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Newsletter

Newsletter 'social' - Nr. 13|2009 vom 17.06.2009

Die Herausgabe des Newsletter "Social" seitens des Dachverbandes wurde Ende 2010 aus KostengrŁnden eingestellt.
Als Dachverband fŁr Soziales und Gesundheit mit derzeit 46 angeschlossenen Organisationen erlauben wir uns, auf unser Rundschreiben hinzuweisen, welches Łber Aktuelles in den Organisationen, Diensten, Arbeitsgruppen und Gremien des Dachverbandes Auskunft gibt und ca. monatlich erscheint.

Inhalt

Header

Panorama

Cultura Socialis

ChancenGleichheit

Frauen

Menschen mit Behinderung

Migration

Kinder und Jugend

Familie

Senior/innen

Gesundheit und Wohlbefinden

Vortrag/Tagung

Kultur und Freizeit

Verschiedenes

Header

Integration in S√ľdtirol: Eine ausl√§ndische Frau erz√§hlt

Laut Astat-Erhebungen wächst der Anteil an ausländischer Bevölkerung in Südtirol kontinuierlich, besonders der Frauenanteil. Diese Tendenz wird auch durch die Daten der InPut Migrantenberatungsstelle der Caritas in Bruneck beobachtet, wo von 926 Klient/innen die Hälfte Frauen sind. Edina Puztai Nonn von InPut erzählt, wie die Integration im Pustertal aussieht, wo 2942 Migrant/innen ansässig sind: "Die integrationsfördernden Projekte für die Zweitgeneration, d.h. für Kinder, bekommen eine große Bedeutung. Die meisten Initiativen werden in Bruneck, wo der Migrantenanteil schon 9 Prozent ist, angeboten. Aber auch kleinere Gemeinden, wie Olang oder Sand in Taufers, starteten Projekte, wo Frauen und Kinder im Mittelpunkt stehen. In ländlichen Gebieten, wie auch das Pustertal mit unter 4 Prozent Ausländeranteil, besteht eine gute Chance, Integrationsprozesse durch die Gemeinschaft schneller in Gang zu setzen". Im Pustertal wurde ein Leitbild zur Verbesserung der Integration von Migrant/innen umgesetzt. - mm

Panorama

eARTh vision: eigenartig=einzigartig=kreativ

Am 4. Juni 2009 wurde die Wanderausstellung "eARTh vision" an der Freien Universität Bozen von Landesrat Theiner im Rahmen einer Fachtagung eröffnet. Es ging dabei um den Ausbau des Dialoges zwischen Kunst und Sozialem. Die Kulturjournalistin Nina Schröder bewies anschaulich, dass es sich bei den Bildern der weltweiten Ausstellung effektiv um Kunst handelt. Sie zeichnete nach, wie es zu dem langsamen Umdenken kam und warum es nicht verkehrt wäre, manche "Gewissheiten" schlicht und einfach über Bord zu werfen. Die Soziologin Ilari Riccioni von der Universität Bozen zeigte auf, dass diese Kunstwerke den Betrachter ansprechen, unsere Identität und Kultur hinterfragen, Wünsche und Träume sowie Tabus und Ängste auslösen. Auch die Erfahrungsberichte aus den lokalen Sozialdiensten bewiesen, dass sich in Südtirol einiges tut: insbesondere die Zusammenarbeit zwischen Kunstschaffenden, Designern, Filmemacher/innen, Theaterfachleuten und Sozialeinrichtungen ist Zeugnis von Veränderung. Bleibt nur zu hoffen, dass sich diese Innovationsfreudigkeit ausweiten und auch jene Sozialdienste erreichen möge, die dieser Veranstaltung fern geblieben sind. - Reinhard Gunsch

L'ARTE e IL SOCIALE creano l'INSIEME - eARThvision: la performance artistica

Gli orizzonti del sociale altoatesino si aprono sempre di pi√Ļ. Lo scorso 9 Giugno, sulla terrazza dell'Universit√† di Bolzano, √® andata in scena una performance artistica che ha coinvolto persone disabili, operatori sociali, studenti e docenti, funzionari pubblici tra cui Lampis, Tragust, Dalla Torre e artisti affermati quali Giorgioppi, Reisigl, Perlongo, Chinellato, e il rettore Walter Lorenz. Nessuno ha fatto da spettatore passivo, tutti si sono attrezzati con pennelli colori e grembiuli per realizzare uno steccato di legno, molto fantasioso. La scultura collettiva verr√† esposta in alcuni palazzi della Provincia per simboleggiare gli ostacoli e le barriere tuttora esistenti ma anche come un esempio che "insieme" molte barriere, soprattutto mentali, possono essere superate perch√® superflue, e nell'incontro con l'altro diventano inesistenti. - Reinhard Gunsch

Epilepsie: Zu viele Vorurteile und Unwissenheit- Netzwerk "epinet" vorgestellt

"Epilepsie ist eine der häufigsten chronischen neurologischen Erkrankungen", erklärt der Vorsitzende des neu gegründeten Netzwerks Epilepsie Südtirol "epinet", Harald Ausserer. In Südtirol dürften etwa 5000 Menschen an Epilepsie leiden. Den hohen Fallzahlen steht eine erhebliche Unwissenheit in der Bevölkerung gegenüber. Eine neue Doxa-Umfrage hat ergeben, dass 9 von 10 Befragten die Erkrankung kennen, jedoch 40 Prozent der Befragten Epilepsie für eine Geisteskrankheit halten. "Dies stimmt jedoch in keinster Weise", betont der Neurologe Ausserer, "deshalb möchten wir Aufklärungsarbeit leisten. Wir wollen keinesfalls die medizinische Behandlung ersetzen, sondern diese um die soziale Komponente erweitern, denn Epilepsiepatienten leiden mehr unter der sozialen Ausgrenzung als unter der Krankheit selbst." Neben der Öffentlichkeitsarbeit will epinet ein Forum sein und besonders den Austausch zwischen Betroffenen fördern und Selbsthilfegruppen in den verschiedenen Landesteilen gründen. Info: Epinet, Tel. 334 9536150 (Freitags, von 18 bis 20 Uhr), www.epinet.bz.it - al

