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Newsletter

Newsletter 'social' - Nr. 9|2005 vom 11.05.2005

Die Herausgabe des Newsletter "Social" seitens des Dachverbandes wurde Ende 2010 aus Kostengründen eingestellt.
Als Dachverband für Soziales und Gesundheit mit derzeit 46 angeschlossenen Organisationen erlauben wir uns, auf unser Rundschreiben hinzuweisen, welches über Aktuelles in den Organisationen, Diensten, Arbeitsgruppen und Gremien des Dachverbandes Auskunft gibt und ca. monatlich erscheint.

Inhalt

Header

Editorial

Panorama

ChancenGleichheit

Frauen

Männer

Menschen mit Behinderung

Migration

Kinder und Jugend

Familie

Senior/innen

Gesundheit und Wohlbefinden

Agenda

Seminare/Kurse/Ausbildung

Vortrag/Tagung

Kultur und Freizeit

Verschiedenes

Header

29 maggio - Giornata nazionale del sollievo

La promozione delle cure palliative e, in particolare, della terapia del dolore è il principale obiettivo della Giornata nazionale del sollievo, la cui seconda edizione si celebra domenica 25 maggio. - al

Editorial

Überschüssige Artikel, sowie Beta-Version der "Agenda" online

In der Computersprache bezeichnen Programmierer die Testversion einer Software als Beta-Version. Der Informationsdienst im Dachverband der Sozialverbände testet derzeit einen Veranstaltungskalender im Internet. Unter http://newsletter.social-bz.info finden Sie im Menüpunkt "Agenda" bereits jetzt die noch nicht definitive Version der social-Agenda, die als digitaler Termin- und Veranstaltungskalender künftig die letzte Seite der Newsletter mit den Veranstaltungshinweisen entlasten soll. Im 14-tägigen Rhythmus passiert im Sozialen eine ganze Menge, zu viel um es auf einer Seite unterbringen zu können. Wir werden im Newsletter social weiterhin eine Auswahl liefern. Darüber hinaus finden sie online eine Vielzahl weiterer Termine. Ebenso finden Sie in der Online-Version von social solche Artikel, die es aus Platzgründen nicht in die Version schaffen, die wir Ihnen als E-Mail zusenden. Im Inhaltsverzeichnis finden Sie ab jetzt die entsprechenden Hinweise. - al

Panorama

Servizio civile volontario: pubblicato il nuovo bando

È stato pubblicato il nuovo bando per il Servizio civile volontario. I giovani tra i 18 e i 28 anni interessati hanno tempo fino all´ 1 giugno 2005 per informarsi e scegliere dove prestare l´anno di servizio, in Italia o all’estero. Info: Coordinamento Servizio Civile, tel. 0471 412036, 0471 412039, www.provincia.bz.it/serviziocivile; www.serviziocivile.it - al

Freiwilliger Zivildienst: jetzt anmelden

Die neue Ausschreibung für den freiwilligen Zivildienst ist veröffentlicht worden. Bis zum 1. Juni 2005 können sich alle interessierten Jugendlichen zwischen 18 und 28 Jahren, über die ausgeschriebenen 36.085 Stellen in ganz Italien informieren und bewerben. Info: Referat Zivildienst, Tel. 0471 412036, 0471 412039, www.provinz.bz.it/zivildienst; www.serviziocivile.it - al

La SGB/CISL vuole dare una dimensione sociale allÂ’Autonomia

"Dare una dimensione sociale all’Autonomia", il motto del 15° Congresso provinciale della SGB/CISL che si è celebrato nei giorni 5 e 6 maggio 2005 al Centro Pastorale di Bolzano, indica anche l’obiettivo che il sindacato interetnico intende perseguire nei prossimi anni. Al Congresso, i 120 Delegati hanno determinato il futuro dell’organizzazione eleggendo i vari organismi e stabilendo i futuri punti centrali del programma di lavoro. L’Autonomia della Provincia di Bolzano è ben sviluppata sul versante politico, etnico ed economico. L’equazione Autonomia uguale benessere però non funziona, senza una dimensione sociale, ha affermato il Segretario generale provinciale Anton von Hartungen. Bisogna quindi realizzarla tramite il metodo della concertazione, che coinvolga le parti sociali sulle scelte importanti. Info: tel. 0471 568400, info@sgbcisl.it - al

Una rete a favore di chi può uscire dai margini

'Equal Goal! Soggetti deboli e integrazione nel mondo del lavoro: lÂ’esperienza e i servizi della rete pubblico – privato per la promozione dellÂ’inclusione sociale' è il titolo del recente convegno finanziato dal Fondo Sociale Europeo, dalla Provincia di Bolzano e dal Ministero del lavoro e che ha visto la cooperazione in rete di attori pubblici e privati per dare vita ad un approccio innovativo e a servizi sperimentali per la fascia debole della popolazione della città di Bolzano. Il "fare rete" ha coinvolto l'Azienda Servizi Sociali di Bolzano quale capogruppo di progetto, il Comune di Bolzano, il Ceform Service, la Cooperativa Sociale "Eureka", l'associazione Hands, la Fondazione O.D.A.R., la Società di San Vincenzo de Paoli, l'associazione Südtiroler Drogenhilfe e l'associazione Volontarius; per la prima volta è stata realizzata unÂ’iniziativa di formazione che ha coinvolto operatori dei distretti sociali e di tutti i partner del privato sociale sul tema dellÂ’emarginazione grave. Info: tel. 0471 502726, www.aziendasociale.bz.it/goal - st

"Srebrenica 10 anni dopo" - Euromediterranea e Scuola Estiva Internazionale: 1–12 luglio

A 10 anni dalla morte di Alexander Langer, la Fondazione omonima invita al consueto appuntamento con "Euromediterranea"; in previsione interventi di Vandana Shiva, Wolfgang Sachs, Irfanka Pasagic, Massimo Cacciari, accanto a musica, cinema, teatro, libri... Sono disponibili 40 posti per la Scuola estiva internazionale "Srebrenica 10 anni dopo, le ferite del silenzio". Le domande d’iscrizione devono essere presentate entro il 20 maggio 2005. La Scuola estiva quest'anno viaggia verso Tuzla, Srebrenica e Sarajevo e si svolgerà in forma itinerante con l’intento di fornire strumenti di comprensione di quella che è stata definita come la più grave strage genocidaria nei confini europei dopo la fine della seconda guerra mondiale e riflettere sugli strumenti di prevenzione delle crisi e di ricostruzione della convivenza. Lingua d'uso è l’inglese. Programma/Info: tel. 0471 977691, www.alexanderlanger.org - al

