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Newsletter

Newsletter 'social' - Nr. 14|2010 vom 21.07.2010

Die Herausgabe des Newsletter "Social" seitens des Dachverbandes wurde Ende 2010 aus KostengrŁnden eingestellt.
Als Dachverband fŁr Soziales und Gesundheit mit derzeit 46 angeschlossenen Organisationen erlauben wir uns, auf unser Rundschreiben hinzuweisen, welches Łber Aktuelles in den Organisationen, Diensten, Arbeitsgruppen und Gremien des Dachverbandes Auskunft gibt und ca. monatlich erscheint.

Inhalt

Editorial

Panorama

Kommentar

Frauen

Menschen mit Behinderung

Migration

Kinder und Jugend

Familie

Senior/innen

Gesundheit und Wohlbefinden

Seminare/Kurse/Ausbildung

Vortrag/Tagung

Kultur und Freizeit

Verschiedenes

Editorial

Se gli anziani lavorano fino a 70 anni, quale futuro per i giovani?

Se oggi si va in pensione a 60 anni, in un futuro non tanto lontano si andrà a 70. Ora i lavoratori dipendenti andranno in pensione trascorsi 12 mesi dalla data di maturazione dei requisiti, dal 2012 le donne nel pubblico impiego andranno in pensione a 65 anni. Un quadro che a lungo andare potrebbe diventare insostenibile: le persone di una certà età non valgono nel mercato del lavoro al pari di una forza giovane, flessibile e formata, ma i giovani non trovano un lavoro stabile perchè le persone anziane non vanno in pensione, e i giovani con un lavoro precario non possono contribuire a sostenere le casse pensionistiche che si stanno svuotando. Anche liste di mobilità, prepensionamenti ed assegno di disoccupazione non saranno a lungo andare sostenibili. I sindacati propongono nuovi modelli di organizzazione del lavoro e formazione continua. Certamente il datore di lavoro che investe sui collaboratori, coinvolgendoli nelle fasi del lavoro, non potrà che averne vantaggi, ma al giovane non si può solo dire di pensare alla pensione complementare per sopravvivere. Occorre pensare ad un nuovo modello del lavoro, equo, sostenibile, che sia rispettoso sia degli anziani che dei giovani. - mm

Panorama

Verpflichtende Inhalte der Ausschreibungen f√ľr Dienste der Hauspflege festgelegt

Mehrere Bezirksgemeinschaften und die Gemeinden Bozen und Meran erbringen seit einigen Jahren die gesamten oder Teil der Leistungen der Hauspflege durch Beauftragung externer Non Profit Anbieter, welche mittels Ausschreibungsverfahren ermittelt werden. Zur Qualitätssicherung und Gewährleistung eines einheitlichen Angebotes, hat die Landesregierung nun eine Reihe von Elementen festgelegt, welche in allen zukünftigen Ausschreibungen berücksichtigt sein müssen. Dadurch soll unter anderem gewährleistet werden, dass vorwiegend qualitative Aspekte in der Wahl des Anbieters ausschlaggebend sind. Info: Tel. 0471 418250, www.provinz.bz.it/sozialwesen - Luca Critelli - mm

Gro√üer Andrang bei erg√§nzender Nachschulung f√ľr Sozialbetreuer/innen

Die Schulen für Sozialberufe haben die ergänzenden Ausbildungen für Sozialbetreuer/innen in Gesundheitsversorgung, nach Art. 6 des DLH 42/09, vorbereitet und ins Herbstprogramm aufgenommen. "Der Andrang dafür ist groß", sagt Christoph Vigl von der Landesfachschule für Sozialberufe "Hannah Arendt". Das Interesse kommt nicht von ungefähr, hat doch das Dekret neue Regeln für die Zusammenarbeit von Sozialbetreuer/innen und Krankenpfleger/innen bei den Tätigkeiten der Gesundheitsversorgung eingeführt. Sozialbetreuer/innen, die noch nach der alten Verordnung DLH 72/99 ausgebildet worden sind, können sämtliche Aufgaben nach dem neuen Dekret ausführen, mit Ausnahme der intramuskulären Injektionen. Um auch diese ausführen zu können, müssen sie diese ergänzende Ausbildung machen. In dem 20stündigen Kurs gewinnen die Teilnehmer/innen eine Übersicht über den Aufbau und die Funktionsweise des öffentlichen Gesundheitsdienstes in Südtirol und sie lernen intramuskuläre Injektionen bei Betreuten vorbereiten, durchführen und nachbereiten. Der Kurs dauert vier Tage: 16./17./23./24.09.2010. Anmeldung bis 19.08.2010. Info: Tel. 0471 973494, lfs.bz-sozialberufe@schule.suedtirol.it - al

Socialfidi: Trotz Vorteilen wenig Nachfrage

Die Garantiegenossenschaft Socialfidi erleichtert seit drei Jahren Vereinen, Stiftungen und Sozialgenossenschaften im Sozial- und Gesundheitsbereich den Zugang zu Krediten, indem sie einen Teil der Bürgschaft übernimmt. Bisher wird diese Möglichkeit aber wenig genutzt. "Dabei lägen die Vorteile auf der Hand", sagt der Präsident des Aufsichtsrats von Socialfidi Stefan Hofer: "Bei einem normalen Bankkredit haftet der Präsident eines Vereins persönlich. Wird der Kredit hingegen mit Hilfe von Socialfidi aufgenommen, übernimmt Socialfidi mindestens die Hälfte der Haftung und in den Verhandlungen der Kreditvergabe mit der Bank können oft noch größere Vorteile ausgehandelt werden." Durch die Garantiegenossenschaft erhöhe sich die Verhandlungsstärke der Non-Profit-Organisationen gegenüber den Banken. Bessere Kreditbedingungen könnten vereinbart werden. Dadurch werde es einfacher, Projekte vorzufinanzieren, Passivzinsen zu reduzieren und langfristige Investitionen besser zu planen. Zudem könne die Garantiegenossenschaft auch Konventionen mit Banken abschließen, zum Vorteil ihrer Mitglieder. Info: Tel. 0471 272232, www.socialfidi.coop - al

