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Newsletter

Newsletter 'social' - Nr. 21|2009 vom 21.10.2009

Die Herausgabe des Newsletter "Social" seitens des Dachverbandes wurde Ende 2010 aus KostengrŁnden eingestellt.
Als Dachverband fŁr Soziales und Gesundheit mit derzeit 46 angeschlossenen Organisationen erlauben wir uns, auf unser Rundschreiben hinzuweisen, welches Łber Aktuelles in den Organisationen, Diensten, Arbeitsgruppen und Gremien des Dachverbandes Auskunft gibt und ca. monatlich erscheint.

Inhalt

Editorial

Panorama

Kommentar

Frauen

Männer

Menschen mit Behinderung

Migration

Kinder und Jugend

Familie

Senior/innen

Gesundheit und Wohlbefinden

Seminare/Kurse/Ausbildung

Vortrag/Tagung

Kultur und Freizeit

Verschiedenes

Radio/TV/Film

Editorial

Lettera di Alidad Shiri ai media: "come l'informazione può contribuire all'integrazione"

I ragazzi immigrati, e non solo loro, si sentono offesi da questa falsa immagine che si vuol dare degli studenti che provengono da Paesi difficili e che vivono in questa terra con l'intento di integrarsi e di vivere con serenit√† e in dialogo con i loro amici altoatesini. Non ci risulta che studenti pi√Ļ grandi invitino i pi√Ļ giovani a provare sostanze stupefacenti davanti alla scuola prima delle lezioni. Conosciamo la situazione, parliamo con tanti nostri compagni e sappiamo i problemi che viviamo e che sono quelli di tutte le scuole, non pi√Ļ gravi. Ci dispiace sentire pregiudizi verso gli studenti immigrati. Apprezziamo l'intervento del nostro dirigente scolastico, Prof. Arcieri, che parla di responsabilit√† fuori dall'Istituto. Ci piacerebbe che i mezzi di comunicazione ascoltassero di pi√Ļ i soggetti che vivono direttamente la scuola piuttosto che basarsi su informazioni discutibili e parziali che rischiano di compromettere l'equilibrio e l'armonia di un ambiente scolastico. - mm

Panorama

Sarnthein: Wohngemeinschaft und Kleinwohnungen "Klösterle" eingeweiht

Am 17. Oktober wurde eine neue soziale Wohneinrichtung in Sarnthein eingeweiht. Nach Umbauarbeiten im ehemaligen "Klösterle" der Deutschordensschwestern sind Ende Jänner die ersten sechs Bewohner eingezogen. Die Wohneinrichtung stellt eine relativ neue Form des sozial betreuten Wohnens dar: verschiedene soziale Zielgruppen, Menschen mit physischer, kognitiver und/oder sensorieller Behinderung und Menschen mit Alkohol- oder anderen sozialen Problemen leben miteinander und werden gemäß ihren individuellen Bedürfnissen betreut. Das Angebot besteht in drei Kleinwohnungen für Einzelpersonen und einer teilbetreuten Wohngemeinschaft für insgesamt vier Personen. Die meisten Bewohner arbeiten unter Tags in der geschützten Werkstatt Sarnthein. Betreut werden sie von drei Mitarbeiter/innen. "Am Anfang war es für unsere Klienten schon eine große Umstellung. Sie kamen ja aus dem Pflegeheim, wo alles für sie geputzt und auch die Wäsche erledigt wurde. Jetzt sind sie mehr für sich selbst verantwortlich. Unser Ziel ist, dass sie so weit wie möglich autonom werden", so Strukturleiterin Rosa Brugger. Info: Tel. 0471 622697, rosa.brugger@bzgsaltenschlern.it - al

Menschen mit Down Syndrom: "Lernangebot und Zugang zur Arbeit ausbauen"

In den siebziger Jahren wurde behauptet, Kinder mit Down Syndrom könnten nur eine Entwicklungsstufe von etwa vier, sechs oder zehn Jahren erreichen. Danach sei eher mit Rückschritten zu rechnen. "Diese Perspektive war nicht gerade motivierend für die Förderung", meint Ida Psaier von AEB-Arbeitskreis Eltern Behinderter, anlässlich des Tags der Menschen mit Down-Syndrom, der am 11. Oktober begangen wurde. Heute wissen wir, dass Menschen mit Down Syndrom sich ständig weiterentwickeln, auch noch im Erwachsenenalter. "Ihre Grenzen können wir nur finden, indem wir ihnen lebenslang ein breit gefächertes Lernangebot ermöglichen, in Schulen, mit Lehrern, Therapeuten und Begleitern, die sich auskennen und einen beim Vorwärtskommen nicht behindern wie etwa durch eine zu niedrige Erwartungshaltung", so Psaier. Kinder und Jugendliche bräuchten Chancen zum Lernen, so dass sie sich so viel Kenntnisse wie möglich über sich selbst und über die Welt um ihnen herum aneignen können. Der Zugang zu Lehr¬Ė und Arbeitsplätzen fördere die Autonomie von Menschen mit Down Syndrom und ermögliche ihnen einen wertvollen Beitrag in der Gesellschaft zu leisten. Info: Tel. 0471 289100, info@a-eb.net - mm

Bruneck/Diskussionsreihe: "Angeh√∂rige von betreuungsbed√ľrftigen Menschen"

Die Betreuung eines Menschen zu Hause stellt pflegende Angehörige vor große Herausforderungen. Oftmals stoßen sie dabei an die eigenen Grenzen der Belastbarkeit. Der Sozialsprengel Bruneck/Umgebung organisiert im November eine Diskussionsreihe, wo die Situation der pflegenden Angehörigen in ihrem Pflegealltag im Mittelpunkt steht. Neben einer Live-Diskussion am 7. November ab 10.00 Uhr auf Radio Holiday sind mehrere Abendveranstaltungen geplant: Mit dem Thema "Ich pflege Dich und schau auf mich" richtet sich der erste Diskussionsabend am 12. November vorwiegend an die Angehörigen. Am 19. November werden Landesrat Richard Theiner und der Leiter des Sozialsprengels Bruneck/Umgebung Hans Mitterdorfer zu den derzeitigen und zukünftigen Unterstützungsmaßnahmen für Angehörige Stellung nehmen. Am 26. November wird das soziale Zusammenleben unserer Gemeinschaft vom geistlichen Assistenten des KVW Josef Stricker kritisch unter die Lupe genommen. Die Veranstaltungen finden jeweils um 19.00 Uhr in der Alten Turnhalle in Bruneck am Rathausplatz statt. Info: Tel. 0474 555548, sozialsprengel.bruneck-umgebung@bzgpust.it - al

