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Newsletter

Newsletter 'social' - Nr. 23|2008 vom 03.12.2008

Die Herausgabe des Newsletter "Social" seitens des Dachverbandes wurde Ende 2010 aus KostengrŁnden eingestellt.
Als Dachverband fŁr Soziales und Gesundheit mit derzeit 46 angeschlossenen Organisationen erlauben wir uns, auf unser Rundschreiben hinzuweisen, welches Łber Aktuelles in den Organisationen, Diensten, Arbeitsgruppen und Gremien des Dachverbandes Auskunft gibt und ca. monatlich erscheint.

Inhalt

Header

Editorial

Panorama

Kommentar

Frauen

Menschen mit Behinderung

Migration

Kinder und Jugend

Familie

Senior/innen

Gesundheit und Wohlbefinden

Seminare/Kurse/Ausbildung

Verschiedenes

Radio/TV/Film

Header

Vorstellung der Sozialstatistiken 2008

Die Sozialstatistiken 2008 werden am Donnerstag, 4. Dezember 2008, um 11.00 Uhr in Bozen, Palais Widmann, vorgestellt. Die umfangreiche Publikation liegt dann in gedruckter Form in der Abteilung Sozialwesen auf oder kann online unter http://www.provinz.bz.it/sozialwesen/publ/publikationen_d.asp heruntergeladen werden. Die Kennzahlen zeigen Umfang, Größe und Einsatzschwerpunkte des Südtiroler Sozialwesens. In den Sozialstatistiken bekommen soziale Themen ein sachliches Profil, werden mit Zahlen und Fakten beschrieben, die auch zeigen, wohin die Reise geht. Info: Tel. 0471 418203 - al

Editorial

Bilder des Sozialen: Die Macht der Bilder √∂ffnet T√ľren und ebnet Wege

Bei einem Film, aber auch in einem Buch lasse ich manchmal unbequeme Themen, oder sogar mir anfangs vielleicht zuwidere Menschen ganz nah an mich heran, bis in mein Wohnzimmer. Es sind oft Menschen, deren Kontakt ich sonst eher nicht suchen würde. Durch Filme konfrontiere ich mich mit ihnen, mit ihrem Leben. Lerne sie kennen. Dabei sitze ich im Pyjama auf dem Diwan und wackle mit den Zehn. Ich lerne etwa Migranten kennen und finde sie vertraut, bekomme eine Ahnung von dem Leben, das ein autistischer Junge in Gröden führt, oder höre Oswald zu, der glaubt Gott zu sein. Es steht sogar einer vor mir, der acht Mal auf seinen Vater eingestochen hat. All diese Menschen kommen virtuell zu mir und sind mir plötzlich ganz nahe. Das ist die Macht von Filmen, aber auch von Büchern: Situationen und Menschen kennen zu lernen, mit denen man sich sonst kaum beschäftigen würde. Emotionen schaffen viel. Dass dabei aber vieles im Auge des Betrachters liegt, hat die Diskussion gestern im Filmclub gezeigt. - al

Panorama

"Immagini dal sociale": quando la realtà è raccontata con gli occhi dell'altro

Il linguaggio delle immagini può diventare importante per gli operatori sociali, nella misura in cui si fanno "facilitatori" tra le persone malate, anziane, o che soffrono di una dipendenza, e il grande pubblico. Facilitare nel senso di trasmettere la prospettiva della persona che vive un problema entrando in punta di piedi nella sua realtà per raccontarla così come è. E' ruotato intorno a questo punto "Immagini dal sociale" che si è svolto il 2 dicembre al Filmclub. Nei 6 film mostrati il rapporto regista-protagonista è centrale e percepibile attraverso le immagini. In un film è stata utilizzata la tecnica del video partecipato, di cui ha parlato Angelo Loy, docente di corsi alla ZeLIG e regista di film per una ONG in Africa, dove i bambini di strada di Nairobi prendono in mano la telecamera per raccontare i problemi e bisogni degli abitanti delle baraccopoli, dal loro punto di vista. L'evento è stato promosso dalla Ripartizione Politiche Sociali e Federazione Associazioni Sociali. - mm

Cultura Socialis: Dialogrunde bringt Soziales und Wirtschaft ins Gespräch

"Soziale Verantwortung und Wirtschaft" war das Thema einer Cultura-Socialis-Dialogrunde am Mittwoch, 26. November 2008 in der Handelskammer Bozen. 30 Vertreter/innen, vor allem aus Wirtschaft, Kultur und dem Sozialbereich diskutierten. Dominantes Thema war die schwierige Situation vieler Familien angesichts der angespannten Wirtschaftslage, die Entwicklungsszenarien und die möglichen Unterstützungsmaßnahmen. Insgesamt war die Dialogrunde eine erste Annäherung zwischen Wirtschaft und Sozialem, mit Impulsreferaten von Franz Kripp, dem ehemaligen Caritas-Direktor und Stefan Zublasing von der Handelskammer, dort zuständig für das Projekt "Familienfreundliche Unternehmen". Kripp forderte zu verantwortungsvollem Handeln auf: Unternehmer/innen, aber auch Führungskräfte und Verantwortungsträger in Politik und Wirtschaft sowie jeder einzelne müssten sich ihrer Verantwortung für Gesellschaft, Umwelt und Zukunft bewusst sein. Info: Tel. 0471 981038, info@cultura-socialis.it - al

Il sistema "Donazioni Sicure" punta a svilupparsi: un convegno a Bolzano

Le prospettive future del sistema "Donazioni sicure", elaborato dalla Federazione delle Associazioni Sociali, sono state al centro del convegno "Donazioni sicure: è possibile?" organizzato il 28 novembre dalla Federazione e Ripartizione Presidenza della Provincia di Bolzano. "Occorre che il sistema Donazioni Sicure trovi una base stabile e un riconoscimento a livello istituzionale e legislativo", ha detto il presidente della Federazione Stefan Hofer. Il presidente della Giunta provinciale Luis Durnwalder ha assicurato il suo sostegno per lo sviluppo: "si dovrà tenere conto del marchio nell'assegnazione dei contributi pubblici". La Federazione delle associazioni sociali ha invitato altre federazioni attive nel settore ambientale, culturale, sportivo a partecipare alla discussione sugli sviluppi del sistema e a diventare, a loro volta, gestori del marchio "Donazioni sicure". Finora sono 18 le organizzazioni certificate. Info: www.donazioni.bz.it - mm

