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Newsletter

Newsletter 'social' - Nr. 4|2010 vom 03.03.2010

Die Herausgabe des Newsletter "Social" seitens des Dachverbandes wurde Ende 2010 aus KostengrŁnden eingestellt.
Als Dachverband fŁr Soziales und Gesundheit mit derzeit 46 angeschlossenen Organisationen erlauben wir uns, auf unser Rundschreiben hinzuweisen, welches Łber Aktuelles in den Organisationen, Diensten, Arbeitsgruppen und Gremien des Dachverbandes Auskunft gibt und ca. monatlich erscheint.

Inhalt

Editorial

Panorama

Kommentar

Frauen

Menschen mit Behinderung

Migration

Kinder und Jugend

Familie

Senior/innen

Gesundheit und Wohlbefinden

Agenda

Seminare/Kurse/Ausbildung

Vortrag/Tagung

Kultur und Freizeit

Radio/TV/Film

Editorial

Aktionstage Politische Bildung: "Solidarität und Zivilcourage"

Auch im Jahr 2010 finden die Aktionstage Politische Bildung im Zeitraum zwischen dem Welttag des Buches am 23. April und dem Europatag am 9. Mai statt. Sie wollen politische Bildungsarbeit sichtbar machen und möglichst viele Akteur/innen zur Mitarbeit im politischen Bildungsbereich motivieren. Als Jahresthema haben wir diesmal "Solidarität und Zivilcourage" gewählt, weil wir finden, dass in diesen beiden Begriffen der Grundstein des aktiven "Bürger/innen-Seins" liegt: Solidarität - die Verantwortung füreinander, Zivilcourage - die Bereitschaft, sich, ohne Rücksicht auf eventuelle Nachteile, für Werte einzusetzen, von denen man/frau überzeugt ist. Beide Begriffe bergen Stoff für Geschichten und Erlebnisse, für Diskussion und Auseinandersetzung, für Meinungsfindung und für Lernerfahrungen der verschiedensten Arten und an unterschiedlichsten Stellen. Über 150 verschiedene Initiativen wurden bisher gemeldet und werden im ganzen Land dafür sorgen, dass wenigstens für einige Tage das Nachdenken über Politik und Mitgestaltung im Mittelpunkt steht. Alle Infos unter www.provinz.bz.it/aktionstage - Brigitte Foppa, Amt für Weiterbildung - mm

Panorama

Cultura Socialis 2010: Prämierung der Gewinner aus 260 eingereichten Projekthinweisen

Am Freitag, 19. März werden zum bereits vierten Mal, diesmal im Cristallo Theater in Bozen, besondere soziale Projekte und Initiativen vorgestellt und prämiert. "Es gab heuer eine Vielzahl von Hinweisen auf Projekte. Wir sind allen nachgegangen", erzählt Klaus Tumler, der Cultura Socialis im Auftrag der Abteilung Familie und Sozialwesen organisiert: "Natürlich gab es Mehrfachnennungen derselben Projekte oder Hinweise auf Initiativen, die noch nicht spruchreif sind, oder aus anderen Gründen nicht teilnehmen wollten. Schließlich konnten wir aus insgesamt 260 Hinweisen 115 konkrete Projektbeschreibungen destillieren." Eine Jury hat aus diesen die Gewinnerprojekte ausgewählt. Vor der Prämierung wird Prof.in Anna Aluffi von der Universität Rom ein Kurzreferat halten zum Thema "Riflettere il sociale: uno specchio dalla cassetta degli attrezzi". Eingebunden im Rahmenprogramm sind heuer die Schüler/innen einiger Grund- und Mittelschulen der Stadt Bozen. Neben musikalischen Einlagen am Vormittag werden sie als Abendveranstaltung um 20.00 Uhr ein Theaterstück zum Thema Gewalt, Freundschaft und Zivilcourage uraufführen. Info: Tel. 0471 981038, info@cultura-socialis.it - al

Patientenverf√ľgung: Seniorenwohnheime zu Kooperation mit Landesethikkomitee bereit

Vorsorgeplanung und Patientenverfügung standen im Mittelpunkt einer vom Verband der Altersheime am 23. Februar organisierten Veranstaltung in Bozen. Am Infotag, an dem Themen im Bereich der Seniorenbetreuung behandelt wurden, nahmen zahlreiche Führungskräfte der Seniorenwohnheime teil. Zum Thema Patientenverfügung referierte der Präsident des Landesethikkomitees Primar Herbert Heidegger. Über 50 Prozent der Menschen, die in medizinischer Versorgung sterben, können nicht mehr selbst wichtige Entscheidungen am Lebensende treffen. Oft kennen auch Verwandte und Stellvertreter die Wünsche der Patienten nicht. Die Patientenverfügungen seien daher ein Schlüssel für eine selbstbestimmte Gestaltung der letzten Lebensphase. Studien zeigen, dass sie das Vertrauen der Patienten auf ihre Ärzte steigern, die Belastung für die Angehörigen verringern und eine Verbesserung der depressiven Syndrome bringen können. Das Landesethikkomitee hat ein Konzept erarbeitet: Es werden Beratungsgespräche für die Bürger/innen, Schulungen für das Personal des Sanitätsbetriebes und der Seniorenwohnheime angeboten, sowie eine Broschüre verfasst. Info: Tel. 0471 323635, info@altenheime.it - mm

E' nata l'Associazione Provinciale Operatori Sociali APOS

Un gruppo di operatori sociali che lavorano all'interno dell'Azienda Servizi Sociali di Bolzano e in altri servizi pubblici e privati della città e della provincia hanno costituito il 14 gennaio scorso l'Associazione Provinciale Operatori Sociali APOS. L'APOS nasce dall'idea di costituire un'associazione che svolga una funzione di coordinamento generale e specifica, di studio e ricerca, sindacale e politica, di osservatorio sociale e promozione di progetti comunitari, di controllo e sviluppo di azioni sociali, di informazione e formazione in favore di quelle figure professionali che svolgono attività sul territorio della provincia di Bolzano e dei cittadini della provincia. "Ci sono già state molte adesioni alla nostra nuova associazione", spiega Giorgio Ballarin, uno dei promotori. Per il 25 marzo è prevista un'assemblea provinciale presso il Circolo Masetti di Bolzano, inoltre sono previsti incontri nei maggiori centri della provincia. Info: Giorgio Ballarin, tel. 329 4917300, giorgio.b@mail.ines.org; Laura Aguiari, tel. 348 0980453. - al

