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Newsletter

Newsletter 'social' - Nr. 3|2009 vom 11.02.2009

Die Herausgabe des Newsletter "Social" seitens des Dachverbandes wurde Ende 2010 aus Kostengründen eingestellt.
Als Dachverband für Soziales und Gesundheit mit derzeit 46 angeschlossenen Organisationen erlauben wir uns, auf unser Rundschreiben hinzuweisen, welches über Aktuelles in den Organisationen, Diensten, Arbeitsgruppen und Gremien des Dachverbandes Auskunft gibt und ca. monatlich erscheint.

Inhalt

Editorial

Panorama

Frauen

Menschen mit Behinderung

Migration

Kinder und Jugend

Familie

Senior/innen

Gesundheit und Wohlbefinden

Seminare/Kurse/Ausbildung

Vortrag/Tagung

Kultur und Freizeit

Verschiedenes

Stellenanzeigen

Editorial

Brand-Sätze: Sprachliche Aspekte des Alltagsrassismus

"Mauer gegen Einwanderer bröckelt", titelt heute, 11. Februar, die Tageszeitung Dolomiten und sie schreibt weiter "Wer in den Genuss des Familienpakets kommen will, muss fünf Jahre in der Region ansässig sein. Geht nicht, sagt die EU - und sorgt damit für gewaltigen politischen Sprengstoff. Als Hürde für die Einwanderer sind derzeit auch alle Sozialmaßnahmen des Landes an die fünfjährige Ansässigkeit gekoppelt. Fällt sie, so wäre es ein Dammbruch." Regelungen wie die fünfjährige Ansässigkeit mögen notwendig oder unsinnig sein, darüber kann man diskutieren. Formulierungen wie "Dammbruch" und "Mauer gegen Einwanderer bröckelt" schüren aber Angst, weisen auf angebliche Gefahren hin, beschwören Emotionen. Besonders diese "kleinen" Formen von Rassismus wirken nachhaltig und werden verinnerlicht. Latenter medialer Alltagsrassismus. - Alexander Larch - al

Panorama

Lavorare in giardino e conoscersi a vicenda: un giardino interculturale per Merano

Merano è nota come città-giardino. Presto ai noti giardini già esistenti potrebbe aggiungersi un giardino interculturale come luogo d'incontro tra meranesi e persone immigrate, che potrebbero gestire alcuni appezzamenti di terra. Questa iniziativa per l'integrazione di persone immigrate è stata voluta dal Consiglio comunale su richiesta di Christine Tonsern dei Verdi. Un gruppo di lavoro ora si accingerà ad elaborare un progetto di realizzazione. Info: Tel. 328 4385568, Christine.Tonsern@schule.suedtirol.it - al

Gründung des Vereins EPINET - "Netzwerk gegen Epilepsie Südtirol"

In Meran wird am Donnerstag, 12. Februar der neue Verein "Netzwerk gegen Epilepsie Südtirol" gegründet. Initiator ist der Arzt Harald Ausserer, der in der Abteilung Neurologie im Krankenhaus Meran arbeitet. Der Verein will die Interessen von Menschen mit Epilepsie vertreten um deren Behandlung, soziale Wiedereingliederung und rechtlichen Schutz zu verbessern. Außerdem soll über die die Erkrankung selbst und über Behandlungsmöglichkeiten informiert werden. Geplant ist auch die Schaffung eines Internet-Forums für Betroffene und Angehörige. Info: Harald Ausserer, harald.ausserer@asbmeran-o.it - al

Mobilitätsgeld der Region für präker Beschäftigte wankt - Land könnte einspringen

Regionalassessorin Martha Stocker arbeitete an einer regionalen Arbeitslosen-Unterstützung für während der Wirtschaftskrise entlassene präker Beschäftigte - Projektarbeiter, Lehrlinge, kurzfristig Arbeitende. Doch die geplante regionale Unterstützung droht zu platzen, da Trentino bereits als Provinz vorgesorgt hat und keine regionale Lösung braucht: Monatlich 600 Euro erhalten entlassene prekär Beschäftigte im Trentino im Krisenjahr 2009. Für eine regionale Lösung, die beiden Ländern zugute kommt, müsste die Nachbarprovinz also wieder vom eigenen Kurs abrücken. Positive Signale dafür gäbe es momentan nicht, sagt Stocker. Bleibt Trentino hartnäckig, könnte das Land zum Zug kommen, das Mobilitätsgeld in Südtirol zu finanzieren, Stocker hat sich mit Landesrat Theiner zu einer Aussprache getroffen. Info: Tel. 0471 322140, martha.stocker@region.tnst.it - bs

