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Newsletter

Newsletter 'social' - Nr. 15|2007 vom 01.08.2007

Die Herausgabe des Newsletter "Social" seitens des Dachverbandes wurde Ende 2010 aus Kostengründen eingestellt.
Als Dachverband für Soziales und Gesundheit mit derzeit 46 angeschlossenen Organisationen erlauben wir uns, auf unser Rundschreiben hinzuweisen, welches über Aktuelles in den Organisationen, Diensten, Arbeitsgruppen und Gremien des Dachverbandes Auskunft gibt und ca. monatlich erscheint.

Inhalt

Header

Editorial

Panorama

Frauen

Menschen mit Behinderung

Migration

Kinder und Jugend

Familie

Senior/innen

Gesundheit und Wohlbefinden

Seminare/Kurse/Ausbildung

Verschiedenes

Header

Urlaub - Ferie

Mit dieser Nummer verabschiedet sich die Redaktion in den Urlaub. Die nächste Ausgabe erscheint am 29. August 2007

Con questo numero, la newsletter social va in vacanza. RitornerĂ  il 29 agosto 2007. - al

Editorial

Sommerzeit - Zeit für Grundsätzliches?

Der Gesetzentwurf für die Pflegesicherung verabschiedet, ein weiterreichendes System zur Einkommens- und Vermögenserfassung festgelegt, Socialfidi als neuartiges Garantieinstitut auch für das Vereinswesen gegründet, ein Sozialring als Ausdruck eines neuen Selbstverständnisses der privaten Organisationen rührt sich... Der Sommer 2007 hat bereits einige Höhepunkte aufzuweisen, an die man sich später erinnern wird. Vorausgegangen sind diesen Ereignissen jeweils langjährige Bemühungen und Studien, Diskussionen und Meinungsverschiedenheiten. Vielleicht ist der Rhythmus der Landtagswahlen ein wichtiger Taktgeber, um aus Plänen Fakten zu machen, vielleicht aber waren ganz einfach die Zeit und die Vorhaben reif dazu. Eine Illusion wäre es aber, sich nun auf ruhigere Zeiten zu freuen. Die eigentliche Arbeit steht erst an: Neue Erhebungen sind zu machen, Finanzverläufe neu zu organisieren, Dienste sind zu erweitern, neue Anbieter drängen in die Pflegearbeit. Der Gesetzgebung müssen Durchführungsverordnungen und Dekrete folgen, und der lang gehegten Erwartungshaltung ist Rechnung zu tragen: Mehr Geld bei weniger Bürokratie, mehr Sicherheit und Qualität bei vielfältigeren Angeboten, besserer Durchblick für alle. Dem warmen Sommer dürfte ein heißer Herbst folgen - unabhängig davon, was die Metereologen prognostizieren. - Georg Leimstädtner - gl

Panorama

Non autosufficienza: approvato dalla Giunta provinciale il disegno di legge

Al centro del disegno di legge sulla non autosufficienza, appena approvato dalla Giunta provinciale, c'è l'autonomia del paziente e della sua famiglia, che potranno utilizzare l'assegno di cura sia nei servizi pubblici che privati accreditati. In Alto Adige sono 11.700 le persone bisognose di assistenza, di cui 8mila assistite a domicilio. Verrà creato un apposito Fondo per l'assistenza ai non autosufficienti che verrà alimentato da 148 milioni della Provincia e 25 della Regione. Nel Fondo confluiranno i fondi stanziati per il contributo di accompagnamento e per l'assistenza domiciliare. Il contributo mensile varierà in base a quattro categorie, a seconda del bisogno di assistenza della persona. Si va dai 510 euro del primo livello ai 900 del secondo, ai 1350 del terzo, fino ai 1800 del quarto. A stabilire il livello di assistenza saranno le unità di valutazione composte da un operatore socio-assistenziale e da un infermiere e coadiuvate da un medico di base. L'assegno di cura, che verrà erogato indipendentemente dal reddito e dal patrimonio, fungerà da contributo spese ai costi dell'assistenza a domicilio. Nelle infrastrutture dovranno essere riservati posti per garantire il ricovero di persone non autosufficienti nel fine settimana in modo da facilitare il riposo e le vacanze ai familiari. Il disegno di legge dovrebbe essere sottoposto all'approvazione del Consiglio provinciale entro la fine dell'anno. Info: tel. 0471 411520, politiche.sociali@provincia.bz.it - mm

Leichter zu Krediten mit der neu gegrĂĽndeten Garantiegenossenschaft Socialfidi

Was für Industrie, Handwerk und Handel bereits lange verfügbar ist, wird nun auch im Non-Profit-Bereich ermöglicht: Am 27. Juli ist in Bozen die Garantiegenossenschaft "Socialfidi" gegründet worden. Sie wird Vereinen, Stiftungen und Sozialgenossenschaften im Sozial- und Gesundheitsbereich den Zugang zu Krediten erleichtern, indem sie einen Teil der Bürgschaft übernimmt. Dadurch wird es leichter, Projekte vorzufinanzieren, Umschuldungen durchzuführen, Passivzinsen zu reduzieren und langfristige Investitionen besser zu planen. Zudem kann die Garantiegenossenschaft zum Vorteil ihrer Mitglieder auch vorteilhafte Konventionen mit Banken abschließen. Die Autonome Provinz Bozen hat für Socialfidi, wie bei allen anderen Garantiegenossenschaften, Geldmittel für die Deckung der Risiken bereitgestellt und damit die Gründung aktiv gefördert. Zu Socialfidi können alle Vereine, Genossenschaften und Stiftungen beitreten, die in Südtirol im Sozial- oder Gesundheitsbereich tätig sind. Gründungsmitglieder sind: Legacoopbund, Start, Arche im KVW, Caritas, Fondazione Odar, Dachverband der Sozialverbände, ANMIC, Confcooperative Bozen, Fonasco. Info: Legacoopbund, Tel. 0471 067100, info@legacoopbund.coop - al