Die Arbeiten gehen weiter: erste Ergebnisse nach rundem Tisch zum Thema Autismus

Im Frühjahr haben sich rund 40 Expert/innen aus den verschiedensten Diensten, den betroffenen Familien und sozialen Organisationen über die Notwendigkeit der besseren Koordinierung und die Schaffung eines Expertenteams rund um das Thema Autismus im Rahmen eines runden Tisches ausgetauscht. Nun haben sich die zuständigen Landesämter im Ressort für Gesundheit, Familie und Soziales zu einem ersten Gespräch getroffen, um konkrete Arbeitsschritte und Maßnahmen zu planen. Diese sollen die Qualität der sanitären und sozialen Betreuung weiter ausbauen durch eine verbesserte Koordination und Organisation der Dienste, durch nachhaltige Fortbildungsangebote und einem verbesserten Zugang zu fachspezifischen Informationen rund um das Spektrum Autismus. Info: Tel. 0471 418275, Ute.Gebert@provinz.bz.it - al

Servizi sociali al centro di un incontro tra Theiner e amministratori comunali

Dall'assistenza ai bambini alla prevenzione dell'abuso di alcol: molti i temi affrontati nel corso di un confronto tra l'assessore provinciale alla Sanità e Politiche sociali Richard Theiner, sindaci e assessori comunali a Bolzano l'8 luglio scorso. Affinchè il Comune possa raccogliere le esigenze sociali e sanitarie dei cittadini è essenziale la conoscenza specifica dell'amministratore in settori come il sociale e la sanità. La Provincia intende quindi garantire ai Comuni un flusso continuo di informazioni e il confronto costante sui problemi della comunità. A questo è servito il primo incontro dei responsabili dell'Assessorato provinciale Famiglia, Sanità e Politiche sociali con gli amministratori in carica dopo le elezioni comunali dello scorso 16 maggio. Si è parlato del progetto "Comuni sani", delle misure a favore della famiglia e dell'assistenza ai minori, del nuovo redditometro, della legge contro le barriere architettoniche e della prevenzione dell'abuso di alcol. Perchè il confronto sia costante anche gli incontri si terranno periodicamente. Info: tel. 0471 418000, www.provincia.bz.it/politiche-sociali - mm

HdS-Haus der Solidarität und Sozialgenossenschaft Oasis schaffen Arbeitsplätze

"Auf diesem Feld gedeiht mehr als Gemüse und Bäume. Hier wächst Arbeit für Menschen in schwierigen Lebenslagen." Diesen Hinweis lesen Wanderer seit kurzem beim Vogelsanghof auf der Straße nach St. Andrä/Brixen. Es ist eines von drei Feldern bzw. Gärten, auf denen derzeit vier Langzeitarbeitslose gemeinsam mit einer Begleitperson und einer ehrenamtlichen Mitarbeiterin Gemüse biologisch anpflanzen. Der Name des Projektes: "Pachamama" oder "Mutter Erde". Initiiert wurde es vom HdS-Haus der Solidarität gemeinsam mit der Sozialgenossenschaft Oasis, der OEW-Organisation für Eine solidarische Welt, der Psychiatrie des Krankenhauses Brixen und dem Amt für deutsche Berufsbildung. Die Felder stellen die Besitzer der Grundstücke kostenlos zur Verfügung. Nun arbeiten dort Langzeitarbeitslose, psychisch Kranke, Menschen mit sozialen Schwierigkeiten, Haftentlassene. "Menschen am Rande finden schwer den Weg in den Arbeitsmarkt", sagt Petra Erlacher, die Vorsitzende des HdS. "Hier möchten wir verstärkt ansetzen." "Pachamama" ist nun nach dem erfolgreich angelaufenen "Badante-Service" die zweite Initiative des HdS in diese Richtung. Info: Tel. 0472 830441, hds@hds-brixen.org - al

Premio giornalistico per l'anno europeo della lotta alla povertà ed esclusione sociale

Il Premio giornalistico 2010 per l'Anno europeo della Lotta alla povert√† e all'esclusione sociale √® stato istituito dalla Commissione europea per sostenere e dare un riconoscimento ai giornalisti che contribuiscono a una sensibilizzazione e a una pi√Ļ ampia comprensione della povert√† e dell'esclusione sociale. Il concorso √® aperto a giornalisti di carta stampata, testate web e informazione audiovisiva che trattano i temi della povert√† e dell'esclusione sociale nell'UE. Gli articoli o i servizi giornalistici devono esser stati pubblicati dai media di uno dei 27 Stati UE, dell'Islanda o della Norvegia nel periodo dall'1 ottobre 2009 al 31 agosto 2010. Per partecipare al concorso √® necessario inviare il proprio lavoro tramite la procedura di iscrizione online. Verranno privilegiati i servizi sulle analisi delle cause strutturali della povert√† e studio delle possibili soluzioni, riflessione sulla realt√† quotidiana di chi √® vittima della povert√† e dell'esclusione sociale, casi di persone che sono uscite da situazioni di povert√†, misure adottate da organi di governo, servizi pubblici, societ√† civile. Info: www.2010againstpoverty.eu - mm

Oberschulreform: Sozialverb√§nde verlangern Absicherung f√ľr Integrationssch√ľler/innen

Zu einer Anhörung luden Anfang Juli die Mitglieder der 1. Gesetzgebungskommission Vertreter verschiedenster Interessengruppen in den Landtag. Für Südtirol, wo dieser Materie den staatlichen Vorgaben anzupassen ist, liegt nun ein Gesetzentwurf vor, der zwar eingangs für die Situation von Schülerinnen und Schülern mit Benachteiligung und Beeinträchtigungen auf das Gesetz Nr. 20 aus dem Jahr 1983 verweist, dann aber nicht mehr auf die spezifischen Bedürfnisse dieser Gruppe eingeht. Vertreter/innen der Behindertenorganisationen, des Dachverbandes der Sozialverbände und auch die LAbg. Veronika Stirner haben in ihren Stellungnahmen hingegen betont, dass beim neuen Gesetz auch präzisiert werden muß, wie die Oberschule künftig für Schüler/innen mit einer Behinderung angemessen gestaltet und organisiert werden soll. Immerhin ist das zitierte Gesetz selbst nicht mehr ganz neu und schon seit dem EU-Jahr 2003 der Menschen mit Behinderungen hinsichtlich verschiedenster Änderungen und Korrekturen im Gespräch. Info: Dachverband der Sozialverbände, Tel. 0471 324667, www.social-bz.net - gl

Masterstudiengang "Innovation in Forschung und Praxis der Sozialen Arbeit" vorgestellt

