Hoher Kontrast Grafische Version
Newsletter

Newsletter 'social' - Nr. 4|2006 vom 01.03.2006

Die Herausgabe des Newsletter "Social" seitens des Dachverbandes wurde Ende 2010 aus Kostengründen eingestellt.
Als Dachverband für Soziales und Gesundheit mit derzeit 46 angeschlossenen Organisationen erlauben wir uns, auf unser Rundschreiben hinzuweisen, welches über Aktuelles in den Organisationen, Diensten, Arbeitsgruppen und Gremien des Dachverbandes Auskunft gibt und ca. monatlich erscheint.

Inhalt

Header

Editorial

Panorama

ChancenGleichheit

Frauen

Menschen mit Behinderung

Migration

Kinder und Jugend

Familie

Senior/innen

Gesundheit und Wohlbefinden

Seminare/Kurse/Ausbildung

Vortrag/Tagung

Kultur und Freizeit

Verschiedenes

Header

Absolute und relative Armut

Mehr als 9.000 Menschen leben in Südtirol laut dem Landesinstitut für Statistik ASTAT in absoluter Armut und müssen mit weniger als 436 Euro im Monat auskommen, dazu kommt noch das Wohngeld extra. Über 14,9% der Südtiroler Familien, das sind etwa 27.000 Familien, d.h. etwa 72.000 Personen, sind als relativ arm einzustufen, verfügen also über ein geringeres Einkommen als der Durchschnitt. Sie gelten als armutsgefährdet. Info: www.provinz.bz.it/astat - al

Armut: Studie der Caritas

Die Caritas hat im November 2005 im Rahmen einer Studie darauf aufmerksam gemacht, dass die Armut in Südtirol im Steigen begriffen ist. Die Studie, die der Sozialforscher Thomas Benedikter ausgearbeitet hat, enthält eine Serie von Daten, Interviews und Analysen, die die Armutsproblematik in Südtirol vertiefen und die verschiedenen Aspekte der Armut aufzeigen. Die Studie kann auf der Homepage der Caritas unter www.caritas.bz.it eingesehen werden. - al

Editorial

Wenn über Armut entschieden wird...

Die Armen haben kaum die Möglichkeiten, um über ihre eigene Situation zu bestimmen. Deshalb waren mit der Klausur der Landesregierung große Hoffnungen verbunden, dass auf dieser höchsten Entscheidungsebene Maßgebliches verändert würde. Südtirol sei ein reichens Land, so die bekannte Prämisse, doch es sei nicht realistisch, dadurch Armut vermeiden zu können. Zu viele Rahmenbedingungen aber auch individuelle Lebensgeschicke tragen dazu bei, ob man entweder zu den Begünstigten oder zu den Benachteiligten in der Gesellschaft gehört. So können die fünf von der Landesregierung vereinbarten Ansatzpunkte wohl auch nur als ein Teil eines größeren Vorhabens verstanden werden - und dies wurde bei der abschließenden Pressekonferenz von Landeshauptmann Durnwalder und Landesrat Theiner denn auch betont: Die Mindestlöhne müssten auch in Südtirol ein Auskommen mit dem Einkommen gewährleisten - hier geht der Ball an die Arbeitgeber. Für benachteiligte Menschen seien zusätzliche Stellen im öffentlichen Dienst vorzusehen - da sind die Gemeinden gefragt. Der Wohnungsmarkt ist außer Kontrolle geraten: Vermieter und Verkäufer sollte zu fairen Preisen handeln. Will heißen, irgendwie nehmen alle Anteil an der Entscheidung über Armut in Südtirol. - gl

Panorama

Klausur zur Armut: Sozialhilfeempfänger sollen Lohnempfänger werden

Einen Tag lang hat sich die Südtiroler Landesregierung ganz sozialen Themen und insbesondere der Armut gewidmet. Beschlossen wurden mehrere Maßnahmen um die absolute Armut in Südtirol zu bekämpfen, ein Bündel davon betrifft den Faktor Arbeit: Arbeitslose sollen mehr Möglichkeiten zur Umschulung und Ausbildung erhalten; zusätzliche Kinderbetreuungseinrichtungen sollen es mehr Frauen ermöglichen, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen; gerade in öffentlichen Einrichtungen sollen zusätzliche Arbeitsstellen für Menschen mit Behinderung geschaffen werden; arbeitsfähige Teilzivilinvaliden sollen zu einer Erwerbstätigkeit animiert werden, indem sie künftig bis zu 8.000 anstatt der bisherigen 4.000 Euro zu ihrer Zivilinvalidenrente dazuverdienen dürfen; Sozialgenossenschaften sollen vermehrt Arbeitsaufträge von der öffentlichen Hand zugewiesen bekommen. Sie können dadurch mehr Arbeitsstellen für so genannte sozial benachteiligte Menschen schaffen, deren Arbeitseingliederung ansonsten oft schwer fällt. - al

Mindesteinkommen unverändert – Mietgeld und finanzielle Sozialhilfe zusammengelegt

Das soziale Mindesteinkommen wird von der Landesregierung nicht erhöht, da es im Vergleich zu den Nachbarregionen schon höher angesetzt ist. Insgesamt will die Landesregierung aber darauf einwirken, dass die Tarifverträge in der Privatwirtschaft nachgebessert werden, um ein Mindesteinkommen zu garantieren, das das Lebensminimum übersteigt. Als Maßnahme zur Bekämpfung der Armut sollen mehr Mietwohnungen bereitgestellt werden, um den hohen Mieten entgegenzuwirken. Künftig wird das Mietgeld des Wohnbauinstitutes mit der finanziellen Sozialhilfe zusammengelegt. Dies bringe verwaltungstechnische Vereinfachung und schnellere Auszahlungen. - al

Landessozialplan 2006-2008

Auch im neuen Landessozialplan finden sich wichtige Schritte zur Bekämpfung der Armut. Der Entwurf des Plans wurde auf der Klausur der Landesregierung ausführlich diskutiert. In etwa vier Wochen soll er endgültig genehmigt und verabschiedet werden. Grundsätzlich setzt die Landesregierung auf eine enge Zusammenarbeit zwischen Land und Gemeinden, um die sozialen Probleme in den Griff zu kriegen. Informationstreffen zum Entwurf des neuen Landessozialplans finden in den nächsten Wochen in allen Bezirksgemeinschaften statt. Info: Abteilungsdirektion Sozialwesen, Erwin Lorenzini, Tel. 0471 411532, erwin.lorenzini@provinz.bz.it - al