Alexander-Langer-Preis geht nach Bosnien

Irfanka Pasagic aus Srebrenica, Bosnien erhält heuer den Alexander-Langer-Preis. Die 52-jährige Psychologin errichtete in der bosnischen Stadt Tuzla, das Zentrum "Tuzlanska Amica", wo sie den vom Krieg traumatisierten Frauen, Kindern und Männern hilft. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird am 1. Juli im Rahmen des Internationalen Festivals Euromediterranea überreicht. - al

Soziale Dienste zwischen Wettbewerb und ethischer Verantwortung

Derzeit wird auf europäischer Ebene heftig über die Liberalisierung der Dienstleistungen im Binnenmarkt diskutiert. Der entsprechende im EU-Parlament vorliegende Richtlinienentwurf betrifft auch soziale Dienstleistungen und stößt auf Kritik. Die Veränderungen wären maßgeblich. Befürchtet wird, dass auch bei sozialen Dienstleistungen ausschließlich auf den Preis geachtet wird, nicht aber auf die Qualität der Dienste, die lokale Verankerung und soziale Verantwortung der Anbieter. Katrin Hugendubel, vom europäischen sozialen Netzwerk SOLIDAR in Brüssel war auf Einladung des Forums Privates Sozialwesen am Mittwoch, 11. Mai in Bozen um über diese Entwicklungen zu informieren. Ein Fokus war dabei der mögliche Spielraum der Autonomen Provinz Bozen in der Regelung der Vergabe von Diensten. SOLIDAR fordert, die Dienstleistungen des Sozial- und Gesundheitswesens in der neuen Regelung ausdrücklich auszuklammern. „Das positive an der Richtlinie ist, dass sie öffentlich diskutiert wird und Informationen darüber durchsickern. Schlecht ist, dass vieles sehr vage formuliert ist“, sagte Hugendubel. Sie konstatiert in der Kommission ein fehlendes Bewusstsein, über die möglichen Auswirkungen auf den sozialen Bereich. Im September wird im EU-Parlament über den Entwurf diskutiert. Das Potential liege im noch möglichen Gestaltungsspielraum. Die öffentliche Diskussion müsse deshalb jetzt gezielt angeregt werden. Info: Tel. 333 3620979, fops@hotmail.it; www.solidar.org - al

Landesberufsschule Savoy: Schüler/innen gegen rechte Gewalt

Seit knapp zwei Jahren widmen sich Schüler/innen und Lehrer/innen der Landesberufsschule für das Gastgewerbe "Savoy" in Meran einem besonderen Thema: der Verhinderung rechter Gewalt, und arbeiten dabei mit Partnerschulen aus dem bayerischen Schwandorf und dem österreichischen Hartberg zusammen. Mit "Kulturvielfalt in unserer Gemeinde" setzten sich die Schüler/innen in einer Schülerzeitung auseinander, sie lernten den Ausländerbeirat in Meran und die jüdischen Kultusgemeinde kennen, besuchten das ehemalige KZ Dachau, probierten tunesischen Küche, organiserten Befragungen zum Thema. Sie gestalteten auch eine Bilderausstellung zum Thema Menschenrechte und produzierten sogar eine eigene CD: "Songs gegen Rechts". Info: Landesberufsschule für das Gastgewerbe "Savoy", Tel. 0473 205900, lbs.me-savoy@schule.suedtirol.it - bs

Anche Laives ha la sua Banca del tempo

Adesso anche Laives ha la sua Banca del tempo. Una coordinatrice è disponibile ogni venerdì dalle ore 15 alle ore 18 nel locale accanto alla sede della Croce Rossa, di fronte al Distretto in via Innerhofer. Tra breve ci sarà anche un recapito telefonico. - al

Künftig Sprachnachweis nötig für Besuch der "Claudiana"

Wer künftig eine Ausbildung an der Fachhochschule für Gesundheitsberufe "Claudiana" absolvieren möchte, muss vor Studienbeginn nachweisen, dass er der Unterrichtssprachen Deutsch, Italienisch und Englisch zumindest einigermaßen mächtig ist. Die Landesregierung hat die Einführung einer Sprachprüfung beschlossen. Die Claudiana zählte im laufenden Schuljahr rund 250 Einschreibungen, die zum Großteil aus Südtirol, aber auch aus anderen Ländern kamen. Durch mangelnde Sprachkenntnisse wurden Unterricht und Ausbildungsarbeit eingeschränkt und behindert. Info: Tel. 0471 279633, www.claudiana.bz.it - al

Chancen und Risiken der Globalisierung: Ergebnisse der Aktionswoche "local-global"

Für eine Globalisierung, die den Menschen und seine Lebensgrundlagen in den Mittelpunkt stellt, haben sich 30 Südtiroler Vereine und Verbände ausgesprochen. Anlass dazu war die Aktionswoche "local-global". Ein Fokus der zahlreichen Veranstaltungen waren solidarische Wirtschaftformen, besonders die ethische Geldanlage, die mit Kleinkrediten die wirtschaftliche Entwicklung "von unten" fördert. Auf der Seite der "Organisation für Eine Welt" sind alle Unterlagen und Ergebnisse nachzulesen: www.oew.org. - al

Online Wissenswertes von Südtiroler Gemeinden finden

Wer weiß schon, wie viele Jugendliche in der eigenen Gemeinde leben? Und wie viele Familien dort ansässig sind? Das Landesinstitut für Statistik ASTAT bietet nun mit dem "Gemeindedatenblatt" im Internet eine breite Sammlung von statistischen Daten zu allen Gemeinden des Landes Südtirol, samt Vergleichen auf Bezirksebene und nach Sanitätsbetrieben. Info: www.provinz.bz.it/astat/daten_online/default.htm - al