Neue benutzerfreundliche Datenbank aller erfassten Selbsthilfegruppen online

Eine neue, benutzerfreundliche und natürlich ständig aktuelle Online-Datenbank aller erfassten Selbsthilfegruppen in Südtirol bietet jetzt die Webseite der Dienststelle für Selbsthilfegruppen im Dachverband der Sozialverbände. Bisher hatte es die Übersicht nur in Form einer Broschüre gegeben. In der Datenbank kann nun nach Begriffen, Themen und Selbsthilfegruppen gesucht werden, die Gruppen sind alphabetisch aufgelistet und sofort wird angezeigt, in welcher Sprache die Treffen stattfinden. Auf einen Klick finden sich alle relevanten Kontakt- und Hintergrundinformationen. Das Themenspektrum der rund 200 Gruppen reicht von A bis Z, von Alkohol bis Zöliakie - eine Vielzahl von Problematiken und Lebenssituationen sind vertreten. Info: www.selbsthilfe.bz.it/shg.php?site=487d1348.html&useFile=1&search=1&mode=shg_list〈=De - al

Zusammen ist man weniger allein - Start des Projektes "Gemeinsam unterwegs" in Meran

In Meran gibt es nun einen Treffpunkt für Menschen, die ihre Freizeit nicht alleine verbringen möchten. Die Selbsthilfegruppe von Menschen, die ihre Freizeit zusammen planen und verbringen, trifft sich jeden 2. und 4. Dienstag im Monat um 20 Uhr im Raum des Vereins "Frauen helfen Frauen, Lauben 250 in Meran. Das Pilotprojekt ist eine Initiative der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt, der Caritas Archè und des Sozialsprengels Meran. Es zielt darauf, "Menschen in schwierigen Lebenssituationen und ohne akute Suchtproblematik darin zu unterstützen, ihre Freizeit gemeinsam zu planen und zu gestalten", so die Projektbeschreibung. Die Treffen werden von ehrenamtlichen Personen organisiert. Info: Montag bis Freitag von 8 bis 14 Uhr, Tel. 331 9109413. - al

Schutz der Privacy: Empfindliche Verschärfung der Strafen beim Datenschutz

Mit dem Artikel 44 des Legislativdekrets "mille proroghe" vom 30. Dezember 2008 wurden die Verwaltungsstrafen für Vergehen gegen den italienischen Datenschutzkodex (Artikel 13 des Legislativdekrets 196/2003) empfindlich erhöht. Seit Jahresbeginn 2009 wird nicht nur hart bestraft, wer es versäumt, das Aufklärungsschreiben vorzulegen, sondern auch, wer ein unvollständiges Aufklärungsschreiben vorlegt oder persönliche Daten im Widerspruch zum Artikel 33 des Datenschutzkodex verarbeitet, der Mindeststandards für den Datenschutz festlegt. Die Strafen gehen von 6.000 bis 300.000 Euro. Info: www.parlamento.it - al

Life-Ball am 20. Februar auf Schloss Maretsch für die Aids-Hilfe

In Wien ist der Life-Ball jedes Jahr ein wichtiges gesellschaftliches Ereignis, das vor allem Geldmittel für die Aidshilfe sammelt, gleichzeitig aber auch Aufklärungsarbeit leistet. Heuer findet erstmals auch in Südtirol ein Life-Ball in kleinerer Ausgabe statt. Wer den Ball am Freitag, 20. Februar im Schloss Maretsch, Bozen besucht, sollte Abendkleidung tragen oder auffallend kostümiert sein. Das Motto lautet: Alice im Wunderland. Die Einnahmen gehen an die Südtiroler Aidshilfe "pro positiv". Info/Karten: Tel. 0471 932200, www.propositiv.bz.it - al

Aktion Verzicht 2009: Brauchen wir, was wir haben? Haben wir, was wir brauchen?

