Hoher Kontrast Grafische Version
Newsletter

Newsletter 'social' - Nr. 13|2007 vom 04.07.2007

Die Herausgabe des Newsletter "Social" seitens des Dachverbandes wurde Ende 2010 aus Kostengründen eingestellt.
Als Dachverband für Soziales und Gesundheit mit derzeit 46 angeschlossenen Organisationen erlauben wir uns, auf unser Rundschreiben hinzuweisen, welches über Aktuelles in den Organisationen, Diensten, Arbeitsgruppen und Gremien des Dachverbandes Auskunft gibt und ca. monatlich erscheint.

Inhalt

Header

Editorial

Panorama

Frauen

Menschen mit Behinderung

Migration

Kinder und Jugend

Familie

Senior/innen

Gesundheit und Wohlbefinden

Seminare/Kurse/Ausbildung

Vortrag/Tagung

Verschiedenes

Header

Hallo Nachbar!

Fremd ist in unserer Vorstellung jemand, der aus einem anderen Land oder Kontinent kommt. Oft passiert es aber auch, dass uns gerade unser Nachbar im Dorf fremd ist oder unsere Nachbarin, obwohl sie von hier ist. In Vahrn, so berichtet "Der Brixner", ist Herr Putzer auf die Idee gekommen, alle seine Nachbarn zu einem "Fest zum gegenseitigen Kennenlernen" einzuladen. Die Überraschung war, dass mehr als 100 Leute aus seiner Straße gekommen sind und am Fest mitgearbeitet haben, und viele hätten zum ersten Mal miteinander gesprochen, wird berichtet. Das Problem, die Nachbarn mit Lärm zu stören, gab es nicht, weil eben fast alle von ihnen auf dem Fest waren. - mm

Editorial

Wort der Woche: Tagesnews

Menschen mit gutem Kurzzeitgedächtnis werden sich erinnern: Im letzten Newsletter haben wir auf das neue Sozialportal hingewiesen und dann haben wir es mit ein wenig Trara sogar öffentlich vorgestellt. Und wie sich kurz drauf herausstellte, gibt es nun sogar noch eine Neuerungen, das sind die "Tagesnews". So nennen wir die täglich frischen Nachrichten und Artikel die ab jetzt von Montag bis Freitag in dem hellgrünen Kästchen auf dem Sozialportal in hervorragend exponierter Position aufblitzen, sobald die Seite geladen ist. Sind nicht zu übersehen. Schließlich liest man Webseiten ja heutzutage auch ein wenig so, wie man durch Supermarktregale läuft. Also, hinsurfen und mit der Maus ganz fest draufklicken. Bleiben Sie uns gewogen. - Alexander Larch - al

Panorama

Die Zukunft des Gesundheits- und des Pflegewesens: Tagung in der EURAC

Auf der internationalen Tagung über das Gesundheits- und Pflegewesen in der EURAC am 28. und 29. Juni präsentierte der Direktor der Abteilung Sozialwesen Karl Tragust das Südtiroler Modell. Eine integrierte Versorgung durch Sozial- und Gesundheitsdienste sei laut Tragust Voraussetzung für eine gute Pflegepolitik, daher sollten Gesundheits- und Sozialwesen noch mehr aufeinander abgestimmt werden. Mit der Pflegesicherung wolle das Land Südtirol die Pflege finanziell absichern, und die Bürger/innen so weit wie möglich entlasten. "Wichtige Schritte zur Pflegesicherung sind eine integrierte Sozial- und Gesundheitsplanung, der Vertrag zwischen Sanitätsbetrieb und Sozialbetrieben zur integrierten Führung der Sprengel und der anderen sozio-sanitären Dienste," so Tragust. Auch die Aufgaben der Sozialbetreuer/innen in der Pflege müssten neu beschrieben und mit den sanitären Berufsbildern abgestimmt werden, und es brauche neue Organisationsmodelle für die ambulanten und stationären Pflegedienste, sowie integrierte Ausbildungen des Pflegepersonals und der Führungskräfte, integrierte Informationssysteme. Mit der Pflegesicherung würden sich die Rahmenbedingungen der Pflege in Südtirol nachhaltig verändern. Info: Tel. 0471 411528, Sozialwesen@provinz.bz.it - bs

Kindergeld bald auch für anvertraute Kinder

Der Südtiroler Landtag hat mit der Behandlung des sog. Omnibusbesetzes (Landesgesetzentwurf 115/07 "Änderungen von Landesgesetzen in verschiedenen Bereichen") begonnen. Mit diesem Gesetzentwurf werden verschiedene Bestimmungen in mehreren Bereichen überarbeitet und aktualisiert. Der Landtag hat bereits einige Artikel genehmigt, verabschiedet wurde das Gesetz aber noch nicht: Art. 6 etwa betrifft die Kindertagesstätten in Betrieben. Land, Unternehmen und Eltern sollen für die Kosten zu je einem Drittel aufkommen. Art. 7 hingegen betrifft das Kindergeld, das nun auch auf anvertraute Kinder ausgedehnt wird. Eltern bekommen 80 Euro monatlich für jedes Kind bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres. Für Adoptivkinder und für anvertraute Kinder beginnt der dreijährige Bezugszeitraum mit der Adoption bzw., im Falle der Anvertrauung durch die Unterbringung bei den Familien. Info: alle Patronate; Landesamt für Vorsorge und Sozialversicherung, Tel. 0471 411660, Grüne Nummer 800 018796, www.provinz.bz.it/sozialwesen/2404 - al

