Hoher Kontrast Grafische Version
Newsletter

Newsletter 'social' - Nr. 19|2008 vom 08.10.2008

Die Herausgabe des Newsletter "Social" seitens des Dachverbandes wurde Ende 2010 aus KostengrŁnden eingestellt.
Als Dachverband fŁr Soziales und Gesundheit mit derzeit 46 angeschlossenen Organisationen erlauben wir uns, auf unser Rundschreiben hinzuweisen, welches Łber Aktuelles in den Organisationen, Diensten, Arbeitsgruppen und Gremien des Dachverbandes Auskunft gibt und ca. monatlich erscheint.

Inhalt

Header

Editorial

Panorama

Frauen

Männer

Menschen mit Behinderung

Migration

Kinder und Jugend

Familie

Senior/innen

Gesundheit und Wohlbefinden

Seminare/Kurse/Ausbildung

Vortrag/Tagung

Kultur und Freizeit

Radio/TV/Film

Header

Viele Bilder, eine Botschaft: Friedensplakate von 1947 bis 2007 in Bozen ausgestellt

Friedensplakate aus sechs Jahrzehnten sind derzeit im italienischen Berufsschulzentrum in Bozen/Haslach ausgestellt. Die europäischen Friedensbewegungen haben - vor allem in den Jahrzehnten des Kalten Kriegs - zahllose Formen gefunden, um für ihre Ziele zu werben. Eines der beliebtesten Medien dafür war das Plakat, das sich über die Jahrzehnte zwar graphisch enorm gewandelt hat, dessen Botschaft letztlich aber immer die selbe war: der Einsatz für einen möglichst weltumspannenden Frieden. Infos im Sekretariat, Tel. 0471 414435. Dort werden auch Vormerkungen für geführte Besuche entgegen genommen. - al

Editorial

Hauptsache bequem

Viele Menschen sind ganz und gar nicht sehbehindert, sie sind aber trotzdem blind - blind für die Anliegen und Bedürfnisse ihrer körperlich behinderten Mitmenschen. Sie sehen nicht. Oder besser, sie wollen nicht sehen. Egoistisch, rücksichtslos und ohne Skrupel parken sie beispielsweise auf für Menschen mit Behinderung reservierten Parkplätzen. Der Parkplatz liegt ja so schön kommod in der Nähe des Eingangs zum Supermarkt, vor dem Postamt, vor der Gemeinde oder wo auch immer. Und er war ja gerade frei, also was soll's. Und notfalls hat da sogar noch jemand Platz. Doch, doch. Wird zwar eng, aber geht schon. Vorsichtshalber den Warnblinker einschalten, bevor sich noch jemand aufregt. Man ist ja eh nur 10 Minuten aus ¬Ė ach was, 2 Minuten höchstens! Außerdem regnet's auch noch, und Schirm ist auch keiner zur Hand. Hauptsache bequem. Na dann. - Alexander Larch - al

Panorama

Schutz vor Rassismus und Diskriminierung - Arbeit an neuem Projekt

An einem Projekt zum Schutz vor Diskriminierung und Rassismus arbeitet die Eurac zusammen mit Südtiroler Organisationen, die im Register des nationalen Antidiskriminierungsbüros UNAR in Rom eingetragen sind. Ende Oktober sucht sie um die Finanzierung des Projekts an. Die künftige Stelle soll Schutz vor Diskriminierung in den Bereichen Behinderung, Alter, sexuelle Orientierung einschließen. Zusammenarbeiten wird die Eurac auch mit FRA (Fundamental Rights Agency), der Agentur der EU für Grundrechte, die seit rund einem Jahr den Schutz der Grundrechte in Europa von Wien aus beobachtet. Gewalttaten gegen Bürger ausländischer Herkunft steigen in Italien proportional mit sogenannten Maßnahmen für mehr Sicherheit der Mitte-Rechts-Regierung, darauf weist die Soziologin Maria Macioti hin, auf www.stranieriinitalia.it. Aber auch der Protest gegen Rassismus wächst: In Parma, Rom, Ancona, Caserta gingen am Samstag Tausende von Bürgern auf die Straße. - bs

Brixen f√ľr Alle

Mit dem Projekt "Aus anderer Sicht" hat die Gemeine Brixen letzte Woche den Auftakt zu einer Reihe von Maßnahmen gesetzt, die in nächster Zukunft die Stadt verändern sollen. Es geht darum, die Selbständigkeit beeinträchtigter Menschen zu fördern sowie Tabus und Barrieren abzubauen. Bei einer Aktion vom 2. bis 4. Oktober hatten Passanten in der Innenstadt die Möglichkeit, den Alltag aus der Sicht von Menschen mit Behinderung zu erleben. "Bei Menschen mit Behinderung entsteht oft das Gefühl, unbequem zu sein, eine Last für die Allgemeinheit", so Stefan Hofer, Präsident des Dachverbandes der Sozialverbände. "Wenn Rechte festgeschrieben werden, soll sich niemand dafür entschuldigen müssen. Eine barrierefreie Zugänglichkeit ist immerhin für alle ein Vorteil. Da ist es egal ob ich im Rollstuhl, mit Kinderwagen oder mit Krücken unterwegs bin." Die Gemeinde will nun einen eigenen Behinderten-Referenten ernennen. Info: Tel. 0472 262004, magdalena.amhof@brixen.it - al

Gemeinde Sand in Taufers will barrierefrei werden

Die Gemeindeverwaltung von Sand in Taufers möchte die Lebensqualität im Dorf für Menschen mit Behinderungen verbessern. Um ihnen ein selbständiges Leben zu ermöglichen sollen alle architektonischen Hindernisse in öffentlichen Gebäuden, auf öffentlichen Flächen, in Räumlichkeiten öffentlicher Dienste und in allen der Öffentlichkeit zugänglichen Orten beseitigt werden. Deshalb wurde eine Arbeitsgruppe eingerichtet mit dem Ziel in Sand in Taufers alle Hürden abzubauen. Die Soziale Genossenschaft independent L. wurde beauftragt die im Gemeindegebiet vorhandenen architektonischen Barrieren zu erheben. Info: Tel. 0474 677555, info@sandintaufers.eu - al

Weltmeisterschaften der Berufe: Großes Interesse der Sozialbetreuer/innen

Sozialbetreuer/innen haben Lust auf Kanada. In kürzester Zeit haben sich 12 Bewerber/innen zur Berufs-Landesmeisterschaft angemeldet, die vom 27. bis 29. November 2008 in Bozen stattfinden wird. Sollte noch wer mitmachen wollen, sich in diesem Wettberwerb messen wollen um das Ticket für die Berufsweltmeisterschaft in Calgary zu erobern, der/die wende sich an Michela Morandini, Tel. 0471 973494, morandini.michela@schule.suedtirol.it. - Reinhard Gunsch

