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Newsletter

Newsletter 'social' - Nr. 2|2010 vom 03.02.2010

Die Herausgabe des Newsletter "Social" seitens des Dachverbandes wurde Ende 2010 aus Kostengründen eingestellt.
Als Dachverband für Soziales und Gesundheit mit derzeit 46 angeschlossenen Organisationen erlauben wir uns, auf unser Rundschreiben hinzuweisen, welches über Aktuelles in den Organisationen, Diensten, Arbeitsgruppen und Gremien des Dachverbandes Auskunft gibt und ca. monatlich erscheint.

Inhalt

Editorial

Panorama

ChancenGleichheit

Frauen

Menschen mit Behinderung

Migration

Kinder und Jugend

Familie

Senior/innen

Gesundheit und Wohlbefinden

Vortrag/Tagung

Kultur und Freizeit

Verschiedenes

Stellenanzeigen

Editorial

Kommen und Gehen: Soziale Arbeit als Grenzerfahrung

Der Rücktritt eines langjährigen Direktors wirft einmal mehr die Frage auf, welchen Wert der Verbleib in einer Position hat. Dabei denke ich an alle die verschiedenen Mitarbeiter/innen in den Diensten, Organisationen und auch an die Verantwortlichen der Vereine - in allen Ebenen. Wer sich mit Begeisterung und Lernbereitschaft einbringt, ist immer wichtig und sollte nicht verloren gehen, dem gesamten System jedenfalls nicht. Die letzthin vom Forschungsinstitut Apollis vorgestellten Studienergebnisse zu Berufskarrieren zeigt auf, dass bereits in den ersten Arbeitsjahren ein hoher Anteil der Fachkräfte das Handtuch wirft. Auch vom Gesundheitswesen ist bekannt, dass etwa die Mitarbeiter am Schalter nach wenigen Jahren lieber dorthin wechseln, wo weniger Parteienverkehr ist. Doch eben dieser, der Umgang mit Menschen in einer Not- oder Problemlage, ist die eigentliche Kunst unseres Metiers. Zugleich muss jedoch auch gewährleistet sein, dass die eigenen Bedürfnisse und Grenzen ernst genommen werden. Wenn etwa ein/e Vereinvorsitzende/r nach vielen Jahren wirklich genug hat, so ist dies zu achten. Wenn aber Konflikte den Auslöser bilden, sollten doch die vorhandenen Kompetenzen weiterhelfen - gl

Panorama

Ursachen des Personalmangels im Sozialbereich: Apollis-Studie vorgestellt

Trotz hoher Absolventenzahlen an den Landesfachschulen für Sozialberufe und der Freien Universität Bozen - zusammen circa 400 pro Jahr - besteht ein Mangel an qualifiziertem Personal: Dies ist das Paradox einer Untersuchung, die das Institut für Sozialforschung und Demoskopie "apollis", im Auftrag der Südtiroler Landesverwaltung durchgeführt hat. Die Studie wurde am 27. Jänner in der Eurac vorgestellt. Die Ergebnisse bestätigen, dass durch die hohe Zahl an Absolvent/innen der Personalbestand kontinuierlich steigt aber trotzdem der Bedarf nicht in allen Berufen und Bereichen gedeckt werden kann. Davon sind die Berufsbilder Sozialassistent/in und Sozialbetreuer/in betroffen. Die Ursachen sind vielfältig. Die Analyse der Personaldaten zeigt, dass die Mobilität hoch ist. Andere Fachkräfte vollziehen innerhalb der sozialen Einrichtungen einen Berufs- und Bereichswechsel – diese bleiben dem Sozialwesen zwar erhalten, müssen jedoch an ihrem Arbeitsplatz ersetzt werden. Die soziale Arbeit verlangt ein hohes Maß an persönlichem und professionellem Engagement, dem im subjektiven Erleben oft zu wenig Wertschätzung entgegengebracht wird. Info: www.apollis.it - mm

Sozialring fordert rasche Reform des Wohlfahrtssystems - Solidarität und Umverteilung

Die Krise der Weltwirtschaft und der öffentlichen Finanzen zwingen die Politik und die Behörden, auch auf lokaler Ebene, das Modell des Sozialstaats zu überdenken. Der Sozialring Südtirol hat nun die Politik dazu aufgerufen, behutsam vorzugehen damit im Dritten Sektor keine Schäden entstehen, die nicht mehr gut zu machen sind. Die Organisationen des Sozialrings unterstreichen, die Politik der qualifizierten Neuverteilung des Sozialbudgets mitzutragen, die Krise dürfe aber nicht auf die schwächsten Teile abgewälzt werden. Die Krise des öffentlichen Haushalts soll dahingehend genutzt werden, dass die Mittel zielgerichtet dorthin gelangen, wo die größten Notwendigkeiten und Dringlichkeiten bestehen, ohne zugleich die erreichten Standards an sozialer Kultur und Vorbeugearbeit zu gefährden. Besonders die Selbsthilfe solle gestärkt werden. Soziale Anliegen könnten nur durch eine aktive Mitverantwortung aller gesellschaftlicher Kräfte, also auch der Wirtschaft und der anderen Sektoren bewältigt werden. Info: www.sozialring.it - al

Landesregierung diskutiert die einheitliche Einkommens- und Vermögenserhebung

EVEE ist das Kürzel für eine große Aufgabe, die die Landesregierung nun angehen will. Es handelt sich um die einheitliche Einkommens- und Vermögenserhebung und Bewertung. Über das Wie wird es nach Ansicht von Landeshauptmann Luis Durnwalder noch hitzige Diskussionen und Widerstand geben, doch was dies bringen soll, ist klar: "Wir möchten eine klare Einkommens- und Vermögensbewertung vornehmen, um den Zugang zu öffentlichen Förderungen so gerecht als möglich zu gestalten und zugleich auch Verwaltungsaufwand abbauen", erklärte Durnwalder nach der Sitzung der Landesregierung vom 1. Februar. Mittels dieses vereinheitlichten Gradmessers sollen Besitz, Vermögen und Einkommen eines jeden Südtirolers erfasst werden. Wenn jemand um soziale Leistungen oder andere Förderungen ansucht, soll durch diese neue Bewertungsmethode die tatsächliche Bedürftigkeit der Antragsteller gerechter festgestellt werden. Momentaner Gradmesser ist in vielen Fällen die Steuererklärung und damit zusammenhängend stellt sich immer wieder die Frage, ob die bestehenden Modelle wirksam und gerecht bei der Verteilung der öffentlichen Gelder sind. - al