Zum 5. Mal findet in diesem Jahr in der Fastenzeit vom 25.02.09 bis 11.04.09 die organisations- und länderübergreifende "Aktion Verzicht" in Südtirol und in Österreich statt. Das Forum Prävention, der Katholische Familienverband, die Caritas, das deutsche und landinische Schulamt und die Arbeitsgemeinschaft der Jugenddienste (AGJD) laden mit verschiedenen Initiativen dazu ein, in der eigenen Familie, in der Schule, in der Jugendgruppe, in der Pfarrei oder Gemeinde auf Gewohntes oder bestimmte Konsummittel zu verzichten. Info: www.aktion-verzicht.net - al

ChancenGleichheit

Frauen

Avere una chance in più in caso di aggressione: corso di autodifesa per ragazze

Molte le ragazze presenti, curiose e con tanta voglia di ridefinire il loro ruolo in situazioni di violenza al corso di difesa per ragazze, iniziato il 3 febbraio presso il Centro Giovani Villa delle Rose a Bolzano. Negli ultimi anni i centri giovani Villa delle Rose e Charlie Brown dell’Associazione "La Strada - Der Weg" hanno già avviato diverse altre iniziative nel campo della sicurezza personale per aiutare il mondo femminile a sentirsi più sicuro nei momenti di pericolo. I laboratori che si stanno svolgendo sono due, uno dedicato alle ragazze dai 14 ai 20 anni e uno alle donne over 20. Gli appuntamenti proseguono fino a marzo. L’iniziativa è sostenuta dall’Ufficio Famiglia Donna e Gioventù del Comune di Bolzano e dal Servizio Giovani della Provincia Autonoma. Info: tel. 0471 923001, villadellerose@lastrada-derweg.org - al

Menschen mit Behinderung

Evaluationsmethode NUEVA sozial-wissenschaftlich untersucht

Der Landesverband Lebenshilfe hat das EURAC-Institut für Public Management beauftragt, die Evaluationsmethode NUEVA (= Nutzer EVAluieren) sozial-wissenschaftlich zu untersuchen. Ende Jänner wurden die Ergebnisse der Studie im Sammelband "Schlüssel zu selbstbestimmten Wohnen. Nutzerorientierte Ansätze zur Evaluation sozialer Dienstleistungen" vorgestellt. Im Buch machen die Herausgeber das gesammelte Wissen einem breiten Kreis von Interessierten zugänglich und geben einen systematischen Überblick über NUEVA. Zugleich liefern die Beiträge des Bandes auch nutzerorientierte Ansätze zur Evaluation sozialer Dienstleistungen und zu deren Anwendungserfahrungen und -potentialen. Info: www.sozqual.net - al

Live-Konzert: 10 Jahre Tun Na Kata – 10 Jahre MitEinAnders

Vor zehn Jahren wurden sie gegründet – die Tun Na Kata in Sterzing vom Schlagzeuger Jack Alemanno, die MitEinAnders in Bruneck vom Bozner Musiker Chris Aigner. In den Bands spielen Menschen mit Behinderungen. Jetzt geben beide "Behindertenbands" gemeinsam ein Jubiläumskonzert. Und weil die Musik so gut ist, die diese beiden Bands nach zehn Jahren Erfahrung machen, wird das Ganze als Live-Mitschnitt für die Radiosendung "Freier Fall" im RAI Sender Bozen aufgezeichnet. Zeit/Ort: Freitag, 13. Februar um 20.00 Uhr im Pädagogischen Gymnasium, Tschurtschenthaler Park 1 in Bruneck. Info: MitEinAnders, bei IVHS – Grain, Tel. 0474 555819, ivhs@grain-bz.org; Tun Na Kata, Tel. 0472 765616, federica.perini@yahoo.it - al

Sommerferien 2009: Lebenshilfe sucht Mitarbeiter/innen

Für den Sommer 2009 plant die Lebenshilfe verschiedene Ferienaufenthalte, Reisen und Familienwochen für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren mit Behinderung, und zwar in Südtirol, im Ausland, am Gardasee und am Meer. Die einzelnen Angebote dauern ca. 2 Wochen, sie beginnen Ende Juni und enden Anfang September 2009. Die Lebenshilfe sucht interessierte Assistent/innen, die Freude im Umgang mit anderen Menschen haben und die bereit sind, auf Honorarbasis, die Teilnehmer/innen während ihrer Urlaubstage zu begleiten und zu unterstützen. Außerdem sucht die Lebenshilfe für diese Ferienaufenthalte Gruppenleiter/innen, die bereits Erfahrung in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung haben. Info: Tel. 0471 062501, info@lebenshilfe.it - al

