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Newsletter

Newsletter 'social' - Nr. 14|2005 vom 20.07.2005

Die Herausgabe des Newsletter "Social" seitens des Dachverbandes wurde Ende 2010 aus Kostengründen eingestellt.
Als Dachverband für Soziales und Gesundheit mit derzeit 46 angeschlossenen Organisationen erlauben wir uns, auf unser Rundschreiben hinzuweisen, welches über Aktuelles in den Organisationen, Diensten, Arbeitsgruppen und Gremien des Dachverbandes Auskunft gibt und ca. monatlich erscheint.

Inhalt

Header

Editorial

Panorama

ChancenGleichheit

Frauen

Menschen mit Behinderung

Kinder und Jugend

Familie

Senior/innen

Lebensräume

Gesundheit und Wohlbefinden

Seminare/Kurse/Ausbildung

Vortrag/Tagung

Kultur und Freizeit

Verschiedenes

Header

12.08.2005 | Internationaler Tag der Jugend | Giornata internazionale della gioventĂš

Die UN-Generalversammlung definiert Jugendliche als Personen, die zwischen 15 und 24 Jahre alt sind. Es soll aber zwischen den Teenagern (13 bis 19) und den jungen Erwachsenen (20 bis 24) unterschieden werden, da die Probleme auf soziologischer, psychologischer und gesundheitlicher Ebene stark differenzieren. Alle Statistiken der UNO über Jugendliche basieren auf dieser Definition. Die Weltbevölkerung zählt derzeit eine Milliarde Jugendliche, davon leben 85 Prozent in Entwicklungsländern. Info: www.un.org/youth - al

Editorial

Finanzierungaktion fĂźr den Newsletter 'social': Machen Sie mit!

Dieser Newsletter geht an über 2000 Adressaten. Seit knapp einem Jahr erscheint er in vierzehntägigem Abstand und mit einem Umfang von ca. 55 Artikeln und Kurzhinweisen. Das dreiköpfige Redaktionsteam und die Direktion des Dachverbandes bemühen sich mit Hilfe eines breiten Informations-Netzwerkes und anhand eines im Hause programmierten Redaktionssystems um eine umfassende und korrekte Berichterstattung, die sich auf die wichtigsten Inhalte beschränkt und für weitere Informationen auf die Quellen verweist. Um kostengünstig arbeiten zu können, ist das Layout einfach gehalten, auf Bilder wird verzichtet und die Aussendung erfolgt weitgehend per E-Mail. Der Dachverband der Sozialverbände ist Herausgeber und Träger des Mediums, die Finanzierung erfolgt mit Landesbeiträgen, Spenden der Sparkassen-Stiftung und mit Eigenmitteln. Deshalb bitten wir um Ihre Mithilfe: Wenn Sie den Newsletter 'social' gut finden und zum Fortbestehen und Besserwerden beitragen können, freut uns jede Form der Unterstützung: durch ihre Rückmeldung, durch Zusendungen und durch Spendenbeiträge. Als eingetragener Volontariatsverein kann der Dachverband auch Spendenbestätigungen ausstellen, die zu Steuerermäßigungen berechtigen. Die Zusendung erfolgt weiterhin ohne jegliche Kostenverrechnung, sofern nicht eine Postzustellung erwünscht wird. Unsere Konten: Südtiroler Sparkasse 06045-11601-249000 oder Raiffeisenkasse Bozen 08081-11602-0304004477 - gl

Panorama

Landesgelder fĂźr das Sozialwesen: neue Budgetplanung fĂźr neue Initiativen

Es ist naheliegend: wenn der Topf nicht größer wird, und bisherige Programme gleichbleibend bezuschusst werden sollten, bleibt für neue Dienste und Projekte kein Geld übrig. Landesrat Theiner steht dafür ein, dass der Topf nicht kleiner wird - und das ist gegenwärtig ohnehin schon ein seltener Ausgangspunkt geworden. Er pocht aber auch darauf, dass die Budgets teils neu aufgeteilt werden müssen, denn nicht in allen Fällen hätten Landesbeiträge die gewünschte Wirksamkeit für die Adressaten gezeigt. Auch dürften jene Zielgruppen nicht benachteiligt werden, die sich bislang aus verschiedenen Gründen noch nicht ausreichend organisieren konnten. So werden in der Abteilung Sozialwesen derzeit anhand der Vorschläge, welche die privaten Organisationen zum effizienteren Einsatz der vorhandenen Landesmittel unterbreitet haben, erste konkreten Veränderungen für die Bewertungskriterien diskutiert, um die Mittel einerseits gezielter einsetzen zu können und dadurch gleichzeitig auch eine Qualitätsentwicklung der geförderten Programme und die Einbeziehung neuer Vorhaben zu ermöglichen. Info: Abteilung Sozialwesen, Tel. 0471 411520, Sozialwesen@provinz.bz.it - gl

Pflegebugdet: Herausforderung fĂźr private Dienstleister

Dass Anbieter von Pflegediensten hohe Anforderungen erfüllen müssen, daran läßt Landesrat Richard Theiner keine Zweifel. "Mit der Einführung des neues Systems zur Pflegesicherung eröffnen sich neue Möglichkeiten, um den verschiedenen Pflegebedürfnissen neue Angebote gegenüberzustellen. Doch nur, wer diese in qualifizierter, umfassender und kontinuierlicher Form organisieren kann, wird auf diesem neuen Markt bestehen können. Der Preis dieser Leistungen wird nun auch für die Leistungsempfänger eine maßgebliche Bedeutung erhalten." In diesem Sinn forderte der Landesrat bei einem Treffen mit dem Dachverband der Sozialverbände die gemeinnützigen Träger auf, professionelle Systeme zu entwickeln und durch die Ausschöpfung von Synergien bestehende Kompetenzen und Betreuungs-Netzwerke für die neue Situation nach der Verabschiedung eines veränderten Pflegesicherungssystems in Südtirol zu nutzen. Info: Dachverband der Sozialverbände, Tel. 0471 324667, info@social-bz.net - gl

