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Newsletter

Newsletter 'social' - Nr. 22|2008 vom 19.11.2008

Die Herausgabe des Newsletter "Social" seitens des Dachverbandes wurde Ende 2010 aus Kostengründen eingestellt.
Als Dachverband für Soziales und Gesundheit mit derzeit 46 angeschlossenen Organisationen erlauben wir uns, auf unser Rundschreiben hinzuweisen, welches über Aktuelles in den Organisationen, Diensten, Arbeitsgruppen und Gremien des Dachverbandes Auskunft gibt und ca. monatlich erscheint.

Inhalt

Header

Editorial

Panorama

ChancenGleichheit

Frauen

Menschen mit Behinderung

Migration

Kinder und Jugend

Familie

Senior/innen

Gesundheit und Wohlbefinden

Seminare/Kurse/Ausbildung

Vortrag/Tagung

Kultur und Freizeit

Verschiedenes

Header

Gratulation zum 100. Newsletter Social - von Reinhard Gunsch

Stetig ist dieses Medium in den vergangenen Jahren gewachsen. Es hat in kurzer Zeit dazu beigetragen, dass wir "Sozialos" mehr voneinander erfahren, dass die Privaten die Öffentlichen (und umgekehrt) ein stückweit besser kennen und achten gelernt haben, dass der Fürsorgebereich nicht mehr so einsam und weit von anderen Gesellschaftbereichen abseits steht, sondern im Austausch mit Schule-Sanität-Kultur-Arbeit operiert. Es ist gelungen, viele Menschen zu erreichen, viele Interessierte für sozialpolitische Fragestellungen, die nicht bei jeder Veranstaltung des Sozialwesens anzutreffen sind. Ein dünner roter Faden namens Newsletter hält nun die verschiedenen sozialpolitischen Akteure zusammen. Dieser Faden wird kontinuierlich gewoben und gespannt vom Redaktionsteam und von uns Leser-Schreiber/innen dieses Rundbriefes. Ohne unsere Neugierde und unsere Beiträge würde die lebenswichtige Energie fehlen. Daher ein Aufruf an alle: Es bedarf der Partizipation aller um die 1000. Auflage zu feiern. - al

Editorial

Editorial von Ida Lardschneider zum Ausscheiden von Otto Saurer aus der Politik

Mit Otto Saurer geht ein wichtiger Sozial-Reformer in Pension. Wir verdanken ihm viel. Dass Krankenhäuser in unserem Lande Vorzeigeprojekte sind, dass Konventionen mit Einrichtungen im Ausland abgeschlossen wurden, dass die Berufsbilder im Sanitäts- und im Sozialbereich aufgewertet wurden, dass wir uns auf sozialer Ebene europaweit nicht verstecken brauchen - im Gegenteil, das ist größtenteils sein Verdienst. Es ist ihm gelungen durch die Bezirksgemeinschaften mit ihren Sozial- und Gesundheitssprengeln, sanitäre und soziale Einrichtungen näher zu den Menschen zu bringen. Vor allem hat er es verstanden, Vereine und Gemeinden zur Selbstinitiative zu bewegen und er hat diese unterstützt, nicht nur finanziell. Vieles hat er in die Wege geleitet, was von seinem Nachfolger zu Ende geführt und ausgebaut werden konnte - und wir wissen, dass das Assessorat bei Landesrat Richard Theiner in besten Händen ist. Otto Sauer war sicher nicht der Mann der großen Worte, aber der Mann großen Taten. - al

Panorama

Barrierefreies Bauen: Verordnung abgeändert

Die seit November 2005 geltende "Verordnung über die Beseitigung und Überwindung von architektonischen Hindernissen" ist am 10. November von der Landesregierung abgeändert worden. "Bei der praktischen Umsetzung hat sich in den letzten drei Jahren gezeigt, dass verschiedene Anpassungen und Änderungen notwendig sind, um eine effizientere und gezieltere Anwendung der Vorschriften zu erreichen", sagt Flavia Vanzetta, vom Amt für Menschen mit Behinderung. Die wichtigsten Neuerungen betreffen, unter anderem, die sanitären Anlagen: statt eines behindertengerechten WC's für Frauen und eines für Männer muss es jetzt nur mehr ein getrenntes WC für Behinderte geben, und dieses muss die Voraussetzungen für den Einbau der Euro-Schlüssel erfüllen. Ansonsten gibt es technische Präzisierungen und einige Maße wurden abgeändert. In Kraft treten die Änderungen erst nach Veröffentlichung im Amtsblatt. Info: Flavia Vanzetta Sparapani, Tel. 0471 418280, flavia.vanzetta@provinz.bz.it - al

30 Anstöße für die Sozialpolitik: Dachverband der Sozialverbände deponiert Anliegen

Der Dachverband der Sozialverbände (DSS) hat 30 sozialpolitische Vorschläge für die neue Legislatur vorgestellt. Ein Haus des Sozialen, mehr Information und Mitsprache für Patienten im Gesundheitswesen, und richtige Arbeit statt bloß Beschäftigung für Menschen mit Behinderung und psychisch Kranke sind die wichtigsten Anliegen der 42 Verbände die im DSS zusammengeschlossen sind. Im Sozialwesen sei die Vereinheitlichung und Vereinfachung der Einkommens- und Vermögensbewertung wichtig, die Freistellung von Angehörigen um Menschen mit Behinderung pflegen zu können, und die Einführung höherer Einkommensgrenzen bei Renten für Teilinvaliden. Eine Behinderung oder eine Krankheit dürfe nicht zu finanzieller Armut führen, betont DSS-Präsident Stefan Hofer. Besonders chronisch Kranke bräuchten mehr Entlastung, weil die Behandlung von Nebenwirkungen durch Therapien oder Medikamente im Normalfall zu bezahlen ist. Dadurch entstehen etwa einem Parkinson-Kranken Kosten von bis zu 5000 Euro im Jahr. - al

"Immagini dal sociale - Bilder des Sozialen": esempi per narrare il sociale

Una delle modalità efficaci per trasmettere il sociale è rappresentata dalle immagini. Scopo dell'iniziativa "Immagini dal sociale", in programma il 2 dicembre, dalle 9 alle 13 al Filmclub di Bolzano, è di mostrare esempi nei quali il sociale è riuscito a comunicarsi, nei quali si instaura un rapporto pro-positivo tra protagonista e regista e si cerca di trasmettere un messaggio che offre chiavi di lettura originali. Registi e protagonisti presenteranno sei filmati su diverse tematiche che verranno analizzati insieme a rappresentanti del mondo dei media, del lavoro sociale, della scuola e della formazione. Offrire una lettura critica delle immagini e dell'impegno nel sociale tramite il contatto diretto con chi realizza produzioni video, questo lo scopo. L'iniziativa nasce dalla cooperazione tra Assessorato alla Sanità e Politiche sociali, Federazione Provinciale Associazioni Sociali ed altri enti. Info: www.social-bz.net - mm