Laboratorio "Comunicare il sociale": disagio psico-sociale e suicidio

Quelle che si definiscono persone emarginate socialmente sono spesso persone ricche di potenzialità. Saperle stimare può offrire una base per una società dove le differenze sono un valore. Obiettivo del Laboratorio "Comunicare il sociale", che quest'anno si svolge per la seconda volta, è mettere in risalto questa ricchezza. Al centro dell'incontro, il 24 febbraio, il disagio psico-sociale e suicidio. L'informazione ha una forte influenza sulla decisione e gesto del suicidio. "Se i media trattano la tematica in modo sensazionale, può innescarsi un effetto emulativo. Le persone che vivono una crisi sono sensibili in un contesto di negatività, sperimentano la mancanza di vie d'uscita e prendono ispirazione da articoli che riportano un suicidio per compiere il tragico gesto". Lo testimoniano esempi illustrati da Roger Pycha, primario di Psichiatria dell'Ospedale di Brunico e membro del Gruppo di lavoro per la prevenzione del suicidio e della depressione. Tra le attenzioni da adottare nell'informazione, definire il suicidio come morte, come esito di una malattia curabile (depressione, alcolismo), indicare alternative, soluzioni del problema, indirizzi utili. Info: tel. 0474 586345. - mm

Soziale Dienstleistungen: Wahl der Beh√∂rden oder der B√ľrger/innen?

Die gemeinnützigen Organisationen, welche früher soziale Einrichtungen und Dienste vielfach aus eigener Initiative aufgebaut und dann mit Hilfe des Landes geführt hatten, tun dies seit der "Neuordnung der Sozialdienste" 1993 weitgehend im Auftrag der Bezirksgemeinschaften, denen die Zuständigkeit für die Umsetzung der örtlichen Basisversorgung übertragen wurde - mit der Folge, dass die Vergabe nunmehr oft per Ausschreibung erfolgt, was einen Kampf um Preisabschläge mit sich bringt, und negative Folgen für die Arbeitsbedingungen der Angestellten und der 'Kunden' haben kann. Das muss auch anders möglich sein: Mit einer Expertise am Beispiel von Pflegeleistungen legten die privaten Dienstleister einen Vorschlag für eine Alternative vor, mit der durch die Erteilung von Konzessionen eine Ausschreibung vermieden und die Wahl des Anbieters den Bürger/innen als Dienstnehmer gegeben werden kann. In einer Fachdiskussion mit prominenter Besetzung wurden letzthin auf Einladung der Abteilungsdirektion Sozialwesen Für und Wieder abgewogen. Mit offenem Ergebnis, denn vom Rechtsamt des Landes gab es mit Verweis auf die geltende Rechtslage und einem eigenen Gutachten vorerst kein grünes Licht. - gl

Certificazioni di qualità per l'Ufficio persone disabili e disagio psichico dell'ASSB

Non solo erogazione di servizi, bensì grande attenzione alla persona a partire dagli asili nido fino alle case di riposo, ai centri di assistenza diurna per anziani, ai servizi amministrativi. Di questo si può nuovamente fregiare l'Azienda Servizi Sociali di Bolzano, dopo il rinnovo della certificazione del proprio Sistema di Gestione per la Qualità secondo le norme ISO 9001: 2008 ed UNI di settore. Quest'anno la certificazione si è estesa anche all'Ufficio Persone in situazione di handicap e disagio psichico. "Questa nuovo traguardo è un'ulteriore garanzia nei confronti dei cittadini e degli utenti dei nostri servizi", ha detto il direttore generale Bruno Marcato. "L'impegno che vogliamo prendere è quello di garantire servizi in cui la centralità della persona e del personale, la ricerca di sistemi efficaci ed efficienti, il monitoraggio continuo siano elementi irrinunciabili del nostro agire quotidiano". Presto la certificazione si estenderà anche all'area dei Distretti sociali, coprendo così la totalità dei servizi offerti. Info: tel. 0471 457762, www.aziendasociale.bz.it - mm

"Politik bist du": Kurzfilme um b√ľrgerliches Engagement zu f√∂rdern

Mit der vierteiligen Kurzfilmreihe "Politik bist du" wollen die Urania Meran und das Landesamt für Weiterbildung den Zugang und das Wissen der Bevölkerung über Aufbau, Funktionen, Aufgaben und Wirkungsbereiche lokaler und regionaler politischer Institutionen vertiefen. Die Filme vermitteln Kenntnisse über das Funktionieren institutionalisierter demokratischer Entscheidungsfindung, wecken Interesse am politischen Geschehen und fördern dadurch die Lust am Mitgestalten und an der Übernahme von Verantwortung für das Allgemeinwohl. Der erste Film befasst sich mit der Gemeinde und trägt den Titel "Kathi und die Gemeinde". Er soll im Vorfeld der anstehenden Gemeinderatswahlen den Gedanken der Partizipation voranbringen. Der Einsatz der Filme ist in Verbindung mit aktivierenden Methoden der Erwachsenenbildung gedacht, als Vorspann für Diskussionsabende, in denen es um Politik im Allgemeinen und die Gemeinde im Besonderen geht. Zielgruppen sind Jugendliche und Erwachsene in Schulen, Vereinen und Einrichtungen der Erwachsenenbildung, Bildungsauschüsse und Bibliotheken. Die Filme können ausgeliehen werden. Info: Tel. 0471 413396, martin.peer@provinz.bz.it - mm

Menschlich und spirituell - Krankenhausseelsorge mit neuem Leitbild und Logo

Zwanzig Krankenhausseelsorger/innen arbeiten derzeit an den sieben öffentlichen Krankenhäusern in Südtirol. Nur mehr sieben von ihnen sind Priester, der Großteil also nun ausgebildete Laien, unter ihnen viele Frauen. Sie haben am 18. Februar im Pastoralzentrum in Bozen ihr neues gemeinsames Leitbild und das neue Logo dieser Berufsgruppe vorgestellt: Es zeigt eine Spirale in der Mitte, eingerahmt von einem Kreuz und den vier Farben gelb, rot, blau und grün. Die Krankenhausseelsorge ist seit 18 Jahren ein gemeinsamer Dienst des Südtiroler Sanitätsbetriebes mit der Diözese. Er wird von Priestern und von seelsorglich ausgebildeten Frauen und Männern mitgetragen, die von der Diözese damit betraut worden sind. Das Angebot kann von Patient/innen, von deren Angehörigen und Bekannten und von den Angestellten des Sanitätsbetriebs in Anspruch genommen werden. Die Frauen und Männer nehmen sich im oft hektischen Krankenhausalltag Zeit, hören zu, kommen auf ein gutes Wort ans Krankenbett. Info: Richard Schanung, Tel. 0471 908254, seelsorge@sbbz.it - al

