Hoher Kontrast Grafische Version
Newsletter

Newsletter 'social' - Nr. 16|2009 vom 29.07.2009

Die Herausgabe des Newsletter "Social" seitens des Dachverbandes wurde Ende 2010 aus Kostengründen eingestellt.
Als Dachverband für Soziales und Gesundheit mit derzeit 46 angeschlossenen Organisationen erlauben wir uns, auf unser Rundschreiben hinzuweisen, welches über Aktuelles in den Organisationen, Diensten, Arbeitsgruppen und Gremien des Dachverbandes Auskunft gibt und ca. monatlich erscheint.

Inhalt

Header

Panorama

Frauen

Menschen mit Behinderung

Migration

Kinder und Jugend

Familie

Senior/innen

Gesundheit und Wohlbefinden

Seminare/Kurse/Ausbildung

Kultur und Freizeit

Verschiedenes

Radio/TV/Film

Header

Soziales Pressearchiv jetzt mit vollständigen Artikeln der Neuen Südtiroler Tageszeitung

Die tägliche Recherche in Südtirols Zeitungen und Wochenzeitschriften ergibt eine beachtliche Anzahl an Artikeln und Beiträgen, die soziale Themen betreffen. Diese Texte werden seit dem Jahr 2000 täglich im Pressearchiv des Informationsdienstes im Dachverband der Sozialverbände gesammelt. Dank eines Übereinkommens mit der "Neuen Südtiroler Tageszeitung" stehen deren Artikel zu sozialen Themen nun dort erstmals vollinhaltlich zur Verfügung. Im Laufe des Vormittags sind die Artikel im Sozialportal im Volltext aufrufbar. Damit stehen - außer der Tageszeitung Dolomiten, die eine Veröffentlichung untersagt - alle lokalen Südtiroler Tageszeitungen vollinhaltlich zur Verfügung: Alto Adige, Corriere dell'Alto Adige, Neue Südtiroler Tageszeitung. Daneben werden noch mehrere Wochenzeitungen beobachtet und erfasst. Bisher sind insgesamt bereits über 58.000 Artikel gesammelt worden. Ein Suchsystem ermöglicht Recherchen nach Begriffen und Zeiträumen. Interessierte können sich für die kostenlose tägliche (um 9 Uhr) Zusendung der Presseübersicht durch E-Mail abbonieren. Info: www.social.bz.it - al

Panorama

Starker Anstieg bei Finanzieller Sozialhilfe - Theiner: "Soziales Netz hält trotz Krise"

Nach den ersten Monaten im Jahr ist klar: Heuer gibt es einen erheblichen Anstieg der Gesuche um finanzielle Sozialhilfe. Gegenüber den Vergleichsdaten des Vorjahres haben bereits 30 Prozent mehr Menschen um Beiträge angefragt, die Ausgaben stiegen damit um 44 Prozent an. Am stärksten ist die Zunahme in Bozen, Meran und Überetsch-Unterland. Rund ein Drittel der Mehr-Ausgaben sei auf die seit Oktober 2008 um 100 Euro im Monat erhöhte Finanzielle Sozialhilfe zurückzuführen. Der Rest hänge mit der Wirtschaftskrise zusammen, sagt Landesrat Theiner. Im Jahr 2008 wurden insgesamt 7.723 Haushalte betreut, die Ausgaben betrugen 14,014 Mio. Euro. Genau 10,370 Mio. Euro machten im letzten Jahr allein die Ausgaben für das Soziale Mindesteinkommen und die Mietzuschüsse aus. Im ersten Halbjahr 2009 belaufen sich diese Ausgaben bereits auf 7.532.817 Euro. Der Anteil der Nicht-EU-Bürger am Sozialen Mindesteinkommen beträgt heuer im ersten Halbjahr 36,7 Prozent. Das ist eine leichte Erhöhung im Vergleich zu den letzten Jahren. Info: Landesamt für Senioren und Sozialsprengel, Tel. 0471 418250, luca.critelli@provinz.bz.it - al

Sozialbericht 2008 des Betriebs für Sozialdienste Bozen erschienen

Gewichtig ist die Bilanz des Jahres 2008 des Betriebs für Sozialdienste Bozen (BSB): der Sozialbericht umfasst 200 Seiten und im Prinzip würde jedes der einzelnen Kapitel mehr Informationen, Daten und Material liefern, als wir hier unterbringen können. Jedenfalls zeigt der Bericht Veränderungen und Umbrüche auf. Die größten Veränderungen die das letzte Jahr wesentlich mitbestimmt haben, waren die Einführung der Pflegesicherung und allgemeine gesellschaftliche Entwicklungen wie die zunehmende Veralterung, die Einwanderung und steigende Arbeitslosigkeit. Dies und die damit zusammenhängenden Auswirkungen auf die Dienste des BSB sind gleichzeitig die größten Herausforderungen für die Zukunft. Die Entwicklungen gehen natürlich weiter. Die Wirtschaftskrise hat heuer laut Manuela Gotto zu einer "explosionsartigen Zunahme bei der finanziellen Sozialhilfe geführt". Die Leiterin der Abteilung Sozialsprengel berichtet von 70 Prozent mehr Anfragen in den ersten fünf Monaten dieses Jahres. Der Bericht kann beim BSB angefordert werden. Info: Tel. 0471 457700, Direktion@sozialbetrieb.bz.it - al

Zehn neue Sozialpädagog/innen und drei Sozialarbeiter/innen haben ihr Studium beendet