Bekämpfung der Armut: Reaktionen auf das Maßnahmenpaket

Positiv bis verhalten sind die Reaktionen auf die von der Landesregierung angekündigten Maßnahmen zur Bekämpfung der Armut in Südtirol. Soziale Organisationen wie Caritas und Dachverband der Sozialverbände begrüßen die Auseinandersetzung und das Maßnahmenpaket. Auch wenn einige der Vorschläge umgesetzt worden seien, die im Vorfeld gemacht wurden, warte man aber noch auf die Verabschiedung des Landessozialplans, weil dort notwendige zusätzliche Maßnahmen enthalten sein sollten. Die Caritas bedauert, dass das Lebensminimum von 436 Euro nicht angehoben wurde. Das Problem der hohen Wohnungskosten sei ebenfalls genauer zu prüfen. Es sei notwendig, dass auf die Schwächsten in unserer Gesellschaft wie obdachlose und suchtkranke Menschen besondere Rücksicht genommen werde. Kritik kommt von Wirtschaftsseite, zu vage seien die Ankündigungen, neue Arbeitsplätze zu schaffen sei schwierig. Der Handlungsspielraum sei begrenzt. Für bessere Rahmenbedingungen könne eine Reduzierung der IRAP sorgen. - al

Spese sanitarie eccessive, causa di povertà per le famiglie

Le carenze della sanità costringono a cercare prestazioni private e per molte famiglie queste spese sono rovinose. Lo evidenzia il Rapporto Sanità del Ceis, Centre for International Studies on Economic Growth alla Facoltà di Economia dell'Università di Roma "Tor Vergata". Sono circa 300mila le famiglie precipitate al di sotto della soglia di povertà per pagarsi le cure, mentre sfiora il milione il numero di quelle costrette a spese superiori al 40 per cento della propria capacità di spesa. Più esposte le famiglie che devono prendersi cura di persone con malattie croniche o invalidanti e quelle che devono affrontare cure odontoiatriche. In Trentino Alto Adige le famiglie che cadono sotto la soglia di povertà per pagarsi le spese sanitarie rappresentano lo 0,9 per cento, 3,7 quelle che contano danni economici a fronte di spese eccessive. Info: tel. 06 2040234, www.ceistorvergata.it - mm

Begehrt: 5 Promille fürs Non Profit – von A wie Altenheim bis Z wie Zentrum Tau

356 Südtiroler Non Profit Organisationen haben es trotz knapp gesetzter Frist (10. Februar) geschafft, sich in die Listen der Finanzagentur eintragen zu lassen. Sie erfüllen nun die formale Voraussetzung um von den Steuerzahler/innen als Empfänger von fünf Promille deren jeweiliger Steuerschuld zweckbestimmt zu werden. Das Finanzgesetz 2006 (Nr. 266/2005, Art. 1, Abs. 337) räumt erstmals diese Möglichkeit ein. In der heurigen Steuererklärung (CUD 2006, Mod. 730/1 bis, Mod. Unico) muss hierfür lediglich die Steuernummer der auserwählten Organisation eingetragen und im entsprechenden Feld unterschrieben werden. Jetzt müssen die Organisationen nur noch bis 30. Juni eine Selbstbescheinigung an die Finanzagentur schicken, dass sie die vorgesehenen Voraussetzungen auch wirklich noch erfüllen. Info: Agenzia delle Entrate, Tel. 0471 473500, www.agenziaentrate.it - al

Bozen genehmigt "Sozial-Report" und bekommt eine Beobachtungsstelle für Sozialpolitik

Im ersten jährlichen "Sozial-Report" (2005) der Stadt Bozen wird Bilanz gezogen, welche der im dreijährigen "Sozialplan für die Lebensqualität" festgelegten Ziele tatsächlich umgesetzt wurden. Laut Analyse wurden 83% der Richtlinien zum Großteil umgesetzt. Im Speziellen sei das Angebot an Dienstleistungen vor allem für die Jugend und Senior/innen effizient gewesen. Mehr unterstützende Maßnahmen hingegen müssten künftig vor allem für die Altersgruppe der 35- bis 55-Jährigen geschaffen werden. Diese würden am meisten unter der "sozialen Last" leiden, mit der Betreuung von Kindern, pflegebedürftigen Eltern, mit der größten Arbeitslast und zusätzlich mit der größten finanziellen Last (Abzahlung von Krediten, Finanzierung von Wohnungskäufen usw.). Der Stadtrat hat außerdem beschlossen, eine Beobachtungsstelle für die Sozialpolitik einzusetzen. Diese nicht politisch besetzte Stelle soll dem Stadtrat als wissenschaftlicher Beirat dienen und Daten sammeln. Info: Amt für Sozialplanung, Tel. 0471 997440, www.gemeinde.bozen.it - al

Albo delle associazioni del servizio civile

La Giunta ha deliberato l'istituzione dell'Albo provinciale degli enti e delle organizzazioni del servizio civile volontario, che sarà gestito dall'Ufficio provinciale Affari di gabinetto. Mentre a livello nazionale le assegnazioni di volontari del servizio civile sono riservate alle organizzazioni che operano in almeno quattro Regioni, per la Provincia autonoma di Bolzano la legge prevede infatti l'istituzione di un registro separato per le associazioni operanti esclusivamente a livello provinciale. L'albo si riferisce al servizio civile prestato da persona tra i 18 e i 28 anni di età, secondo le direttive nazionali. Il servizio civile degli adulti, vale a dire gli over 28, è invece disciplinato e finanziato dalla Provincia sulla base della specifica legge provinciale. Info: tel. 0471 412130, Kabinett@provinz.bz.it - al

Länderübergreifender "Konsum-Bremstest" - Zum zweiten Mal "Aktion Verzicht" in Südtirol

Erneut rufen mehrere Südtiroler Einrichtungen, denen Suchtprävention und Gesundheitsförderung ein Anliegen sind, zur "Aktion Verzicht" auf. Sie laden die Bevölkerung ein, auf Alkohol, Zigaretten und Süßigkeiten zu verzichten und generell auf Distanz zu den eigenen Gewohnheiten zu gehen. Finanziert wird das Projekt von der Abteilung Gesundheitswesen. Die Aktion läuft übrigens auch in Österreich. Mehr zu den verschiedenen Initiativen unter: www.aktion-verzicht.it. - al

