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Newsletter

Newsletter 'social' - Nr. 6|2009 vom 11.03.2009

Die Herausgabe des Newsletter "Social" seitens des Dachverbandes wurde Ende 2010 aus KostengrŁnden eingestellt.
Als Dachverband fŁr Soziales und Gesundheit mit derzeit 46 angeschlossenen Organisationen erlauben wir uns, auf unser Rundschreiben hinzuweisen, welches Łber Aktuelles in den Organisationen, Diensten, Arbeitsgruppen und Gremien des Dachverbandes Auskunft gibt und ca. monatlich erscheint.

Inhalt

Header

Editorial

Panorama

Frauen

Menschen mit Behinderung

Migration

Kinder und Jugend

Familie

Senior/innen

Gesundheit und Wohlbefinden

Seminare/Kurse/Ausbildung

Vortrag/Tagung

Kultur und Freizeit

Verschiedenes

Header

Link Auswertung

http://www.social.bz.it/downloads/09-03-11_auswertung_risultato_newsletter.pdf - al

Editorial

Liebe Leser/innen, Danke!

Es ist uns ein Anliegen, Ihnen für die starke Beteiligung an unserer Umfrage zu danken. 407 Fragebögen sind ausgefüllt worden - diese hohe Anzahl hätten wir uns nicht erwartet. Der bisher eingeschlagene Kurs des Newsletters wird durch Ihre Abstimmungsergebnisse bestätigt, die wichtigsten im Detail: 82 Prozent unserer Leser/innen lesen den Newsletter regelmäßig und online am Bildschirm, 20 Prozent drucken ihn aus. Eine Hälfte der Leser/innen liest den Newsletter vollständig, die andere Hälfte liest ihn in Teilen. Für rund 60 Prozent ist die Sprache in der die Artikel verfasst sind egal, sie lesen sowohl deutsche als auch italienische Nachrichten. Deshalb wollen über 75 Prozent einen Newsletter wo Artikel in deutscher und italienischer Sprache gemischt nebeneinander stehen. Dies ist eine klare Befürwortung des gemischtsprachigen Newsletters. Über 90 Prozent der Leser/innen finden, dass im Newsletter alle wichtigen Themenbereiche erfasst sind und sogar 93 Prozent der Leser/innen empfinden die Länge der Artikel als passend. Ihre Anregungen werden wir versuchen zu berücksichtigen. Zur Auswertung: http://www.social.bz.it/downloads/09-03-11_auswertung_risultato_newsletter.pdf - al

Panorama

Entwicklungszusammenarbeit lernen

Einen Kurzlehrgang im Bereich Entwicklungszusammenarbeit organisiert das Amt für Kabinettsangelegenheiten. Er stellt neue, alternative Ansätze in der Entwicklungszusammenarbeit vor, gibt einen Überblick zum Thema, und geht auch kritisch darauf ein. Sieben Module werden abwechselnd in Deutsch und Italienisch gehalten. Beginn ist am 3. und 4. April, an sechs weiteren Tagen bis 16. Oktober setzt sich der Lehrgang fort. Südtirol in der Entwicklungszusammenarbeit, Partizipative Entwicklung, Entwicklungszusammenarbeit in Konfliktgebieten, Bildungsarbeit sind einige der Themen. Info: Tel. 0471 412297, judith.nothdurfter@provinz.bz.it - bs

"Slega la città": cittadini impegnati per migliorare la qualità della vita nel quartiere

Un gruppo di abitanti della zona Firmian, desiderosi di discutere e risolvere insieme i problemi del proprio quartiere ha dato vita all'associazione "Slega la città", aperta a chiunque voglia impegnarsi per migliorare la qualità della vita nella propria zona di residenza. Molti i temi di attualità discussi nel corso della prima assemblea: lo stato dei lavori per le infrastrutture, la necessità di cassette postali per la spedizione delle lettere, la realizzazione del capolinea dell'autobus. L'associazione prenderà contatto con il Comune di Bolzano per un confronto su questi problemi alla ricerca di possibili soluzioni. Info: tel. 0471 067100, slegalacitta@legacoopbund.coop - mm

Kom√∂die √ľber Migration und Integration in einer alpinen Dorfgemeinschaft auf DVD

