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Newsletter

Newsletter 'social' - Nr. 5|2004 vom 08.12.2004

Die Herausgabe des Newsletter "Social" seitens des Dachverbandes wurde Ende 2010 aus Kostengründen eingestellt.
Als Dachverband für Soziales und Gesundheit mit derzeit 46 angeschlossenen Organisationen erlauben wir uns, auf unser Rundschreiben hinzuweisen, welches über Aktuelles in den Organisationen, Diensten, Arbeitsgruppen und Gremien des Dachverbandes Auskunft gibt und ca. monatlich erscheint.

Inhalt

Editorial

Panorama

ChancenGleichheit

Frauen

Menschen mit Behinderung

Migration

Kinder und Jugend

Familie

Senior/innen

Gesundheit und Wohlbefinden

Seminare/Kurse/Ausbildung

Vortrag/Tagung

Kultur und Freizeit

Verschiedenes

Editorial

Gutes tun - nicht nur zur Weihnachtszeit!

Es ist offensichtlich, wir haben einen Drang zum Gutsein. Und viele möchten uns dabei behilflich sein. Inflationär scheint derzeit das Aufkommen von Initiativen zur Wohltätigkeit im Land und auch zu Gunsten anderer Regionen auf der ganzen Welt, die unterstützt werden sollten. Und immer wird an unsere Solidarität appelliert. Warum auch nicht? Ist nicht Weihnachten das Fest der Liebe? Es ist es. Aber Soldarität darf nicht komprimiert werden, auf einige Wohltaten zu bestimmter Zeit. Wo unsere Mitverantwortung gebraucht wird, gibt es selten Saisonen. Wer beruflich oder ehrenamtlich im Sozialwesen tätig ist, weiß das. Gutsein ist wichtig, je mehr desto besser. Advend und Weihnachten bieten eine gute Gelegenheit, aufmerksam zu machen, Mitstreiter/innen zu gewinnen, Geld zu sammeln. Verantwortung teilen geht einen Schritt weiter, heißt nachfragen, dran bleiben, auch wenn Weihnachten vorbei ist. Wenn Gutsein auch dann weitergeht, hat Weihnachten gewirkt, ist von der Botschaft etwas angekommen. Mehr als ein frommer Wunsch also für diese Zeit. - gl

Panorama

Große Koalition zur besseren Arbeitseingliederung von benachteiligten Menschen

Trotz verschiedenster Programme und Schutzbestimmungen scheint es für manche Personengruppen immer noch nicht möglich, ein geregeltes Arbeitsverhältnis einzugehen, welches ihren Möglichkeiten entspricht und von Dauer ist. Doch der Wille ist da, diese Situation erneut zu beleuchten und möglichst bald Vorschläge vorzulegen, welche Situationen noch verändert werden müssen und welchen Einrichtungen hier spezifische Aufgaben zukommen. Bei einem Fachgespräch, welches auf Einladung der zuständigen Landesräte Theiner und Gnecchi am 24.11. zustande gekommen war, nahmen Vertreter/innen der Abteilungen Sozialwesen, Arbeit und Genossenschaftswesen, der Dachorganisationen der Sozialverbände und der Sozialgenossenschaften und als Experte der Dekan der Wirtschaftsuniversität Trient, Prof. Brorzaga teil. Bis Ende Jänner sollen nun in einer kleinen Fachgruppe konkrete Maßnahmen ausgearbeitet und vorgeschlagen werden. Info: Dr. Cristina Michelini, Abtg. Sozialwesen, Tel. 0471 411673, cristina.michelini@provinz.bz.it - gl

Fragen und Informationen zur Bewusstseinsbildung über umstrittene Themen

Das Landeskomitee für Ethik hat mit der Aktion "Mensch oder was sonst?" eine "Bioethische Fragereihe zum Lebensbeginn" gestartet. Im Dezember und Januar wird öffentlich über das Bürgernetz und Anzeigen in Medien, jeweils eine Frage der Woche gestellt. Informiert wird über strittige Themen wie die Pille danach, Abtreibung: Schutz der Mutter - Schutz des Embryos, Genetische Präimplantationsdiagnostik oder aktuell die Frage der Woche, was mit eingefrorenen Embryonen geschehen soll. Online werden in Dossiers kurze verständliche Informationen über diese umstrittenen Themen gegeben über die viel geredet wird, ohne wirklich darüber Bescheid zu wissen. Neben rechtlichen Informationen stehen medizinische, neben religiösen stehen laizistische Standpunkte. Abgerundet werden die Dossiers mit interessanten Links und weiterführenden Quellen. Die Bürger/innen können auch selbst Fragen zu den Themen stellen. Info: Sekretariat des Landesethikkomitees, Tel. 0471 411614, www.provincia.bz.it/sanita/bioetica/index_d.htm - al

Volljährig, was nun?

