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Newsletter

Newsletter 'social' - Nr. 24|2006 vom 20.12.2006

Die Herausgabe des Newsletter "Social" seitens des Dachverbandes wurde Ende 2010 aus KostengrŁnden eingestellt.
Als Dachverband fŁr Soziales und Gesundheit mit derzeit 46 angeschlossenen Organisationen erlauben wir uns, auf unser Rundschreiben hinzuweisen, welches Łber Aktuelles in den Organisationen, Diensten, Arbeitsgruppen und Gremien des Dachverbandes Auskunft gibt und ca. monatlich erscheint.

Inhalt

Header

Editorial

Panorama

Kommentar

ChancenGleichheit

Frauen

Männer

Menschen mit Behinderung

Migration

Kinder und Jugend

Familie

Senior/innen

Gesundheit und Wohlbefinden

Seminare/Kurse/Ausbildung

Vortrag/Tagung

Kultur und Freizeit

Verschiedenes

Header

Frohe Weihnachten / Auguri per un felice Natale

Die Redaktion wünscht frohe Weihnachten und macht kurz Pause. Die nächste Ausgabe erscheint am 17. Jänner 2007.
La redazione Vi augura un felice Natale. Il prossimo numero uscirà il 17 gennaio 2007. - al

Editorial

Volontariato: punti forti e punti deboli

√ą questo un periodo in cui di associazioni si parla molto sui giornali: dalla Giornata mondiale (05.12) alle raccolte di denaro a favore di progetti, dagli incontri prenatalizi alle anticipazioni per il 2007. Punti forti sono una sempre maggiore coesione tra le realt√† locali pubbliche e private per tavoli di lavoro e iniziative comuni, la presenza di buoni progetti di volontariato e varie offerte di formazione. Un punto debole √® proprio il reperimento di persone interessate al coinvolgimento nel volontariato; infatti a livello locale e nazionale si osserva che, mentre diminuisce il numero di volontari, aumenta il numero delle associazioni. Ci√≤ pu√≤ dipendere dalla difficolt√° nel ricambio generazionale, dalla tendenza a rendersi disponibili per progetti a breve termine, dalla variet√† a volte confusa di offerte di attivazione, dalla volont√† di creare qualcosa di 'nuovo'. Ci rimettono purtroppo settori in cui √® invece urgente trovare buone mani disposte ad aiutare, soprattutto a favore di persone disabili. Giornate come quella del Disabile (03.12) diventano quindi occasione per orientare la nostra attenzione anche verso chi - famiglie, associazioni, servizi - chiedono una mano per integrare la persona disabile in attivit√° di socializzazione e di tempo libero. - st

Panorama

Haushaltsgesetz 2007: 5 Promille gerettet, Versicherungsschutz f√ľr Tagesm√ľtter

Das umkämpfte italienische Haushaltsgesetz 2007 ist verabschiedet worden. Zusammengefasst sechs wichtige Verbesserungen, die u.a. die Südtiroler Senator/innen erreicht haben: 1. Die Familienzulagen insbesondere für kinderreiche Familien wurden angehoben (Abs. 11), die Mittel für Familien erhöht (Abs. 1254) und Maßnahmen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf vorgesehen (Abs. 1258). 2. Für Menschen mit Behinderung wurde ein extra Freibetrag von 1,5 Millionen Euro sei es bei Schenkungen als auch bei Erbschaften erreicht (Abs. 77). 3. Die 5 Promille der Einkommenssteuer können weiterhin in der Steuererklärung für soziale Zwecke bzw. Vereinen gewidmet werden (Abs. 1238). 4. Mit Beginn des nächsten Jahres können Arbeitnehmer/innen entscheiden, ob sie ihre Abfertigungsbeiträge weiterhin im Betrieb lassen oder für die Zusatzvorsorge in die Rentenfonds einzahlen wollen. Für jene, die keine Wahl treffen, fließen die Beiträge automatisch in Rentenfonds, damit sie sich ein zweites Rentenstandbein aufbauen können (Abs. 752). 5. Die Einführung eines eigenen Versicherungsschutzes für Tagesmütter bedeutet einen weiteren Schritt zu deren sozialrechtlichen Anerkennung: Für die Tagesmütter der Autonomen Provinz Bozen konnte eine Rentendeckung bei der INPS erreicht werden (Abs. 795). 6. Die Frist für die Neuordnung der Fürsorgekörperschaften, die die Altersheime verwalten ist auf Dezember 2008 verlängert worden: dadurch können die notwendigen Umwandlungen weiterhin steuerbegünstigt erfolgen (Abs. 338). - al

Wie wird Ehrenamt f√ľr junge Menschen attraktiver? - Arge Alp-Preis 2007

Die Arbeitsgemeinschaft Alpenländer (ARGE ALP) schreibt für 2007 den ARGE ALP-Preis zum Thema "jung, cool und engagiert" aus. Gemeinden, Vereine und Schüler/innen im ARGE ALP-Raum sollen innovative Ideen/Projekte präsentieren, die geeignet sind, junge Menschen für bürgerschaftliches Engagement zu gewinnen. Die besten Projekte werden mit Geldpreisen ausgezeichnet. Schriftliche Einsendungen bis 31. März 2007. Info: Tel. 0471 412210, www.argealp.org - al

Ia Giornata Nazionale per il Sostegno alle Famiglie di Disabili Gravi e Gravissimi

Esiste un Comitato Promotore per il prepensionamento di genitori di disabili gravi e gravissimi ed è stato presentato un Progetto di Legge, nel quale si prevede che l'assistenza familiare ai disabili gravi e gravissimi venga equiparata ai lavori usuranti, con possibilità di accedere ai benefici e alle facilitazioni accordate, in termini di età sia anagrafica che contributiva, ai lavoratori, che svolgono mansioni di maggiore usura (come, per esempio, i lavoratori esposti all'amianto). Il testo del Progetto di Legge sarà pubblicato a breve: http://www.senato.it/leg/15/BGT/Schede/Ddliter/testi/27122_t esti.htm. Per sensibilizzare l'opinione pubblica il Coordinamento delle Famiglie di Disabili Gravi ha deciso di promuovere una grande mobilitazione: il 1 Febbraio 2007 sarà la Ia Giornata Nazionale per il Sostegno alle Famiglie di Disabili Gravi e Gravissimi. Associazioni e sostenitori sono chiamati a mobilitarsi per coinvolgere, informare e organizzare. Info: http://digilander.libero.it/prepensionamento/ - al

