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Newsletter

Newsletter 'social' - Nr. 10|2005 vom 25.05.2005

Die Herausgabe des Newsletter "Social" seitens des Dachverbandes wurde Ende 2010 aus Kostengründen eingestellt.
Als Dachverband für Soziales und Gesundheit mit derzeit 46 angeschlossenen Organisationen erlauben wir uns, auf unser Rundschreiben hinzuweisen, welches über Aktuelles in den Organisationen, Diensten, Arbeitsgruppen und Gremien des Dachverbandes Auskunft gibt und ca. monatlich erscheint.

Inhalt

Header

Editorial

Panorama

Frauen

Menschen mit Behinderung

Migration

Kinder und Jugend

Familie

Senior/innen

Gesundheit und Wohlbefinden

Seminare/Kurse/Ausbildung

Vortrag/Tagung

Kultur und Freizeit

Verschiedenes

Header

SOCIAL zieht um - Arbeit geht weiter

Bye, bye Mailandstraße... Die Redaktion von SOCIAL hat in der Innenstadt von Bozen im erweiterten Büro des Dachverbandes der Sozialverbände eine neue Bleibe gefunden. Wir ziehen in die Dr.-Streiter-Gasse Nr. 4, in den 4. Stock. So werden wir also demnächst eine Redaktion mit neuem, zentralerem Standpunkt sein, zusätzlich mit Standortvorteil fürs Gemüt. Neue Räume, neue Schreibtische, neue Telefonnummern, alte Internetverbindung. Sie erreichen uns ab dem 30. Mai 2005 unter folgenden neuen Nummern:
Telefon 0471 324667, Telefax 0471 324682. E-Mail und Internetadresse bleiben unverändert. - al

Editorial

Referendum procreazione: scienza ed etica a confronto sul principio della vita

Il referendum sulla procreazione assistita invita i cittadini ad una scelta delicata e complessa ed implica una conoscenza approfondita in materia; oggetto della "contesa", la tutela dei diritti della vita umana: da una parte il nucleo di cellule fecondate, dall'altra la madre. A fronte di una legge considerata restrittiva e lesiva in relazione alla salute della donna, la possibilità di crioconservare gli ovuli fecondati garantirebbe l'applicazione di metodi meno invasivi e più efficienti. Sorgono interrogativi di natura etica, che dividono il mondo della scienza, della religione e della politica: è possibile consentire la ricerca sull'embrione e la clonazione, per il progresso della medicina? È lecito estendere l'accesso alla terapia anche alle donne che possono concepire in maniera naturale e permettere la diagnosi preimpianto, con conseguente eliminazione degli embrioni geneticamente malati? Quali scenari per le coppie ed i figli della fecondazione eterologa? Trasversale alle domande la riflessione sui limiti del sapere umano, nella definizione del principio della vita. - sm

Panorama

Soziale Dienstleistungen: künftig ein Marktplatz der Angebote im Wettstreit?

Die Absicht ist kein Geheimnis: Soziale Dienste sind nicht Wohltätigkeitsgesten, sondern konkrete Angebote an jene Personen, die besondere Bedürfnisse haben. Die Gesetzgebung und der Grundsatz der Menschenwürde unterstreichen ihre Position als Klient/innen oder auch als Kund/innen, welche am Geschehen aktiv beteiligt sind. Speziell das System der künftig vorgesehenen Pflegesicherung trägt zu einer maßgeblichen Änderung der Blickrichtung bei: Die Adressaten der Dienste treffen, so weit dies möglich ist, die Wahl, in welcher Form und durch welche Einrichtung sie etwa Pflegehilfe in Anspruch nehmen können. Durch die Mittel aus dem Fonds, worauf ihnen ein Recht entsteht, werden sie zu Akteuren auf einem Markt der Sozialdienstleistungen. Sie können sich dabei an professionelle, akkreditierte Dienste wenden, oder auch an private Kräfte. In verschiedenen Ebenen und Arbeitsgruppen wird derzeit intensiv daran gearbeitet, wie gut dieses Geflecht von Nachfrage und Angebot morgen zu Gunsten der betreffenden Bürger/innen und wie kostengünstig es gestaltet werden kann. Info: Abteilung Sozialwesen, Tel. 0471 411520, Sozialwesen@provinz.bz.it - gl

Pflegesicherung in Luxemburg: Studiengruppe zieht Vergleich mit Südtirol

Wenn ein Land in vergleichbarer Größe mit Südtirol nun auf sechs Jahre Pflegeversicherung zurückblicken kann, so bieten sich zahlreiche Vergleiche an. Zusammen mit Landesrat Theiner hat sich eine Delegation der Landesverwaltung mit einem Vertreter der Sozialdienste der Bezirksgemeinschaften und des Dachverbandes der Sozialverbände in Luxemburg informiert, in welcher Form die Pflegebedürftigkeit festgestellt wird, welche Anrechte für die Bürger/innen daraus erwachsen und in welcher Form diese Dienste dann wahrgenommen werden können. Während die soziale Grundversorgung in Südtirol von den (öffentlich-rechtlichen) Sozialdiensten der Bezirksgemeinschaften sichergestellt wird, übernehmen in Luxemburg Netzwerke gemeinnütziger Privateinrichtungen die Funktion der Pflegeleistungen. Der Pflegeanspruch, den der Fonds finanziert, wird hingegen von einer eigenen landesweit agierenden Institution der Pflegeversicherungen festgestellt, die von verschiedenen professionellen Fachgruppen bestellt wird. Info: Amt für Senioren und Sozialsprengel, Tel. 0471 411544, josef.gasteiger@provinz.bz.it - gl

Amt für Kabinettsangelegenheiten bietet Verwaltungssoftware für Volontariatsvereine an.

