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Newsletter

Newsletter 'social' - Nr. 24|2005 vom 21.12.2005

Die Herausgabe des Newsletter "Social" seitens des Dachverbandes wurde Ende 2010 aus Kostengründen eingestellt.
Als Dachverband für Soziales und Gesundheit mit derzeit 46 angeschlossenen Organisationen erlauben wir uns, auf unser Rundschreiben hinzuweisen, welches über Aktuelles in den Organisationen, Diensten, Arbeitsgruppen und Gremien des Dachverbandes Auskunft gibt und ca. monatlich erscheint.

Inhalt

Editorial

Panorama

Frauen

Menschen mit Behinderung

Migration

Kinder und Jugend

Familie

Senior/innen

Gesundheit und Wohlbefinden

Seminare/Kurse/Ausbildung

Verschiedenes

Editorial

Weg von der Krippe - Armut als zwangsläufige Gesellschaftskomponente?

Gibt man in der Internet-Suchmaschine Google den Begriff Armut ein, so findet sich unter anderem ein Hinweis auf die Online-Versteigerungsplattform eBay: "Armut - Fanshop-Artikel finden Sie hier supergünstig bei eBay". Eine Perversion der Dinge besonders bitterer Art. Was die Suchmaschine als gefragtes Markenprodukt interpretiert, stellt hingegen für gesellschaftspolitische Organisationen, für Behörden und für die Landespolitik in Südtirol gleichermaßen eine der größten Herausforderungen dar: Wie lässt sich Armut eindämmen, welche Maßnahmen sind vorzusehen bzw. auszubauen? Ist es eine Frage der Umverteilung oder geht es um eine Veränderung der Rahmenbedingungen? Bietet sich tatsächlich allen die Chance am allgemeinen Wohlstand unserer Gesellschaft teilzuhaben? Wohl eher zufällig hat sich die Landesarmutskommission gerade in diesen letzten vorweihnachtlichen Tagen wieder getroffen um diesen Fragen nachzugehen, und hierzu so rasch wie möglich neue Initiativen als Antwort auszuarbeiten, damit sowohl die politische als auch die praktische Ebene konkrete Anhaltspunkte für die nächsten Jahre erhalten. Angesichts der ärmlichen Verhältnisse, welche in der Weihnachtsgeschichte beschrieben werden und der Hilfe, die von Hirten wie auch von den Weisen gebracht worden ist, ist der Zeitpunkt dann doch nicht unpassend, um einen ernsthaften Impuls zur Armutsbekämpfung zu geben.
Seitens der Redaktion und der Direktion des Dachverbandes wünschen wir Ihnen allen frohe Weihnachten und ein gutes, neues Jahr 2006. - Georg Leimstädtner

p.s.: Auf Grund der Weihnachtsfeiertage erscheint der Newsletter 'social' diesmal erst wieder in vier Wochen, also am Mittwoch, 18. Jänner 2006! - gl

Panorama

Freiwilliger Zivildienst: Landesgesetz vom Verfassungsgericht großteils anerkannt

Der Verfassungsgerichtshof hat die Ausrichtung des Landesgesetzes zum Freiwilligen Zivildienst und seine wichtigsten Abschnitte für verfassungskonform erklärt. Beanstandet wurden nur wenige Nebensächlichkeiten. So hatte das Landesgesetz die Möglichkeit vorgesehen, für eine Dauer von sechs bis zwölf Monaten freiwilligen Zivildienst leisten zu können, eine Regelung, die vom Verfassungsgericht mit Hinweis auf die staatliche Regelung von zwölf Monaten abgewiesen worden ist. Bestätigt wurden hingegen die grundlegenden Neuerungen, die das Land mit dem Gesetz zum Freiwilligen Zivildienst einführt, vor allem, auch älteren Menschen die Möglichkeit zu geben, den freiwilligen Zivildienst abzuleisten. Während also auf Staatsebene nur Jugendliche zwischen 18 und 28 Jahren den Zivildienst leisten dürfen, können in Südtirol auch Über-28Jährige von dieser Möglichkeit Gebrauch machen. Sie werden dafür nach einer noch festzulegenden Norm entlohnt und versichert. Für Südtirol ist außerdem eine Zweisprachigkeitszulage vorgesehen. Schließlich können Zivildienstleistende auf die Berücksichtigung der Zivildienstzeit bei öffentlichen Stellenwettbewerben genauso zählen, wie auf Vorteile bei der Arbeitsvermittlung, im öffentlichen Nahverkehr, bei Kultur- und Sportveranstaltungen. Jetzt müssen noch die Durchführungsbestimmungen erlassen werden. Im Gespräch ist außerdem eine Ausweitung der Bestimmungen auf das gesamte Ehrenamt. Info: Referat Zivildienst, Tel. 0471 412036, www.provinz.bz.it/zivildienst - al

Auch Glückspiele mit wohltätigem Zweck müssen gemeldet werden

Gewinnspiele und Prämienveranstaltungen, wo Güter zu gewinnen sind, müssen bei der Handelskammer angemeldet werden. Dies gilt auch für Lotterien, Glückstöpfe, Tombolas und ähnliches, die von Vereinen zu wohltätigen Zwecken durchgeführt werden. Die Meldung ist kostenlos, wer die Meldung aber vergisst, muss mit Sanktionen rechnen. Die Veranstalter müssen mindestens 30 Tage vor Beginn der Veranstaltung eine Mitteilung an den Präfekten und an den Bürgermeister der Gemeinde schicken, wo die Veranstaltung stattfindet. Info: jede zuständige Gemeinde; Handelskammer, Tel. 0471 945511, www.handelskammer.bz.it - al