Il Distretto socio-sanitario Laives-Bronzolo-Vadena compie 10 anni

La festa per i dieci anni di vita del Distretto socio-sanitario di Laives-Bronzolo-Vadena è stata un'occasione per molti protagonisti della prima ora di ritrovarsi e ricordare gli esordi. La sede era stata inaugurata il 3 ottobre 1998, gli uffici e gli operatori dei due servizi hanno così condiviso una sede comune, hanno potuto collaborare attivamente e confrontarsi quotidianamente. "In questo tempo molto è cambiato e si è trasformato: molti operatori hanno maturato esperienze professionali di livello, centinaia di utenti hanno ricevuto risposta ai loro bisogni, compiti e competenze si sono evoluti, ma la costante rimasta invariata nel tempo è che il distretto è stato e sarà un punto di riferimento significativo per il territorio", ha spiegato il presidente della Comunità Comprensoriale Oltradige-Bassa Atesina, Oswald Schiefer. Info: tel. 0471 950653, distretto.sprengel@bzgue.org - al

Bozen: Hilfsorganisationen stellen sich vor

Im Monat Oktober 2008 stellen zwei Hilfsorganisationen der Stadt Bozen den Bürger/innen am Kornplatz ihre Tätigkeiten für Arme, Bedürftige und Ausgegrenzte vor: der Verein "Volontarius" am Freitag, 17. Oktober, von 17 bis 21 Uhr und die deutsche und italienische Vinzenzgemeinschaft am Samstag, 25. Oktober, von 9 bis 13 Uhr. Beide Organisationen sammeln bei dieser Gelegenheit Decken, Schlafsäcke und warme Windjacken für die kalte Winterzeit. Volontarius und Vinzenzgemeinschaft hoffen auch, bei dieser Gelegenheit neue Freiwillige zu finden. Info: Vinzenzgemeinschaft, Tel. 0471 970086, www.rolbox.it/vinzenzgemeinschaft.suedtirol; Volontarius, Tel. 0471 402338, www.volontarius.it - al

ChancenGleichheit

Frauen

F√ľnf Jahre Telefondienst Lesbianline

Seit fünf Jahren gibt es das Lesbentelefon. Der Telefondienst und die Emailberatung sind ein Gesprächs- und Informationsangebot für alle Fragen rund um das lesbische L(i)eben. Die Loslösung von der allgemeinen Telefonberatung Infogay der Homosexuellen Initiative Centaurus erfolgte vor allem, weil die Anfragen bei Frauen und Männern andere sind. Im September 2003 war der Zeitpunkt reif, neben dem bestehenden Infogay auch eine rein weibliche Telefonlinie anzubieten. Zehn Frauen arbeiten bei der Lesbianline konstant mit. "Wir sind keine ausgebildeten Beraterinnen, weshalb wir nicht Beratung anbieten, sondern ein Gesprächsangebot machen", meint Evi, Koordinatorin der Gruppe. Mit der Gründung der Lesbianline gerieten noch andere Dinge gleichzeitig in Bewegung. Aus Gründen der Selbstfinanzierung entstanden die Frauenpartys und auch der Anstoß für eine Bibliotheksgründung kam von der Telefongruppe. Info: Tel. 0471 976342, Donnerstags von 20 bis 22 Uhr, lesbianline@centaurus.org - al

"Donne e lavoro: uno sguardo al futuro": tema dell'anno delle Donne KVW

Sensibilizzare l'opinione pubblica, favorire un cambiamento di mentalità nelle aziende e rafforzare la consapevolezza delle donne: sono questi i punti principali sui quali si è concentrato il direttivo provinciale delle Donne KVW nel corso di una clausura a fine settembre, che come tema dell'anno ha scelto il rapporto tra donne e lavoro. "Poichè i contratti di lavoro insicuri colpiscono principalmente le donne, occorre rafforzare la posizione della donna nell'ambito lavorativo", spiega la presidente delle Donne KVW Helga Mutschlechner Holzer. Le Donne KVW si impegneranno per far sì che ci sia parità di reddito tra uomini e donne, equiparazione tra servizio pubblico e privato relativamente ai congedi parentali e part-time, introduzione di un reddito di cittadinanza, indipendenza e copertura previdenziale per le donne. In programma su questi temi discussioni pubbliche e brochure su reddito, pensione e reddito di cittadinanza. Info: tel. 0471 300213, frauen@kvw.org - mm

Monika Hauser riceve il premio Nobel alternativo

"Per il suo impegno instancabile a favore delle donne vittime di violenza sessuale nelle zone di guerra e per la sua battaglia nel dare loro riconoscimento sociale e indennizzi": questa la motivazione che ha spinto la giuria del "Right Livelihood Award" o Premio Nobel alternativo a premiare la ginecologa Monika Hauser, fondatrice dell'organizzazione "medica mondiale" e originaria di Lasa, in Val Venosta. Negli anni '90 Monika Hauser si era attivata a sostegno delle donne vittime di violenza nei Balcani, in seguito in Afghanistan, Congo, Liberia, Israele. "Medica mondiale" è attiva in 20 paesi, dove gestisce progetti propri o in collaborazione con altre organizzazioni in ambito medico, psico-sociale e giuridico, ma anche per migliorare la situazione economica delle donne. Info: www.medicamondiale.de; www.rightlivelihood.org - mm

Maternità, l'Ue punta a migliorare la vita delle lavoratrici

Con due proposte la Commissione europea intende aggiornare la legislazione su congedo parentale e maternit√†. La prima mira a introdurre un congedo di maternit√† pi√Ļ lungo e con pi√Ļ condizioni. Il miglioramento del congedo di maternit√†, che aggiornerebbe la direttiva 92/85/CE del 1992, aumenterebbe il periodo minimo di assenza dal lavoro da 14 a 18 settimane, con un salario che rimarrebbe al 100 %, lasciando la possibilit√† agli Stati membri di equipararne il livello a quello del congedo per malattia. Alle donne sarebbe lasciata pi√Ļ flessibilit√† nella gestione del periodo non obbligatorio di assenza, non essendo pi√Ļ obbligate a restare a casa prima della gravidanza, come avviene in paesi come l'Italia. La seconda proposta dell'esecutivo europeo prevede la possibilit√† per le donne lavoratrici indipendenti di avere accesso al congedo di maternit√†. Le due proposte dovranno passare al vaglio dell'Europarlamento e del Consiglio UE. Info: http://ec.europa.eu - mm

Corso sugli strumenti contro la violenza alle donne

Verrà ricostruito un quadro aggiornato di tutti gli strumenti legislativi, di contrasto e intervento, si analizzeranno norme già esistenti da anni come la legge di allontanamento, leggi nuove come i Piani di azione nazionale contro la violenza, leggi sullo stalking, analizzandone la reale e potenziale portata alla luce di una casistica tipica. Questi gli obiettivi del corso "Esame degli strumenti di intervento contro la violenza a donne e minori alla luce delle nuove misure legislative come il Piano di azione nazionale contro la violenza alle donne" che si svolgerà il 28 e 29 ottobre, dalle ore 9 alle 12.30 e dalle 15 alle 18.30, presso la "Haus der Familie", a Soprabolzano. Il corso è rivolto a personale che per diversi settori di competenza entra in contatto con la problematica della violenza in famiglia in generale e della violenza contro donne e minori. Il corso sarà tenuto dall'avvocatessa Marcella Pirrone. Info: tel. 0471 418225, maria.minacapilli@provincia.bz.it - mm

