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Newsletter

Newsletter 'social' - Nr. 12|2005 vom 22.06.2005

Die Herausgabe des Newsletter "Social" seitens des Dachverbandes wurde Ende 2010 aus KostengrŁnden eingestellt.
Als Dachverband fŁr Soziales und Gesundheit mit derzeit 46 angeschlossenen Organisationen erlauben wir uns, auf unser Rundschreiben hinzuweisen, welches Łber Aktuelles in den Organisationen, Diensten, Arbeitsgruppen und Gremien des Dachverbandes Auskunft gibt und ca. monatlich erscheint.

Inhalt

Header

Editorial

Panorama

Frauen

Menschen mit Behinderung

Migration

Kinder und Jugend

Familie

Gesundheit und Wohlbefinden

Seminare/Kurse/Ausbildung

Vortrag/Tagung

Kultur und Freizeit

Verschiedenes

Header

26.06.05 Giornata Internazionale contro l'abuso ed il traffico di sostanze stupefacenti

Colmare il vuoto lasciato dalla sostanza, recuperare quelle parti di sé che sono state schiacciate, richiede spazi e tempi di attivazione ed accompagnamento per risalire, sostenere il desiderio di fare e sperimentare "altro". - Filomena Sciaudone - sm

Editorial

Zweifelhafte Spendensammlungen f√ľr Wohlt√§tigkeit

Regelmäßig rufen Menschen aus verschiednen Dörfern Südtirols im Dachverband der Sozialverbände oder in der Verbraucherschutzzentrale an, um sich über die Vertrauenswürdigkeit einer Organisation zu erkundigen, welche zwecks Spendensammlung angerufen habe. Sie seien, so die Bürger/innen, regelrecht genötigt worden, etwas Geld aus der Tasche zu ziehen, weil bereits am Folgetag jemand für den Verein zuhause vorbeikomme, um diese 'Spende' abzuholen - persönlich und bitte in bar. Nun, vielleicht ist diese Art von Fundraising nur hierzulande nicht geläufig und auch die sammelnde Organisation mag einen guten Zweck verfolgen. In der Art jedoch, wie hier systematisch alle Haushalte einer Gemeinde nach der anderen kontaktiert werden und wie Spenden gewissermaßen eingefordert werden, hat nur mehr wenig Überzeugendes an sich. Viel mehr werden wohl die nächsten Organisationen vor der Tür stehen, und nichts bekommen, weil die Laune schon einmal verprellt worden ist. Keiner kann das Sammeln verbieten, doch die Bürger/innen sind aufgefordert, genau hinzusehen, wem sie ihr Geld anvertrauen. Denn dieses Vertrauen ist erste Voraussetzung. Wer nicht genau erklärt wozu das Geld dienen soll, und über die Verwendung dann auch Aufschluss gibt, wer keine Banküberweisung annehmen möchte, wenngleich sie für eventuelle Steuerbegünstigungen als Voraussetzung dient, sollte dieses Vertrauen nicht unbedingt bekommen. - Georg Leimstädtner - gl

Panorama

Ab 1. Juli k√∂nnen Familien um das Familiengeld ansuchen. Auskunft unter Gr√ľner Nummer

Die Regionalregierung hat die Durchführungsverordnung für das Familien- und Vorsorgepaket verabschiedet. Dort werden die Anspruchsvoraussetzungen näher definiert. Ab 1. Juli können Familien um das Familiengeld ansuchen, Formulare sollen in allen Patronaten aufliegen. Der Beschluss der Landesregierung für das Kindergeld des Landes ist hingegen noch ausständig. Wer Informationen zum Familienpaket der Region oder zu den entsprechenden Maßnahmen des Landes einholen will, kann sich an die Grüne Nummer des Landesamts für Vorsorge und Sozialversicherung wenden: Tel. 800 018796, vorsorge@provinz.bz.it - al

Soziale Organisationen f√ľr Pflegesicherung

Viele soziale Organisationen, darunter KVW, Dachverband der Sozialverbände, Verband der Altersheime, der SVP-Landesseniorenbewegungsausschuss, haben ihre Besorgnis über ein mögliches Aus für die geplante Pflegesicherung ausgedrückt. Es könne nicht sein, dass hauptsächlich über die Höhe des Beitrags geredet werde, alle anderen Aspekte aber außer Acht gelassen werden. Landesrat Theiner hat angekündigt, künftig neben der Pflege in Heimen in gleichem Maße auch die Pflege zu Hause zu unterstützen. - al

Disponibile il "Piano strategico per uno sportello sulle nuove forme di lavoro"

In questi ultimi anni la crescita del cosiddetto lavoro atipico ha interessato una fascia sempre pi√Ļ ampia di soggetti, aumentando il lavoro precario. La pubblicazione "Piano strategico per uno sportello sulle nuove forme di lavoro", realizzata nell'ambito di un progetto della Formazione professionale in lingua italiana - Ripartizione 21, √® rivolta agli operatori pubblici e privati, che variamente erogano servizi a lavoratrici e lavoratori cosiddetti 'atipici', sul territorio altoatesino. Lo studio rappresenta un¬íapprofondita indagine sulle nuove forme di lavoro ed offre utili indicazioni su possibili risposte al fabbisogno di servizi (informazione, consulenza, formazione ecc.) relativamente all¬íatipicit√† delle nuove forme di lavoro. Pu√≤ essere richiesto direttamente alla coordinatrice del progetto, dott.ssa Elena Morbini. Info: tel. 0471 261712, elena.morbini@donne-lavoro.bz.it - al

Master in Community Development

Die Fachhochschule München bietet in Kooperation mit anderen Hochschulen ein berufsbegleitendes Masterstudium an, das hauptsächlich für die sozialraumorientierte Arbeit (Gemeinwesenentwicklung, Quartiermanagement, Lokale Ökonomie) im Sozialwesen qualifizieren soll. Leiterin des Studiengangs ist Prof. Susanne Elsen, die im Herbst letzten Jahres in Bozen auf der Tagung "Sozialräumliches Arbeiten" referiert hat. Anmeldungen sind laufend möglich. Info: Tel. +49 08806 95094, www.macd.fhm.edu - al