Ausschreibungen der Hauspflege

In der BZG Burggrafenamt und der Gemeinde Meran werden derzeit die Hauspflegedienste ausgeschrieben. In anderen Bezirken Südtirols werden die Ausschreibungen in Kürze folgen, dort werden aber zum Teil nicht die gesamten Hauspflegediente sondern nur zusätzliche Stunden ausgeschrieben, die nicht bereits durch die lokal bestehenden Dienste der öffentlichen Hand abgedeckt sind. Durch die Pflegesicherung ist der Bedarf an Hauspflegediensten gestiegen. Mit dem neuen Pflegegeld haben unterstützungsbedürftige Personen jetzt zusätzliche Mittel um sich das Daheimbleiben leisten zu können. Bei der Wahl ihrer Helfer haben sie zwei Möglichkeiten: Sie organisieren sich privat oder nehmen einen akkreditierten, d. h. öffentlich anerkannten Dienst in Anspruch. - al

BZG Burggrafenamt und Gemeinde Meran starten mit Ausschreibung des Hauspflegedienstes

Die Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt schreibt den Hauspflegedienst neu aus. Der Vertrag startet mit 01.01.2009 und läuft drei Jahre. Einreichtermin für Bewerbungen ist am 9. Dezember. Die Ausschreibung erfolgt pro Sprengel, somit müssen die Gewinner der Ausschreibung nicht alle Sprengel abdecken. Zugelassen werden provisorisch akkreditierte Dienste. Konkret sind vier private Dienstleister die in Südtirol schon tätig waren eingeladen worden sich zu bewerben: Caritas Hauspflege, Sozialgenossenschaft Familien- und Seniorendienste, Lebenshilfe Mobil und die Sozialgenossenschaft Agape. Die Ausschreibung trägt den Veränderungen die die Pflegesicherung mit sich bringt Rechnung. "Die Nachfrage nach hauspflegerischer Betreuung ist mit der Einführung der Pflegesicherung gestiegen", sagt Florian Prinoth, Direktor der Sozialdienste. Info: Direktion Sozialdienste, Florian Prinoth, Tel. 0473 205130, Florian.Prinoth@bzgbga.it - al

Bietergemeinschaft f√ľr Haus- und soziale Assistenzdienste gegr√ľndet

Caritas, Lebenshilfe und die Sozialgenossenschaft Familien- und Seniorendienste Lana haben eine Bietergemeinschaft für Hauspflege- und soziale Assistenzdienste gegründet, um sich künftig landesweit bei den Ausschreibungen der Hauspflegedienste bewerben zu können. Am 25. November wurde ein entsprechendes Einvernehmensprotokoll unterzeichnet. Geplant ist eine langfristige Kooperation. "Durch die Zusammenarbeit im Bereich sozialer Assistenz- und Pflegedienste können unterschiedliche Potentiale und die langjährige Erfahrung aller drei Organisationen vereint werden", sagt Wolfgang Obwexer, Geschäftsführer der Lebenshilfe. Das erste Mal wird sich die Bietergemeinschaft nun bei den Ausschreibungen der BZG Burggrafenamt und der Gemeinde Meran bewerben. Info: Lebenshilfe, Tel. 0471 062501, info@lebenshilfe.it; Caritas, Tel. 0471 304327, info@caritas.bz.it; Familien- und Seniorendienste, Tel. 0473 553030, fsd-lana@bzgbga.it - al

Pflegesicherung: Infobedarf hoch, Kommunikation mit Pflegegeldempfängern zu verbessern

Die Schreiben an die Pflegegeldempfänger müssten dringend überarbeitet werden, sie seien nicht verständlich und verwirrend formuliert, wird vielfach kritisiert. In Infostellen und Sprengeln fällt dadurch Mehrarbeit an. Dass die Korrespondenz mit den Pflegegeldempfängern unbedingt verständlicher gemacht werden sollte, davon ist auch Heidi Wachtler vom Dienst für Pflegeeinstufung überzeugt: "Leider haben wir es bis jetzt noch nicht geschafft die verschiedenen Briefe so einfach und unmissverständlich wie möglich zu formulieren. Die Schwierigkeit liegt in der Komplexität der Materie. Zudem müssen wir auch rechtlich in Ordnung sein." Wachtler spielt den Ball weiter, hofft auf Hilfe: "Wir wären wirklich dankbar für jede konstruktive Anregung, die Briefe besser zu formulieren. Vielleicht schaffen wir es, die Bürger/innen mit vereinten Kräften besser zu informieren." Info: Dienst für Pflegeeinstufung, Heidi Wachtler Eisath, Tel. 0471 418330, heidi.wachtler@provinz.bz.it - al

Koordinierungstisch zur Sachwalterschaft

Zum Thema Sachwalterschaft wird ein Koordinierungstisch beim Amt für Menschen mit Behinderung und Zivilinvaliden eingerichtet. Mit dabei sein sollen der Dachverband der Sozialverbände, Vertreter der Gerichtsbarkeit, der Bezirksgemeinschaften, der Verband der Altenheime, der Gemeindenverband, sowie Ärzte und Vertreter des Sanitätsbetriebs. Noch vor Weihnachten wird der rund 20-köpfige Koordinierungstisch zu einer ersten Sitzung zusammenkommen. Info: Amt für Menschen mit Behinderung und Zivilinvaliden, Luciana Fiocca, Tel. 0471 418270, luciana.fiocca@provinz.bz.it - al

Magie der Vielfalt vereint unter einem Dach - Fotoalbum um sich kennenzulernen

Im Sozial- und Gesundheitssprengel Meran arbeiten über 80 Menschen in vielen verschiedenen Diensten selbständig, aber vereint unter einem Dach. Angesichts dieser Größe ist es schwierig den Überblick zu bewahren, manchmal wissen die einen nicht genau, was die anderen vom Büro im Stockwerk darüber eigentlich genau machen. Deshalb wurde nun ein Projekt zur internen Information verwirklicht. Es wurde eine Broschüre erstellt, wo alle Dienste und Mitarbeiter einzeln vorgestellt werden. Also wer, was, wo, wann macht und tut. Vorstellen kann man sich das wie eine Art Fotoalbum. Die Broschüre wird nun fertig gestellt und in allen Büros im Haus verteilt, in allen Abteilungen werden in Teamsitzungen die Dienste, Menschen und Tätigkeiten im Haus vorgestellt, auch ein gemeinsames Fest ist geplant. Das Projekt zur sozio-sanitären Integration wird im Dezember im Rahmen einer Fortbildung an der EURAC vorgestellt. Info: Barbara Fontana, Tel. 0473 496735, verw.spr.meran@asbmeran-o.it - al

