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Newsletter

Newsletter 'social' - Nr. 2|2007 vom 31.01.2007

Die Herausgabe des Newsletter "Social" seitens des Dachverbandes wurde Ende 2010 aus KostengrŁnden eingestellt.
Als Dachverband fŁr Soziales und Gesundheit mit derzeit 46 angeschlossenen Organisationen erlauben wir uns, auf unser Rundschreiben hinzuweisen, welches Łber Aktuelles in den Organisationen, Diensten, Arbeitsgruppen und Gremien des Dachverbandes Auskunft gibt und ca. monatlich erscheint.

Inhalt

Header

Editorial

Panorama

ChancenGleichheit

Frauen

Menschen mit Behinderung

Migration

Kinder und Jugend

Familie

Senior/innen

Gesundheit und Wohlbefinden

Seminare/Kurse/Ausbildung

Vortrag/Tagung

Kultur und Freizeit

Verschiedenes

Stellenanzeigen

Header

"√úberalterung" ist S√ľdtiroler Unwort des Jahres

Zum Unwort des Jahres 2006 wurde der Begriff "Überalterung" gewählt. Die Sprachstelle im Südtiroler Kulturinstitut schreibt dazu: "Bei den öffentlichen Diskussionen über die Sicherung der Renten auch für die Zukunft und über die notwendige Pflegeversicherung ist häufig von einer "Überalterung der Gesellschaft" die Rede. Dabei wird der Eindruck erweckt, als entstünden die Probleme unserer Zeit durch die Existenz vieler alter Menschen und nicht durch das Ausbleiben von Kindern. In der Fachdiskussion wird bereits auf den treffenderen Ausdruck "Unterjüngung" hingewiesen. Das Wort "Überalterung" ist also ungerecht den älteren Menschen gegenüber, es verschleiert die eigentlichen Probleme unserer Gesellschaft und lenkt das Augenmerk der öffentlichen Diskussion wohl auch ab von dem, was tatsächlich erforderlich wäre, beispielsweise Maßnahmen zur Anhebung der Geburtenrate und eine verbesserte Familien- und Zuwanderungspolitik." Info: www.suedtiroler.kulturinstitut.org - al

Editorial

Die demografische Entwicklung darf nicht zur Diskriminierung alter Menschen f√ľhren

Die demografische Entwicklung unserer Gesellschaft zwingt uns dazu, uns mit der Zukunft des Alterns auseinanderzusetzen. Es braucht Lösungen, wie in Zukunft trotz knapper finanzieller und personeller Ressourcen weiterhin ein hoher Standard für alte, bzw. hilfebedürftige und pflegebedürftige Menschen erhalten werden kann. Dass alle Generationen dabei finanziell tiefer in die Tasche greifen müssen, um die Probleme zu lösen, ist eine unbequeme Wahrheit, die nicht gerne gehört wird. In der aktuellen Diskussion fallen schon mal auch diskriminierende Äußerungen gegenüber dem Alter und alten Menschen. Manches davon passiert unterschwellig, aber wer heute abfällig über die "Altenschwemme", "Überalterung" und eine triste Zukunft redet, vergisst allzu leicht, dass er oder sie eigentlich abschätzig über die eigene Zukunft redet. Wer früher stirbt ist länger tot, ein Film mit diesem Titel lief unlängst im Kino. Wer länger lebt braucht finanzielle Sicherheiten, medizinische und menschliche Versorgung und nicht zuletzt auch Integration ins gesellschaftliche Leben. - Alexander Larch - al

Panorama

Campagna nazionale per il prepensionamento dei familiari con disabili gravi a carico

Equiparare il lavoro di cura nei confronti dei disabili gravi e gravissimi ai lavori usuranti, cio√® consentire il prepensionamento per i lavoratori o lavoratrici con a carico familiari gravemente disabili. E' quanto prevede una proposta di legge presentata alla Camera a dicembre dalla parlamentare Katia Bellillo, proposta che le associazioni che assistono figli disabili sostengono con forza. Si stima infatti che il 91,5 per cento delle persone con disabilit√† vive in famiglia, che si trova ad affrontare difficolt√† economiche e stress psico-fisico. Per chiedere alle istituzioni italiane che questa legge passi al pi√Ļ presto √® stata avviata una raccolta di firme a livello nazionale a sostegno di una petizione popolare. La campagna partir√† il 1 febbraio, in occasione della prima Giornata Nazionale per il Sostegno alle Famiglie di Disabili Gravi e Gravissimi. Anche l'Associazione dei genitori di persone in situazione di handicap dell'Alto Adige (AEB) invita a partecipare alla raccolta di firme. Info: http://digilander.libero.it/prepensionamento - mm

Spitaler: "Initiative ergreifen" - Mehr Mietwohnungen durch Wohnbaugesellschaften

Für Diskussionen sorgen die geplanten Änderungen im Wohnbaugesetz: Die Mietzuschüsse sollen etwa weniger werden und die Mieten der Sozialwohnungen steigen. Die Abteilung Wohnungsbau müsse sparen, sagt dort Direktor Adolf Spitaler. "Das Problem auf dem Südtiroler Wohnungsmarkt ist auf Dauer nicht durch Mietzuschüsse des Landes zu lösen, sondern nur durch eine größere Anzahl an Mietwohnungen. Es gibt in Südtirol einfach zu wenige davon, und dies lässt die Mieten in die Höhe schnellen. Der Bau von Mietwohnungen ist daher die einzige Lösung", ist Spitaler überzeugt, "und zwar durch Wohnbaugesellschaften wie es sie in Österreich und Deutschland gibt: Diese gemeinnützigen Gesellschaften bauen Wohnungen und vermieten sie zur Kostenmiete, die im Vergleich etwas höher ist als der Mietzins des sozialen Wohnbaus in Südtirol, aber niedriger als die des freien Marktes." Es brauche jetzt Initiativen "von unten" solche Gesellschaften in Südtirol zu gründen - die gesetzlichen Voraussetzungen dafür seien gegeben. Auch in Südtirol könne eine Kultur des gemeinnützigen Wohnungsbauens entstehen, dafür müssten aber auch Banken und Wirtschaft als Partner sensibilisiert werden. Info: Tel. 0471 415660, Wohnbau@provincia.bz.it - bs

