Hoher Kontrast Grafische Version
Newsletter

Newsletter 'social' - Nr. 25|2009 vom 09.12.2009

Die Herausgabe des Newsletter "Social" seitens des Dachverbandes wurde Ende 2010 aus KostengrŁnden eingestellt.
Als Dachverband fŁr Soziales und Gesundheit mit derzeit 46 angeschlossenen Organisationen erlauben wir uns, auf unser Rundschreiben hinzuweisen, welches Łber Aktuelles in den Organisationen, Diensten, Arbeitsgruppen und Gremien des Dachverbandes Auskunft gibt und ca. monatlich erscheint.

Inhalt

Editorial

Panorama

Frauen

Menschen mit Behinderung

Migration

Kinder und Jugend

Familie

Senior/innen

Gesundheit und Wohlbefinden

Seminare/Kurse/Ausbildung

Vortrag/Tagung

Kultur und Freizeit

Editorial

Ein "social" zur Bildungsmesse Futurum - und was dann?

Um es mit Pathos und Goethe zu sagen: "Wer ewig strebend sich bemüht... - den können wir erlösen." Im Newsletter social stecken viel Enthusiasmus und Kreativität, denn Not macht erfinderisch. Um trotz bescheidener Mittel zu einem breitgefächerten und aktuellen Informationsträger für die vielschichtige Arbeit im Sozialwesen zu kommen, hat der Dachverband in Absprache mit der Abteilung Sozialwesen und mit entsprechenden Beiträgen sowie Unterstützung auch der Stiftung Südtiroler Sparkasse social entwickelt und herausgegeben: alle 14 Tage schlicht und hausintern gestaltet, als Mail-Versand und also ohne Druckkosten an ca. 5.000 Leser/innen bereitgestellt, ergänzt durch weitere Informationen mit einen Online-Auftritt als "Sozialportal". Die Zukunft dieses Mediums ist derzeit noch unklar. So sollen die Mitarbeiter/innen und Funktionär/innen des Sozialwesens auch weiterhin in straffer Form einen Überblick zu all dem erhalten, was in diesem Sektor geschieht, zudem sollten aber auch weitere Leser/innen für die sozialen Themen gewonnen werden - in passender Form. Wenn sich aus dem social also eine neue Sozialzeitschrift entpuppt, war es die Mühe wert. - gl

Panorama

Untersuchung zur Motivation f√ľr die Sozialarbeit in S√ľdtirol

Im Rahmen ihres einjährigen Praktikums in der Abteilung Sozialwesen hat die Psychologin Sabine Schenk die Motive zur Ausbildung in einem Sozialberuf und die Motivation der langjährigen Mitarbeiter/innen in Südtiroler Sozialbetrieben untersucht. Die Resultate des Forschungsprojektes zeigen, dass die Studienteilnehmer durch persönliche Erfahrungen, durch Selbsteinschätzung und durch das Interesse am Thema Mensch, eine soziale Ausbildung eingeschlagen haben. Sie erwarten sich gute berufliche Zukunftschancen und abwechslungsreiche Arbeitstätigkeiten, die ihren Vorstellungen entsprechen. Weiters bestätigt die Studie, dass berufstätige Sozialarbeiter im Allgemeinen mit den Rahmenbedingungen ihrer Tätigkeiten zufrieden sind. Ein Ist-Soll-Vergleich fällt überwiegend positiv aus. Eine Arbeit mit und für Menschen empfinden sie als bereichernd. Belastungen bei der Arbeit können relativ gut kompensiert werden. 65% der Befragten denken nicht im Geringsten an berufliche Veränderungen. Die zunehmende Bürokratie, die Distanz zwischen Mitarbeiter- und Führungsebene, das geringe berufliche Prestige in der Gesellschaft werden als erschwerende Umstände und demotivierend genannt. - al

Wie sieht es heute mit der Beschäftigung im Sozialwesen aus?

Mit Jahresende 2008 waren im Südtiroler Sozialwesen 6.858 Personen beschäftigt, Partime-Beschäftigte und Ersatzaufträge mitgerechnet. Gegenüber dem Vorjahr stieg somit der Personalstand um ca. 300 Personen, gegenüber dem Jahr 2006 gibt es einen Zuwachs von ca. 450 Personen in den Südtiroler Sozialdiensten. Rund 65 Prozent der Mitarbeiter/innen wirken in der Seniorenarbeit und zwar in den Alters- und Pflegeheimen, in der Hauspflege und in den Tagesstätten. Die zweitgrößte Gruppe, ca. 15 Prozent, sind in der Behindertenhilfe beschäftigt. An dritter Stelle stehen die Dienste für Kleinkinder mit einer Personalausstattung von ca. 300 Vollzeitkräften (5,5 Prozent). Die deutlichsten Personalzuwächse verzeichneten im Jahr 2008 die Dienste für Kleinkinderbetreuung und für Minderjährige (ca. 10 Prozent) und die stationären Seniorendienste (ca. 5,5 Prozent). Auch die sozialpädagogische Grundbetreuung in den Sozialsprengeln verzeichnete in den vergangenen 5 Jahren einen steten Zuwachs, ein Plus von 35 Vollzeitstellen. Info: Tel. 0471 418200, sozialwesen@provinz.bz.it - al

K√ľnftige Besch√§ftigungsszenarien im Sozialwesen (I) - Ausbildungsbedarf beziffert

Eine Arbeitsgruppe hat sich kürzlich mit dem landesweiten Ausbildungsbedarf im Sozialwesen in den kommenden drei Jahren auseinandergesetzt und dabei den Fokus besonders auf den heute in den Sozial- und Erziehungsdiensten beklagten Personalmangel gerichtet. Fazit: Es wird ein beachtlicher Mitarbeiterbedarf zu verzeichnen sein. Ob der sinkende öffentliche Haushalt dies ermöglichen wird, wird die künftige sozialpolitische Ausrichtung und Gewichtung unseres Sozialsystems zeigen. Aus der Sicht der Arbeitsgruppe sollten in den nächsten drei Jahren 600 Sozialbetreuer/innen, 110 Sozialassistent/innen, 130 Sozialpädagog/innen, 300 Kinderbetreuer/innen, 180 Tagesmütter und Tagesväter, 30 Werkerzieher/innen, 370 Pflegehelfer/innen ausgebildet werden, um die im genehmigten Sozialplan festgelegten Maßnahmen verwirklichen zu können. - al

