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Newsletter

Newsletter 'social' - Nr. 19|2007 vom 10.10.2007

Die Herausgabe des Newsletter "Social" seitens des Dachverbandes wurde Ende 2010 aus Kostengründen eingestellt.
Als Dachverband für Soziales und Gesundheit mit derzeit 46 angeschlossenen Organisationen erlauben wir uns, auf unser Rundschreiben hinzuweisen, welches über Aktuelles in den Organisationen, Diensten, Arbeitsgruppen und Gremien des Dachverbandes Auskunft gibt und ca. monatlich erscheint.

Inhalt

Header

Editorial

Panorama

Frauen

Menschen mit Behinderung

Migration

Kinder und Jugend

Familie

Senior/innen

Gesundheit und Wohlbefinden

Seminare/Kurse/Ausbildung

Vortrag/Tagung

Kultur und Freizeit

Header

50 Projekte zum Mitmachen am Ersten Südtiroler Freiwilligentag

Sich freiwillig engagieren ist ein bisschen wie Karaoke singen. Man muss sich nur trauen. Am Samstag, 20. Oktober, werden sich viele Menschen beim ersten Südtiroler Freiwilligentag für eine gute Sache engagieren. Langzeitfolgen sind nach diesem Schnuppertag nicht ausgeschlossen, vielleicht wird aus manchem Schnuppern ein längeres freiwilliges soziales Engagement. Man kann eines von 50 Projekten auswählen und sich per E-Mail, Fax oder Post bis 12. Oktober anmelden. Am Samstagabend findet ein großes Fest für alle Teilnehmer/innen in Bozen statt. Alle Infos, alle Veranstalter, alle Hinter- und Vordergründe, überhaupt Alles unter: www.freiwilligentag.it - al

Editorial

Das Pflegegesetz: Ein wichtiger Baustein sozialer Absicherung

Mit der Pflegesicherung, die nun Realität wird, haben nicht nur betagte Menschen, sondern auch chronisch Kranke, Menschen mit Behinderung und alle jene, die das Krankenhaus nach schwerer Krankheit verlassen, mehr Gewissheit, mit Pflegesituationen zurecht zu kommen. Die Pflegesicherung soll vor allem jenen zu Gute kommen, die selbst Angehörige pflegen und dabei zusätzliche Hilfe brauchen. Ihnen wird es nun leichter möglich sein, diese Unterstützung auch dazu kaufen zu können, nicht zuletzt um dadurch eine persönliche Überforderung zu vermeiden. Immerhin sind es meist Frauen, die diese Aufgabe in der Familie übernehmen, und aus diesem Grund persönlich und wirtschaftlich viel zurückstecken müssen. Zwar ist diese Situation auch in Zukunft noch zu verbessern, doch ein wichtiger Schritt ist nun gesetzt worden. Auch die Wahlmöglichkeit der Pflegebedürftigen und ihrer Familien hinsichtlich der Art der Pflege und der anbietenden Institution oder Person wird künftig gegeben sein, eine wichtige Errungenschaft im Sinne eines selbstbestimmten Lebens. Südtirol spielt mit der Verabschiedung dieses Gesetzes gewiss eine von vielen Seiten aufmerksam verfolgte Vorreiterrolle. Ein großer Dank gebührt deshalb den vielen Menschen, die an der Entstehung und Ausarbeitung mitgearbeitet haben. - Ida Lardschneider, Präsidentin des Dachverbandes der Sozialverbände. - gl

Panorama

Pflegegesetz verabschiedet - Jetzt geht es an die Umsetzung

Der Südtiroler Landtag hat am Freitag, 5. Oktober, das Gesetz zur Pflegesicherung verabschiedet. Damit haben nun alle Südtiroler/innen ein Recht auf Pflege. Die wichtigsten Inhalte: Die Hauspflege wird gestärkt, die ausgezahlten Pflegegelder werden nicht am Einkommen bemessen und die Finanzierung der Leistungen erfolgt aus den Finanzmitteln des Landeshaushalts. Durch das neue Gesetz werden zahlreiche bestehende Landesgesetze verändert oder angepasst, darunter die Abschaffung des Hauspflegegeldes ab Juli 2008 - dieses wird vom neuen Pflegegeld ersetzt. Artikel 14 des Gesetzes enthält außerdem ein fünfjähriges Sonderprogramm zur Harmonisierung der Pflegeleistungen und der Tagsätze in den Alters- und Pflegeheimen. Das Gesetz wird von verschiedensten Seiten gutgeheißen, manche sprechen von einer der wichtigsten sozialen Maßnahmen in dieser Legislatur. Die neue Regelung gilt bereits ab Juli 2008. Info: Tel. 0471 411528, Sozialwesen@provinz.bz.it - al

In barrierefreien Angeboten steckt viel Potential - auch wirtschaftlich

"Eine barrierefrei zugängliche Umwelt ist für rund 10 Prozent der Bevölkerung unentbehrlich, für etwa 40 Prozent notwendig und letztlich für alle, also für 100 Prozent der Bevölkerung komfortabel", sagte Peter Neumann, Experte für Stadt- und Regionalentwicklung aus Münster, auf einer Tagung über barrierefreies Planen an der Universität Bozen. Das Thema "Design für Alle" (DFA) werde aufgrund des demographischen Wandels und auch der rechtlichen Anforderungen zur barrierefreien Gestaltung immer bedeutsamer. Es handelt sich dabei um eine Weiterentwicklung des Prinzips der Barrierefreiheit – um einen neuen Denkansatz beim Planen und Gestalten. Dabei ist der Ansatz nicht nur auf die Vermeidung von Barrieren für Menschen mit Behinderungen beschränkt, sondern betont die menschliche Vielfalt, also die Bedürfnisse vieler verschiedener Menschen. Produkte oder Bauten sollen so gestaltet sein, dass sie von möglichst allen Menschen leicht und sicher genutzt werden können. Das führe zu Wettbewerbsvorteilen, da der potentielle Nutzerkreis vergrößert wird. Das Marktpotential, etwa im Bereich Tourismus sei hoch. Neben der funktionalen brauche es aber auch eine ästhetische Qualität in den entwickelten Lösungen, betonte Lukas Abram, Präsident der Südtiroler Architektenkammer. Es brauche viel Bewusstseinsbildung, bei den Planern, aber auch bei den Bauherren und Kunden. Info: Tel. 0471 1940144, www.si-mo.it; www.design-for-all.org - al

