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Newsletter

Newsletter 'social' - Nr. 20|2008 vom 22.10.2008

Die Herausgabe des Newsletter "Social" seitens des Dachverbandes wurde Ende 2010 aus Kostengründen eingestellt.
Als Dachverband für Soziales und Gesundheit mit derzeit 46 angeschlossenen Organisationen erlauben wir uns, auf unser Rundschreiben hinzuweisen, welches über Aktuelles in den Organisationen, Diensten, Arbeitsgruppen und Gremien des Dachverbandes Auskunft gibt und ca. monatlich erscheint.

Inhalt

Header

Editorial

Panorama

Kommentar

ChancenGleichheit

Frauen

Menschen mit Behinderung

Migration

Kinder und Jugend

Familie

Senior/innen

Gesundheit und Wohlbefinden

Seminare/Kurse/Ausbildung

Vortrag/Tagung

Verschiedenes

Stellenanzeigen

Header

Umkämpfte Räume

Bettlerverordnungen in zahlreichen Städten, das Wegweiserecht gegenüber Obdachlosen, rigides Vorgehen gegen die Hausbesetzerszene sowie die steigende Zuhilfenahme privater Sicherheitsdienste lassen sich derzeit in vielen größeren Städten Europas feststellen. Anstatt soziale Probleme wie Obdachlosigkeit und Armut zu lösen, werden die davon betroffenen Personen verdrängt oder gar kriminalisiert. Das Recht auf die Stadt wird nur mehr jenen gewährt, die aufgrund ökonomischer und sozialer Privilegien über die entsprechenden wirtschaftlichen und kulturellen Potentiale verfügen. - aus Umkämpfte Räume, Verlag Libertäre Assoziation, Berlin 1998 - al

Editorial

Arbeitsverbot fĂĽr Bettler - Was wohl der Heilige Martin dazu sagen wĂĽrde?

In einigen Südtiroler Städten haben Bettler jetzt "Arbeitsverbot". Allerdings, so wird betont, nur die organisierten. Organisiert ist ja normalerweise kein negativer Begriff. Beim Betteln klingt das schon anders. Auffallend ist: Eine ursprüngliche Angelegenheit der Armut wird immer öfter unter dem Aspekt der Sicherheit bzw. Unsicherheit abgehandelt. Dabei stützt man sich nicht unbedingt auf Fakten sondern auf allerlei Mythen und Vorurteile. Letztlich werden diese durch die Verbote untermauert. Es fällt auch auf, dass sich beim Thema Betteln fast ausschließlich kirchennahe Personen und Organisationen zu Wort melden. Anders als bei vielen anderen Themen vertritt die Kirche dabei die Seite der Aufklärung. Und sie versucht vernünftig auf Fakten hinzuweisen. Eine Richtigstellung kursierender Bettler-Mythen, wie etwa in Wien geschehen, wäre auch hierzulande dringend nötig. Bald ist übrigens Martinstag. Wäre doch ein idealer Anlass. - al

Panorama

Tagung "Sicher Spenden - Ist das möglich?" am 28.11. in Bozen

Im Zusammenhang mit Spendensammlungen tauchen immer wieder ähnliche Fragen auf. Im Rahmen einer Fachkonferenz am Freitag, 28. November, in Bozen soll das Thema Spenden nun von Spendenorganisationen und Expert/innen inhaltlich vertieft und einer breiten Öffentlichkeit näher gebracht werden. Vertreter/innen von nationalen Instituten zur Spendenzertifizierung aus Italien, Österreich und der Schweiz werden berichten. Für das Südtiroler Zertifizierungs-System "Sicher Spenden" hingegen sollen sich auf der Tagung Orientierungspunkte für die Weiterentwicklung herauskristallisieren. Zur Diskussion der Weiterentwicklung von "Sicher Spenden" wurden verschiedene Dachorganisationen aus den Bereichen Sport, Umwelt, Kultur, Entwicklungszusammenarbeit eingeladen. Die Tagung findet im Innenhofsaal im Landhaus I, Bozen statt und beginnt um 9.30 Uhr. Info/Anmeldung: Tel. 0471 324667, info@spenden.bz.it - al

Die ersten 60 Jahre des SĂĽdtiroler Gewerkschaftsbunds SGB CISL - Bereichsverhandlungen

Der 1948 gegründete Südtiroler Gewerkschaftsbund (SGB CISL) feierte im Bozner Kolpinghaus am 17. Oktober sein 60jähriges Bestehen. Die Fachgewerkschaft ÖDV-Öffentlicher Dienst im SGB CISL vertritt das Personal, das in Gemeinden, Bezirksgemeinschaften, Altersheimen arbeitet, oder in der Landesverwaltung, im Landesgesundheitsdienst, im Wohnbauinstitut, in der privaten Sanität und den sozialen Diensten. Derzeit finden mit den Arbeitgeberverbänden Verhandlungen zur Erneuerung des Bereichsabkommens für die Bediensteten der Gemeinden, Bezirksgemeinschaften und Öffentlichen Fürsorge- und Wohlfahrtseinrichtungen (ÖFWE) statt. Ein zweites Treffen dazu fand letzte Woche statt. Dabei haben die Gewerkschaften ihre Forderungen zu Einstufungen, Zulagen, Arbeitszeitregelung, psycho-physischer Erholungsurlaub, Präkariat, Anerkennung von Diensten, Außendienstvergütung, individuelle Gehaltserhöhungen vorgestellt. Info: Tel. 0471 568468, www.sgb-cisl.it - al

Geschichten aus dem Knast - Ausbildung fĂĽr neuen Schalter in der Haft ab November

"Kann Erzählen einer Kanaille helfen?", fragt ein Häftling in einer Schreib-Werkstatt. Wie autobiografisches Schreiben in der Haft wirken kann, darüber berichteten letzte Woche in Bozen die Psychologin Franca Berti und der Universitätsdozent Claudio Fabbrici. Sie stellten das neue Heft "Tell me your story", Erzähl mir deine Geschichte, vor, das im Bozner Gefängnis entstanden ist. Begleitetes Schreiben und Erzählen führe Menschen zu ihren Ressourcen, helfe Perspektiven für die Zukunft zu finden, vielleicht für eine Zukunft ohne Rückfälle. Eine Ausbildung für Menschen, die mit Häftlingen oder EX-Häftlingen arbeiten, bietet außerdem die italienische Volkshochschule UPAD ab November an, in 315 Stunden. Ziel ist, Mitarbeiter für einen neuen Schalter im Gefängnis auszubilden. Dort sollen sich Häftlinge künftig für ihre Zeit nach der Haft beraten können. Der Schalter soll Schnittstelle im Bereich Wiedereingliederung sein. Info: Tel. 0471 505320, nicoletta.rizzoli@upad.it - bs