ChancenGleichheit

Neue Arten der Lebensgemeinschaft nicht mehr diskriminieren

Auch in Südtirol sind neue Formen von Lebensgemeinschaften sehr verbreitet. Um ihnen mehr Rechte einzuräumen, haben die Grünen einen Gesetzentwurf ausgearbeitet. Vor allem bei der Zuteilung von Sozialwohnungen und der Wohnbauförderung sollen Menschen in jeglichen Lebenspartnerschaften nicht mehr gegenüber Ehepaaren benachteiligt werden. Homosexuelle Paare sollen die gleichen Ansprüche haben wie heterosexuelle Paare, fordern die Grünen. Info: Tel. 0471 976299, info@gruene.bz.it - al

Im Herbst neues Grundseminar in Hauswirtschaft für Männer und Frauen

Seit vier Jahren gibt's an der Fachschule für Land- und Hauswirtschaft in Salern ein Grundseminar für Hauswirtschaft. Das Seminar bietet berufstätigen Frauen und Männern ab 21 Jahren die Möglichkeit, sich hauswirtschaftliche Grundfertigkeiten anzueignen. Im Herbst geht es wieder los, der Kurs dauert von Oktober bis Mai. Wer sich dafür interessiert kann bei einem Informationsabend am Donnerstag, 19. Mai mehr erfahren. Zeit: 19.30 Uhr. Ort/Info: Fachschule für Land- und Hauswirtschaft Salern, Tel. 0472 833711, www.fachschule-salern.it - al

Homosexuelle machen parteienübergreifenden gemeinsamen Wahlkampf

Im Wahlkampf zur Südtiroler Gemeinderatswahl gab es ein Novum. Erstmals gingen homosexuelle Kandidat/innen gemeinsam mit einer Werbebroschüre an die Öffentlichkeit, um "mit dieser Aktion ein starkes Zeichen hin zu einer offenen und zukunftsorientierten Sozialpolitik" zu setzen. Geschafft hat es Richard Pertoll, er zieht für die Bürgerliste Eppan Aktiv in den Gemeinderat ein. - al

Frauen

La maternità difficile delle donne affette da sclerosi multipla

31.000 donne in Italia affette da sclerosi multipla, per la maggior parte di età compresa tra i 20 ed i 30 anni; la scelta di essere madre nonostante la patologia costituisce una sfida coraggiosa che richiede un maggiore sostegno: "Nel corso della gravidanza la malattia presenta un minore numero di ricadute, ma durante il puerperio gli attacchi tendono ad aumentare, rendendo estremamente difficile il lavoro di cura", afferma Gabriella Bissacco, vicepresidente dell'Associazione sclerosi multipla dell'Alto Adige. Mentre i Servizi sociali offrono l'alternativa dell'asilo nido o dell'affidamento, le madri chiedono soluzioni come l'assistenza domiciliare nelle fasi acute della malattia e l'appliacazione della legge 104, per la riduzione degli orari di lavoro. Info: ASM, tel. 0471 201116, www.ms-sm-bz.org - sm

"Donne, scienza e teconologia" in un convegno

Il ruolo delle donne ha influito ed influisce sui processi del pensiero e sull'evoluzione della cultura nel campo del sapere scientifico e tecnologico? Ricercando nuovi equilibri e contrapponendosi alla storica rimozione/svalutazione dell'apporto femminile, la ricerca attuale volge ad un ripensamento del monopolio maschile, rivendicando un'integrazione delle visioni di genere, orientate verso paradigmi "altri" della conoscenza. Il convegno, organizzato dalla Formazione professionale italiana, in collaborazione con il Comitato Provinciale Pari Opportunità si svolgerà il 24 maggio presso la Casa Kolping, alle ore 15. Info: IDEA, tel. 0471 261712, www.donne-lavoro.bz.it - sm

Aumentano del 10% gli aborti legali in provincia

Nel 2004 nelle strutture sanitarie della provincia di Bolzano gli interventi di interruzione volontaria di gravidanza praticati sono stati 582, il 10,9% in più rispetto al anno precedente. Secondo i dati forniti dall’Istituto provinciale di statistica ASTAT, le donne che ricorrono all’aborto legale sono in prevalenza nubili (56,0%) contro il 42,1% delle coniugate. Il 64,3% delle donne lavora, il 24,2% è rappresentato da casalinghe e il 10,3% da studentesse. Il 25,1% delle donne è di nazionalità straniera, in maggioranza proveniente dai paesi dell’Europa dell’Est. Info: tel. 0471 414000, www.provincia.bz.it/astat - al

Männer

"Gemeinsames Sorgerecht wäre besser als das alleinige Sorgerecht"

Der Landtagsabgeordnete Denicolò Herbert hat im Landtag einen Begehrensantrag (Nr. 6/05-XIII) an das Römische Parlament zum "Gemeinsamen Sorgerecht" eingebracht. Der Landtag solle das Parlament auffordern eine Neuregelung der Anvertrauung von Kindern im Falle von Ehetrennung und –scheidung zu verabschieden. Ein entsprechender Gesetzesentwurf liege schon seit vier Legislaturperioden in der Abgeordnetenkammer auf. Das alleinige Sorgerecht, das nur einem Elternteil gewährt wird, sei unflexibel und ungerecht. Besser wäre ein gemeinsames Sorgerecht, das den anderen Elternteil nicht zu einer "Besuchsfigur" degradiere. Derzeit bekommen meist Frauen das Sorgerecht. Info: Männerinitiative Pustertal, Tel. 0474 555848 - al

Menschen mit Behinderung

Blinde und Sehbehinderte finden im Blindenzentrum St. Raphael seit 25 Jahren Hilfe

Das Blindenzentrum St. Raphael lud am 7. Mai zu einem Tag der Offenen Tür und zur Jubiläumsfeier: Seit 25 Jahren ist es Bezugspunkt für blinde und sehbehinderte Menschen in Südtirol. Unter dem Motto "Hilfe zur Selbsthilfe" wird deren Selbständigkeit gefördert. 1980 wurde das Zentrum im Bozner Stadtteil Gries eingeweiht, seither haben sich die Angebote ständig erweitert. Info: Tel. 0471 442323, www.blindenzentrum.bz.it - al

