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Newsletter

Newsletter 'social' - Nr. 20|2010 vom 27.10.2010

Die Herausgabe des Newsletter "Social" seitens des Dachverbandes wurde Ende 2010 aus KostengrŁnden eingestellt.
Als Dachverband fŁr Soziales und Gesundheit mit derzeit 46 angeschlossenen Organisationen erlauben wir uns, auf unser Rundschreiben hinzuweisen, welches Łber Aktuelles in den Organisationen, Diensten, Arbeitsgruppen und Gremien des Dachverbandes Auskunft gibt und ca. monatlich erscheint.

Inhalt

Editorial

Panorama

Frauen

Männer

Menschen mit Behinderung

Migration

Kinder und Jugend

Familie

Senior/innen

Gesundheit und Wohlbefinden

Seminare/Kurse/Ausbildung

Vortrag/Tagung

Kultur und Freizeit

Verschiedenes

Editorial

Mettere in circolo il positivo e fare notizia: un'antitesi? No, una sfida che continua

Osservando il mondo dell'informazione può capitare di essere presi da un senso di sconforto, tante sono le notizie scabrose e poco costruttive. Ma il mondo gira anche controcorrente, ormai sono tanti gli esempi - e la Newsletter social è uno di questi - che in uno stile sobrio e possibilmente obiettivo, puntano a concentrarsi sul messaggio essenziale delle notizie, sull'utilità che le informazioni hanno per le persone nel quotidiano, di fronte ad una situazione difficile o una malattia, sugli aspetti innovativi dei progetti sociali, sulla ricchezza delle due lingue e dei rispettivi punti di vista. Sì, perché i media non devono solo vendere, hanno una responsabilità sociale e influenzano l'immaginario collettivo. Ho avuto la possibilità di collaborare per cinque anni - su sei anni di vita della Newsletter - a questo progetto coinvolgente e affascinante che porterò con me in un nuovo posto di lavoro. E' un progetto - e speriamo che continui in una nuova forma - che mette in circolo le notizie costruttive, stimola le forze della società, promuove la partecipazione dei cittadini. E fa sperimentare che la relazione con l'altro è il metodo di costruzione e il fine ultimo delle notizie. - mm

Panorama

Armut: Neueste Daten - Brosch√ľre gibt √úbersicht √ľber Ma√ünahmen der Sozialpolitik

Rund um den 17. Oktober, dem Welttag gegen Armut fanden in Südtirol zahlreiche Veranstaltungen zum Thema Armut statt. Passend dazu ist eine neue Broschüre in der Schriftenreihe "Südtirol hilft mir" der Abteilung 24 ¬Ė Familie und Sozialwesen erschienen. Die Broschüre "Armut ¬Ė Südtirol hilft mir" gibt eine Übersicht zu den Maßnahmen der Sozialpolitik in Südtirol gegen die Armut. Das Landesinstitut für Statistik (ASTAT) hat hingegen die neuesten Daten zur Armutsgefährdung in Südtirol veröffentlicht. Demnach sind 17,9 Prozent der Familien in Südtirol armutsgefährdet. Aber ohne sozialen Ausgleich und Fürsorge, so rechnet das ASTAT vor, würden 25,3 Prozent und damit jede vierte Familie in Südtirol armutsgefährdet sein. Info: Tel. 418200, www.provinz.bz.it/sozialwesen - al

Grundeinkommen und katholische Soziallehre: Thema eines Diskussionsabends

Grundeinkommen und katholische Soziallehre, dies war das Thema eines Diskussionsabends am 14. Oktober im Bozner Kolpinghaus, organisiert vom Netzwerk Grundeinkommen Südtirol. Dabei wurde das Buch "Ökonomische Nützlichkeit oder leistungsloser Selbstwert? - Zur Kompatibilität von Bedingungslosem Grundeinkommen und Katholischer Soziallehre" von Dorothee Schulte-Basta vorgestellt. Durch ein Grundeinkommen hätte der Mensch mehr Würde, die Gesellschaft könnte solidarischer werden und der Bürger könnte zu stärkerer Eigenverantwortung befähigt werden, betonte Schulte-Basta. Nicht zufällig stehen die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung in Deutschland und die Katholische Sozialakademie Österreich hinter dieser ökosozialen Forderung. Die Idee vom Grundeinkommen bestehe darin, dass allen Menschen ohne Bedingungen durch eine finanzielle Zuwendung des Staates ein Leben in Würde garantiert wird, so Sepp Kusstatscher, Mitglied des Netzwerks Grundeinkommen Südtirol. Die Grundsicherung, die den Bedürftigen und Arbeitswilligen ein Mindesteinkommen gewährt, sei die Vorstufe zum Bedingungslosen Grundeinkommen für alle. Info: Tel. 339 8727007, info@bien-st.org - mm

Sozialbericht der Bezirksgemeinschaft √úberetsch-Unterland erschienen

Die Bezirksgemeinschaft Überetsch-Unterland hat ihren Sozialbericht 2010 vorgestellt. Bereits im Vorjahr wurde ein Bericht über die Zuständigkeiten, Dienstleistungen und Einrichtungen der Bezirksgemeinschaft Überetsch-Unterland in umfassender Weise erstellt. Dies ist der zweite Sozialbericht in diesem Umfang. Er liefert einen Überblick der wichtigsten Daten über den letzten Dreijahreszeitraum, aus denen sich die verschiedenen Bedürfnisse und Anforderungen ableiten lassen. Aufgrund der demografischen Entwicklung ist die Betreuung und Pflege älterer Menschen zu einem zentralen sozial-politischen Thema geworden. Die wirtschaftliche Bedürftigkeit im Gebiet der Bezirksgemeinschaft scheint im Jahr 2009 weiter zugenommen zu haben. Die Gesuche um finanzielle Sozialhilfe haben zwischen 2008 und 2009 um drei Prozent zugenommen und sind von 4.871 auf 5.037 angestiegen. Der Bericht kann von der Webseite www.bzgcc.bz.it heruntergeladen werden. - al