AAA - Animal Assisted Activity: un progetto de GliAmicidiSari

La cooperativa sociale GliAmicidiSari propone un seminario a chi vuol fare delle tecniche assistite dall'animale una professione o ne è interessato. "L'obiettivo è di favorire la capacità dei partecipanti di comprendere, progettare e valutare programmi assistiti dall'animale", spiega Alberto Dal Negro, presidente della cooperativa. Il seminario, di 168 ore, è strutturato in 5 moduli, dedicati alla teoria dei programmi assistiti dall'animale, i bisogni della persona e dell'animale, testimonianze, casi, simulazioni con cani e animali da compagnia, ipotesi progettuali, visite guidate e valutazione dei progetti. Il seminario inizia il 12 dicembre, e va fino a novembre 2009. Si svolgerà un weekend ogni tre settimane, da venerdì pomeriggio a domenica, nella sede della cooperativa, in via Milano a Bolzano. Info: tel. 335 7753626, info@gliamicidisari.org - mm

Convenzione Onu: c'è la ratifica del Consiglio dei ministri

Il Consiglio dei ministri nella seduta del 28 novembre 2008 ha approvato il disegno di legge di ratifica della Convenzione Onu sui diritti delle persone con disabilit√†. √ą il primo passo verso il completamento del processo di ratifica, per il quale occorrer√† l'approvazione del Parlamento. Info: http://www.governo.it/ - al

"F√ľhl' mit mir!" - Studie der Uni soll aufzeigen, wie sich Mitgef√ľhl entwickelt

Die Fähigkeit, mit einer anderen Person mitzufühlen und ihr zu helfen ist von entscheidender Bedeutung für ein menschenwürdiges Zusammenleben. Wie ausgeprägt das Mitgefühl bei Kindern ist, wird eine Studie von Prof. Jutta Kienbaum über einen Zeitraum von drei Jahren ermitteln. "Mich interessiert, welche Erfahrungen die Entwicklung von Mitgefühl im Kind beeinflussen", so die Professorin für Entwicklungspsychologie an der Fakultät für Bildungswissenschaften in Brixen. Info: Tel. 0472 014290, Jutta.Kienbaum@unibz.it - al

Wohnen: Gemeinsame Strategien in Bozen - Zusammenarbeit von WOBI, Gemeinde, BSB

Das Institut für den sozialen Wohnbau (WOBI) hat mit der Gemeinde Bozen und dem Betrieb für Sozialdienste Bozen (BSB) ein Einvernehmensprotokoll unterzeichnet, das die gemeinsamen Strategien im Umgang mit Wohnen und Armut, bzw. sozialen Missständen bekräftigen will: Wohn-Eingliederung von sozialen Problemfällen, die entsprechenden Eingriffsmöglichkeiten bei sozialer Not, Förderung der sozialen Sicherheit von Familien. Info: Das Einvernehmungsprotokoll im Wortlaut - al

Low¬ĖBudget¬ĖDesign geht bald in Serie: Ein Schulranzen f√ľr Fl√ľchtlingskinder aus Burma

Ende November berichteten Max Stürzer und Benno Röggla in einem Vortrag an der Uni Bozen über die Situation der Flüchtlinge in Burma. Dabei wurde auch das Schulranzenprojekt von Max Stürzer vorgestellt (social 06/2008), das inzwischen auf viel Beifall gestoßen ist. Inzwischen wurde vor Ort eine kleine Näh-Werkstatt aufgebaut, die eine Testserie von 20 Schulranzen produzieren kann. Diese werden dann im praktischen Einsatz auf Herz und Nieren geprüft. "Ich habe den Menschen Schritt für Schritt beigebracht, wie der Schulranzen zugeschnitten und vernäht wird", so Stürzer. Die Produktion des wetterfeste Schulranzens kann vielleicht schon bald in Serie gehen. Info im Web-Tagebuch: http://maxstuerzer.blogspot.com - al

Es weihnachtet fair in S√ľdtirols Weltl√§den

Mittels Geschenkkörben unterstützen die Südtiroler Weltläden heuer das Projekt "Operation Daywork" von Südtiroler Oberschülern. Die Geschenkkörbe enthalten weihnachtliche Produkte aus dem fairen Handel, wie etwa dekoratives Handwerk, Lebensmittel aus biologischem Anbau, Weihnachtsbaumschmuck und Panettoni. Der Großteil des Verkaufspreises geht durch Operation Daywork an ein Bildungsprojekt für Jugendliche in Honduras. Info: Elisabeth Locher, Tel. 328 6945945, www.operationdaywork.org; www.weltladen.bz.it - al

Obdachlos bedeutet mehr als wohnungslos: Im La Sosta finden Obdachlose Halt und Hilfe

Obdachlose Menschen haben oft alles verloren: Arbeit, Wohnung, soziale Kontakte, Vertrauen in sich selbst. Im Beratungsdienst "La Sosta ¬Ė der Halt" in der Rittnerstraße 31 in Bozen finden Obdachlose Hilfe. "Wir arbeiten auf zwei Ebenen", erklärt Francesca Codato, die den Beratungsdienst und die Tagesstätte "P.F. Markus" im Haus Graf Forni leitet. "In der Tagesstätte versuchen wir, eine Beziehung zu den Besucher/innen aufzubauen. Im Tageszentrum können sie duschen, ihre Wäsche waschen und ihre persönliche Habe sicher verwahren, denn, wer auf der Straße lebt, tut sich schwer, Erinnerungen zu bewahren", so Codato. Zwischen Jänner und August 2008 haben die Betreuten insgesamt 7.978 Mal die Angebote der Tagesstätte genutzt. Insgesamt wurden 7.078 Besuche verzeichnet. Im Beratungsdienst wurden 900 Gespräche geführt. Von den 356 Betreuten waren 88% Männer und 12% Frauen. Info: Tel. 0471 051021, lasosta@caritasodar.it - al

Kommentar bearbeitet von alexander.larch@social.bz.it

Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung - Offener Brief

Mehr denn je zählt in unserer Gesellschaft heute die Leistung. Gradmesser für die Wertigkeit sind vor allem beruflicher Erfolg und gesellschaftlicher Stand. Aber was ist mit den Menschen, die bei solchen Kriterien schlecht abschneiden: den Menschen mit Behinderung? Sicher, man kann heute sagen: "Menschen mit Behinderung geht es so gut wie nie!". Gleichzeitig gibt es immer noch deutliche Lücken und Verbesserungsmöglichkeiten. Durch die Versorgung in den existierenden Strukturen wie geschützten Werkstätten und Pflegeheimen, besteht die Gefahr, dass manche Betroffene "vergessen" werden. Menschen mit Behinderung werden dort zwar versorgt - leider passiert dies aber mehr nach dem Prinzip "warm, satt, sauber" als unter dem Überbegriff "aktivieren, reaktivieren". Das Recht auf persönliche Weiterentwicklung bleibt vielen jedenfalls, weil es einfach nicht vorgesehen ist, verwehrt. Dabei haben Menschen mit Behinderung die gleichen Bedürfnisse wie alle anderen auch. - Stefan Hofer - al

