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Newsletter

Newsletter 'social' - Nr. 22|2010 vom 24.11.2010

Die Herausgabe des Newsletter "Social" seitens des Dachverbandes wurde Ende 2010 aus KostengrŁnden eingestellt.
Als Dachverband fŁr Soziales und Gesundheit mit derzeit 46 angeschlossenen Organisationen erlauben wir uns, auf unser Rundschreiben hinzuweisen, welches Łber Aktuelles in den Organisationen, Diensten, Arbeitsgruppen und Gremien des Dachverbandes Auskunft gibt und ca. monatlich erscheint.

Inhalt

Editorial

Panorama

Frauen

Männer

Menschen mit Behinderung

Migration

Kinder und Jugend

Familie

Senior/innen

Gesundheit und Wohlbefinden

Vortrag/Tagung

Verschiedenes

Editorial

5 Promille: Gemeinn√ľtzige Organisationen nicht einschr√§nken sondern aufwerten

Viele Vereine konnten in den letzten Jahren ihre Tätigkeiten auch mit Hilfe der Einnahmen aus den 5-Promille-Zuwendungen der Steuerzahler umsetzen und weiterentwickeln. Mit seiner Entscheidung hat der Bürger die Möglichkeit, Initiativen und Einrichtungen aus persönlicher Überzeugung zu stärken. Denn nicht nur die Mittel, sondern auch die Anzahl der Zuwendungen sind für die Organisationen ein starkes Signal der Bestätigung und ein Auftrag zum Weitermachen. Wenn die italienische Regierung nun bestimmt, dass von den 5 Promille-Zuwendungen zunächst lediglich 100 Mio. Euro ausgeschöpft werden können, so ist dies Ausdruck einer Wertung oder eben einer Nichtbeachtung des Engagements des "Terzo Settore", der gemeinnützigen Einrichtungen also. Ein solcher Beschluss ist nicht nachvollziehbar und auch nicht richtig. Wenn schon, dann sollte die Wirksamkeit und die Weiterentwicklung des Systems der 5 Promille diskutiert werden. Denn es ist zwar eine Dokumentation der Verwendung der Mittel vorgeschrieben, aber immer noch keine Angabe, in welcher Form dies zu geschehen hat. Es scheint, in Rom wurde schlicht nur ein Weg zur Einsparung gesucht, ohne einen Gedanken über Auswirkungen zu verlieren. - al

Panorama

Finanziaria: Il 5 per mille ridotto a un quarto, Onlus in rivolta

La legge di Stabilità, appena approvata dalla Camera, sta mietendo vittime nel sociale. Nonostante un appello a non inserire un tetto da 100 millioni al 5 per mille inviato al Parlamento da numerose associazioni, il 5 per mille è stato ridotto nelle previsioni da 400 a 100 milioni. Dal 2007 a oggi lo Stato ha destinato 400 milioni l'anno al 5 per mille. Per il 2011 in Finanziaria ci sono soltanto 100 milioni. Il ministro Giulio Tremonti invece avrebbe assicurato che il prossimo aprile i fondi del 5 per mille saranno riportati a 400 milioni. O forse addirittura già durante l'esame al Senato, previsto nei prossimi giorni. Intanto le associazioni si sono mobilitate. A organizzare la protesta, insieme con CSVnet, il Forum del terzo settore e Consulta del volontariato. Invitano la popolazione a protestare contro il taglio inviando un fax a presidente della Repubblica, presidente del Consiglio, presidenti di Camera e Senato. - al

Abschlusstreffen der Sozialgespräche 2010

Am 16. November 2010 fanden in der EURAC die diesjährigen Sozialgespräche ihren Abschluss. Einhellig wurde von vielen Anwesenden die Notwendigkeit der Fortführung dieser dialogischen Form zwischen den verschiedenen Gesellschaftsbereichen angemahnt. Landeshauptmann Luis Durnwalder und Landesrat Richard Theiner äußerten sich erfreut darüber, dass so viele Südtiroler/innen mitmachen, sich aktiv einbringen, wenn es um die künftige Ausrichtung unseres Gemeinschaft und insbesondere unseres Sozialbereiches geht. Bürgerschaftliches Engagement bedeutet, dass das Aushandeln der gemeinsamen Dinge - das Einmischen in die eigenen Angelegenheiten, wie Max Frisch es einmal gesagt hat - Sache der Bürgerschaft ist und nur im Tun erfolgen kann. Die Sozialgespräche 2010 waren in diesem Sinne beispielgebend. Die nun vorliegenden 10 Thesen zur Sozialpolitik und Zukunft stellen eine wertvolle Basis dar, die für die künftige sozial-, bildungs-, und wirtschaftspolitische Umsetzungsarbeit im Lande dienlich sein sollen. - Reinhard Gunsch - al