R√ľckblick: Ausstellung "Cultura Socialis 2010" in Laas - Dialogrunde

Am 13. Oktober fand im Gasthaus Krone in Laas/Vinschgau eine weitere Dialogrunde von Cultura Socialis statt. Zum ersten Mal in einem Gasthaus und es diskutierte sich recht gut am Stammtisch, mit der Wirtin Maridl, der Apothekerin Sigrid Haller, und weiteren rund 15 Personen, die aus nah und fern gekommen waren, um mehr über die Hintergründe und die Auswirkungen des Projektes "Männer sagen über Frauen" zu erfahren. Das im Jahr 2010 in Bozen mit dem Cultura-Socialis-Preis ausgezeichnete Projekt wurde vom Laaser Kaufleute- und Gastwirteverband durchgeführt. Die Schaufensteraktion mit den provokanten, mutigen, tiefsinnigen, humorvollen Sprüchen geht nun schon ins dritte Jahr und im Dorf ist man/frau schon ganz gespannt, was im kommenden Jahr aus dieser Aktion wird. Was ich von der Dialogrunde mitnehme: Auf jeden Fall ist ein wenig Biss, Hartnäckigkeit, langfristiges Denken und Verantwortungsübernahme gegenüber dem Dorf dienlich für ungeahnte Lern- und Kulturprozesse in einem Gemeinwesen - im Verband genauso wie in der dörflichen Gemeinschaft. - Reinhard Gunsch - al

Ausblick: Neue Cultura Socialis Dialogrunde und Ausstellungseröffnung in Meran

Schlag auf Schlag geht es bei Cultura Socialis, steht doch nach Laas bereits eine weitere Dialogrunde auf dem Programm, und zwar am Donnerstag, 18. November von 17 bis 19 Uhr im Krankenhaus Meran, Abteilung Geriatrie. Dabei wird es um das mit dem Cultura-Socialis-Preis prämierte Projekt "Vergiss mein nicht" gehen. Die Freiwilligen des gleichnamigen Netzwerkes sorgen im Burggrafenamt für eine regelmäßige Entlastung von Angehörigen, die pflegebedürftige Menschen daheim betreuen: Sie besuchen vorwiegend demenzkranke Personen, damit die Pflegenden ein paar Stunden ausspannen können. Neben der Leiterin der Caritas Hauspflege Paula Tasser wird Primar Christain Wenter über das Projekt berichten. Im Anschluss an die von der Abteilung Familie und Sozialwesen veranstaltete Dialogrunde wird die Wanderausstellung eröffnet, die zuletzt in Laas zu sehen war und nun in Meran Station macht. Für zwei Wochen, vom 18. November bis 2. Dezember sind 15 bei Cultura Socialis ausgezeichnete Projekte des Sozialen in der Abteilung Geriatrie im Krankenhaus zu sehen. Für die Dialogrunde ist eine Anmeldung notwendig. Info: Tel. 0471 981038, info@cultura-socialis.it - al

Neumarkt: Holzspielzeuge aus gesch√ľtzten Werkst√§tten f√ľr alle Neugeborenen

Jährlich gibt es in Neumarkt etwa 40 Neugeborene. Sie können sich in Zukunft auf ein Spielzeug aus Holz von der geschützten Werkstatt des Ansitzes Gelmini freuen, denn die neue Gemeindeverwaltung von Neumarkt hat beschlossen, die Werkstätte zu unterstützen und gleichzeitig allen Neugeborenen von Neumarkt ein kleines Begrüßungsgeschenk zu überreichen. "Diese Zusammenarbeit wertet unsere Werkstätte sehr auf", freut sich Bernhard von Wohlgemuth, Direktor der Sozialdienste der Bezirksgemeinschaft Überetsch-Unterland über das soziale Engagement der Gemeindeverwaltung. Diese verbindet Eigenmarketing mit sozialem Engagement. "Die Produktion von 40 Holzspielzeugen im Jahr sind für unsere Werkstatt ein kleiner Großauftrag, den wir aber leicht bewältigen werden", sagt Alessandra Ockl, Strukturleiterin des Ansitzes Gelmini. In der Holzwerkstatt werden verschiedene Holzartikel, etwa Möbelstücke, Dekorationsgegenstände, Geschenkartikel gefertigt. Es wird auch versucht, auf individuelle Kundenwünsche einzugehen. Ebenso übernommen werden Reparaturarbeiten, sowie Facharbeiten für Handwerks- und Industriebetriebe. Info: Tel. 0471 888552, ansitz.gelmini@bzgue.org - al

Lehrg√§nge f√ľr Haushaltshilfen in Bozen und Brixen

Die Landesfachschule für Sozialberufe "Hannah Arendt" organisiert kostenlose Lehrgänge für Haushaltshilfen in Bozen und in Brixen. Die Lehrgänge richten sich an Personen, die einen hilfsbedürftigen Menschen zu Hause begleiten, oder dies in Zukunft tun möchten. Haushaltshilfen unterstützen und begleiten hilfsbedürftige Menschen, die daheim leben, im Alltag. Sie ermöglichen den hilfsbedürftigen Menschen eine an ihren Bedürfnissen und Gewohnheiten angepasste Lebensführung. Oftmals leben die Haushaltshilfen mit der begleiteten Person unter einem Dach und unterstützen diese viele Stunden am Tag. Die Unterstützung geht von der Haushaltsführung bis hin zu sozialpflegerischen Tätigkeiten. Die häusliche, sozialpflegerische Begleitung ermöglicht es vielen hilfsbedürftigen Menschen länger in ihrem gewohnten sozialen und familiären Umfeld zu leben. Der Lehrgang ist in sechs Themenbereiche gegliedert und umfasst insgesamt 120 Stunden. Vorgesehen sind 14 Unterrichtsblöcke, die 14tägig an zwei Halbtagen stattfinden und inhaltlich aufeinander aufbauen. Anmeldung bis 5. November. Info: Tel. 0471 973494, Lfs.bzsozialberufe@schule.suedtirol.it - al

Benefiz-Verkaufsausstellung der Lebenshilfe im Hotel Masatsch in Oberplanitzing

Seit Mai dieses Jahres läuft im Hotel Masatsch der Lebenshilfe in Oberplanitzing eine Benefiz-Verkaufsausstellung, deren Erlös mit dazu beitragen soll, den Therapie- und Erholungsbereich für Menschen mit Behinderung und deren Angehörige zu finanzieren. Eine ganze Reihe von Kunstwerken hat noch keinen Käufer gefunden, unter anderem solche von Markus Vallazza, Sieglinde Tatz Borgogno, Pepi Tischler, Sigrid Trojer und Peter Chiusole. Die Verkaufsausstellung bleibt noch bis Ende des Jahres geöffnet. Wer ein Kunstwerk erwirbt, unterstützt die Lebenshilfe dabei, das Hotel Masatsch (als Ort der Arbeitseingliederung von Menschen mit Behinderung sowie als Ort von Therapie- und Erholungsangeboten für Menschen mit Behinderung) fertigzustellen. Neben einer Besichtigung vor Ort in Oberplanitzing können Neugierige vorab bereits im Internet einen Eindruck der Kunstwerke und Preise erhalten, entsprechende Kleinansichten finden sich unter der Adresse www.bausteinaktion.it. Info: Tel. 0471 669522, info@masatsch.it - al