K√ľnftige Besch√§ftigungsszenarien im Sozialwesen (II) - Die Gr√ľnde f√ľr den hohen Bedarf

Die Arbeitsgruppe die sich mit dem landesweiten Ausbildungsbedarf im Sozialwesen der kommenden drei Jahre auseinandersetzt, hat nicht nur den Ausbildungsbedarf prognostiziert, sondern sich auch mit den Gründen für derartige Zuwächse auseinandergesetzt. Eine Reihe von Faktoren können dafür ins Feld geführt werden: die westliche Risikogesellschaft, die demografische Entwicklung, die Belastbarkeit von Familien, die Individualisierung und sinkende Solidargemeinschaften, die medizinischen und sozialpädagogischen Fortschritte, die berufliche Doppelbelastung in Beruf und Familie. Diese Phänomene und der einhergehende Bedarf an zusätzlichen sozialen Hilfeleistungen und an zusätzlichem Personal stellt nicht nur für unser Land eine Herausforderung dar, es ist ein Merkmal das alle westeuropäischen Wohlfahrtsstaaten derzeit durchlaufen. - al

Wir sind Sozialhelden.de - Einfache Ideen mit großer Wirkung

Wer etwas verändern will, braucht keinen roten Umhang und auch keine Superkräfte. Engagement, Überzeugung und Mut reichen voll und ganz. Das beweisen die "Sozialhelden" mit ihren Aktionen in der Bundesrepublik Deutschland. Die "Sozialhelden" sind ein loses Netzwerk engagierter Menschen, die auf innovative Art und Weise versuchen, soziale Probleme in zu lösen. Sie veranstalten mit "Deutschland sucht den SuperZivi" Zivi-Castings, ermöglichen mit "Pfandtastisch helfen!" auf verblüffend einfache Weise das Sammeln von Geld über das Spenden von Pfandbons im Supermarkt. Die Aktionen erwecken Aufmerksamkeit statt Mitleid. Info: Tel. +43 0170 7702388, www.sozialhelden.de - al

Keine Angst vor F√ľhrungsaufgaben: Auch Vereinsleitung kann gelernt werden.

Den Vorsitz eines Vereins zu übernehmen, ist zunächst einfach: Man muss nur in diese Funktion gewählt werden und das Amt dann annehmen. Nicht so einfach ist es hingegen, in dieses Amt hineinzuwachsen. Denn neben der Leitung bei den Sitzungen und der Unterzeichnung einiger Akten braucht es vor allem auch ein breites Wissen zu organisatorischen, inhaltlichen und rechtlichen Fragen. Hat der Verein zudem ein Büro und bezahlte Mitarbeiter/innen, fallen weiters alle arbeitsrechtlichen Verpflichtungen eines Arbeitsgebers an. Damit diese Anforderungen gut gemeistert werden können, finden Vereinsfunktionär/innen in verschiedenen Einrichtungen praktische Anleitungen. Der Dachverband der Sozialverbände organisiert und vermittelt spezifische Kursangebote etwa zu Arbeitssicherheit oder Projektplanung, das Landesamt für Kabinettsangelegenheiten bietet Lehrgänge zum Vereinsmanagement an und Weiterbildungseinrichtungen planen immer wieder Bildungsveranstaltungen zu Themen der Vereinsführung. Die Kosten halten sich meist in Grenzen, vielmehr noch ist es die Zeit, welche aufgebracht werden muss. Doch auch die Vereinsleitung will gelernt sein und das angeeignete Wissen ist mehrzwecktauglich. - gl

Studie: Paradoxes Sozialwesen - Hohe berufliche Akzeptanz und Klagen √ľber Personalmangel

Im Sommer 2008 hat der Praktikant Luca Lescio die Studie "Paradoxie im Sozialwesen: Hohe berufliche Akzeptanz und Klagen über Personalmangel ¬Ė Eine Untersuchung zum beruflichen Einstieg des Sozialbetreuers" erstellt. Er untersuchte dabei die Berufsverläufe von Sozialbetreuer/innen, die in den Jahren 2002 bis 2007 ihre Berufsausbildung an den Landesfachschulen "Luigi Einaudi" und "Hannah Arendt" abgeschlossen haben. Befragt wurden 717 Absolvent/innen. Obschon nur 32% der Befragten den Fragebogen zurückgeschickt haben, sind die Erkenntnisse doch interessant: Die große Mehrheit (83%) würde erneut diesen Ausbildungsweg einschlagen. Niemand beabsichtigt dem Arbeitsfeld des Sozialwesens den Rücken zu kehren. Die Beschäftigungssicherheit dieses Bereichs wirkt anziehend. Nur 4% der Befragten sagen heute, dass sie diese Berufswahl nicht noch einmal vornehmen würden. 90% hingegen würden sich nochmals für die derzeitige Arbeitsstelle bewerben, denn diese entspricht ihren Erwartungen. Zufrieden sind sie besonders mit der Vielseitigkeit des Berufs. 70% haben in den ersten 6 Jahren ihrer beruflichen Tätigkeit keinen Arbeitsplatzwechsel vorgenommen und 22% haben einmal Arbeitsplatz gewechselt. - al

Geben gibt: Deutscher Engagementpreis verliehen

Wir haben "Cultura Socialis", Österreich die "Sozialmarie", und Deutschland nun den "Engagementspreis". Rund 2.200 Personen und Projekte wurden dieses Jahr für den Deutschen Engagementpreis vorgeschlagen. Eine Jury hat bereits Ende September vier herausragende Projekte aus den Bereichen Politik & Verwaltung, Wirtschaft, Dritter Sektor und Einzelperson ausgezeichnet. Anschließend haben bis Mitte November fast 40.000 Menschen im Internet über die Vergabe des mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreises abgestimmt. Am 5. Dezember, dem Tag des Ehrenamts, wurden die Gewinner der fünf Wettbewerbskategorien im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung in Berlin bekannt gegeben. Der Deutsche Engagementpreis wird von nun an jährlich vergeben. Info: www.geben-gibt.de - al

