in Thailand. Nach der Rückkehr wollten selbstverständlich viele Freunde und Bekannte hören, was die Teilnehmer/innen der Asien-Reise erlebt hatten. Mariedl Fischnaller Pircher sprach den Reisebericht kurzerhand auf eine Tonbandkassette, die allen Interessierten zugeschickt wurde. Das Echo war enorm ¬Ė und damit der Startschuss für einen der beliebtesten Dienste des Blindenapostolates gegeben: Der Hör-Rundbrief "Kontakte" war geboren. Inzwischen werden alle zwei Monate fast 800 "Kontakte"-Hörbriefe verschickt. Der Großteil davon an Hörer/innen in Südtirol, einige auch nach Deutschland, Österreich oder andere Länder. Die Kosten werden, soweit möglich, über Sponsoren bestritten, die Arbeit wird ehrenamtlich geleistet. Und weil der Hörbrief mit der Zeit geht, ist jetzt auch ein Download via Internet möglich. Info: Tel. 0471 442323, www.blindenzentrum.bz.it - al

Migration

Pfege zuhause: Bedarf an ausländischen Hilfskräften ist groß - Über 700 Anträge

"Ohne ausländische Pflege- und Haushaltshilfen, die in unseren Familien Omas und Opas betreuen, würde auch in Südtirol die Pflege zusammenbrechen", sagte Alberto Stenico bei der Vorstellung der neuen Webseite zur privaten Pflege des Sozialrings, und er appellierte an Familien, diese Arbeitskräfte regulär anzustellen. Wohl die Hälfte der rund 2000 "Badanti" in Südtirol sei ohne Arbeitsvertrag. Der Bedarf an den Hilfskräften ist groß: 766 Anträge auf Haushaltshilfen haben Familien allein im Zuge des letzten Kontingents für Arbeitskräfte aus Nicht-EU-Ländern gestellt, laut Abteilung Arbeit. Genehmigt wurden davon 293. Ob es ein neues staatliches Kontigent 2008 geben wird, ist noch unklar. Es könne auch sein, dass abgelehnte Anträge von 2007 neu berücksichtigt würden, sagte Arbeitsminister Maurizio Sacconi. Strenger kontrolliert würde dabei aber, ob auch Familienzusammenführungen eigentliche Motive für Anträge auf Arbeitsverträge seien. Tel. 0471 418600, as@provinz.bz.it - bs

Generationen

Kinder und Jugend

Kaffeeduft und Arbeitsluft - Jugendliche trainieren im Mokkacino

Milchschaum in Form bringen, Schokopulver drüber, Kaffee servieren, einkaufen, Bank-Sachen überblicken: Im Tagescaf√© Mokkacino in Bruneck trainieren Jugendliche aus dem begleiteten Wohnen der Sozialgenossenschaft EOS für die Arbeit. "Wir fanden kaum Praktikaplätze für unsere Jugendlichen", sagt Barbara Pizzinini, die Leiterin der Sozialgenossenschaft, "darum haben wir die Arbeitsplätze selber geschaffen, und im Frühling das Caf√© eröffnet." Frühdienst, Mittagsgeschäft, Inventur - Trainingseinheiten werden für die Jugendlichen zusammengestellt. "Für uns ist die Arbeit im Caf√© die beste Therapie - die Jugendlichen sind mitten in der Wirklichkeit", sagt Pizzinini. Eine Erzieherin ist mit im Caf√© und eine Geschäftsführerin mit pädagogischen Fachkenntnissen führt es. Nun soll das Mokkacino in eine Genossenschaft B umgewandelt werden, damit auch Jugendliche von den Sozialdiensten oder der Berufsschule dort praktizieren können. Info: Tel. 0474 553299, villawinter@eos-jugend.it - bs