In vista del redditometro: riduzione delle tariffe di alcuni servizi pubblici

Anche la Provincia di Bolzano sta valutando le possibilità di ridurre le tariffe di alcuni servizi pubblici per determinate fasce di reddito e di anzianità. A partire dall'energia, per la quale non verrà però applicata la normativa statale che consente uno sconto del 15 per cento per coloro che hanno un reddito annuo, calcolato sulla base del sistema ISEE, inferiore ai 7.500 euro. "Ci muoveremo a breve e in maniera indipendente", aveva detto Durnwalder lo scorso 25 gennaio, "introducendo lo strumento del redditometro che verrà elaborato in maniera simile a quello attuato in Provincia di Trento". I Comuni potranno intervenire sulle tariffe dell'acqua, prevedendo categorie differenziate, e su quelle dei rifiuti, introducendo tariffe agevolate ma solo a condizione che il minor introito non venga fatto pesare sulle altre categorie. Il redditometro, che dovrebbe essere applicato in Alto Adige a partire dal prossimo anno, è uno strumento che valuta reddito, patrimonio immobiliare a partire dalla seconda casa, partecipazioni in società, depositi bancari. Scopo è introdurre maggiore equità con meno burocrazia. Info: tel. 0471 418204, valentina.debiasi@provincia.bz.it - mm

Dekret Nr. 54/09 "Verordnung über die Beseitigung von architektonischen Hindernissen"

Am 02.02.2010 trat das Dekret des Landeshauptmanns vom 09.11.2009 Nr. 54 "Verordnung über die Beseitigung und Überwindung von architektonischen Hindernissen" in Kraft. Es enthält Bestimmungen über die Beseitigung oder Überwindung von architektonischen Hindernissen in privaten und öffentlichen Gebäuden sowie in öffentlich zugänglichen Privatgebäuden, auf öffentlichen Flächen, in Einrichtungen für öffentliche Dienste und an öffentlich zugänglichen Orten. Die Verordnung fördert die größtmögliche Selbstständigkeit und Sicherheit sowie das soziale Leben von Personen mit vorübergehend oder dauerhaft eingeschränkten bzw. fehlenden Bewegungs- oder Sinnesfähigkeiten. Diese Durchführungsbestimmungen ersetzen das bislang gültige DLH 38/05 und gelten als Grundlage für eine barrierefreie Planung. Download DLH 54/09 - al

Mitarbeiter der Sozialdienste Eisacktal solidarisch mit ihrem zurückgetretenen Direktor

Über 100 Mitarbeiter/innen der Sozialdienste der Bezirksgemeinschaft Eisacktal haben in einem offenen Brief ihrem Direktor Josef Pichler den Rücken gestärkt. Dieser ist im Jänner überraschend von seinem Amt zurückgetreten. "Wir Mitarbeiter der Sozialdienste fühlen uns verunsichert durch die plötzlichen einschneidenden Veränderungen in der Führungsebene, bedingt auch durch die nicht erfolgte Wiederbestätigung der Direktor-Stellvertreterin Dr. Herlinde Goller. Wir sehen mit Sorge in die Zukunft, da auch im Sozialwesen der finanzielle Druck steigt. Josef Pichler ist aufgrund seiner langjährigen Erfahrung ein Garant dafür, dass wir diesen schwierigen Zeiten mit weniger Sorge entgegensehen können. Für uns Mitarbeiter ist es unverständlich, dass eine fachkundige Person wie Dr. Pichler so eine Entscheidung treffen musste. Wir ersuchen die politisch Verantwortlichen, Bedingungen zu schaffen, damit unser Direktor seinen Aufgaben nachkommen kann, um Entscheidungen im Interesse des Betriebes und der Bezirksgemeinschaft weiterhin treffen zu können", schreiben die Mitarbeiter/innen der Sozialdienste der Bezirksgemeinschaft Eisacktal. - al

Politiche sociali: costo o ricchezza per lo sviluppo locale? Una ricerca di Cà Foscari

Tutti guardano con entusiamo ai segnali di ripresa dell'economia, ma molti guardano ancora più in là, alla crisi sociale che si sta prospettando. In che direzione andare in un momento di carenza di risorse economiche e di crescita della domanda di servizi sociali? Se lo sono chiesto i partecipanti al convegno "Politiche Sociali e Sviluppo Locale", il 18 gennaio a Venezia. Non assistenzialismo, ma promozione della solidarietà: questa la ricetta per le politiche sociali emersa dal convegno. Occorre fare attenzione al fatto che la riduzione delle risorse dedicate alle politiche sociali non comporti la diminuzione del capitale sociale e della cittadinanza attiva, oggi ancora fortemente presente nelle comunità. Una ricerca comparativa svolta da Giovanni Bertin dell'Università Cà Foscari evidenzia che i territori che investono in impresa sociale - cooperazione, fondazioni, associazionismo - piuttosto che nei servizi sociosanitari, continuano a svilupparsi anche in questo momento di crisi economica, disponendo di un capitale sociale maggiore e incentivando la partecipazione dei cittadini alla co-relizzazione delle politiche sociali. Info: www.unive.it - mm

Die Alexander-Langer-Stiftung übersiedelt und sucht dringend Nachmieter für Büros

Lange Zeit war die Alexander Langer Stiftung mehr oder weniger intensiv auf der Suche nach einer größeren Bleibe mit mehr Licht. Bald ist es so weit, dann wird die Alexander-Langer-Stiftung in der zentralen Bozner Bindergasse ihren Sitz finden. Um die Übersiedlung zu beschleunigen, wird aber noch jemand gesucht, der die derzeitigen Räumlichkeiten der Stiftung in der Latemarstraße übernimmt. Wer potentiell Interessierte, Vereinigungen, Projekte und dergleichen kennt, die einen neuen Sitz suchen, möge der Stiftung Bescheid sagen. Info: Tel. 0471 977691, info@alexanderlanger.org - al

Concorso "Postcards for All": cartoline postali per sensibilizzare sull'accessibilità