Informazione su nuove modalità e rendicontazione dei progetti FSE

Gli interessati ai progetti del Fondo Sociale Europeo sono invitati alla manifestazione informativa promossa dal Servizio FSE della Provincia venerdì 3 marzo a Bolzano, per illustrare nuove modalità riguardo alla delega, a costi ammissibili e rendicontazione delle attività cofinanziate dal FSE. Luogo: Cortile interno di Palazzo Widmann. Ore: 14:30. Info: tel. 0471 413130, fsebz@provincia.bz.it - al

Realtà di auto-aiuto: riconoscerle come parte attiva della società

Sono in continua crescita le realtà di auto-aiuto in Italia e con loro cresce anche la necessità di un "riconoscimento" visibile ed effettivo da parte della società, del sistema socio-sanitario e della politica. Al 5° Convegno nazionale delle realtà di auto-aiuto, che si è svolto a Ravenna dal 24 al 26 febbraio, hanno preso parte anche rappresentanti altoatesini. "I gruppi di auto mutuo aiuto sono la forma più pura per affrontare casi problematici - dicono Julia Kaufmann e Irene Gibitz del Servizio Gruppi auto mutuo aiuto dell'Alto Adige - ed offrono un valido apporto nella risoluzione di problemi sociali e sanitari". Al convegno hanno partecipato 400 persone da tutta Italia, 50 di queste si sono alternate sul palco per presentare relazioni o animare workshop. Dallo scambio di esperienze tra gruppi sono emersi nuovi spunti per una migliore organizzazione delle realtà di auto-aiuto locali e per rafforzare la collaborazione con gli operatori socio-sanitari. Info: tel. 0544 251901, www.convegnonazionaleautoaiuto.it ; Servizio per gruppi di auto mutuo aiuto, tel. 0471 312424, http://ma-sh.social-bz.net - mm

"Diamo voce alla pace": 24 ore per un'informazione positiva

I mezzi di comunicazione hanno una grande responsabilità, perchè possono decidere di creare spazi affinché le culture dialoghino tra loro o riportare invece, spesso in modo distorto, episodi di sangue o guerre che alimentano altra violenza. Alla promozione di un'informazione e una comunicazione di pace sarà dedicata la Giornata nazionale del 10 marzo, promossa da Tavola della Pace, FNSI, Usigrai e numerose altre associazioni. L'intento è quello di pensare, in ogni città, come diffondere meglio, attraverso i media, eventi, notizie e progetti che parlino di pace. Sul sito della Tavola della Pace si possono trovare spunti relativi a film, spettacoli teatrali, ma anche bozze di delibere per gli enti locali che intendono aderire. Certamente gli operatori della comunicazione sono chiamati a riflettere sul grande tema della pace per capire come darne meglio risalto, ma anche la società civile vi può contribuire, perché l'informazione è di tutti. Anche a Bolzano è previsto un incontro, probabilmente nella sede del Centro per la Pace, in piazza Gries 18. Info: Centro per la Pace, tel. 0471 402382, centropacebz@virgilio.it; www.tavoladellapace.it - mm

Il carcere entra nel tempio dell'arte a Milano

Un mondo invisibile, fatto di brutture, senza speranza, che nessuno vorrebbe vedere perché, oltre a rappresentare un condensato delle disattenzioni politiche, racconta storie di uomini e donne costretti a vivere nel buio, specchio di quello che hanno dentro. Alla Triennale di Milano entra "La rappresentazione della pena", una mostra di tre settimane per conoscere il mondo del carcere. Una via crucis di 14 stazioni, fatta di depressione, voglia di suicidio, mancanza di spazi, impronte digitali, negazione della sessualità, orizzonti negati. L'obiettivo è quello di affrontare i problemi sociali nella loro crudezza e problematicità per elevare gli stessi codici delle arti espressive. E non finisce qui, nel 2008 i temi sociali e antropologici saranno al centro di una grande Expo. La mostra rimarrà aperta fino al 19 marzo. Info: www.triennale.it - mm

ChancenGleichheit

Anti- Diskriminierungsneuigkeiten in drei Sprachen

Die Anti-Diskriminierungskontakt-Datenbank der Europäischen Union versorgt Abonnent/innen regelmässig mit aktuellen Informationen zum Aktionsprogramm zur Bekämpfung von Diskriminierungen und über die Planung des Europäischen Jahres der Chancengleichheit 2007. Erhältlich in Deutsch, Englisch und Französisch. Anmeldung/Info: www.nondiscrimination-eu.info - al

Frauen

"Frauen helfen Frauen" in internet

Si trova da poco anche online il progetto Frauen helfen Frauen, che quest'anno compie vent'anni. Tre le associazioni indipendenti che operano a Bolzano, Brunico e Merano, quest'ultima con una sede distaccata a Malles. Sono molte le donne che in questi anni si sono rivolte all'organizzazione, in seguito a crisi del rapporto sentimentale, abusi o violenze, alcolismo, stress, disoccupazione, malattie, peso di un familiare a carico da curare; donne che chiedono una consulenza psicologica o legale, ma che in alcuni casi hanno bisogno anche di vestiti per bambini, un contributo spese per una vacanza, lezioni di sostegno per ragazzi con difficoltà a scuola. Info: tel. 0471 973399, www.frauenhelfenfrauen.it - mm

A Merano 8 autrici leggono l'8 marzo

Sarà la prima maratona di letture al Museo della Donna, per rileggere la donna nel corso del tempo. Si inizia alle 10.30 con Astrid Kofler che leggerà "Zersprengtes Leben - Frauen in den Südtiroler Bombenjahren", alle 14 Yvonne Höller presenterà il romanzo "Das Vermächtnis der Mondfrauen". Seguiranno altre letture con le autrici Laura Mautone, Anne Marie Pircher, Michela Celani, Donatella Gilli, Astrid Gärber, Ingeborg Frena. Info: tel. 0473 231216, www.museia.org - mm

Rete donne e lavoro: open space per conoscersi e dialogare

L'Open Space Technology sarà la tecnica adottata dalle associazioni di donne per sperimentare nuove forme di dialogo ed essere più visibili nella società. Questa metodologia sarà alla base di un percorso di animazione sociale al femminile proposto dalla Rete donne e lavoro, progetto finanziato dal Fondo Sociale Europeo, con il sostegno delle esperte dell'associazione Orlando. L'Open Space consiste nel dare vita ad un'assemblea organizzata per consentire l'espressione di tutte le partecipanti con la massima libertà e creatività possibile, in una cornice che faciliti lo scambio e la reciproca comprensione anche di punti di vista molto differenti. Il percorso prevede cinque incontri fra donne ed associazioni di donne in varie località altoatesine ed un appuntamento conclusivo, che raccolga le esperienze precedenti, in programma a Bolzano il 6 maggio prossimo. Appuntamento a Salorno il 15 marzo, a Bressanone il 20 aprile. Info: Elena Morbini e Franca Toffol, tel. 0471 261712, info@donne-lavoro.bz.it - mm