ChancenGleichheit

Frauen

Progetto Interreg "Diagnosi: violenza": informare donne, ospedali e medici di base

Se una contusione o malattia psicosomatica è la diagnosi medica, la diagnosi sociale è un'altra: violenza domestica. Medici, infermieri, operatori assistenziali non sono sempre a conoscenza degli strumenti che aiutano a riconoscere i casi di violenza domestica di cui sono vittime le donne. Obiettivo del progetto biennale "Diagnosi: violenza" è quello di informare le donne, fornire loro un supporto e rafforzare il lavoro di rete tra ospedali, medici di base e progetti di intervento sulla violenza. E' un progetto transfrontaliero che coinvolge gli Assessorati alla sanità ed alle politiche sociali dell'Alto Adige e del Tirolo del Nord e le Case delle Donne altoatesine. Entro luglio 2009 verranno elaborate linee guida sulla violenza domestica, da utilizzare come strumento di lavoro negli ospedali e ambulatori dei medici di base. Le informazioni saranno disponibili in formato cartaceo e digitale, su un sito internet. Info: tel. 0471 418000, richard.theiner@provincia.bz.it - mm

Mutilazioni genitali, discriminazione e lavoro, prostituzione: tesi di laurea premiate

Il quadro legislativo nazionale ed internazionale e strategie di cambiamento delle mutilazioni genitali femminili, la discriminazione delle donne nel mercato del lavoro altoatesino, il fenomento della prostituzione coatta dal punto di vista degli interventi sociali di sostegno e della prevenzione sul territorio altoatesino: sono questi i temi dei lavori presentati all'edizione 2008 del Concorso a premi per tesi di laurea sulle pari opportunità fra uomo e donna che hanno ricevuto un premio. Dal 2000 il Comitato provinciale per le pari opportunità premia tesi di laurea su argomenti legati alle pari opportunità fra uomo e donna o tematiche incentrate sulla condizione femminile con l'obiettivo di individuare nuove prospettive per migliorare la situazione delle donne. La premiazione si è svolta il 2 dicembre a Palazzo Widmann, alla presenza delle rappresentanti del Comitato pari opportunità. Info: tel. 0471 411180, www.provincia.bz.it/lavoro - mm

"Fumo e gravidanza": sensibilizzare le donne sui rischi del tabagismo

"Fumo e gravidanza" √® il nome di un progetto, attivato su tutto il territorio provinciale, che punta a sensibilizzare le donne sui rischi legati al tabagismo, in particolare nel periodo della gravidanza. Se la madre √® fumatrice le sostanze dannose contenute nel fumo vengono trasmesse al bambino durante l'allattamento; smettendo di fumare, invece, la donna incinta pu√≤ migliorare la situazione di partenza del bambino. L'allattamento al seno, in base ad un'indagine dell'Istituto Superiore di Sanit√† italiano condotta su 9 mila gestanti, √® risultato per√≤ uno dei pi√Ļ forti deterrenti per smettere di fumare. I Centri di consulenza per fumatori di Bolzano, Egna, Merano, Silandro, Bressanone, Brunico offrono consulenze individuali e terapia di gruppo. Per informazioni su corsi per smettere di fumare ci si pu√≤ rivolgere al Comprensorio sanitario Bolzano, Servizio Pneumologico, dal luned√¨ al venerd√¨, ore 8.30-12 e 14-16: tel. 0471 909600, www.sbbz.it - mm

Menschen mit Behinderung

Dopo di noi: Viele individuelle Bed√ľrfnisse unter einen Hut zu bringen - Studie

Viele Eltern machen sich Sorgen, was einmal nach ihrem Ableben mit ihrem behinderten Kind passiert. Die Arbeitsgruppe "Durante e dopo di noi" versucht hier Lösungen auszuarbeiten. Derzeit wird erhoben, welche Vorstellungen Familien und Eltern haben, wie soll ein Dienstleistungsangebot ausschauen? Für die Lebenshilfe führt derzeit Monica Kahler die entsprechende Studie durch: "Vor allem benötigen die Familien, und das wird bereits nach der Hälfte der Interviews sehr deutlich, konkrete Informationen zu Themen wie Unterbringung, Finanzierung von Assistenz und Begleitung. Hinzu kommt, dass die Familien beim Ablöseprozess eine stärkere Unterstützung brauchen: durch Entlastungsangebote und durch psychologische Unterstützung." Kahler glaubt, dass vor allem ein Beratungsangebot zu schaffen sei, wo Eltern psychologische und rechtliche Beratung und Hilfe finden. Mitte Jänner werden die Ergebnisse der Studie in der AG vorgestellt. Info: Tel. 0471 062526, kahler@lebenshilfe.it - al

Gem√ľser√∂llchen drehen im Masatsch - Arbeit f√ľr Menschen mit Beeintr√§chtigung

Das Hotel Masatsch bei Kaltern ist in Südtirol nicht nur einzigartig, weil es völlig barrierefrei ist oder weil Brailleschrift und Farblinien auch Blinde durchs Hotel führen, oder wegen dem Lebkuchen-Mousse auf den Mandarinen-Filets im Bistro. Innovativ ist der Ferienhof vor allem, weil er Menschen mit Beeinträchtigung Arbeit bietet: Derzeit haben 11 von 21 Mitarbeitern Lernschwierigkeiten oder eine körperliche Behinderung. Sie kommen übers Arbeitsamt um im Masatsch für den freien Arbeitsmarkt zu trainieren oder um fix dort zu arbeiten. "Wir sind ein wirtschaftlicher Betrieb mit hohen Qualitätsansprüchen, daher gibt es viel bei uns zu lernen", sagt Günter Falser, Hotel-Leiter. Ist der Therapiebereich mit Sauna und Schwimmbad erst fertig, wird Personal aufgestockt, auf rund 40 Mitarbeiter. Für die Hälfte davon, für die Mitarbeiter mit Beeinträchtigung, soll dann eine pädagogische Fachkraft Ansprechpartnerin sein. Info: Tel. 0471 669522, info@masatsch.it - bs

Flughafen Bozen: Boden- und Bordpersonal lernt den Umgang mit behinderten Flugreisenden