Aktionstag zum Abbau architektonischer Hindernisse - Forderungen

Beim Aktionstag zum Abbau architektonischer Hindernisse am 2. Oktober in Bozen haben einige Vertreter von Behindertenorganisationen wichtige Anliegen bekräftigt, bzw. neue Anregungen lanciert. Josef Stockner vom Italienischen Blinden- und Sehbehindertenverband (UIC) unterstrich zum wiederholten Male die Forderung seines Verbandes nach einer akustisch hörbaren Ansage der Haltestellen in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Verwirklichung dieser für Blinde wichtigen Alltagshilfe sei bisher jahrelang ein leeres Versprechen geblieben. Auch das Zugeständnis, auf den städtischen Linien in Bozen die akustische Ansage nur bei ausgewählten Haltestellen zu verwirklichen, sei nicht sinnvoll, weil alle Haltestellen gleich wichtig seien. Auch einheitliche akustische Ampeln und taktile Übergänge an Kreuzungen und Plätzen sollen endlich umgesetzt werden, fordert Stockner. Alois Platter von der Arbeitsgemeinschaft für Behinderte (AfB) regte hingegen die Einführung einer Chipkarte für Menschen mit Behinderung an, die damit etwa öffentliche Toiletten, reservierte Türen und Zugänge oder Schranken bei Parkplätzen öffnen könnten. Die AfB würde gerne mit einer Südtiroler Gemeinde ein entsprechendes Pilotprojekt starten. Der Landesrat Richard Theiner und der Bozner Bürgermeister Luigi Spagnolli unterstrichen in ihren Statements die Bedeutung, welche die öffentliche Verwaltung dem konkreten Abbau architektonischer Hindernisse beimisst. - al

Politiche integrate e partecipazione al centro di un convegno nazionale a Rimini

A cosa serve la partecipazione e quali sono i saperi e gli strumenti utili per gestire politiche integrate? A queste due domande si è cercato di rispondere nel corso di un convegno nazionale che si è svolto a Rimini il 4 e 5 ottobre. S può rispondere dicendo che la partecipazione serve per costruire senso in una comunità, e che ciò che è necessario, se l'obiettivo è una partecipazione "vera", è il fatto di superare la cultura della rappresentanza. Inoltre nel mondo formativo, nelle organizzazioni di lavoro, nelle professioni sociali e non, occorre sviluppare sempre più una cultura della partecipazione, il senso critico e la curiosità nei confronti delle differenze. Anche gli strumenti della comunicazione sociale dovrebbero essere affinati, al fine di stimolare i cittadini alla partecipazione. Il convegno, promosso da Maggioli, è partito dall'attuazione disomogenea nel paese della legge 328/00 con l'obiettivo di un piano strategico di confronto e integrazione con le politiche relative alla pianificazione urbana, mobilità, formazione e lavoro, sviluppo economico. In particolare i partecipanti si sono interrogati se è possibile costruire uno stato sociale che produce sviluppo e uno sviluppo del paese che fa perno su un forte stato sociale e a quali risorse umane, economiche e strumentali poter ricorrere. Info: www.convegni.maggioli.it - Reinhard Gunsch

Gemeinsam gegen Diskriminierung: Kampagne der Antidiskriminierungsstelle Bozen

Zu mehr Wachsamkeit gegenüber allen Formen der Diskriminierung und des Rassismus ruft die Antidiskriminierungsstelle des Landes auf, und zwar im Rahmen einer Plakataktion unter dem Titel "Together against discrimination - Miteinander gegen Diskriminierung". Landesweit wird zu mehr Zivilcourage aufgerufen und zudem daran erinnert, dass eine eigene Grüne Nummer eingerichtet worden ist, um Diskriminierungen zu melden oder um sich Informationen zum Thema zu holen. Die Antidiskriminierungsstelle weist auch erneut darauf hin, dass das Gesetz jegliche direkte wie auch indirekte Diskriminierung verbietet. "Eine direkte Diskriminierung liegt etwa vor, wenn ein Arbeitgeber keine Nicht-EU-Bürger einstellen will", erklärt Salvatore Saltarelli, Koordinator der Stelle. "Wenn hingegen eine Arbeitsstelle auf den ersten Blick für alle zugänglich ist, der Arbeitsplatz sich jedoch im fünften Stock eines Gebäudes ohne Aufzug befindet, so werden indirekt Personen im Rollstuhl diskriminiert. Wir machen uns gegen all diese Formen von Diskriminierung stark", so Saltarelli. Info: Tel. 800 225588, www.immigrazione-altoadige.net - mm

14 ottobre: Giornata nazionale delle persone con sindrome di Down

In Alto Adige nascono ogni anno sette bambini con sindrome di Down. Il 2003 è stato un anno che si è discostato dalla media, ne sono nati tredici. I dati vengono riferiti da Daniela Tschimben dell'Associazione "Il sorriso-Das Lächeln", con sede a Merano, che conta cinquanta soci. "Siamo ancora una realtà di piccole dimensioni, avremmo tante idee, ma siamo genitori con bambini piccoli e non sempre c'è il tempo per dedicarsi alle iniziative", dice Tschimben. Tra le attività di informazione e sensibilizzazione dell'associazione vi è il supporto ai neo-genitori che, dopo la nascita di un figlio con la sindrome di Down, desiderano un aiuto già in ospedale. "La diagnosi prenatale permette di identificare la patologia solo in un numero limitato di casi", spiega Tschimben, "per cui i genitori che hanno avuto un bambino con la sindrome di Down senza esserne a conoscenza richiedono di poter condividere questo momento con i genitori dell'associazione che hanno vissuto la stessa esperienza". In occasione della Giornata nazionale della sindrome di Down l'associazione ha programmato alcune iniziative informative: il 12 ottobre all'Ospedale di Bolzano, il 14 ottobre a Ponte Talvera, in mattinata anche a Bolzano, dopo la messa nella chiesa di Don Bosco e a Merano, dopo le messe nelle chiese di Maia Bassa e Tre santi. Info: tel. 339 5232616, www.ilsorriso.bz.it; www.coordinamentodown.it - mm

Sozialsprengel Überetsch: Kurs für freiwillige Helfer im Herbst 2007

Der Sozialsprengel Überetsch organisiert im Oktober und November 2007 sechs Weiterbildungstreffen zum Thema "Zeit schenken". Der kostenlose Kurs beginnt am 23.10.2007 und endet Ende November. Inhaltlich geht es um Themen wie: die Rechte und Pflichten der freiwilligen Helfer, die Motivation, der Hilfeprozess, die Kommunikation des freiwilligen Helfers in der Arbeit mit dem Nächsten. Bei Interesse besteht die Möglichkeit sich beim Sozialsprengel als freiwilliger Helfer/in einzutragen und somit anderen Menschen seine Hilfe und Unterstützung anzubieten, etwa als Unterstützung in verschiedenen Lebensbereichen (Einkauf, Freizeit, Begleitung, Ausliefern der Essen auf Rädern). Der Kurs wird auf deutsch und italienisch angeboten. Info: Daniela Klotz, Sozialsprengel Überetsch, Tel. 0471 671671, Daniela.Klotz@bzgue.org - al