UNO beschließt Behindertenkonvention - Ratifizierungsprozess beginnt 2007

Die Generalversammlung der UNO hat am 13. Dezember 2006 die UN-Konvention "zur Förderung und zum Schutz der Rechte und Würde von Menschen mit Behinderungen" beschlossen. Diese Konvention ist das erste größere Menschenrechtsdokument des 21. Jahrhunderts. Sie beinhaltet die soziale Sicht von Behinderung und nicht den medizinischen Defizitblick. Es ist gelungen, behinderte Menschen auf allen Ebenen als Träger/innen unveräußerlicher Menschenrechte zu begreifen. Nun sind die 192 Mitgliedsstaaten der UNO aufgerufen, die Konvention zu ratifizieren. Sobald 20 Staaten dies getan haben, tritt sie in Kraft. Die Ratifizierung soll am 30. März 2007 beginnen. Es kann ein längerer Prozess werden, den behinderte Menschen und ihre Organisationen begleiten und vorantreiben sollten. Info: www.un.org - al

FIABA-Preis f√ľr Beratungsstelle SI-MO

FIABA, Fondo Italiano Abbattimento Barriere Architettoniche (www.fiaba.org) hat heuer zum zweiten Mal den sog. FIABA-Preis verliehen, ein Preis für Einrichtungen, die sich durch ihren Einsatz für den Abbau von architektonischen und kulturellen Barrieren, bzw. für ein barrierefreies Bauen für Alle besonders ausgezeichnet haben. Zu den am 14. Dezember in Bologna ausgezeichneten gehört auch die Südtiroler Beratungs- und Dokumentationsstelle "Si-Mo Sicherheit & Mobilität" deren Hauptziele die Beseitigung und Überwindung von architektonischen Hindernissen und sicheres Wohnen im Alter sind. SI-MO wird im Auftrag der Abteilung Sozialwesen gemeinsam von KVW, Dachverband der Sozialverbände und der Sozialen Genossenschaft independent L. geführt. Info: Tel. 0471 1940144, www.si-mo.it - al

Vom Hinschauen und Wegschauen: Ausstellung in Schloss Ambras, Innsbruck,wirft Fragen auf

Das Bildnis eines behinderten Mannes aus der Kunst- und Wunderkammer in Schloss Ambras bei Innsbruck wirft viele Fragen auf: Welche Rolle hatten behinderte Frauen und Männer im 16. Jahrhundert? Welche Blicke wurden damals auf sie gerichtet? Sind die Blicke auf behinderte Personen heute anders? Wie wollen Behinderte selbst angeschaut werden? Noch bis 30. Juni 2007 läuft eine Ausstellung, die sich diesen Fragen widmet. Sie regt Antworten an, provoziert aber auch neue Fragen. Die Ausstellung nähert sich spielerisch, lehrreich, historisch und künstlerisch an den Umgang mit Darstellungen von Behinderung. Sie ist das Ergebnis eines transdisziplinären Forschungsprojekts des BMUK, bei dem das Kunsthistorische Museum Schloss Ambras, das Institut für Erziehungswissenschaften der Universität Innsbruck, sowie Selbstbestimmt Leben Innsbruck zusammengearbeitet haben. Die Ausstellung ist täglich von 10 bis 17 Uhr zu sehen. Die Ausstellungsräume sind für Rollstuhlfahrer/innen über eine längere Naturweg-Rampe erreichbar. Bei vorheriger Anmeldung ist Schloss Ambras um die Bereitstellung von Unterstützung bemüht. Ein ausführlicher Ausstellungskatalog ist im Buchhandel erhältlich. Info: Schloss Ambras, Tel. +43 1 52524-742, www.khm.at/ambras/ - al

Pflegeeltern sollen k√ľnftig Kindergeld erhalten

Eltern, denen Kinder zur Pflege anvertraut werden, sollen künftig auch für diese Kinder Kindergeld erhalten. Dafür sprach sich die Landesregierung aus. Bisher wird das Kindergeld nur für eigene oder adoptierte Kinder gewährt. In Südtirol leben derzeit an die 250 Kinder in Pflegefamilien. Tel. 800 018796, vorsorge@provinz.bz.it (LPA) - al

S√ľdtirolerinnen beziehen niedrige NISF/INPS-Renten

Durchschnittlich beläuft sich die monatliche Bruttorente der Südtiroler/innen auf 614 Euro und liegt somit deutlich unter dem Durchschnitt in Norditalien (703¬Ä), unter dem im Trentino (648¬Ä) und sogar unter dem auf gesamtstaatlicher Ebene (634¬Ä). Das Arbeitsförderungsinstitut AFI-IPL hat diese neuen Daten veröffentlicht. Wie schon in den vergangenen Jahren sind große Geschlechterunterschiede zu verzeichnen. Bei den Altersrenten (zahlenmäßig am umfangreichsten) ist die Rente einer Frau im Durchschnitt nur halb so hoch wie die eines Mannes. In Südtirol gibt es außerdem 38.651 Renten, die einer Ergänzung bedürfen, um den Mindestbetrag zu erreichen. AFI-Präsident Christian Troger unterstreicht besonders für junge Leute die Notwendigkeit einer Zusatzvorsorge fürs Alter. Info: Tel. 0471 413540, www.afi-ipl.org - al

Caritas: Emergenza sovraindebitamento anche in Alto Adige

Nella nostra provincia la tendenza al sovraindebitamento (una situazione in cui la famiglia ha difficolt√† o non √® pi√Ļ in grado di far fronte a rate o debiti contratti) ha subito un¬íaccelerazione: l¬íanno scorso 1.046 tra persone e famiglie si sono rivolte al Servizio consulenza debitori (quasi il 13% in pi√Ļ dell¬íanno precedente) per chiedere assistenza. I cinque consulenti degli uffici di Bolzano, Merano e Brunico, hanno avuto pi√Ļ di 5500 contatti di consulenza. Info: La sede della Consulenza Debitori di Bolzano si trova in via Museo 50, tel. 0471 301185, mentre le sedi periferiche si trovano a Brunico, in via Paul von Sternbach 6, tel. 0474 413977 e a Merano in via delle Corse 52, tel. 0473 258757. La Caritas offre consulenze anche a Bressanone, Silandro e Chiusa. - al

Lana: Kostenloser monatlicher Beratungsdienst f√ľr Vereine

Vereinsneugründung, Statutenänderung, Geldmittel beschaffen, Reorganisation, Steuer- und Buchhaltungsvorschriften, Jahresabschluss: Jeden dritten Montag im Monat bietet die Marktgemeinde Lana einen kostenlosen Beratungsdienst für Vereine mit dem NPO-Fachmann Moritz Schwienbacher an. Ort: Rathaus Lana, Zimmer 105 im 1. Stock. Zeit: 17-19 Uhr. Nächster Termin ist am Montag, 15. Januar 2007. Anmeldung erwünscht: Tel. 0473 567702, renate.bachmann@gemeinde-lana.bz.it; info@npo-buero.com - al

Verbraucher/innenpreis "Goldenes OK 2006": Bis Ende des Jahres Vorschläge einreichen