Männer

Offenes Männer-Forum und Seminar Bubenarbeit

Die Sozialdienste Eisacktal organisieren in Zusammenarbeit mit dem Jugendhaus Kassianeum und dem Schulnetzwerk Klausen ein offenes Männer-Forum und ein Seminar zur Bubenarbeit. Es findet am Mittwoch, 26. November und am Donnerstag, 27. November im JUKAS Brixen statt. Im Seminar werden sich Männer aus der Schule, dem Gesundheits- und dem Sozialwesen des Eisacktals treffen, um über Männer- und Bubenarbeit zu sprechen und sich wichtiges Wissen für die alltägliche Arbeit aneignen. Eine offene Abendrunde soll Männern die mit Buben arbeiten am Mittwoch ab 19 Uhr die Möglichkeit bieten, sich kennen zu lernen, Erfahrungen austauschen und am Netzwerk zu bauen. Zur Abendrunde werden Vertreter von Einrichtungen und Dienste im Bereich der Buben- und Männerarbeit in Südtirol wie Männerberatungsstelle Caritas, Forum Prävention, AKM, JUZE Kassianeum und young&direct und alle interessierte Männer eingeladen. Info: Markus Frei, Tel. 0472 970442, markus.frei@bzgeis.org - al

Menschen mit Behinderung

10 Jahre JUGS - Jugendtreff f√ľr Geh√∂rlose und Schwerh√∂rige

Die Jugendgruppe JUGS (Jugendgruppe für Gehörlose und Schwerhörige) des Elternverbandes hörgeschädigter Kinder feiert ihr 10jähriges Bestehen am Samstag, 25. Oktober ab 14 Uhr in der Haselburg bei Bozen. Das Fest ist eine Möglichkeit für einen Tag in die Welt der Gehörlosen einzutauchen, sich in ihr Leben einzufühlen und künftig mehr Verständnis für sie aufzubringen. Die Jugendlichen werden abends eine Party feiern, aber auch auf die Bedürfnisse und Erschwernisse im Leben hörgeschädigter Menschen aufmerksam machen. Gehörlose und schwerhörige Jugendliche und andere hörenden Mitarbeiter von JUGS werden über die 10jährige Tätigkeit und ihre Erfahrungen berichten. Der gehörlose Künstler Jomi aus Deutschland wird abends eine Pantomime-Vorstellung geben. Am Vormittag führt er in einem Workshop in seine Kunst ein und verrät dabei Tricks und Tipps unserer Körpersprache. Auf der Abend-Party mit DJ-Musik wird dann "bis zum Umfallen" gefeiert. Info: Tel. 0471 974431, info@ehk.it - al

Willkommen im Pastor Angelicus - Festschrift zum Zehnjährigen

Zum zehnjährigen Jubiläum des Hauses "Pastor Angelicus" lädt der Dienst zu einem Tag der offenen Tür ein. Am Freitag, 10. Oktober 2008 wird es ab 14 Uhr in der Dantestraße 34 in Meran eine farbenfrohe Feier geben. Die musikalische Umrahmung übernimmt die Gruppe "KAPITO", deren Bandmitglieder Menschen mit Behinderung aus den Werkstätten des Gebietes Salten-Schlern sind. Im Haus werden Bilder ausgestellt, die von Betreuten des Dienstes für Menschen mit Behinderung gemalt worden sind. Ebenso ausgestellt werden verschiedene Gegenstände die in den Werkstätten gefertigt werden. Anlässlich des Jubiläums wird auch eine Festschrift vorgestellt die den Dienst für Menschen mit Behinderung vorstellt, mit den verschiedenen Arbeits- und Wohnbereichen, den Werkstätten und den externen Einrichtungen. Enthalten sind auch Interviews und Fotos von Betreuten und Mitarbeitern, die für sich sprechen und die wichtige Arbeit des Dienstes dokumentieren. Info: Tel. 0473 272800, pastor@bzgbga.it - al

Wer ist der Chef im Landtag? Wie man wählt - Informationen in leichter Sprache

People First gibt anlässlich der bevorstehenden Landtagswahlen eine Wahlbroschüre in leichter Sprache heraus, damit auch Personen mit Lernschwierigkeiten verstehen, worum es bei den Wahlen geht. In einfacher Sprache wird darin erklärt, was Wahlen sind, wer wahlberechtigt ist, wie viele Parteien es gibt, welche Ziele sie haben und wie der Südtiroler Landtag funktioniert. Die Wahlbroschüre kann direkt bei People First oder bei allen Außenstellen der Lebenshilfe abgeholt werden. Info: Tel. 0471 062527, www.lebenshilfe.it - al

Das Glöckchen am Rucksack weist den Weg: Blinde Teenager als Extrem-Bergsteiger - Film

Vor der atemberaubenden Kulisse des Himalayas begleitet der Film "Blindsight" den spannenden Aufstieg von sechs tibetischen Teenagern auf den 7100 Meter hohen Lhakpa Ri. Die Unternehmung erscheint umso unglaublicher, da die tibetischen Schüler/innen blind sind und von ihrer blinden Lehrerin begleitet werden. Die Expedition führt die Jugendlichen aus einem Leben mit dem Stigma des Blindseins heraus und gibt ihnen eine neue Zukunft. Blindsight gewann bereits mehrere Publikumspreise auf verschiedenen Filmfestivals. Der sehenswerte Dokumentarfilm läuft im Filmclub Bozen noch vom 11. bis 16. Oktober, jeweils um 18 Uhr. Info: Tel. 0471 059090, www.filmclub.it - al

Handreichung zum Abkommen zwischen Kindergärten, Schulen und territorialen Diensten

Integration und Inklusion von Kindern, Schüler/innen mit einer Behinderung erfordert die Zusammenarbeit mehrerer Berufsgruppen und unterschiedlicher Partner/innen. Im Abkommen zwischen der Landesverwaltung, den Kindergärten, den Schulen und den territorialen Diensten sind dazu verschiedene Vereinbarungen definiert. Das Abkommen regelt die Durchführung der Verfahrensweisen von der Feststellung der Beeinträchtigung bis zur individuellen Planung der Maßnahmen für Kinder und Schüler/innen. Die überarbeitete und nun zum dritten Mal aufgelegte Handreichung informiert rund um die Verfahrensweisen zur Feststellung einer Beeinträchtigung bis hin zur Planung und Durchführung individueller Maßnahmen für Kinder und Jugendliche mit einer Behinderung. - al

Migration

K√ľrzung beim Wohngeld: Mehr Ansuchen um finanzielle Sozialhilfe

Wohngeld, Zugang zu Sozialwohnungen und Wohnbauförderungen erhalten Nicht-EU-Bürger künftig also erst, wenn sie fünf Jahre im Land sind und drei Jahre gearbeitet haben, dies beschloss der Landtag. "Wir erwarten, dass die Ausgaben der Sozialhilfe für Nicht-EU-Bürger dadurch steigen, durch vermehrte Ansuchen auf Beiträge für Miete und Nebenkosten", sagt Karl Tragust, Direktor der Abteilung Sozialwesen. Die Finanzielle Sozialhilfe wird also jetzt stärker einspringen müssen, als letztes Netz im sozialen Sicherungssystem, da Nicht-EU-Bürger zu den bedürftigsten Menschen in Südtirol gehören, gerade in ihrer Anfangszeit. Maximal zwei Monate Sozialhilfe im Jahr können Nicht-EU-Bürger in den ersten fünf Jahren erhalten, mit Einheimischen gleichgestellt sind sie erst nach fünf Jahren Ansässigkeit. Diese Regelung sei ein Mittelweg zwischen Gleichstellung mit Einheimischen und völliger Vorenthaltung sozialer Hilfe, so die Abteilung. Info: Tel. 0471 418200, sozialwesen@provinz.bz.it - bs