Ehrenamtlichen Vereinen und Vereine lt. Gesetz 389/91 erhalten kostenlos ein PC-Programm, welches speziell für deren Arbeitsweise konzipiert wurde. Es verfügt u.a. über folgende Funktionen: Mitglieder- und Adressenverwaltung, Verwaltung des Kassabuchs sowie Erstellen der Jahresabschlussrechnung, Verwalten der Tätigkeiten des Vereins sowie Erstellen des Tätigkeitsberichts sowie Erstellen, Verwalten und Drucken von Lastschriften und Spesennoten. Info: Tel. 0471 412130, Kabinett@provinz.bz.it - gl

Die Volksanwältin im Dienste der Bürger/innen

Die Volksanwaltschaft Südtirol wird immer öfter genutzt. Laut Tätigkeitsbericht haben sich im Jahr 2004 über 2.500 Bürger/innen an die Volksanwältin und ihr Team gewandt, 78 Prozent der Fälle konnten positiv gelöst werden. Rund ein Drittel der Ratsuchenden befanden sich in einer privaten Notlage, die über das Verwaltungsrecht hinausging. Bei dieser Gruppe sind die Probleme mit der öffentlichen Verwaltung oft verbunden mit privaten und persönlichen Schwierigkeiten, mit Schicksalsschlägen und sozialen Nöten; hier versucht die Volksanwaltschaft, in Zusammenarbeit mit den Diensten im Sozialbereich eine Lösung zu finden. Die Kurzbeschreibungen der Fälle geben hier lebhaften Einblick in die Vielfalt an persönlichen Nöten, die alltäglichen Fragen und die Unsicherheiten die Südtirols Bürger/innen bedrücken. Die Beschwerden und Anfragen spiegeln die Ängste und Sorgen in den Bereichen Arbeit, Wohnen und Gesundheit wider. Der Tätigkeitsbericht ist unter www.volksanwaltschaft.bz.it zu finden. Info: Tel. 0471 301155 - al

Neue Zeitmodelle? Die Stadt Bozen berät und präsentiert Buch

Im April 2004 fand in Bozen die internationale Tagung "Zeiten der Kinder, Zeiten der Schule" statt. Nun hat die scheidende Bozner Stadträtin Ingeborg Bauer Polo eine Zusammenfassung der Ergebnisse in Buchform vorgestellt. Präsentiert werden internationale und Bozner Projekte zur Kinder-Zeit, etwa das Projekt Zeitmesser, bei dem Kinder aus dem Europaviertel aufgezeichnet haben, womit sie ihre Zeit verbringen (sie haben vielfach Terminpläne die eines Managers würdig wären). Berichtet wird auch darüber, wie Mensa-Zeit gut gestaltet werden kann: Die Stadt Bozen könne dank langjähriger Erfahrung einiges beitragen zur aktuellen landesweiten Diskussion, sagt Bauer Polo. Seit zehn Jahren wird in Bozen erfolgreich Zeitpolitik betrieben. Die Stadt hat ein eigenes Amt, das sich mit der Thematik befasst und beratend zur Seite steht, wenn es darum geht zeitpolitische Fragen zu lösen. Info: Tel. 0471 997464, zeiten.stadt@gemeinde.bozen.it - al

Unterhaltsvorschussstelle: Etwas mehr Bürokratie, aber am Prinzip ändert sich nichts

Das Finanzgesetz wurde von der Landesregierung gutgeheißen, nun muss es vom Landtag genehmigt werden. Ein Artikel betrifft die vom Verfassungsgerichtshof beanstandete Unterhaltsvorschussstelle. Um den Einsprüchen Rechnung zu tragen, wird das Land künftig eine Vereinbarung mit der unterhaltsberechtigten Person schließen, die dem Land das Recht des Gläubigers gegenüber dem Unterhaltsschuldner einräumt. Info: jede Bezirksgemeinschaft; Amt für Familie, Frau, Jugend, Tel. 0471 411580, www.provinz.bz.it/sozialwesen/2401 - al

Le funzioni dei coordinatori per il volontariato nelle organizazioni sociali

Nell’ambito del vasto progetto 'Sviluppo di qualità nelle organizzazioni di volontariato' la Federazione Provinciale delle Associazioni Sociali ha già compiuto diversi passi ed ha realizzato importanti strumenti: il manuale ‘Volontariato – Appunti e spunti’, il modello per il riconoscimento dei crediti formativi scolastici, il Documento di Volontariato Sociale. Adesso un nuovo gruppo di lavoro ha avviato all’esame il testo di un manuale per il Coordinamento del Volontariato Sociale. Il gruppo di lavoro è composto dalle associazioni Antea, Associazione Parenti e Amici di Malati Psichici, Centro Ciechi ‘St. Raphael’, Gli Amici di Sari, Lega Tumori, Pro Juventute e Pro Positiv. La collaborazione ed il confronto tra più realtà associative è molto importante poiché ogni associazione interpreta da diversi punti di vista il tema comune del Volontariato e del suo Coordinamento. Info: tel. 0471 324667, volontari@social-bz.net - al

"Costruire accessibilità è meglio che adeguare". Premio FIABA al Comune di Bolzano

Il comune di Bolzano è stato premiato dal Fondo Italiano Abbattimento Barriere Architettoniche (FIABA) per l’impegno profuso a livello di progettualità e rispetto delle leggi vigenti. Il Premio Fiaba nasce per diffondere un messaggio: "l'accessibilità è universale e riguarda tutte le persone che si trovano anche solo momentaneamente in condizione di ridotte capacità fisico-motorie", ha ribadito il presidente di Fiaba, Giuseppe Trieste. Info: www.fiaba.org - al

Onlus: circolare dellÂ’Agenzia delle Entrate sull'iscrizione all'anagrafe

Dopo il resoconto sulle attività del 2004 dell'Agenzia per le Onlus, in cui è emersa una significativa attività di controllo sulle organizzazioni non lucrative da parte del Fisco (l'Agenzia è stata coinvolta per esprimere il proprio parere per oltre 500 casi), ora il quadro delle regole procedurali da osservare per diventare (o mantenersi) Onlus si è "arricchito" di nuove disposizioni. Sono contenute nella circolare 22/E del 16 maggio, pubblicata sul sito dell'Agenzia delle Entrate. Info: www.agenziaentrate.it - al

+Dai -Versi approvato

La Camera ha approvato il disegno di legge di conversione del decreto legge 14 marzo 2005, n. 35, recante disposizioni urgenti nell'ambito del Piano d'azione per lo sviluppo economico, sociale e territoriale (C.5827). All'articolo 14 del decreto è contenuta la disciplina sulla deducibilità delle donazioni al non profit, in un testo che è risultato anche migliorativo rispetto a quello originario e che incoraggia quasi una sorta di fiscalità volontaria con il sostegno diretto dei cittadini alle organizzazioni di terzo settore i cui servizi sono di pubblica utilità e ricadono sull'intera comunità. Il testo integrale del ddl 3344-B sul sito del Senato: www.senato.it - al

"Oiseau Mouche" a Bolzano con "Personnages"

"Si nasce alla vita in tanti modi, sotto tante forme. Il dramma è in noi, e siamo impazienti di rappresentarvelo": Oiseau Mouche, compagnia teatrale professionale unica in Europa ha al suo attivo piú di tredici spettacoli in tournèe in Europa e negli Stati Uniti e si presenta citando Pirandello; gli attori, ragazze e raggazzi con handicap mentale, portano in scena una profondità misteriosa ed una stranezza poetica che si nutre di gesti insoliti. Una scelta artistica come testimonianza e lotta contro ogni esclusione. Il 4 giugno, alle ore 21.00 al Nuovo Teatro Comunale di Bolzano, tel. 0471 304130. Organizzato dall'associazione "Theatraki", Bolzano. Info: www.theatraki.org, www.teatrolaribalta.it/spettacoli/personnages/personnages_it.html - bs