Osservatorio provinciale volontariato: previsti meno componenti e meno funzioni

E' previsto un cambiamento per l'Osservatorio provinciale sul volontariato, sia per quanto riguarda il numero dei componenti che per le funzioni. Nell'ambito della discussione sul disegno di legge "Omnibus" il Consiglio provinciale ha approvato l'articolo 8, che prevede la riduzione del numero dei rappresentanti previsti dalla legge 11/1993. Gli otto rappresentanti delle organizzazioni di volontariato operanti nel territorio provinciale, scelti dalla Giunta provinciale tra quelli designati dalle organizzazioni iscritte nel registro provinciale, diventano cinque nominati dalla Giunta più tre degli enti di servizio civile. Nel nuovo disegno di legge non compaiono i sette esperti nel settore del volontariato designati dagli assessori provinciali competenti previsti dalla legge del '93. In realtà, spiega Karin Ranzi dell'Ufficio Affari di Gabinetto della Provincia, la legge del '93 era già stata modificata con un decreto del '99, che prevedeva i cambiamenti contenuti nel disegno di legge "Omnibus". Previsti cambiamenti anche nelle funzioni: l'Osservatorio non esprime più pareri su progetti sperimentali elaborati, in collaborazione con enti pubblici, da organizzazioni iscritte al Registro; non pubblica più un rapporto biennale sull'andamento del volontariato; non collabora con l'Osservatorio nazionale. Tra le perplessità espresse da alcuni consiglieri di minoranza: l'ampio spazio di manovra della Giunta, poca chiarezza nei criteri di scelta dei membri, poca chiarezza nell'accordo con le associazioni per la nomina dei membri. Il presidente Durnwalder ha giustificato la riduzione del numero dei membri con l'esigenza di snellimento dell'Osservatorio. Le funzioni dell'Osservatorio previste dal ddl sono: fissare i criteri per la gestione del Registro, proporre e realizzare iniziative per i volontari, informare sul volontariato attraverso i media, fornire proposte per la promozione del volontariato e servizio civile, esprimere pareri sullo sviluppo del servizio civile e sociale. Info: tel. 0471 412130, www.provincia.bz.it/presidenza - mm

Il benessere della persona al centro della Conferenza europea dei servizi sociali

"Per migliorare i servizi alla persona dovrebbero essere costantemente valutati il suo benessere e la sua autonomia". Lo spiega Alberto Conci, direttore del Distretto sociale Centro dell'ASSB, che alla Conferenza europea dei servizi sociali appena svoltasi a Berlino, ha presentato il Piano di settore per le persone senza fissa dimora della città di Bolzano come buona prassi. Si evolvono quindi le tecniche di valutazione del "benessere della persona": si punta, attraverso interviste e ascolto, a coinvolgerla nel suo cammino di autonomia, a tarare di volta in volta gli interventi. "Dai rappresentanti dei servizi presenti a Berlino è emersa l'esigenza di un costante monitoraggio e controllo della qualità dei servizi sociali", spiega Conci. Prima di creare un nuovo servizio vale quindi la pena chiedersi se esiste un rapporto di equilibrio tra "opportunità per tutti" e "sostenibilità economica". Anche il fatto che un servizio sociale efficiente crei opportunità di lavoro per persone svantaggiate e produca beni concorrenziali che reggano sul mercato rappresenta una novità, dice ancora Conci. Che si crei un rapporto di concorrenza tra pubblico e privato è da vedersi come un aspetto positivo, che contribuisce a migliorare la qualità. Il servizio sociale del futuro, allora, sarà quello che tenderà a creare un giusto mix di gestione tra pubblico e privato. Info: tel. 0471 404767, www.aziendasociale.bz.it; www.socialeurope.com - mm

BZG Burggrafenamt: Die Berichte der Sozialdienste des Jahres 2006 sind online

Die Tätigkeitsberichte der Sozialsprengel und der Sprengel-übergreifenden Dienste der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt sind jetzt als Downloads verfügbar. Unter www.bzgbga.it/de/371.htm finden sich die Sprengelberichte 2006 von Meran, Lana, Naturns und Passeier. Daneben stehen auch die verschiedenen Bereichsberichte Behinderung, Sucht und der Bericht des sozialpsychiatrischen Bereichs des Jahres 2006 zur Verfügung. Die Berichte stellen die Tätigkeiten und Leistungen im Arbeitsjahr 2006 vor und liefern eine Reihe von interessanten Daten. - al

Sprengelberichte 2006 der BZG Pustertal

Auch die Bezirksgemeinschaft Pustertal informiert transparent und stellt ihre Jahresberichte zum Download ins Netz. Mit den vorliegenden Berichten geben die Sozialsprengel Bruneck/Umgebung, Tauferer/Ahrntal und Hochpustertal einen Einblick in ihre Arbeit, beschreiben die wichtigsten Leistungen für die Bürger/innen und zeigen die Schwerpunkte des Jahres 2006 auf. Zu den einzelnen Sprengelberichten: Sprengelbericht Bruneck/Umgebung, Sprengelbericht Tauferer/Ahrntal, Sprengelbericht Hochpustertal - al

"Gli sfigati" verteilen am 6. und 7. Juli wieder Mortadellabrote in Bruneck

"Gli sfigati", das ist ein genauso origineller wie kleiner Brunecker Verein, der schon vor 20 Jahren entstanden ist. Es war der erste und blieb bislang der einzige Freizeitverein, der in Südtirol offen und konstant Geld zum Wohle psychisch Kranker sammelt und dabei schon mit seiner Namensgebung auf sehr humorvolle und sympathisch, augenzwinkernde Art die Öffentlichkeit auf die häufig vergessenen Anliegen von seelisch Leidenden hinweist. Kommenden Freitag, 6. Juli 2007 werden die "sfigati" in Bruneck am Graben ab 9.30 Uhr wieder eine Riesenmortadella anschneiden und zu tausenden belegten Wurstbroten verarbeiten. Gegen eine freiwillige Spende werden die Brote am Freitag und am Samstag Vormittag an die Passanten ausgegeben. Die Mortadellaaktion hat inzwischen schon seit 20 Jahren Tradition. Der Erlös kommt heuer der Südtiroler Krebshilfe, Bezirk Bruneck zugute. Im August, zum Mitsommer "Ferragosto" schneiden die "sfigati" eine weitere Mortadella zugunsten der Selbsthilfeorganisation für psychisch Kranke "Lichtung/Girasole" an. Info: Verband Angehöriger und Freunde psychisch Kranker, Tel. 0471 260303, info@selbsthilfe.it - al

Bis 31. Juli um freiwillige Sozialdiener ansuchen

Noch bis zum 31. Juli 2007 können öffentliche oder private Einrichtungen ihre Gesuche um Zuweisung eines freiwilligen Sozialdieners (über 28 Jahre) beim Landesamt für Kabinettsangelegenheiten abgeben. Heuer haben insgesamt 50 Südtiroler/innen über 28 Jahre die Möglichkeit, den vom Land Südtirol geförderten Sozialdienst zu leisten. Info: Amt für Kabinettsangelegenheiten, Karin Ranzi, Tel. 0471 412137, karin.ranzi@provincia.bz.it - al

