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Newsletter

Newsletter 'social' - Nr. 21|2007 vom 07.11.2007

Die Herausgabe des Newsletter "Social" seitens des Dachverbandes wurde Ende 2010 aus Kostengründen eingestellt.
Als Dachverband für Soziales und Gesundheit mit derzeit 46 angeschlossenen Organisationen erlauben wir uns, auf unser Rundschreiben hinzuweisen, welches über Aktuelles in den Organisationen, Diensten, Arbeitsgruppen und Gremien des Dachverbandes Auskunft gibt und ca. monatlich erscheint.

Inhalt

Header

Editorial

Panorama

ChancenGleichheit

Frauen

Menschen mit Behinderung

Migration

Kinder und Jugend

Familie

Senior/innen

Gesundheit und Wohlbefinden

Vortrag/Tagung

Verschiedenes

Header

Misch dich ein!

Wo willst du hier und heute nicht wegsehen, weil etwas nicht stimmt, nicht schweigen, sondern die Stimme erheben, Kritik anbringen? Was bedeutet Zivilcourage in einer Demokratie, fragt die Bozner Stiftung Ilse Waldthaler Jugendliche, und sie lädt zu ihrem zweiten Wettbewerb ein: 1000 Euro gewinnen die vier besten Arbeiten zum Thema Zivilcourage, es können Texte, Kurzfilme, Theaterstücke, Plakate, Meinungsumfragen und viele Ideen mehr ausgearbeitet werden, bis 31. März 2008. Infos: Tel. 0471 324987, waldthalerstiftung@hotmail.com - bs

Editorial

Alarm in eigener Sache: Die Finanzen für den Newsletter reichen nicht

Wichtiges und Interessantes berichten, dokumentieren. Vernetzung fördern, über den eigenen Tellerrand blicken – dies waren einige der Beweggründe diesen Newsletter zu entwickeln. Und auch wenn es immer wieder eine Gratwanderung ist, Objektivität und Vielfältigkeit gekoppelt mit qualifizierten weiterführenden Adressen in der Berichterstattung zu gewährleisten, merken wir an den vielen positiven Rückmeldungen: die Anstrengung lohnt sich. Der Haken liegt aber in der Kostendeckung: Das Land übernimmt zwar den Großteil der Spesen und auch die Stiftung Südtiroler Sparkasse leistet eine beachtlichen Beitrag. Den Rest aber muss der Dachverband der Sozialverbände als Herausgeber aufbringen. Problematisch ist die Angelegenheit deshalb, weil das Geld nicht reicht. Der Zugang zur Information und damit die Abonnements, sollten weiterhin kostenfrei bleiben. Damit der Newsletter aber weiter bestehen kann, braucht es neue Förderer/innen.

Jeder Beitrag hilft die Zukunft des Newsletters und des gut besuchten Sozialportals zu sichern - eine steuerlich absetzbare Spendenquittung kann bei Bedarf ausgestellt werden. [Südtiroler Sparkasse Q 06045 11601 000000249000]. – Georg Leimstädtner - gl

Panorama

5‰: Wer vom Kuchen 2006 wie viel erhält ist nun klar. Offen bleibt, wann das Geld kommt

Fast 60% der Steuerzahler/innen haben im Jahr 2006 vor allem sozialen Genossenschaften und Vereinen, aber auch Forschungsstätten und Universitäten zu einer weiteren Einnahmequelle verholfen. Damals war ja erstmals die Möglichkeit gegeben, selbst zu entscheiden, wofür ein Teil der Steuern – fünf Promille – ausgegeben werden soll. Seit kurzem steht nun fest, wie viel Geld die einzelnen Vereine und Organisationen durch die Fünf-Promille-Regelung erhalten werden. Weiterhin unklar bleibt allerdings, wie und wann sie das Geld erhalten. Dabei geht es bei einigen wenigen um stattliche Summen in der Höhe von mehreren Hunderttausend Euro oder, am anderen Ende der Skala, um Bagatellbeträge. Die Liste der Begünstigten, samt den zustehenden Geldbeträgen steht auf der Internetseite der Agentur für Einnahmen zur Verfügung. Bis 31. März 2008 müssen übrigens die Listen der zugelassenen Begünstigten für die heurige Steuererklärung 2007 veröffentlicht werden. Info: www.agenziaentrate.it - al

Pflegesicherung: Gesetz im Amtsblatt veröffentlicht. Einstufungsteams werden geschult

Am 23. Oktober 2007 wurde das Landesgesetz vom 12. Oktober 2007, Nr. 10 "Maßnahmen zur Sicherung der Pflege" im Amtsblatt veröffentlicht. 15 Tage nach der Veröffentlichung, also am 7. November tritt das Gesetz in Kraft. Wie im Gesetz festgelegt, starten die neuen Leistungen ab 1. Juli 2008 für Personen, die zu Hause gepflegt werden. Personen, die in Heimen untergebracht sind, stehen die Leistungen ab 1. Jänner 2009 zu. Der erste Schritt der Umsetzung des Gesetzes besteht nun in der Einrichtung der Dienststelle für die Pflegeeinstufung, die im neuen Landhaus 12 in der Kanonikus-Michael-Gamper-Straße 1 am Bozner Boden zu finden ist. Die neuen Einstufungsteams – bestehend aus je einem oder einer Krankenpfleger/in und einem/einer Sozialbetreuer/in – werden bereits seit 5. November in einer Schulung darauf vorbereitet, eine einheitliche Einstufung im ganzen Land zu garantieren. Ab Jänner 2008 werden die Teams dann unterwegs sein, um Einstufungen vorzunehmen. - al

