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Newsletter

Newsletter 'social' - Nr. 10|2007 vom 23.05.2007

Die Herausgabe des Newsletter "Social" seitens des Dachverbandes wurde Ende 2010 aus KostengrŁnden eingestellt.
Als Dachverband fŁr Soziales und Gesundheit mit derzeit 46 angeschlossenen Organisationen erlauben wir uns, auf unser Rundschreiben hinzuweisen, welches Łber Aktuelles in den Organisationen, Diensten, Arbeitsgruppen und Gremien des Dachverbandes Auskunft gibt und ca. monatlich erscheint.

Inhalt

Header

Editorial

Panorama

Frauen

Menschen mit Behinderung

Migration

Kinder und Jugend

Familie

Senior/innen

Gesundheit und Wohlbefinden

Vortrag/Tagung

Kultur und Freizeit

Radio/TV/Film

Header

29.05.07 | Di. > RADIO: Andere Länder, andere Sitten - Wie man einander verstehen kann

Was machen Sie, wenn ein tibetischer Nomade Sie aufs freundlichste begrüßt und dabei die Zunge herausstreckt? Die Kommunikation zwischen den Kulturen ist selbst bei gutem Willen nicht immer einfach. Zu unterschiedlich sind die Gewohnheiten und Gebräuche, die Menschen für selbstverständlich halten. Früher war dies nur für wenige Reisende ein Problem. Doch heute, mit einer globalen Informationsgesellschaft und Millionen von Touristen, von Migranten und Flüchtlingen, ist das Miteinander der Kulturen nicht immer so einfach. Die Fähigkeit zu interkultureller Kommunikation ist aber eine Schlüsselkompetenz, mit der sich auch die Wissenschaft zunehmend beschäftigt. Radio Ö1, Zeit: 9 Uhr, Wh. um 22.10 Uhr, http://oe1.orf.at - al

Editorial

Vorweg: Alles Gute zum 60. Geburtstag von Professor Walter Lorenz

Professor Walter Lorenz lehrt seit 2001 an der Fakultät für Bildungswissenschaften der Freien Universität Bozen, und leitet in Brixen den Studiengang Soziale Arbeit. In kurzer Zeit ist er zu einem wichtigen Bezugspunkt und wertvollen Partner für das Sozialwesen in Südtirol geworden. Die fruchtbare Verbindung von Ausbildung, Forschung und Praxis der Sozialarbeit ist ihm ein großes Anliegen. Die verschiedenen sozialen Einrichtungen und Dienste Südtirols schätzen seine fachliche Kompetenz und seine Disponibilität in Fragen der Praxisberatung/Supervision und der Organisationsentwicklung und holen ihn als wertvollen Berater ins Haus. Ebenso bringt sich Professor Lorenz immer wieder in die sozialpolitische Planungs- und Programmierungstätigkeit des Landes Südtirol ein: in verschiedenen Gremien wird er als systemorientierter Berater - mit einem besonderen Blick auf die Bedürfnisse der Klient/innen des Sozialwesens und auf die Dimension der Partizipation der Bürger/innen - wertgeschätzt. So bringt er sich bei verschiedenen Tagungen und Kongressen im Lande ein, bezieht das Südtiroler Sozialwesen in internationale Vergleichsstudien ein, berät die Landesregierung im Rahmen des Landesbeirates für das Soziale ¬Ė im Rat der Weisen ¬Ė im Rahmen der Steuerungsgruppe "Pflegesicherung" ¬Ė im Fachplan "Menschen mit Behinderungen" und wird somit bei seinen unzähligen internationalen Auftritten natürlich auch zum Botschafter der Südtiroler Sozialarbeiterlandschaft. Wir wünschen Professor Walter Lorenz alles Gute zu seinem 60. Geburtstag! - Reinhard Gunsch - al

Panorama

"Re-fraiming des Sozialen": Tagung zum runden Geburtstag von Prof. Lorenz / Festschrift

Professor Walter Lorenz feierte am 15. Mai 2007 seinen 60. Geburtstag. Zu diesem Anlass haben einige seiner Wegbegleiter eine Festschrift verfasst, die bereits online unter www.socwork.net einsehbar ist. Das Buch wird im Rahmen der Tagung "Re-fraiming des Sozialen", die im Haus der Familie/Oberbozen am 8. Juni 2007 stattfinden wird, präsentiert. Die Tagung selbst dreht sich um folgende Inhalte: Soziale Arbeit in Europa, Sozialpolitik(en) in Europa, Menschenrechte in Europa, europäische Integration und Zivilgesellschaft, das Spannungsfeld zwischen Globalisierung und Lokalisierung im Sozialwesen und das Sozialwesen Südtirol: ein Modell? Teilnehmer/innen und namhafte Referent/innen kommen aus den verschiedensten europäischen Ländern: Italien, Tschechien, Österreich, England, Deutschland, Schottland, Südtirol. Wer Interesse hat, an der Tagung in Oberbozen teilzunehmen, kann sich bei der Abteilung Sozialwesen, Veruska Stampfer, Tel. 0471 411527, veruska.stampfer@provinz.bz.it anmelden. - al

Brixner "Haus der Solidarität" auf Herbergsuche

Nun ist es endgültig: am 30. Juni 2008 muss das "Haus der Solidarität Luis Lintner" in Brixen/Milland seine Tore schließen. Der Leihvertrag mit den Eigentümern wurde nicht verlängert. "Wenn im Raum Brixen keine geeigneten und finanzierbaren Räume gefunden werden, ist das Pilotprojekt nach sechs Jahren vorzeitig zu Ende", so Hausleiter Alexander Nitz. Auf der Suche nach einer Lösung bitten der Vorstand und die Hausleitung die Öffentlichkeit um Hilfe, um eine Möglichkeit, die Idee des Hauses fortzuführen. In den letzten sechs Jahren war das Haus der Solidarität Zufluchtsort und Anlaufstelle für zahllose Menschen in Not, für Arme, Ausgegrenzte, sozial Schwache, Ausländer/innen und es war die Heimat verschiedener Organisationen im öko-sozialen Bereich. Innerhalb eines Jahres muss jetzt eine geeignete und finanzierbare Struktur gefunden werden. Wer diese für Südtirol einzigartige Struktur in dieser Form noch kennen lernen will, sollte sich das Zugluftfest 2007 vom 2. bis 3. Juni notieren (siehe Agenda). Info: Tel. 0472 830441, hds.brixen@rolmail.net - al