Neustart nach einem Jahr Pause: Kleiderkammer Sand nach Umzug wieder geöffnet

Schon seit einigen Jahren gibt es in Sand in Taufers und in Steinhaus Kleiderkammern. Engagierte freiwillige Helfer/innen sammeln alte, noch gut erhaltene und tragbare Kleidung, auch Spielsachen, Vorhänge, Kinderwägen und stellen alles für bedürftige Familien zur Verfügung. "Das Angebot nutzen besonders Frauen, insbesondere auch ausländische Mitbürger/innen. Gerade Kindersachen sind sehr gefragt", erzählt Maria Steger von der KVW-Ortsgruppe Sand in Taufers. Seit 7. September ist die Kleiderkammer in Sand wieder geöffnet und hat nun ihre Tätigkeit unter der Trägerschaft des KVW Sand in Taufers wieder aufgenommen. Die Kleiderkammer war ein Jahr lang geschlossen. Letzten Herbst war sie aus den Räumlichkeiten im Sprengelsitz ausgezogen. Neue Räumlichkeiten hat die Gemeinde im Pavillon zur Verfügung gestellt. Die Öffnungszeiten sind immer dienstags: von 8.30 bis 10.30 Uhr und von 13.30 bis 15.30 Uhr. Info: Kleiderkammer Sand in Taufers, Maria Steger, Tel. 0474 678524, mariasteg@yahoo.de - al

ChancenGleichheit

Frauen

Kinderdorf: Haus Rainegg f√ľr alleinerziehende Frauen in Brixen

Seit 1995 werden im Haus Rainegg bei Brixen alleinerziehende Frauen aufgenommen, die sich in sozialen oder familiären Krisensituationen befinden. In 10 Kleinwohnungen finden die Alleinerzieherinnen die Möglichkeit zu eigenständigem Wohnen. Die Spielwiese vor dem Haus und gut ausgestattete Räume bilden den äußeren Rahmen und bieten optimale Entfaltungsmöglichkeiten für Frau und Kind. Ein Team von Fachfrauen unterstützt die Bewohnerinnen durch individuelle Beratung und Begleitung im Umsetzen der geplanten Schritte in ein selbstbestimmtes Leben. Aufnahmeansuchen können von Alleinerzieherinnen direkt oder von öffentlichen und privaten Diensten an die pädagogische Direktion des Kinderdorfes oder an die Bereichsleitung gestellt werden. Die Dauer der Aufnahme ist auf die unbedingt erforderliche Zeit begrenzt. Sie beträgt 6 Monate und ist in Ausnahmefällen verlängerbar. Schwerpunkte in der Arbeit mit den Klientinnen sind u.a. Themen wie psychische Belastung, Schwierigkeiten im Umgang mit Kindern, Überforderung im Gestalten des Alltags, Begleitung in Trennungs- oder Scheidungsverfahren, Hilfe beim Finden einer Arbeit und Wohnung. Info: Tel. 0472 850501, frauen@kinderdorf.it - mm

Erfolgreiche Aufbauarbeit: Netzwerk gegen geschlechtsspezifische Gewalt

Wer in der Partnerschaft psychische Gewalt erfährt, leidet sehr viel häufiger an gesundheitlichen Folgen als bisher angenommen wurde: Dies hat sich Ende September im Rahmen der letzten Fortbildungsveranstaltung in der Reihe des gemeinsamen Netzwerks gegen geschlechtsspezifische Gewalt (Stadt Bozen, Sozialbetrieb, GEA, Donne Niss√† Frauen) herausgestellt. Als Referentinnen wurden Fachfrauen aus Deutschland, Italien und Südtirol angehört, und daraus ergab sich ein aufschlussreiches Bild. So berichtete beispielsweise die Ärztin Renata Pompili darüber, wie schwierig es manchmal für das Sanitätspersonal sei, Frauen mit eindeutigen Verletzungen Fragen nach häuslicher Gewalt zu stellen und wie froh die Frauen wiederum darüber seien, wenn sie danach gefragt werden. Mit der Veranstaltung wurde ein Programm abgeschlossen, welches mit Unterstützung der Abteilung Chancengleichheit beim Ministerratspräsidium über den Zeitraum von 17 Monaten daran gearbeitet hat, ein Netzwerk zu schaffen, welches dazu dient, Frauen, die Opfer von häuslicher Gewalt wurden, besser zu helfen. Eingebunden wurden mehr als 30 Dienste. Info: Tel. 0471 997335, netzgegengewalt@gemeinde.bozen.it - mm

Seniorinnen sind Jahresthema 2011 bei "Frauen helfen Frauen"

Eine Arbeitsgruppe der Organisationen Frauen helfen Frauen Bozen, Bruneck und Meran erarbeitete ein gemeinsames Jahresprogramm für 2011. Als Jahresthema 2011 haben sich die drei Beratungsstellen für Frauen in Krisensituationen vorgenommen, unter dem Motto "Reden hilft in jedem Alter" gezielt die Altersgruppe der Seniorinnen anzusprechen. "Wir stellen fest, dass viele ältere Frauen, vor allem Witwen, trotz der vielfältigen Versorgungsdienstleistungen und Freizeitangebote für Seniorinnen einsam sind", so die drei Vorsitzenden Elisabeth Tribus (Bozen), Alexandra Wenter (Bruneck) und Traudl Holzner (Meran). Vielen Seniorinnen falle es schwer, um Hilfe oder Rat zu bitten, weil sie anderen nicht zur Last fallen wollen. Wenn dann noch gesundheitliche Schwierigkeiten hinzukommen und die Rente nur für das Nötigste reicht, sei die soziale Isolation vorprogrammiert. Die Mitarbeiterinnen von "Frauen helfen Frauen" möchten sich daher in Zukunft auch verstärkt den Seniorinnen als Gesprächspartnerinnen anbieten. Auch im Bereich Weiterbildung wollen die drei Beratungsstellen enger zusammenarbeiten. Info: Tel. 0471 973399, www.frauenhelfenfrauen.it - mm

Männer

"Am Donerstag Nemt der Tata Frei" - Impulsmappe "Vatersein" der Kath. Männerbewegung