Cultura Socialis: Soziale Dialogrunden als Impulsgeber

Die Initiative "Cultura Socialis" besteht nicht nur aus der jährlich zu Frühlingsbeginn stattfindenden Prämierung fünf besonderer Sozialprojekte, sondern auch aus einer permanenten Dialogrunde, wo sich viermal im Jahr Menschen verschiedenster Bereiche (Soziales, Kultur, Wirtschaft...) treffen um über soziale Themen zu diskutieren. Bei den heurigen Dialogrunden wurde etwa angeregt, die lokale Wirtschaft stärker in die Initiative zu integrieren und einzuladen. Themen wie "Wirtschaftlicher Erfolg und Ethik" oder "Wie stehen die 50 größten Südtiroler Unternehmen zum Sozialen" könnten dabei diskutiert werden. In einer eigenen Veranstaltung könnten beispielhafte Unternehmen vorgestellt werden, die aufgrund ihres sozialen Engagements erfolgreich sind. Sicher ist, dass zu den nächsten Dialogrunden verstärkt italienischsprachige Teilnehmer/innen eingeladen werden. Sie waren bislang eher unterrepräsentiert. Auch das Thema Migration soll verstärkt auf die Agenda gesetzt werden. Die nächste Dialogrunde findet am 20. November 2007 in Bozen statt. Info: Tel. 0471 981038, www.cultura-socialis.it - al

Sozialart - Produkte aus Sozialgenossenschaften: Gemeinsame Marke & neues Geschäft

Unter der gemeinsamen Marke "Sozialart" sind beim letzten Bozner Christkindlmarkt und auf der Meranflora 2007 erstmals handgefertigte Waren und Produkte verkauft worden, die von Südtiroler Sozialgenossenschaften hergestellt werden. Nun hat das Zeichen "Sozialart" auch eine feste Verkaufstelle bekommen: Seit Ende Oktober werden im neuen Geschäft "Sozialart" am Siegesplatz Nr. 3 in Bozen handgemachte Kunstgegenstände aus Keramik, Glas, Holz, Papier und Stoff verkauft. Die angebotenen Produkte stammen aus den Werkstätten von Sozialgenossenschaften wie Elios, Ambra, Oasis, Clab, Kaleidos. Diese sind Mitglieder des Konsortiums der Sozialgenossenschaften "Sozialcoop" im Bund der Genossenschaften von Legacoopbund. Durch den Kauf der Produkte werden die Menschen, die in diesen Sozialgenossenschaften arbeiten, unterstützt. Info: Tel. 0471 501267, info@sozialcoop.it - al

Tagung: "Die Überwindung der Entmündigung und der Vormundschaft"

In Meran findet am kommenden 16. November 2007 ein hochkarätig besetzter Kongress über die Themen Vormundschaft und Sachwalterschaft statt. Neben anderen ist als Referent Paolo Cendon, der Ideator und Vater des Gesetzes zur Sachwalterschaft angekündigt. Ort: Meran, Bürgersaal, O.-Huberstr. 8. Zeit: 9-18 Uhr. Weitere Infos über die Tagung im Internet. Veranstalter: Scuola provinciale per le professioni sociali in lingua italiana 'Luigi Einaudi', Tel. 0471 414450, fp.sociale@scuola.alto-adige.it. - al

Der gemeinsame Weg: Ehevorbereitung einmal im laizistischen Sinne

Dass Ehevorbereitungskurse nicht nur von der Kirche angeboten werden müssen, beweist die Gemeinde Bozen, die vier Informationstreffen für noch nicht verheiratete, aber auch für verheiratete und zusammenlebende Paare anbietet - vielleicht braucht der eine oder die andere ja ein bischen Auffrischung im Wissen um die eigenen Rechte und Pflichten im Zusammenleben. Im ersten Treffen am 31. Oktober informierte die Rechtsanwältin Marcella Pirrone über die gesetzlichen Aspekte, die allgemein in einer Partnerschaft auftreten. Weiteren Treffen finden im Stadtarchiv Bozen, Laubengasse 30, jeweils von 18 bis 20 Uhr statt: am 14.11.2007 informiert Pirrone über die vermögensrechtlichen Aspekte in der Partnerschaft. Am 21.11.2007, wiederum geht es um das Thema "Eltern sein: was sagt das Gesetz dazu?". Beim letzten Termin am 28.11.2007 informiert dann Cinzia Cappelletti zum Thema: "Die Kommunikation in der Partnerschaft: psychologische Aspekte". Info: Gemeinde Bozen - Amt für Familie, Frau und Jugend, Tel. 0471 997335, familie.frau.jugend@gemeinde.bozen.it - al

Die nicht ganz alltäglichen Tagungsakten "SOZIALES kommunizieren"

Dass Tagungsakten nicht unbedingt dröge Textwüsten sein müssen, beweisen die nun vorliegenden Materialien des Präventionskongresses 2006 "SOZIALES kommunizieren". Sowohl auf CD-ROM und auch als Online-Version im Internet hat sich die Abteilung Sozialwesen etwas besonderes einfallen lassen: Neben den klassischen Texten der Referate wurde versucht, die vielseitigen Möglichkeiten der Kommunikation und der neuen Medien bestens auszuschöpfen, etwa durch Bilder oder Audiodateien und Videos. Somit können Interessierte in die Referate und die Tagung hineinhören und auch auf Fotos oder Filmen sehen, was passiert ist. Info: www.provinz.bz.it/sozialwesen/SOZ-KOM/ - al

Dokumentation der ersten Südtiroler Armutskonferenz erschienen

Über die erste Südtiroler Armutskonferenz vom vergangenen 14. Februar 2007 liegt jetzt eine Dokumentation vor. Herausgegeben vom Arbeitsförderungsinstitut (AFI-IPL) und von der Abteilung Sozialwesen enthält die Veröffentlichung alle Beiträge der sozialpolitischen Akteure und der Teilnehmer/innen. Die Aufsätze der hochkarätigen Referent/innen wurden allesamt überarbeitetet und aktualisiert. Info: Tel. 0471 061950 - 51, info@afi-ipl.org - al