Das Rennen um den Verbraucher/innenpreis "Goldenes OK 2006" ist noch offen. Mit diesem symbolischen Preis werden Aktionen im Bereich des Konsumentenschutzes und des fairen Umgangs mit Konsument/innen prämiert, die sowohl für Anbieter/innen als auch für Verbraucher/innen zukunftsweisend sind. Wer Vorschläge für das "Goldene OK 2006" liefern möchte, schickt diese schriftlich an den Vorstand der Verbraucherzentrale Südtirol, Zwölfmalgreiner Straße 2, 39100 Bozen. Annahmeschluss ist der 31. Dezember 2006. Info: Tel. 0471 975597, www.verbraucherzentrale.it (Verbrauchertelegramm der VZS) - al

"Kossovo: il conflitto e la mediazione internazionale"

Venerdì 15 dicembre gli studenti del Master FSE "Mediatori dei Conflitti - Operatori di Pace Internazionali" dell'Università di Bologna, la Formazione Professionale italiana e la Fondazione Alexander Langer hanno organizzato un incontro con Alberto L'Abate, docente di Sociologia dei conflitti e ricerca per la pace all'Università di Firenze e conosciuto per il suo impegno nel movimento nonviolento. Nella sua lezione a Bolzano ha fatto un'introduzione storico-politica al conflitto in Kossovo e riflettuto sulle esperienze di mediazione internazionale in questo contesto. Ha descritto le attività della "Campagna Kossovo per la nonviolenza e la riconciliazione" volta a sostenere e far conoscere la resistenza nonviolenta in Kossovo per evitare l'isolamento della popolazione e a fare pressione sulla politica italiana tramite interrogazioni parlamentari e appelli. - al

Jahresbericht zu Rassismus und Fremdenfeindlichkeit

Der Jahresbericht der Europäischen Stelle zur Beobachtung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit (EUMC) ist ein Versuch, die unterschiedlichen europäischen Ansätze dazu darzustellen. Der europaweite Bericht liegt auf englisch, französisch und in einer deutschen Zusammenfassung vor. Er besteht aus einer vergleichenden Darstellung aller 25 Mitgliedstaaten und ist ein wichtiges Zeichen, dass sich die EU der Bedrohung durch Rassismus und der Notwendigkeit seiner Bekämpfung bewusst ist. Info: http://eumc.europa.eu/eumc/ - al

"Historischer Schritt": UNO beschließt Kontrolle des internationalen Waffenhandels

Menschen könnten weltweit künftig besser vor bewaffneter Gewalt geschützt sein. Die UN-Vollversammlung stimmte Ende Oktober einer Resolution zur Kontrolle des internationalen Waffenhandels zu. Damit sollen Rüstungsgeschäfte unter Strafe gestellt werden, die gegen die Charta der Vereinten Nationen oder die Genfer Konventionen verstoßen, Waffentransfers also, die zu Kriegsverbrechen und Menschenrechtsverletzungen führen oder die Armut verstärken. Für das Abkommen stimmten 139 UNO-Mitglieder, es gab nur eine Gegenstimme (USA) und 24 Enthaltungen. Mathias John, Rüstungsexperte von Amnesty International (AI) Deutschland, bezeichnete das klare Votum als "historische Chance, das verbindliche Waffenhandelsabkommen zu realisieren". Die Arbeit am Abkommen beginnt im nächsten Frühjahr, rund drei Jahre nach dem Start der weltweiten Kampagne "Waffen unter Kontrolle!" von AI, der Hilfsorganisation Oxfam und IANSA, dem internationalen Aktionsbündnis gegen Kleinwaffen. Info: www2.amnesty.de - bs

Kommentar bearbeitet von alexander.larch@social.bz.it

Leserbrief - Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung hat an Wert verloren

Sehr geehrte Redaktion!
Bezugnehmend auf die Einleitung im Newsletter 23/2006 vom 06.12.06 "Vermisst: Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung" unterbreite ich Ihnen nachstehend meine Meinung dazu. Es hat italienweit einen Tag des "Down-Syndroms" mit anderem Datum gegeben. Dieser wurde direkt von den betroffenen Familien vorverlegt und somit hat der 3. Dezember entschieden an Wichtigkeit bzw. Wert verloren. Schade!! Ein festgelegter Tag, einmal im Jahr für ALLE wäre sicherlich wirksamer und es könnte mehr Aufmerksamkeit erzielt werden. - Gertrud Calenzani, AEB - Arbeitskreis Eltern Behinderter, Tel. 0471 289100, www.a-eb.net - al

Leserbrief - Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung: Keine Reaktion der Medien

Liebe Redaktion,
die Lebenshilfe hat anlässlich des 3. Dezember den heurigen Lebenshilfe-Kalender mit Bildern von behinderten Künstlern an alle Redaktionen geschickt mit dem Hinweis, dass auch Menschen mit Behinderung Erstaunliches schaffen, wenn sie die geeignete Unterstützung erfahren. Leider hat keine Redaktion unsere Pressemitteilung veröffentlicht, da hilft auch scheinbar keine Tagung "Soziales Kommunizieren". Vielleicht könnt ihr eure Kollegen von Presse, Rundfunk und Fernsehen in einem Schreiben darauf hinweisen, dass sie solche Presseaussendungen - noch dazu anlässlich eines Welttages - berücksichtigen sollten. Wir versuchen jetzt in einem 2. Anlauf den Kalender bekannt zu machen. Übrigens: In der Lebenshilfe kann man ihn kostenlos abholen. Mit freundlichen Grüßen, Wolfgang Obwexer, Lebenshilfe Südtirol - Alto Adige, Tel. 0471 062501, info@lebenshilfe.it - al

ChancenGleichheit

EU: Neuer Informationsfilm zu Anti-Diskriminierungspolitik

Auf der Website der Europäischen Kommission zu Anti-Diskriminierung ist jetzt eine neue, 10-minütige audiovisuelle Präsentation des Aktionsprogramms der EU in englischer, französischer und deutscher Sprache zu sehen. Das Video verschafft einen Überblick über Ziele und Aktivitäten des Programms der letzten fünf Jahre und hebt Organisationen hervor, die dabei eine aktive Rolle gespielt haben: http://ec.europa.eu/employment_social/fundamental_rights/movie/film_de.htm - bs

EU gibt kein Geld mehr f√ľr Diskriminierungen

Der Titel der Verordnung klingt zwar kompliziert, doch die Regelungen mit denen in der EU Diskriminierungen verhindert werden sollen, sind dafür um so klarer. Die "Verordnung (EG) Nr. 1083/2006 des Rates vom 11. Juli 2006 mit allgemeinen Bestimmungen über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, den Europäischen Sozialfonds und den Kohäsionsfonds und zur Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 1260/1999" sieht in Artikel 16 unter "Gleichstellung von Männern und Frauen und Nichtdiskriminierung" vor: "Die Mitgliedsstaaten und die Kommission treffen die erforderlichen Maßnahmen gegen jede Form der Diskriminierung aufgrund des Geschlechts, der Rasse oder ethnischen Herkunft, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Ausrichtung auf den verschiedenen Stufen der Durchführung der Fondstätigkeiten und insbesondere in Bezug auf den Zugang zu den Fonds. Insbesondere der Zugang für Behinderte ist eines der Kriterien, die bei der Festlegung der aus Mitteln der Fonds ko-finanzierten Vorhaben sowie auf den verschiedenen Stufen der Durchführung zu beachten sind." Info: www.consilium.europa.eu - al