Fest des Ehrenamts am Nikolaustag - Auszeichnung auch fĂĽr drei Jugendliche

Alle zwei Jahre findet ein Festtag des Ehrenamtes statt. Heuer werden am Nikolaustag, 6. Dezember im Rahmen des Ehrenamtabends im Haydn-Auditorium in Bozen wieder ehrenamtlich tätige Menschen für ihren Einsatz ausgezeichnet. Es werden dabei nicht unbedingt besonders bekannte Spitzenexponenten geehrt, sondern auch weniger bekannte Freiwillige, die damit stellvertretend für alle ehrenamtlich Tätigen stehen. Heuer sind erstmals auch drei Jugendliche darunter: Kathrin Huber vom Südtiroler Jugendring, Mattia Filippin vom Verein La strada-Der Weg, sowie Andrea Tasser von der Musikkapelle St. Leonhard in Abtei. Ausgezeichnet werden außerdem Ida Lanbacher, Vorsitzende der Plattform für Alleinerziehende, Luis Vill vom Verband der Südtiroler Musikkapellen, Camillo Casera, Wegbereiter der italienischen Weiterbildung, sowie der Ladiner David Erlacher vom Sport Club Antermeia. Info: Tel. 0471 412131, kabinett@provinz.bz.it - al

INPS: definizioni operative di handicap e disabilitĂ 

Con il Messaggio n. 23991 del 30 ottobre l'INPS ha espresso indicazioni interpretative sulla definizione di handicap e quella di disabilità. Si tratta di interpretazioni che hanno ricadute importanti su due aspetti: la revisione dei certificati di handicap rilasciati ai sensi della Legge 104/1992; l'applicazione delle agevolazioni alle assunzioni – ai sensi della Legge 68/1999 – di lavoratori con handicap intellettivo e psichico. In particolare va evidenziato che – a parere dell'INPS - l'esonero dalla ripetizione delle visite di accertamento sarebbe relativa solo alle invalidità civili e non ai verbali di handicap grave. Il Centro per la documentazione legislativa HandyLex.org presenta sul suo sito un'analisi approfondita delle novità e il testo del Messaggio INPS. Info: www.handylex.org - al

Vorleser im Krankenhaus: Studenten bringen Abwechslung in den Bozner Krankenhausalltag

Das Bozner Krankenhaus soll menschenfreundlicher werden. Darum kümmert sich unter anderem seit einigen Jahren die krankenhausinterne Gruppe "Helios". Sie organisiert Veranstaltungen, Aktionen für Patienten, Mitarbeiter und Besucher. Helios organisiert jetzt zusammen mit dem Centro Studi Atesini Lesestunden für die eingelieferten Patient/innen. Oberschüler/innen lesen den Patienten freiwillig vor, um etwas Farbe, Abwechslung und Unterhaltung in den Krankenhausaufenthalt zu bringen. Die Studenten des italienischsprachigen klassischen Lyzeums Carducci Bozen werden für mehrere Monate Lesestunden in den Bettenabteilungen für Pädiatrie, Kardiologie, Medizin abhalten, um die Leere und die Einsamkeit, die sich untertags für die stätionären Patienten ergeben, zu überbrücken. Auch für die Jugendlichen stellt die Initiative eine wertvolle Erfahrung dar, weil dadurch die Kommunikation und die soziale Kompetenz gefördert werden. Info: Tel. 0471 908213, econo@asbz.it - al

Ethik Cafè im Altersheim Klausen - Tagung zu ethischen Fragestellungen im Pflegealltag

Am 6. November hat im Alters- und Pflegeheim Klausen das erste "Ethik Cafè" stattgefunden. Die vom Altersheim "Zum Heiligen Geist" initiierte Tagung will künftig zweimal im Jahr Ärzte und Pflegepersonal in der Altenarbeit für ethische Fragestellungen sensibilisieren. Diese werden in ihrem Arbeitsalltag ständig vor schwierige Entscheidungen gestellt und müssen sich mit Grenzfragen auseinandersetzen: das Fortsetzen der Behandlung bei Sterbenden, Behandlungsabbrüche, Zwangsernährung usw. Die über 40 Teilnehmer/innen bekamen wichtige Impulse durch die Referate des Moraltheologen Karl Golser und von Marlene Kerer, Ärztin im Sprengel Klausen. "Wir wollen nicht dem Leben mehr Tage hinzufügen, sondern den Tagen mehr Leben geben", brachte Kerer die große Bedeutung der pflegerischen Aspekte der Betreuung auf den Punkt. Wichtig sei die Kommunikation zwischen Sterbenden, Angehörigen und Pflegenden. Info: Tel. 0472 255036, www.altersheim-brixen.it - al

Testamento biologico: confronto tra esperti e giornalisti

Porre al centro della discussione pubblica temi attuali come il testamento biologico, questo lo scopo dell'incontro promosso a metà novembre dal Comitato etico provinciale all'Hotel Laurin. Con i casi Welby e Englaro hanno assunto importanza le direttive anticipate di trattamento, ma non c'è ancora una legge nazionale. Gli esperti hanno sottolineato che molto c'è già nella Costituzione: "nessuno può essere obbligato a un determinato trattamento sanitario se non per disposizione di legge", e anche nel codice deontologico medico: "di fronte al paziente incapace, il medico interviene evitando ogni accanimento terapeutico, tenendo conto della precedente volontà". Lo stato, però, se la volontà espressa anticipatamente non è identica alla volontà del momento attuale, deve assistere il cittadino e tutelare la vita. Esiste uno spazio del paziente, ma esiste anche uno spazio del medico, che motiva una scelta alternativa giustificata da novità nel corso della patologia o nella scienza medica. - mm

"La qualità del welfare": 2° convegno internazionale sui servizi sociali

Negli ultimi anni nei servizi di welfare, come nelle professioni di cura o nei servizi educativi, sono stati inseriti parametri di misurazione e monitoraggio che puntano alla "performance", trascurando spesso la cura delle relazioni sociali che è anche qualità del vivere delle persone. E' il messaggio del convegno sui servizi sociali dedicato alla qualità del welfare, che si è svolto a Riva del Garda dal 13 al 15.11, promosso dal Centro Studi Erickson. Il progredire della qualità del welfare non dipende dal denaro iniettato bensì dal capitale sociale, dalla fecondità delle relazioni sociali, dalla qualità delle azioni condivise dei cittadini. Istituzioni che sostengono una società civile che intraprende. Occorre quindi puntare sulle relazioni più che sul sistema funzionalista-manageriale che mercifica il welfare e consentire ai cittadini di elaborare emergenze e metterle in reciprocità con le istituzioni. Info: tel. 0461 950690, www.erickson.it - mm