In SĂĽdtirol entsteht ein Netzwerk der abgestuften Palliativmedizin

Die Landesregierung hat nun dem von 30 Ärzt/innen, Pflegekräften, Psycholog/innen und Therapeut/innen ausgearbeiteten Palliativbetreuungs-Konzept grünes Licht gegeben. Einrichtungen und Dienste sollen in einem Netzwerk so zusammenwirken, dass die Schwerkranken und ihre Angehörigen rund um die Uhr, im gewohnten Umfeld ärztlich, menschlich, seelisch und geistlich betreut werden. Die Betreuung zu Hause wird dem Hausarzt und dem Hauskrankenpflegedienst anvertraut, während die Palliativstation im Krankenhaus schwer kranke oder unheilbare Patient/innen zur stationären Pflege aufnimmt. Unterstützung kommt auf Sprengelebene vom Tageshospiz, Palliativambulatorium und Konsiliardienst. Das Netzwerk wird in den nächsten zwei Jahren aufgebaut. In den vier Schwerpunktkrankenhäusern des Landes werden dafür schrittweise mindestens fünf Betten für die Palliativbetreuung vorgesehen. Info: Tel. 0471 418020, gesundheitswesen@provinz.bz.it - al

Schlaganfall: Betroffene fordern bessere neuropsychologische Betreuung

Ein Schlaganfall oder ein Schädel-Hirn-Trauma stellt Betroffene, aber auch Angehörige vor große Herausforderungen. In Bozen hat sich jetzt, neben bestehenden Gruppen in Brixen und Bruneck, eine neue Selbsthilfegruppe dazu gebildet und am 11. Oktober in Bozen eine Tagung organisiert. Betroffene forderten dort besonders eine bessere neuropsychologische Betreuung. Anerkennung für die wichtige Arbeit von Selbsthilfegruppen kam durch die anwesenden Verantwortlichen im Sänitätsbereich: "Überall wo es aktive Selbsthilfegruppen gibt, geht etwas weiter", erklärten Primare unisono. Diskutiert wurde auch ein Forderungskatalog. Diesen will Gruppenleiterin Gertrud Calenzani nun fertig formulieren und den verantwortlichen Stellen übergeben. Die Bozner Selbsthilfegruppe trifft sich immer am letzten Mittwoch im Monat, im Sprengelsitz von Kardaun. Die nächsten Treffen finden am 29. Oktober, am 26. November und am 17. Dezember statt. Info: Tel. 0471 610333, calenzanigertrud@yahoo.de - al

Zu wenig Ergotherapeuten - Job mit Zukunft in der Jugendpsychiatrie

"In Südtirol gibt es noch zu wenige Ergotherapeut/innen, an die zehn Stellen sind offen", sagt Brigitte Fleitz, Koordinatorin des Studiengangs Ergotherapie an der Claudiana, Bozen. Vor allem mit dem Ausbau der Kinder-und Jugendpsychiatrie wächst der Bedarf: Das Kinderdorf in Brixen sucht seit längerem dringend eine Ergotherapeutin für Jugendliche mit psychiatrischen Problemen, und auch die Villa Winter braucht Verstärkung. Erst vier Ergotherapeutinnen arbeiten in Südtirol im psychiatrischen Bereich. In der Ausbildung für Ergotherapie steht Jugendpsychiatrie längst auf dem Stundenplan, und der Facharzt und Koordinator des Netzwerks für Jugendpsychiatrie Ingo Stermann unterrichtet das Fach dort persönlich. 15 neue Ergotherapeut/innen werden im nächsten Herbst ihr Studium abschließen, 2010 endet ein weiterer Studiengang. Auch in der Altenarbeit gebe es verstärkten Bedarf an Ergotherapeuten, so Fleitz. Info: Tel. 0471 067310, info@claudiana.bz.it - bs

Die Alm fĂĽr alle: Barrierefreies Naturerlebnis auf der Seiser Alm - Tagung

Im Tourismusleitbild für das Gebiet Seiser Alm spielt auch die Barrierefreiheit eine Rolle, denn damit eröffnen sich neue Chancen und Möglichkeiten. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Naturerlebnis und Mobilität" wird am Donnerstag, 23. Oktober, im Reiterhof Unterlanzin, Telfen ab 16 Uhr eine Tagung dazu stattfinden. Die Referenten kommen aus Deutschland und Südtirol und zeigen das Potential, das im Barrierefreien Tourismus steckt, am Beispiel von Brandenburg auf. Ab 18 Uhr folgen individuelle Informationsgespräche "Wie gestalte ich mein Angebot so, dass es auch für Personen mit Mobilitätseinschränkungen nutzbar ist?", mit Törggelen und barrierefreiem Testparcours. Der Reiterhof Telfen ist zugänglich für Menschen mit Gehbehinderung und für Rollstuhlfahrer/innen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, Anmeldung erforderlich: Tel. 0471 707024, naturerlebnis@seiseralm.it - al

Caritas-Gebrauchtkleidersammlung am 8. November

Am 8. November sammelt die Caritas wieder Gebrauchtes. Sie bittet die Bevölkerung auch heuer, nur gut erhaltene Kleider, Schuhe, Taschen und Haushaltswäsche wie Decken, Bettwäsche, Handtücher, Tischdecken und Vorhänge abzugeben. Derzeit werden in den Pfarrgemeinden insgesamt 400.000 gelbe Gebrauchtkleidersäcke verteilt. Im vergangenen Jahr brachte die Aktion Einnahmen von fast 155.000 Euro. Abnehmerin der gesammelten Textilien und Schuhe ist die Firma Tesmapri aus Montemurlo bei Florenz. Mit der Firma wurde ein Ethikvertrag abgeschlossen. Dieser garantiert die Einhaltung von ökologischen und sozialen Richtlinien. Info: Heidi Kritzinger, Tel. 0471 304303, heidi.kritzinger@caritas.bz.it - al

Meraner Solidaritätspreis 2008 - Vorschläge bis 31. Oktober einreichen

Die Gemeinde Meran vergibt auch für das Jahr 2008 den "Solidaritätspreis der Stadt Meran", der aus einer Ehren-Urkunde und einem Geldbetrag besteht und an Personen oder Vereine verliehen wird, die im sozial-karitativen Bereich tätig sind. Nominierungsvorschläge für die Preisträger können bis 31. Oktober 2008 beim Assessorat für Sozialwesen der Stadtgemeinde Meran eingereicht werden. Info: Amt für Sozialwesen, Tel. 0473 250411, Hannelore.Ratschiller@gemeinde.meran.bz.it - al