Monitor-Untersuchung: Vor allem Frauen arbeiten in den sozialen Diensten

Die Beobachtungsstelle für Berufe und Ausbildung Monitor beobachtet und untersucht die Entwicklungen des Arbeitsmarkts und der Berufe in Südtirol. Die Berichte und Analysen geben dann Inputs und Lösungshypothesen zur Planung des Ausbildungsangebots. Das aktuelle Monitor-Journal hat jetzt einen zusammenfassenden Bericht mit Daten und Schlussfolgerungen einer Erhebung über die sozialen Dienste in der Provinz Bozen veröffentlicht. Der Bericht versucht die aktuelle und zukünftige Situation der sozialen Dienste zu skizzieren. Zu den auffälligen Merkmalen der sozialen Dienste gehört, dass unter den Beschäftigten 83,2% Frauen sind, Tendenz steigend. Im Untersuchungszeitraum 2004 waren rund 6.000 Menschen im Sozialbereich beschäftigt. Dazu kommen etwa 3.500 weitere Arbeitskräfte, die aus Freiwilligen oder Auszubildenden bestehen. Aus der Studie geht auch hervor, dass es innerhalb der sozialen Dienste in Südtirol zahlreiche Best-Practice-Beispiele von nationaler Bedeutung gibt. Zum Abstract des Berichtes. Info: ESF Dienststelle, Tel. 0471 413130, www.monitorprofessioni.it - al

Sozial-Lobby: F√ľnf private Vereinigungen haben den Sozialring S√ľdtirol gegr√ľndet

Caritas, Dachverband der Sozialverbände, Katholischer Verband der Werktätigen (KVW), Bund der Genossenschaften Legacoopbund und Confcooperative Bozen: diese fünf großen privaten sozialen Vereinigungen haben jetzt den Sozialring Südtirol gegründet, um gemeinsame soziale Anliegen künftig gebündelt und besser durchzusetzen. Zum Präsidenten für die ersten beiden Jahre wurde Caritas-Direktor Heiner Schweigkofler gewählt. Es gelte gute Lobbyarbeit für jene die machen, die sonst keine Stimme haben. Sozial-politische Anliegen sollen verstärkt in den öffentlichen Diskurs eingebracht werden. Und für den Garantiefonds "Socialfidi" sollen jetzt Satzungen erarbeitet werden, damit die formale Gründung und Bildung einer Trägerschaft angegangen werden kann. Info: bei allen fünf Organisationen. - al

Distretti sociali: corso di formazione per operatori di assistenza economica sociale

Assistenza economica sociale, diritto di famiglia, assistenza minorile, interdizione, valutazione della condizione economica, immigrazione e previdenza sociale: queste le tematiche affrontate da quaranta operatori dell'assistenza economica sociale che hanno partecipato al corso di formazione organizzato dall'Ufficio provinciale Anziani e distretti sociali in collaborazione con l'Ufficio Servizio Sviluppo personale. Attraverso una simulazione è stato anche affrontato il ruolo della Sezione Ricorsi della Consulta provinciale per l'assistenza sociale. Il corso, che ha preso il via lo scorso anno e si è concluso in questi giorni, si è articolato in sette moduli. Info: tel. 0471 411540, paul.zingerle@provincia.bz.it - mm

Comune di Bolzano: domande di contributo per progetti speciali entro 30 giugno

E’ stato anticipato al 30 giugno (prima era il 31 ottobre) il termine di presentazione delle domande di contributo per i progetti specifici di competenza della Ripartizione comunale Servizi alla comunità locale che si attuano nel secondo semestre dell'anno. Il nuovo termine di scadenza riguarda unicamente le associazioni che presentano progetti nell'ambito delle attività di tempo libero, giovani, donne, famiglia, sviluppo di comunità, ambiti sociali e sanitari. Info: tel. 0471 997649, barbara.fellin@comune.bolzano.it - mm

Beuys "Omnibus f√ľr direkte Demokratie" tourt derzeit durch S√ľdtirol

Die Unterschriftensammlung für die "Volksinitiative für ein besseres Gesetz zur direkten Demokratie in Südtirol", mitgetragen von 40 Vereinen und Verbänden, ist in vollem Gange und wird am 10. Juni abgeschlossen. Zur Unterstützung der Kampagne tourt nun der vom Künstler Josef Beuys gestiftete "Omnibus für direkte Demokratie" durch Südtirol. Der Bus ist ein fahrender Informationsschalter und eine Gelegenheit, sich nicht nur über die laufende Volksinitiative zu informieren, sondern allgemein mehr über die politische Beteiligung der Bürger/innen in der Demokratie zu erfahren. Der Bus wird noch bis zum 26. Mai in größeren Ortschaften Südtirols mindestens einen Halbtagesstop einlegen. Termine und Info: Tel. 0471 324987, www.dirdemdi.org - al

"Arte al parco dei Cappuccini" con associazioni e distretto sociale Centro

Sembra essere ora definitivo il programma di "Non sempre ci sono le parole...arte al parco dei Cappuccini", la mostra di dipinti e sculture realizzata da artisti locali e associazioni, promossa dal Distretto sociale Centro-Piani-Rencio. L'arte avvicina, fa riflettere, apre nuovi orizzonti, fa incontrare i cuori: è il leit-motiv dell'invito. Venerdì 1 giugno, alle 17, è prevista l'inaugurazione della prima esposizione di opere, seguirà una seconda (8 giugno) ed una terza (15 giugno). In programma, laboratori aperti di ritratto e pittura con l'associazione Manu, musica dal vivo, aperitivi, una conferenza su "arte e disabilità". Info: tel. 0471 324297, www.aziendasociale.bz.it - mm