Brixen: Andreas Passler zum Referenten für Menschen mit Behinderungen ernannt

Der Brixner Andreas Passler ist zum Referenten für Menschen mit Behinderungen der Stadtgemeinde Brixen ernannt worden. Nachdem der Gemeinderat mit Beschluss Nr. 115 vom 16.10.2008 die Einsetzung eines Referenten für die Problematiken von Menschen mit Beeinträchtigung beschlossen hat, wurde dieser nun wie vorgesehen vom Bürgermeister auf Vorschlag der betroffenen Vereine und Verbände ernannt. Info: Tel. 0472 062031, www.brixen.it - al

Migration

Sicherheitsgesetz: Aus Angst nicht zum Arzt - Gefahr für die Gesundheit aller

Der Senat hat letzte Woche das umstrittene sogenannte Sicherheitsgesetz genehmigt, nun kommt es zur Behandlung ins Parlament. Illegale Einwanderung soll als Straftat geahndet werden, eine Steuer auf die Aufenthaltsgenehmigung soll eingetrieben werden, und medizinisches Personal würde Daten von illegalen Einwanderern an Behörden weitergeben dürfen – einige der geplanten Neuerungen. Ärzte ohne Grenzen und die Caritas kritisieren scharf: Viele Einwanderer würden aus Angst vor Abschiebung keine medizinische Hilfe mehr aufsuchen, das gefährde die gesamte Gesellschaft. "Auch wenn die STP-Ambulatorien für Menschen ohne Aufenthaltsgenehmigung geöffnet bleiben, würden viele aus Angst nicht mehr dorthin gehen", sagt auch der Arzt Maximilian Benedikter, Mitglied von GrIS (Gruppo regionale Immigrazione e Salute), Bozen. In Bozen hat das Netzwerk "Rete per i diritti dei senza voce" seine Gründung bekannt gegeben, es trifft sich am 16. Februar um 20 Uhr in der Bindergasse im Sitz der Grünen. Info: www.stranieriinitalia.it - bs

Caritas / Obdachlose: "Sicherheitsgesetz erschwert Zugang zu sozialen Diensten"

Alarmierend für die Caritas ist eine Neuerungen zu Obdachlosen neben anderen umstrittenen Artikeln im vom Senat genehmigten sogenannten Sicherheitsgesetz: Obdachlose sollen in einem nationalen Register eingetragen werden. "Allein, dass das Register im Innenministerium und nicht im Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Soziales geführt wird, zeigt die Tendenz, Randgruppen zu kriminalisieren, anstatt sie auf dem Weg in die Gesellschaft zu begleiten", stellen die Direktoren der Caritas Bozen Heiner Schweigkofler und Mauro Randi fest. Vielen würde dadurch der Zugang zu sozialen Diensten erschwert. Es sei zum Beispiel noch nicht klar, ob ein Obdachloser, der etwa im Register in Bologna ansässig aufscheint, auch in anderen italienischen Städten von den Sozialdiensten betreut werden könne. Info: www.caritas.bz.it/ge/presse_detail.asp?CID=20316&AID=1290&CP=1 - bs

Bengalisch für Kinder

In Bozen üben in einem Kurs mehr als 20 Kinder aus dem asiatischen Raum in ihrer Muttersprache Bengalisch zu schreiben und zu lesen. Die meisten Kinder mit Wurzeln in Bangaldesch oder Indien könnten nur bengalisch sprechen und seien mit dem Geschriebenen nicht vertraut, schreibt der Verein Integration, der den Kurs organisiert. Die Identität der Kinder sei gefestigter, wenn sie neben Italienisch und Deutsch auch ihre Muttersprache beherrschten, und die Zukunftschancen für die Kinder seien dann größer. Info: Tel. 340 3786451, integration@email.it - bs