Zehn neue Sozialpädagoginnen und drei Sozialarbeiter/innen haben ihr Studium am 22. Juli 09 mit ihren Laureatsarbeiten beendet. Verena Rainer hat über die "Möglichkeiten der beruflichen Integration von Menschen mit Behinderung auf dem offenen Arbeitsmarkt in Südtirol - mit dem Hauptaugenmerk auf Menschen mit geistiger Beeinträchtigung" geschrieben. Mit der Arbeitsintegration von Behinderten hat sich auch Morgan Kasslatter befasst. Die Abschlussarbeit von Martina Schöpfer dreht sich um Scheidungskinder, jene von Johanna Brunner beschäftigt sich mit weiblichem Rechtsextremismus. Christine Pfattner hat über Selbsthilfe und Selbsthilfegruppen geschrieben, Nadia Schieder über "Tiergestützte Therapie: Möglichkeiten und Wirkungen für Klienten in Südtirol", Irene Heidenberger hat über "Prinzipien und Kriterien bei Auswahlverfahren von Pflegefamilien in Südtirol" geforscht. Christine Kompatschers Abschlussarbeit ist der Entwicklungszusammenarbeit gewidmet, Sara Clara hat über das Konsumverhalten von Kindern geschrieben, Lisa Pfitscher über ein Dorf in Tansania und die AIDS-Problematik. Info: Tel. 0472 014000, www.unibz.it - al

Die Ermittlungen gegen die Vereine "grain" und "rainbow" wurden archiviert

Nach vier Jahren Ermittlungen sind die Untersuchungen der Staatsanwaltschaft gegen die Vereine "grain" und "rainbow" nun archiviert und abgeschlossen worden, denn es gab keine Unregelmäßigkeiten. Im Herbst 2005 war den Brunecker Vereinen, mit ihren Vorständen vorgeworfen worden, öffentliche Gelder veruntreut zu haben. Nun wurden die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und der Finanzbehörde zu den verschiedenen straf- und verwaltungsrechtlichen Vorwürfen alle entkräftet und am 04.02.2009 vom Voruntersuchungsrichter auf Antrag der Staatsanwaltschaft unter der Prot. Nr. 2166/06619 endgültig archiviert. Info: Tel. 0474 555819, www.grain-bz.org - al

Beratungsstelle Si-Mo bleibt im August geschlossen - Beratungen gehen aber weiter

Si-Mo Sicherheit&Mobilität, das Beratungs- und Dokumentationszentrum zum Abbau von architektonischen Hindernissen und für Sicheres Wohnen im Alter in Südtirol bleibt im August geschlossen. Der Beratungsdienst kann aber an den Tagen 04., 06., 25. und 27. August von 16.00 bis 19.00 Uhr im Büro in der Galileistraße 4/a beansprucht werden. Info: Tel. 0471 1940144, www.si-mo.it - al

"Tracce di libertà, nei frammenti l'intero": mostra del Progetto Odòs

Dal 31 luglio al 4 agosto la fondazione Odar, in collaborazione con la Caritas ed il Progetto Odòs, organizza una mostra presso la Piccola Galleria di via Streiter 25 a Bolzano. L'esposizione, dal titolo "Tracce di libertà, nei frammenti l'intero", è il frutto del lavoro di alcuni detenuti ed ex detenuti ospiti del Progetto Odòs, svolto all'interno delle attività di laboratorio curate da due operatori del servizio. Il servizio Odòs è una casa di accoglienza e un punto di consulenza per detenuti, ex detenuti, persone in attesa di giudizio ed i loro familiari. L'equipe di Odòs accompagna gli ospiti in un percorso di reinserimento sociale e lavorativo, accogliendoli in una struttura aperta 24 ore al giorno, tutti i giorni dell'anno. Parte dell'inserimento sociale passa anche attraverso una nuova acquisizione delle proprie capacità. E' proprio in questa direzione che hanno preso forma alcuni atelier e laboratori creativi di cui questa esposizione è espressione. La mostra verrà inaugurata il 31 luglio alle 11 e rimarrà aperta tutti i giorni dalle 9.30 alle 18.30. Info: tel. 0471 067400, odos@caritasodar.it - al

Soziales und mehr in der Broschüre "Che me dëida pa?"

Das Gadertal ist eines der Dolomitentäler, in denen die ladinische Sprache gesprochen wird. Natürlich gibt es auch dort viele Vereine und Dienste, die Unterstützung anbieten und Informationen jeglicher Art weitergeben. Eine Projektgruppe hat versucht, alle in diesem Zusammenhang für den Leser wichtigen Informationen so umfassend wie möglich zu sammeln. Deshalb wurde nun zum 4. Mal die Broschüre "Che me dëida pa?" aufgelegt, mit vielen nützlichen Informationen, Kontakten, Telefonnummern. Info: Tel. 0474 524552, Download: http://www.bzgpust.it/gemeindeamt/download/220587989_1.pdf - al

Abschlussfeier des Tätigkeitsjahres der Einrichtung Seeburg in Brixen

Am 14. Juli feierte die Einrichtung Seeburg den Abschluss ihres Tätigkeitsjahres. Die Feier gab Anlass, Rückschau auf das vergangene Jahr zu halten und Erlebtes auszutauschen. Die betreuten Menschen und ihre Betreuer/innen trafen sich mit den Angehörigen auf dem Kirchplatz in Milland, wo Zelte und Stände für das Mittagsessen aufgestellt wurden. In Anwesenheit von 200 Personen wurde den Gottesdienst zelebriert, der von den Menschen mit Beeinträchtigung als Ministrant/innen, im Chor, und als Tänzer/innen mitgestaltet wurde. Neben den Angehörigen und Freiwilligen nahmen der Direktor der Sozialdienste Eisacktal, Josef Pichler, und die Leiter der Einrichtungen Engl Valentin und Ernst Erlacher an den Feierlichkeiten teil. Nach dem Gottesdienst traf man sich mit der Pfarrgemeinde Milland und anschließend wurden alle Teilnehmer/innen zum Mittagessen mit musikalischer Umrahmung geladen. Freiwillige und Betreute halfen bei der Verteilung des Mittagsessens, welches von den Köchen der Einrichtung Seeburg zubereitet wurde. Für viele betreute Personen beginnen nun die Sommerferien, die sie mit ihren Familien verbringen werden. Info: Tel. 0472 820533, josef.pichler@bzgeis.org - mm

A ottobre, a Roma, il primo Salone dell'editoria sociale: un libro aperto sulla società

