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Newsletter

Newsletter 'social' - Nr. 5|2005 vom 16.03.2005

Die Herausgabe des Newsletter "Social" seitens des Dachverbandes wurde Ende 2010 aus Kostengründen eingestellt.
Als Dachverband für Soziales und Gesundheit mit derzeit 46 angeschlossenen Organisationen erlauben wir uns, auf unser Rundschreiben hinzuweisen, welches über Aktuelles in den Organisationen, Diensten, Arbeitsgruppen und Gremien des Dachverbandes Auskunft gibt und ca. monatlich erscheint.

Inhalt

Header

Editorial

Panorama

ChancenGleichheit

Frauen

Menschen mit Behinderung

Migration

Kinder und Jugend

Familie

Senior/innen

Gesundheit und Wohlbefinden

Seminare/Kurse/Ausbildung

Vortrag/Tagung

Verschiedenes

Header

21. März: Internationaler Tag zur Beseitigung der Rassendiskriminierung

"Se devo paragonarmi a un animale, scelgo il ragno. La sua tela viene distrutta, ma lui riesce sempre a costruirne un'altra; poi viene distrutta ancora e il ragno ricomincia da capo." Interviste a ragazzi immigrati, da "Come un pesce fuor d'acqua", Graziella Favaro, 2002 - bs

Editorial

Wie wird die Pflege der Zukunft aussehen?

Das Jahr 2005 könnte die Entwicklung der Sozialdienste in Südtirol ähnlich nachhaltig verändern wie die wichtigen Jahre 1973 (Grundfürsorge und Altenbetreuung), 1983 (Betreuung von Menschen mit Behinderung) und 1991 (Neuordnung der Sozialdienste) – falls die Politik ernst macht und das seit Jahren überfällige Landesgesetz über die Sicherung der Pflege verabschiedet. Das Gesetz ist politisch aus einsichtigen Gründen heftig diskutiert, die Fachleute sollten in der Diskussion aber nicht abseits stehen. Welchen Stellenwert hat soziale Solidarität? Wie wird die Pflege der Zukunft aussehen? Werden sich die hoch betagten und pflegebedürftigen Menschen billigen privaten Pflegehilfen anvertrauen müssen, die zumeist aus Niedriglohnländern kommen und wegen des geringen familiären Budgets schwarz angestellt werden? - Womit neue soziale Probleme geschaffen werden. Werden sich Menschen mit mittlerem Einkommen Pflege überhaupt noch leisten können? Was passiert heute in den Familien, welche jahrelang ihre Angehörigen pflegen? Wie geht es den Frauen, die ihre pflegebedürftigen Eltern und Schwiegereltern betreuen? Sie selbst sprechen am wenigsten darüber. Betroffene und Sozialarbeiter/innen wissen, wie sehr Familien und Fachkräfte belastet sind. Dazu sollten wir uns zu Wort melden. Damit nicht nur über den Pflichtbeitrag gesprochen wird und so Inhalt, Organisation und Qualität der heutigen und zukünftigen Pflege mehr in den Mittelpunkt rücken. – Karl Tragust

Info: www.provinz.bz.it/sozialwesen: Publikationen: Pflegende Angehörige - Erhebung von Strukturdaten, erbrachten Leistungen und sozialversicherungsrechtlichem Status. Ergebnisbericht zu einer empirischen Untersuchung. - al

Panorama

Tendenzen und Chancen der Sozialpolitik: "Mehr Wir, als Ich" (1)

"Um das Erreichte zu bewahren, müssen wir es transformieren", sagte Prof. Walter Lorenz gestern zu Beginn der Tagung 'Sozialpolitik in Südtirol und Europa – Tendenzen und Chancen', in der Universität Bozen. Südtirol sei aber in der beneidenswerten Position, dass die Reformen schon früh angedacht und nicht - anders als sonst wo - unter dem unmittelbaren Druck finanzieller Einsparungen vorangetrieben worden sind. Dieser "präventive" Zeitpunkt sei entscheidend und gerade dadurch könne von wissenschaftlicher Seite noch viel in den aktuellen Reformprozess hineingetragen werden. Präsentiert wurden Forschungsergebnisse zur Umsetzung des Landessozialplans 2000-2002, sowie ein Ländervergleich Schweden, England, Italien, Deutschland. Empfohlen und hingewiesen wurde auf die nötige Öffentlichkeitsarbeit. Soziale Dienste müssten als Investition in Lebensqualität und nicht als Kosten angesehen werden. Auch Karl Tragust, Direktor der Abteilung Sozialwesen hob dies in seinem Schlussplädoyer hervor. Die Ergebnisse und Überlegungen der Tagung sollen in den Landessozialplan 2005 einfließen. Die Unterlagen gibt es bei der Freien Universität Bozen, Tel. 0472 014000, Faculty.Education@unibz.it - al