"Time Code": un progetto del Comune di Bolzano per ripensare il tempo

Una quotidianità cadenzata da tempi insoliti, da appuntamenti con l'arte, con la musica e con la letteratura. E' il modello sperimentale per una migliore pianificazione del tempo "Time Code", che nel corso di cinque settimane, dal 29 settembre al 2 novembre, coinvolgerà tutti i quartieri della città di Bolzano, suggerendo ai cittadini una nuova idea di tempo che coincida con una maggiore qualità della vita. Dal 29 settembre sono in programma appuntamenti fuori orario e manifestazioni culturali sul tema del tempo, interventi di politiche temporali, come l'apertura prolungata dei centri civici, uffici postali, negozi, la definizione di nuove zone pedonali, l'allestimento di ludoteche in piscina, al cinema, a teatro, l'individuazione di percorsi protetti casa-scuola. L'Italia, con la legge 53/2000, è stata il primo paese a varare una legge sul coordinamento dei tempi delle città, affidando ai comuni il compito di coordinare i tempi e gli orari delle città ed incentivando le imprese a realizzare azioni a favore della conciliazione. Sul tema è previsto anche un convegno, in programma per il 12 e 13 ottobre all'Eurac di Bolzano. Info: tel. 0471 997464, www.timecode.bz.it - mm

ChancenGleichheit

Frauen

Stillberaterinnen und Stillgruppen für Mütter - Tagung in Neustift

Die meisten Babys können sehr gut ausdrücken, wann, wie oft und wie lange sie gestillt werden möchten, und nehmen dabei gut an Gewicht zu. Doch für die Mütter ist nicht alles selbstverständlich. So bietet der Verband der Still- und Laktationsberaterinnen Südtirols Beratung und Unterstützung bei den Fragen rund um das Stillen. Nach der Begleitung von Hebammen und Ärzten in der Schwangerschaft, finden sich Mütter in der Stillzeit oft allein mit ihren Fragen. Da springen die Stillberaterinnen, 50 in Südtirol, und die Stillgruppen ein - zur Zeit sind es vierzehn in Südtirol - in denen sich Mütter, Väter, Schwangere und Interessierte zum Erfahrungsaustausch treffen. Kürzlich hat der Verband eine Fachtagung in Neustift organisiert, an der 180 Interessierte teilgenommen haben. "Das zeigt, dass ein großes Interesse da ist", sagt die Präsidentin des Verbandes Barbara Walcher. Still- und Laktationsberaterinnen arbeiten in Mütterberatungsstellen, privat und in Krankenhäusern, die sensibel für Fragen rund ums Stillen sind. Die Krankenhäuser Meran, Brixen und Sterzing tragen die Auszeichnung "Babyfreundliches Krankenhaus", eine Initiative von WHO und UNICEF. Info: Tel. 329 0512361, www.stillen.it - mm

Gewalt im Haus: Rechtliche Aspekte und mögliche Interventionen

Theoretische und rechtliche Aspekte im Bereich häusliche Gewalt und mögliche Interventionen stehen im Mittelpunkt eines Seminars, das das Komitee für Chancengleichheit des Südtiroler Sanitätsbetriebs anbietet. Am 11. und 12. Oktober wird im Krankenhaus Brixen dabei auch thematisiert, wie Mitarbeiter/innen Gewalt an Frauen und Minderjährigen erkennen können, welche Konsequenzen Gewalterfahrungen haben, welche Schwierigkeiten betroffene Frauen haben, über das Erlebte zu sprechen. Auch Aspekte rund um Interventionen werden vertieft: Beratungsgespräche, Anzeigen und Strafanträge, Berufsgeheimnisse, die medizinische Dokumentation für die Beweissicherung für gerichtliche Verfahren. Dieses Seminar wird am 26. und 27. Oktober auch im Krankenhaus Meran und am 3. und 4. Dezember im Krankenhaus Bruneck angeboten. Zielgruppe sind Ärzt/innen, Krankenpfleger/innen, Kinderkrankenpfleger/innen, Hebammen, Sanitätsassistent/innen, Psychologen/innen, Sozialassistenten/innen, Physiotherapeuten/innen, Erzieher/innen. Info: Tel. 0472 812410, alexandra.krause@sb-brixen.it - mm

"Donne sicure e libere nella propria città": workshop per giovani e anziane

Prosegue l'impegno del Comune di Bolzano in tema di sicurezza. I cittadini, in special modo le donne, percepiscono ancora una sensazione di insicurezza nel fruire degli spazi pubblici cittadini. Dopo il laboratorio "Girls Power" nel settembre dello scorso anno, l'Assessorato alle Politiche sociali e alle Pari opportunità promuove un "Laboratorio del futuro". Il prossimo 27 ottobre, nella Sala di Rappresentanza del Comune di Bolzano, in vicolo Gumer, tutte le ragazze dai 16 ai 24 anni e le donne tra i 60 e i 65 anni sono invitate a partecipare. L'obiettivo consiste nel proporre idee e formulare proposte in tema di sicurezza e vivibilità. Proposte concrete su come migliorare effettivamente la sicurezza delle bolzanine sulle strade, nei parchi pubblici ed in generale nella vita di tutti i giorni, saranno elaborate dalle stesse interessate. Queste verranno poi utilizzate nella programmazione del nuovo Piano urbanistico comunale che definirà l'assetto della città nei prossimi anni. Info: tel. 0471 997335, ufficio.giovani@comune.bolzano.it - mm

"Le donne meritano di più": al via una campagna di sensibilizzazione

In Europa le donne guadagnano circa il quindici per cento in meno rispetto agli uomini - in alcuni paesi anche il trenta per cento in meno, svolgono spesso un lavoro non retribuito, ricevono pensioni con importi inferiori in media del 50 per cento rispetto a quelle percepite dagli uomini, non sono quasi per nulla rappresentate nelle posizioni ai vertici. Sono alcuni dei punti al centro di una campagna di informazione promossa dal Comitato provinciale per le pari opportunità, in occasione dell'Anno internazionale delle pari opportunità. "Nella società attuale non è ancora stata raggiunta una effettiva situazione di pari opportunità fra uomo e donna, vi è pertanto la necessità di misure mirate per concretizzarla", dice Julia Unterberger, presidente del Comitato. La campagna verrà presentata il 12 ottobre, alle ore 11, nella Sala stampa di Palazzo Widmann, in via Crispi 3 a Bolzano. Info: tel. 0471 411180, Serviziodonna@provincia.bz.it - mm