Am 15. Juli wurde der neue Master in "Innovation in Forschung und Praxis der Sozialen Arbeit" an der Brixner Fakultät für Bildungswissenschaften vorgestellt, der eine Antwort des Berufsbilds der Sozialarbeiter auf tiefe gesellschaftliche Veränderungen darstellen will, "erschweren diese doch die soziale Integration und stellen immer höhere Anforderungen an die Sozialdienste", so der Sozialwissenschaftler Walter Lorenz, Rektor der Freien Universität Bozen. Der Schwerpunkt des Masters liegt auf der Entwicklung von innovativen Methoden für die Praxis der Sozialen Arbeit durch die Beherrschung praxisbezogener Forschungsmethoden. Die Inhalte reichen von Personalführung und Organisationsentwicklung im Sozialwesen bis hin zur sozialen Innovation und Ökonomie, von sozialer Gerechtigkeit bis zur Interkulturalität. Der Studiengang bietet Absolvent/innen der dreijährigen Studiengänge in Sozialarbeit und Sozialpädagogik die Möglichkeit des vertieften Weiterstudiums. Das Element der Praxiserfahrung bildet die Basis für eine kritische Auseinandersetzung mit Theorien der Sozialen Arbeit und Methoden empirischer Forschung. Info: www.unibz.it - mm

Non-Profit: Zwischen freiwilliger Arbeit und regulären Angestelltenverhältnissen

In der italienischen Gesetzgebung zum Ehrenamt steht eindeutig: Freiwillige Arbeit ist unbezahlt, nur Spesen können rückvergütet werden. Werden Vergütungen ausgezahlt, und handelt es sich dabei auch nur um Beträge in Taschengeldhöhe, muss dies in geregelter Form erfolgen. Je nach Art der Tätigkeit kann es sich im einfachsten Fall um eine 'gelegentliche Mitarbeit' handeln, um eine 'Projektarbeit' oder auch um ein vollwertiges Arbeitsverhältnis, mit allen damit verbundenen Auflagen. In einem Umfeld, wo ein Großteil der Aktivitäten ohne Entgelt vorbereitet und abgewickelt, wo viele Ausgaben mit Spendengeldern gedeckt und der gute Wille aller Beteiligten großgeschrieben werden, tendieren die Verantwortlichen gerne dazu, auch hier die Dinge eher salopp zu nehmen. Doch sie gehen damit ein hohes Risiko ein: Sowohl steuer- wie auch arbeits- und versicherungsrechtliche Verpflichtungen betreffen auch das Vereins- und Non-Profit-Wesen. Im Dachverband der Sozialverbände wird derzeit an einem Leitfaden zur Thema gearbeitet. Das Amt 24.3 der Abteilung Sozialwesen hat hingegen spezifische Gutachten vorgelegt, wo die Bedingungen für den Fall von Ferienprogrammen erklärt werden. - gl

Sozialgespr√§che 2010: Josef Stricker √ľber soziale Verantwortung und Mitgestaltung

Am 6. Juli fand in Brixen die dritte Runde der Sozialgespräche 2010 statt. In seinem Impulsreferat forderte Sepp Stricker dort "eine Koalition, der am Gemeinwohl Orientierten" für Südtirol. Sieben Thesen waren der rote Faden seines Vortrages, einige davon: 1. Das neoliberale Credo fixiert auf Privatisierung, Deregulierung, Diskreditierung des Öffentlichen hat sich geistig erschöpft. 2. Die Gerechtigkeitswahrnehmung in der Bevölkerung ist gestiegen. 3. Die ethische Verwilderung ist der große Gegner von Verantwortung, Mitgestaltung, sozialer Partnerschaft. 4. Sozialpolitik darf nicht verwechselt werden mit Erfüllung von allerlei Ansprüchen. Moderne Sozialpolitik ist Schutz der Bürger/innen vor den Grundrisiken des Lebens und Hilfestellung in kritischen Lebenslagen. Landesrat Richard Theiner betonte am Schluss, die Sozialgespräche dienten als sozialpolitisches Forum des Sich-Einbringens, um ausgetretene Pfade zu verlassen und um gemeinsame Visionen für die künftige Entwicklung des Gemeinwesens zu erarbeiten. Die Sozialgespräche machen nun Sommerpause. Weiter geht es am 21. September in Neumarkt. Info: www.provinz.bz.it/sozialwesen - al

KVW Lehrgänge ab Herbst 2010

Der KVW plant einige neue Lehrgänge im Sozialbereich. In Bozen und Meran starten zwei Ausbildungen für Sozialbetreuer/innen, in Brixen und Meran jene für Pflegehelfer/innen. Auch die Ausbildung für Bürofachkräfte wird in Bruneck wieder aufgelegt. Das Arbeitslosenprojekt "Neustart in die Arbeitswelt" wird dieses Jahr in Meran angesiedelt. Die KVW-Dienststelle für Altenarbeit organisiert wiederum das Projekt "Lebensgestaltung ab der Lebensmitte". Als berufsbegleitende Spezialisierungslehrgänge hingegen starten in Bruneck das Projekt "Stark im Beruf: Frauen Mentoring", in Brixen eine Coachingausbildung, in Bozen das Basisjahr in "Th√©rapie Sociale" und in Meran das 3. Ausbildungsjahr in "Th√©rapie Sociale". Im September und Oktober sind jeweils Infoabende zu den Lehrgängen geplant. Termine siehe Agenda. Info: www.kvw.org - al

Kommentar bearbeitet von alexander.larch@social.bz.it

Soziales Ehrenamt - Auslaufmodell oder neu im Trend?

