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Newsletter

Newsletter 'social' - Nr. 11|2009 vom 20.05.2009

Die Herausgabe des Newsletter "Social" seitens des Dachverbandes wurde Ende 2010 aus Kostengründen eingestellt.
Als Dachverband für Soziales und Gesundheit mit derzeit 46 angeschlossenen Organisationen erlauben wir uns, auf unser Rundschreiben hinzuweisen, welches über Aktuelles in den Organisationen, Diensten, Arbeitsgruppen und Gremien des Dachverbandes Auskunft gibt und ca. monatlich erscheint.

Inhalt

Header

Panorama

ChancenGleichheit

Frauen

Menschen mit Behinderung

Migration

Kinder und Jugend

Familie

Senior/innen

Gesundheit und Wohlbefinden

Seminare/Kurse/Ausbildung

Vortrag/Tagung

Kultur und Freizeit

Verschiedenes

Radio/TV/Film

Header

EU-Wahlbarometer: Reinschauen, abstimmen, mitmachen und der Politik die Meinung sagen!

Eine soziale Einstellung, das ist die wichtigste Eigenschaft, die ein Europaparlamentarier haben sollte - jedenfalls wenn es nach der Meinung von jenen geht, die bei der Online-Abstimmung des Wahlbarometers zur Europawahl bisher mitgemacht haben. Über 90% meinen zudem, es solle verbindliche soziale Standards in der ganzen EU geben. Und das Thema Migration halten die meisten für eine wichtige gesamteuropäische Aufgabe. Einer der Projektträger ist übrigens der Südtiroler KVW. Also: Reinschauen, abstimmen, mitmachen und der Politik die Meinung sagen! Wahlbarometer zur Europawahl: www.vote-europe.net - al

Panorama

"Sicherheitspaket" bringt Bürgerwehren und zwingt Beamte zum Denunziantentum

Das heftig umstrittene Sicherheitspaket der italienischen Regierung muss nun nur noch vom Senat bestätigt werden, was angesichts der Mehrheitsverhältnisse reine Formsache sein dürfte. Einschneidendste Neuerung ist, dass illegale Einwanderung damit zum Strafbestand wird. Dies bewirkt, dass alle öffentlichen Beamten illegale Einwanderer denunzieren müssen. Kindern von irregulären Einwanderer/innen beschert das Gesetz eine Schattenexistenz: "Illegalen" ist es in Zukunft verboten, ihre in Italien auf die Welt gekommenen Kinder beim Standesamt zu registrieren, auch eine Heirat wird ihnen verwehrt, weil sie hierfür die Aufenthaltserlaubnis vorweisen müssen. Wer Illegalen eine Unterkunft vermietet riskiert eine Gefängnisstrafe. Zur Erlangung einer Aufenthaltserlaubnis müssen legale Einwanderer nun zwischen 80 und 200 Euro bezahlen. Hart kritisiert wird das Gesetz von der UNO und vom Vatikan. Eingeführt wird durch das Maßnahmenpaket auch ein Register zur Registrierung von Obdachlosen und "Bürgerwehren". Info: http://www.camera.it/_dati/leg16/lavori/schedela/trovaschedacamera_wai.asp?pdl=2180 - al

Non autosufficienza: assegno sì grazie, ma sì anche alle case di riposo

Se in un primo momento, dopo l'entrata in vigore della legge sulla non autosufficienza, è stato registrato un calo delle richieste di ingresso nelle case di riposo, ora le domande sono di nuovo in aumento, come si registra a Bolzano. "Le famiglie, attirate dall'assegno di cura che va dai 500 ai 1800 euro al mese, hanno pensato di potercela fare da sole ad assistere un malato grave, ma ora stanno capendo che l'impegno è notevole e il dato andrà riequilibrandosi" spiega il direttore dell'Ufficio provinciale Anziani e Distretti sociali, Luca Critelli, che parla di un equilibrio fisiologico dell'assistenza. Questo equilibrio corrisponde ad un terzo di persone ricoverate in strutture residenziali e a due terzi assistite in casa. Di questi ultimi due terzi, un terzo si avvale dell'assistenza domiciliare e due terzi ricorre all'assistenza da parte dei familiari o delle badanti. Si tratta di un dato, dice ancora Critelli, che si osserva anche in altri paesi europei. Info: tel. 0471 418250, luca.critelli@provincia.bz.it - mm

Assb: "difficile trovare lavoro per persone disabili o con difficoltà psico-sociali"

Aumentano le richieste di aiuto nella ricerca di lavoro così come le richieste di ingresso nei laboratori protetti ASSB da parte di persone disabili o con difficoltà psico-sociali. "I nuovi disoccupati entrano nel mercato del lavoro con più risorse professionali delle persone che già seguiamo per le quali risulta più difficile trovare lavoro" ha detto il direttore dell'Azienda Servizi Sociali Bruno Marcato al convegno "Welfare e crisi economica: tra scenari globali e visioni locali", promosso dal Comune di Bolzano lo scorso 15 maggio. Ciò determina un aumento di richiste nei laboratori e nei centri di inserimento lavorativo. Attraverso i distretti sociali di Bolzano, nel primo trimestre 2009, rispetto allo stesso periodo del 2008, c'è stato un aumento del 48 per cento delle erogazioni, passando da una spesa per il primo trimestre di 1 milione di euro ad una di 1 milione e mezzo. La crescita della spesa va imputata per circa un 30 per cento all'aumentato numero di persone che si sono rivolte al servizio, e per il resto all'aumento di 100 euro del reddito minimo di ingresso a partire da settembre 2008. Info: tel. tel. 0471 457762, bruno.marcato@aziendasociale.bz.it - mm

Medien und Soziales: Denkwerkstatt "Soziales Kommunizieren" für Journalist/innen

Im Bereich der "sozialen Ausgrenzung" gibt es Menschen mit großem Potential und außergewöhnlichen Fähigkeiten. Sie zu verstehen und wertzuschätzen könnte eine wertvolle Basis sein, um an der Entwicklung einer neuen Gesellschaft zu bauen, in der Unterschiede einen Wert für alle darstellen. Dazu mit Journalist/innen im Rahmen einer Denkwerkstatt ins Gespräch zu kommen, einen Dialog zwischen den Akteuren des Sozialen und der Welt der Kommunikation zu beginnen, könnte ein Schritt in Richtung kultureller Veränderung sein. Eine derartige Werkstatt bietet außerdem die Möglichkeit des Austausches mit den einzelnen sozialen Akteuren und schafft in jeder Redaktion Raum für "soziale Redakteure". Die Denkwerkstatt "Soziales Kommunizieren" findet am 26. Mai (zum Thema "Psychische Probleme und Medien"), 22. September ("Jugendliche und Medien") und 24. November ("Migration und Medien"), von 14 bis 16 Uhr, im Alten Rathaus, Bozen, statt. Diese Initiative ist eine Kooperation zwischen Landesabteilung Sozialwesen, Dachverband der Sozialverbände, Forum Prävention. Info: Tel. 0471 324667, monica.margoni@social.bz.it - mm