Singen am Weg entlang: Literatur von Migranten auf Radio Tandem

Literatur von Autorinnen, die in Italien eingewandert sind, und Auswanderer-Geschichte: Noch in sechs Sendungen stellen Radio Tandem und der Verein Frauen Nissà neue Literatur von Migrantinnen vor und sprechen von Italienern, die in die Welt gezogen sind. Der in Somalia aufgewachsenen Autorin Cristina Ali Farah ist die Sendung am 15. Februar gewidmet. Ali Farah hat 2006 den italienischen Literaturwettbewerb "Lingua Madre" gewonnen, sie hat Kurzgeschichten und die Novelle "Madre piccola" veröffentlicht. Bis 22. März immer sonntags um 11.30 Uhr, Wiederholung dienstags um 23.30 Uhr. Info: Tel. 0471 935444, www.nissa.bz.it; www.radiotandem.it - bs

Nuovo sportello per immigrati al Distretto Sociale di Laives

Il "Servizio di prima accoglienza e consulenza immigrati" della Caritas/ODAR di Bolzano apre uno sportello decentrato a Laives presso il Distretto Sociale di Laives-Bronzolo-Vadena, aperto il lunedì pomeriggio dalle ore 14.30 alle 17.00 su prenotazione presso lo stesso Distretto, in via Innerhofer 15. Il servizio sostiene il cittadino straniero nel suo percorso d’inserimento sociale e nel riconoscimento dei diritti di cittadinanza e dei doveri ad essa connessi, favorendone l’autonomia e l’integrazione. Info: tel. 0471 950653, distretto.sprengel@bzgue.org - al

Generationen

Kinder und Jugend

Wir wollens wissen - Neuer Rechtsfalter für Jugendliche

Was Jugendliche nach der Volljährigkeit dürfen, welche ihre Pflichten sind, und wie es um Rechte und Pflichten in der Zeit davor steht, ist ab März in der Broschüre "Wir wollens wissen" des Südtiroler Jugendrings zu lesen. Der Jugendring hat den mittlerweile zehn Jahre alten Rechtsfalter überarbeitet. Parell dazu die Wir-wollen-wissen-Aktion: Übers Internet können Jugendliche Fragen an den Jugendring stellen und Anregungen geben - Partizipation pur. Info: Tel. 0471 970801, info@jugendring.it - bs

Mit Kindern am Meer - Caritas sucht Betreuer/innen

Die Caritas sucht Kinderbetreuer/innen für die Feriensiedlung "Josef Ferrari" in Caorle im Sommer und für die einwöchigen Schulprojektwochen Ende Mai, Anfang Juni. Für die Familienerholung im Ferienhaus "Oasis" sucht die Caritas auch Bademeister für das Schwimmbad und Freizeitbetreuer. Interessierte können sich bis 26.03. in der Caritas-Dienststelle "Ferien und Erholung" melden. Info: Tel 0471 304340, ferien@caritas.bz.it - bs

Familie

Eltern stark machen - Infoabend und drei neue Kurse "Starke Eltern - starke Kinder"

Erziehungskurse boomen, da ist wichtig zu wissen, welche empfehlenswert sind. Besonders gut schnitten in einer Studie der Fakultät für Sozialwissenschaften in Köln die Kurse "Starke Eltern - starke Kinder®" ab. Eltern können sich am 12. Februar um 20 Uhr im Altenheim Lorenzerhof in Lana über diese Schule informieren. Neue "Starke Eltern - starke Kinder"-Kurse beginnen in Lana und Kaltern am 5. März und in Bruneck am 11. März. Bereits drei Ausbildungen für Leiter/innen solcher Kurse hat der KVW zusammen mit dem Familienbüro und dem Deutschen Kinderschutzbund in Südtirol angeboten. Eltern können Kurse auch selber über den KVW organisieren, wenn mindestens acht Mütter und Väter mitmachen. Info: KVW Meran, Tel. 0473 220381, bezirk.meran@kvw.org. Zur Kölner Studie: www.sgbviii.de/S123.html - bs