Teatro Casa Basaglia: "Scandalo!" ¬Ė creare ostacoli per stimolare a pensare nuove vie

Il laboratorio teatrale di Casa Basaglia di Sinigo è tornato in scena il 13 giugno con la rappresentazione "Scandalo!". Le scene, presentate da pazienti psichiatrici sotto i portici di Merano in occasione del festival di arte di strada Asfaltart, hanno creato confusione e perplessità nei passanti della città. Un disorientamento voluto dal gruppo teatrale che, con pochi gesti e pochi mezzi, ha stimolato la riflessione sul cammino della vita, che è fragile e dall'equilibrio instabile: Un corteo in camicia bianca e pantaloni neri, personaggi con il naso in cartapesta rossa, gialla, verde e blu. Il corteo ha attraversato la città; una camminata tutta in equilibrio su una traccia in gesso bianco disegnata sulla strada pavimentata. Con tre azioni i personaggi hanno tentato di ostacolare il percorso dei passanti, suscitando perplessità, come a dire che creare inciampi è quasi uno scandalo, che essere diversi significa non rientrare nei parametri condivisi dalla società e quindi creare disorientamento. Ma è questo che ci obbliga a pensare e a trovare nuovi spunti per affrontare la vita, pur nella sua complessità. Info: www.teatrobasaglia.info - al

EU fördert engagierte Journalist/innen

EU-weiter Wettbewerb für Print- und Onlinejournalisten zum Thema Diskriminierung und Vielfalt: Mit dem Journalistenpreis 2009 "Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung" werden Journalisten ausgezeichnet, die durch ihre Arbeit zu einem besseren Verständnis der Vorteile der Vielfalt und des Kampfes gegen Diskriminierung in der Öffentlichkeit beitragen. Teilnahmeberechtigt sind Print- und Online-Journalisten aus allen 27 EU-Mitgliedstaaten. Die eingereichten Beiträge müssen zwischen dem 1. November 2008 und dem 31. August 2009 in Print- oder Online-Medien veröffentlicht worden sein. Einsendeschluss ist der 31. August 2009. Info: www.journalistaward.stop-discrimination.info - Reinhard Gunsch

S√ľdtiroler Jugendring: Entlastung ehrenamtlicher Vereine von √ľberfl√ľssiger B√ľrokratie

Der Jugendring hat eine Resolution gegen die zunehmende bürokratische Belastung der ehrenamtlich tätigen Vereine beschlossen. Sie wurde als offener Brief an Vertreter/innen aus Politik und Vereinswesen versandt. Mit Mai 2008 ist das neue Gesetz im Bereich der Arbeitssicherheit in Kraft getreten. Demnach sind tätige Mitglieder von Vereinen Arbeitnehmern gleichgestellt und der Anwendungsbereich auf alle privaten und öffentlichen Tätigkeiten sowie Risikoarten ausgeweitet. Vereine müssen zum Schutz ihrer für den Verein tätigen Mitglieder vor Arbeitsunfällen oder Berufskrankheiten dieselben Arbeitschutzmassnahmen treffen, wie die Betriebe für Arbeitnehmer: Risikobewertung, Kurse für Arbeitssicherheit und für erste Hilfe. Für die ehrenamtlichen Vereine ist die Verpflichtung zur Anwendung der Arbeitssicherheitsbestimmungen bis Mai 2010 aufgeschoben. Fest steht, dass den Vereinen zusätzliche bürokratische Belastungen ins Haus stehen mit denen die Verantwortung der Vereinsvorsitzenden und die finanzielle Belastung für die Vereinskassen steigt. Politiker sollen sich für die Entbürokratisierung einsetzen, fordert der Jugendring. Info: Tel. 0471 060430, info@jugendring.it - mm

Sozialdienste Eisacktal: Mehr Anfragen nach p√§dagogischer und finanzieller Unterst√ľtzung

Im Bereich Finanzielle Sozialhilfe mit Ausgaben von 1,6 Millionen Euro war das Jahr 2008 der Sozialdienste Eisacktal ruhig. Heuer gab es bislang aber bereits rund 40 Prozent mehr Ansuchen um finanzielle Sozialhilfe. Darauf wies Josef Pichler, der Direktor der Sozialdienste der Bezirksgemeinschaft Eisacktal bei der Vorstellung des Jahresberichtes 2008, im Bartgaishof, hin. Rund 7,5 Prozent der Menschen im Einzugsgebiet der Bezirksgemeinschaft, das sind 6.353 Menschen, hätten Kontakt mit den Sozialdiensten gehabt. Bei den Erwachsenen stieg die Zahl derer, die Hilfeleistungen bei der Wohn- und Arbeitsplatzsuche, in der Sozialberatung und Integrationsarbeit brauchten, von 183 auf 251. Die Personen welche Zuhause betreut wurden, sind von 453 auf 527 angewachsen, das entspricht einem Zuwachs von 16 Prozent. Im Jahr 2008 erbrachten die Mitarbeiter/innen der Hauspflege bei 527 Menschen Pflegleistungen Zuhause ¬Ė und zwar 29.326 Pflegestunden (+ 38,7 Prozent). Im gesamten Einzugsgebiet wurden 33.178 Essen zugestellt, insgesamt ein Plus von 32,6 Prozent. Der Bericht wird in den nächsten Tagen online gestellt. Info: Tel. 0472 820533, www.bzgeisacktal.it - mm

KVW: Soziale Schieflage der Arbeitnehmer/innen besteht trotz IRAP-Senkung

Der Katholische Verband der Werktätigen (KVW) sieht die Senkung der IRAP als eine einseitige Förderung der Unternehmen. Auf der Seite der Lohnabhängigen geschehe nichts, auch die Landeszusatzverträge würden unzureichend genutzt. Das Land verzichtet ab 2010 auf die gesamten 0,92 Prozent IRAP, über die es laut Staatsgesetz verfügen könnte. Damit wird einer langjährigen Forderung der Unternehmerverbände entsprochen, die in der IRAP eine Gefährdung des Wirtschaftsstandortes Südtirol sahen. Der KVW meldet Bedenken gegen diese einseitige Senkung ohne Gegenleistung an. Die Steuerentlastung zu Gunsten der Unternehmen habe keine Auswirkung auf die Entlohnung der dort Beschäftigten. Eigentlich müsste ein Teil der Steuererleichterung auch an sie weitergegeben werden. Hier zeige es sich, dass Steuer- und Abgabensenkungen für Unternehmen nicht automatisch auch sozial sind. Außerdem wären Landeszusatzverträgen eine gute Möglichkeit, die Löhne der ArbeitnehmerInnen durch einen Zusatzvertrag dem lokalen Standart anzupassen. Bisher machen die Unternehmen davon kaum Gebrauch. Info: Tel. 0471 300213, www.kvw.org - mm