Sozialring: Freiwilliges soziales Engagement braucht gute Absicherung

Der Fall MathĂ  hat auf drastische Weise gezeigt, welche Risiken Ehrenamtliche zu tragen haben. Der Südtiroler Sozialring hat nun klare Vorschläge zu deren Absicherung gemacht: Die Einrichtung eines öffentlichen Fonds, eine gute Haftpflichtversicherung von Genossenschaften und Organisationen, die persönliche Absicherung der Vorsitzenden und die Installierung eines öffentlichen Runden Tisches sollen helfen, der spürbaren Angst und Verunsicherung unter Ehrenamtlichen entgegenzuwirken und das Risiko für alle, die sich sozial einsetzen, minimieren. Wer sein soziales Engagement nicht im Rahmen einer Organisation, eines Vereins oder einer Genossenschaft ausübt, genießt keinen Versicherungsschutz außer jenen, der durch eine persönliche private Haftpflichtversicherung abgedeckt ist, informiert der Sozialring. Vereine sollten sich gut versichern, auch wenn bisher keine allgemeine Versicherungspflicht für Organisationen besteht. Eine Deckungssumme für Schäden gegen Dritte in Höhe von wenigstens 1,5 Mio Euro sei ratsam. Für Schadensforderungen über diesen Betrag, so die Aufforderung des Sozialrings an die Landesregierung, sollte ein Fonds eingerichtet werden, um daraus im Bedarfsfall zusätzliche Mittel zur Schadensbegleichung einbringen zu können. Info: Tel. 0471 304300, info@sozialring.it - al

Gerechtere Kriterien bei den Sozialleistungen

Eine neue, einheitliche Erfassung des Einkommens und des Vermögens wird es künftig für Leistungen im Sozial- und Gesundheitsbereich geben. Bewährt sich das von der Landesregierung beschlossene Pilotprojekt, könnte es auch auf andere Bereiche ausgedehnt werden. Die neue Regelung soll mehr Gerechtigkeit zwischen Lohnabhängigen und Selbständigen bzw. Freiberufler/innen schaffen, die Gesuchstellung für die Bürger/innen vereinfachen und anstelle der rigiden Einkommensgrenzen eine abgestufte Ausschüttung der Förderungen vorsehen. Beginnend mit dem Jahr 2009 wird die neue Berechnung erstmals angewandt, etwa beim Familiengeld des Landes, der Ergänzungsvorsorge der Region, der Ticketbefreiung, bei zahnprothetischen Leistungen, bei Sozialdiensten und Sozialhilfe. Die neue Berechnungsformel sieht einen Kompromiss zwischen der Erfassung des Einkommens und jener des Vermögens vor. Bei der Berechnung werden die Erstwohnung und Sparguthaben bis zu 100.000 Euro nicht berücksichtigt. Abzugsberechtigt sind Zinsen auf Hypotheken, Arztrechnungen und ein Teil der Miete. Doppelverdiener-Haushalte werden entlastet, weil ein neuer Koeffizient in der Berechnung angewandt wird. Das System bringt auch eine Entbürokratisierung, denn die Antragsteller/innen müssen nur noch einmal im Jahr ihre Einkommens- und Vermögensnachweise erbringen. Die Daten werden dann in einer Datenbank gespeichert und sind so für alle Ämter und für jede Art von Gesuch - vorerst beschränkt auf den Gesundheits- und Sozialbereich - abrufbar. Info: Ressort für Gesundheit und Sozialwesen, Tel. 0471 411555, www.provinz.bz.it/ressorts/gesundheit - al

Gefängnis: Geschichten aus dem Knast - Jobsuche: Neues Modell im Herbst vorgestellt

Bozner Häftlinge schreiben auf, was vor dem Knast war und entwerfen eine bessere Zukunft: Zum ersten Mal läuft heuer das Projekt Autobiografisches Schreiben im Bozner Gefängnis. Häftlinge bringen ihre Geschichten zu Papier, zusammen mit der Psychologin Franca Berti. "Hinter Gittern streift der Mensch mit der Alltagskleidung auch Identität ab. Dann wächst der Wunsch von sich zu erzählen, das kann therapeutisch sein", sagt Berti. Begleitet wird das Projekt von Claudio Fabbrici, Psychotherapeut und Dozent an der Uni Bologna. Im Dezember sollen die Texte veröffentlicht werden. Zusammen mit der italienischen Volkshochschule haben Mitarbeiter des Gefängnisses außerdem eine Machbarkeitsstudie über ein Modell fertig gestellt, das nach der Haft zu einer Arbeit verhelfen soll, und das in mehreren Städten Italiens erpobt ist: Ein Schalter soll in der Strafanstalt Anlaufstelle für die Jobsuche für Häftlinge sein, und außerhalb der Gefängnismauern soll es einen weiteren Schalter für Ex-Häftlinge geben. Die Machbarkeitsstudie wird im Herbst vorgestellt. Info: Tel. 0471 505320, nicoletta.rizzoli@upad.it - bs