Sono stati premiati i vincitori del concorso "Postcards for All", bandito da "Si-Mo Sicurezza & Mobilità", il centro di consulenza e documentazione sull'eliminazione delle barriere architettoniche. Studenti della Facoltà di Design dell'Università di Bolzano hanno realizzato il fronte di una cartolina postale come spunto di riflessione partendo dall'idea "Design for All" per un pubblico più ampio. Maximilian Winkel si è aggiudicato il primo premio con una cartolina con la scritta "design" in braille. Il secondo premio è andato a Verena Fischnaller, mentre il terzo premio è stato aggiudicato a Marijan Burger. Le tre proposte saranno stampate su cartoline nel corso dell'anno e distribuite in punti strategici per sensibilizzare la cittadinanza. I vincitori: Winkel; Fischnaller; Burger - al

"Die Luzi" bleibt in Erinnerung - Buch über die verstorbene Luzi Lintner

Am 3. Februar jährt sich der tragische Tod Luzi Lintners zum zweiten Mal. Sie ertrank beim Überqueren eines Flusses in Bolivien. Im Gedenken an die bekannte, sozial engagierte Rittner Entwicklungshelferin geben OEW - Organisation für eine solidarische Welt, Haus der Solidarität, Caritas und Missio das Buch "Die Luzi. Anekdoten aus dem Leben einer Grenzgängerin" heraus. Es enthält mehr als 200 Texte von über 70 Autor/innen aus aller Welt, von Menschen die Luzi gekannt haben. Am 3. Februar gestalten einige Autor/innen in Bozen eine öffentliche Lesung um 18 Uhr am Sitz der Caritas und am 7. Februar um 10.30 Uhr organisieren ihre Weggefährt/innen einen Gedächtnisgottesdienst im HdS in Brixen. Das Buch ist im Buchhandel, in den Weltläden, in allen Caritas-Büros und im HdS erhältlich. Der Erlös aus dem Verkauf kommt Menschen in Not zugute. Info: Tel. 0472 830441, hds@hds-brixen.org - al

"Social film festival" a Trento: ogni mercoledì in visione film difficilmente reperibili

Al teatro Cuminetti di Trento mercoledì 3 febbraio sarà inaugurata la sesta edizione della rassegna di documentari indipendenti "Social film". Organizzata dal Centro S. Chiara e curata dal critico cinematografico Stefano Giordano, la rassegna offre l'opportunità di accedere a produzioni difficilmente reperibili nei circuiti ufficiali della distribuzione. "Social film" proseguirà il 10 febbraio con "Taxi to the Dark Side" di Alex Gibney, il 17 febbraio con "Terra madre" di Ermanno Olmi, il 24 con "Falsos Positivos" di Simone Bruno e Dado Carillo e "Why do jamaicans run so fast?" di Miquel Galofré, per chiudere il 3 marzo con "Il sol dell'avvenire" di Giovanni Fasanella e Gianfranco Pannone. Entrata libera. Info e Programma: www.centrosantachiara.it/docs/download.asp?ID=126 - al

"Auszeichnung für Hilfsbereitschaft": Vorschläge für Preis erbeten

Das Organisationskomitee der "Auszeichnung für Hilfsbereitschaft" bittet wieder um Hinweise auf Personen, die diesen Preis verdienen. Vorschläge bis 28. Februar an "Auszeichnung für Hilfsbereitschaft", c/o A. M. Marchiodi, A.-Diaz-Straße 39, Bozen. Tel./Fax 0471 287392, pdbafh@gmail.com. - al

Sozialwesen: Weiterbildungsprogramm für das Frühjahr 2010 erschienen

Haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen im Sozialwesen wird heuer wieder eine breite Palette von Weiterbildungs-Kursen angeboten. Eine Übersicht bietet die neue Kursbroschüre der Dienststelle für Personalentwicklung der Landesabteilung Sozialwesen. Neben den Kursen, die die Dienststelle selbst organisiert finden sich in der Broschüre auch die Weiterbildungsangebote von Berufs- und Fachschulen sowie anderen Bildungseinrichtungen. Info: Tel. 0471 418221, www.provinz.bz.it/sozialwesen/service/Weiterbildung.asp - mm

"Soldi per tutti?" Un resoconto sul reddito di base dal Brasile

A metà gennaio erano presenti in Alto Adige due coordinatori di un progetto per il reddito di base in Brasile. Sul tema si sono tenuti due incontri, il 18 e 20 gennaio. Gli esperimenti sul reddito di base hanno dimostrato che l'erogazione di un reddito a tutti senza condizioni favorisce sia l'autoiniziativa e la responsabilizzazione che la coesione sociale e i processi decisionali democratici. Il reddito di base si prospetta come l'alternativa più valida al vigente sistema reddituale, poichè il sistema economico richiede sempre meno lavoratori ma continua a produrre sempre più plusvalore. I due giovani coordinatori del progetto di Quatinga Velho in Brasile - unico Paese al mondo a prevedere il reddito di base nella propria costituzione - hanno illustrato i primi esiti di questo rivoluzionario esperimento. Essi fanno anche parte del comitato organizzatore del congresso sul reddito di base 2010, che quest'anno si terrà dal 30 giugno al 2 luglio in Brasile. Info: www.bien-st.org - mm

ChancenGleichheit

AFI-IPL: Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen überwinden

"Das Erreichen der Gleichstellung von Frauen und Männern in der Arbeitswelt ist nicht nur für die Gleichheit im Hinblick auf die Frauen, sondern auch für die Effizienz des Wirtschaftssystems von großer Bedeutung. Um die fortdauernde Beteiligung der Frauen am Arbeitsmarkt zu fördern, müssen die zwischen Frauen und Männern bestehenden Ungleichheiten reduziert werden, nicht zuletzt die bezüglich des geschlechtsspezifischen Lohngefälles." Dies ist ein Zitat aus dem "Gender Pay Gap", das vom Europäischen Sozialfonds finanzierte Projekt "DI.RE. DI.fferenze RE.tributive DI.fferenze da elimina.RE", dem der aktuelle Newsletter des Arbeitsförderungsinstituts AFI-IPL gewidmet ist. In Zusammenarbeit mit der Universität Trient und dem Netzwerk Frauen-Arbeit versucht das AFI-IPL, das Phänomen der Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern auf dem Südtiroler Arbeitsmarkt unter die Lupe zu nehmen. Schwerpunkte im AFI-IPL-Newsletter sind: Europäische Kampagne zum Abbau des Lohnunterschieds, das Projekt Di.Re. in Südtirol, Segregation und Lohnunterschiede, vom Lohnunterschied zum Rentenunterschied, Lösungen zur Beseitigung des Gefälles. Info: Tel. 0471 061950, info@afi-ipl.org - mm