"Ich pflege dich und schau auf mich": Vortragsreihe f√ľr pflegende Angeh√∂rige in Meran

Jeden Dienstag, vom 10. November bis 1. Dezember, finden wöchentlich um 19.30 Uhr im Relax-Fojer des "Liebeswerk" in der Goethestraße 15 Meran Vortragsabende für Angehörige von pflegebedürftigen Menschen und Interessierte statt. Die vier Abende werden von der Caritas Hauspflege in Zusammenarbeit mit dem Sozialsprengel der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt organisiert. Themen der drei ersten Abende sind rechtliche Aspekte und die eigene Befindlichkeit, am vierten Abend werden Vertreter verschiedener Dienste die Angebote im Territorium vorstellen. Info: Caritas Hauspflege, Tel. 0473 270654, hauspflege@caritas.bz.it; Sozialsprengel Meran, Tel. 0473 496844 (nur vormittags), meran@bzgbga.it - al

2. S√ľdtiroler Freiwilligentag: Erfolgreicher Schnuppertag f√ľr Freiwillige

170 Freiwillige haben sich am vergangenen Samstag, 17. Oktober beim 2. Südtiroler Freiwilligentag landesweit an 29 sozialen Projekten beteiligt. Die Rückmeldungen der Freiwilligen und aus den sozialen Einrichtungen waren durchwegs positiv. Auch einige Einwanderer/innen haben sich am Freiwilligentag beteiligt. "Es haben viele Menschen teilgenommen, die bisher wenig Erfahrung mit sozialer Freiwilligenarbeit hatten", zieht Projektleiter Guido Osthoff erfreut Bilanz. "Damit haben wir ein wichtiges Ziel erreicht, denn es war unser Anliegen, neue Leute anzusprechen." Veranstaltet wurde der Freiwilligentag von der Caritas und der Landesabteilung Familie und Sozialwesen in Zusammenarbeit mit dem Dachverband der Sozialverbände und dem Verband der Altenheime Südtirols. Info: www.freiwilligentag.it - al

Abbau architektonischer Hindernisse in Kondominien: Ratgeber vorgestellt

"Si-Mo Sicherheit&Mobilität", die Beratungs- und Dokumentationsstelle zum Abbau von architektonischen Hindernissen und für Sicheres Wohnen im Alter hat einen Ratgeber zur Überwindung von architektonischen Hindernissen in Kondominien vorgestellt. Gerade in Mehrfamilienhäusern geht der Abbau von architektonischen Hindernissen nicht immer reibungslos über die Bühne. Es prallen verschiedene Interessen und Bedürfnisse der Bewohner/innen aufeinander, daneben ist die rechtliche Lage komplex. Betroffene wissen zudem nicht immer, wie sie vorgehen, an wen sie sich wenden können. Im Ratgeber werden rechtlichen Aspekte, Vorgangsweisen und mögliche finanzielle Begünstigungen behandelt, sowie nützliche Adressen genannt. Die Broschüre ist bei Si-Mo in Bozen, oder online erhältlich: www.si-mo.it/fileadmin/documents/aiuti_online/09_10_15_broschure_de.pdf. Info: Tel. 0471 1940144 - al

Tourismusportal "S√ľdtirol f√ľr alle" mit SMG Marketing Award 2009 ausgezeichnet

"Südtirol für alle" die Internetseite für barrierefreien Tourismus in Südtirol wurde mit dem diesjährigen SMG Marketing Award ausgezeichnet. Der zum achten Mal vergebene Wirtschaftsförderpreis prämiert Projekte, die Südtirols Wettbewerbsfähigkeit stärken. Das von der Sozialen Genossenschaft independent L. betriebene Portal hilft Menschen mit Behinderung, aber auch älteren Menschen, und Familien mit kleinen Kindern und Kinderwagen eine barrierefreie Unterkunft oder sonstige touristische Angebote in Südtirol ausfindig zu machen. "Die Seite wird monatlich über 20.000 mal aufgerufen. Im letzten Jahr gab es zudem 1.600 E-Mail-Anfragen von Gruppen oder Einzelpersonen, die zum Urlaub nach Südtirol kommen wollten. Dabei geht es nicht nur um Unterkünfte, besonders auch um zusätzliche Angebote, etwa wo man barrierefrei wandern oder törggelen kann, oder welche Museen zugänglich sind", sagt Enzo Dellantonio, Präsident von independent L. Info: Tel. 0473 209176, www.suedtirolfueralle.it - al

Tempi di attesa per le visite ambulatoriali: a disposizione un nuovo sito internet

Con l'aumento dell'aspettativa di vita della popolazione e parallelamente del numero di malattie croniche cresce anche il numero delle prestazioni ambulatoriali. Al fine di ridurre al massimo i tempi di attesa per le prestazioni ambulatoriali l'Assessorato alla Sanit√†, l'Azienda Sanitaria e il Centro Consumatori hanno definito una scala di priorit√† cliniche che mira ad offrire la prestazione pi√Ļ opportuna nel momento giusto. La normativa vigente a livello provinciale prevede quattro diversi livelli di priorit√† clinica: prestazioni urgenti che devono essere erogate il pi√Ļ velocemente possibile e preferibilmente nell'arco dello stesso giorno, visite prioritarie entro 8 giorni, prestazioni non urgenti e quindi prorogabili fino a 60 giorni, prestazioni programmate da effettuare su appuntamento del medico specialista. I dati inseriti nel nuovo sito a disposizione dei pazienti si riferiscono a 13 settori specialistici ed a 7 prestazioni strumentali ed attualmente vengono aggiornati ogni due mesi con l'inserimento in rete l'ultimo mercoled√¨ del mese. Info: www.asdaa.it/tempidiprenotazione - mm