Progetti Fondo sociale europeo: pubblicato il nuovo bando

Adattabilità, occupabilità, accessibilità e invecchiamento attivo, inclusione sociale e capitale umano: sono questi gli "assi" previsti per presentare un progetto di formazione al Fondo sociale europeo per il 2007. Le informazioni sono contenute sul Bollettino ufficiale della Regione del 3 luglio. I progetti vanno presentati entro le ore 12 del prossimo 31 luglio. Info: tel. 0471 413130, www.provincia.bz.it/fse - mm

Tag der offenen Tür im neuen Schauraum von "Handswork"

Seit Jahresanfang hat die geschützte Werkstätte "Handswork" einen Ausstellungsraum in der vielbefahrenen Romstraße Nr. 6 in Meran, kurz vor der Esso-Tankstelle und dem Sozialsprengel. Handswork ist eine vom Verein Hands betriebene Einrichtung zur Wiedereingliederung von alkoholkranken Menschen in die Arbeitswelt. In der Werkstätte Handswork werden vor allem handwerkliche Arbeiten durchgeführt: es werden Teppiche gewoben, Möbel restauriert, Schüsseln gedrechselt. Am 11. Juli wird im neuen Ausstellungsraum von 9 bis 19 Uhr ein Tag der offenen Tür veranstaltet, wo die Produkte einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt werden. Info: Tel. 0473 550620, www.hands-bz.it - al

Europäischer Photowettbewerb für Vielfalt

Im Rahmen der EU-Kampagne "Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung." wird ein Photowettbewerb veranstaltet. Gesucht sind Photos, die geeignet sind, einem jungen Publikum die Inhalte der Kampagne zu übermitteln. Das Siegerphoto wird auf Plakaten, Broschüren und Anzeigen zur Förderung des Kampfes der EU-Kampagne gegen Diskriminierung gedruckt werden. Die 35 besten Photos werden im Rahmen einer Ausstellung in Brüssel gezeigt. Von dort aus reist die Ausstellung zwischen Oktober und Dezember 2007 in die Hauptstädte der drei Erstplatzierten. Neuer Einsendeschluss ist der 31. Juli 2007. Teilnahmeformulare/Info: http://photocompetition.stop-discrimination.info - al

ARGE-ALP-Preis 2007: Anerkennungspreis für "Volontarius"

"Jung, cool und engagiert" – unter diesem Motto stand heuer der ARGE-ALP-Preis mit dem Projekte zur Sensibilisierung der Jugend für die ehrenamtliche Tätigkeit gefördert werden sollen. Unter den Siegerprojekten findet sich auch eines aus Südtirol: Während der ARGE-ALP-Preis an Projekte aus St. Gallen und Vorarlberg gegangen ist, hat die Vereinigung "Volontarius" aus Bozen einen Anerkennungspreis in Höhe von 2.000 Euro bekommen. Das eingereichte Projekt "Ein Samen für die Zukunft" sieht besondere Unterrichtseinheiten für Schüler/innen vor. Dabei stehen die Aktivierung von Solidarität, gesellschaftlicher Mitwirkung und des Ehrenamts im Mittelpunkt. Es werden Themen angeschnitten wie Entwicklungszusammenarbeit, ethisches Wirtschaften, solidarisches Handeln, Menschenrechte, Frieden, Mitwirken auf Stadtebene, Verbraucherschutz, Rassismus – Intoleranz, Umwelt. Entstanden ist das Projekt durch eine Zusammenarbeit von Volontarius mit dem Amt für Familie, Frau und Jugend der Gemeinde Bozen und mit dem italienischen Pädagogischen Institut. Info: Tel. 0471 402338, www.volontarius.it - al

Documentare la cooperazione allo sviluppo - Nuovo workshop alla ZeLIG

E' dedicato a tutte le persone attive in progetti di cooperazione ed educazione allo sviluppo il nuovo workshop proposto dalla scuola Zelig. Si tratta di un corso di introduzione alla videocamera e al montaggio con la tecnica del video partecipato. Sono quindi invitate a partecipare persone interessate a imparare a raccontare la propria esperienza attraverso un video. Il corso, che si sviluppa in 15 incontri di 6 ore ciascuno, è in programma tra settembre 2007 e maggio 2008. E' una proposta nata dalla collaborazione tra la scuola di documentario, televisione e nuovi media ZeLIG di Bolzano, la Presidenza della Giunta Provinciale, l'Ufficio Affari di Gabinetto, Cooperazione allo sviluppo, la Ripartizione Cultura tedesca e Famiglia e l'Ufficio Audiovisivi. Domande di ammissione entro il 15 luglio 2007. Info: tel. 0471 977930, www.zeligfilm.it - al

2008 ist das europäische Jahr des interkulturellen Dialogs

Die Europäische Kommission wird 2008 zum "Europäischen Jahr des interkulturellen Dialogs" erklären. Die ständig wachsende kulturelle Vielfalt in unserer Gesellschaft mache einen interkulturellen Dialog unumgänglich. Dabei müssten alle Dimensionen der kulturellen Vielfalt, auch die Religionen und Glaubensrichtungen, berücksichtigt werden. Die Aktionen des Europäischen Jahres sollten besonders auf die jungen Menschen zielen und so viele Menschen wie möglich ansprechen. Die Herausforderung bestehe darin, Dialoge in Gang zu bringen, wo sie etwas bewirken könnten: in Schulen oder in Bildungsstätten, am Arbeitsplatz, in Freizeit-, Kultur- und Sportstätten sowie in Verbänden. Info: http://ec.europa.eu/culture/eac/dialogue/year2008_de.html - mm