Soziale Dienste in Südtirol: Ein "Mix" von öffentlichen und privaten Anbietern (2)

Auch in Südtirol wird das Zusammenspiel zwischen öffentlichen und privaten Sozialdiensten überdacht, Modelle verschiedener europäischer Staaten regten auf der Tagung in Bozen dazu an. Während etwa in Schweden soziale Dienste vor allem vom Staat geführt werden, hat sich in Deutschland mehr Privatisierung durchgesetzt, die wettbewerbsorientiert ist. Dies führte allerdings nicht automatisch zu mehr Einsparungen, und manchmal gar zu weniger Qualität in der sozialen Arbeit. Welchen Weg schlägt Südtirol ein? "Private Anbieter müssen momentan gestärkt werden, sie können flexibler, innovativer sein, gerade in neueren Bereichen wie Kleinkinder- und Seniorenbetreuung ist dies gefragt. Qualitätsnachweise sind dabei unerläßlich", sagt Karl Tragust, Direktor der Abt. Sozialwesen. Walter Lorenz, Professor an der Fakultät für Bildungswissenschaften in Brixen stimmt dem zu, er warnt aber auch davor, Sozialarbeit zu sehr den Gesetzen des Marktes zu unterwerfen. Tragust ist bei aller Reformbereitschaft für "die Wahrung des Besitzstandes": öffentiche und private Dienste sollten sich nichts gegenseitig wegnehmen. - bs

Zusammenarbeit privater Anbieter im sozialen Dienstleistungssektor

Seit einem Jahr haben sich sieben Non-Profit-Organisationen des privaten Dienstleistungssektors im Rahmen eines Strategieprozesses als "Forum Privates Sozialwesen" zusammengefunden. Der Bund der Genossenschaften, die Caritas, der Dachverband der Sozialverbände, die Ehe- und Erziehungsberatung, die Lebenshilfe, der Verein La Strada - Der Weg und das Südtiroler Kinderdorf wollen künftig ihre Strategien aufeinander abstimmten, sich auf die Verbesserung der angebotenen Dienstleistungen konzentrieren und ihren Umgang mit kommerziellen Anbietern auf dem Südtiroler Dienstleistungsmarkt koordinieren. Trotz der engen Zusammenarbeit soll dabei die Unabhängigkeit der jeweiligen Organisationen bewahrt bleiben. Thematische Schwerpunkte für das Jahr 2005 sind die Bereiche Ausschreibungsmodalitäten, Qualitäts- und Ausbildungsstandards, Bürgschaften für private Non-Profit-Organisationen im Sozialbereich und Organisation der Zusammenarbeit des Forums. Zur künftigen Mitarbeit sind auch weitere private Non-Profit-Anbieter aufgerufen. - al

Confcooperative: proposte per un sistema di imprese sociali di qualità

Il 10 marzo si è svolta a Bolzano una tavola rotonda dal titolo "Confcooperative Bolzano: le proposte per un sistema di imprese sociali di qualità", nata per individuare nuovi strumenti e dare definitiva cittadinanza alle cooperative sociali e agli organismi del terzo settore nel sistema di welfare locale. Confcooperative ha elaborato una proposta per ridisegnare le regole del sistema, focalizzata su tre questioni fondamentali: i requisiti per accedere all’Albo Provinciale delle cooperative sociali e delle imprese sociali; la co-programmazione tra pubblica amministrazione e organizzazioni provinciali di rappresentanza; la responsabilità sociale verso i lavoratori e verso gli utenti. Altre organizzazioni del sociale hanno criticato per non essere state coinvolte nell’iniziativa. Info: tel. 0471 441800, www.unionebolzano.coop - al

Legacoop: pubblicato il primo Annuario della cooperazione sociale

Il Consorzio nazionale della cooperazione sociale Drom ha pubblicato il primo Annuario delle cooperative sociali aderenti alla Legacoop in Italia: sono oltre 1.000 in Italia, la maggiore parte nel Nord (44%). L'Annuario di oltre 700 pagine con l’indirizzario completo delle cooperative sociali è in distribuzione gratuita. È disponibile presso la sede del Consorzio Drom, Via G. Porzio, 4 Centro Direzionale Isola G/8, Napoli, tel. 081 7877516, info@drom.it. Info: Legacoopbund, tel. 0471 260265, www.legacoopbund.coop - al

Abbau architektonischer Barrieren: Schwere Geburt der "Normalisierung"