Fachplan für den Bereich Behinderung in Vorbereitung

Bei einem Treffen mit Körperschaften und Organisationen, welche im Bereich Behinderung tätig sind, wird die Amtsdirektorin Dr. Luciana Fiocca zusammen mit dem Steuerungsteam und den wissenschaftlichen Begleitern das Projekt zur Ausarbeitung des neuen Fachplans für den Bereich Behinderung vorstellen. Ausgehend von Staats- und Landesgesetzen, vom Landessozialplan und von den diversen Anregungen, die in den letzten Jahren zu Gestaltung der Dienste für Menschen mit Behinderungen gemacht worden sind, soll nun ein umfassendes Dokument entwickelt werden, welches den veränderten Bedürfnissen und Rahmenbedingungen Rechnung trägt. Mit dieser ersten Präsentation soll zudem zum Ausdruck gebracht werden, dass der Fachplan mit starker Einbeziehung der betreffenden Einrichtungen, der Interessensgruppen aber auch auf der Basis lokaler und überregionaler Erfahrungswerte erfolgen wird. Mit der Koordinierung wurde Dr. Ute Gebert vom Amt für Menschen mit Behinderungen betraut: Tel. 0471 411719, ute.gebert@provinz.bz.it - gl

Diskussion über Gleichstellungsgesetz in Österreich

Weniger Behinderungen für behinderte Menschen im Alltag: das ist das Ziel des neuen Behinderten-Gleichstellungsgesetzes, das noch vor dem Sommer im österreichischen Nationalrat beschlossen werden soll. Die wichtigsten Punkte sind der barrierefreie Zugang zu Gebäuden und öffentlichen Verkehrsmitteln, die Anerkennung der Gebärdensprache und ein Diskriminierungsverbot mit Klagemöglichkeiten. Der vorliegende Gesetzesentwurf wird heiss diskutiert. Info: www.gleichstellung.at - al

Nuovi limiti di reddito ed importi di indennità per invalidi civili, ciechi e sordomuti

La Giunta provinciale ha stabilito nuovi limiti di reddito ed importi di indennità per invalidi civili, ciechi civili e sorddomuti per il 2005.

Come spiega l’Ufficio Soggetti portatori di handicap e invalidi civili, che gestisce le prestazioni finanziarie per gli appartenenti a queste categorie che risiedono in Alto Adige, i nuovi importi sono i seguenti: Limite di reddito 2004 per la concessione di pensione ad invalidi civili assoluti, ciechi civili assoluti e con residuo visivo e sordomuti: € 13.739,69; limite di reddito 2004 per la concessione di pensione per invalidi civili parziali: € 4.017,26; limite di reddito per aumento della pensione per il solo richiedente: € 7.069,27; limite di reddito per aumento della pensione per richiedente coniugato (cumulato con reddito del coniuge): € 11.943,88; indennità di accompagnamento per invalidi civili: € 443,83; indennità di accompagnamento per ciechi civili: € 669,21; indennità speciale per ciechi civili con residuo visivo: 161,30; indennità di comunicazione per sordomuti:223,38. I nuovi importi valgono dal 1° gennaio 2005. Con i pagamenti di giugno verranno saldate le eventuali somme aggiuntive finora non percepite. Info: Ufficio Soggetti portatori di handicap e invalidi civili, tel. 0471 411700, www.provinz.bz.it/sozialwesen/2403 - al

Lebenshilfe Südtirol bestätigt Präsidentin Maria Elisabeth Prugger

Maria Elisabeth Prugger bleibt für die nächsten 3 Jahre Präsidentin der Lebenshilfe Südtirol. "Die Mitsprache und Mitgestaltung unserer Kunden in den Einrichtungen und Diensten soll weiter gestärkt werden. Neue Konzepte müssen konsequent mit den Betroffenen erarbeitet und evaluiert werden. Die Lebenshilfe soll sich noch stärker zu einer direkten Ansprechpartnerin und Expertin für die Anliegen von Menschen mit Behinderung entwickeln", so Prugger. Info: Lebenshilfe, Tel. 0471 062501, www.lebenshilfe.it - al

Migration

Bürger/innen melden Diskriminierung von Einwanderer/innen, Sinti und Roma

Die Antidiskriminierungsstelle des Landes verurteilte eine Flugblattaktion der Partei Unitalia im Gemeindewahlkampf scharf. Diese hatte vor einer Bozner Mittelschule Flyer gegen Einwanderer/innen, Sinti und Roma verteilt, woraufhin Bürger/innen dies der Stelle meldeten. "Wir laden alle Parteien dazu ein, Zivilcourage zu zeigen, sich für Gleichheit der Rechte und Pflichten einzusetzen", schreibt die Antidiskriminierungsstelle in einer Aussendung. Der Europarat habe erst kürzlich wieder alle Parteien dazu aufgerufen, nicht mit Fremdenfeindlichkeit Politik zu machen. Seit Februar können Bürger/innen Diskriminierungen über eine grüne Nummer in der Landesbeobachtungsstelle für Einwanderung melden. Bereits in mehreren Fällen wirken Mitarbeiter als Mediatoren. Info: Grüne Nummer 800 225588, osservatorio.immigrazioni@provincia.bz.it - bs

Arbeitgeber Familie: Probleme der Hauspflege in die eigenen Hände nehmen, Selbsthilfe

Wenn Familien ausländische Pflegekräfte einstellen, wird dies oft zur Belastungsprobe. Die kulturellen Unterschiede sind groß, und gerade in einer sensiblen Situation wie der Pflege ist deshalb viel Verständnis gefragt, von allen Seiten. "Wir beleuchteten die Situation in Gries und stellten fest, dass die Familien mit ihren Problemen völlig isoliert sind", sagt Alberto Dal Negro, Leiter der Arbeitsgruppe Migration des Equal Projektes "More". Familien müssten in Netzte eingebunden werden, und selber solche knüpfen: Nach einer Probephase in Gries bieten nun die Sprengel "Don Bosco" und "Europa-Neustift" Angehörigen Infotreffen und die Möglichkeit, Selbsthilfegruppen zu gründen an, zusammen mit der Dienststelle für Selbsthilfegruppen im Dachverband der Sozialverbände. Sie können so ihre eigenen, aber auch die Bedürfnisse der Pflegenden verstehen lernen, und Wege finden, wie sie auch selber zu deren "Ausbildnern" werden können. "Geht es deinen Angestellten gut, sind sie auch motiviert, gut zu arbeiten", so Dal Negro. Info: Tel. 3357753626, alberto.dalnegro@grlogos.it - bs

Educazione interculturale: Invito al concorso "Tutti diversi, tutti uguali"