36 nuovi volontari per il servizio Hospice ¬Ė consegnati i diplomi

36 donne e uomini, di cui la met√† √® di madrelingua italiana, inizieranno prossimamente il loro impegno come volontari/e del servizio Hospice. Dopo un¬íintensa formazione durata un anno, hanno ricevuto i loro diplomi. Il servizio Hospice della Caritas ora pu√≤ contare su 157 volontari di lingua italiane e tedesca adeguatamente formati, in grado di garantire sostegno a persone gravemente malate, morenti e in lutto. "Grazie a questa nuova 'iniezione' di volontari, riusciremo a far fronte ancor meglio alle richieste di accompagnamento che ci arrivano", dice Günther Rederlechner, il responsabile del Servizio Hospice. Chi volesse richiedere i servizi Hospice o diventare volontario pu√≤ rivolgersi agli uffici di Bolzano, tel. 0471 304370, Merano, tel. 0473 270920 o Brunico, tel. 0474 413978. - al

1. S√ľdtiroler Volksabstimmung am 25. Oktober: Neue Chancen zum Mitentscheiden

Am 25. Oktober findet erste südtirolweite Volksabstimmung statt. Zur Abstimmung stehen fünf Gesetzesvorschläge. Sie betreffen unter anderem soziale Themen: Eines ist der Vorrang der Einheimischen bei der Wohnbauförderung - die Ansässigkeitspflicht bei den Sozialwohnungen würde von 5 auf künftig 10 Jahre angehoben. Zwei weitere Gesetzesvorschläge betreffen die Erweiterung der Direkten Demokratie, damit Bürger/innen mehr mitentscheiden können. Im Stimmlokal erhalten die Bürger/innen fünf verschiedenfarbige Stimmzettel. Auf jedem Stimmzettel steht die Frage: "Wollen Sie, dass der Gesetzesvorschlag verabschiedet wird"? Hier folgt der Titel des jeweiligen Gesetzesvorschlages. Wenn man will, dass der jeweilige Gesetzesvorschlag in Kraft tritt, stimmt man mit Ja, wenn man ihn ablehnt, kreuzt man das Nein an. Nehmen 40 Prozent der stimmberechtigten Bürger/innen an der Abstimmung teil, ist die Volksabstimmung gültig. Erreicht das Ja die Mehrheit der Stimmen, wird daraus ein Landesgesetz. Info: www.volksabstimmung2009.it und www.wahllokal.it. - mm

Kernauftrag Sozialarbeit: Stärkung der Identität und Kultur der Sozialberufe nötig

"Identität, Kultur und Werte der Sozialarbeit müssen gefördert und gestärkt werden", forderte Marta von Wohlgemuth auf der Tagung "Herzstück der Betreuerberufe im Sozialwesen" in Bozen. Jahrelang hat die Schnittstelle der Sozialberufe mit den Gesundheitsberufen für viele Diskussionen gesorgt. Hier war einiges zu definieren und auf rechtliche Basis zu stellen. Ein nötiger, Identität stiftender Entwicklungsprozess: "Nur wer die eigene Identität kennt, muss nicht ständig in Konkurrenz mit anderen treten", sagt sie und plädiert dafür, "das Berufsbild zu gestalten im Ausblick auf die Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen." Ein Fachbereich alleine könne die vielschichtigen Bedürfnisse der Menschen die Unterstützung brauchen nicht abdecken. Gebot der Stunde sei nun, "den Fokus nach innen zu richten und sich nicht in der Konkurrenz mit anderen zu verlieren." Es brauche Weitblick für die Bedürfnisse der Menschen, einen wissenschaftlich fundierten Umgang mit Begriffen ¬Ė es reiche nicht nur, Begriffe abzuändern und anzupassen. Und es müssten eigene wissenschaftliche Instrumente entwickelt werden, da man noch vielfach mit den Instrumenten arbeite, die in der Krankenpflege entwickelt wurden. - al

Kommentar bearbeitet von alexander.larch@social.bz.it

Das Herzst√ľck der Betreuerberufe im Sozialwesen

16. Oktober 2009: eine berstend überfüllte Aula Magna. Die Hannah-Arendt-Schule hat wohl noch nie einem solchen Andrang standhalten müssen. Die Tagungsteilnehmer/innen haben durch ihre Präsenz und Ausdauer zum Ausdruck gebracht, dass sie gewillt sind über ihre Profession nachzudenken und sich für den Betreuerberuf einzusetzen. Die Referent/innen Marta von Wohlgemuth, Karl Tragust und Prof. Walter Lorenz haben die sozialarbeiterischen Kernelemente der Betreuungsarbeit im Sozialwesen, aber auch die Besonderheiten und Parodoxien dieses Berufes herausgearbeitet. Reichliche Aufgaben, komplexe Funktionen, äußerst wichtige Hilfeleistungen für die Klientel verrichten die Betreuer/innen. Und in Zukunft wird es sicherlich nicht einfacher werden. Schade, dass gegen Ende der Veranstaltung wieder einmal der Anschein entstand, als ob es in dieser Profession nur um einige krankenpflegeähnlichen Tätigkeiten ginge. Dieses Bild entspricht bei weitem nicht dem Betreuerberuf. - Reinhard Gunsch

ChancenGleichheit

Frauen

"Un vero uomo si schiera contro la violenza alle donne": parte una campagna informativa

Dal 20 ottobre al 25 novembre, Giornata internazionale contro la violenza alle donne, verrà presentato sulle reti televisive e in tutte le sale cinematografiche della Provincia di Bolzano lo spot "Un vero uomo". Protagonisti della campagna d'informazione sono i giocatori della squadra di rugby di Bolzano, "Cavaliers Sudtirolo Rugby", testimonial di una presa di posizione e condanna sociale alla violenza sulle donne, da parte del genere maschile. Promotori della campagna sono "Gea - centro d'ascolto antiviolenza", l'associazione culturale Sagapò e "Cavaliers Sudtirolo Rugby". Questo tipo di sport è stato scelto perchè rappresenta il gioco di squadra necessario per giungere alla vittoria e al contempo lo stereotipo dell'aggressività maschi­le. Info: Gea, tel. 0471 513399, frau.gea@virgilio.it - mm