Menschen mit Behinderung

Rhythmische Sportgymnastik für Kinder mit Behinderung

Schnell reagiert hat der Landesverband Lebenshilfe auf den Wunsch einiger Eltern, rhythmische Sportgymnastik nur für ihre Kinder mit Behinderung anzubieten. Für die Eltern ist es wichtig, dass die Kinder unverblümt und ohne den ständigen Vergleich mit Kindern ohne Behinderung herumbalgen und Übungen ausprobieren können. Der Kurs beginnt am 15. Oktober 2007, findet in Bozen statt und richtet sich an 4 -7jährige. Neben diesem speziellen Bewegungsangebot sind im kommenden Jahr auch integrative Kurse für Kinder und Erwachsene mit Behinderung in Zusammenarbeit mit den hiesigen Sportvereinen geplant. Monika Kahler, die Sportreferentin der Lebenshilfe freut sich über Vorschläge und Wünsche von Menschen mit Behinderung, ihren Eltern als auch anderen Institutionen. Info: Monika Kahler, Tel. 0471 062526, sport@lebenshilfe.it - al

Studie "Neue Berufsbilder für Menschen mit geistiger Beeinträchtigung" vorgestellt

In Bozen ist Ende September die Studie "Neue Berufsbilder für Menschen mit geistiger Beeinträchtigung" vorgestellt worden. Die Studie soll neue Ansatzpunkte für die Ausbildung und Beschäftigung geistig beeinträchtigter Menschen liefern. Sie empfiehlt, ad-hoc-Berufsbilder für Menschen mit geistiger Beeinträchtigung zu schaffen und bei einer Einstellung darauf zu achten, dass der Einsatzbereich klar und überschaubar abgesteckt wird. Die Arbeit solle auch angemessen honoriert werden. Von den Arbeitgebern wird eine größere Bereitschaft zur Übernahme der sozialen Verantwortung gegenüber leistungsschwächeren Arbeitnehmer/innen gefordert. Außerdem sollten sich mehr Fachleute um die Integration kümmern, und zwar in den Schulen, die auf das Berufsleben vorbereiten, ebenso wie später in der Arbeitswelt, etwa im Bereich der Arbeitsvermittlung. Erarbeitet wurde die Studie vom Institut für Demoskopie "Apollis" im Auftrag der Landesabteilung italienische Berufsbildung, mitfinanziert vom Europäischen Sozialfonds. Info: Tel. 0471 414400, www.provincia.bz.it/formazione-professionale/ - al

Neue Webseite der Arbeitsgemeinschaft für Behinderte

Die Arbeitsgemeinschaft für Behinderte (AfB) hat nun einen eigenen Internetauftritt. Die neue Webseite www.afb.bz.it soll die schnelle Kommunikation mit Mitgliedern und Interessierten unterstützen und verbessern. Zu finden sind unter anderem die aktuellen und geplanten Veranstaltungen in allen Südtiroler Bezirken und in einer eigenen Sektion werden häufig gestellte Fragen beantwortet, die den Bereich Behinderung betreffen. Info: Tel. 0473 211423, info@afb.bz.it - al

Migration

Untersuchung auf Giftstoffe: Roma-Siedlung bei Sigmundskron wird aufgelöst

Innerhalb nächsten Jahres werden alle Roma-Familien die Siedlung bei Sigmundskron verlassen, kündigte Bozens Bürgermeister Luigi Spagnolli vor zwei Wochen an. Die Erde, auf der sich die Siedlung befindet, weise an einigen Stellen erhöhte Werte von Giftstoffen auf. Dies habe eine Studie ergeben, erklärt Matteo Faifer, der Leiter des Amts für Sozialplanung der Stadt. Direkte gesundheitliche Risiken seien aber nicht zu befürchten. Die Siedlung ist auf der ehemaligen Bozner Mülldeponie errichtet, deren Abdichtung nicht den heutigen Normen entspricht. Unterhalb dieser Abdichtung befinden sich unter anderem Industriemüll in der Erde und damit Schwermetalle wie Arsen, Antimon, Chrom und Blei. Als Sofort-Maßnahme hat die Gemeinde zwei Wiesen vor den Häusern der Siedlung mit erdigem Schutz-Material aufschütten und abdichten lassen, auf einer dieser Wiesen befindet sich ein Spielplatz. Die Studie wurde von Fabio Barbone von der Abteilung Pathologie und klinische Medizin der Universität Udine durchgeführt, die Ergebnisse sind noch nicht offiziell. Der für Roma-Rechte kämpfende Verein OsservAzione hat vor fast zwei Jahren gefordert, den Siedlungsplatz auf gesundheitliche Risiken hin zu untersuchen. Die Roma werden in Gemeinde-eigene Wohnungen in Bozen und in Sozialwohnungen vom Wohnbauinstitut ziehen. Info: Amt für Sozialplanung, Tel. 0471 997440, www.gemeinde.bozen.it Gemeinde Bozen, Amt für Sozialplanung, Tel. 0471 997440, www.gemeinde.bozen.it - bs

Giovani in bilico - Le seconde generazioni in un convegno

"Giovani in bilico" è quest'anno il sottotitolo del convegno "Interculturalmente", organizzato dall'Istituto Pedagogico italiano, in programma il 18 e 19 ottobre. L'obiettivo è quello di mettere al centro le seconde generazioni degli immigrati, riflettere sui processi della loro diventare cittadini e del loro trovare identità. Il convegno offre un'opportunità di confronto con ragazzi di origine straniera provenienti da diverse realtà italiane. Sarà l'occasione per esporre il loro pensiero, i loro problemi, nel corso di laboratori di ritmo, narrazione, cinema. In programma la proiezione del film "Un bacio appassionato" di Ken Loach e dello spettacolo teatrale "Vi raccontio il mio marocco". Il convegno avrà luogo nel Liceo scientifico E.Torrelli e nella scuola media Ugo Foscolo. Info: Tel. 0471 411446 marco.ferretti@scuola.altoadige.it - bs

Schule: Auch Integration ist Aufgabe der Koordinatoren der Sprachförderung

Sechs Koordinatoren und Koordinatorinnen arbeiten seit einem Monat in sechs Bezirken für das landesweite Netz der Sprachförderung ausländischer Schüler. Sie werden sich auch für Integration dieser Schüler einsetzen, nicht nur für die Sprachförderung: "Die Koordinatoren werden Kontakte zu Sportvereinen, zu Musikschulen in den Bezirken knüpfen, in die sich die Schüler einschreiben können. Und Verbindungen zu sozialen Institutionen wie die Caritas und den Sozialsprengel herstellen", sagt Ferdinand Patscheider, der Leiter des Netzes, dessen Sitz im deutschen Pädagogischen Institut (PI) ist und Dienst für Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund heißt. In diesem Jahr sei es vorerst aber wichtig, Mini-Netzwerke der Sprachförderung auzubauen und zu koordinieren: So könnten mehrere Schulen einer Stadt gemeinsam Sprachkurs anbieten und damit ihre Ressourcen bündeln. Diese Kurse würden aber nur zusätzlich zur Sprachförderung während des Unterrichts stattfinden. "Ghettoklassen möchten wir auf jeden Fall vermeiden", betont Patscheider. Auch kleine Bibliotheken werden entstehen, mit didaktischem Material, und die Koordinatoren werden Eltern beraten. Im Moment nimmt das PI Bewerbungen für den Unterricht an Schulen für Deutsch oder Italienisch als Fremdsprache entgegen. Info: Tel. 0471 417245, ferdinand.patscheider@schule.suedtirol.it - bs