Netzwerk Gewaltprävention: Positive Verhalten und Präventionsmaßnahmen in Medien zeigen

Das Netzwerk Gewaltprävention, das 2007 vom Arbeitskreis Buben- und Männerarbeit und dem Forum Prävention initiiert wurde und sich aus 30 Trägern der Bildungs-, Jugend- und Sozialarbeit zusammensetzt, hat sich zum Ziel gesetzt, die Zusammenarbeit mit den Medien bezüglich Bericherstattungen über Gewalt zu suchen. Ende April wurden einige der Anliegen hierzu vorgestellt. Von den Medien wünsche man sich, eine Sensibilisierung der Bevölkerung, eine differenzierte Berichterstattung ohne Übertreibungen und dramatische Schilderungen, Objektivität und das Bekanntmachen von Präventionsmaßnahmen. Man wünsche sich aber auch, dass nicht nur Jugendliche, die negativ auffallen, medial berücksichtigt werden, sondern auch positive Verhaltensweisen von Jugendlichen. "Horrorfilme, Gewaltvideos oder Fußballspiele sind keine Ventile, durch die Aggression abgebaut werden kann", sagte Univ.-Prof Bernhard Rathmayr. Ein Zusammenhang zwischen dem Konsum von Gewaltmedien lasse sich nur für Risikogruppen von Kindern und Jugendlichen nachweisen, die psychische und soziale Probleme haben. Info: www.forum-p.it - mm

Tätigkeitsbericht 2008 der Volksanwältin: "Zukunftsangst und Unzufriedenheit nehmen zu"

Gesellschaftspolitisch brisant, mit klaren Mahnungen und Forderungen ist der Jahresbericht 2008 von Volksanwältin Burgi Volgger ausgefallen. 3.178 Bürger/innen haben sich im letzten Jahr an die Volksanwältin und ihr Team mit ihren Anliegen gewandt. Auffallend dabei: Immer mehr Menschen wenden sich an die Volksanwaltschaft, um prüfen zu lassen, ob sie Anrecht auf soziale Unterstützung haben: "Ein Anzeichen für Zukunftsangst und Unzufriedenheit", sagt Volgger, "und viele suchen dafür einen Sündenbock, nämlich die Ausländer, die angeblich alles bekommen." Hier sei noch viel Sensibilisierungsarbeit, Aufklärung und ein Gesetz zur Migration nötig. Eine weitere große Sorge sei jene um die Sicherheit des Arbeitsplatzes – Volgger gibt zu bedenken, dass mittlerweile jeder vierte Arbeitsplatz in Südtirol befristet ist. Die Volksanwältin regt an, umfassender über die Dienste der öffentlichen Hand zu informieren, um bei den Bürger/innen ein Kostenbewusstsein zu wecken, etwa im Gesundheits- und im Pflegebereich. Der vollständige Tätigkeitsbericht steht auf der Internetseite der Volksanwaltschaft www.volksanwaltschaft.bz.it zur Verfügung. - al

"Momente des Lebens" beim Tag der Offenen Tür im Sozio-Sanitären Sprengel Gröden

"Momente des Lebens": unter diesem Motto veranstaltet der Sozial- und Gesundheitssprengel Gröden der Bezirksgemeinschaft Salten – Schlern seinen "Tag der offenen Tür" in St. Ulrich, am Samstag, 23. Mai 2009, von 10.00 - 17.00 Uhr. Die musikalische Umrahmung übernimmt die Band "Tu na Kata" aus Sterzing, deren Bandmitglieder Menschen mit Behinderung sind. Auf dem Programm stehen diverse Vorträge: "Diete e perdita di peso – sogno e realtà": dietista Gianluca Saffiotti, "Umgang mit verwirrten, alten Menschen": Krankenpflegerin Gabriela Mussner, "Mein Kind lernt sprechen": Logopädin Patrizia Senoner. Gezeigt wird auch eine Bilderausstellung der Grundschulen St. Ulrich, St. Christina und Wolkenstein zum Thema "Momente des Lebens" bzw. "Die Dienste des sozio-sanitären Sprengels Gröden". Angeboten wird auch Kinderanimation, bzw. es werden Produkte verkauft, die im Arbeitsrehabilitationsdienst für psychisch kranke Menschen "S‘Ancuntè" und der Geschützten Werkstatt für Menschen mit Behinderung "Locia" hergestellt werden. Info: Tel. 0471 798015, martina.comploi@bzgsaltenschlern.it - al

Frühjahrstagung der Krankenhausseelsorge

Ende April 2009 trafen sich die Krankenhausseelsorger/innen aus den vier Gesundheitsbezirken Südtirols im Krankenhaus Meran zu einer Frühjahrstagung. Die Krankenhausseelsorge habe sich in den letzten 40 Jahren sehr verändert, erzählt der Gastgeber, der Meraner Krankenhausseelsorger Pater Peter Gruber: "Gerade die Frauen haben viele neue Impulse gesetzt und dazu beigetragen, die Sensibilität in der Seelsorge zu erhöhen. So wurde z.B. die Begleitung von Eltern bei Fehl- und Totgeburten entscheidend verbessert." Bei der Tagung wurden Visionen entwickelt und an konkreten Projekten gearbeitet. Ein Schwerpunkt lag in der Verbesserung der Zusammenarbeit mit den Pfarreien und der internen Vernetzung. In Entstehung ist außerdem ein Faltblatt mit Informationen über das Angebot der Krankenhausseelsorgen und die Ausarbeitung eines eigenen Logos. Auch gemeinsame Aktionen zum Welttag der Kranken wurden besprochen. Zur Sicherstellung der Qualität des Dienstes wurde die Bedeutung von Aus- und Weiterbildung und regelmäßiger Supervision betont. Info: Pater Peter Gruber, Krankenhausseelsorger, Tel. 0473 267966, peter.gruber@asbmeran-o.it - al