Techniker, Beamte, Bürgermeister und Vertreter/innen von Sozialorganisationen waren gekommen, als am 9. März zur Informationstagung zum Thema 'Architektonische Hindernisse' geladen war. Bisher waren staatliche Vorschriften für diese Materie einzuhalten. Nun hat die Landesregierung Durchführungsbestimmungen erlassen und damit veränderte Rahmenbedingungen für den Bau und die Gestaltung von Bauwerken und Infrastrukturen vorgegeben. Dass noch viel Unklarheit besteht, zeigten die Diskussionsbeiträge im Anschluss an die Kurzreferate. Die Einrichtung einer Dokumentations- und Beratungsstelle, die im Auftrag der Landesverwaltung auch Gutachten für etwaige Ausnahmeregelungen ausstellt oder für die Übergabe der Plaketten zur Behindertenzugänglichkeit zuständig ist, stellt eine der großen Neuerungen dar. Für die Planer und Bauherren war wichtig zu erfahren, welche Zeiträume für Anfragen und Bearbeitung wichtig sind. Für die Beauftragten des Sozialwesens steht wiederum die Absicherung im Mittelpunkt, dass Menschen mit eingeschränkter Mobilität soweit als möglich ungehinderten Zugang finden. Diesen Aspekt unterstrichen auch Landesrat Theiner und die zuständige Direktorin Dr. Fiocca. Diese räumte ein, dass die Verabschiedung der Regelung eine Schwergeburt gewesen sei und auch für die Umsetzung mit einer Umstellungsphase zu rechnen sei, bei der dann noch die Detailfragen geklärt werden müssten. Info: Amt für Menschen mit Behinderung, Tel. 0471 411700, www.provinz.bz.it/sozialwesen/2403 - gl - al

Sozialverbände begrüßen Gesetzentwurf zur Pflegesicherung

Aus erster Hand erfuhren Vertreter/innen der Betroffenenorganisationen Anfang März Genaueres über die Leistungen, welche mit der Einführung des Gesetzes zur Pflegesicherung vorgesehen sind: Dr. Josef Gasteiger, Sachbearbeiter in der Landesabteilung für Sozialwesen, informierte über neue Leistungen und veränderte Berechnungweisen, die bei ambulanten Diensten auch eine Abschaffung des Kostenbeteilungssystems vorsehen. Wenngleich die Ausstellung des Pflegegeldes künftig direkt an die betreffenden Personen geht, und dadurch möglicherweise eine Umstellung der Mittelverwaltung einhergeht, fanden die Vorschläge jedoch allgemeine Zustimmung bei den Verbandsfunktionär/innen. Info: Amt für Vorsorge, Tel. 0471 411660, www.provinz.bz.it/sozialwesen/2404 - gl

Dachorganisationen des Sozialwesens bei LR Theiner: Subsidiarität beachten

Einen Katalog von sozialpolitischen Anliegen deponierten die Verantwortlichen der Dachorganisationen letzthin beim Landesrat Richard Theiner. Dieser hatte sie aufgefordert, sich gemeinsam auf die wichtigsten Themen zu einigen und für das Jahr 2005 konkrete Vorschläge zur Umsetzung entsprechender Maßnahmen zu formulieren. Im Beisein verschiedener Funktionäre der Abteilung Sozialwesen wurde vereinbart, dass im Rahmen der Arbeiten zum neuen Sozialplan auch festgelegt werden soll, wie die Rolle und Arbeit der Sozialorganisationen besser geschützt werden kann. Für die Auslagerung von sozialen Diensten an diese Träger sollen bis zum Sommer gesetzliche Grundlagen zur Diskussion gestellt werden. Auch ein Garantiefonds, der künftig die Bürgschaftsbelastung für Verantwortliche von Vereinen und Genossenschaften verringern soll, wird in den nächsten Monaten konzipiert werden. Über diese und weitere vorgebrachte Zielsetzungen gab es weitgehende Übereinstimmungen zwischen den Gesprächspartnern am Runden Tisch. - gl

Neuer Ausschuss und neue Projekte im Dachverband der Sozialverbände

Mit einer breiten Palette an ausgearbeiteten Diensten und Projekten stellt sich der scheidende Ausschuss im Dachverband der Sozialverbände den anstehenden Neuwahlen. Soziale Organisationen müssen sich zunehmend neuen Herausforderungen stellen: Die Beitragsmittel aus der öffentlichen Hand werden genauer bemessen, Arbeitsrecht und Datenschutz, Finanzgesetzgebung und Ausschreibungsverfahren für die Vergabe sozialer Dienste bringen vor allem ehrenamtlich geleitete Verbände ins Schwitzen. Hier setzt der Dachverband mit Information und Beratung aber auch durch fachkundige Vertretungsarbeit an. Die größte Verantwortung liegt dabei bei den Ausschussmitgliedern, welche die nunmehr 38 Mitgliedsorganisation am kommenden Freitag, 18. März neu bestellen werden. Info: Tel. 0471 324 667, info@social-bz.net - gl