P√§dagogische Angebote f√ľr Kinder von Eltern in psychosozialen Belastungssituationen

In Brixen ist für Kinder und Jugendliche von 3 bis 14 Jahren, deren Eltern sich in psychosozialen Belastungssituationen befinden und die vom Zentrum für Psychische Gesundheit, vom Psychologischen Dienst, von der Familienberatungsstelle oder von den Sozialdiensten der Bezirksgemeinschaft Eisacktal begleitet sind, ein neues Projekt gestartet. Ab Sommerbeginn bietet die Fachambulanz für psychosoziale Gesundheit im Kindes- und Jugendalter von Brixen in Zusammenarbeit mit der Bezirksgemeinschaft Eisacktal einige pädagogische Angebote. Kinder können Märchen, Geschichten und Bilderbücher erleben, Rhythmik erfahren - eine Verbindung von Bewegung, Materialien, Musik und Sprache - oder kreatives Schreiben lernen. Die Angebote, die die Interessen der Kinder berücksichtigen, fördern Fähigkeiten und sollen in erster Linie Freude bereiten. Eltern werden in ihrem Erziehungsauftrag unterstützt. Die Angebote werden in Zusammenarbeit mit den Kindern in der Wohnung der jeweiligen Familie oder in einem geeigneten Raum in Klausen oder Brixen gestaltet. Konzipiert wurde das Projekt von der Sozialpädagogin Veronika Hafner. Info: Tel. 0472 812957, veronika.hafner@sb-brixen.it - mm

Cultura Socialis

Ver√∂ffentlichung der Projektvorschl√§ge f√ľr Cultura Socialis

In unserer neuen Rubrik "Cultura Socialis stellen wir Projekte vor, die bei der Intitiative Cultura Socialis eingereicht worden sind, es aber nicht unter die Gewinner geschafft haben. Unser Augenmerk liegt dabei besonders auf eher unbekannteren Projekten. - al

Descrizione dei progetti presentati a Cultura Socialis

Nella nostra nuova rubrica "Cultura Socialis" descriviamo i progetti presentati e inviati all'iniziativa Cultura Socialis, che non hanno però ottenuto un riconoscimento come vincitori. Vorremmo così rivolgere la nostra attenzione verso quei progetti in genere poco conosciuti. - mm

Handwerker werden zu Gerontotechnikern

Gerontotechnik beschäftigt sich mit der Entwicklung seniorenfreundlicher Produkte. Dabei handelt es sich aber keineswegs nur um seniorenspezifische Gegenstände, sondern vielmehr um Produkte für jede Generation, die sich durch Komfort, Nutzerfreundlichkeit, Sicherheit, Funktionalität, Ästhetik beziehungsweise ein ansprechendes Design auszeichnen. Die Berufsschule "Luis Zuegg" in Meran bemüht sich durch die Veranstaltung "Gerontotechnik - Wohnen ohne Grenzen" im Rahmen der Reihe "Berufsbildung im Gespräch" in den Mittelpunkt zu rücken und Handwerker und Techniker auf den neuen Trend aufmerksam zu machen. Info: Landesberufsschule Luis Zuegg Meran, Tel. 0473 274900, www.zuegg.berufsschule.it - al

Stille Wasser f√ľr den Tschad - Zwei Brunecker Senioren gemeinsam f√ľr die Afrika-Hilfe

Wasser inspiriert Josef Gasteiger beim Malen am meisten, und seine rund 60 "stillen Wasser" ließ er 2007 nach Afrika fließen: Der ehemalige Brunecker Vizebürgermeister und Initiator des Stadtmuseums und der Stadtbibliothek verschenkte seine Aquarelle zum Thema Wasser gegen eine freiwillige Spende auf der Ausstellung "Stille Wasser" in Bruneck. Der Erlös ging in den Bau einer Geburtshilfe-Station in Afrika, ein Projekt, an dem der ehemalige Brunecker Primar an der Gynäkologie Josef Huber mitarbeitete. Huber arbeitete nach seiner Pensionierung als Frauenarzt in Kamerun, in Ghana und im Tschad ¬Ė nach fast vierzig Jahren als Primar am Krankenhaus Bruneck. "Auch wenn die 'stillen Wasser' nur ein Tropfen auf dem heißen Stein sind ¬Ė vielleicht fängt es doch einmal auch zum Regnen an", sagt Josef Gasteiger. Info: Josef Gasteiger, Tel. 0474 411281 - al

Cultura Socialis: People First - Dabeisein ist alles

Da uns der Verein Cultura socialis im Jahr 2008 mit unserer Broschüre "wie man wählt" eingeladen hat, um im Frühling 2009 bei der Veranstaltung dabei zu sein, so fuhren wir von People First am Freitag, den 20.3.09 First hinauf nach Lana um dort im Raiffeisensaal an der Veranstaltung "Cultura Socialis" teilzunehmen. Es sind viele Broschüren eingereicht worden und diese haben sie dann bei der Veranstaltung veröffentlicht. Und dann war die Preisverteilung, und wir haben leider nicht gewonnen. Vielleicht klappt es ja das nächste Jahr. Aber es war trotzdem schön dabei zu sein. Die Veranstaltung dauerte von 9.30 bis 17.30 Uhr. Aber wir waren nicht so lange oben. - Karin Pfeifer - al

ChancenGleichheit

Un manuale di ausilio ad un corretto linguaggio sanitario "di genere"