Il Centro di tutela contro le discriminazioni di Bolzano invita le scuole altoatesine a partecipare al concorso "Tutti diversi, tutti uguali", che ha lanciato l'Unar, Ufficio Nazionale Antidiscriminazioni Razziali per il confronto tra le culture nelle scuole, la tolleranza, e il dialogo interculturale. Il concorso, rivolto alle scuole primarie e secondarie di I e II grado, premierà opere più significative delle sezioni: progetti di didattica interculturale, arte e immagine, scrittura, audiovisivi. Il centro di Bolzano offre un supporto alla realizzazione dei progetti. Info: tel. 0471 414435, osservatorio.immigrazioni@provincia.bz.it; www.pariopportunita.gov.it/IL-DIPARTI/--Ufficio-/Concorso-Scuole.pdf - bs

Generationen

Kinder und Jugend

Kinder mit Autismus und psychischen Erkrankungen: Neue Tagesstätte in Kurtatsch

Ab Mai können Kinder und Jugendliche, die an Autismus oder anderen psychischen Erkrankungen leiden, eine neue Tagesstätte im Sozialzentrum Kurtatsch besuchen. Dort möchten ihnen die Sozialdienste der BZG Überetsch/Unterland Betreuung anbieten, die sich sehr an ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten orientiert: "Es geht um ganzheitliche Entwicklung", so Fernanda Mattedi Tschager, Direktorin der Sozialdienste. Einfache lebenspraktische Fertigkeiten, Fähigkeiten zur Kommunikation, Interaktion sollen gestärkt werden, die jungen Besucher/innen dürfen aber auch einfach nur Spaß haben. Der Dienst für Neuropsychiatrie in Bozen plante die Tagesstätte mit und wird sie auch in Zukunft begleiten. Auch ein Netzwerk von Eltern, Schule, Kindergärten soll sie stärken. Im Sommer wird die Tagesstätte bereits vormittags geöffnet sein. Info: Sozialzentrum Kurtatsch, Tel. 0471 880315, www.bzgue.org - bs

Jugendherberge Bozen öffnet am 18. Mai ihre Tore

Am 18. Mai wird die Jugendherberge in Bozen in der Nähe des Bahnhofs eröffnet. Es ist nach Brixen, Toblach und Meran die vierte Jugendherberge im Land. Die Führung liegt beim Brixner Jugendverein Kassianeum. Info: Tel. 0471 0471 300865, www.jugendherberge.it - al

"Kalimera", Eppans neue Tagesstätte für Minderjährige

"Kalimera", das heißt auf Griechisch "guten Tag", und so nennt sich eine neue Tagesstätte für Minderjährige in Eppan. Seit Anfang November 2004 geöffnet, wurde sie vor kurzem mit einer kleinen Feier offiziell ihrer Bestimmung übergeben. In der Handwerkerstraße 10 in St. Michael Eppan finden nun 12 Kinder und Jugendliche im Pflichtschulalter eine kindergerechte und professionelle Betreuung. Die Einrichtung der Bezirksgemeinschaft Überetsch – Unterland bietet ihnen nachmittags an Wochentagen einen sozialen Erfahrungsraum, in dem sie sich mit Gleichaltrigen und Erzieher/innen auseinandersetzen können. Im Kalimera können sie nach Schulschluß gemeinsam Mittagessen, Hausaufgaben erledigen, sowie die Freizeit gestalten. Geführt wird die Einrichtung von der Vereinigung "La strada – der Weg". Info: Tel. 0471 665597 - al

Familie

Alles Familie - Die neue Netzstelle ist bereits aktiv

Die Fäden der neuen Dienststelle für Familien, des "Familienbüros", wie Landesrätin Kasslatter Mur sie ankündigte, fließen im Amt für Jugendarbeit in Bozen zusammen. Dort hat die Arbeit mit einer Halbtagkraft bereits begonnen, und in Kürze wird eine zweite eingestellt. Die Netzstelle wird sich für bessere Rahmenbedingungen für Familien einsetzen, Eltern in ihrer Erziehungskompetenz unterstützen, bestehende Angebote übersichtlich machen. Im Moment dreht sich vieles um Bildung: die Dienststelle fördert bereits Organisationen und Einrichtungen, die Familien- und Elternbildung anbieten. Ob und wann auch andere Vorhaben umgesetzt werden, wie etwa ein Elterntelefon als direkter Draht zu den Familien, wird sich zeigen. Info: Ressort Landesrätin Kasslatter Mur, Tel. 0471 413333, Diensstelle für Familien, Tel. 0471 413378, www.provinz.bz.it/kulturabteilung - bs

Gemeinden wollen schrittweise Umsetzung des Familienpakets

Der Gemeindenverband fordert eine schrittweise Umsetzung des Familienpakets. Außerdem dürften die Gemeinden bei dessen praktischer Umsetzung nicht alleine gelassen werden. Weil viele Maßnahmen gerade die Gemeinden betreffen, hätte man sich schon im Vorfeld mehr Mitsprache gewünscht. Stein des Anstoßes ist die Schulausspeisung, die ab dem kommenden Schuljahr auf alle Schüler/innen aller Schulstufen ausgedehnt wird. Die Finanzierung, das Problem der Aufsicht und die Verfügbarkeit von Räumlichkeiten müssen noch geklärt werden. Für den Landesbeirat der Eltern ist die geplante Schulausspeisung eine "erstklassige Unterstützungsmaßnahme", deshalb appelliert er an Land und Gemeinden, sich bald zu einigen. Info: Südtiroler Gemeindenverband, Tel. 0471 304655, www.gvcc.net - al

"Kitas" aus den Kinderschuhen

Die Durchführungsbestimmungen für die Kindertagesstätten könnten noch in diesem Monat von der Landesregierung verabschiedet werden. Eine neue Tagesstätte für Kinder von 0-3 Jahren öffnete die Sozialgenossenschaft "Tagesmütter" am 9. Mai in Latsch im Vinschgau. Info: Sozialgenossenschaft Tagesmütter, Tel. 0471 982821, tagesmutter@dnet.it - bs