Bozen: Tagung zum Barrierefreien Planen in Städten und Gemeinden

Zum zweiten Mal organisierte die Beratungs- und Dokumentationsstelle "Si-Mo - Sicherheit & Mobilität" eine Tagung zum Design For All – Barrierefreies Planen, diesmal mit dem Schwerpunkt "Städte und Gemeinden für Alle". Internationale Referenten zeigten am 20. Mai in der Freien Universität Bozen praxisnahe Anwendungsbeispiele der barrierefreien Raumgestaltung: Peter Neumann, Vorsitzender des "Europäischen Instituts Design für Alle", berichtete über europaweite Erfahrungen. Leris Fantini, Vizepräsident von C.E.R.P.A. Italia (Centro Europeo di Ricerca e Promozione dell'Accessibilità) stellte gute Beispiele aus Italien vor. Anschließend berichtete die Südtiroler Gemeinde Leifers, wie sie bei der Planung Expertenwissen der Planer und Erfahrungswissen von potentiellen Nutzern verbindet. Info: Si-Mo, Tel. 0471 1940144, info@si-mo.it - al

Brunico: Avviato ESoDoc, workshop europeo sul documentario sociale

È partito ESoDoc, workshop europeo sul documentario sociale, con un ospite d’eccezione: Alexandre Brachet, regista e produttore di film interattivi, la nuova frontiera del web per la produzione di documentari. Promosso da ZeLIG, scuola di documentario, televisione e nuovi media di Bolzano, ESoDoc dal 2004 si rivolge a professionisti dell’audiovisivo e operatori di ONG che fanno del documentario sociale un utile e importante strumento di comunicazione. Attraverso un fitto programma d’incontri, workshop e lavori sul campo anche per quest’edizione ESoDoc è iniziata a Bolzano e Bressanone (dal 9 al 15 maggio 2009) per arrivare, nelle sessioni successive, in Germania (Berlino) e Slovenia (Izola). Info: tel. 0471 302030, www.esodoc.eu - al

Die Südtiroler Sozialgenossenschaften präsentierten sich in Österreich und Ungarn

Vom 13. bis 15. Mai 2009 fand in Lockenhaus, Burgenland, die Österreichisch-Ungarische Arbeitsmarktkonferenz zum Thema "Soziale Wirtschaft als Beschäftigungsfaktor" statt. Der Bund der Genossenschaften Legacoopbund hat dort die Bedeutung der italienischen Sozialgenossenschaften für die Beschäftigung in Italien beleuchtet (ungefähr 250.000 Beschäftigte laut Istat Daten 2005). Im europäischen Kontext stoßen insbesondere Sozialgenossenschaften des Typs B auf großes Interesse, da sie beweisen, dass unter besonderen Rahmenbedingungen auch die Arbeitsintegration von benachteiligten Personen möglich und erfolgreich ist. Info: Tel. 0471 067100, www.legacoopbund.coop - al

ChancenGleichheit

"We are family" - T-Shirts gegen Homophobie

Der Bozner Grafikdesigner Waldemar Kerschbaumer hat schon vor einem Jahr eine T-Shirt-Kollektion entworfen, mit verschiedenen Motiven und Slogans, die Laizität oder die Rechte von Schwulen, Lesben, Bisexuellen thematisieren. "Diese Themen werden in unserem Land nicht ausreichend angegangen bzw. kommuniziert", so Kerschbaumer, der früher Präsident der Homosexuellen Initiative Centaurus war. "Auch T-Shirts sind eine Art der Kommunikation. Die klaren und direkten aufgedruckten Aussagen sind heute so aktuell wie vor einem Jahr." Info: Tel. 0471 976610, www.shirt-attack.org - al

Schwullesbischer Filmschwerpunkt im Schweizer Fernsehen

Die "EuroPride" ist das größte und gesellschaftspolitisch wichtigste Festival von lesbischen, schwulen, bi- und transsexuellen Menschen in Europa. Vom 2. Mai bis 7. Juni 2009 findet es zum ersten Mal in der Schweiz statt, und zwar in Zürich, und bietet Veranstaltungen mit kulturellem, politischem, wissenschaftlichem und sportlichem Inhalt. Zu diesem Anlass zeigt das Schweizer Fernsehen eine Reihe von Filmen mit lesbischer, schwuler und transsexueller Thematik. Info: www.sf.tv/sendungen/film/filmreihen.php?docid=europride - al

Concerto sinti per i terremotati dell'Abruzzo

Le associazioni Nevo Drom e U Giaven hanno organizzato il 17 maggio al Teatro Cristallo di Bolzano un concerto di beneficenza per le vittime del terremoto in Abruzzo. Lo spettacolo ha visto la partecipazione di musicisti, poeti e clown sinti che hanno messo a disposizione le loro doti artistiche per raccogliere fondi da destinare alle popolazioni abruzzesi colpite dal terremoto. Hanno promosso la serata i musicisti sinti del Trentino Alto Adige, la Caritas di Bolzano, il Teatro Cristallo, il Comune e la Provincia di Bolzano. Le offerte raccolte sono state consegnante alla Caritas di Bolzano. Info: www.nevodrom.it - mm

Frauen

Occupazione femminile: superata la soglia del 60 per cento

Nel 2008 in Alto Adige più di 6 donne in età lavorativa su 10 erano occupate. La provincia di Bolzano ha quindi raggiunto e superato per la prima volta l'obiettivo del 60 per cento fissato dall'UE nel quadro della cosiddetta Strategia di Lisbona per il 2010. Il dato proviene dall'Osservatorio del mercato del lavoro della Provincia attraverso il calcolo del "tasso di occupazione dipendente": nel 2004, 43 donne residenti su 100, di età compresa tra i 15 e i 64 anni, avevano un lavoro dipendente, questa cifra è passata nel 2007 al 48,3 per raggiungere poi nel 2008 il 49,5, ovvero quasi una donna su due. Anche i primi tre mesi del 2009 confermano questo trend. Il tasso di occupazione femminile nei comuni periferici e nelle valli risulta inferiore perchè le donne sono attive nel lavoro autonomo. Info: tel. 0471 418500, www.provincia.bz.it/lavoro - mm

Frauen helfen Frauen Bozen: Postkarten-Aktion zur Frühberatung

"Verändern statt verharren" und "Aussprechen statt Aushalten": Die Initiative "Frauen helfen Frauen" hat zwei Postkartenmotive entwickelt, mit denen sie für ihr Beratungsangebot wirbt. Seit 20 Jahren kümmert sich die Bozner Beratungsstelle um Frauen und Mädchen in Krisensituationen. Ohne Voranmeldung, unbürokratisch, diskret und kostenlos. Letzes Jahr waren es wieder knapp 500 Frauen, die sich mit ihren Problemen an die 12 ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen in der Dr.-Streiter-Gasse 1/b gewandt haben. "Leider kommen viele erst, wenn die Situation schon ziemlich verfahren ist und sie am Ende ihrer Ressourcen sind", sagt die Koordinatorin der Initiative, Dagmar Gnieser. Die Postkarten, die in Supermärkten, Ämtern, Bibliotheken verteilt werden, sollen Frauen dazu ermuntern, frühzeitig Hilfe zu suchen. Information über Anlaufstellen, Selbsthilfegruppen, Hilfe zur Überwindung der "Schwellenangst" vor psychologischer Beratung und Psychotherapie, kostenlose Erstberatung bei einer Rechtsanwältin, Gespräche mit einer Psychologin im Fall von Familiengewalt und Kontakt zum Haus der geschützten Wohnungen werden geboten. Info: Tel. 0471 973399, frauen.helfen.frauen@dnet.it - mm