Etwas umständlich heißt es in der offiziellen Bezeichnung "Europäisches Jahr der Freiwilligen Tätigkeiten für aktive Bürgerbeteiligung 2011". Was darunter verstanden werden kann und wie die Organisationen des Sozial- und Gesundheitswesens im Dachverband damit umgehen, wird kommende Woche bei einer Klausur in Kohlern zur Sprache kommen. Bereits 2009 wurde in Zusammenarbeit mit Fachschulen mit sozialer bzw. mit grafischer Ausrichtung im Rahmen eines Wettbewerbs nach neuen "Bildern des sozialen Ehrenamts" gesucht, mit durchaus sehenswerten Ergebnissen. Im kommenden Herbst ist hierzu eine landesweite Plakataktion in Vorbereitung - sie soll um eine breite Aufmerksamkeit werben. Für die Verbände stellt sich vor allem die Kernfrage, ob sie für die heranwachsenden Generationen auch ansprechende Rahmenbedingungen bieten können, ob sie attraktiv und gleichzeitig konkret genug sind, um neue Kräfte zu mobilisieren und sich von ihnen mittragen und weiterentwickeln zu lassen. Die Frage ist nicht nur in Südtirol hochaktuell, sie wird in den Nachbarregionen ebenso diskutiert wie auf europäischer Ebene. Ob ein EU-Jahr den nötigen Antrieb bringen kann, zeigt sich spätestens nach 2012 - im Alltag. - gl

ChancenGleichheit

Frauen

Klausurtagung von "Frauen helfen Frauen": gemeinsames Jahresthema und - programm

27 Mitarbeiter/innen von "Frauen helfen Frauen" Bozen, Meran und Bruneck trafen sich vor kurzem in Brixen, um Bilanz zu ziehen und Zukunftsperspektiven zu entwickeln. Die drei Vereine setzen sich nun seit über 20 Jahren ehrenamtlich für Frauen in Krisensituationen ein. Leisten Hilfe zur Selbsthilfe bei persönlichen, partnerschaftlichen, familiären oder finanziellen Schwierigkeiten. Gesprächsthemen der Klausur waren, die zukünftige Positionierung der drei Vereine im sozialen Netz Südtirols. Weiterhin für die Belange aller Frauen dazu sein, ist eine Herzensangelegenheit. Ein gemeinsames Jahresprogramm wird angedacht. Dieses soll in einer eigenen Arbeitsgruppe erarbeitet werden. Die Unterstützungs- und Integrationsprojekte in Zusammenarbeit mit Ämtern und Organisationen werden als wertvoll empfunden. Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen sind durch diese Fortbildung in ihrer Arbeit gestärkt und bestätigt worden und möchten weiterhin den gemeinsamen Austausch der drei Vereine pflegen. Auf diese Weise will man Frauen zur Mitarbeit ansprechen, die sich freiwillig engagieren möchten. Info: Tel. 0471 973399, frauen.helfen.frauen@dnet.it - mm

Bollini rosa per gli ospedali altoatesini "a misura di donna"

Tre bollini rosa per gli Ospedali di Merano e Bressanone, due bollini rosa per Brunico e San Candido: il riconoscimento, assegnato dall'Osservatorio Nazionale sulla Salute della Donna (O.N.Da), è motivato dall'alto grado di specializzazione del Reparto Ginecologia e del Centro Senologico certificato negli Ospedali di Merano e di Bressanone e del Centro di sterilità di Brunico. Molte sono inoltre le donne tra il personale medico e in posizioni di responsabilità. Tra i punti qualificanti si distinguono il parto senza dolore e i numerosi progetti e le pubblicazioni sulla salute delle donne, ma anche l'orario di lavoro flessibile, asili nido in prossimità del posto di lavoro, la medicina di genere e le pari opportunità nell'azienda. Si distinguono anche alcuni progetti innovativi: ginecologia dell'adolescenza, alimentazione in gravidanza, dimissione protetta dall'ospedale delle donne malate di tumore maligno in fase terminale, diagnostica dell'endometriosi e delle patologie della vulva e cervice. Info: www.sabes.it; www.ondaosservatorio.it - mm

Menschen mit Behinderung

Lago di Carezza ora pi√Ļ accessibile

Il Lago di Carezza √® visitato ogni anno da circa mezzo milione di persone e la foresta del Latemar, dove √® situato, da circa 4mila escursionisti, tra cui anche persone disabili. L'Azienda provinciale foreste e demanio ha ora realizzato un nuovo sottopasso di collegamento fra il parcheggio e la nuova piattaforma panoramica sul Lago di Carezza che garantisce l'accesso in sicurezza ai visitatori. Ora l'accesso al lago, ai sentieri e al centro visite √® pi√Ļ sicuro e pu√≤ essere comodamente utilizzato anche dalle persone disabili in sedia a rotelle. Info: tel. 0471 414870, foreste.demaniali@provincia.bz.it - al

Soggiorni marini per persone con disabilità cofinanziati dalla Provincia

Molte associazioni offrono alle persone con disabilità l'opportunità di soggiorni al mare, "che rappresentano anche un'occasione per confrontarsi con altre persone ed ampliare i propri orizzonti", spiega la direttrice dell'Ufficio provinciale soggetti portatori di handicap, Luciana Fiocca. Organizzazioni come "Lebenshilfe", "Il nostro spazio", "Aias", "Genitori di bambini audiolesi", "Amici di malati psichici", sono tra la quindicina di gruppi che ogni anno garantiscono una ricca offerta di soggiorni al mare. La Ripartizione provinciale Famiglia e politiche sociali sostiene questo impegno con un finanziamento che copre il 65 per cento dei costi di viaggio, soggiorno e assistenza. Info: tel. 0471 418270, Portatori.handicap@provincia.bz.it - al

Verbesserung der Körperhaltung im Sozialzentrum La Spona

"Wir betreuen im Sozialzentrum La Spona eher ältere Menschen mit Behinderung", sagt der Leiter der Struktur in Wengen Konrad Comploi: "Eines unserer Ziele heuer ist die Verbesserung der Körperhaltung der Betreuten. Neben der hausinternen Turnstunde haben wir deshalb eine zusätzliche Turneinheit mit einer externen Turnlehrerin organisiert." Die Gadertalerin Verena Pedevilla hat im Mai und Juni also wöchentlich eine schweißtreibende Stunde in der Turnhalle im La Spona gestaltet. Ihr gelang es nicht nur die Betreuten kräftig zu motivieren, mit gezielten Motorik-Übungen wurde auch deren Körperhaltung verbessert und der Muskelaufbau unterstützt. Die Turnstunden waren sehr intensiv, es gab keine Pausen zwischen den Übungen aber alle machten begeistert mit. Die meisten konnten die Übungen selbstständig durchführen und nachmachen, manche brauchten die Unterstützung eines Betreuers. "Wenn man älter wird, verhärten sich aus Bewegungsmangel verschiedene Muskeln. Wir werden dieses Turnen sicher wiederholen", sagt Comploi, "denn es ist eine optimale Vorbeugung für eventuelle Schäden der Körperhaltung." Info: Tel. 0471 843060, konrad.comploi@bzgpust.it - al