Interkulturelle Kompetenzen - Lehrgang in Brixen

Ein sechsteiliger Lehrgang zu interkulturellen Kompetenzen beginnt am 22. Oktober in der Cusanus Akademie, Brixen. Die Teilnehmer/innen erhalten politisches, wirtschaftliches und kulturelles Hintergrundwissen für ihre Arbeit mit Migranten und in interkulturellen Lebenssituationen. Der ESF-Lehrgang ist kostenlos, läuft bis Ende April, jeweils an zwei Tagen im Monat. Referenten sind Karl-Heinz Bittl, Trainer in Konfliktbearbeitung, transkulturellem Lernen und Gewaltprävention und Leiter des Europäischen Instituts Conflict-Culture-Cooperation, sowie Dimiter Hoffmann, Ethologe, Soziologe, Autor von "Borders. Kontakt und Konflikt in der Kulturbegegnung", ein Buch über Training für interkulturelle und antirassistische Kompetenzen in Sozialberufen. Auch Marcella Pirrone aus Bozen, referiert. Die Juristin und Kennerin der "Thérapie Sociale" von Charles Rojzman hat vor allem Erfahrung in der Arbeit mit Frauen anderer Kulturen. Info: Tel. 0472 832204, info@cusanus.bz.it - bs

Generationen

Kinder und Jugend

"Chi è più libero?": progetti per uno stile di vita consapevole

Più che con le parole, ai giovani oggi si parla attraverso la musica, il teatro, l'arte. Si sono serviti di questi strumenti i collaboratori dell'associazione "La Strada-Der Weg" nella realizzazione del progetto di educazione alla salute "Mi mando", rivolto agli studenti delle scuole medie e superiori. Con l'aiuto del mimico Emilio Frattini e del cabarettista di Zelig Paolo Migone sono stati creati spettacoli per invitare i giovani a riflettere sui propri stili di vita, sul look, l'esperienza del dolore, la velocità sulla strada, sessualità, alcol, linguaggi musicali. Dario Volani dell'associazione racconta come è avvenuto il confronto in una classe. "Alla domanda 'sono più liberi i giovani di questa generazione o di quella precedente' gli studenti hanno risposto che è più libera la loro generazione", spiega Volani, "poi hanno visto che tutti e quindici avevano lo stesso paio di scarpe". Quando vengono affrontati i temi legati alla salute, i giovani pensano che essere sani sia scontato, aggiunge Volani. "In un mondo in cui chi non ha la tv è un disadattato, la sfida è quella di stare dentro il sistema di questa società in modo critico e consapevole, chiedendosi per esempio chi è il proprietario del canale musicale che si guarda, che messaggio mi si vuole dare comprando un prodotto piuttosto di un altro". Info: tel. 0471 203111, www.lastrada-derweg.org - mm

Glückliche Stunden: Das papperlapapp und Bozner Pubs gemeinsam für Prävention

Aha-Erlebnisse in der Kneipe: Das Jugendzentrum paperlapapp hat in Bozen 30 alternative Happy Hour-Angebote für Jugendliche entwickelt, und dabei das Cafè Exil und das Pub Moskito mit ins Boot geholt. Am 16. Oktober gehts los: An diesem Tag wird der kleine Schwarze im Cafè Exil zusammen mit einer gesunden Orangen-Spremuta serviert. Im papperlapapp verkosten Jugendliche am 24. Oktober Weine, mit einem Weinexperten. Im Moskito mixt die Gitschngruppe des papperlapapps an einem Abend alkoholfreie, kostenlose Cocktails. Normalerweise sind Happy Hours in Bars dazu da, Kunden am frühen Abend anzulocken, meist durch billigere Preise für alkoholische Getränke. Für Jugendliche sind diese glücklichen Stunden, wie Happy Hours übersetzt heißt, aber bedenklich, findet das papperlapapp, weil sie den selbstbestimmten Konsum von Alkohol erschweren. Daher gestaltet das papperlapapp zusammen mit Jugendlichen Happy Hour-Angebote einmal anders, und dies soll dabei helfen eine bewusste Konsum-Kultur zu entwickeln. Auch eine wissenschaftliche Untersuchung umfasst das AHA-Projekt, AHA wie Alternative Happy Hour. Info: Tel. 0471 978589, uliseebacher@papperla.net - bs

Kinderhorte: Gemeinde Brixen und Uni vereinbaren Zusammenarbeit

Die von der Gemeinde Brixen betriebenen Kinderhorte werden im Rahmen von Studien und Projekten künftig enger mit der Fakultät für Bildungswissenschaften der Universität Bozen zusammenarbeiten. Außerdem soll gemeinsam der Bildungs- und Projektbedarf des Kinderhorts erhoben und spezifische Bildungsangebote für die Betreuerinnen entwickelt werden. Info: Tel. 0472 014000, education@unibz.it - al

Alt und voller Leben - Wettbewerb der Caritas für junge Menschen bis 30

"Alt und voller Leben" heißt ein Wettbewerb, den die Caritas für junge Kreative zwischen 14 und 30 Jahren veranstaltet. Die Teilnehmer/innen sollen ihre Erfahrungen mit älteren Menschen dokumentieren, anhand von Geschichten, Texten, Interviews, Fotos, Filmen, Webseiten, Collagen - der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Die besten vier Arbeiten werden in der Caritas–Woche im November mit Preisen aus dem Hause Sportler prämiert. Einsendeschluss ist der 31. Oktober. Info: Tel. 0471 304330, wettbewerb@caritas.bz.it - bs