ASTAT: Demographisches Handbuch f√ľr S√ľdtirol 2009 erschienen

Das Landesinstitut für Statistik ASTAT hat das neue Demographische Handbuch für Südtirol herausgegeben. Die etwa 200 Seiten starke Publikation informiert über zahlreiche Phänomene, die das Wachstum und die Zusammensetzung der Wohnbevölkerung beeinflussen. Südtirols Einwohnerzahl wächst kontinuierlich an. Das ist nur mehr zum Teil dem Geburtenüberschuss zu verdanken. Junge Südtiroler/innen heiraten immer später und bekommen im Schnitt weniger Kinder als die Generation ihrer Eltern. Weitaus entscheidender ist der Einfluss der Migration auf das Bevölkerungswachstum. Info/Download: http://www.provinz.bz.it/astat/de/service/256.asp?redas=yes&News_action=4&News_article_id=323252 - al

Kommentar bearbeitet von alexander.larch@social.bz.it

Das Medienspektakel zu den gestrichenen Invalidenrenten f√ľr Minderj√§hrige: Und dann?

Es war ein großes Fressen für die Medien: 'Kein Geld für Kinder' etwa der Titel in der Tageszeitung, nicht minder groß die Aufmachung bei der Konkurrenz. Faktum ist, dass über zweihundert Familien 400 Euro weniger als bisher erhalten, weil deren Situation bei mit der Einführung des Pflegegeldes vorgenommenen Anpassungen übersehen und so an minderjährige Teilinvaliden mehr als ursprünglich vorgesehen ausbezahlt worden war. Eineinhalb Jahre lang. Wer nun darauf verzichten muss, hat Probleme - und allen Grund zur Aufruhr - und Anlass für Folgerungen, woran nun gearbeitet wird. Doch das Mediengewitter, wozu es ja immer wieder Anlass gäbe, aber nicht die gewünschte Resonanz, hat gezeigt: Es braucht die richtigen Reißer, um Aufmerksamkeit zu erhalten. Warum nicht auch Titelzeilen über Unternehmen, die lieber Strafgeld als geschützte Arbeitsplätze bereitstellen, über Hauspflegekräfte, die nicht selten eine 24-Stunden-Betreuung leisten, und oft nicht gemeldet sind oder über die Lebenssituation der Witwe X, wie sie mit einem Minimum an Rente ein würdevolles Leben im Alter schaffen soll? Deshalb, danke für die Aufmerksamkeit und bitte mehr davon - möglichst ohne Skandaltitel. - gl

ChancenGleichheit

Frauen

Initiativen zum Internationalen Tag der Frau in S√ľdtirol

Rund um den 8. März sind zahlreiche Aktionen in ganz Südtirol geplant. In Bozen wird die Akrobatik von Frauen im täglichen Leben mittels der Stimmen der Frauenvereine und der Kreativität lokaler Künstlerinnen erzählt. Es werden auch Projekte, von Mädchen für Mädchen erdacht, vorgeschlagen und organisiert. Zudem wird der Kalender der Aktivitäten für das Jahr vorgestellt. Nachmittags sensibilisieren der Verein "Haus der Geschützten Wohnungen" und "Frauen helfen Frauen" zum Thema Gewalt an Frauen am Bozner Rathausplatz. In Meran wird das Buch "Stato di famiglia. Le donne maltrattate di fronte alle istituzioni" zum Thema Gewalt mit der Autorin Daniela Danna vorgestellt. In Brixen steht das traditionelle Frauenfest unter dem Motto "Lust statt Frust - Nur Mut, ihr Frauen" mit einem bunten Unterhaltungsprogramm, Vorträgen, Musik und Film. In Sterzing bietet die Beratungsstelle für Frauen einen Informationsstand zur Sensibilisierung und Prävention im Bereich häuslicher Gewalt gegen Frauen und Kindern. In Neumarkt ist eine Bilderausstellung über Frauen aus verschiedenen Ländern vorgesehen. Ein Überblick der Aktionen: www.donne-lavoro.bz.it - mm

Mass media e violenza contro le donne: una corretta informazione è possibile

Il tema dell'8¬į Incontro della Rete Servizi Antiviolenza di Bolzano, il 26 febbraio, era dedicato alla violenza sulle donne nei media. Si √® detto che attraverso un'immagine delle donne come oggetto e come vittime di violenza passa lo stereotipo della donna come soggetto debole, indifeso, talvolta complice, colpevole di istigare alla violenza. Per il presidente regionale dell'Ordine dei giornalisti, Fabrizio Franchi, ci√≤ si riscontra anche nella cronaca locale, nei casi in cui si condanna il colpevole della violenza per poi passare all'innocentismo, come se una leggera ebbrezza della donna legittimasse il fatto. In altri casi la donna √® dipinta "dai facili costumi", con forti allusioni sessuali. "L'identit√† e la dignit√† della donna vanno rispettate sempre", ha detto Franchi. Spesso, anche le conferenze stampa della Polizia rivelano dettagli che violano la privacy e che hanno solo lo scopo di mettere in luce il lavoro svolto dalle forze dell'ordine. I lettori possono segnalare casi di informazione scorretta all'Ordine dei giornalisti. Per un'informazione corretta √® consultabile il decalogo della Federazione internazionale dei giornalisti: www.fnsi.it - mm

Menschen mit Behinderung

Rente f√ľr minderj√§hrige Teilinvaliden gestrichen ¬Ė Ungleichbehandlung beseitigt

"Land streicht Behinderten-Renten" und "Kein Geld für Kinder", so lauteten die anklagenden Schlagzeilen letzter Woche. 219 Familien mit teilinvaliden Kindern, in der Mehrzahl Kinder mit Down-Syndrom, hatten plötzlich Post vom Land bekommen. Schon ab März wird ihnen die Rente in der Höhe von 400 Euro nicht mehr ausbezahlt. Geld, das den Familien nun, laut dem Landesverband Lebenshilfe, für Therapien fehle. Die Streichung kam für die Familien unerwartet, Behindertenverbände wussten aber Bescheid. "Es geht nicht um eine Kürzung der Zivilinvalidenrente, sondern lediglich darum, dass eine Bevorteilung von Teil- gegenüber Vollinvaliden beseitigt worden ist", präzisiert Karl Tragust, Direktor der Abteilung Familie und Sozialwesen. Er betont, dass niemand weniger Geld als vor Einführung der Pflegesicherung bekomme. "Beim Übergang von der Kombination aus dem alten Hauspflegegeld und der Zivilinvalidenrente auf die Pflegesicherung, ist es in sehr wenigen Fällen vorgekommen, dass das Pflegegeld unter der Summe der beiden früheren Leistungen lag", erklärt Luciana Fiocca, Direktorin des Amts für Menschen mit Behinderung und Zivilinvaliden. Sie versichert: "Diese Einzelfälle werden bereinigt." - al

Lebenshilfe: Wer will in der Theaterwerkstatt mitmachen?

