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Newsletter

Newsletter 'social' - Nr. 1|2006 vom 18.01.2006

Die Herausgabe des Newsletter "Social" seitens des Dachverbandes wurde Ende 2010 aus KostengrŁnden eingestellt.
Als Dachverband fŁr Soziales und Gesundheit mit derzeit 46 angeschlossenen Organisationen erlauben wir uns, auf unser Rundschreiben hinzuweisen, welches Łber Aktuelles in den Organisationen, Diensten, Arbeitsgruppen und Gremien des Dachverbandes Auskunft gibt und ca. monatlich erscheint.

Inhalt

Header

Editorial

Panorama

ChancenGleichheit

Frauen

Männer

Menschen mit Behinderung

Migration

Kinder und Jugend

Familie

Senior/innen

Gesundheit und Wohlbefinden

Weitsicht

Agenda

Seminare/Kurse/Ausbildung

Vortrag/Tagung

Kultur und Freizeit

Verschiedenes

Header

Neues Sozialportal www.social.bz.it geht online

Die erste Ausgabe von "social" im Jahr 2006 ist gleichzeitig der Start für das neue Sozialportal, das der Dachverband der Sozialverbände im Internet aufbaut. Das Sozialportal ist eine umfangreiche Informationsplattform und soll eine Art Google für das Soziale in Südtirol werden. Derzeit finden sich dort die Nachrichten des Newsletters 'social' aus Südtirols Sozialwesen und seinen Nahbereichen, daneben ein umfassender Veranstaltungs- und Planungskalender, sowie tagesaktuell das Pressearchiv mit Angaben zur Berichterstattung Südtiroler Medien über soziale Themen. Nutzer/innen können sich schnell und unkompliziert auf den aktuellen Stand bringen oder mit der Suchfunktion in der Vergangenheit stöbern. Dies alles wird schon bald mit Informationen über sämtliche Einrichtungen des Sozialwesens in Südtirol, über Fachbüchersammlungen und Informationen zu spezifischen Themen, wie etwa den Arbeitsmöglichkeiten für Freiwillige oder Praktikant/innen ergänzt werden. Alles übers Soziale auf einen Blick: www.social.bz.it - al

Editorial

Reizthema Schwarzarbeit

Wenn das Stiegenhaus neu gestrichen werden muss, muss ein Maler her. Damit es nicht zu teuer wird, sollte es am besten ohne Rechnung beglichen werden - so sparen wir uns die Mehrwertsteuer und kriegen es vielleicht auch sonst billiger. Diese Praxis ist nicht wirklich gut, aber geläufig. Denn mit dem Steueraufkommen werden dann Wohnbeihilfen, Schulgelder, Kinderbetreuung und Altenpflege bezahlt, und zwar je nach Bedürftigkeit. Wo Steuerzahlungen unterlassen werden, fehlt das Geld im Staatssäckel. Und wer wenig Einkommen aufweist, hat im Sozialstaat Recht auf Unterstützung. Schwarzarbeit ist kein Kavaliersdelikt, weder für den Auftraggeber noch für den Arbeitnehmer. Wer bezahlt hat, kann für seine Spesen keinen Nachweis vorlegen, wer kassiert hat, läuft Gefahr keine Sozialabsicherung zu erwerben und die übrigen müssen - notgedrungen - um so mehr Steuergelder aufbringen. Einer gerechten Verteilung öffentlicher Mittel muß also eine korrekte und ausgeglichene Einzahlung der Steuern vorausgehen. Was so viel bedeutet, dass auch für das Stiegenhaus eine Rechnung auszustellen und zu begleichen ist. - gl

Panorama

Landesregierung: Fahrplan f√ľr Pflegesicherung, Sozialplan, Einwanderungsgesetz steht

Ein detailliertes Arbeitsprogramm hat sich die Landesregierung für das laufende Jahr gegeben. Innerhalb Mai soll der Entwurf in Sachen Pflegesicherung stehen, innerhalb Juni die Entwürfe für die Gesundheitsreform und das Einwanderungsgesetz. Ebenfalls noch vor der Sommerpause, also im Juli will die Landesregierung den Sozialplan verabschieden, der Gesundheitsplan soll im September folgen. Am kommenden 15. Februar will sich die Landesregierung einen ganzen Tag lang mit den Herausforderungen im Sozialbereich beschäftigen, etwa mit der Einwanderung oder der neuen Armut. - al

Pflegesicherung: Garantien f√ľr die Qualit√§t der Pflege

Mit dem neuen Gesetz zur Pflegesicherung muß nicht nur die künftige Finanzierung von Pflegeleistungen gewährleistet werden, auch die Vielfalt und die Qualität dieser Dienste ist sicherzustellen. Immerhin sollen pflegebedürftige Personen künftig selbst oder mit Unterstützung von Familie und Fachdiensten darüber entscheiden können, welche Hilfen sie in Anspruch nehmen. Diese können von bestehenden Fachdiensten, von Hausangestellten aber auch durch Familien- oder Nachbarschaftshilfe geleistet werden, sofern nicht der Aufenthalt in einer Pflegeeinrichtung vorgesehen ist. Dabei braucht es ein System, welches speziell für die Betreuung zuhause Kriterien zur Feststellung einer angemessenen und qualifizierten Betreuung beinhaltet. Wie dies aber ohne allzugroßer Einschränkung der persönlichen Handlungsfreiheit aussehen kann, wird bei einer Fachveranstaltung des zuständigen Assessorates Ende Jänner diskutiert werden. Nicht zuletzt ist dieses Thema auch im Zusammenhang mit dem arbeitsrechtlichen Schutz und der Sozialabsicherung der Pflegenden zuhause zu sehen. - gl

"SOS Europe - Save Our Social Europe" Internationale Konferenz, Wien, 2. bis 3. Februar

"Unterstützen wir die sozialen Unternehmen in Europa!", fordert der Bund der Genossenschaften. Weil aber in letzter Zeit die Sozialpolitik in Europa immer mehr in den Hintergrund gedrängt werde, will man reagieren und mobilisieren. Gemeinsam mit dem europäischen Netzwerk "solidar", das sich für soziale Gerechtigkeit in Europa engagiert und der Volkshilfe Österreich findet am 2. und 3. Februar 2006 in Wien eine große internationale Konferenz für ein soziales Europa statt. Legacoopbund organisiert einen Bus für interessierte Teilnehmer/innen und Unterkunft in Wien. Um die Organisation und die Vormerkungen kümmert sich Klaudia Resch. Info: Tel. 0471 067100, klaudia.resch@legacoopbund.coop - al

Gl√ľckspiele mit wohlt√§tigem Zweck melden, ja, aber nicht bei der Handelskammer

Vereine die zu wohltätigen Zwecken Lotterien, Glückstöpfe, Tombolas und ähnliches wo Güter zu gewinnen sind, durchführen, müssen dies mindestens 30 Tage vor Beginn der Veranstaltung bei der jeweils zuständigen Gemeinde, beim Landeshauptmann sowie beim Inspektorat der Staatsmonopole in Trient anmelden. Es ist keine Meldung bei der Handelskammer nötig, wie wir fälschlicherweise im letzten NL 24/2006 formuliert hatten. Info: jede Gemeinde - al

