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Newsletter

Newsletter 'social' - Nr. 15|2009 vom 15.07.2009

Die Herausgabe des Newsletter "Social" seitens des Dachverbandes wurde Ende 2010 aus Kostengründen eingestellt.
Als Dachverband für Soziales und Gesundheit mit derzeit 46 angeschlossenen Organisationen erlauben wir uns, auf unser Rundschreiben hinzuweisen, welches über Aktuelles in den Organisationen, Diensten, Arbeitsgruppen und Gremien des Dachverbandes Auskunft gibt und ca. monatlich erscheint.

Inhalt

Editorial

Panorama

Cultura Socialis

Frauen

Männer

Menschen mit Behinderung

Migration

Familie

Senior/innen

Gesundheit und Wohlbefinden

Seminare/Kurse/Ausbildung

Vortrag/Tagung

Kultur und Freizeit

Verschiedenes

Radio/TV/Film

Editorial

Momento buio per il sociale - siamo tutti chiamati a trovare nuove forme di integrazione

Il ddl sulla Sicurezza, approvato di recente, renderà "invisibili" molti bambini: per un genitore straniero senza permesso di soggiorno sarà impossibile registrare il proprio figlio all'anagrafe. E negli ospedali e nei servizi sociali come si comporteranno gli operatori? E dopo la annunciata regolarizzazione delle badanti, cosa ne sarà degli altri lavoratori? Cuochi, infermieri, magazzinieri, dovranno continuare a lavorare in nero? Come si comporteranno i datori di lavoro? Giustamente Don Ciotti afferma: "E' doloroso constatare come questa legge ci faccia scivolare indietro, ai tempi della discriminazione razziale. Gli immigrati sono vittime della povertà, ma la povertà più grande, oggi, è la nostra. Povertà di coraggio, di senso, di umanità, di capacità di costruire insieme a loro. Laddove si è lavorato con impegno, è stato possibile armonizzare il diritto con l'accoglienza, saldare il rispetto delle regole con l'integrazione". L'invito mio, personale, è di rimanere coesi: tutti i cittadini, operatori sociali, sanitari, scolastici, tutti coloro che hanno a cuore la cultura dei diritti umani, devono trovare nuove forme per opporsi. - Reinhard Gunsch

Panorama

Premio L'Anello Debole: radio, tv, cinema contro l'esclusione sociale

La Comunità Capodarco di Fermo bandisce il premio "L'anello debole", da assegnare alle migliori trasmissioni radiofoniche, televisive, opere cinematografiche brevi, che abbiano narrato fatti e vicende della popolazione italiana e straniera, definita "fragile-vulnerabile" o "marginalizzata". Quattro sono le sezioni del concorso: radio, televisione, cortometraggi "della realtà", cortometraggi di fiction. Il premio intende dare maggior attenzione al mondo della comunicazione del Sociale. Esso prende in particolare considerazione quella audio-visiva, ritenendola quanto mai centrale per la sua capacità di incidere su formazione, informazione, costumi e abitudini. Le opere vanno consegnate entro il 7 settembre 2009. Maggior informazioni si possono trovare sul sito www.premioanellodebole.it - Reinhard Gunsch

Pepi Trebo ist neuer Präsident von Socialfidi

Pepi Trebo ist der neue Verwaltungsratspräsident von Socialfidi, der Garantiegenossenschaft für den Sozial- und Gesundheitsbereich. Trebo war jahrelang Zonenverantwortlicher eines der wichtigsten Kreditinstitute Südtirols und wird für seine jahrelange Erfahrung im Kreditgeschäft geschätzt. Er ersetzt Oscar Kiesswetter, der beim Aufbau und der Weiterentwicklung von Socialfidi wertvolle Arbeit geleistet hat. Die Garantiegenossenschaft Socialfidi erleichtert Vereinen, Stiftungen und Sozialgenossenschaften im Sozial- und Gesundheitsbereich den Zugang zu Krediten, indem sie einen Teil der Bürgschaft übernimmt. Die Landesverwaltung hat die Geldmittel für die Deckung der Risiken bereitgestellt, die zusätzlich mit Mitteln der Gründungsmitglieder und der inzwischen zusätzlich beigetretenen Einrichtungen ergänzt worden sind. Der Garantiegenossenschaft können alle Vereine, Genossenschaften und Stiftungen beitreten, die in Südtirol im Sozial- oder Gesundheitsbereich tätig sind. Dafür muss ein entsprechender Antrag eingereicht werden. Den Vordruck dafür und weitere Informationen sind auf der Webseite www.socialfidi.coop abrufbar. - mm

Dialogrunde "Cultura Socialis": "Helden und Heldinnen des Alltags"

Che Guevara, Haider oder Michael Jackson? Wer ist ein Held und welche sind die Vorbilder im Alltag? Die Teilnehmenden an der Dialogrunde "Cultura Socialis", die am 7. Juli in der Franzensfeste stattgefunden hat, haben sich mit diesem Thema auseinandergesetzt. Eingeführt wurde das Thema von Walter Lorenz, Rektor der Freien Universität Bozen. Was eine Person zum Helden macht, sei nur teilweise Leistung des Individuums. Helden würden gemacht, sind soziale Konstrukte. Unbeantwortet von den Teilnehmern blieb die Frage: Sind Helden diejenigen, die etwas Außergewöhnliches leisten, oder jene, die tagtäglich Stück für Stück etwas aufbauen? Für die Akteure des Sozialen sind Helden meistens letztere. Die meisten, die ehrenamtlich arbeiten, wollen gar nicht als Helden stilisiert werden, sie möchten nur zum Gemeinwohl beitragen. Wir erleben seit Jahren eine Inflation der Ehrungen. Geehrt zu werden, ist nicht immer eine Ehre. Einer Mythisierung des Volontariates soll vorgebeugt werden, vielleicht geschieht dies ja durch Cultura Socialis, durch das Erzählen von Menschengeschichten und Projekten, wo in einer etwas anderen Art die Aufmerksamkeit auf Bescheidenes und doch Besonderes gelenkt wird. - mm