Sozialwesen: Haushalt und Schwerpunkte f√ľr 2011 vorgestellt

Am Runden Tisch der Landesverwaltung und der Träger sozialer Dienste wie Bezirksgemeinschaften, Gemeinden, Seniorenwohnheimen, Caritas, Dachverband für Soziales und Gesundheit, haben Landesrat Richard Theiner und Abteilungsdirektor Karl Tragust die Grundzüge des Haushalts 2011 im Sozialwesen vorgestellt. Dass "bei sozialen Leistungen nicht gekürzt wird", betont Landesrat Theiner, "da es in Zukunft voraussichtlich nicht mehr Geld geben wird, sind klare Prioritäten in der Grundversorgung zu setzen und die Abläufe zu vereinfachen." 2011 wird die Kleinkinderbetreuung ausgebaut, architektonische Barrieren werden abgebaut, mehr Menschen mit Behinderung sollen eine Arbeit bekommen. Ausgebaut wird die Kinder- und Jugendpsychiatrie, daneben kommt die Einheitsverwaltung von Familiengeld, Vorsorge, Zivilinvalidenrente und Pflegegeld in der Agentur für soziale und wirtschaftliche Entwicklung (ASWE) ab Jänner 2011, ebenso die Einheitliche Einkommens- und Vermögenserfassung EEVE für Sozialbeiträge und Ticket ab Juli 2011. Geplant ist auch ein Landesgesetz zur Integration von Ausländer/innen und die Einführung eines landesweiten Familienpasses. - al

ESF- Lehrgang f√ľr Haushaltshelfer/innen an der Fachschule Frankenberg

Die Landesfachschule für Hauswirtschaft Frankenberg bietet im Frühjahr 2011 einen kostenlosen Lehrgang für Haushaltshelfer/innen an. Diese unterstützen und begleiten hilfsbedürftige Menschen, die daheim leben. Oftmals leben die Haushaltshilfen mit der begleiteten Person unter einem Dach und unterstützen diese viele Stunden am Tag. Der Lehrgang ist in sechs Themenbereiche gegliedert und umfasst insgesamt 120 Stunden. Er beginnt Mitte März und endet im Mai 2011. Anmeldung bis 5. März 2011. Zum Folder des Lehrgangs. Info: Tel. 0473 920962, fs.frankenberg@schule.suedtirol.it - al

"STOP DISCRIMINATION" - Ideenwerkstatt am 14. Dezember

Die Vereinigungen Porte Aperte/Offene Türen, Volontarius, Human Rights International und die Alexander Langer Stiftung laden im Rahmen des ESF Projekts "Aktionen zum Schutz vor Diskriminierungen" zu einer Werkstatt der Ideen und Vorschläge zum Thema Chancengleichheit und gegen jegliche Form von Diskriminierung, am 14. Dezember 2010 von 9.00 bis 17.00 Uhr im Pfarrheim Bozen. Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung gebeten: Tel. 328 2019830, katharina.erlacher@alexanderlanger.org - al

Wohngeld: Landesregierung will das System √ľberdenken und sucht nach Alternativen

Einiges in Bewegung gebracht hat ein Urteil des Arbeitsgerichts in Sachen Landeswohngeld für Nicht-EU-Bürger/innen. Ein Nicht-EU-Bürger hatte die Ablehnung des Wohngelds angefochten und nun Recht bekommen. Mehr als 350 ähnlich gelagerte Fälle könnten nun ebenfalls das abgelehnte Wohngeld einklagen. "Das Gericht hat geurteilt, dass das Gesetz, mit dem das Wohngeld geregelt wird, durchaus in Ordnung ist und die Bedingungen - etwa die fünfjährige Ansässigkeit oder die Erstellung getrennter Rangordnungen - nicht diskriminierend sind", so Landeshauptmann Luis Durnwalder. Gestoßen habe sich das Arbeitsgericht aber an der Berechnung der den EU- sowie Nicht-EU-Bürgern jährlich zugestandenen Mittel. Angesichts des stetig steigenden Bedarfs an Wohngeld stelle sich nun prinzipiell die Frage nach dessen Zukunft. Die Landesregierung wolle nun Alternativen zum Wohngeld ausloten. Die Vorschläge sollten von einer Reform der derzeitigen Maßnahme bis hin zu völlig neuen Modellen - etwa die An- und Untervermietung von Wohnungen durch das Land - reichen. Landesrat Christian Tommasini soll jetzt Vorschläge ausarbeiten. - al