Con la donazione del sangue del cordone ombelicale si può salvare una vita

Il sangue del cordone ombelicale √® una risorsa per la cura di gravi malattie del sangue e del sistema immunitario; la sua donazione √® volontaria, semplice ed indolore, senza rischi e sofferenze per il neonato e la madre. E' il messaggio contenuto nella brochure "Una nuova vita ¬Ė Una nuova speranza. Informazioni sulla donazione del sangue del cordone ombelicale", che verr√† diffusa nell'ambito di una campagna informativa, promossa dall'Assessorato provinciale alla sanit√†, allo scopo di sensibilizzare tutte le mamme. La procedura √® piuttosto semplice. Basta rivolgersi, verso il termine della gravidanza, agli operatori del Reparto di ostetricia e ginecologia di uno degli ospedali dei quattro comprensori sanitari. Una volta espressa la volont√† di donare, viene eseguito un prelievo del sangue per verificare l'assenza di patologie trasmissibili per via ematica. Il sangue prelevato viene inviato alla Banca del Sangue Cordonale di Padova, dove viene conservato per 20 anni. Info: Assessorato Sanit√†, www.provincia.bz.it/sanita; Adisco, www.bolzano.net - mm

Männer

Workshop "S√ľdtiroler M√§nnerstudie: Erste Ergebnisse"

Am 5. November, von 9.00 bis 13.00 Uhr, werden in Brixen an der Fakultät für Bildungswissenschaft Fachgespräche zu den qualitativen Ergebnissen der ersten Südtiroler Männerstudie abgehalten. Veranstalter des Workshops sind die Universität Bozen, die Abteilung für Familie und Sozialwesen, in Zusammenarbeit mit dem Forum Prävention, und dem Arbeitskreis Männer- und Jungenarbeit. Die Studie wurde unter der Leitung von Prof. Lothar Böhnisch erstellt. Die Ziele dieser Bildungsveranstaltung sind: Vorstellung erster Ergebnisse der Südtiroler Männerstudie und die Diskussion dieser Ergebnisse mit Fachkräften aus sozialpädagogischen Einrichtungen und Beratungsdiensten. Inhaltlich befasst sich die Studie mit männlichen Bewältigungsstrategien in einer sich verändernden Gesellschaft: Wie schlägt sich die Veränderung des Rollenbildes der Geschlechter in der männlichen Lebenswelt nieder? Welche Einstellungen haben Männer zu Familie, Beziehung, Kinder und Hausarbeit? Wie erleben sie die Veränderungen in der Arbeitswelt? Welchen Zugang haben sie zu Politik, Vereinen und auch zur eigenen Gesundheit? Anmeldungen: Tel. 0471 418221, martin.gotter@provinz.bz.it - Reinhard Gunsch

Menschen mit Behinderung

Cassazione: le persone disabili devono pagare il parcheggio sulle strisce blu

Anche gli invalidi devono pagare il ticket del posteggio auto sulle strisce blu. Lo ha deciso la Corte di Cassazione, sottolineando che il prezzo è dovuto anche in parcheggi negli spazi ordinari nel caso in cui l'area riservata ai disabili sia già stata occupata da un'altra persona disabile. La sentenza 21271/09 riguarda un disabile palermitano che aveva contestato una decisione in tal senso. La decisione, che presumibilmente farà discutere, si pone in contrasto con alcune circolari della Pubblica Amministrazione e con provvedimenti di esenzione dal pagamento sanciti da alcuni Comuni, che ora perderebbero ogni valore. Info: http://www.giudicedipace.it/programma/readarticle.php?article_id=790 - al

Viel Zulauf f√ľr die "Integrierte Volkshochschule Vinschgau" - Herbstprogramm

Die Idee ist zwar schon etwas älter, aber erst seit zwei Jahren organisiert die "Integrierte Volkshochschule Vinschgau" Weiterbildung für Menschen mit und ohne Behinderung. "Im Bezirk Vinschgau gab es diesbezüglich eine große Lücke. Es gab lokal vor Ort kaum Weiterbildungsangebote für Menschen mit Behinderung", erzählt Juliane Stocker, die das Angebot zusammen mit Sascha Plangger koordiniert. "Nach Anlaufschwierigkeiten läuft es jetzt recht gut. 150 bis 200 Menschen nutzen unser Angebot. Wir versuchen, unsere Weiterbildungsangebote auf den ganzen Vinschgau zu verteilen, und ein möglichst breites Kursangebot verschiedenster Bereiche zu organisieren", sagt Stocker. Kooperationspartner sind die Sozialdienste der Bezirksgemeinschaft Vinschgau, Lebenshilfe, Arbeitsgemeinschaft für Behinderte, Vinzenzheim und AEB - Arbeitskreis Eltern Behinderter. Gerade ist das neue Herbstprogramm erschienen. Gedruckte Programmhefte gibts im Büro der Genossenschaft für Weiterbildung und Regionalentwicklung. Info: Tel. 0473 618166, www.gwr.it - al

Blinden- und Sehbehindertenverband sucht Verteiler f√ľr den "Hauskalender"

Der Südtiroler Blinden- und Sehbehindertenverband hat wieder seinen "Hauskalender" für das nächste Jahr 2010 gedruckt. Der Kalender enthält viele Informationen und Wissenswertes auf 200 Seiten, unter anderem auch einen Bericht über das 60-jährige Verbandsjubiläum, Gedichte, Erzählungen und zahlreiche Bilder. In diesen Wochen läuft die Verteilung im ganzen Land an. Dafür sucht der Blinden- und Sehbehindertenverband noch Verteiler und zwar im Raum Brixen, im Unterland und Überetsch, im Wipptal und Passeier sowie im unteren Vinschgau. Es ist eine Entschädigung vorgesehen. Interessierte melden sich im Verbandsbüro: Tel. 0471 971117, info@blindenverband.bz.it. - al

Migration

"Interculturalmente": convegno internazionale dedicato al gioco come via di inclusione