Aids Sensibilisierung: Buch & Haus Emmaus

Über eine Brücke gelangt man in das Haus Emmaus in Leifers, eine Wohngemeinschaft für HIV-positive und aidskranke Menschen unter Führung der Caritas. Da das Thema Aids nach wie vor stigmatisiert wird, soll sensibilisiert werden. So ist das Buch "Haus Emmaus – Brücken, die verbinden" entstanden. In Geschichten, Gedichten, Nachrufen an verstorbene Bewohner/innen, Zeichnungen und Fotos berichten Gäste und Mitarbeiter/innen von ihrem Lebensalltag. Info: Haus Emmaus, Weißensteiner Straße 100, 39055 Leifers, Tel. 0471 952766, emmaus@caritas.bz.it - al

Südtirols Haushalte haben wenig Geld im Sparstrumpf

Das Landesinstitut für Statistik ASTAT hat in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsförderungsinstitut (AFI) zum zweiten Mal die Studie "Einkommens- und Vermögensverhältnisse der Haushalte in Südtirol 2003-2004" durchgeführt. Sie soll ein möglichst realitätsgetreues Abbild des gegenwärtigen Lebensstandards der Haushalte, der sozialen Unterschiede und Ungleichheiten zu zeichnen. Daneben werden Veränderungen aufgezeigt und mögliche Erklärungsansätze geliefert. Über 27.000 Familien (14,9%) sind als arm einzustufen. Von 155.000 Haushalten, deren Einkommen über der Armutsgrenze liegt, gelten immerhin rund 16.000 als armutsgefährdet. Von der Armut sind vor allem Pensionist/innen und Alleinerziehende mit kleinen Kindern betroffen. Bei den Pensionisten sind es vor allem jene, die für lange Zeit unzureichend oder überhaupt nicht pensionsversichert waren. Info: Tel. 0471 414000, www.provinz.bz.it/astat; www.afi-ipl.org - al

Volontariato: riforma della legge 266/91

La riforma della legge 266/91 (Legge Quadro per il Volontariato), con riferimento alle modifiche riguardanti le risorse ai Centri di servizio per il volontariato, non si inserisce all'interno del Decreto sulla competitività: il contestato art. 17 rimane nel Disegno di legge che la Camera dovrà discutere nelle prossime settimane. Un primo risultato della campagna di mobilitazione del Terzo Settore. Info: www.forumterzosettore.it - al

Südtirols Bildungssystem bietet Chancengleichheit

Südtirols Bildungssystem bietet Kindern aus allen sozialen Schichten gute Ausbildungschancen. Zwar gebe es Unterschiede zwischen Kindern aus gut gestellten und weniger gut gestellten Familien, diese seien jedoch gering und im internationalen Vergleich klein, analysiert Rudolf Meraner, verantwortlich für die PISA-Studie in Südtirol, die Ergebnisse der internationalen Vergleichsstudie. Laut Meraner schneidet Südtirol so gut ab, weil mit der Einheitsmittelschule, dem vielfältigen Angebot an Oberschulen und Berufsbildungseinrichtungen, der Integration von Kindern mit Behinderung und durch Förderung von lernschwachen Schüler/innen ein lückenloses Bildungssystem bestehe. Info: Tel. 0471 415555, www.schule.suedtirol.it - al

Frühling im Berufstrainingszentrum Gärtnerei Gratsch

Der Frühling ist da und somit beginnt auch im Berufstrainingszentrum der Gärtnerei Gratsch bei der Klinik Martinsbrunn in Meran die Saison: Es gibt frischen Spinat, Salate und Kräuter im Angebot. Außerdem werden Jungpflanzen und Balkonpflanzen verkauft - alles aus kontrolliert biologischem Anbau. Öffnungszeiten: Mo. – Fr. von 8.30 bis 12.00 und von 13.00 bis 17.30 Uhr (Mittwochnachmittag geschlossen). Im Berufstrainingszentrum haben Menschen mit psychischen Problemen die Möglichkeit ein Arbeitstraining bzw. eine Umschulung zu absolvieren. Dadurch soll die Wiedereingliederung in die Arbeitswelt gelingen. Info: Tel. 0473 200076, btz@bzgbga.it - al

Procreazione assistita: referendum il 12 giugno 2005

Il Referendum sulle norme relative alla procreazione assistita si terrà il 12 giugno 2005. I quesiti sono complessivamente quattro e riguardano: l'utilizzo di embrioni per la cura di nuove malattie; l'utilizzo di più embrioni nella procreazione assistita; la fecondazione eterologa; l'ampliamento della sfera dei diritti della donna nella procreazione assistita. Info: www.nonprofitonline.it/tid/4030266 - al

ChancenGleichheit

Frauen

Le cifre esigue del voto femminile; quale rappresentanza per il 2005?

La percentuale della presenza femminile nei consigli comunali è aumentata del 4%, rispetto al 2000, raggiungendo la quota del 21%; il numero delle sindache è aumentato da 3 a 5. Si tratta di un piccolo avanzamento che delude le speranze del Comitato Pari Opportunità: la campagna "Vota donna" non ha influito in modo incisivo sul pubblico femminile, a fronte di un effettivo svantaggio a livello delle candidature (30 % di presenza nelle liste). La nuova realtà, sottolinea in ogni caso un comunicato della Presidente Julia Unterberger, "dovrebbe contare nella scelta della composizione delle giunte comunali e nelle nomine delle vicesindache: nelle precedenti elezioni comunali sono state nominate 81 assessore (19,42%) e 6 vicesindache (5,17%). È da sperare che questi numeri si rafforzino, anche ai sensi della nuova normativa che garantisce la rappresentanza di entrambi i sessi nelle giunte." Info: tel. 0471 411180, www.provinz.bz.it/arbeit/frauenbuero - sm

Pari Opportunità: una brochure per conoscere meglio i "Lavori atipici"

È stato presentato il pieghevole "Lavori atipici", realizzato dal Comitato provinciale Pari opportunità; è il primo di una serie intitolata "Donne e lavoro". L'opuscolo è dedicato alle nuove forme di lavoro ai vantaggi ed ai rischi connessi, in generale e dal punto di vista previdenziale ed assistenziale. La brochure sarà distribuita non solo nei luoghi dove si cerca lavoro, come gli Uffici del lavoro, ma anche nei posti in generale frequentati dalle donne, come i distretti sanitari. Info: tel. 0471 411180, www.provinz.bz.it/arbeit/frauenbuero - al