"Polis-Preis" an Brixner Pakistani-Verein

Der "Polis-Preis" 2005 für Verdienste um Zusammenleben und Integration geht heuer an den Brixner Verein "Minhaj". Der vor einem Jahr gegründete Verein unterstützt Pakistani in Südtirol in bürokratischen und religiösen Angelegenheiten. Der Preis wird von der kirchlichen Gruppe für sozio-politischen Einsatz (GEIS) und dem Kurs für sozio-politische Bildung (SFISP) vergeben. Info: Kulturverein Minhaj, Tel. 0472 836610 - al

La "Casa del bambino" approvata anche a Laives

La Giunta ha deciso di realizzare una "Casa del bambino" a Laives per l'assistenza dei bimbi da 0 a 3 anni ed ha rinnovato per un altro anno la gestione della microstruttura gi√† attivata in zona industriale a Bressanone. Il sistema di finanziamento prevede che le spese siano distribuite (un terzo ciascuno) tra la Provincia, le aziende che vogliono offrire il servizio ai propri dipendenti e lo stesso utente. Info: Ufficio Famiglia, donna e giovent√Ļ, tel. 0471 442124, cristina.ghedina@provincia.bz.it - al

Vorschläge zur Verbesserung der Betreuung von Parkinson-Patient/innen

Vertreter/innen der Südtiroler Gesellschaft für Parkinson und verwandte Erkrankungen haben Landesrat Theiner ein Maßnahmenpaket vorgelegt. Es enthält Vorschläge zur Verbesserung der Betreuung von Parkinson-Patient/innen in Südtirol, die vom EURAC-Institut für Public Management gemeinsam mit dem Institut für Genetische Medizin erarbeitet wurden. Enthalten ist auch die Idee eines Parkinson-Kompetenzzentrums Bozen mit den Schwerpunkten Diagnose, Therapie, Rehabilitation, Forschung und Ausbildung, sowie ein Kompetenzzentrum Rehabilitation, ständige Parkinson-Sprechstunden in allen Südtiroler Schwerpunktkrankenhäusern, ergänzt um eine parkinsonspezifische stationäre Betreuung. Landesrat Theiner und der Direktor des Landesamts für Krankenhäuser Albert Tschager lobten die Eigeninitiative der Selbsthilfegruppe, fundiert erarbeitete Vorschläge anzubieten. Diese werden nun auf ihre Umsetzbarkeit hin überprüft. Info: Tel. Tel. 0471 931888, www.parkinson.bz.it - al

Claudiana: Anmeldungen f√ľr das Studienjahr 2005/2006 ab 1. Juli m√∂glich

Das akademische Jahr in der Landesfachhochschule für Gesundheitsberufe "Claudiana" beginnt am 3. Oktober 2005. Einschreibungen für die Studiengänge Krankenpflege, Physiotherapie, Logopädie, Ernährungstherapie, Orthoptik/Ophthalmologie-Assistenten sind vom 1. Juli bis 26. August nur im Sekretariat, Bozen Grieserplatz 10, von 9.00-12.00 Uhr möglich. Die Formulare liegen in den Sekretariaten der Schule auf oder sind im Internet abrufbar. Außer für die Richtung Krankenpflege müssen alle Bewerber/innen eine Aufnahmeprüfung bestehen. Wer keinen Zweisprachigkeitsnachweis (A oder B) hat, muss zudem einen sprachlichen Eignungstest ablegen. Der Kurs für Kinderkrankenpflege findet heuer nicht statt. Info: Tel. 0471 279633, www.claudiana.bz.it - al

Weltfl√ľchtlingstag: Niemand verl√§sst ohne schwerwiegende Gr√ľnde seine Heimat

Laut UNO-Flüchtlingskommissariat ist die weltweite Zahl der Flüchtlinge mit 9,2 Millionen auf dem geringsten Stand seit 1980. Zählt man allerdings die Asylantragsteller/innen, die Staatenlosen, die Flüchtlinge, die in ihre Heimat zurückkehren mussten, mit, ist sie im Vorjahr von 17 auf 19,2 Millionen Menschen angestiegen. Italien beantwortete beispielsweise von 9019 Asylanträgen nur 781 positiv. 2350 Menschen erhielten jedoch aus humantiären Gründen eine befristete Aufenthaltsgenehmigung. Immer mehr Menschen werden in Italien in den umstrittenen Identifikationszentren oder in Zentren für den vorübergehenden Aufenthalt für Geflüchtete festgehalten. Die Caritas besichtigte vor kurzem zwei davon in Kalabrien, auch Paula Maria Ladstätter von der Bozner Flüchtlingsberatung war mit dabei. Dass die Grundrechte der Menschen dort gewahrt werden, bezweifelt sie: Familien, schwangere Frauen, Menschen mit Behinderung würden etwa ungeachtet ihrer Bedürfnisse untergebracht. Info: www.unhcr.it/new_site/unhcr_news/showNews.asp?id=638 - bs

"F√ľr Vielfalt. Gegen Diskriminierung." Suche nach guten Texten und Bildern

Die Europäische Kommission ruft den Journalist/innenpreis 2005 "Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung." aus. Mitmachen können Journalist/innen aus allen 25 Mitgliedsstaaten. Neu ist heuer die zusätzliche Kategorie "Foto". Info und Antragsformulare: www.stop-discrimination.info - al

Bezirksrat Salten-Schlern: Resolution f√ľr eine neue Festkultur

Nun hat auch der Bezirksrat Salten-Schlern eine Resolution zur Vorbeugung gegen den Gebrauch von Suchtmitteln und den Missbrauch von Alkohol beschlossen. Bei öffentlichen Veranstaltungen sollen keine hochprozentigen alkoholische Getränke und sogenannten "Alkopops" mehr ausgeschenkt werden. Zudem sollen alle gesetzlichen Möglichkeiten ausgeschöpft werden, um den Ausschank alkoholischer Getränke an Jugendliche unter 16 Jahren und an Menschen, die durch weiteren Alkoholkonsum in den Zustand der Trunkenheit geraten würden, zu verhindern. Die Mitgliedsgemeinden werden aufgefordert, mit Vereinen und Veranstaltern an einer neuen Festkultur zu arbeiten. Info: BZG Salten-Schlern, Tel. 0471 319400, bzgsalten@gvcc.net - bs