Colletta alimentare 2010: sabato 27 novembre / Inaugurazione nuova sede a Trento

Sabato 27 novembre in oltre 8.100 supermercati d'Italia si terr√† la 14a edizione della Giornata Nazionale della Colletta Alimentare. Nella nostra regione la Colletta 2010 si svolger√† in pi√Ļ di 270 punti vendita l¬íelenco dei quali sar√† costantemente aggiornato sul sito web della Fondazione Banco Alimentare Onlus all¬íindirizzo www.bancoalimentare.it. Nei punti vendita si alterneranno circa 3.500 volontari. I generi alimentari raccolti, inscatolati per tipologia, immagazzinati a Trento e Bolzano, saranno distribuiti agli enti/associazioni della nostra zona. Il Banco Alimentare del Trentino Alto Adige Onlus aiuta oggi circa 10.000 persone attraverso l¬íopera dei 55 Enti convenzionati. Sino a novembre, nel 2010, sono state raccolte e distribuite pi√Ļ di 700 tonnellate di prodotti, che a fine anno solare arriveranno a circa 800 tonnellate. √ą possibile dare la propria disponibilit√† come volontario-Colletta contattando Duilio Porro, tel. 328 8217330. Inoltre sabato 11 dicembre sar√† inaugurata la nuova sede amministrativa e il magazzino nuovo del Banco Alimentare del Trentino Alto Adige, ore 10.30, via Innsbruck 20 a Trento. Info: tel. 0461 994830. - al

Bozen: Neues Modell zur Beitragsvergabe an Vereine vorgestellt

Die Bozner Stadtverwaltung ist dabei, die Gemeindeverordnung für die Vergabe von Beiträgen zu überarbeiten. Die Vereine wurden bei einem Treffen am Mittwoch, 24. November über diese Abänderungen informiert. Einzusehen ist der Entwurf der Abänderungen auf der Homepage der Stadt Bozen unter folgendem Link: www.gemeinde.bozen.it/servizi_context02.jsp?ID_LINK=3636&area=39 - al

Giornata del volontariato: festa e onorificenze il 4 dicembre

In occasione della Giornata del volontariato, sabato 4 dicembre 2010, con inizio alle ore 18.30, presso la Casa di cultura "Walther von der Vogelweide" a Bolzano, si terr√† una serata dedicata a tutti i volontari altoatesini. Nel corso della manifestazione il presidente della Provincia Luis Durnwalder assegner√† delle onorificenze, in forma di una medaglia d'oro e di un attestato di benemerenza, a sette persone che si sono particolarmente distinte per la loro attivit√† di volontariato. I premiati saranno Gertrud Oberrauch (VKE), Rudi Christoforetti (Südtiroler Theaterverband), Oskar Insam (VSS), Romano Bergamo (LAPIC-UVZ), Anna Egger (Südtiroler Jugendring), Laura Maretto (USSA) e Walther Valentin (Jugenddienst Val Badia). I loro nominativi sono stati indicati alla Giunta provinciale dall'Osservatorio provinciale per le organizzazioni di volontariato. Info: Ufficio affari del gabinetto, tel. 0471 412131, gabinetto@provincia.bz.it - al

"Zukunftsfaktor Sozialkapital" - Fachtagung am 25.02.2011 in Bozen

Dass es für das Funktionieren einer Gesellschaft ökonomische wie auch soziale Kräfte braucht, dürfte außer Frage stehen. Wie aber Beziehungen und Beziehungsfähigkeit, Solidarität, Verlässlichkeit und Verantwortlichkeit besser wahrgenommen und gepflegt werden können, soll bei einer bunt besetzten Tagung im Februar in der Freien Universität Bozen zur Sprache kommen: Mehrere Abteilungen des Landes, das Arbeiterförderungsinstitut, die Wirtschaftskammer, die Universität und der Dachverband für Soziales und Gesundheit setzen sich bereits jetzt unter der Federführung der Stiftung Vital mit dieser Frage auseinander und arbeiten zusammen an der Vorbereitung dieser etwas besonderen Fachtagung unter dem Titel: "Zukunftsfaktor Sozialkapital - Voraussetzung für Integration, Wohlstand und Sicherheit". Info: Stiftung Vital, Tel. 338 1225615, frei@stiftungvital.it - al