Seit 26. Juli 2008 ist eine EU-Verordnung in Kraft, die für behinderte Flugreisende und solche mit eingeschränkter Mobilität, z.B. Senior/innen, uneingeschränkte Reisemöglichkeiten sicherstellen soll. Das Boden- und Bordpersonal des Bozner Flughafens hat nun in einem Kurs der italienischen Landesberufsschule "Einaudi" gelernt, wie man Menschen mit Mobilitätseinschränkungen einen möglichst optimalen Service am Flughafen und in Flugzeugen bieten kann. Geschult wurden die 22 Kursteilnehmer/innen von Betroffenen-Vereinigungen: Das Blindenzentrum "St. Raphael" vermittelte den korrekten Umgang mit Blinden und Sehbehinderten bzw. mit Blindenhunden, die Sozialgenossenschaft "independent L." zeigte die richtige Betreuung von Menschen mit Gehbehinderungen. Die soziale Genossenschaft "5 Sinne" hat das Schulungsprogramm mit ausgearbeitet, und die Sozialgenossenschaft "Tandem" hat den rechtlichen Teil beigesteuert. Info: Tel. 0471 414473, Fc.Cts@scuola.alto-adige.it - al

Lebenshilfe-Kalender "Meine Tr√§ume, meine W√ľnsche"

Wie jedes Jahr haben 13 Künstler/innen aus verschiedenen Geschützten Werkstätten den Lebenshilfe-Wandkalender gestaltet. Mittlerweile gibt es in jeder Geschützten Werkstätte ein gut besuchtes Kunstatelier. Mit dem Kalender 2009 möchte die Lebenshilfe diese künstlerische Arbeit von Personen mit Beeinträchtigung nach außen sichtbar machen. Das Thema des heurigen Kalender ist "Meine Träume, meine Wünsche". Der Kalender ist kostenlos und kann bei allen Lebenshilfe Büros im Land abgeholt werden. Info: Tel. 0471 062501, info@lebenshilfe.it - al

Gesucht: Ehrenamtliche Fahrer/innen f√ľr Kleinbusse

"Die Arbeitsgemeinschaft für Behinderte ist immer wieder auf die Hilfe von Freiwilligen angewiesen, um Menschen mit Behinderung einen schönen Ausflug zu ermöglichen", sagt Verena Wolf, die den Bereich Vereinstätigkeit bei der AfB leitet. Für Veranstaltungen am Wochenende werden ehrenamtliche Fahrer/innen für Kleinbusse, 9-Sitzer gesucht. Einzige Vorrausetzungen sind eine soziale Einstellung und der Führerschein B. "Selbstverständlich sind alle freiwilligen Fahrer versichert", so Wolf. Info: Verena Wolf, Tel. 0473 211423, info@afb.bz.it - al

Migration

IntErIm: Interkulturelles Erleben und Improvisieren im HdS

Rund 20 Jugendliche kommen zu einem interkulturellen Wochenende ins Haus der Solidarität ab dem 6. Dezember. Bei Forum Theater probieren sie Konflikten oder verfahrenen Situationen aus dem Alltag neue Richtungen zu geben ¬Ė wie der Erfinder des Forum Theaters Augusto Boal es mit Menschen in Brasilien übte. Die Jugendlichen setzen sich mit Experten auch mit dem Thema "Meine Wurzeln, deine Wurzeln" auseinander, und am Montag mit Rassismus und Integration. Am Samstag Abend gibt`s afrikanische Tänze und Musik und am Sonntag um 21 Uhr ein Konzert für alle von SPU - Rap auf Deutsch, Italienisch und Dialekt aus Brixen. Das Wochenende veranstalten OEW und youngCaritas zusammen. Info: Tel. 0471 304333, info@youngcaritas.bz.it - bs

Familienzusammenf√ľhrungen: Gr√∂√üe der Wohnung nun klar

Bei Familienzusammenführungen und der dafür notwendigen Größe der Wohnung herrschte in Südtirol seit Sommer Unklarheit - Gemeinden wandten verschiedene Kriterien an. Seit einem Treffen des Landesbeirats für Einwanderung und dem Regierungskommissariat am 18.11. gilt nun: Weiter muss die Wohnung bei einer Familienzusammenführung für zwei Personen mindestens 38 m¬≤ groß sein, und 10 zusätzliche m¬≤ für jede weitere Person - sie bleibt damit unter dem Limit der Überfüllung. Das Land wollte ein anderes Kriterium anwenden, wonach eine Wohnung für zwei Personen 43 m¬≤ groß sein müsste und 15 m¬≤ für jede weitere. Ein Rundschreiben erreichte im Juli dazu die Gemeinden. Nun hat die Staatsadvokatur das erste Kriterium für gültig erklärt: Ein Staatsgesetz sieht vor, dass der Mindeststandard nach dem Wohnbaugesetz der jeweiligen Provinz angewandt werden muss. Bozens Gemeindebeirat der Ausländer und die Caritas freuen sich. Info: Tel. 0471 997595, consulta.immigrati@gemeinde.bozen.it - bs

Fehlerteufel - Wir stellen richtig: Sicherheitspaket noch nicht in Kraft

Ein Fehler ist uns im letzten Newsletter passiert: Es ist falsch, dass das sogenannte Sicherheitspaket bereits in Kraft ist. Richtig ist, dass ein Teil der Normen des umfassenden Gesetzespakets erlassen ist, und ein anderer Teil als Gesetzentwurf noch im Senat diskutiert und überprüft wird, unter anderem mit neuen Asyl- und Einwanderungsbestimmungen. Der Entwurf sieht unter anderem vor die illegale Einreise in Italien unter Strafe zu stellen, oder den längstmöglichen Aufenthalt in Identifikations- und Abschiebezentren auf 18 Monate zu erhöhen. Diskutiert werden auch Abänderungs-Anträge, wie jener der Lega, dass illegale Einwanderer künftig vom Krankenhauspersonal gemeldet werden müssen. Laut "Stranieriinitalia" behandelt der Senat nun zunächst den Haushalt, dann die Abänderungen zum Sicherheitspaket. www.stranieriinitalia.it/attualita-ddl_sicurezza_i_testi_e_gli_emendameti_6521.html - bs

Pustertal: Leitbild f√ľr Integration vor der Umsetzung

Heimat trägt man in sich selbst: Vor der Umsetzung steht nun das Leitbild für Integration von Migranten und Migrantinnen im Pustertal. Pustertaler Bezirksräte und damit viele Bürgermeister haben es Mitte November kennengelernt und bei einem Treffen auch über gelungene Projekte für Integration im Pustertal gesprochen. Wann das Leitbild den jeweiligen Gemeinderäten im Pustertal vorgestellt wird, wird im Dezember und Jänner vereinbart. Gemeinsam mit den Gemeinderäten beprechen Einwanderungs-Experten dann konkrete Maßnahmen in den einzelnen Gemeinden. Vier Arbeitsgruppen und eine Kerngruppe haben am Leitbild mit neun Kernaussagen gearbeitet und dabei auch Migranten eingebunden. Info: Tel. 0474 412920, evi.grossgasteiger@bzgpust.it - bs