Das Thema "Vatersein" ist für die Katholische Männerbewegung (kmb) ein Dauerbrenner. Deshalb hat es der Verband zum Jahresthema 2010-2011 gemacht. Bei der Herbsttagung der Männerbewegung Anfang September in Nals wurde das Jahresthema vorgestellt und ebenso auch eine neue Impulsmappe, die das Thema "Vatersein" von verschiedenen Seiten beleuchtet. Zu jedem Monat wird ein Gesichtspunkt behandelt, der Männern helfen soll, im Umgang mit den eigenen Kindern ein Klima des Verständnisses aufzubauen. In der Mappe sind bei jedem Monatsthema "Impulse und Ideen ¬Ö zum TUN" entsprechende Vorschläge und Ideen angeführt. Die Impulsmappe gibt es im kmb-Büro in Bozen oder als Download. Info: Tel. 0471 052520, info@kmb.it - al

Beschluss der Landesregierung: Kein M√§nnerbeirat, aber Infos f√ľr Geschiedene und V√§ter

Einen Männerbeirat ähnlich dem Landesbeirat für Chancengleichheit soll es auch künftig nicht geben. Was es allerdings geben soll, ist eine Infostelle für Geschiedene, Getrennte und eheähnliche Partnerschaften sowie eine Broschüre zur "neuen" Vaterrolle. Dies hat die Landesregierung nun beschlossen. In der Infostelle "sollen alle Betroffenen mit den nötigen Informationen versorgt werden, damit sie die mit dem Auseinanderbrechen einer Ehe einhergehenden Probleme bestmöglich meistern können", so Landeshauptmann Luis Durnwalder. Die Infostelle soll für Männer wie Frauen gleichermaßen zugänglich sein und auch noch eine weitere Aufgabe wahrnehmen: die Aufklärung von Menschen in eheähnlichen Partnerschaften und deren Unterstützung, wenn sich etwa nach dem Ableben eines der Partner Schwierigkeiten ergeben. Beschlossen hat die Landesregierung auch, eine von der Gleichstellungsrätin und dem Landesbeirat für Chancengleichheit geplante Broschüre finanziell zu unterstützen. Es wird darin um die aktuelle und die künftige Rolle der Väter gehen. Die Broschüre soll - aus männlicher Sicht - vor allem über eine möglichst optimale Vereinbarkeit von Familie und Beruf informieren. - al

Menschen mit Behinderung

Pustertaler Integrationsgespräche Herbst 2010

Der AEB ¬Ė Arbeitskreis Eltern Behinderter und Grain laden ein zu den Pustertaler Integrationsgesprächen. Zum Auftakt am Donnerstag, 4. November von 16 bis 18 Uhr gibt es eine Aussprache mit Landesrat Richard Theiner zu aktuellen Themen und speziellen Anliegen von Menschen mit Behinderung. Am Samstag, 6. November wird ab 14.30 Uhr das Projekt "Yes we can ¬Ė Mathematik für Menschen mit Down-Syndrom vorgestellt. Dabei geht es um eine spezielle Methode, um Menschen mit Down-Syndrom die Rechenfertigkeiten beizubringen. Anschließend, ab 15 Uhr, gibt es ein Seminar zur Frühförderung von Kindern mit Behinderung durch das so genannte "Feuersteintraining", einer Möglichkeit um Lernpotentiale ab dem 1. Lebensjahr zu erkennen und gezielt zu fördern. Alle Veranstaltungen finden im Sitz von Grain in Bruneck statt. Info: Ignaz Pörnbacher, Tel. 339 3910243 - al

Mobile Hilfsmittel-Ausstellung: Landesweite Beratung f√ľr Blinde und Sehbehinderte

Das Blindenzentrum St. Raphael organisiert vom 4. bis 13. November 2010 in allen Südtiroler Bezirken mobile Ausstellungen von Hilfsmitteln für blinde, sehbehinderte und hör¬Ėsehbehinderte Menschen. Betroffene sowie deren Angehörige können sich unverbindlich vor Ort von qualifizierten Fachkräften beraten lassen. Die speziellen Hilfsmittel erleichtern den Alltag in Haushalt, Schule, Beruf und Freizeit. Von ganz einfachen Dingen, wie z.B. einer sprechenden Uhr oder einer sprechenden Waage, bis hin zu komplexen elektronischen Geräten, wie ein Computer mit Sprachausgabe, Vorlesegeräte, Tafellesesysteme für Schüler und spezielles Fördermaterial für sehbehinderte und blinde Kinder gibt es viele kleine und große Helfer. Deren richtiger Gebrauch führt wieder zu mehr Selbstständigkeit und Unabhängigkeit. Die Termine der Hilfsmittelausstellungen, jeweils von 10.00 bis 17.00 Uhr: am 4. November im Aquaprad, Prad; am 6. November in Bruneck, Alte Turnhalle; am 8. November im Liebeswerk, Meran; am 10. November im KVW-Kursraum in Brixen; und vom 12. bis 13. November im Blindenzentrum St. Raphael in Bozen. Info: Tel. 0471 442325, info@blindenzentrum.bz.it - al

Progetto di un centro sportivo per disabili: la Federazione interpella i politici

La Federazione delle Associazioni Sociali, alla quale aderiscono quasi tutte le organizzazioni di persone disabili attive in Alto Adige, è venuta a conoscenza del fatto che l'organizzazione C.O.I.D.A. con sede legale a Laives e uffici a Bolzano sta progettando un centro sportivo per disabili a Laives e che è alla ricerca di donazioni. La Federazione, che finora non è stata contattata dai promotori, si è posta la questione della serietà di tale progetto. In Alto Adige sono pur sempre attive diverse organizzazioni e gruppi che promuovono lo sport per le persone disabili che non hanno mai affrontato l'argomento della realizzazione di un centro sportivo e che non sanno nulla di questa organizzazione. Poiché la realizzazione di un centro sportivo per persone disabili - che, secondo lo Statuto e il progetto - consultabile sul sito dell'organizzazione - è realizzabile solo nel rispetto delle indicazioni previste dal piano urbanistico e con contributi pubblici, la Federazione ha chiesto all'assessore Theiner e al sindaco di Laives Di Fede se l'associazione abbia presentato la relativa richiesta e se sia stata data una risposta. Info: tel. 0471 324667, info@social-bz.net - mm

"Berge und Behinderung": IMS-Wanderung zur Rastnerh√ľtte - auch f√ľr Rollifahrer/innen

Zu einer gemeinsamen Wanderung mit dem blinden Top-Bergsteiger Andy Holzer sind besonders Menschen mit Körperbehinderung, auch Rollstuhlfahrer/innen, oder Blinde eingeladen. Die Wanderung am Donnerstag, 4. November 2010 auf die Rodenecker-Lüsner Alm zur Rastnerhütte (1931 m) ist laut Veranstalter rollstuhltauglich. Start ist um 8.00 Uhr in Brixen, beim Forum. Info/Anmeldung: www.ims.bz/de/walk/wanderung-04112010-rodenecker-luesner-alm-rastnerhuette.html - al

