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Newsletter

Newsletter 'social' - Nr. 17|2006 vom 13.09.2006

Die Herausgabe des Newsletter "Social" seitens des Dachverbandes wurde Ende 2010 aus Kostengründen eingestellt.
Als Dachverband für Soziales und Gesundheit mit derzeit 46 angeschlossenen Organisationen erlauben wir uns, auf unser Rundschreiben hinzuweisen, welches über Aktuelles in den Organisationen, Diensten, Arbeitsgruppen und Gremien des Dachverbandes Auskunft gibt und ca. monatlich erscheint.

Inhalt

Header

Editorial

Panorama

ChancenGleichheit

Frauen

Männer

Menschen mit Behinderung

Migration

Generationen

Kinder und Jugend

Familie

Senior/innen

Gesundheit und Wohlbefinden

Seminare/Kurse/Ausbildung

Vortrag/Tagung

Kultur und Freizeit

Verschiedenes

Header

21 settembre: Giornata mondiale dell'Alzheimer

Dopo il convegno su "Alzheimer 100 anni dopo" all'Ospedale di Merano ora l'attenzione si sposta sulla sensibilizzazione. In Alto Adige sono tra 6 e 7mila le persone colpite dalla malattia, riferisce la presidente dell'Associazione Alzheimer Ingeborg Bauer Polo, che per il futuro si propone di far conoscere i diversi aspetti dell'Alzheimer attraverso il film "Großeltern" di Nicole Scherg ed il libro "Im Treibsand - Leben mit Demenz" di Edith Moroder, oltre ad incontri sul territorio in collaborazione con i servizi sociali. Info: tel. 0471 909888 (mercoledì, ore 17-19), www.asaa.it - mm

Editorial

"Ausgaben fĂĽr Soziales dĂĽrfen nicht steigen" - Pflegesicherung Adieu?

Eigentlich stand hier schon zu oft das künftige Pflegesystem als Thema. Was nun? Der Finanzlandesrat sägt am Konzept, weil ab sofort - auch im Sozialwesen - weder neue Ausgaben und also auch keine entsprechenden Einnahmen mehr möglich sein würde. Rom habe das so wissen lassen. Das Tagblatt Dolomiten titelt mit der "Pflegesteuer", die in Frage gestellt sei. Tags darauf widerspricht der Soziallandesrat Theiner und auch der Landeshauptmann unterstreicht, dass die Pflegesicherung kommen wird. Ein Sturm im Wasserglas? Wer pflegebedürftig ist oder in der Pflege aktiv ist, hat vor allem den Aufwand vor Augen, den eine würdevolle Pflege mit sich bringt. Gewiss, einiges kann die Familiengemeinschaft auffangen. Doch wir kennen auch die große Zahl der Alleinstehenden. Die Nachbarschaftshilfe leistet Lobenswertes, doch nicht nur in den größeren Ortschaften gibt zunehmende Vereinsamung. Wer Geld hat, kann vielleicht auch etwas zur Seite legen oder - wie manche anraten - eine Privatversicherung abschließen. Wer sich aber erkundigt hat, was das kostet, weiß, dass dabei ordentlich investiert werden muss. Der Pflegebedarf wird steigen, die Hilfe von Angehörigen wird leider zurückgehen - schon aus rein demografischen Gründen. Beim Sozialen muss also investiert werden und auch Rom wird wohl nicht darum herum kommen, denn Italien gehört bereits heute zu den Ländern mit dem höchsten Durchschnittsalter. - gl

Panorama

Die Ergebnisse der Klausur des Sozialwesens an einem Runden Tisch

Am 26. September findet in Kurtatsch ein Runder Tisch mit den öffentlichen und privaten Körperschaften des Sozialen statt. Dabei werden die Ergebnisse der Sommerklausur des Sozial- und Gesundheitswesens vorgestellt. Auf der Klausur wurden vor allem die Neuordnung des Gesundheitswesens beleuchtet und die Umsetzung der Pflegesicherung und verschiedene Finanzierungsmodelle des Pflegefonds diskutiert. Auch die Arbeit für eine Einkommens- und Vermögensberechnung, die für den Sozial- wie für Gesundheitsbereich gelten soll, sei an einem guten Punkt angelangt, hieß es am Ende der Klausur. Im Bereich Arbeitseingliederung möchte man das Projekt "35 plus" weiter ausdehnen und die Stellenpläne mit Gemeinden und Sozialdiensten vereinbaren. Auch der neue Sozialplan wird Thema des Runden Tisches sein: Inzwischen sind mehr als 200 Stellungnahmen und Anregungen von Sozialverbänden, privaten Diensten und Vereinen eingetroffen, die nun überprüft und eventuell in den Soziaplan eingearbeitet werden. Von der Endfassung wird es eine für alle Bürger/innen leicht lesbare Kurzversion des Sozialplans geben. Info: Tel. 0471 411520, sozialwesen@provinz.bz.it - mm

Rückfälligkeit bei Ex-Häftlingen: Tagung, neue Studie

Eine neue Studie über die Rückfälligkeit von Häftlingen des Bozner Gefängnisses stellt der Psychologe Fernando Biague auf einer Tagung am 15. September ab 9.30 Uhr in der Volkshochschule UPAD in Bozen vor. Dabei werden auch Ausbildungsmöglichkeiten und Wege zurück ins normale Leben, in die Arbeitswelt, diskutiert. In Südtirol gäbe es noch zu wenige Dienste, die Menschen dabei begleiten, sagt Franca Berti, Psychopädagogin im Bozner Gefängnis. Die Einrichtung Odòs der Caritas oder auch das Haus Ozanam der Vinzenzgemeinschaft könnten nicht alle Ex-Häftlinge auffangen, so Berti. Bei Odòs erhalten im Moment 16 Personen neben sozio-pädagogischer Begleitung auch eine Unterkunft, damit sei die Einrichtung komplett, bestätigt dort Alessandro Pedrotti. Ausländische Ex-Häftlinge ohne Staatsbürgerschaft kommen bei Odòs nicht unter, und vor allem ohne Aufenthaltsgenehmigung bleibt ihnen meist nur die Straße. Im Ozanam-Haus wohnen zur Zeit acht Menschen, zusammen mit der Sozialgenossenschaft Elios suchen sie den Weg zurück in die Arbeitswelt. Seit kurzem fördert das Land stärker soziale Genossenschaften, die Menschen unterstützen, die sich auf dem freien Arbeitsmarkt schwer durchsetzen. Info: Tel. 0471 505320, nicoletta.rizzoli@upad.it - bs