Dedicata ai "corpi di donne" la Giornata dell'8 marzo

Sono le donne stesse, questa volta, e non gli altri a voler parlare del proprio corpo, e a dire che troppo spesso esso è ancora sottoposto a violenze, a strumentalizzazione nei media, a privazione di libertà. Per la Giornata della donna sono oltre 24 le associazioni coinvolte nelle iniziative legate all'8 marzo, che si succederanno dalle 9.30 fino alle 23 tra il tendone allestito in piazza Parrocchia e il Centro Papperlapapp a Bolzano, dove, a partire dalle 9.30, è in programma "Giovani e corpo. La parola alle ragazze", con l'intervento di Ilda Bartoloni, giornalista Rai e autrice dell'inchiesta "Come lo fanno le ragazze", la pedagogista sessuale Cinzia Cappelletti e Evi Mittersteiner di Young+Direct. Nel pomeriggio segue "Una trama di fili colorati", riflessioni sulla maternità tra percorsi individuali e sostegno collettivo con Tavola rotonda e dibattito con la psicoterapeuta Giuliana Mieli e l'avvocato Marcella Pirrone. Dalle 20, sotto la tenda, concerti, flamenco, ballo e animazione. E la cura del corpo? Ecco l'accesso gratuito alla piscina coperta del Lido e, a metà prezzo, anche alla sauna, dalle 16 alle 23. Previsto anche un baby sitting, cui poter affidare i bambini. Info: Alessandra Merler, Ufficio Donna, tel. 0471 997467, www.comune.bolzano.it - mm

Menschen mit Behinderung

Sessualità e disabilità

Segnaliamo: dalla rivista "Psicoterapia Psicoanalitica", numero 2, luglio/dicembre 2005, il contributo di Maria Cristina Pesci, "Corpo e relazione: esperienze di gruppo con gli operatori e con i genitori di figli disabili", Info: www.psychomedia.it; dalla rivista "Autismo e disturbi dello sviluppo", Vol. 4, n. 1 - gennaio 2006, il contributo di Paolo Aliata "La sessualità possibile: adolescenti e adulti con Autismo", Info: www.erickson.it/erickson/product.do?id=1067 - al

EU-Website: Leicht zu lesen und besser zugänglich

Die Website der Europäischen Kommission zum Thema Bekämpfung von Diskriminierungen ist jetzt besser zugänglich. Wesentliche Teile sind jetzt im leicht lesbaren Format zugänglich, so dass Menschen mit Lernschwierigkeiten der Zugang zu diesen Seiten erleichtert wird. Die neuen Seiten wurden in Zusammenarbeit mit "Inclusion Europe" entwickelt, einer Nicht-Regierungs-Organisation auf europäischer Ebene, die Menschen mit geistiger Behinderung vertritt. Auf den Seiten werden die Antidiskriminierungsrichtlinien der EU sowie die sich aus den Rechtsvorschriften ergebenden Rechte und Pflichten der Menschen erläutert. Info: www.eu.int/comm/antidiscrimination - al

"Salute e disabilità". L’OMS promuove un concorso fotografico

L’Organizzazione Mondiale della Sanità è promotrice del concorso fotografico "Immagini sulla salute e sulla disabilità 2005/2006". Il concorso si rivolge ai fotografi di tutto il mondo e prevede anche due competizioni dedicate ai giovanissimi fotografi. Info: www.paho.org/English/DD/PIN/WHO_PhotoContest_2006.pdf - al

Neu bei HandiCar: Einbau von Gasanlagen und Partikelfiltern

Die KFZ-Werkstatt der Sozialgenossenschaft HandiCar bietet einen neuen Service. Seit kurzem verfügt sie über die Ermächtigung zum Einbau von Gasanlagen. Auch der Einbau von Abgas-Partikelfiltern kann von der Werkstatt jetzt durchgeführt werden. Info: HandiCar - Autoservice für Menschen mit Behinderung, Tel. 0471 930932, info@handicar.it - al

Migration

Caritas Flüchtlingsberatung intensivierte soziale Beratung und Integrationsarbeit

Die Caritas Flüchtlingsberatung baute letztes Jahr die soziale Beratung, den Bereich Integration und die Rechtsberatung aus: Weil sich viele Asylantragsteller/innen seit 2005 zu ihrer Überprüfung in verschiedenen Identifikationszentren in Italien aufhalten, ist die Zahl derer, die sich an den Schalter der Caritas wandten, geringer geworden - obwohl die Asylanträge ingesamt gestiegen sind. "Daher können wir unsere einzelnen Klient/innen nun intensiver bei Wohnungs- und Arbeitssuche begleiten und fundiertere Projekte mit ihnen ausarbeiten", sagt Paula Maria Ladstätter, Leiterin der Flüchtlingsberatung. Zum Beispiel das Projekt Integrationswohnungen: Zwei große Familien wohnen in zwei Wohnungen, die Caritas begleitet sie auf dem Weg in die Selbständigkeit, immer nach dem Prinzip Hilfe zur Selbsthilfe. Aus dem Kossovo (85), dem Irak (72), der Türkei (69) und Mazedonien (38), kamen die meisten der 272 Männer und 157 Frauen, die sich 2005 an die Caritas Flüchtlingsberatung wandten. Von denen, die ihre ethnischen Zugehörigkeit angaben, waren die meisten Kurden (109), gefolgt von Roma (65), Albanern (48) und Bosniern (9). Info: Tel. 0471 972335, fb@caritas.bz.it - bs