Gesundheit und Soziales: Zentrum Fanon Balint lädt zu Koordinierungstisch

Das Zentrum Fanon Balint möchte einen Koordinierungstisch zur Einwanderung ins Leben rufen, und lädt Mitarbeiter aus dem Sozial- und Gesundheitsbereich, von Vereinen, Gewerkschaften, öffentlichen und privaten Diensten zu einem ersten Treffen am 4. November in Bozen ein. Weil in Südtirol ein Gesetz zur Einwanderung fehlt, sei Netzarbeit umso wichtiger, sagt Oskar Giovanelli, der Präsident von Fanon Balint, dem Zentrum zu psycho-sozialen und medizinischen Fragen von Migranten in Bozen. Wenn ein Arzt etwa einen krebskranken Patienten hat, der ohne Aufenthaltsgenehmigung ist, braucht der Arzt rechtliche Informationen. Oder für Mitarbeiterinnen im Frauenhaus ist es wichtig die psychologische Beratung Ethnocounselling zu kennen. Beim ersten Treffen wird das Trientner Netzwerk zur Einwanderung und Gesundheit GRIS vorgestellt. Es findet in Bozen, Reschenstraße 27, um 17 Uhr statt. Tel. 338 8225737, http://centro-fanon-balint.blogspot.com - bs

Bozen gegen "simples Verbot" des Straßenstrichs - Initiative

Der Bozner Stadtrat unterstützt nun eine Initiative gegen den scharfen Kurs der Regierung in Sachen Straßenstrich: Ein Verbot der Straßenprostitution verdränge die Probleme nur, so gesamtstaatliche Organisationen wie Caritas, Associazione On the Road, Save the Children in einem Dokument an die Regierung. Mehr noch, das Verbot werde die Bekämpfung von Menschenhandel und Zwangsprostitution erschweren: Frauen, die gegen Schlepper aussagen, können bisher auf eine Aufenthaltserlaubnis und Aussteigerprogramme setzen. Da sich die Prostitution durch ein Verbot des Straßenstrichs aber in Wohnungen verlagern werde, seien die Frauen für Ordnungskräfte und Sozialarbeiter kaum noch erreichbar. Streetwork auf dem Strich sei gerade in Bozen erfolgreich, so der Bozner Stadtrat. Am 11. September hat der Ministerrat beschlossen Straßenprostitution unter Strafe zu stellen. Info: www.asgi.it/index.php?page=nws.home&idint=cn08091100 - bs

Menschenhandel - ESF-Fonds des Landes unterst√ľtzt Projekt Italien-Rum√§nien

Der Europäische Sozialfonds (ESF) des Landes arbeitet in einem Projekt gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution mit, das Italien und Rumänien gemeinsam durchführen. Im Oktober treffen sich die Projektpartner erstmals in Rom - neben ESF-Vertretern aus Südtirol und neun weiteren italienischen Provinzen auch Vertreter von römischen Ministerien und des rumänischen Arbeitsministeriums. Künftig werden die Partner einander über erfolgreiche Strategien in der Bekämpfung des Menschenhandels informieren. Es sei notwendig die oft minderjährigen Opfer der Macht der Schlepper zu entziehen, durch Begleitung, Arbeitsmöglichkeit. Das Phänomen des Menschenhandels spart auch Südtirol nicht aus: Seit ein paar Jahren läuft in Bozen ein Sozial- und Ausstiegsprojekt für Opfer, über das aus Sicherheitsgründen keine Informationen veröffentlicht werden. Info: Tel. 0471 413130, laura.favaro@provinz.bz.it - bs

Generationen

Kinder und Jugend

Hast du einmal Zeit f√ľr mich - Sozialp√§dagogik an sieben Schulen - Tagung

Wenn Schüler sich auffällig verhalten, und für Lehrer dann manchmal gar nichts mehr geht, können Sozialpädagogen an Schulen wertvolle Arbeit leisten. Auf der Tagung Sozialpädagogik und Schule am 24. Oktober im Pastoralzentrum Bozen stellt der neue Uni-Rektor Walter Lorenz Ergebnisse eines Pilotprojekts in Meran vor: An der Mittelschule Rosegger ist auch jetzt noch, nach Ablauf des Projekts, ein Sozialpädagoge Bindeglied zwischen Kindern, Lehrern, Eltern, Sozialdiensten. "Ich hoffe, dass es gelingt das Berufsbild Sozialpädagogen an Schulen zu verankern", sagt Rosa Anna Ferdigg, Inspektorin der Dienststelle für Unterstützung und Beratung des Schulamts. Heuer arbeiten an sieben Schulen Sozialpädagogen, die im Landesplan dafür freigegebenen Stellen sind immer noch zwei. Das Deutsche Schulamt und das Landesamt für Familie, Frau und Jugend organisieren die Tagung gemeinsam. Info: Tel. 0473 252238, evelyn.matscher@schule.suedtirol.it, gerhard.mair@provinz.bz.it - bs

Gewalt und Banden: Sozialdienste Pustertal denken an Streetwork

Im Pustertal und vor allem im Raum Bruneck häuften sich Bandenbildungen und Gewalt- und Drogenexzesse unter Jugendlichen, sagt der Leiter des Sozialsprengels Bruneck Hans Mitterhofer. Die Sozialdienste denken daher darüber nach, ob, wie und wo Streetworker eingesetzt werden könnten, als Ansprechpartner für die Jugendlichen. Streetworker aus Hall in Tirol kommen in dieser Nachdenk-Zeit nach Bruneck, das nächste Mal Ende Oktober. Sie beraten in ganz Österreich Gemeinden zu Streetwork. "Streetwork könnte eine Möglichkeit sein mit den Jugendlichen in Kontakt zu kommen. Die Lösung aller Probleme wäre es aber sicher nicht", warnt Mitterhofer vor übertriebenen Erwartungen. Die Gemeinde Bruneck unterstützt das Vorhaben. Info: Tel. 0474 555548, email1.bzgbru@gvcc.net - bs