Il gioco come mezzo efficace per favorire l'incontro, lo scambio e la reciprocità in una società multiculturale sarà il tema al centro del sesto convegno internazionale "Interculturalmente", in programma il 29 e 30 ottobre, organizzato dall'Istituto pedagogico italiano in collaborazione con l'Istituto pedagogico tedesco e l'Intendenza scolastica ladina. All'interno dei laboratori pomeridiani, docenti, educatori ed esperti affronteranno gli aspetti del gioco nelle diverse culture. Nell'ambito dell'iniziativa verrà allestita, presso la scuola elementare "A. Manzoni", una mostra dal titolo "1 Mondo, 10 giocattoli, 1000 combinazioni: i giocattoli dei popoli". L'idea di una mostra sui giocattoli come strumento di educazione, memoria e trasmissione di un sapere interculturale e multietnico nasce dal desiderio di conoscere e far conoscere in che modo e con quali oggetti ludici giocano i bambini e le bambine nelle strade, nelle piazze e nei cortili di tutto il mondo. La mostra sarà visitabile su prenotazione, nei giorni del convegno. Info: tel. 0471 411461, marco.ferretti@scuola.alto-adige.it - mm

"Non aver paura": i promotori della campagna contro il razzismo da Napolitano

Fermare il dilagare di atteggiamenti e pratiche discriminatorie, favorire la conoscenza reciproca e il dialogo come strumenti indispensabili per contrastare paure ingiustificate, spesso alla base di episodi violenti di intolleranza e razzismo: √® questo l'obiettivo della campagna contro il razzismo "Non aver paura, apriti agli altri, apri ai diritti" avviata a marzo, promossa da 27 organizzazioni italiane, laiche e religiose, che operano quotidianamente per la difesa dei diritti umani. I rappresentanti delle organizzazioni sono stati ricevuti l'8 ottobre scorso dal presidente della Repubblica Napolitano, al quale sono state consegnate 80mila firme al "Manifesto" che sottolinea come una societ√† che si chiude sempre pi√Ļ in se stessa, che cede alla paura degli stranieri e delle differenze, √® una societ√† meno libera, meno democratica e senza futuro. Oltre 15mila persone hanno gi√† sottoscritto il "Manifesto". Dall'Alto Adige era presente Radames Gabrielli della Federazione Rom e Sinti. Info: www.nonaverpaura.org - mm

Generationen

Kinder und Jugend

Tagung Vormundschaft: Hin zu neuen Formen des Kinder- und Jugendschutzes

Die Vormundschaft für Minderjährige ist in ein Thema, das viele Fragen aufwirft: Welche Aufgaben hat ein Vormund? Wer kann als Vormund eingesetzt werden? Welche Rechte und Pflichten entstehen dadurch? Weil sich am 20. November, dem internationalen Tag der Kinderrechte, das 20-jährige Bestehen der UN-Kinderrechtskonvention jährt, organisiert das Amt für Familie, Frau und Jugend am 17. November, vormittags, eine Tagung zum Thema "Hin zu neuen Formen des Kinder- und Jugendschutzes ¬Ė der Einsatz von Freiwilligen als gesetzlicher Vormund für Minderjährige". Die Veranstaltung findet im Innenhof des Landhauses 1 in Bozen statt. Zwei Fachleute vom Amt der Kinder- und Jugendanwaltschaft der Region Veneto werden dabei ausführlich über die Erfahrungen ihrer Region im Einsatz bzw. der Ausbildung und Begleitung von Freiwilligen als gesetzlicher Vormund für Minderjährige berichten. Mit der Tagung sollen die Einrichtungen, Institutionen und Dienste, die mit dem Thema Vormundschaft von Minderjährigen in Zusammenhang stehen, hinsichtlich dieser besonderen Form sensibilisiert werden. Info/Anmeldung: Amt für Familie, Frau und Jugend, Tel. 0471 418238, Sabine.Krismer@provinz.bz.it - al

Prävention im pädagogischen und sozialen Kontext: Seminar und Tagung in Meran

"Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf" lehrt uns ein afrikanisches Sprichwort und so nennt sich auch eine Tagung die am Mittwoch, 18. November, in der Fachoberschule für Soziales "Marie Curie" in Meran stattfindet. Es geht um "Gesundheitsförderung und Prävention im pädagogischen und sozialen Kontext". Bei der Tagung soll Präventionsbewusstsein vertieft und die Netzarbeit ausgebaut werden. In einem zweitägigen Seminar am 19. und 20. November im Kolpinghaus Meran geht es um "Verantwortung, Haltungen und Werte in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen". Die Organisatoren der Tagung und des Seminars sind die Dienststelle für Unterstützung und Beratung des Deutschen Schulamtes, der Jugenddienst Meran, das Jugendzentrum "junGle", der Gesundheitsbezirk Meran, Dienst für Basismedizin und der Sozialsprengel Meran der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt. Info: Deutsches Schulamt - Dienststelle für Unterstützung und Beratung, Tel. 0471 417660, sa.dienststelle@schule.suedtirol.it - al

"Fair play - Regole di vita": un progetto di educazione alla legalità

Il progetto "Fair play ¬Ė Regole di vita" promuove un percorso rivolto ai giovani e ai cittadini incentrato sulla legalit√† che si articola in incontri con magistrati e lezioni per il mese di novembre. Il 15 ottobre √® stato consegnato il materiale informativo a 80 ragazzi di cinque istituti scolastici. L'iniziativa, pensata anche per la cittadinanza, √® strutturata in incontri con quattro magistrati, di cui tre estesi anche al pubblico. L'ex magistrato di Mani Pulite Gherardo Colombo insieme all'insegnante Anna Sarfatti, coautrice del libro sull'educazione alla Costituzione "Sei stato tu? La Costituzione attraverso le domande dei bambini" incontreranno gli alunni delle scuole primarie bolzanine al Teatro Cristallo a Bolzano il 10 novembre. Gli incontri dei magistrati aperti al pubblico si svolgeranno in orario serale presso l'Aula Magna della Libera Universit√† di Bolzano, mentre quelli con gli studenti saranno al mattino. Tra gli ospiti, Cuno Tarfusser, il 13 novembre, il magistrato Raffaele Cantone il 19 novembre e il giudice Pier Camillo Davigo il 27 novembre. Info: tel. 0471 411280, www.provincia.bz.it/cultura/giovani - mm