Joben bar: spazio socio ricreativo aperto a tutti

Si arricchisce di un nuovo punto d'incontro la città di Bolzano. E' il bar Joben in via Alessandria, nel quartiere Don Bosco, realizzato dall'omonima cooperativa che ha come obiettivi la realizzazione di attività ricreative o di aggregazione e la rimozione delle barriere architettoniche. Il locale, che dispone di una sala multifunzionale di 70 metri quadri e di tavoli accessibili per le persone disabili, è stato pensato per essere un luogo d'incontro, ricreativo, culturale e sociale aperto a tutti, con una particolare attenzione alle persone svantaggiate. La struttura dispone anche di moderne attrezzature per lo svolgimento di conferenze, riunioni, dibattiti e spettacoli. Per le associazioni ciò può rappresentare un luogo per organizzare eventi culturali o feste. Info: tel. 0471 1941333, www.joben.it - mm

REHA LIFE Austria 2007 mit Schwerpunkten f√ľr Senior/innen und Behinderte

Am 13. und 14. Juni 2007 findet wieder die Fachmesse REHA LIFE im Wiener Austria Center statt. Die Messe dient als Plattform für Menschen mit Behinderung sowie für Fachkräfte, die in den Bereichen Pflege und Rehabilitation arbeiten. Heuer ist das Vortragsprogramm breit gefächert, mit klaren Schwerpunkten auf Angebote für Senior/innen, sowie die Themen "barrierefreies Bauen" und "behindertengerechte Ausstattungen". Expert/innen referieren beispielsweise über integrative Pflegekonzepte oder barrierefreie Gebäude. Info: www.rehalife.at - al

ChancenGleichheit

Frauen

La cooperazione sociale a misura di donna

Nel settore della cooperazione sociale vi è una maggiore propensione al riconoscimento di cariche direttive alle donne rispetto ad altri contesti lavorativi, anche se permangono comunque alcune difficoltà di accesso delle donne ai ruoli dirigenziali. Alcune donne manager o dirigenti hanno infatti dovuto scontare una serie di pregiudizi per affermarsi, soprattutto nei contesti misti o in cui il sistema di governo è a conduzione maschile. In generale però al vertice e alla base dell'organizzazione cooperativa vi è condivisione di atteggiamento. E' un dato che emerge dalla ricerca "La donna è mobile" condotta da SozialCoop con il contributo della Provincia Autonoma di Bolzano, che verrà presentata il 24 maggio, alle 9, presso la sala "Heini Oberrauch" in Corso Libertà 35 a Bolzano. E' la forte presenza delle donne nel sociale che probabilmente favorisce il loro accesso alle cariche dirigenziali, ma anche la flessibilità dell'orario di lavoro, la conciliazione lavoro-famiglia. Info: tel. 0471 501267, www.sozialcoop.it - mm

Incontro dei Comitati pari opportunità sulla partecipazione delle donne

Se ne sente parlare tanto, ma non si sa ancora quali siano le loro reali competenze, potenzialit√†, possibilit√†. I Comitati pari opportunit√† sono ormai una realt√† - in Provincia, nei Comuni, negli enti privati - ma non tutti si trovano nelle reali condizioni di dare il proprio contributo alla parit√† di genere. Nel corso di un incontro che si √® svolto il 23 maggio a Bressanone - nell'ambito degli incontri di animazione partecipata per le donne, promosso dalla Rete "Donne e Lavoro" - la consigliera di parit√† Christine Walzl ha cercato di definirne gli ambiti di competenza e campi d'azione. Tra le buone prassi presentate, un progetto realizzato con l'Assessorato alle Pari opportunit√† del Comune di Bolzano. Anche lo scambio tra Comitati pari opportunit√† pu√≤ quindi dare un valido apporto alle donne che desiderano essere sempre pi√Ļ presenti e partecipi nella societ√†. Info: tel. 0471 261712, www.donne-lavoro.bz.it - mm

Kaleidos: un luogo d'incontro per le donne ad Appiano

Un punto d'incontro, per donne provenienti da vari paesi del mondo: si chiama "Kaleidos" il nuovo centro appena inaugurato ad Appiano, messo a disposizione dal Comune al Distretto sociale Oltradige. Un luogo centrale dove le donne possono andare per incontrarsi, creare occasioni di scambio reciproco, ricevere informazioni e consulenza sui servizi. Prossimamente verranno proposti corsi di italiano, incontri di informazione, feste, corsi di cucina organizzati dalle donne stesse in collaborazione con le operatrici del distretto sociale. Il centro rimarrà aperto ogni secondo e quarto giovedí del mese dalle 9 alle 12. Info: tel. 0471 671671, daniela.klotz@bzgue.org - mm

Premiati tre progetti del Comune di Bolzano dedicati alle donne

"Esserci-Mitmischen", titolo della banca dati delle competenze femminili, insieme a altri due progetti, Officina del futuro "Girls Power" e Centro interculturale delle donne, sono stati selezionati dall'Osservatorio Donne del Forum della Pubblica Amministrazione tra 140 progetti pervenuti. I tre progetti del Comune di Bolzano verranno pubblicati all'interno di un cd rom contenente i cento progetti ritenuti pi√Ļ meritevoli di diffusione a livello nazionale per una cultura della promozione della pari opportunit√†. Il riconoscimento √® stato assegnato in occasione del convegno "Per una leadership al femminile" il 23 maggio al Forum PA 2007, a Roma. Info: tel. 0471 997467, alessandra.merler@comune.bolzano.it; www.forumpa.it - mm

Menschen mit Behinderung

Congedi retribuiti di due anni al coniuge: Sentenza della Corte Costituzionale

Un’importante Sentenza della Corte Costituzionale (sentenza 158 del 18 aprile 2007, depositata l'8 maggio) ha di fatto esteso la possibilità di fruire dei congedi retribuiti di due anni anche al coniuge di una persona con disabilità grave. Fino ad oggi tale opportunità era riservata ai soli genitori, o ai fratelli e alle sorelle conviventi con le persone con handicap grave, dopo la scomparsa dei genitori o nel caso questi fossero totalmente inabili. D'ora in poi i congedi dovranno essere concessi anche al coniuge. Dato che la Sentenza ha conseguenze di notevole impatto si tratta ora di attendere le istruzioni operative degli istituti previdenziali (INPS, INPDAP ecc.). Info: Il testo della Sentenza. - al

Elektro-Rollst√ľhle im Stra√üenverkehr: Runder Tisch in Rom soll Kl√§rung bringen