Soggetti deboli: non solo inserimento lavorativo ma anche più autonomia

Le cooperative sociali svolgono un ruolo importante per l'inserimento di soggetti svantaggiati nel mondo del lavoro. Ora c'é di più, "occorre promuovere e rafforzare la loro autonomia fino a giungere ad un normale contratto di lavoro", ha affermato l'assessora Luisa Gnecchi alle organizzazioni di rappresentanza delle cooperative e i sindacati Cgil-Agb, Uil-Sgk, Cisl-Sgb. Nuove regole quindi per il rapporto di lavoro dei soggetti deboli, che si sviluppa in quattro fasi: socializzazione, preinserimento lavorativo, inserimento lavorativo e infine assunzione con contratto di lavoro ordinario. L'Accordo territoriale per la cooperazione sociale, siglato tra assessora, associazioni di categoria e sindacati, prevede anche l'istituzione di un Comitato paritetico per le cooperative sociali (Cpcs). In futuro dovrebbe essere avviato anche l'Osservatorio sulla cooperazione sociale. Info: www.legacoopbund.coop; www.raiffeisen.it; www.confcooperativebolzano.it - mm

Nata la cooperativa sociale C.A.S.A. – per l'accompagnamento e sostegno all’abitare

È stata costituita la nuova Cooperativa Sociale C.A.S.A. (Cooperativa di Accompagnamento e Sostegno all’Abitare). I soci fondatori sono: Confcooperative Bolzano, Fondazione Odar, SGB/CISL, Associazione Volontarius, Casahaus e la cooperativa sociale S.O.S. C.A.S.A. vuole offrire un’alternativa all’offerta alloggiativa del libero mercato, insufficiente a soddisfare il bisogno di anziani, badanti, disabili, famiglie. Offre consulenza per la ricerca di alloggi e accesso ai microprestiti bancari, presta servizi di mediazione sociale, gestisce abitazioni popolari o case-albergo. Info: tel. 0471 441800, www.unionebolzano.coop - al

Kochbuch ohne Worte

Normalerweise ist Sprache meist unerlässlich für das Verstehen von Büchern. Dies bereitet aber manchen Menschen Schwierigkeiten und hindert sie daran, wichtige Teile ihres Lebens selbst in die Hand zu nehmen. Aus einer Zusammenarbeit zwischen Bezirksgemeinschaft Salten-Schlern, der Lebenshilfe und dem Verlag Edition Raetia entstand jetzt ein praxisorientiertes, visuelles Kochbuch, in dem alle wichtigen Arbeitsabläufe und Zusammenhänge fotografisch festgehalten sind. Das Buch richtet sich an Menschen mit Lernschwierigkeiten, Menschen anderer Muttersprache, an Kinder oder einfach an alle, die mit Bildern und Symbolen mehr anfangen können, als mit schriftlichen Anleitungen. Als Maßeinheit werden z.B. Jogurtbecher und Esslöffel verwendet. Info: "Kochen nach Bildern - Einfache Rezepte mit Fotos und Symbolen", Edition Raetia 2005, 15,00 Euro, www.raetia.com - al

LÂ’impresa sociale diventa una figura giuridica

Lo prevede il decreto legislativo attuativo della legge delega sull’impresa sociale approvato il 2 dicembre dal Consiglio dei Ministri. Possono diventare impresa sociale "tutte le organizzazioni private senza scopo di lucro che esercitano in via stabile e principale un'attività economica organizzata al fine della produzione o dello scambio di beni o servizi di utilità sociale, diretta a realizzare finalità di interesse generale". Caratteristica dell'impresa sociale sarà quindi quella di coniugare l'attività di impresa con l’utilità sociale. Da questa attività l'impresa, che non avrà scopo di lucro, dovrà ottenere oltre il 70 per cento dei ricavi e assumerà per almeno il 30 per cento persone svantaggiate o disabili. Il decreto passerà ora alla Conferenza Stato-Regioni e alle commissioni parlamentari, poi tornerà in Consiglio dei Ministri per l'approvazione definitiva, prima di essere promulgato dal Presidente della Repubblica. Info: www.governo.it - mm

Droga, due visioni diverse a confronto

Quello che doveva essere un confronto sulla politica della tossicodipendenza non si è verificato, o meglio, c’è stato un confronto a distanza tra due fronti, quello che ha partecipato alla Conferenza nazionale sulle sostanze stupefacenti e psicotrope organizzata dal Dipartimento nazionale per le politiche antidroga presso la Presidenza del Consiglio dei ministri e un altro fronte che ha partecipato invece alla Conferenza nazionale "Per una politica dei diritti e delle responsabilità" a Roma. Niente più distinzioni fra droghe 'leggere' e 'pesanti', pene restrittive anche per chi ne fa uso, istituzionalizzazione delle comunità terapeutiche per il recupero: sono i punti su cui si basa il disegno di legge Fini. Le 40 organizzazioni della Campagna "Non incarcerate il nostro crescere" chiedono invece una politica preventiva più che repressiva, interventi verso le nuove forme di consumo di cocaina e nuove sostanze, luoghi stabili di confronto con enti privati e pubblici. Info: www.governo.it/GovernoInforma/Dossier/droga_riforma; www.cnca.it - mm

"Mut zum Tun": Seminar zum Aufbau und zur Gründung von Selbsthilfegruppen

Praktische Anleitungen zur Gründung und zum Aufbau von Selbsthilfegruppen gibt ein Seminar, das die Dienststelle für Selbsthilfe im Dachverband der Sozialverbände am 3. Februar und am 11. März 2006 organisiert. Es werden grundlegende Informationen zu Arbeitsweise, Anliegen und Zielen einer Selbsthilfegruppe vermittelt, organisatorische Fragen (wie z.B. die Suche nach Räumen) geklärt und auf die Gestaltung der Gruppenarbeit (z.B. Gruppenregeln) und die Rolle des Gruppenbegleiters eingegangen. Ort: Sozialsprengel Eggental – Schlern, Kardaun. Anmeldung bis 20.01.2006. Info: Tel. 0471 312424, ma-sh@social-bz.net - al

Kongress: "Cittadini in cammino: Auto-aiuto e solidarietà"

Vom 24. bis 26. Februar 2006 findet in Ravenna bereits zum fünften Mal der nationale Selbsthilfekongress statt. Organisiert wird der Kongress vom "Coordinamento nazionale delle Realtà dÂ’Auto-Aiuto", vom "Comitato cittadino antidroga Ravenna" und von "Per Gli Altri - Associazione di volontariato della Provincia di Ravenna". Geplant sind Runde Tische und Workshops (mit ECM Credits). Als Rahmenprogramm am Abend findet eine kostenlose Führung durch die Museen von Ravenna und ein Galaabend statt. Auch die Dienststelle für Selbsthilfegruppen arbeitet an der Vorbereitung des Kongresses mit und lädt zur Teilnahme ein (Tel. 0471 312424). Info: Tel. 0544 251901, 0544 251907, www.convegnonazionaleautoaiuto.it - al