Auswandern in der Krise - Buch: "Il progetto migratorio - Gli stranieri raccontano"

Fernando Biague beleuchtet in seinem neuen Buch die Migration heute, wo klassische Zielländer von Migranten zunehmend in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten. "Vor Jahren konnten Migranten noch damit rechnen, dass ihnen ihr Arbeitsplatz in einer Firma bis zur Rente blieb. Dass ihre Auswanderung als Projekt gelang, war sicherer. Heute wandern große Firmen aus Europa ab, daher gibt es für Einwanderer weniger Arbeit", sagt der in Südtirol lebende Psychologe aus Guinea Bissau, Afrika, "oder Firmen stellen Leute ein wie sie es gerade brauchen, für zwei, acht Monate, eine Woche. Das ist vor allem schlimm, wenn die Aufenthaltsgenehmigung an die Arbeit gebunden ist, wie in Italien: Hat jemand danach in sechs Monaten keine neue Arbeit gefunden, muss er laut Gesetz zurück in sein Land." Bilaterale Entwicklungsarbeit sei heute wichtiger denn je, sie könne Menschen helfen in ihren Heimatländern zu bleiben. Info: Tel. 3394592215, biague@mail.psy.unipd.it - bs

Generationen

Kinder und Jugend

Politische Bildung Schwerpunkt im Jugendring - Prävention gegen Radikalismus

Politische Bildung wird noch wichtiger im Südtiroler Jugendring (SJR), und auch die Mitbeteiligung von Jugendlichen in Gemeinden soll stärker gefördert werden, wurde auf der Vollversammlung beschlossen: 2009 beginnt eine neue Ausbildung für Moderatoren, die Prozesse der Mitbeteiligung mit Jugendlichen gestalten, bei einer Werkstatt sollen Ideen für politische Bildung gesammelt werden, und auch eine Arbeitsgruppe für politische Bildung gibt es seit einer Woche. "Wenn Jugendliche einbezogen werden, wenn ihre Meinung gefragt ist, fördert dies ihr kritisches Denken. Sie müssen dann Inhalte hinterfragen, das ist Prävention gegen Radikalismus", sagt Michi Peer, SJR-Geschäftsführer. Noch nicht lange, aber immer öfters seien Jugendliche in Südtirol dabei, wenn es um Entscheidungen geht: beim Bozner Jugendfachplan etwa, bei den Ortsjugendringen in Eppan, Vahrn, Sarntal, in Jugendbeiräten von Gemeinden, etwa in Olang, oder bald in Lana. Info: Tel. 0471 970801, michi@jugendring.it - bs

Fachplan f√ľr Jugend / Bozen: Jugendliche verhandeln mit Politikern

Bozens erster Fachplan für Jugend kann nun zu Papier gebracht werden, rund 150 Jugendliche waren an den Vorarbeiten dazu beteiligt: Eine Delegation von Bozner Jugendlichen und Jugendarbeitern verhandelte am letzten Freitag mit dem Bürgermeister und Stadträten über den Inhalt des Plans, und einigte sich mit den Politikern auf konkrete Maßnahmen. Künftig soll etwa ein regelmäßiger, direkter Dialog zwischen Jugendlichen und Politikern möglich sein, durch einen Stammtisch oder eine Webseite, oder Jugendliche werden bei einem Forum jährlich mitreden, wenn die Stadt neue Aktionen für Jugendliche plant - zwei von vielen geplanten Maßnahmen aus den Bereichen Jugendkultur, Interkulturalität, Genderarbeit, politisches Engagement, Ehrenamt, Prävention. Davide Galesi, Dozent für Soziologie in Trient, schreibt den Fachplan. Auch Jugenarbeiter und Mitarbeiter von rund 60 Vereinen waren seit Februar bei den Vorarbeiten zum Plan dabei. Info: Tel. 0471 997459, jugendamt@gemeinde.bozen.it - bs

Gewaltpräventionsprojekt "GAME" präsentiert Theaterfestival

"GEmeinsam Allerhand MEistern" oder verkürzt "The GAME" nennt sich ein Projekt zur Gewaltprävention das der Sozialsprengel Unterland seit 2005 für Schüler/innen anbietet. Waren es im ersten Jahr lediglich fünf Schüler/innen der Mittelschule Tramin, die ein Filmkonzept erarbeiteten und umsetzten, kann der Sozialsprengel heuer mit Stolz auf drei teilnehmende Schulen verweisen, wo über 100 Schüler/innen beider Sprachgruppen mitwirken. Sie haben mit der pädagogischen Theaterwerkstatt Theatraki mehrere Theaterstücke erarbeitet. Dabei geht es immer um die Problematik der Aggression und Gewalt unter Jugendlichen. Vom 3. bis 5. Dezember werden nun sechs Theaterstücke beim Theaterfestival "K.O. =/ O.K." in Tramin und Neumarkt aufgeführt. Info/Termine: Oskar Giovanelli, Tel. 0471 826632, oskar.giovanelli@bzgue.org; www.bzgcc.bz.it - al

Sozial mit youngCaritas: Sch√ľler schenken Zeit

Rund 100 Oberschüler in Bozen, Brixen und Meran schenken in den kommenden sechs Monaten zwei bis drei Stunden wöchentlich ihrer Zeit anderen Menschen. Sie nehmen am von der youngCaritas initiierten Projekt "Zeit schenken" teil, und arbeiten ehrenamtlich in sozialen Organisationen mit: Einige Jugendliche engagieren sich für Solidaritätsprojekte der Organisation für Eine Welt und setzen sich in Weltläden für fairen Handel ein. Andere betreuen Kinder in Eltern-Kind-Zentren, in Kinderhorten, in Spielhäusern. Jugendliche besuchen auch ältere Menschen zuhause oder in Altenheimen und beschäftigen sich mit Menschen mit Behinderungen. Eine Gruppe versorgt außerdem misshandelte Tiere. Das Projekt "Zeit schenken" geht heuer in die dritte Runde. YoungCaritas hat das Projekt im letzten Schuljahr auf mehrere Schulen ausgeweitet, mit Erfolg: Die Teilnehmerzahl ist von voriges Jahr auf heuer fast ums Doppelte gestiegen. Info: Tel. 0471 304330, info@youngcaritas.bz.it - bs