Was bedeutet Inklusion? Inclusion Online Wettbewerb

Vom 25. bis zum 28. November 2008 findet in Genf die 48. Internationale Weltbildungsministerkonferenz statt. Sie beschäftigt sich drei Tage lang mit dem Thema "Inclusive Education: The Way of Future" (http://www.unesco.de/ice.html?&L=0). Zeitgleich startet ein internationaler Online-Wettbewerb (http://www.definitiv-inklusiv.org), der wissenschaftliche und persönliche Inklusionsdefinitionen sammeln und veröffentlichen will. Ziel ist es, zu einem internationalen Austausch und der Vernetzung unterschiedlicher Disziplinen im Sinne des Inklusionsgedankens beizutragen. Entstehen soll das größte Verzeichnis weltweit gebräuchlicher Definitionen zum Begriff Inklusion. Info: http://www.definitiv-inklusiv.org - al

Musik aus der Welt der Anderen

Die Caritas Diözese Bozen-Brixen und die Stiftung Cristallo Theater starten die zweite Auflage des Kultur- und Sozialprojektes "Mutter Erde". Geplant ist wieder ein buntes Programm aus Filmabenden, Gesprächsrunden, Musik-Events, Theaterstücken und Filmen, um neue Räume des Dialogs zu schaffen und zu Einwanderung und Integration zu sensibilisieren. Der Startschuss zu "Mutter Erde" fällt am 25. November um 21 Uhr mit einem Konzert der "Orchextra Terrestre": Musiker/innen aus zwölf verschiedenen Nationen spielen im Cristallo Theater Bozen Musik aus Afrika, Asien, Europa und Amerika. Info/Karten: Tel. 0471 202016, prenotazioni@teatrocristallo.it - al

AFI-Bericht: JĂĽngere Arbeitnehmer nicht zufrieden mit ihren Pensionsaussichten

Aktuell ist vom AFI-IPL Arbeitsförderungsinstitut der Forschungsbericht "Wie zufrieden sind die Südtiroler ArbeitnehmerInnen?" erschienen. Die allgemeine Arbeitszufriedenheit ist in Südtirol sehr hoch, Frauen sind aber unzufrieden mit den sich ihnen bietenden Karrieremöglichkeiten. Befragt nach der Altersversorgung sind vor allem jüngere Arbeitnehmer nicht zufrieden mit ihren Pensionsaussichten. Der Bericht kann auf der Homepage des Instituts eingesehen und heruntergeladen werden: http://www.afi-ipl.org/download/ANIS_08_Bericht_06_Arbeitszufriedenheit.pdf - al

ChancenGleichheit

Anerkennung von Sinti und Roma als Minderheiten: Deutschland weiter als Italien

Anders als Italien "hat Deutschland Sinti und Roma 1995 als nationale Minderheiten anerkannt, und dies ist für Sinti und Roma von existentieller Bedeutung", sagte Romani Rose, Präsident des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma am 6. November in der Eurac, "Deutschland verpflichtete sich dadurch zum Schutz der Volksgruppen, fördert sie." Diese Anerkennung als Minderheit hängt in Deutschland eng mit der Anerkennung des Völkermords an Roma und Sinti durch die Nazis zusammen, im Jahr 1982. Dafür kämpfte eine Bürgerbewegung, die der Sinto Rose anführte, und die auch Entschädigungen für Tausende Nazi-Opfer erwirkte. Meilenstein des Kampfes war ein Hungerstreik in der KZ-Gedenkstätte Dachau. "Italien hat nie um Sinti und Roma als Faschismus-Opfer getrauert, auch daher ist die Anerkennung der Minderheiten noch nicht erreicht", sagt der Roma Yuri del Bar, Koordinator der jungen Dachorganisation "Rom e Sinti insieme". Die Abgeordnete Mercedes Frias startete 2007 einen vergeblichen Anlauf dazu. - bs

Frauen

Casa Margaret: 10 anni a servizio delle donne senza dimora

Casa Margaret ha aperto nel novembre 1998 e fino ad oggi ha offerto un alloggio temporaneo a più di 500 donne di diverse etnie, religioni e lingue. La casa è sempre al completo: ci sono più richieste di quelle che si riescono a soddisfare. Nella struttura, gestita dalla Caritas e finanziata quasi totalmente dall'Azienda Servizi Sociali di Bolzano, vi sono 18 posti letto per offrire un alloggio temporaneo, pasti e la possibilità di lavare la biancheria alle donne con problemi psichici, depressione, tossicodipendenza e alcolismo, ma anche nuove povertà. Le donne che lo desiderano hanno inoltre la possibilità di elaborare, insieme ad un operatore o operatrice, un progetto individuale per intraprendere percorsi di integrazione sociale e lavorativa. I 10 anni di Casa Margaret, in via Cappuccini 24 a Bolzano, sono stati festeggiati il 19 novembre, nell'ambito di una festa organizzata dai collaboratori e dalle donne ospiti. Info: tel. 0471 301017, margaret@caritas.bz.it - mm

Giornata contro la violenza alle donne: le iniziative a Bolzano

In occasione del 25.11, Giornata internazionale contro la violenza alle donne, la Città di Bolzano aderisce alla campagna nazionale di sensibilizzazione del "fiocco bianco", un impegno personale per dire "non commettere mai, non giustificare e non rimanere in silenzio di fronte ad ogni atto di violenza commessa sulle donne". Dal 25.11 al 10.12 saranno distribuiti i fiocchi bianchi e materiale informativo. Partecipano assessori e consiglieri comunali e circoscrizionali, categorie professionali, come gli autisti SASA, gestori di bar nei quartieri, insegnanti e dipendenti comunali. La campagna si rivolge agli uomini, invitati ad indossare il fiocco bianco per dire no alla violenza sulle donne. La campagna entrerà anche negli stadi sportivi, in occasione di partite di calcio e hockey. "Tra sogno e realtà" è il nome della mostra con foto di donne ospiti degli Alloggi protetti e Casa delle donne, al Teatro Cristallo. Info: tel. 0471 302554, alessandra.merler@comune.bolzano.it - mm

Hausfrauenrente: "Rentenfonds gut verwaltet"