Familie

Un test sulla conciliazione famiglia-lavoro nelle aziende

Sul nuovo sito dell'Audit Famiglia e Lavoro, uno strumento di analisi organizzativa per monitorare le modalità con cui un'organizzazione attua politiche di gestione del personale orientate alla famiglia, è possibile effettuare un test. Si tratta di un questionario composto di circa trenta domande, la cui compilazione richiede non più di dieci minuti. Quanto più alto sarà il punteggio ottenuto, tanto maggiore risulterà il livello di conciliazione tra famiglia e lavoro per i collaboratori dell'azienda. I risultati delle singole domande, sommati in un data base, saranno utilizzati per individuare punti di forza e di debolezza della conciliazione in diversi tipi di organizzazione, così da stimolare azioni di miglioramento e buone pratiche, tra le quali l'Audit Famiglia e Lavoro è sicuramente una delle più rappresentative. Info: tel. 0471 823035, www.auditfamiglialavoro.it; www.equalitas.net - mm

"Familienwege": Herbstveranstaltungen von "Bildungsweg Pustertal"

Familienbildung wird immer öfters von unten organisiert: zusammen mit Ehrenamtlichen in den Dörfern, Tälern. Und die Veranstaltungen werden gezielt nach den Bedürfnissen der Familien vorbereitet. Organisatoren sind dann Arbeitsgruppen, in denen Vertreter von Bildungsausschüssen, Gemeinden, Bezirksgemeinschaften, Schule, Vereinen sitzen. "Im Pustertal sind in der letzten Zeit in mehreren Orten Arbeitsgruppen gegründet worden, die gemeinsam überlegen, welche Themen vertieft werden sollen", sagt Irmgard Pörnbacher vom Bildungsweg Pustertal. "Fragebögen mit Wünschen der Teilnehmenden werden bei der Planung berücksichtigt", so Pörnbacher. Ende September hat das Herbstprogramm des Bildungswegs Pustertal begonnen: Seminare zu Erziehung, Beziehung, Erbschaft, Ernährung, Konflikte, Medien und vieles mehr. Info: Tel. 0474 530093, www.biwep.it - mm

"Fit für eine gelingende Beziehung": Partnerseminare des Familienverbandes

Die Liebe will im Alltag gepflegt werden: Der Katholische Familienverband Südtirol hat ein Partnerseminar ausgearbeitet, für Frauen und Männer, egal, wie viele Jahre sie gemeinsam verbracht haben. Konstruktiver Umgang mit Konflikten, Stress, sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stehen im Mittelpunkt. In Brixen beginnt das Seminar am 17. Oktober im Jugendhaus Kassianeum und findet an fünf Mittwochabenden darauf je von 19.30 bis 22.30 Uhr statt. In Algund dauert das Seminar zwei Tage und findet am 28. Oktober und am 3. November von 9 bis 18 Uhr statt. Info: Tel. 0471 974778, info@familienverband.it - mm

"Wegweiser für Eltern" für das Burggrafenamt

In den letzten Jahren entstanden im Burggrafenamt eine Reihe von ganzjährig familienentlastenden Initiativen, welche die Betreuung von Minderjährigen in der außerschulischen Zeit zum Ziel hatten. Aufgrund der Vielfalt wissen Eltern oft nicht Bescheid über die möglichen Angebote an ihrem Wohnort. Nun hat der Sozialdienst der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt einen "Wegweiser für Eltern" in Form einer zweisprachigen Broschüre entwickelt. Sie enthält die aktuellen Angebote im Schuljahr 2007/2008. Es werden die vielen Betreuungsformen und Einrichtungen in den Gemeinden des gesamten Bezirkes Burggrafenamt, von Gargazon über Meran bis ins Passeiertal und von Naturns über Marling bis Lana vorgestellt. Die Broschüre liegt in Gemeinden und Sozialsprengeln, sowie in den Raiffeisenkassen des Burgrafenamtes auf. Auch ein Download ist möglich: www.bzgbga.it/de/371.htm - al

Familiäre Pflegeanvertrauung

Manchmal geraten Eltern in Situationen, in denen sie außerstande sind, ihre Kinder ausreichend zu versorgen. Ein Kind, dem vorübergehend ein geeignetes familiäres Umfeld fehlt, kann einer anderen Familie, einer Einzelperson oder einer familienähnlichen Gemeinschaft anvertraut werden, die für die Betreuung, Erziehung und Ausbildung sorgt und die emotionalen Beziehungen garantiert. Mit dem Ziel die Pflegeanvertrauung bekannter zu machen und sie für Familien in sozialen Notlagen besser zu nutzen, hat die Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt im Jahre 2000 dazu ein eigenes Projekt gestartet. Seither hat sich daraus ein Fachdienst entwickelt, der sprengelübergreifend in Zusammenarbeit mit der sozialpädagogischen Grundbetreuung im Bereich der familiären Pflegeanvertrauung tätig ist. Das Team für Pflegeanvertrauung sucht offene Menschen, die Kinder bei sich zuhause aufnehmen, um ein Stück Lebensweg gemeinsam zu gehen. Eine neue Informationsbroschüre steht zum Download bereit oder liegt in den Sprengeln auf. Info: Tel. 0473 496800, pflege-team-affido@bzgbga.it - al

Senior/innen

Sensibilisieren für Nachbarschaftshilfe

Kurz die allein lebende alte Nachbarin besuchen, einmal für sie miteinkaufen, oder sie umgekehrt bitten, ob sie für eine Stunde auf den kleinen Sohn schaut: An den Wert der Nachbarschaftshilfe erinnert die Sektion Senioren im Dachverband der Sozialverbände, und startet in Kürze eine Sensibilisierungsaktion dazu, mit einem Faltblatt. "Gerade in neu entstehenden Stadtvierteln, wo keiner den anderen kennt, können durch Nachbarschaftshilfe soziale Verbindungen entstehen", sagen die Vertreter von Mitgliedsorganisationen im Dachverband. Info: Tel. 0471 324667, info@social-bz.net - bs

Computernetzwerk: Alle Vereine der Seniorenenarbeit in Bozen miteinander verbunden

Ein Computer-gestütztes Netzwerk verbindet in Bozen alle Vereine, die für ältere Menschen arbeiten, mit dem Dienst Notfall Senioren. So können Dienste, die Freiwillige in den Vereinen für Senioren erbringen, schnell und unkompliziert an die älteren Menschen vermittelt werden. Die grüne Nummer von Notfall Senioren wählen ältere Bozner/innen, wenn sie etwas brauchen: Begleitung beim Einkaufen oder beim Arzt, jemanden der sie zuhause besucht, Essen auf Rädern. Diese Bedürfnisse der anrufenden Senioren werden im Computer-Netzwerk erhoben, und eine Datenbank zeigt die Leistungen, die Bozens Vereine den Senioren anbieten können. Mit dem Computer-Netzwerk werden die vorhandenen Ressourcen besser genutzt. Der Sozialbetrieb Bozen hat es letztes Jahr entwickelt, im Rahmen des Lehrgangs Seniornet 2 für mehr Qualität in der Freiwilligenarbeit. Jetzt soll ein solches Computer-Netzwerk auch für den Bereich Obdachlosigkeit in Bozen angewandt werden. Info: Tel. 800 001800, SprengelGries@sozialbetrieb.bz.it - bs