Handbike - Giro d'Italia: S√ľdtiroler Athlet/innen ganz vorne mit dabei

Die Athlet/innen der Sportgruppe für körperbehinderte Südtirols (SGKS) geben beim ersten Giro d¬íItalia für Handbiker klar den Ton an. Der Giro begann Anfang Juni. Insgesamt werden über den ganzen Sommer verteilt sechs Etappen gefahren. Die 4. Etappe fand am 10. Juli in Fossano (Cuneo) statt. Mit dabei waren insgesamt neun Athleten der Sportgruppe. Bei den Männern wurde Raimund Thaler hinter Mauro Cratassa aus Rom Zweiter. Roland Ruepp kam trotz einer Reifenpanne kurz vor dem Ziel noch als Dritter in Ziel. In der Gesamtwertung konnte Ruepp aber das Rosa Trikot knapp verteidigen, dicht gefolgt von Raimund Thaler. Karl Tappeiner ist nun Vierter der Gesamtwertung. Bei den Frauen belegte Claudia Schuler den Zweiten Platz. Auf das Rosa Trikot hat sie keine Chance mehr, denn als Mitglied der italienischen Nationalmannschaft konnte sie aus Termingründen bislang nicht alle Etappen des Giro bestreiten. Souverän holten sich Südtirols Handbiker die Mannschaftswertung. Jetzt müssen noch insgesamt zwei Etappen gefahren werden: Zunächst am 29. August in Alba und dann endet der Giro am 5. Septemer in Somma Lombardo, Varese. Info: www.sgks.bz.it - al

Independent L.: 10 anni dedicati all'inserimento lavorativo di persone disabili

Sono dieci i corsisti che negli ultimi nove mesi hanno frequentato le lezioni del corso FSE "Independent 2009", un corso di informatica e multimedialità per persone con disabilità motorie anche gravi. Da dieci anni la cooperativa "independent L." di Merano organizza questi percorsi mirati all'inserimento lavorativo di persone disabili nel settore informatico e amministrativo. Il 21 luglio la cerimonia di consegna dei diplomi a conclusione del corso è stata un'occasione per presentare un bilancio dei risultati ottenuti dal 2000 ad oggi. Secondo i dati forniti dalla cooperativa, sono state riqualificate 90 persone con disabilità motoria, delle quali la maggior parte è stata inserita con contratto a tempo indeterminato in azienda grazie ad un lavoro di affiancamento post-corsuale da parte degli operatori di independent L. e dei tecnici per l'integrazione lavorativa. Info: tel. 0473 200397, www.independent.it - al

Migration

Il progetto HIPPY dei servizi sociali in Valle Isarco attivo da tre anni

Quest'anno hanno partecipato al progetto "Hippy" dei servizi sociali della Valle Isarco 19 donne con i loro bambini, provenienti da 8 paesi diversi: Albania, Pakistan, Kosovo, Macedonia, Ucraina, India, Algeria e Iraq. "Hippy" √® un progetto di sostegno per famiglie con bambini in et√† prescolare, tra i 3 e i 6 anni, soprattutto famiglie straniere o famiglie svantaggiate con l'obiettivo di migliorarne l'integrazione sociale, territoriale e lavorativa. Il programma combina azioni di formazione per donne e azioni per bambini in et√† prescolare, attraverso materiali specifici, visite domiciliari settimanali e incontri di gruppo due volte al mese. Nel progetto lavorano anche mediatrici culturali. I bambini rafforzano le capacit√† logico-cognitive e imparano la lingua divertendosi, con miglioramenti segnalati anche dalle educatrici delle scuole materne. Le mamme diventano donne pi√Ļ attive, che si iscrivono a corsi di lingua e sono presenti nel contatto con le istituzioni formative. L'8 giugno a Bressanone si √® tenuta la consegna dei diplomi a mamme e bambini che hanno festeggiato la conclusione di un anno di impegno. Info: tel. 0472 270411, veronica.fratelli@bzgeis.org - mm

Sommerso, con poche tutele e a rischio infortuni: il lato oscuro del lavoro domestico

Nel 2009 i collaboratori domestici erano 1 milione 538 mila pari a pi√Ļ 42 per cento rispetto al 2001, quando erano 1 milione 83 mila. La sicurezza dei lavoratori domestici, uno dei coni d'ombra del sistema, √® stata sondata dal Censis, il Centro Studi Investimenti Sociali che effettua ricerche socio-economiche. Il 44 per cento dei lavoratori intervistati dichiara di avere avuto almeno un incidente sul lavoro nell'ultimo anno. Risulta bassa la consapevolezza sui rischi del mestiere e sulle possibili conseguenze per la propria salute, come conferma l'alta frequenza dei comportamenti imprudenti dei collaboratori domestici. Spesso continuano a lavorare anche in caso di stanchezza o malessere fisico, utilizzano nuovi elettrodomestici senza leggere le istruzioni, non verificano la data di scadenza degli alimenti che cucinano per la famiglia, non usano guanti maneggiando prodotti nocivi, non comprendono del tutto il significato di istruzioni ed etichette. Eemerge un forte deficit di prevenzione e sottovalutazione dei rischi. Molti non comunicano l'incidente alle famiglie per timore di perdere il lavoro, spesso illegale. Info: www.censis.it - mm

Buch zur Immigration und Integration an der Universität Bozen vorgestellt

Am 16. Juli luden Professor Peter Hilpold und Christoph Perathoner zur Buchvorstellung "Immigration und Integration" mit anschließender Tagung an die Uni Bozen. Dass bei einer immer schneller wachsenden Erdbevölkerung die Immigration ein wichtiges Thema sei, unterstrich Universitätspräsident Konrad Bergmeister in seiner Begrüßung. Am Podium auch Landeshauptmann Durnwalder. Die Globalisierung und die größere Durchlässigkeit der Grenzen haben dazu beigetragen, dass weltweit Wanderbewegungen eingesetzt haben, die in der jüngeren Geschichte beispiellos sind. Flucht vor kriegerischen Auseinandersetzungen und Verfolgung, aber auch vor Umweltkatastrophen haben diese Entwicklung weiter verschärft. Die Reaktionen der Staatenwelt auf weltweite Wanderbewegungen waren bisher unzureichend, weswegen die beiden Autoren Peter Hilpold und Christoph Perathoner im Sammelband "Immigration und Integration - Völkerrechtliche und europäische Antworten auf eine zentrale Herausforderung der Zeit" das Phänomen aus völkerrechtlicher, europarechtlicher, staatsrechtlicher und soziologischer Perspektive behandelt haben. Info: www.athesiabuch.it - mm