Bozen: Im März Veranstaltungsreihe über homosexuelle Opfer des Holocaust

Im kollektiven Bewusstsein ist die Verfolgung Homosexueller in der Zeit des Nationalsozialismus und Faschismus wenig verankert. In Südtirol ist sie zudem nicht erforscht. Auch im heutigen Italien gebe es eine Tendenz zur Homophobie, sagte Bozens Stadtrat Primo Schönsberg bei der Vorstellung einer Veranstaltungsreihe über homosexuelle Opfer des Holocaust. Zusammen mit der Gemeinde Bozen organisiert die schwul-lesbische Initiative Centaurus im März 2010 die Ausstellung "Homosexuelle, Verfolgt-Verschwiegen-Vergessen". Voraussichtlich werden die 30 Informations-Tafeln im Foyer der Gemeinde Bozen ausgestellt. Die Ausstellung zeigt auf anschauliche Weise die Verfolgung von Homosexuellen im NS-Reich und im faschistischen Italien. Neben der Ausstellung wird auch eine Filmreihe gezeigt und ein Vortragsabend mit Historiker/innen organisiert. Info: Centaurus - Homosexuelle Initiative Südtirol, Tel. 0471 976342, info@centaurus.org - al

Frauen

Endometriose: Eine verkannte Krankheit. Ende Februar startet eine Selbsthilfegruppe

Endometriose ist die zweithäufigste gutartige gynäkologische Erkrankung von Frauen im gebärfähigen Alter. Fast ein Fünftel dieser Frauen leiden darunter. Gewebe, ähnlich dem der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium), tritt dabei im Unterleib auf und siedelt sich dort an den Eierstöcken, Eileitern, Darm, Blase oder dem Bauchfell an. Es kann bluten und zur Bildung von Zysten führen. "In vielen Fällen ist Endometriose mit Beschwerden und Kinderlosigkeit verbunden", erläutern die zwei Initiator/innen einer Selbsthilfegruppe, die Ende Februar startet. "Zu oft wird sie nicht gleich erkannt. Viele Frauen meinen, dass Schmerzen normal sind. Viele Ärzte, wiederum, unterschätzen die Beschwerden und erkennen die Krankheit erst spät. Therapien können die Krankheit lindern, nicht heilen." Ein Erfahrungsaustausch unter Frauen kann wichtig sein, um mit der Krankheit besser umzugehen. In einer Selbsthilfegruppe können sie den richtigen Raum finden, um sich zu informieren und sich gegenseitig unterstützen. Frauen, die am Aufbau einer Selbsthilfegruppe interessiert sind, sind zum ersten Treffen am 25. Februar, um 20 Uhr, im Sozialsprengel in St. Ulrich, eingeladen. Info: Tel. 339 1925540. - mm

Menschen mit Behinderung

Gründung der Selbsthilfegruppe "Loslassen" - Erstes Infotreffen am 9. Februar in Bozen

"Ich begleite schon seit vielen Jahren Familien mit behinderten Kindern. Diese Kinder wurden im Laufe der Zeit immer größer und erwachsener und die Eltern immer älter. Und damit auch deren Sorge um die Zukunft der Kinder größer und akuter", sagt die Boznerin Lisl Strobl. Sie will nun in Zusammenarbeit mit der Dienststelle für Selbsthilfegruppen eine Selbsthilfegruppe zu gründen, die unter dem Motto "Loslassen" stehen soll. Diese Gesprächsrunde wird sich mit der Frage beschäftigen, wie und wann Eltern ihre Kinder mit Behinderung am besten loslassen können, wollen und sollen. Wenn darüber Klarheit gefunden wird, soll in einem zweiten Schritt darüber nachgedacht werden, wie das Leben der erwachsenen Kinder außerhalb der Herkunftsfamilie aussehen könnte. Ein erstes Informationstreffen wird am 9. Februar um 9.30 Uhr im Sitzungssaal des Homecenters (Sitz der Lebenshilfe und des AEB) in der Galileistr. 4A in Bozen stattfinden. Alle interessierten Eltern, sind herzlich zum Informationstreffen eingeladen. Alle Teilnehmer/innen sollen bitte vorher Frau Strobl kontaktieren: Tel. 0471 974440 oder 338 6001108. - al

Migration

Solidarität und Zivilcourage: Aktion des "Fachkreises Interkulturalität" im Überetsch

Nach der letztjährigen Aktion mit der Wanderausstellung zum Thema "Identität" stellt sich der "Fachkreis "Interkulturalität" im Sozialsprengel Überetsch nun einem weiteren wesentlichen Thema der Sozialarbeit. Die Mitglieder des Fachkreises haben sich umgeschaut und werden im Gemeindeblatt einmal monatlich Beispiele von Solidarität und Zivilcourage vorstellen. Zum einen, um die freiwillige Arbeit Einzelner zu würdigen, aber auch um jeden Einzelnen von uns zu ermutigen, in seinem täglichen Umfeld mutig zu handeln, auch wenn es um scheinbar ganz einfache Dinge geht. In der Reihe "Überetsch solidarisch" werden persönliche Erlebnisse von Bürger/innen aus den fünf Gemeinden im Sozialsprengel Überetsch vorgestellt. Demnächst wird über einen freiwilligen Einsatz der Lehrerinnen in den Basis-Sprachkursen für ausländische Frauen berichtet. Die Wanderausstellung zum Thema "Identität" - über acht deutschsprachige und acht italienischsprachige Südtiroler/innen sowie acht Ausländer/innen mit Migrationserlebnisse - ist ab 1. Februar für zwei Wochen im Krankenhaus in Bozen zu sehen. Info: Tel. 0471 671626, christian.anegg@bzgue.org - mm

Servizio coordinamento immigrazione: "a marzo la bozza di legge alla Giunta provinciale"