ChancenGleichheit

Frauen

Lieder gegen Gewalt in der Familie, bzw. gegen Gewalt an Frauen

Nachdem letzte Woche mehrere Lieder zur Thematik der Kinderrechte präsentiert worden sind, ziehen nun einige Frauen zum Thema Gewalt nach. Sechs Politikerinnen aus Bozen und Umgebung haben ein Lied gegen die Gewalt an Frauen, insbesondere in der Familie, aufgenommen. Die Idee geht auf die Terlaner Gemeinderätin Edith Weinreich zurück, die den Text geschrieben hat. Heraus gekommen ist ein aufrüttelndes Lied mit der Aufforderung, bei Gewalt hinzuschauen und den Mut aufzubringen, zu helfen. Die CD wird an verschiedenen Weihnachtsmärkten gegen eine freiwillige Spende abgegeben. Der Erlös wird einem Frauenhaus als Spende überreicht. Info: Tel. 333 5700258, edith_07@ahoo.de. Ins gleiche Horn stößt das Musikprojekt "music Stopps the violence" der Arbeitsgruppe "Frau und Gewalt" des Landesbeirates für Chancengleichheit. Acht Südtiroler Bands haben sich mit dem Thema Gewalt an Frauen befasst und jeweils ein Lied aufgenommen. Präsentiert werden die Songs bei einem Konzert am Samstag, 4. Dezember ab 20 Uhr im Jugendzentrum UFO Bruneck. - al

Stopp der Gewalt gegen Frauen! Neue Projekte des Landesbeirats setzen auf Prävention

Hinsehen, Hinhören, darüber sprechen: Stopp der Gewalt gegen Frauen, das ist der Aufruf des Landesbeirats für Chancengleichheit zum Welttag gegen Gewalt an Frauen am 25. November. "Wir setzen heuer vor allem auf Präventionsarbeit und die Einbeziehung jugendlicher Mädchen und Buben", sagt die Präsidentin des Landesbeirates, Ulrike Oberhammer. "Die Projekte 'music stops the violence' und 'Ich sag nein' sollen dazu beitragen, dass sich Jugendliche mit dem Thema der Männergewalt gegen Frauen auseinandersetzen und dass vor allem Mädchen und junge Frauen bestärkt werden, sich gegen sexuelle und andere Übergriffe zu wehren", sagt Patrizia Trincanato, Vizepräsidentin des Landesbeirates. "Ich sag nein" ist ein Präventionsprojekt um Mädchen und junge Frauen vor sexualisierter Gewalt zu schützen indem sie ermutigt werden, selbstsicher aufzutreten, Grenzen zu setzen. 2009 hatte der Landesbeirat eine Ausbildung von Multiplikatorinnen gestartet. Nun starten die ersten Pilotprojekte an 12 Südtiroler Mittel- und Oberschulen. Erhältlich ist auch die Broschüre "Sicherheitstipps für Gitschn". Info: Tel. 0471 416950, frauenbuero@provinz.bz.it - al

Das Frauenb√ľro ist in die Dantestra√üe 11 in Bozen umgezogen

Das bei der Landesabteilung Arbeit angesiedelte Frauenbüro ist umgezogen. Neuer Sitz ist in der Dantestraße 11 in Bozen. Die neue Telefonnummer lautet 0471 416950. Die E-Mail-Adresse bleibt unverändert: frauenbuero@provinz.bz.it. Das Frauenbüro ist eine Anlaufstelle zur Erstinformation für Gleichstellungsfragen und Frauenanliegen, und ist die Geschäftsstelle des Landesbeirates für Chancengleichheit zwischen Frau und Mann. - al

Männer

Weiße-Schleifen-Kampagne: Männer gegen Gewalt

Verschiedene Südtiroler Gemeinden, Institutionen und Vereine wie die Männerinitiative Pustertal, die Bezirksgemeinschaft Eisacktal, die Gemeinde Bozen, der Landesbeirat für Chancengleichheit rufen alle Männer auf, öffentlich eine weiße Schleife zu tragen. Die weiße Schleife steht für die international größte Bewegung von Männern, die sich für die Beendigung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen einsetzt. Die Kampagne läuft vom 25. November (Tag gegen Gewalt an Frauen) bis zum 10. Dezember 2010 (Tag der Menschenrechte). In dieser Zeit sind alle Männer dazu aufgerufen, die weiße Schleife sichtbar zu tragen. Weiße Schleifen sind kostenlos bei allen Promotoren der Initiative erhältlich. - al