Jugendpsychiatrie: Fachambulanzen nehmen Konturen an

In Südtirol werden vier Fachambulanzen für Kinder und Jugendliche mit psychiatrischen Störungen öffnen, eine größere davon in Bozen. Gerade laufen Gespräche zu Räumen und Personal: In Meran wird die Fachambulanz innerhalb der Sanität eingerichtet, in Bruneck und Brixen sind die Sozialdienste in der Suche nach Räumen stark eingebunden, in Bozen wird die Fachambulanz nicht im Neuropsychiatrischen Dienst in der Guntschnastraße untergebracht, sondern in eigenen Räumen. Auch beim Personal für die Ambulanzen, die Ende 2009 eingerichtet sein sollen, arbeiten Gesundheits- und Sozialbereich eng zusammen: In den Kernteams sind ein Arzt/eine Ärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie, ein/e Psychologe/in, ein/e Sozialassistent/in, eine sozialpädagogische Fachkraft vorgesehen - in Bozen neben den sozialen Fachkräften sogar vier Ärzte/innen für Kinder- und Jugendpsychiatrie und zwei Psycholog/innen. In Bruneck könnte das Team noch heuer zu arbeiten beginnen. Info: stermann@sb-brixen.it - bs

Relaxdays - Entpannung als Suchtprävention

"Es kann nicht sein, dass permanente Überforderung als so normal betrachtet wird, wie es jetzt geschieht", und dass es ganz normal sei zu Vitamin-, Aufputsch-, ud Beruhigungsmitteln zu greifen, sagt Peter Koler, der Leiter des Forums Prävention. Auf Folgen von permanenten Leistungsdruck wies er bei der Eröffnung des neuen Sitzes in der Talfergasse in Bozen hin, in den das Forum gemeinsam mit der Fachstelle für Essstörungen infes, dem Netzwerk der Jugendzentren n.e.t.z. und der Arbeitsgemeinschaft der Jugendienste gezogen ist. Jugendliche würden häufig von Überforderung sprechen. Bei chronischer Überforderung sei es wahrscheinlicher, dass Menschen Enstpannung über "externe Ressourcen" suchen, über psychoaktive Substanzen. Eigene Ressourcen zur Entspannung kann man bei den Relaxdays des Forums Prävention im November aktivieren, mit Entspannungstechniken aus Ost und West, am 15./16.11. im Haus der Familie, am 22./23.11. in Goldrain. Info: Tel. 0471 324801, info@forum-p.it - bs

Mobbing, Streetwork und Sozialpädagogen an Schulen - Themen der Gewaltprävention

Sozialpädagogen an Schulen zur Gewalt-Prävention, das Thema Mobbing und Streetwork in Meran stehen auf dem Programm des nächsten Treffens des Netzwerks Gewaltprävention am 16. Oktober. Drei mal im Jahr trifft sich das Netzwerk in Bozen, mehr als 20 Institutionen sind dabei: Es bringt sich auf den neuesten Stand was die Forschung zur Gewalt-Prävention angeht, stellt gelungene Projekte vor. Eine Liste über Referenten, die sich in Südtirol mit dem Thema beschäftigen wird bald vorliegen. Und auch die Medien bindet das Netzwerk ein: Eine Arbeitsgruppe tritt gegen Sensations-Journalismus ein und trifft sich im Jänner dazu mit Journalisten. Dabei werden Journalisten auch Dienste und Ansprechsparnter rund um das Thema Gewalt-Prävention in Südtirol vorgestellt. Ein Ansprechspartner des Netzwerks ist Lukas Schwienbacher vom Forum Prävention. Info: Tel. 0471 32480, info@forum-p.it - bs

Familie

Amici dei bambini: "l'affido sine die potrebbe trasformarsi in adozione aperta"

L'ultimo convegno nazionale dell'Associazione Amici dei Bambini riguardava i legami di sangue tra bambino e famiglia d'origine. "La reintegrazione nella famiglia d'origine va tentata fino in fondo", spiega Paola Cozza di AiBi Bolzano, "va valutata la recuperabilità della famiglia d'origine. Se non lo è, va tutelato il diritto del bambino ad una relazione familiare duratura". Un altro problema è l'affido a tempo indeterminato, oltre 2 anni. AiBi sostiene che non può essere utilizzato l'affido se in partenza si ritiene che la famiglia d'origine non sarà mai capace di assumere le competenze genitoriali. "Il rischio è che il bambino non costruisca un rapporto stabile ed affettivo con nessuna delle due famiglie", dice Cozza. AiBi propone l'adozione aperta, che oggi è concessa come misura straordinaria dalla legge 184/1983, e cioè l'adottabilità del bambino e il mantenimento di un legame tenue con la famiglia d'origine. Info: tel. 0471 301036, aibibolzano@amicideibambini.it - mm

