Hoher Kontrast Grafische Version
Newsletter

Newsletter 'social' - Nr. 18|2010 vom 29.09.2010

Die Herausgabe des Newsletter "Social" seitens des Dachverbandes wurde Ende 2010 aus KostengrŁnden eingestellt.
Als Dachverband fŁr Soziales und Gesundheit mit derzeit 46 angeschlossenen Organisationen erlauben wir uns, auf unser Rundschreiben hinzuweisen, welches Łber Aktuelles in den Organisationen, Diensten, Arbeitsgruppen und Gremien des Dachverbandes Auskunft gibt und ca. monatlich erscheint.

Inhalt

Panorama

Frauen

Menschen mit Behinderung

Migration

Kinder und Jugend

Familie

Senior/innen

Gesundheit und Wohlbefinden

Seminare/Kurse/Ausbildung

Vortrag/Tagung

Kultur und Freizeit

Verschiedenes

Panorama

Haushalt 2011: "Keine K√ľrzungen f√ľr Soziales und Bildung"

Die Landesregierung hat darüber diskutiert, wie die Haushaltsmittel für das Jahr 2011 auf die einzelnen Ressorts und Kapitel aufgeteilt werden sollen. Im Vergleich zum laufenden Jahr sind Einsparungen von rund 81 Millionen Euro notwendig. Insgesamt geht die Landesregierung davon aus, dass die Haushaltskapitel um rund sechs Prozent gekürzt werden sollen. "Allerdings gibt es durchaus Bereiche, in denen die Kürzungen niedriger ausfallen oder es keine Kürzungen gibt, etwa im Sozialwesen oder bei der Bildung", so Landeshauptmann Durnwalder. Während sich der Haushalt des Landes 2010 auf 5,284 Milliarden Euro belief, werden im kommenden Jahr 5,203 Milliarden Euro zur Verfügung stehen. - al

Sozialgespr√§che 2010 - Blick √ľber den Tellerrand - Abschlusstermin am 16. November

Mit der Veranstaltungsreihe "Sozialgespräche" hat Landesrat Richard Theiner der Grundsatzdiskussion sozialer Werte und Orientierung fünf Abende gewidmet. Mit namhaften Referenten, letzte Woche mit Don Paolo Renner vom Institut für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung in Neumarkt, wurde der Boden für die anstehende Ausarbeitung des Landessozialplans bereitet. Vertreter/innen aus verschiedensten Einrichtungen und Organisationen des Sozialwesens und der Politik nahmen sich Zeit, über den Tellerrand des Alltagsgeschäfts hinaus durchaus auch unbequeme Fragen zu diskutieren. Die Abschlussveranstaltung der Sozialgespräche 2010 wird am 16. November in Bozen stattfinden. Dort geht es um das aktuell sehr diskutierte Thema "Heimat und Migration: Wohin geht unser Südtirol?". Die Referate der Hauptreferenten sind auf der Website der Abteilung Sozialwesen einsehbar: www.provinz.bz.it/sozialwesen/themen/sozialgespr%C3%A4che.asp - al

Ausstellung "Cultura Socialis 2010" in Laas - Dialogrunde

Für zwei Wochen, vom 13. bis 27. Oktober 2010, sind 15 besondere Projekte und Initiativen des Sozialen im Rahmen einer Ausstellung im Gasthaus zur Krone in Laas zu sehen. Eröffnet wird die Ausstellung am Mittwoch, 13. Oktober um 19 Uhr. Zuvor ist aber noch eine Cultura Socialis Dialogrunde angesetzt. Im Mittelpunkt der Diskussion steht dabei die prämierte Plakataktion "Männer sagen über Frauen" der Kaufleute und Gastwirte von Laas. "Mich hat es schon immer ein wenig gestört, dass der 'Tag der Frau' hierzulande oft spurlos vorbeigezogen ist. Viele Frauen, auch junge Frauen, wissen mit dem 8. März nicht viel anzufangen. Als klassischer Frauentag gilt der Muttertag. Der 8. März hingegen, der die Rechte der Frau thematisiert, geht nur allzu gern unter. Ich finde, dass dieser Tag mehr Beachtung verdient. So ist die Idee zu dieser Schaufensteraktion geboren", sagt die Apothekerin und Ideatorin der Plakat-Aktion Sigrid Haller. Sie ist selbstverständlich bei der Dialogrunde mit dabei. Für die Dialogrunde, die von der Abteilung Familie und Sozialwesen veranstaltet wird, ist eine Anmeldung notwendig. Info: Tel. 0471 981038, info@cultura-socialis.it - al

Bezirksgemeinschaft √úberetsch-Unterland: Neue Standards f√ľr die Hauspflege

Mit September 2010 setzt die Bezirksgemeinschaft Überetsch-Unterland die neuen Bestimmungen für die Akkreditierung der Hauspflege direkt um. Der vorgesehene Dienst der Hauspflege in den Sozialsprengeln Überetsch, Leifers-Branzoll-Pfatten und Unterland wird von Montag bis Freitag auf zwölf Stunden täglich sowie am Samstag auf sechs Stunden ausgedehnt. Mit dieser Ausweitung des Dienstes möchten die Hauspflegedienste der Bezirksgemeinschaft Überetsch-Unterland auch den vermehrten Anfragen von Seiten der Bürger/innen entgegenkommen. Bei besonderer Notwendigkeit, d.h. bei komplexen Betreuungen, wird der Hauspflegedienst auch an Sonn-und Feiertagen sowie abends erbracht. Der Abenddienst endet dabei um 19.30 Uhr. Die Dienstleistungen werden von qualifiziertem, zweisprachigem Fachpersonal (Sozialbetreuer/innen, Altenpfleger/innen, Pflegehelfer/innen) erbracht. Info: alle Einsatzleiterinnen der Hauspflege in den Sozialsprengeln, Sprengel Unterland, Tel. 0471 826611, Sprengel Überetsch, Tel. 0471 671671, Sprengel Leifers-Branzoll-Pfatten, Tel. 0471 950653 oder Direktion Sozialdienste Überetsch-Unterland, Tel. 0471 826418, sozialdienste@bzgue.org - al

"Kein Kies zum Kurvenkratzen": Interaktives Theater ohne Publikum

Interaktives Theater, Theater zum Mitspielen also, organisierte die Landesabteilung Familie und Sozialwesen am Freitag, 24. September, in Bozen. Leider war aber nur wenig Publikum zur Theateraufführung des Stücks "Kein Kies zum Kurvenkratzen - reloaded" und zur anschließenden Podiumsdiskussion im Auditorium Roen erschienen. Das ist schade, war doch das Stück als Mitspielstück gedacht und von der Gruppe "InterAct" aus Graz eigens für das Europäische Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung neu aufbereitet, also "reloaded" worden. Bei der anschließenden Diskussion waren die Expert/innen und Mitarbeiter/innen verschiedener Dienste nahezu unter sich. - al