Erste Hilfe für Senioren in sozialer Not - Neuer Dienst soll gestartet werden

Eine Art Erste Hilfe für ältere Menschen in sozialer Not möchte der Sozialbetrieb Bozen einrichten: in Form einer Wohnung, mit einigen freien Betten und Betreuungspersonal. "Wenn eine 80jährige Mutter von ihrem alkoholkranken Sohn geschlagen wird, braucht sie eine Ausweichmöglichkeit, bis die problematische Situation gelöst ist", erklärt Carlo Librera, der Direktor der Abteilung Altersheime in Bozen. "Oder wenn eine allein lebende Seniorin nach einer Operation das Krankenhaus verlassen muss, aber noch nicht fit ist, kann sie in der Ersten Sozialen Hilfe wieder lernen, selbständig zu werden." Das Pilotprojekt soll in einer Wohnung beim Altersheim Villa Harmony starten, Librera wartet aber noch auf die Finanzierung vom Land. Das Land sicherte die Finanzierung für die Umstrukturierung zu, wenn die Wohnung für Kurzzeitpflege genutzt würde. Bei drei Betten stünde dann eines für die Kurzzeitpflege eines alten Menschen zur Verfügung. Librera hofft, dass die Finanzierung noch in diesem Jahr gesichert wird, um dann nächsten Frühling mit dem Projekt starten zu können. Das Projekt ist auch als Ziel im Seniorenfachplan der Gemeinde beschrieben. Info: Tel. 338 2150769, altersheime@sozialbetrieb.bz.it - bs

Gesundheit und Wohlbefinden

In Bozen fehlen geschützte Strukturen für psychisch Kranker

Zum Welttag der psychischen Gesundheit am 10. Oktober hat der Verband Angehöriger und Freunde psychisch Kranker einen Brief veröffentlicht. Die Verfasserin des Briefes hat eine Freundin mit einem psychisch kranken Sohn, und sie beklagt sich über das Fehlen von geschützten Strukturen für psychisch Kranke in Bozen. Für Menschen mit psychischen Problemen fehlten in Bozen geschützte Strukturen wie es sie etwa für Menschen mit Behinderung gäbe, die einer Betreuung bedürften und für die spezielle Projekte ausgearbeitet würden, schreibt Carla Leverato. Es gäbe noch viel zu tun, betont Margit Morini, die Präsidentin des Verbandes. Info: Tel. 0471 260303, www.selbsthilfe.it - mm

Gruppi di auto aiuto per persone con problemi di alimentazione incontrollata

Alle persone con problemi di alimentazione incontrollata o di sovrappeso, l'Infes e cioè il Centro per disturbi del comportamento alimentare, propone un nuovo gruppo di auto mutuo aiuto. "Ritrovarsi insieme nei gruppi, condividere sentimenti, pensieri ed esperienze comuni dà coraggio e forza per trovare nuove strategie di alimentazione e per uscire dall'isolamento", spiega la cordinatrice di Infes, Angelika Fauster Pircher. Spesso, infatti, per molte persone trovare un equilibrio nel comportamento alimentare è un desiderio, difficile da raggiungere da soli. Sentimenti di colpa e vergogna, dopo aver mangiato dolci o certi alimenti, oppure per attacchi di alimentazione incontrollata, diventano un peso psicologico quotidiano. Info: Tel. 0471 970039, www.infes.it - mm

Attività fisica e alimentazione sana: proposte per la Giornata contro l'obesità

In Alto Adige, nella fascia d'età dai 7 agli 11 anni sono già oltre seimila i bambini in sovrappeso e 2300 quelli obesi. Il dato è fornito dalla Fondazione Vital che, in occasione della Giornata contro l'obesità del 10 ottobre, propone interventi trasversali per promuovere un'alimentazione sana ed un contesto che stimoli di più l'esercizio fisico, agendo sui bambini ma anche sui genitori. "Servono quindi proposte accattivanti che abbiano un richiamo come la televisione e i giochi elettronici", dice il direttore Franz Plörer. Industria alimentare, scuole, associazioni sportive e strutture ricreative sono invitate a contribuire alla creazione di opportunità concrete e alla promozione di un contesto di vita che stimoli l'attività fisica. Info: tel. 0471 409333, www.fondazionevital.it - mm

Infes: Neue Koordinatorin und neue Webadresse

Die Fachstelle für Essstörungen infes hat nun eine neue, prägnantere Internetadresse: www.infes.it. Gleichzeitig wurde der Internetauftritt inhaltlich und grafisch überarbeitet und neu gestaltet. Mit 1. Oktober hat außerdem die neue Koordinatorin Angelika Fauster-Pircher ihre Stelle bei infes antreten. Die diplomierte Psychologin hat in den letzten Jahren im Sozialsprengel Unterland gearbeitet. Info: Tel. 0471 970039, info@infes.it - al

Diplomarbeit über Bulimie: Ehemalige Betroffene gesucht

Bulimie ist immer noch ein Tabuthema, das viele junge Frauen, aber zunehmend auch Männer betrifft. Die Hintergründe und Behandlungsansätze von Bulimie untersuchen will die junge Diplomandin Elke Kalser im Rahmen ihrer psychologischen Diplomarbeit an der Universität Innsbruck. Sie sucht ehemalige Betroffene, die bereit sind, mit ihr ein Gespräch über Ess-Brech-Sucht zu führen und darüber, wie sie die Essstörung überwunden haben. Selbstverständlich werden alle erhobenen Daten vertraulich und anonym behandelt und bearbeitet. Info/Kontakt: Elke Kalser, Tel. +39 339 7892500, elkekalser@hotmail.com - al

Krank muss nicht entstellt bedeuten - Wiederherstellungschirurgie im KH Meran

Im Krankenhaus Meran ist es nun möglich, ästhetische Eingriffe nach Unfällen, Operationen oder bei angeborenen Missbildungen durchführen zu lassen. Es handelt sich dabei um die plastische Wiederherstellungs-Chirurgie - nicht jedoch um Schönheitsoperationen. "Ästhetische Chirurgie bedeutet nicht kosmetische Chirurgie", betonen die beiden Primare der Chirurgie und der Gynäkologie, Dr. Karl Rainer und Dr. Herbert Heidegger unisono. "Bei der kosmetischen Chirurgie bzw. den klassischen Schönheitsoperationen handelt es sich um Eingriffe, die medizinisch nicht gerechtfertigt sind. Diese werden an unserem Krankenhaus nicht durchgeführt. Unsere Operationen konzentrieren sich auf die Wiederherstellung, z.B. nach großen Weichteilentfernungen bei Brustoperationen oder bei Missbildungen". Info: Dr. Alexander Gardetto, Tel. 0473 263305, chirsekr@asbmeran-o.it - al

Agenda

Seminare/Kurse/Ausbildung

19.10.07 | Fr. > Symposium Frauengesundheit "Schlagen Frauenherzen wirklich anders?"