Hilfreiche Broschüre für Trauernde und ihre Mitmenschen erschienen

Die wichtigsten Südtiroler Akteure im Bereich der Trauerarbeit haben eine Broschüre mit dem Titel "In der Trauer leben - Vivere nel lutto" veröffentlicht. Herausgeber ist die Caritas Hospizbewegung, die damit ihr 10-jähriges Bestehen feiert. Inhaltlich mitgearbeitet haben die Dienststelle für Selbsthilfegruppen im Dachverband der Sozialverbände, die Katholische Frauenbewegung, die Initiative "Frauen helfen Frauen", die Krankenhausseelsorge Bozen, der Verein SILEA, die "Trauerbegleitung für Kinder", sowie die Selbsthilfegruppen "Gemeinsam hoffen", "Sternenkinder" und "trauernde Eltern". Neben einem Infoteil mit Kontaktadressen und einer Literaturliste zum Thema Trauer geht die Broschüre detailliert auf die Unterschiede im Trauerverhalten von Frauen und Männern und von Kindern ein. Erhältlich ist der Ratgeber kostenlos bei allen genannten Organisationen. Info: Caritas Hospizbewegung, Tel. 0471 327066, hospiz@caritas.bz.it - al

Coming Out mit Foto – Centaurus sucht Bilder

Für eine Coming-Out-Broschüre sucht Centaurus, die Homosexuelle Initiative Südtirols, Bilder von jungen Homosexuellen aus Südtirol, um die Inhalte und die in der Broschüre erzählten Geschichten glaubhaft darzustellen. Wer sich gerne ablichten lässt und kein Problem damit hat, wenn die Broschüre an Schulen und Jungendzentren verschickt wird, soll sich melden: Tel. 347 2208572, info@centaurus.org - al

Familien- und Seniorendienste Lana in Sozialgenossenschaft umgewandelt

Auf der Vollversammlung der Familien- und Seniorendienste Lana wurde beschlossen, die Genossenschaft in eine Sozialgenossenschaft umzuwandeln und den Namen der Genossenschaft in "Familien- und Seniorendienste Sozialgenossenschaft" umzubenennen. Rechtssitz, Adresse und Anschrift bleiben unverändert. Info: Tel. 0473 553030, fsd-lana@bzgbga.it - al

16.11.07 | Ve. > CONVEGNO "Nuove forme di tutela dei soggetti deboli"

A Merano è in programma il convegno "Nuove forme di tutela dei soggetti deboli - Il superamento dell’Interdizione e dell’Inabilitazione". Tra i relatori ci sarà anche Paolo Cendon, l'ideatore della legge sull'amministratore di sostegno. L’introduzione dell’Amministrazione di Sostegno dimostra che la vecchia normativa sull’interdizione e inabilitazione è ormai obsoleta. L’abolizione dell’interdizione dovrebbe, di fatto, portare ad una visione diversa della persona in situazione di disagio e all’eliminazione di pratiche di cura e assistenza che non considerano la dignità e la libertà della stessa. Luogo: Merano, Sala Civica, via O. Huber 8. Ore: 9-18. Info sul convegno. Organizzatore: Scuola provinciale per le professioni sociali in lingua italiana 'Luigi Einaudi', tel. 0471 414450, fp.sociale@scuola.alto-adige.it.
Scarica la brochure sul convegno. - al

ChancenGleichheit

ENAR Schattenberichte 2006 zu Rassismus veröffentlicht

ENAR, das Europäische Netzwerk gegen Rassismus, hat seine Schattenberichte zu Rassismus in den Mitgliedstaaten der EU veröffentlicht. Im Vergleich zum Vorjahr stellt der Länderbericht für Italien wenig neues fest. Zu den am meisten von Rassismus betroffenen Personengruppen gehören nach wie vor Migrant/innen, Roma und Sinti, Asylsuchende, Flüchtlinge. Verstärkt wird auch Islamophobie festgestellt. Positive Entwicklungen habe es 2006 erst nach dem Regierungswechsel unter der Regierung Prodi gegeben. Nachlesbar sind alle Berichte im Internet: Zum Italien-Bericht. - al

Frauen

Anche a Bolzano la campagna "Fiocco bianco" contro la violenza alle donne

Anche il Comune di Bolzano aderirà alla campagna "Fiocco bianco", un'iniziativa internazionale nata in Canada che dà spazio e visibilità agli uomini che vogliono impegnarsi contro la violenza alle donne. Uomini "che vogliono testimoniare, non tacere e non esercitare violenza" spiega Alessandra Merler dell'Ufficio Donna del Comune. In vista della Giornata internazionale contro la violenza alle donne, che si celebra il 25 novembre, il Comune di Bolzano dedicherà alla Campagna e quindi all'adesione la seduta del Consiglio del prossimo 22 novembre, alla quale i cittadini sono invitati a partecipare. Gli assessori - e tutti gli uomini che vorranno aderire - saranno invitati ad indossare pubblicamente il fiocco bianco nel periodo tra il 25 novembre e il 10 dicembre. Portare un fiocco bianco rappresenta un impegno personale a non commettere mai, né a giustificare o a rimanere in silenzio, di fronte ad atti di violenza sulle donne, è un modo per dire "nel nostro futuro non c'è posto per la violenza sulle donne", si legge tra gli obiettivi della Campagna. La violenza sulle donne è un problema universale e trasversale, "ma è un problema di chi l'agisce, quindi dell'uomo", spiega Merler, "ed è un tema che va affrontato in modo collettivo". Sensibilizzazione e diffusione di materiale informativo nei posti di lavoro, a scuola, nei quartieri, tra gli amici sono quindi ben accetti, dice Merler. Info: tel. 0471 997467, donna.frau@comune.bolzano.it; www.fioccobianco.it - mm

I motivi per cui la donna non lascia il maltrattatore: i dati dell'Associazione Gea