Dalla disabilità all'immigrazione, passando per il terzo settore e il lavoro sociale, attraverso le tossicodipendenze, il disagio psichico e il carcere, per finire poi tra economia solidale e welfare. Dal 2 al 4 ottobre, prenderà vita nel cuore di Roma il Salone dell'Editoria Sociale, il primo a livello nazionale. Nonostante l'enormità di testi pubblicati, le numerose riviste e la fervente attività di auto-produzione su questi temi, l'editoria sociale in Italia non ha luoghi di incontro, forme di comunicazione e di contatto. Le pubblicazioni a sfondo sociale sono poco conosciute dal largo pubblico e spesso sembra che non lo riguardi. L'editoria sociale fatica ad entrare in rapporto con il variegato mondo del terzo settore e del volontariato, con il mondo delle istituzioni scolastiche ed universitarie e a volte con le stesse categorie a cui essa intende rivolgersi. Su questo versante in Alto Adige viene proposta la serie "Operatori sociali incontrano Autori" in quattro incontri annuali. "Raccontare il Sociale" è invece il motto di un'iniziativa che avrà inizio in autunno con il supporto di scrittori altoatesini. - Reinhard Gunsch

Freiwilligenfest in Matschatsch: Die Ehrenamtlichen machen den Unterschied

Der Sozialsprengel Überetsch arbeitet seit längerem daran, Ehrenamtliche ins operative Geschehen der Sozialarbeit einzubinden und sie dafür zu gewinnen. Insgesamt sind 111 Ehrenamtliche für den Sozialsprengel tätig. Am 25. Juli haben sich die meisten davon zu einem Fest in Matschatsch getroffen, mehrheitlich Freiwillige der Generation 50+. Lange Zeit wurde das ehrenamtliche Engagement vor allem als einseitiges Geben, als gute Tat, verstanden: Jemand spendete Zeit, Können und Motivation für andere Menschen, für eine Idee oder gute Sache. Diese Sichtweise hat sich im Laufe der letzten Jahre verändert. "Seit geraumer Zeit wird stärker das wechselseitige Geben und Nehmen betont und ins Blickfeld gerückt", sagt Christian Anegg, der mit Franziska Jageregger für die Koordination der verschiedenen freiwilligen Dienste im Sozialsprengel verantwortlich ist. "Im Zuge der Leitbilddebatten in der Bezirksgemeinschaft wird das freiwillige Engagement zunehmend als eine wichtige gesellschaftliche Ressource thematisiert, nicht zuletzt auch als Lernfeld für Heranwachsende", sagt die Direktorin der Sozialdienste Liliana Di Fede. Info: Tel. 0471 671626, Christian.Anegg@bzgue.org - al

ChancenGleichheit

Frauen

Violenza sessuale: via libera della Camera alla legge

Il 14 luglio la Camera ha approvato la legge contro la violenza sessuale. Il testo prevede pene più severe per chi commette il reato, possibilità per gli enti locali e per la presidenza del consiglio di costituirsi parte civile nei processi, allungamento dei tempi di prescrizione del reato, programmi scolastici contro la violenza e la discriminazione sessuale. All'autore del reato di violenza sessuale spetta la reclusione da sei a dodici anni, da due a sei anni nei casi di minore gravità. Scatta un'aggravante se la violenza è commessa su minori di 16 anni, se vengono usate armi, sostanze alcoliche o stupefacenti, se l'autore del reato simula la qualità di pubblico ufficiale o di incaricato di pubblico servizio, se l'autore è un genitore o un tutore o nel caso in cui il reato avvenga sul luogo di lavoro con abuso di relazioni di ufficio o di prestazione d'opera, se le vittime sono donne incinte, persone con problemi fisici o psichici, disabili. Puniti i maltrattamenti di familiari, le lesioni gravi, molestie sessuali e violenza di gruppo e l'ergastolo se alla violenza segue la morte della vittima. Ora la legge passa al Senato. Info: www.camera.it - mm

Donne e violenza: delegazioni di Moldavia e Kossovo visitano l'Associazione Gea

A giugno il Centro d'Ascolto Antiviolenza e la Casa delle Donne di Bolzano, gestito dall'Associazione Gea, è stato visitato da una delegazione kossovara del Centro Benessere delle donne di Peja/Pec, accompagnata da una referente dell'Associazione Trentino per il Kossovo. Le operatrici di Peja/Pec, impegnate nella prevenzione e nell'assistenza alla donne e minori vittime di violenza, hanno voluto approfondire l'approccio teorico ed il lavoro di consulenza svolto al Centro Antiviolenza nonché le attività e la gestione della Casa protetta. Ad aprile il Centro d'Ascolto Antiviolenza e la Casa delle Donne di Bolzano erano stati visitati da una donna sindaco di una città moldava. In Moldavia è stato finanziato un progetto per la costruzione di una Casa delle Donne, grazie al sostegno della Provincia e dell'Associazione "Südtirol hilft". L'incontro aveva lo scopo di conoscere le modalità di lavoro del Servizio altoatesino e gli elementi utili alla costruzione, al coordinamento e all'organizzazione di una struttura protetta per donne in situazione di violenza. E' prevista anche una formazione alle operatrici di Moldavia e Kossovo. Info: tel. 0471 513399, frau.gea@virgilio.it - mm

Menschen mit Behinderung

Lebenshilfe organisiert Familienwoche und sucht Helfer für die Ferienangebote 2009

Auch heuer organisiert der Landesverband Lebenshilfe eine Familienwoche im Ferienhaus Masatsch in Oberplanitzing bei Kaltern. Diese findet vom 16. bis 23. August 09 statt und gibt Familien mit behinderten Kindern und deren Geschwistern die Möglichkeit gemeinsam Urlaub zu machen, wobei die Kinder von Assistentinnen betreut werden. Einige Plätze sind noch frei. Außerdem sucht die Lebenshilfe für einzelne Ferienangebote im Sommer 2009 noch Assistentinnen und Gruppenleiter. Bewerben können sich volljährige Personen, die bereit sind, Menschen mit Behinderung in ihrem Urlaub zu begleiten und zu unterstützen. Info: Martina Pedrotti, Tel. 0471 062528, 9-12 Uhr, pedrotti@lebenshilfe.it - al

Dellantonio: "Arbeitseingliederung von Menschen mit Behinderung schwieriger geworden"