Die neue Konsumgenossenschaft "Kon Coop" startet im März mit dem ersten Verkaufsstandort

Eine bereits vor über hundert Jahren entstandene Organisationsform gewinnt wieder an Aktualität: die Konsumgenossenschaft. In Bozen wurde im Mai letzten Jahres die "Kon Coop" gegründet. Ihre Hauptanliegen sind soziale und ökologische Werte bei der Herstellung und dem Handel mit Lebensmitteln zu etablieren, der Schutz der Kaufkraft gegen Spekulation und die Vermarktung lokaler und biologischer Produkte. Am 22. März wird nun in der Bozner Großmarkthalle der erste Verkaufspunkt eröffnet. Bereits über 200 Personen haben sich als Mitglieder eingeschrieben. Interessierte Konsument/innen können für einen einmaligen Beitrag von 25,00 Euro die Mitgliedschaft beantragen und zwar bei all den unterstützenden Organisationen wie Gewerkschaften, Verbraucherzentrale Südtirol, Legacoopbund, Confcooperative, Südtiroler Bauernbund, Coltivatori Diretti. - al

Un disegno di legge per arginare il consumo di alcol tra i giovani

Stordirsi, alla ricerca di un po' di euforia. Bere alcool sta diventando una moda sempre pi√Ļ diffusa anche tra i giovanissimi, ma dietro questo fenomeno si nasconde spesso l'attesa di risposte, di emozioni. Circa 150 giovani altotesini, nella Notte di San Silvestro, sono stati portati in ospedale in seguito ad abuso di alcool, molti tra i 13 ed i 14 anni. Ma anche fumo, farmaci psicotropi e gioco d'azzardo non sono meno pericolosi. Il 9 gennaio la Giunta provinciale ha approvato il disegno di legge sulle dipendenze, che prevede l'esposizione separata di bevande alcoliche da quelle non alcoliche nei negozi - sotto i 16 anni non si pu√≤ consumare alcool - e nelle feste campestri devono essere offerte bevande non alcoliche ad un prezzo inferiore rispetto a quelle alcoliche. √ą vietata anche la pubblicit√† per l'alcool su giornali, radio, tv e cinema. Info: tel. 0471 411550, sanita@provincia.bz.it - mm

"Cheap House" - G√ľnstigere Mietwohnungen in Bozen, aber nur als √úbergangsl√∂sungen

Die überteuerten Mieten machen den Bozner Bürger/innen zu schaffen, sagte der Direktor des Sozialbetriebes, Bruno Marcato, als er im Sommer den Sozialbericht vorstellte: Im Jahr 2004 suchten vier mal mehr Menschen um finanzielle Sozialhilfe an als noch im Vorjahr. Für eine neue Alternative auf dem Wohnungsmarkt arbeitet seit letztem Jahr der Bund der Genossenschaften. Läuft alles nach Plan, wird er Wohnungen mit gemäßigten Kostenaufwand bauen und diese günstig weiter vermieten, mit Mieten bis zu 30 % niedriger als üblich. Die Baukosten würden in 30 bis 35 Jahren durch die Mieten abgedeckt. "Bis zu vier Jahre werden die Bewohner in den Wohnungen bleiben können", sagt Stefano Ruele. Eine Lösung für Übergangszeiten also, vor allem für junge Menschen auf dem Weg ins Berufsleben, oder für jene, die aus dem Ausland nach Bozen kommen, und dort arbeiten. Gerade diese Gruppen haben es auf dem Bozner Wohnungsmarkt besonders schwer, und zum sozialen Wohnbau kaum Zugang. "Wir haben bei der Gemeinde bereits um Baugrund für die Zone Kaiserau/Casanova angesucht. Und wir haben gute Kontakte auf dem privaten Markt", sagt Ruele. Info: Tel. 0471 067100, info@legacoopbund.coop - bs

Architektonische Hindernisse: Studientage f√ľr Techniker/innen

Seit 1. November 2005 ist die Verordnung über die Beseitigung und Überwindung von architektonischen Hindernissen (Art. 7, LG 7/02, in Kraft getreten. Sie ersetzt staatliche Bestimmungen. Das Amt für Menschen mit Behinderung und Zivilinvaliden organisiert in den kommenden Monaten vier Studientage für interessierte Techniker, die die Verordnung in der Praxis schließlich umsetzen müssen. Am 15.02. in Brunneck, am 22.02. in Bozen, am 08.03. in Meran, am 15.03. in Brixen. Anmeldung/Info: Tel. 0471 411702, www.provinz.bz.it/sozialwesen/2403 - al

Auto-aiuto e solidariet√† √® il tema del 5¬į convegno nazionale a Ravenna

Il Servizio per Gruppi di Auto mutuo aiuto della Federazione provinciale Associazioni sociali partecipa in modo attivo, dando un proprio contributo, al convegno nazionale dedicato al tema. Quest'anno il 5¬į Convegno delle realt√† di auto-aiuto, promosso dal Coordinamento nazionale, si svolger√† a Ravenna dal 24 al 26 febbraio. L¬íauto-aiuto a confronto con le societ√† scientifiche e il mondo dei professionisti, con le istituzioni, con il volontariato saranno i temi delle tre tavole rotonde in programma. Otto i workshops con relazione introduttiva e discussione plenaria su dipendenze, malattie croniche e disabilit√†, salute mentale, comportamenti a rischio e situazioni di vita, migrazione sociale e culturale, auto-aiuto e diverse realt√† regionali, la formazione e la ricerca nell¬íauto-aiuto. In programma anche esperienze dei gruppi presenti in Italia. Il convegno √® accreditato ECM. Informazioni e iscrizioni: tel. 0544 251901, www.convegnonazionaleautoaiuto.it ; Servizio per gruppi di auto mutuo aiuto, tel. 0471 312424, ma-sh@social-bz.net - mm

Riaperti i termini per accreditarsi come ente di servizio civile

Sono riaperti i termini per accreditarsi (periodo dal 1¬į febbraio al 15 marzo) come ente di servizio civile. Le modalit√† verranno descritte nella circolare che dovrebbe essere pubblicata a breve sul sito www.serviziocivile.it e successivamente sul sito www.provincia.bz.it/serviziocivile - al

A Bressanone un negozio con i prodotti di tre comunità

Portare al centro della citt√† chi rimane solitamente al margine. Sembra essere questo il messaggio che la Comunit√† Comprensoriale Valle Isarco vuole lanciare con l'apertura della "bottega" nel cortile interno della Casa Lachmüller a Bressanone. √ą un negozio ma anche punto informativo che propone articoli in legno per il gioco, la cucina e la decorazione della casa, tappeti, ceramiche, pitture, tisane, tutti prodotti realizzati dalle persone affette da disagio psichico o disabilit√† fisica nei laboratori dei Servizi Sociali di Seeburg, Kastell e Bartgaishof. Nella "bottega" si accettano anche produzioni su commissione. In vendita ci sono anche piante decorative per il balcone ed il giardino o ortaggi freschi di produzione biologica. Non solo prodotti, questo spazio ospiter√† anche mostre, serate di lettura, eventi sulla creativit√†. Per il direttore della Comunit√† Comprensoriale Josef Pichler si tratta di una tappa che contribuisce a creare una vera rete dei servizi sociali. Orario apertura: mar - ven: 8.30 - 12, 15 - 18, sab: 8.30 - 12.30. Info: tel. 0472 820590, www.bzgeisacktal.it - mm