Weiterbildung im Sozialwesen: Kursebeginn Herbst 2009

In der Weiterbildung im sozialen Bereich hat das Land auch in diesem Jahr wieder die Schwerpunkte für die Sozialarbeit festgelegt. Dazu gehören Projekte zur Betreuung von Kleinkindern sowie von pflegebedürftigen Personen, der Abbau von architektonischen Hindernissen und die Akkreditierung von Diensten. Zudem ist vom Land vorgesehen, einige Prozesse, wie die Fachpläne, die Problematiken der Einwanderung und die Umwandlung der ÖFWE (öffentliche Fürsorge- und Wohlfahrtseinrichtungen), voranzutreiben und zu entwickeln. Das Kursprogramm der Weiterbildung richtet sich an Haupt- und Ehrenamtliche Mitarbeiter im Sozialwesen mit öffentlichen und privaten Trägern. Die Broschüre mit allen Kursen wurde von der Landesabteilung Familie und Sozialwesen herausgegeben und ist im Landhaus 12, Dienststelle für Personalentwicklung, Kanonikus-Michael-Gamper-Straße 1 erhältlich sowie online unter www.provinz.bz.it/sozialwesen/01/list_d.asp, Tel. 0471 418221. - mm

120 zusätzliche Stellen für Schule und Kindergarten - Kritik

Mit insgesamt 120 zusätzlichen Stellen kann Südtirols Schulwesen 2009/10 rechnen. Das hat die Landesregierung am 13.07.09 beschlossen, nachdem sie die Personalsituation an Südtirols Kindergärten und Schulen analysiert hat. Mit diesen Stellen sollen die Nachmittagsöffnungszeiten der Kindergärten garantiert sein. Kritisiert wird diese Entscheidung von Schulgewerkschaften und von der Landtagsabgeordneten Veronika Stirner Brantsch. Besonders für Integrationslehrer und Kinder mit Behinderung und Lernschwierigkeiten seien die Folgen sehr negativ. Es sei völlig unverständlich, dass die Landesregierung sich nicht an ihre eigenen Gesetze halte, die einen Schlüssel von einem Integrationslehrer auf 100 Schüler vorsehen. Info: Ressort für Denkmalpflege, Bildungsförderung, deutsche Kultur und Berufsbildung, Tel. 0471 413333, www.provinz.bz.it/ressorts/denkmalpflege/ - al

Maßnahmen zur Arbeitssicherheit: "Erstickungsgefahr für soziales Ehrenamt"

Freiwillige Mitarbeiter von Vereinen haben das Recht, in Fragen der Arbeitssicherheit den Arbeitnehmern gleichgestellt zu werden. Das birgt allerdings die Gefahr, dass Vereine vom organisatorischen und bürokratischen Aufwand überfordert sind. Dies bestätigten mehrere Vorsitzende von Organisationen den Verantwortlichen des Dachverbandes der Sozialverbände. In einer öffentlichen Stelungnahme nimmt dieser nun zum Ermächtigungsdekret Nr. 81 vom 9. April 2009 über die Arbeitssicherheit Stellung: Bis Mai 2010 sollten nämlich für den Bereich des Ehrenamtes spezifische Dekrete erlassen werden. Es wird unterstrichen, dass natürlich auch für ehrenamtliche Mitarbeiter alle Risiken beachtet und vermindert werden sollten, dafür aber Regelungen vorgesehen werden müssten, welche für die Vereine umsetzbar sind und der Art und Weise so wie dm Umfang der ehrenamtlichen Leistungen der Freiwilligen entsprechen würden. Ob der Einheitstext zur Arbeitssicherheit dafür die ideale Grundlage bildet, sei hingegen noch zu prüfen. Info: Tel. 0471 324667, info@social-bz.net - mm

Gutes Zeugnis für die öffentlichen Dienste im Sozial- und Gesundheitswesen

Die Bevölkerung Südtirols stellt den öffentlichen Diensten des Landes und der Gemeinden ein gutes Zeugnis aus. Gut schneiden die Leistungen im Sozialwesen des Landes ab. Dies beweisen die vom Landesinstitut für Statistik veröffentlichen Daten zur Zufriedenheit der Bürger mit der Landesverwaltung. 9 von 10 Befragten sind mit den Sozialleistungen sehr zufrieden oder zufrieden. Die Leistungen im Gesundheitswesen sind dabei die am meisten in Anspruch genommenen öffentlichen Dienste. Allein bei den Wartezeiten in den Ambulatorien, in der Ersten Hilfe und bei den Vormerkstellen zeigt die Statistik einen deutlichen Knick in Richtung Unzufriedenheit. Info: www.provinz.bz.it/astat - mm

Cultura Socialis

Anders Reisen - Behutsames erkunden, statt Reiseziele abhaken

Der Tourismus ist für viele arme Länder eine wichtige Devisenquelle und schafft Arbeitsplätze. Allzu oft steht bei Reiseveranstaltern und Betreibern touristischer Einrichtungen aber kurzfristige Gewinnmaximierung an erster Stelle. Die Auswirkungen sind oft verheerend: soziale Ausbeutung, Missachtung der Menschenrechte, Zerstörung traditioneller Lebensweisen und Werte, Übernutzung natürlicher Ressourcen. Mehr Nachhaltigkeit im Tourismus, das hieße ressourcenschonend unterwegs sein, fremde Länder behutsam erkunden, nicht abhaken. Menschen aus anderen Kulturen respektvoll begegnen, statt ihre Gastfreundschaft zu strapazieren, und auch kleinere lokale Wirtschaftsstrukturen bewusst zu unterstützen - damit alle mehr davon haben. Inwieweit man diesem Anspruch gerecht werden kann, debattierte der Umweltbund Brixen heuer im Frühjahr zusammen mit den Umweltgruppen Eppan und Vinschgau in einer Veranstaltungsreihe in verschiedenen Südtiroler Ortschaften. Ziel der Veranstaltungsreihe war es, auf neue zukunftsfähigere Reisekonzepte als Alternative zum traditionellen Konsum- und Massentourismus aufmerksam zu machen. Info: Dagmar Gnieser, Tel. 347 1547748, dagmar.gnieser@rolmail.net - al