72ore senza compromessi: i progetti vanno inviati entro il 29 ottobre

youngCaritas, in collaborazione con Südtirols Katholische Jugend (SKJ), Südtiroler Jugendring (SJR) e il gruppo italiano scout (AGESCI) sta organizzando per la terza volta il progetto "72ore senza compromessi", un progetto rivolto ai giovani che intendono attivarsi. L'evento si terr√† dal 7 al 10 aprile 2011. A questa iniziativa hanno aderito nell'autunno 2005 e nell'autunno 2008 ben 280 giovani di entrambi i gruppi linguistici. I giovani hanno lavorato all'insegna del motto "72 ore senza compromessi" a ben 35 progetti diversi. Per riuscire ad attuare efficientemente il progetto occorrono partner affidabili - istituzioni sociali, parrocchie, comuni, organizzazioni, ecc - che mettano a disposizione dei progetti e che motivino e aiutino i giovani volenterosi durante la realizzazione del lavoro. Chi ha da offrire un progetto da svolgere in 72 ore e intende aderire all'iniziativa, √® invitato a compilare un modulo e inviarlo alla Caritas. Per motivi di organizzazione e programmazione vanno inviati i progetti entro venerd√¨ 29 ottobre. Info: tel. 0471 304333, info@youngcaritas.bz.it - mm

Bezirksgemeinschaft Salten-Schlern: Neue Beratungsstelle f√ľr die Pflege zu Hause

Ab sofort bieten die drei Sozialsprengel der Bezirksgemeinschaft Salten-Schlern eine Beratungsstelle für die Pflege zu Hause. Senior/innen und pflegende Angehörige können sich mit ihren Fragen und Anliegen an die neue Beratungsstelle in jedem der drei Sozialsprengel der Bezirksgemeinschaft Salten-Schlern wenden. Info: Sozialsprengel Eggental Schlern, Tel. 0471 365244, sprengel.eggentalschlern@bzgsaltenschlern.it; Sozialsprengel Gröden, Tel. 0471 798015, sprengel.groeden@bzgsaltenschlern.it; Sozialsprengel Salten Sarntal Ritten, Tel. 0471 319470, sprengel.saltensarntalritten@bzgsaltenschlern.it - al

Wohnbau: "Richtlinien zur Errichtung von Wohnungen f√ľr den Mittelstand" genehmigt

Die Landesregierung hat zwei neue Förderungs-Möglichkeiten im Wohnbau eingeführt. Zum einen die zehnjährige Miete so genannter "Rotations-Wohnungen": Diese können zehn Jahre lang zu einem ermäßigten Mietzins gemietet werden. Diese Wohnungen wird das Wohnbauinstitut errichten. Die zweite eingeführte Möglichkeit ist der Ratenkauf einer Wohnung. Diese Möglichkeit soll vor allem jungen Paaren helfen, die über kein großes Kapital verfügen. Der Ratenkauf sieht den Kauf einer Wohnung um einen Preis vor, der den Baukosten entspricht, von denen wiederum der Landesbeitrag in Abzug gebracht wird. Bei Abschluss des Kaufvertrags wird eine Anzahlung fällig, die bis zu 25 Prozent des Kaufpreises ausmachen darf. In den zehn darauf folgenden Jahren werden monatliche Raten bezahlt, die dem Landesmietzins entsprechen können. Am Ende der zehn Jahre werden Anzahlung, Landesbeitrag und Raten addiert, mit der Zahlung des verbleibenden Rests geht die Wohnung in den Besitz der Bewohner über. Grundsätzlich können nun Familien mit einem bereinigten Jahreseinkommen zwischen 38.800 und 50.200 Euro um ein gefördertes Baugrundstück ansuchen oder sie erhalten Erschließungskosten bis zu 13.000 Euro rückvergütet. - al

Josef Pichler neuer Leiter der Dienststelle f√ľr Personalentwicklung im Sozialwesen

Mehrere Jahre hat Josef Pichler die Sozialdienste im Eisacktal als Direktor geleitet, nun koordiniert er die Personalentwicklung im Sozialwesen. "Die Herausforderung ist, die Weichen so zu stellen, dass wir allen Berufsbildern im Sozialwesen eine zukunftsträchtige Aus- und Weiterbildung garantieren können", so der neue Koordinator, der nicht nur eine langjährige Erfahrung im Bereich des Sozialwesens vorweisen kann, sondern auch als Spezialist für Mitarbeiterführung gilt. Die Aufgabenpalette des neuen Koordinators der Dienststelle für Personalentwicklung der Landesabteilung Sozialwesen ist eine breite: "Sie umfasst die Bedarfsplanung für Aus- und Fortbildung genauso, wie die Organisation von Veranstaltungen oder die Beratung bei personalrechtlichen und tarifvertraglichen Fragen der Sozialdienste", erklärt Abteilungsdirektor Karl Tragust, der auch betont, dass das Sozialwesen als "Gebäude der sozialen Sicherung und Betreuung" nur so gut sein könne wie seine Mitarbeiter: "Sie sind es, die dieses Gebäude tragen und mit Leben füllen, ihre Aus- und Fortbildung ist daher eine Schlüsselfrage", so Tragust. Info: Tel. 0471 418227, josef.pichler2@provinz.bz.it - al

"Raiffeisen School Award": Sch√ľler gestalten Webseite f√ľr gemeinn√ľtzige Organisationen

Am 23. September haben Raiffeisen Online, Südtirols Raiffeisenkassen und der Raiffeisenverband die vierte Auflage des Wettbewerbs "Raiffeisen School Award" vorgestellt. Der Wettbewerb, mit dem Titel "Solidarität im Web", richtet sich an Südtirols Ober- und Berufsschüler/innen. Sie sind aufgerufen, einen Internetauftritt für eine gemeinnützige Südtiroler Einrichtung zu gestalten. Die Schüler/innen können dabei Gutscheine für Reisen, EDV-Geräte oder Bücher gewinnen. Ab 30. September laufen die Anmeldungen über www.SchoolAward.it. Bewertet werden die Arbeiten von einer Fachjury und der Öffentlichkeit. Zwischen 1. und 15. März kann jeder die Arbeiten auf der Webseite begutachten und online oder per SMS mit abstimmen. Am 31. März 2011 werden die Sieger/innen prämiert. Unterstützt wird die Initiative von den Schulämtern, dem Dachverband der Sozialverbände Südtirols und den Medienpartnern Südtirol 1 und NBC. - mm

Mit "Pfiff" in die Arbeitswelt - Abschluss und Wiederauflage des Projekts - Nun anmelden