ESoDoc 2005 - European Social Documentary / Erster Workshop in Brixen

In Brixen hat der erste Workshop der Bozner Filmschule ZeLIG im Rahmen von "ESoDoc - European Social Documentary" stattgefunden, wo sich Filmschaffende speziell mit den Kommunikationsbedürfnissen von NGO¬ís befassten. Im September geht es in Budapest weiter. Info: ZeLIG - Schule für Dokumentarfilm, Fernsehen und neue Medien Bozen, Tel. 0471 977930, www.esodoc.com - al

Sch√ľler/innen tun Gutes mit M√ľll

Dass auch Müll noch für gute Zwecke genutzt werden kann haben die Grundschüler/innen von St. Martin in Passeier gezeigt. Sie organisierten einen Trödelmarkt mit gut erhaltenen Gegenständen aus dem Recyclinghof ihrer Gemeinde. Den Erlös von 200 Euro spendeten sie dem Obdachlosenhaus Arch√® der Caritas in Meran. Info: Tel. 0473 201361 - al

KFS möchte Familienpass nach österreichischem Vorbild

Einen Pass mit dem Familien bei diversen Einrichtungen und Veranstaltungen Vergünstigungen erhalten, will der Katholische Familienverband Südtirol (KFS) mit der Unterstützung des Landesamts für Familie, Frau und Jugend einführen. KFS-Präsidentin Doris Seebacher hat Landesrätin Sabina Kasslatter Mur das Projekt "Familienpass" vorgestellt. Vorbild ist Österreich, wo es den Familienpass schon gibt; mit den dortigen Stellen arbeite man zusammen. Die Landesrätin sicherte zu, das Projekt zu prüfen. Zu klären ist, inwieweit der Familienpass im Rahmen der familienpolitischen Leistungen des Landes umgesetzt werden kann. Info: KFS, Tel. 0471 974778, info@familienverband.it - al

G8 einigen sich auf Schuldenerlass f√ľr die √§rmsten L√§nder der Welt

Die reichsten Länder der Welt haben sich in London auf einen 100-prozentigen Schuldenerlass für die ärmsten Staaten geeinigt. Insgesamt geht es um die Schulden von 37 Ländern in Höhe von 55 Mrd. US-Dollar. "Dies ist in der Tat ein historischer Beschluss", sagte der deutsche Finanzminister Hans Eichel in London nach dem Treffen der Finanzminister der sieben führenden Industrienationen und Russlands (G8). Zahlreiche NGO's hatten seit Jahren darauf gedrängt, um den armen Ländern Entwicklung zu ermöglichen. Die Caritas etwa hatte in Südtirol vor fünf Jahren anlässlich der weltweiten Erlassjahrkampagne 32.000 Unterschriften gesammelt. - al

Psychische Gesundheit: Margit Morini aus S√ľdtirol in den Nationalvorstand gew√§hlt

Margit Morini, die Präsidentin des Südtiroler Verbandes Angehöriger und Freunde psychisch Kranker, ist in den Vorstand der italienischen Dachorganisation der Angehörigenverbände psychisch kranker Menschen UNASAM mit Sitz in Rom gewählt worden. UNASAM ist in Italien der wichtigste von den Regierungsbehörden anerkannte Angehörigenverband mit Mitsprache- und Beratungsrecht und in den Ausschüssen des europäischen Dachverbandes EUFAMI sowie der weltweiten Organisation WAPR vertreten. Dadurch kann auf höchster institutioneller Ebene für die Rechte von psychisch kranken Menschen eingetreten werden, insbesondere für eine menschenwürdige medizinische Betreuung und mehr gesellschaftliche Akzeptanz. Info: Verband Angehöriger und Freunde psychisch Kranker, Tel. 0471 260303, labyrinth@handynet.bz.it; UNASAM, tel. 051 5288511, www.unasam.it - al

ChancenGleichheit

Frauen

"Quando l'orrore è donna", un libro sui lati oscuri dell'emancipazione femminile

"Quando l'orrore √® donna" il risentimento √® pi√Ļ forte: abituate ad un'immagine femminile combattiva s√¨, ma sul fronte dei diritti e delle libert√†, non riusciamo a comprendere la partecipazione all'infamia. Nel corso della presentazione organizzata dal Centro documentazione e informazione della Donna, le autrici Stefanella Campana e Carla Reschia hanno presentato i contenuti di una ricerca nel degrado e nella perversione, anche sessuale, al femminile: se il mistero delle donne kamikaze rimanda all'impossibilit√† della scelta, difficile da comprendere il profilo delle donne soldato americane in Iraq, perfette nel ruolo di aguzzine. Vittime o emancipate? "Persone qualunque" plagiate alla sottocultura maschile della violenza e della mercificazione, oppure rappresentanti consapevoli delle nuove frontiere dell'"emancipazione"? Info: Centro documentazione e informazione della Donna, tel. 0471 272660, info@frauenarchiv.bz.it - sm

Menschen mit Behinderung

Freie Universität Bozen bietet Menschen mit Behinderung gute Möglichkeiten

Die Freie Universität Bozen will die Inskription von Menschen mit Behinderung fördern. Die Uni ist in ihren Sitzen in Bozen, Brixen und Bruneck behindertengerecht ausgestattet. Auch der Zugang zur Mehrheit der Studentenheime ist gewährleistet. Studierende mit einer Behinderung von über 35% haben Anrecht auf eine Teilbefreiung der Universitätsgebühren, Personen mit einem Invaliditätsgrad ab 66% sind vollständig von den Studiengebühren befreit. Die Student/innenberatung bietet Studierenden mit Behinderung während ihrer gesamten Studienzeit Unterstützung. Sie fördert Initiativen zu deren Integration, sie bemüht sich laufend darum, ihre Bedürfnisse zu erfassen und im Auge zu behalten und sie koordiniert Dienstleistungen wie etwa die Begleitung innerhalb der Universitätsgebäude sowie allgemeine Hilfestellungen. Die Einschreibungen bzw. Vorinskriptionen zum akademischen Jahr 2005/2006 laufen bereits. Info: Studentenberatung, Sernesistr. 1, Bozen, Tel. 0471 012100, advisoryservice@unibz.it - al