A propos Wahlrecht für Einwanderer/innen: Ein Gesetzentwurf und Pisas Alleingang

Genua, Turin, Ancona, Forlì, Cesena - bereits mehrere italienische Städte haben sich für das kommunale Wahlrecht von Einwanderer/innen stark gemacht. Der Staatsrat erklärte ihre Beschlüsse aber für ungültig, darüber könne nur die Regierung entscheiden, urteilten die Richter. Die Bemühungen um das Wahlrecht gehen aber weiter, und zwar vom nationalen Gemeindenverband (ANCI): Dieser sucht nach einer gesamtstaatlichen Lösung und verfasste einen Gesetzentwurf, der in der nächsten Legislatur ins Parlament kommen werde, sagt Vizepräsident Fabio Sturani. Wählen und gewählt werden dürften nach diesem Einwanderer/innen, die seit fünf Jahren regulär ansässig sind, wie es in der Straßburger Konvention stehe. Anfangs Februar hat nun Pisa das Wahlrecht für Ausländer/innen beschlossen, sogar auf Provinzebene. "Auf einen Gerichtsstreit lassen wir es ankommen", sagt der Präsident der Provinz Andrea Pieroni, hier gehe es um einen Akt mündiger Bürgerschaft. In der EU gibt es in 14 von den 25 Ländern verschiedene Formen des kommunalen Wahlrechts für Nicht EU-Bürger/innen (laut Universität von Manchaster, Stand 2004). Info: ANCI, Tel. 06 680091, www.anci.it/sezionihp-det.cfm?nomefile=Voto_agli_immigrati.htm&titolov=0&NoParam=0 - bs

Stärker werden - Migrant/innen in Bozen über Wahlrecht, Sprachjahr, Wohnungen

Anlass war der Tag der Muttersprache am 21. Februar. Zum ersten Mal trafen sich in der Gemeinde alle Migrant/innen-Vereine der Stadt Bozen, auch um ihre Stimme zu stärken: für das kommunale Wahlrecht etwa, für ein multikulturelles Zentrum in Bozen, für bessere Bedingungen bei der Wohnungssuche. Und für Möglichkeiten zur Integration - Fatima Azil, Präsidentin des Ausländerbeirats von Bozen, sprach sich gegen das "Sprachjahr" aus, das schon von vornherein eine Absonderung der ausländischen Schüler/innen bedeute. Azil, die selber Mathematik und Biologie unterrichtet hat, ist für Sprachwerkstätten. Man bemühe sich, den Ausländerbeirat so stark wie möglich ins Geschehen der Gemeinde einzubeziehen, sagte Stadtrat Luigi Gallo. In Bezug auf das Wahlrecht warnte er aber davor sich Illusionen zu machen. Info: Tel. 0471 997595, auslaenderbeirat@gemeinde.bozen.it - bs

Generationen

Kinder und Jugend

Frischwind und Freiraum: Jugendkulturzentrum in Bozen

Auf einer Tagung von "La Strada - Der Weg" wurde im Herbst heiß darüber diskutiert: Bozen sei wenig offen für seine Jugendlichen. Es gäbe wenig Freiräume, etwa einen größeren Ort, den sie gestalten können, wo sie Kultur machen können, wo sie eben Jugendliche sein dürfen, Konzerte hören dürfen, und den sie leicht erreichen können. Am Konzept für einen solchen Ort, für ein mehrsprachiges, multikulturelles, politisch und religiös ungebundenes Jugendkulturzentrum im Herzen der Stadt arbeitet der Vorstand des Jugenzentrums Papperlapapp, und er erhält dafür Rückenwind von Sozialstadträtin Patrizia Trincanato und Greti Rottensteiner, Stadträtin für Schule, Jugend und Freizeit. Nachdem Politikern und Vertretern von Land und Gemeinde vor kurzem die Grundidee vorgestellt worden war, beginnt nun die Suche nach Partnern, etwa Jugendzentren, Kulturvereinen, die das Konzept mit umsetzen. Info: Tel. 0471 978589, www.papperla.net - bs

Einheit von Wahrnehmung, Bewegung, Erleben, Handeln: Neues Angebot im Therapie Center

Bewegungsdrang: Das Therapie Center im Südtiroler Kinderdorf bietet seit Mitte Februar eine neue Therapieform an, die Mototherapie. Dies ist eine bewegungsorientierte Methode, die jungen Menschen mit Problemen in Wahrnehmung und Motorik hilft, und auch bei auffälligem Lern- und Sozialverhalten oder Ich-Identitätsstörungen wirksam ist. Auch speziell Moto-Lerntherapie gibt es ab jetzt neu, für Kinder mit schulischen Schwierigkeiten. Rund 200 junge Menschen entwickelten sich letztes Jahr im Therapie Center weiter, durch Psychomotorik, Therapeutisches Reiten, Musik-, Spiel-, Körper-, Gestalt- und systemische Familientherapie, Logopädie, Wahrnehmungstraining und medikamentöse Therapie. Zwei Drittel davon waren Buben. Info: Tel. 0472 270515, therapiecenter@kinderdorf.it - bs

Die Oltri-Kids und ihr ganz eigener Treff: demokratisch, freundlich zu den Nachbarn

"Was diese jungen Leute auf die Beine gestellt haben, hat ihnen selbst und dem ganzen Viertel viel gebracht hat", sagt Katja Rossetto vom Amt für Jugend der Gemeinde Bozen: Eine Gruppe von 14- bis 20-jährigen unterschiedlichster Herkunft hatte den Mignone-Park im Stadtviertel Oberau als ihren fixen Treff auserkoren. Damit sind die Jugendlichen aber nicht nur auf positives Echo, sondern auf heftige Kritik gestoßen. Schließlich nahmen sie die Situation selbst in die Hand: Auf dem Areal wurde ein Treffpunkt errichtet, schalldämmend, um die Nachbarn nicht zu stören. Und die "Oltriboys & Girls" verfassten einen Kodex, der ihr Zusammenleben regelt - auf Italienisch, Deutsch, Ladinisch und Arabisch. Lediglich in Sinto konnte der Text nicht übersetzt werden, da diese Sprache nicht verschriftlicht ist. Vorbildlich sei dieses Projekt, das mit Hilfe des VKE und der Stadt Bozen entstanden ist, es lasse die Jugendlichen zu Hauptakteuren werden, so Rossetto. Info: Tel. 0471 997459, www.comune.bolzano.it/giovani - bs

Invisibili. Minori migranti detenuti all'arrivo in Italia - Il nuovo rapporto di Amnesty

Ogni anno, centinaia di minori migranti e richiedenti asilo finiscono regolarmente in centri di detenzione per stranieri al loro arrivo alla frontiera marittima italiana. Consentendo questa situazione, le autorità italiane violano le norme e gli standard del diritto internazionale e dei diritti umani e anche la stessa legge nazionale. È quanto denuncia Amnesty International nel rapporto "Invisibili. Minori migranti detenuti all'arrivo in Italia", uscito il 23 febbraio. Secondo AI in questi centri molti minori, in alcuni casi anche di età inferiore a cinque anni, devono affrontare intense temperature d’estate, freddo e umidità d’inverno, in strutture precarie all’interno dei centri, talvolta per lunghi periodi di tempo. Info: www.amnesty.it/campagne/invisibili/ricerca_invisibili.pdf - bs