Un premio per l'innovazione nei servizi sociali

√ą in programma la quarta edizione del "Premio Innovazione nei Servizi Sociali - Citt√† di Rimini". L'iniziativa √® promossa da EuroP.A. e dal Comune di Rimini, con il Patrocinio del Ministero delle Pari Opportunit√†. Il Premio √® un'iniziativa che si svolge nell'ambito di Sviluppo Sociale, una delle innovative aree specializzate di EuroP.A. (Fiera di Rimini 14 - 17 giugno 2006) interamente dedicata alla promozione dei Servizi alla Persona: anziani, famiglia e handicap, immigrazione, infanzia e adolescenza, minori, volontariato e associazionismo sociale. Info: www.euro-pa.it/sviluppos.htm - al

ESoDoc 2006 - European Social Documentary Workshop

Nach dem großen Erfolg der ESoDoc Workshops 2004 und 2005 organisiert die Schule für Dokumentarfilm ZeLIG nächstes Jahr wieder die European Social Documentary 2006. Ziel des Workshops ist es, verschiedenste Akteure zusammenzubringen. Vor allem sollen sich für Non Profit Organisationen und NGOs, die im sozialen Bereich, sowie den Bereichen Enwicklungspolitik und Umweltthematiken tätig sind, neue Perspektiven der Kommunikation eröffnen. Bewerbungsfrist ist der 27. März 2006. Die erste Session wird Ende Mai im Kloster Neustift in Brixen stattfinden. Unterlagen und Info: Tel. 0471 977930, , www.esodoc.com - al

EU Programm "Daphne II" unterst√ľtzt Projekte gegen Gewalt: Bis 10. Februar ansuchen

Die EU fördert Organisationen, die sich gegen alle Arten von Gewalt an Kindern, jungen Menschen und Frauen einsetzen, und Opfer von Gewalt oder Risikogruppen schützen. Noch bis 10. Februar können öffentliche und private Dienste ihre Projekte einreichen. Tipps, Anregungen und Informationen finden sich unter http://europa.eu.int/comm/justice_home/funding/daphne/funding_daphne_en.htm - bs

Abtreibungspille RU-486

Im vergangenen Monat stand die Pille RU-486 im Mittelpunkt einer öffentlichen Debatte zur Abtreibung. In einer Stellungnahme vertritt das Landesethikkomitee die Auffassung, dass eine Diskussion über die ethische Zulässigkeit von RU-486 irreführend ist und die Einführung einer neuen Abtreibungsmethode nicht als Anlass dafür benützt werden darf, um den Konflikt über die Inhalte des Abtreibungsgesetzes 194/1978 neu aufzurollen. Ganz dem Thema gewidmet ist auch das neue "frauen info donne eres" des Landesbeirats für Chancengleichheit. Info: Landesethikkomitee, Tel. 0471 411614, www.provinz.bz.it/gesundheitswesen/bioetica; eres, www.provinz.bz.it/arbeit/frauenbuero - al

Volontariato europeo: confronti e documenti

VO.G.U.E. (Volontariato Giovani Unione Europea) è un progetto promosso dalla Consulta del Volontariato di Padova (raggruppamento di cinquanta associazioni nell’ambito di: disabilità, donazione, minori, anziani e famiglia, povertà e emarginazione, diritti umani e mondialità), in partenariato con l’associazione Xena, da anni attiva nel settore dell’intercultura e degli scambi internazionali, e l’Y.C.A.A. (Youth Coordination Alps Adriatic, Coordinamento Giovanile Alpe Adria). Scopo del progetto è di favorire l’incontro con le varie istituzioni europee e di redigere il 1. Manifesto del Volontariato Europeo; è già attivo un gruppo di discussione on line vogue_consulta@yahoo.it. Info: Davide Silvestri, Consulta del Volontariato c/o Centro Servizio per il Volontariato, Via dei Colli 4, 35143 Padova, tel. 049 8686849, 347 3852799 - st

Corso di aggiornamento universitario su diritti umani e disabilità a Parma

L'Università di Padova organizza un corso di aggiornamento universitario sul tema dei diritti umani e disabilità. L'iniziativa è la prima del genere in Europa ed è un'occasione per ricevere una formazione universitaria sulle linee di azione internazionali in tema di disabilità e la loro ricaduta su politica e legislazione in Italia. Da un lato il corso vuole dare dignità culturale, sociale e giuridica ai princìpi universali dei diritti umani nei confronti delle persone diversabili, dall'altro promuovere il passaggio dal modello medico-assistenziale della disabilità a quello della tutela dei diritti umani, basato su non-discriminazione, eguaglianza delle opportunità, piena cittadinanza e partecipazione. Le lezioni si svolgeranno tra febbraio e maggio 2006. Domande di amissione entro il 27 gennaio. Info: Servizio Formazione Post Lauream, tel. 049 8273685, donatella.daniel@unipd.it; www.centrodirittiumani.unipd.it/a_formazione/corsivv/agg_0506.asp?menu=formazione - al

ChancenGleichheit

Roma in der EU - Jetzt online

Die Europäische Kommission hat eine neue, den Roma gewidmete Webseite ins Leben gerufen. Sie informiert über die Tätigkeit der EU zur Unterstützung der Roma und des fahrenden Volkes in ganz Europa. Die Webseite richtet sich an jeden, der sich für die Roma und ihre Belange interessiert, und der wissen will, welche politischen Strategien, Programme und Initiativen es zur Förderung der sozialen Eingliederung von Roma gibt. Info: www.europa.eu.int/comm/roma - bs

Premiati tre esempi positivi di Pari Opportunità

La sindrome premestruale delle donne altoatesine osservata nel suo aspetto sociale, un esempio positivo di sistema assicurativo per donne lavoratrici in un Paese in via di sviluppo come l’India, un progetto di microcredito che ha coinvolto 450 donne di una regione del Senegal meridionale. Il mondo femminile e la promozione di pari diritti tra donne e uomini è stato il tema trattato da tre autrici nelle loro tesi di laurea, premiate a Palazzo Widmann dall’assessora Luisa Gnecchi e dalla presidente del Comitato Pari Opportunità Julia Unterberger. Sono Ulrike Egger, laureata in psicologia ad Innsbruck, Nadja Schuster, neodottoressa in Scienze sociali ed economiche a Vienna, ed Anna Pomarolli, laureata in Scienze dell’Educazione a Verona. I testi sono consultabili presso il Servizio Donna in via Crispi 3 a Bolzano. Info: tel. 0471 411180, Serviziodonna@provincia.bz.it - mm