Als Aktion im Rahmen der Umsetzung des "Leitbildes zur Verbesserung der Integration von Migrant/innenen im Pustertal" verleiht die Bezirksgemeinschaft Pustertal den schweizerischen Film "Canzun Alpina". Die Story der Komödie über Migration und Integration in einer alpinen Dorfgemeinschaft: Die Lehrerin Anna (Ursina Lardi) und der Sanitär Clau (Beat Marti) sind verliebt und erwarten freudig ein Baby. Der glücklichen Geburt folgt die Überraschung: Annas Kind ist dunkelhäutig und jeder sieht, bzw. glaubt, dass Clau nicht der Vater sein kann. Die private Krise zieht ungeahnte Kreise: der Gemeindechor erhält Konkurrenz, ein nahes Flüchtlingsheim wird in Mitleidenschaft gezogen und ein Dorftyrann wittert Morgenluft. Eine herzerfrischende Komödie auf Rätoromanisch, Bündnerdeutsch und Tschetschenisch... Der Film kann als DVD mit deutschen Untertiteln ausgeliehen werden, und zwar bei der Bezirksgemeinschaft Pustertal: Evi Großgasteiger, Tel. 0474 411038, evi.grossgasteiger@bzgpust.it oder bei der Migrantenberatungsstelle Input, Edina Pusztai, Tel. 0474 554987, input@caritas.bz.it - al

ChancenGleichheit

Frauen

"Donne e previdenza": informazioni per le lavoratrici del settore privato

Donne anziane che hanno versato meno contributi per aver svolto lavoro non retribuito in famiglia per la cura dei figli e di anziani o donne che hanno vissuto la separazione o il divorzio in et√† avanzata si trovano con una pensione pi√Ļ bassa rispetto alla media. Per costruirsi una pensione adeguata per una vecchiaia dignitosa il Comitato provinciale pari opportunit√† ha pubblicato una brochure informativa. Vengono illustrati i tipi di pensione, i requisiti e le possibilit√† di riscatto della maternit√†, cura e assistenza dei figli oppure dei corsi di laurea e di studio. Viene ricordata la possibilit√† di accedere al contributo regionale per incentivare il versamento volontario per la copertura previdenziale per periodi di cura, assistenza dei figli o a familiari non autosufficienti. La brochure √® disponibile presso i patronati, i sindacati, il Servizio Donna o online. Info: tel. 0471 411180, www.provincia.bz.it/lavoro/serviziodonna - mm

Frauen-Selbsthilfegruppe "Häusliche Gewalt" in Bruneck - Neue Treffen ab April

Frauen, die häusliche Gewalt erleben oder dadurch bedroht sind, haben die Möglichkeit, sich Selbsthilfegruppen anzuschließen. In Bruneck gibt es seit Februar 2007 eine entsprechende Gruppe; durchschnittlich haben seither 4 bis 5 Frauen an den Treffen teilgenommen. In der Gruppe haben sich auch gemeinsame Freizeitaktivitäten entwickelt, die außerhalb der Gruppenzeiten stattfinden. Dort knüpfen die Frauen ein gemeinsames und neues soziales Netz von Freundschaften und Bekanntschaften. Die Treffen finden von April bis Juni, bei der Beratungsstelle Frauen helfen Frauen, Paul von Sternbachstr. 6, in Bruneck statt. Neue Treffen beginnen am 8. April, um 19.30 Uhr. Es wird eine kostenlose Kinderbetreuung geboten. Info und Anmeldungen: Tel. 348 6290564, frauenhausdienst.bruneck@rolmail.net - mm

ANMIL: oltre 4mila donne vittime di infortuni sul lavoro in Alto Adige

In Alto Adige le donne vittime di infortuni sul lavoro sono pi√Ļ che in Trentino. Nel 2008 in Alto Adige sono stati 4046, in Trentino 2616. La nota positiva √® data dalla cifra zero incidenti mortali sul lavoro nel 2008, nel 2007 c'erano stati due casi in Alto Adige. Un dato che desta perplessit√† √® il numero degli incidenti in agricoltura, 445 nel 2008. Cifre presentate dall'Associazione Nazionale Mutilati e Invalidi sul Lavoro-ANMIL di Bolzano, in occasione della Giornata della donna. Carla Bigarello, membro del direttivo, ha ricordato che il carico dato dal lavoro che le donne svolgono in casa √® un fattore di rischio. Anche il part-time pu√≤ aumentare la probabilit√† di infortuni, poich√® lo stress √® maggiore rispetto ad un lavoro a tempo pieno. L'Anmil ha lanciato anche il concorso nazionale "Note scordate" per la composizione di un brano musicale dedicato al ruolo della donna nel mondo del lavoro. Info: tel. 0471 978504, www.anmil.it - mm

Menschen mit Behinderung

Dopo di noi: Was wird aus unseren Kindern wenn wir gestorben sind?