Trotz der globalen Krise konnten die Vermögensverwalter von Allianz und Natixis die Verluste für den Landesfonds der Hausfrauenrente in Grenzen halten. In Mailand haben sich der Direktor des Landesamts für Vorsorge und Sozialversicherung Heinrich Oberschmied und Finanzberater des Landes ein Bild über die Auswirkungen der Finanzkrise auf den Fonds gemacht. Die Vermögensverwalter konnten den Verlust von Jänner bis Ende Oktober 2008 auf minus 4 Prozent eingrenzen. Das Jahr 2008 könne eventuell bei minus 2,5 bis 3,5 Prozent abschließen. Der Fonds verwaltet gut 200 Millionen Euro und wurde für die Auszahlung der Hausfrauenrente angelegt – 3000 Hausfrauen sind für die Hausfrauenrente eingeschrieben, 1800 davon beziehen monatlich die Rente. Oberschmied weist darauf hin, dass der Investitionserfolg keinen Einfluss auf die Hausfrauenrente selbst hat, denn diese ist fix vom Regionalgesetz festgesetzt. Info: Tel. 0471 418300, heinrich.oberschmied@provinz.bz.it - mm

Carriera ostacolata dal part-time: studio dell'Istituto promozione lavoratori

Da un'indagine dell'Istituto Promozione Lavoratori-Ipl su un campione di mille lavoratori e lavoratrici emerge che le donne sono molto meno soddisfatte del lavoro rispetto agli uomini. Le donne lavorano spesso part-time e ciò rappresenta un ostacolo per la carriera. Part-time o lavoro a domicilio contribuiscono sì alla conciliazione lavoro-famiglia, ma non risolvono i problemi legati alla carriera delle donne. Per potersi dedicare ai figli le donne scelgono un lavoro part-time, hanno difficoltà ad accedere a ruoli dirigenziali, fanno meno carriera, dispongono di un reddito minore ed hanno prospettive pensionistiche peggiori a causa dei minori contributi versati. "Sindacati, imprese ed enti pubblici devono sviluppare strumenti per migliorare le prospettive di carriera delle donne e azioni di sostegno. Maternità e carriera non devono escludersi a vicenda", dice Isabel Teuffenbach, autrice dello studio. Info: tel. 0471 061950, www.afi-ipl.org - mm

Menschen mit Behinderung

Zwei verflixte Nörggelen im Pastor Angelicus - Theater von Menschen mit Behinderung

Nörggelen sind unsichtbare Männchen von kleinwüchsiger Gestalt, voll Schelmerei und Arglist. Seit zehn Jahren hausen sie im Pastor Angelicus in Meran und treiben dort ihren Schabernack. Nichts ahnende Besucher überraschen sie mit ihren Streichen: das Trinkwasser wird braun von Rost, die Wände verschieben sich wie von Geisterhand, das Wasser im Schwimmbad färbt sich schwarz wie die Flügel einer Krähe. Wenn die Streiche gelingen hört man die Nörggelen mit ihrer rauen Stimme lachen und pfnuttern... "Zwei verflixte Nörggelen" - so heißt dieses Theaterstück unter der Regie von Helle Pedersen. Die Eigenproduktion anlässlich der 10-Jahresfeier des Meraner Pastor Angelicus wird zweimal im Kulturhaus Lana aufgeführt: am Donnerstag, 20.11. um 20 Uhr und am 21.11. um 10 Uhr. Platzreservierungen: von 8 bis 12 Uhr, Tel. 0473 272813, 0473 272809, walburg.haller@bzgbga.it - al

Informationstreffen zum Thema "Epilepsie" am 21.11.2008 in Meran

In letzter Zeit sind vermehrt Eltern mit dem Bedürfnis an uns herangetreten, ein Informationstreffen zum Thema Epilepsie zu veranstalten", sagt Hansjörg Elsler, Präsident des Arbeitskreises Eltern Behinderter (AEB). Deshalb organisiert der AEB am Freitag, 21. November von 19 bis 21 Uhr im Behindertenzentrum Pastor Angelicus in Meran einen Vortrag der Neurologin Dr. Helene Bernhart über "Epileptische Anfälle und Anfallsleiden". Gezeigt werden auch Videoaufnahmen aus denen ersichtlich wird, wie epileptische Anfälle sich ankündigen und ablaufen. Weiters wird Bernhard über die verschiedenen Formen der Anfälle und neue Möglichkeiten der Behandlung berichten. Anschließend bleibt noch Zeit für Diskussion. Info: Tel. 0471 289100, info@a-eb.net - al

Sledge Hockey: Die "Eagles" suchen Verstärkung

Die Südtiroler Sledge-Icehockey-Mannschaft "Eagles" wurde heuer im Früjahr vorzeitig Italienmeister (wir berichteten). Die Eagles gewannen alle Spiele, mit Ausnahme eines Unentschieden. Das Training für die Italienmeisterschaft 2008/2009 hat im September begonnen, erste Testspiele Mitte Oktober bei einem international besetzten Turnier in Brixen verliefen erfolgreich. Die Mannschaft sucht nun Verstärkung durch neue Spieler. Sledgeeishockey ist eng verwandt mit Eishockey, wird aber im Sitzen gespielt. Ausüben können diese Sportart Athleten mit einer Behinderung der unteren Extremitäten. Trainiert wird Montag Abend zwei Stunden in Meran (Meranarena) und am Donnerstag in Brixen. Info: Tel. 339 2101767, wer.winkler@gmail.com - al

ORF streicht Wochenschau - einzige TV-Sendung mit Gebärdensprachdolmetschung

Der ORF wird die Sendung Wochenschau einstellen, allerdings wird dafür noch kein genaues Datum genannt, meldet der Online-Dienst Bizeps. Gegen die Streichung dieser einzigen ORF-Nachrichtensendung, die wirklich sichtbar mit Gebärdensprachdolmetschung gesendet wird, regt sich bereits massiv Kritik. Die "Wochenschau" fasst die wichtigsten wirtschaftlichen, kulturellen, sportlichen, gesellschaftlichen und chronikalen Ereignisse der Woche in kurzer Form zusammen. Als besonderes Service für Hörbehinderte wird die Moderation der "Wochenschau" zeitgleich von einer Gebärdendolmetscherin übersetzt. Die Sendung läuft jeden Sonntag um 13.05 Uhr in ORF 2. Info: http://tv.orf.at/ - al