"Die Arbeitseingliederung von Menschen mit Behinderung ist schwieriger geworden", sagt Enzo Dellantonio, Präsident der Sozialen Genossenschaft "independent L.". Er blickt auf eine über 10jährige Erfahrung im Bereich zurück und nennt zwei Gründe für die zunehmenden Schwierigkeiten: zum einen die Finanz- und Wirtschaftskrise, die die Suche nach einer Anstellung, insbesondere für ohnedies eher benachteiligte Berufsgruppen erschwert hat. Zum anderen das Problem, dass der Ablauf einer Arbeitsintegration stärker bürokratisiert worden ist. "Alle Kandidaten müssen beispielsweise durch die 104er Kommission, die feststellt ob die Menschen auch arbeiten können bzw. dürfen. Zudem können wir als independent L. nicht mehr selbst und im Alleingang Betriebe ausfindig machen, die jemanden anstellen würden. Wir können dies nur mehr in enger Zusammenarbeit mit den Arbeitsvermittlungszentren machen. Die Zusammenarbeit klappt gut, trotzdem hat sich das Prozedere verlangsamt", findet Dellantonio. Eine gelungene und effektive Arbeitsintegration abseits von kurzfristigen Projekten ist und bleibe eine große Herausforderung - mit oder ohne Krise. - al

Wieder 10 Menschen mit Behinderung fit für den Arbeitsmarkt

Mit der Diplomübergabe endete letzten Freitag, 24. Juli der ESF-Fachkurs "Independent 2008". Die 10 Teilnehmer/innen haben beim von der Sozialen Genossenschaft independent L. abgehaltenen Kurs zur beruflichen Wiedereingliederung gelernt, wie man mit dem Computer umgeht und erhielten dafür unter anderem auch den Europäischen Computerführerschein (ECDL). Der Kurs vermittelt inzwischen aber nicht nur informatische Kenntnisse sondern schwerpunktmäßig auch Kenntnisse in der Verwaltungsarbeit, die vom Arbeitsmarkt am meisten gefragt seien. Ein großes Plus des Kurses sei auch die Doppelsprachigkeit, sagt Enzo Dellantonio von independent L., denn der Unterricht erfolgt in deutscher und in italienischer Sprache, Dozenten und Kursteilnehmer sind bunt gemischt deutsch- und italienischsprachiger Muttersprache. Bei verschiedenen Praktikas in öffentlichen oder privaten Körperschaften konnten die Kenntnisse bereits in der Praxis umgesetzt werden. Noch nicht alle Absolventen haben aber eine fixe Arbeit gefunden. Im Herbst soll der Kurs zum 10. Mal stattfinden. Info: Tel. 0473 200397, www.independent.it - al

Gelungene Arbeitseingliederung in der Mensa am Vinschger Tor, Meran

Seit mehr als einem Jahr gehören fünf Frauen vom Behindertendienst zur Crew der "Mensa am Vinschger Tor" der Caritas. "Die Zusammenarbeit läuft wie am Schnürchen, wir alle sind sehr zufrieden", lobt Mensa-Leiter Franz Zeller die Arbeit, die Erika, Maria Teresa, Annelies und Gertraud in Begleitung von Maria Braun vom Pastor Angelicus in der Mensa leisten. Das Team der Mensa am Vinschger Tor zählt fast 40 Mitarbeiter/innen: Küchenpersonal, Service, Ausfahrer, Reinigungspersonal und die Gruppe des Pastor Angelicus. Insgesamt werden täglich 650 Essen vorbereitet: Im Speisesaal essen zwischen 11 und 14 Uhr jeden Tag Senior/innen, Schüler/innen, Beamte und die Kreuzschwestern, die im Haus leben. Die Mensa am Vinschger Tor beliefert aber auch viele Einrichtungen zwischen Bozen und Meran, die Mensa einer Grundschule in Lana und das Altersheim in Tscherms. Info: Tel. 0473 200993, mensa.v@caritas.bz.it - al

Seit Mai zu fünft in der WG "La Spona": Kein Heimweh nach Zuhause

Am 4. Mai 2009 wurde das Wohnhaus "La Spona" eröffnet. Die Wohngemeinschaft setzt sich zurzeit aus fünf Menschen mit Behinderung zusammen, vier Männer und eine junge Frau, alle im Alter zwischen 21 und 54 Jahren. Begleitet werden sie von zwei Betreuerinnen. Die Betreuten arbeiten tagsüber in der Geschützten Werkstatt, die sich im Erdgeschoss befindet und wohnen von Montag bis Freitag in der WG, am Wochenende fahren sie derzeit noch nach Hause. Die Betreuten haben sich in der Wohngemeinschaft gut eingewöhnt. Sie helfen im Haushalt engagiert mit: beim Kochen, Abwaschen, Aufräumen, bei der Versorgung des Gemüsegartens usw. Welche Aufgaben jeder Betreute hat, wird am Anfang der Woche gemeinsam entschieden. Auch was jeweils zum Abendessen gekocht wird, wird immer am Montag mit der ganzen Gruppe festgelegt. Dieses Zusammenleben und -arbeiten fördert den Gruppenzusammenhalt, stärkt aber auch jeden Einzelnen in seinen Fähigkeiten und in seiner Selbständigkeit. Die Betreuten fühlen sich wohl, sie unterhalten sich viel gemeinsam, helfen einander und trösten sich gegenseitig, falls Probleme auftreten. Info: Tel. 0471 843060, laspona@bzgpust.it - al