"home.movie " - Ein hochmobiler Film eines zunehmend immobilen Menschen

Es ist noch nicht lange her, da bereiste der Nordtiroler Martin Bruch mit seinem Handbike Istanbul, Paris und New York. Mit den Händen kurbelnd um weiterzukommen, filmte er die Fahrten mit einer Helmkamera und schnitt daraus 2003 sein radikal subjektives "handbikemovie". Mittlerweile lässt die fortschreitende Multiple Sklerose des Filmemachers solche Ausfahrten nicht mehr zu - die Unternehmungslust ist jedoch geblieben. Nun hat er mit seiner Ko-Regisseurin, der Südtirolerin Reinhilde Condin, einen Kurzfilm über eine abenteuerliche Tour durch seine Wohnung gemacht. Die zunehmende Immobilität verändert die Abläufe und Gewohnheiten seines Alltags sowie die Sicht auf die Umgebung. Rollstuhl und Deckenlift mit montierter Kamera sind die Mittel für Reisen im Zimmer. Der Film läuft im Kurzfilmprogramm der Viennale '08 und zeigt: Reisen ist auch eine Sache des Willens. Info: www.martinbruch.eu; www.viennale.at - al

Le Grand Magasin: Ein Modellkaufhaus fĂĽr genossenschaftliche Waren aus Europa

Anfang Oktober eröffnete in Berlin das Kaufhaus "Le Grand Magasin". In diesem temporären Geschäft werden exklusiv Waren europäischer Produktivgenossenschaften aus dem Non-Food-Bereich ausgestellt und verkauft. Produktivgenossenschaften sind Betriebe, in denen die Mitarbeiter/innen zugleich Beschäftigte und Eigentümer des Unternehmens sind; dazu gehören auch Sozialgenossenschaften. Bis Ende 2009 wird das Kaufhaus den Rahmen für zahlreiche Veranstaltungen bilden. Das Projekt wird von Coopseurope unterstützt. Coopseurope engagiert sich bei der EU für die Genossenschaften in Europa. Ausstellungsdauer: 10. Oktober bis 11. Januar 2009, Öffnungszeiten: Di–So, 10–20 Uhr. Info: www.legrandmagasin.coopseurope.coop - al

Kommentar bearbeitet von alexander.larch@social.bz.it

Wenn der Staat Robin Hood fĂĽr Reiche spielt

Das Rettungspaket für die Banken mag notwendig sein, vor allem aber ist es ungerecht. Man rettet die Maßlosen - die mit den horrenden Managergehältern. Die Krise ist ja von Menschen gemacht. Allesamt gut ausgebildete, hoch bezahlte Leute. Sie schaufeln Geld hin und her, werben mit dem Slogan: Lassen Sie ihr Geld arbeiten. Aber das kann ja nicht funktionieren, weil Geld selbst nicht arbeiten kann. Das müssen andere tun. Und wenn das Geld "arbeitet", dann passiert das meistens über Ausbeutung. Wenn wir jetzt zig Milliarden aufbringen können für das Finanzsystem, warum nicht auch für Kinderbetreuung, sichere Renten, ein bedingungsloses Grundeinkommen? Was ist mit den hungernden Menschen, warum sorgen wir nicht für mehr ausgleichende Gerechtigkeit unter den Menschen dieser Welt? Leider ist in der aktuellen Krise selten von Ethik die Rede. Statt Gewinn-Maximierung brauchen wir dringend eine Sinn-Maximierung. - al

ChancenGleichheit

Sinti/Roma: Politik, Musik, Theater an der Eurac

Gad Lerner, der bekannte Journalist und TV-Moderator führt in die Tagung "Eine Welt von Welten - Sinti und Roma" ein, am 6. November ab 14 Uhr in der Eurac. Aktuell und politisch geht es dann weiter: Eva Rizzin, Sinti und Intellektuelle, spricht über Bewegungen von Sinti und Roma, und über deren Situation in Italien referiert die Juristin Francesca Saudino. Die Anerkennung der Sinti und Roma als Minderheit ist Thema des Präsidenten des deutschen Zentralrats der Sinti und Roma, und auch die ehemalige Parlamentsabgeordnete Mercedes Frias spricht darüber. Ein Roma-Jazz-Gitarrist stellt ein Musikschulprojekt vor, und spielt am 6. November in der Eurac. Am 7. November stehen im Batzenhäusl ab 16 Uhr Roma-Musik und Küche auf dem Programm, und am 9. November gibts um 20.30 Uhr Theater im Auditorium Roen. Hauptorganisator ist der Verein Nevo Drom, dessen Präsident Radames Gebrielli, Sinto, heuer bei den Landtagswahlen kandidiert. Info: www.nevodrom.it - bs

Frauen

"Non esiti": campagna di informazione per le donne discriminate sul lavoro

Come donna si sente trattata in modo ingiusto sul lavoro? Incontra difficoltà perchè aspetta un figlio o ha un bambino piccolo a casa? Le sembra di avere meno prospettive di assunzione o di carriera? Sono queste le domande che i manifesti realizzati dalla Consigliera di parità pongono alle donne, invitando coloro che si sentono discriminate ad utilizzare il servizio settimanale di consulenza - al giovedì - presso la Ripartizione provinciale lavoro. La campagna informativa "Non esiti" si pone quindi come obiettivo quello di invitare le donne che si sentono trattate in modo ingiusto sul lavoro a reagire. La Consigliera di parità è membro nella Commissione provinciale per l'impiego, rappresentante legale delle lavoratrici discriminate in giudizio o nelle controversie di lavoro ed è legittimata ad agire in giudizio, promuovendo una causa davanti al Giudice del lavoro, per denunciare le discriminazioni sul lavoro. Info: tel. 0471 418502, consiglieradiparita@provincia.bz.it - mm

Nastro Rosa: la Campagna per la prevenzione del tumore al seno della Lega Tumori

"L'età nella quale può comparire la patologia si abbassa sempre di più": con queste parole Maria Paradisi, volontaria della Lega contro i Tumori, spiega l'importanza di campagne informative come "Nastro Rosa", che trae ispirazione dalla campagna mondiale lanciata da Este Lauder nel 1989 e che coinvolge oggi 80 paesi del mondo. Da quindici anni la Campagna "Nastro Rosa" si svolge in tutta Italia ed ognuna delle 103 sezioni della Lega per la lotta contro i tumori ha interpretato con specificità la Campagna Nastro Rosa attraverso l'illuminazione di statue, monumenti, edifici, ha indetto conferenze, borse di studio ed invitato le donne a visite gratuite al seno negli ambulatori della Lega o presso gli Ospedali regionali. Presso l'ambulatorio di senologia dell'Ospedale di Bolzano è possibile fare un controllo. A Bolzano il Comune illuminerà la Torre del Municipio per tutto il mese. Info: tel. 0471 402000, www.legatumoribolzano.com - mm