La carriera e la dirigenza femminile nell'Azienda Provincia

Nuova indagine conoscitiva promossa dal Dipartimento provinciale altoatesino competente per le pari opportunità e dal Comitato per le pari opportunità, in collaborazione con l’Ufficio provinciale sviluppo del personale; attraverso un questionario online rivolto alle dipendenti provinciali, lo studio intende valutare aspirazioni e possibilità lavorative, punti di forza e di criticità del binomio donna - carriera nell'ambito dell'Azienda Provincia. Info: www.provinz.bz.it/arbeit/frauenbuero - sm

Bando per l'imprenditoria femminile

Nuovo bando di concorso sugli "Interventi per la promozione dellÂ’imprenditoria femminile" per il periodo 2005-2007: a disposizione 800 mila euro per le imprese operanti nei settori turismo, artigianato, industria, commercio e servizi, gestite in maggioranza da donne o dirette da un titolare donna. Le domande di ammissione vanno presentate alla Ripartizione provinciale Innovazione, ricerca, sviluppo e cooperative sugli appositi moduli. Info: tel. 0471 413720, www.provincia.bz.it/innovation - sm

Menschen mit Behinderung

Neuer Vorstand im Blindenverband - Heuer noch tastbarer Bozner Stadtplan

Auf der Mitgliederversammlung der Landesgruppe Südtirol des Italienischen Blindenverbandes ONLUS wurde der Vorstand neu bestellt. Vorsitzender bleibt Josef Stockner. Heuer plant der Verband die barrierefreien Internetseiten neu zu gestalten, sowie die Fertigstellung des tastbaren Stadtplanes von Bozen samt Überblick über das Land Südtirol. Auf nationaler Ebene steht die Durchführung des XXI. Nationalkongresses des Italienischen Blindenverbandes ONLUS im November in Sardinien auf dem Programm. Info: Tel. 0471 971117, info@blindenverband.bz.it - al

Erlebniswochen "Spiel & Spass im Sommer" mit der integrierten Gruppe

Kinder mit oder ohne Beeinträchtigungen haben die gleichen Interessen, sie haben an den selben Aktivitäten Spass, wollen draußen spielen, Natur erleben, schwimmen gehen. Der Meraner Verein "Die Kinderwelt" organisiert im Sommer "Erlebniswochen" wo 'nicht behinderte' und 'behinderte' Kinder die Möglichkeit haben, miteinander in Kontakt zu kommen. Eine integrative Pädagogik ermöglicht im Projekt, dass Kinder mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Interessen gemeinsam Freizeit erleben können. 'Weltreisen' führen durch die Kontinente Afrika, Asien, Nord- und Südamerika, Europa: Im Wochenrhythmus wird den Kindern das Leben fremder Kulturen näher gebracht. Dabei werden die Kinder tanzen, essen und leben wie in diesen Kontinenten. Verständnis und Neugierde für fremde Kulturen soll geweckt werden. Für Kinder von 3 bis 14 Jahren. Info: Verein Die Kinderwelt, Dantestr. 5, Meran, Tel. 0473 211634 - al

Ein Transport Leitsystem für den Behindertenfahrdienst

"Wir wollen die Mobilität von Menschen mit Behinderungen weiterhin garantieren", bringt es Luis Platter, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft für Behinderte (AfB) auf den Punkt. Er leistet derzeit Pionierarbeit. Damit der Behindertenfahrdienst im Marktwettbewerb bestehen kann, ist es nötig ihn zu reformieren und Kosten zu sparen. Deshalb hat die AfB ein Konzept für ein "Transport Leitssystem" entwickelt. Durch den Einsatz von neuester Technik wird die Fahrzeugflotte von 33 Bussen spätestens bis Jahresende nicht mehr wie bisher in den Bezirksbüros, sondern zentral von Meran aus gesteuert werden. Ein GPRS-Ortungssystem im Bus zeigt an, wo sich das Fahrzeug befindet, es schickt die Daten an die Zentrale und direkt an die Buchhaltung weiter. Der Fahrer sieht automatisch Aufträge, Zieladressen und Routen. Eventuelle Änderungen werden über Mobiltelefon mitgeteilt. Diese Automatisierung bedeutet einen geringeren Arbeitsaufwand, Personal und Bürokosten werden eingespart. Zudem werden die geleisteten Dienste präzise und transparent erfasst. Momentan läuft die Probephase: Es werden bereits die Transporte im Burggrafenamt sowie im Eisacktal und Wipptal von Meran aus disponiert. Info: Tel. 0473 211423, afb@afb.191.it - al

Auszeichnung für das Projekt WIBS - Wir informieren, beraten und bestimmen selbst

In einer feierlichen Gala wurde am 1. Mai 2005 im RadioKulturhaus Wien erstmals die "SozialMarie" vergeben - ein Preis für innovative und kreative Sozialprojekte. 'Selbstbestimmt Leben Innsbruck' wurde für das Projekt 'WIBS - Wir informieren, beraten und bestimmen selbst' - mit dem 4. Platz ausgezeichnet. Menschen mit Lernschwierigkeiten wollen nicht länger auf ihre Behinderung reduziert werden und abhängige Almosenempfänger sein, sondern sich am gesellschaftlichen Leben beteiligen. Seit September 2002 beraten in Innsbruck zwei Frauen und zwei Männer mit Lernbehinderungen gemeinsam mit drei Unterstützer/innen Menschen mit Lernbehinderungen. Die Übergabe der Projektleitung an eine Person mit Lernbehinderung ist derzeit in Vorbereitung: Info: Ulrike Gritsch, Tel. +43 512 573448, www.selbstbestimmt-leben.net/wibs; www.sozialmarie.unruhestiftung.org - al

Migration

"Fanon Balint" - Medizinische Hilfe weiter gesichert , aber Nein zur Zahnambulanz

Die Konvention des Vereins "Fanon Balint" mit dem Sanitätsbetrieb Bozen wurde bis Dezember 2006 verlängert, freut sich Maura Morato, die Koordinatorin des Ambulatoriums in der Bozner Romstraße 100. Auf freiwilliger Basis behandeln Ärzt/innen und Krankenpfleger/innen dort Einwanderer/innen ohne Aufenthaltsgenehmigung, die keinen Zugang zu medizinischer Grundversorgung haben und sich nur an die Erste Hilfe wenden können. "Nach wie vor sind wir gut ausgelastet, die Patient/innen kommen kontinuierlich zu den Behandlungen", sagt Morato. Der Verein setzte sich auch dafür ein, eine Zahnambulanz einzurichten, diese jedoch wurde nicht genehmigt, trotz großen Bedarfs. Info: Verein Fanon Balint, Tel. 0471 279395 - bs