Congedi parentali: incentivi fanno aumentare il numero di padri che si dedicano ai figli

In Germania è aumentato il numero dei padri che interrompono periodicamente il lavoro per prendersi cura dei figli. Da quando è stato introdotto il congedo retribuito per i genitori l'interesse è cresciuto. Nel primo trimestre del 2007 il 7 per cento delle richieste di congedo retribuito per genitori era stata fatta da padri. Nell'ultimo trimestre la quota è salita al 12 per cento. E la ministra per la famiglia Ursula von der Leyen auspica che nel 2009 la quota sfiori il 20 per cento. Precedentemente, quando l'indennità per il congedo parentale era abbinata al livello del reddito, i padri che ne facevano richiesta erano fermi al tre per cento. L'indennità rimborsa alle madri e padri lavoratori il 67 per cento del loro reddito netto, quando riducono del tutto o parzialmente l'orario di lavoro. L'importo ottenuto va dai 300 ai 1800 euro al mese. Con l'orario di lavoro settimanale a 30 ore, il congedo viene prolungato di due mesi. Info: www.destatis.de - mm

Neuer Fachbrief der Ehe- und Erziehungsberatungsstellen

Die Ehe- und Erziehungsberatung Südtirol hat die erste Ausgabe des Fachbriefs "Familien heute" veröffentlicht. Sie wurde an Psycholog/innen, Mediziner/innen, Rechtsanwält/innen, Vertreter/innen verschiedenster Organisationen des öffentlichen Lebens, Seelsorger verschickt. Theme dieser Ausgabe: Sex in den Medien, Entspannung für Kinder, Persönlichkeitsentwicklung durch Beziehung und vieles mehr. Der Fachbrief wird drei Mal jährlich erscheinen und an Interessierte verschickt. Info: Tel. 0471 300093, www.familienberatung.it - mm

Themengruppen: das Angebot der Ehe- und Erziehungsberatung S√ľdtirol

Die Familienberatungsstelle Ehe- und Erziehungsberatung Südtirol bietet Eltern und Kindern die Möglichkeit, an verschiedenen Gruppen teilzunehmen: Themen sind "Mama und Papa leben getrennt. Was ist mit mir?", "Kindergruppe zur Übung des Sozialverhaltens", "Entspannungstraining nach E.Jakobson", Entspannungstraining für Kinder", "Kopfschmerzgruppe für Kinder", "Stärkung der Sozialkompetenz, Identitätsfindung, Mobbingprävention für Jugendliche", "Erziehungsgespräche". Die Aufnahme in einige Gruppen erfolgt nach einem Vorgespräch mit den Eltern bzw. mit dem Elternteil und dem Kind. Info: Tel. 0471 981647, eebs@familienberatung.it - mm

Senior/innen

Qualitätsinitiative: Vom Mitarbeiter-Gespräch bis hin zu Synergien zwischen Heimen

Ein Jahr lang arbeiten Südtiroler Altersheime bereits für mehr Qualität in ihrer Struktur, im Projekt Qualitätsinitiative des Verbands der Altersheime. Erste Ergebnisse des Projekts, in das nun 44 Heime eingebunden sind, wurden letzte Woche bekannt: Organisationsentwicklung, Mitarbeiterführung sind etwa Bereiche, die in den meisten Heimen ausbaufähig sind, haben Analysen ergeben. Personalmangel könne dadurch gelindert werden. Auch die Pflegeplanung sei noch nicht überall eingeführt: wo für jeden Heimbewohner Maßnahmen geplant, evaluiert und messbare Pflege-Ziele gesteckt werden. Die Zusammenarbeit mit der Sanität soll einheitlicher werden, was die Betreuung durch den Hausarzt oder auch therapeutisches Angebot betrifft. Und die Zusammenarbeit zwischen Heimen für mehr Wirtschaftlichkeit, Effizienz stecke noch in den Anfängen. Die Aufbruchsstimmung in den teilnehmenden Heimen sei ungebrochen, sagt der Projektleiter Christian Schneller. Tel. 0471 323635, info@altenheime.it - bs