Die Arbeitsgruppe "Durante e dopo di noi" wird seit Februar vom Dachverband der Sozialverbände koordiniert. Innerhalb von zwei Jahren will die Arbeitsgruppe konkrete Ergebnisse vorlegen, wie Kinder mit Behinderung nach dem Tod ihrer Eltern am besten versorgt und geschützt werden können. Es gehe jetzt darum, herauszufinden welche Schritte noch gesetzt werden müssen, die den Eltern von Kindern mit Behinderung in dieser Frage weiterhelfen, erklärt Roberta Rigamonti, die die Koordination der Gruppe übernommen hat. Anders als in Italien gebe es in Südtirol von Seiten betroffener Familien weniger Interesse für die Gründung eigener Stiftungen. Auch gebe es Parallelen zur Sachwalterschaft und ebenso wie dort bedürfe es eines spezifischen Beratungsangebots. Dies ist auch das Ergebnis einer Studie, die die Lebenshilfe für die Arbeitsgruppe durchgeführt hat: Familien haben weiterhin großen Bedarf an psychologischer und pädagogischer Begleitung, auch beim Ablöseprozess. Info: Tel. 0471 324667, roberta.rigamonti@social-bz.net - al

Internationaler Tag der Menschen mit Down Syndrom: Tagung in Bozen

Der 21. März ist der Internationale Tag der Menschen mit Down Syndrom. Die European Down Syndrom Association (edsa) rief im Jahr 2006 erstmals dazu auf. Der Tag wird in Zukunft immer am 21.3. stattfinden - bedingt durch das 3-fach vorhandene Chromosom 21 das beim Menschen zum Down-Syndrom führt. Am heurigen 21. März organisiert der Arbeitskreis Eltern Behinderter AEB die Tagung "Leben mit Down-Syndrom". Themen sind u.a. der Einfluss einer ausgewogenen und gesunden Ernährung auf die Entwicklung bei Menschen mit Down-Syndrom; Möglichkeiten der Frühförderung und Unterstützungsmöglichkeiten. Außerdem geht es um die Chancen der Jugendlichen mit Behinderung nach Abschluss der Mittelschule, um ihre Arbeitsintegration und Zukunftsperspektiven. Dazu wird es Erfahrungsberichte von Jugendlichen mit Down-Syndrom im Arbeitsbereich geben. Ort: Bozen, Konferenzsaal der Handelskammer. Zeit: 9-17 Uhr. Info: AEB, Tel. 0471 289100, info@a-eb.net. - al

Internationaler Tag der Menschen mit Down Syndrom: Infostand in Kaltern

Am 21. März organisiert die Vereinigung von Eltern und Freunden von Personen mit Down Syndrom "Il Sorriso-Das Lächeln" am Vormittag einen Informationsstand auf dem Marktplatz von Kaltern. Info: Tel. 339 5232616, www.ilsorriso.bz.it - al

Pl√∂tzlich sprachlos: Wie die Logop√§die das Reden zur√ľckbringt

Die Aphasie (griechisch "nicht sprechen") ist meist eine Folgeerscheinung bei Krankheiten, z.B. bei Schlaganfällen. Die Logopädinnen am Meraner Krankenhaus haben anlässlich des Tages der Logopädie am 6. März ihren Einsatzbereich Interessierten erklärt. Sie behandeln Menschen jedes Alters mit Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen. Zum Beispiel beim 61jährigen Passeirer Herman Gufler. Nach einem Schlaganfall vor drei Jahren konnte er nicht mehr reden. Für viereinhalb Monate blieb er in der Rehabiliationsabteilung im Krankenhaus Meran, wo er wieder sprechen gelernt hat. Auch nach dem stationären Aufenthalt musste der ehemalige Drechsler noch zur ambulanten Sprachtherapie nach Meran. Die Logopädinnen Margareth Heimberger, Kathrin Pfitscher und Sabina Pistore kümmerten sich intensiv um den Passeirer. Zwar kann Gufler heute noch nicht wieder im Chor singen, aber die Logopädinnen sagen: "Auch nach Jahren können mit intensiver Therapie noch signifikante sprachliche Verbesserungen erzielt werden." Info: Margareth Heimberger, Tel. 0473 251505, margareth.heimberger@asbmeran-o.it - al

Arbeitsgemeinschaft f√ľr Behinderte sucht Betreuer und Praktikanten f√ľr Meeraufenthalte