Seit vier Jahren gibt es bei der Lebenshilfe in Zusammenarbeit mit dem Kulturverein Theatraki und dem Regisseur Antonio Vigan√≤ eine Theaterwerkstatt. Zum einen können damit Jugendliche und Erwachsene eine neue Art der Freizeitbeschäftigung kennen lernen, zum anderen soll bei Aufführungen die Öffentlichkeit für die Belange von Menschen mit Beeinträchtigung sensibilisiert werden. Im vergangenen Jahr nahmen zehn Personen an der Theaterwerkstatt teil. Doch die Theaterwerkstatt ist keine geschlossene Gruppe, sondern steht allen interessierten Personen offen, die sich auf der Bühne versuchen wollen. Das erste heurige Treffen findet am Freitag, 12. März statt. Die Lebenshilfe freut sich auf die bekannten Gesichter und lädt ebenso neue Interessierte herzlich zum Mitmachen ein. Info: Barbara Rottensteiner, Tel. 0471 062529 (vormittags), rottensteiner@lebenshilfe.it - al

Erfolgreiches Wintersportfest auf Meran 2000 ¬Ė 2011 Landesschwimmmeisterschaft

Bei Kaiserwetter veranstaltete die Sektion "Sport für Menschen mit Behinderung" im SC Meran am 27. Februar das jährliche Wintersportfest für Menschen mit Behinderung auf Meran 2000. Über 50 Teilnehmer/innen beteiligten sich an den Riesentorlauf- und Langlaufbewerben. Ganz besonders freuten sich die Athlet/innen mit kognitiven Beeinträchtigungen darüber, dass sowohl einige Promis, als auch junge Schisportler des SCM sie begleiteten, mit ihnen im Team fuhren und für einen Nachmittag ihre Patinnen und Paten waren. "Unser Ziel ist es, Menschen mit mentaler Behinderung die Gelegenheit zu geben, ihre körperliche Fitness zu verbessern, ihren Mut unter Beweis zu stellen, Freude zu empfinden und gemeinsam mit ihren Familien und Mitmenschen ihre Begabung, Fähigkeit und Freundschaft zu teilen", sagen die beiden Organisatoren Herbert Alber und Veronika Stirner. Die Landesschwimmmeisterschaft am 11. April 2011 ist die nächste Veranstaltung für Menschen mit Behinderung, die heuer erstmals von der Sektion Menschen mit Behinderung im SC Meran veranstaltet wird. - al

Migration

Contributi casa per cittadini non UE: graduatoria separata con parametri ponderati

Nel 2010 i cittadini non UE potranno ottenere contributi nel campo dell'edilizia abitativa agevolata per un massimo del 9,11 per cento del totale. Si tratta di circa 12,8 dei 140 milioni complessivi elargiti in questo settore. Secondo il presidente della Giunta provinciale Durnwalder il principio è di creare una graduatoria separata che si concretizzi in un parametro ponderato in grado di tener conto di due criteri: da un lato la consistenza della popolazione non UE rispetto al totale, e dall'altro il fabbisogno reale. L'obiettivo del provvedimento è di contenere il rischio di un'esplosione dei contributi assegnati a cittadini non UE, in modo particolare per quanto riguarda il sussidio casa. Nel 2008 su oltre 11mila domande, ben 3.450 erano di cittadini non UE. Con l'elaborazione di questo nuovo indice si punta a ridurre i contributi elargiti a questa fetta di popolazione di oltre la metà. In risposta alle proteste riguardanti i presunti favoritismi ai cittadini extracomunitari, il presidente Durnwalder ha citato i dati 2008 dell'Ipes. Sui 450 alloggi sociali assegnati solo 38 sono andati a cittadini non UE. Info: tel. 0471 418700, edilizia.abitativa@provincia.bz.it - mm

Regolarizzazione di colf e badanti: oltre 300 pratiche concluse

Per regolarizzare il rapporto di lavoro di collaboratrici familiari e badanti occupate non legalmente, era partita a settembre la specifica sanatoria. In Alto Adige sono state presentate 757 richieste di regolarizzazione e la Ripartizione provinciale Lavoro è a buon punto con la conclusione delle pratiche. Fino ad oggi in 312 casi sono già stati compiuti tutti i passi formali per cancellare il rapporto di lavoro illegale. All'Ufficio Servizio Lavoro, dove è operativo lo Sportello unico competente della regolarizzazione, vengono esaminati i dati personali delle parti interessate e firmato il contratto di lavoro e di soggiorno tra il datore e il lavoratore. Contemporaneamente viene data comunicazione del rapporto di lavoro all'INPS, che è rappresentata nello Sportello unico. Dall'1 marzo l'iter potrà essere ulteriormente accelerato con minori tempi di attesa per datore di lavoro e dipendente. Se le operazioni procederanno come previsto, tutte le posizioni potranno essere regolarizzate entro metà maggio. Info: tel. 0471 418600, sl@provincia.bz.it - mm

10 Prozent Ausländerkinder: Kulturelle Vielfalt in den Kindergärten

Im heurigen Schuljahr besuchen 1.601 ausländische Kinder Südtirols Kindergärten. Das entspricht einer Ausländerquote von 10,0 je 100 Eingeschriebene. Diese Kinder stammen zum größten Teil aus den europäischen Nicht-EU-Ländern (43,7 Prozent). Aus Afrika stammen 19,1 Prozent und aus Asien 18,5 Prozent der ausländischen Kinder. Aufgeschlüsselt nach Herkunftsländern sind die am häufigsten vertretenen Staaten Albanien (342 Kinder), Marokko (209), Pakistan (133), Mazedonien (113), Kosovo (84) und Bangladesch (65). Die Ausländerquote beläuft sich in den Kindergärten mit italienischer Sprache auf 21,2 ausländische Kinder je 100 Eingeschriebene. Demgegenüber beträgt sie an den Kindergärten mit deutscher Sprache 6,8 und an jenen in den ladinischen Ortschaften 4,7 je 100 Eingeschriebene. Sprachzentren, aber auch Verbände, die Eltern und vor allem Mütter ausländischer Kinder die Landessprachen und Kultur Südtirols näher bringen, sollen der Integration dienen, sagt Schullandesrätin Sabina Kasslatter Mur. Info: Tel. 0471 418404, www.provinz.bz.it/astat - mm