"Tra sogno e realtà": mostra con foto di ospiti della Casa delle Donne

Durante i mesi di ottobre e novembre dello scorso anno le ospiti delle Case delle donne, persone che hanno subito diverse forme di violenza domestica, hanno affrontato il non facile compito di esprimere attraverso immagini fotografiche la loro esperienza, il momento attuale di vita nelle Case, insieme ai sogni e ai desideri per il loro futuro e quello dei loro famigliari. Accompagnate dall'artista Eleonora Gelmo hanno partecipato ad un laboratorio di fotografia espressiva all'interno della Casa delle Donne e della Casa degli Alloggi Protetti di Bolzano. La mostra "Tra sogno e realtà: rielaborare con creatività il passato per guardare ad un futuro migliore" rimarrà esposta al Cafè Plural, in piazza Parrocchia a Bolzano, dal 16 al 22 maggio. Info: tel. 0471 513399, www.casadelledonnebz.it; tel. 0471 366946, plural@tele2.it - mm

Menschen mit Behinderung

Elezioni - Senato: sì al voto a domicilio per tutti i disabili non trasportabili

Il Senato ha unanimemente approvato il disegno di legge n. 1539, in materia di ammissione al voto a domicilio di elettori affetti da infermità, impossibilitati ad allontanarsi dall'abitazione. Il provvedimento estende il diritto di voto a domicilio a tutti i disabili intrasportabili, affetti da gravi patologie impossibilitati ad allontanarsi dall'abitazione, finora limitato agli elettori dipendenti in modo continuativo e vitale da apparecchiature elettromedicali. È anche stato accolto un ordine del giorno della Commissione che impegna il Governo ad adottare le misure necessarie, anche attraverso campagne di informazione, al fine di rendere operativa, in via sperimentale, la nuova disciplina già a partire dalla prossima tornata elettorale del 6 e 7 giugno. Elettori interessati devono inviare una richiesta scritta all'ufficio elettorale del comune nelle cui liste elettorali sono iscritti. Info: www.comune.bolzano.it/UploadDocs/6197_13763EL_LEGGE_N_46_2009_VOTO_DOMICILIARE.pdf - al

Amici degli handicappati festeggia i 30 anni di "Camminiamo insieme"

Un fine settimana all'insegna della solidarietà, riflessione, musica, è questo quanto ha in programma l'Associazione Amici degli handicappati di Bolzano per il 23 e 24 maggio presso il Parco Europa a Bolzano. La due giorni di eventi è stata organizzata per festeggiare la trentesima edizione della marcia non competitiva "Camminiamo insieme" che ogni primavera si tiene nella città capoluogo. Il gruppo, composto da volontari, dalla fine degli anni '70 si impegna per promuovere l'inserimento sociale delle persone disabili, organizzando attività di tempo libero come soggiorni marini, gite, feste, iniziative sportive e culturali, e offrendo nel contempo un'occasione d'incontro ed integrazione per tutti i partecipanti alle attività. Il 23 maggio si terrà una conferenza con gli studenti delle scuole superiori altoatesine dal titolo "L'impegno sociale dei giovani ai tempi di facebook", alla sera concerto di Eugenio Finardi al Parco Europa, preceduto da un dialogo con il cantautore alle ore 17 presso il Centro Lovera in Viale Europa 3. Il 24 maggio, messa alle ore 10 e partenza della marcia alle 11. Info: tel. 0471 921576, www.aadh.it - mm

Decreto legislativo 24/2009: Trasporto aereo, diritti dei passeggeri disabili

Le persone disabili o con mobilità ridotta devono poter viaggiare in aereo usufruendo, come tutti gli altri cittadini, dei diritti alla libera circolazione, alla libertà di scelta e alla non discriminazione. Questo il principio cui si ispira il Regolamento (CE) n. 1107/2006, relativo ai diritti dei disabili nel trasporto aereo, per la cui violazione il decreto legislativo 24/2009, in vigore dall’8 aprile 2009, prevede una specifica disciplina sanzionatoria. In sintesi, è vietato rifiutare l’imbarco o una prenotazione per un volo per motivi di disabilità o di ridotta mobilità; vettore aereo e gestore aeroportuale devono garantire la presenza di personale adeguato alle esigenze dei disabili e provvedere all’opportuna formazione di tutto il personale che lavora in aeroporto, in modo da essere idoneo alla loro assistenza; vettore aereo e gestore aeroportuale devono adempiere agli obblighi di assistenza e alle altre disposizioni previste dal decreto, ad eccezione degli aeroporti commerciali con transito annuo di passeggeri inferiore a centocinquantamila. Info: www.governo.it - al

Notruf 113 per SMS: "Mehr Sicherheit mit einem SMS" von der Quästur Bozen

Parallel zum neuen Telefax-Notruf-Dienst der Landesnotrufzentrale für Menschen mit Hör- oder Sprachbehinderung (social Nr. 2|2009) hat nun auch die Quästur in Bozen einen Notruf-Service durch SMS eingerichtet. Auch hierfür muss ein Ansuchen gestellt werden. In Notsituationen kann dann per SMS ein Notruf gesendet werden und die Polizei oder Feuerwehr oder der Krankenwagen kommt sofort zur Hilfe. Nähere Informationen und Muster für ein Ansuchen können bei der Quästur in Bozen eingeholt werden. Info: Staatspolizei - Quästur Bozen, Tel. 0471 947620, urp.bz@poliziadistato.it - al

Migration

"Lavavetri": il ruolo dei media nella creazione dell'emergenza sicurezza

Stimolare un dibattito su immigrazione, xenofobia e ruolo dei media: questo l'obiettivo della serata al Teatro Cristallo di Bolzano nel corso della quale il giornalista fiorentino Lorenzo Guadagnucci ha presentato il libro "Lavavetri", nel quale ripercorre l'invenzione della sicurezza trasversale agli schieramenti politici a cominciare dalla campagna contro i lavavetri portata avanti dal Comune di Firenze. Un'osservazione critica, nell'ottica dell'allarme sociale che troppo spesso i media affiancano all'emergenza immigrazione. Guadagnucci ha sottolineato l'inesistenza di un legame causale tra immigrazione e aumento della criminalità citando dati del ministero dell'interno. Ha citato infine l'esempio della famiglia Reggiani, che, dopo l'omicidio di Giovanna, ha avviato un percorso di conoscenza e di collaborazione con la comunità rom rumena di Firenze, episodio passato sotto silenzio dai grandi media. E' redattore di Quotidiano Nazionale e co-fondatore di Giornalisti contro il razzismo. Info: www.giornalismi.info/mediarom - mm