Migration

Edilizia agevolata e cittadini extracomunitari: cambiano le percentuali

Il 20 luglio scorso la Giunta provinciale ha fissato nuove regole per gli stranieri non Ue in materia di sussidio casa, agevolazioni edilizie e alloggi Ipes. Che le graduatorie per gli alloggi sociali agli stranieri dovessero essere separate era già stato previsto lo scorso ottobre. Ora il numero delle abitazioni Ipes da assegnare in locazione ai cittadini non Ue e agli apolidi sarà determinato in proporzione alla media ponderata tra la loro consistenza numerica ed il loro fabbisogno. Per il 2009 la percentuale di alloggi IPES da assegnare in locazione è del 6,83 per cento e del 7,90 per cento l'entità dei mezzi per la concessione di agevolazioni edilizie per l'acquisto, la costruzione ed il recupero di abitazioni per il fabbisogno abitativo primario e al sussidio casa previsti nel programma degli interventi. "Per il 2009 l'Ipes non potrà più soddisfare alcuna domanda", dice il presidente dell'Ipes Albert Pürgstaller, "poichè il contingente previsto è già stato raggiunto". La Caritas parla di "rischio di esclusione sociale per gli stranieri", i sindacati Cgil, Cisl e Uil sono pronti a dare battaglia ad una norma che "crea discriminazioni". - mm

Concluso il primo Corso gratuito di italiano intensivo per stranieri

Favorire l'integrazione in Alto Adige è l'obiettivo dell'Associazione multietnica "Integration" di Bolzano, nata nel 2004. Una delle vie per una migliore integrazione è quella di promuovere la conoscenza delle lingue italiana e tedesca. Il 15 luglio si è concluso il primo Corso gratuito di italiano intensivo per stranieri ed il 17 luglio, presso la sede dell'associazione al Premstallerhof in via Dolomiti 14 a Bolzano, sono stati consegnati gli attestati di frequenza ai partecipanti. "Per apprendere una lingua non sono sufficienti corsi di poche ore", spiega la coordinatrice corsi Nuris Isabel Mendoza Obregón, "mentre corsi intensivi strutturati su più livelli favoriscono l'apprendimento e l'inserimento nel mondo del lavoro e nella società locale". I corsi sono sostenuti dall'Ufficio Educazione Permanente della Provincia di Bolzano. Sono aperte le iscrizioni ai prossimi corsi. Info: Nuris Isabel Mendoza Obregón, tel. 328 5319777, integration@email.it - mm

"I work programme - il mio futuro sono io": un orientamento per donne straniere

A settembre inizierà un corso per donne straniere cofinanziato dall'Ufficio per il Fondo Sociale Europeo della Provincia di Bolzano. "I work programme - il mio futuro sono io", questo il titolo del corso, offrirà orientamento alle donne straniere, il cui obiettivo è di incrementare e valorizzare le proprie capacità e competenze e che vogliono inserirsi nel mondo del lavoro, ma che non hanno ancora gli strumenti per farlo. Il corso di quest'anno segue la linea di percorsi già intrapresi, come "Impronte" e "Trasformazioni", molto apprezzati dalle utenti. E' rivolto a 15 donne straniere maggiorenni con permesso di soggiorno, anche in fase di rinnovo, e con una sufficiente conoscenza della lingua italiana. Il corso è gratuito e si svolgerà a Bolzano da settembre 2009 a giugno 2010. Prevede lezioni teoriche in lingua italiana, laboratori di lingua, informatica e uno stage. Le iscrizioni sono aperte presso l'Associazione Donne Nissà in via Cagliari 22/A a Bolzano, da lunedì a venerdì, dalle 9.30 alle 12.30. Iscrizioni entro il 4 settembre. Info: tel. 0471 935444, www.nissa.bz.it - mm

Generationen

Kinder und Jugend

Regole, rispetto e solidarietà: la "Scuola calcio" dell'Associazione La strada-Der Weg

Far divertire i ragazzi, sostenere le famiglie, favorire un approccio positivo allo sport: questi gli obiettivi della Scuola calcio, organizzata in estate dall'Associazione La strada-Der Weg. L'iniziativa, promossa dai centri giovani "Villa delle Rose" e "Charlie Brown" per la terza volta, è nel pieno del terzo turno ed è già tempo per un primo bilancio: 440 domande totali di iscrizione, quasi il doppio della capienza disponibile. Non solo calcio, si gioca anche a basket, calcetto, ping pong o si sta semplicemente insieme. Gli educatori sensibilizzano i ragazzi al valore dello sport, al senso delle regole, del rispetto dei compagni e degli avversari. Si impara a far prevalere lo spirito di gruppo a discapito dei risultati, il giocare per la stessa durata a discapito del far giocare solo i più forti, la coppa disciplina quale primario obiettivo a discapito del piazzamento in classifica. Un percorso educativo che dà continuità al progetto "Excelsior". Insomma, il calcio come strumento educativo per far vivere ai ragazzi partecipanti un'esperienza nella quale scoprire il gusto di fare le cose insieme agli altri. Info: tel. 0471 203111, info@lastrada-derweg.org - mm

Bullismo: progetto di prevenzione "Bull I Dog" in una scuola di Bolzano

Il bullismo si può combattere anche grazie all'aiuto dei cani, maestri nel comunicare le emozioni in modo diretto. Lo dimostra il progetto "Bull i dog" alla scuola media "Ada Negri", proposto dall'Azienda Servizi Sociali di Bolzano e in particolare dal distretto sociale Don Bosco, Intendenza scolastica italiana, Istituto comprensivo scolastico Bolzano 2 e cooperativa sociale "Gli amici di Sari" di Bolzano. Nel lavoro con gli animali i ragazzi hanno imparato a sperimentare e riconoscere meglio le proprie e le altrui emozioni, a comunicare anche attraverso il linguaggio non verbale e a provare empatia per l'altro, atteggiamenti che si contrappongono alla prepotenza e indifferenza che sono all'origine del bullismo. Nel percorso i ragazzi sono stati accompagnati dai collaboratori e volontari della cooperativa e dagli insegnanti che hanno condiviso il progetto. I ragazzi hanno realizzato anche un calendario delle emozioni, con foto e poesie create da loro stessi, diventando così portatori del messaggio antiprevaricatore. Dati i risultati positivi raggiunti, il progetto potrebbe essere esteso ad altre scuole. Info: tel. 0471 501813, silvia.fusaro@aziendasociale.bz.it - mm