Migration

"Per una cultura dell'altro": i dati del Dossier Statistico Immigrazione 2010

Presentato il 26 ottobre a Bolzano, il "Dossier statistico immigrazione 2010", edito da Caritas Italiana e Fondazione Migrantes, rappresenta la pubblicazione di riferimento per conoscere e interpretare i vari aspetti delle migrazioni in Italia. Il motto prescelto trae origine e ispirazione da una situazione, italiana e locale, che vede aumentare i segni di indifferenza, chiusura e paura verso i nuovi concittadini immigrati. Paolo Attanasio e Matthias Oberbacher, consulenti scientifici del Dossier e ricercatori responsabili per il capitolo relativo alla provincia di Bolzano hanno illustrato i dati: a fine 2009, gli stranieri regolarmente presenti in provincia erano 39.156, provenienti da 126 nazioni diverse e pari al 7,8 per cento della popolazione complessiva, con 2.872 persone in pi√Ļ rispetto all'anno precedente (per un incremento del 7,9 per cento). La popolazione immigrata residente √® caratterizzata da un'et√† media piuttosto giovane e da una forte natalit√†. Presentati anche i dati relativi alla scuola, occupazione e sicurezza sul lavoro. Il Dossier costa 20 euro e pu√≤ essere richiesto. Info: tel. 0471 304303, www.caritas.bz.it - mm

MigraData, un progetto FSE dell'Eurac per indagare i cittadini stranieri in Alto Adige

MigraData è un progetto del Fondo sociale europeo avviato dall'Eurac, che si propone di realizzare un Rapporto annuale sull'immigrazione e di condurre una ricerca analitica sull'immigrazione. L'obiettivo è di fare 440 interviste a stranieri provenienti da paesi a basso reddito, residenti o presenti in Alto Adige. Vengono intervistati anche i non residenti e persone che vivono qui illegalmente. Il questionario contiene domande sui motivi del processo migratorio (perchè risiede in Alto Adige, progetti per il futuro, radicamento sul territorio), la vita religiosa (credente/praticante, frequentazione dei luoghi di culto, necessità di una moschea per i musulmani, utilizzo dell'esenzione dall'insegamento della religione a scuola per i figli, compromessi per adattarsi a vivere in Alto Adige, questione velo, questione crocifisso nelle scuole, atteggiamento verso i matrimoni interreligiosi), le relazioni sociali (quantità e qualità dei rapporti con italiani, tedeschi, ladini, con altri stranieri, la conoscenza delle lingue, la vicinanza a uno dei gruppi linguisitici locali). La ricerca verrà presentata nei primi mesi del 2011. Info: tel. 0471 055200, rainer.girardi@eurac.edu - mm

"Sportbook": una guida sportiva in un'ottica di integrazione e partecipazione

L'idea di realizzare l'opuscolo "Sportbook", una guida alle associazioni sportive del distretto sociale di Laives, è nata nell'ambito del Progetto Obiettivo Intercultura, che ha consentito di realizzare varie iniziative a favore di bambini e ragazzi di tutte le nazionalità, in un'ottica di integrazione e di partecipazione. L'intento è di valorizzare lo sport non solo in quanto tale, ma soprattutto come strumento di aggregazione, di socializzazione, di apprendimento di regole e di valori, di passione ed impegno per il raggiungimento di un obiettivo. L'iniziativa è sostenuta anche dai tre Comuni di Laives, Bronzolo e Vadena. La brochure è disponibile sul sito internet www.bzgue.org. Info: tel. 0471 594460. - mm

Minori stranieri nati in Italia: i dati Astat del 2009

Da un comunicato stampa dell'Istituto provinciale di statistica Astat, emerge che al 31.12.2009 gli stranieri nati in Italia, ma figli di genitori stranieri - ovvero le seconde generazioni - costituiscono complessivamente il 13,3 per cento della popolazione straniera residente in provincia di Bolzano. Nel caso specifico dei minorenni, le seconde generazioni nate - e probabilmente cresciute - in Alto Adige rappresentano oltre la met√† dei minori stranieri residenti, e cio√® il 51,5 per cento. I bambini stranieri pi√Ļ piccoli, sotto i 4 anni, residenti al 31.12.2009 in provincia di Bolzano sono complessivamente 2.569 e rappresentano il 6,6 per cento della popolazione straniera locale, contro i 745 bambini stranieri di dieci anni prima (5,3 per cento). 9 bambini stranieri su 10 di et√† inferiore ai 4 anni sono nati in Italia da genitori immigrati. Tale quota si riduce al 74,7 per cento se si considerano i bambini fino ai 10 anni compiuti e al 56,1 per cento per il totale dei minori stranieri. Info: www.provincia.bz.it/astat - mm

Am Rande des Arbeitsmarktes - Untersuchung √ľber Zeitarbeit und Arbeitslosigkeit

In Bozen ist die Studie "Am Rande des Arbeitsmarktes - Untersuchung über Zeitarbeit und Arbeitslosigkeit ausländischer Arbeitskräfte in Südtirol" vorgestellt worden. In der Studie, die vom ESF mitfinanziert worden ist, werden die Folgen der Wirtschaftskrise auf die ausländischen Arbeitskräfte im Land beleuchtet, wobei den Phänomenen Leiharbeit und Arbeitslosigkeit ein besonderes Augenmerk gilt. In die Untersuchung einbezogen wurden neben Vertretern der Arbeitswelt - Gewerkschaften, Arbeitgeber-Verbände, Arbeits-Institutionen - auch 60 ausländische Arbeitskräfte, deren "Werdegang" und Strategien auf dem Arbeitsmarkt in der Krise verfolgt worden sind. Info: Paolo Attanasio, Tel. 329.0841814; www.sviluppolocaleedizioni.org - al