Die Rechte der MĂĽtter in der Arbeitswelt: BroschĂĽre der Frauen im KVW

"Darf mir während der Schwangerschaft gekündigt werden? Welche finanziellen Unterstützungen erhalte ich?": Diese Frage stellt sich den meisten Frauen, sobald sie schwanger sind. Durch ein Informationsblatt möchten die Frauen im KVW werdende Mütter über ihre Rechte aufklären. Bei Mutterschaftsurlaub, Elternzeit, Kündigungsschutz und bei finanziellen Beiträgen gibt es je nach Versicherungslage und Arbeitsvertrag Unterschiede. Auch als Nicht-Versicherte, Nicht Erwerbstätige - stehen den werdenden Müttern gewisse Rechte zu. Die Infobroschüre gewährt einen groben Überblick über die Anrechte in Hinblick auf die jeweilige Versicherungsposition der Frau: Arbeitnehmerin im privaten oder öffentlichen Sektor, Freiberuflerin, landwirtschaftliche Tagelöhnerin, Hausangestellte. Um möglichst viele Mütter zu erreichen, wird die Broschüre dem Mutterpass beigelegt, den Schwangere von Gynäkolog/innen erhalten. Info: Tel. 0471 300213, frauen@kvw.org - mm

Menschen mit Behinderung

Kinder und Jugendliche mit Down-Syndrom brauchen Chancen

Noch in den siebziger Jahren wurde behauptet, Kinder mit Down Syndrom könnten nur eine Entwicklungsstufe von etwa vier, sechs oder zehn Jahren erreichen - danach sei eher mit Rückschritten zu rechnen. "Heute wissen wir, dass Menschen mit Down Syndrom sich ständig weiterentwickeln, auch noch im Erwachsenenalter. Deshalb muss ihnen lebenslang ein breit gefächertes Lernangebot ermöglicht werden", betont der Arbeitskreis Eltern Behinderter (AEB) anlässlich des nationalen Tags der Menschen mit Down Syndrom am 12. Oktober. Wesentlich sei der Zugang zu Lehr- und Arbeitsplätzen, die eine sinnvolle und interessante Tätigkeit bieten. Dies wäre vor allem für die Entwicklung des Selbstbewusstseins wichtig und fördere die Autonomie des Jugendlichen und Erwachsenen mit Down Syndrom und es ermögliche ihnen, ihren wertvollen Beitrag in der Gesellschaft zu leisten. Info: AEB, Tel. 0471 289100, info@a-eb.net - al

Gemeinde Brixen bekommt Referenten fĂĽr Menschen mit Behinderung

Der Gemeinderat von Brixen hat nun die Weichen für die Ernennung eines Referenten für Menschen mit Behinderung gestellt. Dieser wird vom Bürgermeister auf Vorschlag der betroffenen Vereine und Verbände ernannt. Die Gemeinde wird nun in einem Schreiben um entsprechende Nominierungs-Vorschläge ersuchen. Festgelegt wurde auch der Aufgabenkatalog und das Anforderungsprofil für den Referenten. Er soll die Gemeinde bei der Umsetzung und Weiterentwicklung der Anliegen beeinträchtigter Menschen sowie hinsichtlich deren beruflicher und gesellschaftlicher Integration beraten und ist Anlaufstelle für persönliche Anliegen von Betroffenen und deren Angehörigen. Der Referent soll eng mit den kommunalen Behindertenbeauftragten, den Behindertenverbänden und den Selbsthilfegruppen zusammenarbeiten und sich für den Abbau architektonischer Hürden und die Förderung der autonomen Mobilität von Menschen mit Beeinträchtigung einsetzen. Info: Tel. 0472 262004, magdalena.amhof@brixen.it - al

"Der Georg" - Buchpräsentation am 23.10. in Bozen

Der Südtiroler Georg Paulmichl, von Geburt an "geistig behindert", kombiniert in seinen Texten Altbekanntes auf skurrile, demaskierende Art. Neben einer Auswahl an Texten der vergangenen 20 Jahre enthält sein neu erschienenes Buch "Der Georg" unveröffentlichte Prosastücke und Bilder, sowie ein Vorwort von Felix Mitterer. Beigelegt ist eine CD mit Paulmichl-Texten, gelesen von seinem Betreuer und Herausgeber Dietmar Raffeiner, sowie mehreren musikalischen Vertonungen. Vorgestellt wird der Band am 23. Oktober um 20 Uhr in der Gärtnerei Schullian, Bozen. Info: www.haymonverlag.at - al

Bilderausstellung des Integrierten Kunstateliers Bruneck

1.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche - so viel Platz war noch nie für die Bilder der mittlerweile zehn Künstler/innen des Integrierten Kunstateliers Bruneck, kurz IKA genannt. Die neuesten Arbeiten bleiben bis Jahresende im Brunecker Möbelhaus Schraffl ausgestellt. Info: IKA, Tel. 0474 555819, info@grain-bz.org - al

Migration

"Gegen Klassen für ausländische Schüler" - 900 Schüler bei Sprachkursen im Sommer

"Wir haben zwar keine primäre Gesetzgebungs-Befugnis in diesem Bereich, werden uns in Südtirol aber dagegen wehren, wenn die römische Regierung Klassen für ausländische Schüler einführen will", sagt Arthur Pernstich, Abteilungsdirektor des Deutschen Schulamts. Am 14. Oktober hat die Kammer in Rom einen Lega-Antrag angenommen: Ausländische Schüler und Schülerinnen, die kaum Italienisch sprechen, sollen eigene Klassen besuchen und dabei die Sprache lernen. Nach dem 31. Dezember jeden Jahres dürften außerdem keine neuen Schüler mehr in Regelklassen aufgenommen werden. "Südtirol hat sich eindeutig für den Integrationsweg entschieden und die Sprachenzentren aufgebaut, 900 ausländische Schüler haben heuer im Sommer Sprachkurse besucht", sagt Pernstich. Die Schüler lernen also die Sprache und gehen ganz normal zur Schule mit einheimischen Kindern. Kritisiert hat den Antrag auch Vladimir Spidla, EU-Kommissar für Soziales. Info: Tel. 0471 417520, arthur.pernstich@schule - bs