Manuale sulla sicurezza dell'operatore sociale

La Scuola provinciale per le professioni sociali in lingua italiana ha pubblicato il manuale "La sicurezza dell’operatore sociale - Appunti di tecnica e consigli pratici", redatto dal docente Stefano Gadler. Il manuale si inserisce in un progetto più ampio che riguarda la prevenzione dei rischi per gli operatori socio-sanitari e socio-assistenziali che operano nei servizi residenziali o semiresidenziali e nel domicilio delle persone. Copie possono essere richieste alla scuola in via S. Geltrude, 3 a Bolzano, tel. 0471 414451/53, fp.sociale@scuola.alto-adige.it - al

ChancenGleichheit

EU-Kommission schlägt Einrichtung eines Instituts für Gleichstellungsfragen vor

Die Europäische Kommission hat angekündigt, ein Europäisches Institut für Gleichstellungsfragen zu schaffen, das die Gleichstellung von Männern und Frauen fördern und die Diskriminierung aufgrund des Geschlechts bekämpfen wird. Das unabhängige Zentrum soll zuverlässige und vergleichbare Forschungsdaten und Informationen zusammentragen, analysieren und verbreiten. Ihm angeschlossen sein werden ein Dokumentationszentrum und eine Bibliothek. Voll operativ dürfte es im Jahr 2007 sein. Finanziert wird es mit 52,5 Mio. € aus dem Kommissionshaushalt für den Zeitraum 2007 bis 2013. Info: http://europa.eu.int - al

Frauen

Ungenügende soziale Absicherung bei Frauen. Rentenjahre fehlen wegen Schwarzarbeit

Frauen sorgen unzureichend für die Rente vor und müssten deshalb mehr über ihre soziale Absicherung aufgeklärt und sensibilisiert werden - so die Ergebnisse einer Umfrage, die von den Frauen im KVW, dem Katholischen Familienverband und der Berufsgemeinschaft für Hausfrauen durchgeführt wurde. "Frauen arbeiten oft ihr ganzes Leben, aber die eingezahlten Versicherungsjahre reichen oft nicht einmal für die Mindestrente", so die Vorsitzende der Frauen im KVW, Helga Mutschlechner. Trotz einer relativ guten Schulausbildung sind viele Frauen nach der Geburt der Kinder nicht mehr erwerbstätig. Gerade auch wegen der Einkommensgrenzen für öffentliche Förderungen verzichten Frauen oft auf die Ausübung ihres gelernten Berufes und verrichten nebenbei nicht gemeldete, meist unter ihren Qualifikationen stehende Arbeiten. Längerfristig gehe das auf Kosten der eigenen sozialen Absicherung. Wenn die Rentenreform von 1995 in Kraft tritt, könnten Frauen mit 17 Versicherungsjahren - immerhin der Durchschnitt der Befragten - nicht mehr von ihrer Rente leben. Info: Tel. 0471 974778, www.familienverband.it; Tel. 0471 300213, www.kvw.org; Tel. 0471 254199, info@afb-efs.it - al

Quale sicurezza sul lavoro per le donne over 50 ?

Nel corso di una conferenza stampa incentrata sul tema "Sicurezza delle donne sul lavoro", indetta per la "Giornata della donna", sono stati rivelati dati significativi riguardanti la condizione femminile: secondo un'inchiesta dell’ANMIL del 2003, nell’area del Nord Ovest italiano, tra le donne di età inferiore ai 50 anni, si registra una forte spinta al licenziamento, con punte superiori al 40% di abbandono del posto in seguito ad un infortunio sul lavoro; dopo i 50 anni, oltre 6 donne su 10 smettono completamente di lavorare e quelle che proseguono l'attività, cambiano datore di lavoro in 4 casi su 10. Senso di angoscia o di ansia accompagnano spesso la donna nella fase di ripresa lavorativa, con ricadute sulla vita familiare che possono condurre alla crisi coniugale. Info: tel. 0471 978504, anmilbz@yahoo.it. - sm

Menschen mit Behinderung

Marketingkonzept zum Verkauf von Produkten aus geschützten Werkstätten

In den geschützten Werkstätten der Bezirksgemeinschaft Überetsch-Unterland werden von den Betreuten seit Jahren hochwertige, handgefertigte Produkte hergestellt, deren Absatz die Kosten allerdings nicht deckt. Der Berater Benno Röggla soll nun ein Marketingkonzept erarbeiten um die Vermarktung zu vereinheitlichen und zentral zu steuern. Röggla möchte die Positionierung der Werkstätten und der Leistungen ändern: weg vom Mitleidskauf, hin zu begehrten Produkten aus der Hand von besonderen Menschen. In den letzten vier Jahren schwankte der Umsatz in den Werkstätten zwischen 23.000 Euro und 38.000 Euro pro Jahr. Durch ein effizienteres Marketing darf allerdings kein Stress und keine Unruhe in die Strukturen gebracht werden. Info: BZG Überetsch-Unterland, Tel. 0471 826400, www.bzgue.org - al