Non essere sottintese ma chiamate in modo esplicito: le donne che esercitano la professione di medico, e non solo, vorrebbero poter sentire un appellativo "al femminile". Per contribuire ad un linguaggio che esprima la parità dei generi nella professione medica il Comitato per le pari opportunità dell'Azienda Sanitaria ha elaborato un nuovo manuale da diffondere. La guida, già uscita in lingua tedesca e ora in lingua italiana, si chiama "Buongiorno dottoressa". Proprio in italiano è spesso difficile trovare la giusta denominazione femminile per "medico" o "primario". Questa guida, pur essendo stata elaborata principalmente per il vocabolario dell'ambito sanitario, è stata anche pensata per tutti coloro che da sempre considerano il linguaggio italiano sessuato un rompicapo. In occasione della presentazione dell'opuscolo si sono presentati anche i membri del neo-costituito Comitato per le pari opportunità dell'Azienda Sanitaria, provenienti da tutta la provincia e da tutti i gruppi professionali. Info: tel. 0473 263844, ulrike.loesch@asbmeran-o.it - mm

Frauen

Rete dei servizi antiviolenza: riflessione su violenza domestica e simbolica

Violenza di genere e trasformazione della famiglia è stato il tema del secondo seminario di formazione promosso dal Comune di Bolzano nell'ambito del progetto della Rete dei servizi antiviolenza. La sociologa Franca Bimbi, professoressa all'Università di Padova, ha affrontato il tema delle trasformazioni dei modelli e delle dinamiche familiari in relazione sia ai ruoli maschili e femminili che alla violenza contro le donne. "Le forme concrete della violenza domestica si presentano connesse alle trasformazioni della violenza simbolica sulle donne", spiega Bimbi. Gli aspetti della violenza simbolica riguardano l'erotizzazione della rappresentazione del potere nella sfera pubblica, la spettacolarizzazione nei media delle forme un tempo pensate come vita intima attraverso l'uso pubblico del corpo della donna, la riproduzione privata dei bisogni sessuali attraverso le forme del commercio visuale della pornografia domestica che si fa modello della libertà sessuale nelle relazioni di coppia. E ancora, la violenza simbolica si riproduce nella perdita di importanza della figura di moglie e madre nella scena pubblica. Info: tel. 0471 997335, reteantiviolenza@comune.bolzano.it - mm

Frauen in Gewaltsituationen: In Brixen steigen Erstkontakte um acht Prozent

Im Jahr 2008 haben 88 Frauen (+ 12 Prozent) die Leistungen der Beratungsstelle für Frauen in Gewaltsituationen in Anspruch genommen, 53 davon waren Erstkontakte (+ 8 Prozent). Die Neuaufnahmen im Frauenhaus ¬Ė es waren 46 Personen untergebracht ¬Ė stiegen von 19 auf 23. Die meisten Frauen kamen mit den Kindern über die Kontaktstelle oder durch Vermittlung eines anderen Frauenhauses ins Haus. 12 von den 23 Neuaufnahmen waren Notaufnahmen. Bei Betriebnahme des Hauses waren der Großteil der Bewohnerinnen Frauen aus Südtirol, vorwiegend deutscher Muttersprache. Während die Kontaktstelle von verhältnismäßig mehr einheimischen Frauen besucht wurde, waren es im Frauenhaus bis zum Jahresende 2008 vorwiegend Frauen mit Migrationshintergrund. Das liegt vor allem daran, dass Frauen mit Migrationshintergrund nicht über das soziale Netz wie Einheimische verfügen. Bemerkenswert dabei ist, dass 4 von 9 der Frauen mit Migrationshintergrund mit einem Mann aus Südtirol verheiratet sind oder waren. 16 von 23 Frauen hatten bei Einzug ins Frauenhaus keine Arbeit, 12 davon konnten das Frauenhaus mit einem Arbeitsverhältnis verlassen. Info: Tel. 0472 270450, frauen.bzgeisacktal@gvcc.net - mm

Menschen mit Behinderung

Eltern √ľbergaben Forderungskatalog an Schul-Landesr√§tin

Die drei Vereine "AEB - Arbeitskreis Eltern Behinderter", der Verein "Das Lächeln-Il sorriso", und der "Elternverband hörgeschädigter Kinder" haben Schullandesrätin Sabina Kasslatter Mur und Schulamtsleiter Peter Höllrigl einen Forderungskatalog übergeben. Darin fordern die Vereine neue Maßnahmen wegen der kontinuierlich steigenden Anzahl von Schüler/innen mit Lernschwierigkeiten und Behinderungen: 1. Aufstockung des Kontingentes von Integrationslehrern und Mitarbeitern für Integration, 2. ausgebildete Integrationslehrer, 3. nicht mehr als 15 Schüler in Klassen mit Integrationsschülern, 4. keine Abschaffung der Berufsfindungskurse bzw. Suche nach Alternativen, 5. Verlängerung des Bildungsrechtes für Schüler/innen mit Beeinträchtigung bis zum 21. Lebensjahr. Hansjörg Elsler vom AEB: "Wenn diese Investitionen im Schulalter gescheut werden, sind lebenslange Ausgaben infolge verminderter Erwerbsfähigkeit und hohe Kosten für Behandlungen psychischer und psychosomatischer Störungen die Folge. Diese machen dann ein Vielfaches der schulischen Investitionen aus." - al

"Laboratorio liberatorio": per una scuola che includa le diversità

"Laboratorio Liberatorio" è un progetto rivolto a ragazzi disabili e al personale scolastico specializzato nel sostegno, cofinanziato dal Fondo sociale europeo, dall'Istituto pedagogico e dalla Provincia. Quest'anno, in otto scuole della provincia, sono state proposte attività in laboratori di musica, vetro, ceramica, teatro, fumetto, fotografia e riciclarte. I ragazzi disabili hanno così avuto l'opportunità di esprimere le loro potenzialità e di rafforzare le loro abilità. "Queste attività, che forniscono un sostegno all'attività didattica, contribuiscono ad accrescere nel disabile la capacità di concentrazione, l'autostima, la gestione e il controllo di sè, la manualità, ciò che favorisce il processo di apprendimento da parte del ragazzo disabile e la sua capacità di integrazione con gli altri ragazzi della classe", spiega Armando Fragassi, ricercatore per l'innovazione didattica all'Istituto Pedagogico. Momenti di confronto con insegnanti, esperti e genitori contribuiscono ad un costante miglioramento della qualità del progetto. Info: tel. 0471 411441, armando.fragassi@scuola.alto-adige.it - mm