Mit dem Erreichen der Volljährigkeit erlangt jede Person volle Handlungsfähigkeit und wird voll mündig. Dies gilt auch für Menschen mit einer geistigen Behinderung: bisher durch die Eltern vertreten, stellt sich dann die Frage, was ist zu tun, um sie vor nachteiligen Handlungen zu schützen. Auch psychisch Kranke oder ältere Menschen, die aufgrund einer Erkrankung nicht mehr in der Lage sind ihre Interessen zu wahren, brauchen angemessenen Schutz. Für Familien und betroffenen Person ist die Entmündigung ein sehr schwieriges Thema, da es sich dabei um einen nicht unerheblichen Eingriff in die Selbstbestimmung einer Person handelt. Im Dachverband der Sozialverbände wird derzeit seitens der Betroffenenorganisationen eine Fachdiskussion zum Thema Alternativen zur Entmündigung geführt, wobei es ein Anliegen aller ist, dass den betroffenen Personen größtmöglicher Schutz mit möglichst geringer Einschränkung der Entscheidungsfreiheit gewährt wird. Große Hoffnung setzen die Familien in die neue Figur des Sachwalters, welche im Jänner 2004 durch ein Staatsgesetz eingeführt wurde. Eine praktische Hilfe und einen Überblick über die gesetzlichen Möglichkeiten gibt eine Broschüre des Dachverbandes, die demnächst erscheinen wird. Info: Dachverband der Sozialverbände, Tel. 0471 324667, info@social-bz.net - mt

SOLIDARIS genehmigt 5 Projekte

Die zeitweilige Bietergemeinschaft SOLIDARIS hat im Frühjahr 2004 den Auftrag des Europäischen Sozialfonds (ESF) übernommen, einen Fonds zu verwalten, mit dem die berufliche und soziale Wiedereingliederung von sozial benachteiligten Personen gefördert wird. Der Fonds beläuft sich für den Zeitraum 2004 - 2005 auf 885.921,00 € und im Rahmen der ersten Ausschreibung durch SOLIDARIS konnten kürzlich fünf Projekte von fünf verschiedenen sozialen Organisationen genehmigt werden. Die zweite Ausschreibung wurde am 01.11.2004 veröffentlicht. Interessierte Organisationen und Personen können ihre Anträge innerhalb 31.12.2004 einreichen. Informationen zu den Kriterien, Ausschreibungsterminen und Ansuchen gibt es unter Tel. 0471 260265, www.solidaris.it - mt

Zeitbank in Sterzing gegründet

In Sterzing wurde eine Zeitbank gegründet. Sie wird bei der Gemeinde Sterzing angesiedelt sein. Die Zeitbank ist eine Hilfe zur Selbsthilfe ohne Gewinnabsicht. Info: Christine Haller, Tel. 0472 766322 - al

Caritas Telefonseelsorge weitet Öffnungszeiten aus

17 Stunden durchgehend ist die Telefonseelsorge der Caritas ab sofort zu erreichen: von 8.00 Uhr früh bis 1.00 Uhr nachts versuchen ausgebildete Freiwillige unter Tel. 840 000481, Menschen in schwierigen Lebenssituationen aufzufangen, ihnen zuzuhören und mit ihnen nach Problemlösungen zu suchen. Möglich wird die erweiterte Erreichbarkeit durch die Aufnahme von weiteren 20 Freiwilligen, die ihre siebenmonatige Ausbildung jetzt abgeschlossen haben. Der Dienst ist anonym und kann aus ganz Südtirol zum Preis von 10 Cent pro Gespräch (unabhängig ob Festnetz oder Handy) angewählt werden. Geplant ist künftig ein 24-Stunden-Dienst, deshalb werden ab sofort schon wieder neue Freiwillige gesucht, die ab dem nächsten Frühjahr eine fundierte Ausbildung absolvieren sollen. In einem Jahr soll der telefonische Dienst dann rund um die Uhr erreichbar sein. Info: Caritas, Tel. 0471 304361, www.caritas.bz.it - al

Nachweis für soziales Ehrenamt: Sozialverbände starten gemeinsame Aktion

Mit einem einheitlichen Nachweis, in dem ehrenamtlich geleistete Tätigkeiten bei sozialen Organisationen bezeugt werden, möchten der Dachverband der Sozialverbände und die angeschlossene Vereine künftig dazu beitragen, dass dieses Engagement mehr wahrgenommen wird. So ist es vorgesehen, dass der Nachweis als Bildungsguthaben für Schulen und Studienlehrgänge dienen und auch bei Bewerbungen als eigenes Kriterium berücksichtigt wird. Damit auch die Qualität des geleisteten Ehrenamtes sichergestellt ist, haben die beteiligten Vereine eine gemeinsame Basis zur Grundausbildung festgelegt, die neben den verbandsspezifischen Inhalten in Form von Kursen oder individueller Bildungsprogrammen an die Freiwilligen vermittelt wird. Die Initiative wurde anläßlich des Tages des Ehrenamtes am 5. Dezember vorgestellt. Info: Dienststelle für soziales Ehrenamt im Dachverband, Tel. 0471 324667, http://volontariat.social-bz.net - gl

Ein Jahr Freiwilligenbörse der Caritas

Die Freiwilligenbörse feierte ihren ersten Geburtstag. Anlässlich des Internationalen Tages der Freiwilligenarbeit hatte die Caritas das Online-Angebot am 5. Dezember 2003 ins Netz gestellt. Freiwillige, die sich im Sozialbereich engagieren möchten und Organisationen, die Freiwillige suchen, können sich unter www.freiwilligenboerse.it kundig machen, dort treffen Angebot und Nachfrage aufeinander. 70 Freiwillige wurden im ersten Jahr vermittelt, vierzig Organisationen und Vereine suchten auf der Homepage nach freiwilligen Mitarbeiter/innen. Info: Dienststelle Freiwilligenarbeit und Pfarrcaritas, Tel. 0471 304332 - al

Zwei weitere Organisationen ziehen ins HomeCenter um

Neuer Sitz für den Arbeitskreis Eltern Behinderter (AEB) und den Verband Angehöriger und Freunde psychisch Kranker: sie ziehen um ins "HomeCenter" in der Bozner Galileo-Galilei-Str. 4. Telefon, Fax und Internetadresse bleiben jeweils unverändert. Der AEB präsentiert ausserdem eine neue Homepage: www.a-eb.net. Info: AEB, Tel. 0471 289100, info@a-eb.net; Verband Angehöriger und Freunde psychisch Kranker, Tel. 0471 260303, labyrinth@handynet.bz.it - al