Interculturalmente - Heuer gemeinsam vom deutschen und italenischen PI

Zum ersten Mal organisieren heuer das deutsche und das italienische pädagogische Institut die Tagung "Interculturalmente" gemeinsam: Vom 6. bis 7. November stellen Referenten im Lyzeum "E. Torricelli" in Bozen Modelle der Einbindung von Kindern und Jugendlichen aus Einwandererfamilien vor, Projekte aus Kindergärten, Schulen, interkulturellen Zentren, Sprachenzentren, Bibliotheken in Italien, Deutschland, Österreich und der Schweiz. Auch Mehrsprachigkeit und Schule ist Thema, Beispiele aus der Schweiz, aus Slowenien und dem Aostatal werden gezeigt. Das Lyzeum befindet sich in der Rovigostraße 42, Workshops finden in der Lewit, Roenstraße 12, statt. Info: Tel. 0471 411446, teresa.tomada@scuola.altoadige.it; Tel. 0471 417249, tanja.plattner@schule.suedtirol.it - bs

Spielernaturen im HdS: FuĂźball und marokkanisch Watten

"Viele Tore sind gefallen", sagt Rainer Girardi von der Organisation für Eine Welt (OEW) nach dem interkulturellen Fußballturnier beim Haus der Solidarität in Brixen. Auch einige junge Roma fegten mit über den Rasen, insgesamt jagten über 20 Spieler und Spielerinnen dem Ball nach. Da das Spiel Ende September, während des Ramadans, stattgefunden hat, fieberte einige Moslems gegen Ende vor allem dem Sonnenuntergang entgegen: Sie freuten sich etwas essen zu können, beim anschließenden Regenbogenfest. Eine Romni und eine nordafrikanische Frau kochten fürs Fest, eine Sinti-Band spielte, andere Musiker, Geiger aus Brixen, stimmten mit ein. Das nächste interkulturelle Spiel findet am 23. Oktober in der OEW statt: Dann wird gewattet - auf Marokkanisch. Info: Tel. 0472 833950, www.oew.org/de/termineartikel.php?id=1135 - bs

Generationen

Kinder und Jugend

Viel Erfolg für Pinguin Leo - Kindergärten greifen Thema sexueller Missbrauch auf

"Wenn Kinder zwischen drei und fünf Jahre alt sind, ist das Risiko für sie sexuell missbraucht zu werden heute am größten", weiß Giuliana Franchini, Psychotherapeutin in Bozen, die sich in der Genossenschaft Il Germoglio auf Missbrauch spezialisiert hat. Aber gerade für die ganz Kleinen gebe es noch kaum Präventionsarbeit. Daher ist die Geschichte "Hände weg!" von der Genossenschaft eine Neuheit, die seit einem Jahr an Kindergärten und Schulen in Südtirol als Puppentheater aufgeführt wird: Ein kleiner Pinguin wird von einem erwachsenen Pinguin belästigt, und der Kleine erzählt das mutig seiner Mutter. Rund 1000 Kinder haben das Stück letztes Jahr gesehen, und bis Dezember stehen schon wieder 19 Termine mit Schülern fest. Eine Werkstatt schließt jeweils ans Stück an, und auch Vorbereitung für Eltern und Lehrer begleitet die Aufführungen. Info: Tel. 0471 300882, www.germogliobz.com/i-nostri-progetti/il-pinguino-leo - bs

Kinder, Kühe, Kräuter - Bäuerinnen als Tagesmütter vor allem in Bozen gefragt

Räuber spielen im Lärchenwald: Die Genossenschaft "Mit Bäuerinnen lernen, wachsen leben" hat erst im letzten Jahr zu arbeiten begonnen, und die Nachfrage ist an einigen Orten bereits größer als das Angebot. "Vor allem italienischsprachige Eltern in Bozen interessieren sich für Betreuung auf dem Bauernhof. Aber leider fehlen gerade im Raum Bozen noch Tagesmütter", sagt Heidi Gamper, Mitarbeiterin der Genossenschaft. Naturpädagogik klingt vor allem in Ohren von Städtern gut, und diese gehört fix zur Weiterbildung der 21 Tagesmütter der Genossenschaft: Spiele im Wald war Thema einer Fortbildung im Mai. Zehn von den Tagesmüttern arbeiten zurzeit aktiv, im Sommer kamen am meisten Schützlinge auf Höfe in ganz Südtirol - 19 Kinder bis zu drei Jahren und einige ältere. Zwei Ausbildungen für Bäuerinnen als Tagesmütter laufen gerade, eine weitere startet im März 2009 in Tisens. Info: Tel. 0471 999366, www.lernen-wachsen-leben.sbb.it - bs

Schnittstelle Psychiatrie - Best Practice-Beispiele SĂĽdtirol, Nordtirol und Bayern

Ämter der Jugendsozialarbeit in Südtirol, Tirol und Bayern haben Anfang Oktober in Innsbruck zum zweiten Mal über Erfahrungen in der Sozialarbeit gesprochen, diesmal in der Jugendpsychiatrie. Auch in Südtirol bauen Gesundheits- und Sozialdienste gemeinsam an der Jugendsozialpsychiatrie, dies sei erfolgversprechend, so Fachleute aus Bayern und Tirol. Bayern sei bereits gut gerüstet, was psychiatrische Einrichtungen für Minderjährige betrifft, auch, weil das Gesetz dort anders sei als in Italien: In Bayern habe jeder Minderjährige mit psychiatrischen Problemen das Recht auf einen Platz in einer kinderpsychiatrischen Einrichtung, sagt Gerhard Mair, Vizedirektor des Südtiroler Landesamts für Familie, Frau und Jugend. Während in Tirol der Ausbau der Jugendpsychiatrie noch nicht so programmatisch verlaufe wie in Südtirol, sei dort wie auch in Bayern die Zusammenarbeit mit der medizinischen Fakultät der Universität vorteilhaft. Info: Tel. 0471 418240, gerhard.mair@provinz.bz.it - bs

Dienste informieren Jugendliche beim Tag der offenen TĂĽr im Realgymnasium Meran

Am 12. November findet im Realgymnasium Meran ein Tag der offenen Tür statt. Dabei stellen sich verschiedene Einrichtungen und Institutionen der Kinder- und Jugendarbeit den Student/innen vor. Diese können sich auf einem Parcours der Dienste Informationen über deren Angebot für Jugendliche einholen. Mit dabei sind der Jugenddienst, Jugendtreffs, Jugendzentrum Jungle, Young & Direct, Streetwork, Forum Prävention, Infes Fachstelle für Essstörungen, La Strada-Der Weg, die Dienststelle für Unterstützung und Beratung des Deutschen Schulamtes, der Sozialsprengel Meran. Der Gesundheitsbezirk Meran ist durch die Basismedizin (Dienst für Vorsorgemedizin), die Dermatologie, den Dienst für Diät und Ernährung und den Dienst für Abhängigkeitserkrankungen vertreten. Alle Dienste werden sich im Rahmen der Tagung "Gesundheitsförderung und Prävention im pädagogischen und sozialen Kontext" am 19.11. einem breiteren Publikum vorstellen. Info: Tel. 0473 203151, rg.meran@schule.suedtirol.it - al