Familie

Risparmio casa: uno strumento per le famiglie richiesto ormai da pi√Ļ parti

Se ne parla da 30 anni ma in Alto Adige non √® ancora decollato: √® lo strumento del "risparmio edilizio", un'agevolazione che conceda un credito a chi dimostra di aver risparmiato, tornato di nuovo alla ribalta in questi giorni grazie ad una mozione di alcuni consiglieri provinciali e ad un emendamento accolto dalla 4¬į Commissione legislativa. Pi√Ļ volte sono state ipotizzate modifiche alla legge sull'edilizia abitativa, per dare spazio ad un'agevolazione che conceda un credito a chi ha risparmiato. Il "risparmio-casa", che Rosa Franzelin, ex presidente dell'Istituto di edilizia sociale, ha proposto 30 anni fa, permette di risparmiare per alcuni anni, e poi di ottenere un mutuo a tasso vantaggioso dalla "Bausparkasse". In Germania e Austria i programmi di risparmio edilizio sono sostenuti dall'ente pubblico. In Alto Adige manca un'agevolazione concessa per legge, anche se √® possibile stipulare da alcuni anni gli stessi programmi di risparmio come in Germania. Un'agevolazione andrebbe a vantaggio delle giovani coppie con figli in cerca di una casa da acquistare. Il tema sar√† ancora oggetto di discussione. Info: www.consiglio-bz.org - mm

Tagung in Bruneck: "Flexiblere und familienfreundlichere Arbeitszeiten einf√ľhren"

Ein Familienleben, das von mehreren Seiten gestützt wird, fördert die Leistungsfähigkeit aller Beteiligten, deswegen wird Familienfreundlichkeit in Unternehmen damit gerade in Zeiten wirtschaftlicher Herausforderungen wichtiger denn je. Bei der Tagung "Wirtschaft und Familie", die der Verein "Bildungsweg Pustertal" am 16. und 17. Oktober in Bruneck organisiert hat, hat man versucht, einen gemeinsamen Weg für Familie und Wirtschaft zu finden. Unternehmen seien einen Schritt voraus, wenn sie die Familie von Mitarbeiter/innen in ihrer Unternehmenspolitik berücksichtigen, indem sie flexiblere und familienfreundlichere Arbeitsmodelle einführen, sagte Angela Fauth Herkner, Expertin für Arbeitszeitmanagement in München. Flexible Arbeitszeit und Elternzeit seien auch von Männern, nicht nur von Frauen gewünscht. Modelle gibt es viele, man kann das Zeitkonto reduzieren oder den Arbeitsort mobil machen. Viel hängt von der Offenheit der Führungskräfte ab. Beratung bekommen Unternehmen bei der Stelle "Familienfreundliches Unternehmen" der Handelskammer Bozen. Info: Tel. 0474 530093, www.biwep.it; Tel. 0471 945731, familieberuf@handelskammer.bz.it - mm

Senior/innen

Alt und Jung im Dialog: "Redn mr mitanonder", eine DVD zur Kommunikation in der Familie

Eine gelingende Kommunikation ist in jeder Familie und Gemeinschaft eine Grundvoraussetzung für Zusammenhalt und gegenseitiges Verständnis. Der Sprengelbeirat des Sozial- und Gesundheitssprengels Naturns hatte deshalb ein Projekt gestartet, das die Bedeutung der Kommunikation in der Familie und die Kommunikation zwischen Jung und Alt in den Vordergrund stellt. Die Vinschger Autorin Selma Mahlknecht verfasste dazu das Kurzdrama "Redn mr mitanonder", das im Herbst 2008 in den Gemeinden Naturns, Partschins und Schnals aufgeführt wurde. Als letzter Teil des Projekts wurde das Theaterstück nun verfilmt und ist auf DVD erhältlich. Die DVD gibt Anregungen für den Umgang mit Konfliktsituationen. Laienschauspieler stellen mit einer Familienfeier eine typische Familiensituation dar: Am Tisch treffen mit Großeltern, Eltern und Kindern verschiedene Generationen aufeinander, dabei spitzt sich die Lage oft zu: Wie reden, wie reagieren wir, wenn es Probleme gibt? Interessierte können sich an den Sozialsprengel Naturns wenden, um eine DVD zu erhalten. Info: Tel. 0473 671800, naturns@bzgbga.it - al

Mut zur zweiten Karriere: Wie Menschen √ľber 55 an einem beruflichen Neustart basteln

Sie haben eine langjährige Berufserfahrung, sind über 55 und stark motiviert: Derzeit pauken die 15 Teilnehmer/innen des ESF-Lehrgangs "Senioren-ReiseleiterIn" englische Vokabeln, üben am Computer, bereiten eine geführte Wanderung oder eine Reise vor. Nach dem Lehrgang auf Schloss Goldrain sollen sie eigenverantwortlich in der Lage sein, Reisen für Senioren zu planen und zu organisieren. Neu an diesem Projekt ist die Zielgruppe 55+, neu ist auch, dass dieses EU-Projekt Senioren als eine zukunftsfähige Zielgruppe auch für den Arbeitsmarkt definiert und ein Bildungsprojekt für ältere Menschen auf europäischer Ebene ist. Der Lehrgang wird im Dezember 2009 abgeschlossen. In der TV-Sendung "Regenbogen" wird schon jetzt über das Projekt ausführlich berichtet. Im Bericht erzählen einige Teilnehmer von den bisherigen Erfahrungen im Kurs und von ihren Zukunftsplänen. Der Beitrag läuft am 4. November um 20.20 Uhr, sowie am 6. November um 18.00 Uhr im Rai Sender Bozen. Info: www.senderbozen.rai.it - al

Gesundheit und Wohlbefinden

Wachkoma: Initiative zur Gr√ľndung einer Selbsthilfegruppe gestartet

Menschen im Wachkoma sind in einer besonderen sehr verletzlichen Lebensform. Durch eine Hirnblutung, einem schweren Schädel-Hirn-Trauma oder einer anderen Erkrankung fallen Menschen ins Koma das Stunden, Tage, Wochen oder Monate dauern kann. Große Probleme kommen auf die Patienten und deren Angehörige zu ¬Ė selten bekommen sie eine aufklärende Antwort. Die Kerngruppe des Netzwerkes "Ergo Sum - Mensch sein im Wachkoma", tätig als Arbeitsgruppe unter der Schirmherrschaft des KVW Meran, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Bevölkerung für das Thema Wachkoma zu sensibilisieren. Anfang Oktober ist auch eine Initiative zur Gründung einer Selbsthilfegruppe gestartet, an der viele Angehörige und Freunde von Betroffenen teilgenommen haben. In der Gruppe können Teilnehmer/innen Erfahrungen austauschen, brennende Fragen und Sorgen besprechen, Solidaritätsbewusstsein entwickeln, Ressourcen der Patienten in die Pflege einbinden. Die Gruppe trifft sich am 4. November wieder. Info: Eleonora Förg Math√†, Tel. 349 4515568, www.wachkoma.it - mm