"Vergessene Invaliden" - Private Interessengruppe will Arbeitsintegration verbessern

Eine Gruppe von Menschen mit Behinderung schaltet sich in den letzten Jahren immer wieder in öffentliche Debatten ein, letzthin auch in die Diskussion zum Thema Arbeitsintegration. Es handelt sich um eine private Interessensgruppe, die sich schon öfters zu sozialen Themen öffentlich geäußert hat. So wie die grauen Panther unter den Senior/innen rühren sich betroffene Menschen mit Behinderung und setzen sich für die Verbesserung der Eingliederung in die Arbeitswelt ein. Es geht dabei um sie selbst, aber genauso um andere Invaliden, die jetzt und in Zukunft auf Arbeitssuche sind. Die Zahl der Südtiroler Invaliden, die auf eine Anstellung warten, liege weit über der offiziellen Zahl 500, so die Initiatoren. Der Brixner Invalide Hansjörg Ellemund und dessen Mitstreiter/innen machen eine Reihe von Vorschlägen, wie die Vermittlung in den Arbeitsämtern effizienter gestaltet werden könnte. Info: Hansjörg Ellemund, Tel. 349 0987258 - al

ChancenGleichheit

Frauen

"Prevenire i tumori del collo uterino": una brochure informativa

Edito dall'Ufficio Igiene e salute pubblica della Ripartizione provinciale Sanità ed elaborato dall'Azienda Sanitaria dell'Alto Adige, l'opuscolo "Prevenire i tumori del collo uterino" contiene informazioni sulla prevenzione dei tumori del collo uterino. In Europa il cancro della cervice uterina è per frequenza la seconda forma tumorale maligna nella donna. Malgrado il diffondersi degli screening preventivi mediante Pap–Test, si ammalano ogni anno in Italia non meno di 3.500 donne, in Alto Adige si contano annualmente circa 20-30 casi. I tumori del collo uterino sono causati dal virus del papilloma umano (HPV). In molti casi l'infezione da HPV guarisce spontaneamente, talvolta l'infezione persiste e possono comparire lesioni dei tessuti. Si può ricorrere al vaccino, ma non in tutti i casi. L'opuscolo è a disposizione del pubblico presso i Servizi igiene e sanità pubblica dei Comprensori sanitari. Info: www.sabes.it - mm

Erziehungszeiten der Frauen bei der Berechnung der Rente anerkennen

Durch die Anhebung des Renteneintrittalters für Frauen von 60 auf 65 Jahren müssen Frauen 5 Jahre länger arbeiten und entsprechend länger in den Rentenfond einzahlen. Dadurch hat der italienische Staat mehr Geld zur Verfügung und reduziert zudem die Zahl der Rentenempfängerinnen. Aus diesem Grund fordert der Landesbeirat für Chancengleichheit die Anrechnung der Erziehungs- und Pflegezeiten für die Rente. Pro Kind sollten 2 Rentenjahre anerkannt werden. Auch bei den Pflegezeiten sollte abhängig vom Pflegezeitraum eine Anerkennung der geleisteten Arbeit erfolgen. Die Erziehungs- und Pflegezeiten werden in den meisten Fällen von Frauen kostenlos geleistet und fehlen ihnen bei den Rentenjahren. Entsprechend geringer fällt dann auch ihre Rente aus. Mit Einführung des neuen Pensionssystems hängt die Höhe der Rente nämlich von den insgesamt einbezahlten Pensionsbeiträgen ab. Obwohl diese Neuregelung zunächst nur für den öffentlichen Dienst gelten soll, wird diese sicherlich über kurz oder lang auch auf die Privatwirtschaft ausgedehnt werden und somit auch für jene Frauen gelten, die anfänglich nicht davon betroffen sind. Info: Tel. 0471 411182, frauenbuero@provinz.bz.it - mm

Krankenhäuser Brixen und Sterzing für ihre Frauenfreundlichkeit ausgezeichnet

Das Krankenhaus Sterzing erhielt die höchstmögliche Anzahl von drei "bollini rosa", das Krankenhaus Brixen erhielt die zweithöchste Anerkennung mit zwei "bollini rosa". Die Auszeichnung wird auf Initiative der nationalen Beobachtungsstelle für die Gesundheit der Frauen (O.N.Da) verliehen. Damit werden italienweit Krankenhäuser für ihre Frauenfreundlichkeit ausgezeichnet. Ausschlaggebend für diese Auszeichnung sind laut Direktor des Gesundheitsbezirkes Brixen, Siegfried Gatscher, für das Krankenhaus Sterzing das Angebot an Wassergeburten sowie das besondere Ambiente im Bereich Geburtshilfe. Das Krankenhaus Brixen hingegen zeichnet sich besonders durch das Brustgesundheitszentrum und die "Mädchensprechstunde" an der gynäkologischen Ambulanz aus. Insgesamt haben sich 103 Krankenhäuser um diese Anerkennung beworben. Besonders Einrichtungen mit frauenspezifischen Abteilungen, Einrichtungen mit wissenschaftlichen Veröffentlichungen zu frauenspezifischen Krankheitsbildern und Einrichtungen mit Frauen in Führungspositionen werden dabei ausgezeichnet. Info: Tel. 0472 812120, verw.dir@sb-brixen.it - mm

Männer

Männerberater machen Sommerpause - MIP ab September mit neu strukturiertem Angebot

Die Männerinitiative Pustertal schließt das erste Halbjahr ihrer Tätigkeit 2009 ab und blickt auf eine arbeitsreiche Zeit zurück: Die beiden Veranstaltungsreihen "MIP unterwegs" und "VäterGlück – VäterPech: Männer im Gespräch" führten den Verein durch mehrere Gemeinden des Pustertals und brachten ihn ins Gespräch mit den Männern vor Ort. Im Mai fand die landesweite Tagung "Männliche Lebenswelten in Südtirol" mit MIP-Beteiligung in Brixen statt. In Kooperation mit den Einrichtungen Frauen helfen Frauen Bruneck und Caritas Männerberatung wurden mehrere Projekte mit dem Ziel auf den Weg gebracht, das psychosoziale Angebot für Männer im Pustertal zu erweitern und zu ergänzen: So wird ab Herbst dieses Jahres unter anderem das Beratungsangebot der MIP ausgeweitet werden sowie eine regelmäßig stattfindende Männergruppe in Bruneck starten. Das neu strukturierte Angebot der MIP wird Anfang September vorgestellt. Vorerst jedoch gehts in die Sommerpause. Ab Montag 31. August ist die MIP dann wieder für Interessierte da. Info: www.mip-pustertal.it - al