Synergien nutzen durch Bürosharing in Meran

Im Herbst 2003 konnte der Dachverband der Sozialverbände (DSS) im Sozialsprengel Meran seine erste Außenstelle eröffnen. Möglich wurde dies durch eine Vereinbarung mit der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt, die jetzt erneuert wurde. Ein möbliertes und komplett ausgestattetes Büro soll besonders jene Vereine in ihrer Arbeit unterstützen, die über kein eigenes Büro verfügen. Sie können gegen einen geringen Unkostenbeitrag den Raum nutzen. Nötig ist lediglich eine Vereinbarung mit dem DSS und eine Abstimmung der Zeiten. Der Raum im Erdgeschoss des Gesundheits- und Sozialsprengels Meran in der Romstraße 3, Tel. 0473 490050, steht weiter zur Verfügung. Einmal wöchentlich ist das Büro vom DSS selbst besetzt. An zwei Tagen nützt die Multiple Sklerose Vereinigung die Räumlichkeiten. Info: Dachverband der Sozialverbände, Tel. 0471 324667, info@social-bz.net - al

Nel 2006 al via nuovi corsi nel settore delle professioni sociali

Occupazione nelle cooperative sociali, gestione del tempo di lavoro, malattie compulsive: sono alcuni dei nuovi corsi promossi da gennaio 2006 dalla Scuola per le professioni sociali in lingua italiana, sede di Bolzano. Per ulteriori informazioni ed iscrizioni: segreteria della scuola provinciale per le professioni sociali, Bolzano, Via S. Geltrude, 3, tel. 0471 414418, www.sociale-einaudi.fpbz.it - al

Reden hilft. Telefonseelsorge ab sofort rund um die Uhr erreichbar

Seit Anfang Dezember steht die Telefonseelsorge der Caritas durchgehend 24 Stunden lang und an 365 Tagen im Jahr unter der Grünen Nummer 840 000481 als anonyme, telefonische Kontaktstelle zur Verfügung. Möglich ist dies durch zusätzliche ausgebildete freiwillige Mitarbeiter/innen, jetzt insgesamt 65. Heuer haben bereits fast 5000 Personen bei der Telefonseelsorge angerufen. Ein Anruf kostet 10 Cent. Mitgetragen wird der Dienst von der Südtiroler Vinzenzgemeinschaft. Bei der Caritas ist man nun gespannt, wie der 24-Stunden-Dienst angenommen wird. Das Projekt wird vorerst probehalber anlaufen, spätestens in einem Jahr entscheidet sich, ob der Dienst rund um die Uhr zum dauerhaften Angebot wird. Info: Tel. 0471 304300, www.caritas.bz.it - al

"Konsuma" über Altersvorsorge

Die aktuelle Ausgabe von "Konsuma" widmet sich der Altersvorsorge. Der Ratgeber der Verbraucherzentrale Südtirol (VZS) geht auch besonders auf die Südtiroler Situation ein. Die Zeitschrift ist im Handel und bei allen Schalterstellen der Verbraucherzentrale sowie beim Verbrauchermobil für 2 Euro erhältlich. Info: VZS, Tel. 0471 975597, www.verbraucherzentrale.it - al

Fotowettbewerb "UNGEHINDERT BEHINDERT"

"Integration:Österreich" führt gemeinsam mit dem Verband der Österreichischen Amateurfotografen-Vereine einen Wettbewerb zum Thema "ungehindert behindert" durch. Ziel ist es, Bilder aus dem Alltag behinderter Menschen zu zeigen. Es werden Fotos aus den Bereichen Arbeitswelt, Freizeit, Wohnen, Familie, Partnerschaften etc. gesucht. Info: www.neuebilder.at/cms/index.php?id=7 - al

Annuario statistico 2005 - ASTAT

La 20a edizione dell'Annuario statistico della provincia di Bolzano 2005 è consultabile, alla pagina www.provincia.bz.it/astat/jb05 della Rete civica della Provincia, con dati riferiti al 2004. L'Annuario statistico concentra nelle sue pagine la più ampia raccolta di dati riguardanti tutti gli aspetti del vivere sociale della nostra provincia, dalla popolazione al territorio, dall'economia alla giustizia. - al

Come investire i risparmi nel commercio equo solidale

Banca popolare Etica e Ctm Altromercato si sono unite per sostenere il commercio equo solidale. Sono nati infatti i Certificati di deposito Ctm Altromercato emessi da Banca Etica che il risparmiatore può richiedere determinando la destinazione del denaro depositato. Si tratta di strumenti di investimento semplici che permettono di vincolare i risparmi per un periodo di due anni. I Certificati di deposito Ctm Altromercato hanno taglio minimo 1.000 euro, durata 24 mesi e un tasso annuo nominale dell'1,25 per cento. Possono essere sottoscritti anche da chi non è cliente di Banca Etica. Un servizio simile viene offerto anche dall'Ethical Banking della Cassa Rurale di Bolzano che il 19 dicembre ha ricevuto il Premio Ambiente Trentino-Südtirol 2005, bandito dalle Agenzie per la Protezione Ambientale delle due province e da Transkom, per la promozione di progetti ambientali, in special modo nelle energie rinnovabili. Info: Banca Etica, Massimo Sinigaglia, tel. 339 4966681, msinigaglia@bancaetica.it; Cassa Rurale, tel. 0471 978666, info@ethicalbanking.it - mm