"Pack die Badehose ein" heißt es auch heuer wieder für alle Urlaubsreifen und Sonnenhungrigen der Arbeitsgemeinschaft für Behinderte (AfB) , die seit fast Jahren Meeraufenthalte für ihre Mitglieder organisiert. Seit einigen Jahren finden die zweiwöchigen Aufenthalte in einem Feriendorf in Lignano Sabbiadoro statt. Damit sich die Meerurlauber rundum wohlfühlen und einige unbeschwerte Tage genießen können, sucht die AfB noch Praktikant/innen und Betreuer/innen mit Erfahrung im Behindertenbereich für folgende Zeiträume: vom 13.06. bis 27.06.2009 und vom 27.06. bis 11.07.2009. Interessierte wenden sich an Verena Wolf, Tel.0473 211423, info@afb.bz.it - al

Migration

Appell von Juristen: F√ľr den Schutz von Babys

Ein Artikel des sogenannten Sicherheitsgesetzes der römischen Regierung hätte "gravierende Folgen" für Babys von Einwanderern ohne gültige Aufenthaltsgenehmigung, warnt die Vereinigung für juristische Studien zur Einwanderung (ASGI). ASGI appelliert daher an die Kammer in Rom diesen Artikel abzulehnen. Einwanderer müssten demnach künftig die Aufenthaltsgenehmigung auch dann vorweisen, wenn sie ihr Neugeborenes in der Gemeinde registrieren oder die Elternschaft anerkennen wollen. Kinder, die künftig nicht gemeldet würden, weil ihre Eltern ohne Aufenthaltsgenehmigung sind, wären völlig außerhalb des Netzes von Einrichtungen, und Verletzungen der UNO-Kinderrechte augesetzt. Auch die Staatsbürgerschaft der Eltern würde nicht auf sie übergehen, und sie könnten als Staatenlose leicht Opfer von Menschenhandel und Missbrauch werden. Aus Angst, entdeckt zu werden, würden viele Frauen ohne Aufenthaltsgenehmigung außerdem nicht mehr in Krankenhäusern entbinden. Zum Appell: www.asgi.it/index.php?page=ass.home - bs

"Es braucht ein Gesamtkonzept f√ľr Integration" - Studie zu Integration in S√ľdtirol

Es brauche ein Gesamtkonzept für die Integrationspolitik in Südtirol - dieser Meinung waren über 40 Experten von Südtiroler Einrichtungen, als sie Ergebnisse einer Studie an der Uni Innsbruck im Auftrag der Landesabteilung Arbeit diskutierten. Diese Studie sollte "vor dem Hintergrund von Erfahrungen anderer europäischer Regionen Vorschläge dazu erarbeiten, was die Integration der Migranten in Südtirol unterstützen könnte", erklärte Helmuth Sinn, Direktor der Landesabteilung. Info: Tel. 0471 418500, arbeit-lavoro@provinz.bz.it - bs

Mediatori culturali: parte un corso, ma il lavoro è ancora precario

Agevolare i rapporti fra enti come la scuola o i servizi sociali e gli stranieri, favorire la convivenza pacifica e la coesione sociale, attutendo le interferenze dovute a problemi linguistici e culturali: questo il ruolo del mediatore culturale, figura prevista dalla legge Turco-Napolitano del 1998. In Alto Adige i mediatori sono 34, "ma si tratta ancora di un lavoro super precario", dice Karin Girotto dell'Osservatorio provinciale sulle immigrazioni. Le persone interessate ad ottenere la qualifica potranno frequentare il corso di 800 ore organizzato dai Centri di formazione professionale italiana e tedesca. L'assessore provinciale Barbara Repetto ha detto che la Provincia si impegna a riconoscere questa figura, a valorizzarne la funzione dal punto di vista retributivo e della continuità lavorativa. A livello nazionale, un documento redatto da alcune regioni verrà sottoposto al vaglio della Conferenza Stato-Regioni e poi del Parlamento. Info: tel. 0471 414435, salvatore.saltarelli@provincia.bz.it - mm

Angst in die Erste Hilfe zu gehen: "Wir sind √Ąrzte, keine Spitzel" - Protesttag 17. M√§rz

Kranke Einwanderer ohne gültige Aufenthaltsgenehmigung haben Angst: Rund um die Hälfte weniger Einwanderer wandten sich seit November an Dienste der Sanität und an die Erste Hilfe, berichtet der Bozner Krankenhaus-Arzt Maximilian Benedikter. Im November hat die Lega Nord in Rom einen Antrag auf eine Gesetzesänderung eingebracht, die es Sanitätspersonal künftig erlauben soll, Einwanderer ohne Aufenthaltsgenehmigung bei den Behörden zu melden. In ganz Italien finden am 17. März, am Tag "Noi non segnaliamo" (Wir melden niemanden), Aktionen gegen die geplante Gesetzesänderung statt. Die Wichtigkeit der ärztlichen Schweigepflicht für das Gesundheitssystem unterstreichen die Ärztekammer, die Gesellschaft für Medizin und Migration SIMM, Ärzte ohne Grenzen. GrIS Bozen, ein Netzwerk zu Gesundheit und Einwanderung, appelliert an die Landesregierung eine Resolution zu verabschieden, ähnlich wie in der Emilia Romagna: Sie soll den Landeshauptmann bei der Staat-Regionen-Konferenz ermächtigen, gegen die geplante Gesetzesänderung vorzugehen. Info: www.simmweb.it - bs