Nel 2008 l'Osservatorio per le immigrazioni aveva interrotto la sua attività. Il 13 novembre 2009 era stato presentato ufficialmente il "Servizio coordinamento immigrazione", insediato presso la Ripartizione Lavoro della Provincia, come punto di riferimento istituzionale a livello provinciale per coordinare le iniziative di integrazione e inclusione dei cittadini stranieri e per sensibilizzare la popolazione. Attualmente è attiva una sola collaboratrice, Karin Girotto. "Entro marzo il gruppo di lavoro - dove sono rappresentati la scuola, sanità, sociale, edilizia, sindacati - inoltrerà le linee guida per un disegno di legge sull'immigrazione alla Giunta provinciale", spiega Girotto. Accesso all'alloggio e all'assistenza socio–sanitaria, scuola, giovani e formazione professionale, politiche d'inclusione sociale e diritti di rappresentanza politica sono alcuni dei punti che la legge dovrà affrontare. Successivamente, ai comuni verrà inviato un questionario per mappare le iniziative di inclusione dei cittadini stranieri al fine di coordinare meglio le azioni, creare sinergie e favorire la collaborazione tra enti. Info: tel. 0471 418590, karin.girotto@provincia.bz.it - mm

Primo Marzo 2010: sciopero degli stranieri in tutta Italia. Anche Bolzano si mobilita

I fatti di Rosarno hanno portato alla luce le gravi condizioni di lavoro cui sono sottoposti i cittadini immigrati, attivi soprattutto nel settore dell'agricoltura. Le affermazioni denigratorie e xenofobe, spesso strumentalizzate anche da alcuni rappresentanti politici, hanno messo in moto una mobilitazione nazionale per esprimere il dissenso di fronte a tali ingiustizie. Molti cittadini stranieri e le organizzazioni attive per una maggiore integrazione tra cittadini stranieri e autoctoni intendono stimolare una riflessione seria su cosa davvero potrebbe accadere se i quattro milioni e mezzo di immigrati che vivono e lavorano in Italia - nelle campagne, nell'edilizia, nei servizi alla persona e in molti altri settori strategici - decidessero di incrociare le braccia. Per un giorno, il 1 marzo, i cittadini stranieri faranno sentire la loro voce, con l'astensione dal lavoro, con lo sciopero degli acquisti, con l'esibizione di un contrassegno comune o con la presenza in piazza. Info: http://primomarzo2010.blogspot.com - mm

Generationen

Kinder und Jugend

Wie reagiert man auf Stammtischparolen? Seminar im Jukas gab Antworten

Sprüche wie "Ausländern wird alles reingeschoben" oder "Die Walschen wollen uns alles vorschreiben!" hört man immer wieder. Stammtischsituationen gibt es nicht nur im Wirtshaus, auch im Bus oder am Arbeitsplatz, bei Familienfeiern und im Jugendtreff werden manchmal abwertende Parolen in die Runde geworfen. Natürlich ist längst nicht jeder Zuhörer derselben Meinung, aber es ist schwierig, dagegen zu argumentieren. Wie man sich in solchen Situationen verhalten kann, wurde in einem Seminar des Jugendhauses Kassianeum trainiert, an dem sich viele Mitarbeiter/innen der Offenen Jugendarbeit beteiligten. Das Seminar "Südtirol den Südtirolern?" war nicht von ungefähr voll ausgebucht. Unter der Leitung von Hans Peter Graß vom Friedensbüro Salzburg wurden typische Parolen analysiert und in Rollenspielen wurden verschiedene Arten ausprobiert, wie darauf reagiert werden kann. "In der Situation selbst darf sich niemand erwarten, den Sprücheklopfer zu überzeugen. Vielmehr sollte darauf geachtet werden, dass man selbst souverän bleibt und dass auch das umstehende Publikum Anregungen zum Nachdenken oder zum eigenen couragierten Auftreten mitbekommt", so Graß. Info: info@netz.bz.it - al

Pubblicati su rivista specializzata due progetti locali sullÂ’inclusione scolastica

Sono stati pubblicati sulla rivista "L'integrazione scolastica e sociale" due progetti locali di inclusione scolastica riguardanti rispettivamente "Individuazione precoce dei Disturbi da Deficit Attentivo/Iperattività (DDAI/ADHD) nella scuola dell'infanzia" e "Identificazione e valutazione didattica precoce di bambini a rischio di difficoltà di lettura e scrittura nelle scuole dell'infanzia di lingua italiana dell'Alto Adige". I progetti sono stati realizzati dalla Facoltà di scienze della formazione dell'Università di Bolzano e l'Intendenza scolastica italiana. La prima ricerca è stata avviata nel 2005 in collaborazione con le scuole dell'infanzia in lingua italiana dell'Alto Adige ed ha l'obiettivo di accertare se tale individuazione è possibile nonché di determinare quale metodo o sistema di questionari sia più idoneo allo scopo. La seconda si colloca all'interno del progetto "Il mondo delle parole" coordinato dal Servizio integrazione, educazione alla salute e consulenza scolastica in collaborazione con i Laboratori di Ricerca Erickson–Trento, è stato attivato nell'anno scolastico 2007/08 ed è tuttora in corso. Info: www.erickson.it - mm

Europäischer Posterwettbewerb: 20 Jahre UNO Kinderrechtskonvention

Vor zwanzig Jahren nahmen die Vereinten Nationen das Übereinkommen über die Rechte des Kindes an. Die Europäische Kommission widmet die 4. Ausgabe ihres Poster-Wettbewerbs dem 20. Jahrestag dieses wichtigen Übereinkommens. Kinder sind aufgerufen mitzumachen und damit mehr über ihre Rechte zu erfahren. Einsendeschluss: 19. März 2010. Info: http://www.eurotineri.eu/index_de.htm - al

Familie

Pflegeanvertrauung Meran sucht weiter Familien die ein Kind aufnehmen - Dienst zieht um

Auch nach der Werbe- und Sensibilisierungkampagne durch große Plakate auf allen Bushaltestellen im Burggrafenamt sucht die Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt weiter nach Familien oder Einzelpersonen, die ein Kind für begrenzte Zeit bei sich aufnehmen. "Es sind wieder Vorbereitungstreffen für Interessierte geplant, die durchgeführt werden sobald sich genügend Bewerber gemeldet haben", sagt Edith Ganterer vom Team für Pflegeanvertrauung. Das Team zieht Anfang Februar um und ist dann unter dem neuen Namen "Dienst für familiäre Anvertrauung" nicht mehr wie bisher im Sprengel Meran, sondern in der Otto-Huber-Straße 13 im Sitz der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt zu finden. Die neue Telefonnummer lautet: 0473 205161 – 62. Info: Edith.Ganterer@bzgbga.it - al