Migration

"Magari": quando l'arte amplifica il messaggio, quello dell'integrazione

Graffiante, sarcastico, pungente, ma con un messaggio ben chiaro: "Magari", la produzione cabaret del Carambolage di e con Dietmar Gamper, Kathrin Hirber e Thomas Hochkofler, che ha registrato il tutto esaurito, descrive un Sudtirolo intento a mantenersi arroccato sulle sue tradizioni ma che si trova a fare i conti con la presenza di diverse culture, etnie e lingue. Molto si gioca proprio sulla lingua: mentre parole italiane vengono utilizzate con disinvoltura dai sudtirolesi e viceversa, la comunicazione continua ad essere difficile. E quando i sudtirolesi hanno problemi di comunicazione con gli stessi tedeschi, a risolvere la situazione giungono gli stranieri. Efficacissima la scena dove il responsabile sudtirolese di un'impresa di pulizie non riesce a comunicare con un tedesco e chiede aiuto alla sua collaboratrice di lingua araba che, utilizzando le parole appropriate, "salva" il suo capo dall'inghippo. "Magari" deriva dall'intercalare sudtirolese che il regista e attore Opal Robatscher aveva scelto per un suo testo di satira sociale e politica. Info: www.carambolage.org - mm

Astat: gli stranieri in provincia di Bolzano a quota 36mila

In Alto Adige il numero degli stranieri provenienti da 127 paesi del mondo ammonta a 36.284, ci√≤ corrisponde ad un aumento del 10,1 per cento rispetto all'anno precedente. I dati, relativi al 31 dicembre 2008, sono stati resi noti dall'Istituto provinciale di statistica ASTAT. L'incidenza percentuale degli stranieri sulla popolazione complessiva raggiunge il valore di 7,3 stranieri ogni 100 residenti. Questo sviluppo dinamico della popolazione √® da ricondursi soprattutto al movimento migratorio dall'estero ma anche ad un'alta fertilit√† e ad una relativamente bassa mortalit√†. La gran parte della popolazione straniera proviene dall'Europa, √® giovane e vive prevalentemente nei centri urbani. Due terzi degli stranieri residenti sono europei. Di questi pi√Ļ della met√† appartiene all¬íarea culturale tedesca. Gli altri provengono da Albania, Germania, Marocco, Pakistan, Romania. Molte donne provengono invece da paesi quali il Brasile e alcuni paesi dell¬íEuropa orientale come Repubblica Ceca, Polonia, Slovacchia e poi da Nigeria, Filippine, Tailandia. Info: www.provincia.bz.it/astat - mm

Festa dei Popoli a Bolzano: un'occasione per entrare in contatto con altre culture

Spettacoli folcloristici, artigianato, degustazione di piatti tipici, musica ma anche dibattiti sull'immigrazione e dialogo tra culture: sono gli ingredienti della seconda edizione della Festa dei Popoli, in programma dal 19 al 21 giugno in piazza Tribunale a Bolzano. "Il nostro obiettivo è quello di riunire diverse realtà già presenti in provincia di Bolzano e fare in modo che questa festa diventi un'occasione di riferimento per tutti quelli che vogliono collaborare per una integrazione e una convivenza pacifica", sostiene il Comitato delle Associazioni di Immigrati di Bolzano. Ne fanno parte Ala Incas, Baobab, Cuba in Alto Adige, Ghana Aid, Ibn Khaldhoun Tunisini a Bolzano, Integration, La Fratellanza, Latinoamérica Y Su Gente, Marocco AALOI. All'organizzazione della festa contribuiscono anche ACAMS, Vertical Capoeira, GiantBi, CoussKuss e Centro Studi Tibetani Mandala Deualing, con il patrocinio del Comune di Bolzano e il sostegno della Caritas. Info: tel. 328 5319777, comitass@email.it - mm

Generationen

Kinder und Jugend

"Kinderschutz an Schulen": Pilotprojekt in einer Brixner Grundschule

Präventionsarbeit zur Gewalt gegen Kinder und Verbesserung der Zusammenarbeit des Netzwerkes zwischen Sozialdienst, Schule und Psychologischer Dienst ist Ziel des Projektes "Kinderschutz an Schulen", das im Schuljahr 2008/2009 als Pilotprojekt an der Brixner Grundschule Vinzenz Goller startete. Konzipiert wurde die Idee von den Sozialassistent/innen Marlene Baggio und Karmen Plankensteiner. "Es gab keine genaue Vorstellung, welchen Aufgabenbereich der Kinderschutz umfasst, so haben wir ein Netzwerk aufgebaut", erläutert Marlene Baggio. Thematisiert wurden bei den Austauschtreffen das auffällige Verhalten von Schülern, die Indikatoren für Gewalt und sexuellen Missbrauch, die Fälle bei denen eine Meldung an den Sozialsprengel notwendig ist sowie die Aufgabenbereiche von Lehrpersonen, Psychologen und Sozialassistent/innen und die Schnittstellen zwischen den Diensten. "Mit diesem Projekt haben wir versucht, Sekpsis und Unwissenheit zu überwinden, sowie fachliche Kompetenzen zu fördern, damit Kinder besser geschützt werden", sagt Baggio. Da das Projekt positiv verlaufen ist, wird es nun auch in anderen Schulen umgesetzt. Info: Tel. 0472 846175, marlene.baggio@bzgeis.org - mm