ChancenGleichheit

Frauen

È a Bressanone la terza Casa delle donne in Alto Adige

Un posto al sicuro, accogliente, per riprendere fiato e proseguire il cammino. Per le donne e i loro figli, vittime di abusi, è disponibile da ottobre la Casa delle donne di Bressanone. Può accogliere otto donne con o senza figli, in piccoli appartamenti, ma le richieste superano già il numero dei posti disponibili. Alle donne viene offerta la possibilità di confrontarsi con esperti, oltre ad una consulenza legale, supporto per la ricerca di lavoro o casa ed aiuto nell'educazione dei figli, nel rispetto dell'anonimità. Si tratta della prima Casa delle donne gestita da un servizio pubblico, la Comunità comprensoriale Valle Isarco. Altre due Case delle donne sono a Bolzano e Merano, oltre ai due Alloggi protetti di Bolzano e Brunico. Info: Linea emergenza gratuita 24 ore, tel. 800 601330, frauen.bzgeisacktal@gvcc.net - mm

Katholische Ethik im laizistischen Staat: Frauenprotest gegen zu viel Einflussnahme

Rund 50 Frauen haben in Bozen einen Südtiroler Ableger des gesamtstaatlichen Komitees "Usciamo dal silenzio - Wir melden uns zu Wort" gegründet. Hintergrund dafür sind die von der Kirche und klerikalen Kreisen initiierte Debatten um das Selbstbestimmungsrecht von Frauen und das Gesetz 194, das die freiwilligen Schwangershaftsunterbrechungen regelt, sowie die versuchsweise Einführung der Abtreibungspille RU486. In ganz Italien protestieren Frauen gegen diese Einmischung in das Selbstbestimmungrecht der Frauen. Für den 14. Jänner 2006 ist die Teilnahme an einer großen Kundgebung in Mailand geplant. Info: Tel. 329 2610159, frauenzentrum@rolmail.net - al

Menschen mit Behinderung

Paralympics Turin 2006 – Kostenloser Eintritt für Menschen mit Behinderungen

Vom 10. bis 19. März 2006 finden in Turin die Paralympics, die olympischen Winterspiele für Menschen mit Körperbehinderungen statt. Personen mit Behinderungen und gehbeeinträchtigte Personen haben kostenlosen Zugang zu allen Veranstaltungen, die Eintrittskarten müssen jedoch vorher ausschließlich unter der Telefonnummer des Callcenters 848 882006 reserviert werden. Nach der Kartenreservierung wird ein Spesenbeitrag von 15 € für den Versand der Karten verlangt. Auch um Freikarten für Menschen mit Gehbeeinträchtigungen kann angefragt werden, allerdings nicht mehr als 10 + 10 für die Begleitpersonen (die neben der Person mit Gehbehinderung Platz nehmen können) pro Anfrage. Info: www.torino2006.org - al

Aumentano i premi per vincitori di medaglia alle Paraolimpiadi di Torino 2006

Il Comitato olimpico nazionale italiano (CONI) ha notevolmente innalzato le somme destinate agli atleti disabili vincitori di medaglia ai Giochi Paraolimpici invernali di Torino 2006: 70mila euro per ogni vincitore di medaglia dÂ’oro, 35mila euro per la medaglia dÂ’argento e 20mila euro per la medaglia di bronzo. Un salto notevole se si pensa che soltanto a partire dai Giochi Paraolimpici invernali di Salt Lake City 2002 furono corrisposti agli atleti 12mila Euro per lÂ’oro, 8mila per lÂ’argento e 6mila per il bronzo - mantenuti poi agli ultimi Giochi estivi di Atene 2004 e raddoppiati soltanto a seguito del successivo intervento della Presidenza del Consiglio dei Ministri. NellÂ’autunno del 2004 la Provincia Autonoma di Bolzano insieme a molte altre amministrazioni provinciali aveva sottoscritto un appello per equiparare i premi degli atleti diversamente abili che partecipano alle Paraolimpiadi a quelli dei loro colleghi dei Giochi Olimpici. Info: www.fisd.it - al

"Preisgelderhöhung ist eine super Sache!" - Hoffentlich keine einmalige Aktion

Riesengroß ist die Freude bei Markus Kompatscher, Präsident der Sportgruppe für Körperbehinderte Südtirols: "Dass die Preise für Athlet/innen mit und ohne Behinderung nahezu gleichgesetzt wurden ist eine super Sache. Der Verband hat die richtige Richtung eingeschlagen. Die Erhöhung von 12.000 auf 70.000 Euro Preisgeld für die behinderten Sportler/innen ist ein großer Sprung. Schade ist und bleibt, dass nicht alle Athlet/innen gleich viel kriegen - immerhin bekommen die 'normalen' für die gleiche Medaille 120.000 Euro. Aber vielleicht sollten eher die 'normalen' Athlet/innen auf das Niveau von 70.000 € runterkommen. Wir würden lieber mehr Geld in den Nachwuchs investieren, und gerade dort müssen wir jedes Jahr beim Verband betteln." Kompatscher hofft natürlich, dass die Preise auch nach Turin 2006 weiterhin auf diesem Niveau bleiben. Info: www.sgks.bz.it - al

3. Fest der Begegnung, am 4. Februar 2006, in Lana

Eine Möglichkeit der Begegnung für Menschen mit und ohne Behinderung zu schaffen ist das Ziel des Festes der Begegnung, das am 4. Februar 2006 in Lana stattfinden wird. An der Organisation des Festes arbeiten viele Vertreter/innen verschiedener Vereine und Organisationen aus Lana mit. Die Gemeinde Lana unterstützt die Veranstaltung finanziell. Für das Fest wurden bislang folgende Aktionen vorgeschlagen: Spiele, die Begegung zwischen Menschen mit und ohne Behinderung fördern - Menschen sollen sich näher kommen, einander begegnen und kennen lernen; Information über und Vorstellung von Angeboten und Aktionen, die Menschen mit Behinderung auch für die Zukunft einbinden, z.B. die Initiierung einer Zirkusgruppe für Menschen mit Behinderung oder einer Singgruppe. Noch finden Planungstreffen statt, Vorschläge und Mitarbeit, besonders auch von betroffenen Menschen mit Behinderung und deren Angehörigen sind willkommen. Info: Gerlinde Haller, Tel. 338 1015947, gerlinde.haller@tin.it - al