Familie

Un libretto contabile online per avere il bilancio famigliare sotto controllo

Bastano tre click per annotare tutte le spese nel nuovo libretto contabile sul bilancio famigliare on line presentato dal Centro Consumatori. E' possibile decidere quanto spendere, sapere subito a quanto ammonta il budget disponibile, ed eventualmente cercare di mettere da parte qualche soldo. Una volta avvenuta la registrazione, si compila un prospetto di previsione economica per ogni mese, annotando fonti di reddito e spese fisse, per poi aggiornare continuamente la propria situazione inserendo tutte le spese. Sono inoltre previsti dei consigli su come ridurre determinate uscite. Un concorso eleggerà il "manager familiare dell'anno" con un premio di 1500 euro. Il progetto del Centro tutela consumatori utenti è sostenuto dalla Provincia, tramite l'Ufficio provinciale Famiglia ed educazione permanente, con un contributo di 100mila euro. www.contiintasca.centroconsumatori.it - mm

Telefono genitori: consulenza su figli e educazione, dipendenze, scuola

Dal 2006 sono state oltre 1800 le persone che si sono rivolte al servizio Telefono genitori, di cui il 78 per cento madri, in maggioranza di lingua tedesca. I temi maggiormente richiesti: problemi educativi, problemi di droga e alcol e legati alla scuola. Le consulenze riguardanti i bambini si riferivano alle fasce d'età 0-4, 5-12 e 13-19 anni. Sono le cifre riferite ai due anni di attività del servizio Telefono genitori per il quale la Provincia quest'anno mette a disposizione un finanziamento di 192mila Euro. "I cambiamenti nella struttura sociale hanno creato insicurezze nel ruolo dei genitori anche in Alto Adige", ha posto in evidenza uno degli psicologi del team del servizio, Stefan Eikemann. "Occorre garantire lo stato sociale di genitori garantendo loro un maggior riconoscimento nel ruolo di educatori". Il Telefono è attivo dal lunedì al sabato, ore 10-12 e da lunedì a venerdì, ore 17.30-20.30. Info: tel. 800 892829, consulenza@telefonogenitori.it - mm

Senior/innen

Anhebung der Renten: S√ľdtiroler Senioren demonstrieren in Rom

Fast 30 Seniorinnen und Senioren aus Südtirol demonstrierten im November mit der Gewerkschaft CGIL in Rom für die Anhebung der Renten. Seit 1993 haben die Renten 30 Prozent ihrer Kaufkraft verloren, laut AGB CGIL. Um Italien den EU-Beitritt finanziell zu ermöglichen, sei eine Aufwertung seit damals ausgeblieben - außer Inflationsanpassungen, die weit unter der realen Inflation lägen. In Südtirol seien die Renten durchschnittlich niedriger und das Leben koste mehr als in anderen Regionen Italiens. Die Dienstaltersrente vom INPS beträgt in Südtirol durchschnittlich 705 Euro brutto, die Hinterbliebenenrente 401 Euro, die Invaliden-Rente 478 Euro, und die Mindestrente, die 40.000 Menschen erhalten, 443 Euro - so neue Daten. Armut steige unter Senioren. Bisher wollte sich Berlusconi nicht mit den Rentnergewerkschaften treffen, obwohl seit Prodi ein Gesetz in Kraft ist, das jährliche Verhandlungen zu den Rentenanhebungen vorsieht. Info: Tel. 0471 926530, heinia@cgil-agb.it - bs

Wolke 9 - Ein Film √ľber Liebe und Sex im Alter

Hören wir auf zu lieben, nur weil wir ein bestimmtes Alter erreicht haben? Inge ist Mitte 60 und seit 30 Jahren glücklich verheiratet. Doch dann lernt sie Karl, 76, kennen und landet mit dem rüstigen Rentner im Bett. Der Film "Wolke Neun" des deutschen Regisseurs Andreas Dresen setzt sich mit dem Tabu-Thema Liebe und Sexualität im Alter auseinander. Der Film verklärt nichts, alles wird offen und ehrlich gezeigt. Die Körper sind zwar gealtert, doch die Gefühle sind immer noch die gleichen. Manche Zuschauer/innen könnten überrumpelt sein, von der Freizügigkeit und Offenheit, mit der das Thema angegangen wird. Aber letztlich hat man all das schon x-mal gesehen ¬Ė nur eben nicht mir Protagonisten diesen Alters. "Wolke Neun" ist deshalb im Endeffekt doch nur ein klassisches Beziehungsdrama mit ebenso klassischer Auflösung. Aber der Film stellt die richtigen Fragen. Der Film läuft vom 5. bis 18. Dezember im Filmclub Bozen. www.filmclub.it - al

Gesundheit und Wohlbefinden

Weihnachtsverkauf im Berufstrainingszentrum - Gärtnerei Gratsch

Das Berufstrainingszentrum Gärtnerei Gratsch ist eine Arbeitsrehabilitations-Einrichtung der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt für Menschen mit psychischen Erkrankungen. Die Gärtnerei befindet sich seit mehr als zehn Jahren im Areal der Klinik Martinsbrunn und wartet zu jeder Jahreszeit mit verschiedenen Angeboten und Aktionen auf, jetzt natürlich winterliches und weihnachtliches. In der Woche vom 15. bis 19.12. werden Weihnachtssterne, Girlanden, Dekorationen, Tees aus eigenem Anbau, Kräutersalz und weitere Geschenksideen für das Weihnachtsfest angeboten. Besucher/innen bekommen außerdem hausgemachte Kekse und eine Tasse Tee aufgeschenkt. Info: BTZ Gratsch ¬Ė Gärtnerei, Laurinstr. 70/A, Meran, Tel. 0473 200076, btz@bzgbga.it - al

Centro residenziale di cure palliative: lo prevede la Giunta comunale di Bolzano

La Giunta comunale di Bolzano, nella riunione del 2 dicembre, ha approvato un propomemoria che prevede la realizzazione di un centro residenziale per le cure palliative. La struttura, che potrebbe sorgere nell'area che si trova all'incrocio Merano-Mendola, nei pressi dell'ospedale, dovrebbe ospitare malati terminali e i loro famigliari. I costi di costruzione sarebbero a carico della Provincia. Attualmente all'ospedale di Bolzano è attiva una sezione cure palliative con 12 posti letto. Ad ottobre, la Giunta provinciale aveva approvato la realizzazione di una rete provinciale per le cure palliative con l'obiettivo di attivare servizi hospice in tutti gli ospedali della provincia. Il servizio di cure palliative era stato istituito per la prima volta cinque anni fa presso la clinica Martinsbrunn di Merano con sei posti letto. Info: tel. 0471 997219, sindaco@comune.bolzano.it - mm