Regolarizzato? In altri paesi dell'UE solo dopo 5 anni - Sistema di early warning

Da gennaio 2006, chi si metterà in regola con una sanatoria in uno dei paesi dell'UE, dovrà aspettare cinque anni prima di potersi spostare in un altro degli Stati membri: lo prevede una normativa europea che entrerà in vigore nel gennaio 2006. Presto esisterà anche un sistema di early warning sull'immigrazione, sorta di campanello d'allarme (early warning) che offrirà a tutti i paesi membri un aggiornamento in relazione alle decisioni significative in materia di immigrazione, prese dai differenti partner. Info: www.stranieriinitalia.it - bs

Un ambulatorio etnoterapeutico e metaculturale per colmare i vuoti del sistema

In autunno un'equipe del corso "Etnoterapia e culture", che si svolge attualmente a Bolzano, inizierà un'esperienza di volontariato in un ambulatorio-laboratorio etnoterapeutico e metaculturale, in collaborazione con l'associazione Fanon-Balint, il Comune e la Provincia Autonoma di Bolzano; al servizio si potranno rivolgere sia i migranti con problemi psicologici sia gli operatori e i professionisti desiderosi di un approfondimento delle tematiche. L'etnoterapia, approccio innovativo e "di confine", consente di ripensare concetti e metodi nell'ambito della terapia: attraverso l'elaborazione di modelli antropologici, la disciplina ricerca un collegamento tra le diverse culture e saperi ed integra il vuoto presente nel sistema psichiatrico e psicologico dell'assistenza, poco preparato di fronte ai mutamenti etnografici di una società multiculturale. Info: Imago Ricerche, tel. 333 6347740, www.imagopsyche.org. - Francesco Marchioro, direttore di Imago Ricerche e responsabile del aggiornamento - bs

Generationen

Kinder und Jugend

Straffällige Jugendliche, Jugendgerichtsbarkeit: Am Freitag Thema in Bozen

"Unser Ziel ist, dass die Zusammenarbeit der Fachkräfte der Abteilung Jugendgerichtsbarkeit des Justizministeriums mit den Fachkräften der delegierten Sozialdienste auf eine neue Basis gestellt wird; dies um den geänderten Rahmenbedingungen Rechnung zu tragen", sagt Gerhard Mair vom Landesamt für Familie, Frau und Jugend. Ein straffällig gewordener Jugendlicher und auch seine Familie sollen in Zukunft von beiden in Absprache und Zusammenarbeit betreut werden, auch in der Zeit nach dem Strafprozess. Eine Arbeitsgruppe erarbeitet derzeit eine Neuauflage des Einvernehmensprotokolls aus dem Jahr 1992. In Bozen findet hierzu am Freitag 27. Mai am Vormittag in der Amba-Alagi-Straße 35, Parterre, eine Infoveranstaltung zum Thema "Jugendgerichtsbarkeit" statt, wo unter anderem auch das Projekt Täter-Opfer-Ausgleich wieder Gesprächsthema sein wird. Info: Landesamt für Familie, Frau und Jugend, Tel. 0471 442116, gerhard.mair@provinz.bz.it - bs

Warum die künftige Kinder und Jugendanwaltschaft unabhängig sein soll

"Mit dem Konzept der Kinder- und Jugendanwaltschaft, das nun im Landtag eingebracht wurde, sind wir völlig einverstanden", sagt Michael Peer vom Südtiroler Jugendring. Eine Fachgruppe, geleitet von Klaus Nothdurfter, Direktor des Amts für Jugendarbeit, konzipierte sie als "autonome, weisungsfreie und unabhängige Struktur" - ein Konzept, das allerdings von Martha Stecher, Direktorin der Sozialdienste Vinschgau, und von Volksanwältin Burgi Volgger so nicht mitgetragen wird. Laut Konzept soll die künftige Ombudsstelle allein dem Landtag unterstehen und nicht bei der Volksanwaltschaft angesiedelt sein, deren Rahmen sie mit ihrem weiten Aufgabenfeld sprengen würde, und die sich außerdem "mehr an den Strukturen der Erwachsenen orientiert". Sie soll die Interessen der Kinder und Jugendlichen in der Gesellschaft breit vertreten, aufzeigen, wenn deren Rechte verletzt werden, Forschungsstelle werden, Jugendlichen Mediation bei Konflikten anbieten, sie rechtlich beraten, Gesetzentwürfe begutachten, etc. Dieser Entwurf einer unabhängigen Institution orientiert sich an den Standards der ENOC (European Network of Ombudspersons for Children) und des UN-Kinderrechtsausschusses. Info: Südtiroler Jugendring, Tel. 0471 970801, www.jugendring.it - bs

Kinder - und Jugendanwaltschaft: Die Lage in den Regionen

Mit der in Südtirol geplanten Kinder- und Jugendanwaltschaft vergleichbare, aber dennoch sehr unterschiedliche Einrichtungen sind in Italien bei den regionalen Landtagen angesiedelt. Friaul, Venetien, Marken, Latium und Emilia Romagna haben Regionalgesetze für Kinder- und Jugendanwälte erlassen, sie werden vom Regionalrat nach Muster der Volksanwälte gewählt. Speziell das von der Region Emilia Romagna im März verabschiedete Gesetz entspricht den Vorstellungen der Ombudstelle, wie sie die Arbeitsgruppe unter der Leitung von Klaus Nothdurfter ausgearbeitet hat. Info: www.regione.emilia-romagna.it/wcm/infanzia/notizie/garante.htm - bs

Neue Broschüren zur Suizidprävention und Sexualerziehung

Die Dienststelle für Gesundheitserziehung, Integration und Schulberatung im Deutschen Schulamt hat zwei neue Handbücher zur Suizidprävention und zur Sexualerziehung veröffentlicht. Die Publikationen "Flügge werden. Suizidprävention durch Stärkung der Lebenskompetenzen in Kindergarten, Schule und Jugendarbeit" und "Handreichung zur Sexualerziehung in der Schule – mit Unterrichtsbeispielen für Grund-, Mittel- und Oberschule" sollen Kindergärtnerinnen und Lehrpersonen dabei unterstützen, mit Kindern und Jugendlichen kompetent zu arbeiten. Info: Tel. 0471 416740, www.schule.suedtirol.it - al