Sport-Kalender 2006 der Lebenshilfe

Unter dem Motto "Meine liebste Sportart" haben Künstler/innen auf individuelle Art und Weise versucht, ihre Lieblingssportarten darzustellen. Pate für den Sportkalender steht Martin Gruber, sechsmaliger Weltcup-Sieger und Vizeweltmeister (Finnland 1998) im Naturbahnrodeln. Der Kalender kann kostenlos im Hauptsitz der Lebenshilfe (Homecenter Bozen) abgeholt werden, solange der Vorrat reicht. Die Original-Bilder bleiben dort bis zum 31.01.2006 ausgestellt. Info: Tel. 0471 062501, info@lebenshilfe.it - al

Meran: Amt für Invaliden ist übersiedelt

Das Amt für Invaliden in Meran ist umgezogen. Das neue Büro befindet sich im Erdgeschoss des Gebäudes "König Laurin" (ehemalige Geriatrie) in der Laurinstr. 22/24 in Meran. Die Bereiche prothetische Betreuung und Anerkennung der Zivilinvalidität bzw. der Behinderung sind nun unter folgenden Telefonnummern erreichbar: Tel. 0473 264712, -713, -714 und über Fax: 0473 264715 - al

Migration

Das neue Einwanderungsgesetz: Wo bleibt die öffentliche Diskussion?

Eine Diskussion mit allen Sozialpartnern hat Landesrätin Luisa Genecchi als wichtigen Schritt angekündigt, als eine Kommission letztes Jahr begann, an einem neuen Gesetz zu arbeiten, das für die bessere Integration von Einwanderern in Südtirol entscheidend sein könnte. In der Zwischenzeit ist dieser Entwurf längst fertig, er wurde mehreren Landesabteilungen vorgelegt, überarbeitet, und im Moment werden offene Fragen "juristisch vertieft", sagt Barbara Repetto, Direktorin der Abteilung italienische Berufsbildung. Die "öffentliche Diskussion" lässt aber auf sich warten, und umso ungeduldiger könnte man werden, wenn Medien davon sprechen, dass die Landeregierung bereits Themen "im Rahmen des Einwanderungsgesetzes" diskutiert ("Dolomiten", 12.12.05), etwa das Sprachjahr für Schulkinder. Repetto entwarnt: Diese Diskussion fand nicht im Rahmen des neuen Einwanderungsgesetztes statt. Und im Jänner werden die Gesprächstermine mit Gewerkschaften, der Caritas, Sozialvereinen, mit Partnern aus Arbeit und Wirtschaft vereinbart. Info: Italienische Berufsbildung, Tel. 0471 414400, formazioneprofessionale@provinz.bz.it - bs

Ambulatorio di Etnoterapia a Bolzano: "Le domande sono numerose"

Il 10 novembre è diventato attivo l’ambulatorio-laboratorio di Etnoterapia, presso l’Ambulatorio Fanon Balint in via Roma a Bolzano. Due team di psicologi, psicoterapeuti, antropologi ed altri esperti mettono a disposizione del pubblico le loro conoscenze professionali e offrono così un servizio volontario ad immigrati con problemi psicologici, in un ambito culturale per loro tutto diverso, e ai servizi del territorio che chiedono supervisione e consulenza. "Grande è stato l’interesse ed alta l’attenzione dei servizi psicologici e sociali della Provincia, che hanno evidenziato la mancanza di un'equipe in grado di accogliere gli immigrati che presentano 'disturbi' di difficile interpretazione e comprensione per il 'normale' approccio dei Servizi alla psicopatologia", dice Francesco Marchioro, capo di Imago Ricerche di psicoanalisi applicata, che ha promosso l'iniziativa. L'ambulatorio è aperto ogni giovedì dalle ore 17 alle 19, in via Roma 100/C. Info: F. Marchioro, tel. 333 6347740, marchif@alice.it - bs

Un premio al Comune più "interculturale"

"IntegrAzione": si chiama così il concorso che si propone di valorizzare i progetti dei Comuni in tema di accoglienza e partecipazione degli stranieri alla vita della comunità. L'idea parte da Trento su iniziativa dell’Associazione Tremembè Onlus in collaborazione con Cinformi, ANCI e Consorzio Comuni Trentini. Tre i comuni che hanno ricevuto finora il riconoscimento da una apposita commissione ed altri tre sono stati segnalati per il loro particolare impegno. Il progetto "IntegrAzione" ha ottenuto un riconoscimento speciale dal Presidente della Repubblica Carlo Azeglio Ciampi. Info: www.integrazione.unimondo.org - mm

Best practice: Modena, appuntamenti e informazioni online contro le code

A Modena per immigrati informazioni online e appuntamenti contro le code inutili: chi vuole sapere se il permesso di soggiorno o il nulla-osta al ricongiungimento familiare sono pronti non deve più mettersi in fila all'Ufficio Stranieri, ma solo collegarsi a un sito internet e seguire le istruzioni disponibili in 14 lingue. Da estate funziona il nuovo servizio, e adesso, dopo il sucesso della fase sperimentazione dovrebbe allargarsi: Probabilmente darà anche le informazioni sui nulla osta al lavoro per i flussi 2006. Verificata la disponibilità dei documenti, entrano in gioco gli appuntamenti: In tutta la provincia sono attivi più di 60 sportelli per prenotare il ritiro dei documenti richiesti in Questura o in Prefettura. Info: www.comune.modena.it/questura/ - bs

Generationen

Kinder und Jugend

Streetwork: "Volontarius" löst "La strada-Der Weg" in Bozen ab

Streetworker müssen ihre Stadt kennen, besser als ihre Westentaschen. Sie entdecken die "heißen" Ecken, Winkel, Treffs. Sie wissen, wo Jugendliche sich bewegen, versuchen Beziehungen zu ihnen aufzubauen. Vor allem zu jenen, wo viele Beziehungsbande bereits gerissen sind. In Bozen wird sich Streetwork ab Jänner verändern. Der Verein Volontarius führt die fünfjährige Arbeit von "La strada-Der Weg" fort, und wird dabei auch Erwachsene, Familien, einbeziehen: In Vierteln, in denen es Probleme gibt, sensibilisieren, informieren, und im Konkretfall vermitteln, etwa bei Vandalakten, erklärt Walter Petrone von Volontarius. Das neue Projekt heißt "Educativa di strada". Die Sprache der Jugendlichen, Jugendkultur, Musik, ihre Kunstformen werden eine Rolle spielen, Projekte mit Schulen sind geplant. Die Zusammenarbeit mit den Sprengeln wird enger, sagt Fabiola Petilli, Leiterin des Sozialsprengels Don Bosco. Und wie kann man ständigen Personalwechsel vermeiden, die typische Streetwork-Krankheit, wenn ein Dienst nicht aufpasst? Durch kontinuierliche Ausbildungen und Unterstützung der Mitarbeiter, so Petrone. Info: River Equipe, Volontarius. Tel. 0471 402338, associazione@volontarius.it - bs