Alleanza europea contro la depressione: non sono previste ulteriori sovvenzioni

Per dieci anni il "Gruppo di lavoro sulla prevenzione del suicidio", composto da esperti del settore psichiatrico e sociale, ha raccolto dati per indagare l'effettivo tasso di suicidio in Alto Adige, le cause e le possibili vie di prevenzione. Dai dati raccolti intervistando medici di famiglia e parenti di 300 vittime di suicidio √® emerso che 150 di queste soffrivano di depressione e 75 erano alcoldipendenti. La popolazione di lingua ladina e tedesca √® pi√Ļ esposta al rischio suicidio rispetto a quella di lingua italiana, gli uomini sono pi√Ļ esposti al rischio delle donne. Dal 2004 al 2008, i Servizi psichiatrici hanno aderito all'"Alleanza europea contro la depressione", ampliando l'offerta di servizi di prevenzione e terapia. L'indice di suicidio in questi anni √® diminuito ma, appena concluso il progetto, √® aumentato nuovamente. Difficile dire per√≤ se i due dati siano collegati. Non sono pi√Ļ previsti sovvenzioni provinciali o europee. I soggetti coinvolti nel progetto auspicano che gli sforzi compiuti non vengano resi vani e che vengano individuate modalit√† per proseguire l'esperienza. Info: www.provinz.bz.it/gesundheitswesen - mm

Depression: "Aufklärung der Bevölkerung, Personalschulung und Stärkung der Selbsthilfe"

Zum Europäischen Tag der Depression am 17. Oktober haben die Primare der Psychiatrischen Dienste von Bozen, Meran, Brixen und Bruneck einen Informationsstand über Depression in den jeweiligen Krankenhäusern eingerichtet. Laut internationalen Schätzungen suche ein Drittel der depressiv Erkrankten keine Hilfe und nur die Hälfte aller depressiven Patient/innen werde von Ärzt/innen als solche erkannt und richtig behandelt. In Südtirol kranken an Depression 22.000 Menschen, Frauen mehr als Männer. Die vier Primare meinen, Depression sei eine häufige, ernst zu nehmenden Erkrankung, die sehr gut behandelt werden kann durch Psychotherapie, antidepressive Medikamente, Teilnahme an Selbsthilfegruppen, sowie Aufklärung der Bürger/innen und Schulung des Personals. Informationen sind auch in der neu erarbeiteten Broschüre "Psychische Gesundheit - was ist das?" zu finden, die in allen Krankenhäusern aufliegt. Als Anlaufstellen für depressiv Erkrankte gelten Hausärzte, Zentren Psychischer Gesundheit, Psychologische Dienste, sowie die Telefonseelsorge der Caritas, "Telefono amico" und "Young and direct". - mm

Agenda

Seminare/Kurse/Ausbildung

ab 03.11.09 | Computer-Grundkurs f√ľr Menschen mit k√∂rperlicher Beeintr√§chtigung in Meran

Der zweisprachige Grundkurs wird immer am Dienstag und Donnerstag abgehalten. Insgesamt 10 Treffen. Zeit: 17-20 Uhr. Ort: Soziale Genossenschaft independent L., Laurinstraße 2D, Meran. Info: Sandra Funaro, Tel. 0473 209175, info@independent.it - al

06.11.09 | Fr. > "Mut zum Tun" - Seminar zum Aufbau und Gr√ľndung von Selbsthilfegruppen

Seminar für Personen, die eine Selbsthilfegruppe gründen bzw. aufbauen möchten. Termine: Freitag, 6. und Freitag, 20. November. Zeit: jeweils von 9-17.30 Uhr. Ort: Sozialsprengel Eggental-Schlern, Kardaun, Sitzungssaal im 2. Stock. Anmeldeschluss: 28.10.2009. Info/Anmeldung: Dienststelle für Selbsthilfegruppen im Dachverband der Sozialverbände, Tel. 0471 312424, info@selbsthilfe.bz.it - al

07.11.09 | Sa. > Seminar "Mein Platz... Umgang mit eigenen Grenzen"

Seminartag für Eltern von schwerstbehinderten Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen. Durch innere und äußere Bewertungen übersehen wir oft das eigene Maß und übertreten in der Fürsorge Unterstützung und Verantwortung für andere unsere Grenzen. Müdigkeit, Ausgelaugtsein und Lustlosigkeit sind oft die Folge und mindern letztlich unseren Einsatz für unser Gegenüber. Ort: Behindertenzentrum Pastor Angelicus, Meran. Zeit: 9¬Ė17 Uhr. Info/Anmeldung: AEB - Arbeitskreis Eltern Behinderter, Tel. 0471 289100, info@a-eb.net - al

09.-11.11.09 | Mo. > F√ľhrungskr√§fte am Runden Tisch - Einmal ganz unter sich

Dieser Workshop ist gedacht als Unterstützung für Führungskräfte aus den Heil- und Sozialberufen Wie kann ich den vielen Ansprüchen der Leitungsfunktion gerecht werden, ohne dabei selber auf der Strecke zu bleiben? Zeit: jeweils 9.00¬Ė17.30 Uhr. Referent/innen: Erich Daum, Rosa Schwingshackl. Ort: Landesfachschule für Sozialberufe "Hannah Arendt", Bozen. Info: Tel. 0471 973494, lfs.bz-sozialberufe@schule.suedtirol.it - al

Vortrag/Tagung

22. - 23.10.09 | Gi. - Ve.> "Etnopsichiatria e lavoro etnoclinico, culture e mediazioni"