Die meisten Elektro-Rollstühle entsprechen eigentlich nicht den gesetzlichen Normen und dürften somit nicht im Straßenverkehr und auf Gehsteigen benutzt werden (siehe social 07/2005 und 06/2004). Landesrat Richard Theiner hatte die Südtiroler Abgeordneten im Rom gebeten in dieser Causa zu intervenieren. Das Ministerium für Transport will nun einen runden Tisch mit Herstellern und Fachleuten einberufen, um die technischen Eckdaten für Elektro-Rollstühle neu zu definieren und das Problem aus der Welt schaffen. Info: Amt für Menschen mit Behinderung und Zivilinvaliden, Tel. 0471 411700, Menschen.mit.Behinderung@provinz.bz.it - al

"Equality = e-Quality" - ICCHP 2008 in Linz

Wie Computer Menschen mit besonderen Bedürfnissen oder auch älteren Menschen helfen können, ist das Thema der nächsten ICCHP (International Conference on Computers Helping People with Special Needs), die im nächsten Jahr vom 9. bis 11. Juli 2008 in Linz stattfindet. Info: www.icchp.org - al

Migration

Nationales Asyl-Koordinationstreffen erstmals in S√ľdtirol

Zum ersten Mal findet vom 23. bis zum 26. Mai das nationale Asylkoordinationstreffen der italienischen Caritas in Südtirol statt. Teilnehmer/innen von 45 Caritas-Stellen aus 16 Regionen Italiens treffen sich in Bozen und Brixen. Auf dem Programm stehen unter anderem die Asylrechtsprechung und der Besuch von Einrichtungen für Flüchtlinge. Leiten wird das Koordinationstreffen die Caritas-Flüchtlingsbeauftragte Le Quyen Ngo Dinh. Le Quyen, Vietnamesin, ist auch Mitglied der Regierungskommission De Mistura, die im letzten Jahr die umstrittenen italienischen Abschiebezentren CPT sowie die Identifikationszentren für Asylwerber und Auffanglager untersucht hat, und Verbesserungen im System dieser Festhal-tezentren vorschlug. Große Aufmerksamkeit erhalten beim Asylkoordinationstreffen Grenzgebiete Italiens wie Triest, Trapani, Crotone und Südtirol. Sie sind aufgrund ihrer geografischen Lage mit besonderen Herausforderungen konfrontiert. Info: Tel. 0471 972335, fb@caritas.bz.it - bs

Fl√ľchtlingsberatung: Positive Netzarbeit im Bereich Recht - Jahresbericht 2006

Ein nationales Netzwerk von Rechtsanwälten wurde letztes Jahr weiter ausgebaut, in das die Flüchtlingsberatung der Caritas Bozen eingebunden ist. Asylverfahren konnten dadurch positiv beeinflusst werden, berichtet der neue Jahresbericht der Flüchtlingsberatung. Das Netzwerk der Rechtsanwälte informiert über die neue Asylrechtssprechung der Höchstgerichte: Dadurch konnten sich die Flüchtlingsberatungsstellen gegenseitig über Gerichtsentscheidungen austauschen, und auf Verfahren einwirken. Die Caritas Bozen hat 2006 die Zusammenarbeit mit Rechtsanwälten verstärkt: Der Rechtsbeistand ist unter anderem notwendig, wenn Asylwerber nach einer Ablehnung ihres Antrags Rekurs einreichen. Relativ neu ist bei der Flüchtlingsberatung in Bozen das Thema Arbeitseingliederung von Asylwerbern: Erst seit 2005 dürfen diese während des Verfahrens arbeiten. 99 Klienten der Flüchtlingsberatung haben in Südtirol letztes Jahr einen Arbeitsplatz gefunden. Die meisten der neuen 387 Klient/innen der Caritas Flüchtlingsberatung im Jahr 2006 kamen aus dem Kossovo, der Türkei, dem Irak und aus Mazedonien. Von denen, die ihre ethnische Herkunft angaben, waren 98 Kurden, 53 Albaner, 45 Roma und 16 Araber. Info: Tel. 0471 972335, fb@caritas.bz.it - bs

Monitor arbeitet am Berufsprofil f√ľr pflegende Haushaltshilfen

Die Beobachtungsstelle für Berufe und Ausbildung Monitor arbeitet an einem Berufsprofil für Haushaltshilfen, die pflegebedürftige Personen betreuen. Wie im restlichen Italien verrichten diese Arbeit auch in Südtirol bisher vor allem ausländische Frauen, die sogenannten "badanti". Monitor erarbeitet das Berufsprofil im Rahmen einer Studie, die den Bedarf an Berufen in den sozialen Diensten Südtirols erhebt. Im Juni könnte die Profilbeschreibung bereits abgeschlossen sein. Ob auch das Profil einer Ausbildung vorgeschlagen wird, ist noch unklar. Die Pflege im Haushalt durch private Arbeitskräfte ist auch in Südtirol von Schwarzarbeit gekennzeichnet. Info: ESF Dienststelle, Tel. 413130, www.monitorprofessioni.it - bs

15 interkulturelle Br√ľckenbauer f√ľrs Pustertal

15 neue interkulturelle Multiplikator/innen bauen Brücken zwischen Einheimischen und Einwanderern im Pustertal: Sie kommen aus arabischen Staaten, Südamerika, Osteuropa und den neuen EU-Staaten und haben eine zweimonatige Schulung der Caritas Beratungsstelle InPut und der Bezirksgemeinschaft Pustertal abgeschlossen. Die Kulturarbeiter übersetzen und dolmetschen bei Sprachproblemen, helfen ihren Landsleuten beim Neustart in Südtirol, vermitteln bei Konflikten. Dabei selbst stets neutral zu bleiben, ist ihre Devise. "Seit Eröffnung der Beratung für Migrant/innen InPut im Jahr 2005 meldeten sich dort immer häufiger Schulen und andere Einrichtungen, die Hilfe im Umgang mit Kindern und Erwachsenen aus anderen Ländern brauchen", sagt Edina Pusztai, Mitarbeiterin von InPut. Info: Tel. 0474 554 987, input@caritas.bz.it - bs

Abschiebezentren: Drei CPT schlie√üen - Journalisten d√ľrfen Zentren erstmals besuchen