L'impegno dell'Inail nell'abbattimento delle barriere architettoniche

Il reinserimento lavorativo dei disabili è strettamente legato alla possibilità di accedere senza ostacoli all'ambiente aziendale e di poter usufruire di postazioni di lavoro adeguate. Uno degli obiettivi dell'Inail, l'Istituto nazionale contro gli infortuni sul lavoro e malattie professionali, è proprio quello di favorire il reinserimento della persona disabile nella vita professionale. Ciò avviene attraverso contributi economici alle imprese o mettendo a disposizione ausili e protesi. Alle imprese con almeno 250 dipendenti, alle cooperative e imprese agricole e artigiane che assumono invalidi del lavoro vengono concessi contributi per l'abbattimento delle barriere architettoniche. Basta presentare un progetto sulla rimozione delle barriere che può prevedere anche l'utilizzo sperimentale di prodotti ed ausili tecnologicamente innovativi - lettori di badge per i non vedenti, segnali di allarme per ipovedenti - per garantire l'accessibilità degli spazi aziendali, mense o bar. Contributi vengono concessi anche per adattare abitazioni private o veicoli e per corsi di riqualificazione e reinserimento professionale. Il servizio sociale dell'Inail offre anche l'elaborazione di un piano individualizzato nel quale vengono previste le prestazioni indispensabili. Info: Uffici Inail di Bolzano, Merano, Bressanone, tel. 0471 560225, 0473 294242, 0472 254223, b.kaufmann@inail.it - mm

VERAS 2.0: Aktualisierte Verwaltungssoftware fĂĽr ehrenamtliche Vereine

Das Landesamt für Kabinettsangelegenheiten stellt ehrenamtlichen Organisationen kostenlos eine aktualisierte Verision der Verwaltungssoftware "Veras" zur Verfügung. Das PC-Programm bietet Funktionen wie Mitglieder- und Adressenverwaltung, das Drucken von Mitgliedsausweisen, der Verwaltung des Kassabuchs sowie das Erstellen der Jahresabschlussrechnung. Wer Interesse an der neuen Version von "Veras" hat, kann dem Landesamt für Kabinettsangelegenheiten bis zum 31. August das entsprechende Bestellformular übermitteln. Bei Problemen und Fragen steht ein Call Center (Tel. 800 046118) Rede und Antwort. Info: Tel. 0471 412131, Kabinett@provinz.bz.it - al

Krankengeld gibts jetzt auch fĂĽr Projektarbeiter und Co

Seit 1. Jänner sind Projektarbeiter sowie koordinierte und gelegentliche Mitarbeiter besser abgesichert. Sie erhalten Krankengeld, wenn sie mindestetens vier Tage lang krank waren, bis zu einer Höchstdauer von 61 Tagen. Das Geld wird per Scheck zugeschickt, wenn die Erwerbstätigen keine andere Pflichtversicherung haben: Sind sie neben der Projektarbeit an einem anderen Arbeitsplatz angestellt, erhalten sie es nicht. In den zwölf Monaten, die der Krankheit vorausgegangen sind, müssen außerdem Beiträge für mindestens drei Monate eingezahlt worden sein, und das versicherte Einkommen des Vorjahres darf nicht mehr als 70 Prozent der Berechnungsgrundlagen-Höchstgrenze betragen: Das sind 59.834,60 Euro für das Jahr 2006. Die erkrankten Personen müssen am Arbeitsplatz und beim INPS innerhalb von zwei Tagen ein ärztliches Attest einreichen, beim INPS zusammen mit einer Kopie des Arbeitsvertrages und dem ausgefüllten Vordruck MOD.MAL.2/GEST.SEP, den man von der Webseite des INPS unter "modulistica" herunterladen kann. Alle Infos zur neuen Regelung: www.inps.it/circolariZip/Circolare%20numero%2076%20del%2016-4-2007.pdf - bs

Philosophischer Herbst im Friedenszentrum Bozen

Das Friedenszentrum der Stadt Bozen organisiert im Herbst eine Reihe von Veranstaltungen, darunter ein Seminar zur Methodologie der Mediation und einige Begegnungen mit großen philosophischen Persönlichkeiten, z.B. Enrique Dussel (lateinamerikanischer Denker vor allem im Bereich der Ethik, Theologe und Historiker) und Gianni Vattimo (italienischer Politiker, Autor und Denker). Info: Zentrum für den Frieden, Tel. 0471 402382, friedenzentrum@gemeinde.bozen.it - al

ChancenGleichheit

Frauen

Mamme over 40: l'Italia è il primo paese in Europa

La maternità è un evento che le donne tendono sempre più a posticipare. Secondo gli esperti del Centro Dondena per la ricerca sulle dinamiche sociali dell'Università Bocconi cresce in Europa l'incidenza delle madri over 40, e l'Italia è il primo paese, con il 4,6 per cento nel 2005 e valori fino al 6 per cento nelle grandi città. I dati sono contenuti in un articolo pubblicato su "Population and Development Review". Secondo il Centro Dondena, il rinvio della prima maternità ha limiti sociali e biologici. Il rinvio della prima maternità esporrebbe infatti le donne a un rischio esponenzialmente crescente di sterilità dopo i 35 anni. Il continuo rinvio del primo figlio si rivela quindi una delle cause principali della bassa fecondità del mondo occidentale. Tra le donne intorno ai 30 anni, poche rimangono senza figli, mentre tra le donne intorno ai 40 anni è più alta la probabilità di rimanere senza figli. Secondo gli esperti del Centro, anche le tecniche di riproduzione assistita non hanno influito in modo rilevante sul tasso di fecondità. Con le donne di 35 anni l'inseminazione artificiale avrebbe esito negativo 60 volte su 100, e a 40 anni la percentuale di fallimenti passerebbe all'85 per cento. Info: www.uni-bocconi.it - mm