Generationen

Kinder und Jugend

Netzwerk Kinder- und Jugendrechte: Kolping-Jugend als Mitglied aufgenommen

Besonders die Gewalt an Kindern will das Netzwerk Kinder- und Jugendrechte im heurigen Arbeitsjahr bekämpfen. Immerhin geht aus der aktuellen Südtiroler Jugendstudie hervor, dass jeder fünfte Jugendliche in Südtirol körperlich bestraft wird. Gegründet wurde das Netzwerk im Februar 2009, und seitdem versucht es, durch verschiedene Aktionen, Südtirols Bevölkerung für die Rechte junger Menschen zu sensibilisieren. Im Netzwerk haben sich sechs Organisationen zusammenschlossen: die Katholische Jungschar Südtirols (KJS), Südtirols Katholische Jugend (SKJ), der Südtiroler Jugendring (SJR), der Verein für Kinderspielplätze und Erholung (VKE), die Kinderfreunde Südtirol sowie die Jugend des Weißen Kreuzes. Neu dazugekommen und jüngstes Mitglied ist seit Mai dieses Jahres auch die Kolping-Jugend. Info: www.kinderrechte.it - al

Jukas: Interreg Projekt "Jugendkompetenz in der Gemeindepolitik"

Das Jugendhaus Kassianeum führt gemeinsam mit dem Jugendreferat des Landes Tirol ein Interreg Projekt zur "Stärkung und Vernetzung der Gemeindejugendreferent/innen" durch. Das Ziel liegt darin, dass jugendliche Anliegen und Problemlagen von den politisch Verantwortlichen in den Gemeinden in Südtirol und Tirol noch besser wahrgenommen und Jugendliche verstärkt an der Gestaltung des Gemeinwesens beteiligt werden. Die Stärkung der Gemeindepolitiker/innen in ihrer Tätigkeit soll in verschiedenen Schritten in den nächsten drei Jahren erreicht werden. In Aktionswochen erfolgt eine Einführung in die Lebenswelt der Jugendlichen, in das Netz und Ansätze der Jugendarbeit in Tirol und Südtirol sowie in die Förderkriterien der Länder. Anschließend gibt es verschiedene Aufbaumodule zu praktischen, brennenden und aktuellen Themen. Zusätzlich wird in einigen Grenzgebieten ein Stammtisch abgehalten, bei dem sich die Teilnehmenden austauschen und gemeinsame Aktionen beschließen können. Weitere Programmpunkte sind eine Bildungsfahrt und eine Tagung für alle Gemeindepolitiker/innen aller Interreg-Regionen. Info: Tel. 0472 279999, bildung@jukas.net - mm

Familie

Die Familienservicestelle des Landes: Akteure vernetzen und Rahmenbedinungen schaffen

Die Familienservicestelle wurde heuer als eigene Dienststelle der Landesabteilung Familie und Sozialwesen errichtet. Ziel der Familienservicestelle ist es, "durch eine bessere Vernetzung aller beteiligten Akteure im Bereich Familie, eine abgestimmte Familienpolitik in Südtirol zu entwickeln und dadurch bessere Rahmenbedinungen für die Zukunftssicherung der Familien in allen Lebenslagen zu schaffen", erklärt Michaela Stockner, die Familienbeauftragte. Die Stelle arbeitet mit verschiedenen Stellen und Einrichtungen zusammen - Gemeinden, Bezirksgemeinschaften, Eltern-Kind-Zentren, Familienbildungsorganisationen, Verbänden und Vereinen, entwickelt familienpolitische Initiativen und Projekte, wie die Ausbildung und Qualifizierung von Kursleitern und Kursleiterinnen für die Elternkurse "Starke Eltern-Starke Kinder", durchführt Forschungsprojekten wie "Familien früh stärken", veranstaltet Sensibilisierungsaktionen, fördert öffentliche und private Strukturen und Einrichtungen, die Angebote für Familien im Bereich Elternbildung und Stärkung der Erziehungskompetenz bereit stellen, unter anderem das Elterntelefon. Info: Tel. 0471 418207, familienservicestelle@provinz.bz.it - mm

Astat: Indagine Multiscopo sulle famiglie

L'Istituto provinciale di statistica Astat mette a disposizione online la raccolta di tabelle "Multiscopo sulle famiglie 2010". La raccolta offre una serie di dati sulla vita quotidiana delle famiglie: spostamenti quotidiani, attività settimanali, consumo di tabacco e alcolici, attività fisica e sportiva, personal computer e internet, stili alimentari nonché peso e statura della popolazione in provincia di Bolzano. All'indagine del 2010 hanno contribuito attivamente 584 famiglie per un totale di 1.426 componenti residenti in 23 comuni altoatesini. Info: www.provincia.bz.it/astat. - mm

Congedo obbligatorio per i neopapà: disegno di legge alla Camera

Alla Camera è iniziato l'esame di un disegno di legge sul congedo per i neopapà. Non una possibilità, come già oggi consentito dalla legge sul congedo parentale. Ma un obbligo, come quello che impone alla mamma di non lavorare per i cinque mesi a cavallo del parto. Il tutto senza perdere un euro di stipendio: i quattro giorni di congedo previsti sarebbero a carico delle aziende per i lavoratori dipendenti e del sistema previdenziale per gli autonomi. Le proposte di legge all'esame della commissione Lavoro di Montecitorio sono due, molto simili. L'Europa impone di portare a 65 anni l'età pensionabile per le donne ma è opportuno riequilibrare anche un'altra dimensione della vita, e cioè la cura dei figli, che non può essere a carico solo delle mamme. Si passerebbe dunque dalle pari opportunità alle pari responsabilità, in un sistema che consenta alla famiglia di organizzarsi. In Italia il congedo facoltativo è chiesto dal 4 per cento dei padri. In Portogallo, con l'introduzione del congedo di paternità obbligatorio, si è passati dal 2 al 22 per cento di richieste. Info: www.camera.it - mm