Ideenarchiv f√ľr Jugendliche

Auf einem Internetportal sammelt das Amt für Jugendarbeit der italienischen Landesabteilung Kultur gute Ideen und innovative Projekte von Jugendlichen und für Jugendliche. Jugendliche zwischen 16 und 30 Jahren können auf dem Webportal ihre Ideen und Vorhaben bekannt machen und so vielleicht auch mit der Hilfe anderer umsetzen. Nicht nur auf der Webseite, auch in einem Katalog sollen die Ideen und Projekte bekannt gemacht werden. Alle unterstützenswerten umsetzbaren und für Südtirol bedeutenden Ideen und Vorhaben, egal in welchen Bereichen, sollen schließlich Wirklichkeit werden. Beim Festival "TIPI", das Ende November in Bozen stattfindet, sollen dazu wichtige Kontakte geknüpft werden und die Ideen und Projekte noch weiter ausgefeilt werden. Bekannte Persönlichkeiten werden mit den Jugendlichen diskutieren und für sie Wege aufzeigen, die Ideen umzusetzen. Info: Cristina Fasci, Tel. 02 713613 oder 349 2206218, www.tipifestival.it - al

Schnupperlehre zur Berufsorientierung

"Man muss im Beruf als Sozialbetreuerin viel Geduld haben, Nähe und Distanz richtig einschätzen können. Es braucht viel Einfühlungsvermögen und Freude am Umgang mit Menschen. Mir hat das Praktikum insgesamt gut gefallen, trotzdem will ich jetzt Logopädin werden, da ich glaube, dass ich nach längerer Zeit als Sozialbetreuerin das Berufs- und Privatleben nicht mehr trennen könnte." Die Mittelschülerin Jessica Gostner fasst so ihre Erfahrungen bei einer Schnupperlehre in der Geschützten Werkstatt in Sarnthein zusammen. Das Pilotprojekt zur Schul- und Berufsorientierung wurde im Schulsprengel Sarntal 2007/2008 erstmals durchgeführt. 65 Schüler/innen der 3. Klasse Mittelschule arbeiteten zwei Tage lang in einem selbst gewählten Betreib mit und bekamen so einen Vorgeschmack auf die Arbeitsrealität in verschiedenen Berufen. Das Pilotprojekt soll fortgesetzt werden. Info: Tel. 0471 623044, Ssp.Sarntal@schule.suedtirol.it - al

Familie

"Conciliazione famiglia-lavoro, un problema ancora aperto": un seminario

E' ancora un problema aperto quello della conciliazione famiglia-lavoro. Per riflettere sull'argomento il Centro informazione e documentazione della donna propone un seminario di 5 incontri, a partire dal 14 ottobre. La sociologa Marina Piazza illustrerà buone prassi in altre città e le direttive europee in materia. La consigliera di parità Christine Walzl affronterà il tema della contrattazione aziendale sul piano della conciliazione lavoro-famiglia in Alto Adige. La sociologa Marina Manganaro parlerà della campagna di sensibilizzazione, formazione nelle scuole, gruppo di ascolto dei padri, congedi parentali maschili. Donne, lavori e maternità sarà il tema su cui si concentrerà la ricercatrice Sandra Burchi che presenterà una ricerca sul rapporto tra maternità e lavoro in Alto Adige. Infine, le politiche dei tempi nella città di Bolzano come esempio di conciliazione sarà il tema dell'assessora Maria Chiara Pasquali. Info: tel. 0471 983051, info@bibliodonnafrau.org - mm

"Tagesm√ľtter und Kitas sollen gleich viel kosten" - Tagesm√ľtter gemeinsam

Um die Arbeitssituation der Tagesmütter zu verbessern, ziehen vier Südtiroler Genossenschaften seit heuer an einem Strang: Casa Bimbo, Coccinella, Tagesmütter und nun auch Mit Bäuerinnen lernen, wachsen, leben. Tagesmütter-Dienste würden vom Land finanziell weniger gut unterstützt als Kindertagesstätten, sagt Judith Vonmetz von der Genossenschaft Tagesmütter, daher kosteten sie Eltern mehr: "6 Euro bezahlen Eltern in der Stunde für eine Tagesmutter bei uns, 3,50 Euro für eine Stunde in der Kindertagesstätte. Wir möchten, dass Eltern beide Dienste gleich viel kosten, maximal vier Euro", so Vonmetz. Die Genossenschaften kämpfen um höhere Landesbeiträge für die Tagesmütter-Dienste. Mit dem Landesamt für Familie, Frau und Jugend fand ein Treffen statt, dort werden jetzt Vorschläge durchgerechnet. Das Land finanziert die Tagesmütter heuer mit rund 900.000 Euro, mit 100.000 Euro mehr als im Vorjahr, da eine neue Genossenschaft hinzukam. Tel. 0471 982821, info@tagesmutter-bz.it - bs

Was Adoption ist - Kurse f√ľr Interessierte - Sensiblisierung

Sollen wir ein Kind adoptieren? Die Landesdienststelle für Adoptionen hilft Paaren bei dieser tiefgreifenden Entscheidung in Kursen, und legt dabei großen Wert auf Erfahrungsberichte: "Erwachsene Adoptivkinder erzählen, und Paare, die Kinder adoptierten, sowie eine Mutter, die ihr Kind freigegeben hat", sagt der Sozialassistent Felix Lantschner. Alle Seiten sollen Paare kennenlernen, auch eine Vermittlungsstelle, rechtliche Aspekte, den Verein Adoptionseltern. Auf Deutsch findet ein Kurs am 11., 12. und 25. bis 26 Oktober in der Lichtenburg statt, auf Italienisch am 11. und 18. Oktober im Kolpinghaus Bozen. Auch für Sensibilisierung an Schulen arbeitet die Diensstelle und sie berät Erziehende, wie sie damit umgehen können, wenn etwa ihre Schützlinge im Ausland geboren sind und bei Südtirolern aufwachsen, oder denen Teile ihrer Geschichte vom Gesetz her verhüllt bleiben müssen bis sie 18 sind, etwa die Indentität ihrer Eltern. Tel. 0471 418240, gerhard.mair@provinz.bz.it - bs

VKE accudisce i bambini mentre mamma e papà vanno a fare la spesa

Anziché stare a guardare i genitori che passano da un negozio all'altro per comprare il necessario per riempire il frigo, abbigliamento o altro, i bambini potranno starsene tranquilli a giocare. Si chiama "Kinderland - Il paese dei bambini" la nuova iniziativa proposta dal Comune di Bolzano e dal VKE, l'Associazione campi gioco e ricreazione. Fino a fine gennaio, ogni sabato dalle 10.30 alle 17.30 - durante i mercatini di Natale ogni giorno dalle 15 alle 18 - verrà offerto intrattenimento ludico gratuito ai bambini sopra i 5 anni in un tendone in galleria Walther a Bolzano. Info: tel. 0471 977413, www.vke.it - mm

"Potenziare la famiglia": per imparare ad adempiere la propria funzione sociale

Il rapporto tra famiglia e lavoro, il tempo nelle relazioni, l'assistenza all'infanzia nei primi anni di vita del bambino e le conseguenze sul rapporto genitore-figlio, regole di vita e senso del limite nei bambini: sono questi alcuni dei temi che verranno affrontati nel corso di una serie di conferenze dal titolo "Potenziare la famiglia", organizzata dai Servizi Sociali della Comunità comprensoriale Oltradige-Bassa Atesina. Si comincia il 15 ottobre, alle 20, a Egna, sull'apprendimento dei bambini nel gioco. Info: tel. 0471 826400, esther.maffei@bzgue.org - mm