Die "CPTA" in Brindisi, Crotone und Ragusa schließen, hat das Innenministerium Ende April verordnet - weil die Zustände dort unzumutbar sind. Das sind drei von 24 Zentren, in denen Einwanderer ohne Aufenthaltsgenehmigung unter Verschluss sitzen, meist jene, die an den Grenzen Italiens aufgegriffen werden. Erstmals dürfen seit Ende April Journalisten die CPT, die Aufnahmezentren (CDA) und die Zentren zur Identitfizierung von Aslywerbern besichtigen (CDI), mit Genehmigung des Präfekten. Auch Hilfsorganisationen dürfen jetzt in den Zentren aktiv sein. Bisher hatte die Öffentlichkeit keinerlei Zugang zu den Festhaltezentren, was Menschenrechtsorganisationen an der vorigen Regierung stark kritisierten. Weitere CPT könnten schließen, jene von Turin, Modena, Bologna und Gradisca d¬īIsonzo, Gorizia: In Gradisca hatten die Insassen vor wenigen Wochen einen Aufstand versucht und unmenschliche Zustände angeklagt. Auch in Bologna gab es Polemiken. Die Kommission De Mistura hatte das CPT dort ebenfalls als ungeeignet bewertet, aber bisher hat die Regierung nichts zu seiner Schließung unternommen. Info: www.meltingpot.org/cpt.html; www.interno.it/news/articolo.php?idarticolo=24081 - bs

Un Forum in occasione dei tre anni della Consulta immigrati a Bolzano

A Bolzano vivono 8mila stranieri. Da tre anni sono rappresentati dalla Consulta immigrati del Comune di Bolzano che, in occasione dell'anniversario, organizzerà il forum "Immigrazione e partecipazione" per fare il punto della situazione su varie tematiche, in primis l'integrazione dei cittadini stranieri e la partecipazione al dialogo. Per l'assessore alla Politiche sociali Patrizia Trincanato, finora la Consulta non è stata abbastanza incisiva, in futuro si potrebbe pensare quindi alla figura di un consigliere aggiunto in rappresentanza degli immigrati. In questi giorni la Consulta ha eletto il nuovo presidente che rimane in carica per un anno. Il forum, organizzato in collaborazione con l'Ufficio Pianificazione sociale, si terrà il 26 maggio, alle 10, nella sala di rappresentanza del Comune. Info e programma: tel. 0471 997595, www.comune.bolzano.it - mm

Generationen

Kinder und Jugend

Volllversammlung des n.e.t.z. - Kein Jux: deutsch-italienische Jugendarbeit

Die Dachorganisation der Jugendtreffs und -zentren Südtirols n.e.t.z. wählte am 10. Mai ihren Vorstand neu, Präsident bleibt Wolfram Nothdurfter, Leiter des Jugendzentrums Papperlapapp Bozen. Neben der Beratungstätigkeit für Jugendzentren des Landes will sich n.e.t.z. jetzt für mehr Zusammenarbeit zwischen den deutschen und italienischen Jugendzentren einsetzen: Erstmals trafen sich 50 deutsch- und italienischsprachige Jugendarbeiter am 29. März im Jugendzentrum Jux, Lana, mit dem Wunsch nach mehr Austausch. Wirklich netzwerkartig organisiert seien italienische und deutsche Jugendzentren in Südtirol bisher erst in Leifers, so Elmar Niederbrunner von n.e.t.z.: Dort haben die vier Zentren zusammen das Emergent-Music-Festival für neue Bands auf die Beine gestellt. Voriges Jahr schloss n.e.t.z eine gemeinsame Haftpflicht- und Rechtsschutzversicherung für die Jugendzentren ab und erarbeitete unter anderem das Grundlagendokument der Offenen Jugendarbeit OJA!. Im Vorstand der Dachorganisation sitzen jetzt die hauptamtlichen Jugendarbeiter Karin Husnelder, Jugendzentrum Jux, Lana, und Armin Mutschlechner Jugendzentrum Juze Kass, Brixen, sowie Robert Perathoner, Präsident im Jugendzentrum Fly, Leifers. Friedrich Gamper, hauptamtlicher Mitarbeiter im Meraner Jugendzentrum Jungle, wurde kooptiert. Info: Tel. 340 1607288, info@netz.bz.it - bs

Giovani e volontariato: le visite di solidarietà nel mondo proposte da OEW

"Non siamo venuti per chiedere aiuto ma per attirare l'attenzione sui nostri diritti". Cos√¨ il gruppo degli artisti di strada della baraccopoli di Korogocho (Nairobi), giunti in Alto Adige su invito del presidente del Consiglio provinciale Riccardo Dello Sbarba, di fronte agli studenti altoatesini. Un'occasione importante per capire che "l'Africa non √® povera, √® stata defraudata dalle sue risorse", come dice un giornalista africano nel film "Sentieri africani" girato a Korogocho. Questa volta l'Africa √® venuta a casa nostra, ma anche noi possiamo andare in altri continenti, conoscere le persone, vedere la realt√†, "tornare diversi", dice Monika Thaler della OEW che, insieme a Caritas e Missio, organizza ogni anno visite di solidariet√† in vari paesi del mondo. Ogni anno vi partecipano 35 giovani tra i 18 e 30 anni. Il soggiorno, durante il quale ci si impegna come volontari in ambito sociale, in attivit√† formative e ricreative per bambini e giovani, varia dai due ai sei mesi. "Prima per√≤ occorre prepararsi" precisa Thaler, conoscere la lingua, la cultura e la politica del posto, partecipando ad almeno due seminari formativi che prevedono anche l'esperienza di volontari che hanno gi√† fatto una visita di solidariet√†. "Entrare nel mondo dell'altro allora ci render√† nuovi e diversi, ci amplier√† gli orizzonti, cambier√† i nostri comportamenti, si sperimenter√† che c'√® pi√Ļ gioia nel dare che nel ricevere", conclude Thaler. Info: tel. 0472 833950, monika.thaler@oew.org - mm

Familie

Kleinkinderbetreuungsdienste als Maßnahme zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf

In Südtirol haben sich die Kleinkinderbetreuungsdienste in den letzten drei Jahren stark entwickelt. Sie können als Maßnahme zur Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf gesehen werden, davon geht der Direktor des Landesamtes für Familie, Frau und Jugend Eugenio Bizzotto aus, der kürzlich ein Referat zum Thema auf einer Tagung in Schloss Hofen, Vorarlberg, hielt. Standen 2004 nur 1.157 Plätze zur Kinderbetreuung in den drei Diensten (Kinderhorte, Kindertagesstätten, Tagesmütter) zur Verfügung, waren es 2006 dann 1.424 Plätze, ein Plus von 267 Plätzen. Die Anzahl der betreuten Kinder stieg im Zeitraum 2004-2006 auf 2.060, das sind zusätzlich 461 Kinder. "In dieser Zeit haben sich die Kindertagesstätten gesetzlich etabliert, man hat ein Akkreditierungssystem zur Qualitätssicherung eingeführt und die Kostenbeteiligungen von Seiten der Familien bei den drei Diensten ähnlich gemacht und harmonisiert, wenn auch nicht hundertprozentig", sagt Bizzotto. Schwächen des Systems bleiben die Zusammenarbeit Land-Gemeinden und die Vereinbarungen zwischen Gemeinden und privaten Trägern. Die Tagung wurde vom Büro für Zukunftsfragen der Vorarlberger Landesregierung veranstaltet. Dazu waren die Ansprechpersonen der Arge Alp Mitgliedsländer für das Projekt "Miteinander der Generationen" eingeladen. Info: www.vorarlberg.at/pdf/suedtirol_kleinkinderbetr.pdf - mm

Spunti "virtuali" per riflettere sulle tematiche della famiglia

Essere genitori è un'arte che non si finisce mai di imparare. Spesso accade che la sollecitudine e la premura per i figli si trasformi in un eccesso d'affetto che può anche non far loro bene. Si dimentica che quel figlio è un'altra persona, non è "nostro". I figli hanno cioè un'identità che deve formarsi con le proprie originali modalità, emozioni e pensieri. E' una riflessione di Maura Marcello, psicologa e psicoterapeuta dell'Associazione "Il Germoglio", sul tema della genitorialità, un testo reperibile sul sito internet dell'associazione, dove si trovano anche altre riflessioni sui percorsi di formazione per le famiglie, adolescenza, sostanze da dipendenza, i pericoli del web, violenza sessuale, pedopornografia e altro ancora. L'associazione, che offre tra l'altro anche una "scuola genitori" e laboratori di ascolto per migliorare la comunicazione, redige anche una breve "Family Newsletter" su varie tematiche legate alla famiglia e minori. Info: tel. 0471 300882, www.germogliobz.com - mm

Quoziente familiare: possibile soluzione?

In occasione della Giornata della Famiglia, in Alto Adige sono state avanzate molte proposte da parte dei politici e delle associazioni: equiparare il tempo dedicato all'educazione dei figli ad un'attività lavorativa, assegno familiare regionale già dal primo figlio, creare le basi per una vera conciliazione lavoro-famiglia, flessibilità dei tempi di lavoro, part-time. Il vero nodo però rimane la questione fiscale, di competenza statale. La Corte costituzionale tedesca stabilisce che le risorse destinate al mantenimento dei figli non sono disponibili e quindi non fanno parte della capacità contributiva. In Italia, chi ha figli paga come chi non ne ha. Il sistema del "quoziente familiare" alla francese prevede che, attraverso la somma dei redditi di tutti i componenti del nucleo familiare e la sua divisione per un quoziente definito, le famiglie monoreddito e bireddito vengono parificate. Per il ministro della Famiglia Rosy Bindi finirebbe per premiare i redditi alti e scoraggiare l'occupazione femminile. A sostenerne l'introduzione è il Forum delle associazioni familiari, che rappresenta oltre 40 associazioni a livello nazionale. I proponenti calcolano che con questo sistema due coniugi con un figlio potrebbero risparmiare dai 2.500 ai 3 mila euro. Info: www.governo.it/Presidenza/politiche_famiglia/index.html; www.forumfamiglie.org - mm

Senior/innen

Ade, √ĖFWE! Altenheime auf dem Weg zum Betrieb: Landesregierung stuft nun Heime ein

Für viele Alters- und Pflegeheime beginnt bald ein Umbruch: 31 Heime haben darum angesucht, sich in einen "öffentlichen Betrieb für Pflege- und Betreuungsdienste" umzuwandeln. Die Landesregierung prüft in den nächsten Sitzungen nun diese Heime, und legt auch die Frist fest, bis wann sie ihre Statuten ändern müssen. Die 31 Heime gehören zu den 45 "öffentlichen Wohlfahrts- und Fürsorgeeinrichtungen" (ÖWFE) Südtirols, die durch ein zeitgemäßeres Organisationsmodell ersetzt werden sollen, wie es ein Regionalgesetz will: Als moderne Dienstleistungsbetriebe sollen sie künftig flexibler auf die Bedürfnisse im Sozialwesen reagieren können. Auch mehr Transparenz soll möglich werden, etwa durch die Einführung der doppelten Buchhaltung des Privatwesens. Ob einige kleinere Heime sich mit anderen zusammenschließen müssen, um öffentlich bleiben zu dürfen, oder ob sie künftig privat geführt werden müssen, wird sich bis Mitte Juni zeigen, nach der Einstufung der Heime durch die Landesregierung. Ein Expertenkommitee beginnt anfangs Juni damit, 14 weitere Ansuchen von ÖFWE auf die Umwandlung in Betriebe zu begleiten, darunter Schülerheime, Studentenwohnheime. Info: Tel. 0471 411540, amt.senioren@provinz.bz.it - bs

Modell-Statut hilft bei Neuorgansiation der Alten- und Pflegeheime

Ein Modell-Statut wird den Alten- und Pflegeheimen Südtirols dabei helfen, sich in einen öffentlichen Betrieb für Pflege- und Betreuungsdienste umzuwandeln. Ausgearbeitet haben das Modell der Verband der Altersheime Südtirols, die Trentiner Dachorganisation der Altenheime UPIPA und das Landesamt für Senioren und Sozialwesen. Ein Expertenkomitee prüft das Modell-Statut anfangs Juni, danach steht es den Alten- und Pflegeheimen zur Verfügung. Info: Tel. 0471 411540, amt.senioren@provinz.bz.it - bs