Agenda

Seminare/Kurse/Ausbildung

12.12.08 | Fr. > Ich lerne meinen K√∂rper besser zu sp√ľren und zu erleben - IVHS

Zielgruppe: Jugendliche und Erwachsene mit und ohne Behinderung. Mehr Vitalität und Optimismus im Bewegungsverhalten. Es kann sowohl am Boden als auch im Sitzen auf Stühlen gearbeitet werden. Gearbeitet wird ganz nach den Bedürfnissen der Teilnehmer/innen: Im Gespräch, durch Körperarbeit, nonverbale Kommunikation, Geschichten erzählen, Theater. Ort/Info: Urania Meran, Tel. 0473 230219, www.urania-meran.it - al

Verschiedenes

ab 04.12.08 | Do. > "Einfälle statt Abfälle" - Spielzeug aus Afrika

Die Ausstellung "Einfälle statt Abfälle" zeigt Spielzeug aus Afrika; sie bleibt bis zum 18. Jänner 2009 im Schloss Runkelstein, Bozen zu sehen. Info: www.runkelstein.info - al

05.12.08 | Fr. > Vollversammlung des Verbandes der Altersheime S√ľdtirols

Erste Einberufung am 04.12.08 um 23.00 Uhr. Zweite Einberufung um 09.00 Uhr am Freitag, 05. Dezember 2008. Ort: Auditorium, Landhaus 12, Kanonikus M. Gamper Str. 1, Bozen. Auf der Tagesordnung steht u.a. die Pflegesicherung und die Tagessatzberechnung 2009, sowie ein Bericht über die Ergebnisse der Klausurtagung vom letzten Oktober. Info: Verband der Altersheime Südtirols, Tel. 0471 323635, www.altenheime.it - al

06.12.08 | Sa.> Anerkennung f√ľr Ehrenamtliche - Feier

Ehrenamtlich tätige Menschen werden für ihren Einsatz ausgezeichnet, heuer erstmals auch drei Jugendliche. Ort: Haydn Auditorium, Bozen. Info: Tel. 0471 412131, kabinett@provinz.bz.it - al

08.12.08 | Mo. > Weihnachtsmarkt der Werkstatt "Trayah"

Die geschützte Werkstatt "Trayah" veranstaltet wieder den traditionellen Weihnachtsmarkt. Verkauft werden handwerkliche Erzeugnisse aus den Werkstätten. Zeit: 9-17 Uhr. Ort: Sozialzentrum Trayah, Josef Ferraristr. 18, Bruneck. Info: Tel. 0474 530043 - al

10.12.08 | Mi. > Zehn Jahre Peter Pan

Peter Pan, die Vereinigung für krebskranke Kinder lädt anlässlich des 10jährigen Bestehen zu einer Feier ein. Zeit: 16 Uhr. Ort: Kongresssaal des Regionalkrankenhauses Bozen. Info: Peter Pan - Vereinigung für krebskranke Kinder Südtirol, Tel. 0473 222666, info@peterpan.bz.it, www.peterpan.bz.it - al

14.12.08 | So. > Einladung der Obdachlosen zu einer Weihnachtsfeier mit Festessen

Vor Weihnachten lädt die Südtiroler Vinzenzgemeinschaft, die San Vincenzo und die Barmherzigen Schwestern von Bozen, die Obdachlosen der Stadt zu einer Weihnachtsfeier ins Kolpinghaus Bozen ein. Um 11 Uhr findet in der Kapelle des Kolpinghauses eine Hl. Messe statt. Anschließend folgt ein Festessen. Bedient werden die Gäste von den ehrenamtlichen Mitgliedern der Vinzenzgemeinschaft welche auch selbstgebackene Mehlspeisen und Weihnachtsgebäck servieren. Ort: Kolpinghaus Bozen. Info: Südtiroler Vinzenzgemeinschaft, Tel. 0471 970086, vinzenzgem@rolmail.it - al

Radio/TV/Film bearbeitet von magdalena@poeder.it

04.12.08 | Do. > TV - Pluspunkt sozial

Wer heute ins Arbeitsleben einsteigt oder den Arbeitsplatz wechselt, muss sich in einem regelrechten Dschungel von Bestimmungen und Arbeitsverträgen zurechtfinden. Welche Schritte sind zu unternehmen und wie sind die wichtigsten Bereiche geregelt? Wie wird der Arbeitnehmer eingestuft und werden seine Rechte und Ansprüche auch berücksichtigt? Die Sendung Pluspunkt Sozial liefert dazu mit Hilfe von Experten wertvolle Ratschläge. Donnerstag, 4. Dezember 2008, um 20.20 Uhr, Rai Sender Bozen. - al

05.12.08 | Fr. > TV-Soundcheck: Zehn Jahre MitEinanders

1998 beginnt das Abenteuer der Brunecker Gruppe MitEinanders. Menschen mit Behinderung spielen dort, die Musiker/innen haben im Lauf der Zeit ihren eigenen Stil gefunden und sich als Formation gefestigt. MitEinanders präsentieren ihre Songs regelmäßig und mit breitem Erfolg bei Konzerten. Chris Aigner, der die Gruppe von Anfang an begleitet, erzählt die Entstehungsgeschichte von MitEinanders. Zu Wort kommen aber auch die Mitglieder der Gruppe: Julian Messner, Monika Hochgruber, Giuliana Castlunger, Haymo Töchterle, Klaus Pörnbacher, Günther Profanter, Thomas Kirchler und Gustav Lechner. Freitag, 5. Dezember 2008, um 20.53 Uhr, Rai Sender Bozen. - al

08.12.08 | Mo. > TV - Waltraud Gebert Deeg - Anwältin der sozial Schwachen

Vor 80 Jahren, am 9. Dezember 1928, kam Waltraud Gebert Deeg in Kardaun zur Welt. Als Landesrätin und Landtagspräsidentin setzte sie in der Sozial- und Familienpolitik Südtirols bleibende Akzente. 1964 wurde Gebert Deeg als erste Frau in den Südtiroler Landtag gewählt. In den prägenden Jahren der Autonomie saß sie 19 Jahre lang in der Landesregierung und leitete das Referat für Gesundheit und Soziales. Waltraud Gebert Deeg starb im Jänner 1988 im Alter von 60 Jahren. Ein Film von Gretl Wörndle. Montag, 8. Dezember 2008, um 21.05 Uhr, Rai Sender Bozen. - al