Haftentlassene: Der schwierige Weg zur√ľck in die Gesellschaft

Vor genau einem halben Jahr trat der Strafnachlass der Regierung Prodi in Kraft. In Bozen öffneten sich die Gefängnistore für 90 Männer, einige davon werden seither vom Dienst Od√≤s (= griechisch "Weg") der Stiftung Odar der Caritas begleitet. "Wir wurden in der Folge des Strafnachlasses insgesamt von 21 Häftlingen kontaktiert. 14 von ihnen haben sich entschieden, mit uns gemeinsam ihren Weg zurück in das 'normale' Leben zu gehen", so der Leiter von Od√≤s Alessandro Pedrotti. "Sie wollen jetzt ein neues Leben beginnen und brauchen dringend Unterstützung dabei, weil sie alleine nicht die Kraft dafür haben." Dies liege besonders am angeknacksten Selbstbewusstsein. Bei dieser Chance für einen Neuanfang brauche es viel Zeit, aber vor allem auch die Unterstützung seitens der jeweiligen Familien, der früheren Freunde und der Gesellschaft insgesamt. Info: Tel. 0471 054080, odos@caritasodar.it - al

14.02.07 | Mi. > Erste S√ľdtiroler Armutskonferenz

Armut ist mehr als der Mangel an ökonomischen Ressourcen. Armut bedeutet immer stärker auch soziale Ausgrenzung, weniger Bildungschancen, mehr Prekarität, letztlich weniger Teilhabe an der Demokratie und geringeres persönliches Wohlbefinden. Phänomene der Armut gibt es in Südtirol wie in anderen entwickelten Sozialsystemen. Wo liegen die Gründe für diese Entwicklungen? Welche Auswirkungen ergeben sich für die lokale Sozialpolitik? Die Südtiroler Armutskonferenz, die auf Anregung der Landesarmutskommission in Kooperation zwischen der Abteilung Sozialwesen und dem AFI-IPL am 14. Februar 2007 durchgeführt wird, soll eine Gelegenheit zur Reflexion darstellen, um das Verständnis des Phänomens Armut zu fördern und Bekämpfungsstrategien auszuarbeiten. Ort: Freie Universität Bozen - Aula Magna. Zeit: 9-17 Uhr. Anmeldung: bis 12.02.2007. Info: Abteilung Sozialwesen, Tel. 0471 442100, sonia.santi@provinz.bz.it - al

Nuovo presidente dell'Agenzia delle onlus:"l'impresa sociale è un'opportunità"

Permettere a fondazioni e onlus di finanziarsi costituendo imprese sociali √® una grande opportunit√† che apre nuovi orizzonti e che √® destinata ad aumentare il lavoro dell'Agenzia per le onlus. Stefano Zamagni, nuovo presidente dell'Agenzia e padre della legge istituiva sulle onlus, la 460/97, √® dell'idea che questo "√® un passaggio obbligato per permettere al terzo settore di crescere", visto che le realt√† pi√Ļ dinamiche si trovano spesso nell'impossibilit√† di aumentare il loro raggio di azione. Si deve invece permettere loro di finanziare le proprie attivit√† con modalit√† nuove e pi√Ļ strutturate. Compito dell'Agenzia √® il monitoraggio, sul territorio italiano, di una "uniforme e corretta osservanza della disciplina legislativa e regolamentare" concernente le onlus, il Terzo Settore e gli enti non commerciali. Info: www.agenziaperleonlus.it - mm

Landesbeirat f√ľr das Sozialwesen genehmigt Landessozialplan 2007-2009

Der Landesbeirat für das Sozialwesen hat den überarbeiteten Entwurf des Landessozialplans einstimmig genehmigt. Positiv hervorgehoben wurde der partizipative Ansatz, der von der Landesabteilung für Sozialwesen bei der Ausarbeitung dieses für den Sozialbereich wichtigen Planungsinstruments gewählt worden ist. Nun kann der Landessozialplan der Landesregierung zur Genehmigung vorgelegt werden. Info: Tel. 0471 411520, Sozialwesen@provinz.bz.it - al

L'Azienda servizi sociali di Bolzano alla Conferenza Europea dei Servizi Sociali 2007

Alla 15a Conferenza Europea dei Servizi sociali in programma a Berlino dal 18 al 20 giugno 2007 sarà presente anche l'Azienda dei servizi sociali di Bolzano. Tra i progetti proposti al comitato organizzatore è stato scelto il Piano di settore per persone senza fissa dimora. Tema scelto per quest'anno sarà "Una opportunità per tutti: la sfida per i servizi socio-sanitari nell'Europa delle diversità". Alla Conferenza, evento importante per coloro i quali sono impegnati nella pianificazione e nell'offerta di servizi sociali, parteciperanno la vicedirettrice dell'Azienda Manuela Gotto e il direttore del Distretto sociale Centro/Piani/Rencio Alberto Conci. Info: tel. 0471 404767, www.aziendasociale.bz.it; www.socialeurope.com - mm

Save Our Social Europe! - conferenza internazionale a Berlino l'1 e 2 marzo 2007

Sempre di pi√Ļ la politica europea pu√≤ influenzare in modo positivo o negativo la vita delle organizzazioni sociali. Ultimamente si manifestano in Europa volont√† politiche che tendono a ridurre lo spazio dell'economia sociale. La rete europea delle organizzazioni sociali "solidar" (www.solidar.org) ha avviato nel 2006 a Vienna la campagna "Save Our Social Europe" (www.soseurope.org). Insieme alla "Arbeiterwohlfahrt Deutschland" solidar quest'anno organizza un'altra manifestazione europea a sostegno dei valori sociali. L'appuntamento √® a Berlino i prossimi 1 e 2 marzo. Chi fosse interessato a partecipare a spese proprie all'evento √® pregato di mettersi in contatto con Klaudia Resch di Legacoopbund: tel. 0471 067125, klaudia.resch@legacoopbund.coop - al

Zusammenarbeit im Sozialbereich zwischen DSS und Gemeinde Bozen

Die in der Vergangenheit bereits gute Zusammenarbeit zwischen der Stadt Bozen und dem Dachverband der Sozialverbände hat nun durch die Unterzeichnung eines Einvernehmensprotokolls auch einen offiziellen Rahmen bekommen. Die Zusammenarbeit betrifft nicht nur den engeren Sozialbereich sondern eine ganze Reihe von Bereichen, die indirekt damit zu tun haben wie die Urbanistik und die Mobilität (architektonische Hindernisse). Durch die engere Zusammenarbeit soll der Austausch von Informationen gefördert werden, es sollen Qualitätskriterien definiert werden und es soll die Rolle des Vereinswesens im Sozialbereich betont und gefördert werden. Das Einvernehmensprotokoll sieht unter anderem die Einrichtung eines Haus des Sozialen vor, welches Bezugspunkt für alle im Sozialbereich Tätigen und für die Bürger/innen auf Stadt- und Landesebene werden soll. Info: Tel. 0471 324667, info@social-bz.net - al