Dritte internationale Tagung über offene Jugendarbeit in Bozen Meran und im Pustertal

Im Mittelpunkt standen an den drei Tagen vom 23. bis 25. Mai Sucht und Suchtprävention sowie Modelle der Jugendarbeit. Das größte Problem der offene Jugendarbeit seien die finanziellen Ressourcen, trotz der Beiträge von Land und vielen Gemeinden, sagte Wolfram Nothdurfter, Vorsitzender von "netz", dem Netzwerk der in der offenen Jugendarbeit tätigen Vereinigungen. Info: netz, Tel. 0471 258565, www.netz.bz.it - bs

Freiwilligenarbeit: "72 Stunden ohne Kompromiss" sucht weitere Projekte

Südtirols Jugendorgansiationen und die Caritas suchen noch weitere Organsiationen oder soziale Dienste, die Aufgaben für Jugendliche haben, die sich im Herbst freiwillig engagieren möchten. Einige interessante Projekte gibr es bereits: In einem Pusterer Altersheim werden Jugendliche den Brauch des "Kirtabaum" zum Leben erwecken und gemeinsam mit den alten Menschen das "Kirtafest" vorbereiten. Für den Jugenddienst sollen Jugendliche ein Erlebnisbaumhaus für Kinder errichten, in einer Wohngemeinschaft für kranke Mernschen werden sie die Gartenanlage aufmöbeln. Die Projekte sollen an drei Tagen durchführbar sein, die Jugendlichen halten sich in dieser Zeit in den Einrichtungen auf. Vorschläge bitte sobald wie möglich im Freiwilligenreferat der Caritas einreichen. Info: Tel. 0471 304330, info@freiwilligenboerse.it - bs

Familie

Referendum: le ragioni del sì e del no

Per raggiungere lo "status" di embrione, l'ovulo fecondato deve essere impiantato nel corpo della madre, con probabilità di successo pari al 20% dei casi; esso non può quindi essere considerato una persona, afferma Julia Unterberger, affidando al terreno dei sì la tutela della salute e del "libero arbitrio" femminile. Secondo la presidente del del Comitato Pari Opportunità è necessario restituire alla donna il diritto di decidere sulla facoltà di procreare, sottraendo agli uomini l'onnipotenza di un controllo sul proprio corpo, esercitata attraverso leggi oscurantiste. Dure le repliche sul fronte religioso: l'abrogazione della legge prelude alla negazione dei diritti umani del concepito, diritti "originari" imprescindibili che appartengono ad un essere indifeso. Il futuro potrebbe prospettare gli scenari inquietanti della selezione degli embrioni, della clonazione, aprendo alla ricerca in assenza di prove attendibili relative ai risultati; la fecondazione eterologa rimanda inoltre alle problematiche insite al ruolo genitoriale e chiama in causa i bisogni dei figli, afferma il teologo Karl Golser, decano dello Studio teologico di Bressanone. Informazioni dettagliate sul sito del Comitato etico provinciale all'indirizzo www.provincia.bz.it/bioetica - sm

Bis 31. Mai um Geburten- und Betreuungsgeld ansuchen - Ab Juli Familiengeld

Noch bis zum 31. Mai können Frauen der Versicherung Geburtengeld und Betreuungsgeld der Region beitreten, daran erinnert der KVW. Das Geburtengeld beträgt 2286 Euro, das Betreuungsgeld 183 Euro pro Monat vom vierten Lebensmonat bis zur Vollendung des zweiten Lebensjahres des Kindes. Der Beitritt ist nur jenen Frauen möglich, die in den nächsten 12 Monaten ein Kind zur Welt bringen. Ab 31. Mai werden beide Leistungen durch die Neuordnung des Familiengeldes ersetzt. Um das Familiengeld der Region und auch um jenes des Landes kann man voraussichtlich ab Juni, spätestens aber ab Juli ansuchen. Info: KVW, Tel. 0471 978677, patronat@kvw.org - bs

Eltern bleiben - fair bleiben: Von der Beratung zur Begleitung

Mit einer Luftballonaktion machten der Katholische Familienverband (KFS) und die Ehe- und Erziehungsberatung Südtirol auf ein neues Angebot aufmerksam: Familien, die in Krise sind, und die ihre Probleme meistern wollen, können sich künftig von Berater/innen dabei begleiten lassen. Auf Wunsch kommen diese in die Familien selbst und unterstützen diese als Ganze, mit allen Beteiligten. Das ist neu, bisher gab es meist nur den umgekehrten Weg: Familien, oder häufiger, einzelne Familienmitglieder, suchen die Beratungsstellen auf. Auch in Trennungsphasen helfen die Berater/innen dabei, den bestmöglichen Weg in dieser Zeit des Schiffbruchs zu finden. "Obwohl man kein Paar mehr ist, geht es darum, Eltern zu bleiben", heißt es in der Familienberatungsstelle. Das Projekt wird von der Abteilung Sozialwesen unterstützt. Info: KFS, Tel. 0471 974778, www.familienverband.it; Ehe und Erziehungsberatung Südtirol, Tel. 0471 973519, www.familienberatung.it - bs

Senior/innen

Im Sommer kommt der Pflegemanager

Die Aufgaben sozialer Einrichtungen umfassen seit geraumer Zeit weit mehr als die Betreuung von Menschen - es geht um das Management von komplexen Aufgaben, die sich nicht mehr von klassischen Managementaufgaben unterscheiden. Neue Softwarelösungen, sogenannte Pflegemanager, helfen dabei, und ab Sommer statten sich auch zwölf Altenheime in Südtirol damit aus. "Die EDV-Programme ermöglichen es, Pflege besser zu planen, zu dokumentieren und auch zu evaluieren", sagt Margarete Ritsch von der Landesabteilung Sozialwesen. Sie unterstützen das System des Pflegeverlaufs. Bedürfnisse der Kunden werden erfaßt, Ziele gesteckt, Maßnamen getroffen, Zeitpläne erstellt, dann erfolgt Evaluation. Der Vertragsabschluss für den Kauf der Softwarelizenzen ist im Gange, danach steht den Pflegemanagern nichts mehr im Wege. Info: Abteilung Sozialwesen, Tel. 0471 411520, Sozialwesen@provinz.bz.it - bs