Fßhrerscheinpflicht fßr Kleinmotorräder: Es bleibt alles anders

Viele Senior/innen, aber auch Menschen mit Lernschwierigkeiten haben die ursprünglich bis 1. Juli 2005 geforderte Prüfung bereits abgelegt und bestanden. Jetzt werden Erwachsene nun doch wieder von der Verpflichtung zur sog. Miniführerscheinprüfung befreit, stellt das Transportministerium in einem Rundschreiben (Nr. MOT3/3616/M310 vom 06.07.2005) klar. Wer bis zum 30. September 2005 die Volljährigkeit erreicht hat, darf weiterhin ohne Prüfung Kleinmotorräder fahren. Diese Erwachsenen müssen künftig zum Erhalt der Fahrerlaubnis lediglich ein ärztliches Zeugnis des zuständigen Gemeindearztes vorweisen und beim zuständigen Amt für Führerscheine und Fahrbefähigungen das entsprechende Gesuch samt zwei Einzahlungsbestätigungen (€ 29,24 auf K/K Nr. 4028 und € 5,16 auf K/K Nr. 9001) einreichen. Alle die nach dem 1. Oktober 2005 volljährig werden, müssen hingegen die Führerscheinprüfung ablegen. Info: Amt für Führerscheine und Fahrbefähigungen, Tel. 0471 415400, www.provinz.bz.it/mobilitaet/3805 - al

Landeskindergeld und regionales Familiengeld: Keine Eile beim Ansuchen. Zeit bis 31.12.

Seit 1. Juli können Familien um das Landeskindergeld und das regionale Familiengeld ansuchen. Ansuchen können bis 31. Dezember 2005 eingereicht werden. Da die Auszahlung rückwirkend zum 1. Juli erfolgt, verlieren spätere Gesuchsteller/innen kein Geld. Erschienen ist außerdem eine übersichtliche Broschüre mit den wichtigsten Informationen zu beiden Fördermaßnamen. Info: alle Patronate; Landesamt für Vorsorge und Sozialversicherung, Tel. 0471 411669, Grüne Nummer 800 018796, www.provinz.bz.it/sozialwesen/2404 - al

EU Parlament steht zur Barrierefreiheit

Das Plenum des Europäischen Parlaments hat beschlossen, die Forderungen der Europäischen Behindertenbewegung voll zu unterstützen. Dies wirkt sich auf die mit 2006 geltenden Strukturfonds-Bestimmungen aus. Wird künftig etwa ein Projekt beim Europäischen Sozialfonds (ESF) eingereicht, dann ist Barrierefreiheit Grundvoraussetzung. Das bedeutet z.B. barrierefreie Websites, barrierefreie Büros, Informationszugang für alle bei der Ausfertigung von Schriftstücken und Dokumenten aller Art. Obwohl für die Realisierung die Zustimmung der Mitgliedsstaaten zu dieser Forderung noch ausständig ist, ist die Position des Europäischen Parlaments hier besonders stark, da ohne seine Zustimmung diese Strukturfondsbestimmungen ab 1. Jänner 2006 nicht in Kraft treten können. Info: www.europarl.eu.int - al

2006 – Europäisches Jahr der Mobilität der Arbeitnehmer/innen

Die Europäische Kommission hat 2006 zum Europäischen Jahr für Arbeitskräftemobilität erklärt. Damit soll Bewusstsein und Verständnis für den Nutzen einer Auslandstätigkeit in einer neuen Beschäftigung geweckt werden. Info: www.europa.eu.int - al

Affido condiviso: prima via libera dalla Camera

Primo via libera al Parlamento alle nuove norme sull'affidamento condiviso dei figli di genitori separati. Le ragioni dell'affidamento condiviso sono esplicitate dal primo comma del nuovo articolo 155 del Codice Civile: "anche in caso di separazione personale dei genitori il figlio minore ha il diritto di mantenere un rapporto equilibrato e continuativo con ciascuno di essi, di ricevere cura, educazione e istruzione da entrambi e di conservare rapporti significativi con gli ascendenti e con i parenti di ciascun ramo genitoriale". Il testo ora passa al Senato. Info: www.camera.it - al

La legge sull'impresa sociale in vigore dal 19 luglio

Entra in vigore il prossimo 19 luglio la legge del 13 giugno 2005, n. 118 "Delega al Governo concernente la disciplina dell'impresa sociale". Il provvedimento delega il Governo ad adottare entro un anno dalla data di entrata in vigore della legge uno o piĂš decreti legislativi per disciplinare ed integrare le norme relative alle "imprese sociali". Secondo la norma, per "imprese sociali" si intendono le organizzazioni private senza scopo di lucro che esercitano in via stabile e principale un'attivitĂ  economica di produzione o di scambio di beni o di servizi di utilitĂ  sociale, diretta a realizzare finalitĂ  di interesse generale. Info: www.governo.it/GovernoInforma/Dossier/impresa_sociale/index.html - al