Initiativen des Landesbeirates f√ľr Chancengleichheit zum Jahr der Chancengleichheit

Anlässlich des Europäischen Jahres der Chancengleichheit für Alle 2007 wird in Zusammenarbeit mit den Gleichstellungsrätinnen und der Abteilung Arbeit eine Sensibilisierungskampagne zum Thema Chancengleichheit zwischen Frau und Mann in der Arbeitswelt durchgeführt. Es soll auf mögliche Diskriminierungen am Arbeitsplatz aufmerksam gemacht werden um mögliche Antidiskriminierungsmaßnahmen aufzuzeigen. Geplant ist eine Tagung, wie betroffene Frauen sich zur Wehr setzten können. Info: Tel. 0471 411180, frauenbuero@provinz.bz.it - mm

Prominente Roma-Aktivisten sprechen √ľber 10 Jahre Arbeit f√ľr Roma-Rechte in Europa

Das Europäische Roma-Rechtszentrum (ERRC) beobachtet die Lage der Roma in Europa und gewährt Hilfe bei Menschenrechtsverletzungen. Vor kurzem veröffentlichte es eine Publikation über seine 10-jährige Arbeit. "In den letzten Jahren sind in vielen Staaten Organisationen für Roma-Rechte entstanden, und die Selbstvertretung der Roma findet in einigen Ländern zum ersten Mal in anerkanntem Rahmen statt. Auch die Medienarbeit von Roma entwickelte sich", sagte Andr√†s Bir√≤ von ERRC. In Ungarn gibt es zum Beispiel ein Roma-Presse-Zentrum: Roma-Hochschulabsolventen erhalten journalistisches Training und schreiben für Ungarns Medien. Seither berichten diese über Diskriminierungen, vorher kamen Roma in den Zeitungen nur in Zusammenhang mit Armut, Kriminalität und Kultur vor. In Italien sind die Roma noch immer nicht als ethnische Minderheit anerkannt, und Italien wurde heuer vom Europäischen Kommitee für Menschenrechte einer ausgrenzenden Wohnpolitik beschuldigt: Dort leben Roma vor allem auf "Nomadenplätzen", ohne Kontakt zur übrigen Bevölkerung, haben kaum Zugang zu Wohnungen, obwohl die meisten Roma keine Nomaden mehr sind. Info: http://www.errc.org/cikk.php?cikk=2707 - bs

Frauen

"Girls' Power": come le ragazze desiderano diventare donne

Prosegue il progetto giovanile della città di Bolzano "Girls' Power". Nata per coinvolgere ragazze giovani dando loro la possibilità di essere protagoniste nella costruzione di percorsi che sviluppino il loro essere donne, l'iniziativa si svilupperà ora in sei progetti: creazione di un parco all'aperto per ragazze, incontri periodici in centri giovanili, corso di autodifesa fisica e verbale, centro sportivo per ragazze e incontri tra ragazze autoctone e straniere. Proprio questo gruppo si è incontrato il 6 dicembre al centro Papperlapapp a Bolzano. Ragazze a partire dai 14 anni di diverse provenienze hanno partecipato all'incontro per conoscersi ed organizzare insieme attività. Obiettivo di questa iniziativa è di favorire l'integrazione delle giovani straniere. Info: tel. 0471 997459, ufficio.giovani@comune.bolzano.it - mm

Männer

Bildungszentrum Frankenberg formt "Traummänner"

Kochen, Wäsche waschen, Staubsaugen etc.: Ein Mann sollte auch im Haushalt fit sein. Die Fachschule für Hauswirtschaft Frankenberg/Tisens bietet im Jänner 2007 den Kurs "Hausmann/Traummann" an. Die Referentinnen Renate Kofler, Birgit Laimer und Wilma Tonner haben die Aufgabe übernommen, aus den Teilnehmern Hausmänner zu formen, und zwar am Montag, 8., Mittwoch, 10., und Freitag, 12. Jänner 2007 jeweils von 19.00 bis 23.00 Uhr. Anmeldung/Info: Bildungszentrum Frankenberg, Tel. 0473 920962, fs-frankenberg@schule.suedtirol.it - al

Menschen mit Behinderung

Erhebung architektonischer Barrieren im Meraner Stadtzentrum

Die Soziale Genossenschaft independent L. wurde von der Gemeinde Meran beauftragt, die architektonischen Barrieren im Stadtzentrum zu erheben. Die Erhebung beschränkt sich auf urbanistische Aspekte. Untersucht auf ihre Zugänglichkeit für Menschen mit Behinderung werden Fußgängerwege, Gehsteige, Straßenübergänge, Fußgängerampeln, sowie die Haltestellen der öffentlichen Verkehrsmittel (Busse) und die für Menschen mit Behinderung reservierten Autoabstellplätze. "Das ursprünglich eingereichte Projekt wäre viel umfangreicher gewesen", bedauert Enzo Dellantonio, Direktor von independent L., "aber auch wenn es in der Finanzierung nicht mehr vorgesehen ist, werden wir trotzdem versuchen etwa die Zugänglichkeit zu den öffentlichen Gebäuden mitzuerheben und auf unserer Webseite 'Südtirol für Alle' zu veröffentlichen." Info: Tel. 0473 200397, www.independent.it - al

Theaterst√ľck "Schmetterlinge im Bauch/Come le farfalle nella pancia"

Am 14. Jänner 2007, um 17.00 Uhr wird im Waltherhaus Bozen das Theaterstück "Schmetterlinge im Bauch/Come le farfalle nella pancia" aufgeführt. Im Stück wirken 7 jugendliche Mitglieder der Lebenshilfe mit. Das Theater wird zweisprachig sein, wie die Mitwirkenden auch. Der Regisseur ist Antonio Vigan√≤. Er hat zuletzt im Rahmen der Tagung "Soziales kommunizieren" das Theaterstück "Esuberi" aufgeführt. Info: Landesverband Lebenshilfe, Tel. 0471 062501, info@lebenshilfe.it - al

Digitale Volltextbibliothek BIDOK "√ľbersetzt" schwierige Texte in "leichte Sprache"

"BIDOK" (Behinderten-Integration und Dokumentation) ist ein Internet-Projekt zum Thema integrative Pädagogik am Institut für Erziehungswissenschaften der Universität Innsbruck. Hauptaufgabe des Projekts ist die Aufarbeitung fachspezifischer Artikel im Bereich integrativer Pädagogik in einer Internet-Volltextbibliothek. Die virtuelle Bibliothek ist insofern einzigartig in ihrem Fachbereich, da vollständige Texte (und nicht nur Titel oder Teilauszüge) im Internet zur Verfügung gestellt werden. Besonders interessant ist die Möglichkeit, dass Texte auch in leichter Sprache "übersetzt" und veröffentlicht werden. Damit werden wichtige Informationen auch für Menschen mit Lernschwierigkeiten leichter zugänglich. Info: Tel. +43 512 5074038, http://bidok.uibk.ac.at - al