Straferlass gibt Impuls fĂĽr mehr Koordinierung und Netzarbeit in Bereich Haft

Im August diskutierten Vertreter aller Einrichtungen und Dienste aus dem Bereich Gefängnis und Haft über die sozialen Auswirkungen des Straferlasses für Südtirol, und dieser Koordinierungstisch solle nun beibehalten und zu einer ständigen Einrichtung werden, heißt es in der Abteilung Sozialwesen. Dies könnte den Weg zu wirklicher Netzarbeit im Bereich Haft und Wiedereingliederung in Südtirol ebnen, wie es sich jene wünschen, die täglich mit den Gefangenen arbeiten: Eine stabile Brücke zwischen "drinnen" und "draußen", die Zusammenarbeit von Fachkräften innerhalb und außerhalb der Strafanstalt sei entscheiden dafür, dass Menschen nach der Haft leichter ihren Weg finden, und dass soziale Arbeitg gelinge, sagt Franca Berti, Psychopädagogin im Gefängnis. Für eine wirkliche Reformierung der Haft - etwa für mehr Beschäftigungsmöglichkeiten - brauche es in Bozen ein neues Gebäude. Über den künftigen Standort dafür gäbe es aber auch von der neuen Regierung bisher nichts Konkretes, heißt es im Büro von Landeshauptmann Luis Durnwalder. Infos zum Koordinierungstisch: Amt für Famile Frau und Jugend, Tel. 0471 442129, sonia.santi@provinz.bz.it - bs

PovertĂ : un convegno per dare pari opportunitĂ  di accesso a cultura, salute, formazione

Povertà non significa solo "privazione di mezzi"; certo, i beni materiali rappresentano la prima necessità da soddisfare, ma c'è una forma di povertà, in continuo aumento, data dall'impossibilità di accedere alla cultura, alla formazione, alla salute, alle offerte per il tempo libero. Come rileva l'ultimo studio dell'Istituto per la promozione dei lavoratori, il 15 per cento delle famiglie dell'Alto Adige - calcolate in termini relativi - sono povere. Ma ci sono molte forme di "povertà nascosta" ancora da indagare. Alla povertà come fenomeno multidimensionale sarà dedicato un convegno, in programma il 2 dicembre, promosso dall'Assessorato alle Politiche sociali e coordinato dall'Ufficio Famiglia, donna e gioventù in collaborazione con la Commissione provinciale povertà. "Si affronteranno i punti critici e le possibili soluzioni per combattere la povertà culturale", spiega il direttore dell'Ufficio Famiglia Eugenio Bizzotto, "ma anche le risorse da sviluppare per quanto concerne il capitale sociale, che mira allo sviluppo delle potenzialità della persona nella sua socialità". Info: tel. 0471 411580, eugenio.bizzotto@provinz.bz.it - mm

Politiche per la casa: un tavolo di confronto con il privato sociale?

Aveva suscitato stupore la notizia di un malato di sclerosi multipla che, non trovando casa attraverso l'Ipes ed il Comune in seguito allo sfratto, aveva chiesto ed ottenuto aiuto presso la cooperativa sociale C.A.S.A. Pur facendosi da garante tra locatore e locatario, è difficile per la cooperativa trovare appartamenti sul libero mercato. C.A.S.A. ne ha trovati quattro, ma sono 50 i colloqui avviati per cercare un alloggio. "I servizi sociali non si occupano di ricerca di alloggio", spiega Mirko Chieregato, "per questo serve una mediazione sociale all'abitare, inoltre, il privato sociale potrebbe essere un interlocutore privilegiato al tavolo di confronto sulle politiche della casa". Misure per incentivare i proprietari ad affittare case sfitte sono state prese, come l'aliquota del 2 per mille sull'ICI. Secondo il Comune, rimarrebbero ancora sfitti tra i 1500 ed i 2mila alloggi, il 5 per cento del totale. "Si è cercato di rendere appetibile per il proprietario il contratto a canone concordato", dice la direttrice dell'Ufficio edilizia abitativa del Comune Ulrike Pichler, "ma molti scelgono di mantenere canoni alti e di non godere degli sconti previsti". Info: tel. 0471 441800, coopsoc_casa@yahoo.it; tel. 0471 997912, ulrike.pichler@comune.bolzano.it - mm

Neues Berufsbild im Entstehen: Sozialpädagog/innen an Schulen

Die Landesregierung hat heuer zwei von zehn beantragten Stellen für Sozialpädagogen/innen an Schulen genehmigt. Ein neues Berufsbild wurde also ausgearbeitet, das Schulen dabei unterstützt ihren Unterrichtsalltag zu bewältigen, der weit mehr umfasst als reine Wissensvermittlung. "Sicher sind zwei Stellen ein Tropfen auf dem heißen Stein", sagt Rosa Anna Ferdigg, Inspektorin der Dienststelle für Gesundheitserziehung, Integration und Schulberatung, "aber trotzdem zeugen sie - in Zeiten von Personalaufnahmestopp - davon, dass Verantwortungsträger die Realität und Bedürfnisse an Schulen wahrnehmen." Die Stellen werden flexibel und nach Bedarf den Schulen in Meran, Brixen und Bruneck zur Verfügung gestellt, die sich im Einzugsgebiet von sozialpädagogischen Einrichtungen für Jugendliche befinden. Eine enge Zusammenarbeit mit den territorialen Diensten sei äußerst wichtig, so Ferdigg. In Meran läuft seit zwei Jahren zusammen mit dem Schulamt und dem Sozialsprengel ein Pilotprojekt zu Sozialpädagogik und Sozialem Lernen an Schulen, das heuer abgeschlossen wird. Info: Tel. 0471 417660, SA.Gesundheitserziehung@schule.suedtirol.it - bs