Regionalrat: Verschobene Neuregelung der Pflege- und Altenheime

Der Regionalrat will die Pflege- und Altenheime neu regeln. Künftig sollen sie - je nach Größe - zum Teil privatisiert werden, weil dies ein Staatsgesetz aus dem Jahr 2000 vorsieht. Es gibt einige Diskussionspunkte bei der Gesetzesvorlage. Für Verunsicherung und Protestmaßnahmen sorgte bei den Trentiner Gewerkschaften die Frage, welche Altenheime künftig als "größere" bezeichnet werden und, welche größeren Heime künftig eventuell in Stiftungen umgewandelt werden können, die dann zu Gesellschaften privaten Rechts werden. Es geht um die Frage welcher Kollektivvertrag dann künftig für das Personal gilt. Die Gewerkschaften wollen, dass auch nach einer Privatisierung öffentliche Verträge gültig sein sollen. Bis Juni soll Einigung gefunden werden. Info: Amt für Sozialfürsorge der Region, Tel. 0461 201050, www.regione.taa.it - al

Mangel an Pflegekräften: "Mit Investition in Personalkultur zu lösen"

Die Lage ist nicht brenzlig, aber bereits jetzt müssen die Weichen gelegt werden, damit es in zehn Jahren nicht zum Pflegenotstand kommt, so der Tenor auf der KVW-Tagung über Pflege am 21. Mai in Bozen. Zwar waren dort keine Vertreter/innen des Dachverbandes der Berufsgemeinschaften in der Altenarbeit (DBA) als Referent/innen anwesend, doch Martha von Wohlgemuth, dessen ehemalige Vorsitzende und Pflegedienstleiterin des Altersheims zum Hl. Geist in Brixen, bestätigt dies: "Mein Credo ist, in Personalkultur zu investieren, Arbeitsplätze attraktiv zu machen." In Brixen setzt sie auf Weiterbildung, es gibt Coachings für Führungskräfte, Wohnbereichleiter/innen und Stockleiter/innen. "Ganz allgemein muss auch der teilstationäre Bereich neu durchleuchtet werden." Da die Aufenthalte im Krankenhaus derzeit auf ein Minimum reduziert werden, fällt die weitere Pflege von Patient/innen nämlich vielfach den Heimen zu. Diese stehen daher oft vor schwierigen, akut zu lösenden Situationen. Eine Herausforderung, die nicht zur Überforderung werden dürfe. Info: Altersheim zum Hl.Geist, Brixen, Tel. 0472 255000, info@brixen.ah-cr.bz.it - bs

Senior/innen laden zum zweiten großen Seniorentheaterfestival "Entfalten"

Wieder werden Senior/innen heuer in Klausen mit Eigenproduktionen überraschen, von Liebe und Beziehung erzählen, an Erinnerungen teil haben lassen, spielen, was sie beschäftigt, oder ganz einfach unterhalten. Mehrere Seniorentheatergruppen aus Südtirol werden sich auf der Bühne "entfalten", als Gäste kommen das Generationentheater München und die Salzburger Seniorentheatergruppe Spätlese. Am Samstag, 28. Mai findet im Dürersaal der erste Seniorentheaterball statt. Das Festvial veranstalten der Südtiroler Theaterverband, der KVW und das Landesamt für Senioren und Sozialsprengel. Zeit: 28. - 29. Mai. Ort: Kapuzinergarten, Kellertheater, Dürersaal, Klausen. Info: STV, Maria Thaler Neuwirth, Tel. 0471 974272, www.stv.bz.it/news/news.asp?art=101014 - bs

Gesundheit und Wohlbefinden

I "Passi" dei cittadini in un'indagine sulla salute

Lo studio, avviato il 17 maggio, mira alla programmazione di interventi finalizzati alla "prevenzione di importanti malattie croniche ed alla promozione di uno stile di vita sano", afferma l'assessore Richard Theiner. 600 altoatesini tra i 18 ed i 69 anni, scelti casualmente tra i cittadini, vengono contattati per rilevare informazioni sulla salute personale: attività fisica, abitudini alimentari, abitudine al fumo... Promosso dall'Assessorato provinciale alla Sanità tramite l'Osservatorio epidemiologico, lo studio viene condotto parallelamente in Alto Adige ed in altre Regioni d'Italia; l´analisi dei dati verrà pubblicata in forma di rapporto riassuntivo. Info: Osservatorio epidemiologico, tel. 0471 411567, www.provincia.bz.it/sanita/01 - sm

Agenda

Seminare/Kurse/Ausbildung

10. - 11.06.05 | Corso: "La diagnosi spirituale" (Roma)

Sensibilizzare al significato della dimensione spirituale nel contesto della cura globale delle persone; risvegliare le risorse interiori dei morenti. Corso per medici, infermieri, psicologi e volontari. Luogo/Info: Fondazione Lefebvre D'Ovidio Onlus (Roma), tel. 06 3290609, www.lefebvreonlus.it - al

Vortrag/Tagung

bis 09.06.05 > Informationsabende "Künstliche Befruchtung"

Im Hinblick auf die bevorstehende Volksbefragung zum Thema "Künstliche Befruchtung" veranstaltet der Landesbeirat für Chancengleichheit eine Reihe von Informationsabenden: 31.05. in Brixen, Forum; 06.06. in Bruneck, Alte Turnhalle Rathausplatz und Schlanders, Mittelschule; 07.06. Sterzing, Stadtbibliothek und Neumarkt, Ort noch offen; 08.06. Klausen, Walthersaal und Lana, Ansitz Rosengarten; 09.06. in Bozen, Interkulturelles Frauenzentrum. Zeit: jeweils 20.00 Uhr. Info: Tel. 0471 411180, www.provinz.bz.it/arbeit/frauenbuero - al

27.05.05 | Fr. > Vortrag: Sterben ist Leben. Innere Begegnung mit dem Tod

Mit dem Tod konfrontiert zu werden ist eine Herausforderung für jede/n. Im Vortrag wird die spezifische psychische Situation derer dargestellt, die mit dem Sterben konfrontiert sind. Anschließend werden Perspektiven aufgezeigt, die den Beteiligten helfen sollen, diese Herausforderung zu bestehen. Zeit: 20.00 Uhr. Ort: Bildungshaus Lichtenburg, Nals. Info: Tel. 0471 300061, hospiz@caritas.bz.it - al

03.-05.06.05 | TUTTAUNALTRACOSA

Fiera Nazionale del Commercio Equo e Solidale a Parma. Info: www.tuttaunaltracosa.it - al

10. - 12.06.05 | Handitalia 2005

IIa edizione del "Salone nazionale per l'Autonomia e l'Integrazione delle Persone con Disabilità". Luogo: Piacenza Expo - Quartiere Fieristico di Piacenza. Info: tel. 035 311226, www.handitalia.net - al

26.05.05 | Gio. > "Dalla parte dell'Educazione" - Incontro con l'autore Dario Ianes