"Mondi in viaggio": rassegna organizzata dal gruppo "Multiculturalità" di Laives

Con la proiezione del film "Welcome", il 3 marzo, alle 20, al Teatro Don Bosco di Laives, inizierà la rassegna "Mondi in viaggio" organizzata dal gruppo tematico "Multiculturalità" del Distretto sociale e dalla Cooperativa Sociale "Le Formiche-Die Ameisen", in collaborazione con il Centro don Bosco. Attraverso produzioni cinematografiche, spettacoli teatrali, esperienze personali si vuole far sperimentare un viaggio per esplorare mondi e culture diverse, anche attraverso l'assaggio di cibi prodotti nell'ambito del commercio equo e delle coltivazioni biologiche. Il ciclo di serate sarà legato alla tematica del viaggio, al percorso migratorio che le persone compiono per arrivare in occidente e alle cause che spingono ad abbandonare la propria terra, con uno sguardo ai sogni e alle aspettative che portano con sè. Altri appuntamenti: 10 marzo, assaggio gastronomico e film "Persepolis"; 17 marzo, rinfresco a cura della cooperativa "Le Formiche" e documentario "Commercio equo: sogno o utopia"; 24 marzo, spettacolo teatrale "Racconti di vita di donne migranti" tratto dal libro "In sospensione tra due mondi". Info: tel. 0471 594939, silvia.bovo@bzgue.org - mm

Generationen

Kinder und Jugend

"Buntspecht"-Sommercamp f√ľr Kinder und Jugendliche auf der L√ľsner Alm

Der Verein Punkt organisiert auch in diesem Sommer wieder ein Sommercamp für Kinder und Jugendliche von 10 bis 14 Jahren. An zwei Wochenturnussen im August auf der Lüsner Alm sollen die Kinder durch gezieltes Erleben in der Natur mehr Selbstvertrauen erlangen und einen direkteren Zugang zur Naturlandschaft erwerben. Die Naturerlebniswochen werden heuer zum dritten Mal organisiert. Am Buntspecht-Camp können nicht nur Südtiroler Kinder und Jugendliche teilnehmen. Bereits jetzt liegen Anmeldungen aus verschiedenen anderen deutschsprachigen Ländern vor. Es sind aber noch Plätze frei. Anmeldungen/Info: Christine Hofer, Tel. 349 7339789, www.buntspecht.it - al

Prevenire i pregiudizi: l'Eurac ha presentato il gioco "Space Migrants 2513"

L'Istituto sui Diritti delle Minoranze dell'Eurac in collaborazione con ZeMiT (Zentrum für Migrant/innen in Tirol) ha elaborato il gioco di ruolo "Space Migrants 2513" che verr√† messo a disposizione delle scuole e delle organizzazioni giovanili. Il gioco √® stato sviluppato nell'ambito del progetto MigrAlp in Nord- e Sudtirolo e si basa sui temi della migrazione e dell'integrazione. Durante lo svolgimento del gioco i giovani imparano a confrontarsi con i conflitti, la diversit√† e i pregiudizi. Info: www.spacemigrants2513.eu - al

Lasergame - Ein Selbstversuch von S√ľdtiroler Jugendarbeitern

Seit einiger Zeit kann in Reischach "Lasergame" gespielt werden. Dieses Spiel ist bei Jugendlichen beliebt, unter Erwachsenen jedoch auch umstritten. Mitarbeiter der Südtiroler Jugendarbeit haben im Dezember einen Selbstversuch gewagt. Sie haben das umstrittene Spiel ausprobiert und in einer Nachbesprechung ihre Schlüsse daraus gezogen. In manchen Punkten wurde man sich einig: Um eventuell aufkommende Frust- oder Aggressionsgefühle wieder abzubauen, ist das Zusammensitzen und Besprechen danach sehr wichtig. Auch kann man die Teams so mischen, dass keine übertriebene Dynamik "Wir gegen die Anderen" entsteht. Bei einzelnen Jugendlichen, die bekanntermaßen unkontrolliert aggressiv sein können, ist Vorsicht angebracht. Positiv ist aufgefallen, dass für das Spiel körperliche Stärke und Dominanz nichts zählen, sondern Taktik, Teamgeist und Geschick. Mit Lasergame könnten vielleicht auch zurückgezogene Computerspiel-Fans wieder für Gruppenspiele zu begeistern sein. Info: n.e.t.z. - Netzwerk der Jugendtreffs und -zentren Südtirols, www.netz.bz.it - al

Familie

Progetto Interreg su conciliazione famiglia e lavoro all'Ospedale di Bolzano

Conciliare i tempi della famiglia con quelli del lavoro rappresenta una sfida anche per l'Ospedale di Bolzano. Il Laboratorio di Biochimica clinica ha partecipato ad un progetto pilota Interreg sulla conciliazione famiglia-lavoro conclusosi di recente. Le diverse iniziative, realizzate con il supporto di un audit e di un consulente esterno, riguardavano un orario di lavoro flessibile, la possibilità di fruire di una pausa pranzo in una fascia oraria flessibile, la posticipazione delle riunioni in tarda mattinata, agevolando la partecipazione dei collaboratori part-time, dei genitori con bambini piccoli e di collaboratori che assistono i propri famigliari a casa. Le misure da adottare sono state selezionate dal gruppo di coordinamento in accordo con la direzione. Il progetto, finanziato dal programma europeo Interreg IV Italia-Austria, si è concluso ad ottobre dello scorso anno. In futuro verranno coinvolti altri reparti. Info: tel. 0471 908111, auditfamlav@asbz.it - mm

"Conoscere per accogliere": prosegue liniziativa dell'Intendenza scolastica italiana

Da alcuni anni la presenza nella scuola di bambini adottati in ambito nazionale ed internazionale risulta significativa anche nella realtà locale della provincia di Bolzano. Gli istituti scolastici si stanno via via attrezzando al fine di capire le esigenze di questi bambini e delle loro famiglie. Per approfondire la conoscenza di questa specificità, l'Intendenza scolastica italiana ha proposto occasioni di confronto e di formazione sui vari aspetti relativi alla tematica. I primi incontri tra genitori adottivi e insegnanti si sono tenuti a novembre e gennaio, a fine febbraio si è tenuto un altro incontro. In questa occasione i partecipanti hanno avuto l'opportunità di raccontare la propria esperienza, di mettere a confronto opinioni e idee e di progettare percorsi laboratoriali da proporre nelle scuole. Info: tel. 0471 411357, www.provincia.bz.it/intendenza-scolastica - mm