Generationen

Kinder und Jugend

Schule: Aufholen statt abbrechen - Computer helfen Legasthenikern in Leifers

Südtirols einzige Nachmittagsbetreuung speziell für Kinder mit einer Lese-Rechtschreibstörung in Leifers zeigt Erfolge: "Die Schüler kommen sogar an freien Tagen in die Werkstätte, und die Eltern unterstützen uns sehr", berichtet Emil Girardi von der Genossenschaft Canalescuola. Mit Hilfe des Computers können an die sechs Schüler Rückschritte aufholen, die sich während ihrer Schulkarriere angesammelt haben. EDV-Programme lesen den Schülern beispielsweise vor, so erhalten sie Zugang zu Texten. Eine Zehnjährige konnte die Uhr nicht lesen - in der Werkstätte hat sie es gelernt. In Italien leiden rund vier Prozent aller Schüler an einer unheilbaren Lese-Rechtschreibstörung oder Legasthenie. Häufig brechen sie die Schule ab, werden als faul und dumm eingestuft, oder sie wählen die Berufsschule, obwohl sie von der Intelligenz her auch studieren könnten. Die Computer-Hilfsmittel gibt es vorerst nur auf Italienisch, Gespräche über eine Übersetzung ins Deutsche laufen mit der Landtagsabgeordneten Veronika Stirner. Info: Tel. 0471 979580, info@canalescuola.it - bs

Viele Sprachen im Kindergarten - Kindergärtnerinnen berichten

Wie Kindergärtnerinnen es erleben, wenn sie Kinder mit verschiedenen Muttersprachen betreuen, welche Lösungen sie dabei finden, und welche Rahmenbedingungen dafür günstig sind, darüber sprechen die Kindergartenleiterinnen dreier Bozner Kindergärten am Mittwoch, 11. März, um 20.30 Uhr im Caf√® Plural, Bozen. Der Verein "mixling, Eltern für eine cultura plurilingue" möchte so Fachwissen in die öffentliche Diskussion um die Situation der Mehrsprachigkeit in Kindergärten bringen. Die bisherige öffentliche Diskussion rede nur von den Schwierigkeiten, und bisherige Ideen von Politikern hätten noch keine Zustimmung gefunden: ein Sprach-Test für Kleinkinder etwa oder die Auswahl der Kindergarten-Kinder nach dem Familiennamen, um Mehrsprachigkeit zu reduzieren. Info: info@mix-ling.org - bs

Happy End auf dem Peloponnes - Konflikte ohne Gewalt lösen

Bauen wir den Frieden: Die Alexander Langer Stiftung sucht mit Schülern in Rollenspielen ein neues Ende für die Geschichte des Peloponnesischen Kriegs - ein Ende ohne Gewalt für den blutig ausgetragenen Konflikt. "Am Anfang packt jeder schärfer zu, und damals war viel Jugend im Peloponnes, viel in Athen, die nicht ungern, da sie ihn nicht kannte, den Krieg aufnahm", schrieb Thukydides über diesen Krieg. In einer Simulation des Konflikts sehen sich Südtiroler Jugendliche am 4. Mai mehreren Seiten des Streits an - Bedürfnisse, Gefühle, Werte der Konfliktpartner, und erfahren viel darüber, wie Konflikte gut für alle enden können. Auch Geschichtsschreibung wird hinterfragt: Konflikte werden meist nur unter der Perspektive Gewinner-Verlierer dargestellt, Siege durch Gewalt und Machtmissbrauch unkritisch dargestellt. Lehrer/innen können ihre Klassen jetzt zum Tag anmelden. Info: Tel. 0471 977691, info@alexanderlanger.org - bs

Familie

Famiglie con figli disabili: "assistenza domiciliare pi√Ļ flessibile"