Di fronte a episodi di violenza fisica, psicologica, sessuale ed economica di cui sono vittime molte donne sorge la domanda sul perché queste donne non si allontanano dal maltrattatore. Il Centro d'ascolto antiviolenza dell'Associazione Gea ha intervistato alcune donne. Dai dati sono emersi diversi motivi di impedimento. "Quando una donna decide di lasciare il partner violento la situazione tende a diventare più pericolosa", spiega un'operatrice del Centro antiviolenza. Per tentare di salvare la relazione, la donna decide di adottare strategie, perché spinta da convinzioni culturali e religiose, da un intenso attaccamento affettivo, dal sogno di un amore e di un matrimonio felice, dice ancora l'operatrice. Accade anche che la relazione con il partner venga conclusa e poi ritrattata, che venga verificata la possibilità di un cambiamento effettivo del partner, la reazione dei figli alla mancanza del padre. Per sopravvivere, la donna può perfino ritenersi responsabile della violenza, e di essere quindi in grado di farla cessare. La dipendenza emotiva dall'uomo comunque è sempre forte, ciò non aiuta la donna, che si sente sempre più debole, e sente di non poter vivere senza l'uomo. Anche i servizi sociali a volte non offrono risorse sufficienti e la famiglia d'origine non garantisce sostegno. Info: tel. 0471 513399, frau.gea@virgilio.it - mm

Menschen mit Behinderung

"Lavoro e disabilità": un convegno per creare nuove opportunità

L'integrazione lavorativa delle persone disabili nel pubblico e nel privato è il tema al centro di un convegno, il 3 dicembre prossimo al Centro pastorale di Bolzano, organizzato dalla Ripartizione lavoro della Provincia in collaborazione con la Federazione delle associazioni sociali. Attualmente in Alto Adige sono 281 le persone disabili inserite in aziende private e pubbliche attraverso progetti di inserimento lavorativo. Inoltre, ogni anno, ne vengono assunte circa 160. Per favorire al meglio la loro integrazione vengono programmati progetti individuali, sulla base di una collaborazione fra Ripartizione lavoro, servizi sociali, sanitari e formativi. Al convegno verranno presentate anche le esperienze di imprenditori e sarà possibile avanzare nuove proposte. Per la prima volta sarà conferito il Premio per l'integrazione lavorativa ad aziende che si impegnano in modo esemplare nell'integrazione lavorativa delle persone disabili. Info: tel. 0471 412700, www.provincia.bz.it/lavoro; tel. 0471 324667, www.social-bz.net - mm

"Pustertaler Integrationsgespräche" - 19.10. – 20.11.2007

Die "Pustertaler Integrationsgespräche" werden fortgesetzt. Am Samstag, 17. November geht es um Spiritualität und Behinderung und am Dienstag, 20. November ist Landesrat Richard Theiner Diskussionspartner. Ort: Grain, Bruneck. Zeit: 15-18 Uhr. Organisatoren: Grain / AEB Pustertal, Ansprechpartner für die Veranstaltungen: Gertrud Kofler, Tel. 347 2150245, Renate Messner, Tel. 347 4542785, Ignaz Pörnbacher, Tel. 339 3910243, Zilli Walder, Tel. 340 3598318; ivhs@grain-bz.org - al

Migration

Gemeindebeirat - Statutenänderung: Schritte zu mehr Einbeziehung ins öffentliche Leben

Mehr Mitbeteiligung am öffentlichen Leben ist das Ziel des Bozner Gemeindebeirats der Ausländer/innen: Er möchte bei den Gemeinderatsitzung fix vertreten sein, in Form eines zusätzlichen ausländischen Gemeinderats oder durch die Anwesenheit eines Mitglieds des Beirats. Dafür hat eine Arbeitsgruppe Vorschläge zur Änderung des Statuts und des Reglements des Beirats ausgearbeitet, die der Beirat am 25. November bespricht. Danach übergibt er den endgültigen Vorschlag dem Stadtrat. "Auch in den Stadtvierteln möchten wir uns künftig aktiver beteiligen, und einen Platz in den Sitzungen der Stadtviertelräte erhalten", sagt Artan Mullaymeri, der Präsident des Gemeindebeirats der Ausländer/innen. Info: Tel. 0471 997595, consulta.immigrati@gemeinde.bozen.it - bs

Generationen

Kinder und Jugend

Sexueller Missbrauch: Abend für Eltern in Brixen - Hände weg: Neues Buch

Über sexuellen Missbrauch spricht die Psychotherapeutin Giuliana Franchini am Mittwoch, 28. November, in Brixen. "Wir möchten Kinder stärken und die Fähigkeiten in ihnen, die sie vor Missbrauch schützen", sagt Franchini von der Genossenschaft Il germoglio-Sonnenschein in Bozen, die sich auf dieses Thema spezialisiert hat. Vor zwei Wochen hat Il Germoglio ein Buch herausgegeben, in Italienisch, mit dem Titel "Giù le mani", Hände weg (Verlag Erickson). Eine Geschichte zeigt Kindern darin, dass es auch schlechte Geheimnisse gibt, die man nicht hüten sollte. Und auf Wunsch führen Mitarbeiter/innen der Genossenschaft ein Puppentheater in Kindergärten und in den ersten zwei Volksschul-Klassen auf: Darin zeigt ein kleiner Pinguin, wie man entschieden nein sagt zu unangenehmen Berührungen. Letztes Jahr lief das Stück mit Vor-und Nachbereitung erfolgreich in italienischen Schulen, heuer nehmen auch deutsche Schulen am Projekt teil. Den Vortrag in Birxen organisieren die Sprengelbeiräte Klausen-Umgebung und Brixen-Umgebung, er beginnt um 17.00 Uhr in der Säbenertorgasse 2 in Brixen. Info: Sozialdienste Brixen, Tel. 0472 830997, bzgeisacktal@gvcc.net, Tel. 0471 300882, info@germogliobz.com - bs