Marienherberge: Zurück in die Selbständigkeit - Unterkunft

Die Marienherberge der Caritas, die in Meran vor rund einem Jahr eröffnet hat, wird am Freitag, 15. September, feierlich eingeweiht. Dort finden 23 Frauen und Männer, die sich vorübergehend in einer schwierigen sozialen Situation befinden, eine Unterkunft und psychosoziale Begleitung. Aufgenommen werden Menschen, die sich nach einem Aufenthalt in betreuten Strukturen ins "normale" Leben hinein entwickeln und noch eine Ansprechsperson für kleinere Probleme und Anliegen brauchen. Aber auch jene bekommen eine Unterkunft, die sonst keine für sie bezahlbare Wohngelegenheit finden. Die Kreuzschwestern haben der Caritas die Räume der Marienherberge zur Verfügung gestellt. Die Feier beginnt um 10 Uhr in der Meraner Verdistraße 10. Info: Tel. 348 2433918, elfi.kirmaier@caritas.bz.it - bs

Herausforderung Pflegesicherung - Diskussionspapier der Caritas

Die Caritas hat ein Diskussionspapier zur Pflegesicherung erarbeitet und es im Juli und August der Abteilung Sozialwesen und anderen Organisationen und Ämtern vorgelegt. Darin geht es um künftige Herausforderungen von Pflegesicherung, um Prinzipien in der Pflege, um professionelle Pflege als Unterstützung für die Pflege zu Hause, um Be- und Entlastung von pflegenden Angehörigen, um das derzeitige Modell der Pflegesicherung und mögliche Ergänzungen dazu und um die Sicherung von Qualität in der Pflege. Auch Überlegungen zu Sachleistungen versus Geldleistungen werden gemacht und Pflegesicherungssysteme im internationalen Vergleich beschrieben. Info: Caritas-Hauspflege, Paula Tasser, Tel. 0473/270654, paula.tasser@caritas.bz.it - bs

Unterm Wohnzimmer die MĂĽlldeponie: Ergebnis der Studie bei Sigmundskron im November

"Allwissende Müllhalde" nannte sich der Komposthaufen in der Fernsehserie "Fraggles", der eines Tages auf mysteriöse Weise zum Leben erwachte und den Fraggles dann, wenn sie Probleme hatten, als Orakel diente. In Sigmundskron tritt die Wahrheit über die ehemaligen Mülldeponie unter der Roma-Siedlung ganz irdisch zutage, durch eine geologische Studie, und nicht so bald, wie einmal angekündigt: Die Untersuchung, die über die Zukunft der Roma-Siedlung entscheiden wird, tritt nun in eine zweite Phase. "Die Geschichte der Mülleponie und auch die Art von Müll, der sich in der Erde befindet, werden im Detail noch bis November untersucht", klärt Renato Spazzini vom Amt für den Schutz der Umwelt der Gemeinde Bozen. Die Roma-Familien hatten das Ergebnis über eventuelle Gesundheitsrisiken bis Ende August erwartet. Info: Tel. 0471 997587, www.gemeinde.bozen.it - bs

Incontro sul morbo di Crohn e colite ulcerosa

La colite ulcerosa è un'infiammazione cronica dell'intestino, mentre il morbo di Crohn, a differenza della colite ulcerosa, può colpire tutto il tratto digerente. La causa di questa malattia, ancora sconosciuta, porta con sé notevoli difficoltà, sia per quanto riguarda la salute che le relazioni sociali. In occasione della Giornata dedicata alle malattie croniche dell'intestino, l'associazione "FreundeAmici" organizza per il prossimo 30 settembre, alle 15.30, un incontro alla Kolpinghaus di Bolzano con testimonianze di persone colpite dalla malattia e con relazioni mediche sulle patologie croniche dell'intestino in pazienti che aderiscono ai gruppi di auto aiuto. Info: cell. 339 5680217, www.freundeamici.it - mm

Neue Tagesstätte für psychisch Kranke in Bruneck beim Intermezzo

Für psychische kranke Menschen gibt es in Bruneck seit kurzem eine Tagesstätte, und zwar beim erweiterten Treffpunkt Intermezzo und in Ergänzung zu den Angeboten des Sägemüllerhofs in Gais. Sie bietet den Besuchern Tagesstrukturierung und Halt in Krisen. "Sechs Menschen kommen zur Zeit regelmäßig in die Andreas-Hofer-Straße 15, vor allem ältere, die berufliche Integration, wie es das Ziel der Arbeit im Sägemüllerhof ist, nicht mehr anstreben", sagt Franz Oberleiter, Direktor der Sozaldienste. Sie kaufen gemeinsam ein, kochen, gestalten ihre Zeit zusammen mit den Mitarbeiter/innen, drei Halbzeit-Kräften, und freiwilligen Helfern. Geöffnet ist diese erste Tagesstätte für psychisch Kranke im Pustertal montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr. Info: Tel. 0474 504097, saegemuellerhof@dnet.it - bs

ChancenGleichheit

Holz-Haus wie Hoffnung: Erstes Wohnareal gemeinsam mit Sinti-Familie geplant

"Eravamo i figli del vento, adesso siamo figli del cemento", sagte ein Südtiroler Sinto auf einer Tagung in Bozen. Nur um den ungesunden Wohnverhältnissen in den Nomadenlagern zu entkommen, ziehen die Sinti, die "Kinder des Windes", in Kondominiumswohnungen - wenn sie überhaupt die Chance dazu erhalten - ihrer Wohnkultur entspricht dies nicht. Erstmals in Südtirol berücksichtigt nun der Plan eines neuen Wohnareals die Bedürfnisse einer Sinti-Familie und bringt sie mit jenen ihrer Nachbarn in Einklang: Gemeinsam mit der 30-köpfigen Familie Gabrielli in Bozen plant Fondazione Michelucci, ein Florenzer Team aus Architekten und Soziologen, 10 Einheiten aus Holz beim neuen Stadtteil Firmian, mit je ca. 45 m² Wohnfläche, Bad und einstellbarem Wohnwagen. "Hier mischt sich unsere Kultur mit der tirolerischen und italienischen", sagt Radames Gabrielli, dessen Familie seit zirka 30 Jahren in der Bozner Reschenstraße wohnt. Auf den begrenzten 1.300 m² ist auch ein Gemeinschaftsraum vorgesehen, als Unterrichtsraum für Musik: Die Gabriellis sind seit Generationen Musiker, Radames Gabrielli, Präsident des Vereins Nevo Drom, verdient sein Geld etwa als Mitglied der Gruppe "U sinto" neben seiner Tätigkeit als Nachtwächter. Das Projekt ist italienweit eines der ersten, das auf diese Weise mit Sinti realisiert wird, sagt der Architekt Massimo Colombo. Info: Tel. 055 597149, www.michelucci.it - bs