Neues Profil für Verwaltungsberatung im DSS: Sparkasse-Stifung hilft beim Aufbau

Wer in sozialen Organisationen arbeitet, spürt es zunehmend: Immer wichtiger wird es, über Gesetzgebung, Regelungen und Vertragswesen Bescheid zu wissen. Professionelles Wissen braucht es auch für organisatorische Fragen, für Steuer- und Buchhaltung und nicht zuletzt für bürotechnische Angelegenheiten. Nach einer einjährigen Aufbauphase wurde nun der Dienst für Sozialorganisationen als entsprechende Anlaufstelle im Dachverband eingerichtet. Er soll Anfang kommenden Jahres öffentlich vorgestellt werden. Der Präsident der Stiftung Südtiroler Sparkasse, die die Einrichtung dieses Dienstes mitfinanziert hatte, traf kürzlich mit der Vorsitzenden im Dachverband, Ida Lardschneider zusammen. Im Gespräch wurde festgestellt, dass die wertvolle Arbeit der Sozialorganisationen dahingehend gestärkt werden soll, dass Expertenwissen zum Non-Profit-Bereich ohne große Spesen zur Verfügung stehen soll und so zu eine qualifizierten und kontinuierlichen Arbeit beiragen kann. Info: Tel. 0471 324667, info@social-bz.net - gl

Direkte Demokratie: Volk soll entscheiden

In einem offenen Brief an die Landtagspräsidentin Veronika Stirner-Brantsch fordert die Initiative für mehr Demokratie dazu auf, das Volk in einer Volksabstimmung darüber entscheiden zu lassen, welcher von den beiden Vorschlägen zur Regelung der Direkten Demokratie rechtskräftig werden soll. Nur so sei garantiert, dass ein Gesetz nicht nur mit der üblichen Mehrheit im Landtag verabschiedet wird, sondern ein Gesetz entsteht, das von der Bevölkerung gewollt und getragen wird. Info: Initiative für mehr Demokratie, Tel. 0471 324987,
www.dirdemdi.org - al

Hilfsbedürftigen Menschen größtmögliche Autonomie sichern

Eine rege Fachdiskussion zum Thema "Entmündigung und Sachwalterschaft" findet derzeit im Dachverband der Sozialverbände statt. Die Figur des Sachwalters wurde mit Staatsgesetz im Januar 2004 eingeführt. Betroffene, Eltern und Angehörige haben in dieses Gesetz große Hoffnungen gesetzt. Für die Anwendung sind verschiedene Behörden zuständig, bislang wurde aber erst wenig über diese neue Alternative zur Entmündigung informiert. Verschiedene Organisationen wie der Verein Angehörige und Freunde psychisch Kranker, der Verein Lichtung, der Arbeitskreis Eltern Behinderter, die Arbeitsgemeinschaft für Behinderte, der Landesverband Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung mit der Selbstvertretungsgruppe People First und die Genossenschaft Lebenshilfe haben nun mit Monika Thomaser, der Koordinatorin des Dienstes für Sozialorganisationen des Dachverbandes eine Informationsbroschüre erarbeitet, in der die wichtigsten Informationen und Entscheidungshilfen geboten werden. Die Broschüre wird demnächst vorgestellt. Info: Dachverband der Sozialverbände, Tel. 0471 324667, info@social-bz.net - al

ChancenGleichheit

Für Vielfalt, gegen Diskriminierung - Werkzeug für den Schutz am Arbeitsplatz

Mit der Kampagne "For Diversity. Against Diskrimination" tritt die Europäische Kommission gegen Diskriminierungen von Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Religion, Behinderung, Alter oder ihrer sexuellen Orientierung ein. Im Frühjahr stellte sie einen "Werkzeugkoffer" speziell für den Bereich Arbeit vor. Er informiert über die neuen EU-Gesetze, berät Opfer, wie sie am Besten auf Diskriminierung reagieren und die Gesetze zu ihrem Schutz nützen. Durch Beispiele (Good Practices) zeigt er, wie Vielfalt in Betrieben gefördert werden kann, ein Kurzfilm macht das Thema anschaulich. Die Nachfrage ist hoch, über 60.000 Unternehmen und soziale Organisationen in ganz Europa haben den Werkzeugkasten bereits erhalten, er sei auch als Material für Seminare und Workshops ideal, schreiben Mitarbeiter/innen der Kampagne. Man kann ihn kostenlos unter www.stop-discrimination.info/index.php?id=3958 bestellen. - bs

Gerechte Verteilung der Mittel: Gender-Schulung fortgesetzt

Mit der geschlechtergerechten Verteilung der Finanzmittel, dem so genannten "Gender Budgeting" befassten sich Führungskräfte der Landesverwaltung bei einer Fortbildungsveranstaltung in Bozen. "Gender Budgeting sollte als Instrument für mehr Verteilungsgerechtigkeit und eine bessere Zielgruppenorientierung eingesetzt werden, damit die Mittel effizient und transparent verteilt werden können", so die Referentin der Veranstaltung, die Münchener Diplom-Soziologin Johanna Zebisch. Mit Hilfe einer geschlechtergerechten Haushaltssteuerung könnten benachteiligende Strukturen abgebaut werden, so die Referentin. Sie brachte neben der geschlechtsspezifischen auch andere Formen der Ungleichbehandlung ins Spiel – wie Benachteiligungen oder Bevorzugungen aufgrund von Klassen- oder Schichtzugehörigkeit, von ethnischer oder religiöser Zugehörigkeit, oder auch wegen des Alters. Unterlagen und Info: Frauenbüro, Tel. 0471 411180, frauenbuero@provinz.bz.it - al