Ragazzi protagonisti: la "Città dei Ragazzi - MiniBZ" fino al 26 giugno

E' giunta alla sua decima edizione "MiniBZ, la citt√† dei ragazzi". Dal 9 al 26 giugno, al Palasport di Bolzano, i bambini sono protagonisti assoluti di una citt√†, riproposta in miniatura, e nei diversi ruoli dei cittadini: sindaco, consiglieri comunali, giornalisti, ristoratori e tanto altro. "Mini BZ", la Citt√† dei Ragazzi di Bolzano, √® un gigantesco gioco di ruolo dal vivo che si ispira al gioco "Mini München", cui si sono ispirati tutti coloro che in Europa e nel mondo organizzano giochi di ruolo simili. Il gioco si svolge all'interno di un allestimento gi√† predisposto che riproduce una vera e propria citt√† in miniatura. √ą una citt√† dove la parola e l'azione spettano ai ragazzi e dove gli adulti hanno un accesso limitato. La Citt√† dei Ragazzi ha il sindaco, il consiglio comunale, i laboratori artigiani, l'ufficio del lavoro, la banca e il suo denaro, i giochi, il teatro, il giornale quotidiano, la tv, il ristorante e tante altre attivit√†. √ą un'esperienza unica per tutti, ragazze e ragazzi, e una scuola di vita. MiniBZ 2009 si svolge al Palasport di Via Resia 39 dal 9 al 26 giugno. Info: Tel. 0471 977413, www.vke.it - mm

Streetwork/Mobile Jugendarbeit: Update der Adressen

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Streetwork/Mobile Jugendarbeit e.V. in Deutschland ist dabei ihr Adressenregister für Streetworkeinrichtungen zu aktualisieren. "In den letzten Jahren waren immer regelmäßig Kolleginnen und Kollegen aus Südtirol bei unseren Fachtagungen und Weiterbildungen dabei. Wir sind an einem regen Austausch sehr interessiert. Deshalb bitten wir Streetworkeinrichtungen in Südtirol uns deren Adressen bereit zu stellen", so Frank Dölker, Vorsitzender BAG Streetwork/Mobile Jugendarbeit e.V.. Info: mail@frankdoelker.de, www.bag.streetwork.org - al

"Il mio sguardo": corso di video partecipato per ragazzi

Permettere ai ragazzi di raccontare le storie e i luoghi che fanno parte della loro quotidianit√†, che li affascinano e che vogliono conoscere in modo approfondito √® l'obiettivo del corso estivo di video "Il mio sguardo", rivolto ai ragazzi dai 15 ai 17 anni, organizzato dal Servizio Giovani della Provincia in collaborazione con la scuola di documentario Zelig. L'osservazione attraverso il metodo del video partecipato permetter√† ai ragazzi di entrare, studiare e rivedere la realt√† con occhi nuovi, con idee fatte di immagini a pi√Ļ prospettive, acquisendo una consapevolezza diversa. Documentare implica osservare dal proprio punto di vista. I ragazzi metteranno insieme vari punti di vista o sguardi per poi farli convivere in un lavoro unico, un video. Il corso prevede una parte teorico-ludica, visioni e impressioni dei film visti, giochi con la telecamera, breve scrittura di un'idea filmica, una storia, visita e osservazione dei luoghi e delle persone protagoniste, documentazione fotografica, guardare, pensare, filmare. Un primo corso si svolger√† dal 29 giugno al 10 luglio a Bolzano, un secondo dal 1 al 10 settembre a Laives. Info: tel. 0471 977930, info@zeligfilm.it - mm

98 Sch√ľler/innen schenken Zeit und Tatkraft: Projekt "Zeit schenken" soll weitergehen

Zeitgleich mit dem Schuljahr ist auch das Projekt "Zeit schenken" zu Ende gegangen. 98 Jugendliche aus Oberschulen in Bozen, Meran und Brixen haben sich daran beteiligt. In den vergangenen sechs Monaten haben sie zwei bis drei Stunden pro Woche freiwillig in sozialen Einrichtungen mitgearbeitet. Die geschenkte Zeit widmeten sie ihren Mitmenschen in Altersheimen, in Eltern-Kind-Zentren und Kinderhorten, in Obdachlosenhäusern, in Genossenschaften für den fairen Handel und in Betreuungseinrichtungen für Menschen mit Behinderungen. Eine weitere Auflage des von der youngCaritas initiierten Projektes ist für das kommenden Schuljahr geplant. "Wir sind sehr zufrieden mit den diesjährigen Ergebnissen. Alle Teilnehmer/innen ¬Ė die Schüler und die Menschen in den unterstützten Einrichtungen ¬Ė haben uns sehr positive Rückmeldungen gegeben. Im nächsten Jahr möchten wir noch mehr Schulen zum Mittun bewegen", so die youngCaritas-Mitarbeiterin Hannelore Schwabl. Sie lädt Schulen und Lehrer/innen ein, die youngCaritas zu kontaktieren und unverbindliche Informationen einzuholen. Info: Tel. 0471 304333, info@youngcaritas.bz.it. - al

Jugendarbeit in depressiven Zeiten der Wirtschaftskrise: "Wir m√ľssen politischer werden"

Wie kann die Jugendarbeit mit der derzeitigen Wirtschaftskrise umgehen? Diese Frage haben sich Verantwortliche der Offenen Jugendarbeit, Jugenddiensten und des Forums Prävention gestellt und in einer Arbeitsgruppe versucht Antworten zu finden. Insgesamt habe die Jugendarbeit gute Voraussetzungen um auf die Krise zu reagieren und das Angebot bedarfsgerecht anzupassen. Denkbar seien folgende Entwicklungen: Bestimmte inhaltliche Bereiche könnten an Bedeutung gewinnen, z.B. die Arbeit mit Migrant/innen, Arbeit mit arbeitslosen oder arbeitssuchenden Jugendlichen, Arbeit mit sozial und ökonomisch belasteten Jugendlichen, ökologische und soziale Verantwortung. Materielle Ressourcen könnten knapper werden und müssen durch Solidarität und gegenseitige Unterstützung, bescheideneren Anspruch oder Veränderung von Angeboten ausgeglichen werden. Jugendarbeit müsse politischer werden, indem sie sich vermehrt für ihre Anteile und die ihrer Kund/innen einsetzt. Sie sollte ihre Bedeutung als Gestalterin der Zukunft vermehrt wahrnehmen und entsprechende soziale, ökologische, letztlich politische Forderungen stellen. Info. Tel. 340 1607288, www.netz.bz.it - al