Senior/innen

Neues Altersheim "Peter Paul Schrott" in der Gemeinde Deutschnofen

Noch müssen sich einige Deutschnofner Senior/innen erst an das neue ungewohnte Umfeld gewöhnen und einleben, aber es ist ja auch noch nicht viel Zeit vergangen, seit dem Umzug am 28. Mai in den komfortablen Neubau des Altersheims "Peter Paul Schrott" in der Gemeinde Deutschnofen. Das alte Gebäude bot nicht mehr genug Platz, dort gab es nur Doppelbettzimmer - eine Situation, die sowohl bei den Heimbewohner/innen als auch beim Personal für Unmut sorgte. Das neue Altenheim wurde an das bestehende Gebäude angebaut. Die neuen Wohnräume sind fast alles Einzelzimmer, insgesamt 38 Einzel- und vier Doppelzimmer. Die Räume sind mit Fernseher, Telefon und Internetanschluss ausgestattet. Zudem wurden mehrere Aufenthaltsräume für die Heimbewohner und das Pflegepersonal geschaffen. Im Erdgeschoss wurde eine Bar eingerichtet. Dort sind auch Außenstehende willkommen. Zweimal pro Woche finden im großen Speisesaal Schulausspeisungen statt, gleichzeitig fungiert der Saal als Mensa für das örtliche Weiße Kreuz. Den neuen Versammlungssaal, der rund 80 Personen Platz bietet, können lokale Vereine für Veranstaltungen nutzen. Info: Tel. 0471 616529, altersheim@deutschnofen.eu - al

Gesundheit und Wohlbefinden

"Collaboratori sani in imprese sane": un progetto della Fondazione Vital

Lo stress da lavoro provoca patologie gravi sia psichiche che fisiche, ed √® ritenuto in parte responsabile degli elevati costi sostenuti per l'assistenza medica e del calo della produzione. Le stime pi√Ļ attendibili parlano di una cifra che per l'Alto Adige si aggira attorno ai 200 milioni di euro all'anno. La Fondazione Vital ha avviato un programma di promozione della salute nelle imprese, basato su un'indagine conoscitiva di ogni azienda che ha coinvolto 20 ditte locali per un totale di alcune migliaia di dipendenti. 10 ditte hanno ricevuto la certificazione di impresa sana. "Promuovere la salute dei collaboratori con azioni mirate", spiega Manfred Andergassen, responsabile per la promozione della salute nelle aziende, "significa per l'azienda fare un investimento vincente. Secondo autorevoli ricerche un euro investito in azioni per promuovere la salute genera un ritorno di 2,5 euro". I risultati ottenuti: miglior comunicazione interna, miglior clima aziendale, maggiore soddisfazione dei collaboratori, coinvolgimento su strategie e gestione, benessere, riduzione dei costi e delle assenze. Info: tel. 0471 409334, www.fondazionevital.it - mm

Stress da lavoro correlato: test nelle aziende dal 1¬į gennaio 2011

Colpisce un europeo su quattro e causa il 50 per cento delle assenze dal lavoro: √® lo stress, "uno stato che si accompagna a malessere e disfunzioni fisiche, psicologiche o sociali, che consegue dal fatto che le persone non si sentono in grado di superare i gap rispetto alle richieste o alle attese nei loro confronti" cos√¨ come descritto dall'Accordo europeo dell'8 ottobre 2004, a proposito di valutazione del rischio di stress lavoro-correlato. Il decreto legislativo 81/2008, contenuto nel Testo Unico sulla sicurezza sui luoghi di lavoro, introduce l'obbligo per le aziende di effettuare la valutazione del rischio sui collaboratori, a decorrere dal 1¬į gennaio 2011. Per le aziende fino a dieci collaboratori che non sono sottoposte ad un livello di stress elevato baster√† una valutazione generale. Andranno valutati i rischi sulla salute come vista, postura, udito, ma anche orari di lavoro, relazioni interpersonali, contesto lavorativo, possibilit√† di fare carriera, conciliazione famiglia-lavoro, organizzazione del lavoro, mobbing. Sar√† necessario coinvolgere i collaboratori nelle verifiche ed effettuare analisi periodiche. Info: www.lavoro.gov.it - mm

Klinische Reform: Patientenorganisationen pochen auf Einbeziehung

Es hatte geheißen "Nichts ohne uns über uns!" - dies bezog sich damals aber auf das EU-Jahr 2003 für Menschen mit Behinderungen. In Südtirol wird nun intensiv daran gearbeitet, wie die hohe Qualität des Gesundheitswesens gesichert und zugleich die Kostenexplosion eingedämmt werden kann. Wenngleich die Zwischenergebnisse noch eher etwas allgemein klingen, so lassen sie doch erkennen, das beachtliche Bewegung in die Organisation des Sanitätsbetriebes und andere Einrichtungen des Gesundheitswesens kommen dürfte. Als direkt Interessierte haben die diversen Krankenorganisationen in Südtirol, von denen viele auch im Dachverband der Sozialverbände organisiert sind, den Eindruck, dass ihre Empfehlungen und Erwartungen zwar entgegengenommen - aber nicht zusammen mit den anderen Interessensvertretern, wie etwa den Berufsgruppen und der öffentlichen Verwaltung diskutiert werden können. Immerhin gibt es zunehmend Momente und Aussprachen, wo die Verantwortlichen für die klinische Reform eingehend über den Stand der Dinge informieren und aufzeigen, wo die Anregungen auch übernommen werden konnten. - gl

Agenda

Seminare/Kurse/Ausbildung

30.09. + 26.10.10 | Di. > Infoabende ESF - Ausbildung zum/r Pflegehelfer/in

Im Herbst 2010 starten zwei Ausbildungen zum/zur Pflegehelfer/in parallel in Brixen und Meran, veranstaltet vom KVW in Zusammenarbeit mit der Landesfachschule für Sozialberufe "Hannah Arendt". Ziel der Ausbildung ist es den Teilnehmer/innen die nötigen Kenntnisse und Kompetenzen zu vermitteln, um an der Seite und unter Anleitung von Altenpfleger/innen, Sozialbetreuer/innen und Krankenpfleger/innen bei der Betreuung und Pflege alter, hilfsbedürftiger und kranker Menschen mitzuwirken sowie hauswirtschaftliche Tätigkeiten durchzuführen. Dauer: Oktober 2010 - Juni 2012. Es finden zwei Infoabende statt: am Do., 30.09.2010, um 17 Uhr in Brixen, KVW Kursraum, Hofgasse 2. Und am Do., 26.10.10, um 17.00 Uhr in Meran, KVW treff.bildung, Otto-Huber-Straße 64. Info: KVW - Meran, Tel. 0473 220381, bezirk.meran@kvw.org;
KVW - Brixen, Tel. 0472 836060, bezirk.brixen@kvw.org - al