Wie sieht soziales Ehrenamt aus? Bilder von Sch√ľler/innen pr√§miert

Wenn von Freiwilligen im Sozialwesen die Rede ist, gibt es oft Bilder, in denen viel Gefühlvolles zum Ausdruck kommt - und allzuschnell werden Klischees verwendet: Traurige Kinderaugen, Hilflosigkeit im Rollstuhl, Almosenbittende am Straßenrand und dann - edle Helfer/innen, die lächelnd alle Mühen auf sich nehmen. Das gibt es alles, mit dem sozialen Ehrenamt ist aber noch viel mehr gemeint. Die Helfenden sind auch Beschenkte und jene, welche auf Hilfe angewiesen sind, können auch Gebende sein. 66 Schüler/innen von 5 Schulen haben sich Gedanken gemacht, wie dieses Ehrenamt dargestellt werden kann. Mit viel Kreativität haben sie Bilder und Grafiken geschaffen, von denen nun eine mit verschiedenen bestellte Jury im Dachverband der Sozialverbände die Besten ausgewertet hat. Mit diesem Wettbewerb möchten sich die Sozial- und Gesundheitsverbände in Südtirol auf das Europäische Jahr des Ehrenamtes 2011 einstimmen und dieses zum Anlass nehmen, um in besonderer Weise für das soziale Engagement in all seinen Dimensionen zu werben: mit Bildern, die eben nicht unbedingt den üblichen Klischees folgen. Die offizielle Preisverleihung erfolgt am 18. Dezember an der Uni Bozen in der Aula A101. - gl

Soziale Berufe: Vielf√§ltig, komplex, gefragt - Tagung √ľber "Herzst√ľck" der Sozialberufe

"Wir Sozialarbeiter/innen führen zusammen, was zusammen gehört. Und zwar für die Menschen, die wir begleiten, beraten, fördern, betreuen, pflegen", sagte Karl Tragust, Direktor der Abteilung Sozialwesen auf der Tagung "Das Herzstück der Betreuerberufe im Sozialwesen" am 16. Oktober in Bozen. Er zeigte sich überzeugt, dass im Südtiroler Sozialwesen die Betreuungs- und Pflegeleistungen immer mehr nachgefragt werden und das Angebot weiter wachsen wird. Vielfältig und komplex wie das Leben selbst sind die Aufgaben der Sozialarbeit: "Zahlenmäßig stellen Sozialarbeiter bereits heute die stärkste Berufsgruppe im Sozialwesen und es ist der Beruf mit den besten Zukunftsaussichten des Sozialwesens", so Tragust. Dabei arbeite man immer an der Schnittstelle mit anderen Berufen, insbesondere den sanitären Diensten. "Es gibt kein soziales Problem, das nur unter Bezug auf eine einzige Disziplin erklärt und beschrieben werden könnte" zitierte er in seinem Referat über die Erwartungen an das Berufbild, den Stellenwert und dessen Zukunft die Schweizer Sozialarbeitswissenschaftlerin Silvia Staub-Bernasconi. - al

Mitarbeiter/in sein in sozialen Organisationen: Die Beweggr√ľnde

Lao Tse fordert helfende Menschen auf, sich "bewusst zu sein, dass es die Entwicklung anderer Menschen zu fördern gilt". Menschen die beabsichtigen, die soziale Arbeit zu ihrer Profession zu machen, wollen etwas bewegen. Die allgemeinen Beweggründe, die hauptamtliche Mitarbeiter/innen in soziale Organisationen führen, sind meist komplex. Sicher scheint zu sein, dass sie nicht zufällig dort arbeiten. Sie suchen eine Arbeit mit Menschen und nicht mit Objekten. Sie wollen einen Beitrag leisten, dass es einigen, ja vielen, besser geht, indem Situationen und Verhaltensweisen verändert werden; Chancengleichheit und Menschenrechtsfragen leiten sie dabei. Durch ihr Zutun soll das Netz der Hilfeleistungen dichter werden, weniger Menschen sollen durch seine Maschen fallen. Wieder andere Menschen entscheiden sich für dieses Berufsfeld, weil sie in einem Unternehmen arbeiten wollen, in dem Kreativität, gestalterische Freiräume, Arbeiten im multiprofessionellen Team, Flexibilität und Autonomie gegeben sind. Das sind einige der zentralen Motive, die Menschen in die verschiedenen Professionen der Sozialen Arbeit führen. Lohn- und Karriereerwartungen stehen höchst selten an vorderster Stelle. - rg - al

Sozial- und Krankenverbände auf der Bildungsmesse Futurum - Wozu das?

Irgendwo zwischen Berufsbildung, Oberschulen und Universität, in der Nähe von Verlagen und Studentenorganisationen und direkt neben der Gastwirtschaft ist bei dieser Bildungsmesse zum ersten Mal auch der Dachverband der Sozialverbände mit einigen Mitgliedsorganisationen vertreten. Was auf den ersten Blick vielleicht eigenartig erscheint, denn diese Vereine sind im Allgemeinen mehr mit konkreten Hilfestellungen, Benefizaktionen und persönlicher Beratung für Notsituationen präsent. Sie sind aber auch wichtige Bildungsträger. Denn wer mitmacht, kann vieles erlernen: So bieten diese Organisationen einerseits Kurse und Fortbildungen an, um Wissen zu den jeweiligen Themen zu vermitteln. Wer eine freiwillige Arbeit übernimmt, wird dafür in passender Form vorbereitet und begleitet und kann so über die berufliche Spezialisierung hinaus eine ganz individuelle Schulung erfahren. Doch auch für eine berufliche Laufbahn können die gemeinnützigen Organisationen interessant sein; so können Praktika geleistet und Schnupperjobs übernommen werden. Engagierte Teams, welche für das Funktionieren dieser Organisationen verantwortlich sind, machen es vor: Mitmachen ist auch Lernen und macht Freude. - gl