Fisco: ''Diversamente abili ma ugualmente utenti''

'Diversamente abili ma ugualmente utenti', è il titolo del vademecum realizzato dall'Agenzia delle Entrate anche in Braille e contenente le principali informazioni fiscali per i contribuenti disabili. L'opuscolo, che sarà distribuito su tutto il territorio nazionale tramite la rete delle strutture locali dell'associazione Unione italiana ciechi, descrive non solo le agevolazioni fiscali per i disabili, ma fornisce diverse informazioni di carattere tributario di interesse generale. Info: www.agenziaentrate.it/documentazione/guide - al

Meraner Bushaltestelle behindertengerecht umgebaut

In Meran wurde die erste behindertengerecht umgebaute Bushaltestelle vor dem Krankenhaus Franz Tappeiner in der Rossinistraße eingeweiht. Sergio Piccinelli, Merans Referent für Behindertenprobleme freute sich: "Zugängliche Bushaltestellen und öffentliche Verkehrsmittel sind ein wichtiger Schritt in Richtung Normalität." Ein Pilotprojekt der SASA AG soll Geh- und Sehbehinderten Menschen sowie Eltern mit Kinderwagen und Rollstuhlfahrer/innen barrierefreien Zugang bis in den Bus ermöglichen. Bei der Umgestaltung wurde der Höhenunterschied zwischen Straße und Bus durch eine Erhöhung der Bordsteinkante beseitigt. Taktile Orientierungshilfen weisen den Weg zur Haltestelle, zur Informationssäule und ins Innere des Busses. Eine vereinfachte Orientierungskarte für Menschen mit Lernschwierigkeiten, Sprachausgabe und Brailleschrift vervollständigen den Ein- und Ausstiegsort. Weitere drei Haltestellen werden demnächst umgebaut. Bereits die Hälfte aller Busse verfügt inzwischen über ausfahrbare Rampen. Info: Tel. 0473 250111, spiccinelli@rolmail.net - al

Buch: Mehr Chancen für ein selbstbestimmtes Leben?

Die deutsche Bundesvereinigung Lebenshilfe hat einen Ratgeber zum Thema Persönliches Budget herausgegeben, der die Chancen und Risiken dieser Leistungsform aufzeigen soll. Mit dem Persönlichen Budget ist ein Mehr an Selbstbestimmung möglich, es ist aber auch mit mehr Eigenverantwortung behinderter Menschen verbunden. Neben allgemeinen Informationen und Hinweisen werden in 34 Fragen und Antworten die wichtigsten Anliegen aus der Sicht von Menschen mit Behinderung angesprochen. "Das persönliche Budget in Fragen und Antworten", von Klaus Lachwitz, Lebenshilfe-Verlag 2004, 72 Seiten, 7,50 Euro. Info: Tel. 0049 064 214910, www.lebenshilfe.de - al

Nuovo albergo a Verona della rete in franchising ''Albergo via dei Matti n. 0''

Nascerà anche a Verona un albergo gestito da persone svantaggiate nell'ambito del progetto di "turismo inclusivo" denominato "Albergo via dei Matti n. 0" che ha l'obiettivo di attivare la cooperazione sociale del territorio e produrre così nuove esperienze imprenditoriali orientate ai valori dell'accoglienza e dell'accessibilità. Già sono attivi alberghi di questo tipo a Trieste e Reggio Emilia. Altri sono in costituzione a Pesaro, Oristano, Milano, Marsala, Genova, Bologna, Arezzo ed Ancona. Info: Renate Goergen, tel. 335 7780682, www.viadeimatti.coop - al

Migration

Domande d'asilo: la diminuzione tocca il livello minimo dal 1988

Per il terzo anno consecutivo, nel 2004 il numero di richiedenti asilo giunti nei paesi industrializzati è decisamente diminuito, è la cifra più bassa dal 1988. "Si tratta di un chiaro riflesso delle conseguenze che uno sforzo comune per migliorare le condizioni nelle regioni d'origine può avere sulla quantità di richieste d'asilo in aree anche molto lontane", ha affermato Raymond Hall dell'UNHCR, Alto Commissariato delle Nazioni Unite per i Rifugiati. Il numero di domande d´asilo inoltrate in Italia nel 2004 risulta tra i più bassi dell´Unione Europea. Info: UNHCR, www.unhcr.it/new_site/UNHCR_NEWS/showNews.asp?id=549RAPPORTO 2004 DELL'UNHCR - bs