La situazione economica delle famiglie altoatesine: indagine Astat

Il 31 per cento delle famiglie altoatesine considera scarse le risorse economiche a disposizione, mentre il 59 per cento dichiara di non aver risparmiato negli ultimi 12 mesi. E' quanto emerge dall'indagine Multiscopo 2008 condotta dall'Astat per l'Istat sulla situazione economica delle famiglie altoatesine. Anche i costi troppo alti per la casa sono un problema: le famiglie più insoddisfatte sono quelle in affitto, se si confrontano con i proprietari, e quelle numerose. Info: www.provincia.bz.it/astat. Un altro studio, dell'Istituto di ricerca economica della Camera di Commercio di Bolzano, emerge però anche che in Alto Adige le spese mensili medie cui una famiglia deve far fronte sono di almeno 2.850 euro, ossia il 16 per cento in più della media nazionale, e che la soglia del reddito netto annuo inferiore a 20mila euro non viene raggiunta da una famiglia su cinque, cioè il 20 per cento. L'Alto Adige vanta un reddito annuo per famiglia di 33.470 Euro, il più alto di tutte le regioni italiane. Info: www.camcom.bz.it - mm

Senior/innen

Einheitliche Weiterbildung für Haushaltshilfen: Arbeit an Konzept

Ein Konzept für eine einheitliche Weiterbildung für Haushaltshilfen, sogenannte Badanti, soll Ende März Führungskräften der Südtiroler Landesverwaltung vorgelegt werden. Daran arbeiten Fachleute der Landesfachschulen für soziale Berufe, der Abteilung 22 für hauswirtschaftliche Berufsbildung und der Abteilung Sozialwesen. Eine in Südtirol einheitliche Weiterbildung für Haushaltshilfen mit einfachen Pflegeaufgaben begrüßt Lorena Gavilupi, die Präsidentin der Bozner Genossenschaft von Haushaltshilfen Agape. Besonders wichtig sei für die meist ausländischen Haushaltshilfen Sprachunterricht, betont Gavilupi, "deutschsprachige Familien auf dem Land finden derzeit schwer Haushaltshilfen, die ausreichend Deutsch sprechen." Info: Tel. 0471 441875, www.agapecoop.it - bs

Die Entdeckung der langsamen Spaziergänge

Für jene, die langsam gehen: Ab Februar erkunden Senioren, Menschen mit Behinderung und Familien mit Kleinkindern wieder in langsamen Spaziergängen die Stadt Bozen, geführt von Stadtführern der Genossenschaft 5 Sinne. Diese kennen die Bedürfnisse von Menschen mit motorischen Einschränkungen und wissen, wie Geschichte, Zeitgeschichtliches und Kunst lebendig vermittelt werden können. Neu sind ein besonderes Spazier-Programm am Tag der Frau und ein Höhepunkt zu Ostern: Kreuzen in Kirchen werden die Wanderer dabei auf die Spur kommen, begleitet von Don Paolo Renner. Die Spaziergänge waren bereits letztes Jahr, in ihrer Pilotphase beliebt. "Wir hatten immmer rund 20 Teilnehmer", sagt Emanuela Tagetti von der Genossenschaft. Rollstühle können ausgeliehen werden, eine Betreuerin für Menschen mit Behinderungen spaziert mit. Info: Tel. 333 6592979, www.5sensi.info - bs

Gesundheit und Wohlbefinden

A.G.f.A.-Gruppe im Sozialzentrum Kardaun für Menschen mit Alkoholerkrankung

Anfang September letzten Jahres hat im neuen Sozialzentrum in Kardaun die "Autonome Gruppe für Menschen mit Alkoholerkrankung" (A.G.f.A.) ihre Tätigkeit aufgenommen. Mit diesem Dienst bietet die Bezirksgemeinschaft Salten-Schlern volljährigen Frauen und Männer mit großteils chronischen Alkoholproblemen und sozialen Schwierigkeiten, eine sozial begleitete Arbeits- und Beschäftigungsmöglichkeit. Durch Arbeitstraining und durch eine geregelte Tagesstrukturierung soll die schrittweise Einschränkung des Alkoholkonsums bis hin zum völligen Verzicht unterstützt werden. Mittel- und langfristig wird das Ziel einer Wiedereingliederung der Personen in die Arbeitswelt angestrebt. Es können maximal 8 Personen in die Gruppe aufgenommen werden. Die Gruppe leitet Dietmar Malojer ist aber organisatorisch und räumlich an die Geschütze Werkstatt für Menschen mit Behinderung "Kimm" in Kardaun angegliedert. Info: Ruth Jamnik, Tel. 0471 360815, werkstatt.kardaun@bzgsaltenschlern.it - al