Seconda edizione del percorso "Genitori in gioco" a Laives

Dopo la buona riuscita dell'anno scorso, ha preso il via per la seconda volta il percorso "Genitori in gioco", iniziativa sul tema della genitorialità promossa dal Distretto Sociale Laives-Bronzolo-Vadena, in collaborazione con il Consultorio Familiare Kolbe di Laives e con il contributo della Ripartizione Provinciale Famiglia e Politiche Sociali. Attraverso un ciclo di 8 serate si vuole offrire ai genitori di bambini in età compresa fra 0 e 6 anni, un progetto che li aiuti ad attivare le loro risorse come educatori e ad imparare un linguaggio comune che li avvicini maggiormente ai figli. La difficoltà di dare e di attenersi a delle regole nell'educazione dei bambini e la mancanza di tempo da trascorrere insieme, sono i temi segnalati come maggiormente problematici dai genitori. Non si tratta del classico percorso frontale, ma di un'esperienza dinamica e soprattutto coinvolgente che vuole permettere ai partecipanti di mettersi, appunto - in gioco – riscoprendo un nuovo modo di essere vicini ai propri figli, un linguaggio comune a loro, valorizzando cosí il poco, ma preziosissimo tempo da trascorrere insieme. Info: www.bzgcc.bz.it - mm

Formare facilitatori esperti nella gestione di gruppi di genitori: corso di mediazione

In un mondo sempre più polarizzato nelle idee e nei comportamenti c'è sempre più bisogno di capacità di mediazione. Saperlo fare vuol dire non eliminare il conflitto, ma poterlo superare attivando quelle risorse che consentono di trovare soluzioni senza che vi siano nè vincitori nè vinti. Anche in ambito educativo, nelle quotidiane diatribe tra genitori e figli, educatori e allievi, c'è bisogno di trovare spesso accordi, utili allo sviluppo della relazione e alla crescita di tutti. Nasce da questa esigenza il Corso di mediazione educativa, promosso dalla cooperativa "Il Germoglio" e dal Comune di Bolzano, con l'obiettivo di promuovere compentenze nel gestire rapporti improntati al rispetto reciproco e alla condivisione degli obiettivi e formare facilitatori abili nel gestire piccoli gruppi, capaci di promuovere in una forma di mutuo-aiuto la condivisione delle esperienze di genitori ed educatori. "Crescere insieme ed educarsi reciprocamente attraverso il confronto è il miglior sistema per combattere l'isolamento della famiglia moderna", spiega Giuseppe Maiolo de "Il Germoglio". Info: tel. 0471 061400, www.germogliobz.com - mm

Pubblicato il "Rapporto sulla Famiglia in Alto Adige" realizzato dall'Astat

L'età media dei figli maggiorenni, che vivono ancora con i genitori, è salita da 25,1 anni nel 1990 a 28,2 nel 2007. I maschi lasciano la casa paterna più tardi che le femmine. Le faccende domestiche e l'educazione dei bambini sono visti tradizionalmente come compiti femminili: nel 2006, infatti, l'8,4 per cento degli uomini tra 41 e 50 anni ha goduto del congedo di paternità e, considerando gli uomini tra 51 e 60 anni, questa percentuale scende sotto il 2,8 per cento. Il tasso di attività degli uomini continua ad essere più alto di quello delle donne. Queste e numerose altre sono le informazioni contenute nel volume "Famiglie in Alto Adige" pubblicato dall'Istituto provinciale di statistica Astat. Info: www.provincia.bz.it/astat - mm

Senior/innen

Sendereihe "Einfach Pflege" im Radio Holiday: Altenheim-Mitarbeiter geben Tipps

Der Großteil der pflegebedürftigen Senior/innen in Südtirol wird zu Hause betreut. Die Mitarbeiter/innen der Altersheime des ÖBPB "Zum Heiligen Geist" Brixen geben in der Rubrik "Einfach Pflege" im Radio Holiday praktisches Wissen aus ihrem Arbeitsalltag an pflegende Angehörige und Interessierte weiter. Weiters gibt es wichtige Informationen zu Betreuungsangeboten von außen, die die Pflege zu Hause unterstützen und ergänzen können. Die Sendereihe entsteht in Zusammenarbeit mit Radio Holiday. Die Sendezeiten: jeden Donnerstag um 17.15 Uhr und in der Wiederholung am Freitag um 11.05 Uhr. Es wird immer schwerpunktmäßig jeweils ein Thema pro Woche behandelt, etwa Demenz, Sport im Alter, ätherische Öle, Angehörigenarbeit, oder praktische Pflegetipps. Info: www.radioholiday.it; www.altersheim-brixen.it - al

Begleitetes Wohnen für Senior/innen: Druchführungsverordnung genehmigt

Um auch alten Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind, ein würdevolles und so weit als möglich selbständiges Wohnen zu ermöglichen, wurde in verschiedenen Gemeinden das so genannte begleitete Wohnen eingeführt. Senior/innen bleiben dabei in ihrem gewohnten Umfeld, erhalten aber bei der Organisation und Bewältigung des Lebensalltages Unterstützung. Die Landesregierung hat am 1. Februar auf Vorschlag von Landesrat Richard Theiner eine Durchführungsverordnung zu diesem "Begleiteten Wohnen für Seniorinnen und Senioren" genehmigt, in der auch landesweite Gebührenrahmen nach Hilfsbedürftigkeit festgeschrieben werden. Die monatlichen Gebühren liegen zwischen sechs und elf Euro. Die Durchführungsverordnung tritt nach Veröffentlichung im Amtsblatt der Region in Kraft. Info: Amt für Senioren und Sozialsprengel, Tel. 0471 418250, amt.senioren@provinz.bz.it - al