Gratis autobus e ferrovia in Alto Adige per gli invalidi al 100%

Novità per i disabili in Alto Adige: da subito le persone con un’invalidità del 100% possono viaggiare gratis sui mezzi del sistema di trasporto integrato (autobus e treno). Con una certificazione e con il libretto sanitario, gli interessati devono presentarsi negli uffici delle società che rientrano nel sistema di trasporto integrato (ad esempio SAD, SASA, etc.) e richiedere il rilascio di una tessera di riconoscimento per utilizzare gratuitamente i servizi in ambito provinciale. A fronte della parziale o insufficiente accessibilità di molti mezzi impiegati, la Federazione delle Associazioni Sociali sollecita interventi mirati per l'eliminazione delle barriere architettoniche. Info: Ufficio trasporto locale delle persone, tel. 0471 415480. - al

Lebenshilfe: Grenz√ľberschreitende Aussagen zu strittige Themen

Vom 16. bis 18. Juni trafen sich die Lebenshilfevereinigungen aus Deutschland, Österreich, Schweiz und Italien in Bozen, Gastgeber war der Landesverband Lebenshilfe Südtirol. In den seit 15 Jahren stattfindenden jährlichen Treffen geht es stets um brisante Themen. Heuer waren dies neben der strittigen und zu überdenkenden Begrifflichkeit "Geistige Behinderung", die Sicherung der Fürsorge für Menschen mit schweren Behinderungen und Verhaltensauffälligkeiten, sowie ethische Grundaussagen zur Bioethik. Bioethik, Biomedizin und damit einhergehende Themen wie Pränatalmedizin und Präimplantationsdiagnostik betreffen auch Menschen mit geistiger Behinderung und ihre Angehörigen. "Diese werden bedroht, wenn durch die Anwendung der neuen Biotechnologien direkt oder indirekt zum Ausdruck gebracht wird, dass Menschen mit Behinderung ein geringeres Lebensrecht haben als Nichtbehinderte", so Wolfgang Obwexer, Direktor der Lebenshilfe. Info: Lebenshilfe, Tel. 0471 062501, info@lebenshilfe.it - al

Schweiz: Durchbruch f√ľr Assistenzbudget

Der Schweizer Bundesrat hat grünes Licht für den Pilotversuch Assistenzbudget gegeben. Er beginnt am 1. Jänner 2006, ist auf drei Jahre befristet und wird vom Bundesamt für Sozialversicherung in Zusammenarbeit mit der Fachstelle Assistenz Schweiz (FAssiS) durchgeführt. Im Rahmen des Projektes werden 400 behinderte Menschen in der Schweiz Geld für Persönliche Assistenz erhalten. Sie können so ihren individuellen Hilfsbedarf selbstbestimmt und eigenverantwortlich organisieren. Info: Tel. +41 026 4193006, www.fassis.net - al

Unterst√ľtzte Kommunikation: Kochen nach Zeichen

Das Lookcookbook stellt sich der Grundfrage des Grafikdesigns: Wie übersetze ich Sprache in Zeichen? Im Straßenverkehr funktioniert das ganz gut: Sie haben Vorfahrt! Nur rechts abbiegen! Überholverbot! In der Küche geht es ein wenig komplexer zu. Das grafische Kochbuch übersetzt den Vorgang des Kochens in eine Bedienungsanleitung per Symbol. Die Zeichensprache ist universell und leicht verständlich, eine Art visuelles Küchen-Esperanto. Lookcookbook - Ein Kochbuch in Zeichensprache, Neue Gestaltung Verlag 2005, 16 Euro - al

Unterst√ľtzte Kommunikation

Wenn Menschen sich nicht lautsprachlich ausdrücken können, müssen spezielle Kommunikationsbedingungen geschaffen werden. Diesem Schwerpunktthema widmet sich die aktuelle Ausgabe der Zeischrift "Perspektive". Info: Tel. 0471 062501, perspektive@lebenshilfe.it - al

Migration

Familienzusammenf√ľhrungen: Wieder bei der Qu√§stur ansuchen

"Die Genehmigungen für Familienzusammenführungen wird ab sofort wieder die Qästur ausstellen", bestätigt dort Kabinettschef Gancarlo Masserotti. Er zerstreut damit Bedenken um die Aufgabenverteilung zwischen der Abteilung Arbeit des Landes und der Quästur, die trotz eines klärenden Rundschreibens des Innenministeriums aufgetreten sind. Bis auch in Südtirol der Einheitsschalter kommt, wird sich die Abteilung Arbeit also um Arbeitgenehmigungen und Arbeitsvermittlung kümmern, alles andere, wie Familienzusammenführung und Aufenthaltsgenehmigungen, erledigt die Quästur. Info: Quästur, Bozen, Tel. 0471 947678, http://questure.poliziadistato.it/Bolzano.nsf - bs

In Lana entsteht neuer Wohnplatz f√ľr Sinti

Bis jetzt lebten die Sinti-Familien in Lana neben Kläranlage und Recyclinghof, aber ab Sommer wird sich ihre Wohnsituation bessern. Ende Juni beginnen die Arbeiten an einem neuen Wohnplatz in der Industriezone von Lana, in der Max-Valier-Straße. Vorher werden noch die Hochspannungleitungen, die direkt über den Platz verlaufen, verlegt. Bei allen Lokalaugenscheinen waren Vertreter der vier Sinti-Familien dabei. Info: Gemeinde Lana, Tel. 0473 567756, www.gemeinde-lana.bz.it - bs