Tagesmütter: Gute Arbeit, schlecht versichert

In über 100.000 Stunden betreuten die Mitarbeiterinnen der Sozialgenossenschaft Tagesmütter im Vorjahr Kinder in ganz Südtirol, und konnten trotzdem nicht alle Wünsche von Eltern erfüllen, die Nachfrage ist überaus groß. Die Tagesmütter arbeiten ganztags, halbtags, stundenweise, alle aber mit Projektverträgen oder noch auf Co.Co.Co.-Basis, und deshalb mit schlechten Aussichten auf halbwegs gute Rentenauszahlung. "In Diskussionen mit Gewerkschaften und dem Land arbeiten wir an Ideen für bessere Arbeitsverträge, auch Formen von Anstellung fassen wir ins Auge. Eine Zwischenlösung wäre ideal, die einerseit Flexibilität zuläßt - in der Kinderbetreuung unerläßlich -, und andererseits die Rentenversicherung eines Angestelltenverhältnisses bietet," sagt die Geschäftsführerin Petra Bisaglia. Info: Tel. 0471 982821, tagesmutter@dnet.it - bs

Zweiter Bildungstag für Pflegeeltern am 21. Mai

Am 21. Mai findet in der Cusanus Akademie in Brixen der 2. Bildungstag für Pflegeeltern statt. Die Themenstellungen "Aufnahme eines Pflegekindes" und "Die (künftige) Identität der Pflegefamilie" werden von Dr. Elisabeth Lutter beleuchtet und hinterfragt. Der Bildungstag ist Teil einer Bildungsreihe, die vom Landesamt für Familie, Frau und Jugend in Zusammenarbeit mit den Fachkräften der Sozialdienste erarbeitet wurde und ein weiteres Hilfsangebot in der Unterstützung der Pflegeeltern in ihrer verantwortungsvollen Aufgabe. Info: Tel. 0471 442123, petra.frei@provinz.bz.it - al

Senior/innen

Neue Seniorenmensa im Bürgerheim Schlanders eröffnet

In Schlanders hat eine neue Seniorenmensa ihren Betrieb aufgenommen. Seit 1. Mai können im Bürgerheim bis zu zehn Personen zu Mittag und am Abend essen. Die Mensa ist für alte Leute gedacht, die nicht mehr selber kochen können, jedoch aber in der Lage sind, selbst zum Bürgerheim zu gehen. Zuständig für die Seniorenmensa ist die Bezirksgemeinschaft Vinschgau, die mit den Verantwortlichen des Bürgerheims einen Vertrag unterzeichnet hat. Ausweise, die zum Essen ermächtigen, sind in der BZG erhältlich. Info: Tel. 0473 736700, www.bzgvin.it - al

Einfachere und vereinheitlichte Aufnahmemodalitäten in Altersheimen: Erste Projektphase

Die erste Phase des von der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt initiierten und in enger Zusammenarbeit mit dem Verband der Altersheime Südtirols durchgeführten Projektes zur Vereinfachung der Aufnahmemodalitäten in den Altersheimen ist abgeschlossen. Nun wird im gesamten Gebiet der BZG Burggrafenamt ein einheitliches Aufnahmeformular verwendet. Die Formulare liegen in den Sozialsprengeln und in den Gemeinden des Gebietes auf, bzw. stehen im Internet zum Download bereit. In einem nächsten Schritt werden die freien Betten von den jeweiligen Alten- und Pflegeheimen dem Verband der Altersheime gemeldet und von diesem an interessierte Stellen weitergeleitet. Das Pilotprojekt wird Ende des Jahres 2005 abgeschlossen und ausgewertet. Anschließend soll es landesweit angewandt werden. Info: BZG Burggrafenamt, Tel. 0473 205110, www.bzgbga.it - al

Taxi senior a Bolzano

Nuova iniziativa del Comune di Bolzano rivolta a tutti gli ultrasettantenni domiciliati in Città: Taxi Senior prevede il rimborso agli anziani di 5 euro per ogni spostamento effettuato a bordo di un taxi cittadino. Nato su richiesta degli stessi anziani, che spesso hanno difficoltà a muoversi con i mezzi pubblici, il servizio entrerà in vigore il primo luglio 2005; rivolgendosi all’Ufficio Relazioni con il pubblico presso il Comune di Bolzano oppure presso i Centri Civici di quartiere è sufficiente esibire il codice fiscale e la carta di identità, per ottenere il rilascio della Taxi-Card, che dà diritto al rilascio del buono al momento del pagamento della corsa. Il rimborso viene effettuato immediatamente presso i Centri Civici. Info: Ufficio relazioni con il pubblico: tel. 0471 997621, www.comune.bolzano.it - sm

Marketing in der Seniorenarbeit - Modethema oder wirtschaftliche Notwendigkeit

Bis vor einigen Jahren war in sozialen Organisationen praktisch kein Marketing notwendig. Mit zunehmender Verknappung öffentlicher Mittel wird jedoch die Notwendigkeit zur Öffnung für marktwirtschaftliches Denken und Handeln unvermeidlich. Dadurch entstehen auch immer mehr Initiativen privater Anbieter von Sozialleistungen. Es werden Bedingungen geschaffen, wie sie auch in freier Marktwirtschaft anzutreffen sind. Die Entwicklung zeigt, keine soziale Einrichtung in der heutigen Zeit kommt mehr ohne einen gewissen Marketinggedanken aus, wenn sie dem Druck der "Konkurrenz" entgegenhalten will. Das deutsche Forum Seniorenarbeit stellt eine umfassende Informations- und Materialsammlung mit Praxishilfen zum Thema bereit. Info: www.forum-seniorenarbeit.de - al

Gesundheit und Wohlbefinden

Knödel essen, in den Alltag zurückfinden - der ganz normale Alltag als wichtiger Dienst

Vor rund einem Jahr hat der Tagesclub für psychisch kranke Menschen in Meran neue Räumlichkeiten in der Schafferstrasse bezogen. Die Auslastung des Dienstes ist seither stark gestiegen, täglich kommen bis zu 25 Personen. "Wichtig ist, dass die Menschen in ihren Lebensrhythmus zurückfinden, wir müssen ihnen die Möglichkeit dazu geben", sagt Direktorin Monika Verdorfer. Eine normale Alltagsgestaltung gibt Halt und Stabilität im Leben, so das Konzept. Nach dem Frühstückskaffee können die Besucher/innen den Vormittag gemeinsam verbringen und beim Vorbereiten des Mittagessens behilflich sein. Mittags kommen manchmal über 30 Personen zum Essen. Am Nachmittag wird dann gebastelt, gespielt und kommuniziert, manchmal steht auch ein Ausflug auf dem Programm. Der Tagesclub ist ein konventionierter Dienst der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt unter Führung der Caritas. Info: Tel. 0473 212480, tcm@caritas.bz.it - al