Berufliche Integration für junge Erwachsene mit individuellen Bedürfnissen ¬Ė darauf zielte das kürzlich abgeschlossene ESF-Projekt "PFIFF" der deutschen und ladinischen Berufsbildung ab. Insgesamt 14 Teilnehmer/innen hatten die Chance während des einjährigen Lehrgangs in Brixen eine realistische Perspektive hinsichtlich ihrer beruflichen Ziele und Möglichkeiten zu entwickeln und sich gezielt auf den Einstieg in die Arbeitswelt vorzubereiten. Heuer im Dezember startet bereits die neue Auflage von "PFIFF". Wieder wird das Bildungsangebot für Erwachsene, die vom Arbeitsamt oder von Sozialdiensten begleitet werden und in die Arbeitswelt eintreten wollen von der Abteilung 20 - Deutsche und ladinische Berufsbildung organisiert und vom Europäischen Sozialfonds finanziert. Dadurch entstehen den Teilnehmer/innen keine Kosten. Das Angebot fördert wieder deren persönliche Fähigkeiten, stärkt das Selbstvertrauen und eröffnet berufliche Perspektiven. Der Kurs beginnt am 6. Dezember im Brixner Kassianeum. 12 Kursplätze sind zu vergeben. Info/Anmeldung: bis 5. November bei Evelyn Rufinatscha, Tel. 0471 416931, evelyn.rufinatscha@provinz.bz.it. - al

Caritas: ad ottobre parte il corso di accompagnamento al volontariato a Bolzano

Il 14 ottobre a Bolzano inizia il corso di accompagnamento al volontariato in lingua italiana, organizzato dalla Caritas diocesana per sostenere i volontari impegnati nel sociale. Il corso si rivolge a persone che nel tempo libero si impegnano in favore degli altri: persone anziane e malate, famiglie in difficoltà, persone in situazioni problematiche. Grazie al sostegno dello psicologo Andrea Mantovani, i partecipanti si confronteranno sulle difficoltà che incontrano durante l'attività di volontariato ed elaboreranno insieme possibili soluzioni. Altri corsi in lingua tedesca partiranno a Bolzano il 17 novembre e a Fiè il 5 novembre. Tutti i corsi sono gratuiti. Termine ultimo per le iscrizioni è il 9 ottobre. Info: tel. 0471 304330 o 067409, francesca.boccotti@caritas.bz.it - al

Sozialgenossenschaft Albatros: Einweihung des neuen Firmenstandorts

Die Sozialgenossenschaft Albatros wird am 14. Oktober um 10 Uhr ihren neuen Sitz in der Luis-Zuegg-Strasse 48 in Meran einweihen. Seit 1994 bietet Albatros Personen am Rande der Gesellschaft Unterstützung beim Start ins Erwerbsleben. Heute arbeiten rund 50 Menschen dort: In der Tischlerei arbeiten vier Personen gemeinsam an Maßanfertigungen jeglicher Art, aber auch Montage- und Restaurationsarbeiten werden ausgeführt. Im Gartenbau gibt es unter den zehn Mitarbeitern einige Spezialisten, die gerufen werden, wenn es um Bäume geht - von der Baumdiagnose bis hin zum schwierigen Baumschnitt mit Seilklettertechnik sind hier Profis am Werk, die auch schwierigste Schnitte und Fällungen garantieren. Das gleiche Team gibt sein Wissen in der Umwelterziehung weiter und zeigt Kindern und Jugendlichen beim "Treeclimbing" den Lebensraum Baum. Ein weiterer wichtiger Bereich ist die Reinigung mit 25 Mitarbeitern. Zudem sind sechs Mitarbeiter in ganz Südtirol für die regelmäßige Entleerung der Gebrauchtkleidercontainer der Caritas zuständig. Letzten Herbst zog das Unternehmen von mehreren Standorten in die neue gemeinsame Firmenzentrale. Tel. 0473 445135, info@albatros.bz.it - al

"YES! Weekend": Heiraten - bewust und solidarisch

Die sozialen Genossenschaften "Clab" und "Le Formiche - Die Ameisen" bieten zahlreiche Möglichkeiten, um den Hochzeitstag im Zeichen der Solidarität zu feiern. Clab ist eine Sozialgenossenschaft aus Bozen, die seit fast 30 Jahren die Arbeitseingliederung von benachteiligten Personen fördert. Die Sozialgenossenschaft Le Formiche ¬Ė Die Ameisen verkauft Produkte aus dem fairen Handel in ganz Südtirol. Gemeinsam bieten sie eine Reihe von Dienstleistungen für Hochzeiten und andere Feierlichkeiten (Geburtstagsfeier, Taufe usw.) an: Catering mit biologischen und fair gehandelten Produkten, Einladungen, Dankeskärtchen, Kirchen- und Tischschmuck, Menü, Tischkarten, Fotoalbum, Gästebücher, usw., welche von benachteiligten Personen handgemacht werden. Die dabei verwendeten Stoffe und Techniken sind sehr umweltfreundlich. Am 2. und 3. Oktober führen die Sozialgenossenschaften ihre Angebote auf dem "YES! Weekend" vor: in der Turinstraße 82/B, Bozen (im Innenhof, hinter dem Optikgeschäft) von 10 bis 19 Uhr. Info: Francesca Peruz, Tel. 0471 930996, info@clab.bz.it - al

Brosch√ľre "Neumarkt als soziales Netz"

Im Rahmen der Leitbilderstellung für die Gemeinde Neumarkt hat sich eine Arbeitsgruppe "Soziales" gebildet, die im Laufe der Jahre viele Aktivitäten im Sozialbereich angestoßen hat. Ein wichtiges Vorhaben war die Ausarbeitung einer kompakten und umfassenden Broschüre, wo die vielfältigen Informationen über die im sozialen Bereich tätigen Körperschaften und Organisationen und die angebotenen Dienstleistungen enthalten sind. Die übersichtliche, zweisprachige Broschüre gibt Auskunft über die verschiedenen Dienste seitens Ämtern, Institutionen, Körperschaften, Vereinen usw., und zwar solche, die vorwiegend im Gemeindegebiet von Neumarkt aktiv sind, ergänzt durch die Dienste, die zwar in der Gemeinde nicht präsent, aber der Bevölkerung von Nutzen sein könnten. Bürger/innen erhalten mit dieser neuen Broschüre auf einen Blick alle wesentlichen Informationen über wichtige Dienste im Dorf und können diese auch besser nutzen. Erarbeitet wurde die Broschüre von der Projektgruppe "Neumarkt als soziales Netz", die Gemeinde hat sie finanziert. Zur Broschüre: www.gemeinde.neumarkt.bz.it - al

Vortragsreihe f√ľr pflegende Angeh√∂rige im Tauferer Ahrntal - Herbst 2010 bis Sommer 2011

Der Sozialsprengel Tauerer Ahrntal organisiert eine Vortragsreihe für pflegende Angehörige. Die Vorträge beginnen jetzt im Herbst 2010 und ziehen sich über die nächsten Monate hin, bis Juni 2011. Die Auftaktveranstaltung findet am 14. Oktober im Bürgersaal Sand in Taufers statt, um 20 Uhr. In einem Vortrag werden dort wichtige Unterstützungsmaßnahmen, Hilfsangebote und finanzielle Förderungen, etwa das Pflegegeld vorgestellt. Ein zweiseitiges Faltblatt mit allen Veranstaltungen gibt¬ís online unter Faltblatt 1 und Faltblatt 2. Die Vortragsreihe kann unter der Gesamtkoordination des Bildungsweges Pustertal und in Zusammenarbeit mit den Bildungsausschüssen und verschiedenen Vereinen im Tauferer-Ahrntal (KVW, Familienverband, Eltern-Kind-Zentrum, Kitas Pavillon, Gemeinde Sand, Kindergarten und Schulsprengel, Loop - Verein für offene Jugendarbeit) verwirklicht werden. Info: BIWEP - Bildungsweg Pustertal, Tel. 0474 530093, info@biwep.it - al