Bruneck: Infostelle Pflege zu Hause

Zur Unterstützung der Angehörigen von pflegebedürftigen Menschen hat der Sozialsprengel Bruneck/Umgebung vor zwei Jahren die "Infostelle Pflege zu Hause" eröffnet. Seit Jänner 2010 ist Frau Martha Gruber Verantwortliche der Infostelle. Diese bietet den Angehörigen einen Überblick über alle möglichen Hilfen im Pflegebereich an. Zudem erhalten die Angehörigen von der Infostelle Unterstützung beim Einreichen des Antrages um Pflegegeld. Im Jahr 2009 wurden von der Infostelle 1.300 Einzelgespräche mit den Angehörigen geführt und 400 Anträge um Pflegegeld angenommen. Da in den Familien künftig vermehrt pflegebedürftige Menschen von den Angehörigen betreut werden und diese oftmals an die Grenzen ihrer Belastbarkeit geraten, ist für das Jahr 2010 mit einem Zuwachs an Anfragen bei der Infostelle zu rechnen. Die Beratung der Infostelle kann von den Angehörigen und Interessierten von Montag bis Freitag jeweils am Vormittag im Sozialsprengel Bruneck/Umgebung, Paternsteig 3, aufgesucht werden. Nachmittags können Gesprächstermine nach Vereinbarung eingeholt werden. Info: Tel. 0474 537870. - al

Gesundheit und Wohlbefinden

Wachkoma: Selbsthilfegruppe stößt auf großes Interesse

Die Selbsthilfegruppe Wachkoma, die im Oktober gestartet ist, hat schon viel Zuspruch gefunden. "Wir wollen jetzt konkrete Zeichen setzen und die Bürger/innen über dieses Thema sensibilisieren", sagt Eleonora Förg Mathà, eine Initiatorin der Gruppe. In der Selbsthilfegruppe haben Angehörige die Möglichkeit, ihre Sorgen auszutauschen. Sie wünschen sich, dass im Bereich der Pflege, Rehabilitation und Langzeitpflege eine fachkompetente und kontinuierliche Betreuung ausgebaut wird. Dies kann zur Besserung des Zustandes der Patienten und zur Entlastung der Angehörige beitragen, ist Förg Mathà überzeugt. Auch die Intensivtherapie und die Nachbetreuung seien sehr wichtig, sowie die Unterstützung und Entlastung der Angehörige in der Hauspflege. Wachkoma ist ein Krankheitsbild, das für viele ein Fremdwort ist. Betrifft es jemanden aber persönlich, dann stürzt eine Welt ein. Es handelt sich um eine der schwersten mit dem Überleben gerade noch zu vereinbarenden Schädigung des Gehirns. Betroffene, Angehörige, Freunde und Interessierte treffen sich in Meran immer am ersten Mittwoch im Monat. Info: Tel. 0473 220381, www.wachkoma.it - mm

Wenige Rehabilitations-Plätze und viel Bürokratie: EURAC-Studie über Multiple Sklerose

Multiple-Sklerose Patient/innen wünschen sich weniger Bürokratie und mehr Rehabilitationsplätze: Dies geht aus einer Umfrage des "Instituts für Public Management" der Europäischen Akademie hervor, die am 28. Jänner vorgestellt wurde. Laut Umfrage schätzen 36 Prozent der Befragten die Betreuungssituation als gut oder sehr gut ein, 42 Prozent als befriedigend, 21 Prozent hingegen als schlecht bis sehr schlecht. Kritikpunkte sind die Visiten, die Transporte, die Rehabilitation. "Wenn Patienten eine Visite brauchen, gehen sie zum Hausarzt, müssen sich bei der Kasse und in der Abteilung anmelden, anstehen und warten, was für die Patienten belastend ist", erklärt Christoph Mamming, Vorsitzender der MS-Vereinigung. Weiters wünschen sich die Patienten einen "Case Manager", einen Koordinator, der zwischen Familie, Patienten und Institutionen vermittelt, dass die Kurzzeitpflege und -betreuung ausgebaut wird, mehr Information und Beratung, mehr Arbeitsmöglichkeiten, damit das Sozialsystem weniger belastet wird. In Südtirol leiden 450 bis 600 Menschen an dieser chronischen Erkrankung. Info: Tel. 0471 201116, www.ms-sm-bz.org - mm

Direttive anticipate di trattamento: audizione in Consiglio provinciale

Come affrontare la questione della volontà del paziente a fine vita, in particolare quando questi non può esprimerla personalmente? La delicata questione è stata affrontata il 26 gennaio scorso in Consiglio provinciale, nel corso di un'audizione di medici, sanitari, giuristi, esperti di etica e morale, convocati su iniziativa dell'Assessorato alla Sanità. Nel 95 per cento dei casi, chi muore in ospedale in Alto Adige non lascia alcuna disposizione sul trattamento da ricevere a fine vita. Ma oggi una persona può disporre sulla sua volontà di sottoporsi o meno a trattamenti sanitari in caso di malattia grave o terminale. Al fine di garantire l'autonomia di scelta del paziente verrà elaborato un piano preventivo di assistenza e consulenza, da definire in accordo con medici e parenti. Nel corso dell'anno il Comitato etico provinciale prevede iniziative di sensibilizzazione, possibilità di consulenza specifica alle persone interessate, formazione del personale medico, la diffusione di un opuscolo ufficiale. Info: www.provincia.bz.it/sanita/comitati/comitato-etico-provinciale.asp - mm

Cure palliative e terapia del dolore: ok del Senato

Passo avanti per il disegno di legge sulle cure palliative e le terapie del dolore, che mira a creare una rete di hospice e strutture partendo da quelle già esistenti sul territorio. Il Senato lo ha approvato all'unanimità il 27 gennaio scorso e ora, dopo alcune modifiche apportate - prescrizione dei farmaci antidolore, tra cui gli oppiacei -, il testo torna alla Camera per il via libera definitvo. Il testo del Senato è più restrittivo rispetto a quello che aveva ottenuto l'ok della Camera lo scorso 16 settembre, che prevedeva per gli oppiacei anche la possibilità di prescrizione attraverso la sola ricetta medica. Il provvedimento approvato dal Senato prevede invece che i farmaci antidolore vengano prescritti mediante il ricettario in uso presso i medici di famiglia, escludendo i medici che operano all'interno di strutture private. Il Senato ha dato inoltre via libera a un ordine del giorno con il quale si potrebbe aprire alla possibilità di produrre in Italia farmaci a base di cannabis, importanti per malattie come la Sla, finora prescrivibili, ma acquistabili soltanto grazie all'importazione dall'estero. Info: www.senato.it - mm