Frauen

Pari Opportunità: la "Tratta delle donne" una schiavitù senza diritti

Prostituzione: una vera e propria economia sommersa, che fa parte del prodotto interno lordo di molti paesi poveri ancorati alla cronicità del sottosviluppo. In tali contesti i rappresentanti del governo, della giustizia, degli organi di polizia, si sa, anziché combattere le patologie di un sistema, sostengono i carnefici. Alla mercificazione umana collabora una rete capillare di mediatori, "formatori", albergatori, falsificatori di documenti... Uomini, ma anche donne: vittime esse stesse di violenze inenarrabili, si trasformano in aguzzini spietati, avanzando nelle "carriere" dell'inferno. Nel corso del Convegno organizzato dal Comitato Pari Opportunità a Bolzano, il Procuratore Cuno Tarfusser ha esposto le incongruenze della giustizia italiana: "Di fronte alle storie, alle denunce delle poche che riescono a fuggire, le indagini spesso si arrestano per la mancanza di collaborazione da parte dei governi conniventi con le organizzazioni criminali; per l’impossibilità di raccogliere prove, pertanto, molti reati restano impuniti. La macchina della nostra giustizia è troppo sofisticata: nello sforzo di tutelare i diritti dell'imputato, non è in grado di difendere le vittime; abbiamo bisogno di leggi mirate, strumenti operativi efficaci.“ Per combattere le forme moderne della schiavitù, occorre guarire anche le patologie dei nostri sistemi. Info: Servizio Donna, tel. 0471 411180, www.provinz.bz.it/arbeit/frauenbuero/index_i.asp - sm

Menschen mit Behinderung

Im neuen Jahr Priorität für die Arbeitseingliederung von Menschen mit Behinderung

Schwerpunkt der Arbeit im kommenden Jahr werde die Verbesserung der Arbeitseingliederung von Menschen mit Behinderung sein, so Landesrat Richard Theiner anlässlich des Internationalen Tags der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember. Man sei allen Betroffenen schuldig, nicht nur die notwendigen Schritte für die Ausbildung sondern auch für die effektive Arbeitsintegration zu setzen. "Das ist nicht nur ein soziales Anliegen, sondern macht auch volkswirtschaftlich Sinn und ist für das Selbstwertgefühl der Betroffenen unbezahlbar", so Theiner. Patentrezept gebe es keines, man setze aber auf die Kooperation mit der Privatwirtschaft. Der Landesrat schlägt vor, Betriebe, die in diesem Bereich soziale Verantwortung zeigen, bei der Wirtschaftsförderung besonders zu berücksichtigen. Info: Amt für Menschen mit Behinderung und Zivilinvaliden, Tel. 0471 411700, www.provinz.bz.it/sozialwesen/2403 - al

Tagung Berufsausbildung - Arbeitseingliederung

Am 19. November luden der Arbeitskreis Eltern Behinderter (AEB) und das Amt für Menschen mit Behinderungen ins Kolpinghaus Bozen zu einer Tagung, bei der es um die Eingliederung von Menschen mit Beeinträchtigungen in die Südtiroler Arbeitswelt ging. Zentrales Thema der Veranstaltung war die von den Betroffenenorganisationen schon seit langem geforderte Umsetzung der Teilqualifikation. Landesrätin Luisa Gnecchi berichtete, dass die Anerkennung der Teilqualifikation kürzlich in der Landesarbeitskommission besprochen wurde. Im Rahmen der Novellierung des Lehrlingsgesetzes werden nun Möglichkeiten zur konkreten Umsetzung geprüft, damit auch Menschen mit Beeinrächtigungen gemäß ihren Kenntnissen und Fähigkeiten ihren Beitrag in der Arbeitswelt leisten können. Info: AEB, Tel. 0471 289100, www.a-eb.net; Amt für Menschen mit Behinderungen, Tel. 0471 411700, www.provinz.bz.it/sozialwesen/2403 - mt

'Il mondo del lavoro - Una piccola guida per grandi scelte'

È in distribuzione il nuovo manuale 'Il mondo del lavoro - Dalla formazione al lavoro - Una piccola guida per grandi scelte' che offre in forma semplice e comprensibile alcune tra le principali indicazioni sul tema. Non si tratta di un testo tecnico, ma sarà utile per fornire indicazioni di base accessibili a tutte le persone in fase di inserimento mirato scolastico e lavorativo ed alle loro famiglie. Per la redazione del manuale ha collaborato un apposito gruppo di lavoro composto da: Federazione Provinciale delle Associazioni Sociali, Ufficio provinciale Servizio Lavoro, Lebenshilfe, Ripartizione 20 - Schulische und berufliche Integration, Ripartizione 21 - Formazione Individualizzata. Copie della pubblicazione sono disponibili presso la sede della Federazione a Bolzano, in via Streiter 4, tel. 0471 324667, info@social-bz.net - st

Disabili e lavoro agricolo

È stata approvata dal Comitato Tecnico del Ministero dei Trasporti e delle Infrastrutture la bozza del Decreto che permetterà ai disabili di condurre trattori e macchine agricole. Il Decreto fa riferimento all'Articolo 124 comma 2 del codice della strada, e attende solo la firma del Ministro Lunardi per divenire operativo. Il provvedimento, che autorizza all'uso delle macchine agricole le persone che già possiedono la patente speciale, consentirà ai disabili l'inserimento nel lavoro agricolo. www.infrastrutturetrasporti.it - al