La Vispa Teresa: sviluppo di comunità e promozione della famiglia

L'Associazione "La Vispa Teresa" che gestisce dal 1993 il centro giovani in zona Ortles ¬Ė Similaun, ha avviato nel 2003 un progetto sperimentale di sviluppo di comunit√†, con l'obiettivo di promuovere lo spirito di appartenenza e di partecipazione nei cittadini. Presso lo Svi.Co.Land di via Similaun, nel 2008, si sono incontrate mamme, famiglie, sono stati offerti momenti di confronto con una psicologa sulle dinamiche familiari, al fine di rafforzare le competenze pedagogiche dei genitori. Nel 2009, in collaborazione con il distretto sociale si √® cercato di coinvolgere quelle famiglie del quartiere che vivono una situazione di difficolt√†. Obiettivo dell'associazione √® di facilitare l'accesso ai servizi informando i cittadini, promuovere l'integrazione sociale di cittadini e famiglie attraverso giochi al parco, teatro, laboratori di manualit√†, in sinergia con il consultorio famigliare, favorire le relazioni e momenti di incontro tra gli abitanti dei rioni Ortles, Similaun e Casanova, organizzare momenti di festa e gite, spazi per la custodia reciproca dei bambini, percorsi di sostegno alla genitorialit√†. Info: tel. 0471 934975, vispa.svico1@email.it - mm

Senior/innen

Sozialsprengel Tauferer-Ahrntal/Umfrage: Gute Noten f√ľr den Hauspflegedienst

Die Nutzer/innen des Hauspflegedienstes im Tauferer Ahrntal sind mit der Qualität des Angebotes zufrieden. Dies bestätigen die Ergebnisse einer Umfrage die der Sozialsprengel im Jahr 2009 gemacht hat. Fast 95 Prozent zeigen sich mit der Betreuung zufrieden, die Hälfte davon sogar sehr zufrieden. Wünsche würden ernst genommen und die Lebensgewohnheiten von den Mitarbeitern des Hauspflegedienstes in der täglichen Arbeit berücksichtigt. Die Freundlichkeit des Personals erreichte fast 100 Prozent an Zustimmung. Ähnlich hohe Werte gab es auch bei den Fragen nach Sauberkeit in der Pflege, Pünktlichkeit und dem Vertrauen zu den Mitarbeitern. Die Frage, ob die Betreuung ausreichend ist, wurde überwiegend mit Ja beantwortet. Zufrieden sind die Befragten auch mit dem Dienst "Essen auf Rädern". Allenfalls die Essenversorgung an den Wochenenden könnte noch besser sein, meinten elf Prozent. Die Kurse "Pflege zu Hause" werden als wertvolles Angebot wahrgenommen. Fast 20 Prozent wünschen sich aber, dass noch vermehrt einzelne Vorträge angeboten werden, etwa zu den Themen Hebetechniken, Diabetes oder Demenz. 15 Personen wünschen sich zudem Unterstützung durch eine Selbsthilfegruppe. - al

Brixen: Bunt und mit Wirkung - Farben im Wohnbereich f√ľr Menschen mit Demenz

"Wir haben die Erfahrung gemacht, dass demenzkranke Menschen auf äußere Einflüsse wie Düfte, Musik oder Lärm sehr stark reagieren, aber auch auf kräftige Farben", erzählt Monika Bodi, Sozialbetreuerin im Bürgerheim Brixen. Deshalb begann man im Wohnbereich für Menschen mit Demenz des Bürgerheims Brixen, Farben gezielt einzusetzen. "Unsere Anliegen war es dem Wohnbereich etwas Farbe zu geben und zugleich die Wirkung der Farben zu nutzen", erklärt Anna Fink, Leiterin des Wohnbereichs. Die Heimbewohner freuen sich nun über farbige Zimmereingänge in den Farben, die sie selber als schön beschrieben haben. Sie können dadurch auch leichter ihr Zimmer finden. Jeder Eingang hat eine andere Farbe und ist somit nicht zu verwechseln. "Im Speisesaal, haben wir bunte Herbstblätter auf die Tischplatten geklebt. Vorherrschend ist die Farbe orange, da diese als appetitanregend bekannt ist. Im Gang, der ansonsten eher steril wirkte, haben wir ein Mosaik angebracht, mit den Farben weiß, rot, braun und orange. Durch die Individualität der Farben fühlen sich die Bewohner/innen mehr zu Hause", so Bodi. Info: Tel. 0472 255000, info@altersheim-brixen.it - al

Gesundheit und Wohlbefinden

Demenz: Aufbau einer Selbsthilfegruppe f√ľr Angeh√∂rige in Sterzing

Angehörige von Demenz-Kranken, die Interesse am Aufbau einer Selbsthilfegruppe haben, können am ersten Treffen am 20. März um 15 Uhr im "Treffpunkt ConTakt", Ex Bar Uli's, Bahnhofstr. 6, in Sterzing, teilnehmen. Dabei wollen die Initiator/innen, Gertraud Beikircher Mayr des Vereins Alzheimer Südtirol Alto Adige und der Sozial- und Gesundheitssprengel Wipptal in Erfahrung bringen, ob eine Selbsthilfegruppe im Bezirk gewünscht wird. Interessierte Angehörige sind eingeladen, selbst Vorschläge einzubringen, wie die Gruppe und deren Tätigkeitsprogramm gestaltet werden könnte. Informationen bei Frau Gertraud Beikircher, Tel. 0472 632670 oder beim Sozialsprengel Wipptal, Tel. 0472 726000 - mm

30 Jahre Zöliakie-Gesellschaft: Internationaler Kongress am 13. und 14. März

Die Anzahl von Personen, die an Zöliakie, einer permanenten Gluten-Intoleranz leiden, steigt ständig an. Gluten ist ein Protein, das in Hafer, Weizen, Dinkel, Kamut, Gerste, Roggen und Triticale enthalten ist. Eine von 100/150 Personen ist betroffen. In Südtirol kümmert sich die Südtiroler Zöliakie-Gesellschaft - eine Sektion der gleichnamigen Italienischen Zöliakie-Gesellschaft AIC - um die Belange der Betroffenen. Heuer feiert der Verein sein 30jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass wird am 13. und 14. März ein Internationaler Kongress veranstaltet. Am 13. März werden Ärzt/innen und Mitarbeiter/innen im Krankenhaus Bozen über Neuigkeiten zum Thema Zöliakie informiert. Am 14. März sind alle Interessierten im Kursaal von Meran eingeladen, wo ausländische und einheimische Ärzt/innen zum Thema referieren werden. Der Verein organisiert Treffen, wissenschaftliche Kongresse, Kochkurse, Messe-Stände. Er fördert den Erfahrungsaustausch zwischen den Betroffenen, sammelt Kochrezepte, sucht nach glutenfreien Lebensmitteln. Zur Zeit hat er rund 500 Mitglieder. Info: Tel. 0471 051626, www.aic.bz.it - mm