Sempre piĂą donne scelgono l'educazione permanente, anche su tematiche sociali

Su tre partecipanti alle iniziative di educazione permanente, due sono donne. Da un'indagine dell'Astat emerge che nel 2006 il 66,4 per cento dei partecipanti era femminile e solo il 33,6 maschile. Le donne scelgono principalmente corsi di educazione permanente nell'ambito della salute e sport, cultura e formazione della persona, formazione civica, etica e sociale, corsi scolastici e universitari. Se in totale hanno partecipato ai corsi oltre 180mila persone, 120mila erano donne. Info: tel. 0471 414000, www.provincia.bz.it/astat - mm

"Riconoscere socialmente la violenza alle donne". Così il Centro antiviolenza di Merano

Con l'aumento dei casi di violenza alle donne - un fenomeno in crescita in tutta Europa - cresce anche l'attività dei centri antiviolenza. A Merano nel 2006, si sono registrati 214 contatti, 119 di questi per la prima volta. Spesso la violenza avviene all'interno delle mura domestiche, dove vengono esercitate forme di violenza psichica, fisica, economica. Le conseguenze sono pesanti: disturbi fisici, psichici, malattie psicosomatiche, depressione, attacchi di panico. E' l'analisi effettuata da Sigrid Pisanu del Centro antiviolenza e Casa delle donne di Merano. "Molte donne cercano di avviare una terapia di coppia che però non ha effetti", spiega Pisanu. "In questi casi occorrono due terapie separate, una per la donna e una per l'uomo. Per il maltrattatore però, in Alto Adige, non c'è alcun servizio, anche se l'aspettativa delle donne vedrebbe un recupero del partner". Il fatto che nel 70 per cento dei casi, la donna ospite della Casa delle donne non ritorni più a casa, significa che non ci sono le premesse per riavviare un rapporto di coppia e che servono terapie anche per l'uomo. In Svizzera, ad esempio, l'uomo che ha commesso reato viene costretto ad intraprendere un percorso terapeutico. "In Alto Adige il maltrattamento è ancora visto come un fatto privato", dice Pisanu, "si dovrebbe invece intervenire perchè diventi socialmente riconosciuto". Info: tel. 0473 222335, Numero verde 800 014008, perledonne@rolmail.net - mm

Menschen mit Behinderung

Ein Mädchen mit Behinderung muckt auf

Julia Binanzer ist eine junge Frau mit Behinderung. Die 27jährige kämpft für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung im Bereich Arbeit und hat jetzt mit der Aktionsgruppe "Gleichstellung Behinderter in Südtirol" eine Unterschriftenaktion gestartet, um ihrem Anliegen Nachdruck zu verleihen. Sie will nicht akzeptieren, dass "wir behinderte Menschen seit 2001 dafür zahlen müssen, dass wir in einer geschützten Werkstatt arbeiten dürfen, anstatt einen angemessenen Lohn mit Rentenversicherung zu erhalten", so Binanzer. Konkret fordert sie die Abschaffung der Kostenbeteiligung von Betroffenen und deren Eltern in den geschützten Werkstätten und die sofortige landesweite Einführung des Arbeitsintegrationsmodells "Spagat", das den arbeitslosen Menschen mit schwerer Behinderung Chancengleichheit und Wahlfreiheit auf dem Arbeitsmarkt verschaffen würde. Innerhalb kürzester Zeit seien schon 800 Unterschriften gesammelt worden, sagt Ignatz Pörnbacher von der Aktionsgruppe. Indessen arbeitet das zuständige Amt für Menschen mit Behinderung und Zivilinvaliden bereits an einer Verbesserung der Situation. Künftig soll nur mehr das Einkommen des Menschen mit Behinderung herangezogen werden und nicht mehr jenes der Eltern. Dann werden nur noch wenige etwas beisteuern müssen. Info: Aktionsgruppe, Tel. 348 4721792, IVHS@grain-bz.org - al

"MitEinAnders" hören - Die etwas andere Brunecker Band hat ihre erste CD veröffentlicht

In der Brunecker Band "MitEinAnders" spielen mehrere Menschen mit geistiger Behinderung. Jetzt hat die Band ihre erste CD veröffentlicht. Eingespielt wurden die Eigenkompositionen mit deutschen Texten bereits im Jahr 2004 zusammen mit dem musikalischen Leiter Chris Aigner. Info: Integriertes Kunst Atelier, Tel. 0474 555819, info@grain-bz.org - al

Herbstausflug der Arbeitsgemeinschaft fĂĽr Behinderte zum Lago Maggiore

Die Arbeitsgemeinschaft für Behinderte plant bereits den traditionellen Herbstausflug, der Anfang September stattfinden wird. Heuer geht es für vier Tage zum malerischen Lago Maggiore (Italien/Schweiz). Sowohl die Unterkunft als auch das Programm ist natürlich den besonderen Bedürfnissen von Personen mit eingeschränkter Mobilität angepasst. Info: Tel. 0473 211423, info@afb.bz.it - al

"Fahrt ins Dunkel" - Blinde Co-Piloten beim Porsche Karwendel-Trophy 2007

Der österreichische Porsche Club Tirol veranstaltet im Herbst wieder die Karwendel-Trophy, eine Wertungsfahrt für Porsche Fahrzeuge aller Klassen. Bereits im letzten Jahr wurde diese Veranstaltung zu einem einmaligen Erlebnis für einige blinde und sehbehinderte Menschen: Als Beifahrer haben sie den Porsche-Piloten den Weg gewiesen. Wer gerne teilnehmen möchte, kann sich verbindlich anmelden. Anmeldschluss ist der 30. August 2007. Interessierte sollten an allen drei Tagen (5. bis 7. Oktober 2007) Zeit haben. Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt. Anmeldung: Angelika Strigl, Tel.: +43 0512 33422-0, office@tbsv.org - al