Menschen mit Behinderung

"S√úDTI ROLLER" ¬Ė Buch √ľber den kunstvoll gestalteten Radweg Kardaun

Obacht! Auf dem Weg nach Bozen könnte ein Drache lauern. Und er könnte eine Vorliebe für Apfelmus haben. Doch, doch. Zumindest wer über Kardaun nach Bozen fährt kann ihm begegnen, dem roten Drachen. Er bevölkert, zusammen mit anderen merkwürdigen Gestalten den Radweg, der deshalb auch Rad-Kunst-Weg genannt wird. Gestaltet haben ihn die Menschen mit Behinderung der Geschützten Werkstatt KIMM in Kardaun. Wer sich jetzt nicht in den Sattel schwingen mag, kann sich nun durch ein neu erschienenes Buch blättern. War schon die Gestaltung des Radweges ein erster Schritt zur Integrationsförderung und Netzwerkbildung wurde mit einem Buchprojekt ein zweiter Schritt getan: Schulkinder des Sprengels Karneid, die Kindergartenkinder von Kardaun, die Schüler/innen der Berufsschule für Handwerk und Industrie ¬Ė Grundstufe für Kunsthandwerk in Bozen und die Werkstatt KIMM wurden eingeladen, sich "literarisch" zu betätigen und Geschichten und Gedichte zu den Skulpturen zu erfinden. Entstanden sind Geschichten und Gedichte, Rätsel, Porträts, Dialoge, immer nach dem Motto: Was wäre, wenn diese Figur lebendig würde? Info: Tel. 0471 360815, werkstatt.kardaun@bzgsaltenschlern.it - al

"S√úDTI ROLLER" ¬Ė Buch Download

http://www.kulturinstitut.org/fileadmin/user_upload/teaserbilder/veranstaltungen/jukibuz/RadKunstWeg_Umbruch_www.pdf - al

Blindenverband warnt vor Spendensammlern

Der Südtiroler Blinden- und Sehbehindertenverband distanziert sich erneut von der Geldsammlung zugunsten von Blindenführhunden, die in Südtirol von einer Organisation aus dem Veneto durchgeführt wird. Der Blinden- und Sehbehindertenverband weist zudem darauf hin, dass auch sonst im Laufe des Jahres keinerlei Verkaufsaktionen von Blumen, Postkarten oder Sammlungen durchgeführt werden. Einzige Aktion des Verbandes ist die Verteilung des ¬ĄSüdtiroler Hauskalenders¬ď, welche auch in diesem Herbst, von mit eigenem Schreiben des Verbandes beauftragten Personen, durchgeführt wird. Durch die Verteilung des Südtiroler Hauskalenders wird die Tätigkeit des Verbandes unterstützt. Der Verband ist mit dem Siegel "Sicher Spenden" für Vereinigungen, die ihre Tätigkeit und die Verwendung von Spendengeldern offen legen, ausgezeichnet. Informationen: Tel. 0471 971117, www.blindenverband.bz.it - al

Migration

MigrAlp Sensibilisierungskampagne: Miteinander geht es (sich) besser als gegeneinander

Um den Südtiroler/innen Ängste zu nehmen und weit verbreitete Vorurteile gegenüber Ausländern abzubauen hat das EURAC-Institut für Minderheitenrecht im Rahmen des Projekts MigrAlp eine Sensibilisierungskampagne gestartet. "Wir wollen die hiesige Bevölkerung und besonders junge Menschen für Themen wie Antidiskriminierung, Chancen der Vielfalt und Integration sensibilisieren", erklärt MigrAlp-Koordinatorin Roberta Medda-Windischer den Hintergrund der Kampagne. Neben eigens entworfenen Stofftaschen und Postkarten wurde auch ein Video-Spot vorgestellt. Unter dem selben Motto "Gleichheit in Vielfalt" steht auch das Spiel "Space migrants 2513", das die Wissenschaftler speziell für junge Menschen konzipiert haben. "Im Spiel können Jugendliche den Umgang mit Konflikten, Unterschieden und Chancen üben", so die EURAC-Forscher Magdalena Gasser und Mamadou Gaye. Info: Magdalena Gasser, Tel. 0471 055233, magdalena.gasser@eurac.edu - al

Generationen

Kinder und Jugend

Young+Direct sucht freiwillige Mitarbeiter/innen f√ľr die Telefonberatung

Die Jugendberatungsstelle Young+Direct sucht für ihr neues Projekt "Freiwillige Telefonberatung" freiwillige Mitarbeiter/innen, die telefonisch für Jugendliche als Gesprächspartner zur Verfügung stehen, wenn diese sich traurig oder alleine fühlen, enttäuscht oder in einer schwierigen Situation sind. Die freiwilligen Telefonberater/innen müssen mindestens 21 Jahre alt sein, sie sollten Erfahrungen im Umgang mit Jugendlichen mitbringen, teamfähig und einfühlsam sein und sich für mindestens zwei Jahre verpflichten, einmal im Monat eine Tageseinheit am Wochenende Erstberatung am Telefon anzubieten. Die kostenlose Ausbildung dazu beginnt im Dezember 2010 und endet im Juli 2011. Es werden sowohl Gesprächstechniken und verschiedene Beratungsansätze als auch jugend-spezifische Themen wie etwa psychische Probleme, Sexualität, Liebe, Familie, persönliche Krisen behandelt. Interessierte können sich bis 3. Dezember 2010 melden: Young+Direct, Tel. 0471 060420, michael@young-direct.it - al