Malattie rare: medicinali gratuiti per i pazienti

La Giunta provinciale, su proposta dell'assessore alla Sanit√† Richard Theiner, ha dato il via libera alla disponibilit√† gratuita di medicinali per curare le malattie rare. La delibera si muove in senso opposto rispetto al resto del paese, dove il Servizio sanitario nazionale non prevede il rimborso di farmaci per il trattamento di rare patologie neurologiche. La Provincia di Bolzano ha seguito l'esempio del Veneto stilando una lista di medicinali gratuiti, alla compilazione della quale hanno partecipato i medici specializzati in questo settore. A livello europeo, si definisce rara una malattia che colpisce non pi√Ļ di 5 pazienti su 10mila abitanti. La maggior parte delle malattie rare √® di origine genetica, e quasi tutte sono considerate croniche, degenerative ed invalidanti, e necessitano di assistenza continua. In Alto Adige ne soffrono 2mila persone. Nel 2004, insieme a Trentino, Veneto e Friuli, si √® dato vita ad una rete delle malattie rare per migliorare l'assistenza sanitaria con la creazione di centri specializzati. Info: www.provincia.bz.it/oep/registri-patologia/malattie-rare.asp - mm

Agenda

Landesfachschule f√ľr Sozialberufe "Hanna Arendt": Im M√§rz beginnen Einschreibungen

Wie jedes Jahr beginnen im März die Einschreibungen für die Ausbildungslehrgänge der Landesfachschule für Sozialberufe "Hannah Arendt". Seit vielen Jahren werden in Bozen und in den Außenstellen Brixen und Meran Fachkräfte für die Begleitung und Pflege von Menschen in sozialer Notlage ausgebildet: Sozialbetreuer/innen, Pflegehelfer/innen sowie Werkerzieher/innen. Hinzugekommen ist die Ausbildung zur Tagesmutter bzw. zum Tagesvater und für Kinderbetreuer/innen. Weiters werden für Absolvent/innen Zusatzqualifikationen angeboten und ein breitgefächertes Angebot an Weiterbildungskursen wartet ebenso schon auf alle Interessierten. Info: Landesfachschule für Sozialberufe "Hannah Arendt", Tel. 0471 973494, www.sozialberufe.berufsschule.it - al

Seminare/Kurse/Ausbildung

05.03.10 | Ve. > FSE: Percorsi di formazione alla facilitazione

La Scuola Professionale "Luigi Einaudi" in collaborazione con il Fondo Sociale Europeo e la Fondazione Alexander Langer organizzano questo corso per formare dei facilitatori, ovvero dei professionisti che siano in grado di supportare e aiutare persone, organizzazioni e imprese a comprendere meglio la situazione in cui si trovano e a chiarire il percorso che li porterà a progredire in una situazione futura che tutti considerano migliore rispetto a quella di partenza. Il corso gratuito ha una durata di 440 ore. Le attività avranno inizio in marzo 2010 e termineranno in dicembre 2010. Iscrizione: 5 marzo 2010. Info: Tel. 0471 413838, sara.bimbato@provincia.bz.it - al

12.03.10 | Ausbildung zur Tagesmutter / zum Tagesvater

Die Sozialgenossenschaft Tagesmütter organisiert ab April 2010 den dreißigsten Lehrgang zur Ausbildung als Tagesmutter bzw. Tagesvater. Sie bereiten sich im Rahmen einer zweijährigen Ausbildung auf ihren späteren Beruf vor. Anmeldungen bis 31. März. Interessierte erhalten bei einem Infoabend am 12. März um 16 Uhr in der Landesfachschule für Sozialberufe in Bozen weitere Auskünfte. Info: Tel. 0471 982821, info@tagesmutterbz.it - al

20. + 27.03.10 | Sa. + Sa. > "Adozione, una scelta consapevole": iscrizioni ai corsi

I corsi sono rivolti a coppie che desiderano ricevere informazioni sull'adozione nazionale e internazionale. Il corso in italiano si svolgerà il 20 e 27 marzo presso la Casa Kolping di Bolzano. La scadenza di iscrizione è il 3 marzo. Il corso in lingua tedesca si svolgerà il 17-18 aprile e l'8-9 maggio presso il centro di formazione "Lichtenburg" di Nalles. Il termine per le iscrizioni scade il 20 marzo. Info: tel. 0471 418225, maria.minacapilli@provincia.bz.it - mm

24.-25.03.10 | Mi.> "Ich bin dann mal da ..." - Migration und Integration in S√ľdtirol

Es gibt viele Statistiken über Zuwanderer/innen. Aber wer gilt eigentlich als Ausländer/in? Wann spricht man von einem Migrationshintergrund? Woher stammen die Zuwanderer/innen in Südtirol? Wann bekommt man eine Aufenthaltsgenehmigung? Wer wird wieder abgeschoben? Antworten auf solche Fragen sollen im Seminar gegeben werden. Die Fortbildung soll den Teilnehmer/innen grundlegendes soziodemographisches und rechtliches Hintergrundwissen vermitteln. Zudem werden interkulturelle Mediator/innen Einblick in ihre Arbeit geben. Ort: Jugendhaus Kassianeum, Brixen. Zeit: 9-17 Uhr. Anmeldung: bis 10. März. Info: Tel. 0472 279999, www.jukas.net - al

ab Juni | Musiktherapiekurs in Bozen

Musiktherapie wird immer öfters als Ergänzung bei Therapien für das Wohlsein von Menschen mit Behinderung, von psychisch Kranken und älterer Leute angewandt. Im Juni wird nun zum dritten Mal in Bozen ein dreijähriger Musiktherapiekurs für die Ausbildung von Musiktherapeut/innen starten. Der Kurs wird in italienischer Sprache abgehalten, aber in mehreren Fächern können die Prüfungen in deutscher Sprache abgelegt werden. Info: Tel. 0471 272690, info@cesfor.bz.it - al

Neustart der Jahresgruppe "Veränderung"

Die Jahresgruppe "Veränderung" startet zum 15. Mal in Folge. Für Frauen und Männer, die vor wichtigen Entscheidungen stehen oder mit Veränderungen konfrontiert sind. Die Treffen finden 6 mal im Laufe des Jahres, rund alle 2 Monate, statt. Seminarbegleitung: Elmar Teutsch, Psychologe und Psychotherapeut. Info: TELOS ¬Ė Institut für Psychologie und Wirtschaft, Tel 0471 301577, info@telos-training.com - al