Migration

Wel(t)come feiert Integration - Vorerst ist das Projekt zu Ende

Wel(t)come feiert, geht aber vorläufig zu Ende: Rund 5000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene hat das Integrations-Projekt in Bruneck angesprochen, in drei Jahren: Zum Mädchen-Schwimmen kamen auch muslimische Mädchen, und Buddhisten, Muslime, Christen lernten sich bei gemeinsamen Gebeten im Kapuzinergarten kennen. Im Elki nutzten Frauen bei Deutsch-Kursen die Chance aus der Isolation zu treten. Der Eishockey-Verein sorgte für die "Schlittscher" bei Eislauf-Kursen: "Für Kinder aus Pakistan ein exotischer Sport", sagt Marcello Cont, Mitarbeiter der Sozialdienste, für die Edina Nonn das Projekt koordinierte, und dabei viele Vereine einband: Der Verein für Kinderspielplätze brachte etwa mit Spielen auf Spielplätzen Mütter und Kinder zusammen. Mehr übers Projekt bei einer Feier am 02.12. im italienischen Schulsprengel, Bruneck, ab 17 Uhr. Wel(t)come wurde als "innovatives Projekt" finanziert, weiteres Geld gibt es vorerst nicht dafür. Tel. 0474 555548, email1.bzgbru@gvcc.net - bs

Sicherheitspaket in Kraft - Caritas: Neue Gesetze sind gegen Integration

Seit 5. November ist das "Sicherheitspaket" der italienischen Regierung in Kraft, mit schärferen Bedingungen für Einwanderer, auch für reguläre: Einwanderer müssen jetzt 200 Euro bezahlen, wenn sie um eine neue Aufenthaltsgenehmigung ansuchen. Dieser Zusatz zu den bisherigen Gebühren für die Ansuchen sei eine große Belastung, kritisiert die Caritas. Die Aufenthaltsgenehmigung ist eng an das Arbeitsverhältnis geknüpft, das vor allem für Einwanderer oft nur kurz dauert, auf dem präkerer werdenden Arbeitsmarkt. Das Paket erschwere Integration, Schwarzarbeit steige, so die Caritas. Auch Familienzusammenführungen werden finanziell schwieriger. Für Einwanderer ohne gültige Aufenthaltsgenehmigung weht der Wind jetzt scharf: Wer illegal im Land ist, wird etwa bestraft, heiraten darf nur, wer eine gültige Aufenthaltsgenehmigung hat. Wer illegal hier ist und eine Straftat begeht, erhält eine um ein Drittel höhere Strafe. Info: www.stranieriinitalia.it - bs

Multikulti-Unternehmen - Die erste Ăśbungsfirma fĂĽr Erwachsene

Einen virtuellen Bankdirektor von einer Geschäftsidee überzeugen, virtuelle Rechnungen ausstellen, Sportschuhe vermarkten, eine Messe organisieren - mit größtem Ernst, aber eben nur als ob: In eine virtuelle Übungsfirma werden 15 Migranten und Migrantinnen einsteigen, in einer Ausbildung, die KAOS Bildungsservice in Bozen ab 21. November in 900 Stunden anbietet. "Menschen nehmen teil, die zu hoch qualifiziert sind für die Arbeiten, die sie in Südtirol haben, aber wissen müssen, wie Betriebe laufen um bessere Jobs zu bekommen: in Marketing-, Personalabteilungen, bei Event-Organisationen", sagt Edith Pedevilla, KAOS-Geschäftsführerin. Ein EDV-Techniker, eine Büro-Fachkraft, eine Wirtschafts-Hochschulabsolventin sind unter den Teilnehmern, und Betriebswirtschaft, Marketing, EDV gehören zum Lehrstoff. In Innsbruck bietet KAOS seit Jahren eine Übungsfirma für Erwachsene an, auch an Handelsoberschulen sind die virtuelle Firmen bekannt. Info: Tel. 0471 970625, bz@kaos4all.com - bs

Generationen

Kinder und Jugend

Tag der Kinderrechte - Tagung: Recht auf Eltern, auf kinderfreundliche Politik

Was Kinder brauchen, wenn sie fremd untergebracht sind, ist Hauptthema einer Tagung im Südtiroler Kinderdorf am Tag der Kinderrechte. Und auch Landesrat Richard Theiner referiert auf der Tagung - über eine Politik, die Kinderrechte umsetzt: Sozialpsychiatrie und die Prävention von Gewalt unter Jugendlichen gehören zu den neuen Herausforderungen in Südtirol. Anfang Dezember wird die Landesregierung das Konzept der vier Fachambulanzen im Netz für Kinder und Jugendsozialpsychiatrie verabschieden - künftige Anlaufstellen für Kinder und Jugendliche mit psychosozialen Problemen und deren Eltern, und Vermittler zwischen Diensten. Auch ein Gesamtkonzept zur Gewaltprävention soll nun geschrieben werden und den Ausbau an Strukturen der Gewaltprävention unterstützen. Die Tagung beginnt am 20. November um 9 Uhr. Der Nachmittag gehört dann den Kindern: Sie feiern ein Spielfest im Kinderdorf. Info: Tel. 0472 270500, info@kinderdorf.it - bs

Gewalt an Kindern: Mischt euch ein

An die Zivilcourage von Bürgern, die Zeugen von Gewalt an Kindern und Verwahrlosung werden, appelliert der pädagogische Leiter des Südtiroler Kinderdorfs Heinz Senoner anlässlich des Tages der Kinderrechte am 20. November. Senoner rückt Formen von Gewalt an Kindern in den Blickpunkt: "Der Begriff mein Kind wird bei uns in Südtirol zu oft noch im Sinn von Besitz und Verfügungs-Gewalt verwendet, und nicht im Sinn von das Kind für das ich Verantwortung trage", sagt Senoner. "Vorbildlich scheinen die skandinavischen Länder zu sein, in denen es einen viel breiteren öffentlichen Konsens in Bezug auf die Einhaltung der Kinderrechte gibt. Während hierzulande nur wenige Menschen die Zivilcourage aufbringen, Freunde, Kollegen, Nachbarn auf deren Umgang mit ihren Kindern anzusprechen, scheint es im Norden eine Kultur des respektvollen Sich-Einmischens im Sinne der Kinder zu geben", so Senoner. Info: Tel. 0472 270500, info@kinderdorf.it - bs

Werkstätten für mehr Aufmerksamkeit - Hyperaktivität-Studie im Dezember präsentiert