Diplomverleihung: √úber 300 neue Fachkr√§fte f√ľr die Sozialarbeit

Genau 314 Frauen und Männer haben heuer an der Landesfachschule für Sozialberufe "Hannah Arendt" die Ausbildung zur Fachkraft für Sozialarbeit abgeschlossen. Am 25. November wurden ihnen in Bozen ihre Abschlussdiplome überreicht. 128 Sozialbetreuer/innen, 84 Pflegehelfer/innen, 82 Tagesmütter oder Tagesväter sowie 20 Kinderbetreuer/innen haben ihre Ausbildung abgeschlossen und stehen nun vor dem Übertritt in die Berufswelt. Landesrat Richard Theiner verwies darauf, dass soziale Berufe neben den Informations- und Kommunikationsberufen europaweit die Wachstumsbranche schlechthin seien. Laut Theiner sind die stationäre und ambulante Seniorenarbeit, die Kleinkinderbetreuung und die Betreuung psychisch kranker Menschen die Sektoren, in denen Anforderungen und Nachfrage besonders steigen. Auf die jährlich steigende Absolventenzahl verwies Fachschuldirektor Luigi Loddi. "Die sozialen Einrichtungen arbeiten heute unter veränderten Rahmenbedingungen und neuen Herausforderungen. Wettbewerb und Management erfordern eine intensivere Auseinandersetzung mit Inhalten und Aufgaben der Sozialarbeit", so Loddi. Info: Tel. 0471 973494, lfs.bz-sozialberufe@schule.suedtirol.it - al

Forme organizzate di buon vicinato: un progetto nei comuni di Ora e Termeno

I comuni di Ora e Termeno e il distretto sociale Bassa Atesina stanno ponendo le basi per avviare il progetto "Aiuto al vicinato", seguendo il motto "ognuno da quello che può". L'attività del progetto è pensata per offrire un sostegno alle persone che vivono una situazione di difficoltà. Il progetto cerca di rispondere alla crescente richiesta di aiuto da parte di anziani, ammalati e single, ma anche delle famiglie. Gli interventi consistono nella disponibilità di volontari e volontarie ad offrire gratuitamente il loro aiuto per diversi servizi, come per esempio preparare il pranzo, svolgere lavori domestici, piccoli lavori di giardinaggio, baby-sitting, accompagnare a fare la spesa, negli uffici, dal medico o semplicemente fare compagnia. Chiunque può richiedere il servizio, ma anche offrire il proprio aiuto diventando volontario a sua volta. Il servizio non viene offerto in modo continuativo. Info: dal lunedì al venerdì, ore 9-12, tel. 0471 826610, sigrid.bracchetti@bzgue.org - mm

Suggerimenti da parte degli operatori sociali ai loro datori di lavoro

La motivazione iniziale per la scelta formativa e poi del settore operativo √® fondamentale per l¬íidentit√† professionale e la soddisfazione sul posto di lavoro. Il datore di lavoro fa bene a tener presente quanto le dimensioni motivazionali sottoelencate rappresentino una forte spinta per la continuit√† professionale dell¬ĎOperatore Socio Assistenziale: poter applicare le competenze aquisite, operare in un settore operativo non monotono, l¬íutilit√† e il valore del proprio lavoro per la comunit√† e cittadinanza, il contatto diretto con persone come per esempio il rapporto tra utenti, familiari ed altri professionisti, lavorare in team, avere spazio per idee nuove e la personale creativit√†, partecipare all¬íorganizzazione del contesto lavorativo, riscontrare attenzione per le esigenze di conciliabilit√† tra lavoro e famiglia, possibilit√† di un permanente sviluppo personale e professionale, ricevere feedback qualificati da parte della dirigenza e dei colleghi di lavoro. - Reinhard Gunsch - al

ChancenGleichheit

Frauen

"S√ľdtirol der Frauen": Ein Buch, das S√ľdtirol aus weiblicher Perspektive zeigt

Evi Keifl und Anita Rossi, Journalistinnen und Autorinnen des Buchs "Südtirol der Frauen", haben Südtirol durchstreift und berichten von starken Frauenpersönlichkeiten und beispielhaften weiblichen Schicksalen. Ausgehend von 55 Schauplätzen erzählen sie von den ersten Bergsteigerinnen, von Museumsgründerinnen, Hexen und einer Riesin; von Bergarbeiterinnen, Wirtinnen und Bäuerinnen, Sekretärinnen und Künstlerinnen; von historischen Ikonen wie Margarete Maultasch und Claudia de Medici; von der "Hoferin" Anna Ladurner, der SS-Aufseherin Hildegard Lächert sowie der Duce-Geliebten Clara Petacci ¬Ė bis herauf zu bemerkenswerten Südtirolerinnen der Gegenwart. Das illustrierte Lese- und Reisebuch macht die Rolle und die Leistungen von Frauen bewusst. 18 Tipps für Themenwanderungen sowie praktische Infos zu Frauenhäusern, Beratungsstellen und Treffs in Südtirol geben dem handlichen Band zusätzlichen Gebrauchswert, Anekdoten garantieren eine kurzweilige Lektüre. Das Buch ist in Folio Verlag erschienen. Info: Tel. 0471 971323, www.folioverlag. - mm

Gewalt gegen Frauen als zwischenmenschliches Trauma: Risikofaktoren und Schutz

Die Stadt Bozen arbeitet weiter am gemeinsamen Netzwerk gegen geschlechtsspezifische Gewalt, einem Projekt, das vom Minsterratspräsidium unterstützt wird und das es sich zum Ziel gesetzt hat, all diejenigen, die mit Gewalt gegen Frauen zu tun haben - Sicherheitskräfte, Erste Hilfe, Frauenhäuser, Vereinigungen - zu vernetzen, um eine möglichst effiziente Dienstleistung zu ermöglichen. In eigenen Treffen widmen sich alle Interessierten jeweils einem Tag lang einem spezifischen Thema, welches am Vormittag von Fachleuten in Referaten angerissen und am Nachmittag im konkreten Erfahrungsaustausch in einem Workshop auf die konkrete lokale Erfahrung bezogen wird. Am 26. November ging es um die Frage, was passiert wenn Kinder Gewalt mit ansehen müssen. Der nächste Termin am 10. Dezember ist dem Thema "Gewalt gegen Frauen als zwischenmenschliches Trauma: Risikofaktoren und Schutz" gewidmet. Die Psychologin und Psychotherapeutin S. Teresa Bruno aus Florenz wird in die Frage, wie man Gewalt an Frauen durch den Partner oder Ex-Partner erkennen kann, einführen. Die Tagung findet um 9 Uhr im Festsaal des Rathauses statt. Info: Tel. 0471 997467, reteantiviolenza@comune.bolzano.it - mm