Menschen mit Behinderung

Erfolgreiche "Musikalische Förderung" in der Geschützten Werkstatt Pederoa

Die geschützte Werkstatt Pederoa, in der Gemeinde Wengen zieht eine erste Bilanz des Projekts "Musikalische Förderung". Im Dezember 2008 wurde dort der Versuch gestartet, Musik in vielfältiger Form zu erleben und zu fördern – mit Erfolg, wie sich nun zeigt. Sowohl Betreute als auch Betreuer sind sehr motiviert, das Projekt weiterzuführen. Auch seitens der Eltern kamen nur positive Rückmeldungen. Die Musik fördert ein sehr starkes Selbstbewusstsein, auch bei den sonst eher Verschlossenen. Erwähnt werden soll das geschickte und gekonnte Vorgehen des Projektleiter Iarone Chizzali: Es wurden immer wieder Etappenziele gesetzt. So wurden mehrere Aufführungen festgelegt: etwa die musikalische Umrahmung der Weihnachtsfeier, musikalische Darbietungen zu Fasching, eine Osternmeditation mit Musik und Musiknachmittage mit Singen, Spielen, Tanzen an jedem letzten Donnerstag des Monats. Die Betreuten durften auftreten und hatten die Möglichkeit dem Publikum das zu zeigen, das sie geübt und gelernt hatten und ihr Können unter Beweis zu stellen. Im Herbst soll es mit einem Weihnachtstück oder einem Hirtenspiel weitergehen. Info: Tel. 0471 843060, laspona@bzgpust.it - al

Projekt "Wald und Wiese" mit den Bewohner/innen des Wohnhauses Trayah, Bruneck

Im Rahmen der Zusatzqualifikation "Aktivierung und Animation", die die beiden Mitarbeiterinnen des Wohnhauses Trayah, Evi Moser und Bettina Passler besuchen, wurde im Juni das Projekt "Wald und Wiese" mit den Trayah-Bewohner/innen verwirklicht. Es fanden zwei Abendeinheiten und zum Abschluss ein Waldfest statt. In den Abendeinheiten wurde über die Wichtigkeit von Wald und Wiese gesprochen und diskutiert. Es wurde ein selbstgemachter Kräuterquark mit "Breatl" verkostet und dazu selbstgemachter Gänseblümchentee getrunken. In der zweiten Abendveranstaltung wurden aus Birkenstämmen Waldwichtel gebastelt. Den Höhepunkt bildete ein Waldfest, das am 13. Juni in einer Waldlichtung am "Brückele" in Prags, in Zusammenarbeit des Wohnhauses Trayah mit dem Forstinspektorat Welsberg, stattfand. Die Bewohner des Wohnhauses trayah konnten sich in verschiedenen Sinnesspielen üben, es wurde zusammen gesungen und zum Abschluss gegrillt und Kuchen gegessen. Alle genossen den gemeinsamen Nachmittag in der Natur bei schönstem Sommerwetter. Info: Tel. 0474 556004, www.bezirksgemeinschaftpustertal.it - al

Arbeitsintegration: Aus 35 werden 55 - Projekt "35+" wird ausgebaut

Das Projekt 35+ zur Arbeits-Eingliederung von Menschen mit Beeinträchtigungen wird ausgebaut. Die Landesregierung beschloss am 13. Juli die Stellen auf insgesamt 55 aufzustocken. Menschen mit Behinderung sollen in den Gesundheitsbezirken, Gemeinden und Bezirksgemeinschaften Arbeitsmöglichkeiten geboten werden. "Wir glauben, diese Möglichkeit der Eingliederung in die Arbeitswelt ist eine besonders gute Hilfestellung, da sie Menschen mit Behinderungen neben der Beschäftigung auch eine soziale Absicherung bietet", so Landeshauptmann Durnwalder. Info: Amt für Menschen mit Behinderung und Zivilinvaliden, Tel. 0471 418270, Menschen.Behinderung@provinz.bz.it - al

"Art & Disability": Bilderausstellung des IKAs in Bruneck

Vom 11. bis 23. Juli stellt das Integrierte Kunstatelier bei Grain im Brunecker Seeböckhaus seine Bilder aus. "Sollen diese Bilder Kunst sein? Diese Bilder von Menschen, die kaum ihren Namen richtig in die Ecke schreiben können? Kunst hat doch auch mit Können zu tun. Da kann nicht jeder einmal tief in den Farbkasten greifen und behaupten, das sei Kunst!" schreibt die künstlerische Leiterin des IKAs Nina Schröder in der Einladung. "Und wenn doch? Und wenn diese – durchaus übliche – (üble) Nachrede in Wirklichkeit nicht von Kenntnis genährt ist, sondern von Unkenntnis? Wenn das wirklich und wahrhaftig Kunst wäre, in manchen Fällen vielleicht sogar "große" Kunst? Was, wenn behinderte Menschen Kunst machten, und zwar Kunst, die mit Können zu tun hat? Was, wenn uns diese Bilder Blickwinkel, Sehweisen, Denkräume öffnen könnten, so wie das die "richtige" Kunst immer tut? Was, wenn die sogenannte "Außenseiter"-Kunst gar nicht so anders funktioniert als die "Insider"-Kunst?" Die Mitglieder dieses außergewöhnlichen Kunst-Ateliers haben sich zu ausgeprägten Künstlern entwickelt, deren ganz eigener Stil leicht wiedererkennbar ist. Info: Tel. 0474 555819, ivhs@grain-bz.org - mm

Vinschger, aber nicht nur, aufgepasst: AfB sucht freiwillige Fahrer/innen für Kleinbusse