Vortrag/Tagung

05.03.10 | Fr. > Vorstellung des Projekts "FAMOSdesign" auf der Arredo 2010

Die Sozialdienste der Bezirksgemeinschaft Überetsch Unterland und das Design-Studio Lupo & Burtscher stellen auf der Arredo 2010 das Projekt "FAMOSdesign" vor. Das Projekt, das in Zusammenarbeit mit den Klient/innen und Mitarbeiter/innen der Sozialdienste und dem Studio Lupo & Burtscher entstanden ist, sei ein klares Zeichen dafür, dass ein Umdenken in Bezug auf das Modell der sozialen Integration von Menschen mit Behinderung stattgefunden hat. Ort: Messe in Bozen, Stand C20/28, Halle Arredo. Zeit: Freitag, 05.03.2010 um 12.00 Uhr. Info: Famos - Besondere Sachen von besonderen Menschen, www.famos.bz.it - al

08.03.10 | Mo. > Podiumsdiskussion; "Vergessen die Jungen die Alten?"

Der Kiwanis-Club Meran läd zum Kolloquium 2010. Über unser Rentensystem und Altersarmut diskutieren: Richard Theiner, Landesrat für Gesundheit und Soziales, der Rentenexperte Helmut Renzler, Christian Klotzner, Caritas Bozen-Brixen, Norbert Bertignoll, Verband der Altenheime, Karl "charly" Pichler, Unternehmer und Präsident des Vereins "Licht für Senioren". Ort: Pavillon de Fleurs/Kurhaus Meran. Zeit: 20.00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten: meran@kiwanis-suedtirol.org - al

15.03.10 | Mo. > Film- und Diskussionsabend: "Ich bin Walsche - Magari fremd?"

Es wird den Film "Die Walsche" von Werner Masten aus dem Jahr 1986 gezeigt. Anschließend steht eine Diskussion mit dem Titel "Ich bin Walsche - Magari fremd?" auf dem Programm. Die Seelenlandschaft der Fremdheit ist das übergeordnete Thema des Romans, des Theaterstücks, des Films "Die Walsche". Fremdheit nicht in der Fremde, sondern in der Heimat. Südtirol als Ort des Aufeinandertreffens von deutscher und italienischer Kultur steht exemplarisch für alle Grenzen, an denen Bekanntes/Eigenes und Anderes/Fremdes aufeinander treffen: Heimat und Fremde, Stadt und Land, Enge und Befreiung, Abhängigkeit und Selbstverwirklichung, Kindheit und Erwachsenwerden. Ort: Bozen, Filmclub. Zeit: 18.30. Info: Vereinigte Bühnen Bozen, Tel. 0471 065320, http://www.theater-bozen.it - mm

17.03.10 | Mi. > "Money, Money, Money...": Finanzielle Aspekte im Leben der Frauen

Vom Gehalt zur Rente, von der Lebensgemeinschaft zur Gütergemeinschaft bzw. -trennung, vom Unterhalt zu den Erbangelegenheiten und die Probleme mit den Schulden: die Vermögens- und Finanzfallen von A bis Z. Empfehlungen für die finanzielle Absicherung der Frau. Ort: kunst Meran, Laubengasse 163. Zeit: 20 Uhr. Info: Gemeinde Meran, Komitee für Chancengleichheit, Tel. 0473 250272, claudia.tomio@comune.merano.bz.it - mm

Kultur und Freizeit

04.03.10 | Gi. > Libro: "Stato di famiglia. Le donne maltrattate e le istituzioni"

Il libro della sociologa Daniela Danna presenta una serie di interviste a donne che hanno subito violenza che chiedono ascolto presso l'opinione pubblica e presso i politici, perché controllino che le leggi vengano effettivamente applicate. Luogo: Merano, Centro per la Cultura, Via Cavour 1. Ore: 20. Info: Centro Antiviolenza, Casa delle Donne Merano, Tel. 0473 222335, info@perledonne.org - mm

06.03.10 | Sa. > Jahr der Sarner Frau: Fotoausstellung "Frauen im Porträt"

Die Besucher/innen können sich Bilder ansehen aus dem vergangenen Jahrhundert, alte Bilder mit Frauen in Tracht, sowie Bilder aus den 60er und 70er Jahren. Gezeigt werden Frauen aus dem Sarntal in verschiedenen Lebenssituationen. Organisatoren sind der Gemeindefrauenausschuss und das Frauennetzwerk Sarntal. Ort: Sarntal, Rohrerhaus. Eröffnung um 10 Uhr. Info: Genossenschaft für Regionalentwicklung und Weiterbildung, Tel. 0471 622786, info@grw.sarntal.com - mm

19.03.10 | Ve. > Incontro informativo per cittadini e famiglie sulla via Francigena

L'associazione Vispa Teresa invita cittadini e famiglie a percorrere la via Francigena dal 7 al 22 agosto: un modo per vivere la natura, la cultura, le relazioni, la comunità. Luogo: Bolzano
Rotonda, in via Alessandria 47/b. Ore: 18:30. Info: La Vispa Teresa, Tel. 0471 934975, www.vispateresa.net - mm

19.03.10 | Ve. > STOPP! - Theaterst√ľck / spettacolo teatrale

Uraufführung des Theaterstückes STOPP! zum Thema Gewalt, Freundschaft und Zivilcourage der Schüler/innen der Klasse 2D der Mittelschule A. Schweitzer im Rahmen des Projektes "Theater der Schule" unter der Leitung von Doris Plankl (Theatraki) und Christine Redolfi. Zeit: 20.00 Uhr. Ort: Cristallo Theater, Bozen. Info: Cultura Socialis, Tel. 0471 981038, www.cultura-socialis.it - al

Radio/TV/Film bearbeitet von magdalena@poeder.it

04.03.10 | Do. > TV: Pluspunkt Sozial

Pluspunkt Sozial greift brennende Themen aus der Welt der Arbeit auf: In Zusammenarbeit mit dem Arbeitsförderungsinstitut AFI berichtet die Sendung über aktuelle Fragen, die viele Menschen und Familien beschäftigen. Vertreter/innen von Gewerkschaften und Sozialverbänden nehmen dazu Stellung. Zeit: 20.20 Uhr. Wh. am 05.03. um 22.00 Uhr. Info: Rai Sender Bozen, Tel. 0471 902204, www.senderbozen.rai.it - al