Invito al reading del nuovo libro di Andrea Canevaro e Dario Ianes. Luogo: Bolzano, Biblioteca HANDICAP, viale Druso, 64. Inizio ore 17.30. Confermare la partecipazione. Info: AIAS - Associazione Italiana Assistenza Spastici, tel. 0471 204476, info@aias-bz.it - al

31.05.05 | Di. > Diskussionsrunde: Arbeitsrecht für Menschen mit Behinderung

Diskussionsrunde "People First". Für Mitarbeiter/innen, die mit Menschen mit Behinderung zusammenarbeiten. Ziel ist es, sich über die Zusammenarbeit mit Menschen mit Behinderung zu informieren, Problemsituationen anzusprechen und gemeinsam über Erfahrungen zu diskutieren. Zeit: 11:00 Uhr. Ort: Firma Würth, im Lager 1 in Neumarkt. Info: Lebenshilfe, Tel. 0471 062501, www.lebenshilfe.it - al

31.05. + 07.06.05 | "Genitori e figli: crescere insieme"

L´Ufficio processi educativi dell´Intendenza scolastica italiana organizza incontri di formazione ed aggiornamento per genitori. A Bolzano martedì 31 maggio, nell´aula magna del Liceo Classico "Giosuè Carducci", in via Manci, 8; ed il 7 giugno, presso il Centro parrocchiale, in via Passaggio canonica, 4. Inizia rispettivamente alle ore 20.30. Info: tel. 0471 411300, ISSovr-Scol@scuola.alto-adige.it - al

08.06.05 | Gio. > Incontro informativo: "Le potenzialità della relazione uomo-animale"

Esperienze consolidate comprovano che l’animale favorisce l’abilitazione dell’individuo contribuendo a migliorare le sue componenti cognitive e psicologiche, oltre che fisiche. Programma: Le "Attività e Terapie Assistite dall’Animale" (Pet Therapy): obiettivi e metodologie; vantaggi per bambini, adulti, anziani, persone diversamente abili o in situazioni di disagio; esperienze in Italia e in provincia di Bolzano. Luogo: Home Center, via Galilei 4. Ore 10.00. Info: Gli Amici di Sari, www.gliamicidisari.org - al

Kultur und Freizeit

26.05.05 | Do. > Film: Total verknallt, Komödie USA 2004

Jugendzentrum Papperlapapp in Zusammenarbeit mit der Jugendgruppe JUGS des Elternverbandes hörgeschädigter Kinder. Film mit deutschen Untertiteln. Zeit: 20.30 Uhr. Ort/Info: Jugendzentrum Papperlapapp, Bozen, Tel. 0471 978589, www.papperla.net - al

27.05.05 | Fr. > "ViolentArt", Ausstellung vom 28. Mai bis 12. Juni in Meran

Der Verein "Frauen gegen Gewalt" und die Kunstschule "Cademia" St. Ulrich Gröden organisieren die Ausstellung "ViolentArt – the dark gene"; mit Werken der Schüler/innen der Kunstschule, die Gewalt thematisieren: etwa die Ausbeutung des weiblichen Körpers, die Verletzung der Menschenrechte. Eröffnung, Fr. 27. Mai, 18.00 Uhr. Ort: kunst Meran/o arte, Lauben 163, Meran. Die Ausstellung bleibt bis 12. Juni geöffnet. Info: Tel. 0473 222335, perledonne@rolmail.net - al

04.06.05 | Sa. > Fest für alle, die sich im sozialen Bereich freiwillig engagieren

Ein Zeichen der Anerkennung und des Dankeschöns für alle sozial engagierten Freiwilligen aus Bozen und Umgebung. Organisiert vom Referat Freiwilligenarbeit und Pfarrcaritas in Zusammenarbeit mit der italienischen Sektion der Caritas und "La Strada – Der Weg". Zeit: 10.30 Uhr. Ort: Schloss Maretsch in Bozen. Info: Tel. 0471 304332, www.freiwilligenboerse.it - al

Bilder hören und Klänge sehen, vom 3. bis 8. Juni 2005 im Filmclub Bozen

Die Koordinationsstelle für Integration der deutschen und ladinischen Berufsbildung präsentiert in Zusammenarbeit mit dem Filmclub Bozen den Film "Touch the sound". Der Filmemacher Thomas Riedelsheimer begleitete ein Jahr lang die schottische Perkussionistin Evelyn Glennie auf einer Klangreise rund um den Globus. Evelyn ist nach herkömmlichen Begriffen weitgehend taub. Für sie ist das Hören eine Form der Berührung. Informationen über den Film unter: www.touch-the-sound.de - al

4.+7.+9.06.05 | Disability Theatre / Theater: "Der kleine Prinz will nach Hause"

Disability Theatre presents: Ein Theaterstrück in Zusammenarbeit mit der IVHS - Integrierte Volkshochschule Grain und dem Südtiroler Theaterverband.
Ort: am 4.6. im UFO Bruneck; am 7.6. im Pfarrheim Bozen; am 9.6. in der Urania Meran. Zeit: jeweils 20:00 Uhr. Info: GRAIN, Tel. 0474 555819, info@grain-bz.org - al

Verschiedenes

26.05.05 | Do. > RADIO: "Wenn der Schmerz bleibt" - Ãœber die Folgen von Traumata

Nach Unfällen oder Operationen bleiben Narben zurück - körperliche Narben, die manchmal weh tun können, wenn das Wetter wechselt. Die seelischen Narben, die nach schweren Unfällen, nach Missbrauch und Vergewaltigung, nach Folter und Flucht, aber auch nach dem plötzlichen Verlust geliebter Menschen zurückbleiben, sieht man nicht. Radio Ö1. Zeit: 00:08 Uhr. Info: oe1.orf.at - al

28.05.05 | Sa. > TV / Perspektiven: Mutter vom Dienst

Die Tagesmutter-Idee hat sich in Südtirol durchgesetzt. Kein Bezirk mehr, in dem es nicht zumindest eine Kontaktstelle gäbe. Auf der Basis der Freiwilligkeit und der Privatinitiative organisiert, ist die Tagesmutter heute eine feste Säule in Südtirols Erziehungssystem. Film von Florian Kronbichler und Rudy Kaneider. Zeit: 20:23 Uhr. Rai Sender Bozen - al

31.05.05 | Di. > Eröffnung Naturerlebnisweg Biotop Falschauer

In Lana wird im Rahmen einer Pressekonferenz der rollstuhlgerechte Naturerlebnisweg Biotop Falschauer eröffnet. Zeit: 10:00 Uhr. Ort: Biotop Falschauer. Info: Amt für Landschaftsökologie, Tel. 0471 414310, www.provinz.bz.it/natur/2803 - al