"Inter cult" - Interkulturelle Jugendarbeit: Das Papperlapapp forscht

In Frankreich setzten die Jugendlichen der Vorstadt-Ghettos Autos in Brand und machten sich unübersehbar. Und in den Städten Europas entfachten neu die Debatten über Integration, wirkliche Integration von Jugendlichen aus anderen Kulturen. Auch für Bozen sei dies Thema der nächsten Jahre, sagten Wissenschaftler letztes Jahr im "Sozialplan für die Lebensqualität der Stadt" voraus. Wie die Jugendarbeit interkulturellen Austausch fördern, und auch, wie deutsche und italienische Jugendeinrichtungen zusammenarbeiten können, erforscht nun das Jugendzentrum Papperlapapp zusammen mit zwei Wissenschaftlern und "jugendkultur.at", einem Wiener Institut für Jugendkulturforschung. Jugendarbeiter sprechen mit jungen Pakistanern, italienisch- und deutschsprachigen Jugendlichen: qualitative Feldforschung neben Literaturrecherche, um zu verstehen wie es wirklich ist. Ein Projekt im Rahmen von "horizonte 2010" - Qualitätsentwicklung in der Südtiroler Jugendarbeit. Info: Papperlapapp, Tel. 0471 978589, www.papperla.net - bs

Bozen: Jugendportal und Kalender 2006

Seit heuer findet sich auf der Webseite der Stadtgemeinde Bozen ein eigenes Portal zum Thema "Jugend". Auf über 500 Netzseiten wird über die Welt junger Leute informiert. Neben Infos über verschiedene Jugendeinrichtungen der Stadt (Jugendzentren, Vereine, Dienste usw.) können aktuelle Veranstaltungstipps abgerufen werden. Auf einer Pinnwand können Jugendliche Inserate aufgeben. Ein kostenloser Newsletter informiert zusätzlich darüber, was in der Stadt für Jugendliche los ist. Um das Jugendportal auch offline zu bewerben, wurde ein Kalender für das Jahr 2006 gedruckt, der der Webseite gewidmet ist. Der Kalender wird an Schulen und Jugendzentren verteilt, bzw. liegt auch in Bibliotheken auf. Info: Amt für Jugend der Gemeinde Bozen, Tel. 0471 997459, jugendamt@gemeine.bozen.it - al

Osservatorio Giovanile, Trentino: il lavoro c'è, ma è precario

Il Trentino dei giovani al lavoro è un’isola "numericamente" felice: Il tasso di occupazione tra i 25 e i 34 anni si attesta sull’81 per cento. Ed è aumentata l’occupazione femminile dal 1993 al 2003. Ma il lavoro che i giovani trovano è sempre più precario e temporaneo: il Numero dei contratti di lavoro temporaneo è cresciuto del 167% in dieci anni (tra i 15 e i 34 anni). Lo evidenzia il Rapporto dell'Osservatorio Giovanile dell’Iprase, Istituto Provinciale per la Ricerca, l'Aggiornamento e la Sperimentazione Educativi, Trento. Info: tel. 0461 494360, www.iprase.tn.it - bs

Natale è...cantare per un mondo di pace

La rassegna "Scrivi la pace" nasce con lÂ’obiettivo di avvicinare in modo creativo ed educativo al tema della pace gli alunni delle scuole elementari e medie, di incoraggiare la creazione di nuove canzoni per bambini che costituiscano un efficace mezzo di comunicazione permanente del tema della pace, di contribuire alla conoscenza reciproca delle culture europee e di promuovere l'amore per il canto e lo stare insieme. Il progetto nasce da un'idea della cooperativa sociale CMG, con il contributo della Fondazione Cassa di Risparmio di Bolzano ed il patrocinio dell'Unicef. Il cd raccoglie i canti del coro voci bianche dell'Istituto Musicale Vivaldi diretto dalla maestra Anita Degano con le musiche di Stefano Mascheroni. Info: Unicef, tel. 0471 982011, www.scrivilapace.it - mm

Familie

Familienbüro: Die neuen Projekte

Die Landesregierung hat sich das Thema "Familie" groß auf ihre Fahnen geschrieben, die Mittel, die das neue Familienbüro des Landes erhielt, sind aber eher knapp, was das Personal angeht: Eineinhalb Personalstellen für Aufbauarbeit, Familienbildung, -begleitung, Koordinierung in Familienfragen, Vergabe von Beiträgen. Vom Amt für Jugendarbeit kommen deshalb zusätzliche Kräfte, damit der Auftrag "Familie" umgesetzt werden kann. Das Familienbüro arbeitet weiter am künftigen Elterntelefon und diskutiert den Familienpass, der Familien bei Veranstaltungen oder beim Einkaufen finanziell begünstigen lönnte. Und der Dienst plant fürs nächste Jahr: Zusammen mit der Uni Brixen entwickelt er Erziehungs- und Partnerschaftsseminare ("Eltern früh fördern"). Wie wichtig Vorlesen und Sprachförderung für Kinder ist, wird das Bilderbuch-Projekt "Bookstart" zeigen. Auch bei "Kidsnet" für mehr Jugendschutz im Internet wird das Büro dabei sein, und es sitzt natürlich in der Jurie des Wettbewerbs für das familienfreundlichste Unternehmen Südtirols. Info: Familienbüro, Tel. 0471 413381, familienbuero@provinz.bz.it - bs