Menschen mit Behinderung

Theater: Premiere in deutscher Sprache von "Impronte dell'anima - Spuren der Seele"

Zwischen 1939 und 1945 ermordeten die Nazis in ihrem Rassenwahn 350.000 Menschen mit körperlicher und geistiger Behinderungen, mit Schizophrenie, Epileptiker und Taubstumme. "Spuren der Seele - Impronte dell¬íanima" zeichnet den abgründigen Weg von Wissenschaftlern, Psychiatern, Politikern in die Eugenik und die Euthanasie von sog. nicht lebenswertem Leben nach. Im italienischsprachigen Original waren die Theateraufführungen von "Impronte dell¬íanima" letzten Frühjahr bereits sehr erfolgreich. In einer Kurzfassung war es als Video in der Landesausstellung 2009 zu sehen. Nun wurde die gemeinsame Theaterproduktion des Landesverbandes Lebenshilfe, Kulturverein Theratraki und Teatro Ribalta unter der Regie von Antonio Vigan√≤ in die deutsche Sprache übersetzt. Premiere der deutschsprachigen Aufführung des Stückes ist am 15. Dezember im Ufo Bruneck. Schüleraufführungen am 15./16.12.09, 11.30 Uhr. Abendaufführung am 15.12.2009 um 20.30 Uhr. Info/Kartenreservierung: Lebenshilfe, Tel. 0471 062529, 340 3642612, rottensteiner@lebenshilfe.it - al

Hörgeschädigte: Technische Neuerungen auf Tagung vorgestellt

Am 7. November informierte der Elternverband hörgeschädigter Kinder (EhK) in Zusammenarbeit mit der Cochlea-Implant-Selbsthilfegruppe in Bozen über "Technische Hilfsmittel für schwerhörige und gehörlose Personen und CI-Träger". "Die Technik begleitet einen hörgeschädigten Menschen sein Leben lang, unabhängig vom Zeitpunkt, wann er das Gehör verliert und unabhängig vom Ausmaß der Hörschädigung. Deshalb war es unser Anliegen alle hörgeschädigten Personen anzusprechen", so Karin Waldboth vom EhK. Sie gab einen Einblick in die verschiedenen Lebensabschnitte einer hörgeschädigten Person und die wichtigsten Hilfsmittel. Hörgeschädigte Erwachsene sollten sich verstärkt gemeinsam dafür einsetzen, dass in Kirchen, Versammlungsräumen, Theatersälen usw. induktive Höranlagen installiert und mit entsprechenden Symbolen angegeben werden, so Waldboth. Im Anschluss daran präsentierten zwei Techniker die neuesten Geräte im Hörgeschädigtenbereich. Groß war das Interesse für Signalanlagen - etwa für Türglocken, Telefone, Babyphone, Rauchmelder - die durch Vibration und Blitzlicht Signale aussenden. Für 2010 ist eine ähnliche Veranstaltung geplant. Info: Tel. 0471 974431, info@ehk.it - al

Werkst√§ttenmesse in N√ľrnberg: 11. bis 14. M√§rz 2010

Die Werkstättenmesse in Nürnberg ist für Deutschland und die Nachbarstaaten ein wichtiger Moment des Austausches für die 226 verschiedenen Aussteller. Werkstätten für behinderte Menschen zeigen dort ihre Produkte und Leistungen und tauschen sich aus. Über 70 Fachvorträge haben 2009 die Messe begleitet. Das Fachvortragsprogramm bei der Werkstättenmesse ist der größte jährliche Kongress zu aktuellen Fragen rund um das gesamte Werkstattgeschehen. Mit über 90 Titeln bietet es ein Forum zum Dialog, zum Abgleich der eigenen unternehmerischen und rehabilitativen Arbeit mit den Angeboten von Kollegen, Experten und Dienstleistern. Im nächsten Jahr öffnet die Werkstättenmesse wieder vom 11. bis 14. März 2010 ihre Türen. Das Landesamt für Menschen mit Behinderungen möchte Interessierte auf diese Initiative aufmerksam machen und anregen, im nächsten Jahr die Messe zu besuchen. Interessierte an einer Fahrgemeinschaft können sich im Sekretariat ute.gebert@provinz.bz.it oder Tel. 0471 418275 melden. Infos zur Messe unter www.werkstaettenmesse.de - al

Migration

"Natale è la festa degli stranieri": incontro con padre Alex Zanotelli

Il Natale √® la festa dell'attesa, √® il tempo delle novit√†. Tutti si augurano un mondo pi√Ļ giusto, un mondo migliore, un mondo pi√Ļ equo, pi√Ļ solidale, meno egoistico, che ripudia la guerra e rispetta l'ambiente, che rispetta i diritti umani e accoglie gli stranieri. Natale √® la festa di una famiglia che fa nascere il suo figlio in una grotta dopo essere stata rifiutata da tutti gli alberghi e da tutte le case della citt√†. Per questo √® la festa degli stranieri che cercano una casa, ma anche di coloro che cercano calore in una terra straniera. Nel giorno dedicato ai diritti umani, il 10 dicembre, Padre Alex Zanotelli, comboniano che ha vissuto per dodici anni nella baraccopoli di Korogocho, in Kenia, cercher√† di riportare il discorso del Natale in un quadro di riflessione critica in questo clima di intolleranza contro gli stranieri. L'incontro si terr√† alle ore 17, nella sala di rappresentanza del Comune di Bolzano. Organizza il Centro per la pace. Info: tel. 0471 402382, centropacebz@gmail.com - mm

"Quattro modi di dire, un solo significato": il messaggio del calendario interculturale