Frauen

Per meglio conciliare lavoro d'impresa e famiglia

Si √® costituito, lo scorso 12 gennaio, il Comitato impresa donna (Cid) della CNA-SHV (Unione provinciale degli artigiani e delle piccole imprese). "Il comitato - spiega la neopresidente Silvana Nicastro - si pone l'obiettivo di dare risposte alle specifiche esigenze delle donne che si trovano a dover conciliare gli impegni d'impresa con quelli della gestione familiare, resi ancora pi√Ļ difficili dal loro status di operatrici economiche". Il Cid risponde a domande su normative e strumenti per la conciliazione famiglia e lavoro, finanziamenti per progetti innovativi proposti da imprese a titolarit√† femminile, specifici metodi formativi come il mentoring. Info: tel. 0471 546777, www.shv.cnabz.com - mm

Pi√Ļ donne in politica perch√® la politica sia a misura di donna

Rimane ancora difficile per una donna trovare un legame diretto tra la propria vita quotidiana e l'impegno politico. Al termine di un anno segnato da discussioni su procreazione assistita, aborto e quote rosa, la presidente della Commissione Pari Opportunità Julia Unterberger auspica maggior coinvolgimento delle donne nella politica ed una maggiore attenzione della politica nei confronti delle donne. "Nelle società partecipate della Provincia le donne occupano la misera quota del 4 per cento - osserva Unterberger - mentre laddove è la competenza professionale che conta, come nel ruolo di giudice, le donne rappresentano un terzo del totale". Anche la legge elettorale non aiuta, "con il sistema delle liste bloccate, alle donne viene riservata una possibilità solo teorica di essere votate". Molte donne poi non possiedono nulla, Julia Unterberger è dell'idea che "le coppie dovrebbero ricevere un contributo agevolato per la casa solo in caso di comproprietà". Info: tel. 0471 411180, Serviziodonna@provincia.bz.it - mm

Männer

Männerwohngemeinschaft schließt mit Ende Jänner - Auslastung war zu gering

Die Bozner Männer-WG, die die Caritas vor zwei Jahren für Männer in schwierigen Lebenssituationen eingerichtet hatte, wird Ende Januar 2006 aufgelöst. Die Auslastung war zu gering. Zwar haben seit Bestehen 59 Männer um Aufnahme angesucht, in der begleiteten Wohngemeinschaft vorübergehend gelebt haben aber nur neun von ihnen. Die Struktur war nicht die adäquate Antwort auf die Bedürfnisse: das Leben in einer WG mit fremden Menschen liegt nicht jedem, bei einigen war die Entfernung zum Arbeitsplatz zu groß. Für den Landesbeirat für Chancengleichheit ist die Schließung ein Beleg, "dass wirtschaftliche Folgen von Ehetrennungen Frauen härter treffen." Die Situation getrennter und geschiedener Männer in Südtirol sei wohl "nicht so dramatisch, wie von bestimmten Vereinen und Medien in den letzten Jahren dargelegt." Caritas-Direktor Heiner Schweigkofler unterstreicht hingegen die Tatsache, dass immer mehr Männer die gemeinsame Wohnung im Trennungs- oder Scheidungsfall verlassen müssen und auf der Straße stehen. Sie brauchten Unterstützung. Die Caritas versuche nun in der Marienherberge in Meran einen Teil dieser Männer aufzufangen. Dort gibt es die Möglichkeit um eine günstige Unterkunft anfragen. Info: Tel. 0471 324649, mb@caritas.bz.it - al

F√ľnf Jahre M√§nnerberatung

Als die Männerberatung der Caritas vor fünf Jahren ihren Dienst aufnahm, galten Männer als schwierig zu erreichende Klientel für Beratungsangebote. Das Vorurteil, dass Männer nicht bereit sind, über sich und ihre Schwierigkeiten zu reden, hat sich aber nicht bestätigt. Rund 5.000 Personen haben sich seit der Eröffnung an die Männerberatung gewandt. 1.500 Männer haben in der gesamten Zeit über den Erstkontakt hinaus insgesamt 5.245 Beratungsstunden vereinbart, das sind mehr als 7 Monate Non-Stop-Beratung. Im letzten Jahr gab es einen Anstieg der Beratungsgespräche (1.228), sechs Prozent mehr als im Vorjahr. Persönlichkeitsfragen und Beziehungsthemen standen dabei im Mittelpunkt. Die Männerberatung ist vor allem aber auch eine Anlaufstelle für Männer in Trennungssituationen geworden. Die Berater sitzen immer öfter Männern gegenüber, die die gängige Trennungspraxis, die finanziellen Belastungen, den Verlust der Wohnung, den Automatismus bei der Zuteilung des Sorgerechtes und damit den Umstand, von den eigenen Kindern getrennt leben zu müssen, als inakzeptabel und ungerecht erleben. Info: Tel. 0471 324649, mb@caritas.bz.it - al

Menschen mit Behinderung

Classificazione ICF e lavoro delle persone disabili

√ą disponibile a richiesta il resoconto del recente convegno tenutosi a Roma in cui sono stati esposti i primi risultati dell'applicazione della nuova classificazione dell'OMS nel campo dell'integrazione lavorativa delle persone disabili. Info: Valentina Caracciolo, tel. 06 80244261, VCaracciolo@italialavoro.it - al

Monoski: Immer weniger Skigebiete bieten zug√§ngliche Aufstiegsanlagen f√ľr Behinderte

Im Winter vertauschen agile und skibegeisterte Rollstuhlfahrer/innen ihren rollenden Untersatz in der Freizeit gerne mit einem Monoski. Monoskifahrer/innen empfehlen in Südtirol die Skigebiete Jochgrimm, Obereggen, Sulden, Plan de Gralba (Gröden), Ratschings, Plose und Schwemmalm. Diese bieten zugängliche Aufstiegsanlagen. Leider schrumpft die Zahl der zugänglichen Skigebiete von Jahr zu Jahr, denn immer mehr Betreiber stellen ihre Aufstiegsanlagen um: im Trend liegen geschlossene Gondel- oder Kabinenlifte. Für behinderte Monoskifahrer/innen sind diese Anlagen umständlich, weil Hilfe beim Ein- und Aussteigen nötig ist bzw. der Monoski ständig aus- und angezogen werden muss. Ohne Probleme möglich ist hingegen das Schleppliftfahren. Mit etwas Übung ist auch das Fahren am Sessellift kein Problem und alleine möglich. Betreuer/innen können sich eventuell am Schiebebügel oder unten am Monoski anhängen und sich mitziehen lassen. Spezielle Monoskikurse werden in Südtirol über Helmut Wolf von der Sportgruppe für Körperbehinderte angeboten. Die Kurse kommen in Frage für Querschnittgelähmte, Menschen mit Spina Bifida, MS-Kranke, Doppeloberschenkel-Amputierte und Cerebralparetiker. Monoskigeräte können auch ausgeliehen werden. Info: Helmut Wolf, Tel. 0472 410777, helmut.w@wolf-fenster.it - al