Die Arbeitsgemeinschaft für Behinderte organisiert landesweit an den Wochenenden Ausflüge und Veranstaltungen für ihre Mitglieder. Damit sie auch in Zukunft für die mobilitätseingeschränkten Mitglieder solche Fahrten unternehmen können, sucht die AfB landesweit freiwillige Fahrer. "Besonders im Bezirk Vinschgau bräuchten wir dringend Unterstützung", sagt Verena Wolf, die die Freizeitaktivitäten koordiniert. Sozial engagierte, kontaktfreudige Fahrer/innen, die einen Führerschein B haben und einen 9-Sitzer-Kleinbus fahren können melden sich am besten bei Adolf Thurner, Tel. 347 2523894 oder Christina Eller, Tel. 340 2418874. "Selbstverständlich sind alle freiwilligen Fahrer versichert", so Wolf. Info: www.afb.bz.it - al

Neues Leitsystem für Blinde in Bozen: am Dominikanerplatz starten die Arbeiten

Am 8. Juli haben die Arbeiten am Bozner Dominikanerplatz für das taktile Leitsystem für Blinde begonnen, das die Orientierung auf dem Platz und an den Bushaltestellen einfacher und sicherer machen soll. Die Stadt Bozen kommt damit einem ausdrücklichen Wunsch des Verbandes für Blinde und Sehbehinderte nach. Die Arbeiten, die von der Firma Gregorbau aus Blumau durchgeführt werden, werden 30 Tage in Anspruch nehmen. Da auf dem Platz schwere Fahrzeuge verkehren, mussten bei der Ausarbeitung des Projekts die Qualität und die Bruchfestigkeit der zu verwendenden Materialien berücksichtigt werden: Der spezielle Bodenbelag ist ein Basaltstein aus dem Etna-Gebiet. Auch der Grieserplatz und das Bahnhofsareal sollen künftig mit solchen Systemen ausgestattet werden. Das Projekt kostet insgesamt 39.622 Euro. Info: Tel. 0471 997440, www.gemeinde.bozen.it - mm

Invalidità civile: pratiche più rapide e più chiare per il riconoscimento

All'interno del decreto-legge "anticrisi" approvato dal Consiglio dei Ministri nella seduta del 26 giugno 2009 è contenuto un articolo che, nelle intenzioni del governo, dovrebbe consentire tempi più rapidi e modalità più chiare per il riconoscimento dell'invalidità civile e della disabilità, attribuendo all'INPS nuove competenze. L'articolo in questione, dal titolo "Contrasto alle frodi in materia di invalidità civile", rivede profondamente le modalità di presentazione delle domande di accertamento, di valutazione, concessione e ricorso giurisprudenziale. Un'analisi approfondita dell'articolo si trova sul sito Handylex: http://www.handylex.org/gun/decreto_anticrisi_invalidita_inps.shtml - al

Neue Beratungsstelle für Menschen mit körperlichen Behinderungen in Bozen

Beim Sozialsprengel Europa Neustift in Bozen wird eine neue Beratungsstelle für Menschen mit körperlichen Behinderungen eingerichtet. Aufgrund einer gebietsübergreifenden Konvention kann die Sozialgenossenschaft Independent L. dort einen kostenlosen Informations- und Beratungsdienst für Menschen mit motorischen Beeinträchtigungen anbieten: Informationen über Dienstleitungen der Gemeinden, Bezirksgemeinschaften, Gesundheitsbezirke und Landesämtern, Beratung in sozialrechtlichen Fragen, zu Begünstigungen und Ermäßigungen, Informationen zu technologischen und elektronischen Hilfsmitteln, etwa Zugang zum PC, Kommunikation, Umfeldkontrolle, Lernsoftware, sowie über Umschulungs- und Ausbildungsprogramme zur beruflichen Integration. Die Sozialgenossenschaft ist seit über zehn Jahren tätig mit dem Ziel, diskriminierende Normen und Barrieren abzubauen, und die menschliche Würde von körperbehinderten Personen zu schützen, um damit das Recht auf Freiheit, Chancengleichheit und auf ein selbstbestimmtes Leben zu gewährleisten. Öffnungszeit: Jeden Mittwoch, 14-17 Uhr. Info: Tel. 0471 502750, infobz@independent.it, www.independent.it - mm

Migration

Badanti und die Sozialpolitik in Südtirol: Wege gegen Schwarzarbeit gesucht

Durch das Pflegegeld, das betroffenen Menschen in Form eines Schecks in die Hand gedrückt wird, finanziere und fördere das Land die Schwarzarbeit, kritisieren die Freiheitlichen. Landesrat Richard Theiner weist die Vorwürfe zurück. In keinem Land Europas seien weder die freien Arbeitsmärkte noch die öffentlichen Sozialdienste imstande, genügend Pflegekräfte zu stellen, die in den Familien rund um die Uhr Dienst tun. In Deutschland schätze man das Verhältnis von legalen und illegalen Pflegehilfen sogar auf 1:1. Das zurzeit akuteste Problem sei, dass das Kontingent an Arbeitsgenehmigungen für ausländische Hauspflegehilfen weit unter der Nachfrage liege. Die Voraussetzungen für eine Legalisierung müssten dringend geschaffen werden, sagen Sozialexperten, auch weil die Familien letztlich nicht von den illegalen Arbeitsverhältnissen profitieren würden. Mit den Sozialverbänden arbeite das Land dafür, die Voraussetzungen für eine menschenwürdige Pflege herzustellen. Die Pflegesicherung und das monatliche Pflegegeld seien eine Grundvoraussetzung, um private Pflegehilfen anmelden zu können, sobald der Staat die notwendige Voraussetzung dafür schaffe und ein angemessenes Kontingent stelle. - mm

Badanti: "ipotesi di un'agenzia di mediazione lavoro"