Migration

Tagung (2) - "Migrant/innen an die Uni", fordert Andrea Rainieri (DS)

Das Bossi-Fini-Gesetz bindet die Aufenthaltsgenehmigung von Migrant/innen an einen Arbeitsplatz. Meist verrichten sie "niedere" Jobs und nehmen prekäre Arbeitsverhältnisse in Kauf - dies erschwert es ihnen, zu studieren oder sich (weiter) zu spezialisieren. Einwanderer/innen werde dadurch der Zugang zu (Weiter-)Bildung verwehrt, zur gleichen Zeit beklage die Confindustria aber einen großen Mangel an spezialisierten Fachkräften, sagte Andrea Rainieri, Verantwortlicher der Abteilung Wissen und Bildung der italienischen Linksdemokraten auf der Tagung über Einwanderungspolitik in Bozen. Italien könne es sich nicht leisten, seine Migrant/innen "klein" zu halten, sondern müsse ihr Potiential nutzen, gerade auch, wenn es international mithalten wolle: "Im internationalen Netz sind Austausch und Partnerschaft wichtig." Rainieri fügt als Beispiel die immer stärker werdende Wirtschaftmacht China an. Während in Deutschland 135.000 Chines/innen studierten, seien es in Italien gerade einmal eine Hand voll. - bs

Tagung Einwanderungspolitik (1) - Ein Kurs zum Start ins Leben in Südtirol?

Die Politik zur Einwanderung werde stark ideologisiert, so der Tenor auf der Tagung anfangs Dezember in Bozen, umso wichtiger seien deshalb Zahlen und Fakten und die Monitoring-Arbeit von Beobachtungsstellen für Einwanderung. Davon gibt es sieben in ganz Italien, eine seit kurzem in Bozen. Ihre Daten zeigen, wo Migrant/innen integriert oder ausgeschlossen werden, und werden künftig die lokale Einwanderungspolitik widerspiegeln, die Barbara Repetto, Direktorin der Abteilung Italienische Berufsbildung skizzierte. Ein Detail: Anders als in Österreich oder Deutschland gibt es in Südtirol bisher noch kein einheitliches, verpflichtendes Ausbildungsprogramm, das es Migrant/innen erleichtert, sich zu integrieren. Die Abteilung arbeite aber nun am Konzept für einen 50-stündigen Grundkurs, an einer Art Einführung ins Leben in Südtirol, mit Sprachunterricht. Unterlagen zur Tagung "Lokale Einwanderungspolitik: Antidiskriminierungs- und Beobachtungsstellen, Mediation und Integration" in der Beobachtunggstelle für Einwanderung: Matthias.Oberbacher@provinz.bz.it, Tel. 0471 414435. - bs

Generationen

Kinder und Jugend

Junge Reisende

Bald finden Jugendliche oder Familien, die preiswert reisen möchten, auch in Bozen eine attraktive Unterkunft. Anfang 2005 wird die Jugendherberge in Bozen ihre Tore öffnen und für etwas mehr internationalen Wind in der Stadt sorgen. Es ist die vierte Jugendherberge im Land, nach Brixen, Toblach und Meran. Info: www.jugendherberge.it; www.ostello.bz - bs

Prävention "Pit Stop" - Nach einem Sommer in der Szene

Was ist "Pit Stop"? An einem eigenen Stand, einer Art "Boxen-Stopp", können Jugendliche den Rhythmus von Partys und Konzerten unterbrechen, wie bei der Formel 1 eine Pause machen und sich mit Wasser, Obst und Süßigkeiten erfrischen. Info-Material über Drogen und Gesundheit liegt auf, das für die jungen Partyfreaks gemacht und geschrieben ist, in einer zeigemäßen Ästhetik, informativ, sachlich, aber auch einfühlsam. Wenn Jugendliche es wollen, sind Jugendarbeiter/innen als Ansprechpartner für sie da. Auch jene, die oft einsam mit sich herumschleppen, dass ihr Vater oder ihre Mutter alkoholkrank ist, finden erste Informationen, wie sie damit umgehen können. Im "Pit Stop" können Jugendliche auch ihren Alkoholspiegel testen lassen und sich über ihren Konsum bewusst werden. Das Forum Prävention und der Betrieb für Sozialdienste Bozen stellen das neue Präventionsprojekt nun offiziell vor: am Donnerstag, 16.12., im Jugendzentrum Papperlapapp, Bozen, 18.00 Uhr. Info: Forum Prävention, Tel. 0471 324801, www.forum-p.it - bs

Familie

Sparisce il "bonus figli", arriva la riforma del fisco

Con la riforma fiscale non saranno più corrisposti i 1.000 euro alle famiglie, nemmeno al secondo figlio. Questa misura di sostegno al reddito delle famiglie italiane era stata introdotta il 1° dicembre del 2003, e fino ad oggi è stata richiesta da 220mila nuclei familiari. Ultimamente si parlava addirittura di un’estensione dell’incentivo ai primogeniti, ma a quanto pare è prevalsa l’esigenza di riordino della materia fiscale, come ha spiegato il Sottosegretario al Welfare Grazia Sestini sulle pagine del Sole24Ore del 29 novembre. "L’anno scorso lo abbiamo introdotto come misura sperimentale, soprattutto per dare un segnale politico di attenzione al problema della scarsa natalità. Alla luce di una riforma complessiva del Fisco il discorso cambia". Non sarebbero mille euro a risolvere i problemi delle famiglie. Info: www.welfare.gov.it - bs