Forschungen zeigen, dass die häufigsten Todesursachen der Frauen die Herz-Kreislauferkrankungen, Herzschwäche und Herzinfarkte, sowie Schlaganfälle sind. Das Symposium eröffnet eine Reihe von Veranstaltungen, die im Jahresrhythmus die zentralen Themen der Frauengesundheit mit wechselnden Schwerpunktsetzungen aufgreifen. Ort: Eurac, Bozen. Zeit: 8.30-17 Uhr. Zum Tagungsprogramm. Info: Tel. 0471 411613, Brigitte.Hofer@provinz.bz.it - al

28.11.07 | Mi. > Seminar: Männer begegnen Buben

Buben brauchen für ihre Entwicklung zum Mann-Sein Solidarität von Männern und Kontakt mit Männern. Hohe Erwartungen, diffuse Aufträge und Buben, die permanent Grenzen überschreiten, verunsichern aber viele Männer in der Beziehungsarbeit mit Buben. Zielgruppe: männliche Lehrer, Sozialarbeiter, Psychologen und Pädagogen. Ort: Klausen, Sozialsprengel. Zeit: 9-17 Uhr. Anmeldung: 15.10. Markus Frei, 346 6342712, markus.frei@bzgeis.org - mm

Vortrag/Tagung

13.10.07 | Sa. > Grundeinkommen - konkrete Utopie?

Die Idee des Grundeinkommens für alle ist eine der interessantesten und revolutionärsten Ideen der letzten Zeit. Was versteht man aber konkret darunter und ist es wirklich realisierbar? Es diskutieren Markus Schlagnitweit, Linz und Sepp Kusstatscher, Abgeordneter im Europaparlament. Ort: Brixen, Cusanus Akademie, Zeit: 9-12.30 Uhr. Info: Tel. 0472 832204, www.cusanus.bz.it - al

14.10.07 | So. > Giornata vittime degli incidenti sul lavoro - 57esima edizione

Partecipiamo tutti per interrompere la spirale infinita di milioni di infortuni e migliaia di morti sul lavoro. Con questo auspicio l’ANMIL organizza, come di consueto nella seconda domenica di ottobre, in tutte le città d’Italia la Giornata Nazionale delle Vittime degli Incidenti sul Lavoro, edizione 2007. Cerimonia religiosa nella Chiesa di San Domenico, Bolzano alle ore 8.30; segue cerimonia civile alla Kolpinghaus, Bolzano, ore 10. Info: ANMIL, tel. 0471 978504, anmilbz@yahoo.it, www.anmil.it - al

18.-20.10.07 | > Kongress Essstörungen 2007, Alpbach, Tirol (A)

Ziel des Kongresses ist es, den aktuellen Stand der Forschung, Behandlung und Prävention von Essstörungen und Adipositas darzustellen und den wissenschaftlichen und klinisch-therapeutischen Austausch zu fördern. Ort: Alpbach, Tirol, Österreich (A). Info: Netzwerk Essstörungen, Tel. +43 512 576026, www.netzwerk-essstoerungen.at - al

25.10.07 | Do. > "Geschlechter(bilder) im Bildungs- und Sozialbereich"

Was bedeutet die auffallend starke Präsenz von Frauen in erzieherischen und sozialen Berufen und was würde eine veränderte Geschlechterpräsenz bewirken? Das sind die Leitfragen der Tagung. Ort: Universität Brixen. Info: Landesamt für Jugendarbeit, Tel. 0471 413370, jugendarbeit@provinz.bz.it - al

27.10.07 | Sa. > Palliativtag Sterzing: "Vernetzes Arbeiten, wie kann es gelingen?"

Im Mitelpunkt der Tagung stehen die Projekte palliativer Versorgung in Südtirol, wie die Hospizbewegung, Schnittstellen im Versorgungsnetz, Palliative Care im Krankenhaus, die Betreuung schwerkranker und sterbender Patienten zuhause. Die Tagung wird vom Amt für Ausbildung des Gesundheitspersonals organisiert, in Zusammenarbeit mit der Projektgruppe "ProgrammA Palliative Care". Ort: Stadttheater Sterzing. Zeit: 8.30 - 17 Uhr. Anmeldung: 12.10.2007. Info: Maria Hofer, Amt für Ausbildung des Gesundheitspersonals, Tel. 0471 411606, maria.hofer@provinz.bz.it - al

19.10.07 | Ve. > Educare in famiglia: incontro dell'associazione Help

Interverranno i relatori don Mario Sozzi e don Chino Pezzoli, responsabili della Fondazione Promozione e Solidarietà Umana. Don Pezzoli è esperto in tematiche psicologiche e pedagogiche, autore di numerose pubblicazioni, coordinatore nel Dipartimento Nazionale per le Politiche Antidroga e della Consulta per l'adeguamento dei Servizi alle nuove modalità di consumo. Luogo: Bolzano, Sala conferenze della parrocchia "Tre Santi". Ore: 20.30. Info: Help - Associazione dei genitori per la prevenzione ed il reinserimento dei tossicodipendenti, Tel. 0471 913066, ass.gen.toss@tin.it - mm

Kultur und Freizeit

17.10.07 | Mi. > Buchvorstellung "Unterwegs von der Quelle zum Meer"

Nikolaus Fischnaller stellt sein neues Buch vor. Nach seinem Erstling, dem autobiografischen Bericht "Bilder die tragen" ist sein zweites Buch ein Schritt in Richtung Literatur. Ort: Brixen, Adrian-Egger-Saal. Zeit: 19 Uhr. Info: Blindenzentrum St. Raphael, Tel. 0471 442323, www.blindenzentrum.bz.it - al

22.10.07 | Mo. > Psychische Leiden: Annäherungen und Einblicke: Vorstellung des Buches

Der Verband Angehörige und Freunde psychisch Kranker und die Schreibwerkstatt Bartgaishof von Vahrn, Brixen, haben den Text "Psychische Leiden: Annäherungen und Einblicke" publiziert, die für die Arbeit im sozialpsychiatrischen Hilfekontext nützlich sein kann. Margit Morini und Ivonne Höller werden ihre Publikationen vorstellen und mit dem Publikum in Dialog treten. Ort: Bozen, Wolkensteingasse 1.Zeit: 14 Uhr. Info: Landesfachschule für Sozialberufe "Hannah Arendt", Tel. 0471 973494, http://www.sozialberufe.berufsschule.it/ - mm