21.09.10 + 05.10.10 | Di. > Infoabend Ausbildung zum/r Sozialbetreuer/in

Die Ausbildung zum/zur Sozialbetreuer/in wird ab Herbst sowohl in Bozen als auch in Meran wieder angeboten. Den Lehrgang organisiert der KVW in Zusammenarbeit mit der Landesfachschule für Sozialberufe "Hannah Arendt". Er beginnt im Herbst 2010 und dauert bis Juni 2014. Veranstaltungsorte sind Bozen und Meran. Kursteilnehmer/innen lernen die nötigen Kenntnisse und Fähigkeiten für die ganzheitliche Pflege, Betreuung und Begleitung von Senioren, Menschen mit Behinderungen und psychisch kranken Menschen. Infoveranstaltungen am Di., 21.09.10, um 16 Uhr im KVW Bozen, Kornplatz 4 und am Di., 05.10.10, 17.00 Uhr im KVW treff.bildung, Otto-Huber-Straße 64, Meran. Info: KVW - Meran, Tel. 0473 220381, bezirk.meran@kvw.org; KVW - Bozen, Tel. 0471 978056, bezirk.bozen@kvw.org - al

Vortrag/Tagung

25.09.10 | Sa. > Fachtagung: Onkologischer Tag

Die erste Goldrainer Fachtagung in der Onkologie ist darauf ausgerichtet, alle Aspekte einer ganzheitlichen Begleitung und Betreuung von onkologischen Patient/innen zu beleuchten. Es gilt, sich nicht nur auf die körperlichen Auswirkungen einer onkologischen Erkrankung zu konzentrieren, sondern auch die psychologischen und sozialen Komponenten einzubeziehen. Neben theoretischen Inputs bietet die Veranstaltung Raum, Erfahrungen auszutauschen und sich in den praxisorientierten Workshops vertieft mit einem bestimmten Thema auseinanderzusetzen. Ort: Goldrain, Bildungshaus Schloss Goldrain. Anmeldeschluss: 15. September. Info: Tel. 0473 742433, www.schloss-goldrain.com - mm

25.09.10 | Sa. > Kinaesthetics Fachtagung im Forum Brixen

Die erste Fachtagung Kinaesthetics in Italien wird das Thema "Bewegungskompetenz - der Schlüssel zur Lebensqualität" aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten. Ziel der Veranstalter ist es, pflegenden Angehörigen, freiwilligen Helfer/innen, professionellen Pflegekräften einen tiefen Einblick in die vielfältigen Möglichkeiten von Kinaesthetics zu geben. Die Fachtagung wird im Rahmen von Workshops die Gelegenheit bieten, einzelne Themen genauer unter die Lupe zu nehmen. Ort: Forum Brixen. Die Tagung wird organisiert von Kinaesthetics Italia in Zusammenarbeit mit Avulss Brixen und dem KVW. Detailiertes Programm zum Download: http://www.kinaesthetics.it/download/Convegno-Kinaesthetics-Programm.pdf - al

19.-20.10.10 | Di. > Verletzte Seele: Hilfreiche Ansätze in Traumatherapie und Pädagogik

Fachtagung im Südtiroler Kinderdorf. Die Erkenntnisse der Psychotraumatologie haben in den letzten Jahren auch Einzug in die Pädagogik gehalten. Ursprünglich aus der stationären Jugendhilfe kommend, haben sich die Anwendungsfelder mittlerweile weit darüber hinaus entwickelt. Traumapädagogische Konzepte entstehen mit Erfolg in den unterschiedlichsten Bildungs- und Betreuungseinrichtungen, sowie der Kinder-/Jugendhilfe. Ort: Südtiroler Kinderdorf, Brixen. Info: Tel. 0472 270500, info@kinderdorf.it - al

22. - 23.11.10 | Lu. - Ma. > 2¬į Convegno internazionale sugli autismi

Gli interventi verteranno su 6 macroaree: adulti/adolescenti; famiglia e comunità; asperger/hfa; strumenti/metodi e tecnologie; scuola e formazione; attività e tempo libero.
Essi offriranno diversi punti di vista e spunti di riflessione sulla base di idee emergenti frutto di ricerche, interventi psicoeducativi, studi neurobiologici, esempi di integrazione scolastica e sociale che hanno avuto successo e possono quindi divenire dei modelli di riferimento. Luogo: Riva del Garda, Palazzo dei Congressi. Info e iscrizione: Centro Studi Erickson, Tel. 0461 950747, formazione@erickson.it - mm

Kultur und Freizeit

28.-29.07.10 | > "Prima danza su ciò che ignoro - con due danzatori non vedenti"

Si tratta di due eventi di breve durata nei quali danzatori non vedenti realizzano una performance rivolta sia a un pubblico tradizionale, sia a un pubblico di non vedenti, a loro volta assistiti da danzatori professionisti che trasmettono loro il senso delle azioni coreografiche con gesti, parole e impulsi corporei. Ideazione e coreografia: Virgilio Sieni. 28 luglio, ore 20 e 29 luglio ore 10+20. Luogo: Festival Bolzano Danza - Tanz Bozen, Teatro Comunale Bolzano. Info: www.bolzanodanza.it - al

Verschiedenes

bis 24.07.10 | Verkaufsaktion im Second-Hand-Shop Gekko in Meran

Spielen und gewinnen beim Ballzielwurf: Im Juli können Besucher/innen im Second-Hand-Shop Gekko ihr Glück versuchen. Wer es schafft, einen Ball duch die Öffnung einer Glückswand zu schießen, kann ein Bekleidungsstück aus dem Sortiment auswählen. Ein Wurf kostet 0,50 ¬Ä, drei Würfe kosten 1,00 ¬Ä. Viel Glück! Ort: Gekko, Meran. Info: Gekko - Second Hand Shop - Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt, Tel. 0473 200382, gekko@bzgbga.it - al