Familie

Studie zur Kinderarmut in S√ľdtirol vorgestellt: Besonders Alleinerzieher/innen gef√§hrdet

"Die armen Kinder von heute sind die Problemfälle von morgen, was Gesundheit und Bildung betrifft. Dem gilt es vorzubeugen", sagte Ida Lanbacher, Präsidentin der Plattform für Alleinerziehende am 15. November in Bozen bei der Vorstellung der Studie "Kinderarmut in Südtirol mit besonderer Berücksichtigung der Situation in Ein-Eltern-Haushalten". Die Studie des Forschungsinstituts Apollis belegt: Ein-Eltern-Haushalte und Familien mit drei und mehr Kindern sind am stärksten armutsgefährdet. Einige Indikatoren: 17 Prozent der Alleinerziehenden können sich keinen Urlaub leisten; 34 Prozent haben kein Geld für einen Restaurant-Besuch im Monat; 21 Prozent hatte schon Schwierigkeiten mit dem rechtzeitigen Begleichen einer Rechnung. Lanbacher fordert: "Kinder müssen als Wert gesehen werden und nicht als Armutsfalle, sie müssen dementsprechend unterstützt und gefördert werden. Familienpolitik muss sich dahin entwickeln, dass Familien nicht wegen der Kinder zum Sozialfall werden." Dabei seien besonders die Wirtschaft und der Arbeitsmarkt gefordert, denn Vereinbarkeit von Beruf und Familie solle nicht nur Wunschdenken bleiben. Info: Tel. 0471 300038, info@alleinerziehende.it - al

Nel 2011 parte a Bolzano un Master di mediazione familiare

"Il Germoglio" di Bolzano propone in collaborazione con l'associazione "GeA Genitori Ancora" di Milano e la direzione scientifica del professor Fulvio Scaparro un Master di mediazione familiare con l'obiettivo di formare operatori qualificati per la pratica della mediazione familiare. Il corso è tenuto da professionisti provenienti da vari ambiti professionali e in gran parte dell'Associazione Gea di Milano e si rivolge a laureati in giurisprudenza, psicologia, sociologia, servizio sociale, scienze della formazione e/o educazione e lauree equipollenti. Il mediatore familiare formato secondo gli standard europei è un professionista qualificato che promuove accordi efficaci tra le parti in conflitto soprattutto a favore del benessere dei figli. Sviluppa conoscenze e abilità finalizzate alla soluzione e prevenzione dei conflitti familiari. Il corso va da gennaio 2011 ad aprile 2012 e prevede 26 giornate al venerdì pomeriggio e sabato, organizzate in 13 moduli che si terranno presso la sede del Centro "Il Germoglio" a Bolzano. I posti disponibili sono 20. Le iscrizioni sono già aperte. Info: tel. 0471 061400, www.germogliobz.com - mm

Senior/innen

S√ľdtiroler Seniorenwohnheime: Abschluss der Qualit√§tsinitiative

Im Forum Brixen hat Ende Oktober das interregionale Symposium "Lebensqualität in den Seniorenwohnheimen, eine gemeinsame Herausforderung in der Europaregion Tirol" stattgefunden. Mehr als 270 Vertreter/innen verschiedener Seniorenwohnheimen aus Südtirol, Tirol und dem Trentino nahmen an der vom Verband der Seniorenwohnheime Südtirols organisierten Veranstaltung teil. Dabei standen Erfahrungsaustausch und Qualitätsentwicklung im Vordergrund. "Die Südtiroler Seniorenwohnheime haben in den letzten Jahren hart daran gearbeitet, die Qualität der Dienste und das Wohlbefinden der Heimbewohner/innen zu steigern", sagte Verbandsdirektor Oswald Mair. Die Heime hätten sich zu modernen Dienstleistungsbetrieben entwickelt. Dazu habe auch die vom Verband der Seniorenwohnheime ins Leben gerufene Qualitätsinitiative beigetragen. Das Symposium diente auch als offizieller Abschluss dieses europaweit einzigartigen Projektes und zwar für die ersten 19 der insgesamt 47 teilnehmenden Seniorenwohnheime. Info: Tel. 0471 323635, info@vds-suedtirol.it - al

Familien- und Seniorendienste Lana: Zum Geburtstag neue Homepage und Patenschaftsprojekt