Ein Jahr nach der Wahl: Ausländerbeirat der Gemeinde Bozen zieht Bilanz

"Unser größter Erfolg ist wohl, dass die Wartezeit auf die Erneuerung der Aufenthaltgenehmigung jetzt wesentlich kürzer ist," sagt der Präsident des Bozner Ausländerbeirats Myftiu Tritan stolz. "Während Immigrant/innen vorher 4-5 Monate auf das wertvolle Papier warten mussten, und dadurch blockiert waren, erhalten sie es jetzt binnen eines Monats. In den Sitzungen des Landesbeirats für Einwanderung haben wir dafür gekämpft, und wir stießen auf offene Ohren in der Quästur." Der Beirat ist in die vier Bereiche Kultur, Wohnen, Arbeit und Bildung gegliedert. Er hat zu allen wichtigen Gremien und Institutionen Kontakt, und arbeitet an einem neuen, umfassenden Landesgesetztes für Einwanderung mit. Weiterhin wird er auch die Umsetzung des Bossi-Fini-Gesetzes begleiten. Ziel ist auch, ein großes Netz zwischen den Vereinen von Einwanderer/innen zu knüpfen, ihr Bild in der Öffentlichkeit zu stärken. Dazu arbeitet der Beirat noch mehr mit Radio Tandem zusammen, und für den Herbst plant er ein Fest der Völker in Bozen. Info: Amt für Sozialplanung, Tel. 997440, www.gemeinde.bozen.it/context.jsp?ID_LINK=777&area=19 - bs

Neues von der Antidiskriminierungsstelle: Gleiche Chancen f√ľr alle

In Bozen stellte sich nun die Antidiskriminierungsstelle der Landesbeobachtungsstelle zur Einwanderung offiziell vor. Bereits 57 Personen haben seit Februar Diskriminierungen gemeldet. Mitarbeiter/innen intervenieren zur Zeit in fünf Fällen, drei davon spielen sich in Arbeitsumfeldern, zwei im Bereich Wohnen ab. Die Stelle ist Teil der Landesbeobachtungsstelle zur Einwanderung, und diese erforscht gerade drei große Bereiche: Die "Entwicklung der Tourismusmodelle und Integrationsstile der Einwanderer" in der Provinz, nächstes Jahr wird eine große Studie über die allgemeine Situation der Einwanderer/innen in Südtirol vorgestellt und eine andere Umfrage wird außerdem Praxis, Situation und Probleme rund um Familienzusammenführungen beleuchten. Info: Landesabteilung italienische Berufsbildung, Bozen, Tel. 0471 414435, Grüne Nummer: 8002255, Beobachtungsstelle.Einwanderung@provinz.bz.it - bs

Il "Sole 24 Ore" con "Stranieri in Italia": una pagina per gli immigrati

Dal 13 giugno il quotidiano economico "Sole 24 Ore", in collaborazione con la redazione "Stranieri in Italia", riserva ogni lunedì una pagina ai nuovi cittadini, occupandosi delle tematiche generali e specifiche correlate al fenomeno immigrazione. Una rubrica fissa viene inoltre dedicata alle domande dei lettori, con la consulenza degli esperti legali di "Stranieri in Italia". Info: www.stranieriinitalia.it - bs

Sportello della Caritas promuove la "Creazione d'Impresa" tra gli immigrati

La Caritas di Roma ha attivato il 10 giugno un nuovo sportello rivolto agli immigrati interessati all'attività imprenditoriale: il servizio offre consulenza in relazione alla progettazione ed agli aspetti legali, rivolgendosi ai cittadini di tutte le regioni italiane; le informazioni vengono offerte anche telefonicamente o per posta elettronica. Info: Sportello per la Creazione d'Impresa, tel. 06 68136176, centro.stranieri@caritasroma.it - bs

Nuova rivista internet quindicinale Immigrazione.it

√ą nata www.immigrazione.it, testata online per chi si occupa a livello giuridico e sociale di asilo, cittadinanza e libera circolazione delle persone nella Ue. www.immigrazione.it - al

Generationen

Kinder und Jugend

Kinder und Jugendliche mit psychischen Problemen: Nachbetreuung k√ľnftig in S√ľdtirol

Für Kinder und Jugendliche, die psychische Probleme haben und nach einer Akutphase noch längere Nachbetreuung brauchen, gibt es im Moment nur eine Möglichkeit: der Aufenthalt in einer Struktur in Chieti. Derzeit befinden sich dort gerade sieben von ihnen. Chieti aber liegt in den Abruzzen, weit von zuhause weg. Dazu kommt das Sprachproblem für jene mit deutscher Muttersprache. Eine Arbeitsgruppe in der Abteilung Gesundheitswesen sucht jetzt nach einer besseren Lösung, und prüft verschiedene Vorschläge für eine neue psychosoziale Einrichtung in Südtirol. "Ob sie als Tagesklinik oder Wohngemeinschaft geplant wird, ist noch zu klären", sagt Klaus Pittschieler, Leiter des Dienstes für Kinder- und Jugendneuropsychiatrie in Bozen, "auf jeden Fall sollte sie 10-20 Jugendlichen Platz bieten." Die künftige Struktur soll in Händen des öffentlichen Dienstes sein, so habe sich Landesrat Richard Theiner Ende Mai bei einem Treffen geäußert. Info: Amt für Krankenhäuser, Tel. 0471 411620, Amt.fuer.Krankenhaeuser@provinz.bz.it - bs

Un piano d'intervento per contrastare il fenomeno dell'abuso sui minori

√ą in fase di definizione la proposta di un piano d'intervento per contrastare il fenomeno della violenza e dell¬íabuso sui minori; elaborato da un gruppo di lavoro interistituzionale e multidisciplinare, il documento sar√† sottoposto a breve all'attenzione dell¬íAssessore alla Sanit√† ed alle Politiche sociali Richard Theiner. Info: Ufficio Famiglia, Donna e Giovent√Ļ, tel. 0471 442123, petra.frei@provincia.bz.it - bs

Il disagio nascosto: gli atti del convegno disponibili in DVD

Disponibile in DVD, sotto forma di prestito gratuito, la documentazione relativa al convegno del 6 ottobre scorso "Il disagio nascosto ¬Ė Riconoscere e prevenire il maltrattamento e l¬íabuso sessuale ai minori". Info: Petra Frei, Ufficio famiglia, donna e giovent√Ļ, tel. 0471 442123, petra.frei@provincia.bz.it - bs

Familie

Interreg III A-Projekt "Die Familie ist der Welt größter Pflegeplatz"