Per facilitare l'incontro tra domanda ed offerta nel lavoro di cura, cioè tra famiglie e badanti, anche in Alto Adige sta prendendo forma l'idea di un'agenzia di mediazione lavoro. "Per istituirla l'ente pubblico dovrebbe fare uno studio di fattibilità ed un'analisi delle basi giuridiche", dice Helmuth Sinn, direttore dell'Ufficio provinciale Lavoro. Legacoopbund, con la cooperativa sociale Assist, sta andando in questa direzione. L'obiettivo è di fungere da supporto alle famiglie nelle delicate fasi dell'assistenza alle persone non autosufficienti, offrendo consulenza su assunzione delle badanti e contratti. "Assist, da sola, non può svolgere un lavoro di mediazione, occorrono sinergie", dice Alberto Stenico, presidente di Legacoopbund. "In Italia possono svolgere l'intermediazione di manodopera solo le agenzie autorizzate, cioè le interinali, oppure i centri di mediazione lavoro dell'ente pubblico. Lo Stato potrebbe modificare la legislazione nazionale sulle colf e concedere alle cooperative sociali di assumere le badanti come già avviene con le Tagesmütter. Le famiglie sarebbero libere da incombenze". Info: tel. 0471 067100, alberto.stenico@legacoopbund.coop - mm

Governo: a settembre la regolarizzazione selettiva per colf e badanti

Ha ottenuto l'ok definitivo dal Senato, non è ancora stato firmato dal presidente della Repubblica, e già vacilla. Il ddl sicurezza, che introduce il reato di clandestinità, riceve critiche da più parti. Il governo corre ai ripari e pensa a un emendamento al decreto legge anti-crisi. In questo modo le famiglie potranno regolarizzare le badanti, che così non rischiano di essere espulse. Metterle in regola costerà 500 euro, non potranno essere più di tre - una colf e 2 badanti - a famiglia, e alla data del 30 giugno devono risultare occupate irregolarmente da almeno tre mesi. Le domande di regolarizzazione potranno essere fatte dall'1 al 30 settembre. Quelle che riguardano cittadini extracomunitari dovranno essere presentate via internet allo sportello unico per l'immigrazione competente. Le denunce per i lavoratori italiani e i cittadini UE andranno invece presentate all'Inps. In Alto Adige le badanti con un regolare contratto sarebbero 3000, il 60 per cento da paesi non UE. Secondo i parametri nazionali, il sommerso rappresenta il 50 per cento del lavoro regolare, dato che in Alto Adige corrisponde a 800-1000 persone. Info: www.interno.it - mm

Generationen

Familie

Familienanvertrauung: kontinuierliche Pflege und deutschsprachige Paare werden gesucht

In Bozen gibt es viele Minderjährige, für die es schwierig ist, Pflegeeltern zu finden. Dabei wäre es für diese Kinder wichtig, eine Zeitlang Zuneigung und Stabilität zu erfahren – Emotionen, die ihnen in ihrer Herkunftsfamilie gefehlt haben. In der Datenbank der Beratungsstelle für Familienanvertrauung des Bozner Sozialbetriebs scheinen viele Familien und Singles auf, die sich als Pflegepersonen zur Verfügung stellen. Doch oft ist diese Bereitschaft auf bestimmte Stunden am Tag oder Wochentage begrenzt, weshalb sie für eine kontinuierliche Obhut nicht in Frage kommen. 2008 wurden 92 Minderjährige in Pflege gegeben, 41 davon einige Stunden am Tag oder an bestimmten Wochentagen. Die restlichen 51 Kinder lebten bei ihren Pflegefamilien. Bei den Teilzeit-Pflegesituationen handelt es sich um Kleinkinder, z.B. von alleinerziehenden Frauen, die einer Schichtarbeit nachgehen, für die Kinderhort und Tagesmütter nicht in Frage kommen. Der Sozialdienst verfügt derzeit über 60 potentielle Pflegefamilien, wovon nur 3 deutschsprachig sind. Gesucht werden insbesondere deutschsprachige und kontinuierliche Pflegeeltern. Info: Tel. 0471 912449, shalini.durante@sozialbetrieb.bz.it - mm

Uno sportello unico per conoscere tutti gli aiuti alle famiglie

Si potranno ricevere informazioni e consulenza riguardo le politiche familiari, la tutela della maternità e paternità e l'assegno al nucleo familiare a seconda del contratto di lavoro. Il nuovo servizio telematico e telefonico è stato messo a punto dal Dipartimento Politiche della Famiglia della Presidenza del Consiglio dei Ministri e dall'INPS, nell'ambito di un progetto di nuova informazione a sostegno della famiglia. Chi dispone di un computer, dotato di cuffia e microfono, potrà cliccare su "Chiama Ora", si attiverà una chiamata telefonica via internet. Si potranno inoltre inviare richieste specifiche utilizzando il servizio "InpsRisponde" oppure il Contact Center che risponde al numero gratuito 803.164. Al servizio possono rivolgersi anche patronati, consulenti del lavoro e organizzazioni. Info: www.inps.it - mm

Senior/innen

Kreatives Modellieren mit Ton für Senior/innen in Altersheimen

Die Stiftung "Gräfin Lene Thun Onlus" entfacht in Senioren die Freude am Modellieren. Die Seniorenheime Villa Europa, Villa Serena, Don Bosco, Sonnenberg, Martinsheim, St. Anna, Grieserhof, Premstallerhof und andere sind nur einige Beispiele der erfolgreichen Umsetzung dieses Projektes. "Mit den Händen und von Herzen" – dieses Zitat von Lene Thun hat sich die gleichnamige Stiftung zum Leitspruch gemacht. Die Stiftung unterstützt sozial, körperlich, geistig und wirtschaftlich benachteiligte Menschen durch kreativ bildende und sozialpädagogische Projekte weltweit. Dabei werden unterschiedliche Modellier- und Ausbildungskurse, die der Integration und dem Erlernen handwerklicher Fähigkeiten dienen, realisiert und so die Freude an der Keramikkunst gefördert. Ein besonderes Augenmerk legt die Stiftung dabei auf Senior/innen in Altersheimen in Südtirol und im Trentino. Um ihren Lebensalltag zu verschönern, bietet die Stiftung die Keramikkurse "kreatives Modellieren mit Ton für jede Altersstufe" an. Die Projektreihe stößt auf großen Anklang und wird demnächst auf weitere Altersheime ausgeweitet. Info: Tel. 0471 245435, www.lenethun.org - al