Il servizio di assistenza domiciliare ai ragazzi disabili offerto dai servizi sociali √® di certo un sollievo per le famiglie che si trovano a dover far quadrare vita familiare, lavoro, impegni. "Il servizio per√≤ non √® flessibile", osserva Hans Jörg Elsler, presidente della AEB. "Qualora si presenti una situazione di necessit√†, come per esempio quando un famigliare si fa male e deve correre all'ospedale, non √® possibile richiedere l'assistenza domiciliare per i ragazzi disabili nell'arco di qualche ora, ma solo a lungo termine". C'√® anche da dire che spesso sono gli stessi genitori a non voler usufruire di questo servizio, spiega Elsler. "Molti genitori, soprattutto le mamme, pensano di poter fare tutto da sole, pensano che comunque loro sono sempre a casa, accanto ai figli disabili e, non uscendo per altri motivi, non hanno bisogno dell'assistenza domiciliare". A Merano, spiega Elsler, nel fine settimana √® possibile richiedere un servizio di assistenza ai figli disabili in una struttura con piscina. Il progetto, coordinato da Caritas e Lebenshilfe, rappresenta un valido sollievo per le famiglie. Info: tel. 0471 289100, www.a-eb.net - mm

"Familycare": tre servizi di sostegno alla famiglia nella cura alla persona

Federsolidarietà e Confcooperative hanno posto le basi per avviare un servizio di sostegno integrato alle famiglie nell'ambito della cura alla persona. Il servizio funge da tramite tra chi cerca un lavoro nel settore dell'assistenza domiciliare e chi ha bisogno di un servizio di assistenza qualificato. Ne fanno parte le cooperative sociali Agape, attiva nel settore "assistenza domiciliare", Call per i servizi sociosanitari, l'agenzia per il lavoro Cooperjob. Le famiglie possono fare richiesta per cercare assistenti famigliari o "badanti" con rapporto di lavoro diretto o intermediato da Cooperjob. "Familycare" offre cure infermieristiche, riabilitative e di assistenza, preparazione e consegna dei pasti, lavaggio biancheria, pulizia domestica. In questo modo si vuole contribuire in maniera concreta alla lotta al lavoro sommerso. Info: tel. 0471 441875, www.familycare.bz.it - mm

Possibilità di sollievo per le famiglie con figli o parenti disabili

In ogni distretto sociale vi √® un nucleo di operatori specializzati nell'assistenza domiciliare, anche alle persone disabili. "Ci√≤ rappresenta un sollievo per le famiglie che possono fare richiesta di assistenza per due ore al giorno o alla settimana, a seconda del fabbisogno", spiega Lorella Franchi dell'Ufficio provinciale Soggetti portatori di handicap. Un'altra possibilit√† √® rappresentata dal soggiorno, nel fine settimana, in una struttura residenziale, dove in genere non vengono ospitati minori disabili, ma la famiglia che ha necessit√† pu√≤ richiederlo. "Anche se il fabbisogno c'√®, la famiglia non richiede spesso il soggiorno in una struttura per il figlio disabile, nel fine settimana", dice Franchi. La quota di partecipazione per l'assistenza domiciliare e strutture residenziali √® di 8 euro ogni ora per le persone disabili con pi√Ļ di 18 anni, 4 euro per i bambini disabili. A ci√≤ si aggiungono progetti di organizzazioni sociali che offrono possibilit√† di sollievo alle famiglie nel fine settimana. Info: tel. 0471 418274, lorella.franchi@provincia.bz.it - mm

Adozione: "cresce l'interesse da parte delle famiglie"

Anche quest'anno la Ripartizione Politiche sociali ripropone il corso di preparazione all'adozione, che si svolgerà il 21 ed il 28 marzo. "Scopo principale del corso è di consentire alle coppie di maturare consapevolezza rispetto all'adozione come scelta personale e della coppia tenendo presente che l'adozione significa innanzi tutto dare una famiglia ad un bambino abbandonato e quindi il soggetto principale è il bambino", spiega Maria Minacapilli, coordinatrice del corso. Al corso, durante il quale intervengono esperti, coppie che hanno preso in adozione un bambino e adulti adottati, possono partecipare al massimo dieci coppie. Il corso in lingua tedesca si svolge in aprile. Entrambi i corsi, in italiano e tedesco, vengono riproposti anche in autunno, a novembre. Info: tel. 0471 418225, maria.minacapilli@provincia.bz.it - mm