Il linguaggio quotidiano è costellato di proverbi e modi di dire, di cui ci si rende conto solo quando non si padroneggia bene una lingua. Per scoprire il messaggio delle frasi idiomatiche alcune persone hanno voluto intraprendere un viaggio alla scoperta di quattro diverse culture, passando attraverso le realtà linguistiche tedesca, italiana e ladina, che caratterizzano la nostra provincia, per approdare all'area del Nordafrica. Dal confronto fra i quattro idiomi è apparso subito evidente che tutti presentavano alcuni principi generalmente validi, che ci sono analogie che caratterizzano i messaggi della saggezza popolare di culture anche molto diverse fra loro. Con la raccolta di proverbi, contenuta nel Calendario interculturale 2010, i promotori si sono posti l'obiettivo di suscitare l'interesse per le peculiarità culturali che si celano dietro i diversi modi di dire e le figure allegoriche. Il calendario nasce dalla collaborazione tra un mediatore culturale, gli Uffici provinciali Questioni linguistiche, Educazione permanente, Servizio Giovani, la OEW e la casa editrice Edition Raetia. Info: tel. 0471 413373, gerda.gius@provinz.bz.it - mm

Generationen

Kinder und Jugend

Jugendgruppe "draussen": Identität, Selbstwert, Freude spielend lernen

Die Familienberatungsstelle Bozen des Vereins "Ehe- und Erziehungsberatung Südtirol" und das Papperlapapp starten ab Dezember eine Jugendgruppe für diejenigen, die sich in ihrer Klasse nicht wohl fühlen, oder auch sonst nicht so richtig mit Gleichaltrigen zurechtkommen. "Meist sind diese Jugendlichen entweder sehr zurückhaltend, oder sie handeln unangemessen oder sagen Dinge, die bei den anderen einfach nicht ankommen, oder sie sind aggressiv und offensiv", sagt Stefan Eikemann der Familienberatungsstelle Bozen. Die Themen, die in der Jugendgruppe diskutiert werden, sind sehr konkret: Kontakt bekommen, Kommunikation, Distanz-Nähe. Sie beziehen sich auf unsere Gefühle - Liebe, Freude, Kränkung, Zorn - oder sie beziehen sich auf uns als Person - Identität, Selbstwert. Hierzu gibt es Gespräche, Übungen und Spiele. Die Treffen sind Dienstags am Spätnachmittag. Die Jugendgruppe ist halboffen. Es gibt jeweils einen Zyklus von 7 Treffen mit den gleichen Personen. Nach 7 Treffen können sich die Teilnehmer/innen überlegen, ob sie weiter machen möchten oder nicht. Zu diesem Zeitpunkt können auch neue Teilnehmer einsteigen. Info: Tel. 0471 973519, bozen@familienberatung.it - mm

Familie

Congedo parentale: i ministri europei degli Affari sociali raggiungono l'accordo

Si passa da tre a quattro mesi di congedo e vengono inclusi i lavoratori a tempo determinato e part-time e temporanei: è questa, in sintesi, la novità del progetto di direttiva per applicare l'accordo quadro di revisione concluso dalle parti sociali e cioè imprese, datori di lavori, enti che forniscono servizi pubblici e sindacati. L'accordo, raggiunto dai ministri degli Affari sociali dell'UE, stabilisce prescrizioni minime sul congedo parentale, al fine di contribuire a una migliore conciliazione tra vita professionale e vita familiare e promuovere la parità tra i sessi sul mercato del lavoro. In conformità con il trattato UE, le parti sociali possono richiedere congiuntamente che gli accordi conclusi da essi a livello di UE su una serie di questioni assuma forza legale in seguito a una decisione del Consiglio. La nuova direttiva verrà adottata a inizio 2010 e dovrà essere trasposta nel diritto nazionale entro due anni dalla sua pubblicazione sulla Gazzetta ufficiale dell'UE. Info: www.europa.eu - mm

Premiati i "Manager familiari" che hanno utilizzato il libretto contabile online

Sono stati 4850 gli utenti che si sono registrati sul sito del Centro tutela consumatori e utenti per tenere il proprio bilancio familiare sotto controllo con il libretto contabile online. Le due famiglie considerate pi√Ļ "diligenti" sono state premiate a Palazzo Widmann. Hanno ricevuto rispettivamente 1500 euro e 500 euro. Il progetto del libretto contabile online, avviato nel gennaio scorso, ha riscosso un notevole successo tra i consumatori. In un periodo in cui molte spese familiari vengono saldate con pagamenti automatizzati o per via telematica, diventa pi√Ļ difficile tenere sotto controllo il bilancio familiare. In questo senso il libretto online rappresenta un aiuto prezioso. In particolare, una gestione aggiornata e puntuale delle spese della famiglia permette di individuare le priorit√† nella pianificazione del bilancio di casa e di prevenire possibili situazioni di difficolt√† che nel lungo periodo potrebbero condurre ad un indebitamento. Ai premiati √® stato consegnato anche un simpatico maialino-salvadanaio. Info: www.contiincasa.centroconsumatori.it - mm

"Mehr Familie in der Gemeinde": Ergebnisse der Familienkonferenz am Ritten

Unter dem Motto "Mehr Familie in der Gemeinde" fanden sich an die 100 Verantwortliche und Interessierte aus Land und Gemeinden, Vereinen und Verbänden, die zum Thema Familie arbeiten, am 6. November im Haus der Familie am Ritten ein. "Eine moderne Familienpolitik gründet auf drei Säulen", erklärte Landesrat Richard Theiner seine Zukunftspläne für Südtirols Familien. "Familien brauchen Zeit, ein ausgewogenes Angebot an hochqualitativer Kinderbetreuung und angemessene finanzielle Unterstützung. Keine der Säulen kann für sich alleine stehen, alle Maßnahmen müssen aufeinander abgestimmt ineinander greifen". Er sprach sich für ein höheres Maß an Eigenverantwortlichkeit und Engagement der Familien sowie der Vereine, Verbände und Wirtschaftsunternehmen aus. Wie das aussehen kann, erläuterte Jan Schröder, Leiter des Servicebüros für lokale Bündnisse für Familien aus Bonn/Berlin. "In lokalen Bündnissen für Familien verbünden sich Unternehmen, Verbände, Familien, Gemeinden und soziale Einrichtungen. Sie schaffen vor Ort Synergien und sammeln Ideen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf", so Schröder. Info: Tel. 0471 418207, barbara.gerlach@provinz.bz.it - mm