Tagung "Gesundheitsförderung und Prävention im pädagogischen und sozialen Kontext"

Am Mittwoch, 19. November, findet in der Fachoberschule für Soziales "Marie Curie" Meran, eine Tagung zum Thema "Gesundheitsförderung und Prävention im pädagogischen und sozialen Kontext" statt. Zielsetzung der Tagung ist das Präventionsbewusstsein zu vertiefen und die Netzarbeit auszubauen. In einem Referat und vier Workshops sollen Handlungsmöglichkeiten im Sinne von Vorbeugung und Intervention kennen gelernt werden. Die Organisatoren der Tagung sind die Dienststelle für Unterstützung und Beratung des Deutschen Schulamtes, der Jugenddienst Meran, das Jugendzentrum Jungle, der Gesundheitsbezirk Meran, Dienst für Basismedizin und der Sozialsprengel Meran. Info: Tel. 0473 201213, www.fos-me.it - al

Sozialarbeit in Berlin, Köln, Hamburg - Jetzt um Studienaufenthalt bewerben

Ab jetzt sind die Bewerbungen für Jugend-Sozialarbeiter um ein Stipendium für einen Studienaufenthalt in Deutschland offen. Rund zwei Monate lang können Teilnehmer zwischen 25 und 45 Jahren im nächsten Herbst Erfahrungen in Einrichtungen für Kinder und Jugendliche sammeln. Unter dem Motto Lernen über Grenzen hinweg koordiniert die Arbeitsgemeinschaft für Kinder und Jugendhilfe in Deutschland die Studienaufenthalte, das deutsche Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vergibt die Stipendien. Info: Tel. +49 30 40040-200, www.agj.de - bs

Familie

Conoscere per accogliere: "Linee guida" per l'accoglienza dei bambini adottati a scuola

Conoscere l'altro significa impegnarsi per un'integrazione sociale: lo hanno sperimentato alcuni insegnanti che hanno avvertito il bisogno di conoscere il percorso degli alunni adottati e delle loro famiglie per poter costruire insieme un percorso di apprendimento sereno e rispettoso dei loro bisogni. Da questa esigenza è nato un gruppo di lavoro, composto dal Servizio provinciale adozioni, Tribunale per i minorenni, Equipe adozioni, Distretto sociale, associazioni dei genitori, scuola. Dal confronto tra tutti questi attori sono nate le "Linee guida per l'accoglienza" dei bambini adottati a scuola, che riassumono strategie da mettere in atto dalla famiglia e dalla scuola per favorire al meglio il percorso evolutivo e l'inserimento scolastico del bambino adottato. Il documento verrà presentato ai direttori delle scuole italiane il 28 ottobre, alle 14.30, presso l'Auditorium Damiano Chiesa, in via Fago 37 a Bolzano. Info: tel. 0471 411357, giuliana.fulici@provincia.bz.it - mm

"Starke Eltern - Starke Kinder" - Kusleiter/innenschulung in Meran

Das Selbstvertrauen der Eltern als Erzieher zu stärken und die Kommunikation in der Familie zu verbessern ist das Ziel der Elternkurse "Starke Eltern, starke Kinder", die vom Familienbüro in Zusammenarbeit mit dem KVW Bildungsreferat und dem Deutschen Kinderschutzbund in Südtirol angeboten werden. Sie organisieren auch die entsprechende Kursleiter/innenqualifizierung. Die 5-tägige Qualifizierung fängt am 6. November im KVW Meran an. Absolvent/innen können dann selbst Elternkurse nach den vorgegebenen Standards anbieten. Vermittelt wird im Elternkurs das Modell der "anleitenden Erziehung": Eltern nehmen ihre Rolle und Verantwortung als Erziehende wahr, leiten und begleiten ihre Kinder. Entwickelt wurden das Kurskonzept und das zugrunde liegende Handbuch von Paula Honkanen Schoberth und Lotte Jennes Rosenthal in Deutschland. Info: Tel. 0471 300213, bildungsreferat@kvw.org - mm

Im Zeichen der Familienfreundlichkeit: 10 Jahre "Bildungsweg Pustertal"

Der Verein BiweP - Bildungsweg Pustertal begleitet zur Zeit sieben Gemeinden, die familienfreundliche Maßnahmen einführen. Er hat die Gründung der Eltern Kind Zentren in Vintl, Olang und Ahrntal unterstützt und ist in verschiedenen familienunterstützenden Netzwerken in Form von Arbeitsgruppen und Elterninitiativen im Pustertal aktiv. Er initiiert Bildungsprojekte im Bereich Familie und begleitet das Bündnis "Familienfreundliche Gemeinden im Pustertal", das er gegründet hat. Dies sind nur einige Daten, die der Verein am 18. Oktober bei der Feier zum 10jährigen Jubiläum präsentiert hat. Dabei wurden auch die neuen Räumlichkeiten im Michael-Pacher-Haus in Bruneck eingeweiht. Für Irmgard Pörnbacher, Leiterin des BiweP, ist die systematische Zusammenarbeit von Verantwortungsträgern und Betroffenen eine wichtige Voraussetzung zur Schaffung eines nachhaltigen familienfreundlichen Klimas im Pustertal. Info: Tel. 0474 530093, info@biwep.it - mm

Senior/innen

Hauspflege: Lebenshilfe Mobil in intensiver Zusammenarbeit mit Sozialdiensten

Lebenshilfe Mobil bietet ihre Hauspflege seit 1. September in Konvention mit Sozialdiensten an. Dadurch erhält der akkreditierte und durch 20jährige Arbeit erfahrene private Hauspflege-Anbieter eine sicherere Stellung auf dem Pflege-Markt, der immer mehr Anbieter anziehen wird - auch aus dem Ausland. Mit den Bezirksgemeinschaften Wipptal, Eisacktal, Pustertal, Burggrafenamt und Unterland, dem Sozialbetrieb Bozen und der Gemeinde Meran arbeitet die Lebenshilfe dafür zusammen. Dabei haben sich nun auch die Tarife angeglichen: Pflegebedürftige zahlen mindestens zwei und höchstens 20 Euro für eine Stunde Hauspflege, ob diese nun der Sozialdienst leistet oder die Lebenshilfe. Zu diesen Tarifen darf die Lebenshilfe Pflegebedürftigen aber nur noch bis zu zwei Stunden am Tag Hauspflege anbieten, wie die öffentliche Hauspflege. Den Bedarf von Familien, die mehr Pflege brauchen, deckt das Angebot nicht. Info: Tel. 0471 062525, dissertori@lebenshilfe.it - bs