ChancenGleichheit

Frauen

Büro "Frauen helfen Frauen" in Mals wurde geschlossen

Das Büro von "Frauen helfen Frauen" in Mals ist seit Ende Juni aus räumlichen und finanziellen Gründen geschlossen. Die Beratungsstelle wurde vor sechs Jahren aufgebaut und in dieser Zeit war sie in einem Büro der Gewerkschaft AGB/CISL kostenlos untergebracht. "Das Büro stand nur einmal in der Woche zur Verfügung und hatte keinen Warteraum. Das war für uns zu wenig," erklärt die Verantwortliche von "Frauen helfen Frauen" Erika Christandl. Martha Stecher, die Direktorin der Sozialdienste, sagt, dass "die Bezirksgemeinschaft schon früher Räume angeboten hat, die ein paar Mal in der Woche zur Verfügung gestanden wären." Dieses Angebot hat den Bedürfnissen des Vereins aber nicht entsprochen. "Die Situation der Frauen, die Gewaltopfer sind, ist in Mals viel schlimmer als in Meran", sagt Christandl, "die Frauen sind eingeschüchtert und trauen sich nicht, über ihre Probleme offen zu sprechen." Für Martha Stecher ist dies "zu überprüfen, weil die Anzahl der Frauen, die Opfer von Gewalt sind, wegen der Dunkelziffer nicht genau feststellbar ist." Ein Brief des Vereins an alle Gemeinden mit der Bitte um Unterstützung blieb ohne Rückmeldung. Landesbeiträge, Sponsoren und Spenden haben nicht ausgereicht, die Beratungsstelle offen zu halten. Wegen dieser Schwierigkeiten sind drei ehrenamtliche Mitarbeiter/innen ausgestiegen. Christandl hofft, dass Entscheidungsträger gemeinsam mit Ehrenamtlichen den Dienst "Frauen helfen Frauen" in Mals wieder aktivieren. Info: Tel. 346 3302398, www.frauenhelfenfrauen.it - mm

Menschen mit Behinderung

Drei neue Arbeitseingliederer sind beschlossene Sache

In den Arbeitsvermittlungszentren in Bozen, Brixen und Meran soll das Personal aufgestockt und jeweils eine Person zusätzlich eingestellt werden. Genau genommen geht es um so genannte "Arbeitseingliederer", die sich um arbeitslose Menschen mit Behinderung kümmern und ihnen zu einem geeigneten Arbeitsplatz verhelfen sollen. Im Moment sind 13 Arbeitseingliederer/innen im ganzen Land tätig, der Dienst gilt jedoch allgemein als unterbesetzt und ist auch deshalb im Feuer der Kritik. Die Arbeitsvermittlungszentren hatten eine Aufstockung um fünf Eingliederer vorgeschlagen, genehmigt hat die Landesregierung nun drei zusätzliche Stellen. Die Stellen müssen nun eingerichtet und ausgeschrieben werden. Wann genau also die neuen Arbeitseingliederer eingestellt werden können, lässt sich noch nicht sagen. Zu den Aufgaben zählt neben persönlicher Beratung und Unterstützung der Arbeitssuchenden auch die laufenden Kontakte und Verhandlungen mit den Betrieben zu übernehmen, um geeignete Arbeitsstellen ausfindig zu machen. In einer Mitteilung des Landespresseamts und in darauffolgenden Medienberichten war zu lesen, dass neuerdings nun auch Betriebe mit über 15 Mitarbeitern Menschen mit Behinderung anstellen müssen. Die Meldung ist falsch, weil das schon bisher so war. Info: Tel. 0471 412732, www.provinz.bz.it/arbeit/jobsuche/arbeitseingliederung.asp#anc317 - al

Meran: Neue Nachmittags-Öffnungszeiten im Amt für Invaliden

Im Meraner Amt für Invaliden in der Laurinstr. 22/24 wurden die wöchentlichen Nachmittags-Sprechstunden aus organisatorischen Gründen von Dienstag auf Montag vorverlegt. Die Öffnungszeiten selbst bleiben gleich: von 14 bis 15.30 Uhr. Info: Tel. 0473 264712/13, Inval@asbmeran-o.it - al

Migration

Speedline: Schwierige Jobsuche für Migranten - Unternehmer: "Keine Illusionen machen"

Bis 31. Dezember rollen noch Autofelgen aus der Firma Speedline in Bozen, dann schließt das Unternehmen endgültig. Viele der zirka 170 Mitarbeiter hatten bis letzte Woche noch einen Funken Hoffnung, dass ihnen der Arbeitsplatz erhalten bleiben würde, aufgrund eines Booms in der Produktion der Firma im letzten Halbjahr. 64 dieser Mitarbeiter sind derzeit in Lohnausgleichskasse, darunter vor allem Migranten. Diese Arbeiter an andere Firmen zu vermitteln ist schwierig, berichtet Livio Andreazza vom Dienst Speedpoint des Landes: Einen Job gefunden hätten bisher erst 12 von den 50 Speedline-Mitarbeitern in Lohnausgleichskasse, die sich bei Speedpoint für andere Arbeiten umschulen lassen. Erst vier Betriebe hätten Praktika angeboten. Das Land hätte die Unternehmer zu wenig eingebunden, um die Arbeiter aufzufangen, kritisiert Renzo Rapazzo von der Gewerkschaft SGB/CISL. Es hätte mehrere Treffen mit Unternehmern gegeben, antwortet Landesrätin Luisa Gnecchi, aber die Appelle an sie wegen der sozialen Notsituation seien ohne konkrete Rückmeldungen geblieben. Franz Josef Spinell vom Unternehmerverband sagt, es scheitere vor allem an der mangelnden Ausbildung der Arbeiter in Ausgleichskasse: "Man kann nicht aus jemanden in ein paar Wochen einen Schweißer machen, die Berufsschule dafür dauert drei Jahre." Hingegen würden die 100 qualifizierten Mitarbeiter, die jetzt noch in der Speedline arbeiten, gegen Ende des Jahres neue Arbeit finden, prophezeit Spinell. Für Gewerkschaften ist die Schließung der Speedline die größte Notsituation auf dem Südtiroler Arbeitsmarkt seit Jahren, ursprünglich hatte der Sitz in Bozen zirka 420 Beschäftigte. Info: Tel. 0471 413838, speedpoint@provinz.bz.it - bs

Uni Bozen und OEW für Wissenschaft zu Interkulturalität - Beste Arbeit wird prämiert

Das erste Forum für junge Akademiker/innen in Südtirol hat "Kulturen im Dialog" zum Thema. Die Organisation für Eine Welt (OEW) und die Universität Bozen organisieren es gemeinsam. 1.000 Euro winken der besten wissenschaftlichen Arbeit, die sich mit Interkulturalität beschäftigt. Bis 30. September können Diplomand/innen und Dissertant/innen Abstracts von fertigen und laufenden Arbeiten einreichen. Fünf ausgewählte Arbeiten werden am 11. Dezember vorgestellt. Info: OEW, Tel. 0472 833950, www.oew.org - bs