Cultura, divertimento e sport "scontati" per la famiglia

In tempi in cui diventa sempre più difficile far quadrare il bilancio famigliare è di certo ben accetta la proposta di nuove agevolazioni da parte dell'amministrazione pubblica. Non si tratta di un assegno, bensì di una migliore accessibilità alle strutture per tempo libero, sport, cultura...È l'idea del "Familienpass" che il sindaco di Bressanone Albert Pürgstaller intende introdurre a partire dal 2006. A Brunico, dove il servizio esiste già dal 1998, le famiglie con figli fino a 19 anni d'età lo riceveranno a casa proprio in questi giorni. Sono previsti sconti sull'abbonamento stagionale per gli impianti sciistici, in piscina, biglietti ridotti per assistere alle partite di hockey. A breve dovrebbe essere possibile partecipare con tariffe ribassate anche a spettacoli culturali. Info: Comune Bressanone, tel. 0472 262010, info@brixen.it; Comune Brunico, tel. 0474 545202, servizidemografici@comune.brunico.bz.it - mm

Familienfreundlichkeit: Ein Wettbewerb

Familienfreundlichkeit ist gut fürs Image, dies wissen Südtiroler Unternehmen, wie aus einer neuen Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts hervorgeht. Doch in der Umsetzung von mehr Familienfreundlicheit bleibt noch viel zu tun, sagt das WIFO auch. Ein Ansporn dazu kommt von der Landesregierung: Sie zeichnet im kommenden Jahr den familienfreundlichsten Betrieb Südtirols aus. Kleineren, mittleren und großen Betriebe aus Handel, Handwerk, Industrie, Tourismus und Dienstleistungen winken Geldpreise und öffentliche Anerkennung. Die vier Landesrät/innen Luisa Gnecchi, Sabina Kasslatter Mur, Thomas Widmann und Werner Frick tragen das Projekt gemeinsam. Einsendeschluss ist der 28. Februar 2006. Info: Ressort für Wirtschaft und Finanzen, Tel. 0471 413737, www.provinz.bz.it/familienfreundlichkeit - bs

Senior/innen

Naturns hat als erste Südtiroler Gemeinde ein Seniorenleitbild vorgestellt

Über mehrere Jahre arbeitet die Gemeinde Naturns am Seniorenleitbild, und Ende November stellte sie es nun vor. In Fragebögen äußerten ältere Menschen zunächst Bedürfnisse und Wünsche, und diese waren Wegweiser für das Leitbild, an dem die Senior/innen die Taten der Gemeinde künftig messen können: Ältere Menschen in die Gemeinschaft des Dorfes einbinden, sie in ihrer Selbständigkeit unterstützen, und ihnen die Möglichkeiten geben, so lange wie möglich aktiv zu bleiben, dies sind drei Eckpfeiler davon. Info: Gemeinde Naturns, Edith Rechenmacher-Schweitzer, Tel. 0473 671211, edith.schweitzer@gemeinde.naturns.bz - bs

Sicherheit auf dem Hauspflegemarkt: Akkreditierung, Ziel für 2006

Weil es immer mehr ältere Menschen gibt, und weil immer mehr ältere Menschen zuhause gepflegt werden wollen, wird bald wohl auch die Zahl derer größer, die diese Pflege anbieten. Um den Überblick auf dem freien Markt zu bewahren und die Qualität der Hauspflege hoch zu halten, arbeitet die Landesabteilung Sozialwesen an einem neuen Akkreditierungsbogen: Dienste, die vom Land künftig akkreditiert werden, erhalten damit eine Art Gütesiegel, das Familien Sicherheit bietet. Sie sollen wissen, auf wen sie sich verlassen können. "Die Anbieter müssen bestimmte Standards erfüllen. Etwa alle Leistung anbieten können, die die Pflegesicherung künftig vorsieht, und Senioren in allen vier Stufen der Pflegebedürftigkeit betreuen", sagt Paul Zingerle, Direktor des Landesamt für Senioren und Sozialsprengel. Auch sogenannten "Preisdumpern" wird dadurch vorbeugt: Billigstanbietern, die Qualität oder auch Seriösität in der Hauspflege unterwandern könnten. Info: Landesamt für Senioren und Sozialsprengel, Tel. 0471 411540, paul.zingerle@provinz.bz.it - bs

Fachkongress Altenpflege 2006 - Hannover

Obwohl der Verband der Altersheime Südtirols nicht an der Fachmesse in Hannover (14. -16. Februar 2006) teilnehmen wird, ist er bei der Reservierung der angebotenen Kurse behilflich, wenn diese bis zum 15. Januar 2006 im Verbandsbüro eintreffen. Zum Programm zur Altenpflegemesse: www.vincentz.net/PDF/APF06_GR.pdf. Info: Verband der Altersheime Südtirols, Tel. 0471 323635, info@altenheime.it - al

Gesundheit und Wohlbefinden

Anoressia e bulimia: più mezzi per affrontare queste patologie

L'anoressia è una malattia che in Alto Adige interessa circa 2000 persone tra i 10 e i 30 anni con un tasso d’incremento di circa 60 casi all'anno. Tra questi disturbi del comportamento alimentare rientra anche la bulimia che ha un’incidenza di cinque volte superiore all’anoressia. A soffrirne sono ragazze, attratte da modelli estetici perfetti; si tratta di casi che qualche volta possono sfociare nel suicidio, come è avvenuto di recente anche a Bolzano. Secondo Lucio Lucchin, primario del Servizio di dietetica dell'Ospedale San Maurizio di Bolzano, esiste una predisposizione biologica alla patologia, associata però ad eventi che colpiscono la sfera emotiva come una crisi amorosa o separazione dei genitori. "Servirebbe un presidio di 24 ore, letti e personale infermieristico per le fasi acuta e postacuta ed un osservatorio per il monitoraggio della patologia" dice Lucchin. Per Claudio Angelo, psichiatra e consulente del servizio dietetico, il disturbo è alimentare più che psicologico, occorre quindi "un'equipe di specialisti che tratti il problema dal punto di vista medico e psicoterapeutico". Per affrontare il problema si può chiedere sostegno a gruppi di auto mutuo aiuto o consultare siti web come www.anoressia-bulimia.it; www.infes-infda.it - mm