Generationen

Kinder und Jugend

Traumatherapie und Pädagogik: Erfolgreiche Fachtagung des Kinderdorfes

Kinderdorf-Direktor Heinz Senoner freut sich über das rege Interesse an der Fachtagung zur Traumatherapie und Pädagogik, die am 19. und 20. Oktober im Südtiroler Kinderdorf in Brixen stattgefunden hat. 120 Teilnehmer/innen nahmen an der 2-tägigen Veranstaltung teil, um sich über die innovativen Ansätze zur trauma-orientierten Arbeit zu informieren. In den angeregten Diskussionen bestätigte sich die Einschätzung des Südtiroler Kinderdorfes, dass der Arbeit im sozialpädagogischen und medizinischen Bereich noch keine zufrieden stellenden Ansätze und Instrumente zur Verfügung stehen, um mit trauma-betroffenen Kindern und Jugendlichen zukunftsorientiert arbeiten zu können. Eben solche Ansätze und Instrumente liefern die Analysen, die Methoden und die Erfahrungswerte der Traumatherapie und der Traumapädagogik. Dem Südtiroler Kinderdorf ist es ein großes Anliegen, dass sich beide Ansätze südtirolweit verbreiten, damit alle Einrichtungen und Strukturen auch damit zum Wohl vom Schicksal schwer getroffener junger Menschen einen wichtigen Beitrag leisten können. Info: Tel. 0472 270500, info@kinderdorf.it - al

Sozialzentrum Kurtatsch: Sch√ľler/innen lernten Behinderteneinrichtungen kennen

Kinder und Jugendliche haben viele Möglichkeiten, ihre Sommerferien aktiv zu verbringen. Meist bieten Veranstalter aber nur Freizeitgestaltung an. Diese Lücke brachte den Sozialsprengel Unterland und das Sozialzentrum Kurtatsch auf die Idee, Kindern die Möglichkeit zu bieten, zwei Wochen lang im Hause mitzuhelfen und dabei Einblick in eine Sozialeinrichtung zu gewinnen. In den zwei Wochen halfen die Jugendlichen in den verschiedenen Werkstätten des Sozialzentrums mit, sie begleiteten Menschen mit Behinderung bei ihren Ausflügen, konnten deren Bedürfnisse kennen lernen. Dieses etwas andere Freizeitangebot für Mittelschulkinder ermöglichte es den Jugendlichen, Verantwortung zu übernehmen. Die Kinder haben wertvolle Erfahrungen gesammelt und das Ziel des Projektes, den Jugendlichen einen Gemeinschaftssinn zu vermitteln, scheint angekommen zu sein, denn die Rückmeldungen waren durchwegs positiv und alle äußerten den Wunsch, auch im nächsten Sommer dabei sein zu dürfen. Info: Johanna Marsoner, Tel. 0471 880315, sozialzentrum.kurtatsch@bzgue.org - al

Schule: Schritt f√ľr Schritt gemeinsam gehen - Integrationsspezifische Fortbildungen

Im Schuljahr 2010/2011 werden vom Schulamt wieder zahlreiche integrationsspezifische Fortbildungen angeboten. Die Veranstaltungen richten sich stufenübergreifend an pädagogische Fachkräfte im Kindergarten, Lehrpersonen und Mitarbeiter/innen für Integration aller Schulstufen und sollen ihnen Unterstützung in ihrer anspruchsvollen Arbeit bieten. Die Dienststelle für Unterstützung und Beratung hat die Angebote aus den Bezirken in der Fortbildungsbroschüre "Schritt für Schritt gemeinsam gehen 2010/2011" gesammelt. Die Broschüre bzw. ein Plakat mit dem gesammelten Angebot stehen online unter www.provinz.bz.it/schulamt zur Verfügung. - al

Familie

Astat: Persone e famiglie a rischio povertà in Alto Adige nel 2008

In occasione della Giornata Mondiale indetta dall'Onu contro la povertà, celebrata il 17 ottobre, e dell'Anno europeo della lotta alla povertà e all'esclusione sociale 2010, l'Istituto provinciale di statistica Astat ha pubblicato i dati relativi all'indicatore "a rischio povertà". Nel 2008 in Alto Adige il numero di persone che dispongono di un reddito familiare al di sotto della soglia di povertà è pari al 16 per cento della popolazione. La soglia della condizione "a rischio povertà" in Alto Adige corrisponde all'importo di 10.257 euro all'anno; se una famiglia ha un reddito equivalente inferiore a questo valore soglia è considerata a rischio povertà. In Alto Adige la percentuale delle famiglie a rischio povertà è del 17,9 per cento, pari a 36mila unità. La quota di famiglie a rischio povertà aumenterebbe, arrivando a 50.700 famiglie (pari al 25,3 per cento) se si considerassero i redditi delle famiglie prima dell'erogazione delle prestazioni sociali. Queste ultime hanno quindi un impatto su una rilevante percentuale di famiglie, al fine di escluderle dall'area di rischio di povertà. Info: tel. 0471 418452, www.provincia.bz.it/astat - mm

Servizio Adozioni Alto Adige: attivo da giugno, ora si presenta ufficialmente

Da giugno del 2010 è attivo il Servizio Adozioni Alto Adige, gestito dall'Azienda Servizi Sociali di Bolzano che, su delega della Provincia autonoma di Bolzano garantisce l'intervento a livello provinciale. Il Servizio coordina un gruppo di specialisti che hanno il compito non solo di accertare - su incarico del Tribunale per i Minorenni - se una coppia possiede i requisiti idonei per adottare un bambino, ma anche di fornire ai genitori adottivi aiuto e consulenza in tutte le problematiche che precedono e seguono l'adozione. Il Servizio, formato da un'equipe composta da 4 assistenti sociali e 4 psicologi, offre colloqui informativi alle coppie aspiranti, sostegno alle coppie nella fase di attesa dei minori, consulenza sulle tematiche legate all'adozione. Il Servizio svolge l'indagine psico-sociale, che è parte integrante del processo di adozione, sostiene le coppie nel percorso di adozione nazionale, internazionale e nel post-adozione. Il 27 ottobre è stato presentato ufficialmente. Info: tel. 0471 469684 o 401929, adozioni@aziendasociale.bz.it, www.aziendasociale.bz.it/it/1688.asp - mm

"Fattorefamiglia", non pi√Ļ quoziente familiare: la proposta del Forum delle associazioni

Il Forum delle associazioni familiari, che rappresenta 50 associazioni familiari a livello nazionale, ha lanciato una nuova proposta di riforma del sistema fiscale, il "Fattorefamiglia", capace di costruire un sistema equo per le famiglie, capace di valorizzare il grande dibattito sul quoziente familiare in corso, superandone i limiti. Il Fattorefamiglia √® un coefficiente che tiene conto del numero delle persone a carico e della situazione oggettiva della famiglia e che, moltiplicato per il reddito familiare, aiuta ad individuare una "no tax area", cio√® quella quota del reddito familiare sul quale la pressione fiscale sar√† pari allo zero. Neppure un euro pagato al fisco, insomma, per quella parte di reddito che coincide con le necessit√† primarie dei componenti il nucleo familiare: quota che, va da s√©, sar√† tanto pi√Ļ alta quanto maggiore sar√† il numero delle persone a carico (figli, coniuge, eventuali altri familiari) e quanto pi√Ļ diffuse saranno situazioni di disagio e di bisogno quali la disabilit√†, la non autosufficienza, la monogenitorialit√†, la vedovanza, e cos√¨ via. Info: www.forumfamiglie.org - mm