Positivi risultati del progetto "Pronto Fresco"

Trae un primo bilancio positivo il progetto "Pronto Fresco" che prevede il ritiro sistematico delle eccedenze alimentari a Bolzano, per destinarle gratuitamente alle persone pi√Ļ bisognose. Dal 22 settembre 2006 ad oggi, in quattro mesi, sono state raccolte quasi 40 tonnellate di prodotti vari, un importo di oltre 113mila Euro. Otto gli enti assistiti per un totale di 1808 persone. Le associazioni che sostengono persone bisognose, convenzionate con il Banco Alimentare e che aderiscono al progetto sono: La Strada - Der Weg (140 assistiti), Volontarius (170), Puntoliberatutti (22), Centro Aiuto alla Vita (248), Famiglie Affidatarie (115), Societ√† S. Vincenzo De¬íPaoli (868), Centro Relazioni Umane (205), Suore della Carit√† (40). Info: tel. 347 3107109, http://trentinoaltoadige.bancoalimentare.org - al

Hohe Kosten bei Verwaltungsräten in (halb)öffentlichen Gesellschaften - Vorbild Ehrenamt

"'Da die Ehrenamtlichkeit im Vereinsleben in Südtirol eine große Tradition hat, wäre es nahe liegend, diesen Grundsatz auch auf Einrichtungen auszudehnen, welche mit Steuergeldern gespeist werden', schreibt der Unternehmerverband in einer Mitteilung. Mit anderen Worten: Wenn sich Tausende Südtiroler ehrenamtlich in vielen gemeinnützigen Einrichtungen engagieren, dann könnten wohl die politisch ernannten Verwalter in Gesellschaften auch ohne Bezahlung tätig sein." schreibt die Südtiroler Wirtschaftszeitung, Nr. 3 vom 19.01.2007, www.swz.it - al

Kinder-Betreuer/innen f√ľr Sommerferien in Caorle gesucht

Die Caritas sucht für den Sommer kinderfreundliche, volljährige Betreuer/innen in der Kinderferiensiedlung in Caorle. Die Betreuer/innen sind für eine Gruppe von ca. 16-20 Kindern verantwortlich und begleiten sie für 14 Tage (einen Ferienturnus lang). Daneben organisieren sie auch das Freizeitprogramm. Interessenten werden auf diesen Dienst vorbereitet und in Caorle in ihrer Arbeit begleitet. Sie bekommen für ihren Einsatz ein kleines Honorar. Besonders dringend werden Krankenpfleger/innen und Seelsorger (Priester oder Laien) gesucht. Interessierte melden sich bis spätestens 23. März 2007 in der Caritas-Dienststelle "Ferien und Erholung". Info: Tel. 0471 304340, ferien@caritas.bz.it - al

Die Kunst des Vergessens - Clownakademie, Clown-Theater

Der Verein "TIATRO" organisiert zum 3. Mal einen Lehrgang für Clowns. Die Entdeckung des eigenen Clowns "bringt verborgene Fähigkeiten ans Licht, beflügelt den Sinn für Humor, öffnet das Herz und schafft Sensibilität für unterschiedliches Kommunikationsverhalten". Dabei wächst der Mut, ganz alltäglichen Situationen anders zu begegnen. Die Ausbildung richtet sich an Menschen aller Berufsgruppen, die ihre persönlichen und schauspielerischen Fähigkeiten erweitern und die Arbeit des Clowns in sozialen Bereichen umsetzen und anwenden möchten: etwa bei Festen aufzutreten, in Altersheimen, Kindergärten oder im Krankenhaus. Insgesamt sind 12 Wochenendblöcke mit 351 Kursstunden im Zeitraum von September 2007 bis Juni 2008 zu absolvieren. Erste Schnupperseminare finden am 03. + 04. + 24. Februar 2007 im Kulturhaus von Völs statt. Info: Tel. 0471 726023, 335 5725792, info@tiatro.it - al

Banda musicale multietnica: cercasi musicisti

L'Associazione Danzare la Pace, in collaborazione con il Comitato delle Associazioni per la Pace e i Diritti Umani di Rovereto, promuove la costituzione di una Banda Musicale Multietnica che possa accompagnare iniziative, manifestazioni, fiaccolate, nell'ottica di un approccio multiculturale di Educazione alla Pace. Non è necessario essere musicisti provetti. Gli interessati si incontrano il secondo e il quarto mercoledì di ogni mese dalle ore 21 in poi presso il Centro di Educazione Permanente alla Pace, in Via Vicenza 5 a Rovereto. Info: tel. 0464 438198, www.danzarelapace.unimondo.org - al

ChancenGleichheit

Bozen: Sinti und Roma gedenken zusammen mit "Gadje" Verfolgung und Rassismus

"Roma und Sinti nennen in der Öffentlichkeit nicht gerne ihre Toten, damit diese nicht in ihrer Ruhe gestört würden. In ihrem Schweigen über den Völkermord durch die Nazis liegt aber die Aufforderung: 'Ihr müsst darüber sprechen'", sagte Piero Colacicchi von der Vereinigung "OsservAzione" am Gedenkabend für Nazi-Opfer in der Gemeinde Bozen letzten Freitag. Tatsächlich wurde der Völkermord an Roma und Sinti anders als bei den Juden erst 1982 durch Bundeskanzler Helmut Schmidt offiziell anerkannt, Wiedergutmachungen gab es kaum. Der Priester Antonio Reinhard, Sinto, sagte bei der Feier, "wenn du sagst woher du stammst, wehen dir Vorurteile ins Gesicht, egal wie dein Leben aussschaut." Vorurteile streuen aber auf den zurück, der sie hat, darauf wies Radames Gabrielli bei seinem Geschichtsrückblick hin: Er erinnerte unter anderem daran, wie in der Schweiz ab 1926 Kinder systematisch aus Roma und Sinti-Familien gerissen wurden, um sie sesshaft zu machen. Durch das "Hilfswerk für die Kinder der Landstraße" der Stiftung "Pro Juventute" wurden viele in Heimen oder Pflegefamilien untergebracht, andere landeten in psychiatrischen Kliniken, Waisenhäusern und sogar Gefängnissen. Der Kontakt der Eltern zu ihren Kindern wurde streng verhindert. Eine Schätzung von "Pro Juventute" nennt 619 Fälle, die bis 1972 vom Hilfswerk "betreut" wurden. Ein juristischer Artikel dazu: www.mypage.bluewin.ch/thata/thatabludok7.html - bs