Migration

Ethnopsychiatrie - Mitarbeiter führender französischer Schule in Meran

Psychotherapie für Migrant/innen, Ethnopsychiatrie, die über Krankheit und Heilung in vielen Kulturen Bescheid weiß: Im Haus Basaglia in Meran referieren Mitarbeiter des Zentrums "George Devereux" der Pariser Universität über ihre Arbeit mit Einwanderern. "Ethnopsychatrie will verstehen, welche verschiedenen Konzepte es zu Krankheiten gibt. Was bei uns als Depression bezeichnet wird, wird in Marokko völlig anders erklärt - und auch anders geheilt. Erst das Wissen darum hilft weiter: Psychologen, Sozialarbeiter, Ärzte können dann gemeinsam mit Betroffenen Lösungen finden. Die französische Schule gehört zur Avantgarde der Ethnopsychiatrie", sagt Susanna Vetturelli, Koordinatorin der Weiterbildungen. Über die Arbeit mit Familien aus dem Maghreb und über die Jugendlichen zweiter Generation in Frankreich sprach Ende Mai Hamid Salim, Psychotherapeut algerischer Herkunft. Die letzten der acht Treffen im Basaglia Haus sind im Herbst den Themen Opfer von Gewalt und Geburt und Schwangerschaft in den verschiedenen Kulturen gewidmet. Zum Kalender: http://www.psichiatriademocratica.com/ITALIA/06trentino/Merano-etnopsy%20progr2007.htm, Haus Basaglia, Zentrum für psychiatrische Rehabilitation, Tel. 0473 247700 - bs

Die sieben Zentren der Fremdsprachendidaktik

In den Büros des deutschen Pädagogischen Instituts tüftelt man derzeit an den Sprachzentren für junge Migranten: Sieben Fachleute sollen an sieben Orten Südtirols konzentrische Punkte des neuen Netzes der Sprachförderung sein - in Bozen, Brixen, Meran, Bruneck, Sterzing, Neumarkt, Schlanders. Um die sieben herum kreisen Kulturmittler, die mit Zeitverträgen arbeiten. Die sieben Fachleute werden ausländische Eltern und Schüler bei der Wahl der Schule beraten, über Angebote der Unterstützung informieren, und sie werden die Sprachkenntnisse der Schüler erheben. Die Verantwortung für das Sprachenlernen der ausländischen Schüler habe aber weiterhin die Schule, sagt Rudolf Meraner, Direktor des Pädagogischen Instituts. Die Zentren würden die Schulen aber für den Sprachunterricht beraten. Oder auch eigene Kurse nachmittags anbieten, zum Beispiel einen dreimonatigen Intensiv-Deutschkurs für Schüler mehrerer Schulen eines Ortes. Meraner bedauert, dass nur sieben fixe Stellen vorgesehen sind. Und für die Kulturmittler bleibe die Arbeitssituation mit den befristeten Verträgen unsicher wie bisher. Zentrum der Sprachzentren ist das deutsche Pädagogische Institut. Aber die sieben Fachleute sollen sprachgruppenübergreifend arbeiten, und beim Konzept arbeitet ein Kollege vom italienischen Pädagogischen Institut mit. Info: Tel. 0471 417221, pi@schule.suedtirol.it - bs

Interkulturelle Frauentreffen in Salurn sind Plattform der Begegnung

Seit Mai treffen sich in Salurn jeden Mittwoch einheimische und ausländische Frauen im Ansitz "Gelmini". Die Treffen sind aus dem Bedürfnis heraus entstanden, dem Migrationsprozess nicht tatenlos zuzusehen, sondern ihn aktiv mitzugestalten. Die Gemeinde Salurn hat derzeit einen Anteil von 13% an Bürger/innen mit Migrationshintergrund (Stand April 2007). Es überwiegen Einwanderer/innen aus Mazedonien, Marokko und Bangladesh. Da sich ihre Wohnsitze hauptsächlich auf zwei Straßen in der Gemeinde konzentrieren, geht es der Koordinatorin Fernanda Mattedi hauptsächlich um die Zusammenführung der ausländischen und einheimischen Bürger/innen. Im Schnitt kommen etwa 30 Personen zu den Treffen. Zu Beginn stand vor allem das gegenseitige kennen lernen im Vordergrund. Da große Nachfrage nach Sprachkursen besteht, bieten einige einheimische Frauen Italienisch- und Deutschkurse an. Ende August organisieren die ausländischen Frauen ihrerseits nun einen lateinamerikanischer Tanzkurs. Die Bezirksgemeinschaft Überetsch Unterland verwirklicht diese Treffen im Rahmen des Projektes "Regenbogen-Arcobaleno". Am 3. Oktober 2007 sind alle Interessierten zu einem Nachmittag mit Präsident Oswald Schiefer eingeladen. Info: Tel. 0471 826600, Sabine.parteli@bzgue.org - al