Senior/innen

Lana: Tagung Finanzierbare und ganzheitliche Seniorenbetreuung

Um finanzierbare und ganzheitliche Seniorenbetreuung ging es in einer Tagung am 9. Oktober in Lana. Eingeladen hatte die Sozialgenossenschaft Familien- und Seniorendienste, die ihr 40-jähriges Bestehen feiert. Vorgestellt wurde etwa das Modell der integrieren Altenpflege im "IAP Sozialzentrum" in Ludesch, Vorarlberg. Durch eine Dienstleistungs- und Organisationsplattform werden dort die älteren Menschen und pflegenden Angehörigen mit flexiblen ambulanten, teilstationären und stationären Diensten unterstützt. "Das Geheimnis ist die wirkliche und echte Vernetzung aller ambulanten und stationären Dienste", erklärte der ärztliche Leiter Klaus Zitt das Gelingen des Modells. Dorothea Weiss beleuchtete hingegen das Pflege- und Betreuungssystem in Lana. Sie zeigte auf, dass die Wege der Klient/innen und Angehörigen bis hin zum Gesamtpaket an notwendiger Betreuung meist sehr mühsam sind. In der anschließenden Diskussion wurde deutlich, dass alle Dienste gemeinsam Systempartner werden müssen. Im Sprengel Lana soll zu diesem Thema ein runder Tisch mit Vertretern sozialer und sanitärer Dienste und aus der Politik eingesetzt werden. Info: Tel. 0473 553032, fsd-lana@bzgbga.it - al

Gesundheit und Wohlbefinden

Campagna di sensibilizzazione e raccolta firme per creare un hospice a Bolzano

L'Associazione "Il Papavero-Der Mohn", nata due anni fa con lo scopo di promuovere e diffondere la conoscenza, la cultura e la ricerca delle cure palliative, intende avviare una campagna di sensibilizzazione per la creazione di un hospice a Bolzano. Secondo l'associazione le persone che soffrono di malattie gravi o incurabili hanno diritto, previsto anche per legge, alle cure palliative e ad un'assistenza adeguata in casa o in un hospice. Di recente la Commissione Politiche sociali del Comune di Bolzano ha approvato una mozione presentata da Guido Margheri di Sinistra e Libertà, accolta all'unanimità, che impegna la giunta ad attivarsi presso la Provincia. L'associazione "Il Papavero-Der Mohn" intende avviare una raccolta di firma affinchè venga finalmente realizzato un hospice a Bolzano. In questo modo si vuole attirare l'attenzione dei rappresentanti politici e informare la cittadinanza sul tema delle cure palliative. Info: tel. 0471 051909, www.ilpapaverodermohn.it - mm

Diskussionsreihe "Pflege zu Hause" in Olang, Kiens und Bruneck

Im November startet der Sozialsprengel Bruneck/Umgebung zum zweiten Mal die Diskussionsreihe "Pflege zu Hause" in Bruneck und Umgebung. Auf dem Programm stehen Themenabende über die Erfahrung von Angehörigen, die Patientenverfügung, der Umgang mit den pflegebedürftigen Menschen und die Konflikte in der Familie. Als Auftakt zur Veranstaltung sprechen einige Angehörige über ihre Erfahrungen bei einer Live-Sendung auf Radio Holiday. Die zwei folgenden Diskussionsabende werden jeweils in Bruneck, Olang und Kiens in Zusammenarbeit mit den örtlichen KVW-Ortsgruppen angeboten. Beim ersten Referat werden der Arzt Dr. Josef Franz Mahlknecht und der Leiter der Hospizbewegung Günther Rederlechner über die Patientenverfügung berichten. "Was tun, wenn der Geduldsfaden reißt", nennt sich das zweite Referat. Frau Dr. Evi Ferrarini und Frau Dr. Ingrid Windisch werden einige Gestaltungsmöglichkeiten bei Spannungen und Konflikten in der Familie aufzeigen. Genaues Programm unter www.bezirksgemeinschaftpustertal.it - mm

Sensibilisierung f√ľr eine unheilbare Krankheit: Fachkongress der Mukoviszidose-Hilfe

Es ist eine unheilbare Krankheit mit einem schier unaussprechlichen Namen: Mukoviszidose, auch als Cystische Fibrose bekannt, bedeutete noch bis vor wenigen Jahren den frühen Tod der Betroffenen. Inzwischen ist die Krankheit relativ gut therapierbar - allerdings mit enormem Aufwand und Einschränkungen. Die Südtiroler Mukoviszidose-Hilfe kämpft für eine sensible Wahrnehmung dieser schwierigen Situation und veranstaltet dazu einen Kongress am 6. November (9 bis 17.30 Uhr) auf der Haselburg in Bozen. "Im Prinzip können Mukoviszidose-Patienten heute augenscheinlich ein 'normales' Leben führen. Aber es erfordert einen großen Kraftaufwand und hohe Selbst-Disziplin", sagt die Präsidentin der Mukoviszidose-Hilfe Südtirol, Wilma Andergassen. Den Patienten sieht man die Krankheit nicht unbedingt an. Weil es "nur" 70 Patienten in Südtirol gibt, ist die Krankheit kaum bekannt und die Aufklärungsarbeit besonders schwierig. "Die Probleme sind sehr tiefschichtig. Das beginnt schon bei den bürokratischen Hürden, etwa wenn es um die Beantragung einer angemessenen Pflegestufe geht", erklärt Andergassen. Info: Tel. 338 5320360, www.mukoviszidose-bz.it - al

Agenda

Seminare/Kurse/Ausbildung

02.11. - 07.12.10 | Ma. > Corso: "I confini del corpo"

Corso di ricerca creativa sul movimento e introduzione alla Danzaterapia a cura di "teatroBlu". Luogo: Teatro Cristallo, Bolzano. Ore: 19-20.30. Accanto all'approccio alla disciplina una parte del corso sarà riservata ad aspetti correlati all'utilizzo dei linguaggi della corporeità in progetti in ambito educativo e sociale. Info/iscrizioni: tel. 347 1563630 o tel. 0471 202016, prenotazioni@teatrocristallo.it - al