Heuer feiern die Familien- und Seniorendienste Lana ihr 40-jähriges Bestehen. "Was am 22. Oktober 1970 in Lana als Familienhilfe der Pfarrcaritas begann, wurde schrittweise zu einer Dienstleistungsorganisation im gesamten Sprengelgebiet von Lana ausgebaut", blickt Präsident Moritz Schwienbacher zurück. Schon früh hätten damals die Gründer erkannt, dass durch eine angemessene ambulante Pflege und Betreuung vielen älteren Menschen der Verbleib in der gewohnten sozialen Umgebung ermöglicht werden kann. Die wichtigsten Meilensteine der Sozialgenossenschaft können nun auf der neuen Homepage der Familien- und Seniorendienste www.fsd-lana.it abgerufen werden. Zum Geburtstag hat sich der Verein der Freiwilligen im Familien- und Seniorendienst zudem etwas besonderes einfallen lassen. Um einen Akzent in der Seniorenbetreuung zu setzen, will der Verein mit dem Projekt "Patenschaft" den Kontakt zwischen Jugendlichen und Senior/innen im Sprengel Lana verstärken. Jugendliche sollen durch eine Patenschaft für Senior/innen zur Freiwilligenarbeit im Sozialbereich animiert werden. Info: Tel. 0473 553030, fsd-lana@bzgbga.it - al

Symposium der Ergotherapie-Verb√§nde: Wohnberatung f√ľr Senioren gefragter denn je

In Innsbruck hat vom 12. bis 13. November das erste deutschsprachige Symposium der Ergotherapie-Verbände Deutschlands, Österreichs, der Schweiz und Südtirols stattgefunden. Zwei Tage lang präsentierten Fachleute aus Europa und den USA den rund 100 Besucher/innen ihre Untersuchungen zu bestehenden ergotherapeutischen Konzepten. Vorgestellt wurden auch Ergebnisse aus Forschungsprojekten und ihrer Anwendbarkeit für den Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention, sowie Erfahrungen aus der praktischen Arbeit. Am Beispiel der "Wohnberatung für Senioren " des KVW zeigte Lisa Mauroner auf, wie Beratung und Verhältnispräventive Maßnahmen wirken und als Gesundheitsdienstleistung etabliert werden können. Und wie der alte oder alternde Mensch durch gezielte Anpassungen im Wohnbereich an Selbstständigkeit und Autonomie gewinnt, die selbstständige Haushaltsführung erhalten bleiben kann und ein möglichst langer Verbleib bei hoher Lebensqualität zu Hause erreicht werden kann. In Südtirol ist die Ergotherapie ein vergleichsweise junges Berufsbild. Info: Tel. 0471 061300, lisa.mauroner@arche-kvw.org - al

Gesundheit und Wohlbefinden

Schlanders: Werkschau "Spuren" im Treffpunkt noch bis 2. Dezember offen

Seit 2001 gibt es in Schlanders einen Ort der Begegnung für psychisch kranke Menschen, den "Treffpunkt" der Bezirksgemeinschaft Vinschgau im Wohnheim Schlanders. Zuerst wurde das Angebot zur Beschäftigung als EU-Projekt, dann als Interreg-Projekt umgesetzt und seit 2007 wird der Treffpunkt als Einrichtung der Bezirksgemeinschaft geführt. Von Montag bis Donnerstag kommen jeweils nachmittags durchschnittlich 12 Personen in den Treffpunkt. Sie können dort unter fachlicher Begleitung die Zeit sinnvoll gestalten und soziale, kognitive und kreative Fähigkeiten ausbauen. Mit der Werkschau "Spuren" lud der Treffpunkt alle interessierten Menschen am Samstag, 13. November zu einem informativen und kreativen Nachmittag ein, und zwar im Wohnheim in der Bahnhofstraße 12 in Schlanders. Ausgestellt und besichtigt werden konnten Werke aus verschiedensten Materialen, die im Laufe der Zeit im Treffpunkt entstanden sind. Die Bezirksgemeinschaft dankt für die rege Teilnahme. Die Werkschau sei ein voller Erfolg. Die Ausstellung kann noch bis 2. Dezember 2010 von 13.30 bis 17.00 Uhr besichtigt werden. Info: Tel. 366 7068200 oder 334 9611585, roman.altstaetter@bzgvin.it - al

Agenda

Vortrag/Tagung

27.11.10 | Sa. Tagung "Migration und Integration, ein Beitrag zu einer offenen Diskussion"

Tagung des Rotary Club Bozen. Zeit: 9-12.45 Uhr. Ort: EURAC, Bozen. Referenten: Helmuth Sinn, Landesabteilung, Georg Lun, WIFO, Paolo Renner, Theologe, Roberta Medda-Windischer, EURAC, Adel Jabbar, Soziologe, Edina Pusztai, Matthias Oberbacher. Info: Tel. 0471 978501, rotarybz@rotary-club.191.it - al