Private Pflege: Legacoopbund berät Familien - Zusammenarbeit mit Leiharbeit geplant

Familien, die eine Pflege-Hilfskraft anstellen möchten, können sich nun auch beim Bund der Genossenschaften Legacoopbund dazu beraten lassen. "Wir helfen bei Arbeitsverträgen", sagt Alberto Stenico, Direktor von Legacoopbund, "und wir arbeiten mit dem Schalter Niss√† Care zusammen, der in Kontakt mit vielen Haushaltshilfen ist." Auch die Vernetzung mit einer Agentur für Leiharbeit ist geplant: Diese würde Haushaltshilfen an Familien verleihen. Für Familien hätte dies mehrere Vorteile: Erkrankt eine Arbeitskraft, sorgt die Leiharbeitsfirma etwa für Ersatz. Oder kündigt sie, muss die Familie keine Abfertigung bezahlen, weil diese schon in den Monatslohn eingerechnet ist, den die Leiharbeitsfirma ausbezahlt. "Langfristiges Ziel ist, Dienste in Bozen unter einem Dach zu vereinen, die Familien in der privaten Pflege zu beraten", sagt Birgit Struggl, die bei Legacoopbund Familien zu privater Pflege berät. Info: Tel. 0471 067100, birgit.struggl@legacoopbund.coop - bs

KVW: Lebensgestaltung ab der Lebensmitte - Infotreffen am 3. Oktober

"Lebensgestaltung ab der Lebensmitte" heißt ein neuer Lehrgang des KVW für Männer und Frauen ab 50, die beruflich oder ehrenamtlich mit Senior/innen arbeiten oder in den Bereich einsteigen wollen: Es geht um neue Visionen fürs Älterwerden, für die Zeit nach dem Beruf, um Bedürfnisse von Senioren in verschienen Lebensrealitäten. Psychologie, Pädagogik und Kommunikation sind wichtige Inhalte des Lehrgangs, dazu referiert auch der Rektor der Uni Bozen, Walter Lorenz. Über die demografische Entwicklung in Südtirol wird Hermann Atz von apollis berichten, Heinz Blaumeiser führt in die Biografie-Arbeit mit Senioren und in Wege der Partizipation ein. Auch EDV steht auf dem Programm, und Projektarbeit. Der kostenlose Lehrgang umfasst 10 Blöcke, beginnt am 23. Oktober und endet im November 2009. Interessierte können sich bei einem Treffen am 3. Oktober in Bozen in der KVW Landesleitung näher informieren. Info: Tel. 0471 300213, christina.hametner@kvw.org - bs

Leih-Oma sucht Familie

Beim Oma-Treff im Premstallerhof in Bozen können Mütter, Väter und Kinder eine Leih-Oma kennenlernen ¬Ė ab Oktober wieder jeden ersten und dritten Mittwoch im Monat, von 15 bis 18 Uhr. Seniorinnen, die sich gerne um Kinder kümmern, können zum Treff kommen, und Kontakte zu Familien knüpfen. Wie die Omas und die Familien zusammenarbeiten, vereinbaren die Seniorinnen und Eltern dann unter sich. Im Frühling hat das Eltern-Kind-Zentrum diese Initiative erneut gestartet. Info: Tel. 0471 300471, bozen@elki.org - bs

Gesundheit und Wohlbefinden

Planung eines landesweiten Dienstes "Palliative Care"