Familie

Single e affido: un binomio possibile? In Italia no

In Italia non è previsto che i single possano adottare un bambino, in altri 23 paesi europei invece è possibile. Lo rivela ChildOnEurope, network europeo degli Osservatori sull'infanzia. Si può dunque diventare genitori adottivi solo in "casi speciali", con parenti entro il sesto grado di un orfano o legati da rapporto stabile e duraturo preesistente alla perdita dei genitori; in caso di impossibilità di affidamento preadottivo, per minori con handicap o gravemente malati. Meglio che il bimbo rimanga solo o che abbia almeno un genitore? Il dibattito sull'adozione da parte dei single si incrocia inevitabilmente con la richiesta di riconoscimento delle coppie di fatto e di quelle omosessuali. Ma molto probabilmente, se un avvocato si troverà a dover scegliere a chi affidare un bambino, lo darà ad una coppia, prima che ad un single. Ma allora il single è solo una soluzione di ripiego o può essere davvero equiparato ad una famiglia? Difficile dare una risposta, certo è che il primo da salvaguardare dovrebbe essere in ogni caso l'interesse dei minori. Info: childoneurope@minori.it - mm

Adoptionen: Daten und Fakten von 2005

Die neuen Daten der Landesdiensstelle für Adoptionen liegen nun vor: Letztes Jahr suchten beim Jugendgericht Bozen insgesamt 200 Paare für die nationale Adoption ein, davon kamen 45 Ansuchen aus Südtirol, alle anderen aus dem restlichen Italien. 11 Kinder fanden einen Platz in Südtiroler Familien. Im Bereich internationale Adoption bemühten sich 40 Paare aus der Provinz Bozen, 17 Kinder wurden adoptiert. Vielfältig war die Tätigkeit der Diensstelle letztes Jahr: Paararbeit, Nachbetreuung und die Voraussagbarkeit, ob Paare als Adoptiveltern geeignete sein könnten, waren etwa Schwerpunkte der Weiterbildung der vier landesweiten Arbeitsteams ("Equipes"). Vorbereitungskurse für Paare fanden statt, an einer Selbsthilfeinitiative für erwachsene Adoptierte arbeitete der Dienst zusammen mit der Diensstelle für Selbsthilfegruppen. Und er empfing die Delegation einer moldawischen Einrichtung für Adoption. Daneben wandte sich der Dienst an die Öffentlichkeit, durch Sensibilisierung in Schulen und übers Fernsehen, durch einen Leitfaden zur Adoption. Info: Tel. 0471 442116, gerhard.mair@provinz.bz.it - bs

Rituale und Feste in der Familie: Neues Buch vom Familienverband

Der Katholische Familienverband Südtirol (KFS) hat über Rituale und Feste nachgedacht, die für Familien im Jahreskreis von Bedeutung sind. Entstanden ist daraus das Büchlein "Mit Festen durch das Jahr", ein praktischer Leitfaden. "Dass das Thema der Rituale auf zunehmendes Interesse stößt, mag mit dem Bedürfnis nach Stabilität und Sicherheit, nach Verlässlichkeit und Zusammengehörigkeit zusammenhängen", erklärt der geistliche Assistent des KFS Toni Fiung. Das Buch geht nicht speziell auf das Brauchtum in Südtirol ein: Es will einfach eine Hilfe sein, damit Eltern mit ihren Kindern eine schöne Zeit erleben. Info: KFS, Tel. 0471 974778, info@familienverband.it - bs

Senior/innen

Bouchra, Gast im Pflegeheim: "Kultursensible Altenhilfe" - Thema in Südtirol?

Alt werden im Land, in das sie einwandern - das war für die meisten Migrant/innen kein Thema, als sie ihre Koffer packten. Immer mehr betrachten ihr ursprüngliches Gastland aber als zweite Heimat. Wie ist es jedoch, wenn sie dort später einmal Pflege brauchen? Dies fragte die "Kampagne für eine kultursensible Altenhilfe" in Deutschland, Österreich und der Schweiz: 60 Einrichtungen der Altenhilfe machten sich vertraut mit anderen Lebensgewohnheiten, Religionen. Migration müsse heute in allen Fragen der Altersplanung mitgedacht werden, hieß es kürzlich auf der Schlussveranstaltung der Kampagne in Bonn. Auch für Südtirol werde dies aktuell, sagt Paul Zingerle, Direktor des Landesamtes für Senioren und Sozialsprengel. Migration gehöre deshalb als Thema in die Ausbildung des Personals in der Altenarbeit, und angedacht werde es auch schon im Entwurf zum neuen Sozialplan, der gerade diskutiert wird. Bei der Gestaltung von Heimen müsse künftig auf Wünsche von Menschen anderer Kulturen eingegangen werden. Infos: www.kultursensible-altenhilfe.net - bs

Alzheimer e pet therapy: un incontro sul tema con "gliAmicidiSari"

Per molti anziani, soli o con difficoltà cognitive, il ruolo dell'animale da affezione può essere di primaria importanza. È un custode dei ricordi, riporta al passato, è espressione del desiderio umano di prendersi cura o di essere oggetto dell'affetto di un altro essere vivente. Un animale guidato può migliorare l'attenzione, l'interazione, l'umore e le capacità verbali del paziente. La pet therapy rappresenta senza dubbio un aiuto per i malati di Alzheimer. A questo tema la cooperativa sociale "gliAmicidiSari-SarisFreunde" dedicherà un incontro, il prossimo 10 marzo, alle ore 17, nella sala polifunzionale del Premstallerhof ai piani di Bolzano. Sarà presente il professor Bigatello, primario geriatra dell'Istituto Ca' d'Industria di Como e pioniere della Pet Therapy in Italia all'interno delle case di riposo e dei centri Alzheimer. Dato il costante invecchiamento della popolazione altoatesina ed i positivi risultati ottenuti ad oggi con la pet therapy, il settore delle case di riposo è un settore dove presumibilmente ci sarà sempre più richiesta di interventi di questo tipo. Info: tel. 335 7753626, www.gliamicidisari.org - mm