Leitbild zur besseren Integration von Migrant/innen im Pustertal: Abschlussveranstaltung

Vor einem Jahr wurde die Idee der Erstellung eines "Leitbildes zur Verbesserung der Integration von Migrant/innen im Pustertal" vorgestellt. Da die Leitsätze nun dank der Mitarbeit von 75 Personen und Institutionen, in Zusammenarbeit zwischen der einheimischen Bevölkerung und Migrant/innen, formuliert worden sind, werden sie, am 23. Mai, von 8.30 bis 13 Uhr im Brunecker Pädagogischen Gymnasium, der Öffentlichkeit vorgestellt. Es wird über bestehende Projekte informiert und gleichzeitig gemeinsam in einer Kaffehausatmosphäre (Open space) über mögliche Schritte zu einer Verbesserung der Integration von Migrant/innen im Pustertal nachgedacht. "Nachdem der Gemeinderat von Bruneck das Leitbild gutgeheißen hat und Vertreter aus den Bereichen Kultur, Wirtschaft, Sozialem und Bildung ihre Inputs gegeben haben, werden jetzt Synergien geschaffen und Projekte umgesetzt", sagt Matthias Oberbacher, der als interkultureller Experte das Leitbild begleitet hat. Einige konkrete Integrationsprojekte: Kinderspielnachmittage, Sportveranstaltungen, Nachhilfestunden für Schüler/innen, Infoabende zum Zusammenleben im Kondominium. Info: Tel. 348 4509193, oberbacher@gmail.com - mm

Generationen

Kinder und Jugend

Arbeitskreis Eppaner Jugend: Projekt "Lebenskompetenzen"

Eine Abschlusspräsentation verschiedener Projekte, die im letzten Jahr zum Thema Lebenskompetenzen in der Bezirksgemeinschaft Überetsch – Unterland durchgeführt worden sind, findet am 28. Mai um 20 Uhr in St.Michael/Eppan im Raiffeisenforum im Lanserhaus statt. Die Mittelschulen in Terlan und Eppan haben sich in diesem Schuljahr die "Lebenskompetenzen" als Jahresthema gewählt und in Eppan hat sich der Arbeitskreis Eppaner Jugend außerdem ein gemeinsames Projekt mit der Mittelschule einfallen lassen. Eine Gruppe von Jugendlichen hat sich eingehend mit dem Thema Gewalt auseinandergesetzt und einen Film dazu gedreht. Die Schüler/innen haben selbst das Drehbuch geschrieben, die Kameraaufnahmen durchgeführt, Interviews geführt, Szenen schauspielerisch umgesetzt und die Aufnahmen im Studio geschnitten. Info: Tel. 0471 671626, Christian.Anegg@bzgue.org - al

Schikane und Psychoterror im Klassenzimmer - Bullying und Homophobie in der Schule

Der Verein Centaurus hat die von einer länderübergreifenden Projektgruppe erarbeitete Broschüre "Bullying im Klassenzimmer - Wie du es bekämpfen kannst" nachdrucken lassen und an Schulen, Beratungszentren und Träger der Jugendarbeit verteilt. Erhältlich sind auch Anleitungen für Workshops und ein Leitfaden für Lehrer/innen. In vielen Schulen Europas ist Gewalt unter Schüler/innen (Bullying) weit verbreitet. Gerade Homophobie ist dabei ein weit verbreitetes Phänomen. Abwertende Bemerkungen über Lesben und Schwule sind vielfach Bestandteil der Alltagssprache von Jugendlichen und gehen oft einher mit Drohungen und körperlicher Gewalt. Dies verletzt homosexuelle Menschen, jedoch nicht nur sie: Homophobe Beleidigungen werden von Jugendlichen benutzt, um ein breites Spektrum von Verhaltensweisen abwertend zu bezeichnen, die sie ablehnen. Verunglimpfende Ausdrücke wie "Schwuchtel" oder "Lesberl" werden häufig als allgemeine Beiworte oder Kraftausdrücke verwendet, um jemanden unabhängig von ihrer/seiner sexuellen Orientierung zu beleidigen und zu verletzen. Info/Download aller Broschüren: www.arcigay.it/schoolmates - al

Familie

Stärkung der Entlastungs-Dienste für Familien mit pflegebedürftigen Menschen wichtig

Gesunde Familien sind Grundpfeiler für eine gesunde Gesellschaft. Den vielfach ohne Entgelt pflegenden Familienangehörigen oder den Betreuenden von pflegebedürftigen Menschen (Care givers) eine Entlastung bieten, bedeutet die Familie zu stärken, damit sie Raum hat für Freiheit, Autonomie, Unterhaltung, soziale Kontakte in der Gemeinschaft. Davon ist der Dachverband der Sozialverbände überzeugt, der 42 gemeinnützige Organisationen im Sozial- und Gesundheitsbereich vertritt. Derzeit wird Entlastung einige Wochenstunden lang durch die Hauspflegedienste in den Sozialsprengeln oder in Wohnheimen am Wochenende geboten. Damit sich das Familienleben nicht nur auf das Lösen von Schwierigkeiten konzentriert, solle man diese Wochenend-Angebote, die Tagespflege, die außerordentlichen Aufsichts- und Betreuungsleistungen stärken. Wenn die Arbeit der pflegenden Familienangehörigen und Betreuende in den Sozialstatistiken quantifiziert würde, könne sie einfacher anerkannt und unterstützt werden. Info: Tel. 0471 324667, www.social-bz.net - mm

Familiari di alcoldipendenti: un seminario per confrontarsi e trovare rinforzo

Di fronte all'alcol ci si sente impotenti, così recita il primo dei dodici passi contenuti nel programma dell'Associazione Al-Anon (Alcolisti Anonimi) a livello internazionale. E' un sentimento che i familiari di alcoldipendenti spesso provano e di fronte al quale si trovano a dover reagire, eliminando quei comportamenti spesso inconsci ma che alla fine si rivelano complici dell'alcolista e che in qualche modo lo spingono a perseverare nell'abuso dell'alcol. Questi comportamenti possono tradursi per esempio nel distacco emotivo dal problema e nell'eliminazione dell'alcol in casa. Ai familiari che desiderano trovare uno spazio per confrontarsi con altri che vivono nella loro stessa situazione l'Associazione Al-Anon propone per domenica 24 maggio, alle ore 14, a Casa Kolping di Bolzano, un seminario regionale dal titolo "Una nuova vita è l'unica testimonianza dell'efficacia del nostro metodo". Un famigliare racconta: "E' importante non provare vergogna, vivere la propria vita in modo positivo, cercare serenità, confrontarsi con altri". Info: tel. 340 4607896, www.al-anon.it - mm