Approvata direttiva europea sui viaggi aerei e disabili

Il 15 dicembre 2005 il Parlamento Europeo ha approvato il Regolamento che renderà illegale in tutta l'Unione Europea qualsiasi discriminazione verso le persone con disabilità durante i viaggi aerei. Punti cardine del nuovo regolamento sono da una parte il divieto di negare a queste persone l’imbarco, dall’altra l’obbligo nei loro confronti dell’assistenza gratuita. Alla nuova direttiva dovranno adeguarsi soprattutto anche le compagnie low cost. Sono esclusi dal regolamento gli aeroporti con un transito annuo di passeggeri commerciali inferiore a 150.000 unità, quindi per l’aeroporto Bolzano Dolomiti non cambierà nulla. L’aeroporto di Innsbruck invece dovrà adeguarsi alle nuove normative che entreranno in vigore nel 2008. Info: www.europarl.eu.int - al

Schweiz: Pilotversuch Assistenzbudget ist angelaufen

"Ein neues Jahr - und die Phase der Durchführung des Pilotversuches Assistenzbudget hat begonnen!" berichtet Katharina Kanka, Präsidentin der Fachstelle Assistenz Schweiz (FAssiS), erfreut. Rund 200 Personen haben sich bisher angemeldet. Im Rahmen des Projektes werden 400 behinderte Menschen in der Schweiz Geld für Persönliche Assistenz erhalten. Es gibt auch ein eigenes Internetangebot zum Pilotversuch Assistenzbudget: www.assistenzbudget.ch - al

Google erinnerte an den Geburtstag von Louis Braille

Der Welt-Braille-Tag wird seit 2001 jedes Jahr am Geburtstag des Erfinders der Punktschrift am 4. Jänner begangen. Heuer erinnerte die beliebte Internet-Suchmaschine Google daran: Am 4. Jänner 2006 wurde das Logo der Suchmaschine mit dem Schriftzug "Google" am Anfang der Seite in Braille geschrieben. Google bevorzugt übrigens barrierefreie Seiten bei der Listung. Info: www.google.de - al

Migration

Corsi di sartoria e gastronomia per donne immigrate

Alle donne immigrate che desiderano approfondire e valorizzare le loro conoscenze in campo gastronomico e sartoriale, l'Associazione Donne Niss√† propone un percorso di formazione e accompagnamento al lavoro. "Impronte 2", questo il nome del percorso, si rivolge a 15 donne immigrate. Il percorso √® in lingua italiana ed √® gratuito. Il corso inizia il 17 febbraio, durer√† 129 ore, pi√Ļ uno stage di 80 ore. Le lezioni si terranno il venerd√¨ pomeriggio e il sabato mattina. √ą previsto un servizio di babysitting. Termine iscrizione: 31 gennaio. Info: tel. 0471 935444, donnenissa@dnet.it, www.nissa.bz.it - mm

Generationen

Kinder und Jugend

Sozialgenossenschaft in Chieti zum Teil freigesprochen, aber noch laufender Prozess

Im Sommer ging ein Fall durch die italienische Presse, der auch für Südtirol bedeutsam war. Die Sozialgenossenschaft "Cearpes" mit mehreren therapeutisch-rehabilitativen Wohngemeinschaften für Jugendliche mit psychiatrischen Problemen in Chieti (Abruzzen) wurde schwerstens beschuldigt - eine Einrichtung, in die auch Jugendliche aus Südtirol eingewiesen werden: Zwei Jugendliche waren ausgerissen und hatten bei den Carabinieri gegen die Struktur ausgesagt. Die Staatsanwaltschaft klagte auf Freiheitsberaubung und Körperverletzung, und wegen Verdachts auf sexuellen Missbrauchs. Die minderjährigen Jugendliche wurden umgehend verlegt, und Führung und Mitarbeiter der Sozialgenossenschaft Cearpes haben sich nun vor Gericht zu verantworten. Inzwischen hat das Berufungsgericht von L'Aquila in einem ersten zivilgerichtlichen Verfahren Cearpes Recht gegeben, und die sofortige Verlegungen der Jugendlichen beanstandet. Die zuweisenden Dienste hätten vor der Verlegung informiert werden müssen und die Angeklagten die Möglichkeit auf Einspruch bekommen müssen. Die strafrechtlichen Untersuchungen dauern noch an. Klara Meßner, Ärztin im Dienst für Neuropsychiatrie Bozen, arbeitet seit 1999 mit der "Cearpes" zusammen und war im vergangenen Jahr dort als Supervisorin tätig. Sie habe nach ihrer Aussage nie etwas Zweifelhaftes feststellen können. Info: Dienst für Neuropsychiatrie, Tel. 0471 466629; Cearpes, Tel. 085 4464821, www.cearpes.it - bs

Dringend notwendig: Wohnheim f√ľr Jugendliche - Standort Bozen?

Eine kleine Nische für Jugendliche mit psychiatrischen Problemen hat das Sozialzentrum in Kurtatsch aufgebaut, nachdem die rehabilitative Wohngemeinschaft von "Cearpes" in den Abruzzen im Sommer unter Verdacht auf Körperverletzung und Missbrauch geraten war. Zwei Jugendliche werden dort nun rund um die Uhr begleitet, und erhalten Schulbetreuung. Den Bedarf deckt dies aber nicht, immer dringender wird eine eigenen Struktur in Südtirol gebraucht: "Dass Südtiroler Jugendliche mit den größten Problemen so weit weg müssen, bis in die Abruzzen oder nach Deutschland, macht keinen Sinn. In Chieti vor allem für die deutschsprachigen nicht", sagt die Direktorin der Sozialdienste Überetsch/Unterland Fernanda Mattedi Tschager. Die Arbeitsgruppe für eine künftige Einrichtung in Südtirol traf sich kürzlich mit allen Direktoren der Sozialdienste und mit Fachärzten: Geeigneter Ort sei der Raum Bozen, zwei bis drei Gebäude werden dort demnächst besichtigt. Infos im Amt für Menschen mit Behinderung, Tel. 0471 411700, eliana.giovannini@provinz.bz.it - bs

Cercasi giovani per servizio civile in economia solidale

Nell'ambito del progetto "Volontari per un¬īimpresa sociale", la cooperativa Mandacar√Ļ ricerca 16 ragazze e ragazzi tra i 18 e i 28 anni che siano interessati all'esperienza di un anno di volontariato (Servizio Civile Nazionale) da svolgere presso una delle 13 sedi delle botteghe trentine di Mandacar√Ļ o nell'ufficio amministrativo. I volontari riceveranno una formazione di 80 ore su finanza solidale, commercio equo, educazione allo sviluppo. L'impegno richiesto √® di 30 ore settimanali per la durata di un anno con un rimborso spese di 355 euro mensili da parte della Presidenza del Consiglio. Info: tel. 0461 232791, educazione@mandacaru.it - mm