Al via un'iniziativa particolare: imprese adottano progetti del volontariato

Adottare un progetto del volontariato da oggi si può. I progetti sperimentali, elaborati da organizzazioni di volontariato e selezionate ogni anno dall'Osservatorio Nazionale per il Volontariato sono molti, e solo alcuni possono essere finanziati con i fondi disponibi. Con l'iniziativa "Adotta un progetto del volontariato", il Ministero del Welfare, ANIMA e Unioncamere segnalano alle imprese i progetti del volontariato "validi e rilevanti", distribuiti in tutto il territorio nazionale, da sostenere con l'adozione. CosÏ le imprese che desiderano investire le proprie risorse per contribuire al benessere della comunità possono consultare l'elenco dei progetti e scegliere quelli di loro interesse. Interessante da consultare è anche il sito www.welfare.gov.it/adottaunprogetto che permette di navigare in molti link utili. - bs

Clicchiamo sulla pace - Il Centro per la pace di Bolzano è in rete

È attivo il sito Internet del Centro per la pace, come link collegato all’interno del portale del Comune di Bolzano: www.comune.bolzano.it/centropace - bs

Le proposte formative della Scuola professionale per le Professioni Sociali

Per il prossimo anno la Scuola Provinciale per le Professioni Sociali "Luigi Einaudi" organizza formazione di base nei seguenti corsi: Educatore al lavoro; Operatore socioassistenziale; Operatore sociosanitario. Info: tel. 0471 414451, www.sociale-einaudi.fpbz.it - al

10 Jahre Haus fĂźr alleinerziehende Frauen in Rainegg bei Brixen

Seit 10 Jahren führt das Südtiroler Kinderdorf in Rainegg an der Mahr bei Brixen ein Haus für alleinerziehende Frauen. Sie finden dort mit ihren Kindern in einer Notlage oder Krisensituation vorübergehend Unterkunft, Begleitung und Schutz. "Über 100 Frauen mit Kindern haben wir in den 10 Jahren seit der Eröffnung des Hauses aufgenommen", erinnert sich der langjährige Hausleiter Helmuth Michaeler. Er hatte das Haus seit den Anfängen geführt und ging mit Ende 2004 in Pension. Im Jänner übernahm die Pädagogin Brunhilde Pichler die Leitung. Sie will die Betreuung und Begleitung der Kinder ausweiten und professionalisieren. Das heurige Jahr steht übrigens ganz im Zeichen des 10jährigen Bestehens der Einrichtung. Am 22. Juli wird gefeiert (siehe Termine). Info: Haus für alleinerziehende Frauen, Tel. 0472 850501, www.kinderdorf.it - al

Ausverkauf im Second Hand Shop "Gekko"

Im Second-Hand-Shop "Gekko" in der Andreas-Hofer-Str. 12 in Meran purzeln auch heuer wieder die Preise: vom 16. Juli bis zum 27. August 2005 gibt es im Sommerschlussverkauf 20 - 30% Preisnachlass auf alle Bekleidungsartikel. "Gekko" ist eine Arbeitsrehabilitationseinrichtung der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt. Vorrangiges Ziel ist die Vorbereitung der Personen auf eine Arbeit außerhalb dieser geschützten Einrichtung. Info: Tel. 0473 200382 - al

ChancenGleichheit

Favorire e tutelare la scolarizzazione dei rom e dei sinti in tutta Italia

Su 150 mila nomadi in Italia solo 10 sono laureati. "Eppure la scolarizzazione dei Rom e dei Sinti è possibile: nelle città dove funzionano progetti specifici la dispersione è passata dall’80 al 20%", afferma Renata Paolucci, responabile nazionale scuola di "Opera Nomadi" di Milano. È stato firmato a fine giugno un protocollo d’intesa fra Ministero dell’Istruzione, università, ricerca e "Opera Nomadi", che definisce le linee di intervento per ridurre la dispersione scolastica dei ragazzi rom e sinti. Verranno promosse anche iniziative di formazione specifiche per i docenti. Inoltre, si ufficializza la figura del "mediatore culturale e linguistico" rom e sinto. Info: Opera Nomadi, tel. 02 39261982, http://web.tiscali.it/operanomadimilano/ - bs

EU: "Gleichbehandlung und Anti-Diskriminierung - Jahresbericht 2005" - Schwerpunkt Roma

Der Jahresbericht 2005 des Referats Anti-Diskriminierung der Europäischen Kommission kann ab sofort heruntergeladen werden. In dem 36-seitigen Bericht werden die Fortschritte aufgezeigt, die in den letzten Jahren in Bezug auf Antidiskriminierungsgesetzgebung und Politik in der EU und den Mitgliedstaaten erzielt wurden. Der zweite Teil des Berichts widmet sich speziell der Situation der Roma, der größten ethnischen Minderheit in der EU, und zeigt Maßnahmen auf, um die Ausgrenzung und Diskriminierung von Roma-Gemeinschaften in ganz Europa zu bekämpfen. http://europa.eu.int/comm/employment_social/fundamental_rights/public/pubst_de.htm - bs

Erfolgreiche Keramikwerkstatt Sozialzentrum Kurtatsch

Die Keramikwerkstatt im Sozialzentrum Kurtatsch der Bezirksgemeinschaft Überetsch-Unterland entwickelt sich positiv. Die Anwesenheit auf dem internationalen Keramik-Markt im Juni in Naturns erzeugte großes Interesse, positive Rückmeldungen und unerwartete Verkaufszahlen seitens der Marktbesucher/innen. Besonders das qualitativ hochwertige Angebot und die Originalität der Produkte werden geschätzt. Info: Sozialzentrum Kurtatsch, Tel. 0471 880315, www.bzgue.org - al