Senior/innen

Rehabilitation im Pflegealltag - Neues Buch über mehr Beziehungsqualität vorgestellt

Weil ihr geeignetes Unterrichtsmaterial fehlte, hat die Physiotherapeutin Margarethe Stieler ein Skriptum verfasst. Daraus ist ein Buch entstanden. Es soll den Blick für Pflegende schärfen, um Veränderungen bei der ihnen anvertrauten Person zu sehen und eigene Haltungen zu ändern. Es wäre ein bemerkenswerter Ansatz, wenn es gelänge auf dieser Ebene der Pflege noch mehr Qualität einzubringen, war ein Grundtenor bei der Diskussion nach der Buchvorstellung am 8. Mai in Bozen. "Es gibt viele positive Rückmeldungen aus dem Ausland, gerade von Seiten von Schulen", erzählt Stieler. Ihr Buch sei keine Kritik des bestehenden Pflegealltags. Gerade im Bereich Kinästhetik würden viele Kurse angeboten und besucht. "Der springende Punkt ist, dass es in der praktischen Umsetzung im Pflegealltag nicht immer klappt. Es fehlt die Zeit, das Team arbeitet anders. Gerade in der Langzeitpflege geht aber durch den abstumpfenden Routinecharakter der Arbeit eine lebendige Dynamik verloren. Viele Pflegende empfinden ihre Arbeit als schwer und hart. Hier setzt das Buch an, indem ich überlegt habe, wie ich in einen konkreten Handgriff mehr Beziehung reinbringen kann." Info: margarethe@alice.it - al

3 Fragen an Buchautorn Margarethe Stieler

Margarethe Stieler: Mein Handbuch ist speziell für Personen gedacht, die in der Betreuung von älteren bewegungsbehinderten Menschen arbeiten. Es ist aber notgedrungen auch eine Auseinandersetzung mit dem Thema Körper im Alter, mit dem Thema Haltung, mit Kommunikation über den Körper, mit Berührungskompetenz.

Sie werben für eine "veränderte Haltung" in der RehabilitationÂ…
Es geht im geriatrischen Kontext und speziell in der Langzeitpflege nicht um die Forderung nach viel mehr Rehabilitation, dies ist, glaube ich, finanziell und sozialpolitisch nicht denkbar. Was ich mit meiner Arbeit erreichen möchte ist, vor allem einen rehabilitativen Blick in die Grundversorgung einzubringen. Es geht dabei nicht so sehr um Mehrarbeit, um mehr Zeit – ja vielleicht anfangs etwas – sondern um eine veränderte Haltung.

Sie sprechen im Buch von "aktivierende Betreuung".
Rehabilitieren heißt natürlich Selbständigkeit erhalten oder wiedererwerben. Jemanden auf seinem Weg begleiten und zu unterstützen, heißt mit ihm zu sein, alle Kompetenzen auszunützen und immer in Beziehung zu sein. Das sagt sich so leicht, aber ich denke, wir sind alle auf dem Weg. - al

"Estate Anziani anche di domenica!" - in cerca di volontari

Il "Club della Visitazione" cerca volontari per avviare la fase-pilota di "Estate Anziani anche di domenica!". Il Club vorrebbe estendere le attività, che ogni estate offre agli anziani, anche per alcune domeniche estive nella sala di Bolzano in viale Europa. Ai volontari interessati si chiede la disponibilitá dalle 15.30 alle 19.30 per prestare compagnia, distribuire bibite, insegnare nuovi giochi da tavolo, scambiare due chiacchere. I nuovi volontari saranno affiancati da volontari senior. Le segnalazioni vanno inviate entro il 10 giugno. Info: Club della Visitazione, viale Europa 4, Bolzano, responsabile: Rita Krawczyk, tel. 339 2019766, rita.krawczyk@sozialbetrieb.bz.it - al

Gesundheit und Wohlbefinden

Tauferer-Ahrntal: Qualitative Palliativbetreuung von Menschen zuhause gefragt

"Die Palliativbetreuung von Menschen zuhause ist immer mehr gefragt. Es war uns ein Anliegen diesem Bedürfnis durch eine klare Mehrarbeit gerecht zu werden", betont der Koordinator des Gesundheitssprengels Tauferer-Ahrntal Hermann Lunger in seinem Jahresbericht 2008. Eine qualitative Palliativbetreuung zuhause gelte deshalb auch als Jahresziel für das Arbeitsjahr 2009. Info: Tel. 0474 679223, Tel. 0474 671239, sprengel-tauferer-ahrntal@sb-bruneck.it - al

Gesundheit zum anklicken: Homepage des Südtiroler Sanitätsbetriebes online

Der Südtiroler Sanitätsbetrieb will nun über seine neue Homepage die Bevölkerung zu aktuellen Themen auf dem Laufenden halten. Bislang gab es vier einzelne Bezirkswebseiten, die sehr unterschiedlich in Inhalt und Layout sind. Diese bleiben zwar erhalten, aber mit www.sabes.it wurde nun eine einheitliche Homepage des Südtiroler Sanitätsbetriebes geschaffen "um die vielen Informationen zum Südtiroler Gesundheitswesen gebündelt darzustellen", so Lukas Raffl, Referent für Kommunikation und Pressearbeit. Interessierte können einen E-Mail-Newsletter abonnieren der kostenlos über Neuerungen informiert. Die bestehenden Internetseiten der vier Bezirke werden in den kommenden Monaten einem Lifting unterzogen. Es muss allerdings noch ein gemeinsamer Nenner gefunden werden, der für alle vier bislang höchst unterschiedlichen Seiten gilt. Dann wird es möglich sein, auf jeder Homepage, am gleichen Ort die gleichen Informationen zu finden. Ein Vergleich, z.B. bei ambulanten Untersuchungen fällt somit um vieles leichter. Info: www.sabes.it - al

"Nichts und niemand auf der Welt ist das 1. Glas wert!" - 35 Jahre AA in Südtirol