Le donne invecchiano sole, gli uomini invecchiano in coppia. Un bilancio europeo

Uno studio europeo inedito, condotto in Francia dall’Istituto Nazionale di Studi Demografici INED ha analizzato la condizione delle donne e degli uomini con più di 75 anni residenti in nove Paesi europei. Invecchiare con un partner risulta più facile per gli uomini (due su tre invecchiano in coppia) piuttosto che per le donne (una su cinque). Gli stili di vita di ambo i sessi variano a seconda del Paese di residenza. Il 59% dei senior tedeschi e il 56% dei finlandesi abita da solo, contro il 30% dei portoghesi. La percentuale di anziani ricoverati in istituto varia dal 2% per gli uomini e il 4% delle donne in Italia al 7% e 15% rispettivamente in Olanda. Le peculiarità nazionali riflettono soprattutto le differenze di condizione di anziani celibi, vedovi o divorziati (nella generazione più anziana, in tutta Europa, il matrimonio ha costituito una regola). Le differenze tra i sessi sono costituite essenzialmente dalla vedovanza, condizione che interessa principalmente le donne a causa della loro maggior longevità. Il rapporto integrale: www.ined.fr - al

Professionalità nel lavoro: un Master in psicologia per la terza età

"La psicologia al servizio della prevenzione e della cura dell'anziano" è il titolo di un Master proposto dalla Facoltà di Psicologia dell'Università di Bologna. Si rivolge a psicologi, medici, educatori, coordinatori, animatori, infermieri, assistenti sociali, responsabili assistenziali, interessati ad acquisire ed utilizzare le conoscenze della psicologia nei diversi ambiti e contesti di lavoro con l'anziano. Partirà in aprile, la scadenza per l'iscrizione è il 20 marzo 2006. Per maggiori informazioni: Facoltà di Psicologia, tel. 0547 339811, www.unibo.it - bs

Gesundheit und Wohlbefinden

Sclerosi multipla: un case manager per i malati

Per i malati di scelrosi multipla, "servirebbe un case manager che svolga una funzione di accompagnamento". E' il pensiero del presidente dell'Associazione Sclerosi Multipla, Christoph Mamming, per alleviare chi è affetto da questa malattia. "Occorre infatti una figura che sappia mettere in relazione tra di loro le varie strutture, gli enti e le persone di cui l'ammalato ha bisogno", sostiene Mamming. Un case manager potrebbe completare l'attività svolta dall'associazione Sclerosi Multipla, che offre ai propri soci interventi terapeutici e di riabilitazione. Molto viene reso possibile dall'impegno dei volontari, che nel 2005 hanno messo a disposizione oltre 12mila ore per assistere sia gli ammalati ricoverati nelle varie strutture che quelli a domicilio, per accompagnarli a visite mediche o sbrigare per loro diverse commissioni. Info: tel. 0471 201116, www.ms-sm-bz.org - mm

EURORDIS: newsletter e sito sulle malattie rare

E' uscito il numero di febbraio 2006 della Newsletter Eurordis, il coordinamento europeo delle organizzazioni che si occupano di malattie rare. Nella newsletter di febbraio: i centri europei di riferimento; il piano di azione francese sulle malattie rare; notizie sulla Ittiosi ed altro ancora. La newsletter e il sito sono disponibili in varie lingue: italiano, deutsch, english, francais, español, português. Info: www.eurordis.org - al

Umstrittene "Depressionsausstellung" wird im KH Meran gezeigt

Das Krankenhaus Meran zeigt wie geplant ab 18. März die Wanderausstellung "Das erschöpfte Selbst", die vor kurzem im Krankenhaus Bozen nach Protesten abgebaut werden musste. Zentrales Anliegen der Ausstellung ist das Thematisieren der Krankheit Depression und ihrer Auswirkungen. Mit der Schau vor Ort an Südtiroler Krankenhäusern wird der Versuch der Annäherung einer breiten Öffentlichkeit an ein sehr heikles Thema gewagt. Info: Abteilung Gesundheitswesen, Tel. 0471 411550, www.provinz.bz.it/sanita - al

Nasce "Dronet", un sito nazionale sulle dipendenze

Dalle sostanze d'abuso come ecstasy e alcol alle sostanze dopanti quali stimolanti e anabolizzanti, ma anche vulnerabilità e fattori di rischio. Un nuovo portale nazionale, composto da un insieme di siti regionali autonomi, informa sulle diverse forme di dipendenza. "Dronet", questo il nome del portale accreditato e finanziato dal Ministero della Salute, offre aggiornamenti su sostanze stupefacenti, convegni, servizi utili, pubblicazioni. Si rivolge in special modo ai giovani, genitori, insegnanti ed operatori nel settore delle dipendenze. I documenti e le informazioni inserite nel portale per l'Alto Adige sono disponibili in italiano e tedesco. Info: www.altoadige.dronet.org. - mm

Agenda

Seminare/Kurse/Ausbildung

03.03.06 | Fr. > Und wer hat Recht? Haftung und Versicherung in der Jugendarbeit

Bei Ausflügen, Ferienlagern, Konzerten und Partys stellt sich immer wieder die Frage: wer wird zur Verantwortung gezogen , wenn Schaden angerichtet wird oder wenn ein Unfall passiert? Welche Konsequenzen ergeben sich daraus, und wer trägt die Folgen? Ort: Brixen, Jukas. Zeit: 15-19 Uhr. Info: Tel. 0472 279999, www.jukas.net - mm

07.03.06 | Di. > Konkret handeln mit dem Ganzen im Blick - Integrale Jugendarbeit

Die integrale Jugendarbeit bietet einen neuen Ansatz, welcher Theorie und Praxis vereint und psychologische, soziale, interkulturelle und spirituelle Dimensionen mit einschließt. Ort: Brixen, Jukas. Zeit: 9-17.30 Uhr. Info: Tel. 0472 279999, www.jukas.net - mm

13.03.06 | Mo. > Essen – mehr als Nahrung? Nahrung – mehr als Essen?