Rechtsradikalismus: Runder Tisch von der Landesregierung eingesetzt

Unter dem Vorsitz von Landesrat Richard Theiner will die Landesregierung einen Runden Tisch der Jugendarbeiter einsetzen, um dem Phänomen des Rechtsextremismus entgegen zu wirken. Ziel ist es, Vorschläge für Maßnahmen zu sammeln und zu möglichst vielen Jugendlichen Kontakt aufzunehmen. "Leider verschließen sich diese Jugendlichen oft der Diskussion", sagt Landeshauptmann Durnwalder, "aus diesem Grund sollen geeignete Programme ausgearbeitet werden". Im Burggrafenamt, wo es angeblich eine Hitlerjugend-Organisation geben soll, ist der Verein "Strymer, Streetwork & mobile Jugendarbeit" aktiv. "Unsere Aufgabe ist es, der Jugend Visionen und Werte zu vermitteln", meint Thomas Sigmund, Präsident des Vereins. "Strymer" hat ein Ausstiegsprogramm ins Leben gerufen, das auf die Finanzierung wartet. Am Runden Tisch werden Klaus Nothdurfter, Claudio Andolfo und Wilma Runggaldier von den Landesämtern für Jugendarbeit, sowie Peter Koler vom Forum Prävention, Oswald Schiefer als Vertreter der Bezirksgemeinschaften und Arnold Schuler als Präsident des Gemeindenverbands teilnehmen. Info: Tel. 0471 418000, richard.theiner@provinz.bz.it; Tel. 0473 490715, info@strymer.it - mm

Familie

Gruppo di auto aiuto per separati e divorziati a Bolzano

Da qualche anno a Bolzano è attivo un gruppo di auto aiuto per separati e divorziati. Nel gruppo, fequentato da uomini e donne, si condividono esperienze, ci si sente accolti, ci si ascolta, ci si incoraggia, non ci sente più soli, si trova la forza di accettare il proprio vissuto e di trovare il proprio percorso di vita, dopo la sofferenza e l'abbandono causati dalla rottura di un rapporto. Nel gruppo si è accomunati dagli stessi problemi: il mancato dialogo nella coppia, l'educazione dei figli dopo la rottura della coppia, la situazione economica precaria. "Spesso ci si rende conto solo dopo la separazione o il divorzio che la comunicazione non c'è stata, che per il quieto vivere si è andati avanti fino ad un punto di non ritorno", spiega una delle due facilitatrici del gruppo, che desira rimanere anonima. "Ma il dialogo bisogna impararlo, occorre la volontà di mettersi in gioco e il gruppo aiuta proprio ad aprirsi, ad elaborare il vissuto e a confrontarsi con gli altri, ricavandone forza". Il gruppo si ritrova il mercoledì, presso la sede dell'Asdi a Bolzano, d'estate, a Natale, a Capodanno, periodi in cui ci si sente soli. Info: tel. 0471 266110, info@asdibz.it - mm

Sozialtisch: Arbeitskreis Familie fordert Anrechnung der Erziehungsjahre bei Frauen

Wenn das Rentenalter erhöht wird, müssen unbedingt die Ersparnisse für Frauen und Familien verwendet werden. Das ist die Aufforderung des Arbeiskreises "Familie, Frauen und Gesundheit" des Sozialtisches von Oskar Peterlini, der unter dem Vorsitz von Herta Mitterer getagt hat. Der Sozialtisch hat sich mit dem Problem der Erhöhung des Rentenalters für Frauen auf 65 Jahre beschäftigt und unterstützt die Forderung nach Anerkennung von Erziehungsjahren und Pflegearbeit, die in den Familien immer noch zum größten Teil von Frauen geleistet wird. "Sie sind diejenigen, die neben der Doppel- und Dreifachbelastung oft auch berufliche Nachteile hinnehmen müssen, um ihrer Rolle gerecht zu werden", meint Herta Mitterer. "Da die Belastungs- und Leistungsfähigkeit mit zunehmendem Alter abnimmt, werden sich in Zukunft neue Probleme, nicht nur für die Betroffenen, sondern für die gesamte Gesellschaft einstellen". Die politisch Verantwortlichen scheinen dies aber nicht erkannt zu haben. Die getroffenen Maßnahmen führen am Ende zu keiner Einsparung, sondern womöglich zu höheren Kosten. Info: Tel. 335 1213111, oskar.peterlini@senato.it - mm

Frühbetreuung für Eltern von Kindern mit Behinderung in Brixen

Vor 8 Jahren ist in Brixen ein Frühbetreuungsprojekt für Eltern gestartet, das vom Elternverband AEB angeregt und vom Psychologischen Dienst und Reha-Dienst des Krankenhauses initiiert wurde, zusammen mit Kinder- und Hausärzten. Wenn ein Kind mit Behinderung, etwa Down-Syndrom, auf die Welt kommt, werden den Eltern Psychologen zur Seite gestellt und Kontakte zu anderen Betroffenen angeboten. In einer Ausbildung vertiefen die Psychologen, wie den Eltern die Diagnose vermittelt wird. Den Eltern werden auch Informationen über Einrichtungen gegeben, wo sie Unterstützung und Erfahrungsaustausch mit anderen Betroffenen finden können. "Vor dem Privacy-Gesetz haben wir die Eltern im Krankenhaus besucht", sagt Ida Psaier, AEB-Vizepräsidentin und Ideatorin des Projektes in Brixen. "Seitdem das Gesetz in Kraft ist, dauert es länger, bis wir mit den Eltern in Kontakt treten können. Sie bekommen die Unterstützung der Psychologen, aber sie zögern, sich an den Verband zu wenden". Das Projekt, das durch Kontakte mit den Ärzten entstanden ist, hat sich gut entwickelt und soll auch auf andere Krankenhäuser Südtirols ausgedehnt werden. Info: Tel. 0472 813100, clara.astner@sb-brixen.it - mm