Agenda

Seminare/Kurse/Ausbildung

25.02.09 | Mi. > Lehrgang Gewaltprävention: Prävention Statt Gewalt

Lehrgang Gewaltprävention in fünf Blöcken für Sozialarbeiter/innen, Jugendarbeiter/innen, Erzieher/innen, Lehrpersonen, Mediator/innen und andere Fachleute. Mit Heike Schnell-Harai, Nürnberg, Psychologin, Master of Arts in European Studies, Schwerpunkte u.a. in den Bereichen Krisen- und Konfliktmanagement, Gewaltpräventions- und Zivilcouragetraining. Ort: Bruneck KVW Kursraum, Dantestraße 1. Info: Tel. 0474 411149, www.kvw.org - bs

28.02. - 07.03.09 | Erste Hilfe Kurs "Lebensrettende Sofortmaßnahmen" - IVHS

Kurs für Jugendliche und Erwachsene mit und ohne Behinderung. Erkennen einer Notfallsituation, Absichern einer Unfallstelle, das Retten aus dem Gefahrenbereich, das Überprüfen der Vitalfunktionen, das Absetzen des Notrufes, Durchführung der stabilen Seitenlage und Schocklage, die Herz-Lungen-Wiederbelebung und das Stillen lebensbedrohlicher Blutungen. Ort/Info: Urania Meran, Tel. 0473 230219, urania-meran@dnet.it - al

02.03.09 | Mo. > Generation Eltern: Essen - mehr als Nahrung

Im März 2009 startet in Meran ein fünfteiliges Seminar für Eltern von Jugendlichen mit auffälligem Essverhalten. Organisiert wird dieser Elternkurs vom deutschen Schulamt, in Zusammenarbeit mit dem Dienst für Diät und Ernährung im Gesundheitsbezirk Meran, dem Forum Prävention/Fachstelle für Essstörungen "Infes", der Familienberatungsstelle "Lilith" Meran und dem Ambulatorium für Essstörungen "AES/ADA". Beginn: 2. März 2009. Ort: Liebeswerk, Goethestr. 15, Meran, Projektsaal. Anmeldungen: Deutsches Schulamt, Dienststelle für Unterstützung und Beratung, Annalies Tumpfer, Tel. 0473 252248, annalies.tumpfer@schule.suedtirol.it. Info: Maria Elena Azzaro, Verantwortliche des Dienstes für Diät und Ernährung im Gesundheitsbezirk Meran, Tel. 0473 251250, mariaelena.azzaro@asbmeran-o.it - al

Vortrag/Tagung

17.02.09 | Di. > Heiraten oder Zusammenleben – Eh(e) alles gleich?

Vortrag im Michael Pacher Haus, Bruneck, Beginn um 20.Uhr. Info: KVW, Bildungsreferat Pustertal, Tel. 0474 411149, bezirk.pustertal@kvw.org - bs

Kultur und Freizeit

20.02.09 | Ve. > "Celebrating Life 2009"

Venerdì 20 febbraio Castel Mareccio dalle ore 20 ospiterà il ballo di beneficenza "Celebrating Life" organizzato dall'associazione Pro Positiv, il cui ricavato sarà devoluto alla lotta contro l'Aids. Info/biglietti: tel. 0471 932200, www.propositiv.bz.it - al

Verschiedenes

13.02.09 | Fr. Treffen des Grundeinkommens-Netzwerkes "basic income network südtirol/sudtirolo"

Treffen des Grundeinkommens-Netzwerkes "basic income network südtirol/sudtirolo" um 17:00 Uhr, im Büro der Grünen, Bindergasse 5. Info: Tel. 0471 976299, info@gruene.bz.it - al

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Das Frauenhaus Bozen - Kontaktstelle gegen Gewalt sucht freiwillige Mitarbeiterinnen

Das Frauenhaus Bozen - Kontaktstelle gegen Gewalt sucht Frauen, welche als freiwillige Mitarbeiterinnen interessiert sind. Für Informationen kontaktieren Sie uns unter: Tel. 0471/513399, e-mail frau.gea@virgilio.it - al

La Casa delle Donne di Bolzano/Centro Antiviolenza cerca volontarie

La Casa delle Donne di Bolzano/Centro Antiviolenza cerca donne interessate a collaborare in qualità di volontarie. Per informazioni vi preghiamo di contattare: tel. 0471/513399, e-mail frau.gea@virgilio.it - al