Benachteiligte Kinder besser sch√ľtzen: Famili√§re Pflegeanvertrauung - Meraner Infoabende

Ein Kind bei sich zu Hause für eine bestimmte Zeit aufzunehmen ist eine Begegnung, eine Herausforderung, ein Geschenk, eine Bereicherung für alle Beteiligten. Die Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt sucht Personen und Familien, die eine solche Aufgabe übernehmen möchten und bereitet sie darauf vor. An den folgenden drei Treffen in Meran erhalten Interessierte grundlegende Informationen zum Thema der familiären Anvertrauung von Kindern und Jugendlichen und können sich gemeinsam mit anderen Interessierten darüber austauschen. Termine: Dienstag, 21.10.08, 19 bis 21 Uhr, Dienstag, 28.10.08, 19 bis 21 Uhr, Freitag, 14.11.08, 14.30 bis 17.30 Uhr. Info: Team für Pflegeanvertrauung im Sozialsprengel Meran, Tel. 0473 496800/56, edith.ganterer@bzgbga.it - al

"Educhiamo davvero insieme?" - Esperienze di separati con affidamento condiviso

Il tema dell'affido condiviso sar√† al centro di un convegno che l'Associazione Famiglie monogenitoriali organizza l'11 ottobre, alle 8.30, a Casa Kolping di Bolzano. La legge 54/2006 ha modificato il diritto di famiglia in Italia: essa prevede che l'affido condiviso dei figli costituisce la regola in caso di separazione dei genitori, coniugati o meno. A pi√Ļ di due anni dall'entrata in vigore della legge, la presidente dell'associazione Ida Lanbacher spiega che sull'affido condiviso si √® confrontrata con opinioni positive e negative. Nel convegno si parler√† del ruolo del padre e della madre. "Ci si chieder√† se i padri sono in grado di assumersi una maggiore responsabilit√† o se invece sono i padri del fine settimana", spiega Lanbacher, "ci si chieder√† se le madri hanno un sollievo nelle attivit√† quotidiane dopo aver condiviso la responsabilit√† nell'educazione dei figli e se i figli si sentono ascoltati nelle loro necessit√†". Info: tel. 0471 300038, info@alleinerziehende.it - mm

Senior/innen

Heime: Schneller, preisg√ľnstiger pflegen oder "neue Wege gehen"

Über die Finanzierung der Pflege in den Altenheimen wird nicht nur in Südtirol diskutiert, jetzt neu rund um die zu beschließenden Tagessätze für 2009. In Europa ist sie längst Thema: "Es genügt nicht mehr, unsere Arbeit besser, schneller und preisgünstiger zu machen ¬Ė wir müssen anhalten und einen anderen Weg finden", heißt der Untertitel des Europäischen Heimleiterkongresses, der 2009 in Luxemburg stattfindet. "Auch Südtirols Heime werden sich neuen Herausforderungen stellen müssen", sagt Irene Morandell, die Leiterin des Wohn- und Pflegeheims St. Pauls, die im Vorstand des Europäischen Heimleiterverbandes sitzt. Ein neues Regionalgesetz macht ökonomischere Wege möglich: Einkaufsgenossenschaften könnten etwa gegründet werden. Das Schlagwort Synergien fällt von politischer Seite. Erstmals schlug das Land heuer ursprünglich vor die Tagessätze für nächstes Jahr einzufrieren, weshalb Heimleiter finanzielle Bedrängnis befürchteten. Info: irene.morandell@altenheim-stpauls.it - bs

Aber schön war es doch - Lebensgeschichten - Senioren lesen in Lana

Im Seniorentreff Lana lesen Seniorinnen und Senioren Geschichten aus ihrem Leben vor, zum Abschluss einer Erzähl- und Schreibwerkstatt, "berührende und schöne Geschichten", sagt Christina Hametner von der Dienststelle für Altenarbeit im KVW. Sie entstünden, weil echtes Zuhören in der Schreibwerkstatt verbinde, "weil Anteil nehmen und Wahrheit die Seele berühren", erklärt Lena Adami, die Leiterin der Werkstatt. Geschrieben wurde in der Werkstatt und zuhause. Leichtes und Schweres, Schicksalsschläge, Verlust, Freude ¬Ė alles habe Platz. "Vielleicht noch einmal weinen, sich versöhnen mit dem Leben", sagt Adami. "Aber schön war es doch", heißt die Publikation, die im Seniorentreff Lana am Mittwoch, 15. Oktober, um 15.00 Uhr vorgestellt wird, in der St. Martin-Straße 8. Die Werkstatt organisierten der Seniorentreff Lana und der KVW. Info: KVW, Dienststelle für Altenarbeit, Tel. 0471 300213, christina.hametner@kvw.org - bs

THEATER: Forever Young oder die Einsamkeit der Sterbenden

Einsamkeit und Tod, Erfahrungsreichtum und die Sucht nach Leben sind die Themen des neuen Theaterprojektes der Künstlergruppe Fabrik Azzurro. Es ist ein atemberaubender Blick in die Abgründe einiger vom Leben gezeichneter Seelen sowie auf die Lust und den Frust am Altern. "Forever Young oder die Einsamkeit der Sterbenden" ist ein Stück über ältere Menschen, mit älteren Menschen, für alle Menschen. Episodenhaft werden die Nöte, Ängste, Erinnerungen, Hoffnungen und Glücksmomente älterer Menschen beleuchtet. Im Zentrum steht die Frage nach der Liebe im Alter. Aufführungen noch am 9., 10., 11., 16., 17. und 18. Oktober im Ex-Meldeamt im Kurhaus Meran, Freiheitsstrasse 35, Beginn jeweils 20.30 Uhr. Info/Kartenreservierungen: Tel. 333 3668983, info@fabrikazzurro.com - al

Gesundheit und Wohlbefinden

Vivere con la morte troppo precoce: le cure palliative per bimbi e ragazzi

Anche quest'anno l'Ufficio Formazione del personale sanitario organizza la Giornata delle cure palliative, in collaborazione con il gruppo di lavoro "ProgrammA Palliative Care". I temi della giornata si concentreranno, al mattino, sulle cure palliative nei confronti di bambini e ragazzi, mentre nel pomeriggio verrà affrontato il tema dell'importanza e delle esigenze dei parenti che prestano assistenza. Informazioni sul convegno e modalità di iscrizione sono contenute nel depliant dell'iniziativa: http://www.provinz.bz.it/gesundheitswesen/2305/palliative_attivita_d.htm. Info: tel. 0471 418147, maria.hofer@provinz.bz.it - al