Senior/innen

Von der "Lotterhitt" zum Altenheim ¬Ė Am Beispiel Dorf Tirol

Einen interessanten Beitrag über die historische Entwicklung der Sozialfürsorge, früher als Armenfürsorge bezeichnet, am Beispiel der Gemeinde Dorf Tirol findet sich in dem nun erschienenen neuen Dorfbuch "Einblicke ¬Ė Ausblicke", das der Bildungsausschuss Dorf Tirol herausgegeben hat. Verfasst hat den Beitrag der Dort Tiroler Martin Gögele, er schildert diese Entwicklung anhand von Beispielen in Dorf Tirol. Dort wurde Anfang der 1820er Jahre eine Hütte zum Armenhaus umgewidmet. Damit gehörte Tirol zu den ersten Landgemeinden des Burggrafenamtes mit einem Versorgungshaus. Die Aufnahme ins Armenhaus war beschränkt auf "Arme, Kranke, wahrhaft bedürftige Ortsinsassen, mit Ausschluß aller Fremden". Aus dem im Volksmund "Lotterhitt" genannten Haus entstand schließlich das heutige Altenheim. Info: Bildungsausschuss Dorf Tirol, Wally Kuen, Tel. 0473 923314, www.dorftirol.com/bildungsausschuss - al

Altersheim "Zum Heiligen Geist" heute und morgen - Umfrageergebnisse vorgestellt

"Unserem Betrieb, der aus vier Alters- und Pflegeheimen in Brixen und Klausen besteht, ist es ein Anliegen, die Qualität der Dienste laufend zu verbessern und auf künftige Entwicklungen im Bereich Altenpflege frühzeitig zu reagieren. Wir haben heuer einige Befragungen durchgeführt, die uns Rückschlüsse auf Meinungsbilder zu unserem Betrieb geben und Trends der Zukunft ahnen lassen", sagt Magdalena Ralser vom ÖBPB "Zum Heiligen Geist" Brixen. "Übertrieben hoch" empfinden 41 Prozent der Befragten die Kosten für Langzeitpflege, für 49 Prozent sind jedoch monatliche Kosten von 1.500 Euro "angemessen". Interessant sind die Ergebnisse der Straßenbefragung: Die Hälfte der Befragten würde nur ins Heim ziehen, wenn es sein muss, für sieben Prozent kommt dies nicht in Frage. Im Heim hätten sie Angst vor dem Verlust der Privatsphäre, vor Abhängigkeit von der Gunst des Personals, und davor, soziale Kontakte zu Bekannten zu verlieren. Zu schätzen weiß man jedoch, dass man im Heim Hilfe bekommt, wenn man sie braucht. Angehörige und Heimbewohner/innen hingegen attestieren den Heimen, dass ihre Privatsphäre gewahrt wird. Info: Tel. 0472 255000, info@altersheim-brixen.it - al

Gesundheit und Wohlbefinden

Concerto dei "Donatori di musica in Oncologia" a Bolzano

"Donatori di musica in oncologia" è diventata in breve tempo una vera e propria rete di musicisti, oncologi e volontari, che si occupa di portare concerti di grande musica nelle divisioni di oncologia medica in Italia. Nata a marzo, la rete ha conosciuto un'espansione notevole, avendo visto l'adesione di oltre cento musicisti che tengono regolarmente concerti presso gli ospedali di Carrara e Bolzano, dove le stagioni concertistiche sono ormai una realtà consolidata, ma anche in altre città. A Bolzano l'iniziativa si è resa possibile grazie al Reparto di Oncologia di Bolzano e del primario Claudio Graiff, la ditta Furcht di Milano ha messo a disposizione un pianoforte da concerto, con il contributo della Lega Tumori di Bolzano. In ospedale la musica offre un momento di normalità agli ammalati, mostra la bellezza dell'arte e trasmette forti emozioni. Il prossimo concerto, con la corale Antares di Taio in provincia di Trento si terrà il 13 dicembre alle ore 17 presso la sala congressi dell'Ospedale di Bolzano. Sarà presentato un programma di musica prevalentemente sacra a cavallo di tre secoli, dal settecento al novecento. Info: tel. 0471 908572, onco@asbz.it - mm

Tag der Menschenrechte: "Gemeinsam aktiv, um psychosozialem Leiden vorzubeugen"

Die Prävention im psychosozialen Bereich ist ein Thema, das uns alle angeht: Familie, Schule, Gesellschaft, Sanität, öffentliche und private Einrichtungen. Um aus der Einsamkeit, dem Leiden, der sozialen und beruflichen Ausgrenzung herauszukommen und um Prävention und soziale Eingliederung zu fördern und Bürgerrechte zu fordern veranstalten der Verband Angehöriger und Freunde psychisch Kranker und Cittadinanzattiva Südtirol einen Infoabend zum Thema "Gemeinsam aktiv, um psychosozialem Leiden vorzubeugen. Verantwortliche Bürger/innen diskutieren". Der Infoabend findet am 10. Dezember, anlässlich des Internationalen Tags der Menschenrechte, um 20 Uhr, im Mehrzwecksaal Anne Frank, Mendelstraße 124, Bozen, statt. Es referieren die Präsidentin des Verbandes Angehöriger und Freunde psychisch Kranker Siglinde Jaitner und der Präsident von Cittadinanzattiva Südtirol Stefano Mascheroni. Experten werden auch über die geschichtlichen Aspekte der Psychischen Gesundheit in Südtirol, über die rechtlichen Aspekte der Psychischen Gesundheit, über die Rolle der Bürger/innen und über den Film "Si pu√≤ fare" von Claudio Bisio, referieren. Info: Tel. 0471 260303, info@selbsthilfe.it - mm

Agenda

Seminare/Kurse/Ausbildung

11.12.09 | Fr. Informationsveranstaltung: "Gemeinsam f√ľr ein besseres Leben mit Demenz"