Il lavoro dell'etnopsichiatria e della mediazione culturale ed etnoclinica si è dedicato alla ricerca delle somiglianze ma soprattutto alla ricchezza delle differenze. Il convegno promuove un confronto con diversi esperti nazionali ed internazionali coinvolti nell'ambito della presa in carico sanitaria e socio-educativa in situazione di interazione culturale. Luogo: Merano,
Casa Basaglia, Via N. Sauro 5, Sinigo. Ore: 8.30-17. Info: Susanna Vetturelli, tel. 339 5750357. Iscrizione on line obbligatoria sul sito www.highstyle.it - mm

24.10.09 | Sa. > Giornata delle cure palliative a Vipiteno

Decisioni di fine vita e dichiarazioni anticipate, situazioni nel quotidiano, in casa di riposo e casa di cura, aspetti etici legati alla nutrizione e idratazione nella fase finale della vita, nutrizione artificiale, l'amministrazione di sostegno sono i temi al centro del convegno. Luogo: Teatro Civico di Vipiteno. Ore: 8.45. Info: Markus Lercher, Tel. 0472 812046, www.provinz.bz.it/gesundheitswesen/2305/palliative_d.htm - mm

29.10.09 | Do. > Frauen auf dem Weg nach Lissabon - Netzwerke als Schl√ľssel zum Erfolg

Zum ersten Mal in Südtirol wird die Lissabon-Strategie und der nachfolgende EU-Aktionsfahrplan zur Gleichstellung zwischen Frauen und Männern 2006-2010 mit Internationalen Expertinnen diskutiert: Gleiche wirtschaftliche Unabhängigkeit von Frauen und Männern; Bessere Vereinbarkeit von Beruf, Privat- und Familienleben; Förderung der gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und Männern an Entscheidungs¬≠prozessen. Es beteiligen sich insgesamt 13 Frauenorganisationen mit einem Stand am women's place. Ort: Bozen, Hotel Four Points Sheraton. Zeit: 9-17 Uhr. Info: Astrid Pichler, Lessing-Hochschule zu Meran, Tel. 0473 270402, astrid.pichler@lessing-uni.net - mm

07.11.09 | Sa. > Osttiroler Selbsthilfetag, Lienz (A)

Vorträge, Workshops, Beratungen, und ein interessantes Rahmenprogramm. Ort: Lienz, Wirtschaftskammer Tirol. Veranstalter: Dachverband der Tiroler Selbsthilfevereine und -gruppen, Zweigstelle Osttirol, Tel. 0043 4852 606290, osttirol@selbsthilfe-tirol.at - al

Kultur und Freizeit

29.10.09 | Gi. > "Ragazzi per male": spettacolo teatrale sulle tossicodipendenze

Le sostanze non sono spesso vissute come pericolose o dannose ma come semplici beni di consumo. Stimolare comportamenti e stili di vita lontani dai rischi di disagio che possono portare al loro uso è l'obiettivo dello spettacolo teatrale. Protagonisti sono giovani tra i 18 e 25 anni provenienti dalla comunità di San Patrignano che hanno vissuto e superato il problema della tossicodipendenza. Luogo: Bolzano, Teatro Cristallo, via Dalmazia 30. Ore: 9. Info: Help - Associazione dei genitori per la prevenzione ed il reinserimento dei tossicodipendenti, tel. 0471 913066, ass.gen.toss@tin.it - mm

Verschiedenes

23. - 25.10.09 | Ve. - Do. > "Fa' la cosa giusta": fiera del consumo critico a Trento

Prodotti biologici, stand gastronomici, offerte e prodotti di associazioni del terzo settore e informazioni su come ridurre l'impatto ambientale del proprio stile di vita: la fiera offre soluzioni per famiglie e consumatori che vogliono mettere pi√Ļ attenzione nei loro acquisti. Luogo: Trento, Centro trentino esposizioni di via Briamasco 2. Ore: 14.30. Info: Trentino Arcobaleno, tel. 0461 261644, www.trentinoarcobaleno.it - mm

24.10.09 | Sa. > 20 Jahre Wohngemeinschaft f√ľr h√∂rgesch√§digte Kinder in Bozen

Hörgeschädigte Jugendliche erzählen, gezeigt wird auch der Kurzfilm "WG ¬Ė Wahrlich genial" der die Entstehungsgeschichte der Wohngemeinschaft erzählt und Einblick in das Heimleben und in die pädagogische Arbeit gibt. Die Hörgeschädigtenpädagogin und Betroffene Ute Jung aus Deutschland zeigt in ihrem Fachvortrag, wie bedeutend der Einsatz von FM-Anlagen zum besseren Hören und leichteren Lernen für hörgeschädigte Schüler sein kann. Ein von den Jugendlichen inszenierter Bühnensketch und der Rundgang durch die Wohngemeinschaft mit Infostationen bilden den Abschluss der Veranstaltung. Zeit: 14-17 Uhr. Ort: Sitzungssaal Etschwerke, Zwölfmagreinerstraße 8, Bozen. Info: Tel. 0471 302245, whg@ehk.it - al

30.10.09 | Fr. > Kulturen im Dialog - Zweites Jungakadmiker/innen - Forum in S√ľdtirol

Die Fakultät für Bildungswissenschaften und die OEW-Organisation für Eine solidarische Welt laden alle Interessierten zum interdisziplinären und interkulturellen wissenschaftlichen Dialog im Rahmen des zweiten Jungakademiker/innen-Forums in Südtirol ein. Von einer Reihe eingegangener wissenschaftlicher Arbeiten werden fünf öffentlich vorgestellt. Eine Fachkommission prämiert die beste Arbeit mit einem Preis von 1.000 Euro. Ort: Universität, Brixen. Zeit: 10-13.30 Uhr. Info: OEW, Tel. 0472 833950, info@oew.org - mm

Radio/TV/Film bearbeitet von magdalena@poeder.it

27.10.09 | Di. > Thema Sozial zum Thema "Begrifflichkeiten f√ľr Formen der Behinderung"

Schreibt man nun Menschen mit Behinderung, Behinderte oder Menschen mit besonderen Bedürfnissen - oder noch etwas anderes, wenn man sich korrekt ausdrücken möchte? Betroffene und Experten setzen sich mit dem Thema auseinander. Zeit: 9-10 Uhr. Info: Radio Rai Sender Bozen, Tel. 0471 902204, http://www.senderbozen.rai.it - mm