Roma-Campo / Gesundheitliche Risiken: Jetzt zweite Untersuchung

"Bisher ist erst untersucht worden, welches Müll-Material sich in der Erde unterhalb der Roma-Siedlung bei Sigmunsdkron befindet", sagt Sozialrätin Patrizia Trincanato zur Situation auf dem Roma-Campo in Bozen. Über eventuelle gesundheitliche Folgen für die Bewohner/innen sage das aber noch nichts aus. Daher brauche es jetzt noch eine zweite, sanitäre Untersuchung, dazu gäbe es ein erstes Treffen am kommenden Montag in der Gemeinde, und Ende März würden dann die lange erwarteten Ergebnisse bekannt gemacht. Im Sommer wurde bei der Siedlung die Untersuchung eingeleitet, da die Abdichtung zur darunter liegenden Mülldeponie nicht mehr den heutigen Normen entspricht. Roma-Familien befürchten daher gesundheitliche Schäden. 70% der Roma bei Firmian sind vollbeschäftigt, viele in Putzunternehmen oder in Fabriken. Es sind seit Generationen sesshafte Roma, und die meisten wünschen sich ein Leben in der Stadt wie andere Bürger auch, finden aber keine bezahlbaren Wohnungen und auf der Wobi-Rangliste liegen sie ganz hinten. Trincanato unterstrich das Ziel der Gemeinde die Campo-Situation aufzulösen. Info: www.gemeinde.bozen.it - bs

Fragenzeichen um Sinti-Standplatz: Gurschler versichert Zusammenarbeit mit den Familien

Anstoss, die Wohnsituation der Sinti in Meran zu überdenken und einen neuen Wohnplatz für sie zu finden, gaben fällige Arbeiten an der Mebo-Schnellstrasse. Jetzt denkt die Gemeinde an einen neuen Siedlungsort, 200 Meter vom jetzigen, illegalen, heruntergekommenen entfernt, im Einzugsgebiet der Etsch. Dieser liegt aber noch näher am Wasser und daher fürchten die Sinti auch hier Gesundheitsschädigung durch Feuchtigkeit, sagt der Sinto Manuel Herzenberg. Davor soll eine Zyklopenmauer schützen, und das Wasserbauamt hat schon ein positives Gutachten erstellt, teilt Sozialstadtrat Alois Gurschler mit. Andere Genehmigungen müssten noch eingeholt werden. Nur 13 Familien hätten auf dem Ort Platz, die anderen zirka 50 Sinti müssten in einem anderen Areal in Meran unterkommen. Kleinere Siedlungen funktonieren oft besser, schützen vor Konflikten, sagen Sozialarbeiter, und sie betonen aber auch, dass man mit den Sinti zusammen deren Wohnort planen müsse, um gute Lösungen zu finden. Stadtrat Gurschler versichert diese Zusammenarbeit. Für den neuen Platz sei eine Führung vorgesehen, teilt er mit. Info: Tel. 0473 250450, gurschler@gemeinde.meran.bz.it - bs

Corso di formazione sul gender mainstreaming

Per garantire maggiore rispetto delle pari opportunità di genere nell'ambito delle attività di progettazione, realizzazione, monitoraggio e valutazione, la Ripartizione Formazione professionale italiana promuove un corso sul gender mainstreaming. Il corso, a partecipazione gratuita, è cofinanziato dal FSE. Il percorso è rivolto a figure professionali impegnate nella programmazione, progettazione, coordinamento operativo, valutazione di azioni o interventi di politica territoriale che influiscano sulle dinamiche del lavoro, formazione, famiglia e conciliazione tra lavoro e famiglia. Il corso prevede 16 ore mensili e si sviluppa in otto mesi di attività. Termine di iscrizione è il 2 febbraio. Info: tel. 0471 261712, elena.morbini@donne-lavoro.bz.it - mm

"OsservAzione" - F√ľr die Rechte von Roma und Sinti in Italien - Gute Webseite

Ein vielfältiges Infoportal über die Situation von Roma und Sinti in Italien pflegt seit 2005 die nationale Vereinigung "OsservAzione". Juristen, Publizisten, Intellektuelle, die die nationale Roma- und Sinti-Politik beobachten und Diskriminierungen aufzeigen. OsservAzione hat sich zum Beispiel dafür stark gemacht, dass die Situation rund um den Roma-Siedlungsplatz auf Sigmundskron auf gesundheitliche Risiken hin untersuchen wird. Info: www.osservazione.org - bs

Frauen

Essere madri in Italia: "Vorrei, ma non posso"

Sei donne su dieci vorrebbero due figli, mentre due donne su dieci ne vorrebbero almeno tre. Nello stesso tempo però, le donne che hanno avuto un primogenito - ben quattro su dieci - hanno escluso l'opportunità di avere il secondo a causa delle scarse possibilità economiche o perché troppo vincolate ai tempi stretti ed agli impegni lavorativi. E' quanto emerge dalla ricerca "Essere madri in Italia", condotta su un campione di circa 50mila madri di bambini iscritti all'anagrafe nel 2003. Questo il quadro disarmante presentato nella seconda edizione della ricerca dell'Istat sul tema "Maternità nel Bel Paese" relativa all'anno 2005. A "causa" della gravidanza una parte delle neo mamme con posto di lavoro è stata licenziata, non ha ottenuto il rinnovo del contratto o è stata costretta, per motivi di conciliazione tra vita familiare e tempi di lavoro, a rinunciare "volontariamente" al proprio impiego. Info: www.istat.it; www.retepariopportunita.it - mm

Donne interessate alla partecipazione pubblica cercasi

Le donne hanno voglia di partecipare alla vita pubblica, di impegnarsi prima come cittadine e poi, eventualmente, anche come rappresentanti politiche. L'obiettivo? Dare il loro apporto "femminile", utile a pensare e progettare politiche per la famiglia, il lavoro, ma anche l'urbanistica e l'ambiente, viste da una prospettiva diversa. Un auspicio emerso nel corso degli incontri di animazione partecipata e Open Space Tecnologie, proposti nel corso del 2006 dalla Rete Donne Lavoro ed ora fatto proprio dalla Commissione Pari opportunit√† del Comune di Bolzano. "L'iniziativa consiste nel creare una banca dati che dia visibilit√† alle competenze trasversali delle donne", spiega Alessandra Merler dell'Ufficio Famiglia, donna e giovent√Ļ del Comune. Saranno proprio queste, in futuro, le candidate a ricoprire posizioni di rilievo nella comunit√† locale e negli organi di rappresentanza dove √® prevista una riserva di genere. Alla banca dati, che verr√† realizzata sul sito del Comune, potranno iscriversi donne che desiderano mettere a disposizione le proprie conoscenze e professionalit√†. Info: tel. 0471 997467, alessandra.merler@comune.bolzano.it - mm