Fachtagung "Gewalt und Gewaltprävention": am Freitag, 12. November 2010 in Bozen

Die Gewalt in ihren unterschiedlichen Ausprägungsformen steht im Mittelpunkt einer Tagung, die das Netzwerk "Gewalt und Gewaltprävention" in Kooperation mit dem Ressort für Familie, Gesundheit und Sozialwesen, dem Ressort für Bildungsförderung, deutsche Kultur und dem deutschen Schulamt, dem Ressort für italienische Kultur und Berufsbildung und dem italienischen Schulamt, dem Ressort für ladinische Schule und Kultur sowie der Freien Universität Bozen veranstaltet. Am Vormittag beleuchten Expert/innen aus dem In- und Ausland die Thematik Gewalt aus verschiedenen Perspektiven. Die Workshops am Nachmittag bieten den Teilnehmer/innen Gelegenheit, die vielschichtigen Aspekte der Gewalt und Gewaltprävention zu vertiefen. Abgerundet wird die Tagung am Abend durch eine Aufführung des Forumtheaters, die in interaktiven Szenen die Gewaltthematik künstlerisch aufarbeitet. Tagungsort: Uni Bozen. Zeit: 8.30 bis 17.30 Uhr. Info: Anmeldung zur Tagung und zum Workshop bis 22. Oktober: Tel. 0471 324801, rechenmacher@forum-p.it oder über das Online-Anmeldeformular unter www.forum-p.it. Dort finden Sie auch das ausführliche Detailprogramm der Tagung. - al

Neustart nach einem Jahr Pause: Kleiderkammer Sand nach Umzug wieder geöffnet

Schon seit einigen Jahren gibt es in Sand in Taufers und in Steinhaus Kleiderkammern. Engagierte freiwillige Helfer/innen sammeln alte, noch gut erhaltene und tragbare Kleidung, auch Spielsachen, Vorhänge, Kinderwägen und stellen alles für bedürftige Familien zur Verfügung. "Das Angebot nutzen besonders Frauen, insbesondere auch ausländische Mitbürger/innen. Gerade Kindersachen sind sehr gefragt", erzählt Maria Steger von der KVW-Ortsgruppe Sand in Taufers. Seit 7. September ist die Kleiderkammer in Sand wieder geöffnet und hat nun ihre Tätigkeit unter der Trägerschaft des KVW Sand in Taufers wieder aufgenommen. Die Kleiderkammer war ein Jahr lang geschlossen. Letzten Herbst war sie aus den Räumlichkeiten im Sprengelsitz ausgezogen. Neue Räumlichkeiten hat die Gemeinde im Pavillon zur Verfügung gestellt. Die Öffnungszeiten sind immer dienstags: von 8.30 bis 10.30 Uhr und von 13.30 bis 15.30 Uhr. Info: Kleiderkammer Sand in Taufers, Maria Steger, Tel. 0474 678524, mariasteg@yahoo.de - al

Al via il nuovo ciclo formativo di Cinema Documentario 2010-2013 della ZeLIG

Un nuovo ciclo formativo di ZeLIG, Scuola di Documentario, televisione e nuovi media, ha avuto ufficialmente inizio lo scorso 20 settembre. Il corso, che ha una durata di tre anni, permette di conseguire il Diploma professionale di Cinema Documentario nelle tre specializzazioni di ripresa/luci, montaggio/postproduzione, regia/sviluppo del progetto. Molti i temi sociali approfonditi dai partecipanti che quest'anno sono 30, provenienti dall'Alto Adige, da altre regioni italiane, dal Nord Europa ma anche da Canada e Tanzania. La loro presenza dimostra come ZeLIG sia riconosciuta anche al di là dei confini nazionali come una scuola dall'alto profilo capace di competere con altre offerte formative a livello internazionale. Info: tel. 0471 302031, www.zeligfilm.it - mm

ChancenGleichheit

Frauen

"Assessment center": riconoscere le proprie qualità per sviluppare meglio le competenze

Sapere quali sono le proprie potenzialità può essere utile per capire meglio che strada intraprendere, non solo a livello professionale. Per questo il Centro Giovani Via Vintola di Bolzano metterà a disposizione delle ragazze dai 13 ai 18 anni un "assessment center". Si tratta di un metodo che può essere utile quando la vita si trova ad un momento di svolta, quando si è in cerca di un corso di formazione, di uno stage. Serve per conoscere meglio le proprie qualità e potenzialità, sviluppando alcune competenze che potranno essere d'aiuto sia per la formazione che per un primo approccio al mondo del lavoro. La metodologia su cui si basano le attività prevede alcune giornate di verifica delle proprie competenze. Le attività si svolgeranno nel mese di ottobre. Info: tel. 0471 978418, info@centrogiovanivintola.it - mm

M√§dchenprojekt Girls' Power im papperlapapp: informativ, angenehm und n√ľtzlich

Im Jugendzentrum "papperlapapp" wird Mädchenarbeit groß geschrieben. Und so werden, nach den Aktionen der vergangenen Jahre, erneut einige Veranstaltungen angeboten. Dabei können Mädchen einfach sie selbst sein und werden gleichzeitig zur Reflexion ihres Frau-Werdens und Seins angeregt. Im Rahmen des, von der Gemeinde Bozen geförderten Projektes "Girls' Power", organisieren das "papperlapapp" und der Jugenddienst Bozen von Oktober bis Dezember, teilweise in Zusammenarbeit mit dem Jugend- und Kulturtreff Bunker, einige Aktionstage zum Thema Körperwahrnehmung. Ein Blick in die Beschreibungen genügt, um die Vielfältigkeit und Dimension des Bereiches der weiblichen Körperwahrnehmung in der Pubertät zu erfassen: Es ist weit mehr als der reine Blick in den Spiegel. Sport, Kleidung, Nahrung, Kosmetik um nur wenige der vielen Facetten zu nennen. Auf dem Programm steht ein Nähkurs, ein Besuch der Familienberatungsstelle Aied, ein Schmuckkurs und ein gemütlicher Nachmittag mit kulinarischen Köstlichkeiten. Info: Tel. 0471 053853, www.papperla.net - mm

Menschen mit Behinderung

"W.H.Tigers Bolzano": appena debuttanti, sono già iscritti al campionato nazionale

Domenica 10 ottobre alle ore 14.30, nella palestra della scuola media Archimede di via Roen a Bolzano, si terrà la prima partita amichevole pre-campionato tra la neo squadra locale di Wheelchair Hockey "W.H.Tigers Bolzano", unica squadra che pratica questo sport in tutta la regione, e "Coco Loco di Padova". Il Wheelchair Hockey, ovvero l'Hockey su carrozzina elettrica, è uno sport adatto e praticato da persone affette anche da grave disabilità fisica. Il debutto dei Tigers risale al 19 giugno di quest'anno, e a novembre è in programma il campionato italiano. L'obiettivo della stagione è naturalmente la promozione, ma aver creato una squadra è un passo considerato da tutti - giocatori e responsabili - un bel traguardo. Tra i giocatori ci sono donne e uomini, giovani e adulti. Trattandosi di uno sport che non richiede una elevata forza fisica, è accessibile a tutti. Info: tel. 0471 920909, www.whtigers.it - mm