Guida INPS al lavoro domestico

Una guida realizzata dall’INPS si dedica interamente all’ampia categoria delle collaboratrici domestiche: colf, governanti, baby-sitter, figure professionali che si prendono cura di anziani o di persone che non sono in grado di provvedere alle proprie necessità personali. Sono riportate tutte le informazioni che riguardano tali categorie, i criteri e le norme che regolano la contribuzione e le prestazioni. Info: www.inps.it/Doc/Pubblicazioni/Opuscoli/dom0604web.pdf - bs

Mosaik ha eletto la nuova presidente

La nuova presidente della cooperativa sociale Mosaik si chiama Dragana Petrovic e prende il posto di Fatima Azil. Da alcuni anni Mosaik raccoglie i mediatori culturali che lavorano per favorire l’inserimento degli immigrati nella società altoatesina; attualmente il servizio è in grado di coprire tutte le lingue parlate dagli immigrati presenti in provincia. La convenzione con l’Azienda sanitaria di Bolzano ha consentito una presenza all'interno degli ospedali, per aiutare gli immigrati a comprendere una cartella clinica o la diagnosi del medico e garantire così il diritto alla salute delle persone. Info: Cooperativa Sociale Mosaik, tel. 0471 814032, info@mosaik.bz.it - bs

Passaporto.it – il giornale dell’Italia multietnica

Repubblica e Kataweb hanno lanciato www.ilpassaporto.it, portale su e per l'immigrazione. - al

Generationen

Kinder und Jugend

Rapporto Unicef: Bambini italiani i più poveri d'Europa

"La proporzione di bambini poveri è aumentata nella maggior parte delle economie sviluppate del mondo", spiega un nuovo rapporto dell'Unicef, che ha basato il suo studio su un reddito inferiore al 50% della media nazionale di ogni singolo Stato. All’Italia spetta il triste primato del "più alto tasso di povertà infantile d’Europa": oltre il 16% vive in condizioni di miseria, la situazione è peggiorata negli ultimi dieci anni. Negli Usa e in Messico le percentuali superano il 20%. Info: www.unicef.it/pdf/Poverty_Report_2005.pdf - bs

Partner für das Projekt "72 Stunden ohne Kompromiss" gesucht!

"72 Stunden ohne Kompromiss" nennt sich ein neues Projekt, das im Oktober in Südtirol beginnen wird. Die Idee stammt ursprünglich aus Deutschland und Österreich und ist so einfach wie bestechend: Jugendliche stellen 72 Stunden ihrer Zeit (drei Tage) zur Verfügung, um sich im sozialen oder ökologischen Bereich freiwillig zu engagieren, etwa um einen Spielplatz zu renovieren, ein Fest für Senior/innen vorzubereiten, eine interkulturelle Begegnung zu veranstalten. Ab sofort suchen Südtirols Katholische Jugend, Azione Cattolica, Südtiroler Jugendring und die Caritas Organisationen oder soziale Dienste, die Aufgaben für Jugendliche haben. Projektvorschläge können bis zum 30. April bei der Caritas abgegeben werden. Info: Tel. 0471 304330, info@freiwilligenboerse.it - bs

Best Practice: Rausch und Risiko - Wenn deine Freunde sagen spring, springst du dann?

"Rausch und Risiko", das klingt riskant für ein Projekt in einer Zeit, in der gerade strengere Verbote zum Suchtmittelkonsum erlassen werden. Bis zu vier mal jährlich nähern sich Jugendliche auf einer Selbstversorgerhütte zusammen mit einem Bergführer und Pädagogen des Forums Prävention dem Thema. Der jugendliche Wagemut wird dabei als das gesehen, was er auch ist, als Lust, sich zu entwickeln. Ein Risiko bringt aber immer Positives wie Negatives mit sich. In erlebnispädagogischen Übungen schauen die Jugendlichen sich diese zwei Seiten genau an, um besser entscheiden zu können, wann sie im Leben Neues wagen oder ein "Nein" riskieren" wollen, auch gegen den Druck der Clique. Risikompetenz schützt vor Sucht, aber sie macht auch fähig, Freundschaften einzugehen - gerade die Alltagsbezogenheit des Projekts kommt gut an. Info: Tel. 0471 32480, www.forum-p.it - bs

29.-31.03.05 | > RADIO: Einer gegen alle - alle gegen einen: Aggression in Schulklassen