Frauen

Akademie-Gespräche: Vom Dasein mit dem Windschutzscheiben-Blick

"Windschutzscheiben-Blick" nennt die Soziologin Barbara Duden die Art von Wahrnehmung, die auf einen Punkt in der Zukunft ausgerichtet ist und die Gegenwart vorbei gleiten lässt. Gespannt starrt man dorthin, wo man noch nicht angekommen ist. Für Frauen sei dies heute zur Gewohnheit geworden. Frauen, denen nichts fehlt, werden oft zu risiko-verängstigten Patientinnen, lassen sich von Ärzten die Zukunftschancen ihres kommenden Kindes berechnen, wollen alles über ihr Krebsrisiko wissen. Der verantwortungsbewusste Klient im Gesundheitssystem, der seine Optionen kennt und seine Chancen optimal managt, ist zu allermeist eine Frau. Szenerien für ein Mehr an Autonomie, Freiheit und Selbstbestimmung entwirft Barbara Duden mit den Teilnehmerinnen ihres Seminars am 15. September um 14 Uhr im Interkulturellen Frauenzentrum am Bozner Pfarrplatz. Sie referiert zum Thema "Vom Verlust der Sinne - Vom Dasein mit dem Windschutzscheibenblick". Info: Tel. 0471 411180, frauenbuero@provinz.bz.it - mm

Un reddito piĂą alto per le donne passa attraverso l'istruzione

A parità di istruzione, le donne guadagnano meno degli uomini. Il reddito da lavoro personale di una donna è inferiore del 17 per cento rispetto a quello di un uomo. E' quanto emerge da uno studio sulla distribuzione del reddito condotto dall'Istituto per la promozione dei lavoratori, in collaborazione con l'ASTAT. Mentre per gli uomini la laurea frutta un reddito dell'86 per cento superiore a quello di una persona con licenza elementare, per le donne questa differenza è del 47 per cento. Sono comunque in aumento le donne con un elevato tasso di scolarizzazione e le donne che scelgono di lavorare pur in presenza di figli. In vista di una femminilizzazione del mercato del lavoro, i curatori dello studio prevedono un incremento di richiesta dei servizi all'infanzia. Ma occorrerà investire soprattutto su innovazione e orientamento scolastico per giungere alle qualifiche elevate con redditi più alti e rivedere i criteri di misurazione del bisogno - attraverso il redditometro - per ottenere i sussidi pubblici. Info: tel. 0471 061952, www.afi-ipl.org - mm

Maßnahmen für die Frauenbeschäftigung

Frauen sollen in Zukunft besonders gefördert werden, besonders durch Maßnahmen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Das sieht der neue Mehrjahresplan für die Beschäftigungspolitik vor, den die Landesarbeitskommission gemeinsam mit dem Arbeitsförderungsinstitut ausarbeitet. "Es geht um die Umsetzung von Maßnahmen die schon erarbeitet worden sind", sagt der Helmuth Sinn, Direktor der Landesabteilung Arbeit, "als auch um neue, wie zum Beispiel neue Arbeitsformen, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen." Dazu gehört auch die Stärkung von Kindertagesstätten, Kindergärten in Fabriken, Tagesmütterdiensten. Ende Oktober wird sich die Landesarbeitskommission wieder treffen, um ein Konzept zu erarbeiten, das als Basis für den Entwurf der Beschäftigungspolitik fungieren soll, der der Landesregierung präsentiert wird. Info: Tel. 0471 412700, Arbeit-Lavoro@provinz.bz.it - mm

Männer

Männerinitiative will festen Sitz und ein Beratungsnetz fürs Pustertal aufbauen

Seit viertem September ist das MIP-Telefon wieder aktiv, die Telefonlinie der Männerinitiative Pustertal, montags von 19 bis 21 Uhr. Eine Gruppe von engagierten Männern bietet das Gespräch in Lebens- und Beziehungsfragen, Trennungs- und Scheidungssituationen an. Auch persönlich, "unter Männern", können Interessierte sich austauschen, montags um die selbe Zeit im Brunecker Sozial-Zentrum TRAYA, und dort ist auch die Sozial- und Rechtsberatung zusammen mit ASDI, Zentrum für Getrennte/Geschiedene und Familienmediation jeden dritten Mittwoch im Monat ab 15.30 aktiv. Die MIP bemüht sich nun um einen festen Sitz im Pustertal und möchte Juristen, Psychologen und Mediziner dauerhaft in ihre Tätigkeit einbeziehen. Es soll ein verlässliches und kompetentes Beratungsnetz für Männer entstehen. Für den 27.10. plant sie den Vortrag "Freizeitsport: Erholung oder Stress?" mit dem Sportmediziner Max Regele. Info: MIP-Tel. 0474 555848, info@biwep.it - bs

Menschen mit Behinderung

Conferenza internazionale su buone prassi per l'integrazione e inclusione

Una caratteristica comune dei ragazzi a rischio di esclusione dal sistema educativo, perché non riescono nel sistema educativo classico - e da questo non ottengono il titolo, il lavoro - è il loro funzionamento cognitivo deficitario. Questo processo di apprendimento può essere potenziato da una stimolazione cognitiva adeguata, associata ad un'educazione inclusiva. Ciò significa che, accanto alle conoscenze di base e allo sviluppo delle abilità motorie ed emotive, il bambino con difficoltà di apprendimento ha la possibilità di imparare insieme a tutti gli altri bambini. E questo avviene quando l'insegnante possiede le giuste competenze per "integrare" i bambini disabili. A questo tema sarà dedicata la Conferenza internazionale promossa dal progetto di rete europea Inclues, in programma a Roma dal 22 al 23 settembre. Alcuni partner che hanno lavorato insieme nel campo dell'educazione inclusiva hanno elaborato materiali e metodi innovativi, buone prassi che la rete Inclues si propone di far conoscere. Info: tel. 06 36733394, www.inclues.org - mm