Anträge auf Sachwalterschaft steigen stark an - Informationen für Bürger

Bereits 71 Anträge auf einen Sachwalter für pflegebedürftige Menschen begleitete heuer die Dienststelle für Sachwalterschaft im Dachverband der Sozialverbände. 2007 waren es im ganzen Jahr nicht einmal die Hälfte davon. Auch, weil das neue Pflegegeld des Landes nun direkt an die Bürger überwiesen wird, brauchen Pflegebedürftige, die ihre Interessen nicht selbst wahrnehmen können, nun dringender Sachwalter. Oder sie sind gefragt, wenn Verwandte Rekurs einreichen wollen, nach der Einstufung der Pflegebedürftigen. Die Dienststelle für Sachwalterschaft informiert zum Thema: am 29.10. im Altersheim Brixen, am 4.11. berät sie Mitgliedsorganisationen des Dachverbandes im Sitz der Arbeitsgemeinschaft für Behinderte in Bozen, am 5.11. informiert sie im Sozialsprengel Bruneck, am 12.11. im Sozialsprengel Meran, am 14.11. den Verband der Altersheime. Info: Tel. 0471 324667, info@ads.bz.it - bs

Kulturelle Luft schnappen - Stadtführungen für ausländische Pflegekräfte

Ausländische Haushaltshilfen, die Senioren zuhause pflegen, sollen Bozen so richtig gut kennen lernen: Die Genossenschaft 5 Sinne organisiert nun Stadtführungen für sie. "Die Pflegenden können mit den Senioren dann an interessante Orte der Stadt spazieren, mit ihnen historische Winkel entdecken, die alten Menschen können Erinnerungen auffrischen, kulturelle Luft schnappen", sagt Emanuela Tagetti von der Genossenschaft. 5 Sinne organisiert Stadt- und Reiseführungen für Menschen, die sich nur eingeschränkt oder nur noch langsam bewegen können. Bisher hat sie vor allem mit Altersheim-Bewohnern und Behinderten gearbeitet, sogenannte Slow-Spaziergänge veranstaltet - langsame aber kulturell interessante Spaziergänge durch die Stadt. Nun möchte sie für pflegebedürftige Senioren zuhause etwas tun. "Sie sollen herauskommen können aus ihren Wohnungen", sagt Tagetti. Auch für Brixen sind solche Stadtführungen geplant. Tel. 333 6592979, www.5sensi.info - bs

Gesundheit und Wohlbefinden

Gegen das Vergessen - Information und Beratung bei Demenzerkrankungen im Obervinschgau

Seit Mitte August wird im Gesundheits- und Sozialsprengel Obervinschgau gezielte Information und Beratung über das Thema Demenz für Betroffene, Angehörige und Interessierte angeboten. Familien sollen beraten, begleitet und unterstützt werden, damit die Betreuung zu Hause so lange wie möglich gewährleistet wird. Die Beratung wird jeden zweiten und vierten Dienstag des Monats im Gesundheits- und Sozialsprengel Mals angeboten. Vorausgegangen war eine intensive Beschäftigung mit der Thematik Demenz und eine Befragung von Angehörigen und Menschen mit Demenz. Daraus ergab sich die Notwendigkeit, die Betreuung und Unterstützung auszubauen. Die Pflegerinnen der Hauskrankenpflege und die Mitarbeiterinnen der Hauspflege haben deshalb in diesem Jahr gemeinsame Fortbildungen besucht und sich Fachkompetenz angeeignet, um eine bessere Betreuung der Erkrankten zu gewährleisten. Info/Terminvereinbarungen: Tel. 0473 836000, Karla.Stecher@asbmeran-o.it - al

"Fughe da fermi": un film per informare i giovani sui rischi del consumo di droghe

Un ragazzo che ha vissuto il dramma della droga propone al pubblico la sua esperienza di vita. Il racconto si snoda in una serie di "flash", di "diapositive", ad ognuna corrisponde uno stato d'animo, una situazione, un tipo di stupefacente. Ogni volta che si parla di una sostanza entra in scena un conduttore che affronta il tema dal punto di vista scientifico, ma con un linguaggio accessibile a tutti. Il ragazzo torna protagonista, si riappropria della sua libertà, la droga rimane un ricordo del passato. E' il racconto del film "Fughe da fermi: ricordi ed emozioni di una mente in viaggio", un percorso teatrale di un viaggio alla ricerca di sè prodotto dalla Comunità di San Patrignano di Rimini e proposto a Bolzano dall'Associazione dei genitori di tossicodipendenti. L'obiettivo è di informare i giovani dei pericoli del consumo di stupefacenti. Il film viene proiettato il 28 ottobre, alle 9, al Teatro Cristallo di Bolzano. Info: tel. 0471 913066, ass.gen.toss@tin.it - mm

Ess-Störungen: Gründungstreffen der Selbsthilfegruppe für Angehörige

Magersucht, Bulimie, Esssucht, sind nicht nur für Betroffene ein großes Problem. Auch für Angehörige und Freunde von Betroffenen ist der Umgang mit Essstörungen oft eine große Belastung. Sie bemühen sich, für ihr Kind, ihren Partner, ihren Bekannten geeignete Hilfe zu suchen und ihre Lieben davon zu überzeugen, sich helfen zu lassen. Die Angehörigen fühlen sich manchmal hilflos und fehl am Platz. Die angeleiteten Selbsthilfegruppen der Fachstelle für Ess-Störungen "Infes" bietet einen geschützten Rahmen, in dem Angehörige gemeinsam auf Fragen, Ängste, Ohnmachtsgefühle und Befürchtungen gute Lösungswege und Handlungsalternativen finden können und mit der Unterstützung der Gruppe auch umzusetzen versuchen. Gründungstreffen neuer Selbsthilfegruppen für Angehörige finden jetzt im Herbst in Bozen, Meran und Bruneck statt. In Bruneck ist ein Treffen am 29. Oktober, um 19.30 Uhr, im UFO, geplant. Genaue Infos zu allen Gruppen: Tel. 0471 970039, www.infes.it - mm

Agenda

Seminare/Kurse/Ausbildung

25.10.08 | Sa. > "Mein Platz – Umgang mit eigenen Grenzen"

Zielgruppe: Eltern von schwerstbehinderten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die sich durch die erschwerten Umstände, denen sie im Alltag ausgesetzt sind, überfordert fühlen. Ort: Kolpinghaus Bozen. Zeit: 9-17 Uhr. Info: AEB - Arbeitskreis Eltern Behinderter, Tel. 0471 289100, info@a-eb.net - al