Welttag der psychischen Gesundheit am 10. Oktober

"Machen wir psychische Gesundheit zu einer weltweiten Priorität": Nach diesem Motto informieren das Salurner Rehabilitationszentrum Gelmini, das Bozner Rehabilitationszentrum Grieserhof, der Verband Angehöriger und Freunde psychisch Kranker und Mitarbeiter des Psychiatrischen Dienstes Bozen über ihre Tätigkeit, anlässlich des Welttages der psychischen Gesundheit am 10. Oktober. Von 10 bis 13 Uhr ist ein Tag der offenen Tür im Zentrum für Psychische Gesundheit und dem Tageszentrum, Rosministraße 42, Bozen geplant. Am Nachmittag, von 15 bis 17 Uhr kann das Zentrum für Psychische Gesundheit und die Arche Noah, Neubruchweg 3, Bozen, besichtigt werden. Auf dem Programm, von 18 bis 19.30 Uhr, stehen auch ein Turnier in der Sportzone, Pfarrhofstraße 5, Bozen und um 18 Uhr ein Filmabend im Bozner Filmclub. Alle Infos zu den Terminen unter: www.selbsthilfe.it, Tel. 0471 260303 - mm

Hospizbewegung eröffnet neue Kontaktstelle in Brixen

Anlässlich des Hospiztages eröffnete die Caritas am 8. Oktober in Brixen eine weitere Koordinationsstelle der Hospizbewegung, neben den bestehenden in Bozen, Meran und Bruneck. 134 Freiwillige arbeiten derzeit bei der Hospizbewegung mit. Koordiniert werden sie von hauptamtlichen Mitarbeiter/innen. Die Freiwilligen haben eine intensive Ausbildung und Vorbereitungszeit hinter sich. Sie besuchen schwerkranke, sterbende und trauernde Menschen zu Hause, im Krankenhaus oder im Altenheim. "Sie sind einfach da für die unterschiedlichen Bedürfnisse der Betreuten", so der Leiter der Caritas Hospizbewegung Günther Rederlechner. Sie bringen ein Stück Normalität in den Alltag, der reichlich von pflegerischen und medizinischen Themen überlagert ist. Koordinatorin für das Eisacktal und Wipptal ist Marta von Wohlgemuth. Info: Hospizbewegung Brixen, Pfarrplatz 4, Tel. 0472 268418, cbx@caritas.bz.it - al

"Il silenzio della vita": un corso a Merano e Bolzano

Mentre nell'opinione pubblica il dibattito sulla fine della vita tiene banco tra posizioni ancora distanti tra loro e in commissione Sanit√† al Senato prende il via l'esame dei disegni di legge sul testamento biologico, le persone che vivono un lutto o desiderano accompagnare altre persone nell'ultima fase della loro vita desiderano approfondire sempre pi√Ļ questo tema. Lo dimostrano i corsi proposti dalla Scuola per le professioni sociali "Einaudi" con padre Peter Gruber, assistente spirituale all'Ospedale di Merano, sul "silenzio della vita". A Merano √® prvisto un corso di 16 ore il 20 e 21 ottobre con una seconda parte il 24 e 25 novembre. A Bolzano si √® concluso il primo ciclo, il secondo si terr√† l'1 e 2 dicembre. "L'accompagnamento spirituale alla persona morente √® un aiuto a vivere la fine dell'esistenza come un evento significativo e da vivere possibilmente in modo sereno", dice Gruber. Info: tel. 0471 414418, fausta.margiotta@fp-bz.provincia.bz.it - mm

Agenda

Seminare/Kurse/Ausbildung

11. - 12.10.08 | Sa. - So. > Vorbereitungskurs f√ľr Paare zur Adoption

Es wird über die eigenen Gründe für eine Adoption, über die Situation und Herkunft des Adoptivkindes, über den Wunsch nach Elternschaft und über die Adoptionsprozedur reflektiert. Der 4-tägige Kurs findet am 11. und 12. Oktober sowie am 25. und 26. Oktober statt. Ort: Nals, Lichtenburg. Zeit: 9-18.30. Info: Amt für Familie, Frau und Jugend - Dienststelle für Adoptionen, Tel. 0471 442116, gerhard.mair@provinz.bz.it - mm

18. - 19.10.08 | Sa. > Do. - Gli animali nella vita dell'uomo: i fiori di Bach come cura

Un seminario sui fiori di Bach, rivolto ai proprietari di animali che intendono affrontare in maniera non farmacologica la cura del proprio animale, ma anche di loro stessi. GliamicidiSari, cooperativa sociale attiva dal 2003 nel campo delle Attività e Terapie Assistite dall'Animale collabora col dottor Cattinelli, autore del libro "Amici fino in fondo", che offre risposte alternative all'eutanasia negli ultimi momenti di vita dell'animale. Luogo: Bolzano, Via Milano 9. Ore: 9-18. Info: Tel. 335 7753626, info@gliamicidisari.org - mm

10.11.08 | Fachkurs in Informatik und Multimedia f√ľr k√∂rperbehinderte Menschen

Das bewährte Ausbildungsprojekt zur Arbeitsintegration körperbehinderter Menschen "INDEPENDENT" geht heuer in die neunte Auflage. Der neunmonatige Kurs für acht arbeitslose, körperbehinderte Personen beginnt am 10. November 2008. Interessierte müssen sich bis 31. Oktober einschreiben und ein Aufnahmegespräch führen. Hier geht's zum Anmeldeformular. Info: Tel. 0473 200397, info@independent.it - al

Vortrag/Tagung

09.10.08 | Do. > 5. Maretscher Gespräch - Jugend & Politik

Der Südtiroler Jugendring organisiert anlässlich der bevorstehenden Landtagswahlen eine Podiumsdiskussion zu Jugendfragen, mit Vertreter/innen jeder Wahlliste. Zeit: 19.30 Uhr. Ort: Schloss Maretsch, Bozen. Wer bis zum Ende durchhält, wird mit einem Buffet belohnt und kann mit den Teilnehmer/innen persönlich ins Gespräch kommen. Info: Tel. 0471 970801, http://www.jugendring.it/files/Einladung_Maretscher_Gespraech_Jugendliche.pdf - al

11.10.08 | Sa. > SCHLAGANFALL, was nun? Was gibt es, was fehlt in S√ľdtirol?

Tagung zum Thema Schlaganfall, es moderiert Gertrud Calenzani. ACHTUNG!!! Der Tagungsort wurde vom Kolpinghaus ins Pfarrheim Bozen verlegt! Mediziner berichten über den aktuellen Stand der Schlaganfallversorgung und die Rehabilitation nach Schlaganfall. Außerdem berichten zwei Betroffene über ihren erlittenen Schlaganfall und das neue Buch "Gib mir Deine Hand", über das Thema Schlaganfall wird vorgestellt. Betroffene und Angehörige wollen schließlich einen Forderungskatalog vorlegen. Ort: Pfarrheim, Pfarrplatz 24, Bozen. Zeit: 9-13 Uhr. Info: AEB - Arbeitskreis Eltern Behinderter, Tel. 0471 289100, Tel. 0471 610333, info@a-eb.net - al

12.10.08 | Do. > 58. Giornata nazionale per le vittime degli incidenti sul lavoro

Il 12 ottobre è in programma una messa in suffragio dei caduti sul lavoro alle 8.30 nella Chiesa di San Domenico in Piazza Domenicani, alle 10 la Ceremonia civile in onore dei caduti sul lavoro e consegna dei brevetti e distintivi ai mutilati ed invalidi del lavoro alla Kolpinghaus. L'11 ottobre, alle 11 si svolge la cerimonia di deposizione e benedizione delle corone in suffragio ai caduti sul lavoro in Zona Industriale. Info: ANMIL - Associazione Nazionale Mutilati ed Invalidi del Lavoro, Tel. 0471 978504, anmilbz@yahoo.it - mm