Menschen mit Behinderung

Presentazione catalago e portale su ausili

Marted√¨ 6 febbraio 2007 la cooperativa sociale independent L. presenter√† il progetto finanziato dal Fondo Sociale Europeo "Esposizione permanente di ausili informatici: Creazione di una Banca Dati online di informazione, guida e orientamento sulle tecnologie informatiche d¬íausilio per l'autonomia e l'inclusione sociale delle persone con disabilit√†, rivolta alla formazione di insegnanti e operatori socio-sanitari". Oltre alla banca dati online sul portale www.ausilioteca.info e www.hilfsmittel.it verr√† anche presentato un catalogo cartaceo bilingue con gli ausili informatici e tecnologici di uso pi√Ļ comune corredati da immagini e descrizioni tecniche. Ore: 11. Luogo: Bolzano, sala stampa palazzo Widmann. Info: tel. 0473 200397, ausilioteca@independent.it - al

√úber 50 ¬Ė Wenn Menschen mit Behinderung √§lter werden

Mit dem Altwerden geschieht etwas Eigentümliches. Menschen mit und Menschen ohne Behinderung werden einander ähnlich. Wie lange die Rüstigkeit auch währt, irgendwann nehmen bei jedem von uns Fähigkeiten und Fertigkeiten ab. Der natürliche Lauf der Dinge bewirkt, dass Abbauprozesse eintreten, die uns hilfsbedürftig machen. So wie für Menschen mit Behinderung jeden Alters gibt es plötzlich auch für uns Heime, Betreuer und finanzielle Zuwendungen ohne synchrone Gegenleistung. Der Unterschied springt jedoch ins Auge. Während Menschen ohne Behinderung in eine völlig neue Lebensphase eintreten, ist für Menschen mit Behinderung manches, vieles oder gar alles altbekannt. Sie sind 70 und leben im Heim wie vor 30 Jahren auch schon und werden von anderen Menschen unterstützt wie jeher. Menschen mit Behinderung, die produktiv sind und auf Grund ihres Alters einen Rückgang ihrer Leistungsfähigkeit erleben, sollte eine besondere Aufmerksamkeit zuteil werden. Zäsuren nach dem Muster des Pensionierungsschocks sollten vermieden werden. Wichtig wäre möglichst viel Kontinuität. Wenn Veränderungen nötig sind, dann sollten sie in kleinen Schritten vollzogen werden. Ob das Phänomen der immer älter werdenden Menschen mit Behinderung, politisch und verwaltungstechnisch betrachtet, vermehrt zu einer Angelegenheit der Einrichtungen für Senioren bzw. der polyvalenten Dienste wird, bleibt abzuwarten. Lösungen müssten laut Sozialplan erarbeitet werden. - Dietmar Dissertori, Wolfgang Obwexer. (Die neue Ausgabe der Zeitschrift "Perspektive" befasst sich übrigens ausführlich mit dem Thema.) - al

Concer: "Probleme der Behinderten kennen lernen und dann handeln" - Sprechstunden

Seit März 2006 ist Fausto Concer im Gemeinderat von Bozen als Referent für die Probleme der Menschen mit Behinderung tätig. Neben dem virtuellen "Handicapschalter" (www.gemeinde.bozen.it/handicapschalter) wird er nun jeden Dienstag von 9.30 bis 12.30 Uhr beim Bürgerschalter im Rathaus Bozen (Gumergasse) eine Sprechstunde abhalten. Concer hat sich vorgenommen, erst einmal die realen Probleme und die Situation von Menschen mit Behinderungen in Bozen besser kennen zu lernen und hofft deshalb auf viele Anregungen und Rückmeldungen von Betroffenen, um dann besser auf deren Bedürfnissen eingehen zu können. In einem zweiten Schritt denkt Concer daran, einen Runden Tisch von und für Menschen mit Behinderung einzurichten und Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themenbereichen ins Leben rufen. Nach dem Vorbild der Stadt Trient denkt er auch an ein bis zwei Taxis, welche für den Transport von Menschen mit Behinderung geeignet sind. Info: Tel. 0471 997621, referent.handicap@gemeinde.bozen.it - al

Migration

Italien setzt EU-Richtlinie um: Keine Ausweisungen in Ländern mit Todesstrafe

Künftig darf es keine Ausweisungen von Menschen per Flug in Länder geben, wo es Folter oder die Todesstrafe gibt, lautet ein neues Dekret der italienischen Regierung, das die EU-Richtlinie 2003/110 umsetzen wird. Das Gesetz legt speziell die Bestimmungen für die Ausweisungen mit Flugzeug fest, wenn es keine direkten Flüge in die Zielländer gibt und Personen dann in anderen EU-Mitgliedsländern Zwischenstation machen müssen. Und es schützt dabei auch ausdrücklich Frauen und Homosexuelle, wenn sie gefährdet sind während der Ausweisung oder in den Zielländern Gewalt zu erleiden: Die Ausweisung per Flug ist verboten, wenn Personen aufgrund ihrer Rasse, ihres Geschlechts, ihrer Religion, Nationalität, ihrer sexuellen Neigung, aufgrund der Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Überzeugungen ihr Leben, ihre Freiheit oder Misshandlungen riskieren, steht im Gesetztestext. Info: www.stranieriinitalia.it - bs

Staatsb√ľrgerschaft k√ľnftig auch f√ľr ausl√§ndische Hausfrauen - Einige Erleichterungen

Ausländische Bürger/innen haben es künftig etwas leichter, wenn sie italienische Staatsbürger werden wollen, und künftig können auch ausländische Hausfrauen die italienische Staatsbürgerschaft erlangen, wenn ihre Ehemänner über genügend finanzielle Mittel verfügen, die Familie zu unterstützen. Ein neues Dekret von Innenminister Giulio Amato sieht nämlich vor, dass nicht mehr nur die Einkommenssituation eines einzelnen Antragstellers berücksichtigt wird, wobei Hausfrauen naturgemäß schlecht abschneiden, sondern die der ganzen Familie. Vor einer eventuellen Ablehnung der Staatsbürgerschaft soll im Verlauf der Bearbeitung außerdem die aktuelle finanzielle Situation des Antragstellers überprüft werden. Einwanderer müssen 10 Jahre in Italien gelebt haben, ehe sie die Staatsbürgerschaft erlangen. Neu ist dabei, dass kurze, begründete Auslandsaufenthalte aus sozialen Gründen oder aus Studien- und Arbeitsgründen zeitlich nicht mehr negativ ins Gewicht fallen. Außerdem werden ausländische adoptierte Minderjährige künftig schneller italienischen Minderjährigen gleichgestellt. Info: http://www.interno.it/assets/files/1/2007111173659.pdf - bs