Sozialleistungen für Nicht-EU-Bürger: Vorerst bleibt alles gleich

Mit den Sozialleistungen für Nicht-EU-Bürger hat sich die Landesregierung am Montag befasst, Änderungen wurden dabei keine beschlossen. Einwanderer müssen fünf Jahre in Südtirol ansässig sein, damit sie die meisten Sozialleistungen erhalten. Von der Fünf-Jahres-Klausel ausgeschlossen sind einige Situationen: Das Lebensminimum erhalten Einwanderer bereits von Beginn an, aber nur für zwei Monate im Jahr, schwangere Frauen erhalten es sechs Monate lang, und auch die Gesundheitsbetreuung ist von Beginn an gesichert. Die Diskussion um die Einwanderung in Südtirol geht weiter, in der kommenden Sitzung wird sich die Landesregierung der Wohnungsproblematik der Nicht-EU-Bürger in Südtirol widmen, um dann den Themenkomplex rund um Einwanderung abzuschließen, berichtet das Landespresseamt. - bs

Generationen

Kinder und Jugend

Mediation im Jugendstrafbereich: 15 Fälle letztes Jahr

"Die Chance der Mediation müsste mehr bekannt gemacht werden. Mediation tut allen gut, die in einen Konflikt verwickelt sind, lässt junge Täter wachsen. Und das Opfer bekommt besonderen Raum für die Aufarbeitung des Geschehenen", sagt Luca Guerrato, Psychologe vom Verein "La Strada-Der Weg". Seit 2003 wird dort der Dienst für den Täter-Opfer-Ausgleich im Jugendstrafbereich im Auftrag des Landesamtes für Familie, Frau und Jugend angeboten. 15 mal haben die Mediator/innen letztes Jahr vermittelt - zwischen Jugendlichen, die angezeigt wurden, und Jugendlichen oder Erwachsenen die von ihnen geschädigt wurden. "In der Mediation können beide Parteien über ihre Gefühle, ihr Befinden und über Forderungen für einen Ausgleich sprechen, und Mediatoren versuchen eine Lösung zu finden, die alle zufrieden stellt", sagt Gerhard Mair vom Amt für Familie, Frau und Jugend. Bei Sachbeschädigung finde sich oft einen Ausgleich – der Jugendliche verpflichtet sich zum Beispiel zu einer Arbeit, die im Dienst der Firma steht, die Schaden erlitten hat. Es komme auch vor, dass der Richter einen Fall nach einer gelungenen Mediation archiviert, so Guerrato. Die Mediation wird in der Untersuchungsphase angeboten, in den sechs Monaten nach der Anzeige, ersetzt aber nicht das Gerichtsverfahren. 70 Prozent der Mediationen betrafen letztes Jahr Körperverletzung, der Rest Sachbeschädigung und Diebstahl. Infos: Amt für Familie, Frau und Jugend, Tel. 0471 442116, gerhard.mair@provinz.bz.it; prog.bambiniegiovani@lastrada-derweg.org - bs

Hilfreich: Leitfaden über soziale und finanzielle Hilfen für Kinder und Jugendliche

Übersichtlich fasst ein neuer Leitfaden des Landesamts für Familie, Frau und Jugend die sozialpädagogischen Leistungen und finanziellen Hilfen für Kinder und Jugendliche in Südtirol zusammen: Der Schwerpunkt liegt bei der Anvertrauung an Pflegefamilien, da es sich dabei um ein wichtiges Standbein der Sozialdienste handelt. Die Informationen umfassen jedoch auch andere sozialen Bereiche, wie die sozialpädagogischen Einrichtungen, die Sonderleistungen, die Maßnahmen für nicht begleitete ausländische Jugendliche, den Sozialdienst für Minderjährige des Justizministeriums und den Unterhaltsvorschuss des Landes. "Das Instrument soll es Mitarbeitern in den Sozialdiensten erleichtern, alle möglichen Hilfen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen einzusetzen", sagt Eugenio Bizzotto, Direktor des Landesamts für Familie, Frau und Jugend. Nützlich ist die Publikation auch für private Dienste, deshalb wurde sie allen Trägern von sozialpädagogischen Diensten für Minderjährige zugesandt. Der Leitfaden wurde im März herausgegeben, und ist die Weiterentwicklung des ursprünglichen Jugendbetreuungsprogramms. Infos und Kopien: Amt für Familie, Frau und Jugend, Tel. 0471 442123, heidi.wachtler@provinz.bz.it - bs

Un master sul disagio relazionale nella scuola

Il master universitario "Il disagio relazionale nella scuola: dal vuoto esistenziale alla ricerca di senso", giunto alla sua seconda edizione e organizzato dall'Università Pontificia Salesiana di Roma in collaborazione con l'Associazione di logoterapia e analisi esistenziale frankliana (A.L.E.F) e il Centro Studi Erickson, si svolgerà a Roma dal 12 ottobre 2007 a giugno 2008, in incontri mensili, di venerdì e sabato. Info: Tel. 06 87290378, logoterapia@unisal.it, www.unisal.it - bs

"Comeet" - laboratorio di fraternità per i giovani del Triveneto a Padova

Cosa si potrebbe fare per migliorare la nostra città? Quali progetti e azioni promuovere per il bene comune? Cercheranno di rispondere a questa domanda gli oltre 300 giovani trai 15 e 23 anni, che dal 29 luglio al 5 agosto si riuniranno al Parco "Le Brentelle" di Padova. Sono invitati giovani dal Trentino-Alto Adige, Friuli e Veneto. I giovani proveranno a costruire un villaggio temporaneo con azioni a favore della città, verso i più deboli, progetti concreti nelle realtà locali, attenzione al territorio, dando spazio all'ecologia, lo sport, musica e cultura. Ingredienti di un'esperienza di fraternità, alla cui base sta l'attenzione e il rispetto per l'altro. Il campo di lavoro è organizzato dai "Giovani per un mondo unito", giovani di popoli, razze e religioni diverse che si impegnano a favore della fratellanza universale. Info e iscrizioni: tel. 340 2400275, info.comeet@gmail.com - mm