Seit 35 Jahren gibt es die Gemeinschaft der Anonymen Alkoholiker (AA) in Südtirol. Aus diesem Anlass veranstalten die AA ein öffentliches Informationsmeeting, am 30. Mai in Meran, Martinsbrunn. Dort werden Betroffene über ihr Leben und die Tätigkeit der AA berichten. Derzeit gibt es in Südtirol insgesamt 11 AA-Gruppen der deutschsprachigen Sektion. Nur im Vinschgau gebe es keine, bedauert Sigrid aus Bruneck, die natürlich anonym bleiben will. "Alfons, ein selbst betroffener, aus der Missionen wieder in die Heimat zurückgekehrter Geistlicher, leitete mit Laura die ersten Meetings nach dem Muster der AA in Amerika und gründete die AA in Südtirol", erzählt Sigrid. Das erste Meeting fand 1973 in Bozen statt, von dort aus bildeten sich dann Gruppen im ganzen Land. Öffentliche Beiträge nehme die AA keine. "Wir wollen von nichts abhängig sein", betont Sigrid, "von gar nichts, auch nicht von finanziellen Zuwendungen. Wichtig ist uns auch die Anonymität. Wir sind bei unseren Treffen alle namenlos und gleich, egal welcher Herkunft, Stand, Ausbildung, Vermögen." Beim Meeting in Meran werden die Anonymen aber öffentlich auftreten. Info: Tel. 348 2459929, free16397@dnet.it - al

Neuer Geschichts-Band zur regionalen "Psychiatrielandschaft / Oltre il manicomio"

Die neue Nummer der Zeitschrift "Geschichte und Region / Storia e regione" widmet sich der Geschichte der Psychiatrie in Südtirol, im Trentino und im Bundesland Tirol. Vorgestellt wurde der Band am 19. Mai, in Bozen. Im Rahmen eines Interreg-Projektes sind Historiker aus allen drei Landesteilen der Geschichte der Psychiatrie und ihrer Patienten im historischen Tirol nachgegangen: nachgezeichnet wird die Geschichte der Psychiatrie über die Gründung der "k.k. Irrenanstalt Hall" im Jahr 1830 über die Eröffnung der Anstalt in Pergine 1882 sowie die Gründung der Neurologisch-Psychiatrischen Klinik in Innsbruck 1891 bis hin zu den aktuellen Entwicklungen. Info: Tel. 0471 411972, geschichteundregion@provinz.bz.it - al

Agenda

Seminare/Kurse/Ausbildung

12.06.09 | Ve. > Workshop: Associazioni e responsabilità sociale: bilancio di missione

Verranno presentati i risultati del progetto cofinanziato dal FSE sul bilancio di missione, inteso come buona prassi che evidenzia l'impatto delle organizzazioni sulla collettività, dando conto degli obiettivi e delle azioni compiute in coerenza con la missione. Luogo: Bolzano, Aula magna dell'UPAD, via Firenze. Ore: 9-13. Info: UPAD, tel. 0471 921023, http://www.upad.it - mm

04.11.09 | Mi. > Meran: Ausbildung zur Tagesmutter bzw. zum Tagesvater

Die Landesfachschule für Sozialberufe "Hannah Arendt" bietet im November 2009 eine Ausbildung zur Tagesmutter, bzw. zum Tagesvater in Meran an. Qualifizierte Referent/innen bieten den Teilnehmenden die Möglichkeit, sich ein fundiertes Fachwissen und Handlungskompetenzen für diese berufliche Tätigkeit anzueignen. Von der Bedeutung des Spiels über rechtliche Grundlagen bis zur gesunden Ernährung und den Umgang mit herausfordernden Betreuungssituationen wird das notwendige Rüstzeug praxisnah vermittelt. Anmeldung: 30.08.2009 Info: Sieglinde Lamprecht, Tel. 0471 303022, www.sozialberufe.berufsschule.it - al

Vortrag/Tagung

20.05.09 | Mi. > "Die Frau im italienischen Familienrecht"

Durch eine Eheschließung und die Gründung einer Familie sowie erst recht durch eine Scheidung ergeben sich gerade für eine Frau auf rechtlicher Ebene viele Änderungen zu ihrem bisherigen (Rechts-)Leben. Jede Frau sollte diese Bestimmungen kennen. Ein kurzer Überblick soll in die wichtigsten Bestimmungen des Familien- und Erbrechts einführen und als Grundlage für ein anschließendes Gespräch dienen. Der Vortrag von Rechtsanwältin Julia Unterberger findet in Zusammenarbeit mit dem Landesbeirat für Chancengleichheit und dem Frauenbüro statt. Ort: Bozen, Café Plural Pfarrplatz 21. Zeit: 15 Uhr. Info: Frauen helfen Frauen Bozen, Tel. 0471 973399, frauen.helfen.frauen@dnet.it - mm

22.05.09 | Ve. > Crisi finanziaria ed economica: cause e strategie per i consumatori

Il convegno vuole dare un quadro delle cause che hanno generato la crisi e delle possibili vie d'uscita. Inoltre vuole far emergere le responsabilità della politica e dell'economia come anche il ruolo della tutela dei consumatori. Traduzione simultanea. Segreteria del convegno: Ufficio Affari del Gabinetto, tel. 0471 412134, gabinetto@provincia.bz.it. Luogo: Bolzano, Cortile interno del Palazzo I della Provincia (Palazzo Widmann), Via Crispi 3. Ore: 9.30. Info: Centro Tutela Consumatori Utenti Alto Adige , tel. 0471 975597, http://www.verbraucherzentrale.it - mm

22.05.09 | Ve. > Incontro informativo sull'amministrazione di sostegno

L'avvocatessa Manuela Meneghelli dell'Azienda dei servizi sociali di Bolzano e Roberta Rigamonti della Federazione delle associazioni sociali illustreranno gli aspetti principali dell'amministrazione di sostegno, i centri di consulenza, le istituzioni cui rivolgersi, informazioni per redarre un ricorso. Informazione e iscrizione: ASSB, tel. 0471 457746, manuela.meneghelli@aziendasociale.bz.it; Ufficio soggetti portatori di handicap ed invalidi civili, tel. 0471 418275, ute.gebert@provinz.bz.it. Luogo: Bolzano, via Roma 100/a. Ore: 16. - mm

26.05.09 | Ma. > Lega Tumori: premiazione del concorso nella lotta contro il fumo

La campagna di sensibilizzazione dal titolo "Avvertenze sanitarie sul tabacco" prevede un concorso per la realizzazione di un prodotto significativo nella lotta contro il fumo: slogan, spot, disegno, rap, film, sketch, racconto, fumetto, come lavoro individuale, di gruppo o di classe. Il concorso è rivolto agli studenti delle classi quinte elementari e scuole medie di madrelingua italiana, tedesca e ladina. Quest’anno sono coinvolti nella campagna circa 900 alunni. Luogo: Bolzano, Auditorium Haydn, via Dante. Ore: 9.30. Info: Lega per la lotta contro i tumori, Tel. 0471 402000,info@legatumoribolzano.com - mm