Generationen

Kinder und Jugend

Jung und homosexuell in S√ľdtirol - Umfrage + neue Jugendgruppe

Anfang März 2006 fand in Bozen erstmals eine Jugendparty für Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transsexuelle Menschen unter 27 Jahren statt. Das Fest war gleichzeitig der Startschuss für die Jugendgruppe "U27centaurus", die auf der Party einen Fragebogen verteilte. Die Ergebnisse der Umfrage sind zwar nicht repräsentativ für Südtirol, sie geben aber einen Einblick in das Leben und Denken schwuler und lesbischer Jugendlicher. Der Großteil der Befragten (93%) gab an, sich vor allem im engsten Umfeld, also bei Familie und Freunden geoutet zu haben. In etwas entfernteren gesellschaftlichen Bereichen wie Schule/Arbeit/Freizeit besteht hingegen noch eine größere Hemmschwelle. Pessimistisch beurteilten die Befragten die derzeitige Mentalität der Menschen in Südtirol gegenüber Homosexuellen. Die Umfrage-Ergebnisse können unter youth@centaurus.org angefordert werden. Heuer plant die Jugendgruppe "U27centaurus" wieder zwei Jugendpartys (23. Februar und im September), Filmabende, einen Fotowettbewerb, Ausflüge, sowie Präsenz auf Großveranstaltungen wie dem Schools Out. Auf Anfrage stehen Freiwillige auch bereit für Aufklärungsarbeit in Schulen zum Thema Homosexualität. Info: www.centaurus.org - al

Infos zum Themenkreis "Jugend/Gewalt mit und in neuen Medien"

Das Jugendzentrum "juze kass" hat auf seiner Homepage (www.juze.it) Informationen zum Themenkreis "Jugend/Gewalt mit und in neuen Medien" bereitgestellt. Dort finden sich auch Tipps für Eltern und Erzieher/innen und wie sie dem Phänomen begegnen können. Info: Tel. 0472 279902, info@juze.it - al

"Ich - Du - Wir" - Medienwettbewerb 2006/07 der L√§nder Tirol und S√ľdtirol

"Was meinst und fühlst du, wenn du ICH sagst, wen meinst du mit DU, wann sagst du WIR? Und was fällt dir ein, wenn diese drei Wörter gemeinsam dastehen?" Kinder und Jugendliche sind angesprochen und eingeladen, zu diesem Thema etwas über sich selbst und die Beziehung zu ihren Mitmenschen zu "erzählen" und dies mit einem Medium darzustellen. Bei diesem Medienwettbewerb 2006/07 der Länder Tirol und Südtirol können Gruppen und Einzelpersonen zwischen 6 und 19 Jahren aus Tirol und Südtirol teilnehmen. Zu gewinnen sind Geldpreise zwischen 200 und 600 Euro. Eingereicht werden können: Webseiten, Computeranimationen, Multimedia-Produktionen, Video- oder Audiobeiträge (Filme, Musik, Radiospots etc.), Zeitungen, Plakate, Fotogeschichten, Comics und sonstige mediale Ausdrucksformen. Einsendeschluss ist der 13. April 2007. Aus organisatorischen Gründen sollen Interessierte bereits vor Einreichung mit dem Amt für audiovisuelle Medien, Andreas-Hofer-Str. 18, Bozen Kontakt aufnehmen: Info. Tel. 0471 41912, av-medien@provinz.bz.it - al

Familie

Supporto psicologico nei conflitti familiari

I conflitti familiari, le separazioni e i divorzi hanno in molti casi un risvolto psicologico negativo. A ciò si aggiunge un percorso faticoso che i genitori si trovano ad intraprendere per giungere ad un accordo sulla gestione ed educazione dei figli, sugli orari di visita. "E' qui che entra in gioco lo psicologo, chiamato in alcuni casi ad assistere al colloquio tra genitore e bambino" spiega la direttrice de Servizio psicologico dell'Azienda sanitaria di Bolzano Sabine Abram. E questo al fine di contribuire a trovare soluzioni individuali e familiari efficaci, come avviene ad esempio a "Spazio Neutro", il punto di incontro realizzato dall'Azienda dei servizi sociali di Bolzano. Anche l'Associazione per famiglie monogenitoriali offre da poco un incontro mensile con psicologi dell'Azienda sanitaria di Bolzano. Info: Spazio Neutro, tel. 0471 912449, www.aziendasociale.bz.it; Associazione famiglie monogenitoriali, tel. 0471 300038, www.alleinerziehende.it - mm

La divisione dei ruoli troppo rigida non favorisce la natalità

I padri, se pure sono diventati pi√Ļ collaborativi, hanno fatto pochi progressi: in 14 anni (dal 1988 al 2006) dedicano appena 16 minuti in pi√Ļ al lavoro familiare. Mentre il 73 per cento del tempo per il lavoro familiare nelle coppie con donne lavoratrici √® assorbito dalle donne stesse. Un dato significativo, emerso nel corso del seminario "Quanto costano i figli? Ricadute socio-economiche e fiscali per le famiglie italiane" a Roma. "E' un fattore che non favorisce la natalit√†", ha sottolineato la direttrice centrale dell'Istat, Linda Laura Sabbadini. Il costo di produzione dei figli, cio√® il tempo investito per la crescita dei figli e la rinuncia a possibilit√† di guadagno dovuta ad una riduzione della partecipazione al mercato del lavoro √® sostenuto ancora quasi esclusivamente dalla madre. Politiche sociali che vogliano intervenire in modo efficace e convincente in aiuto alla famiglia non possono non tenere conto di opinioni, aspettative e comportamenti delle madri e padri. Sul tema l'Istat ha gi√† pubblicato vari studi. Info: tel. 06 46734606, www.istat.it - mm

Senior/innen

Demenz / Haus Sofia in St. Pauls: Sich an Freiheit gewöhnen

Die ersten Wochen im neuen Wohnbereich für verhaltensauffällige demente Menschen im Altersheim St. Pauls sind nun um, und die Leiterin Irene Morandell spricht über Erfahrungen im "Haus Sofia", benannt nach der verstorbenen Ehefrau Silvio Magnagos: "Ideal für Bewegungsfreudige und Verhaltensauffällige ist die Weitläufigkeit. Innerhalb drei Ebenen können die Senioren auf einer Gehrampe frei gehen." Was für die Bewohner Freiheit ist, heißt für die Pflegekräfte eine neue Herausforderung. "Jetzt zeigt sich wie flexibel ein Mitarbeiter ist, wie gut er es schafft mit dem Dementen 'mitzugehen' und in unerwarteten Situationen phantasievoll und gelassen zu reagieren, wenn etwa ein Bewohner die neuen Vorhänge herunterreißt", so Morandell. Im Bereich für verhaltensauffällige Demente, wird es bald Freizeitangebote für alle Heimbewohner geben, damit sich die dementen Menschen den Kontakt zu den anderen erhalten. Sonst passiert es zum Beispiel, dass manche Bewohner im Wohnbereich für Demente frustriert werden, wenn sich dort keine Gesprächspartner auf ihrem Niveau finden." Treff für alle wird künftig auch ein Wintergarten mit Caf√® sein, auf der Dachterrasse. Info: Tel. 0471 671100, www.altenheim-stpauls.it - bs