Ich will da rauf! Die Zugänglichkeit der Berge als Thema des IMS - Mountain Summit

Das Thema Zugänglichkeit der Berge wird eines der Top-Themen beim heurigen IMS - International Mountain Summit in Brixen. Dort treffen sich vom 30. Oktober bis 7. November die besten Bergsteiger/innen der Welt. Mit dabei sein wird auch der blinde Bergsteiger Andy Holzer, der mit seinen Leistungen weltweit für Aufsehen sorgt. Neben einem Vortrag wird auch eine rollstuhltaugliche Wanderung mit ihm angeboten. "Unsere Aufgabe als IMS ist es auch Leute zusammenzubringen", sagt IMS-Organisator Alex Ploner: "Schon letztes Jahr haben wir dem Münchner Verein 'Ich will da rauf' eine Plattform gegeben. Der Verein setzt sich ein, das Klettern für Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung zu ermöglichen. Heuer sind wir eine Kooperation mit dem Dachverband der Sozialverbände Südtirols eingegangen, denen das Thema 'Zugänglichkeit von Wanderwegen und Bergen' für Familien mit Kinderwagen, Senioren und Behinderte ebenso am Herzen liegt." Das Thema soll auch künftig beim IMS eine Rolle spielen, angedacht ist etwa ein großer Kongresstag im nächsten Jahr bzw. Aktionen, um auf die Problematik aufmerksam zu machen. Info: www.ims.bz - al

Migration

Immigrazione in Alto Adige: in autunno la discussione del disegno di legge

Il 20 settembre la Giunta provinciale ha approfondito il disegno di legge sull'integrazione di cittadini immigrati sulla base dello schema con le nuove direttive nazionali che si appresta a diventare Decreto del Presidente della Repubblica. In particolare sono previsti, quali presupposti per ottenere il permesso di soggiorno, la conoscenza nel giro di due anni della lingua italiana, e del tedesco in Alto Adige. Per i figli dei cittadini non UE sarà obbligatorio frequentare la scuola. Prima però sarà valutato se hanno le competenze linguistiche sufficienti per seguire le lezioni o se prima dovranno frequentare un corso di lingua. Inoltre nei ricongiungimenti, il cittadino immigrato dovrà dimostrare che l'arrivo dei familiari non comporta un sovraffollamento dell'alloggio né una riduzione del reddito al di sotto della soglia del minimo vitale. Chi rinuncia alle misure previste per l'integrazione come la frequenza dei corsi di lingua rischia di perdere il diritto ad alcuni sostegni sociali. Questi aspetti verranno considerati nel ddl provinciale, che dovrebbe essere discusso in autunno dal Consiglio provinciale. Info: www.provincia.bz.it/lpa - mm

Associazione studi giuridici sull'immigrazione: la vita degli stranieri in Italia è dura

Per uno straniero che sceglie il nostro paese la clandestinità è una tappa quasi obbligata. Lo sostiene l'Asgi, l'Associazione di studi giuridici sull'immigrazione, che ha celebrato da poco 20 anni di attività. In un seminario sulle politiche migratorie a Genova si è parlato di burocrazia e integrazione, un impianto di regole farraginose che rischia di far rimanere l'Italia indietro rispetto agli altri paesi europei. Secondo l'Asgi, negli ultimi dieci anni si è assistito ad un inasprimento delle norme, come l'introduzione del reato di clandestinità. Le prime norme che hanno introdotto un'ipotesi di reato per l'ingresso irregolare nel Paese risalgono al 2002, con la legge Fini-Bossi che legava la concessione del permesso di soggiorno alla stipula di un regolare contratto di lavoro. Ciò ha promosso una visione utilitaristica dello straniero. Ora lo straniero che richiede un permesso di soggiorno deve sottoscrivere un accordo con lo Stato, secondo il quale lo straniero si impegna a studiare la cultura civica, la lingua e la Costituzione. Solo con i crediti formativi si potrà rinnovare il permesso, altrimenti si rischia l'espulsione. Info: www.asgi.it - mm

Generationen

Kinder und Jugend

Kinderdorf im Dialog mit den Sozialdiensten: Offensivvorschlag f√ľr mehr Kooperation

Wie können private Träger soziopädagogischer Angebote und die öffentliche Hand in den Bezirken ihre Zusammenarbeit intensivieren? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines Treffens des Südtiroler Kinderdorfs am 21. September mit den sieben Direktor/innen der Sozialdienste der Bezirksgemeinschaften. Diskutiert wurde etwa die Frühe Hilfe. Dieses Angebot des Kinderdorfes sieht die Unterstützung von Müttern und Eltern in Problemsituationen bereits ab der Schwangerschaft bis zum 2. Lebensjahr des Kindes vor, damit die Elternschaft besser gelingen kann. Der Ansatz geht klar in die Prävention. Diskutiert wurde, wie ein solches Projekt organisatorisch und finanziell umgesetzt werden kann. Einig waren sich Kinderdorfleitung und die Sozialdienste, dass in einer Zusammenarbeit ein Qualitätssprung erreicht werden kann. Ebenso für die Ambulanten Dienste des Kinderdorfes könnte man mit einer Vernetzung zwischen privaten und öffentlichen Trägern neue Wege beschreiten. Vor allem ihr schrumpfendes Budget zwingt Sprengel ihre Rolle zu überdenken. Den Sozialdiensten stellt sich aber die Frage, wieviel Fachlichkeit sie an Private auslagern können. Info: Tel. 0472 270500, info@kinderdorf.it - al

Finanzf√ľhrerschein: Den richtigen Umgang mit Geld lernen

Sprachen, Mathematik und Geschichte oder mit dem Computer umgehen kann man lernen. Den richtigen Umgang mit Geld auch. Deshalb bietet die Caritas Schuldnerberatung gemeinsam mit dem Deutschen Schulamt, der deutschen und ladinischen Berufsbildung und dem Pädagogischen Institut nun den "Südtiroler Finanzführerschein" an. Es handelt sich dabei um ein Pilotprojekt zur Schuldenprävention für Jugendliche und junge Erwachsene ¬Ė angeboten in Ober- und Berufsschulen. In drei jeweils zweistündigen Unterrichtseinheiten erhalten die Schüler/innen neben einem alltagspraktischen, finanziellen Grundwissen Tipps und Anregungen für einen verantwortungsvollen Umgang mit Geld; außerdem Infos zur Budgetplanung und zum Umgang mit Bankprodukten. Interessierte Lehrpersonen können den Südtiroler Finanzführerschein für ihre Klassen kostenlos bei der Caritas Schuldnerberatung buchen. Die Finanzierung des Gesamtprojektes übernimmt das Deutsche Schulamt. Info: Tel. 0474 413977, werner.niederbrunner@caritas.bz.it - al