Generationen

Kinder und Jugend

Mobile Jugendarbeit in Brixen: FĂĽr Jugendliche, die den Anschluss suchen

Die Bezirksgemeinschaft Eisacktal und das Jugendhaus Kassianeum werden mobile Jugendarbeit in Brixen und Umgebung aufbauen. Zunächst wird dafür eine Sozialraumanalyse erstellt, die zeigen soll, wo sich die Jugendlichen aufhalten, wie ihre Lebenswelten sind, welche Probleme sie haben. "Wir möchten uns nicht nur an auffällige Jugendliche wenden, nicht klassisches Streetwork machen, sondern auch Jugendliche ansprechen, die zwar nicht auffallen, aber den Anschluss an die Gesellschaft nicht finden. Auch durch Projekte, Arbeit mit Musik, Kunst", sagt Peter Liensberger, Geschäftsführer des Kassianeums. Drei oder vier Teilzeitkräfte sind vorgesehen - eine deutschsprachige, eine italienischsprachige und eine mit Migrationshintergrund. "Junge Einwanderer finden beim Versuch sich zu integrieren oft einheimische Außenseiter als Kumpels - und können den Kontakt zur Südtiroler Welt nicht wirklich aufbauen", sagt Liensberger. Info: Tel. 0472 279999, jukas@jukas.net - bs

Streiten will gelernt sein – Jugendlichen werden zu Streitschlichtern

Sie drohen Jüngeren auf dem Schulhof, sie randalieren, stören den Unterricht, hauen zu und geraten in Aggressionsspiralen. Das muss nicht sein, sagen Pädagogen und Mediatoren, Jugendliche können sich selber helfen, zu professionellen Streitschlichtern werden: In Bozen bringen zwölf Teilnehmer des Kurses "Mediation unter Gleichgesinnten" ab August die Kultur der Streitschlichtung unter Jugendliche: in Schulen, bei den Pfadfindern, beim Verein für Kinderspielplätze, bei der Jungschar, in Jugendzentren. Sie zeigen in ihren Praktikas, wie Jugendliche Brücken zwischen zankenden Gleichaltrigen schlagen können, wie Konfliktpartner Lösungen finden können, die alle zufrieden stellen. Die Weiterbildung hat die italienische Berufsbildung organisiert, die Alexander Langer Stiftung betreut sie. In Deutschland, Österreich und in der Schweiz gehört Mediation unter Jugendlichen vielfach schon zum Schulalltag. Dort gibt es Streitschlichtungsräume an Schulen, Mediation ist häufig im Lehrplan verankert. "Noch gibt es das in Südtirol nicht", sagt Katja Waldboth, Mitarbeiterin der Langer-Stiftung. Infos: Abteilung italienische Berufsbildung, Tel. 0471 414400; Alexander Langer Stiftung, Tel. 0471 977691, info@alexanderlanger.org - bs

Progetti di partecipazione dei giovani alla vita della comunitĂ 

Si moltiplicano i progetti di partecipazione dei giovani alla vita della comunitĂ . Vengono proposti dalle organizzazioni attive in ambito giovanile, dalla Sovrintendenza scolastica, dai Comuni per rendere partecipi bambini e ragazzi nella costruzione di asili, luoghi di ritrovo e nelle politiche giovanili, come è avvenuto per esempio a Luson, Marlengo, Termeno, Algundo. Partecipare non significa solo esprimere la propria opinione, occorre apprendere competenze ben precise. Il Südtiroler Jugendring promuove corsi per giovani moderatori, "esperti di progetti di partecipazione", che lo scorso anno hanno registrato 18 giovani partecipanti, pronti a progettare politiche giovanili in organizzazioni, Comuni o altri luoghi. "La partecipazione dei giovani deve essere per loro un'esperienza reale, non fittizia - spiega Michi Peer del Südtiroler Jugendring - e gli amministratori devono saper prendere sul serio le loro istanze. Da parte nostra, cerchiamo di formare i giovani secondo strumenti metodologici. Siamo attivi in ambito extrascolastico, in circa 40 Comuni, ma collaboriamo anche con l'Intendenza scolastica tedesca nel programmare percorsi di partecipazione anche dentro la scuola", dice ancora Peer. Info: www.jugendring.it; www.provinz.bz.it/kulturabteilung/jugendarbeit/778.asp - mm

Familie

Agevolazioni e consulenza alle imprese sulla conciliazione famiglia-lavoro

Il nuovo sistema di agevolazioni all'economia, approvato dalla Giunta provinciale il 24 luglio scorso, prevede agevolazioni per le piccole e medie imprese che adotteranno misure per conciliare famiglia e lavoro. Il contributo passerĂ  infatti dal 13 al 16 per cento dei costi. Il nuovo sistema di agevolazioni nei settori dell'artigianato, dell'industria, del commercio e dei servizi entrerĂ  in vigore dal prossimo 1 settembre. NovitĂ  anche per quanto riguarda la consulenza. Dall'autunno sarĂ  attivo presso l'Istituto di ricerca economica della Camera di commercio uno sportello gratuito per le imprese che intendono adottare misure nella conciliazione famiglia-lavoro. L'iniziativa, sostenuta dal Servizio Famiglia dell'Assessorato alla famiglia e cultura tedesca, servirĂ  a sensibilizzare, informare, sostenere le imprese nell'ottenimento della certificazione. Secondo il responsabile dell'Istituto di ricerca economica Oswald Lechner, adottare misure di conciliazione famiglia-lavoro contribuisce ad accrescere la motivazione dei collaboratori e l'immagine dell'impresa ne trae beneficio. Info: tel. 0471 413610, hansi.felder@provincia.bz.it; tel. 0471 945706, wifo@camcom.bz.it - mm

Im Herbst starten Elternkurse für Multiplikator/innen, Väter und Mütter in ganz Südtirol