Frauen

Un "SofĂ " al femminile per creare il dialogo sui temi dell'immigrazione

Il nuovo numero del periodico di immigrazione in Emilia Romagna "Il SofĂ ", cerca di riflettere sull'importanza delle donne nelle comunitĂ , in quanto soggetti da coinvolgere per la promozione del dialogo e della convivenza; negli scritti di operatrici immigrate a contatto con le diverse realtĂ  emerge il volto della discriminazione rispetto alle donne italiane, accanto i pregiudizi, alle difficoltĂ  nel trovare lavoro ed alloggio, accedere ai servizi comunali ed usufruire delle strutture sanitarie; particolare attenzione viene riservata ai processi dell'integrazione nelle comunitĂ  montane. Info: Valeria Engroba Oberti, tel. 051 552876, www.cidesbo.it - sm

Menschen mit Behinderung

Indagine Istat sulle persone con disabilitĂ 

L’Istituto Nazionale di Statistica (Istat), ha presentato i risultati di un’indagine sulle persone con disabilità che vivono in famiglia. L’obiettivo della ricerca era duplice: rilevare il grado di integrazione sociale nel loro contesto di vita (rete di relazioni, scuola, lavoro, tempo libero ecc.) e al tempo stesso individuare i fattori che ostacolano tale integrazione (limitazioni nella mobilità, mancanza di adeguati sostegni ecc.). L’indagine è stata realizzata nell’ambito del progetto Sistema di Informazione Statistica sulla Disabilità (www.disabilitaincifre.it), nato da una convenzione tra l’Istat e il Ministero del Lavoro e delle Politiche Sociali. Tutti i dati ufficiali dell'indagine sono consultabili nel sito dell'Istat: www.istat.it - al

Ausbildung & Arbeitseingliederung: Neuer Kurs "INDEPENDENT 2005" mit dem INAIL

In Zusammenarbeit mit dem INAIL Bozen plant die Soziale Genossenschaft independent L. eine weitere Auflage des seit Jahren erfolgreich umgesetzten Ausbildungsprojektes zur Arbeitsintegration Körperbehinderter. Auch Personen mit schwerer motorischer Einschränkung wird die Möglichkeit geboten, sich in den Bereichen Informatik, Telematik und Multimedia ausbilden zu lassen. Der Kurs richtet sich heuer an Arbeitsinvaliden und wird, sofern sich genügend Teilnehmer/innen melden, im Herbst 2005 beginnen. Inzwischen geht der laufende Kurs zu Ende: am 27. Juli um 11.00 Uhr erhalten die Absolvent/innen des ESF-Kurses INDEPENDENT 2004 ihre Abschlussdiplome. Info: INAIL, Stefania Zanetti, Tel. 0471 560221 - al

Österreich: Parlament beschließt Gleichstellungspaket

Am 6. Juli 2005 hat das Wiener Parlament das Behinderten-Gleichstellungsgesetz und die Anerkennung der Österreichischen Gebärdensprache beschlossen. Die Gebärdensprache wurde als eigenständige und vollwertige Sprache anerkannt und in der Verfassung verankert. Das Gesetz tritt mit 1. Jänner 2006 in Kraft. Behindertenorganisationen sprechen von einem nicht ausreichenden, mangelhaften Gesetz. Info: www.gleichstellung.at - al

Generationen

Kinder und Jugend

Mit KÜpfchen in die Selbständigkeit - Unterstßtzung fßr junge Genossenschaften

Eine gute Idee kann das ganze Leben verändern, aber oft braucht es dazu den Anfangsschub. Den gibt ein Wettbewerb des Bundes der Genossenschaften, daran teil nehmen können junge Menschen, die kreative Pläne in einer Genossenschaft verwirklichen wollen: "Start2005" berät, erleichtert den Start durch finanzielle Unterstützung, und ermöglicht besseren Zugang zu öffentlichen Finanzierungen und Bankkrediten. Weitere Förderungen bieten die Südtiroler Sparkasse und das Business Innovation Center. Genossenschaften, die in den Jahren 2004 und 2005 gegründet wurden/werden, können sich bewerben, die Mitglieder müssen zu 66% jünger als 35 Jahre sein. Projekte können noch jeweils innerhalb 29.07. und 31.10.2005 abgegeben werden. Info: Bund der Genossenschaften, Legacoop, Tel. 0471 260265, www.start2005.it - bs

"Der gesunde Kick" - Neues sozialpädagogisches Projekt in Sterzing

Abenteuer und Grenzerfahrung in den Bergen, Natur erleben, sich für eine Woche lang auf einer Hütte selbst versorgen, Kommunikationstraining, Gruppenerfahrung - das sind die Zutaten für den "gesunden Kick", ein neues Projekt, das in Sterzing aus der sozialpädagogischen Nachmittagsbetreuung heraus gewachsen ist. Die Hälfte der Abenteurer/innen sind Jugendliche mit sozialpädagogischen Bedürfnissen, die anderen lockt einfach diese Art der Freizeitgestaltung, die eine Erlebnispädagogin und ein Pädagoge und Bergführer begleiten. "Es ist erlebnisorientierte Suchtprävention. Der Andrang für die Woche ab dem 15. August war gross", freut sich Christine Tinkhauser, Direktorin der Sozialdienste Wipptal. Info: Direktion Sozialdienste Wipptal, Tel. 0472 726412, christina.tinkhauser@wipptal.org - bs