Senior/innen

Harmonisierung der Tagessätze in Altenheimen: Arbeit gestartet

In einem Fünf-Jahres-Programm sollen sich die Leistungen und Tagessätze in den Südtiroler Alters- und Pflegeheimen angleichen, dies sieht das Gesetz zu Pflegesicherung vor. Ein Dreiertisch aus Gemeindenverband, Verband der Altenheime Südtirols und Abteilung Sozialwesen der Landesverwaltung hat die Arbeiten dazu aufgenommen, mit dem Ziel, der Landesregierung innerhalb von zwei bis drei Monaten einen Vorschlag dazu zu unterbreiten. Festlegen soll das Programm die Strategien und Vorgaben für die Entwicklung der Kosten und Tagessätze sowie des Dienstleistungsangebotes und der Qualität im Zeitraum 2010 bis 2014. Dies, um für Heimbewohner, Heime, Gemeinden und Land einen langfristigen finanziellen Rahmen zu schaffen und die heute noch starken Unterschiede zwischen den Heimen zu reduzieren. Info: Luca Critelli, Tel. 0471 418250, amt.senioren@provinz.bz.it - bs

S`Mittagsschlafl auf der Ofenbank - Senioren am Bauernhof - Lehrgang

Am Lebensabend Ziegen füttern, mit der Bauersfamilie einen "Watter" machen, Krapfen backen, oder einfach auf "an Bankl" sitzen und ins Grüne schauen - dies könnte bald auch für Südtiroler Senioren möglich sein, die nicht bereits auf einem Hof leben. Eine Arbeitsgruppe erstellt ein Konzept für einen Pilotlehrgang für Bäuerinnen dazu, der nächsten Herbst voraussichtlich in Dietenheim beginnt. Von der Tagesbetreuung für Senioren am Bauernhof bis zum Urlaub mit Freizeitgestaltung kann das Angebot reichen. "Noch gesunde und selbständige Senioren hätten am Bauernhof Familienanschluss, das würde Einamkeit vorbeugen", sagt die Projektleiterin Silvia Zotlöterer, Direktorin der Hauswirtschaftsschule Dietenheim. Erfahrungen aus der Schweiz und Österreich fließen in die Arbeit ein, die das Sozialforschungs-Institut apollis wissenschaftlich begleitet. Die Abteilungen 22 für hauswirtschaftliche Berufsbildung und Sozialwesen sowie die Bäuerinnenorganisation arbeiten für das ESF-Projekt Rosa 2 zusammen. Info: Tel. 0474 573811, fs.dietenheim@schule.suedtirol.it - bs

Gesundheit und Wohlbefinden

Ein neues Netzwerk der europ√§ischen F√∂derationen f√ľr seltene Krankheiten

Die Europäische Organisation für Seltene Krankheiten (EURORDIS) hat beschlossen, ein Netzwerk der europäischen Föderationen für seltene Krankheiten zu gründen. "Die nationalen Allianzen vertreten die seltenen Krankheiten sehr wirkungsvoll in Angelegenheiten, die die seltenen Krankheiten in ihrer Gesamtheit betreffen. Dagegen sind die europäischen Föderationen besonders wertvoll, weil sie Patienten mit der gleichen Krankheit ermöglichen, miteinander zu kommunizieren und voneinander zu lernen", erklärt Rainald von Gizycki, ein Repräsentant von Retina Europa. Bei vielen Krankheiten hätten sich die europäischen Wissenschaftler bereits in Netzwerken zusammengetan, aber die Patienten noch nicht. Schon jetzt sei erkennbar, dass EURORDIS mit Hilfe dieses neuen Netzwerkes örtliche Patiengruppen in den neuen und den zukünftigen Mitgliedstaaten besser erreichen wird. Info: www.eurordis.org - al

Agenda

Seminare/Kurse/Ausbildung

04.04.09 | Sa. > Adoption: eine bewusste Entscheidung

Für Paare, die sich über Adoption informieren wollen bzw. solche die beabsichtigen ein Kind zu adoptieren. Termine: 1. Modul: 04. und 05. April, ganztägig. 2. Modul: 18. und 19. April, ganztägig. Ort: Nals, Bildungshaus Lichtenburg. Info: Tel. 0474 412925, felix.lantschner@bzgpust.it - al

Vortrag/Tagung

12.03.09 | Do. > "V√§terGl√ľck - V√§terPech: M√§nner im Gespr√§ch"

Dieser Gesprächsabend bietet Gelegenheit, sich in lockerer Atmosphäre über Freuden und Leiden des Vaterseins auszutauschen. Wie möchte/kann/soll/muss ich Vater sein? Die Beziehung zum eigenen Vater, das Vatersein im intakten Familienverband, Möglichkeiten und Grenzen des Vaterseins nach der Trennung, Erziehungsfragen, Verlust eines Kindes, Väter als Vorbilder... Dies alles können Themen sein. Moderation: Herbert Denicol√≤, Vorsitzender der Männerinitiative Pustertal. Zeit: 19.30 Uhr. Ort: Pfalzen, Vereinssaal. Info/Veranstalter: MIP - Männerinitiative Pustertal, Tel. 0474 555848, http://www.mip-pustertal.it - al