Das Projekt "Starke Eltern, starke Kinder" steht jetzt auf einer festen Basis. Letztes Jahr haben 16 Teilnehmer/innen die Qualifizierung zum Kursleiter abgeschlossen. Sie können nun ihrerseits ihr Wissen an interessierte Eltern weitergeben und Kurse anbieten. Die Elternkurse werden jetzt an Eltern mit Kindern zwischen 0 und 18 Jahren in ganz Südtirol angeboten. Die Organisation der Kurse läuft über den KVW. Vereine und öffentliche Körperschaften, aber auch Gruppen ab acht Müttern und Vätern können sich an den KVW wenden, der dann für die Durchführung der Kurse sorgt. "In Zukunft können die Kurse auch von Schulen, Elki, Weiterbildungseinrichtungen und Kindergärten angeboten werden", sagt Eva Burger von KVW. Im Oktober startet in Meran eine weitere Schulung für Referent/innen. Die in Sterzing und Meran geplanten Kurse für Mütter und Väter werden von Oktober bis Dezember durchgeführt. Informationen dazu ab Mitte August in der Kursbroschüre des KVW Bildungsreferates, in den jeweiligen KVW Bezirken oder auf www.kvw.org. Die Schulung für Referent/innen in Erziehungsfragen wird vom Familienbüro in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Kinderschutzbund und dem KVW veranstaltet. Info: Tel. 0471 300213, bildungsreferat@kvw.org. - mm

Senior/innen

Brixen: GeschĂĽtztes Wohnen fĂĽr Menschen mit Demenz - Neuer Wohnbereich im BĂĽrgerheim

Die Stiftung Altersheim zum Heiligen Geist in Brixen hat einen Wohnbereich für demente Menschen mit problematischem Verhalten eröffnet. Menschen mit Demenz haben oft einen stark ausgeprägten Bewegungsdrang, einen gestörten Tages- und Nachtrhythmus oder ungewöhnliche Essgewohnheiten. Der neue Wohnbereich trägt diesen Besonderheiten Rechnung. Nun haben Menschen mit Demenz in sieben Einzel- und vier Zweibettzimmern in einem Gebäude nördlich des Bürgerheims den geschützten Raum, den sie brauchen. Konflikte mit anderen Heimbewohner/innen lassen sich somit besser vermeiden. Auf Wunsch können die Bewohner/innen bzw. deren Angehörige eigene Gegenstände und Ausstattung mitbringen und ihre Umgebung individuell gestalten. Die Wohnstruktur bietet außerdem ausreichend Aufenthaltsmöglichkeiten, Nischen, Wanderwege, einen Innengarten und eine Anbindung an den geschützten Park des Bürgerheims. Die 15 vorhandenen Plätze sind für Dauer-, Kurzzeit- und für Tagesaufnahmen bestimmt. Info: Tel. 0472 255000, info@altersheim-brixen.it - al

Gesundheit und Wohlbefinden

Gegen das Vergessen - Projekt fĂĽr Menschen mit Demenz im Sprengel Obervinschgau

Weil die Bevölkerung zu wenig über Demenz weiß, hat der Sprengel Obervinschgau ein Demenzprojekt gestartet. Vorrangiges Ziel ist die Aufklärung über den pflegerischen Bedarf und vor allem die frühzeitige Beratung sowie Hilfe für Betroffene und Angehörige zu Hause. Jetzt im Sommer wird eine Broschüre zum Thema Demenz ausgearbeitet, die spätestens Ende dieses Jahres aufliegen soll. Im September/Oktober wird schließlich eine Pflegeberatung für Personen mit Demenz und deren Angehörige installiert. "Dort können die Leute anrufen, bzw. vorbeikommen. Oder wir besuchen die Leute direkt zu Hause und suchen nach Lösungen für ihre Probleme", erzählt Sanitätsassistentin Karla Stecher, die das Projekt leitet. Sie hat soeben eine Ausbildung zur Validations-Anwenderin nach N. Feil abgeschlossen. Gerade im Kontakt mit an Demenz erkrankten Personen und den Angehörigen, konnte sie wertvolle Erfahrungen sammeln. Info: Sprengel Obervinschgau, Pflegekoordinatorin Astrid Reinstadler, Krankenpflegerin Maria Bernhart oder Sanitätsassistentin Karla Stecher, Tel. 0473 836000, Karla.Stecher@asbmeran-o.it - al

Progetto-pilota della cooperativa sociale Efeu sui disturbi della percezione nei ragazzi

L'esperienza tattile, non solo visiva o uditiva, che deriva dall'interazione tra la persona e l'ambiente durante le normali attività quotidiane può essere considerata come radice dello sviluppo cognitivo o della crescita mentale. E' l'esperienza la radice dello sviluppo e quindi il modo per imparare e per crescere. Parte da questo presupposto il "metodo Affolter" adottato dalla cooperativa sociale "Efeu" che a Bressanone ha avviato un progetto-pilota per la riabilitazione dei ragazzi che soffrono di disturbi della percezione. Da due anni la cooperativa sociale "Efeu", guidata da Maria Mair Oberhofer, opera all'interno della struttura sociale Seeburg di Bressanone. Attualmente sono cinque i ragazzi, di età compresa tra i 19 e i 22 anni, affetti da disturbi della percezione, che stanno affrontando il percorso riabilitativo basato sul modello terapeutico "Affolter". Il metodo è nato in Svizzera, e si è poi sviluppato anche in Germania e nei paesi scandinavi. Per le persone interessate a scoprire questo metodo, la cooperativa propone un seminario introduttivo per i prossimi 21 e 22 settembre. Info: tel. 349 7170673, efeusozial@rolmail.net - mm