Lehrgang: Training und Beratung 50+ / Erfahrungen Wert geben

Die Urania Meran organisiert einen ESF-Lehrgang "Training und Beratung 50+" für Menschen im besten Alter, die ihre beruflichen oder privaten Lebenserfahrungen an andere vermitteln möchten. Der Lehrgang beginnt am 1. März und endet am 14. Dezember 2007. Infoabend am 9. Februar 2007 um 19.00 Uhr in der Urania Meran. Info: Tel. 0473 230219, urania-meran@dnet.it - al

Gesundheit und Wohlbefinden

Wenn Montag Schontag ist: Pilotprojekt zur Gesundheitsförderung im Betrieb

Chefs wissen oft nicht wie sie handeln sollen, wenn Mitarbeiter/innen Sucht-Probleme haben. Wie sollen sie mit ihnen darüber reden? Überhaupt - was bringt es einem Betrieb, wenn ihm die Gesundheit seiner Mitarbeiter ein Anliegen ist? Im Herbst hat die Toblacher Firma Pircher ein Projekt zur Gesundheitsförderung abgeschlossen, zusammen mit der Pustertaler Suchtpräventions-Gruppe "puls" und dem Arbeitsvermittlungszentrum (u.a.), und nun soll es auch anderen Betrieben vorgestellt werden. "Wir haben unsere Angestellten durch einen anonymen Gesundheitsfragebogen besser kennengelernt: 20% von ihnen haben Probleme mit Alkohol, dies deckt sich mit allgemeinen Statistiken der Suchtprävention", sagt Karl Hell von der Firma Pircher. "Dann boten wir Vorarbeitern und Abteilungschefs Schulungen über Gesprächsführung mit Betroffenen an, gaben monatlich Artikel über gesundes Leben in der Firmenzeitung heraus, zusammen mit dem Dienst für Abhängigkeitserkrankungen." Es gehe um Früherkennung am Arbeitsplatz, sagt dort Barbara Paggi. Auffälligkeiten würden jetzt nicht mehr so einfach unter den Tisch gekehrt, so Hell, und die Mitarbeiter spürten, dass ihre Wohlbefinden dem Betrieb wichtig sei, "das bringt uns weiter". Info: Tel. 0474 586200, barbara.paggi@sb-bruneck.it - bs

Piano di settore per la sociopsichiatria a Bolzano

In questi ultimi cinque anni, nel Comune di Bolzano, sono stati fatti passi in avanti nell'assistenza alle persone con problematiche psichiatriche. Oltre ai Distretti sociali, vi è una rete di strutture e servizi pubblici e privati che offrono percorsi riabilitativi. Fulcro del Piano di settore socio-psichiatrico, elaborato dall'Ufficio Handicap e Disagio Psichico dell'Azienda servizi sociali, è la psichiatria sociale, che rappresenta il punto d'incontro tra sanità e servizi sociali. Il Piano si propone di favorire l'integrazione socio-sanitaria, costituire un Organo di coordinamento in ambito socio-psichiatrico, promuovere l'inserimento lavorativo delle persone con problemi psichici, realizzare progetti a sostegno dell'abitare in autonomia e infine sensibilizzare l'opinione pubblica per modificare atteggiamenti di pregiudizio e intolleranza verso la sofferenza psichica. Info: tel. 0471 501988, reinhard.prossliner@aziendasociale.bz.it - mm

Corso su relazione uomo-animale in ambito psichico

"Non solo asini"...ovvero la relazione uomo-animale a sostegno dei malati psichici. Che la qualità della vita delle persone migliori proprio grazie alla relazione con un animale, sia esso asino, coniglio o cane, ormai fa parte di un'esperienza consolidata. Agli operatori del privato sociale che desiderano specializzarsi nelle attività assistite dall'animale è stato proposto il progetto "Non solo asini", finanziato dal FSE, che prende avvio il 1 febbraio a Casa Basaglia di Sinigo, a Merano. Il programma prevede lezioni teoriche, visite guidate a aziende agricole, percorsi applicativi con asini, conigli e cani. Titolare del progetto è Sozialcoop, consorzio di cooperative sociali aderenti a Legacoopbund, in collaborazione con il Servizio di psichiatria dell'ASL di Merano e la la cooperativa sociale "GliamicidiSari-Sari'sFreunde". Info: tel. 0471 501267, www.sozialcoop.it; tel. 335 7753626, www.gliamicidisari.org - mm

Agenda

Seminare/Kurse/Ausbildung

01. - 08.02.07 | Gi. > Bullismo: che fare? Dalla prevenzione al recupero

Capacità di ascolto dell'insegnante per capire il disagio dei ragazzi e sviluppo affettivo e sociale degli alunni a scuola possono fungere da interventi di prevenzione del bullismo. Il corso di 6 ore, per due giovedì, è rivolto a educatori e operatori scolastici. Luogo: Scuola provinciale per le professioni sociali in lingua italiana "Luigi Einaudi", Bolzano. Ore: 17-20. Info: tel. 0471 414450, sociale@fp-bz.provincia.bz.it - mm

07.02.07 | Mi. > Psychologische Beratung f√ľr Alleinerziehende

In der Zeit während einer Trennung kann eine Begleitung hilfreich sein und das rechtzeitige Einleiten von Änderungsprozessen kann zur Lösung der individuellen und familiären Problematik beitragen. Hier stehen Psychologen des Sanitätsbetriebs Bozen zur Verfügung. Ort: Bozen, Poststrasse 16. Zeit: 15 Uhr. Info: Südtiroler Plattform für Alleinerziehende, Tel. 0471 300038, www.alleinerziehende.it - mm

09.02.07 | Fr. > Lehrgang: Therapie Sociale

In diesem berufsbegleitenden Lehrgang lernen Teilnehmer/innen konstruktiv und kompetent mit Rassismus und Gewalt umzugehen. Der Lehrgang wird vom Begründer der Sozialtherapie, Charles Rojzman geleitet. Ort: KVW Meran. Zeit: in 5 Blöcken. Info: Tel. 0473 220381, bezirk.meran@kvw.org - al