Wenn Kinder trauern - Tagungsreihe

Wenn Kinder einen geliebten Menschen verlieren, trauern sie in einer Art und Intensität, die für viele Erwachsene nicht nachvollziehbar ist. Auf einer Tagung geht die Caritas Hospizbewegung dem Thema nach, und lässt dabei Expert/innen zu Wort kommen, unter anderen eine Maltherapeutin und einen Psychotherapeuten der Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde der Uniklinik Innsbruck. "Kinder sind nicht immer fähig sich mitzuteilen, wenn sie eine wichtige Bezugsperson verlieren. Dann kann es passieren, dass sie ihre starken Gefühle für sich behalten, in eine Art innere Migration gehen", sagt Rainer Feichter, der Leiter der Hospizbewegung. Kinder neigen auch dazu, sich in der Familie in den Hintergrund zu stellen, wenn ein Bruder oder eine Schwester gestorben ist. Sie stellen dann ihre Bedürfnisse zurück, etwa das Bedürfnis sich wichtig zu fühlen, beachtet zu werden. In solchen Situationen verlieren die Kinder eine Zeit lang oft auch ihre wichtigsten Ansprechpartner, die Eltern, die selber noch unter Schock stehen. Dann brauchen die Kinder Beistand, auch von Bezugspersonen wie der Patentante, Kindergärtnerinnen. Der erste Teil der Tagungsreihe "Wenn Kinder trauern" beginnt am Donnerstag, 15.11., um 14 Uhr im Pastoralzentrum, Bozen. Am 21. Februar 2008 findet der zweite Teil statt. Info: Tel. 0471 300061, hospiz@caritas.bz.it - bs

Jugendzentren einigen sich auf gemeinsame Werbestrategien

Die Killerpilze in Kaltern, das Festival in der Matscherau, das Ska-Punk-Reggae Festival in Meran waren einige der Open Airs, die diesen Sommer in Südtirol über die Bühnen gingen, von Jugendzentren veranstaltet oder mitorganisiert. Auf gemeinsame Werbestrategien bei solchen Großveranstaltungen haben sich die Südtiroler Jugendzentren nun geeinigt: Sie wollen auf Werbepartner verzichten, die Produkte verkaufen, die für Kinder und Jugendliche verboten sind, etwa alkoholische Getränke und Zigaretten. Darüber hinaus lehnen manche Jugendzentren Werbung für Fastfood-Ketten oder Großkonzerne ab, die rücksichtslos produzieren. Die Jugendzentren müssten sich um Sponsoring und Kultursubventionen bemühen, um mit kommerziellen Anbietern mithalten zu können. Sie brauchen die Unterstützung durch ausreichende Beiträge von der öffentlichen Hand oder auch durch Werbepartner aus der lokalen Wirtschaft, betont Markus Göbl vom Netzwerk der Jugendtreffs und –zentren. Info: netz, Tel. 347 2479615, markusgoebl@netz.bz.it - bs

Familie

La mediazione familiare: posizioni diverse che chiedono un confronto

Trovare un accordo duraturo nella coppia in procinto di separarsi, tenendo conto dei bisogni dei figli, è il compito del mediatore familiare, un servizio riconosciuto dalla Giunta provinciale nel 2001. Ad offrire la mediazione sono i servizi sociali, che spesso ricorrono ad enti privati, sulla base di convenzioni - come l'Asdi, l'Associazione separati e divorziati - o sulla base di un accordo implicito con le Comunità comprensoriali e Azienda sanitaria, come "Ehe- und Erziehungsberatung Südtirol". Ci sono altre associazioni che offrono questo servizio, come i consultori familiari, l'Associazione famiglie monogenitoriali, l'Aimef (Associazione italiana mediatori familiari), la cooperativa "mediationeS" ed altri ancora. Le posizioni sono differenti su molti fronti. "Mediazione non è tentativo di riconciliazione, bensì trovare un accordo realmente condiviso quando la rottura della coppia è stata decisa", osserva Elio Cirimbelli dell'Asdi, "la domanda è in aumento, nel 2007 sono state 37 le coppie a richiederla". Sulla richiesta di mediazione e sulla sua efficacia il direttore di "Ehe- und Erziehungsberatung Südtirol" Stephan Eikemann è prudente. "Le richieste in questi anni non sono aumentate e la mediazione spesso non aiuta quando il conflitto è profondo". La mediazione viene utilizzata e i mediatori sono ben formati, osserva Paula Maria Ladstätter di Aimef e mediationeS, che auspica un coordinamento di servizi. Sabine Peukert della "Südtiroler Arbeitsgemeinschaft Mediation" è per nuovi criteri che premino la qualità del servizio offerto e per un'armonizzazione tra servizio gratuito e a pagamento, perchè tutti abbiano pari diritti. Si dice inoltre disposta a contribuire alla realizzazione di un albo provinciale dei mediatori. Attualmente ne esiste uno a livello europeo. - mm

"Familienfreundliches Pustertal": Tagung um Zeichen zu setzen

Der Weg zur Familienfreundlichkeit ist ein kontinuierlicher Prozess, der nur durch ein Engagement von Politik, sozialen Einrichtungen, Verbänden, Wirtschaft und Eltern erfolgreich sein kann. Davon ist man beim Bildungsweg Pustertal (BIWEP) überzeugt. Seit einem Jahr gibt es nun das Pusterer Projekt "Bündnis der Gemeinden zur Familienfreundlichkeit". "Die Gemeinden haben die Möglichkeit, aus bereits bestehenden Datenbeständen jene für familienfreundliche Entwicklung relevanten Daten herauszufiltern, die als Basis für Entscheidungen dienen können", erläutert Elisabeth Obexer vom BIWEP. Familienfreundliche Lösungsmodelle werden von der Gemeinde, Institutionen, Organisationen und Familien gemeinsam erarbeitet. Im Rahmen dieser Familienbildung findet am 10. November in Bruneck die Tagung "Familienfreundliches Pustertal" statt. Aufbauend auf eine Tagung im Februar, wurden ein zweites Mal Vertreter der familienfreundlichen Modellregion Heilbronn Franken, Deutschland eingeladen. Es werden auch gelungene Ansätze von Familienfreundlichkeit aus Südtirol vorgestellt. Info: Tel. 0474 530093, www.biwep.it - mm