"Ich geh heut aufs Projekt" – Jugendliche entdecken Arbeitswelten

"Work & Fun" - Ein weiteres neues Projekt begleitet Jugendliche im Wipptal, die soziale Unterstützung brauchen, vier Wochen lang durch den Sommer. Mittelschüler/innen aller Sprachgruppen und Herkunftsländer blicken dabei in Berufswelten, beschnuppern, wie es sich in der Mechanikerwerkstätte, auf dem Bauernhof, in Sozialdiensten, Hotels anfühlt, und betätigen sich dort ganz konkret. "Lebens-Lernen", nennt die Direktorin der Sozialdienste Christine Tinkhauser dies. "Die Jugendlichen sind heute sehr lösgelöst von Arbeitfeldern. Wenn sie sich dann entscheiden müssen, haben sie wenig Eindrücke gesammelt, wissen wenig über sich selbst". Auch Berufsberater/innen, Mitarbeiter/innen von Young+Direkt, der Schuldnerberatung werden die 12 Jugendlichen besuchen. Info: Sozialdienste Wipptal, Tel. 0472 726412, christina.tinkhauser@wipptal.org - bs

Familie

ASDI: Es kommt auf die Art der Trennung an - Scheidungskinder schildern Erfahrungen

Immer mehr Paare, die in Krise sind, seien bereit, sich professionell helfen zu lassen, schloss der Direktor der Beratungsstelle für Getrennte und Geschiedene Elio Cirimbelli aus der halbjährlichen Bilanz seines Dienstes: 10 Prozent mehr Menschen haben heuer in der Beratungsstelle angerufen als im selben Zeitraum voriges Jahr. 742 Paare trennten sich 2004, und 463 ließen sich scheiden. Im Herbst treffen sich in Bozen wieder Selbsthilfegruppen von Partner/innen, die gerade eine Trennung durchmachen. Neu ist, dass dabei jeden ersten Mittwoch ein bestimmtes Thema vertieft wird. Erstmals werden auch erwachsene Scheidungskinder ihre Erfahrungen an die Familienväter und -mütter weitergeben. Am 8. Oktober organisiert ASDI mit der "Plattform für Alleinerziehende" die Tagung "Verantwortungsbewusste Trennung". Info: ASDI, Tel. 0471 266110, asdi@quipo.it - bs

Neuer umfassender Leitfaden fĂźr die Familie erschienen

Alles Wissenswerte über das Familiengeld von Land, Region und Staat, über das staatliche Mutterschaftsgeld oder die Rentenbeiträge für Erziehungs- und Pflegearbeit erfährt man gesammelt im neuen Leitfaden "Familie plus". Der Ratgeber enthält auch Infos zu Dienstleistungen, durch die die Familien entlastet werden, etwa über die Angebote zur Kinderbetreuung, über Kinder- und Familientreffpunkte, die Sommerbetreuung, Jugendarbeit und pädagogische Betreuungsangebote. Die Broschüre kann im Familienbüro angefordert werden, bzw. liegt in öffentlichen Orten wie Gemeinden, Sozial- und Gesundheitssprengeln, bei den Basisärzten, in Bibliotheken, auf bzw. Info: Landesamt für Jugendarbeit/Familienbüro, Tel. 0471 413370, www.provinz.bz.it/jugendarbeit - al

Mit der Caritas ans Meer: Vom 22. bis 28. August sind noch Plätze frei

Familien, die zum Abschluss des Sommers noch einmal das Meer genießen möchten, sollten sich jetzt bei der Caritas melden. Im Ferienhaus "Oasis" in Caorle gibt es in der letzten August-Woche noch freie Plätze für Kurzentschlossene. Im Familienturnus, vom 22. bis 28. August, stehen noch Einzel- und Doppelzimmer mit Dusche und WC zur Verfügung. Auch für Unterhaltung und Freizeitprogramm ist gesorgt. Interessierte melden sich so schnell wie möglich. Info: Caritas-Dienststelle Ferien und Erholung, Tel. 0471 304340, ferien@caritas.bz.it - al

Familien mit Kleinkindern zahlen in Kaltern weniger MĂźllgebĂźhren

Der Gemeinderat von Kaltern hat beschlossen, für Familien mit Kleinkindern bis 2 Jahren pro Woche 60 Liter Müllvolumen kostenlos zur Verfügung zu stellen. Info: Gemeinde Kaltern, Tel. 0471 968811, www.gemeinde.kaltern.bz.it - al

Senior/innen

Gegen die Einsamkeit: Mit anderen aktiv sein - Veranstaltungskalender in Bozen

Heuer können Senior/innen den bunten Bozner "Seniorensommer" erstmals durch einen eigenen Veranstaltungskalender überblicken. Das Angebot von zehn Organisationen ist vielfältig und reicht von Computer- und Englischkursen, Ausflügen ins Lido oder in Museen, Tanzabenden, Theaterveranstaltungen bis hin zu Kreativ-Workshops. Altersbeschränkung gebe es keine, aber es werde vorausgesetzt, dass die Senior/innen noch selbständig sind, betont Bruno Marcato, Direktor des Sozialbetriebs Bozen. Der Transport bei Ausflügen ist kostenlos. Info: Grüne Nummer 800 001800, Betrieb für Sozialdienste Bozen, Tel. 0471 457700, www.sozialbetrieb.bz.it - bs

Oma bitte kommen! Nachbarschaftshilfe und BrĂźcke zwischen den Generationen

Der "Oma-Dienst" in Bozen vermittelt rüstige ältere Frauen an Familien, die eine weitere Hilfe gut brauchen können. Das Oma-Profil: Sie wohnt möglichst in der Nähe der Familie, und hat etwas Zeit zur Verfügung. Seit Mai nimmt die Koordinatorin Raffaela Vanzetta wöchentlich etwa bis zu vier interessierte Frauen in ihre Liste auf - mittlerweile sind es an die 26 - und die Familien, die sich bis jetzt gemeldet haben, sind nahezu doppelt so viele. Freiwilligenarbeit sollten sich die Eltern dabei nicht erwarten, die Omas sollten einen kleinen Lohn erhalten, empfiehlt Vanzetta. In welcher Höhe aber, und ob in Geld oder anderen Vergütungsmitteln, machen die Beteiligten unter sich aus. Ein ähnliches Projekt laufe in Wien seit Jahren gut. Info: Familienzentrum Premstallerhof, Tel. 0471 300471, www.elki.org; www.gemeinde.bozen.it - bs