29.05.-01.06.09 | Ve. > Festival dell'Economia di Trento: "Identità e crisi globale"

Identità e crisi globale: è il tema di questa edizione che conta oltre 100 relatori ed ha in programma oltre 70 incontri in tre giorni. L'economia mondiale si da appuntamento a Trento. Info sul programma: http://2009.festivaleconomia.eu/sites/default/files/imce_uploads/docs/programma-it.pdf. Luogo: Trento (I). Info: www.festivaleconomia.it - al

30.05.09 | Sa. > Tagung: "Solidarität mit offenen Augen"

Was sind Bedingungen der Solidarität zwischen den Generationen und innerhalb der Generationen der Senior/innen? Diese Frage wird gestellt, um daraus Konzepte für tragfähige Solidarität zu entwickeln und diese in konkrete Modelle umzusetzen. Ort: Bozen, Kulturheim Gries, Fagenstraße 45/C. Zeit: 9-12.30 Uhr. Info: KVW - Dienststelle für Altenarbeit, Tel. 0471 300213, http://www.kvw.org - mm

04.06.09 | Do. > eARTh vision: Kunst und Soziales im Dialog

Vom 4. bis zum 19. Juni macht die internationale Wanderausstellung eArth vision in Bozen Halt. Das Ressort für Familie, Gesundheits- und Sozialwesen organisiert zur Eröffnung eine Fachtagung zum Thema "Kunst und Soziales im Dialog" am 4. Juni. Zeit: 9 Uhr. Ort: Bozen, Freie Universität Bozen, Sernesiplatz. Simultanübersetzung vorgesehen. Info/Anmeldung: Tel. 0471 360815, Gabi Marsoner - mm

Informazione, etica e responsabilità - incontro in ricordo di Paolo Giuntella

Si avvicina il primo anniversario dalla morte di Paolo Giuntella, giornalista e scrittore, noto per essere stato inviato del Tg1 al seguito del Presidente della Repubblica. Paolo Giuntella ha seminato molto in Trentino Alto Adige, sia a Trento sia a Bolzano, dove ha raccolto le memorie di alcuni sudtirolesi che si sono rifiutati di giurare a Hitler: Josef Mayr-Nusser, Franz Thaler, l'austriaco Franz Jägerstätter. È stato tra i fondatori dell'associazione di impegno politico e civile "La Rosa Bianca". Il Centro per la Pace di Bolzano vuole ricordare Paolo Giuntella in un incontro il 22 maggio, alle ore 17, nell'Aula Magna della Libera Università di Bolzano, via Sernesi 1. Interverranno la moglie di Paolo, Laura Giuntella, la parlamentare Rosy Bindi, il presidente della Federazione nazionale della stampa italiana Roberto Natale, il responsabile internazionale di Libera Tonio Dell'Olio e il sassofonista jazz Fiorenzo Zeni. Info: tel. 0471 402382, centropace@comune.bolzano.it - al

Kultur und Freizeit

27.05.09 | Me. > Festa dello sport dedicata alle persone disabili

E' giunta alla 26esima edizione la manifestazione sportiva e di giochi per disabili giovani e adulti, promossa dall'Ufficio provinciale Soggetti portatori di handicap ed invalidi civili, dall'Associazione "Lebenshilfe" e dalla Scuola per le professioni sociali "Hannah Arendt". La festa è dedicata alle persone disabili che vivono e lavorano nelle strutture dei servizi sociali delle comunità comprensoriali e nelle strutture private similari dell'Alto Adige e delle regioni confinanti. Oltre a molti giochi di abilità e divertimenti, i partecipanti possono cimentarsi anche nella corsa di 50 metri, nel tiro alla fune, nel lancio del vortex, nel salto in lungo e nella corsa in carrozzina. Luogo: Bolzano, Stadio Druso. Ore: 09.30. Info: Ufficio soggetti portatori di handicap ed invalidi civili, Tel. 0471 411700, http://www.provinz.bz.it/sozialwesen/2403/ - mm

Verschiedenes

22.05.09 | Fr. > Eröffnung Rad/kunst/weg

Unter der Devise "Kunst kennt keine Behinderung" hat die Geschützte Werkstatt "KIMM", der Bezirksgemeinschaft Salten-Schlern im Jahre 2007 ein integratives Kunstprojekt ins Leben gerufen. Am Projekt beteiligt haben sich auch der Kindergarten und die Grundschule Kardaun und die Mittelschule Blumau. In zwei-jähriger Schaffenszeit wurde der Streckenabschnitt des Radweges Bozen–Kardaun-Blumau durch Skulpturen und Kunstobjekte verschönert und zu etwas Besonderem, in Südtirol Einzigartigem gemacht. Der neue "Rad/kunst/Weg" wird am Freitag, 22. Mai um 15.00 Uhr in Kardaun feierlich eröffnet. Info: BZG Salten - Schlern, Tel. 0471 319400, info@bzgsaltenschlern.it - al

23.05.09 | Sa. > Info-Tag "Technische Hilfsmittel für hörgeschädigte Personen"

Der Elternverband hörgeschädigter Kinder (EhK) organisiert gemeinsam mit der Cochlea-Implant-Selbsthilfegruppe im Landesverband Lebenshilfe einen Infotag über "Technische Hilfsmittel". Es sollen dabei neue technische Möglichkeiten für hörgeschädigte Personen vorgestellt und ihre Finanzierung diskutiert werden. Zeit/Ort: 14.00 – 18.00 Uhr, im Vereinshaus Kardaun. Info: EhK - Elternverband hörgeschädigter Kinder, Tel. 0471 974431, www.ehk.it - al

Radio/TV/Film bearbeitet von magdalena@poeder.it

22.05.09 | Fr. > TV: Vergiss mein nicht ... - Sprechen über Demenz

Bereits in wenigen Jahren dürften in Südtirol 16.000 Menschen von Demenz betroffen sein. Davon gehen jüngste Studien aus. Doch wie geht man mit dieser Krankheit, die sich auf unterschiedlichster Weise äußert, um? Im Mittelpunkt des Films "Vergiss mein nicht ..." stehen Menschen, die an Demenz leiden. Er beleuchtet das familiäre und soziale Umfeld, aber auch den Umgang der Angehörigen und Pflegekräfte mit dieser Krankheit. Der Film von Stefan Nicolini und Jochen Unterhofer leistet auf diese Weise einen Beitrag zur Sensibilisierung der Bevölkerung. Zeit: 21.00 Uhr. Info: Rai Sender Bozen, Tel. 0471 902204, www.senderbozen.rai.it - al