Donare il cordone ombelicale diventerà più semplice

Ad ottobre è stata votata la legge nazionale che prevede la costituzione della rete delle Banche del cordone ombelicale. Attualmente in Italia sono 15 le banche presenti, ma sono ancora poche le strutture ospedaliere in grado di provvedere alla raccolta e congelamento del cordone, nonostante la domanda sempre più frequente delle mamme donatrici. Forse non tutti sanno che un cordone salva la vita di un bambino malato di leucemia e le cellule staminali adulte del cordone sono utili per la ricerca. In Alto Adige sono tre le strutture ospedaliere che prelevano il cordone ombelicale: Bolzano, Merano e Brunico - in queste ultime due la donna deve però provvedere al contenitore e sbrigare da sé le pratiche burocratiche. Ora tocca allo Stato e alle Regioni mettere in bilancio i finanziamenti per rendere effettivi la raccolta ed il congelamento del cordone nelle città dove le banche non sono presenti. Info: www.parlamento.it/parlam/leggi/05219l.htm; www.pediatria.unipd.it/repser/dbase2generale.asp?attivita=247 - mm

Gesundheitserziehung: Bis Ende Jänner um Förderung ansuchen

Noch bis Ende Jänner 2006 können Vereine sowie öffentliche und private nicht gewinnorientierte Einrichtungen, die für das kommende Jahr Veranstaltungen zur Gesundheitserziehung (Veranstaltung von Gesundheitswochen oder Gesundheitstagen, von Seminaren, Vorträgen oder Kongressen) planen, bei der Landesverwaltung um Förderung ansuchen. Die Gesuche müssen im Landesamt für Hygiene und öffentliche Gesundheit eingereicht werden. Info: 0471 411752, www.provinz.bz.it/gesundheitswesen/2306/formulare_d.htm - al

I dati della Relazione sanitaria 2004

Sono le malattie circolatorie e i tumori - 2397 ogni anno - a causare il maggior numero di decessi tra gli abitanti altoatesini che rimangono comunque quasi i più longevi di tutta Europa, 77 anni gli uomini e 83 le donne. Sono i dati contenuti nella Relazione sanitaria 2004, presentati il 14 dicembre dall'assessore Theiner. La fecondità è tra le più alte in Europa - 5.450 nascite - mentre il tasso di abortività volontaria è inferiore a quello nazionale. Alto il numero di casi di tumore alla prostata tra i maschi - 1.445 tra il 1998 e il 2002 - che è tra i più alti d'Italia. Le donne muoiono di più per patologie legate a problemi dell’apparato cardiocircolatorio e per tumori alla mammella - 1.369 casi. L’incidenza di malattie infettive è più alta rispetto alla media nazionale per meningite meningococcica e salmonellosi. Intanto è diminuita da 8 a 6 giorni la permanenza media in ospedale. La spesa del sistema sanitario altoatesino nel 2004 è stata di 1085 milioni euro, circa 2120 euro pro capite. Info: www.provincia.bz.it/sanita/publ/publikationen_i.asp - mm

Agenda

Seminare/Kurse/Ausbildung

15. + 19. 01.06 | So. > Kinderseminar für mehr soziale Kompetenzen im (Schul)alltag

Kindern wird heute starke Ich-Bezogenheit und zunehmende Aggressivität nachgesagt. Durch veränderten Sozialisationsbedingungen, kleinere Familien, Brüchigkeit menschlicher Bindungen, sind ihre Möglichkeiten soziale Erfahrungen zu machen, geringer und vor allem anders geworden. Für Grundschulkinder der 3. und 5. Klassen. Ab 9.00 Uhr. Info/Ort: Jugendhaus Kassianeum, Brixen, Tel. 0472 279 999, www.jukas.net - bs

20.-21.01.06 | Fr.-Sa. > Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg

Die Gewaltfreie Kommunikation ist eine Gesprächsform, mit der Menschen lernen aufrichtig und einfühlsam miteinander zu sprechen. Sie trägt dazu bei echtes gegenseitiges Vertrauen zu entwickeln. Zeit: 9.00 - 17.00 Uhr. Ort/Info: Cusanus Akademie, Brixen, Tel. 0472 832204, info@cusanus.bz.it - bs

20.+27.01. + 03.02.06 | I disturbi psicotici - Il disturbo di personalità borderline

Il corso fornirà conoscenze che permettano di capire il significato di una diagnosi psichiatrica e informazioni sui più diffusi problemi in questo ambito. Tematiche speciali: La schizofrenia, che cos'è, come si cura. Come gestire i deliri, le allucinazioni, gli episodi di collera. Il disturbo borderline: strategie di intervento. Ore 14.30 - 18.30. Luogo/Info: Scuola provinciale per le professioni sociali "L. Einaudi", Tel. 0471 414450, sociale@fp-bz.provincia.bz.it - bs

26.01.06 | Gio. > La malattia compulsiva: come riconoscerla e come comportarsi

Gli adolescenti e le "New Addictions" (le nuove manie): il Gioco d'Azzardo Patologico (GAP), Internet Dipendenza (IAD), Sex Addiction, Mobile Addiction, Workaholism, Shopping Compulsivo. Caratteristiche principali e confronto con le dipendenze da sostanza, criteri diagnostici, fattori di rischio e di protezione, prevenzione. Luogo/Info: Scuola provinciale per le professioni sociali in lingua italiana "L. Einaudi", tel. 0471 414450, sociale@fp-bz.provincia.bz.it - bs

13. - 14.02.06 | Lun. - Mar. > Stranieri - Esame delle norme in materia di immigrazione

I diritti degli stranieri in Italia e il diritto d'asilo: sono molte le nuove norme a riguardo negli ultimi anni. Il corso vuol dare un'infarinatura generale e una conoscenza di base sulle norme vigenti in Italia riguardanti gli immigrati. L'obiettivo è di offrire agli operatori del mondo sociale e sanitario uno strumento in più per affrontare le situazioni più diverse. Luogo: Hotel Eberle, Bolzano. Scadenza d'iscrizione: 13.01.06. Info: Servizio Sviluppo Personale, Ripartizione Politiche Sociali, tel. 0471 411515, veruska.stampfer@provinz.bz.it - bs

Verschiedenes

30.12.05 | Fr. > TV: Gesundheitsmagazin

Mit dem Schwerpunktthema "Alzheimer". Zeit: 18:00 Uhr. Rai Sender Bozen - al