Familie

Assistenza all'infanzia: armonizzazione dei servizi e dei finanziamenti

Una mozione approvata in Consiglio provinciale a maggio impegna la Giunta provinciale a studiare insieme ai Comuni un sistema di assistenza all'infanzia al passo con i tempi. La mozione, presentata dai consiglieri Noggler e Schuler, aveva trovato il consenso trasversale dei partiti. Attualmente la Provincia e i Comuni garantiscono o sovvenzionano scuole dell'infanzia, posti in microstrutture, posti in asili nido, assistenti domiciliari per la prima infanzia e strutture aziendali. Esistono però molte differenze per quanto riguarda i servizi e i finanziamenti. Le scuole dell'infanzia hanno orari rigidi. In alcuni Comuni nelle scuole dell'infanzia sono accolti anche i bimbi di 2 anni e mezzo, con costi ridotti, mentre in altri i genitori di questi piccoli devono pagare le esose rette del nido. Cresce inoltre la richiesta di assistenza estiva e va promossa anche l'assistenza fornita dai genitori in casa. Un apposito gruppo di lavoro presso il Consorzio dei Comuni sta elaborando una proposta per armonizzare i servizi, definire le competenze e i finanziamenti da parte della Provincia e dei Comuni. Info: tel. 0471 304655, www.gvcc.net - mm

Senior/innen

Presentazione del progetto "Abitare Sicuri - Sicheres Wohnen"

In occasione della Giornata internazionale dell'anziano, l'1 ottobre alle ore 11, presso il centro Diurno per Anziani dell'ASSB, in via Vintler 4 a Bolzano, sarà presentato ufficialmente l'innovativo progetto "Abitare Sicuri - Sicheres Wohnen" che prevede la sperimentazione di nuove tecnologie a supporto delle persone anziane che vivono in casa e della loro sicurezza in ambito domestico. Dopo la conferenza stampa, dalle 12 alle 13, il progetto sarà illustrato ai rappresentanti delle istituzioni, mentre associazioni, cooperative, sindacati pensionati potranno assistere alla dimostrazione dalle ore 14 alle ore 18. "Abitare Sicuri - Sicheres Wohnen" è un progetto pilota promosso dal Comune di Bolzano, in collaborazione con Azienda Servizi Sociali Bolzano, Comprensorio Sanitario di Bolzano, Dr. Hein Healthcare GmbH, IBM Italia, TIS innovation park. - al

Niederlande: Ein eigenes Dorf f√ľr Demenzkranke

Die Zahl demenzkranker Menschen steigt ständig an. Menschen mit Demenz brauchen oft rund um die Uhr Unterstützung, weil sie sich allein in ihrem Leben nicht mehr zurechtfinden. In Holland geht man dabei neue Wege. Für Alzheimerkranke wurde dort ein eigenes, kleines Dorf gebaut, wie dieser Bericht im Schweizer Fernsehen zeigt: http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2010/09/21/Schweiz/Ein-eigenes-Dorf-fuer-Demenzkranke. In der Pflegesiedlung "Hogewey" in Weesp, östlich von Amsterdam leben 152 Alzheimerpatient/innen in einem Wohnviertel, das speziell für sie errichtet wurde. Innerhalb des Viertels können die Bewohner sich frei bewegen und mit Supermarkt, Friseur und Theater ist das Viertel nahezu komplett ausgestattet. Die Bewohner können sich zwischen sieben verschiedenen Lebensstilen entscheiden und so in ihrer neuen Umgebung leben, wie sie es früher gewohnt waren. - al

Residenze per anziani come luoghi d'incontro: iniziative per la giornata internazionale

L'Associazione delle Residenze per Anziani organizza per il 1 ottobre, in occasione della Giornata internazionale dell'anziano, l'iniziativa "Giornata dell'anziano, giornata dell'incontro". 63 residenze per anziani invitano tutti i cittadini a prendere il caffè e un dolce gratuitamente in casa di riposo, visitando le strutture e incontrando i residenti. In alcune residenze avranno luogo iniziative aggiuntive, con musica, mostre fotografiche, conferenze e mercatini. "Il nostro obiettivo è rendere visibile il ruolo delle nostre strutture anche come luogo d'incontro e contatto sociale", spiega Norbert Bertignoll, Presidente dell'Associazione delle Residenze per Anziani. L'elenco delle strutture partecipanti è disponibile sul sito dell'Associazione: www.arpa-altoadige.it. - al

Gesundheit und Wohlbefinden

Aktionen zum Tag der Depression und zum Tag der psychischen Gesundheit

Im Zeitraum vom 1. bis zum 10. Oktober tritt der Verband Angehöriger und Freunde psychisch Kranker mit mehreren Aktionen an die Öffentlichkeit. Geplant ist eine Anti-Stigma-, Sensibilisierungs-Kampagne, die am 1. Oktober (Europäischer Tag der Depression) beginnt und am 10. Oktober (Welttag der psychischen Gesundheit) endet. In diesem Zeitraum werden täglich Bilder und Informationen zur "recovery" (Wieder-genesen-können von einer psychischen Erkrankung) versendet. Das Ziel ist, die Idee des Recovery-Konzeptes in Umlauf zu bringen. Es geht um ein Behandlungskonzept, das Lebenssinn vermittelt. Es ist ein persönlicher Prozess der Auseinandersetzung des Betroffenen mit seiner Erkrankung, der dazu führt, dass er trotz seiner psychischen Probleme in der Lage ist, ein produktives, hoffnungsvolles und aktives Leben zu führen. Am 1. Oktober werden in einigen Krankenhäusern die Bilder von den "10 Kernelementen der Recovery" ausgestellt, die sechs Menschen mit psychischen Problemen und sechs freiwillige Mitarbeiter realisiert haben. Am 10. Oktober, auf der Talferwiese, werden sogenannte "sandwich-man" auftreten. Info: Tel. 0471 260303, www.selbsthilfe.it - mm

"Nahe sein in Krankheit und Tod": Neuer Behelf f√ľr die Trauerarbeit

Am 5. Oktober wird die Katholische Frauenbewegung einen neuen Behelf mit Impulsen und Modellen für die Krankenseelsorge und die Trauerarbeit präsentieren. Mit dieser Veranstaltung um 17 Uhr im Pastoralzentrum in Bozen, bei der auch Bischof Karl Golser einige Grußworte sprechen wird und mit dem neuen Behelf versucht die Katholische Frauenbewegung das Gespräch über Krankheit, Sterben, Tod und Trauer anzuregen, um so Berührungs- und Begegnungsängste zu nehmen und durch spirituelle Impulse Mut zu machen, immer wieder von Neuem nach Worten und Zeichen zu suchen, die Vertrauen und Zuversicht schenken. Der Behelf wendet sich an Trauernde, die in einer Abschieds- oder Verlustsituation stehen, und an all jene, die Menschen in ihrer Krankheit, im Sterben oder in der Trauer nahe sind und sie auf diesem Weg begleiten. Es wird um Anmeldung gebeten. Info: Tel. 0471 972397, www.kfb.it - mm