"Der Dienst soll die vorhandenen Bausteine integrieren und die Patienten des Landes in der für sie besten Organisationsform betreuen: zuhause, ambulant, im Day Hospice oder stationär". So erklärt Dr. Thomas Lanthaler der Abteilung für Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerzambulanz im Gesundheitsbezirk Brixen das Konzept eines landesweiten Dienst "Palliative Care". Lanthaler wurde vom Sanitätsbetrieb beauftragt, das Projekt zu koordinieren. In den Gesundheitsbezirken soll das stationäre Angebot geschaffen werden, und von den Palliativen Strukturen aus soll das Territorium mitbetreut werden. Neben dem Meraner Palliativzentrum Martinsbrunn, das Patienten aus allen Bezirken des Landes übernimmt, sind weitere Palliative-Care-Initiativen im Sprengel Obervinschgau gestartet. In Bozen gibt es die Palliativstation, in Meran die ambulante Hämatoonkologie, in Brixen ist ein dreijähriges Palliativprojekt entstanden. Info: Tel. 0472 813849, thomas.lanthaler@sb-brixen.it - mm

Diritti di cittadinanza a chi vive la sofferenza mentale: parte una raccolta di firme

Fino al 30 settembre le principali organizzazioni che si occupano dei malati psichici e di salute mentale raccolgono firme in Italia per rivolgere un appello a politici, istituzioni e cittadini. Anche l'Associazione parenti ed amici dei malati psichici si è attivata. A 30 anni dalla legge di riforma psichiatrica, la 180/1978, le organizzazioni lamentano inadeguatezze nell'organico e nelle capacità operative dei Dipartimenti di salute mentale. "Occorre affrontare con decisione i problemi della salute mentale", si legge nell'appello, "non solo delle cure mediche ma anche dei diritti di cittadinanza, quali il lavoro, la casa, le relazioni affettive, una vita conforme alle proprie potenzialità". In 10 punti sono riassunti i punti principali: lotta allo stigma, speranza di guarire, consenso informato, divieto di contenzione, residenzialità, formazione del personale, l'amministrazione di sostegno, sostegno alle imprese sociali. Info: tel. 0471 260303, info@selbsthilfe.it - mm

30 Jahre Wohngemeinschaft f√ľr psychisch Kranke in Sterzing

Es gab weder in Süd- noch in Nordtirol eine entsprechende Einrichtung, als das erste Psychiatrische Wohnheim in Sterzing gegründet wurde. Gründervater der Einrichtung, die kürzlich ihr 30jähriges Jubiläum gefeiert hat, war Professor Hartmann Hinterhuber. Heute betreut das Heim 10 Patienten rund um die Uhr im Haus, 14 Personen werden täglich ambulant betreut. "Die Patienten, die fix wohnen, leben im Wohnheim für eine Übergangszeit", sagt die Koordinatorin Sabina Gschnitzer, "um in einer familienähnlichen Gemeinschaft lebenspraktische Fähigkeiten wieder zu erlernen, z.B. mit Geld umgehen, kochen, haushalten, aber auch zwischenmenschliche Konflikte konstruktiv zu erarbeiten." Die meisten arbeiten in Werkstätten der Sozialdienste, aber auch auf dem freien Arbeitsmarkt. Die Patienten, die autonom leben, besuchen das Wohnheim, teils um die Medikamente unter Aufsicht zu nehmen und in Gemeinschaft etwas zu unternehmen. Info: Tel. 0472 764461, sabina.gschnitzer@sb-brixen.it - mm

Alzheimer: Was nun? - Ratgeber - Vereinigung Alzheimer sucht freiwillige Mitarbeiter

Wenn ein Angehöriger an Alzheimer erkrankt, ist die ganze Familie gefordert. Die Vereinigung Alzheimer Südtirol Alto Adige (VASAA) hat einen Ratgeber herausgebracht, der viele nützliche Hinweise gibt, unter Stichworten wie "Damit sollten sie rechnen" oder "Risikoverhalten kontrollieren". Jeden Mittwoch zwischen 17 und 19 Uhr kann man sich außerdem am Sorgentelefon 0471 909888 mit Mitgliedern der Vereinigung beraten, und in Bozen treffen sich Angehörige jeden ersten Montag im Monat ab 15 Uhr im Seniorenzentrum beim Bürgerzentrum am Grieser Platz 18, in Brixen jeden ersten Montag im Monat ab 19.30 im Bürgerheim Brixen, Mozartallee 28. Die Vereinigung sucht nun neue freiwillige Mitarbeiter für ihre Arbeit im Bereich Demenz. Laut Schätzungen leiden in Südtirol rund 10.000 Menschen an Demenz-Erkrankungen. Info: www.asaa.it - bs