Garante per l'infanzia e adolescenza approvato dal Consiglio provinciale

Il Garante per l'infanzia e l'adolescenza - figura istituita con disegno di legge approvato quasi all'unanimità nei giorni scorsi dal Consiglio provinciale - salvaguarda e garantisce i diritti dei giovani sanciti dall'ordinamento internazionale, nazionale, regionale e provinciale e, in particolare, dalla Convenzione delle Nazioni Unite sui diritti del fanciullo, fatta a New York il 20 novembre 1989. Soddisfatte le organizzazioni giovanili, da anni impegnate a promuovere l'istituzione di questa figura. Il Garante promuove iniziative per sensibilizzare la società sui problemi dell'infanzia, fornisce consulenza ai giovani su questioni giuridiche, funge da mediatore in casi di conflitti che coinvolgono giovani, genitori, enti e servizi pubblici, raccoglie le segnalazioni di violazioni dei diritti dei giovani, presenta a servizi sociali e autorità giudiziaria situazioni che possono richiedere interventi assistenziali o giudiziari. Segnala inoltre fattori di rischio o danno derivanti ai giovani da situazioni ambientali inadeguate dal punto di vista igienico-sanitario, abitativo e urbanistico. Info: www.consiglio-bz.org - mm

Familie

Scuola genitori: ultimo appuntamento dedicato all'educazione sessuale

Ad inizio giugno si è conclusa la Scuola genitori 2008-09, un percorso di formazione promosso dalla Cooperativa Sociale "Il Germoglio" sui temi relativi all'educazione dei figli. L'educazione sessuale è stato l'ultimo argomento, trattato da Alberto Pellai, esperto in educazione alla salute e prevenzione in età evolutiva e ricercatore all'Istituto di Igiene e Medicina Preventiva dell'Università di Milano. Il modello di affettività adottato dai genitori influisce sullo stile di vita sessuale dei figli, per questo è importante che i genitori propongano ai figli un progetto di educazione affettiva e sessuale. "Ai giovani manca del tutto la parte relazionale ed emotiva nella dimensione della sessualità, presentata dalla pubblicità, da internet e dall'informazione solo come un bene di mercato nella sua dimensione sensazionale", ha detto Pellai. Qualche suggerimento utile di Pellai, anche se c'è da dire che tutte le indicazioni andrebbero personalizzate, è di parlare di sessualità seguendo un percorso non estemporaneo e servendosi di strumenti educativi come libri o dvd per facilitare la comunicazione. Info: tel. 0471 061400, www.germogliobz.com - mm

KFS hat neue Präsidentin: "Rolle der Familie stärken und sie steuerlich entlasten"

Utta Brugger Steinkeller ist die neue Präsidentin des Katholischen Familienverbandes Südtirol. Der Verband sei entstanden, um die klassische Familie zu unterstützen, sagt die Präsidentin. Jedoch heisse das nicht, dass nicht alle Familien unter dem Verbandsdach des KFS Platz hätten, denn Familie sei heute vielfältig und beziehe sich auf die klassische Familie sowie auf Patchwork und Alleinerzieher/innen. "Man sollte die Familienpolitik in eine bestimmte Richtung lenken", sagt sie. So sei die steuerliche Entlastung durch ein gerechtes Familiensplitting für Familien sehr erstrebenswert. Ein weiteres Anliegen betrifft die Rolle der Familie. Familie solle nämlich nicht nur als Kostenfaktor gesehen werden. Sicher sei die wirtschaftliche Unterstützung wichtig und natürlich gehe das Leben, wenn man Kinder hat, nicht gleich weiter wie vorher. "Daher müssen Eltern zurückstecken und sich gegenseitig unterstützen. Gemeinsam etwas zu unternehmen, auch nur während den Mahlzeiten zusammen zu sitzen, ist ein wichtiges Element, um das Familienglück zu stärken und den Wert der Familie zu leben", so Brugger. Info: Tel. 0471 309829, www.familienverband.it - mm

Kinderbetreuung: Konzept f√ľr die Harmonisierung der Tarifangleichung

Über die Tarife der Kinderbetreuung herrscht Verwirrung. Dies zeigen einige Stellungnahmen politischer Vertreter in den Medien. Die Landesabteilung Sozialwesen erarbeitet einen Vorschlag zur Harmonisierung der Tarifbeteiligung von Seiten der Eltern, welche die drei Formen von Kleinkinderbetreuungsdiensten - Kinderhort, Kindertagesstätte und Tagesmutter - in Anspruch nehmen. Der Direktor des Amts für Familie, Frau und Jugend, Eugenio Bizzotto, schildert die Lage: "Die Kinderbetreuung durch Tagesmütter wird nicht von der Gemeinde mitfinanziert, allerdings sehr wohl in Form eines Sozialbeitrages durch die Bezirksgemeinschaft unterstützt. Was die Familie letztlich zahlt, ist von ihrer wirtschaftlichen Lage abhängig. Zur Berechnung der Tarifbeteiligung werden Vermögen und Einkommen bewertet. Der Mindesttarif beträgt 0,52 ¬Ä wie bei den Kitas, die Differenz wird bis maximal 6 ¬Ä pro Stunde vom Sozialsprengel gedeckt." Der Tagesmutterdienst wird zusätzlich auch durch Landesbeiträge an die entsprechenden Sozialgenossenschaften unterstützt. Kinderhorte und Kindertagesstätten werden hingegen auch von den Gemeinden finanziell mitgetragen Info: Tel. 0471 418230, eugenio.bizzotto@ - mm

Senior/innen

Essen auf Rädern nun auch in Laurein und Proveis

Nach längeren Bemühungen ist es der Sozialgenossenschaft Familien und Seniorendienste nun gemeinsam mit der Sozialreferentin der Gemeinde Proveis Christine Mairhofer gelungen, auch am Deutschnonsberg einen Gastbetrieb zu finden, der die Mahlzeiten zubereitet. Somit können jetzt auch die Senioren in den Gemeinden Proveis und Laurein die Dienstleistung "Essen auf Räder" in Anspruch nehmen. Das Essen wird im Gasthof Waldheim zubereitet und dann von Herrn Hubert Gamper frei Haus geliefert. Er besorgt als Freiwilliger die Zustellung der Essen. Entsprechende Anfragen von interessierten Senior/innen sind an das Büro der Familien- und Seniorendienste in Lana, Tel. 0473 553032, fsd-lana@bzgbga.it zu richten. - al