"Un disabile per volontario: perché no?": un progetto della Regione Marche

Da beneficiario delle attività di volontariato a risorsa per tutti: un cambiamento di prospettiva che può avvenire non solo in base alla volontà del disabile, ma anche da quella del mondo che lo circonda. Per promuovere l'integrazione sociale delle persone disabili l'Assessorato alla Salute e alle Politiche sociali della Regione Marche, attraverso il Centro di ricerca e documentazione sulla disabilità, ha sostenuto un progetto del Centro servizi volontariato: una rete che coinvolge associazioni di volontariato, organizzazioni che rappresentano i disabili e familiari, l'Azienda sanitaria unica regionale. Verrà presentata il 21 settembre, a Palazzo Raffaello, ad Ancona. Anche le scuole secondarie avranno l'opportunità di programmare ed attivare stage per studenti disabili presso le associazioni di volontariato, ampliando così la propria offerta formativa. E proprio per le associazioni il progetto potrà valere come occasione per valutare il proprio operato, ridefinendo il rapporto con il disabile, non più come destinatario di servizi ma come persona attiva. Info: tel. 071 8064150, crrdd@regione.marche.it - mm

Migration

Gute Aussichten? Neues Kontingent an Haushaltskräften im Herbst "wahrscheinlich"

Südtiroler Familien und Haushalte, die vor dem 21. Juli Ansuchen auf Pflege- oder Haushaltskräfte aus den Nicht-EU-Ländern gestellt haben, dürfen darauf hoffen, dass sie heuer doch noch berücksichtigt werden, darunter auch jene, die bei der Vergabe des ersten Kontingents im Frühjahr durch den Rost gefallen sind. Unabhängig vom im Juli angekündigten "Decreto flussi bis" plane das Ministerium in Rom ein weiteres Kontigent an Arbeitskräften speziell für den Haushalts- und Pflegebereich freizustellen, voraussichtlich im Oktober, teilt Christine Pichler mit, Mitglied der Landesarbeitskommission und Mitarbeiterin der Gewerkschaft AGB/CGIL. Das für Südtirol ursprünglich vorgesehene Kontingent von 225 Haushalts- und Pflegekräften sei im Frühjahr im Nu aufgebraucht worden, und rund 100 Ansuchen von Haushalten blieben bisher unbeantwortet. Durch die Maßnahme der Regierung könnten viele Familien Italiens das Arbeitsverhältnis mit Nicht-EU-Bürger/innen in Ordnung bringen und Schwarzarbeit würde sich in diesem Bereich entscheidend verringern. Info: Tel. 0473 203412, www.cgil-agb.it - bs

Integration und Schule: Landesregierung ĂĽber Sprachunterricht fĂĽr Einwanderer-Kinder

Expert/innen der Schulämter aller drei Südtiroler Sprachgruppen hatten ein Konzept für den Sprachunterricht von Einwanderer-Kindern entwickelt, und dieses liegt der Landesregierung schon seit Längerem vor. Die Kinder sollten laut Konzept einen Teil ihrer Schulzeit, aber höchstens 50 Prozent, in einem sogenannten Sprachzentrum verbringen, den Rest aber in ihren Klassen zusammen mit den anderen Schüler/innen - nur so könne man Integration fördern und Segregation vermeiden, hatte Landesrat Otto Saurer dazu gesagt. Landeshauptmann Durnwalder stellte kürzlich das Konzept in Frage und schlug vor, dass Kinder, die während des Schuljahres nach Südtirol kommen, erst die Landessprachen in einem der Zentren erlernen müssten, bevor sie eingeschult werden dürften, um die restliche Klasse nicht aufzuhalten. Das hieße, dass diese Kinder dem normalen Schulbetrieb eine beträchtliche Zeit fern wären. Bedenken äußerten das Schulamt und auch Landesrat Saurer: "Eltern haben das Recht, ihre Kinder in die Schule einzuschreiben." Das Thema wird in den nächsten Sitzungen der Landesregierung behandelt. Infos über das Konzept: Tel. 0471 417510, SA.Schulamt@schule.suedtirol.it - bs

Generationen

Un convegno sui giovani altoatesini in condizioni di disagio

Il progetto Equal Going è stato ideato per promuovere l'inserimento nella vita attiva dei giovani, specialmente se si trovano in condizioni di disagio. In un convegno in programma a Bolzano il 26 settembre, a Palazzo Widmann, verrà ora approfondita la situazione sociale e lavorativa dei 15-24enni. Verranno affrontate le cause di disagio e proposti nuovi servizi integrati per i giovani, anche attraverso un confronto internazionale. I lavori si basano su un'indagine condotta sui giovani altoatesini e su un'indagine che considera un panel di imprese che valutano le proprie esperienze nei confronti dell'accoglimento dei giovani. Due spunti emersi dalle indagini: uno riguarda l'opportunità di consolidare una politica per i flussi migratori e il secondo concerne il rafforzamento di una politica sociale per giovani che non sono più sulla strada della piena integrazione, ma non hanno ancora imboccato la strada della devianza. Equal Going è un'iniziativa progettata da Arciragazzi, Assoimprenditori Alto Adige, BBJ Consult, Fontes, Kantea e Jugend Info Giovani. Info: Tel. 0471 323648, bonagura@arci-uisp.it - bs

Kinder und Jugend

Ein Ticket nach Finnland - Aktion 2 fĂĽr benachteiligte Jugendliche

Finnland, das ist ein langer Winter, das sind Elche, Rentiere, Mitternachtssonne. Für eine der beiden Südtiroler Jugendlichen, die sich heuer an der Aktion 2 des Europäischen Freiwilligendienstes beteiligten, ist es noch mehr: Sie arbeitet in Finnland in einem englischen Kindergarten mit, sammelt dabei Lebenserfahrung, vielleicht klärt sich ihr Berufswunsch. Eine weitere Südtirolerin kam gerade aus Liechtenstein zurück, ihr freiwilliges Arbeitsfeld war dort ein Jugendzentrum. Gedacht ist Aktion 2 vor allem für benachteiligte Jugendliche, "die bisher nicht viele Chancen im Leben hatten", sagt Franca De Pasquale, die im Amt für Jugendarbeit das EU-Projekt koordiniert. Bis zu einem Jahr dürfen die Jugendlichen in einer ONLUS-Organisation innerhalb der EU mitarbeiten, sie erhalten Taschengeld, Unterkunft, Verpflegung. Ein/e Tutor/in ist als Ansprechspartner für sie da. Aktion 2 ist für alle Jugendlichen, auch für schwer benachteiligte, offen. Infos: Tel. 0471 413378, www.jugendfuereuropa.de/programm/europfreiw/langfristige - bs

DAI 06/07 – druckfrisch!