Demenz: Wohnen, so frei wie möglich - Pilotprojekt in Neumarkt

Ein Pilotprojekt für an Demenz erkrankte Menschen startet am 1. Juni das Altenheim Griesfeld in Neumarkt. Sechs bis acht Senior/innen werden in einer Wohngemeinschaft zusammen wohnen, in der so viel Normalität wie möglich gelebt werden soll. Freiheitsentziehende Maßnahmen sollen vermieden und beruhigende Medikamente verringert werden. Begleitet wird das Projekt von der Geriatrie des Krankenhauses Bozen. Info: Tel. 0471 826100, info@neumarkt.ah-cr.bz.it - bs

Gesundheit und Wohlbefinden

Die Zukunft der Ergotherapie: Gesundheitsf√∂rderung und Pr√§vention - Brosch√ľre

Ergotherapie solle künftig auch in der Prävention und in der Gesundheitsförderung angeboten werden, nicht nur bei Akutbehandlungen oder in der Rehabilitation, wenn Menschen schon gesundheitliche Schäden erlitten haben. Zu diesem Schluss kommt das Projekt "DACHS" an der Landesfachhochschule für Gesundheitsberufe Claudiana. Das Projekt lotete die Zukunstperspektiven der Ergotherapie auf, auch deren Potential und Entwicklungschancen auf dem Arbeitsmarkt und in der Ausbildung. Entstanden ist es aus einer Kooperation von Ergotherapeuten-Verbänden aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol. Herzstück von DACHS ist eine Broschüre, die am 11. Juni um 14.30 Uhr in der Claudiana in Bozen vorgestellt wird: Sie gibt einen Überblick über das Leistungsangebot der Ergotherapie im deutschsprachigen Raum, gegliedert nach Zielgruppen und mit Blick in die Zukunft. Die Ergotherapie auch in Prävention und Gesundheitsförderung im Gesundheits- und Sozialsystem zu verankern, ist Ziel des Projekts. Info: Tel. 0471 067300, info@claudiana.bz.it - bs

La campagna contro il fumo della Lega tumori

La Lega per la lotta contro i tumori di Bolzano organizza anche quest'anno una campagna specifica contro il fumo di tabacco, nell'ambito dell'Educazione alla salute, rivolta agli studenti delle classi quinte elementari e delle scuole medie di lingua italiana, tedesca e ladina. La campagna si concluderà il 31 maggio, alle 10, all'Istituto Rainerum, con un concorso per la realizzazione di un prodotto che acquisti significato promozionale nella lotta contro il fumo (slogan, spot, disegno, rap, film, sketch, drammatizzazione, racconto, fumetto ec.) come lavoro individuale, di gruppo o di classe con tecniche a scelta degli interessati. L'iniziativa è stata promossa in collaborazione con la Sovrintendenza Scolastica, l'Assessorato provinciale alla Sanità e alle Politiche Sociali ed alle Pari Opportunità del Comune di Bolzano. Info: tel. 0471 402000, www.legatumoribolzano.com - mm

Gewalt, Pflege, psychische Erkrankung: Neuer Kurs f√ľr Sozialarbeiter/innen

In der häuslichen Pflege von Menschen mit psychischen Erkrankungen kann es zu aggressiven, bedrohlichen oder beängstigenden Situationen kommen. Wie es dabei zu reagieren gilt, können Mitarbeiter im Bereich des Sozialwesens, aber auch pflegende Angehörige in einem Kurs lernen, den die Dienststelle für Personalentwicklung der Landesabteilung Sozialwesen organisiert. Darin sollen die Anforderungen dieser ganz besonderen Pflegesituation vermittelt werden: Wie ist mit psychischen Erkrankungen umzugehen, wie kann der Gewalt vorgebeugt werden und wie können Situationen der Überforderung rechtzeitig erkannt und verhindert werden. Der Kurs "Gewalt erleben in der häuslichen Pflege bei Menschen mit einer psychischen Erkrankung" findet am 14. und 15. Juni, im "Haus der Familie" in Lichtenstern am Ritten statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Info und Anmeldung: Tel. 0471 411593, ada.pirozzi@provinz.bz.it - mm

Agenda

Vortrag/Tagung

24.05.07 | Do. >Das Familienunternehmen unter Ber√ľcksichtigung der Situation in S√ľdtirol

Vorstellung einer Fachpublikation der Südtiroler Sparkasse und verschiedene Fachreferate zum Thema "Das Familienunternehmen unter Berücksichtigung der Situation in Südtirol". Simultanübersetzung vorgesehen. Ort: Tagungssaal im Palais Widmann, Bozen. Zeit: 16-19 Uhr. Info: Landesbeirat für Chancengleichheit zwischen Mann und Frau, Tel. 0471 411180, frauenbuero@provinz.bz.it - al

01.06.07 | Fr. > Tagung des Forums Privates Sozialwesen zum Thema Qualität

Nach zwei Jahren intensiver Vorarbeiten und Auseinandersetzung mit dem Thema, lädt das Forum Privates Sozialwesen zur Tagung zum Thema Qualitätsinstrumente im privaten Sozialwesen. Ort: Pastoralzentrum Bozen. Zeit: 9-12 Uhr. Info: Tel. 333 4103041, fops.christine@virgilio.it - al

01.06.07 | Ve. > Stili di vita e orientamenti di valore in provincia: un'indagine

Opinioni sul rapporto di coppia, matrimonio e famiglia, partecipazione politica e sociale, opinioni ed atteggiamenti in relazione all'alcol, conflitto in famiglia, partecipazione religiosa: questi i temi di un'indagine dell'Astat. La statistica, commissionata dalla Giunta provinciale, si basa su un campione di mille persone. Luogo: Bolzano, Sala Kolping. Ore: 9. Info: Astat, Tel. 0471 414000, www.provincia.bz.it/astat - mm

01.06.07 | Fr. > Vortrag - Welche Begleitung brauchen Familien mit behinderten Kindern

Vortrag im Rahmen der Seminarreihe "Alle sind anders normal. Normal sind alle anders." Wie soll man sich in akuten Krisensituationen z.B. aggressive Ausbrüche schadenbegrenzend bzw. auch vorbeugend verhalten? Ort: GRAIN, Bruneck. Zeit: 15-18 Uhr. Info: Gertrud Kofler: 347 2150245, www.grain-bz.org - al