Agenda

Seminare/Kurse/Ausbildung

01.10.08 ¬Ė 08.01.2009 | Seminarreihe: Co-Abh√§ngigkeit

Menschen helfen entspringt einem tiefen urmenschlichen Impuls. Suchtkrankheiten und andere schwere chronische Krankheiten machen den Betroffenen jedoch abhängig von der Bezugsperson, mit welcher eine Krankheitsgemeinschaft entsteht. Selbst bei professionellen Helfern finden sich Co-abhängige Verhaltensweisen. Die Seminarreihe zeigt Wege aus der Co-Abhängigkeit und entwickelt gesund machende und befreiende Formen des Helfens. Hürden wie Schuldgefühle oder Angst werden in ihrer Bedeutung verstanden. Zeit: 01.10.2008 ¬Ė 08.01.2009. Ort: Bildungshaus Lichtenburg, Nals. Info: Tel. 0471 678679, bildungshaus@lichtenburg.it - al

03.10.08 | Fr. > Lehrgang zur Spezialisierung in Logotherapie und Existenzanalyse

4 Blöcke zum Thema: Vom Werden des Menschen - Logotherapie in der Krisenprävention. Beginn 1. Block: Freitag, 03.10.08, 14.00-18.30 Uhr, Samstag, 04.10.08, 8.30-18.00 Uhr. Lehrgangsreferenten: Dr. Helga Stabenow, Dipl. Psych. Melanie Graeßner, Dr. Reto Luzius Fetz, Dr. Heidi Vonwald, Dr. Christoph Riedel. Ort: SILEA, Bozen. Info/Anmeldungen: SILEA-Südtiroler Institut für Logotherapie und Existenzanalyse, Tel. 0471 324409, silea@rolmail.net - mm

04. - 05.10.08 | Sa. - So. > "Weg der 5 Wandlungen" f√ľr Angeh√∂rige von psychisch Kranken

Impulse aus der traditionellen chinesischen Medizin eignen sich sehr gut für die Selbsthilfe bei seelischen und psychosomatischen Leiden. Diese altbewährte Lebens- und Heilkunst fördert Eigenverantwortung und ganzheitliches Bewusstsein für die Heilung und Vorsorge. Die Fachärztin für Psychiatrie und Neurologie, sowie Ganzheitstherapeutin Frau Dr. Marieluise Rob hält zu diesem Thema ein Seminar. Ort: Brixen, Cusanus Akademie. Info: Tel. 0471 260303, www.selbsthilfe.it - mm

Vortrag/Tagung

27.09.08 | Sa. > Giornata di Formazione: "Sei tu ad essere importante!"

La Sezione Provinciale dell' Associazione Italiana per la Donazione di organi tessuti e cellule, invita tutti i suoi iscritti, e tutti coloro che operano in settori di analoga competenza, come gli infermieri, i volontari della Croce Rossa e della Croce Bianca, e tutti coloro che vogliono saperne di pi√Ļ su questo tema attualissimo e delicato, a partecipare a questa giornata. Luogo: Sala Congressi Ospedale S.Maurizio di Bolzano. Ore: 8.30-15.30. Info: tel. 0471 285188, info@aido-bz.it - al

02.10.08 | Leonardo Boff in Bozen

Der bekannte Befreiungstheologe Leonardo Boff kommt auf Einladung des Friedenszentrums (in Zusammenarbeit mit der Freien Universität Bozen) zu einem Vortragsabend nach Bozen. Zeit: 18 Uhr. Ort: Aula Magna der Freien Universität Bozen. Info: Tel. 0471 402382, friedenzentrum@gemeinde.bozen.it - al

03.10.08 | Leben- und Wohnqualit√§ten bzw. Lebensprojekte f√ľr Menschen mit Behinderung