Konkrete Vorschläge zur Stärkung elterlicher Kompetenzen

Bunt ist die Zusammensetzung einer von der Landesregierung beauftragten Kommission 'zur Stärkung elterlicher Kompetenz und zur Weiterentwicklung der Bildungsqualität im Kindergarten' und bunt ist auch das Ergebnis, welches diese mit LR Sabina Kasslatter und LR Otto Saurer hinsichtlich ihres ersten Teilauftrags präsentierten: Familie ist im Wandel, löst sich von traditionellen Bildern und beinhaltet heute völlig neue Aspekte. Verschiedene Dienste und Institutionen begleiten Eltern in ihrer Erziehungsaufgabe. Bildungsangebote gibt es bereits heute viele, aber sie erreichen nicht alle und sie scheinen auch wenig aufeinander abgestimmt. Es wird eine koodinierende Stelle angeregt, die darüber hinaus auch zusätzliche Bedürfnisse wahrnimmt und entsprechende Anregungen unterbreitet. Nicht zuletzt sollen Eigeninitiative und Qualitätsbewußtsein zur Elternbildungsarbeit gefördert werden. Dossier und Info: Deutsches Schulamt, Tel. 0471 415555, SA.Schulamt@schule.suedtirol.it - gl

Laives: in un progetto le esperienze, le tematiche, i bisogni delle famiglie affidatarie

Presso il Distretto socio-sanitario di Laives è in corso un progetto in collaborazione con la cooperativa "Casa Bimbo-Tagesmutter" rivolto alle famiglie ed alle persone affidatarie; accanto ad un'attività di formazione con esperti in ambito pedagogico, psicologico, legale, vengono proposti interventi strutturati secondo le modalità dell'auto mutuo aiuto, mentre un servizio di sportello offre quotidianamente un servizio di consulenza. "L'affido richiede alle famiglie un notevole impegno a livello di investimento personale; è importante offrire un supporto adeguato per valorizzare le risorse e favorire la comunicazione e lo scambio delle esperienze. I partecipanti manifestano nello specifico il bisogno di elaborare l'ambito della relazione, la dimensione interculturale dell'esperienza, il rapporto con le famiglie di origine, aspetti legali", afferma la pedagogista Chiara Marini, referente Tagesmutter del progetto. Il prossimo incontro è previsto per il 28.01.2005. Info: Cooperativa Tagesmutter, tel. 0471 953348. - sm

Senior/innen

Betreuung von Pflegebedürftigen: Gesundheitsressort gibt Überblick

Sowohl spezialisierte Heime als auch Seniorenheime können in Südtirol sowohl autonome wie auch pflegebedürftige Menschen unterbringen. Insgesamt stehen knapp 3500 Betten in 70 Alten- und Pflegeheimen zur Verfügung. Im Vorjahr wurden 3374 Personen betreut, 1284 davon sind neu in den Heimen aufgenommen worden. Die Kosten für die Aufnahme und Betreuung in den Heimen teilen sich die Betroffenen und deren Familien mit den Gemeinden und den Sanitätsbetrieben. Von den Betreuten und deren Familien stammten im Jahre 2003 insgesamt 42.233.794 Euro, von den Gemeinden 11.844.721 Euro, während die Sanitätsbetriebe 54.780.464 Euro bezahlten. Info: Ressort für Gesundheit, Tel. 0471 411550 - al

Casa di riposo: la qualifica onlus si misura con il bisogno economico dell'anziano

La casa di riposo è "Onlus" se l'ospitalità non è retribuita. Nella circolare 48/E del 18 novembre l'Agenzia delle Entrate precisa la propria posizione già espressa nelle risoluzioni 189/E del 2000. Il solo fatto di gestire una casa di riposo per anziani non basta a fare assumere all'ente la qualifica di Onlus. Lo riferisce il “Il Sole24Ore”, "la qualità di soggetto ‘anziano’ secondo le Entrate non appare infatti di per sé sufficiente a ricondurre lo stesso tra i soggetti in condizioni di bisogno, destinatari naturali delle attività delle organizzazioni non lucrative. Deve essere valutata la sussistenza dell'effettivo bisogno economico del soggetto ricoverato. La prestazione sarà ancora “istituzionale” se l'anziano concorre (con i familiari o soggetti diversi dagli enti pubblici convenzionati con la Onlus) alla copertura della retta per un importo inferiore al 50%." Info: Agenzia delle Entrate, tel. 0471 443111, www.agenziaentrate.it - al

Gesundheit und Wohlbefinden

Alles über Kokainkonsum

Am 18.11.04 hat in der Eurac eine Fachtagung zum Thema "Kokainkonsum" stattgefunden. Sie wurde von der Abteilung Gesundheitswesen mit der Unterstützung des Forum Prävention organisiert und stiess beim Fachpublikum auf großes Interesse. Die Referate und eine Evaluation der Tagung sind nun auf der Webseite des Forums Prävention abrufbar: www.forum-p.it - bs

Allokation: Ressourcenverteilung aus ethischer Sicht

Um die Zuweisung der Ressourcen im Gesundheitswesen aus ethischer Sicht ging es am 3.12. bei einer Tagung des Landesethikkomitees in Bozen. Allokation bezeichnet die Verteilung von begrenzten finanziellen und sachlichen Mitteln. Im Gesundheitswesen ist Allokation aber nicht nur eine Frage der Ökonomie, sondern auch eine Frage der gesellschaftlichen Werte. Die Tagung erlaubte einen erweiternden Blickwinkel auf die Frage, was zur Gesundheit beiträgt. Die Tagungsakten und Ergebnisse werden bald schon online verfügbar sein, bzw. im Frühjahr in einer Broschüre herausgegeben. Info: Sekretariat des Landesethikkomitees, Tel. 0471 411614, www.provincia.bz.it/sanita/bioetica/index_d.htm - al