Gesundheit und Wohlbefinden

Hands: corso per operatori volontari in campo alcologico

Sensibilizzare ai problemi alcol-correlati ed individuare nuove forme di aiuto e solidarietà alle persone e famiglie con questo problema è l'obiettivo del corso per operatori volontari in campo alcologico che l'associazione Hands proporrà in autunno a tutte le persone interessate. "Di fronte a fenomeni sociali come la crisi economica, l'immigrazione, le separazioni delle coppie, a nuovi comportamenti e a nuove sostanze, anche l'approccio all'alcol è cambiato", spiega Paolo de' Lutti, medico psicoterapeuta e responsabile dell'Area Riabilitazione dell'associazione Hands. "Il volontario non sarà più solo l'operatore di gruppi di aiuto, fungerà da accompagnatore alle persone con problemi alcol correlati, cercherà integrazione con la rete sociale, proporrà tematiche e informazioni a cittadini e servizi, farà visite domiciliari a richiesta". Nel corso dei 4 incontri, tra ottobre e novembre, verranno approfondite le problematiche del bere, la metodologia di Hands, le terapie mediche e psicologiche, le potenzialità del volontario attivo. Il corso è gratuito e si svolgerà in italiano e tedesco. Iscrizione: 12 ottobre. Info: tel. 0471 270924, ambulatorio@hands.ines.org - mm

10 anni di comunità alloggio per pazienti psichiatrici a Silandro

A fine maggio la comunità alloggio per pazienti psichiatrici di Silandro ha festeggiato il primo decennio di attività. Per gli ospiti, un'occasione per sfatare tabù, far crollare pregiudizi nonché dare l'opportunità di conoscere la vita della comunità. "Queste strutture contribuiscono all'integrazione tra persone con problemi psichici e la comunità", ha spiegato il primario del Servizio Psichiatrico Lorenzo Toresini, mentre la coordinatrice infermieristica Sabina Tinti ha sottolineato che "i malati psichici hanno una grande forza, accettano la propria sofferenza, e devono poter essere accettati così come sono. Il fatto che queste persone e il loro modo di vivere e di comportarsi siano particolari non significa che abbiano percorso la via sbagliata". Per lo psichiatra Georg Vallazza, la collaborazione e la critica dei pazienti erano e rimangono fondamentali per lo sviluppo di una psichiatria moderna e vicina alla comunità. Presso il Punto d'incontro della comunità protetta le persone con problemi psichici, anche esterni, possono fare bricolage, leggere, cantare o semplicemente trascorrere il tempo insieme. Info: tel. 0473 263333, www.sb-meran.it - mm

Pflegehelferinnen und –helfer: Ein gefragter und sinnvoller Beruf - Ausbildung im Herbst

Pflegehelferinnen und -helfer sind eine Säule des Südtiroler Gesundheitswesens. Um eine Arbeitsstelle brauchen sie sich meist keine Sorgen machen, denn sie sind in Krankenhäusern, Altenheimen und in der Pflege zu Hause sehr gefragt. "Schon während der Ausbildung erhalten unsere angehenden Pflegehelfer meist Arbeitsangebote", berichtet Margot Schenk, Ansprechpartnerin der Schule für Pflegehelfer in Gesundheitsbezirk Bozen. Auch die anderen drei Gesundheitsbezirke und die Landesfachschule für soziale Berufe "H. Ahrend" in Bozen bieten – meist nach Bedarf – die Ausbildung für diesen Beruf an, der seit 2001 staatlich anerkannt ist. Ab Herbst 2009 werden wieder Lehrgänge in den Gesundheitsbezirken Bozen und Meran angeboten. Einschreibefrist ist Ende Juli. Info: Tel. 0471 272141, margot.schenk@asbz.it; Tel. 0473 264650, renate.klotz@asbmeran-o.it - al

Vererblicher Alpha1-Antitrypsinmangel: Forschungsergebnisse am Bozner Krankenhaus

Seit 1986 wird von der Kinderabteilung des Krankenhauses Bozen ein weltweit einzigartiges Projekt durchgeführt. Es geht um den vererblichen Alpha1-Antitrypsinmangel, die häufigste genetisch bedingte Ursache von Lungenemphysemen bei Erwachsenen und Lebererkrankungen bei Kindern. Michael Jackson hat angeblich auch an dieser Krankheit gelitten. Bisher wurden in Bozen über 130.000 Neugeborene, Kinder und Jugendliche getestet: Mittels eines Screenings, bei dem nur wenige Tropfen Blut analysiert werden, konnten im Laufe der Jahrzehnte unerwartete und interessante Informationen zur Häufigkeit und klinischen Entwicklung der Erkrankung geliefert werden. Im Durchschnitt soll fast jede/r 1000ste Südtiroler/in davon betroffen sein, durch eine gezielte Prävention kann jedoch die Entwicklung der Krankheit gebremst oder vermieden werden. Info: Dr. Klaus Pittschieler, Abteilung für Pädiatrie Bozen, Tel. 0471 908648, paediat@sbbz.it - al

Agenda

Seminare/Kurse/Ausbildung

17. - 18.08.09 | Mo. - Di. > Selbstbehauptung und Selbstverteidigung für Mädchen

In diesem Selbstverteidigungskurs erlernen Mädchen verbale Abgrenzungsmöglichkeiten und die gezielte Abwehr von körperlichen Angriffen – egal ob man dem nervigen Banknachbarn selbstsicherer entgegen treten, einen aufdringlichen Fremden abschrecken oder die eigene Kraft entdecken will. Der Kurs "Stark – sicher – selbstbewusst!" ist für Mädchen zwischen 12 und 15 Jahren. Anmeldung: 3. August. Ort: Brixen, Jugendhaus Kassianeum. Zeit: 15 Uhr. Info: Jugendhaus Kassianeum - JUKAS, Tel. 0472 279999, www.jukas.net - mm