Il progetto provinciale di medicina palliativa riceve un riconoscimento dalla Germania

In occasione del suo ottavo congresso, lo scorso 11 settembre a Dresda, la "Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin" ha consegnato un premio al progetto provinciale di cure palliative, coordinato dal dottor Thomas Lanthaler. Il punto qualificante riconosciuto √® il "colloquio di trasferimento interdisciplinare" durante la fase di trasferimento di un paziente gravemente malato a casa o in una casa di cura. Ai colloqui, che si tengono alcuni giorni prima di quello programmato per la dimissione, prendono parte il medico del reparto, il medico di base, le infermiere del Distretto Sanitario e del reparto, i familiari e, se d'accordo, anche il paziente, e vi vengono discussi problemi e dubbi relativi alla dimissione. Vengono chiariti l'organizzazione della cura a domicilio, l'utilizzo dei presidi sanitari come la sedia a rotelle o il letto, la disponibilit√† di servizi, le possibilit√† di sostegno economico, il decorso della malattia, la reperibilit√† dei medici e delle infermiere. Come dimostrano i riscontri, il "colloquio di trasferimento interdisciplinare" viene accolto favorevolmente da familiari e pazienti. Info: tel. 0474 917399, thomas.lanthaler@sb-bruneck.it - mm

Nuove norme in materia di prestazioni riabilitative

Sono in tutto 79 le terapie offerte dal Servizio sanitario provinciale in campo riabilitativo. Vi rientrano varie terapie per la cura di patologie acute dell'apparato motorio, per la guarigione dopo interventi chirurgici in seguito a incidenti o per il recupero funzionale dopo operazioni alle articolazioni o alla colonna vertebrale, o in seguito a ictus celebrale. Queste terapie fanno parte dei LEA (livelli essenziali di assistenza) e l'utente ne pu√≤ quindi usufruire pagando solamente il ticket. Molti esperti concordano per√≤ sulla mancanza di efficacia di alcune delle terapie fino ad ora offerte in Alto Adige. In seguito alla delibera provinciale del 12 luglio 2010 sei di queste terapie non saranno pi√Ļ erogate in base ad una semplice prescrizione, ma saranno erogabili solo se previste nell'ambito di un progetto riabilitativo personalizzato, definito dallo specialista fisiatra. Intanto il Dipartimento di riabilitazione dell'Azienda Sanitaria sta elaborando un piano per uniformare i criteri di accesso e individuare le priorit√† di trattamento a livello provinciale. Info: tel. 0471 909415, peter.zelger@asbz.it - mm

Agenda

Seminare/Kurse/Ausbildung

06. + 13.10.10 | Mi. > Sachwalter/in! - Fortbildungsveranstaltung f√ľr Interessierte

Für Personen, die Infos über das Thema Sachwalterschaft suchen, oder für Menschen, die sich auf die Übernahme einer Sachwalterschaft für Angehörige vorbereiten, bzw. die sich als Ehrenamtliche durch die Übernahme einer Sachwalterschaft für Personen, die keine Angehörigen haben, engagieren. Voranmeldung notwendig: Dr. Monika Gasser, Tel. 0473 553044. Ort: Lana, Seniorentreff, in der St.-Martin-Str. 8. Info: Tel. 0473 553044, www.sprengel-lana.it - mm

15.10.10 | Ve. > "Oltre il gruppo" - Gruppo di auto aiuto e comunità: come possono collaborare?

Giornata di formazione per partecipanti, facilitatori e interessati ai gruppi di auto aiuto sulla collaborazione tra gruppi e soggetti della comunità (media, servizi socio-sanitari, enti pubblici o privati, cittadini). Luogo: Bolzano, Casa Kolping. Ore: 14-18. Iscrizione: 8 ottobre. Info: Servizio per gruppi di auto mutuo aiuto, tel. 0471 312424, www.selbsthilfe.bz.it - mm

22.10.10 | Fr. > Weiterbildung zu Einwanderung und Integration: Gemeinsam st√§rker Bessere Chancen f√ľr B√ľrger mit und ohne Migrationshintergrund

Die Caritas Flüchtlingsberatung Bozen-Brixen lädt ein zur Fortbildungsreihe. Die fünf Module der kostenlosen Fortbildung in den Bereichen Psychologie, Recht und Politik finden jeweils am Freitag Vormittag im Oktober und November statt. Jedes Seminar kann einzeln besucht werden. Voraussetzung für die Teilnahme ist die Anmeldung beim Bildungshaus Lichtenburg eine Woche vor der jeweiligen Veranstaltung. Seminarsprache ist die vom Referenten gewählte Sprache. Ort: Nals, Lichtenburg. Info: Caritas Diözese Bozen-Brixen, Flüchtlingsberatung, Tel. 0471 972335, fb@caritas.bz.it - mm

29.10.10 - 05.05.11| Gi. > Corso sui nuovi stili di vita per vincere la crisi

Corso di 18 incontri con relatori esperti del settore, dal 14 ottobre 2010 al 5 maggio 2011, il giovedì sera alle 20.30, a Bolzano. I temi: sostenibilità, decrescita, biodiversità, risparmio, stili di vita, alimentazione, energia, mobilità. Luogo: Bolzano, Centro pastorale. Info: Istituto di Scienze Religiose di Bolzano, tel. 0471 977405, isrbz@dnet.it - mm

22.11.10 | Corporate Volunteering: Unternehmen als Unterst√ľtzer f√ľr freiwilliges Engagement gewinnen

Für immer mehr deutsche Großunternehmen gehören Corporate-Volunteering¬ĖMaßnahmen zur Unternehmenskultur. Sie fördern das freiwillige soziale Engagement ihrer Mitarbeiter/innen und unterstützen gemeinnützige Organisationen durch Sachmittel und Know-how. In der zweitägigen Weiterbildung werden Möglichkeiten vorgestellt, wie man Unternehmen für Corporate-Volunteering¬ĖMaßnahmen gewinnen kann. Zeit: 22. bis 23. November. Ort: Bildungshaus Lichtenburg, Nals. Anmeldung: 5. November. Info: Caritas, Freiwilligenarbeit, Tel. 0471 304330, freiwilligenarbeit@caritas.bz.it - mm

Vortrag/Tagung

06.10.10 | Mi. >Tagung "St√§dtische Mobilit√§t f√ľr ALLE - Mobilit√† urbana per TUTTI"

Barrierefreie Stadt- und Verkehrsentwicklung ist eine Aufgabe mit immer wieder neuen Ansprüchen und Herausforderungen. Die Tagung "Design for All mobile" soll Entscheidungsträgern und Planern die konkrete Anwendung des Konzepts des Design for All in Bezug auf die barrierefreie Gestaltung von Verkehrsräumen, Verkehrsanlagen und Verkehrsmitteln nahe bringen. Die Referenten werden konkrete Beispiele aus ganz Europa mit entsprechenden Studien zu Kosten-Nutzen bei der Berücksichtigung des Kriteriums der Zugänglichkeit vorstellen. Zeit: 9-13 Uhr. Ort: Uni Bozen, Aula SER-D1.03. Info: Si-Mo ¬Ė Sicherheit & Mobilität, Tel. 0471 1940144, info@si-mo.it - al