Aids: i nuovi bisogni dei pazienti secondo Pro Positiv

Un virus "dimenticato" che infetta 38 milioni di malati nel mondo; in Alto Adige una ventina di pazienti sieropositivi quest'anno, la metà di queste malate di Aids. Età media dai 30 ai 45 anni. Barbara Brunetti, collaboratrice di Pro Positiv, analizza la realtà locale: "Nella nostra attività di sensibilizzazione ed assistenza rileviamo disinteresse e disinformazione nelle persone, che spesso sottovalutano i rischi correlati all'infezione; i giovani, inoltre, si aprono con difficoltà ad una riflessione che implica la sfera sessuale. Oggi la malattia non è più letale, ma emergono nuovi bisogni correlati all'assistenza ed al supporto psicologico: spesso si tratta di pazienti soli che hanno vissuto le sofferenze di un passato segnato dalla droga, il conseguente abbandono della famiglia e l'esclusione di una società che emargina le vittime di un virus inquietante. Info: Pro Positiv, tel. 0471 932200, propositivbz@hotmail.com - sm

Poeti rock pro lotta all' AIDS - L' 11 dicembre col settimanale "Io Donna"

Numerosi interpreti italiani sostegnono la campagna bergamasca "Fermiamo l'AIDS sul nascere", "per far aprire gli occhi sul lavoro di tante ong che ogni giorno si impegnano su problemi solo apparentemente lontani da noi," scrive il settimanale "vita - non profit magazin" del 26 novembre. La compilation "Poeta rock" sarà allegata l'11 dicembre a "Io Donna", settimanale del "Corriere della Sera". - bs

Agenda

Seminare/Kurse/Ausbildung

14.01.-14.03.05| Lun. > Movimento creativo: il corpo e le emozioni

La danza intesa come ricerca creativa sul movimento invita all'ascolto profondo del corpo ed all'elaborazione delle emozioni. Riferimenti alla danzaterapia, metodo Art Therapy Italiana, riconosciuto dal MURST. Info: Scuola Provinciale Professioni Sociali, tel: 0471 414418 - sm

11.01.05 | Mar. > Corso: Tutela della salute e della sicurezza nell'assistenza sociale

Il tema della salute e della prevenzione degli incidenti all'interno delle parete domestiche richiede sempre maggiore attenzione. Il corso fornisce all'operatore sociale le conoscenze relative alla normativa di riferimento sulla sicurezza nei luoghi di lavoro, ed individua i rischi presenti negli ambienti domestici. Giorni: 11,18,25 gennaio e 01,15,22 febbraio. Luogo/Info: Scuola provinciale per le professioni sociali "L. Einaudi", Tel. 0471 414418, fp.sociale@scuola.alto-adige.it - bs

17.01.05 | Lun./Mo. > Corso per volontari della Lega per la lotta contro i tumori

La Lega per la lotta contro i tumori organizza un corso di formazione per volontari domiciliari. Il corso partirà il 17.01.05 e avrà una durata di 3 mesi (10 lezioni). Viene in tal modo offerta adeguata preparazione pratica e psicologica a chi desidera offrire sostegno, disponibilità e solidarietà agli ammalati di tumore ed ai loro familiari. Info / iscrizioni: tel. 0471 402000 - st

21.01.04 - 04.06.05 | Fr. > Lehrgang "Frauen in die Politik"

Frauen, die 2005 für den Gemeinderat kandidieren wollen und Gemeinderätinnen, die eine weitere Kandidatur planen, werden im Lehrgang befähigt und ermutigt, sich politische Mandatsarbeit zuzutrauen. Mentorinnen, erfahrene Gemeinderätinnen, unterstützen sie dabei. Dauer: 10 Tage, sowie 10-15 Mentoring-Stunden. Ort: KVW Bildungshaus Sarns und Haus der Familie, Ritten. Info: KVW Bildungshaus Sarns, Tel. 0472 833450, www.kvw.org - bs

22.-23. 01.05 | Sa.-So. > DanceAbility, Tanzkurs für Menschen mit und ohne Behinderung

DanceAbility ist ein gemeinsamer Tanz von Menschen mit und ohne Behinderung, geprägt vom Tanzstil der Improvisation und Kontaktimprovisation. Mit Uli Pfeifenberger, Schülerin von Alito Alessi, der die Tanzform in Amerika entwickelt hat. Zeit: 10.00-13.00, 14.00-17.30. Ort/Info: Universtäts-Sportinstitut Innsbruck, +43 512 5072501, www.uibk.ac.at/c1/c107/
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09. - 10.12.04 und 03. - 04.02.05 | Do. - Fr. > Erstberatung

Jugendliche tragen ihre Schwierigkeiten und Ängste oft andeutungsweise an Jugendarbeiter/innen oder Erzieher/innen heran. Diese sind dann besonders gefordert, auf solche Situationen professionell zu reagieren. Mit Irmgard Ladurner, Supervisorin, Leiterin des Sozialsprengels Mittelvinschgau, und Evi Mittersteiner, Koorinatorin von "Young+Dirket" Beginn: Do., 20.00 Uhr. Ort/Info: Jugendhaus Kassianeum, Brixen, Tel. 0472 279999, jukas@jukas - bs