Top on job - Alkohol am Arbeitsplatz: Lösungsstrategien, Schulungen für Führungskräfte

Tritt der Verdacht auf, dass ein/e Mitarbeiter/in alkoholkrank ist, sind Führungskräfte oft verunsichert. Wie sollen sie mit ihm oder ihr über das Problem sprechen? Seit einiger Zeit bietet der Verein Hands Hilfe an: Zusammen mit dem Industriellenverband informierte er über das Thema, gab eine Broschüre heraus, und nun organisiert er Schulungen für Führungskräfte in Betrieben. An einer ersten nahm vor einem Monat die Firma Iprona in Lana teil, für den Herbst meldeten sich weitere Interessenten. Den Kontakt zu Hands können sie auch nach der Schulung nutzen, etwa für Coachings in problematischen Situationen. "Wichtig ist, dass Chefs in ihrer Rolle des Arbeitgebers bleiben", sagt Maria Lintner, Psychologin und Projektleiterin. Partner des länderübergreifenden Intereg-Projekts ist das Forum Prävention. Info: Verein Hands, Tel. 0471 980721, www.hands-bz.it - bs

Sicherheitswahn & Gesundheitsterror - Themenheft 2004 des Forums Prävention erschienen

Neben den Arbeitsschwerpunkten im letzten Jahr finden sich im neuen Themenheft des Forums Prävention auch interessante Diskussionsanreger. Ein Artikel beschreibt, wie Angst als Leit(d)gefühl unserer Gesellschaft instrumentalisiert wird, zu Sicherheitswahn und Gesundheitsterror führt, wie sie Menschen stigmatisiert, die nicht dem Ideal entsprechen und höchste Anforderungen an den einzelnen stellt: Fitnesstudio, Power Seminare, Biowohnung. Komplexere Gefahren, die durch Einzelverhalten kaum veränderbar sind, wie belastender Verkehr, ungesunde Arbeitsbedingungen, würden aber ignoriert bis verleugnet. Präventionsarbeit, die Toleranz, Akzeptanz, Verständnis fördert, könne hier wirken. Heuer wird das Ludwig-Boltzmann-Institut in Wien die Arbeit des Forums wissenschaftlich durchleuchten. Info: Tel. 0471 324801, www.forum-p.it - bs

Psychologischer Dienst des Sanitätsbetriebes Bozen umgezogen

Der Psychologische Dienst des Sanitätsbetriebes Bozen ist umgezogen in die Galileo-Galilei-Straße 2, im Büro- und Geschäftsgebäude "Galileo", Eingang A, 2. Stock. Telefon- und Faxnummer bleiben unverändert. Info: Tel. 0471 270115, psychol@sbbz.it - al

Pflegebedürftige - Steuervergünstigungen für Pflegekräfte

Für Pflegebedürftige, die zu Hause gepflegt werden, ist im Finanzgesetz 2005 eine Steuerbegünstigung vorgesehen. Der Steuerzahler, der die Pflegekosten übernimmt, kann bis zu 1.820 Euro von seinem Gesamteinkommen abziehen. Daraus ergibt sich für niedrige und mittlere Einkommen ein Steuervorteil zwischen 300 und 400 Euro. Mit steigendem Einkommen sinkt der Abzug für Hauspflegekräfte, bei einem Jahreseinkommen von rund 80.000 Euro entfällt er ganz. Die Vergünstigung tritt auch dann in Kraft, wenn der steuerpflichtige Familienangehörige, der für die Pflegekosten aufkommt, nicht zusammen mit dem Pflegebedürftigen lebt. Info: Agentur der Einnahmen, Grüne Nummer 848 800444, www.agenziaentrate.it - bs

Selbsthilfegruppe Magersucht, Ess-Brecht-Sucht startet heute

Die Infostelle für Ess-Störungen "infes" lädt interessierte Betroffene (Magersucht, Ess-Brech-Sucht) zum Info- und Gruppengründungstreffen der angeleiteten Selbsthilfegruppe in deutscher Sprache am Mittwoch, 11. Mai 2005 von 19.00 bis 20.30 Uhr ein. Das Treffen findet in den Räumlichkeiten der infes, Sernesistr. 10, in Bozen statt. Es folgen weitere zehn Treffen zur Unterstützung und Motivation auf dem Weg aus der Ess-Störung heraus. Im geschützten Austausch mit Gleichbetroffenen werden innerhalb der Gruppe gesunde Lösungswege entwickelt und neue Erfahrungen gesammelt. Info: Tel. 0471 970039, info@infes-infda.it - al

Agenda

Zeit für Weiterbildung: Herbst-Kurse bis 1. Juni mitteilen

Bis zum 1. Juni können Weiterbildungsorganisationen ihre Kursangebote im Herbst dem Landesamt für Weiterbildung in der deutschen Kulturabteilung mitteilen. Sie werden kostenlos im Handbuch "Zeit für Weiterbildung" und im Internet veröffentlicht. Info: Landesamt für Weiterbildung, Tel. 0471 413397, brigitte.foppa@provinz.bz.it, www.provinz.bz.it/weiterbildung - bs

Seminare/Kurse/Ausbildung

14.05.05 | Sa. > Arbeiten in Non Profit Organisationen

Steuerrechtliche Behandlung von Veranstaltungen und andere gewerbliche Tätigkeiten von Vereinen. Zeit: 9:00 – 12:30 Uhr. Mittelbeschaffung für Vereine: Überblick über öffentliche Beiträge, private Einnahmequellen für Vereine und NPOs. Zeit: 15:00 - 18:30 Uhr. Ort: Nals, Lichtenburg. Info/Veranstalter: Non-Profit-Institut (NPI) Lana, Tel. 333 7881412, info@npi.bz.it - al

17.+18.05.05 | Infos über Universitätslehrgang "Arbeit und Nachhaltigkeit. SozialwirtIn"

Am 17. Mai gibt es in Brixen und am 18. Mai in Meran eine Informationsveranstaltung über den Universitätslehrgang "Arbeit und Nachhaltigkeit. SozialwirtIn". Die Einschreibefrist für den Lehrgang endet am 24. Mai 2005. Unterlagen finden sich auf der Homepage des Arbeitsförderungsinstituts: www.afi-ipl.org/de/17_425.htm. Info: Tel. 0471 413540 - al