14.10.09 | Mi. > Lehrgang: Prävention statt Gewalt

Verantwortungsvoll mit Gewaltsituationen umgehen und couragiertes Verhalten in potenziellen Gewaltsituationen zeigen, ist das Thema des Lehrgangs "Prävention statt Gewalt", der vom KVW Bildungsreferat organisiert wird. Die Teilnehmer/innen werden für reale und potenzielle Gewaltsituationen sensibilisiert und es werden Strategien zur Gewaltprävention erarbeitet. Der Lehrgang findet in Bruneck statt, beginnt am 14. Oktober 2009 und läuft blockweise (5 Blöcke zu je 3 – 4 Tage). Kursende ist am 24.03.2010. Info/Anmeldung: KVW Bruneck, Tel. 0474 411149, agnes.huber@kvw.org - al

Vortrag/Tagung

16.07.09 | Do. Vorstellung des Netzwerkes für die Arbeitseingliederung von Menschen mit Suchtproblemen

Das Netzwerk ist getragen von allen privaten und öffentlichen Einrichtungen des Einzugsgebietes Burggrafenamt, die im Bereich der Arbeiteingliederung für Personen mit Suchtproblemen tätig sind: Dienst für Abhängigkeitserkrankungen Meran, Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt "plusWork", Arbeitsvermittlungszentrum Meran, italienische und deutsche/ladinische Berufsbildung, Sozialgenossenschaften Albatros, Centro Restauro Meranese, Turandot, Mebocoop, Sipa und Verein Hands (Handswork). Ort: Meran, Goethestrasse 7A. Zeit: 10 Uhr. Info: Gesundheitsbezirk Meran, Tel. 0473 263333, www.sb-meran.it - mm

Kultur und Freizeit

24. - 25.07.09 | Ve. - Sa. > "Music for AiBi": funky e rock per l'infanzia abbandonata

Oltre 1600 bambini stranieri oggi hanno una famiglia in Italia, ma migliaia la cercano ogni giorno e per loro lavora AiBi, unendo le necessità dei bimbi abbandonati all'impegno di coloro che vogliono essere genitori per il bene dei bambini. L'evento "Music for AiBi", tutto a base di ritmi funky e rock, punta a sensibilizzare sulle tematiche dell'affido e dell'adozione in particolar modo i giovani. Verranno allestiti stand per la distribuzione di bevande, stand informativi e una mostra fotografica sull'attività di AiBi. Luogo: Bolzano, Alumix, via Volta. Ore: 20.30. Info: Associazione Amici dei Bambini, Tel. 0471 301036, aibibolzano@amicideibambini.it - mm

17. - 18.07.09 | Ve. - Sa. > "Live Aid": Emergency a favore delle persone in difficoltà

Kermesse musicale con Emergency e un gruppo di infaticabili volontari bolzanini, a cominciare dalla cover band degli U2, gli Elevation, molto attenti da sempre ai problemi sociali e civili.
Per due pomeriggi nove band locali che vogliono aiutare i meno fortunati, si danno il cambio sul grande palco allestito sul Talvera. I primi a salire on stage, venerdì 17 alle 18 sono i Salvador, seguiti alle 19 da Ago & Friends, nome scelto da Accarino quando non canta con la Spolpo. Luogo: Bolzano, Prati del Talvera. Ore: 18. - mm

Verschiedenes

28.07.-02.08.09 | > Sommertage für blinde und sehbehinderte Kinder und ihre Familien

Ziel dieses Projekts ist es, Kindern, die als integrierte Schüler die Regelschule besuchen, die Möglichkeit zu geben, sich untereinander kennen zu lernen und sich auszutauschen. Zudem wird auch für die Eltern ein vielseitiges Programm maßgeschneidert, das nicht zuletzt das Ziel verfolgt, ihnen die Welt und Anliegen der betroffenen Kinder auf lockere Art und Weise noch näher zu bringen. Ort: Blindenzentrum St. Raphael, Schießstandweg 36, Bozen. Zeitraum: 29. Juli bis 2. August 2009. Info: Tel. 0471 442324/25, info@blindenzentrum.bz.it - al

Radio/TV/Film bearbeitet von magdalena@poeder.it

16.07.09 | Do. > "Erkennen, wie Menschen ihren Lebensumständen einen Sinn abgewinnen"

"Erkennen, wie Menschen ihren Lebensumständen einen Sinn abgewinnen". Michael Kerbler im Gespräch mit dem Autor Richard Sennett, der zu den bekanntesten Theoretikern unserer Zeit gehört. Radio Ö1, Donnerstag, 16. Juli 2009, Zeit: 21:01 Uhr. Info: http://oe1.orf.at - al

17.07.09 | Mi. RADIO: Smart Senior - Intelligente Dienstleistungen für Senioren

Die Altersgruppe der über 60-Jährigen wächst weltweit am schnellsten. Das lässt auch die Kosten für die Gesundheitsversorgung in die Höhe schnellen. Eine Möglichkeit, diese Kosten zu senken und gleichzeitig den Senioren den Alltag zu vereinfachen, ist die Entwicklung von neuen Technologien. "Smart Senior - Intelligente Dienstleistungen für Senioren" - so nennt sich ein Entwicklungsprojekt in Deutschland, das Partner aus Industrie und Forschung zusammenbringt. Ziel des 43-Millionen-Projektes ist es, innerhalb der nächsten drei Jahre intelligente Assistenzsysteme zu entwickeln, die die Gesundheit und Mobilität älterer Menschen fördern soll. Radio Ö1, Freitag, 17. Juli 2009, Zeit: 19:05 Uhr. Info: http://oe1.orf.at - al

17.07.09 | Fr. > TV: Neue Heimat für Einwanderer

Südtirol und die Einwanderer: Mit diesem schwierigen Thema setzt sich die Sendereihe unter dem Motto "Neue Heimat" auseinander. In vier Filmen, die der Sender Bozen zeigt, versuchen die Autoren Martin Hanni und Oskar Giovanelli das Thema Immigration auf distanzierte Weise zu beleuchten. Ohne zu beschönigen werden Fehlinformationen und Vorurteile aufgegriffen und zahlreiche Experten befragt. Der innovative Mix aus Musik, Schnitt und Information macht diesen Film zu einem Experiment mit Tiefgang. Rai Sender Bozen, Freitag, 17. Juli 2009, Zeit: 21:48 Uhr. Info: Tel. 0471 902204, www.senderbozen.rai.it - al