Informationsveranstaltung für betroffene Angehörige und Interessierte vom Dienst für Basismedizin in Zusammenarbeit mit dem Bürgerheim Brixen, der SÜGAM und des Amtes für Weiterbildung Gesundheitsbezirk Brixen, organisiert. Ort: Cusanus Akademie, Brixen. Veranstalter: Südtiroler Sanitätsbetrieb - Gesundheitsbezirk Brixen, Tel. 0472 812111, www.sb-brixen.it - al

12.12.09 | Sa. > Weiterbildung "Gemeinsam f√ľr ein besseres Leben mit Demenz"

Weiterbildung für Fachkräfte des Gesundheits- und Sozialwesen vom Dienst für Basismedizin in Zusammenarbeit mit dem Bürgerheim Brixen, der SÜGAM und des Amtes für Weiterbildung Gesundheitsbezirk Brixen organisiert. Ort: Cusanus Akademie, Brixen. Veranstalter: Südtiroler Sanitätsbetrieb - Gesundheitsbezirk Brixen, Tel. 0472 812111, www.sb-brixen.it - al

15.12.09 | Di. > In-Kontro 8 - Workshop f√ľr Sozialarbeiter/innen

Workshop für Sozialarbeiter/innen der öffentlichen und privaten Sozialdienste. Thema des 8. In-Kontro ist "Erfahrungen der Bürgerbeteiligung durch das Soziale". Ort: Sterzing, Projekt Jawa. Info: Ada Pirozzi, Landesabteilung 24 - Dienststelle für Personalentwicklung, Tel. 0471 418226, ada.pirozzi@provinz.bz.it oder Simonetta Terzariol, Dachverband der Sozialverbände, Tel. 0471 324367, simonetta.terzariol@social-bz.net - al

13.01.10 | > Lehrgang "Gruppendynamische Prozesse" - Gruppen leiten lernen

Im Januar 2010 beginnt in der Cusanus Akademie in Brixen ein siebenteiliger Lehrgang zum Thema "Gruppendynamische Prozesse - Gruppen leiten lernen". Der Lehrgang richtet sich an Erwachsenenbildner/innen, in Non-Profit-Organisationen Tätige, Gruppenleiter/innen, Führungskräfte und alle an Entwicklungsprozessen Interessierte. Die sieben Blöcke finden von Januar bis November statt. Info/Anmeldung: Tel. 0472 832204, www.cusanus.bz.it/de/veranstaltungen/veranstaltungen-detail.asp?lProjectID=276275 - al

15.01.10 | Ve. > Corso di formazione e coaching per operatori di cura familiare

Si tratta di un corso di formazione per aiutanti domiciliari privati occupati nel settore del lavoro a domicilio. Le persone interessate dovranno possedere una conoscenza della lingua italiana, se extracomunitarie, essere in possesso del permesso di soggiorno (anche in fase di rinnovo). Il corso si articola in 7 moduli. A conclusione di ogni modulo è prevista la certificazione delle competenze a cura della Scuola Provinciale per le professioni sociali di Bolzano. Il corso è gratuito e dura da febbraio a giugno 2010 (120 ore + 20 ore di formazione in situazione - coach domiciliare). Il progetto è finanziato dal Servizio FSE. Info/iscrizioni (fino al 15.01.2010): Donne Nissà, tel. 0471 935444, donnenissa@dnet.it - al

Vortrag/Tagung

11.12.09 | Fr. > Vortragsabend zum Thema Epilepsie

Verschiedene Ärzt/innen und Fachleute referieren zum Thema Epilepsie und deren Behandlung. Es wird auch gleichzeitig der Grundstein für eine Selbsthilfegruppe im Burggrafenamt gelegt. Dr.in Luisa Job nennt in ihrem Vortrag die wichtigsten Anlaufstellen für Epilepsiepatienten, die sich beruflich neu orientieren möchten. Und schließlich stellt Thea Gamper das Projekt "Nordic Walking mit Epilepsie" vor, das im kommenden Jahr in Zusammenarbeit mit der Urania Meran starten wird. Zeit: 19.30 Uhr. Ort: Konferenzsaal, Rehagebäude, Krankenhaus Meran. Info: Epinet - Netzwerk Epilepsie Südtiro, Tel. 334 9536150, info@epinet.bz.it - al

17.12.09 | Gi. > Un incontro per conoscere il volto non violento dell'Islam

Sapere che dentro il variegato mondo e nella straordinaria storia islamica ci siano state delle correnti importanti di pensiero e di prassi nonviolenta che si rifanno a Gandhi può essere utile alla ricerca di un dialogo tra le culture e le religioni. Partecipano Adel Jabbar, sociologo, esperto di cultura e pensiero islamico, Prakash Ramachandran, brahmino indiano, e Giuseppe Morotti, per dieci anni ha vissuto in Iran. Luogo: Bolzano, palazzo Altmann, piazza Gries 18. Ore: 20.30. Info: Tel. 0471 402382, centropacebz@gmail.com - mm

Kultur und Freizeit

15.-16.12.09 | > Spuren der Seele ¬Ė Impronte dell¬íanima - Premiere in deutscher Sprache

Premiere der deutschsprachigen Aufführung des Stückes. Eine Theaterproduktion des Landesverbandes Lebenshilfe, Kulturverein Theratraki und Teatro Ribalta. Regie: Antonio Vigan√≤. Schüleraufführungen am 15./16.12.09, 11.30 Uhr. Abendaufführung am 15.12.2009 um 20.30 Uhr. Ort: Jugend- und Kulturzentrum UFO in Bruneck. Info/Kartenreservierung: Lebenshilfe, Tel. 0471 062529, 340 3642612, rottensteiner@lebenshilfe.it - al

noch bis 23.12.09 | Ausstellung des IKA Grain

Ausstellung zweier Künstler des Integrierten KunstAteliers Bruneck: Barbara Piffrader und Klaus Pörnbacher, beide stammen sie aus Bruneck, beide haben eine unverkennbare Handschrift entwickelt. Ort: Raiffeisen Galerie, Bruneck. Veranstalter: GRAIN, Tel. 0474 555819, info@grain-bz.org - al