Familie

Voll das Leben und mittendrin - Neue Familienhilfe im Pustertal

Die Pioniere in neuer Familienhilfe waren Mitarbeiter der Bezirksgemeinschaft Eisacktal. Sie erprobten als erste die "ambulante sozialpädagogische Familienarbeit", die sich in Südtirol nun immer mehr ausbreitet: Seit letztem September arbeitet auch die Brunecker Sozialgenossenschaft "EOS" mit Familien in Krisen "zuhause", nämlich direkt in ihrem familiären Umfeld, systemisch und verhaltenstherapeutisch. Bis zu sechs Stunden wöchentlich kann die Arbeit in einer Familie umfassen, und sie ist für ein Jahr lang geplant. "Wir nehmen uns Zeit", so Dieter Burger vom vierköpfigen Team. Auftraggeber sind die Sozialdienste Pustertal: Sozialassistentinnen begleiten den Prozess, wählen die Familien aus. Im Moment seien es 15, sagt Burger, sie nehmen die "Hilfe zur Selbsthilfe ganz gut" an. Wohl auch deshalb, weil sie unbürokratisch und flexibel ist, der Amtscharakter fällt völlig weg. Schwierig bleibe sie aber meist dann, wenn sie per Gesetz verordnet wird. Info: Sozialdienste Pustertal, Tel. 0474 411038; Sozialgenossenschaft EOS, Tel. 0474 553299, www.eos-jugend.it - bs

(2) Die neue Form der Familienarbeit - Wo sie angeboten wird

Die ambulante sozialpädagogische Familienarbeit, also psychologische und pädagogische Arbeit mit den Familien zuhause und mit systemischem Blickwinkel, wird derzeit im Eisacktal, Pustertal und seit kurzem auch im Burggrafenamt angeboten. Aber auch Salten Schlern und Vinschgau planen Projekte zu dieser neuen Form der Familienhilfe. Ein übergreifendes Konzept dazu hat das Landesamt für Familie, Frau und Jugend zusammen mit den Bezirksgemeinschaften ausgearbeitet. Diese nutzen aber auch die Möglichkeit, für sich jeweils detailliertere Konzepte zu erstellen. Infos darüber im Amt für Familie, Frau und Jugend, Tel. 0471 442116, Gerhard.Mair@provinz.bz.it - bs

Stili di vita e valori della famiglia altoatesina allo studio dell'Astat

Il mercato degli alloggi, la violenza domestica, l’atteggiamento della popolazione nei confronti dell’alcolismo e la religiosità delle famiglie: saranno questi alcuni aspetti che uno studio dell'Astat, commissionato dalla Giunta provinciale, dovrà approfondire. Lo studio, che si baserà su un campione di 1200 interviste a residenti in Alto Adige, partirà a metà febbraio. I risultati che emergeranno dallo studio saranno utili per un sostegno mirato e duraturo alle famiglie da parte della pubblica amministrazione. Info: tel. 0471 414041, johanna.plasinger@provinz.bz.it - mm

Beistand f√ľr Kinder getrennter Eltern

Wenn Eltern sich trennen, geht für Kinder ihre bisherige Welt in die Brüche. Die Ehe und Erziehungsberatung Südtirol bietet schon seit mehreren Jahren für betroffene Jungen und Mädchen deren Eltern getrennt leben bzw. geschieden sind, Kindergruppen an. Dort haben die Kinder die Möglichkeit über ihr verändertes Leben zu sprechen. Die Gruppe hilft Kindern, ihre Gefühle in Bezug auf die Trennung der Eltern auszudrücken und diese Erfahrung zu bewältigen. Begleitend werden auch Elternabende angeboten. Gruppen gibt es in Bozen, Bruneck, Meran, Schlanders. Info: Tel. 0471 973519, www.familienberatung.it - al

Senior/innen

Und am Abend in die Oper - Kairos, ein Unternehmen f√ľr Senioren

Bis jetzt gibt es das Fänomen in Südtirol nur vereinzelt: Betriebe, die kostenpflichtige Dienste für Senior/innen anbieten, wie etwa Begleitung, Freizeitgestaltung. Meist springen hier Freiwillige ein oder es gibt die Hausassistenz der "Lebenshilfe mobil" (Non Profit), zu 8,50 ¬Ä die Stunde. Letztes Jahr hat in Meran "Kairos" die Marktnische Seniorenbegleitung entdeckt, als eines der ersten Unternehmen in einem Feld, in dem sonst vor allem gemeinnützige Organisationen tätig sind. Es bietet etwa Service im Bereich Sicherheit, Nachtdienste, Spaziergänge, Abendbegleitung, Begleitung bei Behördengängen und sogar Philosophieren mit Senior/innen an, mit Preisen von 4 bis 32 ¬Ä die Stunde, für Wanderungen zahlen die Kunden mehr. "Der Bedarf ist da und die Idee ist gut", sagt Astrid Greif, Leiterin des Hauspflegedienstes vom Sprengel Meran. "Das Alleinsein kann schlimm für die älteren Menschen werden, die Zeiten haben sich einfach geändert." Die Lebenshilfe und auch Freiwillige von "Silbernes Telefon" kämen in Meran der Nachfrage nicht nach, der Hauspflegedienst decke nur die Grundbedürfnisse ab. Ob sich die Senioren diese Art der Begleitung leisten (können), sei ein andere Frage. Jedenfalls, das Unternehmen gibt es nach einem Jahr noch, es hat vor kurzem um eine Halbtagskraft aufgestockt, "und alle Mitarbeiter sind ausgelastet", sagt Sabina Greco von Kairos. Info: Kairos OHG, Tel. 0473 051157, www.kairos-bz.org - bs

Assistenza in casa all'anziano: un progetto a Trento per famiglie, volontari e badanti

Permanere pi√Ļ a lungo possibile in casa √® tra le aspettative pi√Ļ sentite dagli anziani. Non √® solo questione di costi, ma anche di qualit√† di vita. Un obiettivo da raggiungere grazie alla sinergia tra famiglia, servizio pubblico, privato sociale e volontariato. L'Associazione per i Diritti degli Anziani (ADA) di Trento organizza da anni sul territorio corsi mirati alla formazione di familiari, badanti e volontari, al fine di agevolare le famiglie nella cura dell¬íanziano a domicilio. La formazione prevede incontri con geriatria, psicologo, assistente sociale, infermiere, terapista della riabilitazione e dietista. Info: ADA Trentino, tel. 0461 376114, ada.tn@tiscali.it; ADA Alto Adige, tel. 0471 923075, ada.assoc@virgilio.it - mm

Taxigutscheine f√ľr Brixner Senioren und Invaliden

Auch 2006 erhalten die Senior/innen der Gemeinde Brixen die sogenannten Taxigutscheine. Der Stadtrat hat das Pilotprojekt um eine Jahr verlängert und erweitert. Personen, die zu 100 Prozent Invalide sind, oder das 75. Lebensjahr vollendet haben, erhalten auf Antrag maximal acht Gutscheine, mit denen sie nur mehr die Hälfte der Taxifahrt bezahlen müssen. Gleichzeitig hat die Gemeinde mit einem Unternehmen feste Fahrpreise vereinbart. Eine Fahrt in der Stadt, Sarns und Albeins kostet 6 Euro, eine Fahrt in die Nebendörfer von 15 bis 25 Euro. Info: Tel. 0472 262030, alessandra.scibilia@brixen.it - mm