Kinästhetik: Berßhren und bewegen, pflegen mit allen Sinnen

Das kinästetische Wissen ist auch in der Pflege längst bedeutsam geworden. Vor kurzem stellten sich im Martinsheim in Kastelruth 19 neue "Kinästethik-Peer-Tutor/innen" vor. In fünf Jahren schlossen sie ihre Ausbildung ab, und nun geben sie das Erlernte an ihre Kolleg/innen weiter: Kinästhetik geht von der Bewegung und Berührung aus. In gemeinsamen Bewegungen mit Patient/innen oder Heimbewohner/innen lernen die Pflegenden deren Bewegungsmuster verstehen, und unterstützen sie, damit diese ihre Bewegungsmöglichkeiten so weit wie möglich erhalten, ausschöpfen und erweitern können. Gleichzeitig schützen sich die Pflegenden selbst vor berufsbedingten Verletzungen und Überlastungsschäden, etwa vor Erkrankungen der Lendenwirbelsäule durch Hebeanstrengung. Info: Stiftung Martinsheim, Tel. 0471 712600, info@kastelruth.ah-cr.bz.it - bs

Der Familien- und Seniorendienst Lana bietet Ferien in Caorle an

Der Familien- und Seniorendienst Lana organisiert einen Ferienaufenthalt für Senior/innen in Caorle vom 3. bis 17. September 2005. Anmeldung und Info: Sprengel Lana, Gartenstr. 2/A, Tel. 0473 553032 - al

Lebensräume

Gemeinde Meran sucht Wohnplatz fĂźr Sinti

"Wohl weil unser Platz provisorisch ist, ist er etwas vergessen worden", sagt Manuel Herzenberg, Oberhaupt auf dem Sinti-Wohncamp an der Etsch-Passer-Mündung in Meran. Provisorisch ist der Platz bereits seit fast zehn Jahren. Ein Erdbauareal grenzt daran, gerade zwei Meter von den Wohnwägen entfernt: Lärm, Schmutz und Staub seien schlimm, gerade für die Kinder, die an Hautreizungen litten. Aber dies sind nur äußerlich sichtbare Auswirkungen. Sanitäre Einrichtungen gibt es zu wenige, Familien arrangieren sich, waschen sich auch im Fluss. "Fehlen die Grundvoraussetzungen, fruchtet auch soziale Arbeit schlechter", sagt Verena Gamper vom Sozialsprengel Meran. Landesrat Richard Theiner hat die Gemeinde bereits dazu aufgerufen, einen anderen Ort zu finden. "Wir sind dabei ihn zu suchen", versichert Stadtrat Alois Gurschler. Die Herzenbergs leben seit zirka 40 Jahren bei Meran. "Schlimm ist, dass die Menschen wenig von uns wissen, nicht zwischen Sinti unterscheiden, die hier geboren sind, und jenen die vor kurzem eingewandert sind", sagt der "Capo", der im Alteisenhandel arbeitet. Weitere Infos: Gemeinde Meran, Tel. 0473 250412, www.comune.merano.bz.it - bs

Wohnen in Bozen: Immer mehr Familien brauchen UnterstĂźtzung

"Das Problem in Bozen sind die überteuerten Mieten", sagte Bruno Marcato, Direktor des Bozner Sozialbetriebs bei der Vorstellung des Sozialberichts 2004. Familien brauchten letztes Jahr in Bozen vier mal mehr finanzielle Unterstützung als noch im Jahr 2000. Versuche, diese Tendenz einzudämmen, wurden in den Urbanistikplan der Gemeinde vor zehn Jahren eingeschrieben: Ein großes Programm des Instituts für sozialen Wohnbau (WOBI) und die Vergabe von Bauareal, auch an Genossenschaften, die Wohnungen günstiger verkaufen. Fazit: "Vorher wurden 2/3 der Bauten von Privaten initiiert und 1/3 von WOBI und Genossenschaften, jetzt ist das Verhältnis umgekehrt", so Peter Morello der Forschungsagentur "Sistema". "Die Kaufpreise sind zumindest nicht mehr gestiegen, in einigen Zonen sogar leicht gesunken." Bleibt das Problem der Mieter, für die es zu wenige Wohnungen gibt. Bis 2007 sollen rund 1000 neue WOBI-Wohnungen fertig sein, ein beträchtlicher Schritt, so Morello. Überlegen solle man sich aber, wie auch der Mittelstand davon profitieren könnte. Und: Genossenschaften, die nicht nur verkaufen sondern auch vermieten - was in Deutschland, Österreich bereits funktioniert, könnte auch Lösung für Bozen werden. Allerdings ist Baugrund in Bozen teuer und schwer zu erhalten. Eine interessante Studie zum Thema: www.afi-ipl.org/downloads/Wohnbau_new.pdf . Info: Sistema, Tel. 0471 975888, www.sistema.bz.it. - bs

Gesundheit und Wohlbefinden

Dienst "Telefonkontakt" fĂźr psychische Probleme macht Sommerpause

Der Telefonberatungsdienst für Menschen, die ein Gespräch über psychische Probleme oder Auskunft suchen, macht im Juli und August Sommerpause. Ab September wird wieder jeden Mittwoch von 14.30 bis 17.30 Uhr unter der Tel. 0471 262262 kostenlose Beratung geboten. Info: Verband Angehöriger und Freunde psychisch Kranker, Tel. 0471 260303, labyrinth@handynet.bz.it - al