Für Mütter und Väter, die bei ihrem Kind bzw. Jugendlichen abweichendes Verhalten bezüglich der Essgewohnheiten wahrnehmen: wie kann dieser Gefährdung gemeinsam begegnet werden? Ort: Brixen, Jugendhaus Kassianeum. Termin: 5 Abendeinheiten. Veranstalter: Forum Prävention, Tel. 0471 324801, www.forum-p.it. - mm

20. - 21.03.06 | Mo. > Aufbau und Leitung von Pflegefamiliengruppen

Die Teilnehmer/innen erhalten Impulse dafür, wie sie Pflegeelterngruppen aufbauen und leiten können. Ort: Haus der Familie, Ritten. Anmeldung bis 01. 03. 2006. Info: Dienststelle für Personalentwicklung, Abteilung Sozialwesen, Tel. 0471 411588, maria.minacapilli@provinz.bz.it - bs

25. - 26.03.06 | Sa. - So. > Grenzen erfahren - Ein Versuch, Jugendliche zu verstehen

Dieses Elternseminar hat das Ziel, Einblick in jugendliche Lebens- und Gefühlswelten zu geben. Was bewegt Jugendliche, den Kick zu suchen und Grenzen zu überschreiten? Die Teilnehmer/innen beschäftigen sich mit der Faszination, die Jugendliche in Grenzerfahrungen im Straßenverkehr, im Sport, mit Alkohol oder Drogen suchen. Ort: Neumarkt, Jugendhaus Castelfeder. Veranstalter: Forum Prävention, Tel. 0471 324801, www.forum-p.it. - mm

30.03.06 | Gi. > Assistenza di un ammalato di demenza a casa

Come affrontare i problemi dell'igiene personale, aiutare il malato a vestirsi, affrontare le difficoltà e prevenire i disagi legati all'alimentazione: aspetti pratici che il corso di 3 ore vuole offrire a familiari di malati affetti da demenza. Luogo: Scuola provinciale per le professioni sociali in lingua italiana 'Luigi Einaudi', via S. Gertrude 3 a Bolzano, tel. 0471 414450, sociale@fp-bz.provincia.bz.it - mm

05. - 07.04.06 | Me. > La qualità personale nel lavoro

Per coloro che coordinano gruppi di lavoro nei servizi sociali. Tra gli obiettivi: informare sugli esiti della ricerca "Il clima organizzativo nei Servizi Sociali nella Provincia di Bolzano" con particolare riferimento agli aspetti legati ai gruppi di lavoro. Luogo: Hotel Eberle, Passeggiata S. Osvaldo, Bolzano. Iscrizione: 03.03.06. Info: Servizio Sviluppo Personale, Ripartizione Politiche Sociali, tel. 0471 411527, veruska.stampfer@provinz.bz.it - bs

Vortrag/Tagung

02.03.06 | Gi. > Ciclo di incontri sul tema: Parole da salvare

L'amore a partire da Pablo Neruda, con una conferenza di Rodrigo Andrès Rivas, economista cileno, deputato al parlamento durante il governo di Allende. Il ciclo di incontri del Centro per la pace intende tornare all'origine delle parole, facendo confrontare queste parole con personaggi del Novecento. Luogo: Bolzano, Centro per la Pace, piazza Gries, 18. Zeit: 20.30 Uhr. Info: tel. 0471 402382, centropacebz@virgilio.it - mm

03.03.06 | Fr. > Trotz Trennung/Scheidung - Eltern ein Leben lang

Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Sorgerecht bei Trennungen und Scheidungen. Darüber referieren Vertreter von Asdi, Caritas Männerberatung, Jugendgericht, Familienberatungsstellen, Frauenhaus Meran, Landesgericht Bozen. Ort: Bozen, Pastoralzentrum. Zeit: 17:30 Uhr. Veranstalter: Regionalrat der autonomen Region Trentino Südtirol. Info: tel. 0471 990201, praesidium.bz@regionalrat.region.trentino-suedtirol.it - mm

06.03.06 | Mo > Gewalt in Afrika und Europa

Afrika und Europa in einer neuen Partnerschaft für den Frieden. Vortag mit Dr. Fabian Ndubueze Mmagu. Der gebürtige Nigerianer studierte Theologe in Wien, ist Pfarrer und Psychotherapeut. Als Kind hat er Gewalt im Biafra-Krieg miterlebt. Ort: EURAC, Bozen. Zeit: 19.30 Uhr. 7.3.: Cusanus Akademie Brixen. 9.3.: Turnhalle Bruneck. 10.3.: Frauenmuseum Meran, Beginn je 20 Uhr. Info: OEW, Tel.0472 833950, info@oew.org - bs

Kultur und Freizeit

07. - 09.03.06 | "FrauenFilmDonne" - Filmreihe im Filmclub Bozen

Der Landesbeirat für Chancengleichheit präsentiert in Zusammenarbeit mit dem Filmclub Bozen Kurz- und Langfilme verschiedener Genres, die unter der Regie von Frauen entstanden sind. Eintritt frei. Beginnzeiten und Info zu den Filmen: www.filmclub.it - al

10. - 19.03.06 | IX Giochi Paralimpici Invernali a Torino

Sono otto gli atleti altoatesini che parteciperanno alle Paralimpiadi invernali di Torino. Info: www.paralympicgames.torino2006.org - al

Verschiedenes

02.03.06 | RADIO Robotik als Therapie. Von künstlicher Intelligenz mit sozialem Sinn

Die Erfahrung zeigt, dass Menschen mit autistischen Symptomen sehr natürlich und selbstverständlich mit Technik umgehen. Sie empfinden Computer als vorhersehbar und sicher, Menschen hingegen als rätselhafte Lärm-Maschinen, aus denen jeden Moment Chaos hervorbrechen kann. Zeit: 19:05 Uhr. Radio Ö1, http://oe1.orf.at - al

06.03.06 | Mo. > TV dF - Das Frauenmagazin: Zum Tag der Frau: Eine Kulturgeschichte

Tabuthema Menstruation. Die Geschichte der Frau, betrachtet unter diesem physiologischen Aspekt, erklärt viel über die Stellung und den Respekt, den man dem weiblichen Körper immer schuldig blieb. "dF" spricht über die Ursachen und deckt die soziologischen und medizinischen Fehlinterpretationen auf. Rund um den Tag der Frau werden Veranstaltungstermine angekündigt. Rai Sender Bozen. Zeit: 20:50 Uhr; Wh. Fr. 10.03., 18:00 Uhr. - al

07.03.06 | Di. > Infotreffen zum Landessozialplan 2006-2008: BZG Burggrafenamt

Die Landesabteilung Sozialwesen organisiert in Zusammenarbeit mit der jeweiligen Bezirksgemeinschaft Informationstreffen zum Landessozialplan 2006-2008. Ort: Synage, Saal des Cafès Biorestaurant Yosyag, Goethestraße 40/C, Meran. Info: Abteilung Sozialwesen, Tel. 0471 411520, Sozialwesen@provinz.bz.it - bs

13. - 16.03.06 | Mo > RADIO Radiokolleg - Sprachlose Medizin

Ein Radiokolleg über die Sprachlosigkeit zwischen behandelnden Ärzt/innen und Ihren Patient/innen - Hintergründe, Folgen und Lösungsmöglichkeiten. Zeit: 09:05, Wh. 22:10 Uhr. Radio Ö1, http://oe1.orf.at - al