28.11.08 | > Thérapie Sociale – Gesellschaftstherapie nach Charles Rojzman

Kompetent und konstruktiv Konflikte im Zusammenleben und -arbeiten lösen, Gewalt und Rassismus vorbeugen – das sind Ziele von Charles Rojzman, dem Begründer der ThĂ©rapie Sociale. Er leitet in Südtirol einen neuen Lehrgang des KVW Bildungsreferats Meran, von November 2008 bis September 2009. Info: Tel. 0473 220381, bezirk.meran@kvw.org - bs

Percorso di Formazione Professionale "Free Over 50"

Il Centro di Formazione Professionale per il Commercio Turismo e Servizi "L. Einaudi" di Bolzano organizza il percorso formativo "Free Over 50" (Esperti tecnici informatici su Software Libero). 15 uomini e donne over 50 saranno formati con competenze tecnico-informatiche avanzate. Il corso è co-finanziato dal Fondo Sociale Europeo ed è gratuito. Iscrizione: entro il 31 ottobre 2008. Info: Marco Carestia, tel. 0471 414445, marco.caresia@scuola.alto-adige.it - al

Vortrag/Tagung

28.10.08 | Ma. > Il servizio offerto dalle badanti, risorsa senza problemi?

I servizi offerti dalle cosiddette "badanti" garantiscono un servizio di assistenza continuativa a persone non piĂą autosufficienti o autonome. Quale sarĂ  il loro futuro? Come ci si sta muovendo per risolvere alcuni problemi nati in questo campo dellÂ’assistenza privata? La Rete Anziani, la Rete per la DiversabilitĂ -Together e il Consiglio di Quartiere Gries-S.Quirino invitano allÂ’incontro. Luogo: sala polifunzionale Anne Frank, via Mendola 124/1, Bolzano. Ore: 17.30. Info: www.seniornet.bz.it - al

31.10.- 02.11.08 | Ve. - Do. > Fiera del consumo critico e stili di vita sostenibili

160 espositori e 8700 visitatori: questi i numeri della Fiera del consumo critico che tocca diversi ambiti: agricoltura biologica, fonti rinnovabili, commercio equo, turismo responsabile, prodotti per la casa, abbigliamento. Luogo: Trento, Trento Fiere, in via Briamasco 2. Info: Trentino Arcobaleno, tel. 0461 261644segreteria@trentinoarcobaleno.it , www.trentinoarcobaleno.it - mm

Verschiedenes

23.10.08 | Gi. > TV: "Mondo famiglia": l'affidamento familiare di minori

Prosegue il ciclo breve di trasmissioni televisive su Video Bolzano 33 e TCA in lingua italiana su tematiche famigliari promosso dall'Assessorato provinciale al sociale e alla sanità. Il tema affrontato questa settimana è quello dell'affidamento familiare di minori. Verranno ascoltate le voci degli operatori sociali e delle famiglie direttamente impegnate nell'accoglienza dei minori. Su VB 33 il 23.10 alle ore 14.30, su TCA il 23.10 alle 19.30, replica il 24.10 alle 12.45. Info: Dipartimento alla sanità e politiche sociali, tel. 0471 418000, www.provinz.bz.it/ressorts/gesundheit/ - mm

25.10.08 | Sa. > 4. KFS-Familienkongress - Was Kinder heute brauchen!

Im Mittelpunkt des KFS-Familienkongresses steht das Thema "Erziehung ist Beziehung". Eltern, aber auch interessierte Lehrer/innen und Erzieher erhalten wichtige Hintergrundinfos und praktische Tipps zu den verschiedensten Familienthemen. Ort: Ritten, Haus der Familie. Info: KFS, Tel. 0471 974778, www.familienverband.it - mm

02.11.08 | So. > 30 Jahre Arbeitsgemeinschaft fĂĽr Behinderte (AfB)

Die Arbeitsgemeinschaft für Behinderte (AfB) feiert ihr 30jähriges Bestehen. Am 2. November wird das runde Jubiläum in Algund gefeiert. Info: AfB - Arbeitsgemeinschaft für Behinderte, Tel. 0473 211423, info@afb.bz.it - al

05.11.08 | Mi. > Keschtnigl '08 - Klangtherapie im Altenheim

Kastanienbäume stehen Wächtern gleich in der Landschaft und vermitteln Ruhe, Sicherheit und Schutz. Heuer wird auch das Altenheim Feldthurns in die 12. Auflage der Kastanientage "Keschtnigl" eingebunden. Am Mittwoch, 5. November findet dort eine Klangtherapie mit Heinz Bürgin (CH) statt. Info: Tel. 0472 855227, www.keschtnigl.it - al

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Cercasi sostituzione di maternitĂ  presso il Servizio per Gruppi di auto mutuo aiuto

Il Servizio per gruppi di auto mutuo aiuto è un punto di riferimento e di informazione per persone e istituzioni interessate al tema dell'auto aiuto. E' un Servizio con la funzione di potenziare, sostenere e coordinare l'attività dell'auto aiuto in provincia di Bolzano.

Da gennaio 2009 si cerca una persona per sostituzione di maternità. Le persone interessate dovrebbero essere in possesso di una formazione sociale/pedagogica/psicologica e/o con esperienza, conoscere le due lingue in forma scritta e orale, capacità comunicativa e buone conoscenze informatiche. Accanto all'attività di informazione e organizzazione, la funzione essenziale del Servizio è il contatto diretto con i singoli, gruppi di auto aiuto, professionisti e con i diversi servizi.

Le richieste scritte, corredate di curriculum, vanno indirizzate al Direttore: info@social-bz.net oppure 39100 Bolzano, via Streiter 4. Info: tel. 0471 324667 - al

Mutterschaftsvertretung in der Dienststelle fĂĽr Selbsthilfegruppen gesucht

Die Dienststelle für Selbsthilfegruppen ist eine zentrale Informationsstelle für alle am Thema Selbsthilfe interessierten Personen und Institutionen und ist zur Stärkung, Unterstützung und Koordinierung der Selbsthilfetätigkeit in der Provinz Bozen aktiv.

Ab Jänner 2009 wird eine Mutterschaftsvertretung gesucht. Voraussetzungen für eine Mitarbeit sind eine soziale/pädagogische/psychologische Fachausbildung und konkrete Arbeitserfahrungen, ebenso wie Zweisprachigkeit in Wort und Schrift, ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit und gute PC-Kenntnisse. Neben der Informations- und Organisationstätigkeit ist der direkte Kontakt zu Einzelpersonen, Selbsthilfegruppen und Fachleuten und -diensten ein zentrales Aufgabenfeld.

Schriftliche Bewerbungen, mit Lebenslauf, sind an den Geschäftsführer zu richten: info@social-bz.net oder 39100 Bozen, Dr.-Streiter-Gasse 4. Info: Tel. 0471 324667. - al