15.10.08 | Me. > "Famiglia-famiglie: singolare e plurale": convegno dell'Ass. La Strada

In una societ√† complessa non esiste pi√Ļ un unico modello di famiglia, ma tanti modi diversi di essere e fare famiglia. Il convegno proporr√† riflessioni sul cambiamento dei modelli familiari e sulle prospettive future degli stessi. Relatori: don Mimmo Battaglia, presidente della Fict (la Federazione Italiana Comunit√† Terapeutiche) e Mario Sberna, presidente dell'Associazione nazionale famiglie numerose. Luogo: Bolzano, Centro pastorale. Ore: 9-13. Info: tel. 0471 203111, info@lastrada-derweg.org - mm

15.10.08 | Mi. > Selbsthilfe bei Krebs: Mut und Zuversicht schöpfen

Persönliche Erfahrungen machen uns zu Experten in der Alltags- und Lebensgestaltung bei einer Krebserkrankung. Dieses Wissen auszutauschen, Erfahrungen weiterzugeben und sich mit Gleichbetroffenen zu verständigen, ist befreiend und vermittelt Mut sowie Zuversicht. Selbsthilfe stößt jedoch auch auf ihre Grenzen ¬Ė nämlich dort, wo eine Fachberatung unerlässlich ist. Renate Daporta Jöchler, Präsidentin der Südtiroler Krebshilfe, sowie eine Patientenvertreterin informieren über die Möglichkeiten, Angebote und Vorteile der Selbsthilfe und über dessen Grenzen. Ort: Fortbildungssaal des KH Brixen, Zeit: 19.30 Uhr. Info: Vereinigung Südtiroler Krebshilfe, Tel. 0471 283348, www.krebshilfe.it - al

17.10.08 | Ve. > La formazione in carcere: integrazione e rielaborazione del vissuto

Tra i progetti che l'Upad promuove in carcere vi sono quelli riguardanti la formazione. In particolare si presenteranno progetti di apprendimento delle tecniche sull'autobiografia, con un'analisi di casi a livello nazionale, e le politiche nazionali a sostegno della rieducazione dei carcerati. Luogo: Bolzano, via Firenze 51. Ore: 9-13. Info: UPAD, tel. 0471 921023, www.upad.it - mm

18.10.08 | Sa. > Bildungsweg Pustertal: 10-jähriges Bestehen, Eröffnung neuer Räume

Der Bildungsweg Pustertal-BIWEP unterstützt seit mehreren Jahren Bildungsausschüsse - Bezirksservice Weiterbildung - Vereine, Gemeinden und Institutionen wie Schulen, Elkis, und Interessierte im Bereich Weiterbildung. Am 18. Oktober feiert Biwep die Eröffnung der neuen Räumlichkeiten im Michael-Pacher-Haus in Bruneck. Gleichzeitig wird es auf das 10-jährige Bestehen zurückgeblickt und künftige Entwicklungen angedacht. Ort: Bruneck, Michael-Pacher-Haus, Kapuzinerplatz 3/F. Zeit: 10 Uhr. Info: Tel. 0474 530093, info@biwep.it - mm

20.10.08 | Lu. > Incontro con l'autore Alidad Shiri: "Via dalla pazza guerra"

Alidad ha sedici anni, vive a Merano, e assieme alla sua insegnante è riuscito a scrivere un libro raccontando la sua storia, la fuga clandestina dal suo paese, l'Afghanistan, per costruirsi un futuro in Europa. Dopo molti tentativi di fuga dal Pakistan-Iran-Turchia- Grecia ed un lungo viaggio legato sotto un tir arriva sfinito e senza forze in Alto Adige (Bressanone). Con questo racconto Alidad Shiri e l'insegnante Gina Abbate hanno vinto il premio CULTURA SOCIALIS 2008. Luogo: Scuola per le professioni sociali Hannah Arendt, Bolzano. Ore: 14. Info: tel. 0471 418221, veruska.stampfer@provinz.bz.it - mm

23.10.08 | Do. > 30 Jahre Wohneinrichtung f√ľr Menschen mit Behinderung "Trayah", Bruneck

Die Wohneinrichtungen für Menschen mit Behinderung "Trayah" in Bruneck feiern am Donnerstag, 23. Oktober 2008, ihr 30-jähriges Bestehen mit einer Tagung im Seminarraum der Raiffeisenkasse Bruneck (Europastraße 19, 39031 Bruneck). Info: Bezirksgemeinschaft Pustertal - Sozialsprengel Bruneck, Tel. 0474 555548, www.bezirksgemeinschaftpustertal.it - al

28.10.08 | Di. > Interkulturelle Kompetenzen - im Dialog mit anderen Kulturen

Der Lehrgang vermittelt interkulturelle Kompetenzen, die den Umgang im Beruf mit Menschen aus verschiedenen Kulturen erleichtern. Ort: Brixen, Cusanus Akademie. Acht Module vom 28.10.2008 bis 05.06.2009. Info: Cusanus Akademie, Tel. 0472 832204, info@cusanus.bz.it - bs

Kultur und Freizeit

02. - 31.10.08 > Fotografia: Badate - Rapporti bilaterali Bolzano - Ucraina

Reportage della fotografa americana Jane Evelyn Atwood sulla realtà dell’universo badanti e delle persone bisognose di assistenza a Bolzano: 64 foto, esposte al Centro Trevi di Bolzano fino al 31 ottobre. Info: Ripartizione Cultura italiana, Ufficio Cultura, Tel. 0471 411230, www.provincia.bz.it/cultura - bs

Radio/TV/Film bearbeitet von magdalena@poeder.it

10.10.08 | Fr. > TV "Mosaiksteine der Seele": Selbsthilfegruppen f√ľr psychisch Kranke

Der 10. Oktober wird als Tag der psychischen Gesundheit begangen. Der Sender Bozen zeigt zu diesem Anlass einen Film über Selbsthilfe gegen Depression. Mehrere Patient/innen schildern, wie sie mit Panikattacken und Depressionen umgehen. Gespräche mit anderen Betroffenen können der erste Schritt in Richtung Selbsthilfe sein. Der Film "Mosaiksteine der Seele" wurde von Michaela Falkensteiner und Günther Neumair für den Verein Lichtung gestaltet. Zeit: 21.35 Uhr. Info: Rai Sender Bozen, Tel. 0471 902204, www.senderbozen.rai.it - mm

14.10.08 | Di. > Radiomagazin "Thema Sozial" im Sender Bozen

Mit folgenden Beiträgen: Adoption, Anerkennung und Erkennbarkeit des sozialen Ehrenamtes, Sensibilisierungsaktion zum Abbau der architektonischen Barrieren in Brixen. Einmal monatlich, immer am ersten Dienstag des Monats, von 9.05 bis 10.05 Uhr, geht es in "Thema Sozial" um soziale Themen in Südtirol. Wiederholung um 17.05 Uhr. Info: Rai Sender Bozen, Tel. 0471 902204, www.senderbozen.rai.it - mm