L'anticipo dell'assegno di mantenimento al centro di un convegno

La legge sull'anticipo dell'assegno di mantenimento 15/2003 ha cercato di tutelare i minori nei casi in cui i genitori separati sono in crisi, prevenendo situazioni di difficoltà economiche. L'assegno è erogato ad un genitore in caso di mancato pagamento del contributo per i figli - previsto da un provvedimento dell'Autorità giudiziaria - da parte dell'altro genitore. A questo tema l'Ufficio provinciale Famiglia, donna e gioventù dedicherà un convegno, il prossimo 21 novembre a Palazzo Widmann, con l'aiuto di magistrati, avvocati, mediatori, anch'essi coinvolti nei casi di separazione o divorzio. In base alle legge, entrambi i genitori sono tenuti a prendersi cura dei figli anche dopo la rottura della coppia. Accade spesso però che un genitore sia inadempiente nel pagare le somme dovute. "Tra giugno 2006 e maggio 2007 sono state 237 le lettere di richiesta di restituzione dell'assegno anticipato dalla Provincia spedite ai genitori inadempienti, per un totale di 724mila euro", dice Maria Cristina Ghedina dell'Ufficio famiglia. "Fino a settembre 2007 sono stati 259 i genitori che per 406 figli minori hanno percepito la prestazione, per un costo a carico del Fondo sociale provinciale di 608 mila euro". Povertà, disagio sociale e conflittualità della coppia separata sono tra le cause più diffuse del mancato pagamento da parte del genitore inadempiente. Info: tel. 0471 442100, famiglia.donna-gioventu@provincia.bz.it - mm

Scuola Genitori del "Germoglio": otto appuntamenti su psicologia e educazione

La cooperativa "Il Germoglio" di Bolzano organizza una Scuola Genitori, che si svilupperà in otto lezioni-conversazioni con i maggiori esponenti della psicologia e dell'educazione giovanile in Italia: Don Antonio Mazzi, Paolo Crepet, Fulvio Scaparro, Maria Rita Parsi, Gianna Schellotto e molti altri. La scuola si sviluppa attraverso due percorsi formativi, uno prevalentemente orientato alla costruzione di conoscenze e informazioni e l'altro situato sul piano esperienziale, tipiche di un laboratorio in cui si privilegia piuttosto il fare con che non il fare per. Il metodo di lavoro della Scuola Genitori integra, quindi, l'aspetto cognitivo e le competenze educative. Le serate sono previste tra il 23 novembre e il 5 giugno 2008. Ai partecipanti che frequenteranno con assiduità sia il primo che il secondo livello, verrà rilasciato al termine un attestato di frequenza, il Brevetto del genitore (quasi) perfetto. Info e iscrizioni: tel. 0471 061400, www.germogliobz.com - mm

"Premio amico della famiglia": un'iniziativa del Dipartimento per la famiglia

Il Dipartimento per le Politiche della Famiglia presso la Presidenza del Consiglio dei ministri ha lanciato il bando nazionale "Premio Amico della Famiglia 2007". Il Premio - legge finanziaria 2007 (articolo l, comma 1250) - intende stimolare la diffusione e la valorizzazione delle iniziative a favore della famiglia, promosse da Enti locali e imprese in tutti in settori economici. Il Bando è in corso di pubblicazione nella Gazzetta Ufficiale. Info e iscrizione: lettera raccomandata con ricevuta di ritorno alla Presidenza del Consiglio dei Ministri, Dipartimento per le politiche della famiglia, Via della Mercede 9, 00187 Roma entro quarantacinque giorni dalla pubblicazione del Bando nella Gazzetta Ufficiale, tel. 06 6779 6940, www.governo.it/Presidenza/politiche_famiglia - mm

Senior/innen

Erholungsurlaub für Pflegekräfte - Podiumsdiskussion Ende November

Eine Podiumsdikussion über den psycho-physischen Erholungsurlaub der Pflegekräfte in der Altenarbeit findet am 28. November um 15 Uhr in der Landesfachschule für Sozialberufe "Hannah Arendt" statt. Der Erholungsurlaub reift mit den Dienstjahren an und wurde zum Schutz der Pflegekräfte vor Burn Out eingeführt. In seiner jetzige Form sei der Erholungsurlaub nicht bezahlbar, kritisierten Führungskräfte der Heime, und daher soll der Erholungsurlaub verändert werden. In Verhandlungen ringen Pflegekräfte und Führungkräfte gerade um eine Kompromisslösung. Zu Wort kommen bei der Diskussion Vertreter der Pflegekräfte, Führungskräfte, Gewerkschaftsvertreter, Vertreter des Sozialwesens, des Verbandes der Altersheime und des Gemeindenverbandes. Der Dachverband der Berufsgemeinschaften in der Altenarbeit organisiert das Treffen. Info: DBA, Tel. 0471 324868, waltraud.brugger@dba-fama.it - bs

Personal in Altersheimen: Gewerkschaft fordert mehr Stellen - Stellenplan wird überüft