19.-20.05.05 | Sexualität im Alter und bei Menschen mit Behinderung:Tabu oder Normalität

Wie kann dieser Problematik im Alltag der Sozialarbeit begegnet werden? Konkrete Fallbeispiele aus der Praxis werden mit Diskretion und Wahrung der Intimsphäre behandelt. Ort: Bozen. Zeit: 09.00 - 17.30 Uhr. Info/Veranstalter: Landesfachschule für Sozialberufe "Hannah Arendt", Tel. 0471 973494, www.sozialberufe.berufsschule.it - al

Vortrag/Tagung

12.05.05 | Gio. > Conferenza finale del progetto Equal MORE

Il programma Equal MORE aveva lÂ’obiettivo di sviluppare e sperimentare per la Provincia di Bolzano dei modelli organizzativi e strumenti innovativi di reinserimento nel mondo del lavoro ed Empowerment di donne, immigrati e disabili. Verranno presentati i risultati e prodotti finali. Info: GRAIN, Gabriel Felder, tel. 0474 555819, g.felder@grain-bz.org - al

23.05.05 | Mo. > Vortrag: Moderne Gewohnheiten: Lifestyle-Trend mit Folgeschäden?

Der Konsum von Suchtmitteln ist so alt wie die Menschheit selbst. Neben Nikotin und Alkohol kommen immer neue Suchtmittel hinzu. Spielsucht, Lifestyledrogen, Medikamente... Wie gefährlich sind sie für den einzelnen, welche Auswirkungen haben sie auf unsere psychische Gesundheit und wie kann man ihnen vorbeugen? Referent/en: Peter Koler, Forum Prävention; OA Dr. Regina Prunnlechner, Univ.-Klinik für Psychiatrie, Innsbruck. Ort: Bozen, Haus der Kultur "Walther von der Vogelweide", Schlernstraße 1. Zeit: 20:00 Uhr. Info/Veranstalter: Ressort für Gesundheit und Sozialwesen, Tel. 0471 411555, www.provinz.bz.it/ressorts/gesundheit - al

27.05.05 | Fr. > "... und was macht das USSM?" - Jugendliche und Gerichtsbarkeit

Über ihre Aufgaben, Zuständigkeiten und die tägliche Praxis informiert die Abteilung Jugendgerichtsbarkeit des Jusizministeriums im Sitzungssaal des Landhauses 9, Amba-Alagi-Straße 35. Direktor/innen und Fachkräfte der Sozialdienste, der sozialpädagogischen Einrichtungen, Mediator/innen des Projekts Täter-Opfer-Ausgleich sind dazu eingeladen. Beginn: 9.30 Uhr. Info/Veranstalter: Landesamt für Familie, Frau und Jugend, Tel. 0471 411580, Familie.Frau-Jugend@provinz.bz.it; www.giustizia.it - bs

10. - 11.06.05 | Ven.-Sa. > Conferenza Nazionale di Consenso (Verona)

Bisogni riabilitativi ed assistenziali delle persone con disabilità da grave cerebrolesione acquisita e delle loro famiglie, nella fase post-ospedaliera. Luogo: Verona, Palazzo della Gran Guardia, Piazza Bra. Iscrizione entro il 20.05.05. Info: Ufficio formazione - Ospedale "Sacro Cuore-Don Calabria", tel. 045 6013208, www.gcla.it/consensus_2005.htm - al

Kultur und Freizeit

21. - 22.05.05 | Open Air “zugluft – aria fresca – aria frasca”

Verein HdS - Haus der Solidarität, OEW, Pumuckl - ELKI, helios laden wieder zum traditionellen 2-tägigen Open Air Festival. Heuer mit dem pakistanischen Kulturverein Minhaj, der für das Kulinarische sorgt. Info/Ort: Haus der Solidarität, Brixen Milland, www.oew.org, hermann.barbieri@oew.org - al

Verschiedenes

13. – 22.05.05 | Trento: America Latina, "QuestAltroMondo"

Maratona di eventi (mostre, laboratori, teatro, letture, incontri, gastronomia) interamente dedicati al continente dell’America Latina. Tutto all’interno del World Social Agenda, la manifestazione annuale sui temi di carattere sociale ed internazionale promossa da una fitta rete di Istituzioni, associazioni e realtà del Terzo settore. Info: www.worldsocialagenda.org - al

21.05.05 | Sa. > Von null bis 99 - Das Familienmagazin

Ein Bericht dreht sich um die Sommerferien und um die vielen Angebote, die es landesweit für Kinder und Eltern gibt. Ein weiterer Bericht beleuchtet das "Für und Wider" von Kinderhorten. Rai Sender Bozen. Zeit: 20.23 Uhr.
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23.05.05 | Mo. > RADIO: Therapieresistente Depressionen auf dem Vormarsch

Des Lebens einfach nicht mehr froh. In der Behandlung erweisen sich etwa 15% der an Depression leidenden Menschen als therapieresistent. Die daraus resultierende chronische Depression wird zu einem immer größeren klinischen Problem, dem die Psychoanalyse neue Behandlungsansätze entgegenstellen will. Radio Ö1. Zeit: 19:05 Uhr. Info: oe1.orf.at - al

16.05.05 | Mo. > RADIO: "Eine bessere Welt ist möglich"

Eine bessere Welt ist möglich und auch notwendig. Der alte Traum von der einen Menschheit wird heute unter dem Vorzeichen der Globalisierung Wirklichkeit. Porträts von Bischof Erwin Kräutler und Jakob von Uexküll, der Stifter des "Alternativen Nobelpreises". Gestaltung: Ursula Baatz. Radio Ö1, Zeit: 00:05 Uhr. Info: oe1.orf.at - al

18.05.05 | Mi. > RADIO: Der verletzte Mensch. Traumata verstehen und behandeln

Traumatisierungen bewirken eine dauerhafte Erschütterung des Selbst- und Weltverständnisses und können zu psychischen Erkrankungen führen. Auf einem internationaler Kongress der Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse zum Thema "Die verletzte Person - Trauma und Persönlichkeit" wurden neue Sichtweisen des Traumas und Traumatherapien vorgestellt. Radio Ö1. Zeit: 21:01 Uhr. Info: oe1.orf.at - al