Familie

Tagesmütter: Rentenversicherung bleibt schwierig, Krankheit nicht vorgesehen

Für die Tagesmütter soll es mehr Sicherheit für die Rente und bessere soziale Absicherung geben: Die Sozialbeiträge für Tagesmütter können nun wie jene der Hausangestellten berechnet werden, sieht ein neuer Passus im staatlichen Finanzgesetz vor, der sich nur auf die Provinz Bozen bezieht. Mit 24 Stunden Arbeit in der Woche wären die Tagesmütter voll versichert, mit Recht auf Arbeitslosengeld, Mutterschaft, erklärt der Landesdirektor des Fürsorgeinstituts NISF/INPS Giuseppe Morciano. Giuliana Boscheri, Leiterin der Genossenschaft Casa Bimbo, sieht die Neuerung kritisch. "Mit diesem Vertrag für Hausangestellte fallen nur geringe Beiträge für die Rentenversicherung ab. Daher bleibt es schwierig, eine Rente anreifen zu lassen." Für Tagesmütter, die mehr als 24 Stunden in der Woche arbeiten, würde der Arbeitgeber einen Rentenbeitrag von zirka 70 Cent pro Stunde bezahlen - im Monat machen das nur an die 100 Euro bei sechs Arbeitsstunden täglich. Für einen Angestellten der Privatwirtschaft mit 1.500 Euro Bruttolohn fallen im Vergleich fast 500 Euro Pensionsversicherung ab, bestätigt Helmut Warasin vom NISF/INPS. Boscheri kämpft seit Jahren für die soziale Absicherung der Tagesmütter ihrer Genossenschaft. Alle von ihnen sind seit letztem Jahr mit dem Vertrag für Heimarbeit (L.877/73) angestellt, vorher arbeiteten sie wie andere Tagesmütter auf Projektbasis. Der Vertrag für Heimarbeit lasse Autonomie in der Arbeit zu, und garantiere gleichzeitig vollen Schutz: 40 Prozent des Lohnes einer Tagesmutter bezahle die Genossenschaft an Sozialversicherungsbeiträgen. "Den Vertrag für Hausangestellte zu verwenden wäre für die Mitglieder von Casa Bimbo hingegen ein Rückschritt. Die Renten werden künftig nun einmal nach der Höhe der Beiträge berechnet", erklärt Boscheri. Der Vertrag für Hausangestellte versichert die Tagesmütter nicht bei Krankheit, klärt Warasin außerdem. Info: Tel. 0471 953348, casabimbo@casabimbo.com - bs

Presentato lo strumento dell'Audit Famiglia & Lavoro

Diventa più facile il percorso per enti, aziende e organizzazioni che vogliono migliorare la conciliazione lavoro-famiglia al loro interno. In Alto Adige si sta studiando da tre anni uno strumento specifico per le aziende, l'Audit Famiglia & Lavoro, per analizzare e migliorare le modalità con cui un'organizzazione applica politiche di gestione del personale orientate alla conciliazione famiglia-lavoro. Le informazioni sul progetto, cofinanziato dal FSE, dal Ministero del Lavoro e dalla Provincia di Bolzano, sono contenute in una pubblicazione presentata dalle assessore Gnecchi e Kasslatter Mur e dallo studio Equalitas. In Alto Adige sono quattro gli enti che hanno ottenuto la certificazione. Quelli che avvieranno un processo di Audit potranno contare su un contributo fino al 70 per cento delle spese ammesse. "Ora occorre però potenziare il Centro di competenza presso l'Ufficio Famiglia della Provincia che detiene la regia dell'Audit" dice Luca Pandini di Equalitas, "per sviluppare il know-how sulla conciliazione lavoro-famiglia accumulato finora". Intanto partirà una campagna di sensibilizzazione attraverso telemarketing, spot diretti alle aziende e enti territoriali, questionari, un sito web interattivo. In inverno verrà proposto anche un corso per formare nuovi consulenti dell'Audit, rivolto in modo speciale a manager. Info: tel. 0471 823035, www.equalitas.net - mm

L'Audit Famiglia & Lavoro di Bolzano tra le buone prassi a livello italiano

Tra gli esempi di interventi e misure di politica sociale a sostegno della famiglia, illustrati nella pubblicazione "Famiglie e bisogni sociali: la frontiera delle buone prassi", vi è anche l'Audit Famiglia & Lavoro elaborato in Alto Adige. Questo strumento è stato preso come modello anche dalla Provincia di Trento, che intende attivare l'Audit come misura di attuazione del Piano della Politiche Familiari 2007-2008. Il testo, a cura dell'Osservatorio nazionale sulla famiglia, offre una panoramica sulle buone pratiche a livello nazionale: affidamento familiare di emergenza, uso dei voucher nei servizi alle famiglie, casi di welfare aziendale (corporate citizenship), buone pratiche nei servizi di assistenza agli anziani non autosufficienti, risultati di una legge regionale di promozione sussidiaria della famiglia in Lombardia. Info: tel. 051 6443349, www.osservatorionazionalefamiglie.it - mm

Fondo nazionale per le politiche della famiglia: meno costi per i servizi essenziali

Cambiano le politiche per la famiglia a livello nazionale. Il Fondo nazionale per le politiche della famiglia verrà investito in aree ben precise, a partire da iniziative per abbattere i costi dei servizi acqua, gas, elettricità, con interventi mirati sui costi dei servizi essenziali. Più attenzione verrà riservata anche ai servizi sociali per le famiglie con quattro o più figli, al rafforzamento dei consultori familiari e alla qualificazione del lavoro delle assistenti familiari. A questi progetti innovativi verranno destinati 97 milioni di euro, così hanno deciso Governo, Regioni, Province autonome di Trento e Bolzano, Province, Comuni e Comunità montane in una Conferenza unificata, il 27 giugno. Per il Piano straordinario degli asili nido sono stati previsti altri 40 milioni di euro. Altri 10 milioni sono stati già destinati all'ampliamento dell'offerta formativa per i bambini dai 24 ai 36 mesi, con l'avvio delle cosiddette "sezioni primavera". Le risorse del Fondo per la famiglia si aggiungono a quelle che già le Regioni e Province autonome stanziano o intendono stanziare per le stesse finalità. Info: tel. 06 67792960, www.governo.it/Presidenza/politiche_famiglia/index.asp - mm