Migration

Pulsmesser und Speckkn√∂del: Ausbildung in Hauspflege f√ľr Migrantinnen in Meran

Für 12 ausländische Frauen organisiert die Sozialgenossenschaft independent L. in Meran eine Ausbildung in Hauspflege für behinderte oder alte Menschen. Der ESF-Kurs wird von Februar 2007 bis voraussichtlich Juli dauern, und bis zu vier mal wöchentlich statt finden. Inhalte sind neben Pflege auch die Sprache, Informatik, Internet. Die Teilnehmerinnen werden auch über die sozialen und sanitären Dienste informiert, und drittes Element ist die Integration der Pflegerinnen in Südtirol: Sie werden die einheimische Kultur kennen lernen, dazu gehört etwa auch die Südtiroler Küche, Rezepte, die sie für ihre Arbeit in den Haushalten brauchen. Info: Tel. 0473 200397, info@independent.it - bs

Schwimmen f√ľr muslimische M√§dchen oder"Weltcome": Familienarbeit f√ľr Migranten, Bruneck

"Wir müssen Jugendlichen der zweiten Generation das Gefühl geben hier in Südtirol wirklich dazuzugehören", sagt Edina Nonn, Mitarbeiterin des Sozialsprengels Bruneck. "Ihre Integration ist aber nur dann möglich, wenn auch ihre Eltern damit einverstanden sind." Der Sozialsprengel Bruneck setzt daher seit drei Jahren auf Familienarbeit mit Migranten, koordiniert das Projekt "Weltcome", in dem auch der deutsche und der italienische Schulsprengel mitarbeiten. Es gibt Initiativen mit einheimischen Bürgern, etwa Mütter-Treffs, "Mama lernt Deutsch", Arbeit auf Spielplätzen, Hausaufgabenbetreuung, interreligiöses Beten, das heuer mit einem Fest endete, an dem 250 Menschen teilnahmen. Andere Projekte sind speziell für Migrantenkinder gedacht: "Erfolgreich ist der kostenlose Eislaufkurs, ein Dauerbrenner in Bruneck als Wintersportgebiet. Und ab Jänner startet erstmals "Turnen für Mama und Kind", so Nonn. Zum zweiten Mal findet nächsten Frühling Mädchenschwimmen im Trayah-Schwimmbad statt, an dem auch muslimische Mädchen teilnehmen werden. Info: Tel. 0474 555548, 348 7774826, email1.bzgbru@gvcc.net - bs

Junge Einwanderer in S√ľdtirol - Studie jetzt in Buchform erh√§ltlich

Die Studie "Junge Einwanderer in Südtirol" ist jetzt als Publikation erhältlich. Ausländische Jugendliche zeigten sich in den im letzten Jahr vorgestellten Befragungen großteils einverstanden mit dem Leben in Südtirol. Zum Beispiel gaben nur 12 % der ausländischen Schüler/innen an, die Schule nicht zu mögen. "Die bescheidenen Anzeichen von Unzufriedenheit beziehen sich vor allem auf den etwas geschlossenen Provinzcharakter und auf die Härte des Klimas. (...) Über eine gewisse Isolation klagen jedoch vor allem die Mädchen (64 % davon gegenüber 31 % Jungen), besonders jene pakistanischer Herkunft", lauten Zusammenfassungen der Untersuchung. Sie ist in der Landesbeobachtungsstelle zur Einwanderung erhältlich. Info: Tel. 0471 414435, beobachtungsstelle.einwanderung@provinz.bz.it - bs

Mädchen aller Länder, trefft euch! Neuer interkulturelle Mädchentreff in Bozen

Eine kleine Gruppe engagierter Mädchen organisiert in Bozen einen interkulturellen Treff für Mädchen ab 14 Jahren. Plauderraum, Ideenkajüte, Amüsierecke ist der Mädchenraum im Jugendzentrum Papperlapapp: Ungestörtes Kennenlernen, sich austauschen. Das nächste Mal treffen die Mädchen sich am Mittwoch, 20. Dezember, und am 17. Jänner, jeweils um 15 Uhr. Danach finden die Treffen alle zwei Wochen statt. Mädchen aus Pakistan und dem Irak waren die ersten Besucherinnen der neuen Initiative, Jugendliche, die ihre Zeit sonst hauptsächlich mit ihren Familien in den Wohnungen verbringen, wie sie sagten. Das Projekt ist aus einer Ideenwerkstatt für Mädchen der Stadt Bozen entstanden (girl's power). "Ausländische Jungen sind in den Jugendzentren bereits präsent, Mädchen weniger. Für die Mädchen sind eigene Räume eine Chance Freundinnen zu finden, sich ein soziales Netz aufzubauen", sagt Katja Rossetto, die das Projekt in der Gemeinde Bozen begleitet. Info: Tel. 0471 997459, katja.rossetto@gemeinde.bozen.it - bs

Lilli Gruber a Bolzano: Riflessioni per facilitare l'inserimento sociale di immigrati

L¬í11 settembre 2001, dopo il feroce attacco dei terroristi islamici, l¬íAmerica ha ricevuto la solidariet√† di tutto il mondo. Cinque anni pi√Ļ tardi, dopo le guerre in Afghanistan e in Iraq, gli Stati Uniti si sono attirati da pi√Ļ parti diffidenza e ostilit√†. Ma cosa c¬í√® dietro agli slogan e ai pregiudizi? Cosa pensano e cosa credono gli americani? Cosa √® cambiato in questi cinque anni? Per scoprirlo, Lilli Gruber attraversa il Paese da est a ovest e incontra politici, accademici, economisti, attivisti dei diritti umani, innovatori, giornalisti, petrolieri, predicatori e gente comune. Non si pu√≤ capire il mondo senza esaminare da vicino il grande laboratorio dove si prepara il futuro. Lilli Gruber il 21 dicembre 2006 alle ore 17.30 all'Universit√† di Bolzano presenter√† il suo libro "America anno zero"; il libro ci pu√≤ essere di aiuto per la comprensione dell¬íesplosiva realt√† mediorientale e le contraddizioni, i fermenti, le inquietudini di una superpotenza aggressiva e assediata. - Reinhard Gunsch