In vielen Familien werden alte Menschen betreut. Um pflegenden Angehörigen Hilfestellung geben zu können, starten die Sozialdienste der BZG Vinschgau in Zusammenarbeit mit der Genossenschaft für Weiterbildung und Regionalentwicklung (GWR) als Träger und den Gesundheits- und Sozialsprengeln Landeck/Imst das zweijährige Interreg III A-Projekt "Die Familie ist der Welt größter Pflegeplatz". Eingebunden sind die Hauspflege und die Hauskankenpflege. Erster Schritt ist die Erfassung der Pflegenden und die Ermittlung ihrer Erwartungen. Bis 23 Juni liegen Fragebögen in allen Sprengelsitzen und Arztpraxen auf. Die Ergebnisse werden im Herbst im Rahmen einer grenzübergreifenden Veranstaltung mit Fachvorträgen zur Diskussion gestellt. Zukünftige Fortbildungsprogramme sollen auf die Wünsche der pflegenden Angehörigen abgestimmt werden. Vorgesehen sind Öffentlichkeitsarbeit, Stärkung der Selbsthilfegruppen und die Herausgabe einer Info-Broschüre. Info: alle Sprengel im Vinschgau; GWR, Tel. 0473 618166, www.gwr.it - al

ASDI: i nuovi modelli familiari devono essere rispecchiati dalle leggi

Il modello classico di famiglia (coppia sposata con figli) rappresenta ormai solo il 49,6% delle famiglie altoatesine; accanto alle famiglie monoparentali crescono le patchwork families, composte da due persone con figli ed un matrimonio fallito alle spalle. "Le leggi ed i provvedimenti volti alle famiglie devono prendere atto di tali trasformazioni e considerare i nuovi bisogni", ha affermato Elio Cirimbelli, direttore del Centro per l'assistenza a separati e divorziati in un incontro con l'Assessora Kasslatter Mur; le proposte Asdi relative all'istituzione di un Osservatorio permanente per la famiglia, accanto all'applicazione di una valutazione d'impatto famigliare (Vif) hanno suscitato l'interesse dell'assessora, che ha confermato la disponibilità alla ricerca delle risorse umane e finanziarie. In previsione, sempre a cura dell'Asdi, una ricerca sulla paternità e la maternità nelle coppie separate e divorziate; la pubblicazione è prevista per la primavera 2006, in occasione del ventennale dell'associazione. Info: Asdi, Tel. 0471 266110 - sm

Kindertagesst√§tten: Schwierige Geburt der Durchf√ľhrungsverordnung

Die Durchführungsverordnung für die Tagesstätten für Kinder von 0 - 3 Jahren ist von der Landesregierung noch nicht genehmigt worden. Die Geister scheiden sich vor allem an der Ausbildung der künftigen Kinderbetreuerinnen. "Die Durchführungsverordnung sieht 4000 Ausbildungsstunden vor", teilt Maria Cristina Gedhina vom Landesamt für Familie, Frau und Jugend mit. Bereits jetzt arbeiten aber in Tagesstätten Tagesmütter, die in "nur" zirka 500 Stunden dafür ausgebildet worden sind. Die Möglichkeit dazu gibt es natürlich: Innerhalb von fünf Jahren können die Tagesmütter ihre Ausbildung zur Kinderbetreuerin nachholen. Und für jene, die dies nicht anstreben, bleibt ein (Glücks-)Spielraum: In jeder Kindertagesstätte darf jeweils eine Tagesmutter als Betreuerin arbeiten, so sieht es die Durchführungsverordnung vor. Den sechtsen Anlauf zur Verabschiedung unternimmt die Landesregierung am kommenden Montag. Info: Landesamt für Familie, Frau und Jugend, Tel. 0471 442124, familie.frau-jugend@provinz.bz.it - bs

Tagesm√ľtter: "Die Geschichte der Kinderbetreuung nicht vergessen"

Der "Ad hoc-Entwurf" eines neuen Berufsprofils zur Kinderbetreuerin erkenne nicht an, was die Tagesmütter bis jetzt für die Kinderbetreuung in Südtirol geleistet haben, sagt Giuliana Boscheri von der Leiferer Sozialgenossenschaft "Casa Bimbo-Tagesmütter". "Man darf die Geschichte der Kinderbetreuung in Südtirol, die ganze Aufbauarbeit durch die Tagesmütter nicht einfach vergessen. Die Erfahrung der 250 ausgebildeten Frauen in den Tagesstätten muss anerkannt werden." 4000 Ausbildunggstunden findet Boscheri übertrieben, 3000 wären angemessen. Das geplante Profil zur Kinderbetreuerin gehe an den Bedürfnissen vieler Frauen auf dem Arbeitsmarkt vorbei, die Lösungen bräuchten, die Beruf und Familie miteinander vereinbaren lassen. Es sei vorwiegend für jüngere Frauen attraktiv. "Frauen um die 30 können sich eine solch lange Ausbildung von drei bis vier Jahren nicht mehr leisten. Gerade sie bringen aber wertvolle pädagogische Erfahrung in die Arbeit mit", so Boscheri. Info: Casa Bimbo - Tagesmütter, Tel. 0471 953348, casabimbo@casabimbo.com - bs

Gesundheit und Wohlbefinden

BZG Überetsch-Unterland: Neue Angebote in Werkstätten schaffen mehr Kontakt nach außen

In psychiatrischen Arbeits-Rehabilitationsdiensten (ARD) sollen nützliche und sinnvolle Arbeitsangebote angeboten werden, woran möglichst alle Besucher/innen gemäß ihren Fähigkeiten teilnehmen können. Dies war schon immer ein Leitsatz, der in der BZG Überetsch-Unterland quer durch alle ARD-Bereiche in den Werkstätten "Vill" und "Blauer Mond" und seit zwei Jahren auch in den Werkstätten der Reha Salurn richtungweisend ist. Die Produkt- und Dienstleistungsangebote wurden jetzt in Zusammenarbeit mit der Marketinggruppe (SOCIAL 05/2005) unter den Aspekten des Absatzes und des Anklangs analysiert. Aufgrund von Umfrageergebnissen wurde beschlossen, die Produktion im Textilbereich in der Werkstatt "Vill" nur noch auf einige wenige Artikel zu beschränken, hingegen die Dienstleistungen Bügeln, Waschen, Näh- und Reparaturarbeiten wegen des erhobenen Bedarfs zu verstärken. Info: BZG Überetsch-Unterland, Tel. 0471 826400, www.bzgue.org - al