Senior/innen

Bunte Berufspalette + langjährige Arbeitserfahrung = Mitarbeiter/in des Monats

Erstmals sind in drei Südtiroler Altenheimen die "Mitarbeiter/innen des Monats" gewählt worden. Und es ist interessant, welche Berufe bzw. Menschen von Arbeitskollegen und den Angehörigen von Heimbewohnern ausgewählt wurden: Mitarbeiter des Monats Juni des Wohn- und Pflegeheims St. Pauls ist Konrad Gaiser. Der Hausmeister arbeitet dort schon seit 22 Jahren und freut sich über die schöne Anerkennung, denn wenn er gebraucht wird, steht er nahezu rund um die Uhr zur Verfügung, ganz gleich ob Schnee zu räumen ist, die Heizung ausfällt oder ein Rohr gebrochen ist: "Mir ist es immer wichtig, Dinge zu erhalten, zu reparieren, mit den Ressourcen vernünftig und sparsam umzugehen." Bestimmt nicht nur wegen der Sauberkeit wurde die Raumpflegerin Cristina Pallaoro für das Altenheim Griesfeld, Neumarkt gewählt. Und im Lananer Altenheim Lorenzerhof freut sich Ingrid Oberhauser über ihre Wahl, wobei sie aber auch etwas überrascht darüber ist. Sie arbeitet seit 23 Jahren im Lorenzerhof und hat maßgeblich am Aufbau der Tagesbetreuung für Heimbewohner, die an Demenz leiden, beigetragen und leitet diese seit der Eröffnung im Jahr 2003. Info: Tel. 0471 671100, info@altenheim-stpauls.it - al

Landesausstellung "Labyrinth Freiheit" bietet spezielle Führungen für Senior/innen

Spezielle Führungen (mit Voranmeldung) für Senior/innen bietet die Landesausstellung "Labyrinth Freiheit 2009" in Franzensfeste. Der Rundgang dauert 90 Minuten. Unter dem Thema "...und dann bin ich frei" wird der Schwerpunkt auf Erinnerungen und das Erlebte zum Thema Freiheit gesetzt. Der Rundgang wird durch ein offenes Gespräch in der Gruppe abgerundet. Die Kosten belaufen sich auf 1 € pro Person. Info: Tel. 0472 781464, www.lab09.net. - al

Gesundheit und Wohlbefinden

Gruppendynamische Selbsterfahrung für Menschen mit psychiatrischer Lebenserfahrung

Gerade diese Woche findet in der Toskana eine gruppendynamische Selbsterfahrung für Menschen mit psychiatrischer Lebenserfahrung statt. Die Selbsterfahrungsgruppe wurde von Dr. Ingo Stermann, Koordinator des landesweiten Dienstes für psychische Gesundheit im Kindes- und Jugendalter, gegründet. Er begleitet auch eine Dialoggruppe für Menschen mit psychiatrischen Lebenserfahrungen, die in Brixen seit 3 Jahren allwöchentlich aktiv ist: Ein geschütztes Forum für gleichwürdige Begegnung, Sprechen und Zuhören, Austausch und Mitteilung von Individuen in einem außerfamiliären, aber überschaubaren Rahmen. "Diese Art von Gruppenerfahrung verfolgt keine therapeutischen Ziele, will keine Beratungsstelle und kein "Kummerkasten" sein", sagt Stermann. "Sie sondert sich auch nicht von sogenannten normalen Mitmenschen ab, sondern baut im Gegenteil auf der Überzeugung auf, dass jeder Mensch mit und ohne Worte, verrückt oder "vernünftig", kommunizieren kann und will und dass der zivile, mitmenschliche Dialog für Alle schwierig ist: Eine Sache von Übung und gemeinsam aufrichtbarer Kultur". Info: Tel. 331 6147265, ingo.stermann@sb-brixen.it - mm

Kongress Essstörungen 2009: Vorläufiges Programm liegt nun vor

Das vorläufige und sehr umfangreiche Programm des diesjährigen Kongresses Essstörungen liegt nun vor. Vom 22. bis 24. Oktober 2009 werden Vortragende und Teilnehmer/innen aus über 18 Staaten in Alpbach, Tirol erwartet. Info: www.netzwerk-essstoerungen.at - al

Burggrafenamt: Ein Jahr Netzwerk für die Eingliederung von Menschen mit Suchtproblemen

Im Burggrafenamt hat sich vor einem Jahr eine Fachgruppe aus verschiedenen Einrichtungen und Diensten zusammengeschlossen um gezielt die Arbeitseingliederung von Menschen mit Suchtabhängigkeit zu fördern. Im Jahr 2008 konnten auf diese Weise 36 Menschen wieder eingegliedert werden. Im Netzwerk arbeiten alle privaten als auch öffentlichen Einrichtungen und Dienste im Bereich Arbeitseingliederung für Menschen mit Suchtabhängigkeit, innerhalb des Einzugsgebietes Burggrafenamt, auf gleicher Ebene und mit gleicher Verantwortung zusammen. Dadurch können die an einer Arbeitseingliederung interessierten Personen, auf längerer Sicht und besser, in ihrem Prozess der Arbeitsintegration begleitet werden. Durch regelmäßige monatliche Treffen erfolgt ein engmaschiger Austausch von Informationen. Ressourcen können besser genützt und miteinander abgestimmt werden. Letztendlich bilden sich zwischen den Einrichtungen und Diensten auch gemeinsame Kriterien in der Auswertung von Arbeitseingliederungsprojekten. Info: Direktion Sozialdienste – Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt, Tel. 0473 205130, www.bzgbga.it - al

Agenda

Seminare/Kurse/Ausbildung

21.09.09 | People First: Computerkurs für Fortgeschrittene

People First Südtirol organisiert in Zusammenarbeit mit dem Verband der Volkshochschulen Südtirols einen Computer-Aufbaukurs. Im Kurs werden die Themen vom Basiskurs vertieft und Neues dazugelernt. Die Teilnehmer/innen lernen: E-Mails schreiben und verschicken. Fotografieren und die Bilder im Computer speichern, anschauen und zu Texten hinzufügen. Dazu kommt noch das Programm Excel. Das ist ein Programm wo man Berechnungen durchführen kann. Weiters kann man mit diesem Programm Diagramme (das sind Zeichnungen mit verschiedenen Feldern) erstellen. Es wird stets auf die Erfordernisse der Teilnehmer eingegangen. Der Kurs findet in Bozen statt, beginnt am 21. September und dauert bis 22. Oktober. Die Zeiten: immer am Montag und am Donnerstag, jeweils von 17.00 Uhr bis 18.30 Uhr. Anmeldung: bis 3. September. Info: People First Südtirol, Tel. 0471 062527, peoplefirst@lebenshilfe.it - al