29.11.10 | Mo. > Vortragsabend: Epilepsie - Die Angst im Nacken

Der Psychologe Oskar Ausserer geht in seinem Vortrag auf die Ängste ein, denen die Menschen mit Epilepsie ausgesetzt sind und gibt praktische Tipps, um diese besser zu bewältigen. Im Anschluss erörtert der Neurologe Dr. Harald Ausserer die Frage "Epilepsie - Heilung durch Operation?". Neben der Vermittlung von Grundlagen zur Erkrankung werden dabei auch konkrete Handlungsanweisungen gegeben wie man sich im Falle eines epileptischen Anfalles verhalten sollte. Die Sozialpädagogin Dr.in Karin Ohrwalder beleuchtet in ihrem Vortrag die sozialen Aspekte bei Epilepsie. In einer abschließenden Podiumsdiskussion wird gemeinsam mit Irene Gibitz von der Dienststelle für Selbsthilfe Bozen und Hermine Schwienbacher von der Selbsthilfegruppe Epilepsie Burggrafenamt die Notwendigkeit und Wichtigkeit von Epilepsie-Selbsthilfegruppen in Südtirol erörtert. Der Vortragsabend findet am Montag, 29. November 2010 um 20h Uhr im Priesterseminar Brixen, am Seminarplatz 4 in Brixen statt. Die Landtagsabgeordnete Dr.in Veronika Stirner Brantsch wird als Moderatorin durch den Abend führen. Info: Epinet - Netzwerk Epilepsie Südtirol, Tel. 334 9536150, info@epinet.bz.it - al

02.12.10 | Gi. Lo straniero, persona o problema? - Riferimenti normativi e deontologici per le professioni di aiuto

L'anno 2009 ha introdotto cambiamenti significativi dal punto di vista dei riferimenti normativi e valoriali dell'assistente sociale: pacchetto sicurezza e nuove disposizioni in materia di immigrazione e nuovo codice deontologico. Contraddizioni e vincoli che il professionista assistente sociale deve affrontare. Data e ora: 02.12.2010, dalle ore 14.30 alle ore 18
Luogo: Libera Università di Bolzano, Bolzano aula D103. Info: http://www.unibz.it/it/education/progs/social/internship/straniero.html - al

03.12.10 | Fr. > 5. Treffen des "Ethik Cafè" im Haus Eiseck, Klausen

Diesmal zum Thema "Die Patientenverfügung - Muss ich mein Lebensende planen?". Das Ethik Caf√® ist eine vom ÖBPB "Zum Heiligen Geist" organisierte Veranstaltungsreihe, bei der sich Ärzte und Pflegepersonal zwei mal jährlich zu ethischen Fragestellungen weiterbilden und sich aktiv damit auseinandersetzen. Nach den Impulsreferaten der Fachreferenten vertiefen die Teilnehmer die Fragestellungen in Gruppenarbeiten. Zeit: 14-18 Uhr. Ort: Haus Eiseck in Klausen. Info: Tel. 0472 255000, http://www.altersheim-brixen.it/ - al

Verschiedenes

26.-27.11.10 | Weihnachtsmarkt im Pastor Angelicus, Meran

Freitag, 26. und Samstag, 27. November veranstaltet der Behindertendienst im "Pastor Angelicus", Dantestraße 34 in Meran¬ĖObermais einen Weihnachtsmarkt. Zeit: Freitag, von 14-17 Uhr und Samstag, von 10-17 Uhr. Info: Dienst für Menschen mit Behinderung, Tel. 0473 272800, pastor@bzgbga.it - al

04.12.10 | Sa. > Music stops the violence

Anläßlich des Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen: Konzert und Vorstellung von Eigenkompositionen acht Südtiroler Bands, die sich mit der Thematik auseinandergesetzt haben. Alle Konzertbesucher/innen erhalten gratis einen Musik-Stick mit den acht Musikstücken. Zeit: 20 Uhr. Ort: Jugend- und Kulturzentrum UFO, Bruneck. Veranstalter: Landesbeirat für Chancengleichheit zwischen Mann und Frau, Tel. 0471 411180, frauenbuero@provinz.bz.it - al

05.-08.12.10 | Weihnachtsmarkt auf Schloss Tirol - ein besonderes Erlebnis

Vom 5. bis zum 8. Dezember findet auf Schloss Tirol ein besonderer Weihnachtsmarkt statt. Die Sozialdienste der Bezirkgemeinschaft Burggrafenamt und die Geschützte Werkstätte Handswork nehmen an der "Tiroler Schlossweihnacht" teil und verkaufen dort ihre Handwerksprodukte. Zeit: jeweils von 10 - 16 Uhr. Ort: Schloss Tirol, Dorf Tirol. Info: Tel. 0473 220221, www.schlosstirol.it - al