Beim Wort Vogelfeder mit den Füßen stampfen: Diesen Aufruf könnten Kinder hören, die nächstes Jahr an einer der Werkstätten für mehr Aufmerksamkeit an drei italienischen Kindergärten teilnehmen. Die Werkstätten, ein Piloprojekt, werden zusammen mit der Universität Bozen Brixen angeboten, innerhalb einer Langzeit-Studie zu Hyperaktivität. Die Studie hat in drei Jahren untersucht, wie Pädagogen das Risiko einer Aufmerksamkeits-Störung bei Kindern erkennen können - noch im Kindergarten, bevor sich die Störung festsetzt und das weitere Leben der Kinder stark beeinträchtigt. Nun sollen Pädagoginnen Methoden kennenlernen um auf die Bedürfnisse von betroffenen Kindern besser eingehen zu können. "Von den Werkstätten für Aufmerksamkeit profitieren aber alle Kinder", sagt die Projektleiterin Vanessa Macchia. Sie berichtet über den Stand der Studie über Hyperaktivität bei den Tagen der Forschung am 11. bis 12. Dezember an der Uni. Info: Tel. 0472 014774, vanessa.macchia@unibz.it - bs

Kindergarten: Richtlinien fĂĽr Bildungsarbeit vorgestellt

Investition in Bildung für Kinder bis acht Jahren hat den höchsten Wert für die Gesellschaft, laut Studien. Und Lernen und die Entwicklung des Kindes sind wichtiger als Wissen erwerben, so das neue Paradigma. Die Richtlinien für die Bildungsarbeit an Kindergärten hat Landesrat Otto Saurer vorgestellt. Eine 60-köpfige Arbeitsgruppe arbeitete daran, Mitarbeiter aus Kindergärten, Gewerkschaften, aus Schule, Kirche, Wirtschaft, Sozial- und Gesundheitsbereich und Wassilios Fthenakis, Professor für Entwicklungspsychologie. "Die Richtlinien zielen auf die Stärkung der kindlichen Kompetenzen, wie auf positive Selbstkonzepte, die auf emotionalen und sozialen Fähigkeiten gründen", erklärt Fthenakis. Kinder dürften weder überfordert oder unterfordert werden, auf ihre Neugier sei einzugehen, schulische Inhalte dürften nicht vorverlegt werden, auch wenn etwa Mathematik und Naturwissenschaften bedeutsamer würden. Info: Tel. 0471 417650, sa.kindergarteninspektorat@schule.suedtirol.it - bs

Familie

Audit famiglia&lavoro: sarĂ  la Camera di Commercio a dare le certificazioni?

Sarà la Camera di commercio di Bolzano l'ente che gestirà la consegna delle certificazioni "Audit Famiglia&Lavoro" alle imprese? La Giunta provinciale ha detto il suo sì, ma i collaboratori della Camera di commercio non ne sono informati. Presso la Camera di commercio è attivo da un anno il servizio "Impresa che concilia lavoro e famiglia" per offrire alle imprese una consulenza sulle misure orientate alla famiglia. "L'interesse per queste misure sta crescendo tra le imprese", spiega Stefan Zublasing della Camera di Commercio, "da quando è attivo lo sportello informativo sono state 30 le aziende che hanno chiesto consulenza". L'Audit F&L è ritenuto il principale strumento per sviluppare la cultura della conciliazione nell'economia. Ad idearlo e a detenere la licenza è la Fondazione Hertie di Francoforte, in Alto Adige è stato sviluppato dallo Studio Equalitas nel 2003, grazie ad un progetto del Fondo Sociale Europeo. Info: tel. 0471 945731, evolution@camcom.bz.it - mm

"Per i nostri bambini": tutto su genitori e figli in una brochure

Dopo le tematiche relative ai momenti difficili della vita, la non autosufficienza e la previdenza sanitaria ora la collana "L'Alto Adige che mi aiuta" edita dalla Ripartizione Politiche sociali della Provincia di Bolzano dedica la quarta brochure ai servizi per i genitori e i bambini. Si va dall'assistenza ai bambini nella prima infanzia dai 0 ai 3 anni all'affidamento familiare, dall'adozione alle prestazioni economiche per i figli, dall'assegno regionale e provinciale al nucleo familiare all'assegno statale di maternitĂ . Informazioni, dati e numeri utili integrano le descrizioni di ogni singola tematica. La brochure, che verrĂ  stampata in 23 mila copie, verrĂ  allegata al giornale "Alto Adige" il 29 e 30 novembre prossimi. Info: tel. 0471 418230, eugenio.bizzotto@provincia.bz.it - mm

Erstes Pflegeelterntreffen der BZG Salten-Schlern in Kardaun

Auf Einladung der Bezirksgemeinschaft Salten-Schlern fand am letzten Samstag in Kardaun ein Treffen für Pflegeeltern statt. Mit dieser Veranstaltung dankte die Bezirksgemeinschaft den zahlreich erschienenen Pflegeeltern für deren Engagement. Pflegeeltern sind Eltern die Kindern, die kurz- oder längerfristig nicht die Möglichkeit haben bei den leiblichen Eltern zu leben, ein Zuhause bieten. Der Dank galt aber auch den Familien, die sich bereit erklärt haben, zukünftig einem Kind "Eltern auf Zeit" zu sein. Das Treffen hat auch den gegenseitigen Erfahrungs-und Meinungsaustausch unter den Pflegeeltern ermöglicht. Um auch künftig Kinder in eine Pflegefamilie vermitteln zu können, sucht die Bezirksgemeinschaft weiterhin Paare oder Einzelpersonen, die Kindern zeitlich befristet in ihre Familie aufnehmen können. Derzeit werden 16 Kinder aus der Bezirksgemeinschaft von einer Pflegefamilie in Voll- oder Teilzeit betreut. Info: Tel. 0471 319460, evi.naeckler@bzgsaltenschlern.it - mm

BroschĂĽre zum gemeinsamen Sorgerecht neu aufgelegt

Nach einer Trennung gilt seit 2006 im Normalfall das gemeinsame Sorgerecht beider Eltern. Die wichtigsten Fragen zur Sorgerechts-Regelung beantwortet die nun neu aufgelegte Broschüre "Das gemeinsame Sorgerecht" des Landesbeirats für Chancengleichheit. Die Broschüre kann im Frauenbüro in Bozen kostenlos abgeholt oder angefordert werden. Info: Tel. 0471 411180/81, frauenbuero@provinz.bz.it - al

Senior/innen

Neues Angebot fĂĽr Senior/innen in Bozen:Tagesbetreuung und Notaufnahme auf Zeit

Der Sozialbetrieb Bozen weitet sein Angebot an Senioren-Betreuungsmodellen aus. Die Altersheime Villa Harmonie und Villa Serena bieten ab Dezember zwei weitere Formen der Betreuung an: Senior/innen über 60, die selbstständig genug sind, um in ihren Wohnungen oder bei Familienangehörigen zu leben, die aber tagsüber etwas Hilfe brauchen, können künftig an Freizeitaktivitäten teilnehmen, und alle Betreuungen, auch die Essensausgabe im Altenheim, nutzen. Ein weiterer wichtiger neuer Dienst ist auch jener der Notaufnahme auf Zeit im Altersheim Villa Harmonie. Dies ist für unselbstständige Senioren gedacht, die sich in einer Notsituation befinden - wenn sie eine Zeitlang unbetreut sind: weil ihre Betreuung aus Krankheits- oder sonstigen Gründen ausfällt oder weil sie von einem Krankenhausaufenthalt nach Hause kommen und mehr Betreuung brauchen als gewohnt oder weil sie auf den Eintritt in eine Seniorenstruktur warten. Info: Tel. 0471 320500, VillaHarmonie@sozialbetrieb.bz.it - al