Aggressionen unter Kindern sind normal, oft lernen sie in durchaus rauen Spielen ihre Grenzen auszuloten. Sie tragen ihre Konflikte offen aus. Bereits unter Schulkindern gibt es jedoch ein Phänomen, das in der Berufswelt mit "Mobbing" bezeichnet wird: das vorsätzliche aggressive Verhalten, das sich gegen Mitschüler/innen und zwar über einen längeren Zeitraum, richtet. Psycholog/innen und Psychotherapeut/innen haben mit Schüler/innen und Lehrer/innen Strategien entwickelt, um das Mobbing zu verhindern. Radio Ö1, 29.-31.03.05 |> 09:30 Uhr, www.oe1.at - al

Familie

Kindertagesstätten: Entwurf der Durchführungsverordnung dem Gemeindenverband vorgelegt

Kindertagesstätten sind neben Kinderhorten und Tagesmüttern die dritte Alternative zur Betreuung von Kleinkindern bis zu drei Jahren, deren Tätigkeit das Land fördert. Die Landesregierung wird die von Landesrat Richard Theiner vorgelegte Durchführungsverordnung für diese Betreuungseinrichtungen nun dem Gemeindenverband zur Begutachtung vorlegen. Im Entwurf sind die Gemeinden für die Errichtung der Tagesstätten zuständig, mit der Führung können Sozialgenossenschaften betraut werden. Das Land will gemeinsam mit den Gemeinden die Führungskosten bestreiten. Die Gebühren, die Eltern zu entrichten haben, sind durch die Anwendung des Harmonisierungsdekrets einkommens- und vermögensabhängig. "Die Gemeinden können bei der Abrechnung der Führungskosten vier Prozent der Investitionen für eine Finanzierung durch das Land geltend machen", so Landeshauptmann Durnwalder. Info: Ressort für Gesundheit und Sozialwesen, Tel. 0471 411555, www.provinz.bz.it/ressorts/gesundheit - al

Oma und Opa als Vorbilder in der Erziehung - Studie an der Uni Brixen

Sind Großmütter und Großväter eine Quelle an Lebenserfahrung und Weisheit für Eltern, oder ist die "Pädagogik der Senior/innen" ganz einfach ein Auslaufmodell in einer Zeit, in der lebhaft völlig neue Erziehungsmodelle diskutiert werden? Dem Thema widmet sich eine Studie, die Professor Franco Frabboni an der Fakultät für Bildungswissenschaften der Freien Universität Bozen leitet; sie möchte auch herausfinden, wie Großeltern die Erziehung ihrer Enkel bewerten. Rund 1.000 Senior/innen wurden dazu befragt, demnächst werden die Ergebnisse publiziert. Info: Forschungsamt der Universität, Tel. 0471 012600, www.unibz.it - bs

Senior/innen

Erst zu entdecken: Tagespflegeheime für Senior/innen

Das Tagespflegeheim für Senior/innen ist eine relativ junge Unterstützung für pflegende Familien, die allerdings noch nicht so genutzt wird, wie von politischer Seite geplant. Man hatte mit zirka 40 Gästen pro Heim gerechnet, die es bis zu zwei mal in der Woche besuchen, sagt Maria Oberhollenzer, Leiterin des Tagesheims in Bruneck. Die Praxis sei aber fast überall anders. In Bruneck etwa kommen von zehn Senior/innen fünf täglich, zwei wöchentlich, drei sporadisch. Die Einrichtung beim Altersheim ist zwar kleiner und sei damit gerade voll. Warteliste, Indiz für gute Auslastung, gebe es aber keine. Die Transporte seien teuer, zudem verwirre die Unregelmäßigkeit demente Menschen. Ein Tag kostet außderdem 34 €, daneben müssen Angehörige oft zusätzlich Pfleger/innen für zuhause bezahlen, diese Ausgaben scheuen noch viele. "In Wien etwa laufen die Heime gut, aber bei uns sind sie noch zu wenig bekannt, dies braucht Zeit", vermutet Oberhollenzer. Mehr Infos: www.provinz.bz.it/sozialwesen/2402/anziani/de/tagespflegeheim.htm - bs

"Kairos": Neuer Service für alte Menschen in Meran

Alte Menschen sind oft einsam in einer Zeit, die auf Leistung und Produktivität baut, und haben Bedürfnisse, die Angehörige aus Mangel an Zeit oft nicht erfüllen können. Drei Mitarbeiter/innen der neuen Organisation "Kairos" - alle haben vorher im Sozialbereich gearbeitet – bieten Senior/innen seit Jänner Zeit und Beziehung an: Begleitung bei Spaziergängen, Ausflügen, auf kulturelle Veranstaltungen, bei ärztlichen Untersuchungen, Bürogängen. Auch Lebensberatung gehört zum Service. Sie ist wie die übrigen Leistungen kostenpflichtig: 30 Euro pro Stunde. Info: Kairos O.H.G., Meran, Tel. 0473 051157, www.kairos-bz.org - bs