Mehr Arbeitskräfte fordert die Gewerkschaft SGB/CISL für die Südtiroler Altersheime. "Der Stellenplan für die Pflegekräfte in den Altersheimen hat sich seit 1992 nicht verändert, das ist der Kern in der Diskussion um den psycho-physischen Erholungsurlaub der Pflegekräfte", sagt Günther Patscheider vom SGB/CISL. Seit 1992 habe sich viel getan: Der Erholungsurlaub wurde eingeführt, und die Pflege sei arbeits-intensiver geworden, weil in den Heimen heute vor allem pflegebedürftige und darunter viele demente Menschen lebten. Nur wenn es mehr Arbeitskräfte gäbe, könnten die Pflegekräfte ihren angereiften Erholungsurlaub auch nehmen, ohne Schäden für den Betrieb. Der Erholungsurlaub sei wichtig, er werte die Altenpflege auf, mache sie auch für einheimische Arbeitskräfte attraktiv, und könnte Pflegekräfte in ihrem Beruf halten. Die Gefahr sei, dass zunehmend nur Menschen den Arbeitsbedingungen in der Pflege zustimmen, die kaum andere Jobs finden, zum Beispiel ausländische Arbeitskräfte. Landesrat Richard Theiner hat das Amt für Senioren und Sozialsprengel beauftragt, den Stellenplan für die Pflegekräfte zu überprüfen. Zuvor müssen dort die Richtlinien für die Akkreditierung von Diensten in der Altenpflege zu Ende geschrieben werden, voraussichtlich bis zu Beginn des neuen Jahres, sagt Direktor Paul Zingerle. Auf diese Richtlinien und auf die neuen Qualitätsstandards für Heime soll dann der Stellenplan abgestimmt werden, im Einklang mit den Neuerungen durch die Pflegesicherung. Info: Tel. 0473 230242, guenther.patscheider@sgbcisl.it - bs

Dancing Stars im Altenheim - Neuer Kurs vom KVW

In Südtirols Altersheimen wird getanzt, und die Freude an der Bewegung steckt sogar Pflegebedürftige an: In elf Heimen wird Seniorentanz angeboten, und 20 ausgebildete Tanz-Leiterinnen gibt es, seit vor gut zehn Jahren die erste Ausbildung für Seniorentanz im Heim startete. "Die Leute kommen sich in den Tanzstunden näher, haben körperlichen Kontakt. Und bei den Sitztänzen können alle mitmachen", erzählt Renate Mair, Freizeitgestalterin im Heim Villa Harmonie, Bozen. Mair arbeitet sogar mit Senioren mit Demenz. "Die Musik erreicht die dementen Menschen", sagt Mair. Im Altersheim gestaltet Mair auch eine Tanzstunde für Menschen, die zuhause wohnen, und sie bindet die Heim-Tanzgruppe als Jury dabei ein - der Tanz öffnet das Heim. Die soziale Komponente vom Tanz kann stark sein: "Wenn ich von hier weggehe, geht es mir wieder besser und es drückt manches nicht mehr so", sagt eine Altenheim-Bewohnerin. In Bozen und Brixen nehmen auch Selbsthilfegruppen von Parkinson-Kranken und Menschen mit Schädel-Hirn-Trauma an wöchentlichen Tanzstunden teil, weiß Christa Wieland, die Vorsitzende der Arbeitgsuppe Seniorentanz, Brixen. Einen dreiwöchigen Kurs nach dem österreischischen Modell Seniorentanz plus bietet der KVW ab Jänner an. Infos: KVW, Tel. 0471 300213, www.seniorentanz.at - bs

Import Export – Ein Film über die Geriatrie, der schockiert und berührt

In seinem neuen Film "Import Export" zeigt der österreichische Regisseur Ulrich Seidl demenzkranke Menschen in all ihrer Hilflosigkeit und konfrontiert die Zuschauer/innen mit manchmal schwer zu ertragenden Bildern. Der Spielfilm wirkt sehr dokumentarisch, gedreht wurde in der Geriatrie, mit Sterbenden. Zum anderen geht es im Film um Arbeits-Migration zwischen Ost und West, deshalb auch der Titel. Import Export ist ein schockierender Film, der zeigt, aber nicht bewertet. "Ulrich Seidl richtet seine Kamera auf das, was man nicht unbedingt sehen will, aber so zwingend, dass man nicht wegschauen kann (...) Import Export ist ein Film, der eine donnernde Stille hinterließ", schreibt etwa die Wochenzeitung Die Zeit. Ab 9. November läuft der Film in den Kinos an. Info: http://importexport.ulrichseidl.com - al

Gesundheit und Wohlbefinden

"Alkohol - Sprechen anstatt Schweigen": Plakataktion des Vereins Hands

Mit einer Plakataktion setzt der Verein Hands seine Sensibilisierungskampagne zum Thema "Alkohol und Familienangehörige" fort. Es sollen dabei möglichst viele Angehörige von Alkoholiker/innen angesprochen werden, damit sie den Mut finden zu sprechen, anstatt zu schweigen. Gerade sie haben oft Ängste, Schamgefühle und sind isoliert. Das Plakat das in Arztambulatorien hängt, weist auf mögliche Information und Selbsthilfegruppen von Hands hin. In den bestehenden Selbsthilfegruppen von Bozen, Meran und Brixen finden die Teilnehmer/innen die Freiheit über die jeweilige schwierige, meist über längere Zeit mit Geduld ertragene Situation zu sprechen, ohne dabei kritisiert oder bemitleidet zu werden. Info: Tel. 270924, www.hands-bz.it - mm

Beratungsdienst über psychische Probleme

Der Verband Angehöriger und Freunde Psychisch Kranker bietet seit 29. Oktober einen Beratungsdienst für alle Personen, die Informationen benötigen und ein Gespräch über psychische Probleme suchen. Interessierte können montags, mittwochs und freitags von 10 bis 12 Uhr Auskünfte und Unterstützung erhalten oder ein eventuelles Treffen im Verbandssitz in der G.-Galilei-Straße 4/a, in Bozen vereinbaren. Info: Diana Pfister, Tel. 0471 262262, www.selbsthilfe.it - mm