Senior/innen

Richtigstellung: Hauspflege in Meran-Land um ein Viertel angestiegen

Im letzten Newsletter ist uns ein Fehler passiert, den wir jetzt korrigieren: Nicht in Meran selbst sind die Leistungen der Hauspflege letztes Jahr um 25% angestiegen, sondern im Sozialprengel Meran/Land, also in den Gemeinden rund um Meran. Die Hauspflege in den Sprengeln Meran/Land, Passeier und Naturns führt die Caritas im Auftrag der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt, in der Stadt Meran hingegen bietet die Gemeinde die Hauspflege an. Zum Anstieg der Hauspflege in den Gemeinden um Meran schreibt die Caritas: "Es kommen vermehrt Anfragen von neuen Zielgruppen, wie Kinder und Jugendliche mit Behinderungen, Menschen mit psychischer Erkrankung und Familien. Aber auch die Anfragen für die Betreuung von alten und pflegebedürftigen Menschen nehmen zu. Nicht alle Anfragen können derzeit im gewünschten zeitlichen Ausmaß beantwortet werden. Besonders Wochenend- und Abenddienste sind nur begrenzt möglich." Info: Caritas, Hauspflege, Tel. 0473 270654, hauspflege@caritas.bz.it - bs

WIFO-Studie: "Ältere" Mitarbeiter/innen sind wertvolles Potential für jeden Betrieb

Eine Untersuchung des Wirtschaftsforschungsinstituts (WIFO) der Handelskammer Bozen in 266 Unternehmen hat ergeben, dass in vielen Aspekten ältere Mitarbeiter (50+) besser abschneiden als die Jüngeren. Insgesamt ergibt sich ein sehr positives Bild der älteren Mitarbeiter. Sie sind nicht weniger, sondern nur anders belastbar als jüngere, und damit eine wichtige Ressource. Als größte Stärken gelten ihre Präzision, Genauigkeit und Selbständigkeit, ihre größten Schwächen seien Innovationsfähigkeit, Kreativität und Weiterbildungsbereitschaft. Ältere Mitarbeiter werden deutlich besser eingestuft wenn Erfahrungswissen wichtig ist, also wenn es um das Lösen von komplexen Aufgaben geht, oder wenn es um die Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung geht. Sie gelten als motivierter und leistungswilliger, haben eine höhere Bereitschaft Überstunden zu machen und sind viel pünktlicher, haben weniger Fehlzeiten und die Unternehmen schätzen ihre Loyalität und ihre Identifikation mit den Unternehmenszielen. Allerdings sind die älteren Mitarbeiter laut Einschätzung der Betriebe weniger anpassungsfähig. Info: Tel. 0471 945708, lechner@handelskammer.bz.it - al

Gemeinsame Vision: Sozial- und Gesundheitswesen und Rentnergewerkschaften

Landesrat Richard Theiner hat mit den Rentnergewerkschaften Südtirols eine neue Vereinbarung ausgearbeitet. Sie ist die gemeinsame Grundlage der Sozial- und Gesundheitspolitik im Bereich Senioren, und zeichnet vor, was sich in den nächsten Jahren in Südtirol entwickeln soll. Dabei werden vor allem die neuen Bedürfnisse berücksichtigt, die der demografische Wandel mit sich bringt. Und die Vereinbarung umfasst alle Lebensbereiche der Senioren, von Betreuung über Wohnen bis hin zur Kultur. Ein Ausschnitt: Die Landesverwaltung wird vermehrt Kurse und Lehrgänge für neue Berufe im Bereich Senioren anbieten, auch speziell für Frauen. Die Zahl der vom Hauspflegedienst betreuten Senioren ist in den Jahren 1998 bis 2004 um 37,41% gestiegen, es gebe also einen neuen Bedarf an Betreuung: Diesen Bedarf zu erforschen und mitzuplanen soll Aufgabe einer Beobachtungsstelle sein. Priorität sei auch der Ausbau der Hauspflege. Außerdem bedürfe es mehr Betten für kurze Krankenhausaufenthalte oder Tageskliniken. In den größeren Ortschaften müssten außerdem Einrichtungen für die Tagespflege eingerichtet werden. Altersheime, die aus dem Krankenhaus entlassene Patienten vorübergehend aufnehmen, sollen stärker gefördert werden. Insgesamt sollen die derzeitigen 3649 Betten in Senioren- und Pflegeheimen auf 3916 innerhalb 2008 aufgestockt werden. Info: Landesamt für Senioren und Sozialsprengel, Tel. 0471 411540, amt.senioren@provinz.bz.it - bs

Gesundheit und Wohlbefinden

Il Centro diurno per malati psichici "InterMezzo" inaugurato ufficialmente

E' operativo già da un anno il centro diurno per malati psichici a Brunico, accanto al Punto d'incontro "InterMezzo" di via Andreas Hofer. Ora è stato presentato ufficialmente al pubblico. Dieci persone, la maggior parte donne, lo frequentano abitualmente e programmano la loro giornata insieme al team degli operatori. Il Centro diurno, che nasce da una collaborazione tra servizi socio-psichiatrici e il reparto di Psichiatria dell'Ospedale, si aggiunge ad altre due strutture presenti in Alto Adige, una nella Comunità comprensoriale Oltradige-Bassa Atesina e l'altra nel Salto Sciliar. In totale sono circa 30 i posti complessivi nelle tre strutture. Info: tel. 0474 550815, intermezzo@dnet.it - mm

Meran: Zentrum für psychische Gesundheit ist umgezogen

Vielen Meraner Bürger/innen ist das kleine Gebäude in der Franziskusstr. Nr. 1 noch in Erinnerung, als darin die Hautärzte tätig waren. Nachdem diese ins neue Meraner Krankenhaus übersiedelten, wurde das Haus renoviert. Am 6. Juni 2007 wurde es nun seiner neuen Bestimmung übergeben: jetzt sind dort die ambulanten Dienste der Psychiatrie untergebracht.