Generationen

Kinder und Jugend

Pflegeanvertrauung Minderjähriger: Zeitraum von zwei Jahren ist zu kurz

Manchmal müssen Kinder und Jugendliche aus ihrer Ursprungsfamilie herausgenommen werden, etwa bei Gewalt, Missbrauch oder anderen großen Problemen. Dann nimmt eine Pflegefamilie oft vorübergehend diese Kinder auf. Über Probleme und Konflikte, die in dieser Sitation entstehen, diskutierten vor kurzem Mitarbeiter der Sozialdienste, des Jugendgerichts, der Staatsanwaltschaft und des Landesamtes für Familie, Frau und Jugend. Kritisch standen alle Beteiligten einem neuen staatlichen Gesetz gegenüber, das die Zeit der Pflegeanvertrauung auf 24 Monate begrenzt: In dieser kurzen Zeit ließen sich gravierende familiäre Probleme selten lösen. Diskutiert wurde unter anderem auch, wie die wichtigen und manchmal heiklen Zusammentreffen der Jugendlichen mit ihren Eltern organisiert werden können, und über Richtlinien, die feststellen lassen, ob sich die Großeltern als Pflegefamilie eignen. Info: Amt für Familie, Frau und Jugend, Tel. 0471 411580, Familie.Frau-Jugend@provinz.bz.it - bs

Land des Adlers - Neues Buch f√ľr die Arbeit mit jungen Migrant/innen

Wussten Sie schon, dass Albanien auf albanisch "Shqiperi" heißt, das bedeutet "Land des Adlers"? Oder dass in China jeder lieber fünf Minuten zu früh kommt als zwei zu spät, und dass in Pakistan die Schulpflicht bis zur 10. Klasse geht? Ein neues Buch über die Welt aus verschiedenen Blickwinkeln hat kürzlich das deutsche Pädagogische Institut herausgegeben, ein Buch für Pädagog/innen, die mit Kindern mit Migrationshintergrund arbeiten. Es heißt "Mit vielen Augen sehen - Einblicke in eigene und fremde Kulturen". Info: Tel. 0471 951689, herta.goller@schule.suedtirol.it. - bs

Bozen: "Fachplan Kleinkinder 0 - 3" genehmigt

Der Bozner Gemeinderat hat am 09. November den "Fachplan für Kleinkinder" genehmigt, der von der Stadträtin für Sozialpolitik und Chancengleichheit, Patrizia Trincanato eingebracht worden war. Der Fachplan wurde vom Amt für Familie, Frau und Jugend ausgearbeitet und ist einer der acht Pläne zu acht Bereichen des Sozialplans für Lebensqualität in der Stadt Bozen. Info: Tel. 0471 997 406, www.gemeinde.bozen.it - bs

Incentivare il volontariato giovanile con "Java"

Si chiama 'Java' il nuovo progetto che il Distretto Sociale di Laives propone per incentivare il volontariato giovanile (si rivolge infatti a ragazzi dai 13 ai 18 anni) collaudato positivamente in Valle di Isarco. In pratica i giovani che partecipano a questa iniziativa, mettono a disposizione qualche ora del loro tempo libero, facendo volontariato presso vari enti e associazioni. In cambio ottengono dei punti registrati sulla 'Membercard'(uno per ogni ora prestata). A Vipiteno, dove questa iniziativa è già avviata, con un punto si può avere un biglietto di ingresso al cinema, con 2 alla piscina oppure ad una corsa di taxi e così di seguito. Info: tel. 0471 594939, silvia.bovo@bzgue.org - al

Familie

Buone prassi a sostegno della famiglia raccolte in un libro

Dai nuovi modi di gestire i tempi e gli spazi della scuola a Bolzano ai micronidi di Torino, dai voucher per la conciliazione dei tempi casa-lavoro delle donne in Friuli Venezia Giulia fino al Consiglio delle famiglie di Trento: esempi di buone prassi a sostegno della famiglia raccolte in una pubblicazione dell'Osservatorio nazionale sulla famiglia. Circa le buoni prassi aziendali, il volume segnala l'esperienza degli orari flessibili, il part-time e il telelavoro sperimentati da varie aziende e il caso della Bracco spa, una multinazionale con sede anche a Milano che offre ai suoi dipendenti un servizio di assistenza sociale in orario di lavoro, informazioni durante l'assenza per maternità, vacanze gratuite per i figli dei dipendenti e un servizio di assistenza domiciliare agli anziani, gratuita e per 14 giorni, che comprende la possibilità di rivolgersi a medico, infermiere, operatore socio-sanitario e badante. L'intento è stato quello di svolgere un'analisi, insieme teorica e metodologica, di casi "esemplari" nei servizi alle famiglie, al fine di poter sostenere una loro intelligente diffusione, con gli opportuni adattamenti ai contesti locali. Info: www.osservatorionazionalefamiglie.it/content/view/341/146/ - mm

Omnibusgesetz: Betriebliche Kinderbetreuung soll geregelt werden

Einmal jährlich legt die Landesregierung dem Landtag einen Entwurf für ein Omnibusgesetz vor, in dem kleinere Abänderungen bestehender Gesetze zusammengefasst werden. Der vor kurzem ausgearbeitete Entwurf sieht auch vor, die betriebliche Kinderbetreuung zu regeln. Die drei Pilotprojekte der betrieblichen Kindertagesstätten in Bozen, Leifers und Brixen sollen zu einem allgemeinen Modell für Südtirol werden. Betriebe, die eigene Kinder-Tagesstätten einrichten oder für ihre Mitarbeiter Plätze in bereits bestehenden Tagesstätten reservieren, sollen vom Land unterstützt werden, mit höchstens einem Drittel der Ausgaben. Den Rest teilen sich Gemeinden und Unternehmen. Die Landesregierung genehmigt das Omnibusgesetz vorraussichtlich noch dieses Jahr und dann kommt es in den Landtag. Info: Generaldirektion Landesregierung, Tel. 0471 412030, www.provinz.bz.it/ressorts/generaldirektion - bs

Per un'armonizzazione dei servizi all'infanzia

La richiesta di assistenza ai bambini da 0 a 3 anni - asili nido, strutture private come microstrutture e asili nido aziendali, Tagesmutter - √® in costante aumento. Il numero di posti per 100 bambini da 0 a 3 anni, dal 1998 al 2004, √® raddoppiato. Per raggiungere l'obiettivo fissato per il 2008 di 12,5 posti per 100 bambini e di 15 posti entro il 2015, come prevede il Piano sociale provinciale, occorrono ancora molti sforzi. Intanto, il Tavolo di coordinamento tra la Ripartizione Politiche sociali, Consorzio dei Comuni e rappresentanti di alcuni comuni, "ha portato i suoi risultati positivi", spiega il direttore dell'Ufficio Famiglia, donna e giovent√Ļ Eugenio Bizzotto. Da affrontare ora c'√® il nodo dei criteri di accreditamento e l'armonizzazione della compartecipazione ai costi da parte della famiglia. "Il servizio Tagesmutter per esempio non beneficia di agevolazione tariffaria", dice Bizzotto, "e per la famiglia rappresenta un onere maggiore a parit√† di servizio, se lo si confronta con gli altri". Info: tel. 0471 411580, eugenio.bizzotto@provincia.bz.it - mm