Senioren-Experten fĂĽr Kinderwelt gesucht

Viele Senior/innen haben Fähigkeiten, die sehr wertvoll sind. Damit diese nicht verloren gehen, bietet der Verein Kinderwelt interessierten Senior/innen die Möglichkeit Handwerkstechniken, Handarbeitstechniken und Brauchtum oder sonstiges an Kinder zu vermitteln. Zusammen mit pädagogischen Mitarbeiter/innen der Kinderwelt kann die ältere Generation so etwas an die kommende Generation weitergeben. Info: Verein Die Kinderwelt Onlus, Tel. 0473 211634, vereinkinderwelt@yahoo.it - al

Gesundheit und Wohlbefinden

Giornata mondiale per la lotta all'Aids: "un invito a fare il test"

Se si sono avuti comportamenti a rischio è consigliabile effettuare il test al termine del sesto mese dall'ultimo rischio di contagio, dato che gli anticorpi anti-HIV possono presentarsi anche entro 6 mesi di distanza dall'esposizione al contagio. E' quanto si legge sul sito del Ministero della salute a proposito dell'Hiv ed è anche l'invito che l'associazione Pro Positiv-Südtiroler Aidshilfe lancerĂ  in occasione della Giornata di lotta all'Aids, il 1 dicembre. Durante il "periodo finestra", che va dal contagio alla comparsa degli anticorpi, è infatti possibile trasmettere il virus pur non risultando positivi al test. "Se da una parte cresce la consapevolezza dell'importanza del test tra gli adulti, i giovani sono ancora poco informati sull'HIV e sul periodo finestra" dice il dottor Raffaela PristerĂ  del Reparto Malattie infettive dell'Ospedale di Bolzano. L'associazione Pro Positiv distribuirĂ  volantini informativi nell'ambito di un concerto gospel, alle 19, piazza Walther a Bolzano. - mm

Komm einfach vorbei - Das Tageszentrum "plus" feiert sein fünfjähriges Jubiläum

Das niederschwellige Tageszentrum für Menschen mit Suchtabhängigkeit in Meran heisst jetzt Tageszentrum "plus". Am 20. November 2008, um 11 Uhr wird im Tageszentrum das fünfjährige Bestehen der Einrichtung gefeiert, gleichzeitig wird die Einrichtung der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt umbenannt. Seit dem Jahr 2003 finden Menschen mit Suchtproblemen wie Alkohol-, Medikamenten-, oder Drogenabhängigkeit in der Romstrasse 23 in Meran jederzeit anonym und unverbindlich eine feste Anlaufstelle. Täglich suchen seither rund 23 Personen das Tageszentrum auf. Das Tageszentrum hilft den Suchtabhängigen vor allem ihr Überleben zu sichern und eventuelle Schäden zu reduzieren. Sie können dort duschen, sich ausruhen, auch Lebens- und Ausstiegshilfen werden unbürokratisch und unaufdringlich angeboten. Info: Tel. 0473 239366, tageszentrum.centro-diurno@bzgbga.it - al

Agenda

Seminare/Kurse/Ausbildung

25.11.08 | Ma. > Il mercato del lavoro in Alto Adige

Corso di 30 ore destinato in particolare a cittadini immigrati per conoscere il territorio e prepararsi al lavoro in Alto Adige. Inizia il 25.11. termina il 03.02.2009. Info: CLS Merano, Via Otto Huber 42, Tel. 0473 210660, cls.merano@cls-bz.it - al

26.-27.11.08 | Mi. > Seminar: Bubenarbeiter – Person, Rolle und Methoden

Im "Männerseminar" sollen Perspektiven und Ideen für die Arbeit mit Buben entwickelt werden. Ort: Jugendhaus Kassianeum, Brixen. Info: BZG Eisacktal, Markus Frei, Tel. 0472 970442, markus.frei@bzgeis.org - al

06.12.08 | Sa. >Einführungskurs zum Begleiten von blinden und sehbehinderten Langläufern

Die Blinden- und Sehbehinderten-Amateursportgruppe Bozen organisiert am Samstag, 6. Dezember einen ganztägigen Einführungskurs zum Begleiten von blinden und sehbehinderten Langläufern. Der Ort wird der Schneelage entsprechend gewählt. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Anreise ab Bozen wird mit einem Fahrzeug des Vereins organisiert. Interessierte melden sich bei der Blinden- und Sehbehinderten- Amateursportgruppe: Tel. 0471 971117, nonvedentibolzano@comitatoparalimpico.it. - al

19.-21.12.08 | Fr. > Mono-Ski-Kurs für Körperbehinderte

Bereits zum 14. Mal veranstaltet die Sportgruppe für Körperbehinderte (SGKS) unter der Schirmherschaft des Comitato Paralimpico Italiano, wieder einen Mono-Ski-Kurs für Anfänger/innen und Fortgeschrittene. Info/Anmeldung: Tel. 0472 410777, www.monoski.it - al

Vortrag/Tagung

20.11.08 | Do. > Buch / Vortrag: Spiritualität als Lebenskunst - Gestalttherapie

Spiritualität in der Psychotherapie: Der Theologe, Berater und Coach Georg Pernter stellt sein Buch "Spiritualität als Lebenskunst. Gestalttherapeutische Impulse" vor (Edition Humanistische Psychologie, Köln). Hans Heiss, Historiker und Landtagsabgeordneter, führt in den Abend in Brixen ein. Ort: Brixen, Hotel Elephant, 19.30 Uhr. Weitere Termine: 11.12. Wien, Buchhandlung Krammer, 20.00 Uhr; 13.12. Meran, Buchhandlung Alte Mühle, 10 Uhr; 14.12. Truden, Gasthof zum Löwen-Post, 16.30 Uhr. Info: www.spiritualitaet-als-lebenskunst.de - bs

21.11.08 | Fr. > "Epileptische Anfälle und Anfallsleiden"