DAI, der Schüler/innenkalender in Deutsch, Italienisch, Ladinisch und Englisch ist neu erschienen, und wieder haben Oberschüler/innen aller drei Sprachgruppen für die neue Ausgabe zusammengearbeitet. "Fliegen" ist diesmal angesagt: Eine Spur von Höhen-Flügen verschiedenster Art zieht durch den Kalender, es gibt dazu Bilder und Texte von Jugendlichen, außerdem Fotos von Schulprojekten, nützliche Adressen und Links zu Webseiten von allen drei Sprachräumen, Auszüge der "Schülercharta". Für Jugendliche, die sich ehrenamtlich engagieren, ist der Kalender gratis. Herausgegeben wird er vom Amt für Jugendarbeit für die deutsche und ladinische Sprachgruppe in Zusammenarbeit mit dem italienischen Amt für Jugendarbeit und dem deutschen, italienischen und ladinischen Schulamt. Info: Tel. 0471 413370, gerda.gius@provinz.bz.it - bs

Deutsche, italienische und ladinische Jugendarbeiter/innen gemeinsam auf Bildungreise

Für Jugendleiter/innen aller drei Sprachgruppen organisieren das Amt für Jugendarbeit, das "Ufficio Servizio Giovani" und das Jugendamt der Gemeinde Bozen eine Studienreise nach Bregenz und Dornbirn. Dort werden sich die Jugendarbeiter/innen neue Impulse von Einrichtungen holen, die viel Erfahrung mit interkultureller und geschlechtsspezifischer Jugendarbeit haben: Sie besuchen etwa ein türkisches Jugendzentrum in Dornbirn, das Mädchenzentrum Amazone und das Jugendzentrum Between, ein von Vorarlbergern und eingewanderten jugendlichen besuchtes Jugend- und Kulturzentrum. Die Studienfahrt findet vom 05. bis 06. Oktober statt, anmelden kann man sich noch bis 15. September im Amt für Jugendarbeit, Tel. 0471 413375, jugendarbeit@provinz.bz.it - bs

Familie

MultiplikatorInnenausbildung vom FamilienbĂĽro und KVW veranstaltet

Liebe, Achtung, Kooperation, Struktur und Förderung – auf diese fünf Säulen baut die Elternschulung "Starke Eltern – Starke Kinder", die das Familienbüro gemeinsam mit dem KVW organisiert. Ziel der Elternkurse ist es, das Selbstvertrauen der Eltern als Erzieher zu stärken und die Kommunikation in der Familie zu verbessern. Das Konzept der MultiplikatorInnenenausbildung wurde in Finnland entwickelt und die Inhalte basieren auf kommunikationstheoretischen und familientherapeutischen Konzeptionen. Wer an den MultiplikatorInnenenkursen teilnehmen möchte, sollte über eine pädagogischer/psychologischer Grundqualifikation verfügen und Erfahrung in der Erwachsenenbildung haben. Die erfolgreiche Teilnahme an der Schulung wird mit einem Zertifikat bestätigt, das dazu berechtigt, Elternkurse nach den vorgegebenen Standards anzubieten. Der Kurs für MultiplikatorInnen läuft vom 5. bis 7. Oktober, im KVW "treff.bildung", Otto-Huber-Straße 64 in Meran. Info: Tel. 0471 413381, gudrun.schmid@provinz.bz.it - mm

Partys zum kreativen Sparen um Finanzen vorzuplanen

Mit Sparpartys und Vorträgen das Thema Geld, Verschuldung und Konsumrausch offen diskutieren und Lösungen anbieten: Familien und Einzelpersonen, die eine Sparparty veranstalten möchten, können sich ab jetzt an die Verbraucherzentrale und Kvw wenden, die Sparpartys gestalten. Eine Art Spartreffen, bei denen sich mehrere Familien und Einzelpersonen mit den richtigen Umgang mit Geld beschäftigen und von SparberaterInnen Tipps zum kreativen Sparen erhalten. Es zeigte sich bei den Gesprächen, dass es alles andere als einfach ist, Wünsche und Kaufabsichten zurückzustellen. Hier hilft eine gezielte Finanzplanung im voraus, die alle finanziellen Bewegungen im Auge hat. Familien und Einzelpersonen, die eine Sparparty veranstalten möchten, können sich an den Koordinator der Sparberatung in der Verbraucherzentrale in Bozen, Hans Schölzhorn, wenden, der montags und freitags erreichbar ist. Info: Tel. 0471 329387 oder 339 3672009, info@bauhans.com - mm

Starke Eltern, starke Kinder im Mittelpunkt des KFS-Familienkongresses

Ist es normal, dass die Beziehung zu Geschwistern von Liebe und Rivalität begleitet ist? Wie findet man die Zeit, gemeinsame Bräuche und Rituale zu pflegen? Fragen von Eltern und Themen zu Familie werden beim dritten Familienkongress des Katholischen Familienverbandes, der am 28. Oktober stattfindet, in Vorträgen und auch in parallel laufenden Kurzreferaten vertieft. Viel Raum wird Erziehung, Schule und Motivation zum Lernen aber auch Familien-Management gewidmet. Auch Werte spielen eine wichtige Rolle: Eltern wünschen sich, dass Kinder aufrichtig, hilfsbereit und tolerant heranwachsen. Doch wenn Erwachsene nur über Werte reden, statt sie vorzuleben, kann die Zukunft nicht lebenswert aussehen. Der KFS-Familienkongress findet im Haus der Familie in Lichtenstern am Ritten statt. Info: Tel. 0471 974778, info@familienverband.it - mm