Vortrag/Tagung

02.02.07 | Ve. > Coordinamento Nazionale su Alcol e Immigrati

E' in aumento il numero di immigrati con problemi alcolcorrelati in carico ai servizi sociali e alle associazioni. Per creare una "cultura di protezione" contro i rischi è nato un coordinamento nazionale che si propone come rete di scambio e progettazione a livello nazionale. Luogo: Firenze, Polo scienze sociali, via Pandette 9. Ore: 14. Info: Coordinamento nazionale su Alcol e Immigrati, Fax 0423 606619, mediazione@unacasaperluomo.it - mm

06.02.07 | Di.> Unsere F√ľ√üe tragen uns durchs Leben - Vortrag √ľber h√§ufige Fu√üprobleme

Vortrag des Orthopäden Dr. Arnold Gurndin zum Thema: "Unsere Füße tragen uns durchs Leben - Häufige Fußprobleme in den verschiedenen Lebensabschnitten". Ort: Blindenzentrum St.Raphael, Bozen. Zeit: 19.00 Uhr. Info: Tel. 0471 442323, info@blindenzentrum.bz.it - al

14.02.07 | Mi. > Erste S√ľdtiroler Armutskonferenz

Armut ist mehr als der Mangel an ökonomischen Ressourcen. Welche Auswirkungen ergeben sich für die lokale Sozialpolitik? Eine Tagung der Landesarmutskommission in Kooperation mit der Abteilung Sozialwesen und dem AFI-IPL, soll Gelegenheit zur Reflexion darstellen, um das Verständnis des Phänomen Armut zu fördern und Bekämpfungsstrategien auszuarbeiten. Ort: Freie Universität Bozen. Zeit: 9.00 - 17.00 Uhr. Anmeldung: 12.02.2007. Info: Abteilung Sozialwesen, Tel. 0471 411520, sonja.santi@provinz.bz.it - al

22.-23.03.07 | KONGRESS: Vom schönen Schein der Integration, Wien (A)

Im Kongress "Vom schönen Schein der Integration ¬Ė Menschen mit Behinderung am Rand der Leistungsgesellschaft" geht es um gesellschafts- und sozialpolitische Veränderungen und ihre Auswirkungen auf Menschen mit Behinderung. Bisher angewandte Integrationsmodelle werden im internationalen Vergleich analysiert, sowie neue und innovative Konzepte sollen vorgestellt und diskutiert werden. Ort: Austria Center, Wien (A). Info: Verein LOK, Tel. +43 1 5865646-20, www.lok.at - al

Kultur und Freizeit

04.02.07 | So. > TV: Privat: Toni Pizzecco - Arzt, Buchautor, Musiker

Start einer neuen Talkshow im RAI Sender Bozen. Zu Gast bei Markus Frings sind Südtiroler/innen, die eine interessante Geschichte zu erzählen, Besonderes geleistet haben oder denen einfach Besonderes und Interessantes widerfahren ist. In der ersten Sendung nimmt der Arzt, Buchautor und Musiker Toni Pizzecco Platz im TV-Studio. Zeit: 20.35 Uhr. RAI Sender Bozen. - al

Verschiedenes

07.02.07 | Mi. > Sozialsprengel Leifers: 8. B√ľrgerversammlung

Der Sozialsprengel Leifers-Branzoll-Pfatten lädt ein zur 8. Bürger/innenversammlung im Rahmen des Projektes "Sprengel Unterwegs". Ort: Leifers
Theater des Zentrums Don Bosco. Zeit: 19.30 Uhr. Info: Tel. 0471 950653, www.bzgue.org - mm

bis 09.02.07 | Ausstellung "Homocaust" √ľber Verfolgung Homosexueller durch Faschisten

Die Antidiskriminierungsstelle zeigt in Zusammenarbeit mit der Homosexuellen Initiative Südtirol ¬Ė Centaurus die zweisprachige Ausstellung "Homocaust ¬Ė Homosexuelle: verfolgt, verschwiegen, vergessen". Homosexuelle werden auch mehr als 50 Jahre nach dem Zusammenbruch der beiden Regime selten als Opfer nationalsozialistischer und faschistischer Verfolgung wahrgenommen. Die Ausstellung will auf diese verweigerte Wahrnehmung hinweisen und durch Aufklärung und Information Bewusstsein und Sensibilität sowohl für die damalige als auch für die aktuelle Situation Homosexueller schaffen. Ort: Freie Universität Bozen. Info: Tel. 0471 414435, http://www.einwanderung-suedtirol.net - al

09.02.07 | Fr. >RADIO: "Unsere alternde Gesellschaft: Eine dramatische Entwicklung"

"PING-PONG", Diskussionssendung mit Elmar Albertini und verschiedenen Gästen. Radio RAI Sender Bozen. Zeit: 17.05 Uhr. Whg. am 10.02.2007 um 11.05 Uhr. - al

17.02.07 | Sa. > Regenbogenwelten - Begegnungsm√∂glichkeiten f√ľr Menschen aller L√§nder

Faschingsfeier mit verschiedenen Faschingsbräuchen, Sketchen, mit Spaß und Spiel aus verschiedenen Ländern. Ort: Haus der Solidarität, Brixen. Zeit: 15.00 Uhr. Info: OEW, Tel. 0472 833950, info@oew.org - al

17.02.07 | Sa. > RADIO: Logos - Theologie und Leben

Was macht ein erfülltes Leben aus? Was können wir aus Fehlern lernen? Was wollen wir unseren Kindern mit auf den Lebensweg geben? Fragen wie diese erörtert der 1971 in Bad Ischl geborene Philosoph und Theologe Clemens Sedmak im Gespräch in der Reihe "Was glauben Sie?". Zeit: 19.05 Uhr. Radio Ö1, http://oe1.orf.at - al

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Associazione Sclerosi Multipla Alto Adige cerca segretaria bilingue

L'Associazione Sclerosi Multipla Alto Adige cerca una segretaria bilingue per la sede di Bolzano, via Milano 15. Info: tel. 329 3673487, 0471 201116, info@ms-sm-bz.org - al

Multiple Sklerose Vereinigung sucht zweisprachige Sekretärin

Die Multiple Sklerose Vereinigung Südtirol sucht eine zweisprachige Sekretärin (m/w) für den Hauptsitz in Bozen, Mailandstr. 15. Info: Tel. 329 3673487, 0471 201116, info@ms-sm-bz.org - al