Un nuovo disegno di legge riconosce la celiachia come malattia sociale

La celiachia √® un'intolleranza permanente al glutine, sostanza proteica presente in avena, frumento, farro, kamut, orzo, segale, spelta e triticale; in Italia una persona ogni 100/150 soffre di questa malattia, con un incremento annuo del 9%. Per curare la celiachia occorre escludere dalla dieta alcuni degli alimenti pi√Ļ comuni; questo richiede un considerevole impegno nell'educazione alimentare ed implica problemi a livello psicologico e pratico. Attualmente il Senato ha approvato il disegno di legge 697-B, che riconosce la celiachia come malattia sociale e promuove interventi diretti "a favorire il normale inserimento nella vita sociale dei soggetti affetti da celiachia". Info: www.celiachia.it; www.senato.it - bs

In una "serata estiva" incontro dei gruppi di auto mutuo aiuto a Bad Bachgart

Nel corso di una "Serata estiva dell’auto mutuo auto" si sono incontrati i rappresentanti della realtà altoatesina, costituita da ca. 40 gruppi nell’ambito della salute mentale; organizzato dall’"Alleanza Europea contro la depressione in Alto Adige", in collaborazione con il Centro Terapeutico Bad Bachgart, l’ Ufficio Distretti Sanitari dell’Assessorato alla Sanità ed il Servizio per gruppi di auto mutuo aiuto della Federazione Provinciale delle Associazioni Sociali, l'appuntamento ha favorito uno scambio di esperienze. Accanto ai temi della comunicazione intesa come processo di crescita ed apertura, l'aggiornamento ha restituito l'analisi di una patologia diffusa, ma "invisibilmente subdola": la depressione. In previsione lo svolgimento periodico di incontri: persone e gruppi di auto mutuo aiuto interessati a partecipare possono rivolgersi al Servizio per gruppi di auto mutuo aiuto, tel. 0471 312424, ma-sh.social-bz.net - sm

"Du alleine kannst es tun, aber du kannst es nicht allein tun" - Selbsthilfesommerabend

Die depressiven Erkrankungen nehmen ständig zu und liegen derzeit an vierter Stelle der Erkrankungen, die lebenslange Invalidität bedingen. Allarmierend ist laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) auch, dass sich nur 4% der Betroffenen kontinuierlich behandeln lassen. Und: Eines der wichtigsten Instrumente für die Gesundheit sei die Selbsthilfe. In Südtirol gibt es derzeit ca. 40 Selbsthilfegruppen im Bereich psychische Gesundheit. Sie trafen sich Anfang Juni zum "Selbsthilfesommerabend" in Bad Bachgart, der von der "Europäischen Allianz gegen Depression in Südtirol", dem Therapiezentrum Bad Bachgart, dem Amt für Gesundheitssprengel und der Dienststelle für Selbsthilfegruppen des Dachverbandes der Sozialverbände organisiert wurde. In erster Linie brauchen Gruppen fähige Begleiter, wie der Psychologe Stefano Di Carlo erklärte: keine Animateure oder Therapeuten, sondern Vermittler im Wachstumsprozess der Gruppe. Künftig werden regelmäßig Treffen von SH-Gruppen im Bereich psychische Gesundheit stattfinden. Info: Dienststelle für Selbsthilfegruppen, Tel. 0471 312424, ma-sh@social-bz.net - bs

Agenda

Seminare/Kurse/Ausbildung

Sommerakademie in Irland zum Thema Diskriminierung aufgrund Behinderung - 2005

Die Sommerakademie vom 4.-15. Juli 2005 zum Thema Diskriminierung aufgrund Behinderung ist laut Veranstalter "die erste Veranstaltung in Europa, die sich mit rechtlichen Aspekten zur Bekämpfung von Diskriminierung aufgrund einer Behinderung befasst." Gastgeber ist die National University of Ireland, Galway. Finanziert wird das Projekt vom Aktionsprogramm der EU zur Bekämpfung von Diskriminierungen. Schwerpunkt der Sommerakademie wird das praktische Potenzial der EU-Rahmenrichtlinie über Beschäftigung im Zusammenhang mit Behinderung sein. Die Teilnehmer/innen sollen Fähigkeiten und Kenntnisse erlangen, um wirksame Prozessstrategien im Rahmen der Richtlinie für Personen mit Behinderungen auszuarbeiten. Zielgruppen sind Menschen mit Behinderungen, praktizierende Rechtsanwälte, Richter, Jurastudenten und Behindertenorganisationen. Info/Anmeldung: www.eusummerschool.info - al

22. - 25.08.05 | Mo.-Do. > Lehrgang Sexualpädagogik - 1. Block

Zweijähriger Lehrgang zum Erwerb professioneller sexualpädagogischer Handlungskompetenz. Mit Dr. Cinzia Cappelletti, Algund, Sexualpädagogin und Psychologin in der Familienberatungsstelle "Lilith", Meran, und Karlheinz Valtl, Universitätsdozent, Fortbildungsreferent am Institut für Sexualpädagogik, Dortmund. Beginn: 18.00 Uhr. Ort/Info: Haus der Familie, Lichtenstern,Ritten, Tel. 0471 345172, www.hdf.it - bs

Vortrag/Tagung

23.06.05 | Gio. > Seminario del Centro di Tutela contro le discriminazioni

Illustrazione dei principali strumenti giuridici per la tutela dalle discriminazioni basate su origine razziale, etnica, e religiosa: le modalità di funzionamento del Centro di Tutela contro le discriminazioni (CTD); il ruolo dei gruppi di Antenna, ovvero i punti di rilevamento del CTD. Luogo: Palazzo Widmann, Bolzano. Info: Osservatorio Provinciale sulle Immigrazioni, tel. 0471 414435, osservatorio.immigrazioni@provincia.bz.it - bs

01. - 03.07.05 | Ven.-Dom. > Convegno: Interventi sul consumo di sostanze illegali