Elisabeth Weger, psychologische Begleiterin in den Wohngemeinschaften der ANFFAS Trient informiert über die verschiedenen Wohnmöglichkeiten für ältere Menschen mit Behinderung in den verschiedenen Strukturen in Trient und zeigt somit auch Wege auf, wie in Südtirol diese oder ähnliche Initiativen umgesetzt werden könnten. Zeit: 20.00 Uhr. Ort: Kolpinghaus, Bozen. Info: AEB - Arbeitskreis Eltern Behinderter, Tel. 0471 289100, info@a-eb.net - al

10.10.08 | Fr. > Kreativer Umgang mit Trauer bei Behinderung, Krankheit und Tod

Praxisnaher Vortrag über die emotionalen Zusammenhänge im Bereich Familien mit behinderten Kindern: Wie gehe ich mit Gefühlen wie Trauer, Wut, Protest, Vorwürfe, Anklage, Zorn, Schuldgefühle, Neid, Hilflosigkeit, Verzweiflung, Überforderung, Liebe und Freude um. Für Eltern von Kindern mit Behinderung und Interessierte. Zeit: 15¬Ė17.30 Uhr. Ort: Cusanus Akademie, Brixen. Info: AEB - Arbeitskreis Eltern Behinderter, Tel. 0471 289100, info@a-eb.net - al

15.10.08 | Me. > Convegno sul tema della famiglia con don Mimmo Battaglia

30 anni di "la strada - der weg": Convegno sul tema della famiglia con don Mimmo Battaglia presidente nazionale FICT (Federazione Italiana Comunità Terapeutiche) con sede a Roma. E’ uno di quei sacerdoti che ha fatto della "fatica della strada" accanto ai poveri,agli emarginati,ai sofferenti, una scelta di vita e di testimonianza di fede. Luogo: Centro pastorale, Bolzano. Ore: 9-13. Organizzatore: La Strada - Der Weg, Tel. 0471 203111, www.lastrada-derweg.org - al

05.-06.11.08 | ConSozial 2008 - 10. Fachmesse und Congress f√ľr den Sozialmarkt (D)

Die ConSozial hat sich in den letzten zehn Jahren zum Treffpunkt und zu einer Zukunftsschmiede der Sozialwirtschaft entwickelt. Ort: Nürnberg (D). Info: www.consozial.de - al

Verschiedenes

01.10.08 | Me. > Giornata delle porte aperte della Fondazione Pitsch

In occasione della Giornata internazionale delle persone anziane sarà possibile visitare il Soggiorno per anziani di via Palade e il centro di lungodegenza S. Antonio di via Cavour a Merano. Luogo: Merano, via Palade e via Cavour. Ore: 9-18. Info: Fondazione Pitsch Merano, tel. 0473 273727, www.pitsch.it - mm

11.10.08 | Sa. > "Meine besondere Geschwistersituation" - Gesprächsrunde

Gesprächsrunde für ältere Geschwister (ab 16 Jahren) von Kindern/Jugendlichen mit Beeinträchtigung, mit der Psychotherapeutin Barbara Ebetsberger De Dominicis. Zeit: 14.30-18.00 Uhr. Ort: Cusanus Akademie, Brixen. Anmeldung bis spätestens 03.10.08: Tel. 0471 289100, info@a-eb.net, oder Tel. 0472 412062. - al

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Der Blindenverband sucht freiwillige Zivildienstleistende

Der Blindenverband sucht Jugendliche zwischen 18 und 28 Jahren die Lust haben als freiwillige Zivildienstleistende drei blinde Mitglieder in Bozen und in Meran bei ihren alltäglichen Aktivitäten zu unterstützen. Sie begleiten sie etwa zu ärztlichen Visiten und bei Ämtergängen, lesen die Post bzw. die Zeitung vor. Zu leisten sind 30 Wochenstunden, bei einer monatlichen Entlohnung von 433,80 ¬Ä, zuzüglich evtl. einer Zweisprachigkeitszulage. Die zwölf Monate des Freiwilligen Zivildiensts werden für die allgemeine Pflichtversicherung für Invalidität und Alter berücksichtigt. Interessierte melden sich innerhalb 6. Oktober 2008 unter der Tel. 0471 971117. Weitere Informationen auch unter www.blindenverband.bz.it - mm