16.10.10 | Sa. Neue Perspektiven der F√∂rderung und Rehabilitation f√ľr Menschen mit Behinderung

Fachtagung des AEB - Arbeitskreis Eltern Behinderter in der Cusanus Akademie, Brixen. Zeit: 8.45 - 12.30 Uhr. Referate: "Der Mensch denkt, die Technik lenkt" von Hubert Egger, Otto Bock ¬Ė Wien. "Zur Neuropsychologie des abstrakten Denkens unter den Bedingungen einer Trisomie 21" von Prof. Dr. Andr√® Zimpel ¬Ė Uni Klinik Hamburg. Info: AEB - Arbeitskreis Eltern Behinderter, Tel. 0471 289100, info@a-eb.net - al

20.11.10 | Sa. > "Scuola e adozione: insieme a scuola"

Seminario per genitori adottivi ed affidatari, insegnanti e dirigenti scolastici e tutti gli interessati per promuovere la collaborazione tra genitori di bambini in affidamento e adottati e il mondo della scuola. √ą prevista la traduzione simultanea e un servizio di babysitting. La partecipazione √® gratuita. Luogo: Renon, Casa della Famiglia. Ore: 9-17. Info e Iscrizioni entro il 29.10: Associazione Genitori Adottivi ed Affidatari Altoatesini, tel. 0471 980237, segreteria@adozione.bz.it - mm

Kultur und Freizeit

14.10.10 | Gi. > Spettacolo teatrale: "Q.B. Quanto basta: stili di vita per un futuro equo"

La sobrietà nei nostri stili di vita è la soglia di accesso a un futuro di equità tra gli uomini e tra i popoli. Scegliere uno stile di vita sobrio migliora la qualità della nostra vita individuale e collettiva, ci apre agli altri. Luogo: Bolzano, Auditorium ITI, via Guncina 2a. Ore: 20.30. Info: Istituto di Scienze Religiose di Bolzano, tel. 0471 977405, isrbz@dnet.it; www.itineraria.it - mm

19.10.10 | Di. > THEATER - Im Park - Nel parco

"Im Park" gibt es allerhand zu sehen und zu hören, schwungvolles und gefühlvolles. Theatergruppe mit 5 Menschen mit Behinderung - Sozialzentrum Trajah Bruneck und geschützte Werkstatt Ansitz Biederegg Toblach. Regie: Helle Perdersen. Ort: Cortile - Theater im Hof, Obstmarkt 37, Bozen. Zeit: 20 Uhr - Dauer ca. 45 Min. Schulaufführung am 20. Oktober um 10.30 Uhr. Info: Tel. 0471 980756, www.theaterimhof.it - al

Verschiedenes

01.10.10 | Fr. > Verein "Lichtung": Schreibwerkstatt ab Oktober in Bozen

Ziele der Schreibwerkstatt sind: die eigene Kreativität entdecken, Gedanken ordnen, soziale Kompetenz aufbauen, aus der Sprachlosigkeit heraustreten. Geplant sind vorerst acht Treffen, die 14-tägig stattfinden. Ort: Bozen, Pfarrheim. Info: Lichtung - Verein zur Förderung der psychischen Gesundheit, Tel. 0474 530266, lichtung@dnet.it - mm

01.10.10 | Fr. > Herbstfest im Berufstrainingszentrum Gärtnerei Gratsch

Um 10 Uhr beginnt ein Herbstfest im BTZ Gärtnerei Gratsch, Laurinstraße 70A in Meran, gegenüber der Klinik Martinsbrunn. Für musikalische Umrahmung, Essen und Trinken ist gesorgt. Besucher/innen können ihr Wissen rund um den Garten testen. Für Kinder gibt es eine Malecke, ab 14 Uhr verschiedene Spiele und zum Abschluss eine Märchenstunde. Das Berufstrainingszentrum ist eine Einrichtung der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt, in der verschiedene Gemüsesorten, Blumen und Kräuter angebaut und verkauft werden. Vorrangiges Ziel ist die Vorbereitung von Menschen mit psychischen Erkrankungen auf eine Arbeit außerhalb dieser geschützten Einrichtung. Die Gärtnerei bietet Trainingsplätze für 12 Personen (auch in Teilzeit). Info: Tel. 0473 200076, btz@bzgbga.it - al

02.10.10 | Sa. Ausstellungser√∂ffnung und Vorf√ľhrung einer Klangkomposition von Manuela Kerer

Die Komponistin und Musikerin Manuela Kerer hat für die Sozialgenossenschaft Punkt, inspiriert durch das Ambiente des Schulbistros vis@vis an der Berufsschule Tschuggmall in Brixen, eine quadrofonische Klanginstallation komponiert. Zudem stellt Hartwig Thaler dazu passend einige seiner Bilder aus. Das Bistro vis@vis ist eines der Projekte von Punkt, in dem die berufliche Integration von benachteiligten Personen stattfindet, indem Ausbildung und Arbeit für Menschen mit Behinderung und andere Randgruppen angeboten wird. Zeit: 11.00 Uhr. Info: Tel. 347 2408235, info@punkt.it - al

01.-03.10.10 | Franziskusfest 2010: Konflikte kreativ gestalten

Das Zentrum Tau verstanstaltet rund um den Gedenktag des Franziskus das nunmehr zur Tradition gewordene Franziskusfest - heuer zum Thema "Konflikte kreativ gestalten". Hauptreferent ist Charles Rojzman, der französische Psychologe, Soziologe und Begründer von "Th√©rapie sociale", der weltweit mit Menschen und Gruppen erfolgreich in internationalen Krisengebieten diesen Ansatz einsetzt. Termin: Fr, 1. Oktober, 20 Uhr bis So, 3. Oktober, 11.30 Uhr. Ort: Kaltern. Info: Zentrum Tau, Tel. 0471 964178, www.zentrum-tau.it - al

03.10.10 | So. > 3. Oktober: Nationaler Tag zum Abbau von architektonischen Barrieren in Lana

Die Gemeinde Lana und der Dachverband der Sozialverbände laden alle Interessierten dazu ein, an einer Sensibilisierungsaktion teilzunehmen. Bürger/innen können dabei einmal architektonische Barrieren hautnah erleben. Ort: Lana, Rathausplatz. Ore: 9-11 Uhr. Info: Gemeinde Lana, Tel. 0473 567756, www.gemeinde-lana.bz.it - mm

08.10.10 | Ve. > Ecofestival a Casanova: sostenibilità, solidarietà, partecipazione

Tre giorni all'insegna del buon vicinato, della solidarietà, della partecipazione dei cittadini, della qualità e sostenibilità, della cittadinanza attiva, del consumo critico. Luogo: Bolzano, zona Ortles Casanova. Info: Associazione La Vispa Teresa, Tel. 0471 934975, www.vispateresa.net - mm