Kultur und Freizeit

30.07.09 | Gi. > Passeggiate estive con "Il Nostro Spazio"

Tra boschi e prati, ai piedi del Catinaccio. Passeggiata da San Valentino d'Ega a Kasererbild e Collepietra. Dislivello: mt. 100 in salita - 300 mt. ca in discesa. Tempo di percorrenza: ore 2.30. Rientro: ore 18.05. Costo: Euro 6,50. Luogo: Cornedo all'Isarco. Partenza: ore 12.20 dalla Stazione Autocorriere Bolzano. Info: Il nostro spazio, Tel. 0471 301416, ilnostrospazio@virgilio.it - mm

31.07.09 | Ve. > Mostra "Tracce di libertà, nei frammenti l’intero"

Inaugurazione della mostra organizzata dalla fondazione Odar in collaborazione con il Progetto Odòs e la Caritas diocesana. La mostra resta aperta fino al 4 agosto. L’inaugurazione della mostra è prevista per le ore 11 di venerdì 31 luglio. Luogo: Piccola Galleria di via Streiter 25, Bolzano. Info: tel. 0471 304300, odos@caritasodar.it - al

13.- 14.08.09 | Do. - Fr. > Mortadellabrote für einen guten Zweck

Seit über 20 Jahren gibt es in Bruneck den Club "Gli sfiagti" und ebenso lange gibt es schon Mortadellabrote für einen guten Zweck. Dabei wird eine Riesenmortadella von ca. 100-120 kg mit einer von den "sfigati" speziell dafür entwickelten Maschine aufgeschnitten. Mit den Mortadellascheiben werden die Riesenweggen (ca.1,2 m) belegt, in handliche Schnitten zerteilt und gegen eine freiwillige Spende an hungrige Passanten verteilt. Der Erlös wird seit mehreren Jahren der "Lichtung – Verein zur Förderung der psychischen Gesundheit" gespendet. Ort: Bruneck, Am Graben. Zeit: 9.30-14.00 Uhr. Info: Lichtung - Verein zur Förderung der psychischen Gesundheit, Tel. 0474 530266, lichtung@dnet.it - mm

Verschiedenes

25.07.-01.08.09 | > Internationale Jugendwoche für Blinde und Sehbehinderte

"Vom ICH zum WIR – Gemeinsam Kommunikation erleben", unter diesem Motto steht die Woche, in der sich Betroffene von 16 bis 35 Jahren aus den verschiedensten Ländern treffen. Gemeinsam zu kommunizieren, sich selbst zu entdecken und zum Ausdruck zu bringen, stehen dabei im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden sollten einer Diskussion in deutscher Sprache folgen können. Zeitraum: 25. Juli bis 1. August 2009. Veranstalter: Blindenapostolat Südtirol, in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft der kath. Blindenvereinigungen im deutschen Sprachraum. Info: Blindenapostolat, Tel. 0471 442342, rkerschbaumer@blindenzentrum.bz.it, www.blindenzentrum.bz.it - al

01.08.09 | Sa. > Westbound "For Afrika 2009"

Seit über 20 Jahren ist die Gruppe Westbound für ihre Musik (Simon & Garfunkel, Eagles, Crosby Stills Nash) bekannt. Durch Benefizveranstaltungen will sie ein Zeichen der Solidarität mit Kranken oder mit Menschen in unterentwickelten Ländern setzen. Auch diesmal ist die Sommer-Tour einem wohltätigen Zweck gewidmet und zwar geht es darum die Projekte der Vereinigung "Südtiroler Ärzte für die Dritte Welt" zu unterstützen. Ort: St. Ulrich, Pfarrplatz. Zeit: 21 Uhr. Info: Verein Südtiroler Ärzte für die Dritte Welt, Tel. 0471 974017, http://www.world-doctors.org - mm

07.09.09 | Mo. > Bildungs- und Freizeitwoche für Blinde und Sehbehinderte

"Zivilcourage und Friedenswege" lautet das heurige Thema der Bildungs- und Freizeitwoche für Blinde und Sehbehinderte. Blinde und Sehbehinderte aus dem In- und Ausland beleuchten das Thema aus verschiedenen Perspektiven mit namhaften Referenten. Ort: Bildungshaus Lichtenburg, Nals. Zeitraum: 07.-13. September 2009. Anmeldung bei Renate Kerschbaumer unter Tel. 0471 442342 oder rkerschbaumer@blindenzentrum.bz.it - al

26.09.09 | Sa. Vorankündigung Fest 60 Jahre Südtiroler Blinden- und Sehbehindertenverband

Heuer begeht die Südtiroler Landesgruppe des Blinden- und Sehbehindertenverbandes ihr 60jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass wird am 26. September 2009 in Bozen eine Feier abgehalten. Ein Transportdienst vom Vinschgau sowie vom Pustertal für alle Blinden und Sehbehinderten sowie deren Begleitpersonen wird eingerichtet werden. Info: Italienischer Blinden- und Sehbehindertenverband ONLUS - Landesgruppe Südtirol - UIC, Tel. 0471 971117, info@blindenverband.bz.it, http://www.blindenverband.bz.it - al

Radio/TV/Film bearbeitet von magdalena@poeder.it

31.07.09 | Fr. > TV: Neue Heimat für Einwanderer: Kommen die Einheimischen zu kurz?

Seit 15 Jahren stellt die Immigration nicht nur den Arbeitsmarkt, sondern auch den Wohnungs-, Sozial- und Gesundheitsbereich vor neue Herausforderungen. Besonders im Sozialwesen und bei den Förderungsmaßnahmen halten sich viele Vorurteile. Der Film versucht, die tatsächliche Situation bei den Beiträgen und den sozialen Leistungen für Einwanderer/innen zu schildern. TV Rai Sender Bozen, Freitag, 31. Juli, Zeit 21.45 Uhr. www.senderbozen.rai.it - al