Gesundheit und Wohlbefinden

HIV / Wieder mehr Aufklärung: Die meisten Infektionen bei 30 bis 45jährigen

"Aufklärung über HIV funktioniert in den Schulen, ist in den letzten Jahren aber zu kurz gekommen, was die breite Bevölkerung angeht", sagt Peter Mian, Primar der Abteilung für Infektionskrankheiten im Krankenhaus Bozen. "20 Menschen haben sich in Südtirol letztes Jahr wieder neu infiziert, fast alle auf dem Sexualweg, die meisten davon waren zwischen 30 und 45 Jahre alt. Zwei von den neu Infizierten waren um die 25 Jahre alt, drei waren drogenabhängig", präzisiert der Arzt. "Alle 2 bis 3 Monate sollte jemand darauf hinweisen, dass es Aids gibt." Die letzte vom Amt für Hygiene organisierte landesweite Plakat- und Kinospot-Kampagne liegt fast neun Jahre zurück (1997), dieser war - mit wesentlich kürzerem Intervall - eine Kampagne im Jahr 1993 vorausgegangen. Auf eine neue Linie wird die Südtirol Aidshilfe Pro Positiv heuer setzen. "Wir möchten alle erreichen. Wir werden in Pubs, Diskotheken gehen, Infoabende veranstalten, die Kurse für Freiwillige Mitarbeiter/innen fortsetzen, und dabei auch auf den möglichen Aufbau einer Selbsthilfegruppe achten", sagt die Präsidentin Rosa Sturmann. Info: Pro Positiv, Tel. 0471 932200, propositivbz@hotmail.com - bs

Studie soll klären ob psychisch Kranke bei Straftaten öfter Täter oder Opfer sind

Der Verband Angehöriger und Freunde psychisch Kranker hat die Erarbeitung einer Studie über Straftaten angeregt, bei denen psychisches Leiden eine Rolle spielt. Konkret soll anhand der beim Landesgericht Bozen aufliegenden Prozessurteile untersucht werden, ob psychisch Kranke häufiger Opfer von Straftaten oder häufiger Täter sind. Das Landesgericht hat sich bereit erklärt, das Archiv für einen Studenten zu öffnen, der seine Diplomarbeit über das Thema schreiben möchte. Bereits mehrere interessierte Student/innen der Universitäten Innsbruck und Trient haben sich gemeldet. Info: Tel. 0471 260303, labyrinth@handynet.bz.it - al

Incontri con il psicoterapeuta sulla tossicodipendenza

Ogni giovedì, alle 19.30, in via Torino 67, l'Associazione dei genitori per la prevenzione e il reinserimento dei tossicodipendenti propone un incontro con il psicoterapeuta. Gli incontri, che si svolgono presso la sede dell'Associazione, sono rivolti a genitori e in generale a familiari di giovani con problemi di tossicodipendenze o a rischio. L'Associazione è aperta al pubblico lunedì, mercoledì e venerdì dalle ore 9 alle 12.30, e il giovedì dalle 17.30 alle 19.30. Info: tel. 0471 913066, ass.gen.toss@tin.it - mm

Pflege und Betreuung im Mittelpunkt einer Seminarreihe

Das Südtiroler Bildungszentrum organisiert zwei Seminarreihen zur wahrnehmenden Pflege für Fachkräfte von sozialen und sanitären Einrichtungen in Südtirol: "Kraft zu helfen - eine Kampfansage an das Burn Out Syndrom", ist eine 4-teilige Seminarreihe für liebevolles Selbst-Management und eine Basis für eine Ausbildung zur Kranken- und Sterbebegleitung, begründet in professioneller Distanz und innerer Stärke. Das Seminar "Leadership Training" ist an Führungskräfte in sozialen Organisationen gerichtet die ihren individuellen Führungsstil optimieren wollen. Anmeldeschluss ist der 20. Februar 2006. Info: Irene Heufler, Tel. 0471 971870, sbz@dnet.it - al

Weitsicht

La prima Fiera del consumo critico a Bolzano

Commercio equo, finanza etica, agricoltura biologica, bioedilizia, energie rinnovabili, software libero: saranno questi i settori in mostra alla prima Fiera del consumo critico di Bolzano, in programma ad ottobre nella ex officina FS ai Piani di Bolzano. Si è già formata una mailing list delle associazioni per il comitato organizzativo ma chi intende partecipare in modo attivo è ancora in tempo. Il programma, non ancora ufficiale, prevede quattro giorni di stands, conferenze a tema, incontri per le scuole, concerti e spettacoli. L'ente pubblico, con l'Ufficio educazione permanente in lingua italiana e tedesca, ha già dato la sua adesione. Info: cell. 348 4444779, alessandro.borzaga@dompe.it - mm

Unbewaffneter Friedenseinsatz in Krisengebieten: "Außenpolitik" von Mensch zu Mensch

Dass der erste Lehrgang für Friedensarbeiter in Italien gerade in Südtirol statt gefunden hat, sei kein Zufall, fand Rocco Altieri, Dozent für Gewaltfreiheit an der Uni Pisa bei einer Konferenz über "unbewaffnetes Peacekeeping" am 13. Jänner in Bozen: Südtirol, ein historisch sensibles Gebiet, in dem drei Sprachgruppen friedlich zusammenleben, und dessen Autonomiemodell häufig als erstrebenswert angesehen wird. Über ihre Praktika berichteten drei Absolventen des Lehrgangs: über den Wiederaufbau abgerissener Häuser im ethnisch geteilten Jerusalem, über die Arbeit im von der Diktatur gebeutelten Guatemala, und über ein Praktikum in Bosnien, wo das Trauma des Bürgerkrieges stark nachwirkt. Die Ausbildung zum Friedensarbeiter umfasst neben Theorie auch viel Praxis, vom Anti-Minen-Training bis zur Konfliktlösung bei simulierten Zwischenfällen bei Hilfsgüterlieferungen. Mehr dazu im Buch "Quaderni Satyagraha: Il Peace-keeping non armato", http://pdpace.interfree.it. Infos zum zweiten Kurs: It. Berufsbildung, Tel. 0471 414435, karin.abram@provinz.bz.it - bs

Auf der Spur unserer Lebensmittel oder was der Hunger auf der Welt mit uns zu tun hat

Der Filmclub Bozen zeigt ab 20. Jänner den Dokumentarfilm "We feed the world". Er gibt in eindrucksvollen Bildern Einblick in die Produktion unserer Lebensmittel sowie erste Antworten auf die Frage, was der Hunger auf der Welt mit uns zu tun hat. Ein Film über Ernährung und Globalisierung, Fischer und Bauern, Fernfahrer und Konzernlenker, Warenströme und Geldflüsse - ein Film über den Mangel im Überfluss. Info: Tel. 0471 974295, www.filmclub.it - al