Agenda

Vortrag/Tagung

09.11.07 | Ve. > Conciliabilità: il servizio Tagesmutter nel progetto Equal Domus

Il servizio Tagesmutter quale strumento di conciliabilità e come un contributo per le nuove politiche di welfare: è questo il tema al centro del convegno alla presenza del ministro per la Famiglia Rosy Bindi. Luogo: Trento, sala Depero del Boscolo Grand Hotel, via Alfieri 1/3. Ore: 9.30. Info: Formazione spa, tel. 0461 825353, www.formazionespa.it; www.tagesmutter-domus.it - mm

12.11.07 | Mo. > Migration und Integration: ein Testfall für unsere Gesellschaft

Was bedeutet für Einwanderer eigentlich integriert zu sein und wer genau soll integriert werden? Mit Rita Süssmuth, frühere deutsche Bundestagspräsidentin und ehemaliges Mitglied der Kommission für Migration der UNO, Landesrat Richard Theiner, Heiner Schweigkofler, Direktor der Südtiroler Caritas, Walter Amort, Präsident des Südtiroler Wirtschaftsrings. Ort: Eppan, Raiffeisenhalle. Beginn: 19.30 Uhr. Info: Sozialsprengel Überetsch, Tel. 0471 671671, christian.anegg@bzgue.org, - bs

16.11.07 | Ve. > Sportello carcere: Analisi del contesto e della fattibilità

Analisi del contesto carcerario altoatesino. Il significato e l'importanza dello sportello interno ed esterno al carcere. Risultati dello studio di fattibilità per la realizzazione dello sportello interno ed esterno al carcere. Il bisogno informativo delle persone detenute. Luogo: UPAD, Bolzano, via Firenze, 51. Ore: 9.30-13. Info/iscrizione: UPAD, tel. 0471 505320, nicoletta.rizzoli@upad.it - al

17.11.07 | Sa. > TAGUNG: Migration und Religionen - Der Islam in Südtirol

Mit Don Mario Gretter, Beauftragter der Diözese für den interreligiösen Dialog. Ort: Pfarrheim Bozen. Zeit: 9-12.30 Uhr. Info/Veranstalter: KVW Arbeitskreis Migration, Tel. 0471 300213, www.kvw.org, viktoria.mueller@kvw.org - al

29.11.07 | Do. > Seniorenbetreuung zu Hause - Runder Tisch

Ein hochaktuelles Thema - komplexe Fragestellungen - praktische Ansätze. Es diskutieren Vertretern der Landesabteilungen Gesundheit und Arbeit und der Bezirksgemeinschaft. Jede/r ist eingeladen mitzudenken, mitzureden und mitzutun. Zeit: 19.30 Uhr. Ort: Bürgerhaus Tramin. Veranstalter/Info: KVW, Tel. 0471 300213, www.kvw.org - al

30.11.07 | Fr. > Verletzlich und überfordert: Patientenwille und ärztliches Handeln

Tagung rund um die Themen Alter und Sterben, Patientenverfügung, die Rechte von Kranken, Gesundheit und Krankheit, Selbstbestimmung oder Fürsorge von Menschen mit Demenz, Behinderung. Ort: Pastoralzentrum Bozen, 9 bis 17 Uhr. Anmeldung bis 20.11.2007. Info: Landesethikkomitee, Tel. 0471 411614, Maria.habicher@provinz.bz.it, www.provinz.bz.it/bioethik - bs

Verschiedenes

09.11.07 | Ve. > Inaugurazione del caffé Plural e Centro Interculturale delle donne

Il Centro Interculturale delle donne è una struttura che il Comune di Bolzano ha messo a disposizione per dare ospitalità e visibilità ai percorsi culturali, politici e sociali delle donne. Ne fanno parte associazioni, strutture e il caffè Plural feminin art&culture. Programma dal 9 novembre al 17 novembre. Luogo: Bolzano, piazza Parrocchia 19. Ore: 19. Info: Caffè delle donne PLURAL feminin art&culture, tel. 0471 366946, plural@tele2.it - mm

09.-18.11.07 | Sa. > Die Kunst der Flüchtlinge aus Burma

Die burmesische Militärregierung vertreibt mit extremer Brutalität die Menschen verschiedener Minderheiten. Einige burmesische Flüchtlinge haben die Kunst gewählt, um die schlimmen Erlebnisse und die erlittenen Traumen zu verarbeiten. Die Bezirksgemeinschaft Überetsch-Unterland und die Famos Werkstätten laden ein zur Benefiz-Kunstausstellung zugunsten von Helfen ohne Grenzen. Vernissage am Freitag, 9. November um 19.00 Uhr. Ort: Neumarkt, Sitz der Bezirksgemeinschaft Überetsch-Unterland, Lauben 26. Info: www.helfenohnegrenzen.org - al

10.-11.11.07 | Einen guten Morgen mit einem fairen Frühstück in den Südtiroler Weltläden

Auch heuer organisieren die Südtiroler Weltläden wieder ein faires Frühstück: Die Produkte aus dem gerechten und solidarischen Handel hinterlassen keinen bitteren Nachgeschmack, weder beim Produzenten noch beim Konsumenten. Genauere Informationen zum Ablauf der jeweiligen Veranstaltung vor Ort bei den einzelnen Weltläden in Bozen, Brixen, Bruneck, Leifers, Meran, Sterzing, Sand in Taufers, Toblach. Info: www.weltladen.bz.it - al

20.11.07 | Di. > Fotoausstellung: Straßenkinder in Kampala, Uganda

Straßenkinder in Kampala, Uganda haben ihre Lebensbedingungen selbst fotografisch dokumentiert. Zum Weltkindertag am 20. November 2007 werden die Fotos erstmals in der EURAC Bozen ausgestellt. Zeit: 18 Uhr. - al