Vortrag/Tagung

10.12.04 | Fr. > Responsabilità Sociale delle Imprese: Conferenza nazionale a Roma

Favorire il dialogo tra istituzioni, imprese e stakeholder per costruire una strategia condivisa sulla responsabilità sociale per migliorare la competitività del Paese, aumentare la coesione sociale e proseguire il cammino verso un modello sostenibile di sviluppo pensando alle future generazioni. Questo il tema della "Conferenza Nazionale - CSR un impegno verso il futuro". Inizio: Ore 14.00. Luogo: Centro Congressi INPDAP in via Solario 157, Roma. Info: www.welfare.gov.it/EaChannel/Eventi/CSRnazionale.htm - bs

10.12.04 | Fr. > Tagung - Hermeneutisches Lehren und Lernen

Reicht das Lernen einer Sprache aus, um einen Fremden wirklich zu verstehen? Hermeneutisches Lehren und Lernen zielt nicht nur auf den Aufbau fremdsprachlicher Fertigkeiten, sondern auch auf eine neue Haltung der Toleranz gegenüber Andersheit und Fremdheit. Die spezielle Unterrichtsform und zwei Bücher dazu werden vorgestellt: "Fremdheit als Lernimpuls" und "Werkstatt als hermeneutischer Dialog". Beginn: 10.30. Ort: Palais Widmann, Crispistr.3, Bozen. Info: Italienisches Schulamt, Tel. 0471 411300, http://www.provincia.bz.it/intendenza-scolastica/index_d.asp - bs

09.12.04 | Gio. > La Depressione: Come guarire

Dal 15 aprile si é attivato in 16 paesi europei il progetto "European Alliance against Depression", e la nostra porvincia é stata scelta a farne parte anche a causa dell'alto tasso di suicidi. I due relatori della conferenza-dibattito, il psicoterapeuta e psicologo Stefano di Carlo e il psiciatra Roger Pycha, parleranno su come si possa guarire con il supporto degli psicofarmaci e delle nuove strategie terapeutiche. Luogo: Kolpinghaus di Via Ospedale n° 3, Bolzano. Ore: 20.15. Info: Cooperativa Sociale "Socrates", Associazione Lichtung/Girasole, tel. 0471 051414, lichtung-bozen@brennercom.net - bs

16./17.12.04 l Convegno a Loreto: Il dritto di cittadinanza a partire dal lavoro

Costruzione di un modello regionale di integrazione della persona disabile. Convegno a Loreto presso il Palazzo dei Congressi. Info/iscrizioni: www.servizisociali.regione.marche.it

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Kultur und Freizeit

17.12.04 | Ven. > Concerto con i "Ladri di carozzelle"

Da diverso tempo i Ladri di Carozzelle propongono con la loro musica un' immagine nuova della disabilià, stimolando giovani e giovanissimi al confronto con la diversità. Il concerto fa parte dell'iniziativa scolastica "Percorso dellla diversità". Luogo: Palaresia, Bolzano. Ore: 9.30. Info:www.ladri.com/eng/start_ie.htm - bs

21.-22.12.04 | Di.-Mi. > «Game over» - Kleines Theaterfestival zum Thema Sucht

Die Mittelschulen der Unterlands haben sich am Präventionsprojekt "In the red" der Bezirksgemeinschaft Überetsch/Unterland beteiligt und gemeinsam mit Theaterpädagog/innen Stücke zum Thema Sucht erarbeitet. 21.12.04: "Game over" und "Denn sie wissen nicht was tun", und 22.12.04: "Trau di" und "Wein oder Sein". Beginn: 20.30 Uhr, Ort: Haus Unterland, Auer. Info: Sozialsprengel Unterland, Tel. 0471 826611, lydia.engl@bzgue.org - bs

Verschiedenes

15.12.04 | Mi. > Stichtag der Anmeldungen für das Weltsozialforum 2005

Bis 15.12. müssen sich Teilnehmer/innen am Weltsozialforum 2005 in Porto Alegre, Brasilien anmelden. Das Forum kehrt damit wieder nach Bralsien zurück, wo es bereits 2001, 2002 und 2003 stattfand. Info: http://weltsozialforum.org - bs

18.12.04 | Sa. > 17:05 Uhr, RADIO, Diagonal: Das Neue. Wie und wann es sich durchsetzt

(oder auch nicht). Paradoxerweise kann man das "Neue" erst dann wirklich als solches erkennen, wenn es sich bereits etabliert hat - erst dann setzt es sich vom Außenseiter- und Sektierertum ab. Erfindungen, Innovationen, Paradigmenwechsel, Revolutionen - das Neue manifestiert sich in Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft in vielerlei Formen. Oft wird es positiv gesehen, bisweilen aber als irritierend und nur mit Abwehr wahrgenommen. Und: Was waren die wichtigsten Neuerungen der letzten zehn Jahre? Radio Ö1, www.oe1.at
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13. – 16.12.04 | Mo. > 09:05 Uhr, Wh. 22.15, RADIO, Radiokolleg -Wege zur Gewaltfreiheit

Gewalt scheint eine Konstante des Lebens zu sein, und in vielen Konflikten - weltpolitischen wie persönlichen - wird in Gewaltanwendung die einzige Lösung gesehen. In einer globalen Welt kann es nicht ohne Interessenskonflikte abgehen und damit scheinen Gewalt und Krieg unvermeidbar. Doch zugleich mit der Globalisierung ist eine immer stärker werdende Bewegung entstanden, die auf Gewaltlosigkeit setzt. Radio Ö1, www.oe1.at
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