Agenda

Seminare/Kurse/Ausbildung

13.09.07 | Do. > Jahreskongress des Kuratoriums Deutsche Altenhilfe

Netzarbeit als zeitgemäße Organisationsform in der Seniorenarbeit wird immer bedeutsamer: im Wohnquartier, in der politischen Gemeindearbeit, mit Senioren im Ruhestand, in der interkulturellen Arbeit mit Älteren oder virtuell, im Internet. Gute Methoden und Beispiele werden vorgestellt. Mit 20 Organisationen der Altenarbeit Deutschlands. Ort: Köln, Maternushaus, Kardinal-Frings-Straße 1-3. Info: Kuratorium Deutsche Altershilfe, Tel. +49 221 931847, www.kda.de - bs

20. - 22.09.07 | Gi. - Sa. > Workshop: Promuovere l'impresa sociale

Sull'impresa sociale occorre rilanciare un dibattito e sviluppare nuovi settori di attivitĂ . Sul tema, Iris Network in collaborazione con Issan e altre organizzazioni, promuovono un workshop nazionale. L'approvazione della legge e l'affermazione dell'impresa sociale in Italia richiede una riflessione sulle politiche di sviluppo, nel senso di comprendere gli strumenti per promuovere imprenditorialitĂ  sociale, e di valutare come e quanto le imprese sociali possano essere attori importanti di uno sviluppo socio economico equilibrato. La struttura del Workshop cercherĂ  di favorire un contatto e uno scambio diretto fra ricercatori e "addetti ai lavori". Luogo: Riva del Garda, Centro Congressi. Info: Iris Network - Istituti di Ricerca sullÂ’Impresa Sociale, tel. 0461 882289, www.irisnetwork.it - mm

27.09.07 | Gi. > Cos'è l'affido familiare e chi può essere genitore affidatario?

Il percorso di avvicinamento all'affido è suddiviso in due tappe: un primo incontro di informazione per approfondire l'esperienza di affido, un corso vero e proprio sull'affido della durata di due giorni consecutivi. Obiettivo del corso è offrire alcuni spunti di riflessione a chi è interessato ad approfondire il tema rispondendo alle domande: cos'è l'affido, chi può essere genitore affidatario, quanti tipi di affido ci sono. Ore: 19. Luogo: Bolzano, via Isarco 6. Info: Associazione Amici dei Bambini, tel. 0471 301036, www.amicideibambini.it - mm

03. - 05.10.07 | Mi. - Fr. > Systemisches Arbeiten in sozialpädagogischer Familienarbeit

Inhalt der Weiterbildung ist die Einführung in eine Sichtweise, die sich an einer systemorientierten, anstatt an einer individuumsorientierten Betrachtungsweise orientiert. Grundlage der Arbeit ist die systemische Einzel-, Paar und Familientherapie. Ort: Ritten, Haus der Familie, Lichtenstern 1/7, Oberbozen. Anmeldung: 10. September. Info: Dienststelle für Personalentwicklung, Abteilung Sozialwesen, Tel. 0471 411588, maria.minacapilli@provinz.bz.it - mm

24. - 25.10.07 | Me. - Gi. > La gestione del tempo

Il successo personale e professionale può dipendere anche da un'intelligente gestione del tempo. Occorre quindi conoscere gli strumenti necessari per impadronirsi del proprio tempo, imparare a gestirlo, scoprire i principali fattori che ne influenzano la gestione, comprendere il senso pratico di cosa significa avere uno scopo, fare propri tutti i segreti che funzionano per gestirlo. Luogo: Nalles, Centro di formazione permanente Lichtenburg. Iscrizione: 15 ottobre. Info: tel. 0471 678679, www.lichtenburg.it - mm

Verschiedenes

01.08.07 | Mi. > Selbsthilfegruppe Silberband 2007 fĂĽr Opfer sexuellen Missbrauchs

Sexueller Missbrauch darf kein Tabu-Thema mehr sein. Es wird Erfahrungsaustausch mit Menschen mit gleicher Problematik geboten. Für Neueinsteiger/innen ist ein Vorgespräch mit der Gruppenleiterin notwendig. Regelmäßige Treffen gibt es in Lana und in Bruneck: Jeden 1. Mittwoch im Monat von 18-20 Uhr im Sozialsprengel Lana, Tel. 0473 553040 oder jeden 3. Dienstag von 18-20 Uhr in Bruneck, grain Seminarräume, Tel. 0474 555819, info@grain-bz.org. - al

27. - 31.08.07 | Mo. > "VIVIcini" - Erstes interkulturelles Jugendcamp in Brixen

Jugendliche aller Kulturen von 16 bis 20 Jahren erwarten Workshops rund um das Thema Interkulturalität, Trommel- und Tanzkurse, Theater, ein Vollmond-Picknick am See und vieles mehr. In den Workshops setzen Jugendliche sich mit Kommunikation zwischen den Kulturen, Rassismus und Konfliktbewältigung auseinander. Organisiert wird das Jugendcamp von youngCaritas, OEW und dem Verein Volontarius. Ort: Haus der Solidarität in Brixen, Milland. Info: Tel. 0471 304333, youngcaritas@caritas.bz.it - al

01.09.07 | Sa. > 11. internationales Radkriterium ins untere Vinschgau

Zum 11. Mal organisiert das Referat für Behindertensport im VSS das Radkriterium für Menschen mit einer Behinderung. Es ist eine der wenigen Veranstaltungen wo alle Behinderungsgruppen aber auch nicht Behinderte sich zu einem sportlichen Ereignis treffen. Der Streckenverlauf führt durch die Obstanlagen des unteren Vinschgaus. Ort: Kastelbell-Tschars, Sportzone "Schlums". Zeit: ab 15 Uhr. Anmeldungen bitte bei den Behindertensportgruppen Südtirols bzw. beim Referat für Behindertensport im VSS: Tel. 0473 233049, herbert.alber@tele2.it bis zum 28.08.2007 - al