Senior/innen

Psychische Gesundheit im Alter: Kontakt zur Familie senkt Depressionsrisiko

Eine neue Studie des Wiener Instituts für Demographie befasst sich mit dem Einfluss von Kindern und Partnerschaft auf die seelische Gesundheit von Senioren. Ältere Menschen mit wenig Kontakt zu ihren Kindern (seltener als einmal in der Woche), sind eher von Depressionen betroffen als der Durchschnitt. Keinen Einfluss hat laut Studie aber die räumliche Nähe zu den Kindern. Interessant ist auch, dass Ältere, die mit einem ihrer Kinder im Haushalt leben, ein höheres Depressionsniveau haben, als andere Senioren. Hier nehmen die Forscher allerdings gesundheitliche Probleme als Grund dafür an, dass diese Älteren mit ihren Kindern zusammen leben. Auch eine Partnerschaft schütze vor Depressionen, sogar stärker als Elternschaft oder die Kontakthäufigkeit zu den Kindern. Die Studie zeigt große Unterschiede in den EU-Ländern: Senior/innen in Italien, Spanien und Frankreich haben ein sehr hohes Depressionsniveau, jene in Dänemark das niedrigste, Deutschland und Österreich liegen im Mittelfeld. Die Studie umfasst Personen, die weder berufstätig noch arbeitslos sind, um den Einfluss der Erwerbstätigkeit auszuschließen. Info: www.demografische-forschung.org - bs

Ambulant betreute Wohngruppen: Arbeitshilfe f√ľr Initiatoren

Auf der Suche nach zeitgemäßen Wohnformen für hilfe- und pflegebedürftige ältere Menschen rücken seit geraumer Zeit Wohnformen in den Blick, bei denen Senior/innen in kleinen Gruppen in einem gemeinsamen Haushalt zusammenleben und von Betreuungskräften unterstützt werden. Modelle dazu gibt es seit einigen Jahren schon in Schweden, den Niederlanden, Frankreich, der Schweiz, Deutschland. In der Praxis sei dieses Wohnkonzept von Projekt- und Begriffsvielfalt gekennzeichnet und um es umzusetzen "braucht es viel Erfahrungswissen", schreibt das Kuratorium Deutscher Altenarbeit. Heuer hat das Kuratorium eine neue Arbeitshilfe für Initiatoren betreuter Wohngemeinschaften herausgegeben hat, und in Deutschland soll eine Plattform entstehen, die über Chancen dieses Wohnkonzepts informiert und Entwicklungen vorantreibt. Info: www.kda.de/files/wohnen/2006-08-07Band6_amb_WG.pdf - bs

Piano di settore anziani a Bolzano

In dieci anni la popolazione anziana over 64 di Bolzano è passata da 18 a 21mila. Gli anziani soli sono aumentati in quattro anni del 7 per cento. Sono alcuni dati contenuti nel Piano di settore anziani, elaborato dall'Ufficio Pianificazione sociale del Comune di Bolzano. Il Piano si articola in tre distinte parti: analisi dei dati socio demografici, analisi dei servizi e progetti. In tutto 22 schede che corrispondono a progetti che segneranno l'agenda degli interventi in favore della popolazione anziana. Visto l'aumento dei casi di demenza si investirà su prevenzione primaria e secondaria e quindi sulla modifica degli stili di vita e dei fattori di rischio per la salute. Interventi e servizi adeguati devono supportare la famiglia che cura l'anziano in casa. L'alloggio protetto rappresenta un tipo di accoglienza innovativa per autosufficienti e parzialmente non autosufficienti. Importante anche l'accoglienza temporanea in strutture residenziali per il "sollievo" della famiglia. Cresce la richiesta di assistenza a domicilio, ma occorre anche una maggiore integrazione socio-sanitaria. Info: tel. 0471 997465, www.comune.bolzano.it - mm

Fotoessays √ľber Frauen im Alter

Hanna Battisti unterrichtet an der Landesfachschule für Sozialberufe in Bozen; sie bereitet junge Menschen auf die Betreuung alter Menschen vor. Seit vielen Jahren beschäftigt sie sich mit künstlerischer Fotografie, insbesondere mit Porträts. Im Fotoband "Herbst der Frauen" (Folio 2006) beschäftigt sie sich mit dem Älterwerden. Es sind rund 20 Frauencharaktere, die sie uns näher bringt ¬Ė die ehemalige Wirtin, die Klosterfrau, die Künstlerin, die Kauffrau, die Bäuerin. Battisti porträtiert jede Frau in verschiedenen Situationen ihres vertrauten, alltäglichen Lebensumfelds oder stellt sie in einen Zusammenhang von Bildbezügen, der die Wünsche und Erzählungen der Frauen widerspiegelt. Am 15. Dezember wurde das Buch in der Mittelpunktsbibliothek Überetsch in St. Michael/Eppan vorgestellt. Eine Fotoausstellung ist dort bis 15. Januar 2007 zu sehen. Info: www.folioverlag.com - al

Gesundheit und Wohlbefinden

Erziehung zur Gesundheit: Bis 31. Jänner um Beiträge ansuchen!

Organisationen, die im kommenden Jahr in der Gesundheitsförderung oder -erziehung tätig sind, können für ihre Initiativen Beiträge des Landes erhalten. Unterstützt werden etwa Gesundheitstage oder -wochen, Seminare, Vorträge oder Kongresse, deren Zwecke nicht gewinnorientiert sind. Ansuchen kann man noch bis 31. Jänner. Info: Landesamt für Hygiene und öffentliche Gesundheit, Tel. 0471 411752, www.provinz.bz.it/gesundheitswesen/2306/formulare_d.htm - bs

Agenda

Seminare/Kurse/Ausbildung

Ab Januar 2007: Sozio-sanit√§rer Grundkurs f√ľr Freiwillige in Meran

Der Verein Avulss (Vereinigung für die freiwillige Hilfe im sozialen und sanitären Dienst) organisiert einen Grundkurs, der vom 15.01 bis 17.03 2007 abgehalten wird. Ziel des Projektes ist es nicht nur Mitgliedern, sondern auch allen Interessierten, die bereit sind in sanitären Strukturen oder zu Hause Kranke zu pflegen, neben der psychologischen Vorbereitung, auch medizinische Kenntnisse zu vermitteln. Ort: Meran, Bürgersaal, Otto-Huber-Str. 8 Termine: von 19.30 bis 21.30 Uhr, zweimal wöchentlich, insgesamt 18 Treffen. Info/Einschreibung: Tel. 0471 972692, Tel. 0473 222728, tirello@rolmail.net - al

26.01.07 | Ven. > Auto mutuo aiuto: Come trovare nuovi participianti?