11.06.07 | Lu. > "Dalla crescita disumana alla decrescita sociale"

All'incontro sar√† presente il francese Serge Latouche, uno dei pi√Ļ importanti pensatori del nostro tempo, professore di scienze economiche, √® tra gli avversari pi√Ļ noti dell'occidentalizzazione del pianeta e un sostenitore della decrescita conviviale e del localismo. Luogo: Universit√† di Bolzano, Aula Magna. Ore 18. Info: Centro per la Pace, tel. 0471 402382, centropacebz@virgilio.it - mm

13.06.07 | Mi. > Tagung: Die Neuordnung des S√ľdtiroler Gesundheitswesens

Die klinische Neuordnung des Südtiroler Gesundheitswesens und die Qualitätsentwicklung sollen auf der Tagung beleuchtet werden. Im Programm stehen Referate von Experten aus Österreich und Italien. Ort: Bozen, Kolpinghaus. Zeit: 9-18 Uhr. Anmeldung: 30. Mai. Info: Abteilung Gesundheitswesen, Tel. 0471 411550, maria.habicher@provinz.bz.it - mm

15. - 17.06.07 | Fr. - So. > Int. Symposium: "Mobilität und Migration von Arbeitnehmern"

Welchen Einfluss Migration und Mobilität auf den Arbeitsmarkt und somit auch auf das Rentensystem in den jeweiligen Ländern der EU haben und welchen Bedingungen sie unterliegen, soll im Seminar herausgearbeitet werden. Ort: Brixen, Cusanus Akademie. Info: Arbeiter-, Freizeit- und Bildungsverein, Tel. 0471 254199, www.afb-efs.it - mm

Kultur und Freizeit

29.05.07 | Di. > Informationstreffen zu "Bookstart - Babys lieben B√ľcher"

Freude an Büchern für die Kleinsten und am Vorlesen wecken und Eltern dafür sensibilisieren, dass die Sprache der Schlüssel zu Kommunikation und Bildung ist. Dies ist das Ziel des Projektes für die frühe Sprachförderung der Kinder. Ort: Schlanders, Kulturhaus. Zeit: 16 Uhr. Info: Familienbüro, Abteilung deutsche Kultur und Familie, Tel. 0471 413381, http://www.provinz.bz.it/kulturabteilung/familie - mm

31.05.07 | Do. > "Piazza pazza": Spiele am Domplatz f√ľr Gross und Klein

Spiele, Jonglieren, Musicalbus und anderes bei der Initiative "Piazza pazza", die an Familien und Kinder gerichtet ist. Ort: Bozen, Domplatz 8. Zeit: 15-18 Uhr. Info: Jugendzentrum "Papperlapapp", Tel. 0471 978589, www.papperla.net - mm

01.06.07 | Fr. > Singen f√ľr Obdachlose (Meran, Thermenplatz)

Benefizkonzert des Gospel- und Spiritual-Chores "Ayangena" zugunsten der Obdachlosenarbeit der Caritas. Ort: Meran, Thermenplatz. Zeit: 20 Uhr. Info: Caritas, Tel. 0471 304300, info@caritas.bz.it - al

02.-03.06.07 | > Zugluftfest 2007 - In Brixen zieht's wieder

Zweitägiges interkulturelles Fest im Haus der Solidarität (HdS) in Brixen/Milland. Das Fest ist gleichzeitig der fünfte Geburtstag des HdS und Gedanktag an den ermordeten Missionar Luis Lintner, dessen Name das Haus trägt. Programm und Info unter: Tel. 0472 833950, www.zugluft.it - al

03.06.07 | Dom. > Camminiamo insieme - Wir wandern zusammen

Marcia non competitiva di 5 km con grande festa al Parco Europa, Bolzano. Ritrovo: Tendone presso Parco Europa, ore 10. Info: Associazione Amici degli Handicappati, tel. 335 1209945, amici@handynet.bz.it - al

Radio/TV/Film bearbeitet von magdalena@poeder.it

30.05.07 | Mi. > TV: dF - Das Frauenmagazin

Themen: Chancengleichheit der Frauen am Arbeitsplatz und Gleichberechtigung beim Sorgerecht. TV RAI Sender Bozen, Zeit: 20.20 Uhr, Wh. am 01.06. um 18 Uhr. - al

04. - 06.06.07 | > RADIOkolleg - Vielfalt als Ressource

Gender Mainstreaming und Diversity Management - so heißen die neuen Strategien, mit denen man der wachsenden Vielfalt sowohl in Belegschaften als auch der Kund/innen in Betrieben, Behörden und Bildungseinrichtungen gerecht werden will. Beide setzen auf eine differenzierte Wahrnehmung der Unterschiede zwischen den Menschen - seien es nun Geschlechter- oder Altersunterschiede, Unterschiede in der Herkunft oder in der Lebensform. Und sie versuchen, Führungskräfte darin zu unterstützen, diese Vielfalt als besonderes Potenzial für Innovation und damit für den Unternehmenserfolg zu nutzen. Radio Ö1, Zeit: 9.30 Uhr, Wh. um 22.15 Uhr, http://oe1.orf.at - al

04.06.07 | Mo. > RADIO: Dimensionen - Die Welt der Wissenschaft

Zum Europäischen Jahr der Chancengleichheit für alle: Jenseits von "homo" und "hetero". Geschlecht und Sexualität aus der Perspektive der Queer Studies. Gestaltung: Martina Nußbaumer. Radio Ö1, Zeit: 19 Uhr, http://oe1.orf.at - al

06.06.07 | Mi. > TV: Regenbogen - Eine Sendung f√ľr Senioren

Vor 25 Jahren beauftragten die katholischen Verbände den KVW zur Schaffung einer "Zentralstelle für Altenarbeit". Mit der Gründung der Dienststelle waren die Weichen für eine gezielte und andauernde Seniorenarbeit auf Landesebene gestellt. Seither konnten in den Bereichen Kultur und Bildung, Sozialfürsorge und Freizeit viele Initiativen verwirklicht werden, unter anderem die Berufsgemeinschaft der Pflegekräfte, die Arbeitskreise Seniorentanz, Theater und Biografiearbeit. RAI Sender Bozen, Zeit: 20.20 Uhr, Wh. am 08.06. um 18 Uhr. - al