Agenda

30.01.06 | Lu. > "Le Radeau de la Meduse" per gli alunni delle medie

Dopo un percorso in cui operatori teatrali, studenti adolescenti di due scuole medie, una in lingua italiana e una in lingua tedesca si sono interrogati sul tema dell'adolescenza, è stato realizzato questo spettacolo bilingue proposto a giugno all'intera cittadinanza. L'Ufficio Servizi Educativi del Comune di Bolzano, in collaborazione con l'associazione Theatraki ha organizzato due repliche dello spettacolo per gli alunni di tutte le scuole della città il 30 e 31 gennaio. Luogo: Bolzano, Teatro Cristallo, via Dalmazia. Ora: 10.30. Info: Associazione Theatraki, tel. 0471 972213, www.theatraki.org - mm

Seminare/Kurse/Ausbildung

24.01.06 | Di. > Der kompetente Säugling - das kompetente Kind. Was Kinder alles können

Erstmals organisiert das Eltern-Kind-Zentrum Brixen im heurigen Frühjahr regelmäßig Gesprächsrunden mit der Psychologin Dr. Gertraud Battisti. Ort: Eltern-Kind-Zentrum Brixen, Runggadgasse 23, Brixen. Zeit: 9.00-11.00 Uhr. Kosten: 2,50 Euro. Keine Anmeldung erforderlich. Info: tel. 0472 802134, www.elki.org - mm

28. - 29.01.06 | Sa. > Elterntraining - Stärkung der elterlichen Präsenz

'Elterliche Präsenz' ist eine der wichtigsten Vorraussetzungen für eine gelingende Erziehung. Für Eltern ist es deshalb wichtig, einen stimmigen Erziehungsstil zu finden, der zu ihrer Persönlichkeit passt und der von den Kindern als authentisch erlebt wird. Dieses Seminar bietet eine ausgewogene Mischung aus Selbsterfahrung und theoretischen Informationen. Mit Referent Stefan Dippold. Ort: Brixen, Jugendhaus Kassianeum. Zeit: 9.00 Uhr. Info: Tel. 0472 279999, www jukas.net - mm

31.01.06 | Di. > Begegnung zwischen den Kulturen - Schwierigkeiten und Chancen

Die Zahl der in Südtirol lebenden Einwanderer hat in den letzten Jahren zugenommen. In Kindergärten, Schulen und Jugendeinrichtungen werden daher zunehmend auch Zuwandererkinder verzeichnet. Die Erfahrung zeigt, dass die Begegnung zwischen verschiedenen Kulturen nicht immer konfliktfrei abläuft. Im Seminar berichtet die Referentin Dr. Beatrice Tedeschi Aslam über ihre Arbeit als Kulturmediatorin und weist daraufhin, dass die Begegnung zwischen Kulturen eine Bereicherung sein kann. Ort: Brixen, Jugendhaus Kassianeum. Zeit: 15.00-18.00 Uhr. Info: tel. 0472 279999, www.jukas.net - mm

Vortrag/Tagung

19. - 21.01.06 | Do. > La terra di mezzo - Autismo, una sfida alla scienza

Congresso Internazionale. Ort: Verona, Centro Congressi GlaxoSmithKline. Info: Centro Diagnosi, Cura e Ricerca per l'Autismo, ASL 20, tel. 045 8301048, www.ulss20.verona.it - bs

20.01.06 | Ve. > Gandhi e la sua eredità nel mondo contemporaneo

Conferenza, conversazione con Giuliana Boccali e Roberto Rimassa. Luogo: Circolo Cittadino Via Grappoli, Bolzano. Info: Ciclo Nonviolenza, Unione Coscienza Bolzano, www.centrocoscienza.it; oppure Fondazione Alexander Langer, tel. 0471 977691, langer.foundation@tin.it - bs

26.01.06 | Gi. > Incontrare le donne migranti

Legami tra cultura e violenza alle donne. Il convegno è aperto a tutte/i le/i esperte/i e in generale alle persone interessate alle tematiche della migrazione e della violenza alle donne. Luogo: Eurac, Bolzano. Ore 9.30. Info: Accademia Europea di Bolzano, tel. 0471 055415, public.managment@eurac.edu - bs

Kultur und Freizeit

19.01.06 | Do. > Kleine Winterolympiade f√ľr Menschen mit psychischen Problemen

Winterwanderung auf die Ziroger-Alm und Rodelrennen: es können Menschen mit psychischen Problemen und/oder deren Familienangehörige teilnehmen. Begrenzte Teilnehmerzahl von max. 50 Personen. Treffpunkt: 9.30 Uhr, Nordbusparkplatz 'Caf√® Steindl', Sterzing. Info: Verband Angehöriger und Freunde psychisch Kranker, Franz Mair, Tel. 0472 632318, labyrint@handynet.bz.it - al

21.01. - 04.03.06 | Depression und Gesellschaft: Ausstellung in Bozen

Die Wanderausstellung "Das erschöpfte Selbst" macht jetzt Halt in Bozen. Eröffnung ist am Sa. 21.01. um 11.00 Uhr im Krankenhaus Bozen. Prof. Hartmann Hinterhuber hält einen Kurzvortrag zu "Kunst und Depression". Ab 18.03.2006 ist die Ausstellung dann im Krankenhaus Meran zu sehen. Info: Abteilung Gesundheitswesen, Tel. 0471 411550, www.provinz.bz.it/sanita - al

22.01.06 | So. > G√ľnther - der 50er

Die Lebensmitte ist eine Phase in der Menschen ihr bisheriges Leben kritisch überdenken und gefühlsmäßig infrage stellen. Günther ist in diesem Lebensabschnitt von einer Krankheit überrascht worden und hat seine Existenz neu definiert. Rai Sender Bozen, Zeit: 20.35 Uhr - al

01.02.06 | Mi. > TV - Regenbogen: Eine Sendung f√ľr Senioren

Treffpunkt Tagesstätte: In wirtschaftlich armen Ländern ist die Altersversorgung ein großes finanzielles Problem. Oft ist man auf Hilfe aus dem Ausland angewiesen. Daher unterstützt die Caritas der Diözese Bozen-Brixen eine Tagesstätte für Senioren in Satu Mare in Rumänien. Zeit: 20.20 Uhr, Wh. am 03.02. um 18.00 Uhr. Rai Sender Bozen - al

03. - 05.02.06 | Gesamttiroler Skimeisterschaften f√ľr Menschen mit K√∂rperbehinderungen

Folgende Disziplinen werden ausgetragen: Super G, Riesentorlauf und Spezialslalom. Ort: Skigebiet Meran 2000. Weitere Infos: Sportgruppe für Körperbehinderte Südtirols, Tel. 0471 654179, info@sgks.bz.it
- al

Verschiedenes

11. - 12.02.06 | Sa.> "Il corpo pensa": stage introduttivo al Teatro dell'Opresso

Il Teatro dell¬íOppresso √® un metodo teatrale elaborato negli anni ¬Ď60 da Augusto Boal in Brasile e diffuso successivamente in tutto il mondo. E¬í un teatro attivo che parte dalla realt√† dei partecipanti, per esplorarla, e, volendo, trasformarla. Iscrizione fino il 30.01. Luogo: Centro Premstaller, Bolzano. Iscrizione fino il 30.01. Info: ARCI/UISP, tel. 0471 323648, arci@arci-uisp.it - bs