Die Neurologin Helene Bernhart wird bei diesem Informationstreffen Videoaufnahmen zeigen aus denen ersichtlich wird, wie epileptische Anfälle sich ankündigen und ablaufen. Weiters wird sie über die verschiedenen Formen der Anfälle und neue Möglichkeiten der Behandlung berichten. Anschließend bleibt noch genügend Zeit für Diskussion. Ort: Pastor Angelicus, Meran. Zeit: 19-21 Uhr. Info: Tel. 0471 289100, info@a-eb.net - al

22.11.08 | Sa. > Tagung "Hilfen bei Schwerhörigkeit"

In Südtirol wird noch zu wenig über Schwerhörigkeit gesprochen. Mit dieser ersten Tagung will die Südtiroler Cochlea-Implant-Gemeinschaft (SCIG) dies ändern. Es gibt Infos über technische Neuentwicklungen und die Möglichkeit Erfahrungen auszutauschen. Info/Anmeldung: Inge Hilpold vom SCIG, Landesverband Lebenshilfe, Tel. 0471 062501, hilpold@lebenshilfe.it - al

22.11.08 | Sa. > "In dialogo per crescere": l'amore che educa e si educa

Un incontro per educatori, animatori e genitori interessati a sviluppare una maggior consapevolezza del loro ruolo educativo nella famiglia e nella societĂ . Relatore: Ezio Aceti, psicologo e psicoterapeuta. Luogo: Bolzano, sala Pierino Valer, Centro Syn Don Bosco, piazza Don Bosco 21. Ore: 16. Info: Circolo culturale Don Bosco, Tel. 0471 921877, www.circolodonbosco.bz.it - mm

28.11.08 | Fr. > Konferenz "Novellierung des gemeinsamen Sorgerechts"

Es referiert Kammerabgeordneter Siegfried Brugger, Ersteinbringer einer Gesetzesinitiative im römischen Parlament zur Verbesserung des gemeinsamen Sorgerechts. Teilnehmer/innen haben die Möglichkeit persönliche Erfahrungen, Notwendigkeiten und Bedürfnisse vorzubringen. Zeit: 19.30 Uhr. Ort: Kolpinghaus, Bozen. Info: Tel. 393 9305392, info@maennerinitiative.it - al

28.11.08 | Ve. > Convegno: "Donazioni sicure: è possibile?"

Organizzazioni certificate ed esperti del settore propongono approfondimenti sul tema delle donazioni per consentirne la comprensione ad un piĂą vasto pubblico. Intervengono organizzazioni certificate in Alto Adige ed istituti di certificazione italiani e stranieri. VerrĂ  presentato un bilancio del sistema "Donazioni sicure". Luogo: Bolzano, Palazzo provinciale I, via Crispi 3 - Sala Cortile interno. Ore: 9-13. Traduzione simultanea. Info: Federazione Provinciale delle Associazioni Sociali, Tel. 0471 324667, http://www.social-bz.net - mm

02.12.08 | Di. > Initiative "Bilder des Sozialen - Immagini dal Sociale"

Die Initiative beabsichtigt, gelungene Beipiele aufzuzeigen, wo es dem Sozialwesen gelungen ist, "sich mitzuteilen", in denen eine pro-positive Beziehung zwischen Darsteller und Regisseur hergestellt wird und eine "originelle Leseart" vermittelt wird. Mitveranstalter: Dachverband der Sozialverbände, Fachschulen für Soziale Berufe, Universität Bozen, Zelig-Filmschule, Forum Prävention. Ort: Bozen, Filmclub, Streitergasse Bozen. Zeit: 9-13 Uhr. Info: Abteilung Sozialwesen, Tel. 0471 418200, veruska.stampfer@provinz.bz.it - mm

12.12.08 | Ve. > Premio "International-Human-Rights-Prize" 2008 a Nasrin Sotoodeh

In occasione della Giornata internazionale per i diritti umani verrĂ  consegnato il premio "International-Human-Rights" 2008 a Nasrin Sotoodeh, avvocatessa e difensora dei diritti umani, collaboratrice dell'iraniana Shirin Ebadi. Madrine dell'evento sono Shirin Ebadi e la rete di musei della donna, rappresentata dal Museo della Donna Merano, che organizzerĂ  la serata in collaborazione con l'associazione Human Rights International Alto Adige. Luogo: Teatro Puccini, Merano. Info: Human Rights International Alto Adige, Tel. 0471 324667, www.humanrightsinternational.org - al

Kultur und Freizeit

01.12.08 | Lu. > "Christmas gospel" in occasione della Giornata per la lotta all'Aids

Nell'ambito di un concerto gospel l'Associazione Pro Positiv-Südtiroler Aidshilfe distribuisce materiale informativo sull'Hiv con l'invito, rivolto a chi assume comportamenti a rischio, ad effettuare il test. Si esibirĂ  il trio Kenn Baylei. Luogo: Bolzano, piazza Walther. Ore: 19. Info: Pro Positiv - Lotta all'Aids, Tel. 0471 932200, http://www.propositiv.bz.it - mm

Verschiedenes

21.11.08 | Fr. > Amnesty International sammelt Unterschriften fĂĽr die Menschenrechte

Zum Anlass des Internationalen Tages der Kinderrechte am 20.11. und des Tages gegen Gewalt an Frauen am 25.11. wird die Amnesty International Gruppe Bozen am Freitag, 21.11.08 Unterschriften und Spenden sammeln, und zwar von 10 bis 17 Uhr am Domplatz Bozen, vor dem Frauenzentrum (Cafe Plural), bei Regenwetter im Cafe. Info: Amnesty International - Bozen, Tel. 0471 972240, www.amnesty.it - al

27.11.08 | Gi. > Rigoberta MenchĂą a Bolzano

Il premio Nobel per la Pace 1992 Rigoberta MenchĂą sarĂ  ospite per tre giorni del Centro per la Pace del Comune di Bolzano. La visita della pacifista guatemalteca si inserisce all'interno di un percorso di amicizia e collaborazione tra le istituzioni altoatesine e la Fondazione Rigoberta MenchĂą. Nel corso della visita verrĂ  anche avviato un progetto di cooperazione internazionale. Info: tel. 0471 055045, tel. 0471 402382, friedenszentrum@gemeinde.bozen.it - al

28.11.08 | Fr. > Abendreihe: Interkulturelle Sensibilisierung

Das Zentrum für interkulturelle Forschung, Weiterbildung und Beratung in Brixen lädt Familien zur abendlichen Veranstaltungsreihe "Interkulturelle Begegnungen". Dort haben Einheimische und Einwanderer die Gelegenheit, gemeinsam über das Zusammenleben zu sprechen. Es werden auch Filme gezeigt. Ort: Pfarrhaus, Sterzing. Zeit: 20-22 Uhr. Info: Tel. 339 4592215, biague@psy.unipd.it - al