Una Family Card a misura di famiglia con almeno quattro figli

Non solo biglietto ridotto per l'entrata a musei, manifestazioni culturali o impianti sportivi, ma anche sconti sul pane fresco, frutta e verdura; sui libri di testo si può arrivare ad una riduzione del 10 per cento, del 15 sui vocabolari. E' quanto offre la "Family Card", messa a punto dal Comune di Bergamo per le famiglie con almeno quattro figli. Non è escluso un ampiamento in futuro anche alle famiglie con tre figli. Anche sui mezzi di trasporto pubblico i vantaggi sono notevoli. Tra le prime città d'Italia, a Bergamo e nei 28 comuni che la circondano, i bambini e le bambine dal metro di altezza (sotto questa misura circolano già gratuitamente) fino al compimento degli undici anni, possono circolare su tutti i mezzi del trasporto pubblico a titolo gratuito, se sono in possesso della Junior B-Card. Info: tel. 035 399025-021, www.comune.bergamo.it - mm

Senior/innen

Betreutes Wohnen in Bozen: bis 31. Oktober ansuchen - "Aber Familie ist nicht ersetzbar"

Von ersten September bis 31. Oktober dürfen Bozner Senior/innen bei der Gemeinde um die Aufnahme in eine der betreuten Wohnungen in der Vintlerstraße ansuchen, und gegen Ende des Jahres sind die Wohnungen dann einzugsbereit. Senior/innen, die noch selbständig sind, können dort autonom wohnen und die Dienste des Altenpflegezentrums des Sprengels unkompliziert in Anspruch nehmen, die ins Parterre des selben Gebäudes ziehen werden: Hauspflege, Fußpflege, Mensa, Freizeitangebote. Auch die Figur des "sozialen Hausmeisters", der die Kontakte zu den Senior/innen aufrecht hält, ihre Bedürfnisse wahrnimmt, ist schon nominiert. Vor allem für jene älteren Menschen sind die Wohnungen im Zentrum der Stadt gedacht, die wenig soziale Kontakte haben oder nicht senioren-gerechte Wohnungen wohnen. "Das Angebot ist gut, aber wir müssen uns bewusst sein, dass betreutes Wohnen nicht alle Probleme von alten Menschen lösen kann", sagt Ulrike Pichler, Direktorin des Wohnbau-Amts der Gemeinde. "Die öffentliche Hand kann die Familie nicht ersetzen. Leider nehmen die Fälle zu, in denen Familienmitglieder alles an die Dienste delegieren, und über den Zustand ihrer älteren Verwandten gar nicht mehr Bescheid wissen." Info: Amt für geförderten Wohnbau, Tel. 0471 997912, www.gemeinde.bozen.it - bs

Sexualität in der Altenpflege - Ein Ausbildungsmodul in Buchform

"Sexualität in der Pflege alter Menschen wird auch heute noch oft tabuisiert, im Heimbereich mehr als in anderen Bereichen des Lebens", sagt das Kuratorium Deutscher Altenhilfe. In den Ausbildungen finde das Thema nach wie vor wenig Beachtung, dabei seien besonders die Pflegekräfte mit der Sexualität der Pflegebedürftigen konfrontiert und müssten sich auch mit ihrer eigenen auseinandersetzen. Das KDA veröffentlichte vor kurzem ein Ausbildungsmodul zum Thema in Buchform. Meudt, Dorothea: Sexualität in der Pflege alter Menschen. Ein Ausbildungsmodul für die Altenpflege, Köln 2006. Info: www.kda.de - bs

Gesundheit und Wohlbefinden

Logoterapia: un approccio globale nei confronti del malato psichico

La logoterapia ha contribuito nel tempo a riumanizzare la psicoterapia ponendo l'attenzione a fenomeni prima sottostimati, quelli propriamente umani come il bisogno di significato, il senso dell'esistenza, i valori, la libertà personale. I campi di applicazione della logoterapia oggi si sono ampliati, dalla nevrosi alle devianze sociali, dall'assistenza alle sofferenze ineliminabili alle malatie psichiche. E proprio nell'assistenza alle persone con disagi psichici la logoterapia assumerà un peso maggiore anche in Alto Adige. L'accordo raggiunto tra i rappresentanti del Silea (associazione di logoterapia e analisi esistenziale) e l'assessore provinciale alla Sanità Richard Theiner - che punta ad offrire a medici e psicologi percorsi di formazione orientati alla logoterapia - è stato accolto con soddisfazione dalle associazioni "Lichtung" e "Associazione parenti ed amici dei malati psichici". I presidenti Wilhelm Falk e Margit Morini definiscono come "positiva" questa novità perchè permette un "approccio globale alla persona, guardano al suo benessere generale". Info: Silea, tel. 0471 324409, Silea@rolmail.net; Lichtung, tel. 0474 530266, lichtung@dnet.it; Associazione parenti ed amici dei malati psichici, tel. 0471 260303, info@auto-aiuto.it - mm

Restless Legs Syndrom – Die Unruhigen Beine: neu gegründete Selbsthilfegruppe

Beim Restless Legs Syndrom, kurz RLS genannt, leiden die Betroffenen unter äußerst unangenehmen und quälenden Missempfindungen in den Beinen, seltener auch in den Armen. Das extrem unangenehme Gefühl, wie Reißen, Ziehen, Kribbeln und krampfartige Schmerzen, aber auch alles zusammen, lässt die Betroffenen nicht schlafen. Die Symptome können in jedem Alter auftreten – durch eine Schwangerschaft beginnen oder auch ererbt werden – aber auch die Folge einer anderen Erkrankung sein, wie: Eisenmangel, Niereninsuffizienz, Diabetes, Polyneuropathie, rheumatische Erkrankungen, Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom (auch schon bei Kindern) und einige mehr. Es ist auch sehr schwierig, einem Arzt die Symptome des RLS zu beschreiben. Das erste Treffen der neu gegründeten Selbsthilfegruppe findet am Samstag, 7. Oktober 2006 um 14.30 Uhr im Sozial- und Gesundheitssprengel Eggental-Schlern in Kardaun statt. Info: Tel. 0471 312424, info@selbsthilfe.bz.it - mm

Selbsthilfegruppe für Angehörige von Menschen mit ALS (amyotrophe Lateralsklerose)