Gesundheit und Wohlbefinden

Tagung über Projekte und Studien zur Prävention von Suchtkrankheiten

Auf einer Tagung am 3. März in Bozen wurden Projekte und Studien vorgestellt, die von öffentlichen Diensten, konventionierten Einrichtungen und Sozialgenossenschaften zur Prävention von Suchtkrankheiten in Südtirol durchgeführt werden. Nachdem bei einer ähnlichen Initiative im April letzten Jahres der Wunsch entstanden war, die öffentliche Vorstellung der Projekte jährlich zu wiederholen, traf man sich heuer zum zweiten Mal zum Informationsaustausch. Alle Referate werden auf der Web-Seite der Abteilung Gesundheitswesen veröffentlicht. Info: Tel. 0471 411550, www.provincia.bz.it/sanita - al

Gegen Sprachbarrieren und interkulturelle Missverständnisse: Italienisch im Krankenhaus

Studien belegen, dass der Heilungserfolg bei Patient/innen durch eine gute Verständigung mit Ärzt/innen und Pfleger/innen beschleunigt werden kann. Ein neues Fortbildungspaket möchte die interkulturellen und fremdsprachlichen Kompetenzen der Mitarbeiter/innen des Sozial- und Gesundheitswesens erhöhen, damit sie noch besser auf Patient/innen eingehen können. "Italienisch im Krankenhaus" besteht aus Übungsbuch, Lehrerhandbuch, Hörmaterialien und Pflegeglossar. Auch ein Pflegeanamnesebogen auf Deutsch, Englisch, Italienisch, Slowenisch und Tschechisch ist Teil davon, zusammen mit einem Glossar von 1.000 Begriffen kann man ihn unter www.healthylanguages.com herunterladen. Info: Amt für Weiterbildung, Tel. 0471 413372; alpha-beta-Verlag, Tel. 0473 210650, info@alphabeta.it - bs

Psicofarmaci a livello europeo

Gli psicofarmaci, una terapia discussa nel bene e nel male, sono sostanze chimiche che aggrediscono il cervello del paziente, modificando il livello della percezione e lo stato emotivo; vengono assunti come "male minore", quando non esistono alternative, per prevenire situazioni di crisi con conseguenze sociali come l'impoverimento, lo scioglimento della relazione con il partner, la perdita del posto di lavoro. L'utilizzo di combinazioni farmacologiche conduce ad un trattamento ottimale e riduce gli effetti collaterali; in tale ambito uno studio scientifico a livello europeo iniziato nel 2003 e promosso dall'EMBLEM (European Mania Bipolar Longitudinal Evaluation of Medication), consentirà di analizzare e confrontare i dati riferiti a 3000 pazienti di 10 stati europei. Tra le 30 istituzioni italiane che prendono parte allo studio, che si protrarrà ancora per un anno, ritroviamo la Psichiatria di Brunico, sotto la responsabilità dello psichiatra Ivan Simioni. Info : Dott. Ivan Simioni, Centro Salute Mentale Brunico, tel. 0474 586342. - sm

Agenda

Seminare/Kurse/Ausbildung

07.03. - 09.05.05 | Mo. | ADS/ ADHD? Erwünscht!

Wie sollen Angehörige, Betreuer/innen und Lehrpersonen mit Kindern und Jugendlichen mit Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom umgehen? Aufklärung und Handlungsmodelle. Zeit: Jeweils montags, 9.00 - 17.30 Uhr. Ort/Info: Landesfachschule für Sozialberufe, Bozen, Tel. 0471 973494, www.sozialberufe.berufsschule.it - bs

Vortrag/Tagung

04.-08.04.05 | Westminster / Großbritannien: Kongress Vision 2005

Einer der größten Kongresse zu Themen, die blinde und sehbehinderte Menschen betreffen, veranstaltet vom Royal National Institute of the Blind in Großbritannien. Info: Tel. +44 (0)20 87433106, www.rnib.org.uk - al

25. - 27.05.05 | Mer.-Ven. > Pte Expo - Progetto terza età

Fiera e Congresso delle Tecnologie, Prodotti e Servizi per la Terza Età a Verona. Info: tel. 05 14199911, www.pte-web.it - al

Verschiedenes

21.03.05 | Mo. > TV: Von null bis 99 - Das Familienmagazin

Der Besuch in einem Kinderheim in Budapest mit einer Südtiroler Psychologin gibt den Auftakt für die März-Ausgabe des Familienmagazins. Was Kinder und Eltern brauchen, darum geht es im Beitrag um Adoption. Ein weiterer Bericht handelt von Homosexuellen, ihren Sehnsüchten und ihren Chancen auf eine Familie. 21.40 Uhr. RAI Sender Bozen.
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