26.03.09 | Gi.> CONFERENZA: Trust in favore dei soggetti deboli

Dopo di noi...? √ą la domanda che si pongono i familiari di persone affette da handicap, psichici o fisici, o con problemi connessi alla tossicodipendenza. Gli strumenti offerti dai tradizionali rimedi civilistici spesso non soddisfano appieno le esigenze morali e materiali della persona debole che si intende tutelare. Questa conferenza intende fornire le soluzioni pratiche che il trust - nuova tecnica negoziale - offre a tutela degli interessi della persona che, in ragione del proprio status, necessita di una maggiore protezione, permettendo di apprestare l'organizzazione economica ed assistenziale necessaria. Luogo: Lecco, Sala Camera di Commercio, Viale Tonale 30, ore 14.30-18. Info/iscrizione: tel./fax 0341 362571, gcondo@notariato.it - al

27.03.09 | Ve. > Convegno "Etica e Responsabilità"

Giornata dedicata ai concetti di Etica e Responsabilit√† visti e analizzati da pi√Ļ ambiti: la politica, la sanit√†, la giustizia, l'economia e la filosofia. Gli organizzatori dell'evento sono l'Associazione "niemals allein ¬Ė mai soli", in collaborazione con UPAD e "Ascolto Giovani". Sedi del convegno: Merano, Sala Civica, Via O. Huber 8, e Auditorium Liceo Scientifico "Albert Einstein", Via Karl Wolf, 36. Info: tel. 0473 051157. Ulteriori informazioni sul blog: www.maisoli.wordpress.com. - al

28.03.09 | Sa. > Le problematiche del figlio di separati

La conferenza intende approfondire il mondo della separazione dal punto di vista dei minori. Incontro con il medico pediatra Vittorio Vezzetti. Ore 18, Casa Altmann, p.zza Gries 18, Bolzano. Info: Associazione Figli Per Sempre ONLUS, tel. 333 4504322, figlipersempretnbz@gmail.com - al

21.03.09 | Sa. > TAGUNG "Leben mit Down-Syndrom"

Tagung zum Welt-Down-Syndrom-Tag mit Simultanübersetzung. Ort: Bozen, Konferenzsaal der Handelskammer. Zeit: 9-17 Uhr. Info: AEB - Arbeitskreis Eltern Behinderter, Tel. 0471 289100, info@a-eb.net - al

12.+13.03.09 | Do + Fr > Operation Daywork: Frauenrechte und indigene Völker in Honduras

Über Frauenrechte in Honduras spricht Bertha C√†ceres vom Volk der Lenca und vom Rat für indigene Völker COPINH in Honduras am 12.03. um 18 Uhr im Caf√® Plural, Bozen. Von Problemen der Indios in Honduras erzählt sie am 13.03. um 18 Uhr zusammen mit der Lenca-Jugendlichen Adela Mejia im Zentrum für den Frieden im Altmannhaus in Bozen. Die beiden sind auf Einladung von Oberschülern in Südtirol: Bei "Operation Daywork" tauschen Schüler am 3. April einen Schultag gegen einen Arbeitstag ein, und spenden das verdiente Geld, heuer für eine Ausbildung indigener Jugendlicher. Info: Tel. 328 6945945, www.operationdaywork.org - bs

Kultur und Freizeit

13.03.09 | Ve. > "Senza pudore" - teatro sulla riduzione in schiavit√Ļ di una bambina

La serata, attraverso il lavoro del Gruppo Teatrale Nova di Merano-Sinigo, affronta il delicatissimo tema della tratta infantile collegato a quello della pedofilia. Un testo parlato, in italiano, piuttosto forte ed esplicito. Luogo: sala polifunzionale dell¬íAssociazione ¬ďLa Strada - Der Weg¬Ē, Via Visitazione 42 a Bolzano. Ore: 20.30. Info: La Strada - Der Weg, tel. 0471 203111, info@lastrada-derweg.org - al

Verschiedenes

23.05.09 | Sa. > Tag der offenen T√ľr im sozio-sanit√§ren Sprengel Gr√∂den

Am 23. Mai 2009 veranstaltet der sozio-sanitäre Sprengel Gröden der Bezirksgemeinschaft Salten Schlern einen Tag der offenen Tür von 10 bis 17 Uhr. Ort: St. Ulrich. Info: Bürgerservice Sozialsprengel Gröden, Tel. 0471 798015, anita.villotti@bzgsaltenschlern.it, sprengel.groeden@bzgsaltenschlern.it - al