Parkinson-Therapie kann Spielsucht auslĂśsen

Durch die medikamentöse Behandlung von Parkinson kann bei den Patient/innen Spielsucht ausgelöst werden, auch Essstörungen und Kaufzwang können entstehen. Diese Ergebnisse stehen in der Studie "Pathological Gambling Caused by Drugs Used to Treat Parkinson Disease" von M. Leann Dodd, Mayo Klinik, Minnesota, erschienen als Online-Vorab-Publikation in den "Archives of Neurology". Info: http://archneur.ama-assn.org/cgi/content/full/62.9.noc50009v1 - al

EU-Drogenaktionsplan 2005-2008

Der Europäische Rat hat den EU-Drogenaktionsplan 2005-2008 angenommen. Info: http://europa.eu.int/eur-lex/lex/LexUriServ/site/de/com/2005/com2005_0045de01.pdf - al

Das Leben neu ordnen mßssen: Menschen nach Schlaganfall oder Schädel-Hirntrauma

Niemand ist darauf vorbereitet, wenn ein Schlaganfall oder durch einen Unfall ein Schädel-Hirntrauma dem Leben eine völlig neue Herausforderung stellt. Die betroffenen Menschen, aber auch ihre Familien müssen damit zurecht kommen, dass plötzlich bestimmte physische aber auch psychische Funktionen nicht mehr die selben sind. Auch Wesensänderungen können auftreten und das ganze Beziehungsumfeld zusätzlich belasten. Wenngleich heute medizinische, rehabilitative und soziale Dienste spezifische Leistungen für diese Patient/innengruppe erbringen, so stehen die Betroffenen und ihre Familien doch meistens vor großen Schwierigkeiten: Wie sehen die neuen Perspektiven aus, welche Entwicklungen sind möglich, was kann die Familie machen, welche Hilfen bieten sich an und was geschieht in den Einrichtungen des Gesundheits- und des Sozialwesens? In einer kleinen Fachgruppe wurde kürzlich von Seiten der Betroffenen, der Selbsthilfe, der privaten und öffentlichen Sozialdienste und der Rehabilitation überlegt, welche besonderen Bedürfnisse Menschen mit Schädel-Hirntrauma haben, und wie ihnen eine vernetzte Begleitung in ihrer veränderten Lebenssituation geboten werden kann. Info: Dachverband der Sozialverbände, Tel. 0471 324667, info@social-bz.net - gl

Psychische Erkrankung: Neues "Forum" in Bruneck

Der Verband Angehöriger und Freunde psychisch Kranker hat in Bruneck ein neues "Forum" gegründet. Die Abendgruppe für höchstens 12 Personen wird von Claudius Rautmann (Psychiater und Psychotherapeut im KH Bruneck) geleitet. In monatlichen Treffen werden Erfahrungen ausgetauscht und Informationen angeboten. Die kostenlosen in deutscher Sprache abgehaltenen Treffen finden im "Intermezzo" in der Andreas-Hofer-Str. 15/f in Bruneck statt. Info/Anmeldung: Claudius Rautmann, Tel. 0474 586300 - al

Verbraucherzentrale fordert Schlichtungsstelle fĂźr Arzthaftpflichtfragen

In einem Offenen Brief an den Südtiroler Gesundheitslandesrat Richard Theiner fordert die Verbraucherzentrale Südtirol die Aufnahme eines Patient/innenvertreters in die zu errichtende Schlichtungsstelle für Arzthaftpflichtfragen. In der derzeit vorgeschlagenen Zusammensetzung des Schlichtungskollegiums sind ein Richter, ein Rechtsmediziner und ein Jurist vorgesehen aber keine Vertretung der Patient/innen. Außerdem fordert die VZS die Einrichtung einer anonymen Meldestelle für Behandlungspannen. Info: Verbraucherzentrale Südtirol, Tel. 0471 975597, www.verbraucherzentrale.it - al

Il Rotary Club finanzia la ricerca sul Parkinson svolta dall’EURAC

Il Rotary Club di Bressanone finanzia una borsa di studio di 31.000 euro per la ricerca dell’Istituto di Medicina Genetica dell’EURAC di Bolzano sulla Sindrome di Parkinson, realizzata da Maurizio Facheris, specialista in Neurologia presso il Dipartimento di Neuroscienze e Tecnologie Biomediche all’Università Milano-Bicocca. Info: EURAC, tel. 0471 055500, sgeiser@eurac.edu - al

Agenda

Seminare/Kurse/Ausbildung

Weiterbildung im Sozialwesen: HerbstbroschĂźre 2005 fertig

Die Herbstbroschüre 2005 mit den Herbstkursen ist versandbereit: Info: Landesabteilung Sozialwesen, Dienststelle für Personalentwicklung, Tel. 0471 411593 – 411517, www.provinz.bz.it/sozialwesen/01/list_d.asp - al

01. - 02.09.05 | Do. - Fr. > Systemische Elternarbeit im Kinderhort

Es bedarf der Zusammenarbeit mit Eltern, um mit Schwierigkeiten von Kindern umzugehen - diese Erkenntnis bringt Kinderhorte immer mehr dazu, das "System Familie" miteinzubeziehen. Beginn: 9.00 Uhr. Anmeldung bis 01.08. Ort: Four Points by Sheraton Conference Center, Bozen. Info: Dienststelle für Personalentwicklung, Abteilung Sozialwesen, Tel. 0471 411588, maria.minacapilli@provinz.bz.it - bs