Agenda

Vortrag/Tagung

04.02.10 | Gi. > "Antisocialità tra devianza e patologia: pensare la prevenzione"

"Il disturbo di personalità antisociali" è il tema al centro del secondo appuntamento. I temi degli interventi riguarderanno la "Ricerca in età evolutiva sui pathways", "Prevenzione e interventi in ambito evolutivo", "Interazioni tra antisocialità e uso di sostanze". Luogo: Libera Università di Bolzano, Piazza Università 1. Info: Associazione La Strada - Der Weg, tel. 0471 203111, www.lastrada-derweg.org - mm

26.-28.02.10 | > Insieme nel lutto per riaccendere la speranza

X Convegno Nazionale Lutto e auto-mutuo aiuto. Luogo: Hotel Diamante, Via Gambalera, 137, Apinetta Marengo (Alessandria). Info/Programma: Segreteria Organizzativa, tel. 0131 283704, francesca.ferraris@labores.it; Associazione Stare Bene Insieme, tel. 347 9824853,
info@starebeneinsieme.it - al

13. - 14.03.10 | Sa. - Do. > 30 anni di AIC: Congresso medico scientifico internazionale

Quest'anno ricorre il trentennale dell'Associazione Italiana Celiachia e per questa ricorrenza è previsto un congresso medico scientifico internazionale e una serata di gala. La giornata del 13 marzo, che si svolge all'Ospedale di Bolzano, è rivolta al personale medico. La serata di gala si svolge il 13 sera presso la casa della cultura "Peter Thalguter" di Lagundo. La giornata del 14 marzo, che si svolge al Kursaal di Merano, è rivolta a tutti i cittadini. Info: AIC - Associazione per la Celiachia, tel. 0471 051626, info@aic.bz.it - mm

19.03.10 | Ve. > Cultura Socialis - Dare esempio, dare risalto

"Cultura Socialis" è un'iniziativa culturale creata per promuovere la consapevolezza di una nuova cultura del sociale e per accrescere, a tutti i livelli, l'impegno sociale. Verranno presentati e premiati i progetti selezionati nei settori formale, informale, mass media, imprenditoria e politica. In serata è prevista una rappresentazione teatrale. Luogo: Bolzano, Teatro Cristallo. Ore: 9.30. Info: tel. 0471 981038, www.cultura-socialis.it - mm

Kultur und Freizeit

03. - 31.03.10 | > "Kreativität JA /Alkohol NEIN": Ausstellung von Hands

Nach positiven Therapien beim Verein Hands und anschließenden Projekten in den Werkstätten Handswork haben manche Patient/innen eine ganz besondere Persönlichkeit und Kreativität entwickelt. Ausgestellt werden Bilder, Mosaike, Fotos mit dazugehörigen Gedanken, Holzarbeiten. Die Ausstellung wird am 3. März um 16 Uhr feierlich eröffnet. Ort: Bozen, Duca D'Aostastr. 100. Öffnungszeiten bis 31. März: von Montag bis Donnerstag 8.30–12.30 Uhr und 14.00-18.00 Uhr, und Freitags von 8.30–12.30 Uhr. Info: HANDS, Tel. 0471 270924, www.hands-bz.it - mm

30.03.10 | Ma. > Spettacolo teatrale di beneficenza per l'Ente nazionale sordomuti

L'Ente Nazionale per la protezione e l'assistenza dei Sordi organizza uno spettacolo teatrale di beneficenza con la commedia "El Pero pocio e so fradel gemel" presentato dalla Filogamar di Cognola (Trento). Luogo: Bolzano, "Haus der Kultur" di via Sciliar. Ore 17 e replica alle ore 21. Info: Ente Nazionale Sordomuti, tel. 0471 203737, bolzano@ens.it - mm

Verschiedenes

05.02.10 | Fr. > Wein und Märchen - Kulturprogramm in der Bar "vis@vis" in Brixen

Margareta Fuchs und Veronika Krapf erzählen Märchen. Johanna Stockner und Marina Rabensteiner führen durch die Degustation lokaler Weine. Ort: Bar "vis@vis" in der Berufsschule Tschuggmall, Brixen. Zeit: ab 19.00 Uhr. Eintritt frei. Info/Reservierung: Sozialgenossenschaft PUNKT, Tel. 0472 970209, info@punkt.it - al

07.02.10 | So.> Sonntags-Treff in Bruneck

Für alleinerziehende und getrennte Väter und Mütter, mit und ohne Kinder. Bei Kaffee und Kuchen können Kontakte geknüpft, Erfahrungen ausgetauscht und gemeinsam Aktivitäten geplant werden. Sonntag, 7. Februar + 11. April, 10 bis 13 Uhr. Ort: ELKI Bruneck, P. von Sternbachstr. 8. Info: Südtiroler Plattform für Alleinerziehende , Tel. 0471 300038, www.alleinerziehende.it - al

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Si-Mo sucht einen Techniker / eine Technikerin

Die Beratungsstelle Si-Mo sucht einen Techniker / eine Technikerin für die technische Beratung zum Abbau von architektonischen Hindernissen.

Der/die Techniker/in bringt Verständnis für die Konzepte "Barrierefreiheit" und "Zugang für Alle" mit und setzt diese, zusammen mit den entsprechenden Rechtsvorschriften bei technischen Beratungen zum Abbau von architektonischen Hindernissen ein. Voraussetzung dafür sind eine technische Ausbildung (Geometer, Architekt, Ingenieur) und starke Motivation. Das Arbeitsverhältnis kann als Teilzeit- oder Vollzeitstelle ausgelegt werden.

Il Centro di consulenza Si-Mo cerca un tecnico per la consulenza tecnica riguardo l’eliminazione di barriere architettoniche. Il tecnico ha un forte interesse per il concetto dell’“accessibilità per tutti” e potrà applicarlo con la normativa vigente nelle consulenze tecniche riguardo l’eliminazione di barriere architettoniche. Sono indispensabili una formazione tecnica (geometra, architetto, ingegnere) e una forte motivazione. L’impiego potrà essere a tempo parziale o pieno.

Info: Tel. 0471 1940144, info@si-mo.it - al