Gesundheit und Wohlbefinden

Sozialdienste Unterland: Dienstcharta f√ľr Personen mit psychischer Krankheit

Informationen zu den sozialpsychiatrischen Strukturen der Bezirksgemeinschaft und deren Qualitätsstandards, die im täglichen Arbeiten mit den Klienten angewandt werden: Dies ist der Inhalt einer Charta der Dienste für Menschen mit psychischer Krankheit oder Suchtproblematik, die von der Bezirksgemeinschaft Überetsch/Unterland erarbeitet und offiziell präsentiert wurde. In der Charta werden Rechte und Pflichten der Klienten und Bürger beschrieben, sowie Tätigkeiten und Strukturen der Bezirksgemeinschaft. Die Direktorin der Sozialdienste Liliana Di Fede beschreibt das Dokument als sehr gelungen: "Wir haben vor zwei Jahren angefangen, über die Werte der Bezirksgemeinschaft nachzudenken und uns gefragt, was für uns wichtig ist und in welche Richtung wir uns bewegen möchten. Dies wurde in der Charta der Werte niedergeschrieben und ist somit Teil unseres Arbeitslebens." Es ist dies bereits die zweite Dienstcharta der Bezirksgemeinschaft, nach jener für Menschen mit Behinderung. Info: Tel. 0471 826420, lydia.engl@bzgue.org - mm

Agenda

Vortrag/Tagung

20.06.09 | Sa. > Erfahrungsbericht der Familie Aglio aus Cremona

Letzter Termin bei den Pustertaler Integrationsgesprächen 2009 mit einem Erfahrungsbericht der Familie Aglio aus Cremona. Francesco ist ein junger Mann mit Down-Syndrom, der einen besonderen Lebensweg geht. Nach einer regulären Schullaufbahn besuchte er die Universität in Cremona, wo er vor kurzem zum Doktor der Wirtschaftswissenschaften promovierte. Wie es zu dieser Entwicklung kam, erzählen die Eltern Primetto und Annunziata Aglio und der Sohn selbst. Die Geschichte liegt auch in Buchform vor. Zeit: 16 Uhr. Ort: Bruneck, Grain, Nordring 25. Info: Tel. 0474 555819, info@grain-bz.org - al

Kultur und Freizeit

05.07.09 | So. > KFS: Familienwanderungen unter dem Motto "Musik verbindet"

Seit mittlerweile sieben Jahren veranstaltet der KFS in den Sommermonaten diese Wanderungen, die immer unter ein anderes Motto gestellt werden. Heuer wurde dafür das Thema "Musik verbindet" gewählt. Die erste Familienwanderung führt unternehmungslustige Familien auf die Rodenecker Alm. In nahezu ebener Wanderung, geht es über die Alm, vorbei an der Ronerhütte bis zum Pianer Kreuz. Bei der Laieralm verwöhnt uns der Bezirk Eisacktal mit Gegrilltem zu familienfreundlichen Preisen. Der Tag endet mit einer Besinnung in der Kapelle beim Pianer Kreuz. Ort: Rodeneck. Info: Tel. 0471 974778, info@familienverband.it - mm

19.06.09 | Fr. > Tour "For Africa 2009" der Gruppe Westbound gestartet

Am 13. Juni begann in Terlan die diesjährige Sommertour der Gruppe Westbound "For Africa 2009". Mit einem 2stündigen Konzert begeisterten Toni Pizzecco und seine Gruppe ein großes Publikum. Bei der Benefizveranstaltung, die von den "Südtiroler Ärzte für die Dritte Welt" in Zusammenarbeit mit dem Weissem Kreuz - Sektion Terlan organisiert wurde, konnten Spendengelder zu Gunsten eines Krankenhauses im Süden Äthiopiens gesammelt werden. Ort: Bozen, Europapark. Zeit: 21 Uhr. Weitere Konzerttermine sind, unter anderem, in St. Ulrich, am 1. August. Info: Verein Südtiroler Ärzte für die Dritte Welt, Tel. 0471 974017, http://www.world-doctors.org - mm

Verschiedenes

17.06.09 | Mi. >TV: Ich will sterben - Wenn alte Menschen sich umbringen

Fast alle zwei Stunden stirbt ein Mensch über 60 Jahre in Deutschland durch eigene Hand. Während der Suizid bei jüngeren Menschen seltener wird, steigt die Zahl bei älteren Menschen. Es ist eine Kleinstadt, die da jedes Jahr verschwindet. Ein leises Gehen. Denn der Suizid alter Menschen findet keine Öffentlichkeit. Aber niemand bringt sich gern um. Was treibt alte Menschen in den Tod? Welche Ängste quälen sie? Wie soll man mit dem Wunsch zu sterben umgehen? Ein Film von Tina Soliman. Mittwoch, 17.06.2009, 23.30 Uhr im ARD. www.ard.de - al

18.06.09 | Do. Infoabend: "MIP unterwegs - Die Männerinitiative Pustertal stellt sich vor"

Der Titel sagt es schon: Die Männerinitiative Pustertal hat nach mehrjähriger Tätigkeit den nächsten großen Schritt gewagt und sich als Verein gegründet. Mit neuem Schwung zieht sie nun durchs Pustertal und stellt sich vor: MIP unterwegs! Ort: Sand in Taufers, Bibliothek. Zeit: 19:30 Uhr. Info: Tel. 0474 555848, http://www.mip-pustertal.it - al

19.06.09 | Ve. > Giornata Mondiale del Rifugiato - contro i respingimenti

Serata di discussione e riflessione sui respingimenti in occasione della Giornata Mondiale del Rifugiato. Incontro con film, discussione, testimonianze dirette. Luogo: Caffè Plural, Bolzano. Ore: 18:00. Dato che i posti a sedere sono limitati (circa 30) le persone che desiderano partecipare alla serata sono pregate di prenotare il posto alla segreteria organizzativa: Sara Bimbato, tel. 0471 414435, sara.bimbato@provincia.bz.it - al