Oktober 2005 - Mai 2006 | Palliative Care Lehrgang

Das Amt für Ausbildung des Gesundheitspersonals organisiert in Zusammenarbeit mit der Alpen-Adria Universität Klagenfurt einen Palliative Care Lehrgang. Kurssprache ist vorwiegend deutsch, z.T. italienisch. Der Lehrgang wird in 6 Seminarblöcken abgehalten. Kursorte sind Bozen und Goldrain. Kosten: 500 €. Anmeldung bis 29.07.2005, auch online: www.provinz.bz.it/gesundheitswesen/2305/palliativa_corso_d.htm. Info: Amt für Ausbildung des Gesundheitspersonals, Maria Hofer, Tel. 0471 411606, maria.hofer@provinz.bz.it - al

28. - 30.09.05 | Mer. - ven. > La qualitĂ  personale

Per operatori/trici professionali e volontari del settore sociale e sanitario. Obiettivo: Aiutare il personale interessato a prendere coscienza dell’importanza della propria qualità personale, quale presupposto d’immagine verso la cittadinanza e di efficienza nel proprio lavoro. Luogo: Hotel Eberle, Bolzano. Iscrizioni entro il 29.08. Inizio: ore 9.00. Info: Servizio Sviluppo Personale, Ripartizione Politiche Sociali, Tel. 0471 411515, veruska.stampfer@provinz.bz.it - bs

Vortrag/Tagung

21. – 24.07.05 | Sozialforum 2005 erstmals in Deutschland, Erfurt

In Porto Alegre und Mumbai, in Florenz, Paris und London trafen sich in den letzten Jahren Menschen und Gruppen zum Gespräch, die bis dahin kaum voneinander wussten, geschweige denn miteinander geredet hatten. So wird es auch in Erfurt sein. Die Überzeugung, dass eine andere Welt möglich ist, führt bei einigem Nachdenken zu der Erkenntnis, dass sie nur durch gemeinsames Handeln zu schaffen ist. Info: www.sozialforum2005.de - al

22.07.05 | Fr. > "Kinder legen Zeugnis ab. Gewalt gegen Frauen als Trauma fĂźr Kinder"

Referat mit Philomena Strasser, Salzburg. Zeit: 11 Uhr. Workshop zum Thema ab 14 Uhr. Ort/Info: Haus für alleinerziehende Frauen, Mahr bei Brixen 111, Tel. 0472 850501, www.kinderdorf.it - al

Ethik und Globalisierung: Dalai Lama an der EURAC. Jetzt zur Tagung anmelden

Der Dalai Lama nimmt an der Tagung "Ethik und Globalisierung" teil, die am 1. August von 9.30 bis 12.30 Uhr im Auditorium der EURAC stattfindet. Weitere Gäste sind der ehemalige italienische Premier Giuliano Amato, Lord Meghnad Desai (Prof. an der London School of Economics) sowie der ehemalige Chef des BND Hans Georg Wieck. Die dreisprachig angelegte Tagung behandelt den ethischen Aspekt in den Wirtschaftsbeziehungen, insbesondere zwischen entwickelten und sich entwickelnden Ländern. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung per E-Mail unter dalailama@eurac.edu notwendig. Info: EURAC, Tel. 0471 055055 - al

Kultur und Freizeit

04.08.05 | TV "Aus anderer Sicht" Blinde Liebe - Ein Film von Peter Pauli

Annette und Aleksander sind beide von Geburt blind. Beide studieren an der Universität München. Seit zehn Jahren sind sie ein Paar. Am 7. Mai haben die beiden nun geheiratet. Der Film beobachtet das Paar in verschiedenen Situationen ihres Alltags. Aber wie funktioniert eigentlich der Alltag eines blinden Paares? 3sat, Zeit: 14.30 Uhr. Info: www.3sat.de - al

Verschiedenes

In eigener Sache: Fachstelle zum Verwaltungsdienst des Dachverbandes ausgeschrieben

Zur Mitarbeit im Verwaltungsdienst des Dachverbandes der Sozialverbände wird eine Fachkraft gesucht, die eine Fachausbildung in Rechtswissenschaften, Wirtschaft oder politische Wissenschaften und Spezialisierungen bzw. einschlägige Erfahrungen in der Arbeit von gemeinnützigen Organisationen mit Schwerpunkt Volontariats- und Verbandsarbeit vorweisen kann. Aufgabenschwerpunkt wird die Informations- und Beratungstätigkeit zu Rechts- und Organisationsfragen von Sozialverbänden sein. Die Arbeitsstelle ist in Bozen, die Entlohnung orientiert sich an jener der öffentlich Bediensteten. Info: Tel. 0471 324682, info@social-bz.net

Cercasi collaboratrice/ore con formazione in diritto, economia o scienze politiche da occupare nel Servizio per Organizzazioni Sociali della
Federazione delle Associazioni Sociali. Si richiedono esperienze competenti sviluppate nell'ambito Non Profit con specializzazione sul campo del volontariato e delle associazioni sociali. Il lavoro riguarderĂĄ l'attivitĂĄ di informazione e consulenza in materia amministrativa e giuridica. Il posto di lavoro si trova a Bolzano. La retribuzione sarĂĄ, orientativamente, quella del settore pubblico. Info: tel. 0471 324682, info@social-bz.net
- gl

21.07.05 | Do. > Eurac - science cafè - Religion: Zwischen Freiheit und Diskriminierung

Diskriminiert eine muslimische Lehrerin, die im Unterricht ein Kopftuch trägt, ihre Schüler? Oder wird sie diskriminiert, wenn sie es nicht tragen darf? Beschneidet die ausgeübte Religionsfreiheit des einen die des anderen? Ab 20.00 Uhr Diskussion im Turm der Eurac. Info: Tel. 0471 055031, tower.eurac.edu - bs