Workshop tematico: Come trovare nuovi partecipanti per un gruppo di auto mutuo aiuto? Per persone, che operano in un gruppo di auto mutuo aiuto. Luogo: Centro Parrocchiale, Bolzano. Ore: 15-18. Info: Servizio per gruppi di auto-mutuo aiuto, tel. 0471 312424, ma-sh.social-bz.net - bs

08. - 09. 02.07 | Do. > Die eigene Gesundheit fördern im Pflegeberuf

Der Pflegeberuf birgt vielfältige Anforderungen, bedeutet persönliche Herausforderung und verlangt deshalb gut für sich zu sorgen. In diesem Seminar lernen Sie Ihre Leistungsfähigkeit und Gesundheit langfristig zu erhalten. Info: Cusanus Akademie, Tel. 0472 832204, info@cusanus.bz.it - bs

01.+08.+14.02.07 | Corso "Disabilità e Diritti", Padova

HandyLex.org organizza un Percorso di aggiornamento per operatori sociali, da titolo "Disabilit√† e Diritti", (Padova, 1, 8, 14 febbraio 2007). Iscrizione entro il 10 gennaio 2007. Nel sito www.handylex.org √® possibile scaricare il programma del corso e i relativi moduli per l¬íiscrizione. Info: Centro per la documentazione legislativa ¬Ė HandyLex.org, tel. 049 8022188, cdl@handylex.org - al

08. - 09.03.07 | Do. > Projektmanagement in sozialen Organisationen

Der Kurs richtet sich an Personen, die im Sozialbereich tätig sind, Projektleiter/innen und Projektmitarbeiter/innen. Ort: Brixen, Cusanus Akademie Zeit: 9 - 17 Uhr. Weitere Termine: 04. + 18. + 19.04.2007, 23.05.2007, 11.06.2007, 12.06.2007. Info: Tel. 0472 832204, www.cusanus.bz.it - al

28. - 29.03.07 | Mi. > Das 1 x 1 der √Ėffentlichkeits- und Pressearbeit

Der Kurs richtet sich an Führungskräfte, Mitarbeiter/innen und Mitglieder von Vereinen, Verbänden, Unternehmer/innen und Interessierte. Ort: Brixen, Cusanus Akademie. Zeit: 9 - 17 Uhr.Info: Tel. 0472 832204, www.cusanus.bz.it - al

Vortrag/Tagung

08.01.07 | Mo. > Fachplan Bereich Behinderung

Der Landesfachplan im Bereich Behinderung wird in den Bezirken vorgestellt: am 08.01.2007 (14:30 Uhr in Neumarkt, Raatssaal; am 10.01.2007 (14:30 Uhr) in Sterzing, Sozialzentrum Fugger; am 12.01.2007 (9:00 Uhr) im Sozialbetrieb Bozen; am 15.01.2007 (14:30) in Brixen, Seeburgweg 10. Info: Abteilung Sozialwesen, Tel. 0471 411520, www.provinz.bz.it/sozialwesen - al

Kultur und Freizeit

03.01.07 | Mi. > TV Regenbogen: Biografiearbeit mit Senior/innen

Ältere Menschen erinnern sich, reflektieren und erzählen: Die Sendung Regenbogen berichtet im Jänner über die Biografiearbeit der Dienststelle für Altenarbeit des KVW und in einem zweiten Beitrag über einen Musikkapellmeister aus Leidenschaft. RAI Sender Bozen, 20.20 Uhr. Wiederholung am 05.01., 18 Uhr. - bs

09.01.07 | Di.> Radio - Die im Dunkeln sieht man nicht: Sexueller Missbrauch, Prävention

"Lieben Sie Kinder mehr, als Ihnen lieb ist?" Mit diesem ungewöhnlichen Slogan starten Wissenschaftler an der Berliner Charit√© einen ungewöhnlichen Versuch: sie wollen potenzielle Sexualstraftäter therapieren, deren sexuelle Neigung auf Kinder ausgerichtet ist. Eine Sendung über Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch. Von Hannes Doblhofer. Radio Ö1, Dimensionen. Zeit: 19:05 Uhr.Info: http://oe1.orf.at - al

15.01.07 | Mo. > Radio: Biofeedback -durch Selbstwahrnehmung Körperfunktionen regulieren

Biofeedback ist ein Therapiekonzept, das die Selbstwahrnehmung fördert und zeigt, wie der menschliche Organismus auf Stress, Angst, auch Freude durch Veränderung des Herzschlags, der Atmung, der Muskelspannung, der Temperatur in den Gliedmaßen und des Hautwiderstandes reagiert. Durch Biofeedback lernt man diese unbewusst ablaufenden Funktionen zu beeinflussen. Bei Kindern eignet sich Biofeedback besonders gut in der Stressbewältigung sowie in der Behandlung von Schmerzen und Traumatisierungen. Darüber hinaus belegen Untersuchungen, dass mit Biofeedback hyperaktiven Kindern gut geholfen werden kann. Radio Ö1. Zeit: 19:05 Uhr. Info: http://oe1.orf.at - al

20.01.07 | Sa.> Ball "UNGEHINDERT - BEHINDERT" in Innsbruck

Gemeinsam veranstalten verschiedene Tiroler Behindertenvereine wieder den Ball "Ungehindert Behindert". Der Ball ist mittlerweile fixer Bestandteil des Innsbrucker Ballkalenders. Behindertenfreundlichkeit und Zugänglichkeit sind exemplarisch: Übersetzung in Gebärdensprache, Blindenleitsystem, Speise- und Getränkekarten werden in Blindenschrift gedruckt. Dies alles dient der Sensibilisierung der Ballgäste. Ort: Innsbrucker Stadtsäle. Saaleinlass ab 19:30 Uhr. Info: Tel. +43 5224 55638, www.tafie-il.at - al

Verschiedenes

22.12.06 | Ve. > Coopservizi - festa di natale

Incontro natalizio alle ore 11.30 presso la sede di Coopservizi. Luogo: Bolzano, Piazza Mazzini 50-56. Info: tel. 0471 067100, info@legacoopbund.coop - al

05.01.07 | Fr. > SHG Schmetterlinge: Malgruppe f√ľr Personen nach Krebs

Einmal in der Woche sich drei Stunden der Malerei hingeben. Ein Teil der Bilder wird den beiden Pustertaler Krankenhäusern zur Verfügung gestellt, sie werden aber auch bei Ausstellungen im In- und Ausland zu sehen sein. Interessierte können jederzeit in die Gruppe einsteigen. Ort: GRAIN, Bruneck. Zeit: bis Juni 2007, jeweils freitags von 14-17 Uhr. Info: GRAIN, Tel. 0474 555819, www.grain-bz.org - al

09.01.07 | Di. > SHG Silberband: Selbsthilfegruppen f√ľr Opfer sexuellen Missbrauchs

"Je früher du darüber sprichst, desto geringer sind die Spätfolgen": Die Selbsthilfegruppe für Opfer sexuellen Missbrauchs "Silberband" macht Mut Hemmschwellen zu überwinden und sich mit Menschen mit gleicher Problematik auszutauschen. Ort: Integrierte Volkshochschule grain, Bruneck. Beginn: 18 Uhr. Weiters jeden 3. Dienstag: 30. Jan., 27.Feb., 20. März, 10. Apr., 8. Mai, 29. Mai. 19. Juni. Infos: grain, Tel. 0474 555819, info@grain-bz.org - bs