Die amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist eine schwerwiegende, aber wenig bekannte Erkrankung des zentralen und peripheren Nervensystems, das unsere Muskeln kontrolliert und die Bewegungen steuert. Bei einer ALS Erkrankung kommt es zu Lähmungen, die zunehmend den ganzen Körper erfassen und früher oder später nicht nur den Bewegungsapparat, sondern auch das Sprechen, Schlucken und Atmen beeinträchtigen. Jetzt wird eine neue Gruppe starten. Das erste Treffen der angeleiteten Selbsthilfegruppe ist zum Schnuppern gedacht und findet am Mittwoch, 20. September 2006 um 19.30 im Sozial- und Gesundheitssprengel Eggental-Schlern in Kardaun statt. Info: Frau Mazza, Tel. 0473 231805 oder 338 3370974. - mm

Agenda

Seminare/Kurse/Ausbildung

02.10.06 - 28.02.07 Gewaltprävention & Zivilcourage

Verantwortungsvoll und klug, lebendig und kreativ mit Gewaltsituationen umgehen: ein Lehrgang für SozialarbeiterInnen, ErzieherInnen, Lehrpersonen, MediatorInnen, Fachleute, die eine Spezialisierung in diesem Bereich wünschen. Ort: Meran, Goethestraße 8. Info: KVW - Meran, Tel. 0473 220381, bezirk.meran@kvw.org - mm

07. - 08.10.06 | Sa. - So. Projekt Solidaritätsbesuche

Möchten Sie für ein paar Monate freiwillig in einem sozialen Projekt in einem wirtschaftlich benachteiligten Land mitleben? In diesem Seminar bereiten sich Interessierte auf ihren Solidaritätsbesuch vor. Ort: Brixen, Haus der Solidarität. Weitere Termine: 2. und 3. Dezember. Info: OEW - Organisation für eine solidarische Welt, Tel. 0472 833950, www.oew.org - mm

Vortrag/Tagung

04.10.06 | Mi. "Zwischen Immigration und Integration. Sprachen vermitteln"

Die Teilnahme von ImmigrantInnen am Unterricht stellt für Lehrpersonen und KursleiterInnen eine besondere Herausforderung dar. In der Tagung werden VertreterInnen aus Schule und Weiterbildung über Erfahrungen und Kenntnisse in diesem Bereich berichten. Ort: Bozen, Landesfachschule für Sozialberufe "Hanna Arendt". Zeit: 8.30 Uhr. Info: Amt für Weiterbildung, Tel. 0471 413390, http://www.provinz.bz.it/kulturabteilung/weiterbildung/ - mm

15.09.06 | Ve. Le nuove sfide dei comuni dell'Alto Adige e del Tirolo a GemNova

Politiche dei costi piĂą consapevoli, ammodernamento delle strutture amministrative, rilancio della realtĂ  comunale quale centro di vita economica e sociale del territorio: questo il tema del convegno dell'Eurac. Luogo: Bolzano, via Druso. Ore: 9.30. Info: Tel. 0471 055036, www.gemnova.net - mm

29.09.06 | Ve. Euromediterranea 2006: premio Langer a Ibu Robin Lim

Questa edizione sarà dedicata alla conoscenza del lavoro della destinataria del premio Alexander Langer 2006: Ibu Robin Lim, 49 anni, conosciuta anche come ostetrica dai piedi scalzi, è impegnata a favore di una gravidanza sana, un parto dolce, contro la malnutrizione e la crescente tendenza a medicalizzare l'evento della nascita. Luogo: Bolzano, Sala rappresentanza del Comune, vicolo Gumer. Ore: 17. Info: Fondazione Alexander Langer, Tel. 0471 3000356, www.alexanderlanger.org - mm

27.09.06 | Mi. Familie heute - Stärkung von Elternschaft und Partnerschaft

Die Tagung wird von der Bezirksgemeinschaft Überetsch-Unterland in Zusammenarbeit mit der Autonomen Provinz Südtirol organisiert und wurde von der ESF-Dienststelle gefördert. Ziel ist, neue Handlungsmodelle und neue Wege in der Vernetzung der Dienste zugunsten der Familie aufzuzeigen. Ort: Bozen, Palais Widmann. Zeit: 9 Uhr. Info: Bezirksgemeinschaft Überetsch-Unterland, Tel. 0471 826400, info@bzgue.org - mm

22. - 23.09.06 | Ve.- Sa. Buone prassi per integrazione e inclusione di bambini disabili

La conferenza internazionale sarĂ  dedicata alle buone prassi per una efficace educazione cognitiva ed inclusiva dei bambini disabili o in situazioni di disagio mentale o sociale; verranno messe a fuoco anche le competenze degli insegnanti in questo ambito. Luogo: Istituto universitario Scienze motorie, piazza Lauro de Bosis 15, Roma. Info: tel. 06 36733394, ssis-iusmiusm.it, www.inclues.org - mm

Kultur und Freizeit

09.10.06 | Lu. Incontro con la regista Katarina Peters

Nel film che la regista presenterĂ  si racconta una storia autobiografica di guarigione e d'amore: dall'ictus alla stazione intensiva fino al ritorno a casa, alla ricerca di una nuova quotidianitĂ . Luogo: Bolzano, Filmclub, via Streiter. Ora: 14.30. Info: Sviluppo Personale, Politiche Sociali, Tel. 0471 411515, veruska.stampfer@provincia.bz.it - mm

Verschiedenes

21.09.06 | Do. Welt-Alzheimer-Tag in Lienz

Welt-Alzheimer-Tag in der Arbeiterkammer in Lienz. Ort: Lienz (A). Zeit: 16 Uhr. Eintritt frei. Info: Dachverband der Tiroler Selbsthilfe Vereine, Tel. +43 0664 3856606, www.selbsthilfe-tirol.at - mm

16.09.06 | Sa. Lega per la lotta contro i tumori - 10 passi della speranza

La lega per la lotta contro i tumori invita a percorrere un simbolico cammino di speranza rivolto a tutti i cittadini, con lo scopo di far conoscere le finalitĂ  della Lega, che nel mese di ottobre promuove la 'Campagna Nastro Rosa' per una corretta prevenzione del tumore al seno. Luogo: Bolzano, Piazza Walther. Ore: 10.30. Info: Lega per la lotta contro i tumori, Tel. 0471 402000, info@legatumoribolzano.com - mm