Das sog. "Zentrum für psychische Gesundheit" war zwischenzeitlich im alten Krankenhaus untergebracht; nun hat das Team um Primar Dr. Lorenzo Toresini ein eigenes Gebäude für die Betreuung psychisch kranker Personen zur Verfügung. In der Franziskusstr. Nr. 1 in Meran (F-Trakt) - dem ehemaligen Dermatologie-Gebäude - arbeitet nun ein interdisziplinäres Team von Psychiatern, Psychologen, Krankenpflegern und Betreuern. Info: Tel. 0473 263600, www.sb-meran.it - al

Master e corso di perfezionamento sull'autismo all'università di Siena

L'autismo, un tempo noto come sindrome di Kanner, dal nome del pediatra che per primo lo descrisse negli anni quaranta, è oggi considerato un disturbo su base biologica. Anche se le cause non sono state ancora individuate con certezza, è ormai accettata una componente genetica. Il primo master sull'autismo, che prenderà il via all'Università di Siena, ha l'obiettivo di dare una visione globale degli strumenti a disposizione degli operatori e dei genitori per migliorare la qualità di vita e realizzare le pari opportunità delle persone con autismo di ogni età. La tecnica consiste nel dar vita ad un'alleanza in cui ognuno, operatore e genitore, contribuisce con le proprie forze e le proprie esperienze. Iscrizione entro il 20 agosto. Sono previste borse di studio. A medici e psicologi è rivolto un corso di perfezionamento più breve. Info: tel. 0577 232327, www.unisi.it - mm

Agenda

Seminare/Kurse/Ausbildung

06. - 08.07.07 | Fr. - So. > Kongress Neurobiologie der Psychotherapie

Die Neurobiologie beschäftigt sich mit dem Aufbau des Nervensystems. Auf dem Kongress werden die neurobiologischen Möglichkeiten von Krankheitsbehandlungen aufgezeigt. Von besonderer Bedeutung ist dabei die Integration psychotherapeutischer Ansätze. Ort: München, Psychiatrische Klinik und Poliklinik der Ludwigs-Maximilians-Universität, Nussbaumstrasse. Info: Schattauer GmbH, Tel. 49 (0) 711 22987-59, www.schattauer.de/neurobiologie_der_psychotherapie.html - bs

20.08.07 | Lu. > Master/corso di perfezionamento sull'autismo all'università di Siena

Il master ha l'obiettivo di dare una visione globale degli strumenti a disposizione degli operatori e dei genitori per migliorare la qualità di vita e realizzare le pari opportunità delle persone con autismo di ogni età. A medici e psicologi è rivolto un corso di perfezionamento più breve. Iscrizione entro il 20 agosto. Luogo: Università di Siena. Info: Università di Siena, tel. 0577 232327, www.unisi.it - mm

Vortrag/Tagung

06.07.07 | Ve. > Presentazione del libro sulla storia della cooperazione in Alto Adige

"Tra la cultura dell'auto-aiuto e il mercato. Storia della cooperazione in Alto Adige": questo il titolo del nuovo volume che ripercorre e analizza la storia del movimento cooperativo in Alto Adige. Il libro, promosso dall'Assessorato provinciale alla Cooperazione in collaborazione con le associazioni delle cooperative, viene presentato in occasione della Giornata internazionale delle cooperative. Luogo: Bolzano, libreria Kolibri, via della Rena 17. Ore: 10.30. Info: Assessorato alla cooperazione, tel. 0471 412790, www.provincia.bz.it - mm

06.07.07 | Fr. > Ein afghanischer Junge erzählt von seiner abenteuerlichen Flucht

Nachdem seine Eltern und andere Verwandte durch Tod durch Minen oder Bombardierungen getötet wurden, flieht Alidad Shiri aus Afghanistan. Zwei Jahre ist er unterwegs und kommt schließlich festgebunden unter einem Fernlastwagen nach Südtirol, wo er jetzt in Meran lebt und zur Schule geht. Er berichtet über sein unglaubliches Einwandererschicksal. Ort: Festsaal der Stadtgemeinde Bozen, Gumergasse 7. Zeit: 20.30 Uhr. Veranstalter: Zentrum für den Frieden, Tel. 0471 402382, centropacebz@virgilio.it - al

14.07.07 | Sa. > "Leben mit unterschiedlichen Kulturen – Kann Integration gelingen?"

Die ArbeitnehmerInnen in der SVP diskutieren auf ihrer traditionellen Sommerklausur über die Herausforderungen durch Einwanderung und Migration in Südtirol. Eva Grabherr, Geschäftsführerin der Projektstelle für Zuwanderung und Integration Vorarlberg hält ein Gastreferat. Zeit: ab 8.30 Uhr. Ort: Haus der Solidarität in Milland/Brixen. Ab 14 Uhr Podiumsdiskussion zum Klausurthema mit Vertreter/innen aus verschiedenen gesellschaftsrelevanten Bereichen. Grillfest ab 17 Uhr. Anmeldung/Info: Tel. 0471 304050, ingrid.fink@svpartei.org - al

Verschiedenes

02. - 27.07.07 | > Estate ragazzi - Estate bambini a Bolzano

Lotta greco-romana, body painting, giocoleria, ma anche gite al Colle e giornate al Lido sono tra le attività ludico-sportive pensate per bambini e ragazzi. Le attività sono suddivise in tre turni fino a fine luglio. Luogo: Bolzano. Info: Comune di Bolzano - Ufficio servizi educativi e tempo libero, tel. 0471 997503, www.comune.bolzano.it - mm

11.07.07 | Mi. > Tag der offenen Tür im neuen Schauraum von "Handswork" in Meran

Seit Jahresanfang hat die geschützte Werkstätte "Handswork" einen Ausstellungsraum in der Romstraße 6 in Meran, kurz vor der Esso-Tankstelle und dem Sozialsprengel. Handswork ist eine vom Verein Hands betriebene Einrichtung zur Wiedereingliederung von alkoholkranken Menschen in die Arbeitswelt. Es werden vor allem handwerkliche Arbeiten durchgeführt: Teppiche gewoben, Möbel restauriert, Schüsseln gedrechselt. Am Tag der offenen Tür von 9 bis 19 Uhr werden die Produkte einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt. Info: Tel. 0473 550620, www.hands-bz.it - al

14.07.07 | Sa. > Kleinfeld-Fußball-Turnier mit gehörlosen und hörenden Mannschaften

Die Jugendgruppe "Jugs" des Elternverbandes hörgeschädigter Kinder und Jugendlicher (EhK) organisiert ein Kleinfeld-Fußball-Turnier mit gehörlosen und hörenden Mannschaften. Ort: Feldthurns, auf dem Fußballplatz neben dem Schwimmbad. Zeit: ab 9 Uhr. Info: EhK, Tel. 0471 974431 oder 340 4846780, jugsost@ehk.it - al

06.-10.08.07 | Sommercamp für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen in Graz (A)

Behinderte und nicht behinderte Menschen werden im Sommercamp des Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) teilnehmen und sich in ca. 50 Veranstaltungen mit Fragen rund um das Thema Behinderung auseinandersetzen. Ort: Graz (A). Info: Tel. +49 0561 9977172, www.bifos-sommercamp.de - al