08.11.10 | Lu. > Corso di turismo accessibile

Il corso vuole fornire le competenze necessarie per progettare, realizzare e gestire attività turistiche per persone disabili, anziani o affette da patologie che necessitano di una particolare attenzione per l'attività fisica. Il corso partirà la 2a settimana di novembre ed è composto da due moduli di 60 ore ciascuno (tot. 120 ore); il costo del corso è di 240 euro. Info: tel. 0471 288003, cls@cls.bz.it - al

08.11.10 | Mo. > Infoabend zum Grundlehrgang "Thérapie Sociale" nach Charles Rojzman

Rassismus und Gewalt sind ein brisantes gesellschaftliches Thema. Diese Basisausbildung setzt sich in erster Linie mit den verschiedenen Formen der rassistischen Gewalt auseinander. Der Ansatz von Th√©rapie Sociale ist interdisziplinär, d.h. er verbindet Psychologie, Soziologie und Anthropologie zu einem wirksamen Instrument, um einen konstruktiven Weg aus Rassismus, Fremdenangst und Gewalt zu finden. Die Infoveranstaltung findet um 20 Uhr, im KVW Bozen, statt. Info: KVW, Tel. 0471 300213, www.kvw.org - mm

Vortrag/Tagung

28.10.10 | Do. > Tagung "Verantwortlichkeit im Kinder- und Jugendschutz"

Um Fragen zur Verantwortlichkeit im Kinder- und Jugendschutz geht es bei einer Fachtagung des Landesamtes für Familie, Jugend und Familie. Es referieren Staatsanwältin Donatella Marchesini und die Sozialassistentinnen Isabella Mastropasqua und Simonetta Cavalli, beide im Vorstand der nationalen Berufskammer der Sozialassistenten und mit langjähriger Erfahrung im Kinder- und Jugendschutz. In dieser Fortbildungsinitiative des Familien- und Sozialressorts werden besonders die professionellen, zivil- und strafrechtlichen Aspekte der Arbeit im Kinder- und Jugendschutz beleuchtet. Die Veranstaltung richtet sich vor allem an das Fachpersonal der Sozialdienste. Zeit: 9-12.30 Uhr. Ort: Innenhof des Palais Widmann im Landhaus 1 in der Crispistraße 3 in Bozen. Programm zum Download. Anmeldung: Sabine Krismer, Tel. 0471 418238, E-Mail sabine.krismer@provinz.bz.it - al

28.10.10 | Do. > Diskussionsabend: "Luxemburg: zuhause unter Ausländern"

Wie geht es einem Land, in dem fast jeder zweite Ausländer ist (44,5 Prozent)? Was bedeutet es "Mitbürger" zu sein, wie geht es den Einheimischen unter lauter Fremden? Ist Luxemburg eine Ausnahme oder unsere Zukunft? Es spricht und diskutiert Marie-Christine Wirion von der Dienststelle für Solidarität und Integration der Fondation Caritas Luxemburg. Ort: Bozen, Caritas-Hauptsitz, Sparkassenstraße 1, IV. Stock. Zeit: 19 Uhr. Info: Caritas Flüchtlingsberatung, Tel. 0471 972335, oskar.schweigkofler@caritas.bz.it - mm

29.10.10 | Fr. > Tagung "20 Jahre psychologische Dienste in S√ľdtirol"

Im Jahr 1990 wurden in den vier Gesundheitsbezirken des Südtiroler Sanitätsbetriebes die psychologischen Dienste eingerichtet. Zum 20-jährigen Bestehen organisiert die Abteilung Gesundheitswesen, in Zusammenarbeit mit der Psychologenkammer der Provinz Bozen, die Tagung "20 Jahre psychologische Dienste in Südtirol". Zeit: 9-13 Uhr. Ort: Schloss Maretsch, Bozen. Dabei wird Rückschau auf die Entstehungsgeschichte der psychologischen Dienste gehalten, deren Tätigkeitsschwerpunkte und die lokale Realität der psychologischen Versorgung durch öffentliche oder vertragsgebundene Einrichtungen sowie Freiberufler/innen aufgezeigt. Zielgruppe der Veranstaltung sind Psycholog/innen und Ärzt/innen. Für die Teilnahme ist eine schriftliche Anmeldung notwendig. Info: Peter Santa, Amt für Gesundheitssprengel, Tel. 0471 418087, peterpaul.santa@provinz.bz.it - al

06.11.10 | Sa. > People First: Was wird sein, wenn unsere Eltern alt und krank werden?

Viele Menschen mit Lernschwierigkeiten leben bei ihren Eltern und werden von ihnen unterstützt, wenn sie Hilfe brauchen. Manche Eltern haben bereits ein hohes Alter erreicht. Andere werden es in wenigen Jahren erreichen. Was wird sein, wenn die Eltern alt und krank werden? Im Workshop können Menschen mit ähnlichen Problemen diskutieren, wie man diese Probleme lösen kann. Ort: Kaltern, Ferienhof Masatsch. Zeit: 14-18 Uhr. Info: People First Südtirol, Tel. 0471 062527, peoplefirst@lebenshilfe.it - mm

16.11.10 | Di. > Dialoghi sulle politiche sociali: incontro finale

In presenza del Presidente della Giunta Durnwalder e di tutti i relatori degli incontri precedenti (Rettore Walter Lorenz, Prof. Gottfried Tappeiner, Sepp Stricker e Don Paolo Renner) si analizzeranno e completeranno i risultati sulla base di un documento che riassume una sintesi delle 10 tesi. Luogo: Eurac. Ore: 18.30. Info: tel. 0471 418222, www.provincia.bz.it/politiche-sociali - mm

Kultur und Freizeit

30.10.10 | Sa. > "Fa' la cosa giusta": fiera del consumo critico e degli stili di vita sostenibili

Prodotti biologici, stand gastronomici, offerte di associazioni e informazioni su come ridurre l'impatto ambientale del proprio stile di vita: la fiera offre soluzioni per famiglie e consumatori che vogliono mettere pi√Ļ attenzione nei loro acquisti. Luogo: Trento, Trento Fiere, via Briamasco. Ore: 9-19. Info: Trentino Arcobaleno, tel. 0461 261644, www.trentinoarcobaleno.it - mm

Verschiedenes

29.-31.10.10 | Sledgehockey - Torneo Internazionale - Internationales Turnier

Una buona occasione per vedere Sledgehockey di altissimo livello live: torneo Internazionale in Val di Non con le squadre della Germania, Republica Ceca, Italia. Luogo: Fondo, Palasmeraldo. Info: Gruppo Sportivo Disabili Alto Adige, tel. 0471 353334, info@sgks.bz.it - al