III¬į edizione del convegno "Per una svolta paradigmatica nell'ambito degli interventi sul consumo di sostanze illegali". Interverranno Gian Piero Turchi (Responsabile Scientifico del Convegno), Alessandro Salvini, Adriano Zamperini (Universit√† di Padova), Carlo Alberto Romano (Universit√† di Brescia) ed altri; 14 crediti ECM. Luogo: Centro Congressi delle Venezie, Abano Terme, Padova. Info: Universit√† degli Studi di Padova, Dipartimeno di psicologia generale, tel. 049 8276633, www.svoltaparadigmatica.it - bs

22. - 24.09.05 | Do. - Sa. > Altenarbeit: Fahrt zum EDE-Kongress in Ljubljana

Hauptthema ist in diesem Jahr die Rolle der Heimleiter/innen bei der professionellen Entwicklung der Heime: Neue Möglichkeiten der Arbeitsorganisation, Auseinandersetzung mit wachsenden finanziellen Einschränkungen, Heimleiter/innen als Mitakteur/innen in der Sozialpolitik. Ort: Slowenien. Anmeldung innerhalb 30.06.2005. Info: Dachverband der Berufsgemeinschaft in der Altenarbeit, Bozen. Tel. 0471 324868, dba@dba-fama.it - bs

05. - 07.09.05 | Kongress Essst√∂rungen: D√ľnn sein ist keine Antwort (Innsbruck)

13. Internationale Tagung für Betroffene, Angehörige, Expert/innen. Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Günther Rathner, Univ.Klinik f. Med. Psychologie & Psychotherapie. Ort: Innsbruck (A). Info: Netzwerk Essstörungen, Innsbruck, Tel. +43 512 576026, http://www.netzwerk-essstoerungen.at/ - al

Kultur und Freizeit

25.06.05 | TV dF ¬Ė Das Frauenmagazin: Frau und Religion

dF bringt einen Überblick über die Weltreligionen. Im Zentrum steht natürlich die Frau. Welche Rolle haben Frauen in den Religionen? Welche Stellung wird ihnen eingeräumt? Auf den Spuren traditioneller Frauenbilder in der katholischen Kirche ist dF auf eine These gestoßen, die im mittelalterlichen Fasten der Klosterfrauen den Ursprung der heutigen Anorexie belegt. Rai Sender Bozen. Zeit: 18.00 Uhr.
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01. - 02.07.05 | VolxFest/a

Festa multiculturale. Bolzano, Prati del Talvera/Multikulturelles Fest. Bozen, Talferwiesen. La manifestazione si propone di essere una sorta di ponte tra le culture. Info: Associazione Culturale Tandem, tel. 0471 970084, info@radiotandem.it - al

14. - 18.07.05 | Gio.-Lun. > NBD 2005 - Dolomiti senza barriere ¬Ė "No barriers dolomiti"

Turismo disabile in montagna; nuove possibilità nell'ambiente montano. Ampio spazio ad esibizioni sportive (arrampicata, corsa, hand bike, mountain bike, etc.). Luogo: Cortina d'Ampezzo. Info: Dolomiti senza barriere, Onlus, tel. 0436 876076, www.nobarriers-dolomiti.com - bs

Verschiedenes

24.06.05 | Fr. > Abschlussfeier des Einwanderer-Alphabetisierungskurses

32 Frauen und Männer aus insgesamt elf Ländern, u.a. aus Senegal, Afghanistan, Nigeria, Irak und Palästina, haben einen Alphabetisierungskurs absolviert, den das Landesamt für Weiterbildung in Kooperation mit "alpha beta/piccadilly" durchgeführt hat. Finanziert wurde der Lehrgang vom Europäischen Sozialfonds (ESF). Abschlussfeier, ab 16 Uhr im Pfarrheim Bozen, Domplatz 8, Saal 2. Info: Tel. 0471 413390, www.provinz.bz.it/kulturabteilung/Weiterbildung - al

27.06.05 | Mo. > TV - Alexander Langer 1946 ¬Ė 1995: "... macht weiter, was gut war"

Anlässlich des 10. Todestags. Zeit seines Lebens war Alexander Langer umstritten: von den einen verehrt, von den anderen stark angefeindet. In diesem Film kommen Weggefährten und Freunde, aber auch politische Gegner zu Wort. Rai Sender Bozen. Zeit: 20.20 Uhr. - al

01. - 12.07.05 | Euromediterranea / Internationale Sommerschule

Vor nunmehr zehn Jahren schied Alexander Langer aus dem Leben. Die diesjährigen öffentlichen Diskussionsrunden stehen im Zeichen dreier Aufsätze Langers: Europa stirbt oder wird wiedergeboren in Sarajewo (1995); Die ökologische Wende wird sich nur dann durchsetzen, wenn sie auch sozial wünschbar erscheint (1994); Zehn Punkte fürs Zusammenleben (1994). Großes Rahmenprogramm mit Musik und Unterhaltung. Ort: Bozen. Info: Tel. 0471 977691, www.alexanderlanger.org/Euromediterranea 2005 - al

17. ¬Ė 22.07.05 | FAmilienMEdienWOche

Kinder sind im Umgang mit Medien und technischen Geräten allgemein sehr geschickt und schnell ¬Ė Eltern haben damit oft ihre liebe Not. Bei der ersten "FAmilienMEdienWOche" in der Jugendherberge Toblach arbeiten Kinder und Eltern gemeinsam an ihren Kenntnissen und Fertigkeiten im Umgang mit Digital- und Videokamera, sie erleben und arbeiten gemeinsam mit den Medien. Anmeldung/Info: KFS, Tel. 0471 974778, info@familienverband.it - al

"3 Minuten f√ľr mich selbst", jeden Freitag im Rai Sender Bozen

Dieses Sendereihe im Radioprogramm Rai Sender Bozen ermöglicht den Zuhörer/innen auf unterhaltsame und doch wissenschaftlich fundierte Weise eine persönliche Auseinandersetzung mit aktuellen Fragen aus dem Themenkreis Psychologie. Gestaltet wird die Reihe von Elmar Teutsch. Kostenlos gibt es begleitend eine monatliche Begleitbroschüre mit zusätzliche Materialien und Tipps. Ausgestrahlt wird die Sendung jeden Freitag ab 8:10 Uhr und ab 10:30 Uhr. Info: Hörerservice Rai Sender Bozen, senderbozen@rai.it - al